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Author Topic: Die Firma INDAGO/BMIB  (Read 12789 times)

r5q2

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Die Firma INDAGO/BMIB
« on: October 18, 2006, 11:17:10 AM »

Die Vorgängerfirma der INDAGO (ehemals BMIB - Biomedizinisches Institut Bingen) ist das Wiesbach Institut für angewandte Biomedizin. Diese ist laut Auskunft der Industrie- und Handelskammer Bingen insolvent. Die vom Wiesbach Institut vermarktete Blutanalyse hieß AMS (Analyse Metabolischer Strukturen) und sollte ähnliches leisten wie die Nanopartikelanalyse.

Im Forum Kiedrich ist zu lesen:

Wiesbach Institut für angewandte Biomedizin GmbH
Herr Dipl. Inf. Haroon Ahmad

Geschäftsidee, Produkte, Dienstleistungen:
Die Blutanalyse AMS (Analyse Metabolischer Strukturen) ist ein chemisch physikalisches Laborverfahren und Ergebnis 16-jähriger Polymerforschung. Die AMS ist als erste Analyse in der Lage, aus dem Blut eines Patienten den überwiegenden Anteil der vorhandenen Stoffwechselinformationen zu entschlüsseln. Neue Aussagen der AMS für die Medizin: Erfassung aller wesentlichen stattfindenden Stoffwechsel-Prozesse. Erfassung der Interaktion einzelner Organe und Organsysteme. Früherkennung von feinstofflichen Entgleisungen (beginnenden Zellveränderungen etc.). Ursachenerkennung von Symptomen; Auswirkungen von Erkrankungen, Optimieren von Therapien. Die Konzeption: 1. Erstellen und Vertrieb der Blutanalysemethode. 2. strategische Partnerschaften mit Krankenversicherungen, Bundes- und Landesärztekammern und kassenärztliche Vereinigungen. 3. Aufbau eines Kompetenznetzwerkes bestehend aus Ärzten und Kliniken 4. Vertrieb bei den Endkunden, die dann dem Ärztenetzwerk als Kunden zugeführt werden. (Patienten, Firmen, Sportler, Selbsthilfegruppen etc.)
Quelle: http://www.forumkiedrich.de/de/fk_gruenderliste.php?Branche=Life+Sciences


Es drängt sich der Verdacht auf, dass mit der Neugründung des BMIB dem zu vermarktenden Produkt auch gleich ein neuer Name verpasst wurde - die Nanopartikelanalyse war geboren.

Am 26.02.2004 stand im Newsletter von igelarzt.de:

Eine der zentralen Herausforderungen jedes Arztes, der in seiner Praxis IGeL-Leistungen anbietet, ist die Dokumentation einer Notwendigkeit der empfohlenen Therapieformen gegenüber seinen Patienten.
Das neue Laborverfahren AMS (Analyse Metabolischer Strukturen) bietet hier eine effektive Lösung. Mit einem umfangreichen Nutzenkonzept stellt die AMS nicht nur ein mächtiges Instrument zur Ursachenerkennung von Erkrankungen dar, sondern bietet dem anwendenden Arzt außerdem eine individuelle und objektive medizinische Basis für die IGeL-Leistungen seiner Praxis.

Die Blutanalyse AMS
Die neue Blutanalyse AMS ist ein neues, wissenschaftlich fundiertes, Stoffwechsel-Screening zur engmaschigen Kontrolle sämtlicher Organfunktionen.
Der Anbieter, das Wiesbach Institut für angewandte Biomedizin GmbH, hat in fast 16jähriger Forschungsarbeit die Analyse Metabolischer Strukturen mit einem Ring von Universitäten und Arztpraxen entwickelt und mittels diverser Studien anhand von 85.000 Patienten evaluiert. Mittels der AMS lassen sich bereits minimale Entgleisungen im Stoffwechsel identifizieren und entsprechenden Störungen oder Pathologien zuordnen.
Der medizinische Nutzen generiert sich vornehmlich aus folgenden Tatsachen:

Erkennung von Krankheitsursachen und Symptomursachen:
Überprüfung der Funktionalität der Organe bzw. Organsysteme und deren Interaktion.

Effektive Gesundheitsvorsorge:
Aufgrund ihrer Sensitivität entdeckt die AMS bereits minimale Entgleisungen, so dass in der Präventionsmedizin ein hoher Nutzen erzielt werden kann (z.B. Krebsfrüherkennung).

Der therapeutische Nutzen der AMS
*) Ursachenerkennung von Symptomen
*) Erkennung kausaler Zusammenhänge verschiedener Symptome und deren Ursachen
*) Auswirkungen von Erkrankungen auf andere Organsysteme
*) Ganzkörper-Screening
*) Früherkennung von beginnenden Entgleisungen (Steigerung der Präventionseffektivität)
*) Begleitung von Therapien (Optimierung, Veränderung von Therapien)

Der wirtschaftliche Nutzen der AMS
Hinter dem wirtschaftlichen Nutzenkonzept der AMS stehen grundsätzliche Überlegungen bezüglich des IGeL-Marktes:

*) Um heutzutage moderne und erfolgreiche Medizin auch wirtschaftlich tragbar durchzuführen, reichen die abrechnungsfähigen Leistungen schon lange nicht mehr aus.

*) Die "Zukunftspraxis" muss sinnvolle medizinische Leistungen auch außerhalb des GKV-Katalogs anbieten und verliert dabei auch unternehmerische und wirtschaftliche Aspekte nicht aus den Augen.

*) Viele Ärzte haben ihr Leistungsspektrum zwar um sinnvolle Selbstzahlerleistungen erweitert, setzen diese aber häufig nur zögerlich um. Probleme bereitet dabei in der Regel das argumentative "Verkaufsgespräch" mit dem Patienten.

Der Grund liegt nur allzu oft in der Überzeugung der Patienten, dass der Beitrag zur Krankenkasse, den sie aufbringen, doch ausreichen müsse, um die notwendigen Maßnahmen zu erstatten.

Hierfür bietet die AMS eine sinnvolle Lösung
 Neben der umfangreichen Stoffwechselanalyse sämtlicher Organe und Organsysteme wird zu jeder AMS-Analyse ein detaillierter mehrwöchiger Therapieplan von verschiedenen Spezialisten erstellt, und dem Befund beigelegt.
Diese Therapieempfehlungen sind individuell auf die angebotenen Leistungen der einreichenden Praxis zugeschnitten. Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass eine wissenschaftlich fundierte Methode dem Patienten "schwarz auf weiß" die notwendigen Maßnahmen aufzeigt, die für den optimalen Heilerfolg notwendig sind.

Hintergrund zum Wiesbach Institut
Das Wiesbach Institut für angewandte Biomedizin ist ein Forschungsinstitut für Analyse und Therapieverfahren. Hier werden interdisziplinäre Fachbereiche (Biologie, Biochemie, Medizin, Physik, Informatik u.a.) zu einer übergreifenden Struktur gebündelt, um in der Forschung und Entwicklung die notwendigen wissenschaftlichen Sichtweisen zu berücksichtigen und zu einem medizinischen Mehrwert zu extrapolieren.
In den vergangenen Jahren ist ein weitreichendes Netzwerk von Ärzten, Universitäten und Selbsthilfegruppen entstanden, in dem stetig neue medizinische Dienstleistungen und Produkte der Bereiche Diagnose, Therapie und Prävention entwickelt bzw. weiterentwickelt werden.

Zu den Partnern des Wiesbach Instituts zählen u.a.:
*) Sporthochschule Köln (medizinische Fakultät)
*) MediClub GmbH der Gothaer Versicherungen
*) Internationale Gesellschaft für Homotoxikologie e.V.
*) Dr. Wolff Sports & Prevention
*) BodyMed AG
*) curanova, Wiesbaden
*) medikolleg
*) Health 4 Business
*) Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts u.v.a

Kontaktdaten für mehr Infos zur AMS
Wiesbach Institut für angewandte Biomedizin GmbH
Im Tiergarten 22b
D-55411 Bingen am Rhein

Tel: 06721 / 4903 - 100
Fax: 06721 / 4903 - 111

E-Mail: info@wibio.de
Homepage des Wiesbach Institutes: www.wibio.de
Quelle: http://www.igelarzt.de/01/0101/meld466.html
« Last Edit: October 18, 2006, 03:24:21 PM by r5q2 »
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r5q2

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Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #1 on: October 18, 2006, 01:13:43 PM »

Auf der Seite der S-Unternehmensbeteiligungsgesellschaft der Sparkasse Leipzig mbH war mit Stand Oktober 2006 folgendes über die INDAGO GmbH zu lesen:

INDAGO GmbH

Gründung am: 13.09.2004

Unternehmensgegenstand
Die Indago GmbH (vormals BMIB - Biomedizinisches Institut Bingen GmbH) und ihre Partner erforschen und entwickeln neue medizinische Laboruntersuchungsmethoden, um

*) Ursachen von Symptomen und Erkrankungen zu erkennen und
*) Störungen im menschlichen Körper so früh zu erkennen, dass man sich effektiv vor einer Erkrankung schützen kann.

Das Ziel ist es, den behandelnden Medizinern Analysemethoden zur Verfügung zu stellen, damit sie optimal therapieren können und statt nur der Symptome auch die Ursache zu behandeln.

Zentraler Gegenstand der aktuellen Forschung sind die sog. Nanopartikelanalysen, die in unserem Hause entwickelt werden und einen Beitrag leisten sollen, den oben formulierten Zielen einen entscheidenden Schritt näher zu kommen. Wie in der Forschung üblich, sind solche Entwicklungen ein steter und fortlaufender Prozess, der nicht allein bewältigt werden kann. Mit verschiedenen universitären und privatwirtschaftlichen Partnern aus Europa arbeitet die Indago GmbH an diesen Prozessen.
Obgleich die Nanopartikelanalysen keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung sind und dem sog. EBM-Katalog angehören, wird in zahlreichen Erfolgsberichten von Ärzten und Patienten über die beeindruckenden Erfolge bei der Anwendung von Nanopartikelanalysen berichtet, deren Prinzip wir auf diesen Seiten vorstellen wollen.

Geschäftsführung
Dr. Jutta Horezky

Kontaktdaten
INDAGO GmbH
in der BIO CITY Leipzig
Deutscher Platz 5b
04103 Leipzig

Telefon: 03 41/ 333 877 - 0
Telefax: 03 41/ 333 877 - 70

E-Mail: info@indago-group.com
Internet: www.indago-group.com
Aufgrund einer Abmahnung des Verbands Sozialer Wettbewerb e.V. Berlin findet die Nanopartikelanalyse seit dem 02.11.2006 in der Unternehmensbeschreibung keinerlei Erwähnung mehr:

INDAGO GmbH

Gründung am: 13.09.2004

Unternehmensgegenstand
Die INDAGO GmbH (vormals BMIB - Biomedizinisches Institut Bingen GmbH) und ihre Partner erforschen und entwickeln neue medizinische Laboruntersuchungsmethoden, um

*) Ursachen von Symptomen und Erkrankungen zu erkennen und
*) Störungen im menschlichen Körper so früher zu identifizieren.

Das Ziel der Forschungen ist es, den behandelnden Medizinern Analysemethoden zur Verfügung zu stellen, mit denen sie noch optimaler therapieren können.

Die INDAGO GmbH arbeitet mit verschiedenen universitären und privatwirtschaftlichen Partnern aus Europa an diesen Prozessen.

Geschäftsführung
Dr. Jutta Horezky

Kontaktdaten
INDAGO GmbH
in der BIO CITY Leipzig
Deutscher Platz 5b
04103 Leipzig

Telefon: 03 41/ 333 877 - 0
Telefax: 03 41/ 333 877 - 70
     
E-Mail: info@indago-group.com
Internet: www.indago-group.com
Quelle: http://www.s-beteiligungen.de/cms/index.php?view=,3,23


Meldung der S-UBG über die Beteiligung an der arco biotech:

18.05.2006 // Neue Beteiligung

Die S-UBG und die KfW steigen zusammen bei der arco biotech GmbH ein.

Die arco biotech GmbH entwickelt innovative medizinische Laboranalyseverfahren zur besseren Diagnostik und Früherkennung von komplexen Erkrankungen.

Beim futureSax Businessplan-Wettbewerb 2006 Phase II wurde die arco biotech GmbH mit ihrem eingereichten Geschäfts- und Marketingkonzept unter die 10 besten Teilnehmer gewählt.
Quelle: http://www.s-beteiligungen.de/cms/index.php?view=newsShowSingle&id=1147957340


Meldung der S-UBG über die Umfirmierung von arco biotech zu INDAGO:

27.06.2006 // INDAGO GmbH

Per 16.06.2006 firmiert unsere Beteiligung arco biotech GmbH unter dem neuen Namen INDAGO GmbH.

Die Namensänderung ist eine strategische Entscheidung und wurde aufgrund der internationalen Expansion des Unternehmens erforderlich.
Quelle: http://www.s-beteiligungen.de/cms/index.php?view=newsShowSingle&id=1151417058


Vor der Umbenennung der arco biotech GmbH in INDAGO GmbH war im entsprechenden Unternehmensporträt auf den Seiten der S-UBG folgendes zu lesen:

arco biotech GmbH

Gründung: 13.09.2004

Unternehmensgegenstand
Die arco biotech GmbH entwickelt innovative medizinische Laboranalyseverfahren zur besseren Diagnostik und Früherkennung von komplexen Erkrankungen.

Mit einem neuen Blutuntersuchungsverfahren, der so genannten "Nanopartikelanalyse", können feinste Stoffwechselstörungen von vielen Organen und Organsystemen identifiziert werden. Dies geschieht durch den Nachweis von Stoffwechsel-Zwischenprodukten im Vollblut, die Aufschluss über stattfindende Stoffwechsel sowie deren Störungen geben. Bisher konnten diese nicht nachgewiesen werden. Mit der Nanopartikelanalyse können die tatsächlichen Ursachen von Symptomen und Erkrankungen und Abweichungen vor Entstehung einer Erkrankung erkannt werden. Der Arzt kann damit gezielt die Ursachen einer Erkrankung statt nur deren Symptome behandeln.

Derzeit werden Diagnoseprofile zu folgenden Erkrankungen angeboten:

*) Migräne/Kopfschmerz
*) Arthrose/Gelenkschmerz
*) Fibromyalgien
*) Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung AD(H)S
*) Fokaltoxikosen (Immunologische Erkrankungen)
*) Vaskulopathien/Blutgefäße-Erkrankungen
*) Vitalstoffe-Entgleisungen

Forschungspartner sind derzeit:

*) Universität Frankfurt
*) Max-Planck-Institut für Polymerforschung Mainz
*) Sporthochschule Köln
*) Prof. Grönemeyer-Institut für Mikrobiologie an der Universität Witten-Herdecke
*) Universität Graz

Die arco biotech GmbH hat derzeit 15 Mitarbeiter. Bis 2008 wird ein Mitarbeiterzuwachs auf 48 erwartet.

Geschäftsführung
Dr. Jutta Horezky

Kontaktdaten
BMIB - Biomedizinisches Institut Bingen GmbH
Im Tiergarten 22 b
D-55411 Bingen am Rhein

BMIB is a division of arco biotech GmbH, Leipzig

Telefon: 0 67 21/ 18 79 - 1 00
Telefax: 0 67 21/ 18 79 - 1 11
       
E-Mail: info@bmib.de
Internet: www.bmib.de
« Last Edit: November 03, 2006, 09:21:38 AM by r5q2 »
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r5q2

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Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #2 on: October 18, 2006, 04:32:59 PM »

Impressum der Interpräsenz www.bmib.de vom 05.04.2006 mit Herrn Jan Linnemann als Geschäftsführer:

Herausgeber

BMIB - Biomedizinisches Institut Bingen
(a division of arco biotech GmbH)
Im Tiergarten 22 b
D - 55411 Bingen am Rhein

Tel.: +49 (0) 6721 / 1879 - 100
Fax: +49 (0) 6721 / 1879 - 111
email: info@bmib.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Jan Linnemann
Gerichtsstand: Amtsgericht Bingen
Handelsregisternummer: HRB 23405

Haftungshinweis
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

all rights reserved by arco biotech GmbH, 2006
Impressum der Interpräsenz www.indago-group.com vom 18.10.2006 mit Frau Dr. Jutta Horezky als Geschäftsführerin:

Betreiber der Seite

INDAGO GmbH
in der BIO CITY LEIPZIG
Deutscher Platz 5b
04103 Leipzig

Tel:  +49 (0)341 / 333 8 77 - 0
Fax: +49 (0)341 / 333 8 77 - 70

email: info@indago-group.com
www.indago-group.com

BMIB - Biomedizinisches Institut ist eine Betriebstätte der INDAGO GmbH
email: info@bmib.de
Geschäftsführerin: Dr. Jutta Horezky
Gerichtsstand: Amtsgericht Leipzig, HRB 22395

Haftungshinweis
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

all rights reserved by INDAGO GmbH, 2006
Irgendwann im Zeitraum zwischen dem 05.04.2006 und 23.05.2006 wechselte die Geschäftsführung des BMIB (heute INDAGO) von Herrn Linnemann zu Frau Horezky. Nach eigenen Aussagen steht Herr Linnemann nicht mehr in Lohn und Brot der INDAGO. Dennoch ist er in seiner Funktion als Rechtsanwalt (http://www.ra-linnemann.de/) für die INDAGO tätig und vertritt diese in Rechtsstreitigkeiten.

In diesem Zusammenhang ist der Forumsbeitrag über die irreführende Werbung der INDAGO interessant:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1658


[URL korrigiert, ama]
« Last Edit: July 19, 2014, 10:28:32 AM by ama »
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r5q2

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Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #3 on: October 24, 2006, 07:55:16 AM »

Am 18.10.2006 fand die Eröffnungsfeier der INDAGO GmbH am neuen Standort in der BIO CITY LEIPZIG statt. Mit der Verlegung einher ging die Umfirmierung von BMIB - Biomedizinisches Institut Bingen zu INDAGO.

Eröffnet wurde die Feier von der Geschäftsführerin Frau Dr. Jutta Horezky und Herrn Uwe Albrecht, Beigeordneter für Wirtschaft und Arbeit der Stadt Leipzig. Anschließend referierten Luis I. Gomez (Wissenschaftlicher Leiter) und Haroon Ahmad (Leiter Marketing und Vertrieb) über das Thema "Ursachen erkennen, Ursachen behandeln - Chancen der Nanotechnologie für die medizinische Diagnostik".

Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Blutuntersuchung, die Ihnen genau sagen könnte, worin die Ursachen Ihrer Erkrankung und Symptome bestehen und die beginnende Probleme so früh entdeckte, dass Sie sich effektiv vor Krankheiten schützen könnten. Das würde bedeuten, dass Ihr Arzt die Ursachen Ihrer Erkrankung statt nur deren Symptome behandeln könnte. Dies wäre der erste Schritt hin zu einer echten Individualmedizin.
Quelle: Einladungsschreiben zur Eröffnungsfeier


Anlässlich der Eröffnungsfeier sendete das nichtkommerzielle Lokalradio mephisto 97.6 einen zweieinhalbminütigen Beitrag über die INDAGO und deren Verfahren "Nanopartikelanalyse". Die Macher des Beitrags verschweigen nicht, dass es Kritik an dem Verfahren und Zweifel an der Seriosität der Firma gibt. Auch ist Herr Gomez zu hören, der zur Kritik Stellung nimmt, sich offensichtlich durch Herrn Dr. Keck unverstanden fühlt und es nicht nachvollziehen kann, wie jemand Zweifel an seiner wissenschaftlichen Arbeit hegen und diese auch noch frei äußern kann.

Namensänderung in Bio-City
In der BioCity hat sich eine neue Spezial-Firma angesiedelt, und dabei auch gleich den Namen gewechselt: die Firma "Biomedizinisches Institut Bingen" heißt ab heute "Indago GmbH". Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, Krankheitserreger im Blut frühzeitig zu erkennen und damit Therapien vorzubereiten und zu verbessern. "Nanopartikelanalyse" heißt das Zauberwort. Doch es gibt kritische Stimmen, sowohl zum Verfahren der Nanopartikelanalyse, als auch zu der Firma. Wie die Nanopartikelanalyse im Detail funktioniert, und was es mit der Namensänderung auf sich hat - Pia Meis berichtet.
Quelle: http://mephisto976.uni-leipzig.de/
Der Beitrag zum Nachhören: http://www.transgallaxys.com/~veritas/npa/beitrag_mephisto976_20061018.mp3


Kommentar des Autors: Einmal Hand aufs Herz, was will man schon von einem "Wissenschaftler" in einem Interview erwarten, der erstens nicht einmal weiß, ob seine Analysemethode auf chemischen und/oder physikalischen Verfahren beruht

Innerhalb des Verfahrens gibt es verschiedene Verfahren. Manche sind physikalischer Art, manche chemischer Art. Es gibt in unserer Methode keine chemischen Verfahren, die sind alle nur physikalisch.
und der zweitens offensichtlich die Funktionsweise eines Rasterelektronenmikroskopes (REM) nicht kennt, obwohl er vorgibt, damit die Analysen vorzunehmen.

... gleichzeitig kann man die Proben auch mit Röntgenstrahlen bombardieren. Diese Strahlen werden beim Verlassen der Probe mit einem anderen Gerät erfasst. So entsteht eine quantitative Messung der einzelnen Atome, die für das Bild verantwortlich sind.
Quelle beider Zitate: Gerichtsprotokoll zu einem Verfahren gegen Herrn Dr. Keck am Landgericht Leipzig


Der MDR hingegen berichtete am 18.10.2006 im Sachsenspiegel durchwegs positiv über die INDAGO und deren Nanopartikel, die "im menschlichen Blut schwimmen und fast alles über Krankheitssymptome verraten, die bisher niemand erklären kann". Dass es jedoch auch kritische Stimmen gibt, darüber wurde großzügig hinweg gesehen.

Leipziger Firma revolutioniert Krankheitsdiagnose
Die Firma Indago ist aus Rheinland-Pfalz in die Leipziger Bio-City umgezogen. Hier hat sie ein neues Verfahren entwickelt, das die Diagnose deutlich verbessert.
Quelle: http://www.mdr.de/sachsenspiegel/3629877.html


So unterschiedlich kann Berichterstattung sein. Danke mephisto 97.6!
« Last Edit: March 05, 2007, 07:19:30 AM by r5q2 »
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r5q2

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Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #4 on: March 05, 2007, 07:13:56 AM »

Impressum der Interpräsenz www.indago-group.com vom 05.03.2007 mit Luis I. Gomez und Ralf Schierl als Geschäftsführer.

Betreiber der Seite

INDAGO GmbH
in der BIO CITY LEIPZIG
Deutscher Platz 5b
04103 Leipzig

Tel:  +49 (0)341 / 333 8 77 - 0
Fax: +49 (0)341 / 333 8 77 - 70

email: info@indago-group.com
www.indago-group.com

BMIB - Biomedizinisches Institut ist eine Betriebstätte der INDAGO GmbH
email: info@bmib.de
Geschäftsführer: Luis I. Gomez, Ralf Schierl
Gerichtsstand: Amtsgericht Leipzig, HRB 22395

Haftungshinweis
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Anmerkung: Ralf Schierl ist zugleich Geschäftsführer der Evomed MedizinService GmbH, die die zweifelhaften ImuPro-Tests anbietet.
« Last Edit: March 05, 2007, 07:22:33 AM by r5q2 »
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ama

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Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #5 on: September 19, 2008, 03:03:56 PM »

.

Die jetzigen 300 Millionen Euro, die die KfW
bei Lehman Brothers in den Sand gesetzt hat,
sind nicht der einzige Skandal bei der KfW!


.

Eule

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #6 on: September 14, 2015, 08:36:34 PM »

Das ist neun Jahre her und die Typen sind immer noch nicht hinter Schloß und Riegel. Die von der Sparkasse und der KfW gehören auch weggesperrt. Das Geld ihrer Kunden zu veruntreuen ist eine Straftat.
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ama

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Korruption in der Justiz und im Bankwesen: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #7 on: September 19, 2015, 08:46:54 AM »

>Posted by: Eule
>« on: September 14, 2015, 08:36:34 PM »
>
>Das ist neun Jahre her und die Typen sind immer noch nicht hinter
>Schloß und Riegel. Die von der Sparkasse und der KfW gehören
>auch weggesperrt. Das Geld ihrer Kunden zu veruntreuen ist eine Straftat.

Dann darf man jetzt laut über das Wort Korruption nachdenken. Korruption in der Justiz und im Bankwesen, das hat was... 

Darüber gibt es Bücher. Dieser Artikel in der taz hat was:

[*QUOTE*]
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Buch über bayerische Korruption
Schlötterers Enthüllungen

Die Kultur der Macht um Franz Josef Strauß hat Wilhelm Schlötterer minutiös entlarvt. Warum haben seine Erkenntnisse keine Folgen?
Porträt Strauß

Der Geist des Vaters aller Bayern ist noch immer quicklebendig.  Foto: dpa

I.

In seinem Buch „Macht und Mißbrauch“ schilderte der Jurist und ehemalige Ministerialrat Wilhelm Schlötterer seine Erfahrungen als Beamter des bayerischen Finanzministeriums, der sich weigerte, Schützlinge des CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß von der Steuer zu befreien. Er wurde mit Disziplinarverfahren und Strafanträgen verfolgt, erlebte Nichtbeförderung, Umsetzung, Isolation sowie (seltene, wichtige) Solidarität. Hauptthema des Buches ist jedoch die seit Strauß in der bayerischen Regierung wuchernde Korruption.

Interessant: Keiner der genannten CSU-Politiker, Spitzenbeamten und Großunternehmer klagte gegen das Buch. Sie schwiegen, als existierte es nicht. Auch die Presse griff den Komplex nicht auf. Man diskutierte zwar über Zivilcourage: etwa unter dem Aspekt, ob einer sich zur Rettung der Zivilisation von minderjährigen Delinquenten zusammenschlagen lassen soll. Und man gruselte sich über den korrupten Berlusconi. Doch für Strauß sollte die Sprachregelung „umstritten“ reichen.

Dabei stand das Buch auf der Spiegel-Bestsellerliste mit 96.000 Käufern. Die Leute lasen und waren entsetzt, doch was kann ein entsetzter Leser zu Hause tun? Er rauft sich die Haare. Weiter geschah nichts.

II.

Strauß’ politischen Erben fehlte des Paten enorme kriminelle Energie, doch seine Praxis, Großunternehmern illegal Steuervorteile oder Schutz vor Strafverfolgung zu gewähren, setzten sie fort. Einzelne Steuer- und Kriminalbeamte sowie Staatsanwälte, die sich widersetzten, wurden behindert, von den Fällen abgezogen, beruflich diskriminiert, mit Disziplinar- und Strafverfahren eingeschüchtert, pathologisiert; ein leitender Oberstaatsanwalt kam ungeklärt zu Tode.

Nur eines war neu: Zeugen der vergangenen und aktuellen Korruption wandten sich jetzt an Wilhelm Schlötterer, der darüber sein zweites Buch schrieb: „Wahn und Willkür“ (2013).
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

mehr:
http://www.taz.de/!5221877/

Da steht was drin...

el_Typo

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #8 on: October 15, 2017, 10:01:19 PM »

Das TG-1 hat die Betruge vor mehr als 11 Jahren aufgedeckt. Und was ist passiert? Nichts. Die Täter laufen immer noch frei herum. Wieviele Millionen Euro Schaden? Die Justiz in diesem, Land ist eine Farce. Das läßt nur noch eine einzige Konsequenz zu: Gerechtigkeit gibt es erst, wenn die Opfer die Sache selbst in die Hand nehmen. Bei Indago mag die Mehrheit vielleicht davon Abstand nehmen, weil es nur um Geld geht, wenn auch viel Geld. Aber in anderen Fällen, wo Verwandte oder Kinder sterben, oder gestorben sind wegen falscher Diagnosen und/oder Behandlungen, da wird es für die Täter eng. Wenn Jemand jung ist, denkt er an seine Zukunft. Aber Jemand, dessen Lebensinhalt umgebracht wurde, welchen Sinn sollte sein Leben noch haben? So jemand wird tun, was der Gerechtigkeit dient. Ohne Rücksicht auf Verluste. Heute sind jeden Tag Meldungen in Zeitung und Fernsehen über tödliche Angriffe durch Eindringlinge aus Afrika. Der Begriff Flüchtling gilt schon lange nicht mehr und die Polizei schützt die Bürger schon viel länger nicht mehr und die Justiz zieht die Täter nicht aus dem Verkeht. Was soll ein normaler Bürger denken, dem sein Leben zerstört wurde? Was wird er tun?

11 Jahre Menschen betrügen. 11 Jahre Kumpanei zwischen Tätern und Bänkern. 11 Jahre Faulenzen der Justiz. Was ist aus diesem Land geworden?




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(Solidargemeinschaft frei lebender Buchstaben)

Flokkig

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Die Firma INDAGO/BMIB, das deutsche Theranos
« Reply #9 on: June 16, 2018, 12:39:24 PM »

Theranos: 900 Millionen Dollar vernichtet

How Theranos used the media to create the emperor’s new startup
John Naughton
Sun 3 Jun 2018 07.00 BST
Last modified on Mon 4 Jun 2018 11.04 BST
It’s a quintessential Silicon Valley story. A smart, attractive 19-year-old American woman who has taught herself Mandarin while in high school is studying chemical engineering at Stanford, where she is a president’s scholar. Her name is Elizabeth Holmes. In her first year as an undergraduate she persuades her professor to allow her to attend the seminars he runs with his PhD students. Then one day she drops into his office to tell him that she’s dropping out of college because she has a “big idea” and wants to found a company that will revolutionise a huge part of the healthcare system – the market for blood testing services. Her company will be called Theranos.
https://www.theguardian.com/commentisfree/2018/jun/03/theranos-elizabeth-holmes-media-emperors-new-startup


Bad Blood: Secrets and Lies in a Silicon Valley Startup[]/b]
John Carreyrou
Taschenbuch: 339 Seiten
Verlag: Pan Macmillan (1. Juni 2018)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1509868070
ISBN-13: 978-1509868070
Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 2,7 x 23,4 cm


Full transcript: WSJ investigative journalist John Carreyrou on Recode Decode
His new book covers the Theranos blood-testing debacle.
By Recode Staff Jun 3, 2018, 1:45pm EDT
On this episode of Recode Decode, hosted by Kara Swisher, Wall Street Journal investigative reporter John Carreyrou talks about his new book, “Bad Blood: Secrets and Lies in a Silicon Valley Startup.” Carreyrou explains how Stanford dropout Elizabeth Holmes’s company raised nearly $1 billion for blood-testing products that sounded too good to be true — and they were.
https://www.recode.net/2018/6/3/17422498/wsj-investigative-journalist-john-carreyrou-theranos-blood-health-care-recode-decode


Würde mich freuen, wenn Gomez und seine Komplizen endlich aus dem Verkehr gezogen würden.

Warum ist die deutsche Justiz so faktenblind?
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Flokkig

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #10 on: June 16, 2018, 01:11:30 PM »

Eine Reklame aus dem Jahr 2014 erwähnt 800 Heilpraktiker und Ärzte als Auftragsvermittler. Umsatz 1,35 Millionen US-Dollar pro Jahr.

"INDAGO’s client base has grown to 800 practitioners, mainly based in Germany, with a yearly turnover    of    about    1,350,000    US-Dollars."

https://www.boerse.de/historische-kurse/Euro-Dollar/EU0009652759_monat,11 schreibt von rund 1,25 Dollar pro Euro in 2014. Das wären demnach 1.080.000 Euro. 

Bei 1 Million Euro Umsatz pro Jahr waren es mindestens 1250 Umsatz pro Vermittler. Kleinvieh macht auch Mist. Alles zusammen 1 Million Euro aus der Tasche von Ahnungslosen.

Die Reklame schreibt von 100.000 Analysen: "The SFT and MSP profiles have demonstrated their medical efficiency through over 100,000 empirically proven analyses, but due to a lack of clinical studies the profiles are not yet suitable for conventional medicine. Further research will be necessary to establish new parameters and markets." Trotzdem nicht verwendbar. Es waren eben keinen echten Analysen...


http://aiis.de/indago-gmbh-leipzig-laboratory-for-blood-tests/

INDAGO GmbH Leipzig, Laboratory for blood tests
von Redakteur03 14.04.2014

Introduction

Biochemist Luis I. Gomez and medical computer scientist Haroon Ahmad founded INDAGO GmbH, a privately financed research & development company based in Leipzig, Germany to develop a new laboratory technology as described in their 2003 vision statement:
Imagine an affordable blood test, which could provide an individual “fingerprint” of your metabolism, detecting the causes of emerging diseases before they manifest or symptoms even appear. That would be the beginning of real medical prevention. After ten years of research and development INDAGO has developed a polymer-pattern-based platform technology, which is capable of detecting minute concentrations or fractions of molecules from a blood sample and assigning them to the onset of dysfunctions or diseases of various organs.

Development

As quantitative measurement of molecules can be difficult, the development team developed an innovative new approach – to visualize and analyze the molecules qualitatively.

This brought about a whole new way of thinking about blood as an analyzable compartment. INDAGO started developing a method to isolate molecules based on technology usually used by material sciences. By converting the “biological substance”, in this case blood, into its chemical components using thermal cracking, fragments of nearly all substances can be resolved in an aqueous solution and can then be aggregated into new forms: polymers.

From one blood sample, thousands of different polymers can emerge in a single conversion. After stabilizing the laboratory process, INDAGO started to trace each morphology back to its metabolic origin. At the start, using vast empirical sample sizes, this was achieved by taking blood from patients suffering from known diseases and then matching their polymeric morphologies with the ones of the control group. More recently – after the German governmentowned development bank KfW became a shareholder of INDAGO GmbH – polymers were characterized using scanning electron microscopy and EDAX x-ray units.

Being recognized as an innovative development company, Germanys Federal Ministry of Education and Research (BMBF) and Federal Ministry of Economy and Technology (BMWi) financed two major projects:

    The “EVASYS-Project”: Building a semi-automated prototype to increase the production run, transfer a standardized method to other laboratories and – most importantly – to  exclude “human errors” in the required qualitative analyses of the laboratory physician.   
    Developing the PSP-Test (Polyp-Specific-Polymers) to detect pre-cancerous colon polyps using the INDAGO test-method as well as proving its efficiency in a double-blind, multi-centric, prospective, open clinical diagnostic study.

Today, both targets are nearly achieved:

 

The “EVASYS-Project”, which should be completed by May 2014, was started in  cooperation with different universities and research companies to build different units for:

    an automated thermal cracking device using infrared-technology, replacing the currently used heat method.
    specially coated object slides for the polymerization process.
    combined Polymerization-Unit with automated placing of different samples into an integrated microscope, followed by
    pattern recognition with a specifically developed analysis software that locates specific polymer patterns from a patient’s blood polymer bulk (see images in attached PSP-study).

On November, 4th 2013 the PSP-study was published in the “Journal of Translational Medicine” which determined that the PSP-Test has a sensitivity of 72.4%, and stated

We believe that this represents for the first time the possibility to effectively identify the highest-risk candidates for endoscopy.
[…]
As a non-invasive method, the PSP-blood test is patient-friendly and thus makes an important contribution to a wider acceptance of preventive measures and the participation in regular preventive check-ups for intestinal cancer. Equally important is that the PSP test detects high-risk polyps, which left alone will directly lead to cancer. Removing them is a very effective way to prevent colon cancer from developing.
[…]
By combining the best-established, low-risk screening elements with a blood test-based diagnostic test such as PSP that has good acceptance, sensitivity, and specificity, an increase in the reliable estimation of a patient’s risk for CRC before colonoscopy is expected.
[…]
 One of the unique characteristics of INDAGO’s methodology is the ability to ensure stability in the pattern, shape, size, composition, and structure throughout the whole blood denaturation step, which had previously been considered impossible. As a result, for the first time it has been possible to develop a basic understanding of the relationship between the analytical
results and the disease.
Target Market

Various studies have shown that early detection significantly increases the chances of curing a patient. Better still is the possibility of detecting harmless adenomatous polyps before they become cancerous. Providing the entire population with a non-invasive, early detection screening method to ensure that everyone at risk is identified and led into colonoscopy is a global challenge.

In Germany, for example, only 2.5 % of the target group (55 years or older, risk group, family anamnesis) undergo a colonoscopy every year. Although the official recommendation is a colonoscopy every ten years only 20 % were screened in the past ten years while 80 % weren’t.

The incidence of 22 % (men) and 18 % (women) of adenomatous polyps within the screened population suggests, that over ten years 1.6 million people will remain undetected out of the 18 million people that were not screened. Extrapolating the figures from Germany to the whole world should give a good indication of the scale of the target market.

Colorectal Cancer (CRC) is one of the most prevalent cancers worldwide with more than 1.2 million new cases per year. It is a sad fact that although CRC is highly treatable if detected at an early stage, it still causes 600,000 deaths every year due to large sections of the population either being reluctant to or unable to undergo regular colonoscopies, which is seen as the “gold standard” detection method.

Although there are other screening methods available, most of them are not suitable for detecting the rather harmless polyps, instead they can only detect the established form of CRC (the Septin-9  Test detects 70 % of CRC but is not suitable for polyps, while the gFOBT only detects 20 – 40 % of CRC).

It is our belief, that a simple and affordable blood test which is capable of finding polyps is the best and most effective way of prevention and the willingness to undergo a subsequent colonoscopy in the case of a positive result will rise significantly.
Buiness Benchmark Data

INDAGO has proven in different case studies that its technology is able to diagnose various metabolic disorders of different organs. It has invented two different diagnostic profiles (called SFT and MSP) customized for physicians specialized in the naturopathic field, bundling different polymer-pattern-based parameters of the gastrointestinal tract, liver, kidney etc. Due to an close partnership with the marketing & sales company Evomed Diagnostics AG,
INDAGO’s client base has grown to 800 practitioners, mainly based in Germany, with a yearly turnover of about 1,350,000 US-Dollars. The day-to-day running of the company and research work is accomplished with 10 employees.

Managing directors:

    Mr.    Luis    I.    Gomez    –    CEO    R&D,    biochemist
    Mr.    Haroon    Ahmad    –    CBDO,    medical    computer    scientist
    Mr.    Ralf    Schierl    –    CFO,    biologist

Scientific Partners (selection including former Partners)

    Leipzig University
    Leipzig University of Applied Sciences
    Technical University of Darmstadt
    Fraunhofer Institute for Cell Therapy and Immunology, Leipzig
    University of Frankfurt
    German Sport University of Cologne
    Members of the Max-Planck Institute for Polymer Research,Mainz
    companies: Kapelan Bio-Imaging GmbH, Hotho Data GmbH, Universal GmbH

Perspective

The SFT and MSP profiles have demonstrated their medical efficiency through over 100,000 empirically proven analyses, but due to a lack of clinical studies the profiles are not yet suitable for conventional medicine. Further research will be necessary to establish new parameters and markets.

However this research will be useful in developing new parameters to widen the application of the automated solution. In addition, the solution can take full advantage of an existing platform technology, by only having to extend the pattern recognition software, as all possible polymers are already created in the production process.
   
Planned new Markers:

    Early detection of Breast Cancer, Lung Cancer, Prostate Cancer, Liver Cancer
    Verification of Alzheimer’s disease
    Verification of articular cartilage degeneration diseases (joints, bones)
    Verification of silent chronic inflammatory syndrome (bowel, joints, blood vessels)

INDAGO GmbH

Deutscher Platz 5a
04103 Leipzig

Email : info@indago-group.com
indago-group.com
Tele : +49 (0) 341 333 877 – 0
Fax : +49 (03) 341 333 877 – 70
Tags:Haroon Ahmad, Indago, Indago Labor, Indago Leipzig, Luis Gomez, Metabolisches Systemprofil bzw. MSP, Nanopartikelanalyse, Polypen, Spezifische Polymere bzw. PSP bzw. PSP Plus, Stoffwechsel-Funktionstest bzw. SFT, Stoffwechselfunktionstest

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Flokkig

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #11 on: June 16, 2018, 01:28:24 PM »

Bei Indago ist die Zeit stehen geblieben. Die Homepage ist jetzt abgeschaltet. Das Webarchiv hat - wie auch immer - eine Seite aus 2016, die von "erwarteten" Erfolgen im Jahr 2014 erzählt:

"Heute arbeitet die INDAGO GmbH neben der weiteren Validierung einzelner Parameter in einem großen, interdisziplinären Netzwerk mit universitären Partnern in der Bundesrepublik und privatwirtschaftlichen Unternehmen an der Automatisierung dieser neuen Plattformtechnologie. Ein Prototyp ist bereits konzipiert und wird im Jahr 2014 erwartet."

4 Jahre später noch nichts neues. Kritik ist nicht gern gesehen und wird verunglimpft:

"Auch die Auseinandersetzung mit Diskreditierungen hat die INDAGO GmbH geprägt. Die Anonymität des Internets und das Wissenschaftsverständnis aus dem letzten Jahrhundert verleiten leicht zu unsachgemäßer Kritik, die in Folge der Entwicklung für die INDAGO GmbH jedoch zu viel Positivem führte. Denn so wurde die begonnene Arbeit letztlich auf noch kritischere Säulen gestellt und extern begutachtet, so dass im Ergebnis die wissenschaftliche wie wirtschaftliche Entwicklung besser und schneller vonstatten ging."


Warum ist die deutsche Justiz so faktenblind?

Mein Wissenschaftsverständnis ist übrigens sogar aus dem letzten Jahrtausend. Schon damals wußte man, was gute Forschung ist und was Betrug ist. Indago ist Betrug.


http://web.archive.org/web/20160310173311/http://indago-group.com/uber-uns/

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Die INDAGO GmbH

 

Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Blutuntersuchung, die Ihnen genau sagen könnte, worin die Ursachen Ihrer Erkrankungen und Symptome bestehen und die beginnende Probleme so früh entdeckte, dass Sie sich effektiv vor Krankheiten schützen könnten. Das würde bedeuten, dass Ihr Therapeut die Ursachen Ihrer Erkrankungen statt nur deren Symptome behandeln könnte. Dies wäre der erste Schritt hin zu einer echten Individualmedizin.

Die INDAGO GmbH hat in den vergangenen Jahren an der Entwicklung einer neuen Labor-Technologie gearbeitet, um im Blut eines Patienten eine Vielzahl an Stoffen nachweisen zu können. Ziel dieser Entwicklung ist es, sowohl einen möglichst vollständigen Einblick in alle im Stoffwechsel ablaufenden Prozesse zu bekommen, als auch einzelne Stoffe zu identifizieren, die sehr früh Auskunft über eine beginnende Erkrankung geben können.

Entstanden ist ein Verfahren, das durch die strukturierte Polymerisation der im Labor verarbeiteten Blutprobe detaillierte Aussagen über die Stoffwechseltätigkeit einzelner Organe tätigen soll. Diese Aussagen werden aus der Morphologie der gewonnenen Polymere getroffen. In den letzten Jahren ist es gelungen, eine große Anzahl verschiedener Morphologien empirisch zu identifizieren, die neue Wege in der Diagnostik ermöglichen, da die bisher etablierten Verfahren bestimmte Stoffe nicht oder nur in hohen Konzentrationen nachweisen können.

Die INDAGO GmbH arbeitet weiterhin an der Entdeckung der verschiedenen Morphologien und der Erforschung im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Pathologien, um die Einsatzbereiche der Methodik ständig zu erweitern.

Die Historie unseres Unternehmens

Die INDAGO GmbH hat eine bewegte Vergangenheit und eine aufregende Gegenwart. Im Jahr 2003 als Wiesbach Institut für angewandte Biomedizin GmbH (später Biomedizinisches Institut Bingen BMIB und arco biotech GmbH) in Bingen am Rhein aus einem anderen Unternehmen ausgegründet, entwickelten die Gründer mit ihrem Team eine Technologie weiter, deren Ursprünge aus den Bereichen der Material- und Polymerforschung stammen. Die Vision des Unternehmens: Eine Organsystem-übergreifende Labortechnologie zu entwickeln, die behandelnden Therapeuten einen möglichst kostengünstigen “Fingerabdruck” des menschlichen Stoffwechsels ermöglicht. Die Idee, die dabei hinter dieser Vision steckte, war im Grunde einfach. Da der menschliche Organismus keine isolierten Prozesse kennt, sondern sämtliche Organe miteinander vernetzt sind, haben Störungen und Erkrankungen entsprechend Auswirkungen auf die Funktion anderer Organe. Im Umkehrschluss kann eine Symptomatik dann auch einen anderen Ursprungsort haben, als dort, wo Symptome auftreten.

Grafik_Außen

Ein Schlüssel in der Entwicklung eines solchen Anspruchs war das Blut, denn als wichtiges Transportmedium verbindet das Blutgefäßesystem die Organe miteinander. Die These lautete bald: Wenn die Funktion eines oder mehrerer Organe gestört ist, dann ändert sich die Zusammensetzung des Blutes, denn eine entgleiste Funktion bedeutet vor allem zunächst eine Veränderung des Stoffwechsels dieser Organe.

All diese feinen, stofflichen Verschiebungen quantitativ zu messen, war  nicht möglich. Daher entschied man sich bald, einen ungewöhnlichen Schritt zu gehen: Wenn diese Veränderungen nicht nachweisbar sind, könnte man solche Konzentrationsverschiebungen wenigstens sichtbar machen? Auf Basis dieser Annahme ist heute eine innovative Plattformtechnologie entstanden, die im Blut vorhandene Stoffwechselprodukte durch verschiedene Aufbereitungsprozesse in Form von Polymerstrukturen unter dem optischen Mikroskop sichtbar werden lässt. Obwohl die Forschungsarbeiten noch lange nicht abgeschlossen sind, gelingt es heute bereits, viele dieser Polymerstrukturen verschiedenen Organen, Funktionen und in deren Interpretation auch verschiedenen Symptomen empirisch zuzuordnen.

Dabei werden Technologien eingesetzt, die zunächst ungewöhnlich erscheinen. So wird das Blut beispielsweise zunächst Energie in Form von Hitze ausgesetzt, um die biologische Masse Blut in chemische Elemente zu wandeln. Während dies auf den ersten Blick seltsam anmutet, ist es bei der richtigen Temperatur- und Zeitkurve möglich, viele Stoffe aus dem Blut zu erhalten und so zu verändern, dass sie im Labor weiterverarbeitet werden können.

Aus diesen Arbeiten entstanden im Laufe der Jahre verschiedenste Blut-Untersuchungen, die eine hohe empirische Qualität aufweisen und bald im Bereich der ganzheitlichen Diagnostik Einzug hielten.

Grafik_Innen

Ein Meilenstein des Unternehmens war die Umfirmierung zur INDAGO GmbH und der Umzug nach Leipzig.

Während bis zu diesem Zeitpunkt nur lose Forschungskooperationen möglich waren, konnte in Leipzig  endlich die notwendige Grundlagenforschung vorangetrieben werden, denn wie in jedem unbekannten Wissenschaftsbereich sind auch in unseren Entwicklungen mehr Fragen als Antworten präsent. Dies führt seit jeher zu intensiven Diskussionen, meist sehr fruchtbar mit Wissenschaftlern, die uns mit ihrem Fachwissen unschätzbaren Input geben.

Auch die Auseinandersetzung mit Diskreditierungen hat die INDAGO GmbH geprägt. Die Anonymität des Internets und das Wissenschaftsverständnis aus dem letzten Jahrhundert verleiten leicht zu unsachgemäßer Kritik, die in Folge der Entwicklung für die INDAGO GmbH jedoch zu viel Positivem führte. Denn so wurde die begonnene Arbeit letztlich auf noch kritischere Säulen gestellt und extern begutachtet, so dass im Ergebnis die wissenschaftliche wie wirtschaftliche Entwicklung besser und schneller vonstatten ging.

Ein Durchbruch kam mit der Erforschung von Polymerstrukturen, die einen deutlichen Hinweis auf Darmpolypen geben. Mit Abschluss einer multi-zentrischen, doppel-blind Studie, die bereits zur Publikation eingereicht wurde, konnte erstmalig nachgewiesen werden, dass die Plattformtechnologie in der Lage ist, mit diagnostischen Goldstandards (hier Koloskopie und Histologie) signifikant zu korrelieren.

So sind im Laufe der Zeit zwei Anwendungsfelder entstanden: Die Diagnostik systemübergreifender Stoffwechselprozesse im Einsatz ganzheitlicher Medizin (Ganzheitliche Diagnostik) mit empirisch guten Ergebnissen (schulmedizinisch nicht anerkannt) und die Diagnostik einzelner Fragestellungen, die im Rahmen von Studien evaluiert werden (Innovative Diagnostik).

Heute arbeitet die INDAGO GmbH neben der weiteren Validierung einzelner Parameter in einem großen, interdisziplinären Netzwerk mit universitären Partnern in der Bundesrepublik und privatwirtschaftlichen Unternehmen an der Automatisierung dieser neuen Plattformtechnologie. Ein Prototyp ist bereits konzipiert und wird im Jahr 2014 erwartet.
 
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Yulli

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #12 on: June 16, 2018, 03:37:43 PM »

Nicht bloß die Justiz, auch die deutschen Journalisten sind nicht so helle. Die Politiker sowieso nicht. In Deutschland ist man im Schwarzgeld- und Schwarzlicht-Milieu. Falls jemand versteht, was ich meine...
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