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Author Topic: Die Credophilen und ihr Kampf gegen die Wissenschaft  (Read 2336 times)

ama

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Die Credophilen und ihr Kampf gegen die Wissenschaft
« on: August 30, 2006, 08:10:21 AM »

>Wilde13
>Re: An die "wissenschafts"fraktion
>Antworten #29 - Heute um 15:21:48  

>nun ja, für mich erscheint das Buch sehr gut recheriert und das
>Literaturverzeichnis am Ende kann sich sehen lassen.

Ein Laie kann das kaum beurteilen. Aber darum geht es nicht. Der wirklich wichtige Punkt ist ganz etwas anderes, nämlich der Autismus, der sich wie ein Todesnebel über die Hirne der Credophilen legt.

Angenommen, der Bürger x und die Bürgerin y lesen etwas über die Welt, wie sie funktioniert und so.

Was tun Bürger x und Bürgerin y? Sie stopfen sich Radieschen in die Ohren, ziehen die Kuscheldecke ganz fest über den Kopf und aufgrund ihres naturgegebenen magnethypermagnezistischen Ortungssystems rennen sie gackernd wie die Hühner durch die Gegend und erkennen jedes Hindernis.

Das wissen die Hindernisse natürlich nicht und jeder Rumms und jeder Bumms ist selbstverständlich Schuld des Hindernisses, das sich den Wissenden in tieflodernd diabolischer Hinterlist und Gemeinheit in den Weg gestellt hat.

Andere Bürger, wie Bürger w und Bürgerin z, sind Teil des großen Weltkomplotts. Empfehlen die doch den beiden Wissenden, die Radieschen raus und die Decke runter zu nehmen. Dabei sind doch Radieschen und Decke der wichtigste Schutz gegen die Hindernisse, wie jeder Wissende weiß.

Daß Jene ohne Radieschen in den Ohren mehr hören und ohne Decke über dem Schädel mehr sehen? Ist bloß ein dummes Gerücht. Daß die weniger Unfälle haben, auch. Das wissen die Wissenden.

RUMMS!

ama

(über Holzsparren und Geldvernichtung)

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ama

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Die Credophilen und ihr Kampf gegen die Wissenschaft
« Reply #1 on: July 28, 2008, 02:15:20 PM »

Die heutige Gaudi stammt aus dem Laborjournal:

[/QUOTE*]
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Lobenswerte Bemühungen    

Auf vielfachen Wunsch und wegen der großen Resonanz auf Ulrich Kutscheras Artikel in Laborjournal 6/2008 stellen wir den Text nun online.

(28.07.2008) Es ist ungewöhnlich, dass im Laborjournal Geisteswissenschaftler schreiben. Im Fall von Florian Mildenberger, Institut für Geschichte der Medizin, LMU München, haben wir eine Ausnahme gemacht: Er hatte eine interessante These (Mildenbergers Beitrag ist hier http://www.laborjournal.de/editorials/LJ_08_07_neo.pdf zu lesen). Da wir ein Blatt der Diskurse sind, haben wir zwei Evolutionsbiologen gebeten, einen Kommentar abzugeben. Der eine lehnte entrüstet ab ("Das ist Bullshit!"), Ulrich Kutschera jedoch erklärte sich bereit, Mildenberger zu antworten.

[...]

Als Labor-Physiologe und Evolutionsbiologe, [..]

[...]
Die allgemeine Schlussfolgerung, die Anti-Darwinisten hätten etwas Konstruktives zur Entwicklung der "Erweiterten Synthetischen Theorie" beigetragen, ist durch keine mir bekannten historischen Fakten belegbar.
[...]

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[*/QUOTE*]

chop-chop-chop!
the rest of the Gaudi:
http://www.laborjournal.de/editorials/317.html
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