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Author Topic: Immer wieder Kinder...  (Read 2899 times)

ama

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Immer wieder Kinder...
« on: July 20, 2006, 06:24:03 PM »

Immer wieder Kinder...

http://f25.parsimony.net/forum63669/messages/13619.htm

[*QUOTE*]
Totaler Rückfall ...
[ Homöopathie Forum ]
Geschrieben von Sandra am 16. Mai 2005 23:43:36:

Hallo Christian,

mein letzter Eintrag zu Philipp war am 8.05.2004. Mein Gott, wie die Zeit vergeht. Noch vor ein paar Wochen wollte ich Dir schreiben, dass alles nach wie vor so geblieben ist mit der 98%-Heilung von Philipps Neurodermitis. Wir sind zwar hin und wieder noch mal bei dem Heiler gewesen, da es auch schon mal wieder etwas schlimmer wurde (etwas Ausschlag an den Beinen, an denen er sich nach dem Ausziehen prompt kratzte), aber nach wie vor konnte er alles essen, er hat sich gut entwickelt in der Zeit und wir waren zufrieden. Was mich störte, war, dass wir die Creme des Heilers nach wie vor einsetzen sollten, bis nichts mehr auf der Haut zu sehen war. Die Inhaltsstoffe hat er nie verraten, da es sein "Geheimrezept" ist, aber es soll laut ihm nichts Schädliches drin sein. So ca. alle 4 Wochen kam etwas an Juckreiz/Ausschlag wieder hervor und ging wieder.

Am 7. April dann hatte Philipp abends plötzlich hohes Fieber usw. Da das Wochenende vor der Tür stand, bin ich Freitag Abend noch mit ihm zum Kinderarzt um das abklären zu lassen, da er auch den ganzen Tag über Kopfschmerzen klagte. Er hat die Diagnose Scharlach bzw. Streptokokken-Infektion gestellt und hat ihm Penicillin verschrieben. Das hat er aber nicht bekommen, sondern Bell. C30, was auch spontan geholfen hat und innerhalb von 2 Tagen war er auch schon wieder fit (dafür hat er wieder Verlassensängste). Etwa 4 Wochen vorher hatte er Tub. bekommen (es war überhaupt keine Reaktion festzustellen) und kurz vorher Phosphor C30, woraufhin er sich schon direkt wieder anfing zu kratzen. Es war schon mal Phosphor, was es wieder so schlimm gemacht hatte, wenn ich mich recht erinnere, doch das ist kein Vergleich zu jetzt.

Nach den Streptokokken bekam er merkwürdige Pocken, die ich aber nicht einzuordnen wußte. Irgendwie wie Windpocken, nur größer. Etwas kleinere davon hatte er am Kinn und ein paar vereinzelte am Unterarm sowie auf den Waden. An ein paar Tagen waren auch etwa 10 davon am Po. Um den Po herum 2 cm kreisrund sehr gerötet und am Rand gelb verkrustet. Die Dinger kamen und gingen wieder. Nur an den Mundwinkeln sind sie hartnäckig geblieben, die auch eingerissen waren und sind. Nun hatten wir am 26.04. noch einen Termin beim Osteopathen, da ich dort evtl. Blockaden abgecheckt haben wollte.

Er machte auch eine ausführliche Anamnese, hat ihm mit einem Gerät hinter die Augen geschaut und die Fingernägel begutachtet und meinte, Philipp hätte keine ND sondern Schuppenflechte. Ich sagte, Nein, das kann nicht sein, aber er war sich sehr sicher. Ausserdem sagte er, so wie es derzeit bei ihm auf der Haut aussehe, so sähe es auch in ihm drin aus im Magen-/Darmtrakt. Milz und Dünndarm seien vergrößert. Er hat eine verzögerte Reaktion auf einem Auge (ich glaube, es war das linke) und anhand der Hypophyse könnte er eine Entwicklungsverzögerung feststellen. Nun war ich erst mal schockiert. Da ich das mit der Schuppenflechte immer noch nicht glauben konnte, hab ich abends im Internet gesucht, und div. Informationen darüber gefunden, dass Schuppenflechte oft durch Streptokokken ausgelöst werden (wenn die entsprechende Veranlagung dazu da ist, nehme ich mal an).

Meine Theorie dazu: ND unterdrückt und Schuppenflechte (wenn er die überhaupt hat) ist neu hinzugekommen.

Seit den Streptokokken (oder durch weglassen der Creme, die hab ich nämlich etwa zeitgleich abgesetzt) kontinuierliche Verschlimmerung des Hautzustandes. Wir stehen derzeit sozusagen am Anfang der hom. Behandlung. Ausschlag überall bis auf den Rumpf. Nach wie vor erst Juckreiz, dann Ausschlag, der eigentlich nur aus kleinen erhabenen Pickelchen besteht, die vom Kratzen kommen. Wenn er dann kräftig drüberkratzt, ist er überall übersät von kleinen offenen Stellen, die dann zu kleinen Krüstchen werden. Begonnen hat das Ganze an den Mundwinkeln, gleichzeitig hatte er hinter den Ohren alles nässend, dann Ausweitung auf das Kinn, was derzeit auch total trocken ist und gar nicht mehr nach Haut aussieht. Den vorderen Hals kratzt/scheuert er sich regelmässig auf, so dass dort schon richtig dicke Krusten sind. Ebenso sieht es im Nacken aus, der heute auch fürchterlich genässt hat. Arme und Beine nur diese kleinen Krüstchen. Ohrläppchen sind eingerissen.

Der Osteopath hatte aufgeschrieben: Utilin H Kapseln, Biomineral Tabl. Nr. 9 "Pflüger" - Natr. phos D6 und Lien comp. Glob. "Wala", was ich ihm aber alles noch nicht gegeben habe. Meine Hom., mit der ich das abklären wollte, weil ich jetzt nicht auf Komplexmittel "zurückfallen" wollte, hat sich bisher nicht gemeldet, trotz mehrfacher Telefonanrufe und Mails. Zwischenzeitlich hatte ich die Symptome repertorisiert und schwankte zwischen Lyc, Sepia, Calc und Kali-S oder Puls. Ich habe mich für Sepia (LM 12) entschieden, da ein Symptom nur dort vertreten war. Daraufhin bekam er einen spastischen Husten, den er schon länger nicht mehr gehabt hat. Auch nach absetzen, blieb er hartnäckig, so dass ich ihm Lyc gegeben habe. Das half dann etwas, wenn auch nicht wirklich überzeugend, aber er ist jetzt wieder weg. Nach vielem Grübeln und lesen schwirrt mir jetzt Med. im Kopf herum, was er das letzte Mal 2001 bekommen hat, ich ihm aber selbst niemals geben würde. Ich hab der Hom. eben noch mal auf den AB gesprochen und auf die Dringlichkeit hingewiesen, da ja bald auch die warme Jahreszeit anfängt und es für ihn der Horror wird, wenn jetzt wieder alles nässt und offen ist und er Wärme eh so schlecht verträgt (obwohl er seit den Streptokokken bis zu 3 Decken nachts nimmt).

So schön es also anfangs alles war, so tief sind wir jetzt wieder hinabgestiegen. Mein Mann hält von der "Unterdrückungstheorie" erst mal nichts - Hirngespinste sozusagen, die ich mir in den Kopf gesetzt habe - und will die Creme analysieren lassen. Und es hilft ja scheinbar bei anderen Kindern, warum soll es dann bei Philipp unterdrückend sein ... Da für Philipp die Schulzeit im Sommer beginnt, ist es schon alles recht schwierig, andererseits natürlich besser jetzt, als wenn er schon drinnen ist.

Und als ich heute noch mal so ein paar Sachen durchlas, kam mir Deine Bemerkung über Tuberkulinum wieder unter die Augen ... "Wenn auf Tuberkulinum der Auschlag mehr werden würde, dann war es meiner Ansicht nach eine Unterdrückung; "... wobei es auch durchaus Phosphor (oder beide) gewesen sein könnte, da er darauf immer recht empfindlich reagiert hat.

Was hälst Du von den Sachen, die der Osteopath aufgeschrieben hat? Ist das Deiner Meinung nach einen Versuch wert, würde es eine klass. Hom. Behandlung erschweren, oder lieber doch weiter hom. behandeln, obwohl wir da nie so recht weitergekommen sind ...

Liebe Grüße
Sandra

Antworten:

Re: Totaler Rückfall ... Brigitte (PSO) 17.5.2005 21:56 (1)
Re: Totaler Rückfall ... Sandra 02.6.2005 23:22 (0)
Re: Totaler Rückfall ... Christian 17.5.2005 17:43 (1)
Re: Totaler Rückfall ... Sandra 02.6.2005 22:52 (0)
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Re: Totaler Rückfall ...
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Geschrieben von Christian am 17. Mai 2005 17:43:35:

Als Antwort auf: Totaler Rückfall ... geschrieben von Sandra am 16. Mai 2005 23:43:36:

>Hallo Christian,
>mein letzter Eintrag zu Philipp war am 8.05.2004. Mein Gott, wie die Zeit vergeht. Noch vor ein paar Wochen wollte ich Dir schreiben, dass alles nach wie vor so geblieben ist mit der 98%-Heilung von Philipps Neurodermitis. Wir sind zwar hin und wieder noch mal bei dem Heiler gewesen, da es auch schon mal wieder etwas schlimmer wurde (etwas Ausschlag an den Beinen, an denen er sich nach dem Ausziehen prompt kratzte), aber nach wie vor konnte er alles essen, er hat sich gut entwickelt in der Zeit und wir waren zufrieden. Was mich störte, war, dass wir die Creme des Heilers nach wie vor einsetzen sollten, bis nichts mehr auf der Haut zu sehen war. Die Inhaltsstoffe hat er nie verraten, da es sein "Geheimrezept" ist, aber es soll laut ihm nichts Schädliches drin sein. So ca. alle 4 Wochen kam etwas an Juckreiz/Ausschlag wieder hervor und ging wieder.
>Am 7. April dann hatte Philipp abends plötzlich hohes Fieber usw. Da das Wochenende vor der Tür stand, bin ich Freitag Abend noch mit ihm zum Kinderarzt um das abklären zu lassen, da er auch den ganzen Tag über Kopfschmerzen klagte. Er hat die Diagnose Scharlach bzw. Streptokokken-Infektion gestellt und hat ihm Penicillin verschrieben. Das hat er aber nicht bekommen, sondern Bell. C30, was auch spontan geholfen hat und innerhalb von 2 Tagen war er auch schon wieder fit (dafür hat er wieder Verlassensängste). Etwa 4 Wochen vorher hatte er Tub. bekommen (es war überhaupt keine Reaktion festzustellen) und kurz vorher Phosphor C30, woraufhin er sich schon direkt wieder anfing zu kratzen. Es war schon mal Phosphor, was es wieder so schlimm gemacht hatte, wenn ich mich recht erinnere, doch das ist kein Vergleich zu jetzt.
>Nach den Streptokokken bekam er merkwürdige Pocken, die ich aber nicht einzuordnen wußte. Irgendwie wie Windpocken, nur größer. Etwas kleinere davon hatte er am Kinn und ein paar vereinzelte am Unterarm sowie auf den Waden. An ein paar Tagen waren auch etwa 10 davon am Po. Um den Po herum 2 cm kreisrund sehr gerötet und am Rand gelb verkrustet. Die Dinger kamen und gingen wieder. Nur an den Mundwinkeln sind sie hartnäckig geblieben, die auch eingerissen waren und sind. Nun hatten wir am 26.04. noch einen Termin beim Osteopathen, da ich dort evtl. Blockaden abgecheckt haben wollte.
>Er machte auch eine ausführliche Anamnese, hat ihm mit einem Gerät hinter die Augen geschaut und die Fingernägel begutachtet und meinte, Philipp hätte keine ND sondern Schuppenflechte. Ich sagte, Nein, das kann nicht sein, aber er war sich sehr sicher. Ausserdem sagte er, so wie es derzeit bei ihm auf der Haut aussehe, so sähe es auch in ihm drin aus im Magen-/Darmtrakt. Milz und Dünndarm seien vergrößert. Er hat eine verzögerte Reaktion auf einem Auge (ich glaube, es war das linke) und anhand der Hypophyse könnte er eine Entwicklungsverzögerung feststellen. Nun war ich erst mal schockiert. Da ich das mit der Schuppenflechte immer noch nicht glauben konnte, hab ich abends im Internet gesucht, und div. Informationen darüber gefunden, dass Schuppenflechte oft durch Streptokokken ausgelöst werden (wenn die entsprechende Veranlagung dazu da ist, nehme ich mal an).
>Meine Theorie dazu: ND unterdrückt und Schuppenflechte (wenn er die überhaupt hat) ist neu hinzugekommen.
>Seit den Streptokokken (oder durch weglassen der Creme, die hab ich nämlich etwa zeitgleich abgesetzt) kontinuierliche Verschlimmerung des Hautzustandes. Wir stehen derzeit sozusagen am Anfang der hom. Behandlung. Ausschlag überall bis auf den Rumpf. Nach wie vor erst Juckreiz, dann Ausschlag, der eigentlich nur aus kleinen erhabenen Pickelchen besteht, die vom Kratzen kommen. Wenn er dann kräftig drüberkratzt, ist er überall übersät von kleinen offenen Stellen, die dann zu kleinen Krüstchen werden. Begonnen hat das Ganze an den Mundwinkeln, gleichzeitig hatte er hinter den Ohren alles nässend, dann Ausweitung auf das Kinn, was derzeit auch total trocken ist und gar nicht mehr nach Haut aussieht. Den vorderen Hals kratzt/scheuert er sich regelmässig auf, so dass dort schon richtig dicke Krusten sind. Ebenso sieht es im Nacken aus, der heute auch fürchterlich genässt hat. Arme und Beine nur diese kleinen Krüstchen. Ohrläppchen sind eingerissen.
>Der Osteopath hatte aufgeschrieben: Utilin H Kapseln, Biomineral Tabl. Nr. 9 "Pflüger" - Natr. phos D6 und Lien comp. Glob. "Wala", was ich ihm aber alles noch nicht gegeben habe. Meine Hom., mit der ich das abklären wollte, weil ich jetzt nicht auf Komplexmittel "zurückfallen" wollte, hat sich bisher nicht gemeldet, trotz mehrfacher Telefonanrufe und Mails. Zwischenzeitlich hatte ich die Symptome repertorisiert und schwankte zwischen Lyc, Sepia, Calc und Kali-S oder Puls. Ich habe mich für Sepia (LM 12) entschieden, da ein Symptom nur dort vertreten war. Daraufhin bekam er einen spastischen Husten, den er schon länger nicht mehr gehabt hat. Auch nach absetzen, blieb er hartnäckig, so dass ich ihm Lyc gegeben habe. Das half dann etwas, wenn auch nicht wirklich überzeugend, aber er ist jetzt wieder weg. Nach vielem Grübeln und lesen schwirrt mir jetzt Med. im Kopf herum, was er das letzte Mal 2001 bekommen hat, ich ihm aber selbst niemals geben würde. Ich hab der Hom. !
 eben noch mal auf den AB gesprochen und auf die Dringlichkeit hingewiesen, da ja bald auch die warme Jahreszeit anfängt und es für ihn der Horror wird, wenn jetzt wieder alles nässt und offen ist und er Wärme eh so schlecht verträgt (obwohl er seit den Streptokokken bis zu 3 Decken nachts nimmt).
>So schön es also anfangs alles war, so tief sind wir jetzt wieder hinabgestiegen. Mein Mann hält von der "Unterdrückungstheorie" erst mal nichts - Hirngespinste sozusagen, die ich mir in den Kopf gesetzt habe - und will die Creme analysieren lassen. Und es hilft ja scheinbar bei anderen Kindern, warum soll es dann bei Philipp unterdrückend sein ... Da für Philipp die Schulzeit im Sommer beginnt, ist es schon alles recht schwierig, andererseits natürlich besser jetzt, als wenn er schon drinnen ist.
>Und als ich heute noch mal so ein paar Sachen durchlas, kam mir Deine Bemerkung über Tuberkulinum wieder unter die Augen ... "Wenn auf Tuberkulinum der Auschlag mehr werden würde, dann war es meiner Ansicht nach eine Unterdrückung; "... wobei es auch durchaus Phosphor (oder beide) gewesen sein könnte, da er darauf immer recht empfindlich reagiert hat.
>Was hälst Du von den Sachen, die der Osteopath aufgeschrieben hat? Ist das Deiner Meinung nach einen Versuch wert, würde es eine klass. Hom. Behandlung erschweren, oder lieber doch weiter hom. behandeln, obwohl wir da nie so recht weitergekommen sind ...
>Liebe Grüße
>Sandra

Hallo Sandra
Unter Heilung durch einen Heiler hatte ich verstanden daß eine Erkrankung inkl ihre Entstehungsursache eliminiert ist. Wenn man dann weiter eine Salbe schmieren muß würde ich nicht das Wort Heilung verwenden sondern das ganze auf dem Niveau wie Bioresonanzgeräte einstufen. Wenn dann die alte Störung so fulminant wieder auftritt und man das Theoriegerüst der Homöopathie vertritt dann kommt man hier um den Begriff der Unterdrückung nicht drumrum.
Wenn man mit geeigneten Einzelmitteln und gewissen Ernährungseinschränkungen nicht weiterkommt ist ein Versuch wie vom Osteopathen legitim, wird aber auch bei Erfolg nur eine wacklige Basis sein
Grüße Christian

Antworten:
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Re: Totaler Rückfall ...
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Geschrieben von Sandra am 02. Juni 2005 22:52:48:

Als Antwort auf: Re: Totaler Rückfall ... geschrieben von Christian am 17. Mai 2005 17:43:35:

>>Hallo Christian,
>>mein letzter Eintrag zu Philipp war am 8.05.2004. Mein Gott, wie die Zeit vergeht. Noch vor ein paar Wochen wollte ich Dir schreiben, dass alles nach wie vor so geblieben ist mit der 98%-Heilung von Philipps Neurodermitis. Wir sind zwar hin und wieder noch mal bei dem Heiler gewesen, da es auch schon mal wieder etwas schlimmer wurde (etwas Ausschlag an den Beinen, an denen er sich nach dem Ausziehen prompt kratzte), aber nach wie vor konnte er alles essen, er hat sich gut entwickelt in der Zeit und wir waren zufrieden. Was mich störte, war, dass wir die Creme des Heilers nach wie vor einsetzen sollten, bis nichts mehr auf der Haut zu sehen war. Die Inhaltsstoffe hat er nie verraten, da es sein "Geheimrezept" ist, aber es soll laut ihm nichts Schädliches drin sein. So ca. alle 4 Wochen kam etwas an Juckreiz/Ausschlag wieder hervor und ging wieder.
>>Am 7. April dann hatte Philipp abends plötzlich hohes Fieber usw. Da das Wochenende vor der Tür stand, bin ich Freitag Abend noch mit ihm zum Kinderarzt um das abklären zu lassen, da er auch den ganzen Tag über Kopfschmerzen klagte. Er hat die Diagnose Scharlach bzw. Streptokokken-Infektion gestellt und hat ihm Penicillin verschrieben. Das hat er aber nicht bekommen, sondern Bell. C30, was auch spontan geholfen hat und innerhalb von 2 Tagen war er auch schon wieder fit (dafür hat er wieder Verlassensängste). Etwa 4 Wochen vorher hatte er Tub. bekommen (es war überhaupt keine Reaktion festzustellen) und kurz vorher Phosphor C30, woraufhin er sich schon direkt wieder anfing zu kratzen. Es war schon mal Phosphor, was es wieder so schlimm gemacht hatte, wenn ich mich recht erinnere, doch das ist kein Vergleich zu jetzt.
>>Nach den Streptokokken bekam er merkwürdige Pocken, die ich aber nicht einzuordnen wußte. Irgendwie wie Windpocken, nur größer. Etwas kleinere davon hatte er am Kinn und ein paar vereinzelte am Unterarm sowie auf den Waden. An ein paar Tagen waren auch etwa 10 davon am Po. Um den Po herum 2 cm kreisrund sehr gerötet und am Rand gelb verkrustet. Die Dinger kamen und gingen wieder. Nur an den Mundwinkeln sind sie hartnäckig geblieben, die auch eingerissen waren und sind. Nun hatten wir am 26.04. noch einen Termin beim Osteopathen, da ich dort evtl. Blockaden abgecheckt haben wollte.
>>Er machte auch eine ausführliche Anamnese, hat ihm mit einem Gerät hinter die Augen geschaut und die Fingernägel begutachtet und meinte, Philipp hätte keine ND sondern Schuppenflechte. Ich sagte, Nein, das kann nicht sein, aber er war sich sehr sicher. Ausserdem sagte er, so wie es derzeit bei ihm auf der Haut aussehe, so sähe es auch in ihm drin aus im Magen-/Darmtrakt. Milz und Dünndarm seien vergrößert. Er hat eine verzögerte Reaktion auf einem Auge (ich glaube, es war das linke) und anhand der Hypophyse könnte er eine Entwicklungsverzögerung feststellen. Nun war ich erst mal schockiert. Da ich das mit der Schuppenflechte immer noch nicht glauben konnte, hab ich abends im Internet gesucht, und div. Informationen darüber gefunden, dass Schuppenflechte oft durch Streptokokken ausgelöst werden (wenn die entsprechende Veranlagung dazu da ist, nehme ich mal an).
>>Meine Theorie dazu: ND unterdrückt und Schuppenflechte (wenn er die überhaupt hat) ist neu hinzugekommen.
>>Seit den Streptokokken (oder durch weglassen der Creme, die hab ich nämlich etwa zeitgleich abgesetzt) kontinuierliche Verschlimmerung des Hautzustandes. Wir stehen derzeit sozusagen am Anfang der hom. Behandlung. Ausschlag überall bis auf den Rumpf. Nach wie vor erst Juckreiz, dann Ausschlag, der eigentlich nur aus kleinen erhabenen Pickelchen besteht, die vom Kratzen kommen. Wenn er dann kräftig drüberkratzt, ist er überall übersät von kleinen offenen Stellen, die dann zu kleinen Krüstchen werden. Begonnen hat das Ganze an den Mundwinkeln, gleichzeitig hatte er hinter den Ohren alles nässend, dann Ausweitung auf das Kinn, was derzeit auch total trocken ist und gar nicht mehr nach Haut aussieht. Den vorderen Hals kratzt/scheuert er sich regelmässig auf, so dass dort schon richtig dicke Krusten sind. Ebenso sieht es im Nacken aus, der heute auch fürchterlich genässt hat. Arme und Beine nur diese kleinen Krüstchen. Ohrläppchen sind eingerissen.
>>Der Osteopath hatte aufgeschrieben: Utilin H Kapseln, Biomineral Tabl. Nr. 9 "Pflüger" - Natr. phos D6 und Lien comp. Glob. "Wala", was ich ihm aber alles noch nicht gegeben habe. Meine Hom., mit der ich das abklären wollte, weil ich jetzt nicht auf Komplexmittel "zurückfallen" wollte, hat sich bisher nicht gemeldet, trotz mehrfacher Telefonanrufe und Mails. Zwischenzeitlich hatte ich die Symptome repertorisiert und schwankte zwischen Lyc, Sepia, Calc und Kali-S oder Puls. Ich habe mich für Sepia (LM 12) entschieden, da ein Symptom nur dort vertreten war. Daraufhin bekam er einen spastischen Husten, den er schon länger nicht mehr gehabt hat. Auch nach absetzen, blieb er hartnäckig, so dass ich ihm Lyc gegeben habe. Das half dann etwas, wenn auch nicht wirklich überzeugend, aber er ist jetzt wieder weg. Nach vielem Grübeln und lesen schwirrt mir jetzt Med. im Kopf herum, was er das letzte Mal 2001 bekommen hat, ich ihm aber selbst niemals geben würde. Ich hab der Hom.!
  eben noch mal auf den AB gesprochen und auf die Dringlichkeit hingewiesen, da ja bald auch die warme Jahreszeit anfängt und es für ihn der Horror wird, wenn jetzt wieder alles nässt und offen ist und er Wärme eh so schlecht verträgt (obwohl er seit den Streptokokken bis zu 3 Decken nachts nimmt).
>>So schön es also anfangs alles war, so tief sind wir jetzt wieder hinabgestiegen. Mein Mann hält von der "Unterdrückungstheorie" erst mal nichts - Hirngespinste sozusagen, die ich mir in den Kopf gesetzt habe - und will die Creme analysieren lassen. Und es hilft ja scheinbar bei anderen Kindern, warum soll es dann bei Philipp unterdrückend sein ... Da für Philipp die Schulzeit im Sommer beginnt, ist es schon alles recht schwierig, andererseits natürlich besser jetzt, als wenn er schon drinnen ist.
>>Und als ich heute noch mal so ein paar Sachen durchlas, kam mir Deine Bemerkung über Tuberkulinum wieder unter die Augen ... "Wenn auf Tuberkulinum der Auschlag mehr werden würde, dann war es meiner Ansicht nach eine Unterdrückung; "... wobei es auch durchaus Phosphor (oder beide) gewesen sein könnte, da er darauf immer recht empfindlich reagiert hat.
>>Was hälst Du von den Sachen, die der Osteopath aufgeschrieben hat? Ist das Deiner Meinung nach einen Versuch wert, würde es eine klass. Hom. Behandlung erschweren, oder lieber doch weiter hom. behandeln, obwohl wir da nie so recht weitergekommen sind ...
>>Liebe Grüße
>>Sandra

>Hallo Sandra
>Unter Heilung durch einen Heiler hatte ich verstanden daß eine Erkrankung inkl ihre Entstehungsursache eliminiert ist. Wenn man dann weiter eine Salbe schmieren muß würde ich nicht das Wort Heilung verwenden sondern das ganze auf dem Niveau wie Bioresonanzgeräte einstufen. Wenn dann die alte Störung so fulminant wieder auftritt und man das Theoriegerüst der Homöopathie vertritt dann kommt man hier um den Begriff der Unterdrückung nicht drumrum.
>Wenn man mit geeigneten Einzelmitteln und gewissen Ernährungseinschränkungen nicht weiterkommt ist ein Versuch wie vom Osteopathen legitim, wird aber auch bei Erfolg nur eine wacklige Basis sein
>Grüße Christian

Hallo Christian,

so hatte ich es auch "gedacht". Die Creme von ihm haben wir auch nur auf 2 kleine Stellen und dünn draufgetan, nun ja, je nach Inhaltsstoffen kann es ja dann schon für eine Unterdrückung reichen. Trotz allem spürt man die Energie, die durch seine Hände fließt, was auch immer er damit "anstellt".

Ob es letztendlich überhaupt an Tub oder Phosphor lag, dass es jetzt wieder so schlimm ist, wer weiß es? Es hat bestimmt seinen Teil dazu beigetragen. Es ist irgendwie immer das gleiche: Es treten mehrere Sachen gleichzeitig auf und es läßt sich nicht beurteilen, was es jetzt ausgelöst hat. Er hat derzeit auch noch die Halslymphknoten geschwollen, was ich aber der Streptokokken-Infektion zurechne. Derzeit bekommt er Silicea. Mal sehen und abwarten, wie es weitergeht.

Ich habe mich jetzt erst Mal für die klass. Homöopathie und gegen die Komplexmittel entschieden. Ich wollte ihn ja nur mal vom Osteopathen begutachten lassen um zu sehen, ob dort vielleicht Blockaden liegen. Er hatte ja auch etwas gefunden an einem Halswirbel. Das hat dann aber geknackt während der Behandlung und genau das hatte ich mir bei einem Osteopathen etwas anders vorgestellt.

LG
Sandra

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Arme Kinder...

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