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Author Topic: Organisierte chinesische Staatskriminalität schnappt sich deutsche Zeitungen  (Read 24 times)

ventuzia giganta

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Der dicke Hammer ist ganz woanders. Uebermedien hat das Ausmaß des Angriffs noch gar nicht begriffen.

Es ist Krieg. Jetzt. Vor unser aller Augen.

https://uebermedien.de/62590/handelsblatt-und-faz-geld-verdienen-mit-chinesischen-propaganda-anzeigen/

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Übermedien
6. August 2021

Staatswerbung aus Peking
„Handelsblatt“ und FAZ: Geld verdienen mit chinesischen Propaganda-Anzeigen

von Hinnerk Feldwisch-Drentrup
 Exklusiv für Übonnenten

„Die Hetze gegen ausländische Journalisten in China geht weiter“, schrieb Dana Heide Ende Juli auf Twitter. Die China-Korrespondentin des „Handelsblatts“ verwies damit auf ein Video der staatlichen Propagandazeitung „China Daily“: Die Deutsche Welle, heißt es darin, sei „ein von der deutschen Regierung bezahltes internationales Propaganda-Büro“.

Einige Tage zuvor hatte ein wütender Mob den DW-Kollegen Mathias Bölinger angegriffen, als er über die verheerende Flut in der Stadt Zhengzhou berichten wollte – eine Verwechslung: Der Kommunistische Jugendverband hatte aufgerufen, einen BBC-Reporter ausfindig zu machen.

In kaum einem Land werden Journalist*innen und Medien stärker unterdrückt als in China: Über 100 Journalisten und Blogger sind dort laut „Reporter ohne Grenzen“ in Haft. In Hongkong zwang man Ende Juni die unabhängige Zeitung „Apple Daily“, ihren Betrieb einzustellen: der Gründer Jimmy Lai samt einiger Redaktionsmitglieder inhaftiert, die Konten gesperrt. Auf der Rangliste der Pressefreiheit nimmt China Platz 177 von 180 ein.

Doch während Korrespondenten deutscher Zeitungen couragiert aus China berichten, gehen ihre Verlage in Deutschland teils problematische Kompromisse ein. Und lassen sich dafür bezahlen, die Propaganda der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu verbreiten.

Acht Seiten Werbung für Parteichef Xi Jinping

So auch ausgerechnet das „Handelsblatt“. Einen Tag vor dem Tweet seiner Korrespondentin hatte die Zeitung eine achtseitige Sonderbeilage im Zeitungslook namens „China Watch“ veröffentlicht. Untertitel: „All you need to know“. Herausgeber ist ebenjene „China Daily“.


Fragwürdige Anzeige: Titelseite der „Handelsblatt“-BeilageAusriss: China Watch

In der Ausgabe: ein Schmuckbild vom Weltraumspaziergang eines Taikonauten, ein Bericht über Traditionelle Chinesische Medizin – und ein langer Artikel über die Politik des Parteichefs Xi Jinping. Es gehe um „das große Wiederaufleben der chinesischen Nation“, heißt es dort etwa, und um „die Förderung einer friedlichen Entwicklung in der Welt und den Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit“. Diese Formulieru…

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