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Author Topic: Elternnotruf wegen Anthroposophen  (Read 1849 times)

ama

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Elternnotruf wegen Anthroposophen
« on: July 17, 2006, 06:33:29 AM »

http://www.vaeternotruf.de/waldorfschule.htm
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Volksgeisterstunde
Ein ehemaliger Waldorflehrer ist heute bei der NPD. Wen wundert´s?
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http://www.bipomat.de/waldorf/eltern/eltern.html
[*QUOTE*]
Kritische Berichte von Eltern und Schülern
aus deutschen Waldorfschulen
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http://www.bipomat.de/waldorf/eltern/jacob_auszuege/jacob_auszuege.html
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Reinkarnation und Karma

Dass Steiner-Anhänger an Reinkarnation und Karma glauben, war mir bereits aus der Waldorfschule bekannt. Mit bedeutungsvollem Lächeln wurde uns auf einem Elternabend erklärt, dass wir eine Schicksalsgemeinschaft seien, uns in einem vorherigen Leben schon einmal begegnet wären und ein gemeinsames Karma hätten. Das fand ich damals noch recht amüsant.

Verschwiegen wurde, dass die Zeitabstände zwischen zwei Verkörperungen rund 1300 Jahre betragen und wir abwechselnd einmal als Mann und einmal als Frau auf die Welt kommen sollen. Das erfuhr ich erst Jahre später, als ich Steiner las.

Einige scheinbar belanglose karmische Zusammenhänge wurden uns ebenfalls erklärt.
So seien spontane Sympathie oder Antipathie, die man gegen einen Menschen hege, durch angenehme bzw. unangenehme Begegnungen aus einem vorherigen Leben zu erklären. Den Eltern leuchtete das ein und sie nickten zustimmend.

Unzufriedenheit im jetzigen Leben, so wurde uns offenbart, sei auf eine schlimme Tat in einer früheren Inkarnation zurückzuführen. Das erschien mir damals schon recht merkwürdig. Trotzdem fühlte ich mich unbehaglich, als ich das hörte - wer ist schon ständig zufrieden.

Heute frage ich mich, was den Eltern hier vermittelt werden sollte, welche Schuldgefühle mögen bei einigen durch diese anthroposophische Weisheit entstanden sein.

Die ganze Bandbreite der anthroposophischen Karmalehre - die vielen Ecken, Nischen und Einbahnstraßen, die immer nur auf einen Punkt zurückführen, dass alles, was dem Menschen im Leben widerfährt (Armut, Krankheit, Unglück und anderes mehr), die gerechte Strafe aus einem seiner vorherigen Leben sein soll, man quasi immer selbst Schuld hat, wurde uns Eltern leider nicht verraten.

Ich bin überzeugt, es hätte uns damals schon die Augen geöffnet, um welches abstruse Weltbild es sich hier handelt. Das wurde mir erst nach unserer Waldorfzeit richtig klar, als ich mich eingehender mit Anthroposophie beschäftigte und ausführlich Steiners Schriften las.

[...]

Besonders betroffen machte mich dabei eine Stelle aus einem Steiner-Vortrag, die mich an den oben geschilderten Vorfall während der Bauzeit unserer Schule erinnerte.

Steiner versucht karmische Zusammenhänge zu erklären und bringt das Beispiel von dem kleinen, sieben Jahre alten Theodor, der beim Bau von Dornach zu Tode kam.

"Der Möbelwagen hatte es [das Kind] sogleich erdrückt, es war am Erstickungstod gestorben." Steiner erklärt: "Bei dem kleinen Theodor war es so, dass das Karma abgelaufen war, so dass man sagen kann:
Er hat den Wagen selbst hinbestellt."

Das war also kein Zufall oder die Unachtsamkeit des Fahrers, der das Kind möglicherweise übersehen hatte, sondern karmische Bestimmung, was der Kleine auch noch selbst veranlasst haben soll - karmischanthroposophisch gesehen.

Der Tod des Jungen sei "äußerlich außerordentlich tragisch", meint Steiner. Und dann folgt eine verblüffende Begründung, warum das so tragisch sei: , .. weil wir es da zu tun haben mit dem Ätherleib eines Kindes, der noch Jahrzehnte hindurch das Leben dieses Kindes hätte versorgen können". Und wer den okkulten Seherblick hat (Steiner hatte ihn ja), weiß, dass der "unverbrauchte Ätherleib" des kleinen Theodors mit all den unverbrauchten Kräften in die geistige Welt, die ätherische Welt übergangen ist.

Steiner fährt fort: "Dieser ganze Ätherleib ist mit seinen Kräften vergrößert in der Aura des Dornacher Baues. (...) Zu schützenden Mächten des Baues ist dieser Ätherleib geworden."
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ama

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Elternnotruf wegen Anthroposophen
« Reply #1 on: April 15, 2008, 03:47:08 PM »

push
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