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Author Topic: Die Firma INDAGO/BMIB  (Read 17623 times)

r5q2

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Die Firma INDAGO/BMIB
« on: October 18, 2006, 07:17:10 AM »

Die Vorgängerfirma der INDAGO (ehemals BMIB - Biomedizinisches Institut Bingen) ist das Wiesbach Institut für angewandte Biomedizin. Diese ist laut Auskunft der Industrie- und Handelskammer Bingen insolvent. Die vom Wiesbach Institut vermarktete Blutanalyse hieß AMS (Analyse Metabolischer Strukturen) und sollte ähnliches leisten wie die Nanopartikelanalyse.

Im Forum Kiedrich ist zu lesen:

Wiesbach Institut für angewandte Biomedizin GmbH
Herr Dipl. Inf. Haroon Ahmad

Geschäftsidee, Produkte, Dienstleistungen:
Die Blutanalyse AMS (Analyse Metabolischer Strukturen) ist ein chemisch physikalisches Laborverfahren und Ergebnis 16-jähriger Polymerforschung. Die AMS ist als erste Analyse in der Lage, aus dem Blut eines Patienten den überwiegenden Anteil der vorhandenen Stoffwechselinformationen zu entschlüsseln. Neue Aussagen der AMS für die Medizin: Erfassung aller wesentlichen stattfindenden Stoffwechsel-Prozesse. Erfassung der Interaktion einzelner Organe und Organsysteme. Früherkennung von feinstofflichen Entgleisungen (beginnenden Zellveränderungen etc.). Ursachenerkennung von Symptomen; Auswirkungen von Erkrankungen, Optimieren von Therapien. Die Konzeption: 1. Erstellen und Vertrieb der Blutanalysemethode. 2. strategische Partnerschaften mit Krankenversicherungen, Bundes- und Landesärztekammern und kassenärztliche Vereinigungen. 3. Aufbau eines Kompetenznetzwerkes bestehend aus Ärzten und Kliniken 4. Vertrieb bei den Endkunden, die dann dem Ärztenetzwerk als Kunden zugeführt werden. (Patienten, Firmen, Sportler, Selbsthilfegruppen etc.)
Quelle: http://www.forumkiedrich.de/de/fk_gruenderliste.php?Branche=Life+Sciences


Es drängt sich der Verdacht auf, dass mit der Neugründung des BMIB dem zu vermarktenden Produkt auch gleich ein neuer Name verpasst wurde - die Nanopartikelanalyse war geboren.

Am 26.02.2004 stand im Newsletter von igelarzt.de:

Eine der zentralen Herausforderungen jedes Arztes, der in seiner Praxis IGeL-Leistungen anbietet, ist die Dokumentation einer Notwendigkeit der empfohlenen Therapieformen gegenüber seinen Patienten.
Das neue Laborverfahren AMS (Analyse Metabolischer Strukturen) bietet hier eine effektive Lösung. Mit einem umfangreichen Nutzenkonzept stellt die AMS nicht nur ein mächtiges Instrument zur Ursachenerkennung von Erkrankungen dar, sondern bietet dem anwendenden Arzt außerdem eine individuelle und objektive medizinische Basis für die IGeL-Leistungen seiner Praxis.

Die Blutanalyse AMS
Die neue Blutanalyse AMS ist ein neues, wissenschaftlich fundiertes, Stoffwechsel-Screening zur engmaschigen Kontrolle sämtlicher Organfunktionen.
Der Anbieter, das Wiesbach Institut für angewandte Biomedizin GmbH, hat in fast 16jähriger Forschungsarbeit die Analyse Metabolischer Strukturen mit einem Ring von Universitäten und Arztpraxen entwickelt und mittels diverser Studien anhand von 85.000 Patienten evaluiert. Mittels der AMS lassen sich bereits minimale Entgleisungen im Stoffwechsel identifizieren und entsprechenden Störungen oder Pathologien zuordnen.
Der medizinische Nutzen generiert sich vornehmlich aus folgenden Tatsachen:

Erkennung von Krankheitsursachen und Symptomursachen:
Überprüfung der Funktionalität der Organe bzw. Organsysteme und deren Interaktion.

Effektive Gesundheitsvorsorge:
Aufgrund ihrer Sensitivität entdeckt die AMS bereits minimale Entgleisungen, so dass in der Präventionsmedizin ein hoher Nutzen erzielt werden kann (z.B. Krebsfrüherkennung).

Der therapeutische Nutzen der AMS
*) Ursachenerkennung von Symptomen
*) Erkennung kausaler Zusammenhänge verschiedener Symptome und deren Ursachen
*) Auswirkungen von Erkrankungen auf andere Organsysteme
*) Ganzkörper-Screening
*) Früherkennung von beginnenden Entgleisungen (Steigerung der Präventionseffektivität)
*) Begleitung von Therapien (Optimierung, Veränderung von Therapien)

Der wirtschaftliche Nutzen der AMS
Hinter dem wirtschaftlichen Nutzenkonzept der AMS stehen grundsätzliche Überlegungen bezüglich des IGeL-Marktes:

*) Um heutzutage moderne und erfolgreiche Medizin auch wirtschaftlich tragbar durchzuführen, reichen die abrechnungsfähigen Leistungen schon lange nicht mehr aus.

*) Die "Zukunftspraxis" muss sinnvolle medizinische Leistungen auch außerhalb des GKV-Katalogs anbieten und verliert dabei auch unternehmerische und wirtschaftliche Aspekte nicht aus den Augen.

*) Viele Ärzte haben ihr Leistungsspektrum zwar um sinnvolle Selbstzahlerleistungen erweitert, setzen diese aber häufig nur zögerlich um. Probleme bereitet dabei in der Regel das argumentative "Verkaufsgespräch" mit dem Patienten.

Der Grund liegt nur allzu oft in der Überzeugung der Patienten, dass der Beitrag zur Krankenkasse, den sie aufbringen, doch ausreichen müsse, um die notwendigen Maßnahmen zu erstatten.

Hierfür bietet die AMS eine sinnvolle Lösung
 Neben der umfangreichen Stoffwechselanalyse sämtlicher Organe und Organsysteme wird zu jeder AMS-Analyse ein detaillierter mehrwöchiger Therapieplan von verschiedenen Spezialisten erstellt, und dem Befund beigelegt.
Diese Therapieempfehlungen sind individuell auf die angebotenen Leistungen der einreichenden Praxis zugeschnitten. Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass eine wissenschaftlich fundierte Methode dem Patienten "schwarz auf weiß" die notwendigen Maßnahmen aufzeigt, die für den optimalen Heilerfolg notwendig sind.

Hintergrund zum Wiesbach Institut
Das Wiesbach Institut für angewandte Biomedizin ist ein Forschungsinstitut für Analyse und Therapieverfahren. Hier werden interdisziplinäre Fachbereiche (Biologie, Biochemie, Medizin, Physik, Informatik u.a.) zu einer übergreifenden Struktur gebündelt, um in der Forschung und Entwicklung die notwendigen wissenschaftlichen Sichtweisen zu berücksichtigen und zu einem medizinischen Mehrwert zu extrapolieren.
In den vergangenen Jahren ist ein weitreichendes Netzwerk von Ärzten, Universitäten und Selbsthilfegruppen entstanden, in dem stetig neue medizinische Dienstleistungen und Produkte der Bereiche Diagnose, Therapie und Prävention entwickelt bzw. weiterentwickelt werden.

Zu den Partnern des Wiesbach Instituts zählen u.a.:
*) Sporthochschule Köln (medizinische Fakultät)
*) MediClub GmbH der Gothaer Versicherungen
*) Internationale Gesellschaft für Homotoxikologie e.V.
*) Dr. Wolff Sports & Prevention
*) BodyMed AG
*) curanova, Wiesbaden
*) medikolleg
*) Health 4 Business
*) Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts u.v.a

Kontaktdaten für mehr Infos zur AMS
Wiesbach Institut für angewandte Biomedizin GmbH
Im Tiergarten 22b
D-55411 Bingen am Rhein

Tel: 06721 / 4903 - 100
Fax: 06721 / 4903 - 111

E-Mail: info@wibio.de
Homepage des Wiesbach Institutes: www.wibio.de
Quelle: http://www.igelarzt.de/01/0101/meld466.html
« Last Edit: October 18, 2006, 11:24:21 AM by r5q2 »
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r5q2

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Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #1 on: October 18, 2006, 09:13:43 AM »

Auf der Seite der S-Unternehmensbeteiligungsgesellschaft der Sparkasse Leipzig mbH war mit Stand Oktober 2006 folgendes über die INDAGO GmbH zu lesen:

INDAGO GmbH

Gründung am: 13.09.2004

Unternehmensgegenstand
Die Indago GmbH (vormals BMIB - Biomedizinisches Institut Bingen GmbH) und ihre Partner erforschen und entwickeln neue medizinische Laboruntersuchungsmethoden, um

*) Ursachen von Symptomen und Erkrankungen zu erkennen und
*) Störungen im menschlichen Körper so früh zu erkennen, dass man sich effektiv vor einer Erkrankung schützen kann.

Das Ziel ist es, den behandelnden Medizinern Analysemethoden zur Verfügung zu stellen, damit sie optimal therapieren können und statt nur der Symptome auch die Ursache zu behandeln.

Zentraler Gegenstand der aktuellen Forschung sind die sog. Nanopartikelanalysen, die in unserem Hause entwickelt werden und einen Beitrag leisten sollen, den oben formulierten Zielen einen entscheidenden Schritt näher zu kommen. Wie in der Forschung üblich, sind solche Entwicklungen ein steter und fortlaufender Prozess, der nicht allein bewältigt werden kann. Mit verschiedenen universitären und privatwirtschaftlichen Partnern aus Europa arbeitet die Indago GmbH an diesen Prozessen.
Obgleich die Nanopartikelanalysen keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung sind und dem sog. EBM-Katalog angehören, wird in zahlreichen Erfolgsberichten von Ärzten und Patienten über die beeindruckenden Erfolge bei der Anwendung von Nanopartikelanalysen berichtet, deren Prinzip wir auf diesen Seiten vorstellen wollen.

Geschäftsführung
Dr. Jutta Horezky

Kontaktdaten
INDAGO GmbH
in der BIO CITY Leipzig
Deutscher Platz 5b
04103 Leipzig

Telefon: 03 41/ 333 877 - 0
Telefax: 03 41/ 333 877 - 70

E-Mail: info@indago-group.com
Internet: www.indago-group.com
Aufgrund einer Abmahnung des Verbands Sozialer Wettbewerb e.V. Berlin findet die Nanopartikelanalyse seit dem 02.11.2006 in der Unternehmensbeschreibung keinerlei Erwähnung mehr:

INDAGO GmbH

Gründung am: 13.09.2004

Unternehmensgegenstand
Die INDAGO GmbH (vormals BMIB - Biomedizinisches Institut Bingen GmbH) und ihre Partner erforschen und entwickeln neue medizinische Laboruntersuchungsmethoden, um

*) Ursachen von Symptomen und Erkrankungen zu erkennen und
*) Störungen im menschlichen Körper so früher zu identifizieren.

Das Ziel der Forschungen ist es, den behandelnden Medizinern Analysemethoden zur Verfügung zu stellen, mit denen sie noch optimaler therapieren können.

Die INDAGO GmbH arbeitet mit verschiedenen universitären und privatwirtschaftlichen Partnern aus Europa an diesen Prozessen.

Geschäftsführung
Dr. Jutta Horezky

Kontaktdaten
INDAGO GmbH
in der BIO CITY Leipzig
Deutscher Platz 5b
04103 Leipzig

Telefon: 03 41/ 333 877 - 0
Telefax: 03 41/ 333 877 - 70
     
E-Mail: info@indago-group.com
Internet: www.indago-group.com
Quelle: http://www.s-beteiligungen.de/cms/index.php?view=,3,23


Meldung der S-UBG über die Beteiligung an der arco biotech:

18.05.2006 // Neue Beteiligung

Die S-UBG und die KfW steigen zusammen bei der arco biotech GmbH ein.

Die arco biotech GmbH entwickelt innovative medizinische Laboranalyseverfahren zur besseren Diagnostik und Früherkennung von komplexen Erkrankungen.

Beim futureSax Businessplan-Wettbewerb 2006 Phase II wurde die arco biotech GmbH mit ihrem eingereichten Geschäfts- und Marketingkonzept unter die 10 besten Teilnehmer gewählt.
Quelle: http://www.s-beteiligungen.de/cms/index.php?view=newsShowSingle&id=1147957340


Meldung der S-UBG über die Umfirmierung von arco biotech zu INDAGO:

27.06.2006 // INDAGO GmbH

Per 16.06.2006 firmiert unsere Beteiligung arco biotech GmbH unter dem neuen Namen INDAGO GmbH.

Die Namensänderung ist eine strategische Entscheidung und wurde aufgrund der internationalen Expansion des Unternehmens erforderlich.
Quelle: http://www.s-beteiligungen.de/cms/index.php?view=newsShowSingle&id=1151417058


Vor der Umbenennung der arco biotech GmbH in INDAGO GmbH war im entsprechenden Unternehmensporträt auf den Seiten der S-UBG folgendes zu lesen:

arco biotech GmbH

Gründung: 13.09.2004

Unternehmensgegenstand
Die arco biotech GmbH entwickelt innovative medizinische Laboranalyseverfahren zur besseren Diagnostik und Früherkennung von komplexen Erkrankungen.

Mit einem neuen Blutuntersuchungsverfahren, der so genannten "Nanopartikelanalyse", können feinste Stoffwechselstörungen von vielen Organen und Organsystemen identifiziert werden. Dies geschieht durch den Nachweis von Stoffwechsel-Zwischenprodukten im Vollblut, die Aufschluss über stattfindende Stoffwechsel sowie deren Störungen geben. Bisher konnten diese nicht nachgewiesen werden. Mit der Nanopartikelanalyse können die tatsächlichen Ursachen von Symptomen und Erkrankungen und Abweichungen vor Entstehung einer Erkrankung erkannt werden. Der Arzt kann damit gezielt die Ursachen einer Erkrankung statt nur deren Symptome behandeln.

Derzeit werden Diagnoseprofile zu folgenden Erkrankungen angeboten:

*) Migräne/Kopfschmerz
*) Arthrose/Gelenkschmerz
*) Fibromyalgien
*) Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung AD(H)S
*) Fokaltoxikosen (Immunologische Erkrankungen)
*) Vaskulopathien/Blutgefäße-Erkrankungen
*) Vitalstoffe-Entgleisungen

Forschungspartner sind derzeit:

*) Universität Frankfurt
*) Max-Planck-Institut für Polymerforschung Mainz
*) Sporthochschule Köln
*) Prof. Grönemeyer-Institut für Mikrobiologie an der Universität Witten-Herdecke
*) Universität Graz

Die arco biotech GmbH hat derzeit 15 Mitarbeiter. Bis 2008 wird ein Mitarbeiterzuwachs auf 48 erwartet.

Geschäftsführung
Dr. Jutta Horezky

Kontaktdaten
BMIB - Biomedizinisches Institut Bingen GmbH
Im Tiergarten 22 b
D-55411 Bingen am Rhein

BMIB is a division of arco biotech GmbH, Leipzig

Telefon: 0 67 21/ 18 79 - 1 00
Telefax: 0 67 21/ 18 79 - 1 11
       
E-Mail: info@bmib.de
Internet: www.bmib.de
« Last Edit: November 03, 2006, 04:21:38 AM by r5q2 »
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r5q2

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Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #2 on: October 18, 2006, 12:32:59 PM »

Impressum der Interpräsenz www.bmib.de vom 05.04.2006 mit Herrn Jan Linnemann als Geschäftsführer:

Herausgeber

BMIB - Biomedizinisches Institut Bingen
(a division of arco biotech GmbH)
Im Tiergarten 22 b
D - 55411 Bingen am Rhein

Tel.: +49 (0) 6721 / 1879 - 100
Fax: +49 (0) 6721 / 1879 - 111
email: info@bmib.de

Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Jan Linnemann
Gerichtsstand: Amtsgericht Bingen
Handelsregisternummer: HRB 23405

Haftungshinweis
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

all rights reserved by arco biotech GmbH, 2006
Impressum der Interpräsenz www.indago-group.com vom 18.10.2006 mit Frau Dr. Jutta Horezky als Geschäftsführerin:

Betreiber der Seite

INDAGO GmbH
in der BIO CITY LEIPZIG
Deutscher Platz 5b
04103 Leipzig

Tel:  +49 (0)341 / 333 8 77 - 0
Fax: +49 (0)341 / 333 8 77 - 70

email: info@indago-group.com
www.indago-group.com

BMIB - Biomedizinisches Institut ist eine Betriebstätte der INDAGO GmbH
email: info@bmib.de
Geschäftsführerin: Dr. Jutta Horezky
Gerichtsstand: Amtsgericht Leipzig, HRB 22395

Haftungshinweis
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

all rights reserved by INDAGO GmbH, 2006
Irgendwann im Zeitraum zwischen dem 05.04.2006 und 23.05.2006 wechselte die Geschäftsführung des BMIB (heute INDAGO) von Herrn Linnemann zu Frau Horezky. Nach eigenen Aussagen steht Herr Linnemann nicht mehr in Lohn und Brot der INDAGO. Dennoch ist er in seiner Funktion als Rechtsanwalt (http://www.ra-linnemann.de/) für die INDAGO tätig und vertritt diese in Rechtsstreitigkeiten.

In diesem Zusammenhang ist der Forumsbeitrag über die irreführende Werbung der INDAGO interessant:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1658


[URL korrigiert, ama]
« Last Edit: July 19, 2014, 06:28:32 AM by ama »
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r5q2

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Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #3 on: October 24, 2006, 03:55:16 AM »

Am 18.10.2006 fand die Eröffnungsfeier der INDAGO GmbH am neuen Standort in der BIO CITY LEIPZIG statt. Mit der Verlegung einher ging die Umfirmierung von BMIB - Biomedizinisches Institut Bingen zu INDAGO.

Eröffnet wurde die Feier von der Geschäftsführerin Frau Dr. Jutta Horezky und Herrn Uwe Albrecht, Beigeordneter für Wirtschaft und Arbeit der Stadt Leipzig. Anschließend referierten Luis I. Gomez (Wissenschaftlicher Leiter) und Haroon Ahmad (Leiter Marketing und Vertrieb) über das Thema "Ursachen erkennen, Ursachen behandeln - Chancen der Nanotechnologie für die medizinische Diagnostik".

Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Blutuntersuchung, die Ihnen genau sagen könnte, worin die Ursachen Ihrer Erkrankung und Symptome bestehen und die beginnende Probleme so früh entdeckte, dass Sie sich effektiv vor Krankheiten schützen könnten. Das würde bedeuten, dass Ihr Arzt die Ursachen Ihrer Erkrankung statt nur deren Symptome behandeln könnte. Dies wäre der erste Schritt hin zu einer echten Individualmedizin.
Quelle: Einladungsschreiben zur Eröffnungsfeier


Anlässlich der Eröffnungsfeier sendete das nichtkommerzielle Lokalradio mephisto 97.6 einen zweieinhalbminütigen Beitrag über die INDAGO und deren Verfahren "Nanopartikelanalyse". Die Macher des Beitrags verschweigen nicht, dass es Kritik an dem Verfahren und Zweifel an der Seriosität der Firma gibt. Auch ist Herr Gomez zu hören, der zur Kritik Stellung nimmt, sich offensichtlich durch Herrn Dr. Keck unverstanden fühlt und es nicht nachvollziehen kann, wie jemand Zweifel an seiner wissenschaftlichen Arbeit hegen und diese auch noch frei äußern kann.

Namensänderung in Bio-City
In der BioCity hat sich eine neue Spezial-Firma angesiedelt, und dabei auch gleich den Namen gewechselt: die Firma "Biomedizinisches Institut Bingen" heißt ab heute "Indago GmbH". Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, Krankheitserreger im Blut frühzeitig zu erkennen und damit Therapien vorzubereiten und zu verbessern. "Nanopartikelanalyse" heißt das Zauberwort. Doch es gibt kritische Stimmen, sowohl zum Verfahren der Nanopartikelanalyse, als auch zu der Firma. Wie die Nanopartikelanalyse im Detail funktioniert, und was es mit der Namensänderung auf sich hat - Pia Meis berichtet.
Quelle: http://mephisto976.uni-leipzig.de/
Der Beitrag zum Nachhören: http://www.transgallaxys.com/~veritas/npa/beitrag_mephisto976_20061018.mp3


Kommentar des Autors: Einmal Hand aufs Herz, was will man schon von einem "Wissenschaftler" in einem Interview erwarten, der erstens nicht einmal weiß, ob seine Analysemethode auf chemischen und/oder physikalischen Verfahren beruht

Innerhalb des Verfahrens gibt es verschiedene Verfahren. Manche sind physikalischer Art, manche chemischer Art. Es gibt in unserer Methode keine chemischen Verfahren, die sind alle nur physikalisch.
und der zweitens offensichtlich die Funktionsweise eines Rasterelektronenmikroskopes (REM) nicht kennt, obwohl er vorgibt, damit die Analysen vorzunehmen.

... gleichzeitig kann man die Proben auch mit Röntgenstrahlen bombardieren. Diese Strahlen werden beim Verlassen der Probe mit einem anderen Gerät erfasst. So entsteht eine quantitative Messung der einzelnen Atome, die für das Bild verantwortlich sind.
Quelle beider Zitate: Gerichtsprotokoll zu einem Verfahren gegen Herrn Dr. Keck am Landgericht Leipzig


Der MDR hingegen berichtete am 18.10.2006 im Sachsenspiegel durchwegs positiv über die INDAGO und deren Nanopartikel, die "im menschlichen Blut schwimmen und fast alles über Krankheitssymptome verraten, die bisher niemand erklären kann". Dass es jedoch auch kritische Stimmen gibt, darüber wurde großzügig hinweg gesehen.

Leipziger Firma revolutioniert Krankheitsdiagnose
Die Firma Indago ist aus Rheinland-Pfalz in die Leipziger Bio-City umgezogen. Hier hat sie ein neues Verfahren entwickelt, das die Diagnose deutlich verbessert.
Quelle: http://www.mdr.de/sachsenspiegel/3629877.html


So unterschiedlich kann Berichterstattung sein. Danke mephisto 97.6!
« Last Edit: March 05, 2007, 02:19:30 AM by r5q2 »
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r5q2

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Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #4 on: March 05, 2007, 02:13:56 AM »

Impressum der Interpräsenz www.indago-group.com vom 05.03.2007 mit Luis I. Gomez und Ralf Schierl als Geschäftsführer.

Betreiber der Seite

INDAGO GmbH
in der BIO CITY LEIPZIG
Deutscher Platz 5b
04103 Leipzig

Tel:  +49 (0)341 / 333 8 77 - 0
Fax: +49 (0)341 / 333 8 77 - 70

email: info@indago-group.com
www.indago-group.com

BMIB - Biomedizinisches Institut ist eine Betriebstätte der INDAGO GmbH
email: info@bmib.de
Geschäftsführer: Luis I. Gomez, Ralf Schierl
Gerichtsstand: Amtsgericht Leipzig, HRB 22395

Haftungshinweis
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Anmerkung: Ralf Schierl ist zugleich Geschäftsführer der Evomed MedizinService GmbH, die die zweifelhaften ImuPro-Tests anbietet.
« Last Edit: March 05, 2007, 02:22:33 AM by r5q2 »
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ama

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Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #5 on: September 19, 2008, 11:03:56 AM »

.

Die jetzigen 300 Millionen Euro, die die KfW
bei Lehman Brothers in den Sand gesetzt hat,
sind nicht der einzige Skandal bei der KfW!


.

Eule

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #6 on: September 14, 2015, 04:36:34 PM »

Das ist neun Jahre her und die Typen sind immer noch nicht hinter Schloß und Riegel. Die von der Sparkasse und der KfW gehören auch weggesperrt. Das Geld ihrer Kunden zu veruntreuen ist eine Straftat.
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ama

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Korruption in der Justiz und im Bankwesen: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #7 on: September 19, 2015, 04:46:54 AM »

>Posted by: Eule
>« on: September 14, 2015, 08:36:34 PM »
>
>Das ist neun Jahre her und die Typen sind immer noch nicht hinter
>Schloß und Riegel. Die von der Sparkasse und der KfW gehören
>auch weggesperrt. Das Geld ihrer Kunden zu veruntreuen ist eine Straftat.

Dann darf man jetzt laut über das Wort Korruption nachdenken. Korruption in der Justiz und im Bankwesen, das hat was... 

Darüber gibt es Bücher. Dieser Artikel in der taz hat was:

[*QUOTE*]
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Buch über bayerische Korruption
Schlötterers Enthüllungen

Die Kultur der Macht um Franz Josef Strauß hat Wilhelm Schlötterer minutiös entlarvt. Warum haben seine Erkenntnisse keine Folgen?
Porträt Strauß

Der Geist des Vaters aller Bayern ist noch immer quicklebendig.  Foto: dpa

I.

In seinem Buch „Macht und Mißbrauch“ schilderte der Jurist und ehemalige Ministerialrat Wilhelm Schlötterer seine Erfahrungen als Beamter des bayerischen Finanzministeriums, der sich weigerte, Schützlinge des CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß von der Steuer zu befreien. Er wurde mit Disziplinarverfahren und Strafanträgen verfolgt, erlebte Nichtbeförderung, Umsetzung, Isolation sowie (seltene, wichtige) Solidarität. Hauptthema des Buches ist jedoch die seit Strauß in der bayerischen Regierung wuchernde Korruption.

Interessant: Keiner der genannten CSU-Politiker, Spitzenbeamten und Großunternehmer klagte gegen das Buch. Sie schwiegen, als existierte es nicht. Auch die Presse griff den Komplex nicht auf. Man diskutierte zwar über Zivilcourage: etwa unter dem Aspekt, ob einer sich zur Rettung der Zivilisation von minderjährigen Delinquenten zusammenschlagen lassen soll. Und man gruselte sich über den korrupten Berlusconi. Doch für Strauß sollte die Sprachregelung „umstritten“ reichen.

Dabei stand das Buch auf der Spiegel-Bestsellerliste mit 96.000 Käufern. Die Leute lasen und waren entsetzt, doch was kann ein entsetzter Leser zu Hause tun? Er rauft sich die Haare. Weiter geschah nichts.

II.

Strauß’ politischen Erben fehlte des Paten enorme kriminelle Energie, doch seine Praxis, Großunternehmern illegal Steuervorteile oder Schutz vor Strafverfolgung zu gewähren, setzten sie fort. Einzelne Steuer- und Kriminalbeamte sowie Staatsanwälte, die sich widersetzten, wurden behindert, von den Fällen abgezogen, beruflich diskriminiert, mit Disziplinar- und Strafverfahren eingeschüchtert, pathologisiert; ein leitender Oberstaatsanwalt kam ungeklärt zu Tode.

Nur eines war neu: Zeugen der vergangenen und aktuellen Korruption wandten sich jetzt an Wilhelm Schlötterer, der darüber sein zweites Buch schrieb: „Wahn und Willkür“ (2013).
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

mehr:
http://www.taz.de/!5221877/

Da steht was drin...

el_Typo

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #8 on: October 15, 2017, 06:01:19 PM »

Das TG-1 hat die Betruge vor mehr als 11 Jahren aufgedeckt. Und was ist passiert? Nichts. Die Täter laufen immer noch frei herum. Wieviele Millionen Euro Schaden? Die Justiz in diesem, Land ist eine Farce. Das läßt nur noch eine einzige Konsequenz zu: Gerechtigkeit gibt es erst, wenn die Opfer die Sache selbst in die Hand nehmen. Bei Indago mag die Mehrheit vielleicht davon Abstand nehmen, weil es nur um Geld geht, wenn auch viel Geld. Aber in anderen Fällen, wo Verwandte oder Kinder sterben, oder gestorben sind wegen falscher Diagnosen und/oder Behandlungen, da wird es für die Täter eng. Wenn Jemand jung ist, denkt er an seine Zukunft. Aber Jemand, dessen Lebensinhalt umgebracht wurde, welchen Sinn sollte sein Leben noch haben? So jemand wird tun, was der Gerechtigkeit dient. Ohne Rücksicht auf Verluste. Heute sind jeden Tag Meldungen in Zeitung und Fernsehen über tödliche Angriffe durch Eindringlinge aus Afrika. Der Begriff Flüchtling gilt schon lange nicht mehr und die Polizei schützt die Bürger schon viel länger nicht mehr und die Justiz zieht die Täter nicht aus dem Verkeht. Was soll ein normaler Bürger denken, dem sein Leben zerstört wurde? Was wird er tun?

11 Jahre Menschen betrügen. 11 Jahre Kumpanei zwischen Tätern und Bänkern. 11 Jahre Faulenzen der Justiz. Was ist aus diesem Land geworden?




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(Solidargemeinschaft frei lebender Buchstaben)

Flokkig

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Die Firma INDAGO/BMIB, das deutsche Theranos
« Reply #9 on: June 16, 2018, 08:39:24 AM »

Theranos: 900 Millionen Dollar vernichtet

How Theranos used the media to create the emperor’s new startup
John Naughton
Sun 3 Jun 2018 07.00 BST
Last modified on Mon 4 Jun 2018 11.04 BST
It’s a quintessential Silicon Valley story. A smart, attractive 19-year-old American woman who has taught herself Mandarin while in high school is studying chemical engineering at Stanford, where she is a president’s scholar. Her name is Elizabeth Holmes. In her first year as an undergraduate she persuades her professor to allow her to attend the seminars he runs with his PhD students. Then one day she drops into his office to tell him that she’s dropping out of college because she has a “big idea” and wants to found a company that will revolutionise a huge part of the healthcare system – the market for blood testing services. Her company will be called Theranos.
https://www.theguardian.com/commentisfree/2018/jun/03/theranos-elizabeth-holmes-media-emperors-new-startup


Bad Blood: Secrets and Lies in a Silicon Valley Startup[]/b]
John Carreyrou
Taschenbuch: 339 Seiten
Verlag: Pan Macmillan (1. Juni 2018)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1509868070
ISBN-13: 978-1509868070
Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 2,7 x 23,4 cm


Full transcript: WSJ investigative journalist John Carreyrou on Recode Decode
His new book covers the Theranos blood-testing debacle.
By Recode Staff Jun 3, 2018, 1:45pm EDT
On this episode of Recode Decode, hosted by Kara Swisher, Wall Street Journal investigative reporter John Carreyrou talks about his new book, “Bad Blood: Secrets and Lies in a Silicon Valley Startup.” Carreyrou explains how Stanford dropout Elizabeth Holmes’s company raised nearly $1 billion for blood-testing products that sounded too good to be true — and they were.
https://www.recode.net/2018/6/3/17422498/wsj-investigative-journalist-john-carreyrou-theranos-blood-health-care-recode-decode


Würde mich freuen, wenn Gomez und seine Komplizen endlich aus dem Verkehr gezogen würden.

Warum ist die deutsche Justiz so faktenblind?
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Flokkig

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #10 on: June 16, 2018, 09:11:30 AM »

Eine Reklame aus dem Jahr 2014 erwähnt 800 Heilpraktiker und Ärzte als Auftragsvermittler. Umsatz 1,35 Millionen US-Dollar pro Jahr.

"INDAGO’s client base has grown to 800 practitioners, mainly based in Germany, with a yearly turnover    of    about    1,350,000    US-Dollars."

https://www.boerse.de/historische-kurse/Euro-Dollar/EU0009652759_monat,11 schreibt von rund 1,25 Dollar pro Euro in 2014. Das wären demnach 1.080.000 Euro. 

Bei 1 Million Euro Umsatz pro Jahr waren es mindestens 1250 Umsatz pro Vermittler. Kleinvieh macht auch Mist. Alles zusammen 1 Million Euro aus der Tasche von Ahnungslosen.

Die Reklame schreibt von 100.000 Analysen: "The SFT and MSP profiles have demonstrated their medical efficiency through over 100,000 empirically proven analyses, but due to a lack of clinical studies the profiles are not yet suitable for conventional medicine. Further research will be necessary to establish new parameters and markets." Trotzdem nicht verwendbar. Es waren eben keinen echten Analysen...


http://aiis.de/indago-gmbh-leipzig-laboratory-for-blood-tests/

INDAGO GmbH Leipzig, Laboratory for blood tests
von Redakteur03 14.04.2014

Introduction

Biochemist Luis I. Gomez and medical computer scientist Haroon Ahmad founded INDAGO GmbH, a privately financed research & development company based in Leipzig, Germany to develop a new laboratory technology as described in their 2003 vision statement:
Imagine an affordable blood test, which could provide an individual “fingerprint” of your metabolism, detecting the causes of emerging diseases before they manifest or symptoms even appear. That would be the beginning of real medical prevention. After ten years of research and development INDAGO has developed a polymer-pattern-based platform technology, which is capable of detecting minute concentrations or fractions of molecules from a blood sample and assigning them to the onset of dysfunctions or diseases of various organs.

Development

As quantitative measurement of molecules can be difficult, the development team developed an innovative new approach – to visualize and analyze the molecules qualitatively.

This brought about a whole new way of thinking about blood as an analyzable compartment. INDAGO started developing a method to isolate molecules based on technology usually used by material sciences. By converting the “biological substance”, in this case blood, into its chemical components using thermal cracking, fragments of nearly all substances can be resolved in an aqueous solution and can then be aggregated into new forms: polymers.

From one blood sample, thousands of different polymers can emerge in a single conversion. After stabilizing the laboratory process, INDAGO started to trace each morphology back to its metabolic origin. At the start, using vast empirical sample sizes, this was achieved by taking blood from patients suffering from known diseases and then matching their polymeric morphologies with the ones of the control group. More recently – after the German governmentowned development bank KfW became a shareholder of INDAGO GmbH – polymers were characterized using scanning electron microscopy and EDAX x-ray units.

Being recognized as an innovative development company, Germanys Federal Ministry of Education and Research (BMBF) and Federal Ministry of Economy and Technology (BMWi) financed two major projects:

    The “EVASYS-Project”: Building a semi-automated prototype to increase the production run, transfer a standardized method to other laboratories and – most importantly – to  exclude “human errors” in the required qualitative analyses of the laboratory physician.   
    Developing the PSP-Test (Polyp-Specific-Polymers) to detect pre-cancerous colon polyps using the INDAGO test-method as well as proving its efficiency in a double-blind, multi-centric, prospective, open clinical diagnostic study.

Today, both targets are nearly achieved:

 

The “EVASYS-Project”, which should be completed by May 2014, was started in  cooperation with different universities and research companies to build different units for:

    an automated thermal cracking device using infrared-technology, replacing the currently used heat method.
    specially coated object slides for the polymerization process.
    combined Polymerization-Unit with automated placing of different samples into an integrated microscope, followed by
    pattern recognition with a specifically developed analysis software that locates specific polymer patterns from a patient’s blood polymer bulk (see images in attached PSP-study).

On November, 4th 2013 the PSP-study was published in the “Journal of Translational Medicine” which determined that the PSP-Test has a sensitivity of 72.4%, and stated

We believe that this represents for the first time the possibility to effectively identify the highest-risk candidates for endoscopy.
[…]
As a non-invasive method, the PSP-blood test is patient-friendly and thus makes an important contribution to a wider acceptance of preventive measures and the participation in regular preventive check-ups for intestinal cancer. Equally important is that the PSP test detects high-risk polyps, which left alone will directly lead to cancer. Removing them is a very effective way to prevent colon cancer from developing.
[…]
By combining the best-established, low-risk screening elements with a blood test-based diagnostic test such as PSP that has good acceptance, sensitivity, and specificity, an increase in the reliable estimation of a patient’s risk for CRC before colonoscopy is expected.
[…]
 One of the unique characteristics of INDAGO’s methodology is the ability to ensure stability in the pattern, shape, size, composition, and structure throughout the whole blood denaturation step, which had previously been considered impossible. As a result, for the first time it has been possible to develop a basic understanding of the relationship between the analytical
results and the disease.
Target Market

Various studies have shown that early detection significantly increases the chances of curing a patient. Better still is the possibility of detecting harmless adenomatous polyps before they become cancerous. Providing the entire population with a non-invasive, early detection screening method to ensure that everyone at risk is identified and led into colonoscopy is a global challenge.

In Germany, for example, only 2.5 % of the target group (55 years or older, risk group, family anamnesis) undergo a colonoscopy every year. Although the official recommendation is a colonoscopy every ten years only 20 % were screened in the past ten years while 80 % weren’t.

The incidence of 22 % (men) and 18 % (women) of adenomatous polyps within the screened population suggests, that over ten years 1.6 million people will remain undetected out of the 18 million people that were not screened. Extrapolating the figures from Germany to the whole world should give a good indication of the scale of the target market.

Colorectal Cancer (CRC) is one of the most prevalent cancers worldwide with more than 1.2 million new cases per year. It is a sad fact that although CRC is highly treatable if detected at an early stage, it still causes 600,000 deaths every year due to large sections of the population either being reluctant to or unable to undergo regular colonoscopies, which is seen as the “gold standard” detection method.

Although there are other screening methods available, most of them are not suitable for detecting the rather harmless polyps, instead they can only detect the established form of CRC (the Septin-9  Test detects 70 % of CRC but is not suitable for polyps, while the gFOBT only detects 20 – 40 % of CRC).

It is our belief, that a simple and affordable blood test which is capable of finding polyps is the best and most effective way of prevention and the willingness to undergo a subsequent colonoscopy in the case of a positive result will rise significantly.
Buiness Benchmark Data

INDAGO has proven in different case studies that its technology is able to diagnose various metabolic disorders of different organs. It has invented two different diagnostic profiles (called SFT and MSP) customized for physicians specialized in the naturopathic field, bundling different polymer-pattern-based parameters of the gastrointestinal tract, liver, kidney etc. Due to an close partnership with the marketing & sales company Evomed Diagnostics AG,
INDAGO’s client base has grown to 800 practitioners, mainly based in Germany, with a yearly turnover of about 1,350,000 US-Dollars. The day-to-day running of the company and research work is accomplished with 10 employees.

Managing directors:

    Mr.    Luis    I.    Gomez    –    CEO    R&D,    biochemist
    Mr.    Haroon    Ahmad    –    CBDO,    medical    computer    scientist
    Mr.    Ralf    Schierl    –    CFO,    biologist

Scientific Partners (selection including former Partners)

    Leipzig University
    Leipzig University of Applied Sciences
    Technical University of Darmstadt
    Fraunhofer Institute for Cell Therapy and Immunology, Leipzig
    University of Frankfurt
    German Sport University of Cologne
    Members of the Max-Planck Institute for Polymer Research,Mainz
    companies: Kapelan Bio-Imaging GmbH, Hotho Data GmbH, Universal GmbH

Perspective

The SFT and MSP profiles have demonstrated their medical efficiency through over 100,000 empirically proven analyses, but due to a lack of clinical studies the profiles are not yet suitable for conventional medicine. Further research will be necessary to establish new parameters and markets.

However this research will be useful in developing new parameters to widen the application of the automated solution. In addition, the solution can take full advantage of an existing platform technology, by only having to extend the pattern recognition software, as all possible polymers are already created in the production process.
   
Planned new Markers:

    Early detection of Breast Cancer, Lung Cancer, Prostate Cancer, Liver Cancer
    Verification of Alzheimer’s disease
    Verification of articular cartilage degeneration diseases (joints, bones)
    Verification of silent chronic inflammatory syndrome (bowel, joints, blood vessels)

INDAGO GmbH

Deutscher Platz 5a
04103 Leipzig

Email : info@indago-group.com
indago-group.com
Tele : +49 (0) 341 333 877 – 0
Fax : +49 (03) 341 333 877 – 70
Tags:Haroon Ahmad, Indago, Indago Labor, Indago Leipzig, Luis Gomez, Metabolisches Systemprofil bzw. MSP, Nanopartikelanalyse, Polypen, Spezifische Polymere bzw. PSP bzw. PSP Plus, Stoffwechsel-Funktionstest bzw. SFT, Stoffwechselfunktionstest

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Flokkig

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #11 on: June 16, 2018, 09:28:24 AM »

Bei Indago ist die Zeit stehen geblieben. Die Homepage ist jetzt abgeschaltet. Das Webarchiv hat - wie auch immer - eine Seite aus 2016, die von "erwarteten" Erfolgen im Jahr 2014 erzählt:

"Heute arbeitet die INDAGO GmbH neben der weiteren Validierung einzelner Parameter in einem großen, interdisziplinären Netzwerk mit universitären Partnern in der Bundesrepublik und privatwirtschaftlichen Unternehmen an der Automatisierung dieser neuen Plattformtechnologie. Ein Prototyp ist bereits konzipiert und wird im Jahr 2014 erwartet."

4 Jahre später noch nichts neues. Kritik ist nicht gern gesehen und wird verunglimpft:

"Auch die Auseinandersetzung mit Diskreditierungen hat die INDAGO GmbH geprägt. Die Anonymität des Internets und das Wissenschaftsverständnis aus dem letzten Jahrhundert verleiten leicht zu unsachgemäßer Kritik, die in Folge der Entwicklung für die INDAGO GmbH jedoch zu viel Positivem führte. Denn so wurde die begonnene Arbeit letztlich auf noch kritischere Säulen gestellt und extern begutachtet, so dass im Ergebnis die wissenschaftliche wie wirtschaftliche Entwicklung besser und schneller vonstatten ging."


Warum ist die deutsche Justiz so faktenblind?

Mein Wissenschaftsverständnis ist übrigens sogar aus dem letzten Jahrtausend. Schon damals wußte man, was gute Forschung ist und was Betrug ist. Indago ist Betrug.


http://web.archive.org/web/20160310173311/http://indago-group.com/uber-uns/

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Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Blutuntersuchung, die Ihnen genau sagen könnte, worin die Ursachen Ihrer Erkrankungen und Symptome bestehen und die beginnende Probleme so früh entdeckte, dass Sie sich effektiv vor Krankheiten schützen könnten. Das würde bedeuten, dass Ihr Therapeut die Ursachen Ihrer Erkrankungen statt nur deren Symptome behandeln könnte. Dies wäre der erste Schritt hin zu einer echten Individualmedizin.

Die INDAGO GmbH hat in den vergangenen Jahren an der Entwicklung einer neuen Labor-Technologie gearbeitet, um im Blut eines Patienten eine Vielzahl an Stoffen nachweisen zu können. Ziel dieser Entwicklung ist es, sowohl einen möglichst vollständigen Einblick in alle im Stoffwechsel ablaufenden Prozesse zu bekommen, als auch einzelne Stoffe zu identifizieren, die sehr früh Auskunft über eine beginnende Erkrankung geben können.

Entstanden ist ein Verfahren, das durch die strukturierte Polymerisation der im Labor verarbeiteten Blutprobe detaillierte Aussagen über die Stoffwechseltätigkeit einzelner Organe tätigen soll. Diese Aussagen werden aus der Morphologie der gewonnenen Polymere getroffen. In den letzten Jahren ist es gelungen, eine große Anzahl verschiedener Morphologien empirisch zu identifizieren, die neue Wege in der Diagnostik ermöglichen, da die bisher etablierten Verfahren bestimmte Stoffe nicht oder nur in hohen Konzentrationen nachweisen können.

Die INDAGO GmbH arbeitet weiterhin an der Entdeckung der verschiedenen Morphologien und der Erforschung im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Pathologien, um die Einsatzbereiche der Methodik ständig zu erweitern.

Die Historie unseres Unternehmens

Die INDAGO GmbH hat eine bewegte Vergangenheit und eine aufregende Gegenwart. Im Jahr 2003 als Wiesbach Institut für angewandte Biomedizin GmbH (später Biomedizinisches Institut Bingen BMIB und arco biotech GmbH) in Bingen am Rhein aus einem anderen Unternehmen ausgegründet, entwickelten die Gründer mit ihrem Team eine Technologie weiter, deren Ursprünge aus den Bereichen der Material- und Polymerforschung stammen. Die Vision des Unternehmens: Eine Organsystem-übergreifende Labortechnologie zu entwickeln, die behandelnden Therapeuten einen möglichst kostengünstigen “Fingerabdruck” des menschlichen Stoffwechsels ermöglicht. Die Idee, die dabei hinter dieser Vision steckte, war im Grunde einfach. Da der menschliche Organismus keine isolierten Prozesse kennt, sondern sämtliche Organe miteinander vernetzt sind, haben Störungen und Erkrankungen entsprechend Auswirkungen auf die Funktion anderer Organe. Im Umkehrschluss kann eine Symptomatik dann auch einen anderen Ursprungsort haben, als dort, wo Symptome auftreten.

Grafik_Außen

Ein Schlüssel in der Entwicklung eines solchen Anspruchs war das Blut, denn als wichtiges Transportmedium verbindet das Blutgefäßesystem die Organe miteinander. Die These lautete bald: Wenn die Funktion eines oder mehrerer Organe gestört ist, dann ändert sich die Zusammensetzung des Blutes, denn eine entgleiste Funktion bedeutet vor allem zunächst eine Veränderung des Stoffwechsels dieser Organe.

All diese feinen, stofflichen Verschiebungen quantitativ zu messen, war  nicht möglich. Daher entschied man sich bald, einen ungewöhnlichen Schritt zu gehen: Wenn diese Veränderungen nicht nachweisbar sind, könnte man solche Konzentrationsverschiebungen wenigstens sichtbar machen? Auf Basis dieser Annahme ist heute eine innovative Plattformtechnologie entstanden, die im Blut vorhandene Stoffwechselprodukte durch verschiedene Aufbereitungsprozesse in Form von Polymerstrukturen unter dem optischen Mikroskop sichtbar werden lässt. Obwohl die Forschungsarbeiten noch lange nicht abgeschlossen sind, gelingt es heute bereits, viele dieser Polymerstrukturen verschiedenen Organen, Funktionen und in deren Interpretation auch verschiedenen Symptomen empirisch zuzuordnen.

Dabei werden Technologien eingesetzt, die zunächst ungewöhnlich erscheinen. So wird das Blut beispielsweise zunächst Energie in Form von Hitze ausgesetzt, um die biologische Masse Blut in chemische Elemente zu wandeln. Während dies auf den ersten Blick seltsam anmutet, ist es bei der richtigen Temperatur- und Zeitkurve möglich, viele Stoffe aus dem Blut zu erhalten und so zu verändern, dass sie im Labor weiterverarbeitet werden können.

Aus diesen Arbeiten entstanden im Laufe der Jahre verschiedenste Blut-Untersuchungen, die eine hohe empirische Qualität aufweisen und bald im Bereich der ganzheitlichen Diagnostik Einzug hielten.

Grafik_Innen

Ein Meilenstein des Unternehmens war die Umfirmierung zur INDAGO GmbH und der Umzug nach Leipzig.

Während bis zu diesem Zeitpunkt nur lose Forschungskooperationen möglich waren, konnte in Leipzig  endlich die notwendige Grundlagenforschung vorangetrieben werden, denn wie in jedem unbekannten Wissenschaftsbereich sind auch in unseren Entwicklungen mehr Fragen als Antworten präsent. Dies führt seit jeher zu intensiven Diskussionen, meist sehr fruchtbar mit Wissenschaftlern, die uns mit ihrem Fachwissen unschätzbaren Input geben.

Auch die Auseinandersetzung mit Diskreditierungen hat die INDAGO GmbH geprägt. Die Anonymität des Internets und das Wissenschaftsverständnis aus dem letzten Jahrhundert verleiten leicht zu unsachgemäßer Kritik, die in Folge der Entwicklung für die INDAGO GmbH jedoch zu viel Positivem führte. Denn so wurde die begonnene Arbeit letztlich auf noch kritischere Säulen gestellt und extern begutachtet, so dass im Ergebnis die wissenschaftliche wie wirtschaftliche Entwicklung besser und schneller vonstatten ging.

Ein Durchbruch kam mit der Erforschung von Polymerstrukturen, die einen deutlichen Hinweis auf Darmpolypen geben. Mit Abschluss einer multi-zentrischen, doppel-blind Studie, die bereits zur Publikation eingereicht wurde, konnte erstmalig nachgewiesen werden, dass die Plattformtechnologie in der Lage ist, mit diagnostischen Goldstandards (hier Koloskopie und Histologie) signifikant zu korrelieren.

So sind im Laufe der Zeit zwei Anwendungsfelder entstanden: Die Diagnostik systemübergreifender Stoffwechselprozesse im Einsatz ganzheitlicher Medizin (Ganzheitliche Diagnostik) mit empirisch guten Ergebnissen (schulmedizinisch nicht anerkannt) und die Diagnostik einzelner Fragestellungen, die im Rahmen von Studien evaluiert werden (Innovative Diagnostik).

Heute arbeitet die INDAGO GmbH neben der weiteren Validierung einzelner Parameter in einem großen, interdisziplinären Netzwerk mit universitären Partnern in der Bundesrepublik und privatwirtschaftlichen Unternehmen an der Automatisierung dieser neuen Plattformtechnologie. Ein Prototyp ist bereits konzipiert und wird im Jahr 2014 erwartet.
 
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Yulli

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #12 on: June 16, 2018, 11:37:43 AM »

Nicht bloß die Justiz, auch die deutschen Journalisten sind nicht so helle. Die Politiker sowieso nicht. In Deutschland ist man im Schwarzgeld- und Schwarzlicht-Milieu. Falls jemand versteht, was ich meine...
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Rollo

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #13 on: January 27, 2019, 12:13:16 PM »

Am 27.9.2017 konnte der Spider des Webarchives noch eine Version der Website ernten:

http://web.archive.org/web/20170927033541/https://www.indago-group.com/

[*quote*]
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Am 16.1.2018 gab es offensichtlich Turbulenzen:

http://web.archive.org/web/20180116010214/https://www.indago-group.com/

[*quote*]
502 Bad Gateway
nginx/1.15.8
[*/quote*]



Am 22.3.2018 lief sie wieder:

http://web.archive.org/web/20180322124623/https://www.indago-group.com/

[*quote*]
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[*/quote*]




Irgendwann danach war die Website leer. Ursache unbekannt.


1.6.2018:  völlig leer.

http://web.archive.org/web/20180601155056/https://www.indago-group.com/

[*quote*]

[*/quote*]



6.8.2018: völlig leer.

http://web.archive.org/web/20180806133617/https://www.indago-group.com/

[*quote*]

[*/quote*]



Am 25. Januar 2019 ist die Website wieder da, mitsamt DSGVO-Naziterror voll auf der Scheibe

http://web.archive.org/web/20190125221156/https://www.indago-group.com/

[*quote*]
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Der DSGVO-Terror war aber ganz bestimmt nicht die Ursache für die Verfinsterung. Da muß etwas schwerwiegendes vorgefallen sein, daß sich die Betrüger genötigt sahen, sowohl ihren Firmensitz als auch das Geschäftsfeld zu ändern.

Von "Neuausrichtung" ist die Rede, außerdem sind die Nummern von Telefon und Fax nicht mehr in Leipzig, sondern eine anderen Provinz:

[*quote*]
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[*/quote*]


Die Anschrift ist nominell noch in Leipzig, aber die "Postanschrift" plötzlich in Pfungstadt:

[*quote*]
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[*/quote*]

Das läßt tief blicken.


Hinter dem Pulldownmenu "Neuausrichtung" sieht es wüst aus:

https://www.indago-group.com/chancen/

[*quote*]
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Chancen für die INDAGO

Die an INDAGO und deren Technologie gerichtete Kritik liegt in vielen Fällen darin begründet, dass anzweifelt wird, ob Blut nach Erhitzung noch verwertbare Informationen enthält.

Mit der Studie konnte jedoch erstmals gezeigt werden, dass es eine Korrelation von polymeren Strukturen und einer Erkrankung gibt.


 


Problematisch war bisher, dass das in der INDAGO aufgebaute Know how, welche Strukturen für welche Informationen stehen, nicht offengelegt werden konnte, da dieses Wissen den eigentlichen Wert der Firma darstellt. Mit der Entwicklung von vorab präparierten Glasträgern und der Auswertesoftware ist das Know how geschützt und die INDAGO kann die Methode an andere Labore abgeben.

Unser Ziel ist es, dass Verfahren weiter zu entwickeln, über neue Studien die Leistungsfähigkeit der Methode unter Beweis zu stellen und dann weltweit zu vermarkten.

Wir sind überzeugt, dass wir unsere Kritiker auf diesem Wege überzeugen und unsere Firma und deren Wissenschaftler über diesen Weg rehabilitiert werden. Über unsere Arbeit werden wir regelmäßig auf dieser Seite informieren.

 
Einstellung des eigenen Laborbetriebs

Die Neuentwicklung bietet uns die Möglichkeit, nicht mehr selbst als Labor zu agieren. Es wäre sogar nachteilig, da wir gegenüber unseren künftigen Kunden als Konkurrent auftreten würden.

Deshalb haben wir uns entschieden, den Laborbetrieb einzustellen und uns selbst auf reine Forschungsarbeit zu fokussieren. Hier werden wir künftig auch mit internationalen Partnern in Indien und China kooperieren, um aus großen Patientenzahlen unsere neue Software mit Daten zu füllen.

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[*/quote*]


Wie auch immer sie es geschafft haben, nach inzwischen mehr als 30 Jahren EINE Studie zu fabrizieren, die etwas "beweist", so beweist diese Webseite eines: daß sich Indago widerspricht und damit den Betrug offen zugibt.


[*quote*]
Die an INDAGO und deren Technologie gerichtete Kritik liegt in vielen Fällen darin begründet, dass anzweifelt wird, ob Blut nach Erhitzung noch verwertbare Informationen enthält.

Mit der Studie konnte jedoch erstmals gezeigt werden, dass es eine Korrelation von polymeren Strukturen und einer Erkrankung gibt.

[*/quote*]

Wenn Indago und die Vorgängerfirmen 30 Jahre lang für Geld Tests machen und den zahlenden Auftraggebern etwas erzählt haben, hatten Indago und die Vorgängerfirmen keinen einzigen stichhalten Beweis für das, was sie sagen. Keinen einzigen!

Und jetzt das:

[*quote*]
Erste interne Studien zeigen verblüffende Ergebnisse und INDAGO hat die berechtigte Hoffnung, damit den Durchbruch für die Methode zu erreichen.
[*/quote*]

"Erste interne Studien"!? Und was war dann in den 30 Jahren vorher!?


https://www.indago-group.com/studien-der-indago-gmbh/

[*quote*]

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Aktuelle Forschungsprojekte

Die Indago hat zusammen mit Partnern eine selbstlernende Bilderkennungssoftware mit künstlicher Intelligenz entwickelt. Diese ermöglicht es künftig, die in dem Laborprozess entstehenden Strukturen automatisiert auszuwerten.
Erste interne Studien zeigen verblüffende Ergebnisse und INDAGO hat die berechtigte Hoffnung, damit den Durchbruch für die Methode zu erreichen.

Damit sich gut reproduzierbare Strukturen bilden, kommt der Behandlung der Oberfläche, auf die die Flüssigkeit aufgetropft wird, eine besondere Bedeutung zu. In Zusammenarbeit mit einem Institut, das sich mit der Beschaffenheit von Oberflächen beschäftigt, entwickeln wir eine Oberfläche, die im Industriemaßstab hergestellt werden kann.

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Indago hat anscheinend neue ahnungslose Geldgeber gefunden. Wer mag das sein? Chinesen? Araber? Wer wird diesmal betrogen und wieviel Geld zieht man den Opfern diesmal aus der Tasche?


Wobei ich eines einschränken muß: das mit der Ahnungslosigkeit der Geldgeber. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau war nämlich nicht ahnungslos. Die wußte, was gespielt wird. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat Millionen Euro an Steuergeldern veruntreut. Warum wird das nicht endlich Thema für die Medien? Angeblich sind die doch so super-investigativ.

Das Material liegt offen sichtbar auf dem Tisch. Es ist in Deutschland. Nicht auf den Cayman-Inseln und nicht in Südamerika. Keine Paradise-Papers, sondern KfW-Papers.


Sind die Journalisten so dämlich, wie man inzwischen weltweit annimmt? Oder sind sie noch viel dümmer, und obendrein gekauft?
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Rollo

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #14 on: January 27, 2019, 01:31:12 PM »

Die erwähnte großartige Studie, ist sie brandneu? Nein! Sie ist steinalt, von 2013. Das heißt, daß es seit 5 Jahren keinen einzigen weiteren "Beweis" gibt. Und auch der windige "Beweis" von 2013 ist ein liederlicher Schund, der in einem miserablen "Magazin" veröffentlicht wurde, das bei der Qualitätssicherung gefährlich schlampt.

Das ist der Mist von 2013:

This is fraud!

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4228408/

[*quote*]
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Logo of transmed
J Transl Med. 2013; 11: 278.
Published online 2013 Nov 4. doi: 10.1186/1479-5876-11-278
PMCID: PMC4228408
PMID: 24180554

Detection of colon polyps by a novel, polymer pattern-based full blood test

Markus Franz,1,2 Matthias Scholz,3 Ilka Henze,4 Stefan Röckl,5 and Luis I Gomez corresponding author6
Author information Article notes Copyright and License information Disclaimer

1 Institute of Clinical Immunology, Medical Faculty, Universität Leipzig, Johannisallee 30, Leipzig D-04103, Germany
2 Kapelan Bio-Imaging GmbH, Prager St 60, Leipzig D-04317, Germany
3 Private practice, Röntgenst 6-8, Langen D-63225, Germany
4 Translational Centre for Regenerative Medicine (TRM), Universität Leipzig, Philipp-Rosenthal-St 55, Leipzig D-04103, Germany
5 Private practice, Schulst 1, Cham D-93413, Germany
6 INDAGO GmbH, Deutscher Platz 5a, Leipzig D-04103, Germany
   Corresponding author.

[Anmerkung: Die Fälscher des ncbi haben die Email-Adressen verhunzt. Richtig ist:

Markus Franz,1,2 markus.franz@gmail.com
Matthias Scholz,3   info@ifz-langen.de
Ilka Henze,4   ilka-henze@trm.uni-leipzig.de
Stefan Röckl,5    St.Roeckl@gmx.de
Luis I Gomez    luis.gomez@indago-group.com
corresponding author6 ]

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Abstract

Numerous studies have shown that early screening for the presence of pre-cancerous colon polyps and their subsequent removal decreases the risk of developing colon cancer. Colonoscopy is currently the most effective screening method, but due to the invasive nature of the procedure many patients avoid forgo testing. Futhermore, the procedure itself requires perfect execution by the gastroenterologist. Against this backdrop, a non-invasive blood screening method for the detection of colon polyps that has higher sensitivity than current screening techniques would be beneficial in the early identification of patients at risk for colon cancer. A prospective, double-blinded, controlled clinical study was designed to demonstrate the diagnostic performance of Polyp Specific Polymer analysis, a novel laboratory methodology. The primary objective of this clinical trial was to estimate the diagnostic accuracy of the Polyp Specific Polymer analysis for colon polyps using colonoscopy and histological tests as the diagnostic accuracy standards. Secondary objectives of this trial included estimating positive and negative predictive values for colon polyps, investigating reliability, determining covariates influencing diagnostic accuracy and obtaining absolute and relative frequencies of valid test results.

In patients undergoing screening colonoscopy and histology examination, a sensitivity of 72.4% and a specificity of 62.3% could be proven.

These results indicate that using this improved screening method it is possible to effectively identify the highest-risk candidates for endoscopy, thereby advancing the goal of decreasing the incidence or mortality of colorectal cancer in the selected population. Moreover, this diagnostic tool has potential socio-economic implications, conserving healthcare resources by enabling higher patient selectivity for endoscopy and eventual transfer to curative prevention via polypectomy.

By combining the best-established low-risk screening elements together with a validated, highly sensitive blood test as described in this study, a steadfast increase in the estimation of colorectal cancer-risk before colonoscopy can be expected.
Keywords: Colon polyps, Colorectal cancer, Blood-test, Polyp specific polymer analysis, Polymeric patterns
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Background

Colon polyps are mucosal lesions that protrude into the lumen of the large intestine and are highly prevalent in Western populations in people over 55 years of age [1]. There are four types of colonic polyps: the most important are adenomatous polyps, which are implied as precursors for colorectal cancer (CRC), the second leading cause of cancer related deaths in Western countries. One of the most insidious problems regarding colon polyps is that the majority of affected persons do not actually display any adverse symptoms. Numerous studies have indicated that early screening for the presence of pre-cancerous colon polyps and their subsequent removal decreases the probability of colon cancer and associated mortality [2,3].

There are various diagnostic methods available to detect colonic polyps. These include: fecal occult blood testing (FOB), virtual colonoscopy, sigmoidoscopy, colonoscopy, and the combination of barium enema and sigmoidoscopy. An estimated 1-5% of patients over 55 years of age have a positive fecal occult blood test, approximately 2-10% of these have cancer while 20-30% have adenomas or polyps [1,4]. Colonoscopy, which allows the physician to unambiguously identify colon polyps and remove the polyps for analysis, is the most effective screening method [2]. However, because of the invasive nature of the procedure, which must be performed by qualified physicians in a clinical setting, many patients that would potentially benefit from the procedure abstain from testing.

The progression of adenoma to carcinoma represents a significant public health problem and early screening for and removal of colon polyps has been demonstrated to reduce the risk of death from colorectal cancer [4]. A non-invasive blood or serum-based screening method for the detection of colon polyps that has a higher sensitivity and specificity than current screening techniques and that could be carried out with conventional blood tests would be beneficial in early identification of patients at risk for colon cancer [5].

Polyp Specific Polymer (PSP) analysis is a novel laboratory methodology for the diagnosis of human diseases that can detect various pathological changes in a variety of organs and organ systems [3]. PSP analysis detects aberrant composition of whole blood providing information about organ function and their disorders. As yet, such broad information could not be detected or could only be detected with considerable effort from serum samples PSP methodology is based on the microscopic analysis of individual nanoparticles from denatured whole blood samples. The resulting polymeric structures can provide information about cell functions and disorders.

Currently, PSP analysis has been performed in the form of a generalized, empirically proven analysis process. To fulfill the requirements of standardization and accreditation, the structures underlying Polyp Specific Polymer (PSP) analysis must be registered by image acquisition [6].

In view of the potential of such methodology in the diagnosis of colon cancer, we have evaluated the diagnostic potential of Polyp Specific Polymer analysis (PSP) in a prospective, double-blinded, controlled clinical study.
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Materials and methods
Trial design

The double-blind and multi-centric study was designed as a prospective, open clinical diagnostic study in Germany. The deciding inclusion criterion was the participation in a screening for polyposis and with no known disease. Patients over 50 years of life were included according to the recommendations of BMG (Federal Ministry of Health). The study was conducted in parallel with a screening colonoscopy according to current screening guidelines [7].

From September 2011 to May 2012, 233 patients entered the study. 9 physicians recruited the patients and recorded clinical data (n = 233), performed colonoscopy and biopsy (n = 216; abbreviated in results as RS), and took blood samples (n = 233). Medical examinations were carried out on 233 patients. 45 patients dropped out during statistical analysis (RS and PSP-test not available (N = 3); RS not available (N = 14); RS: D + and PSP-test not available (N = 22); RS: D- and PSP-test not available (N = 6)). So the analysis set has an amount of 188.

The study was deemed a phase III trial according to the criteria of the German Society on Medical Informatics, Biometry, and Epidemiology (GMDS; http://www.gmds.de) allowing direct estimation not only of sensitivity and specificity, but also of predictive values. The primary objective of this clinical trial was to estimate the diagnostic accuracy (sensitivity and specificity) of PSP analysis for colon polyps using colonoscopy as a diagnostic accuracy standard. Secondary objectives of this trial included estimating positive and negative predictive values for colon polyps, investigating reliability, determining covariates influencing diagnostic accuracy, and obtaining absolute and relative frequencies of valid test results.

The study was registered with German authorities (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, DIMDI) under Number 00006854. The local ethics committee (Ethikkomission Landesärztekammer Sachsen) approved the study under Number EK-BR-55/10-1 and all participants signed the informed consent documentation. Nine medical doctors in private practice recruited patients and performed colonoscopy and biopsy. Biopsy specimens were analyzed in regional pathology centers. Blinding, de-blinding, and randomization were carried out at the Translational Centre for Regenerative Medicine (TRM) of the University of Leipzig. Statistical evaluations and data analysis were performed by ACOMED statistics (http://www.acomed-statistics.com).

The parallel colonoscopy could be performed on the day of blood sampling or later, whereby a maximum time difference of 2 weeks was allowed. The following parameters were evaluated during the screening visit: sex, name, date of birth, blood pressure, heart frequency. Inclusion and exclusion criteria are listed below.

Inclusion criteria:

• Informed consent provided.

• Patient was capable of providing an adequate health history.

• Age 50 years or older at the time of colonoscopy (colorectal screening guideline eligible).

• Accessible for blood withdrawal prior to the start of bowel preparation for colonoscopy.

• First large bowel endoscopy in patient lifetime.

Exclusion criteria:

• Terminal illness.

• Presence of severe psychiatric symptoms.

• Colonoscopy or another FOBT within the previous 2 years.

• Anorectal bleeding or hematochezia within the last 6 months for which the patient sought medical attention.

• Known iron deficiency anemia within the last 6 months for which the patient sought medical attention.

• Previous history of colorectal polyps or CRC.

• High risk for colorectal cancer (2 or more relatives with CRC; 1 or more relative(s) < 50 years with CRC; known HNPCC or FAP).

• Myeloproliferative disease.

• Lack of compliance.

The colonoscopy results combined with biopsy histological examination were used as the diagnostic accuracy standard (DAS) for the primary objective (i.e. detection of adenomatous polyps). The results were classified as below:

• Colonoscopy negative and histology negative (DAS negative).

• Colonoscopy positive and histology negative (DAS negative).

• Colonoscopy positive and histology positive, (DAS positive).
Laboratory diagnostics

PSP methodology is based on the microscopic analysis of thermal denatured, resolved and crystallized whole blood samples.

The Polyp Specific Polymer (PSP) test has been used to analyze characteristic changes in whole blood samples after prior thermal decomposition and crystallization in the nanoparticle range [8]. Analysis of the results requires a quantitative and qualitative description of crystallization patterns and intensities similar to X-ray crystallography/structure analysis [9]. All steps in the procedure are accurately described using a validated Standard Operating Procedure (SOP). Evaluations were carried out by collaborators using currently existing clinical comparison standards. PSP analysis involves the processing of large amounts of data. The analysis was carried out visually on the basis of pattern matching as described in following sections.
Polymer synthesis

1. The procedure is initiated with the thermal decomposition of the blood sample. For this purpose, the product is denatured by a standardized method to carbohydrate chains and peroxide compounds. During method validation, this was confirmed by scanning electron microscopy (SEM) with energy dispersive x-ray spectrometry (EDX) for particle characterization, using an automated electron beam to monitor the laboratory process. Electron microscopy provides not just visual information about the organic and inorganic submicron particles (size, shape, and morphology), but also chemical identification as verified by x-ray spectrometry [8].

2. The subsequent re-suspension of the collected particles facilitates re-polymerization and the crystallization into a solid form (i.e. based on the previously formed polymer structures) as monomers and crystals. The size of these monomers and crystals is recorded as an in-process control. Dynamic Light Scattering (using a Zeta-Size-Nano, Malvern) is used to measure particle size. This technique measures the diffusion of particles moving under Brownian motion, and converts this to size and a size distribution using the Stokes-Einstein relationship. Non-Invasive Back Scatter technology (NIBS) is incorporated to give the highest sensitivity simultaneously with the highest dynamic size and concentration range. The validated size of the particles should be between 60 and 600 nanometers.

3. Insoluble residues are removed by filtration.

4. The filtrated supernatant is spread on prepared slides for evaporation.

5. Following dehydration, the particles are precipitated in complexes forming polymers and crystal textures.

6. These structures are analyzed microscopically and documented digitally.
Pattern acquisition

To support easier standardization and validation, patterns were acquired by a digital computer camera using imaging software and analyzed visually for target structures using the same software (Zeiss Imaging Solutions 4.8″; Zeiss, Oberkochen, Germany). The pattern indicating polyps was experientially described and documented. The truncated image shown in Figure 1 is representative of the structures used in established visual PSP analysis.
An external file that holds a picture, illustration, etc. Object name is 1479-5876-11-278-1.jpg
Figure 1

Example findings representing structures considered typical for polyps (original magnification 25x) (a) shows all connected structures while (b) shows the brim.
Image analysis

Following microscopic image acquisition, textures and patterns as used in visual examination had to be recognized by image analysis. By using the LabImage platform (Kapelan Bio-Imaging, Leipzig, Germany), an algorithm was developed that allowed the traceable detection of PSP-relevant patterns.
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Results
Recruitment of patients

From September 2011 to May 2012, 233 patients entered the study. 9 physicians recruited the patients and recorded clinical data (n = 233), performed colonoscopy and biopsy (n = 216), and took blood samples (n = 233). Medical examinations were carried out on 233 patients. 45 patients dropped out during statistical analysis (RS an PSP-test not available (N = 3); RS not available (N = 14); RS: D + and PSP-test not available (N = 22); RS: D- and PSP-test not available (N = 6)). So the analysis set has an amount of 188. The results are comprised of 17 (7.3%) cases with missing/unclear data, 165 (70.8%) cases with negative results, and 51 (21.9%) with positive results. Out of these patients, 33 had polyps confirmed by colonoscopy and histology.
Laboratory analysis

PSP analysis could be carried out in 202 patients and revealed 114 patients with a negative result (48.9%) and 88 patients with a positive result (37.8%) with colon polyp specific structures identified, as shown in Table 1. Missing and unclear results were detected in 31 cases (13.3%).
Table 1

Cross-tabulation for reference standard (RS = target condition) and test result (PSP-test), absolute and relative frequencies
PSP-Test   RS   All
D-   D+
N   %   N   %   N   %
T-   99   62.3   8   27.6   107   56.9
T+   60   37.7   21   72.4   81   43.1
All   159   100.0   29   100.0   188   100.0
Diagnostic accuracy (Sens, spec)
Sens:   72.4% (width of Cl: 52.8%.. 87.3%)
Spec:   62.3% (width of Cl: 54.2%.. 69.8%)
Missings   RS   
D-   D+
Total   159 + 6 = 165   29 + 22 = 51   188 + 28 = 216   Total   159 + 6 = 165   29 + 22 = 51
Prev:   23.6%
Diagnostic accuracy (predictive values acc. Bayes theorem)
PPV:   37.2% (width of Cl: 30.5%.. 44.5%)
NPV:   88.0% (width of Cl: 80.0%. 93.0%)
Unknown RS   17   17
Total       233
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Image acquisition

The first criterion to identify a target structure is the connection to the crystal brim in the microscopic image. This criterion is necessary and structures not connected to the brim are not considered target structures even if they would otherwise fit the pattern criteria. Figure 1(a) shows all connected structures for the image while Figure 1(b) shows the brim. The pattern indicating polyps can informally be described as one elongated stem with rather short branches or teeth connected to the stem that rarely or never branch out further (Figure 2).
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Figure 2

Patterns indicating polyps. (a) and (b) show examples of the pattern indicating that polyps can informally be described as one elongated stem with rather short branches or teeth connected to the stem which almost never branch out further (original magnification 100x).

To formalize the pattern, we used graph theoretic descriptions [10]. We described the crystal patterns as tree-graphs (Figure 3). A graph G = (V, E) is an ordered pair, where V is the set of nodes (vertices, colored in Figure 3(b)) and E is the set of edges (black in Figure 3(b)) connecting elements of V. We have only considered graphs where e(u,v)∈E→u ≠ v (no loops) and multiple edges (different edges connecting the same nodes) do not exist.
An external file that holds a picture, illustration, etc. Object name is 1479-5876-11-278-3.jpg
Figure 3

Description of the crystal patterns as tree-graphs (a). Vertices are colored in (b), description of the colors in the text.

A graph T = (V, E) is a tree, if it contains no cycles and is connected. A cycle is a path, where the first and the last node of the sequence are the same. Two nodes u, v ∈ V are connected, if a path in T exists. A path is a sequence of nodes P = {v1,…vn}∈V with n ≥ 2 and for every pair vi, vi+1;1 ≤ i < n - 1 there exists an edge e{ni,ni+1}∈ E connecting those nodes. A graph is connected, if any pair of distinct nodes in the graph is connected.

If we let T = (V, E) be the tree graph of a crystal pattern, as shown in Figure 3(b), to describe the target structure we need to define the root ρ of T, which is the node closest to the brim (red node in Figure 3(b)). We define the stem S(Vs, Es) of T as the path from ρ to one w ϵ V where the length of the path is maximal maxi|P| = |ρ,…,vi|. Note that there are at least two, maybe several nodes, w (depending on the tree topology), where the length of the path from the root is maximal. For our purpose, it does not matter, which w is chosen since if there are several possible stems, the topology cannot fulfill the criterion as mentioned below. In the example in Figure 3(b) the orange colored node at the tip of the tree is chosen as w. We now assign a distance labeling on the edges, where the edges of the stem are labeled with 0, edges adjacent to the stem with 1, edges adjacent to those with 2 and so on. Formally: d(e) = 0 if ϵ Es , also d(e{u, v}) = 1 if e  ∉ Es, but either u ∈ Vs or v ∈ Vs and d (e) = min (d(f{x, y}) + 1 where f ∈ E and x = u or x = v or y = u or y = v.

In Figure 3(b) the trunk is comprised of the red, orange, and yellow nodes as well as all edges connecting them. Therefore, an edge, e, in Figure 3(b) connecting yellow and green nodes is labeled with d(e) = 1 and an edge, f, connecting green and blue nodes is labeled with d(f) = 2. The target structures are now characterized by having a significant number of edges where (e) = 1, which are also rather short if compared to the stem, while there are few or no edges with d(f) = 2 and no edges with d(e) ≥ 3 present. A binary test yields “colon polyp is present” vs “colon polyp is not present” as results. In addition, the result “not assessable” may occur.
Statistic description of PSP test characteristics

Results from 188 patients were included to establish a 2x2 table comparing the test results of the PSP analysis with the results of suspicious cells from histological examinations. As demonstrated in Table 1, 99 cases (62.3%) were presented for type 1 (negative/negative), 8 cases (27.6%) for type 2 (positive/negative), and 60 cases (37.7%) for type 3 (negative/positive). For type 4 (positive/positive) 21 cases (72.4%) were presented. Taken together, a sensitivity of 72.4% (95%-CI: 52.8%-87.3%) and a specificity of 62.3% (95%-CI: 54.2%-69.8%) could be proven.

As predictive values, a PPV of 37.2% (95%-CI: 30.5% – 44.5%) and a NPV of 88.0% (95%-CI: 80.0% - 93.0%) were found. Hereby, a prevalence of 23.6% was assumed, which is yielded when cases with known RS but missing test results are taken into account additionally (see Table 1, lower part). This prevalence is in coincidence with known prevalence of polyps in German population. The polymer structures can be represented qualitatively. Similar to other crystallographic methods, unique patterns are sought that occur specifically in relation with the pathology. Rather than being measured as a quantitative value, the patterns are looked at for qualitative changes in both the shape and size of the crystals produced. Therefore, these are the only two options available for the evaluation.

Those subjects with adenoma-carcinoma activity in the colon exhibit differentially expressed genes in the tissue and exhibit changes in the concentration of various substances in the whole blood which result from the gene mutation typical for adenoma [11]. These cause a change in the shape of the polymers, as described in the Image Analysis section. Logically, subjects with such structures exhibit a positive result (i.e. a serious suspicion of adenoma polyps in the colon) while subjects without such structures receive a negative result.

To check the operator dependency, the results of both readers (in our case collaborators who evaluate the structures) were compared. The results show that in 129 cases, reader 1 and reader 2 evaluated the structures with “negative”, in 86 cases with “positive” while in only 14 (6.1%) of the cases did the readers give different results. In 93.9% of the cases, both readers reached the same conclusion. These results strongly suggest that the Polyp Specific Polymer analysis is operator-independent.
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Discussion

This study was undertaken to evaluate the diagnostic accuracy of a new non-invasive diagnostic laboratory methodology using routinely taken blood samples and PSP to detect adenoma polyps. In patients undergoing colonoscopy screening and histology examination, a sensitivity of 72.4% and a specificity of 62.3% was proven. In Western societies, malignant diseases are ranked as the second leading cause of death with only cardiovascular diseases ranked higher. Colorectal cancer (CRC) is the third leading disease with an increasing incidence. The detection of precursors at early stages of the disease is crucial for reducing the CRC mortality rate. The incidence of individuals choosing to undergo voluntarily the preventive examination currently offered for everybody older than 55 years of age in Germany is very low. In fact, it is as low as the sensitivity of the entirely non-invasive risk detection method using stool tests. Despite the increase in public acceptance of FOB testing, there is no expected increase in its sensitivity for detecting polyps.
Fecal occult blood testing

Fecal occult blood (FOB) testing is a simple, non-invasive test that can be carried out by most primary care physicians. There are several studies suggesting that annual FOB testing, especially if combined with sigmoidoscopy may decrease the mortality of colorectal cancer. In recent years there has been some controversy regarding the effectiveness of the different types of FOB tests since in general they are known to generate a high number of false positives. In CRC screening trials, between 0.8% and 15% of participants tested had a positive FOB test result while 55–65% of participants with a positive FOB test result had no colorectal cancer or adenoma [12-15].

Original FOB tests, also called guaiac-based or gFOBT detect the heme derived from blood in the stool. In 2001, a new class of FOB tests called Fecal Immunochemical Tests (FIT) were introduced which detect globin in feces rather than heme. By detecting globin the tests are both more sensitive and specific for lower levels of gastrointestinal bleeding. Although these superior FIT tests are now recommended in place of the traditional annual standard guaiac FOBT, the older FOB tests are still commonly used [16,17]. A comparative evaluation of immunochemical fecal occult blood tests for colorectal adenoma detection is presented in Table 2.
Table 2

Comparative evaluation of immunochemical fecal occult blood tests for colorectal adenoma detection[17]
    Hemoccult   Immunological tests for:
        Hemoglobin   Hemoglobin/haptoglobin complex
        Bionexia FOB plus   Prevent IDCC   Immo-care C   FOB advanced   Quick vue iFOB   Bionexia Hb/Hp complex
Sensitivity %   5.4   35.8   29.6   11.4   18   45.2   58
Specificity %   95.9   81.9   81.8   96.7   92.9   70.2   58.8
Scatoscopy   X   X   X   X   X   X   X
Blood analysis                           
Virtual colonoscopy

Virtual colonoscopy is an exam used to detect changes or abnormalities in the large intestine (colon) and rectum. During virtual colonoscopy, computerized tomography (CT) is used to produce hundreds of cross-sectional images of the abdominal organs. The images are combined and digitally manipulated to provide a detailed view of the inside of the colon and rectum. Unlike traditional colonoscopy, virtual colonoscopy does not require sedation or the insertion of a scope into the colon. The high cost of CT exams as a screening tool remains a negative factor.
Colonoscopy

For those patients who have tested positive for blood in the feces (positive FOB or FIT test) colonoscopy is mandatory. Colonoscopy is now accepted as the most accurate method of detecting colonic polyps and also allows simultaneous removal of most lesions. Resected polyps are typically examined pathologically and categorized as benign adenoma (tubular, tubulovillous, or villous), carcinoma in situ, or invasive cancer. Appropriate follow-up testing, usually colonoscopy, is mandatory for patients with positive results from their first examination. Since most clinically significant colon polyps are located distal to the splenic flexure, flexible sigmoidoscopy may be a reasonable alternative to colonoscopy. However, lesions in the right colon may go undetected and those patients found to have a polyp on flexible sigmoidoscopy will consequently also require a full colonoscopy, therefore being subject to both tests [18-20].
PSP testing

PSP testing is a laboratory method based on thermal denaturation of venous blood, followed by resuspension, drying, and crystallographic read-out. Crystallographic methods for the characterization of biological materials in non-homogeneous, very complex bodily fluids have been used in diagnostic investigation for a long time. Cerebrospinal fluid, saliva, and cervical mucus have been successfully treated crystallographically and subjected to various types of diagnosis [21-25]. Currently developed procedures of PSP analysis require qualitative analysis of the microscopic textures by a laboratory physician (reader).

The patterns are associated with different pathological processes. Their composition has been analyzed by electron microscopy and radiological measurements (SEM-EDX: Scanning electron microscopy (SEM) with energy dispersive x-ray spectrometry (EDX) for particle characterization using an automated electron beam) can be used to monitor the production process. Electron microscopy provides not just visual information about the organic and inorganic sub-micron particles (size, shape, and morphology), but also chemical identification based on the X-ray energy lines, empirical evaluations, and biochemical methods. The complex electron microscopic and radiological techniques are necessary only during the research phase. Because the dehydrated end-products’ optical structures are uniquely recognizable, optical light microscopy can be used, which requires less sample preparation.

The evaluation of the results arising from PSP analysis involves processing large amounts of data, which has so far been carried out visually on the basis of pattern matching. However, to facilitate a wider adoption of PSP and integration into daily practice it will be necessary to validate the test through further laboratory testing [6]. Detecting relationships between disease patterns and outcomes in polymer analysis is a major technological challenge, because the analyzed structures can vary greatly in shape, size, composition, and structure. Many analytical methods that measure these textures therefore only take an average over a large collection of them and do not measure individual properties.

One of the unique characteristics of INDAGO’s methodology is the ability to ensure stability in the pattern, shape, size, composition, and structure throughout the whole blood denaturation step, which had previously been considered impossible. As a result, for the first time it has been possible to develop a basic understanding of the relationship between the analytical results and the disease. This is time consuming and to some extent subjective being strongly dependent on personal expertise. Although INDAGO is in the process of automating the evaluation process, for the purpose of this trial, two independent laboratory readers evaluated the results under masked conditions. For the evaluation of diagnostic accuracy, the final result was derived according to the following rules: If the two readers agreed in a positive or negative test result, this test result was used as final test result. If the results of the two readers were different (e.g. positive for reader 1 and “not assessable” for reader 2), the final result was determined by an adjudication meeting of the two readers. For the meeting, the aliquots (but not the samples) were un-blinded by the TRM.

Therefore, approximately 220 tests were used for the calculation of the primary and secondary endpoints. In this study, PSP analysis, in relation to full colonoscopy as the reference with its own sensitivity of around 80%, offered a low-risk sensitivity of 72.4% at a specificity of 62.8%. We believe that this represents for the first time the possibility to effectively identify the highest-risk candidates for endoscopy. This improved screening advances the ultimate aim of decreasing the incidence or mortality of colorectal cancer in the selected population. The high amount of false-positive PSP results may be due to the relatively low sensitivity of colonoscopy (76% for small polyps), which is considered the “Gold-Standard” detection method. Significantly, PSP analysis has the potential to conserve socio-economic resources by identifying and subjecting more “right” and fewer “wrong” patients to endoscopy and transferring them to curative prevention via polypectomy or CRC early detection. By combining the best-established, low-risk screening elements with a blood test-based diagnostic test such as PSP that has good acceptance, sensitivity, and specificity, an increase in the reliable estimation of a patient’s risk for CRC before colonoscopy is expected. In the intermediate-term it is anticipated that public acceptance of colonoscopy will improve which will be a major gain for preventative health care.

Based on the current schemes for follow-up or preventive controls, the introduction of a PSP blood test would lead to better and more individualized patient care. The test detects colon adenoma/carcinoma-specific sequences of polymers individually, in any chosen time interval. It is noteworthy that no adenocarcinoma case was missed through PSP testing. In addition, sessile polyps were detected with a good sensitivity. Using PSP analysis, patient risk is extremely low since blood sampling is generally considered, at least under normal circumstances, a “low risk” procedure.

According to the Robert Koch Institute, the average age at which cancer is contracted is 73 (women) and 68 years (men) [1]. Every year, in Germany more than 70,000 men and women develop intestinal cancer and 30,000 die from it. In October 2002, the legislature amended the provisions of the law governing the early detection of intestinal cancer. Between 50 and 55 years of age one annual stool test for concealed blood (FOBT) is offered.

During their 56th year of life all statutory insurance members are entitled to their first colonoscopy.

Due to fear, shame, uncertainty, repression, and lack of knowledge this free offer is only utilized with hesitation. Additionally occasional long waiting times augment such personal reservations people may have about the intestinal cleansing. Therefore, it is necessary to take steps in order to increase the early detection rate.

As a non-invasive method, the PSP-blood test is patient-friendly and thus makes an important contribution to a wider acceptance of preventive measures and the participation in regular preventive check-ups for intestinal cancer.

Equally important is that the PSP test detects high-risk polyps, which left alone will directly lead to cancer. Removing them is a very effective way to prevent colon cancer from developing.

Colon polyps have been demonstrated through autopsy studies to occur in more than 30% of people over the age of 60 and in recent studies, large-scale screening (more than 250,000) of asymptomatic German patients over 55 demonstrated that 20% were found to have colonic neoplasia s. This same study also showed that 7% were diagnosed with advanced adenoma and invasive cancer was demonstrated in 0.8% of the population [26].

Colon cancer represents one of the most important causes of death in the elderly. Polyps are considered pre-cancerous and causal for this disease. Despite a substantial number of false-negative findings and generally poor acceptance by patients, screening is still performed by colonoscopy. In contrast, the relative non-invasiveness of PSP-analysis, a novel blood based assay requiring only simple blood collection, accords better patient acceptance as well as providing a sensitive and selective means for the early detection of colon polyps, particularly those high-risk polyps which if left in situ can lead directly to cancer.
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Competing interests

We have read the journal’s policy and have the following conflicts to declare: Luis I. Gomez Fernandez is CEO of INDAGO GmbH. Markus Franz has been employed by the Kapelan Bio-Imaging GmbH.
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Authors’ contributions

MF carried out the image analysis and drafted the manuscript. MS carried out colonoscopy. IH collected data and participated in the statistical analysis. SR participated in the design of the study and carried out colonoscopy. LG conceived of the study, participated in its design and coordination, and drafted the manuscript. All authors read and approved the final manuscript.
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Acknowledgments

Data analysis was performed by ACOMED statistics (http://www.acomed-statistics.com).
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Funding

The work presented in this paper was made possible by funding from the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF 1315883). MF has been supported by a grant from the European Social Funds (ESF) (Nr.: 080941257). IH and LG were supported by a grant given by the German Ministry of Commerce and Industry (ZIM-Grant-Nr.: KF 2931401CS1).
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References

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #15 on: January 27, 2019, 03:37:05 PM »

Die Adresse Reißstr. 1, 64319 Pfungstadt hat es in sich: unter anderem mehrere Firmen mit Geschäftsführer Ralf Schierl.


https://www.dasoertliche.de/Themen/Rei%C3%9Fstra%C3%9Fe/Pfungstadt.htm

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Telefax:    (0 61 51) 9 50 55 - 51

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Standort Pfungstadt.

Im Dreieck von Frankfurt, Mannheim und Heidelberg verfügt der Biotechpark über eine ausgezeichnete Lage mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen im direkten Einzugsgebiet. Die Verkehrsinfrastruktur mit Autobahnnähe und dem nahe gelegenen Frankfurter Flughafen, machen ihn zu einem guten Ausgangspunkt für international ausgerichtete Aktivitäten.
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Neubau für Start-ups und Etablierte

In dem Neubau können sich bis zu 10 neue Unternehmen in Pfungstadt ansiedeln und bis zu 100 Personen arbeiten. Das Gebäude genügt architektonisch wie funktional hohen Ansprüchen und geht mit der Einrichtung von Laboren und Büros vor allem auf die konkreten Bedürfnisse der Biotechnologiebranche/Diagnostik ein. Auch sieht das flexible Raumprogramm Entwicklungsmöglichkeiten für wachstumsorientierte Start-ups vor, die zudem Unterstützung bei der Ansiedlung und Managementbegleitung in der Gründungs- und Wachstumsphase erhalten können.

Standortqualitäten

Die Voraussetzungen zur Ansiedlung neuer Unternehmen in Pfungstadt sind sehr gut. Im Dreieck von Frankfurt, Mannheim und Heidelberg gelegen, befinden sich zahlreiche hervorragende Hochschulen und Forschungseinrichtungen im direkten Einzugsgebiet. Zudem international agierende Technologiekonzerne. Auch die Verkehrsinfrastruktur mit Autobahnnähe und dem nahe gelegenen Frankfurter Flughafen machen Pfungstadt zu einem guten Ausgangspunkt für international ausgerichtete Aktivitäten.

R-Biopharm AG

Diese Standortvorteile nutzt die R-Biopharm-Gruppe mit Hauptsitz in Pfungstadt bereits seit langem. 1988 als Tochterunternehmen der Röhm GmbH gegründet, übernahm durch Management-Buy-out Vorstand Dr. Ralf M. Dreher 1991 die Leitung des heutigen Technologiekonzerns, der zwischenzeitlich über Tochterunternehmen und Beteiligungen in vielen Ländern vertreten ist.

R-Biopharm entwickelt in den Bereichen Klinische Diagnostik und Lebens- & Futtermittelanalytik mit seinen innovativen und zuverlässigen Produkten wegweisende Lösungen. Die unternehmerische Leistung von R-Biopharm wurde bereits mehrfach gewürdigt. Zum Beispiel durch die Norminierung für das Finale des Wettbewerbs „Entrepreneur“ in den Jahren 2004, 2005 und 2006. 2004 und 2005 zählte R-Biopharm zu den 50 am schnellsten wachsenden Technologie-Unternehmen Deutschlands beim Ranking der „Technology Fast 50“.


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Die Tumorimpfung – ein neuer Weg für Krebspatienten.
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Die Tumorimpfung – ein neuer Weg für Krebspatienten
Posted on 21. Juli 2017 · Posted in Allgemein   

Heilpraktiker und Immunologe Wilfried Stücker vom Immunologisch Onkologischen Zentrum Köln sprach im Biotech-Park über die Tumorimpfung als neue Vorgehensweise gegen Krebserkrankungen

Pfungstadt, 18. Mai 2017 – Mithilfe des Immunsystems den Krebs bekämpfen? Das ist eine neue Methode mit einer Grundidee, die schon lange von Wissenschaftlern verfolgt wird. Schon viele hundert Jahre beschäftigen sich Mediziner und Forscher mit dem Gedanken, das Immunsystem zu nutzen um Krebszellen zu zerstören. Die ersten Erfolgsversprechenden Experimente im Bereich der Immunonkologie gelangen dem Amerikaner William Coley.

Inzwischen werden die ersten Patienten erfolgreich behandelt. Das Immunonkologische Zentrum Köln (IOZK) hat sich auf diese Art der Krebsbehandlung spezialisiert und führt sogenannte Tumorimpfungen durch, die gezielt die erkrankten Zellen bekämpfen sollen. Wilfried Stücker, Arzt und Heilpraktiker am IOZK war am 18. Mai in den Räumlichkeiten der R-Biopharm AG im Biotechpark Pfungstadt zu Besuch, um die Methode der Tumorimpfung vor Politik, Fachpublikum, Mitarbeitern des Biotechparks und allen Interessierten genauer zu erläutern.

Aus entferntem Tumormaterial wird ein persönlicher Impfstoff

Wilfried Stücker erklärte anschaulich das Verfahren, wie es am IOZK durchgeführt wird: Nach einer operativen Tumorentfernung wird ein Teil des erkrankten Gewebes in ein zuständiges Speziallabor gebracht. Diese Proben enthalten die wichtigen Informationen über den Tumor, die später für den Impfstoff benötigt werden. Die Tumorzellen werden im Körper als harmlos angesehen, da sie körpereigen sind. So reagiert das Immunsystem des Krebskranken nicht mit der Bildung von Antikörpern zur Bekämpfung, wie es normalerweise bei Infektionen mit Bakterien und Viren stattfindet. Das Tumormaterial muss also soweit verändert werden, dass es vom Körper nicht mehr als körpereigen angesehen wird. Um das zu erreichen wird das entnommene Material mit dem Newcastle Disease Virus infiziert. Einem Virus, der für den Menschen keine gesundheitlichen Folgen hat.

Dendritische Zellen fungieren als Informanten

Aus der Blutprobe des Patienten werden bestimmte immunaktive Zellen isoliert, in Zellkultur vermehrt und mit den veränderten Tumorzellen zusammengebracht. Dendritische Zellen des Immunsystems können Tumorpartikel aufnehmen und präsentieren. Die mit Tumormaterial „beladenen“ dendritischen Zellen werden als „Impfstoff“ dem Patienten wieder injiziert. Wie bei einer Impfung wird das Immunsystem aktiviert und die entarteten Tumorzellen werden über körpereigene Antikörper bekämpft. Hierbei wird nur das erkrankte Gewebe angegriffen und die gesunden Zellen werden nicht geschädigt, wie etwa bei der Chemotherapie.

Nur krankes Gewebe wird angegriffen

Die Kosten des persönlichen Therapieverfahrens belaufen sich auf etwa 30.000 bis 50.000 Euro. Eine Kostenübernahme der Krankenkassen ist derzeit noch nicht möglich. Stücker versprach aber bei seinem Besuch in Pfungstadt, dass die Forschung am IOZK sich in Zukunft auch immer mehr auf die Massentauglichkeit der Behandlungsmethode konzentrieren wird, sodass die Krebsimmuntherapie für immer mehr Menschen möglich gemacht werden soll.

 

Weitere Veranstaltungen im Biotechpark Pfungstadt in Planung

Die in Zusammenarbeit mit der IHK organisierte Veranstaltung war wieder einmal etwas Besonderes für den Biotechpark Pfungstadt. Die Kooperation mit der IHK Rhein-Main startete im Jahr 2012 mit der Eröffnung des Biotechparks. Seitdem finden etwa einmal im Jahr Veranstaltungen dieser Art statt. Im Fokus liegen Themen, die neue wissenschaftliche Wege zeigen und in Randbereichen die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der R-Biopharm und des Biotechparks Pfungstadt streifen.

Die Vorträge sind immer ein voller Erfolg. Es kommen Gäste aus Wissenschaft, Politik und der Branche. Auch dieses Mal ließ sich die Pfungstädter Politik den Vortrag nicht entgehen: Allen voran Birgit Scheibe-Edelmann, die erste Stadträtin Pfungstadts mit den Stadträten Friedrich Hermann, Gregory Knop und Horst Knell sowie einigen Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung.

Mehr als 50 Gäste diskutierten auch nach dem Vortrag noch lange mit Wilfried Stücke, was zeigt, wie interessant und auch umfangreich das Thema ist. Auch Ralf Dreher und das Team von R-Biopharm waren vom Vortrag begeistert und zeigten sich offen in Hinblick auf weitere Veranstaltungen dieser Art.

 
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TAVARGENIX GmbH, Pfungstadt
Name: TAVARGENIX GmbH
Straße: Reißstraße 1
Ort: 64319 Pfungstadt
Land: Hessen
*Diese Firma wurde uns als inaktiv gemeldet.

Wirtschaftsinfo
PLZ   64319
Ort   Pfungstadt
Straße   Reißstraße 1
Geschäftsname   TAVARGENIX GmbH
HR-Nr.   HRB89351
Amtsgericht   Darmstadt
Kapital   33.482 EUR
Geschäftsführer   Schierl Ralf
Sitz   64319, Pfungstadt
S.I.C   Sonstige gewerbliche Dienstleistungen, Medizinische Chemikalien u. Pflanzenprodukte, Arzneimittel, Apothekerware, Pharmazeutika, Drogeriewaren, Kosmetikartikel
WZ2008   Maklertätigkeiten, Medikamente und Pflanzenheilmittel, Medikamente und Pflanzenheilmittel (Großhandel)
TAVARGENIX GmbH

Im Handelsregister beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nummer HRB89351 wurde die Firma TAVARGENIX GmbH registriert. Der Sitz der Firma befindet sich in 64319 PFUNGSTADT, Reißstraße 1. Schierl Ralf ist mit der Führung der Firma TAVARGENIX GmbH beauftragt. Das Stammkapital des Unternehmens beträgt 33.482 EUR.
Vertretung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
Tätigkeit

Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten zur Krebstherapie
Letzte Einträge im Register
02.01.2018
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08.06.2017
Als Stammkapital wurde 33.482,00 EUR eingetragen.
11.07.2016
Die Leitung der Firma TAVARGENIX GmbH wird von Dr. Scholler Patrik an Schierl Ralf übergeben.
09.03.2016
Die Geschäftsanschrift wurde von Reißstraße 1 a, 64319 Pfungstadt nach Lyoner Str. 20, 60528 Frankfurt am Main geändert.
30.06.2015
Aus der Geschäftsführung tritt Sauter Stefan aus.
30.01.2015
Der Geschäftsführung gehört nun Dr. Scholler Patrik an.
09.12.2014
Als Stammkapital wurde 31.808,00 EUR eingetragen.
30.07.2013
Die Geschäftsanschrift wurde von Landwehrstraße 54, 64293 Darmstadt nach Reißstraße 1 a, 64319 Pfungstadt geändert.
04.11.2010
Der Geschäftsführung gehört nun Sauter Stefan an.
Kontaktadresse

Anschrift

Reißstraße 1
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© 2019 CTL und Ortholabor GmbH

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Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?

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    DE-64319 Pfungstadt
    Telefon: +49 (0) 6151 – 861 79 0
    Telefax: +49 (0) 6151 – 861 79 10
    E-Mail: info@tavarlin.de

 

Sie erreichen unseren betrieblichen Datenschutzbeauftragten unter
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Der Widerspruch kann formfrei mit dem Betreff „Widerspruch“ unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Adresse und Ihres Geburtsdatums erfolgen und sollte gerichtet werden an:

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https://www.northdata.de/CTL+%26+Ortholabor+GmbH,+Westerstede/Amtsgericht+Oldenburg+HRB+209025

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Recherchiere Firmen­bekanntmachungen und finanzielle Kennzahlen
CTL & Ortholabor GmbH, Westerstede
Name

CTL & Ortholabor GmbH
vormals: Evomed Diagnostics AG
Handelsregister

Amtsgericht Oldenburg HRB 209025
vormals: Amtsgericht Darmstadt HRB 89528
Adresse

Wilhelm-Geiler-Str. 4, D-26655 Westerstede
vormals: Anemonenweg 3 a, D-26160 Bad Zwischenahn
vormals: Reißstr. 1, D-64319 Pfungstadt
vormals: An der neuen Bergstr. 17, D-64297 Darmstadt
Gegenstand

Ausführung und Entwicklung von Labordiagnostik sowie Vertrieb und Marketing für Diagnostik aller Art und jegliche damit zusammenhängenden Konzepte und Dienstleistungen.

Historie
2011201220132014201520162017201820192020
Netzwerk
Simon KellerEssSense Konzept GmbHHDDA Verwaltungs GmbHHeike LohmeyerCTL & Ortholabor GmbHRalf DreherR-Biopharm Kontura GmbH
CTL & Ortholabor GmbH (✝)
Jahresabschluss/Konzernabschluss
€143Tsd
Immaterielle Vermögensgegenstände
€371Tsd
Sachanlagen
€1.380Tsd
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
€439Tsd
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
€2.510Tsd AktivaStand: 31.12.2017
Bekanntmachungen

12.04.2017
Geschäftsführer: Simon Keller

09.09.2014
Anschrift · Gesellschaftsvertrag

09.09.2014
Geschäftsführer: Simon Keller

15.07.2014 als Evomed Diagnostics AG
Evomed Diagnostics AG: Formwechsel

10.07.2014
Anschrift · Formwechsel, Sitzverlegung: Evomed Diagnostics AG · Geschäftsführer: Heike Lohmeyer · Kapital: €50.000

06.05.2014 als Evomed Diagnostics AG
Veränderung vom 06.05.2014

06.05.2014 als Evomed Diagnostics AG
Evomed Diagnostics AG: Verschmelzung

14.04.2014 über CTL & Ortholabor GmbH
CTL & Ortholabor GmbH: Verschmelzung

07.03.2014 als Evomed Diagnostics AG
Vorstand: Heike Lohmeyer · Nicht mehr Vorstand: Ralf Dreher

24.09.2013 als Evomed Diagnostics AG
Anschrift

05.09.2013 als Evomed Diagnostics AG
Firmensitz

03.01.2013 als Evomed Diagnostics AG
Vorstand: Ralf Dreher · Nicht mehr Vorstand: Peter Jansen · Nicht mehr Prokura: Sabine Paul · Aufsichtsratsliste

22.12.2011 als Evomed Diagnostics AG
Nicht mehr Prokura: Simon Keller

12.05.2011 als Evomed Diagnostics AG
Prokura: Sabine Paul


27.01.2011 als Evomed Diagnostics AG
Prokura: Simon Keller

28.12.2010 als Evomed Diagnostics AG
Neueintragung · Anschrift · Vorstand: Peter Jansen · Kapital: €50.000 · Unternehmensgegenstand · Vertretungsregelung

Die Informationen dieser Seite wurden durch Analyse öffentlicher Quellen mittels eines voll-automatischen Algorithmus erstellt, und können teils oder weitgehend fehlerbehaftet sein. Die öffentlichen Quellen stehen erst seit 2007 vollständig in elektronischer Form zur Verfügung. Daher fehlen in der Regel Angaben zu gesetzlichen Vertretern (Geschäftsführern, etc.), die vor 2007 berufen wurden.

Creative Commons Lizenzvertrag
Die Visualisierungen zu "CTL & Ortholabor GmbH, Westerstede" werden von North Data zur Weiterverwendung unter einer Creative Commons Lizenz zur Verfügung gestellt.
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1100 Mitarbeiter? Vorsicht! Das ist Mafia-Gelände!

https://www.glassdoor.de/Job/ctl-jobs-SRCH_KO0,3.htm

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Pharmareferent, Biologe, MTLA, PKA, PTA als Regional Manager (m/w) im Außendienst für den Vertrieb von Labordiagnostik und Therapiekonzepte

CTL & Ortholabor GmbH


Job

Wir sind die Tochtergesellschaft eines international etablierten Biotechunternehmens mit weltweit ca.1.100 Mitarbeitern. Unser Standort in Pfungstadt wurde als Unternehmen des Jahres 2013 für „herausragende Innovation“ ausgezeichnet.
Unsere innovative, komplementärmedizinische Labordiagnostik ermöglicht das bessere Erkennen von Krankheitsursachen und eröffnet neue Therapieoptionen.
Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Laborpartnern bieten wir neue und einzigartige Konzepte auf höchstem Niveau. Diese ermöglichen diagnostische, therapeutische und präventive Ansätze, vor allem bei chronischen Beschwerdebildern.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für die Region Hamburg/ Bremen/ Lübeck (PLZ 20000 bis 28999), Wohnort Großraum Hamburg den

Regional Manager (m/w) im Außendienst für den Vertrieb von Labordiagnostik und Therapiekonzepte
Ihre Aufgaben
Sie besuchen und beraten Ärzte und Heilpraktiker in intensiven Gesprächen (Fachberatung zu erklärungsbedürftigen Laborleistungen im Bereich Allergie, Stressmedizin, Onkologie und Darmgesundheit)
Sie analysieren Ihr Gebiet und sorgen mit großer Selbständigkeit für die kontinuierliche Steigerung des Umsatzes in Ihrem Gebiet, wobei sie auf fachliche Unterstützung aus der Zentrale zählen können.
Sie organisieren Workshops, Messen und Präsentationen für Therapeuten in Zusammenarbeit mit der Marketing- und Vertriebsleitung.
Sie pflegen Ihre Bestandskunden und gewinnen neue Potentialpraxen als Einsender für unser Labor.
Sie führen eigenständig Praxisschulungen und Workshops als Fachreferent/in vor Ort durch.
Sie präsentieren überzeugend neue Produkte, Labordiagnostika und Therapiekonzepte bei Ihren Kunden und sorgen für ein stetiges Umsatzwachstum
Sie dokumentieren Ihre Besuche zuverlässig in unserem Kundenverwaltungssystem (CRM)
Ihr Qualifikationsprofil

Das sollten Sie mitbringen:
Pharmareferent in der Komplementärmedizin oder Labordiagnostik oder ein Studium zum Medizinökonom (BA) Biologie, Ernährungswissenschaften (Ökotrophologie) oder auch eine Ausbildung als MTLA, PKA, PTA, etc.
Außendiensterfahrung im medizinischen Vertrieb
außergewöhnliche Kommunikationsfähigkeit und Kundenorientierung für eine klare und sachliche Argumentation beim Arzt
Vertriebspersönlichkeit
sichere Ausdrucksweise in Wort und Schrift in der deutschen Sprache
gute EDV-Kenntnisse (MS-Office, Internet, Kundenverwaltungs-Software)
Pkw-Führerschein
Wir bieten
Leistungsgerechte Bezahlung bestehend aus einem soliden Grundeinkommen und einer lukrativen Prämienregelung
Kontinuierliche Weiterbildung
Firmenwagen zur privaten Nutzung
Offene und kurze Kommunikationswege
Die Möglichkeit eigenverantwortlich zu arbeiten und eigene Ideen umzusetzen
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inklusive Gehaltsvorstellungen – bevorzugt per Email an keller@ctl-labor.de. Für erste Fragen steht Ihnen unser
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Ein verbrecherisches "Webdesign" ohne klare URLs. Darauf hat die Menschheit gewartet. 

https://www.pantumdetect.de/?lang=en

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PanTum Detect

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Gesetzliche Anbieterkennung
Testentwicklung:
Zyagnum AG
Reißstraße 1
64319 Pfungstadt
Deutschland

vertreten durch den Vorstand Ralf Schierl,
sowie den Aufsichtsratvorsitzenden Maik Käbisch

Telefon: 06151 365 31 0
Telefax: 06151 365 31 10
E-Mail: info@zyagnum.com

USt-IdNr.: DE258847671
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt
Handelsregisternummer HRB 103151
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Test Development: Zyagnum AG Reißstraße 1 64319 Pfungstadt Deutschland GERMANY Represented by CEO Ralf Schierl, Chairman of the supervisory board: Maik Käbisch Tel: 06151 365 31 0 fax: 06151 365 31 10 E-Mail: info@zyagnum.com Register entry: Registered in the Commercial Register Commercial Register Court: Frankfurt Registration number: 103151 Value added tax ID: Value-added tax identification number according to §27a Umsatzsteuergesetz (German Tax Act): DE 258847671
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Test Development:
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Reißstraße 1
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Deutschland
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Represented by
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Chairman of the supervisory board: Maik Käbisch

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fax: 06151 365 31 10
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Registered in the Commercial Register
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© 2019 PanTum Detect.

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https://www.pantumdetect.de

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PanTum Detect

    deDeutsch

Offizieller Vertriebspartner in Deutschland:
Zyagnum AG  www.zyagnum.com    
PanTum Detect – der universelle Krebstest

Universell deshalb, weil die im Test verwendeten Marker in
Studien mehr als 40 Tumorarten erkannt haben.

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Der einzigartige PanTum Detect Test

Mit PanTum Detect  ist es erstmals möglich, mit einem einfachen Bluttest verschiedene Tumorarten nachzuweisen – selbst Tumore, für deren Nachweis bisher keine Bluttests zur Verfügung stehen.

Eine Vorsorge mit dem PanTum Detect geht schnell, ist bequem, risikofrei und kostengünstig.

Deshalb kann man den PanTum Detect einmal jährlich zur Vorsorge nutzen und damit das Risiko, dass im Körper ein Tumor unentdeckt bleibt und sich zu einer gefährlichen Krebserkrankung entwickelt, reduzieren.

Damit bietet der PanTum Detect eine neue Option zur besseren Krebsvorsorge.

Erhöhte Sicherheit, die einfacher wird

Rechtzeitig erkannt ist Krebs besser behandelbar und oft heilbar

    Erhöhen Sie Ihre Sicherheit auf eine frühzeitige Erkennung durch regelmäßige Vorsorgetests.
    Jährliche Vorsorgeuntersuchungen bieten die Chance, einen Tumor bereits zu erkennen, bevor sich dieser zu einer schwer therapierbaren Krebserkrankung entwickelt.
    Lokal wachsende Tumore können meist komplett durch eine Operation entfernt oder erfolgreich behandelt werden. Das erklärt die guten Heilungschancen von rechtzeitig erkannten Tumoren.
    Der große Vorteil jährlicher Vorsorgeuntersuchungen besteht darin, dass ein positiver Befund eher auf eine Erkrankung im Frühstadium hinweist, da der Tumor bei der Vorsorgeuntersuchung im Vorjahr noch nicht erkennbar war.

Einfach vorsorgen für erhöhte Sicherheit –
zusätzlich zu empfohlenen Vorsorge-
untersuchungen einmal im Jahr zur
Blutentnahme mit PanTum Detect

Krebs erkennen, bevor er entsteht.

PanTum Detect ermöglicht Ihnen eine Vorsorge in engen jährlichen Testabständen und erhöht damit die Chance, einen Tumor, der bei der letzten Untersuchung nicht nachgewiesen wurde, bereits im Folgejahr mit dem nächsten Bluttest zu erkennen. Da es in der Regel längere Zeit dauert, bis ein lokal wachsender Tumor in einen sich aggressiv ausbreitenden Krebs übergeht, bleibt Ihnen im Falle eines positiven Befundes oft genügend Zeit, die nötigen Schritte für eine Behandlung einzuleiten.

Der Wendepunkt mit dem Übergang von einem lokal wachsenden Tumor hin zu einem invasiv wachsenden und metastasierenden aggressiven Krebs ist für die Vorsorge entscheidend.

Einmal im Jahr durchgeführt, erhöht PanTum Detect Ihnen die Sicherheit, vor diesem Wendepunkt handeln zu können.

Nutzen Sie diese Chance und nehmen Sie die Bluttests regelmäßig in Anspruch.

Nicht nur der Krebs ist das Problem. Sondern auch die Zeit, die wir ihm lassen.

PanTum Detect ergänzt das Vorsorgespektrum und macht Vorsorge einfacher, angenehmer und sicherer

Das Testergebnis: unauffällig oder auffällig

Der PanTum Detect weist Tumore mit einer Sensitivität von 97,5 % nach und schließt gesunde Personen mit einer Spezifität von 99,53 % aus.

Dies wurde in einer Untersuchung von ca. 654 Blutproben von Blutspendern, 80 Blutproben von Patienten mit Entzündungsgeschehen und 277 Patienten mit nachgewiesenem Tumor ermittelt, sowie in weiteren Studien bestätigt.

97,5 % Sensitivität


Das bedeutet, von 100 Tumorpatienten wird bei 97 die Tumorerkrankung durch den Bluttest erkannt.

Damit erkennt der Test Tumore zwar mit einer hohen Trefferquote, jedoch nicht in 100 % der Fälle. Eine regelmäßige Wiederholung des Tests jedes Jahr ist daher wichtig, um möglichst bei der nächsten Untersuchung die 3 % der zuvor unerkannten Tumore noch rechtzeitig zu entdecken und behandeln zu können.

99,53 % Spezifität

Statistisch kann es also bei einer von 200 getesteten Personen, also bei 0.5 % der Tests, zu einem falsch positiven Ergebnis kommen. Bei diesem falsch positiven Test wird möglicherweise ein Verdacht auf einen Tumor erkannt, obwohl kein Tumor existiert.

Warum liefern Untersuchungen wie PanTum Detect kein zu 100 % sicheres Ergebnis?

Tumore entwickeln sich langsam und schleichend. Von der Entstehung erster Tumorzellen bis zur Erkennung einer Tumorerkrankung können bis zu 10 Jahre vergehen. Die Problematik von Screeningtests besteht darin, einerseits möglichst viele Tumorerkrankte zu erkennen, andererseits aber nur wenige Gesunde falsch positiv auf einen Tumor zu bewerten.

Angesichts der hohen Angst in der Bevölkerung vor einer Krebsdiagnose, bedeutet eine falsch positiv gestellte Tumordiagnose eine unnötig große Belastung für den Patienten. Die Grenzwerte von Screeningtests werden daher so gewählt, dass nur bei sehr wenigen Gesunden der Test falsch positiv ist. Im Umkehrschluss heißt dies aber auch, dass einzelne Tumorpatienten, insbesondere mit noch sehr kleinen Tumoren, bei diesen Grenzwerten als falsch negativ erkannt werden.

Umso wichtiger ist es, den Test in regelmäßigen Abständen durchzuführen und damit wachsende Tumore in den Folgejahren zu erkennen.

Unabhängig davon sollten auftretende Beschwerden sofort diagnostisch abgeklärt werden und auch andere Vorsorgeuntersuchungen weiter genutzt werden.

Vor- und Nachteile einer Früherkennung

Aus der geschilderten Problematik lassen sich generell die Vor- und Nachteile von Vorsorgeuntersuchungen ableiten:

Nachteile:

    keine Vorsorgeuntersuchung liefert 100% zuverlässige Ergebnisse
    ein negativer Befund liefert keine Sicherheit, nicht an einem Tumor erkrankt zu sein
    ein positiver Befund birgt immer die Gefahr, dass sich dieser durch anschließende Folgeuntersuchungen nicht bestätigt und er damit eine unangenehme Belastung für den Betroffenen darstellt

Vorteile:

    ein positiver Befund bietet die große Chance, dass ein Tumor rechtzeitig erkannt wurde und damit erfolgreich therapierbar ist
    insbesondere regelmäßig durchgeführte Untersuchungen steigern die Chance, dass sich ein entdeckter Tumor im Frühstadium befindet
    regelmäßige Untersuchungen sind weniger belastend, da die Voruntersuchung nicht lange zurückliegt und ein Tumor in der Folge wenig Zeit hätte, sich in einen aggressiven Tumor zu verwandeln.

Schützt Sie PanTum Detect optimal vor Krebs?

Bei lokal wachsenden und sich vermehrenden Zellen spricht man von einem Tumor. Krebs bezeichnet die Phase, wenn Zellen in invasives Wachstum übergehen und Metastasen bilden.

Nach dieser Definition kann eine Diagnostik tatsächlich vor Krebs schützen, indem Vorstadien erkannt und therapeutisch beseitigt werden.

Beispielsweise bei der Darmkrebsvorsorge geht man nach diesem Prinzip vor und sucht nach Darmpolypen, aus denen Darmkrebs entstehen kann. Diese lassen sich leicht entfernen und das Krebsrisiko sich damit deutlich reduzieren.

Der PanTum Detect erkennt Tumorzellen, unabhängig von deren Herkunft. Regelmäßige Untersuchungen vermitteln ein gutes Gefühl, umfassend vorgesorgt zu haben und es rechtzeitig zu erfahren, wenn wirklich einmal Handlungsbedarf bestehen sollte.

    Nur ein einfacher Bluttest.
    Keine körperliche Belastung.
    Mehr Sicherheit und das gute Gewissen, mehr für die Krebsvorsorge getan zu haben.

© 2019 PanTum Detect.

    deDeutsch
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Über die Hintergründe und Untergründe in Pfungstadft sollte man intensiv recherchieren.

Der Fall Kfw und Leipzig sollte ein warnendes Zeichen sein.



Biotech-Park für Pfungstadt
"Von thr
vor 3 Jahren
Um das finanzielle Engagement der Stadt Pfungstadt in der Biotech-Park GmbH & Co KG wird es in der Sitzung des Haupt-, Finanz-, und Wirtschaftsausschusses am Donnerstagabend (9.) gehen. Der dazugehörige Antrag der UBP sorgt derweil für Verärgerung bei Bürgermeister und R-Biopharm."
https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/biotech-park-fur-pfungstadt_15818091


Was passiert im Pfungstädter Biotech-Park?
https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/was-passiert-im-pfungstadter-biotech-park_15816323


Biotech-Park sorgt weiter für Unmut
https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/biotech-park-sorgt-weiter-fur-unmut_15693679


Pfungstadts Kämmerer klärt auf
https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/pfungstadts-kammerer-klart-auf_15827030


Unternehmen im Gespräch: R-Biopharm-Gründer Ralf M. Dreher übergibt an seinen Neffen
https://www.echo-online.de/wirtschaft/wirtschaft-regional/unternehmen-im-gesprach-r-biopharm-grunder-ralf-m-dreher-ubergibt-an-seinen-neffen_18887040
Logged

Thymian

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  • Posts: 1135
Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #16 on: October 05, 2019, 08:50:10 AM »

Die Schlamperei der Justiz ist unerträglich.
Logged
.         Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien!
          http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11095.0

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Machtfalter

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  • Posts: 113
Die Firma INDAGO/BMIB ist im (Heiko Maas)?
« Reply #17 on: December 24, 2019, 03:17:46 PM »

Die Domain indago-group.com "ist nicht verfügbar". Was ist das für ein Käse?

Kleine Suche im Webarchive.

Der neueste Treffer ist vom 11.8.2019:

http://web.archive.org/web/20190811011720/https://www.indago-group.com/

[*quote*]
Die Domain
www.indago-group.com
ist nicht SSL-verschlüsselt
(per HTTPS) verfügbar.
unverschlüsselte Verbindung versuchen
   
The domain
www.indago-group.com
is not available
with SSL encryption (HTTPS).
try unencrypted connection
[*/quote*]


Der davor liegende frühere Treffer ist vom 15.6.2019:

http://web.archive.org/web/20190615111402/https://www.indago-group.com/
[*quote*]
LiveConfig®

Die Domain
indago-group.com
ist nicht verfügbar.

The domain
indago-group.com
is not available.
[*/quote*]


Da hat Jemand anscheinend große Scheiße gebaut - entweder der Admin der Firma oder der Oberboß der Firma. Ich meine: wo gibt es denn sowas, daß eine weltberühmte Forschungsfirma, die sogar von der Kreditanstalt für Wiederaufbau finanziert wird, einfach so von der Bildfläche verschwindet?












Logged

Machtfalter

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 113
Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #18 on: December 24, 2019, 04:08:16 PM »

Jutta Horetzky oder Jutta Horezky? Diese Meldung aus dem Mai 2016 ist nicht ohne.


https://www.anwalt.de/rechtstipps/v-fonds-alles-noch-viel-schlimmer-aktuelle-fakten-und-zahlen_082206.html

[*quote*]
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V+-Fonds: Alles noch viel schlimmer – Aktuelle Fakten und Zahlen
Erstellt am 21.05.2016
(21)

V+-Bilanzen 2014 liegen vor – Neue externe Verwaltungsgesellschaft Xolaris KVAG taxiert Vorjahresbilanz mit 40% des Wertes – Fast 15 Mio € Wertverlust für Kommanditisten bei V+2 KG – V+1 KG und V+3 KG ähnlich verlustreich – Was erwartet die Anleger?

Die Bilanzen 2014 der Fondsgesellschaften V+ GmbH & Co. Fonds 1-3 KG (V+1, V+2, V+3) sind vor kurzem im Bundesanzeiger veröffentlicht worden – und sie sind ein „Blutbad“ für die Anleger. Der Wert der von den V+-Fonds gehaltenen Beteiligungen wurde von der neuen externen Verwaltungsgesellschaft Xolaris KVAG, die erst im Herbst 2015 die Tätigkeit aufnahm, teilweise auf nur 40 % des Wertes der Vorjahresbilanz taxiert. Das liegt daran, dass aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen der aktuelle Zeitwert der Beteiligungen abgebildet werden muss und nicht mehr, wie bisher, der Einstandspreis unverändert beibehalten wurde.

Massiver Verlust: Fakten und Zahlen zum aktuellen Zeitwert der V+:

    Im Falle der V+1 führt dies zu einem Wertverlust des Eigenkapital der Kommanditisten von fast 7,5 Mio €.
    Im Falle der V+2 um ca. 15 Mio. €.
    Im Falle der V+3 um ca. 10 Mio €.

Anders ausgedrückt: ein Anteil im Nominalwert von 100,00 € an der V+1 ist nur noch 17,89 € wert, bei der V+2 sind es sind es sogar nur noch 9,54 € und bei der V+3 11,11 €.

Hintergrund dieses massiven Verlustes an Anlegergeldern sind die umfassenden Neubewertungen der Beteiligungen der V+-Fonds. So sind die Beteiligungen an den Unternehmen AMVAC AG, der Grid TV – Gesellschaften, 4 DForce GmbH, Proximus GmbH, GerroMed GmbH, RotorTec GmbH, BOT Aircraft AG, Indago GmbH, Euroferm GmbH, Hospita Medical AG, Exergy GmbH, ugichem GmbH, ErlaCos GmbH und Proximusda GmbH in den Bilanzen als wertlos aufgeführt. Weitere 14 Beteiligungen sind mit Werten teils deutlich unter 50 % aufgelistet.

Positiv stechen lediglich die Beteiligungen an der Axiogenesis AG, einigen MIG-Fonds, der Neuroconn GmbH, der Curadis GmbH, Fiagon AG, Magna Medics GmbH und der Apeptico GmbH heraus. Ob diese allerdings derart gewinnträchtig sein können, den Anlegern den Verlust von bis zu 90 % des Nominalwertes irgendwann zu ersetzen, ist völlig offen.

Vollkommen ungeklärt sind in den Bilanzen auch zwei weitere Punkte. So war noch in der Bilanz 2013 der V+2 eine Beteiligung an der Firma Govecs GmbH zu finden, sie betrug ca. 375.000,00 €. In der Bilanz 2014 findet sich kein Wort zu dieser Beteiligung. Ebenso wenig findet sich in der Bilanz 2014 der noch 2013 mit 1,7 Mio € aufgeführte Punkt „Fertige Erzeugnisse und Waren“, hinter dem sich Edelmetalle vergeben sollten, die nach den vorherigen Bilanzen die Liquiditätsreserve des Fonds bilden sollten. Allerdings findet sich in der Bilanz 2014 ein Hinweis auf Erlöse aus dem Verkauf von Edelmetallen, eventuell ist also die Liquiditätsreserve aufgelöst.

Jahresabschlusserstellung gestaltet sich schwierig: Ermittlungsverfahren und Beschlagnahmung von Akten

Die Xolaris KVAG berichtet zudem in dem Jahresabschluss über große Schwierigkeiten bei der Erstellung der Bilanzen für das Jahr 2014. So sei zum einen eine Zuarbeit über die vorbefasste Metapriori GmbH überhaupt nicht erfolgt, die Vorgänge aus deren Tätigkeit konnten teilweise nicht rekonstruiert werden. Zum anderen, das wird aus dem eingeschränkten Prüfungsvermerk des Wirtschaftsprüfers deutlich, sind anscheinend im Zusammenhang mit einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren Akten durch die Ermittlungsbehörden beschlagnahmt.

Blicken V+ Anleger ratlos in die Zukunft?

Der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, dessen Kanzlei bereits Dutzende Anleger der V+-Fonds vertritt, fordert weitere Aufklärung: „Edelmetalle und Beteiligungen verschwinden spurlos aus der Bilanz, der Wert des Anlegerkapitals schrumpft auf teilweise unter 10 % – und das alles bei Kostenquoten der Fondsverwaltung von über 20 % des Nettoinventarwertes. Wesentliche Geschäftsunterlagen verschwinden, gegen die Verantwortlichen ermittelt der Staatsanwalt. Unsere Mandanten sind in größter Sorge um das von ihnen eingesetzte Geld, für welches teilweise sichere Kapitalanlagen wie beispielsweise Lebensversicherungen aufgelöst wurden. Wir vermuten hier keine Fehlentscheidungen in Einzelfällen, sondern ein systemisches Versagen. Auch wenn die Xolaris hier vor großen Schwierigkeiten bei der Erarbeitung der Bilanzen steht, sollte hier maximale Transparenz herrschen und nicht der Verdacht aufkeimen können, es werden für die Anleger relevante Angaben verheimlicht.“

Kostenquote – Kündigung von sicheren Altersvorsorgeinstrumenten – Beratungspflicht

Der Jurist spielt damit auf zwei weitere Umstände an. Zum einen die extrem hohe Kostenquote der Fonds, die bei über 20 % des Nettoinventarwertes liegt, im Falle der V+2 bei 2,9 Mio € laufenden Kosten allein für 2014. Bei einem Mittelzufluss aus Gesellschaftereintritten laut Bilanz von nur 4,3 Mio. € bedeutet dies, das fast 75 % der ratierlichen Zahlungen der Gesellschafter für Kosten verwendet wurden. Zum anderen auf den von seinen Mandanten häufig vorgetragenen Sachverhalt, die von der V+ eingesetzten Vermittler hätten vorgeschlagen, bestehende sichere Altersvorsorgeinstrumente wie z.B. Lebensversicherungen aufzulösen und die daraus zurückfließenden Gelder bei der V+ einzulegen. Viele Mandanten nennen in diesem Zusammenhang zwei Dienstleister, der ihnen für die Kündigung nahegebracht worden sein soll: die Pacta Invest GmbH aus Landshut und die M1 Factoring GmbH aus Dresden.

„Anlagevermittler trifft eine erhöhte Beratungspflicht, wenn bestehende sichere Kapitalanlagen umgeschichtet werden sollen in unsichere und hoch spekulative Investments, sagt die Rechtsprechung. Nach Ansicht der Kanzlei Röhlke Rechtsanwälte muss dies umso mehr gelten, wenn die beauftragten Factoringunternehmen Teil des gesamten Vertriebskonzeptes und der Wertschöpfungskette der Anbieter sind“, meint Rechtsanwalt Röhlke. Der Jurist prüft diese Umstände und weist darauf hin, dass die ehemalige Geschäftsführerin der V+ Beteiligungs GmbH noch heute mit einem Beitrag aus 2009 im Internet zu finden ist, in welchem das Modell der Pacta Invest GmbH angepriesen wird.

Noch deutlicher sind die Querverbindungen anscheinend zur M1 Factoring GmbH. Nach den Aussagen der Bilanzen 2014 haben die V+-Fonds 1-3 insgesamt fast 6 Mio € Inhaberschuldverschreibungen dieser Factoringgesellschaft gekauft – bei einem Zinssatz von 3 % für die Wertpapiere. Dies entspricht nahezu dem Gesamtvolumen der von der M1 Factoring GmbH begebenen Schuldverschreibungen und sorgt fast vollständig für die Kapitalausstattung dieses Unternehmens. „Ob diese Investition von den Investitionskriterien der Emissionsprospekte gedeckt ist, bezweifeln wir. Auch ist ein Zinssatz von 3 % bei einer anfänglichen und laufenden Kostenquote von über 20 % nach unserer Meinung nicht ausreichend, um Vorteile für die Anleger zu erzielen. Befremdlich empfinden wir auch die personellen Verquickungen: Geschäftsführer der M1 Factoring GmbH sind u.a. Frau Jutta Horetzky und Herr Markus Fischer. Horetzky war auch Geschäftsführerin der Indago GmbH, Leipzig, an der die V+2 beteiligt war. Fischer und Horetzky bildeten zusammen mit Herrn Tilo Braun auch die Geschäftsleitung der M1 Finanzdienstleistungs GmbH, Dresden. Braun wiederum wurde später Geschäftsführer der von der Xolaris so gescholtenen Metapriori GmbH, der ehemaligen externen Fondsverwaltung der V+-Fonds“, kritisiert Rechtsanwalt Röhlke.

Der erfahrene Jurist weist auf die Möglichkeiten für Anleger hin, Schadensersatzansprüche gegen Gründungsgesellschafter und Vertriebsmitarbeiter geltend zu machen, die diese undurchsichtige Kapitalanlage vermittelt haben. Auf die Frage von betroffenen Anlegern und ihren Familie was nun tun, empfiehlt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke den betroffenen Anlegern den Gang zu einem spezialisierten Anwalt. Für weitere Informationen und eine faire Ersteinschätzung stehen Röhlke Rechtsanwälte telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

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Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Röhlke,

ich wende mich an Sie, da ich Ihren Rechtstipp "V+-Fonds: Alles noch viel schlimmer – Aktuelle Fakten und Zahlen" gelesen habe.

(Bitte beschreiben Sie hier Ihre Situation bzw. Ihren rechtlichen Beratungsbedarf mit möglichst vielen relevanten Details.)
Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke
Herr Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke
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Machtfalter

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #19 on: December 24, 2019, 04:10:10 PM »

Dieses Beweisstück sollte unbedingt völlig ungekürzt zu den Akten.



https://www.diebewertung.de/vgmbh-co-fonds-2-kg-auch-hier-wieder-pure-geldvernichtung-herr-brunner-und-herr-klaile/

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V+GmbH & Co. Fonds 2 KG-auch hier wieder „pure Geldvernichtung“ Herr Brunner und Herr Klaile
Von
Thomas Bremer -
Donnerstag, 08.11.2018 0

Diese Bilanz sieht noch schlechter aus als die des V plus 1 Fonds. Hier gibt es einen „Wertberichtigungsbedarf“ von über 14 Millionen Euro. Geldvernichtung pur. Seit fast zwei Jahren liegt dem Geschäftsführer der Fonds (Hans Jürgen Brunner) ein Konzept zur Umwandlung der Fonds vor, so Wolfgang Müller von der IG V Plus. Immer neue „fadenscheinige Vorwände der Herren Klaile und Brunner machen eine Umsetzung jedoch unmöglich. Klar, die Herren verdienen hier ja SUPER.
V+GmbH & Co. Fonds 2 KG
Landshut
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017
Bilanz zum 31. Dezember 2017

A. AKTIVA
   31.12.2017
EUR    31.12.2016
EUR
INVESTMENTANLAGEVERMÖGEN          
1. Beteiligungen       11.247.732,00    9.620.571,47
2. Barmittel und Barmitteläquivalente          
a) Täglich verfügbare Bankguthaben    3.818.659,87       5.580.643,50
      3.818.659,87    
3. Forderungen          
a) Eingeforderte ausstehende Pflichteinlagen    3.450.912,51       2.280.227,51
b) Andere Forderungen    181.378,00       1.537.852,47
      3.632.290,51    
      18.698.682,38    19.019.294,95

B. PASSIVA
         
1. Rückstellungen       199.700,00    182.080,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung          
a) aus anderen Lieferungen und Leistungen    677.196,15       1.464.099,54
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 677.196,15 (VJ: EUR 1.464.099,54)          
      677.196,15    
3. Sonstige Verbindlichkeiten          
a) gegenüber Gesellschaftern    1.048,60       708,60
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 1.048,60 (VJ: EUR 708,60)          
b) Andere    35.330,62       13.928,47
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 35.330,62 (VJ: EUR 13.928,47)          
      36.379,22    
4. Eigenkapital          
a) Kapitalanteile          
aa) Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafterin    0,00       0,00
ab) Kapitalanteile der Kommanditisten    60.207.110,87       70.685.263,27
ac) Ausstehende Einlage nicht eingefordert    -27.558.223,00       -37.128.709,00
      32.648.887,87    
b) Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung       -14.049.343,44    -13.349.759,42
c) Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres       -814.137,42    -2.848.316,51
      18.698.682,38    19.019.294,95
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
   2017
EUR    2016
EUR
Investmenttätigkeit          
1. Erträge          
a) Zinsen und ähnliche Erträge    18.804,00       64.713,28
b) Sonstige betriebliche Erträge    643.943,34       132.081,80
Summe der Erträge       662.747,34    
2. Aufwendungen          
a) Zinsen aus Kreditaufnahmen    -13.621,19       -4.139,31
b) Bewirtschaftungskosten    -285.897,22       -365.077,23
c) Verwaltungsvergütung    -616.898,44       -651.886,10
d) Verwahrstellenvergütung    -42.960,70       -43.141,55
e) Prüfungs- und Veröffentlichungskosten    -56.039,25       -80.215,31
f) sonstige Aufwendungen    -461.467,96       -901.815,47
Summe der Aufwendungen       -1.476.884,76    
3. Ordentlicher Nettoertrag       -814.137,42    -1.849.479,89
4. Veräußerungsgeschäfte          
a) Realisierte Gewinne    0,00       84.877,99
b) Realisierte Verluste    0,00       -1.083.714,61
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften       0,00    
5. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres       -814.137,42    -2.848.316,51
6. Zeitwertänderung          
a) Erträge aus der Neubewertung    2.727.048,12       1.141.608,47
b) Aufwendungen aus der Neubewertung    -3.426.632,14       -485.634,05
Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres       -699.584,02    655.974,42
7. Ergebnis des Geschäftsjahres       -1.513.721.44    -2.192.342,09
Anhang für das Geschäftsjahr 2017
der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG
A. Allgemeine Angaben

Bei der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG handelt es sich um einen Publikums-AlF in der Form einer Kommanditgesellschaft. Die Gesellschaft ist eine kleine Personenhandelsgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB i. V. m. § 267a HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften unter Beachtung der besonderen Bestimmungen in § 264c HGB, der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) sowie der Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und ­Bewertungsverordnung (KARBV) aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des Handelsgesetzbuches teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft mit Sitz in Landshut ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter der Nummer HRA 9549 eingetragen.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden die allgemeinen Bewertungsgrundsätze (§§ 252 ff. HGB), die besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie die besonderen Bewertungsvorschriften (§§ 158,135 KAGB, §§ 21 Abs. 3,26 ff. KARVBV) beachtet.

Für Beteiligungen werden gemäß § 32 KARBV im Berichtsjahr grundsätzlich die Verkehrswerte zugrunde gelegt, die sich bei sorgfältiger Einschätzung nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ergeben. Dabei werden die anerkannten Grundsätze der Unternehmensbewertung beachtet. Soweit entsprechende Daten von den Beteiligungsgesellschaften zur Verfügung gestellt wurden, erfolgte die Bewertung auf Basis künftiger Ertragsprognosen unter Anwendung eines Ertrags- oder Cash-Flow basierten Ansatzes. Soweit entsprechende Daten nicht zur Verfügung standen, erfolgte die Bewertung mittels alternativer Verfahren.

Die Barmittel und Barmitteläquivalente werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bewertet. Allen erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Das Eigenkapital entspricht den bis zum 31. Dezember 2017 gezeichneten Kapitalanteilen der Kommanditisten abzüglich der ausstehenden Einlagen zum Nominalwert, den kumulierten Jahresergebnissen seit Errichtung der Gesellschaft und den Entnahmen (anrechenbare Steuern) der Kommanditisten. Bereits eingeforderte ausstehende Einlagen von säumigen Anlegern, wurden gem. § 272 Abs. 1 HGB in den Forderungen ausgewiesen.
C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Beteiligungen

Nachfolgende Beteiligungen befinden sich zum 31. Dezember 2017 im Portfolio:
   31.12.2017
   Grund-/Stamm-/Kommanditkapital    Eigenkapital    Beteiligungsquote *    Zeitpunkt des Erwerbs    Verkehrswert
Firma    TEUR    TEUR    %    Jahr    TEUR
GA Asset Fund GmbH & Co. KG, Landshut    58.850    15.334    4,64    2008    712
GC Global Chance Fund GmbH & Co. KG, Landshut ***    29.900    2.530    0,50    2008    28
MIG GmbH & Co. Fonds 1 KG i.L., München ****    29.840    7.069    0,06    2009    2
MIG GmbH & Co. Fonds 2 KG, München ****    41.679    13.080    4,32    2008    405
MIG GmbH & Co. Fonds 3 KG i.L., München ****    49.938    36.134    0,10    2008    15
MIG GmbH & Co. Fonds 4 KG, München ****    86.644    19.746    0,60    2008    100
MIG GmbH & Co. Fonds 5 KG, München ****    71.768    34.503    0,13    2009    18
MIG GmbH & Co. Fonds 6 KG, München ****    75.575    15.498    0,01    2009    2
MIG GmbH & Co. Fonds 7 KG, München ****    34.562    23.502    0,10    2009    43
V+ GmbH & Co. Fonds 1 KG, Landshut    48.098    10.849    8,04    2008    872
Ncardia S.A, Charleroi, Belgien    25.753    32.106    2,30    2008    796
Apeptico GmbH, Wien, Österreich    107    -1.958    6,91    2010    2.925
Grid Content Group AG, Baierbrunn *****    3.331    -1.568    39,03    2009    0
Grid TV Deutschland GmbH, Baierbrunn * * * * *    45    -287    25,00    2009    0
Grid TV AG Schweiz, Zürich, Schweiz *       –    –    2009    0
4 DForce GmbH, Meiningen ****    25    -1.273    7,50    2009    0
AMVAC AG, Zug, Schweiz *tem **    748    511    1,98    2009    0
Proximus GmbH, Köln ****    117    -366    4,55    2009    0
B.O.T. Aircraft AG, Thesen, Liechtenstein **/ ****    212    358    11,74    2010    0
BMDSys Production GmbH , Magdeburg *    –       –    2010    0
Indago GmbH, Leipzig ****    43    -1.705    3,33    2010    0
Curadis GmbH, Erlangen    120    1.237    1,68    2010    113
Euroferm GmbH, Erlangen *****    248    -1.922    10,79    2010    0
Päx Food AG, Magdeburg ***    7.996    4.220    7,90    2010    641
Hospita Medical AG,Luzern, Schweiz *    –    –       2010    0
Redbiotec AG, Schlieren, Schweiz **    321    780    1,20    2010    176
Exergy GmbH, München ****    25    -454    5,00    2012    0
Nasco AG, Hamburg    12.371    40.586    1,39    2015    582
neuroCare Group GmbH, München    28    3.222    0,25    2017    953
SolMic Research GmbH, Düsseldorf    1.325    -1.315    37,70    2016    2.842
V+ Beteiligungs 02 GmbH, Landshut ******    25    23    100,00    2016    23

* Angaben nicht oder teilweise nicht ermittelbar.
** CHF in EUR umgerechnet zum Stichtagskurs.
*** Eigenkapital per 31. Dezember 2017 basiert auf vorläufigem Jahresabschluss.
**** Eigenkapital entspricht dem Stand zum 31. Dezember 2015, es liegen keine aktuellen Zahlen vor.
***** Eigenkapital entspricht dem Stand zum 31. Dezember 2014, es liegen keine aktuellen Zahlen vor.
****** Hierbei handelt es sich um sämtliche Anteile an der Komplementärin (Einheitsgesellschaft).

Die Gesellschaft übt aufgrund der Beteiligungshöhen keinen beherrschenden Einfluss auf die Beteiligungsgesellschaften aus.

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
   Anteilshöhe    Jahresergebnis    Eigenkapital
Firma    %    TEUR    TEUR
Grid Content Group AG, Baierbrunn    39,03    -88 *    -1.568 *
Grid TV Deutschland GmbH, Baierbrunn    25,00    49 *    -287 *
V+ Beteiligungs 02 GmbH, Landshut    100,00    -1    23
SolMic Research GmbH, Düsseldorf    37,70    -1.202    -1.315

* Die Angaben beziehen sich auf den 31. Dezember 2014, es liegen keine aktuellen Zahlen vor.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Position enthält Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.451 (Vj. TEUR 2.280). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um eingeforderte ausstehende Einlagen.

Bei den Forderungen sind, wie im Vorjahr, keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr zu verzeichnen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für die Ermittlung der Verkehrswerte des Investitionsportfolios zu dem Stichtag 31. Dezember 2017 in Höhe von TEUR 95 sowie für die Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse für das Jahr 2017 in Höhe von insgesamt TEUR 50.

Die estlaufzeit der Rückstellungen liegt, wie im Vorjahr, unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 1). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Überzahlungen und ausstehende Auszahlungen betreffend einzelne Anleger.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus dem Erwerb von Investitionsgütern. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten liegt, wie im Vorjahr, unter einem Jahr.
D. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind in Höhe von TEUR 637 (Vj. TEUR 88) periodenfremd. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Erträge aus Rücktritten von Anlegern und damit zusammenhängende Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 85 (Vj. TEUR 88). Sowie um einen Forderungsverzicht (Vergleich vom 24. März 2017) von Seiten der bisherigen Komplementärin V+ Beteiligungs 2 GmbH in Höhe von TEUR 552.

Sonstige Aufwendungen

Die sonstigen Aufwendungen enthalten periodenfremde Beträge in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 93). Die sonstigen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für die Anlegerbetreuung in Höhe von TEUR 355 (Vj. TEUR 353) sowie den Bonusaufwand im Zusammenhang mit der Sonderzahlung bei Zeichnung in Höhe von TEUR 39 (Vj. TEUR 100).
E. Sonstige Angaben zum Jahresabschluss

1. Gesamtkostenquote

Die Gesamtkostenquote beträgt 8,30 %. Diese drückt sämtliche vom Investmentvermögen im Jahresverlauf getragenen laufenden Kosten und Zahlungen (ohne Transaktionskosten und Zinsen aus Kreditaufnahme) im Verhältnis zum Nettoinventarwert aus.
   2017    2016
Nettoinventarwert in EUR    17.785.407,01    17.358.478,34
Gesamtkosten in EUR    1.476.884,76    2.046.274,97
Gesamtkostenquote in %    8,30    11,79

Eine erfolgsabhängige Verwaltungsvergütung oder eine zusätzliche Verwaltungsvergütung für den Erwerb von Beteiligungen ist im Geschäftsjahr nicht angefallen.

2. Vergütungen/Rückvergütungen

Die Vergütungen der Kapitalverwaltungsgesellschaft bzw. der Verwahrstelle betragen im Geschäftsjahr 2017 TEUR 499 (Vj. TEUR 612) bzw. TEUR 43 (Vj. TEUR 43).

Der Kapitalverwaltungsgesellschaft fließen keine Rückvergütungen der aus dem Investmentvermögen an die Verwahrstelle und Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwandserstattungen zu. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft gewährt keine so genannten Vermittlungsprovisionen an Vermittler aus der von dem Investmentvermögen an sie geleisteten Vergütungen.

3. Vergleichende Wertentwicklung sowie Anzahl der umlaufenden Anteile und Anteilsklassen

Der Wert je Anteil hat sich wie folgt entwickelt:
      31.12.2017    31.12.2016    31.12.2015
Beteiligungen    TEUR    11.248    9.620    8.078
Barmittel    TEUR    3.819    5.581    6.290
übrige Aktiva    TEUR    3.632    3.818    2.831
Rückstellungen und Verbindlichkeiten    TEUR    914    1.661    1.684
Fondsvermögen    TEUR    17.785    17.358    15.515
Umlaufende Anteile    Stück **    998.208    1.075.583    1.217.854
Anteilswert    EUR    17,82    16,14    12,74

** je 100 EUR

Warnhinweis:

Die bisherige Wertentwicklung ist kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Es gibt neben den Anlegern zwei weitere Anteilsklassen.
a)    

Die Komplementärin hat nach den Regelungen des Gesellschaftsvertrags keine Einlage zu leisten. Sie ist am Gesellschaftsvermögen nicht beteiligt.
b)    

Der Geschäftsführende Kommanditist übernimmt eine Kapitaleinlage in Höhe von EUR 1.000,00.

4. Gewinnverwendungsrechnung
   Geschäftsjahr    Vorjahr
   EUR    EUR
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres    -814.137,42    -2.848.316,51
2. Belastung auf Kapitalkonten    814.137,42    2.848.316,51
3. Bilanzgewinn/Bilanzverlust    0,00    0,00

5. Entwicklungsrechnung
   Geschäftsjahr    Vorjahr
   EUR    EUR
I. Wert des Eigenkapitals des Komplementärs am Beginn des Geschäftsjahres    0,00    0,00
1. Entnahmen für das Vorjahr    0,00    0,00
2. Zwischenentnahmen/sonstige Entnahmen    0,00    0,00
3. Mittelzufluss (netto)    0,00    0,00
a) Mittelzuflüsse aus Gesellschaftereintritten    0,00    0,00
b) Mittelabflüsse aus Gesellschafteraustritten    0,00    0,00
4. Abgang negativer Kapitalkonten    0,00    0,00
5. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung    0,00    0,00
6. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres    0,00    0,00
II. Wert des Eigenkapitals der Komplementäre am Ende des Geschäftsjahres    0,00    0,00
I. Wert des Eigenkapitals der Kommanditisten am Beginn des Geschäftsjahres    17.358.478,34    15.514.755,95
1. Entnahmen für das Vorjahr    0,00    0,00
2. Nicht zahlungswirksame Vorgänge i. Z. m. Gesellschafteraustritten und Minderungen von Einlageverpflichtungen    -88.927,62    10.680,58
3. Veränderung ausstehende Einlagen, eingefordert    1.170.685,00    904.345,00
2. Zwischenentnahmen/sonstige Entnahmen    0,00    0,00
3. Mittelzufluss (netto)    858.892,73    1.958.573,29
a) Mittelzuflüsse aus Gesellschaftereintritten *    896.892,73    2.020.508,79
b) Mittelabflüsse aus Gesellschafteraustritten    -38.435,46    -61.935,50
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung    -814.137,42    -2.848.316,51
5. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres    -699.584,02    1.818.440,03
II. Wert des Eigenkapitals der Kommanditisten am Ende des Geschäftsjahres    17.785.407,01    17.358.478,34

6. Darstellung der Kapitalkonten

Für jeden Gesellschafter werden zwei unverzinsliche Kapitalkonten und ein Verrechnungskonto geführt (§ 5 Gesellschaftsvertrag).

a) Kapitalkonto I

Auf dem Kapitalkonto I wird der übernommene feste Kapitalanteil des Gesellschafters gebucht. Dieser entspricht dem im Zeichnungsschein genannten Beteiligungsbetrag.

b) Kapitalkonto II

Auf dem Kapitalkonto II werden Gewinne, Verluste und über die Einlageverpflichtung hinausgehende Einlagen und Entnahmen gebucht.

c) Verrechnungskonto

Auf den Verrechnungskonten wird der sonstige Leistungsverkehr zwischen Gesellschaft und Gesellschafter erfasst. Diese Konten haben im Verhältnis der Gesellschaft zu den Gesellschaftern Forderungs- oder Verbindlichkeitscharakter.
   Komplementär    Kommanditisten
   31.12.2017    31.12.2017
   EUR    EUR
Kapitalkonto I (gezeichnete Kapitalanteile)    0,00    99.822.860,00
Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen    0,00    -27.558.223,00
Kapitalkonto II    0,00    -54.479.229,99
Summe    0,00    17.785.407,01

7. Zusätzliche Informationen gem. § 300 KAGB

Das Fondsvermögen enthält Vermögensgegenstände, die gegebenenfalls schwer liquidierbar sind. Es handelt sich hierbei um unternehmerische Beteiligungen, deren wirtschaftlicher Erfolg von vielen Faktoren abhängt. Es gibt keinen Sekundärmarkt für diese Vermögensgegenstände.

8. Gesellschaftsorgane

Geschäftsführender Kommanditist ist Herr Hans-Jürgen Brunner, Regensburg.

Persönlich haftende Gesellschafterin war die V+ Beteiligungs 2 GmbH, Landshut, diese wiederum vertreten durch Herrn Hans-Jürgen Brunner.

Mit notarieller Urkunde vom 13. Februar 2017 wurde das Ausscheiden der bisherigen Komplementärin, V+ Beteiligungs 2 GmbH, Landshut, und zugleich die neue Komplementärin V+ Beteiligungs 02 GmbH, Landshut, mit einem Stammkapital in Höhe von EUR 25.000,00 zur Eintragung im Handelsregister angemeldet.

Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 23. Februar 2017.

9. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Ereignisse ergeben, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

 

Landshut, den 25. Juni 2018

Geschäftsführer der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG

 

München, den 25. Juni 2018

Vorstand der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs AG
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017
der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG
I. Branchenentwicklung

1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für den deutschen Beteiligungskapitalmarkt war das Jahr 2017 ein herausragendes Jahr. Es gab kaum einen Indikator, der keinen Rekordwert erreichte, so dass die Bewertungen für das Geschäftsklima, das Fundraisingklima und das Exit- und Förderumfeld so gut wie nie ausfielen (vgl. Dr. Georg Metzger, in Kfw Research, German Private Equity Barometer: 4. Quartal 2017). Das Transaktionsvolumen von in- und ausländischen Beteiligungsgesellschaften bei deutschen Unternehmen lag nach Angaben des Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (Datenstand: April 2018) in 2017 bei TEUR 11.313.000. Der Vergleichswert für das Jahr 2016 lag bei TEUR 6.610.892. Im 2017 lag die Zahl der deutschen Unternehmen, die Beteiligungskapital erhielten bei über 1.114 Unternehmen. Insgesamt erhielten im Jahr 2016 1.118 Unternehmen Beteiligungskapital. Der Großteil der Transaktionen fällt auch im Jahr 2017, wie im Vorjahr, auf den Bereich Buy-out. Im gesamten Jahr 2016 lag der Anteil bei 76,7 %. In 2017 liegt der Wert bei 79,0 %.

Der Venture Capital-Bereich hat erneut einen Anstieg zu verzeichnen. Bereits im Jahr 2016 konnte gegenüber dem Jahr 2015 ein Zuwachs von 12,2 % auf insgesamt TEUR 1.060.000 erreicht werden. In 2017 wurde ein Transaktionsvolumen von TEUR 1.050.000 erreicht (vgl. auch https://www.bvkap.de/markt/statistiken).

2. Prognosebericht

Für das Jahr 2018 sind die Akteure der Beteiligungsbranche weiter sehr positiv gestimmt, insbesondere vor dem Hintergrund, dass nach wie vor noch mit keiner Zinswende in Europa zu rechnen ist. Die Bedingungen für den Beteiligungsmarkt dürften daher bei diesen Rahmenbedingungen nach wie vor positiv zu beurteilen sein.

Die zunehmende Bereitschaft und Offenheit von Unternehmen gegenüber Beteiligungskapital dürfte daher die Nachfrage nach dieser Form der Finanzierung weiter auf einem hohen Niveau halten, so dass von einem zunehmenden Wettbewerb unter den Beteiligungsgesellschaften auszugehen ist. Als Folge dürften sich die Einstiegsbewertungen weiter auf hohem Niveau bewegen, so dass Erfolgspotentiale innovativer Technologien und Geschäftsmodelle noch genauer analysiert werden müssen.
II. Grundlagen der Gesellschaft

1. Allgemeine Angaben

Die V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG, Landshut, ist ein geschlossener Publikums-AlF im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Landshut unter der HRA 9549 eingetragen.

Die Platzierung der Anteile des AlF wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2010 eingestellt. Weitere Zeichnungen sind nicht möglich und auch nicht zulässig. Die Zeichnungssumme wird von den Anlegern ratierlich eingezahlt.

Das Geschäftsjahr 2017 ist für die Gesellschaft das vierte Jahr im Zeichen der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Am 22. Juli 2013 trat in Folge der Verpflichtung zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61 EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 über die Verwalter alternativer Investmentfonds und zur Änderung der Richtlinien 2003/41/EG und 2009/65/EG und der Verordnungen (EG) Nr. 1060/2009 und (EU) Nr. 1095/2010 (ABI. L 174 vom 1. Juli 2011, S. 1) (AIFM­Richtlinie) das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) in Kraft. Als Folge haben sich erhebliche Veränderungen in der internen Struktur der Gesellschaft ergeben.

Die neu gegründete V+ Beteiligungs 02 GmbH, eingetragen am Amtsgericht Landshut unter HRB 10581, vertreten durch den aktuellen Geschäftsführer Herrn Brunner, wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 13.02.2017 zur neuen, einzelvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Komplementärin der Gesellschaft und mit Bestellungsvertrag vom 28.02.2017 bestellt; sie ist der Gesellschaft ohne Leistung einer Einlage und ohne Beteiligung am Vermögen beigetreten. Alleinige Gesellschafterin der V+ Beteiligungs 02 GmbH ist die Fondsgesellschaft V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG.

Die Vergütung für den geschäftsführenden Kommanditisten wurde am 10.08.2017 um Euro 15.000,-auf Euro 3.000,- p.a. reduziert.

Durch den Tod des einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführers der V+ Treuhandgesellschaft mbH, Herrn Reiner T. Majorek, in 2017 entstand unerwarteter Handlungsbedarf, um die zu diesem Zeitpunkt unsichere Situation für die Anleger nachhaltig lösen zu können. Die Fondsgeschäftsführung und die KVG haben daraufhin beschlossen, aus den drei Komplementärgesellschaften heraus zu jeweils gleichen Anteilen eine gemeinsame neue Treuhandgesellschaft zu gründen, die Sachwert Beteiligungstreuhand GmbH, ebenfalls unter Geschäftsführung von Herrn Jürgen Brunner. Die Gesellschaft wurde am 13.11.2017 zur Eintragung gebracht und hat die bestehenden Treuhandmandate übernommen. In dem Zuge wurde für den V+2 ein Konto bei der Südwestbank eröffnet, auf das nunmehr die Rateneinzahlungen der Anleger erfolgen. Damit wurden die vorhergehenden Treuhandkonten bei der Commerzbank abgelöst und auch dieser Prozess vollumfänglich an den Fonds selber übertragen.

Ab dem 28.02.2017 wird die Anlegerverwaltung wie auch die Buchhaltung des V+ 2 Fonds nicht mehr von der FIT GmbH, mit Sitz in Landshut wahrgenommen, sondern ab dem 01.03.2017 wiederum

in einem Auslagerungsverhältnis von der Prospero Service GmbH, mit Sitz in Konstanz übernommen. Dieser Schritt trägt dazu bei, die Prozessabläufe zu Vereinheitlichen und die Gesamtkosten der Verwaltungsgebühren in Höhe von Euro 3.657,69 zu reduzieren.

In Ergänzung dazu konnte die Vergütung der Komplementärin mit Gültigkeit ab 01.03.2018 um insgesamt mehr als 6,66 % gesenkt werden.

2. Anlageziele und Anlagepolitik

Zweck der Gesellschaft ist die Verwaltung eigenen Gesellschaftsvermögens durch Erwerb, Halten, Verwalten und Veräußerung von bereits bestehenden Beteiligungen an anderen Unternehmen, die im Bereich des Venture Capital tätig sind. Die Gesellschaft kann derartige Beteiligungen insbesondere an Kommanditgesellschaften eingehen. Die Haftung für die Beteiligungen ist auf die Einlage zu begrenzen. Die Gesellschaft wird selbst keinen eigenen Geschäftsbetrieb unterhalten, sondern sich auf das Halten, den Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen beschränken. Die Gesellschaft ist berechtigt, die Beteiligungen zu veräußern.

Die Finanzierung des Gesellschaftszwecks der Gesellschaft erfolgt durch den Beitritt und die Leistung von Beiträgen weiterer Gesellschafter als Treugeber.

Ziel bei Anlagen im Bereich des Wachstumskapitals ist es, eine überdurchschnittlich hohe Rendite zu erzielen, indem Investitionen in ein diversifiziertes Portfolio aus Venture-Capital Anlagen erfolgen. Dadurch sollen neben laufenden Erträgen primär mittel- und langfristige Wertsteigerungen erreicht werden.

Allerdings ist das Risiko eines zumindest teilweisen Kapitalverlustes – wie es häufig bei hohen Rendite-Erwartungen der Fall ist – durchaus gegeben. Die Gesellschaft versucht, das Risiko durch eine möglichst breite Streuung der Anlagen nach z. B. Ländern oder/und Branchen so gering wie möglich zu halten. Allerdings verbleibt – insbesondere im Gegensatz zu den anderen vorgesehenen Investments ­ein nicht unerhebliches Restrisiko.
III. Tätigkeitsbericht der Kapitalverwaltungsgesellschaft und Angaben zur Verwahrsteile

Mit Vertrag vom 20. September 2015 wurde die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG, München, als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft bestellt, nachdem zuvor der Bestellungsvertrag mit der bisherigen KVG, der Metapriori GmbH, Dresden, gekündigt worden war. Unter dem Aktenzeichen 533 IN 187/16 beim Amtsgericht Dresden wurde am 11. März 2016 im Insolvenzeröffnungsverfahren der Metapriori GmbH offiziell ein Insolvenzverwalter bestellt, so dass sich die Gesellschaft demnach in der Abwicklung befindet.

Zum 01.03.2017 wurde der bestehende Bestellungsvertrag mit der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasst.

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG ist eine registrierte ALF­Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des § 2 Abs. 5 i. V. mit § 1 Abs. 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Nr. 1 KAGB mit Sitz in München. Die KVG ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gem. § 44 KAGB registriert und kann somit nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 KAGB von Investmentvermögen oder im Namen eines Investmentvermögens als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft bestellt werden.

Die Laufzeit des Vertrags ist unbestimmt. Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines Kalenderjahres gekündigt werden, erstmals zum 31. Dezember 2018. Die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Im Falle einer außerordentlichen Kündigung durch die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG beträgt die Kündigungsfrist mindestens sechs Monate.

Die laut Bestellungsvertrag von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG als KVG zu erbringenden Leistungen lassen sich wie folgt gliedern:

Die Aufgaben der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG umfassen das Risikomanagement und das Portfoliomanagement. Zusätzlich übernimmt die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG folgende weitere in Anhang I der Richtlinie 2011/61/EU (AIFM-Richtlinie) genannte Aufgaben:
•    

Dienstleistungen der Fondsbuchhaltung und Rechnungslegung
•    

Meldepflichten
•    

Feststellung des Wertes des Kommanditanlagevermögens
•    

Überwachung der Einhaltung der Rechtsvorschriften, soweit sie Verpflichtungen der KVG betreffen oder für deren Einhaltung die KVG aus anderen Gründen Sorge zu tragen hat
•    

Kundenanfragen
•    

Bewertung
•    

Vorbereitung und Aufstellung von Steuererklärungen, einschließlich der Auswahl der entsprechenden Berater und Berufsträger
•    

Führung eines Anlegerregisters
•    

Gewinnausschüttung
•    

Ausgabe und Rücknahme von Anteilen
•    

Kontraktabrechnungen, einschließlich Versand
•    

Führung von Aufzeichnungen

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG ist berechtigt, die zu erbringenden Dienstleistungen insgesamt oder teilweise auf Dritte zu übertragen. Dies gilt insbesondere für die vollständige oder teilweise Auslagerung der Portfolioverwaltung oder des Risikomanagements.

Vergütung

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG erhält gemäß der Ergänzungsvereinbarung zum Bestellungsvertrag vom 02.02.2016 eine jährliche Pauschalvergütung in Höhe von EUR 420.000,00 zzgl. Umsatzsteuer (USt). bis zur Feststellung des Nettoinventarwertes für das Geschäftsjahr 2016, die monatlich zur Auszahlung kommt.

Ab dem 01.03.2017 erhält die die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG gemäß Bestellungsvertrag eine jährliche, jeweils zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres fällige Pauschalvergütung in Höhe von 3,0 % der Bemessungsgrundlage, maximal jedoch EUR 500.000,00. Bemessungsgrundlage ist der durchschnittliche Nettoinventarwert des AlF im jeweiligen Geschäftsjahr zuzüglich der bis zum jeweiligen Berechnungsstichtag vom AlF an die Anleger geleisteten Auszahlungen, höchstens jedoch 100 % des von den Anlegern gezeichneten Kommanditkapitals.

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG erhält für ihre Tätigkeiten nach § 2 Abs. 2 des Bestellungsvertrages eine jährliche zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres fällige Pauschalvergütung in Höhe von 2,10 % der Bemessungsgrundlage, maximal jedoch EUR 355.000,00. Bemessungsgrundlage ist der durchschnittliche Nettoinventarwert des AIF im jeweiligen Geschäftsjahr zuzüglich der bis zum jeweiligen Berechnungsstichtag vom AlF an die Anleger geleisteten Auszahlungen, höchstens jedoch 100 % des von den Anlegern gezeichneten Kommanditkapitals.

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG erhält monatliche Abschlagszahlungen in Höhe von je 1/12 der vorbenannten Vergütungsbestandteile.

Die zuvor genannten Beträge berücksichtigen aktuelle Umsatzsteuersätze. Bei einer Änderung des gesetzlichen Umsatzsteuersatzes werden die genannten Bruttobeträge bzw. Prozentsätze entsprechend angepasst. Insofern einzelne Beträge von der Umsatzsteuer befreit werden, gelten die aufgeführten Beträge als Nettobeträge.

Extern anfallende Kosten werden von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG samt Nachweis an den AlF weiterbelastet.

Die Aufwendungen für die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG belaufen sich im Geschäftsjahr 2017 auf gesamt TEUR 713 zzgl. USt. Dies inkludiert zum einen die Verwaltungsvergütung der Kapitalverwaltungsgesellschaft sowie die Vergütung für die Anlegerverwaltung und Buchhaltung. Basierend darauf konnte eine Reduktion der Verwaltungskosten im Vergleich zu 2016 in Gesamthöhe von insgesamt 0,55% erreicht werden.

Angaben zu den Vergütungen nach § 101 Abs. 3 KAGB
Gesamtsumme der von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG als KVG im Geschäftsjahr gezahlten Mitarbeitervergütung    EUR 385.800,-
davon feste Vergütung    EUR 385.800,-
davon variable Vergütung    keine
Anzahl der Mitarbeiter der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG    9 (zeitweise 10)
Gesamtsumme der von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG im Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Führungskräfte und Mitarbeiter, deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil des AlF ausgewirkt hat    EUR 30.000,00
davon Führungskräfte    EUR 30.000,00
davon andere Mitarbeiter    keine

Haftung

Für Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund einschließlich unerlaubter Handlung, haftet die KVG nur bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder der Gesundheit, sofern und soweit nicht die nachfolgenden Ausführungen oder zwingende gesetzliche Vorschriften etwas anderes bestimmen.

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG haftet für leichte Fahrlässigkeit, wenn sie eine Vertragspflicht verletzt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung der AIF regelmäßig vertrauen darf (sog. „Kardinalpflichten“). In diesen Fällen ist die Haftung der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG auf typische und vorhersehbare Schäden beschränkt. In allen anderen Fällen und soweit gesetzlich zulässig haftet die KVG nicht für leichte Fahrlässigkeit.

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG haftet nicht für Verluste, die aus eigenen Verfügungen des AlF ohne vorherige Abstimmung mit der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG resultieren.

Angaben zur Verwahrstelle

Verwahrstelle ist die CACEIS Bank S.A., Germany Branch.
IV. Wesentliche Risiken der Gesellschaft

Der Erfolg einer unternehmerischen Beteiligung hängt neben steuer- und rechtlichen Rahmenbedingungen insbesondere von deren wirtschaftlicher Entwicklung ab. Letztere ist nur schwer prognostizierbar.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft gibt keine Garantie für eine bestimmte Entwicklung der Beteiligungsgesellschaft „V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG“ ab. Änderungen der steuerlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Umstände können dazu führen, dass die Rentabilität, der Wert und die Verwertbarkeit einer Beteiligung an der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG beeinflusst werden.

Die Ertragssituation der Beteiligungsgesellschaft kann sich durch die Änderung der genannten Rahmenbedingungen verbessern oder verschlechtern, auch können hinsichtlich des Wertes der Beteiligung Wertverbesserungen oder Wertminderungen eintreten.

Im ungünstigsten Fall können solche Entwicklungen, wie bei jeder unternehmerischen Beteiligung, sogar zu einem Totalverlust der Kapitalanlage führen.

Die nachfolgenden Ausführungen sollen die wesentlichen Risiken, die sich für einen Anleger ergeben können, darstellen.

1. Risiko „Unternehmerische Beteiligung“

Die Beteiligungsgesellschaft investiert in Anlagen im Bereich des Wachstumskapitals (Venture-Capital und Private-Equity).

Den Anleger, der sich an der Beteiligungsgesellschaft beteiligt hat, trifft das Risiko des Erfolges oder Misserfolges der Beteiligungsgesellschaft unmittelbar.

Da es sich um eine unternehmerische Beteiligung handelt, hängt der wirtschaftliche Erfolg von vielen Faktoren ab, z. B. von den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Managemententscheidungen.

Anders als bei einer Anlage auf einem Sparbuch oder Festgeld wird keine feststehende Verzinsung erzielt.

2. Risiko „Wertentwicklung“

Der Wert des Anteils des Kommanditisten leitet sich aus dem Wert des gesamten Gesellschaftsvermögens ab. Der Wert des Gesellschaftsvermögens unterliegt Schwankungen, je nachdem, wie sich die Vermögensgegenstände, in die das Gesellschaftsvermögen investiert wird, wertmäßig entwickeln. In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass Aufwendungen, die die Gesellschaft am Anfang zu tätigen hat („so genannte Fondsnebenkosten“), das für Investitionen zur Verfügung stehende Kapital erheblich reduzieren. Diese Aufwendungen schmälern das Gesamtergebnis der Gesellschaft deutlich. Von nicht unerheblicher Bedeutung ist weiterhin, dass Sonderzahlungen der Anleger, die diese im Zusammenhang mit ihrem Beitritt zur Gesellschaft vorfällig auf ihre Einlage leisten, dazu führen, dass die Anleger eine Gutschrift in Höhe der Sonderzahlung (ohne Agio) von der Beteiligungsgesellschaft erhalten. Dies geht zu Lasten aller Anleger, da sich insoweit das Gesellschaftsvermögen mindert. Auch dieser Betrag muss durch die Ertragsentwicklung aufgeholt werden. Andererseits steht der Gesellschaft in diesem Fall früher Investitionskapital zur Verfügung.

Die tatsächliche Wertentwicklung kann gegenüber der zu erwartenden Wertentwicklung vergleichbarer Anlagen zurückbleiben. Die Wertentwicklung des Gesamtinvestments könnte im Extremfall so stark reduziert werden, dass bei Beendigung der Gesellschaft das für den Anleger zur Verfügung stehende Guthaben erheblich niedriger wäre als das eingesetzte Kapital oder sogar verloren wäre.

Es besteht zudem folgendes Insolvenzrisiko der Beteiligungsgesellschaft: Die Gesellschaft hat einige feste Zahlungsverpflichtungen, die nicht unmittelbar an eingehende Anlegergelder geknüpft sind. Dies gilt z. B. für die laufenden Verwaltungskosten. Mit Rücksicht darauf ist nicht auszuschließen, dass die Beteiligungsgesellschaft in die Zahlungsunfähigkeit gerät, wenn zu große Anteile der Liquidität gebunden sind.

3. Risiko „Zusammensetzung des Portfolios“

Die Beteiligungsgesellschaft investiert in Venture-Capital/Private-Equity-Anlagen. Über die Art und die Höhe der gesamten Investitionen der Beteiligungsgesellschaft entscheidet das Portfolio Management. Die Anlagen im Venture-Capital- und Private-Equity-Bereich sind risikobehaftet. Bei Venture-Capital- und Private-Equity Gesellschaften ist die Entwicklung normalerweise im Zeitpunkt der Investitionsentscheidung noch nicht sicher prognostizierbar. Das Risiko, dass Manager der Unternehmen, in die die Beteiligungsgesellschaft investiert, Fehlentscheidungen treffen oder ihre Position aufgeben und nur unzureichend bzw. erst nach zeitintensiver Suche ersetzt werden können, ist ebenfalls zu beachten.

Der Erfolg der Beteiligungsgesellschaft bei der Auswahl und Folgebetreuung der getätigten Investitionen hängt maßgeblich von der Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit der Geschäftsleitung der Beteiligungsgesellschaft und des Portfolio Managements ab.

Sollten die Geschäftsleitung der Beteiligungsgesellschaft und das Portfolio Management ganz oder teilweise ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen können oder wollen, dann kann dies erhebliche negative Auswirkungen auf die Auswahl und Folgebetreuung sowie auf die Kontrolle der Investitionen haben. Sofern sich die Beteiligungsgesellschaft dann der Hilfe einer neuen Geschäftsführung bedienen muss, kann dies gegebenenfalls zu wesentlichen – nicht kalkulierten – zusätzlichen Vergütungen und so zu Ertragsminderungen führen.

4. Risiko „Gesellschafterstellung“

Haftung

Ein Kommanditist haftet gegenüber Gläubigem der Beteiligungsgesellschaft nur bis zur Höhe seiner im Handelsregister eingetragenen Haftsumme. Bis zu diesem Betrag haftet er gegenüber den Gläubigern, solange er die Einlage noch nicht erbracht hat. Die Haftung würde wieder aufleben, wenn die Einlage des Kommanditisten unter die Haftsumme durch Rückzahlung von Einlagebeträgen absinkt. Dies ist nur theoretisch möglich, da die Geschäftsführung der Beteiligungsgesellschaft Einlagerückzahlungen nicht zulassen wird und die Haftsumme im Verhältnis zum Kommanditkapital 10 % beträgt. Unabhängig von der Außenhaftung schuldet der Kommanditist gegenüber der Beteiligungsgesellschaft die Erbringung der Einlage in voller Höhe.

Gewinnentnahmen

Bei der Beteiligungsgesellschaft handelt es sich um eine ausschüttende Gesellschaft, d.h. Gewinne werden grundsätzlich ausgeschüttet und nicht thesauriert Die Entnahmemöglichkeit von Gewinnen hängt aber u. a. von der wirtschaftlichen und finanziellen Situation der Gesellschaft ab, so dass der Anleger nicht in jedem Fall davon ausgehen kann, dass ihm Liquidität bei einen erfolgreichen Exit zufließt.

Risiko Veräußerbarkeit

Bei der Beteiligung handelt es sich um einen Kommanditanteil. Kommanditanteile an geschlossenen Anlagefonds sind nur schwer veräußerbar, da ein funktionierender Zweitmarkt für diese Fondsanteile fehlt.

5. Risiko „Liquidität“

Auf Grund des Anlagekonzepts ist die Gesellschaft auf die ratierlichen Einzahlungen der Anleger angewiesen. Für den Fall, dass Einzahlungen im nennenswerten Umfang ausbleiben sollten, kann es zu Liquiditätsengpässen kommen. Dies kann dazu führen, dass keine Neuinvestitionen getätigt werden bzw. bestehende Investments nicht fristgerecht bedient werden können.
V. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Entwicklung des Beteiligungsportfolios und sonstiger Wertpapiere sowie der liquiden Mittel

Die Fondsgesellschaft hat im Berichtsjahr ihre Bestandsbeteiligungen teilweise weiter finanziert und zudem zwei neue Beteiligungen erworben. Dem Unternehmen Päx Food AG, mit Sitz in Magdeburg wurden in zwei Finanzierungsrunden im Geschäftsjahr neue Mittel im Gesamtvolumen von insgesamt TEUR 525 zur Verfügung gestellt und es wurde zusätzlich ein Darlehen i.H.v. TEUR 51 im Rahmen einer Kapitalerhöhung eingelegt, was zu einer deutlichen Verbesserung der Gesamtquote und somit Partizipation am Unternehmen führte.

Daneben hat die Fondsgesellschaft zum einen neu geschaffene Gesellschaftsanteile der SolMic Research GmbH, mit Sitz in Düsseldorf im Gesamtvolumen von TEUR 500 erworben. Zum anderen wurden die aus der Vergangenheit resultierenden Forderungen gegen die neuroCare Group GmbH, mit Sitz in München, für den damaligen Verkauf der Gesellschaftsanteile an der neuroConn GmbH, letztlich in das Eigenkapital eingebracht. In Ergänzung erwarb die Fondsgesellschaft zusätzlich neu geschaffene Anteile aus einer Kapitalerhöhung der Gesellschaft, woraufhin die Fondsgesellschaft nun über ein Engagement an der neuroCare Group GmbH von insgesamt rund TEUR 840 verfügt.

Das Bestandsunternehmen Axiogenesis AG, ein Unternehmen aus der Stammzellenforschung, an dem u. a. auch staatliche Beteiligungsgesellschaften engagiert sind, wurde im Berichtsjahr in einen Unternehmenszusammenschluss mit einem komplementären Unternehmen, mit Sitz in Belgien geführt (M&A), aus dem letztlich das Unternehmen Ncardia entstanden ist. Dieser Zusammenschluss war für die Aktionäre der Axiogenesis AG aufgrund der defizitären Produktions- und Verwaltungskosten alternativlos, auch wenn es dadurch zu einer schmerzlichen Wertkorrektur mit Einbringung der Altaktien und einer zusätzlichen Anteilsverwässerung aufgrund einer nachgelagerten Finanzierung der Neugesellschaft gekommen ist.

Beteiligungen an anderen Fondsgesellschaften, die eine ratierliche Erbringung der jeweiligen Einlageverpflichtung vorsehen, wurden entsprechend bedient.

Aus der Beteiligung des V+2 an der GA Asset Fund GmbH & Co. KG, die wiederum an der BRAIN AG beteiligt war, die zum 18.05.2017 verkauft wurde, hat sich eine Ausschüttung in Höhe von Euro 53.048,89 zum 22.12.2017 ergeben.

Zum Bilanzstichtag befinden sich Schuldverschreibungen der M1 Factoring GmbH, Dresden, im Umlaufvermögen der Fondsgesellschaft. Der nominale Wert der Schuldverschreibungen beträgt zum 31. Dezember 2017, einschließlich aufgelaufener Zinsforderungen, insgesamt TEUR 175 (Vj. TEUR 586). Die Rückzahlung gemäß Tilgungsvereinbarungen der Anleihe, die der Ml Factoring GmbH über den V+ 2 Fonds eingeräumt wurde, ist Ende des Jahres 2017 ins Stocken geraten. Alle Versuche ein tragendes Fortführungskonzept zusammen mit der Geschäftsführung der M1 Factoring GmbH zu etablieren, sind bisher gescheitert. Aktuell kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass es eine belastbare Lösung für die Fortführung gefunden werden kann. Es wird nunmehr geprüft, ob die seinerzeit über die Tilgungsvereinbarungen eingeräumten Sicherheiten gewinnbringend verwertet werden können. Das heißt, dass der Aufwand für die Verwertung des jeweiligen Assets ins Verhältnis zum erwarteten Verwertungserlös gesetzt wird. Alle sinnvoll zu verwertenden Assets werden in Folge zeitnah liquidiert.

Die liquiden Mittel betragen zum 31. Dezember 2017 TEUR 3.819 (Vj.: TEUR 5.581). Die Zahlungsfähigkeit der Fondsgesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben.

2. Erläuterungen zum Jahresergebnis 2017

Das realisierte Ergebnis der Fondsgesellschaft beträgt im Geschäftsjahr 2017 TEUR -814 (Vj.: TEUR -2.848). Das Ergebnis nach Zeitwertänderung beträgt TEUR -1.514 (Vj.: EUR -2.192).

Die Fondsgesellschaft erzielte im Berichtsjahr Erträge in Höhe von TEUR 663 (Vj.: TEUR 197). Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Erträge aus Rücktritten von Anlegern und damit zusammenhängende Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 85 (Vj. TEUR 88). Sowie um einen Forderungsverzicht (Vergleich 24. März 2017) von Seiten der bisherigen Komplementärin V+ Beteiligungs 2 GmbH in Höhe von TEUR 552.

Die Aufwendungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 569 auf TEUR 1.477. Diese betreffen im Wesentlichen u. a. Vertriebskosten (TEUR 5), Aufwendungen für die Anlegerbetreuung (TEUR 355), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 230) sowie Aufwendungen für die Kapitalverwaltungsgesellschaft (TEUR 499).

Negativ beeinflusst wurde das Ergebnis des Geschäftsjahres durch Zeitwertänderungen in Höhe von TEUR -700 (Vj.: TEUR 656), die durch negative Entwicklungen bei den Beteiligungsgesellschaften/der Investments verursacht sind.

3. Wirtschaftliche/finanzielle Situation der Fondsgesellschaft im Geschäftsjahr 2017

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 321 verringert. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der Anstieg der eingeforderten aber noch nicht eingezahlten Einzahlungen (säumige Anleger) unter den Forderungen sowie die oben positive Entwicklung der Beteiligungsunternehmen und die Wertberichtigung der Geschäftsanteilverpfändung gegenüber der M1 Factoring GmbH.

Das Eigenkapital der Fondsgesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 427 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 95,11 % (Vj.: 91,27 %).

Die Fondsgesellschaft weist zum Bilanzstichtag eine kurzfristige Liquidität in Höhe von TEUR 3.819 auf. Diesem Guthaben stehen Rückstellungen und Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 913 gegenüber. Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rechts- und Beratungskosten gebildet.

Die Fondsgesellschaft verfügt über ausreichende Liquidität zur Deckung ihrer kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie für die Vornahme weiterer Investitionen.

4. Nettoinventarwert des Fonds während des Geschäftsjahres sowie Portfolioübersicht zum 31. Dezember 2017

Der Wert des Gesellschaftsvermögens zum 31. Dezember 2017 beträgt TEUR 17.785.

Zum 31. Dezember 2017 betrug die Anzahl der umlaufenden Kommanditanteile 998.208 Stück. Der Wert eines Anteils (NAV = Net Asset Value) zum 31. Dezember 2017 beträgt EUR 17,82.
Portfolioübersicht
   31.12.2017
Beteiligungsunternehmen/liquide Mittel/Anleihen    Investitionssumme    Anteil am Fondsvermögen    NAV von 100    NAV des Portfolios
   TEUR    %       TEUR
GA Asset Fund GmbH & Co. KG    1.710    6,92    41,64    712
GC Global Chance Fund GmbH & Co. KG    112    0,45    25,00    28
MIG GmbH & Co. Fonds 1 KG i.L.    15    0,06    13,33    2
MIG GmbH & Co. Fonds 2 KG    788    3,19    51,40    405
MIG GmbH & Co. Fonds 3 KG i.L.    32    0,13    46,88    15
MIG GmbH & Co. Fonds 4 KG    186    0,75    53,76    100
MIG GmbH & Co. Fonds 5 KG    24    0,10    75,00    18
MIG GmbH & Co. Fonds 6 KG    5    0,02    40,00    2
MIG GmbH & Co. Fonds 7 KG    31    0,13    138,71    43
V+ GmbH & Co. Fonds 1 KG    1.610    6,52    54,16    872
Ncardia S.A.    3.805    15,41    20,92    796
Apeptico GmbH    1.031    4,17    283,71    2.925
Grid Content Group AG    825    3,34    0,00    0
Grid TV Deutschland GmbH    250    1,01    0,00    0
4 DForce GmbH    1.181    4,78    0,00    0
AMVAC AG    2.428    9,83    0,00    0
Proximus GmbH    304    1,23    0,00    0
B.O.T. Aireraft AG    636    2,58    0,00    0
Indago GmbH    219    0,89    0,00    0
Curadis GmbH    476    1,93    23,74    113
Euroferm GmbH    546    2,21    0,00    0
Päx Food AG    1.204    4,87    53,24    641
Hospita Medical AG    254    1,03    0,00    0
Redbiotec AG    350    1,42    50,29    176
Exergy GmbH    151    0,61    0,00    0
Nasco AG    624    2,53    93,27    582
neuroCare Group GmbH    840    3,40    113,45    953
SolMic Research GmbH    500    2,02    568,40    2.842
Bankguthaben    3.819    15,46    100,00    3.819
Anleihe M1 Factoring GmbH    742    3,00    23,58    175
Summe    24.698    100,00       15.219
VI. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 der Fondsgesellschaft und ihrer Beteiligungsgesellschaften

Im Geschäftsjahr 2017 hat die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG eine weitere Konsolidierung des Portfolios erreicht. Dies bedeutet im Detail, dass die Bestandsunternehmen weiteren intensiven Prüfungen unterzogen wurden. Insbesondere vor dem Hintergrund, ob eine Weiterfinanzierung unter Anwendung der aufsichtsrechtlichen Auflagen sowie im Kontext der Gesamtstrategie des Portfolios weiter vertretbar, bzw. für sinnvoll erachtet wurde. Hervorzuheben ist dabei insbesondere die Beteiligung an der Ncardia, vormals Axiogenesis AG, die ausschließlich unter Akzeptanz einer tiefgreifenden Wertkorrektur auf die bestehende Einlage in ein entsprechendes Weiterführungskonzept eingebracht werden konnte. Parallel dazu fanden tiefgreifende Due Diligence Prozesse statt, um adäquate Neuinvestitionen identifizieren zu können. Wie unter Vgl. beschrieben, wurde das Bestandsportfolio im Berichtszeitraum durch zwei Neuinvestitionen ergänzt. Beide Investitionen zeigen sich im Kontext des Gesamtrisikoprofils des Portfolios, neben der bestehenden Investition in die NASCO Energie und Rohstoffe AG, als stabilisierende Faktoren, die zu einem partiellen Ausgleich der Wertkorrekturen, bedingt vor allein durch die notwendige Neubewertung der Altbestände – zum einen der Anleihen an der M1 Factoring GmbH und zum anderen an der Ncardia (ehemals Axiogenesis AG) – geführt haben. Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten lag auf der besagten Umsetzung der geschlossenen Rückführungsvereinbarung der ausgegebenen Anleihen, um so die Eigenkapitalbasis für etwaige Neuinvestitionen weiterhin zu stärken. Insbesondere vor dem Hintergrund der doch überproportional zugenommenen Stilllegungen der ratierlichen Einzahlungen, erscheint dies elementar wichtig. Die bestehende Rückführungsvereinbarung der ausstehenden Anleihen an der Ml Factoring GmbH bedürfen zum Stichtag wie oben beschrieben jedoch einer weiteren Wertkorrektur, da die Erfüllung der vereinbarten Leistungen nicht erfolgt ist. Die Fondsgeschäftsführung sowie die KVG sind daran, wie unter Punkt V. 1. beschrieben, eine Lösung für dieses Thema herbeizuführen.

Über die Entwicklung der Portfoliozusammensetzung sowie etwaig weitere notwendige Veräußerungen wird die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG die Anleger in regelmäßigen Abständen informieren.
VII. Maßnahmen zur fairen Behandlung der Anleger

Die Gesellschaft ist verpflichtet, die Anleger des Fonds fair zu behandeln. Sie verwaltet das aufgelegte Investmentvermögen grundsätzlich nach dem Prinzip der Gleichbehandlung. Alle an Anleger ausgegebenen Anteile haben die gleichen Ausgestaltungsmerkmale und es werden keine Anteilsklassen gebildet.
VIII. Bilanzeid gem. § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB, § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB

Wir versichern nach bestem Wissen und Gewissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird.

 

Landshut, den 25. Juni 2018

Geschäftsführer der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG

 

München, den 25. Juni 2018

Vorstand der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG
Vermerk des Abschlussprüfers

An die V + GmbH & Co. Fonds 2 KG, Landshut

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der V + GmbH & Co. Fonds 2 KG, Landshut, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB), der delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013 und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsleitung der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 47 KAGB i. V. m. § 317 HGB mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDA) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und den Lagebericht wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Verwaltung des Gesellschaftsvermögens insgesamt und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes.

Die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten gemäß § 159 Satz 1 i. V. m. § 136 Abs. 2 KAGB haben wir auf Basis einer Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Das variable Kapitalkonto im Eigenkapital konnte, wie bereits im Vorjahr, nicht mit der Kapitalkontentabelle abgestimmt werden und enthält eine Differenz i. H. v. TEUR 272. Die Differenz ergibt sich aus Buchungen im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten, die einzelnen Anlegern nicht zugewiesen werden konnten.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkungen zu keinen Einwendungen geführt.

Auf Grund der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wurden mehrere prüfungsrelevante Unterlagen und Dokumente beschlagnahmt und bis zur Beendigung der Prüfung nicht herausgegeben. Eine Durchführung notwendiger alternativer Prüfungshandlungen insbesondere im Rahmen der Prüfung der Eigenkapitalkonten konnte unter Kooperation mit der seit 2015 mandatierten externen Kapitalverwaltungsgesellschaft XOLARIS durchgeführt werden, es verbleiben insbesondere rechtliche Risiken aus den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und ggf. bestehender zivilrechtlicher Klagen durch Anleger, die durch rechtsanwaltschaftliche Bestätigungen nicht erfasst oder mitgeteilt worden sind.

Insgesamt konnte auf Grund der externen Bewertung der Beteiligungen und der weitreichenden Abschreibung nicht im Wert oder Bestand nachgewiesener Finanzanlagen unter Berücksichtigung der wesentlichen Bedeutung dieser Posten ein Prüfungsurteil abgegeben werden.

Mit obigen Einschränkungen entspricht der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 gemäß unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß erfolgt. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.

 

Hamburg, den 29. Juni 2018

Baker Tilly GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Martina Hertwig, Wirtschaftsprüferin

Christian Rüdiger, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt.
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Machtfalter

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #20 on: December 24, 2019, 04:19:53 PM »

https://www.diebewertung.de/?s=indago

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https://www.diebewertung.de/page/2/?s=indago

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pd dr. rer. nat. klaus keck aus Konstanz- sind Sie ein...
Thomas Bremer - Samstag, 12.04.2014
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Machtfalter

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #21 on: December 24, 2019, 04:25:33 PM »

Was ist das für eine traurige Truppe? Wie der Thomas Bremer den Herrn Keck anquatscht, das ist das letzte. Zum Glück kriegt er Kontra.


https://www.diebewertung.de/pd-dr-rer-nat-klaus-keck-aus-konstanz-sind-sie-ein-notorischer-noergler-haben-sie-was-gegen-die-uni-leipzig/

[*quote*]

pd dr. rer. nat. klaus keck aus Konstanz- sind Sie ein notorischer Nörgler? Haben Sie was gegen die Uni Leipzig?
Von
Thomas Bremer -
Samstag, 12.04.2014 1

Man hat das Gefühl, sehr geehrter Herr pd dr. rer. nat. klaus keck, Sie sind ein Don Quichote? aber ob mit ehrbaren Absichten? Das können wir nicht beurteilen. Auffällig ist zumindest, das alles wogegen Sie „schreiben“ merkwürdiger weise etwas mit Leipzig zu tun hat. Ein Schelm der glaubt „sie wollten Ihrer alten Uni Konstanz damit einen Vorteil verschaffen“. Wir haben nahezu mit allen Beteiligten die Sie in Ihren diversen Beiträgen benannt haben ( nicht immer in sachlicher Art und Weise) gesprochen. Wie man Sie dort als Person dort „einschätzt“? Nun die Antwort wollen wir Ihnen hier einmal „schuldig bleiben“. Nicht das wir dann noch wegen „Beleidigung“ verklagt werden von Herrn pd dr. rer. nat. klaus keck aus Konstanz. Irgendwie scheinen offensichtlich n u r Sie ein Problem zu haben mit dem Unternehmen Indago aus Leipzig und der KFW, der Sparkasse Leipzig usw. Von anderen liest man dazu gar nichts. Gibt Ihnen das nicht zu denken, Herr pd dr. rer. nat. klaus keck? Mal ehrlich. Mir würde das zu denken geben. Nun im Alter, ich merke das bei mir selber, wird man in manchen Dingen störrischer und Beratungsresistenter. Ob das bei Ihnen so ist,die Frage müssen Sie sich in einer ruhigen Minute einmal selber beantworten. Ich weiss in welche „Schublade“ ich Sie einordne „nicht wirklich ernst zu nehmen“. Dafür entschuldige ich mich aber bei Ihnen schon jetzt.

Lesenswerter Beitrag einer Kollegin von Ihnen.

http://www.psychotipps.com/noergler-noergeln.html

http://www.etikette-und-mehr.de/uploads/media/mittendrin.pdf

 

    SCHLAGWORTEIndago GmbHIndago Gmbh Leipzig

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1 KOMMENTAR

    Hans-Joachim Müller Samstag, 14.04.2018 at 11:08

    Nein, nein und NEIN!


    Herr Dr. Keck hat nichts gegen die Uni. Leipzig, aber wohl gegen Technologien, und Hokuspokus -Einrichtungen und -firmen, die sich nur für das Profit interessieren und keine echte wissenschaftliche Basis für solche „Technologien“ haben, und
    Ihr Schreibweise: „… Ein Schelm der glaubt „sie wollten Ihrer alten Uni Konstanz damit einen Vorteil verschaffen“ … hat auch keine Basis. Hätten Sie Beweise für Ihre Hinweise, dann rate ich Ihnen hiermit ganz herzlich davon ab, diese zu verschweigen! An Ihre Stelle würde ich diese umgehend veröffentlichen, ansonsten schweigen! Ich behaupte, dass wir, als Menschen, wirklich die Nase voll von solchen Behauptungen haben! Fakt ist: Die Uni. Leipzig hat, laut zahlreiche Berichten von „Der Spiegel“, LVZ, und die Presse Mitteilungen der Uni. Leipzig selbst, dass die Uni, Leipzig jegliche Kooperation mit Indago beendet hat, oder lesen Sie nicht mehr?
    Sie schreiben: „Irgendwie scheinen offensichtlich n u r Sie ein Problem zu haben mit dem Unternehmen Indago aus Leipzig und der KFW, der Sparkasse Leipzig usw.„. An dieser Stelle ist auch ein großes „NEIN“ von mir. Nennen Sie uns doch ein paar „echte“ Wissenschaftler“, die die Technologien dieser Firma unterstützen, dann werde ich persönlich mit ihnen besprechen, ob sie eine wissenschaftliche Basis verteidigen können. Vielleicht irre ich mich auch, obwohl ich ja nicht „alt“ bin. Wenn ich als einzige Person zusätzlich zu Herrn Dr. Keck auch dieselbe Meinung habe, dann stimmt Ihre Behauptung hier mit „n u r“ dementsprechend leider NICHT!
    „Von anderen liest man dazu gar nichts.“ Wenn das stimmt, dann heißt es also, dass Sie entweder nicht mehr lesen, oder sich dafür nicht mehr interessieren, die Wahrheit zu erfahren, oder aber (lassen Sie mich raten) Sie haben einfach „Interesse“ 🙂
    und
    weil Sie schreiben: „Nun im Alter, ich merke das bei mir selber, wird man in manchen Dingen störrischer und Beratungsresistenter.“, bin ich total Ihrer Meinung, selbstverständlich! Wenn Sie das über sich selbst deklarieren, muss das Wohl stimmen, aber wohl nicht für die Anderen, was Sie ja nicht beweisen können und auch nicht „DÜRFEN“! Und hier mein Beweis dafür, aus Ihrem Text: „Ich weiß in welche „Schublade“ ich Sie einordne „nicht wirklich ernst zu nehmen“. Dafür entschuldige ich mich aber bei Ihnen schon jetzt“. Dafür müssen Sie sich nicht nur entschuldigen, sondern auch schämen!
    Übrigens: ich habe NICHTS gegen Uni Leipzig. Ganz im Gegenteil: ich liebe die Uni. Leipzig so sehr, und mein Beweis werden Sie demnächst erfahren!
    Antwort

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Machtfalter

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #22 on: December 24, 2019, 04:37:49 PM »

Relativ neu, vom August 2019, ist diese Eintragung, beruhend auf Zahlen, die im Juni 2019 veröffentlicht wurden und das Geschäftsjahr 2018 (1.1.2018 bis 31.12.2018) beschreiben.


Der Verkehrswert für die Indago GmbH ist NULL!

Nachdem die Zahlen im Juni ermittelt wurden und die Domain anscheinend spätestens im Juni verschwunden war, sehe ich da einen Zusammenhang.

Wenn man mich fragt: Die Indago GmbH war 3 Jahrzehnte lang ein Geldvernichter. Sie war ein Betrugssystem, von dem die Macher und ihre Hintermänner profitiert und Millionen haben verschwinden lassen.

Die Rolle der Macher der Kreditanstalt für Wiederaufbau sollte endlich juristisch geklärt werden.




https://www.diebewertung.de/vgmbh-co-fonds-2-kg/

[*quote*]
V+GmbH & Co. Fonds 2 KG
Von
Thomas Bremer -
Samstag, 24.08.2019 0
geralt / Pixabay

Hier haben wir die Unterschiede in der Assetbewertung einmal direkt in die Tabelle eingearbeitet. Viel Freude beim Lesen ist dann eher wohl Sarkasmus.
V+GmbH & Co. Fonds 2 KG
Landshut
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018
BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2018

A. AKTIVA
   31.12.2018    31.12.2017
   EUR    EUR
INVESTMENTANLAGEVERMÖGEN          
A. AKTIVA          
1. Beteiligungen       9.017.295,00    11.247.732,00
2. Barmittel und Barmitteläquivalente       2.498.847,22    
Täglich verfügbare Bankguthaben    2.498.847,22       3.818.659,87
3. Forderungen       3.992.073,83    
a) Forderungen an Beteiligungsgesellschaften    104.944,44       0,00
b) Eingeforderte ausstehende Pflichteinlagen (Nominalbetrag: EUR 4.262.522,51)    3.623.144,13       3.450.912,51
c) Andere Forderungen    263.985,26       181.378,00
      15.508.216,05    18.698.682,38

B. PASSIVA
         
1. Rückstellungen       165.390,00    199.700,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung       359.804,95    
aus anderen Lieferungen und Leistungen    359.804,95       677.196,15
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 359.804,95 (VJ: EUR 677.196,15)          
3. Sonstige Verbindlichkeiten       28.815,64    
a) gegenüber Gesellschaftern    15.832,35       1.048,60
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 15.832,35 (VJ: EUR 1.048,60)          
b) Andere    12.983,29       35.330,62
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 12.983,29 (VJ: EUR 35.330,62)          
4. Eigenkapital       14.954.205,46    
a) Kapitalanteile          
aa) Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafterin    0,00       0,00
ab) Kapitalanteile der Kommanditisten    55.033.058,50       60.207.110,87
ac) Ausstehende Einlage nicht eingefordert    -21.868.838,15       -27.558.223,00
   33.164.220,35       
b) Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung    -17.010.044,54       -14.049.343,44
c) Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres    -1.199.970,35       -814.137,42
      15.508.216,05    18.698.682,38
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2018
   2018    2017
   EUR    EUR
Investmenttätigkeit          
1. Erträge          
a) Zinsen und ähnliche Erträge    12.262,32       18.804,00
b) Sonstige betriebliche Erträge    448.769,80       643.943,34
Summe der Erträge       461.032,12    
2. Aufwendungen          
a) Zinsen aus Kreditaufnahmen    -12.330,21       -13.621,19
b) Bewirtschaftungskosten    -196.645,58       -285.897,22
c) Verwaltungsvergütung    -602.316,95       -617.274,89
d) Verwahrstellenvergütung    -42.840,00       -42.960,70
e) Prüfungs- und Veröffentlichungskosten    -47.990,16       -56.039,25
f) sonstige Aufwendungen    -454.418,16       -461.091,51
Summe der Aufwendungen       -1.356.541,06    
3. Ordentlicher Nettoertrag       -895.508,94    -814.137,42
4. Veräußerungsgeschäfte          
a) Realisierte Verluste Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften    -304.461,41       0,00
      -304.461,41    
5. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres       -1.199.970,35    -814.137,42
6. Zeitwertänderung          
a) Erträge aus der Neubewertung    913.592,65       2.727.048,12
b) Aufwendungen aus der Neubewertung    -3.874.293,75       -3.426.632,14
Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres       -2.960.701,10    -699.584,02
7. Ergebnis des Geschäftsjahres       -4.160.671,45    -1.513.721,44
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG Landshut

A. Allgemeine Angaben

Bei der Gesellschaft handelt es sich um einen Publikums-AIF (geschlossenes Investmentvermögen) in der Form einer Kommanditgesellschaft. Die Gesellschaft ist eine kleine Personenhandelsgesellschaft im Sinne von § 264a i. V. m. § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften unter Beachtung der besonderen Bestimmungen in § 264c HGB, der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) sowie der Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und -Bewertungsverordnung (KARBV) aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des Handelsgesetzbuches teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter der Nummer HRA 9549 eingetragen.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden die allgemeinen Bewertungsgrundsätze (§§ 252 ff. HGB), die besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie die besonderen Bewertungsvorschriften (§§ 158, 135 KAGB, §§ 21 Abs. 3, 26 ff. KARBV) beachtet.

Für die Beteiligungen werden gemäß § 32 KARBV im Berichtsjahr grundsätzlich die Verkehrswerte zugrunde gelegt, die sich bei sorgfältiger Einschätzung nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ergeben. Dabei werden die anerkannten Grundsätze der Unternehmensbewertung beachtet. Soweit entsprechende Daten von den Beteiligungsgesellschaften zur Verfügung gestellt wurden, erfolgte die Bewertung auf Basis künftiger Ertragsprognosen unter Anwendung eines Ertrags- oder Cash-Flow-basierten Ansatzes. Soweit entsprechende Daten nicht zur Verfügung standen, erfolgte die Bewertung mittels alternativer Verfahren.

Die Barmittel und Barmitteläquivalente werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bewertet. Allen erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Das Eigenkapital entspricht den bis zum 31. Dezember 2018 gezeichneten Kapitalanteilen der Kommanditisten abzüglich der ausstehenden Einlagen zum Nominalwert, den kumulierten Jahresergebnissen seit Errichtung der Gesellschaft und den Entnahmen (anrechenbare Steuern) der Kommanditisten. Bereits eingeforderte ausstehende Einlagen von säumigen Anlegern wurden gem. § 272 Abs. 1 HGB in den Forderungen ausgewiesen.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Beteiligungen

Nachfolgende Beteiligungen befinden sich zum 31. Dezember 2018 im Portfolio:
   Grund-/Stamm-/Kommanditkapital    Eigenkapital    Beteiligungsquote    Zeitpunkt des Ersterwerbs    Verkehrswert
Firma    T€    T€    %    Jahr    T€
GA Global Asset Fund GmbH & Co. KG, Landshut    59.433    22.435    4,72    2008    1.064

Vorjahr

712
GC Global Chance Fund GmbH & Co. KG, Landshut (3)    29.900    2.530    0,5    2008    10

Vorjahr

28

 
MIG GmbH & Co. Fonds 1 KG i. L., München (4)    29.840    5.463    0,06    2009    2

gleich
MIG GmbH & Co. Fonds 2 KG, München (4)    41.679    13.968    4,32    2008    370

Vorjahr

405

 
MIG GmbH & Co. Fonds 3 KG i. L., München (4)    49.938    14.254    0,1    2008    27

Vorjahr

15
MIG GmbH & Co. Fonds 4 KG, München (4)    86.644    20.574    0,6    2008    87

Vorjahr

100
MIG GmbH & Co. Fonds 5 KG, München (4)    71.768    13.393    0,13    2008    18

gleich
MIG GmbH & Co. Fonds 6 KG, München (4)    75.575    16.837    0,01    2009    2

gleich
MIG GmbH & Co. Fonds 7 KG, München (4)    34.562    23.243    0,1    2009    62

Vorjahr

43

 
V+ GmbH & Co. Fonds 1 KG, Landshut    27.615    10.666    5,41    2008    578

Vorjahr

872

 
Ncardia S.A., Charleroi, Belgien    25.753    10.753    2,26    2008    163

Vorjahr

796

 
Apeptico GmbH, Wien, Österreich    107    -2.718    6,91    2010    3.024

Vorjahr

2.925

 
Grid Content Group AG, Baierbrunn (5)    3.331    -1.568    39,03    2009    0
Grid TV Deutschland GmbH, Baierbrunn (5)    45    -287    25    2009    0
Grid TV AG Schweiz, Zürich, Schweiz (1)    –    –    –    2009    0
4 DForce GmbH, Meiningen (4)    25    -1.273    7,5    2009    0
AMVAC AG, Zug, Schweiz (2), (5)    811    511    1,98    2009    0
B.O.T. Aircraft AG, Triesen, Liechtenstein (2), (5)    230    358    11,74    2010    0
BMDSys Production GmbH, Magdeburg (1)    –    –    –    2010    0
Indago GmbH, Leipzig (4)    43    -1.705    3,33    2010    0
Curadis GmbH, Erlangen    120    471    1,68    2010    53

Vorjahr

113

 
Euroferm GmbH, Erlangen (5)    248    -1.922    10,79    2010    0
Päx Food AG, Magdeburg (3)    9.108    4.220    7,85    2010    0

Vorjahr

641

 
Hospita Medical AG, Luzern, Schweiz (1)    –    –    –    2010    0
Redbiotec AG, Schlieren, Schweiz (2)    387    488    1,13    2010    175

Vorjahr

176
Exergy GmbH, München (4)    25    -454    5    2012    0
Nasco AG, Hamburg    12.371    12.759    1,39    2015    717

Vorjahr

582

 
neuroCare Group GmbH, München    35    2.338    3,89    2017    953

gleich
SolMic Research GmbH, Düsseldorf    1.325    -2.472    37,7    2016    1.600

Vorjahr

2.842

 
V+ Beteiligungs 2 GmbH, Landshut (6)    25    35    100    2016    35

Vorjahr

23

 

(1) Angaben nicht oder teilweise nicht ermittelbar.
(2) CHF in € umgerechnet zum Stichtagskurs
(3) Eigenkapital per 31.12.2018 basiert auf vorläufigem Jahresabschluss
(4) Eigenkapital entspricht dem Stand zum 31.12.2017, da aktuelle Zahlen nicht vorliegen
(5) Eigenkapital entspricht dem Stand zum 31.12.2014, da aktuelle Zahlen nicht vorliegen
(6) Hierbei handelt es sich um sämtliche Anteile an der Komplementärin (Einheitsgesellschaft)

Die Gesellschaft übt aufgrund der Beteiligungshöhen keinen beherrschenden Einfluss auf die Beteiligungsgesellschaften aus.

2. Forderungen

Die Position enthält Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von nominal T€ 4.263 (Vj. T€ 3.451). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um eingeforderte ausstehende Einlagen.

Bei den Forderungen sind, wie im Vorjahr, keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr zu verzeichnen.

3. Rückstellungen

Die Rückstellungen beinhalten Beträge für die Ermittlung der Verkehrswerte des Investitionsportfolios zum 31.12.2018 in Höhe von T€ 77 (Vj. T€ 95), für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von T€ 48 (Vj. T€ 50) sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 40 (Vj. T€ 40). Die Restlaufzeit der Rückstellungen liegt, wie im Vorjahr, unter einem Jahr.

4. Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 16 (Vj. T€ 1). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Überzahlungen und ausstehende Auszahlungen betreffend einzelne Anleger.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus dem Erwerb von Investitionsgütern. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten liegt, wie im Vorjahr, unter einem Jahr.

D. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträge sind in Höhe von T€ 135 (Vj. T€ 637) periodenfremde Erträge enthalten. Es handelt sich um Erträge aus Rücktritten von Anlegern und damit zusammenhängenden Schadenersatzleistungen in Höhe von T€ 135 (Vj. T€ 85). Zudem beinhaltet die Position Erträge aus der Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 296 (Vj. T€ 0).

2. Sonstige Aufwendungen

Die sonstigen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 23). Die sonstigen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für die Anlegerbetreuung in Höhe von T€ 360 (Vj. T€ 355) sowie den Bonusaufwand im Zusammenhang mit der Sonderzahlung bei Zeichnung und einer termingerechten Ratenzahlung während der Einzahlungsphase in Höhe von T€ 55 (Vj. T€ 39).

E. Sonstige Angaben zum Jahresabschluss

1. Gesamtkostenquote

Die Gesamtkostenquote beträgt 9,07 %. Diese drückt sämtliche vom Investmentvermögen im Jahresverlauf getragenen laufenden Kosten und Zahlungen (ohne Transaktionskosten und Zinsen aus Kreditaufnahme) im Verhältnis zum Nettoinventarwert aus.
   2018    2017
Nettoinventarwert in €    14.954.205,46    17.785.407,01
Gesamtkosten in €    1.356.541,06    1.476.884,76
Gesamtkostenquote in %    9,07%    8,30%

Eine erfolgsabhängige Verwaltungsvergütung oder eine zusätzliche Verwaltungsvergütung für den Erwerb von Beteiligungen ist im Geschäftsjahr nicht angefallen.

2. Vergütungen/Rückvergütungen

Die Vergütungen der Kapitalverwaltungsgesellschaft bzw. der Verwahrstelle betragen im Geschäftsjahr 2018 T€ 501 (Vj. 612) bzw. T€ 43 (Vj. 43).

Der Kapitalverwaltungsgesellschaft fließen keine Rückvergütungen der aus dem Investmentvermögen an die Verwahrstelle und Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwandserstattungen zu. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft gewährt keine so genannten Vermittlungsprovisionen an Vermittler aus der von dem Investmentvermögen an sie geleisteten Vergütungen.

3. Vergleichende Wertentwicklung sowie Anzahl der umlaufenden Anteile und Anteilklassen

Der Wert je Anteil hat sich wie folgt entwickelt:
      31.12.2018    31.12.2017    31.12.2016
Beteiligungen    T€    9.017    11.248    9.620
Barmittel    T€    2.499    3.819    5.581
übrige Aktiva    T€    3.992    3.632    3.818
Rückstellungen und Verbindlichkeiten    T€    554    914    1.661
Fondsvermögen    T€    14.954    17.785    17.358
umlaufende Anteile/je 100 €    Stück    953.243    998.208    1.075.583
Anteilswert    €    15,69    17,82    16,14

Warnhinweis:

Die bisherige Wertentwicklung ist kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Es gibt neben den Anlegern zwei weitere Anteilklassen:

a) Die Komplementärin hat nach den Regelungen des Gesellschaftsvertrags keine Einlage zu leisten. Sie ist am Gesellschaftsvermögen nicht beteiligt.

b) Die geschäftsführende Kommanditistin übernimmt eine Kapitaleinlage in Höhe von € 1.000,00.

4. Gewinnverwendungsrechnung
   2018    2017
   €    €
1. realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres    -1.199.970,35    -814.137,42
2. Belastung auf Kapitalkonten    1.199.970,35    814.137,42
3. Bilanzgewinn/Bilanzverlust    0,00    0,00

5. Entwicklungsrechnung
   2018    2017
   €    €
I. Wert des Eigenkapitals des Komplementärs am Beginn des Geschäftsjahres    0,00    0,00
1. Entnahmen für das Vorjahr    0,00    0,00
2. Zwischenentnahmen/sonstige Entnahmen    0,00    0,00
3. Mittelzufluss (netto)    0,00    0,00
a) Mittelzuflüsse aus Gesellschaftereintritten    0,00    0,00
b) Mittelabflüsse aus Gesellschafteraustritten    0,00    0,00
4. realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung    0,00    0,00
5. nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres    0,00    0,00
II. Wert des Eigenkapitals des Komplementärs am Ende des Geschäftsjahres    0,00    0,00
I. Wert des Eigenkapitals der Kommanditisten am Beginn des Geschäftsjahres    17.785.407,01    17.358.478,34
1. Entnahmen für das Vorjahr    0,00    0,00
2. nicht zahlungswirksame Vorgänge i. Z. m. Gesellschafteraustritten und Minderungen von Einlageverpflichtungen    -73.580,51    -88.927,62
3. Veränderung ausstehende Einlagen, eingefordert    811.610,00    1.170.685,00
4. Zwischenentnahmen/sonstige Entnahmen    0,00    0,00
5. Mittelzufluss (netto)    591.440,41    858.892,73
a) Mittelzuflüsse aus Einzahlungen Gesellschafter    652.636,87    896.892,73
b) Mittelabflüsse aus Gesellschafteraustritten    -61.196,46    -38.435,46
6. realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung    -1.199.970,35    -814.137,42
7. nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres    -2.960.701,10    -699.584,02
II. Wert des Eigenkapitals der Kommanditisten am Ende des Geschäftsjahres    14.954.205,46    17.785.407,01

6. Darstellung der Kapitalkonten

Für jeden Gesellschafter werden zwei unverzinsliche Kapitalkonten und ein Verrechnungskonto geführt (§ 5 Gesellschaftsvertrag).

a) Kapitalkonto I:

Auf dem Kapitalkonto I wird der übernommene feste Kapitalanteil des Gesellschafters gebucht. Dieser entspricht dem im Zeichnungsschein genannten Beteiligungsbetrag.

b) Kapitalkonto II:

Auf dem Kapitalkonto II werden Gewinne, Verluste und über die Einlageverpflichtung hinausgehende Einlagen und Entnahmen gebucht.

c) Verrechnungskonto:

Auf den Verrechnungskonten wird der sonstige Leistungsverkehr zwischen Gesellschaft und Gesellschafter erfasst. Diese Konten haben im Verhältnis der Gesellschaft zu den Gesellschaftern Forderungs- oder Verbindlichkeitencharakter.
   Komplementär 31.12.2018    Kommanditisten 31.12.2018
   €    €
Kapitalkonto I (gezeichnete Kapitalanteile)    0,00    95.324.260,00
ausstehende Einlagen    0,00    -21.868.838,15
Kapitalkonto II    0,00    -58.501.216,39
   0,00    14.954.205,46

7. Zusätzliche Informationen gem. § 300 KAGB

Das Fondsvermögen enthält Vermögensgegenstände, die gegebenenfalls schwer liquidierbar sind. Es handelt sich hierbei um unternehmerische Beteiligungen, deren wirtschaftlicher Erfolg von vielen Faktoren abhängt. Es gibt keinen Sekundärmarkt für diese Vermögensgegenstände.

8. Gesellschaftsorgane

Geschäftsführender Kommanditist:

Herr Hans-Jürgen Brunner, Regensburg

Persönlich haftender Gesellschafter:

V+ Beteiligungs 02 GmbH, Landshut, (Amtsgericht Landshut HRB 10581), diese wiederum vertreten durch Herrn Hans-Jürgen Brunner

Das Stammkapital der Komplementärin beträgt zum 31.12.2018 € 25.000,00.

9. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Ereignisse ergeben, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

 

Landshut, den 27. Juni 2019

Geschäftsführer der V+ GmbH & Co. 2 KG

 

München, den 27. Juni 2019

Vorstand der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG
Lagebericht
der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG für das Geschäftsjahr 2018

I. Branchenentwicklung

1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

„2018 war ein weiteres erfolgreiches Jahr für den Venture Capital- und Private Equity-Markt. Einen Stimmungs- oder Markteinbruch in der Branche erwarten wir für 2019 nicht, wenngleich gerade die Investoren im Spätphasensegment sensibler auf Umfeldänderungen reagieren als die Venture Capital-Vertreter.“ (Ulrike Hinrichs, geschäftsführendes BVK-Vorstandsmitglied). Der deutsche Private-Equity-Markt hat sich in 2018 merklich abgekühlt – bleibt aber auf hohem Niveau. Finanzinvestoren tätigten nach 227 Deals im Jahr 2017 nur noch 216 im Jahr 2018. Und auch das Dealvolumen ging von 19,4 Milliarden Euro auf 17,9 Milliarden Euro zurück. Allerdings war das Vorjahr außergewöhnlich stark: Es markierte die höchste Anzahl an Deals und den zweithöchsten Transaktionswert seit der Finanzkrise.

Bei den Verkäufen deutscher Unternehmensbeteiligungen, sogenannten Exits, hielten sich die Finanzinvestoren – in den Vorjahren die Treiber des Transaktionsgeschehens – zuletzt merklich zurück. Die Secondary Buyouts, also Verkäufe an andere Finanzinvestoren, gingen von 33 im zweiten Halbjahr 2017 auf 20 in der zweiten Jahreshälfte 2018 zurück. Im selben Zeitraum sank der Wert von 5,6 Milliarden um drei Viertel auf 1,4 Milliarden Euro.

(Ergebnisse einer Analyse des deutschen Private-Equity-Marktes durch das Prüfungs- und Beratungsunternehmen EY.)

2. Prognosebericht

Die aktuellen Unsicherheiten des Marktes wertet EY als einen der entscheidenden Faktoren für die Entwicklung des Marktes 2019: „Der Brexit-Prozess, der Handelskrieg der USA mit China oder die Haushaltskrise in Italien können alle bremsend auf den Markt wirken, wenn sie nicht zufriedenstellend gelöst werden. Grundsätzlich sind die Bedingungen für ein weiterhin sehr hohes Niveau aber gut: Die Transformation der Unternehmen ist noch lange nicht abgeschlossen. Der Druck zur Veränderung bleibt bestehen, was auch Finanzinvestoren interessante Anlagemöglichkeiten bietet. Derzeit sind zahlreiche große Veräußerungen von Unternehmensteilen in der Vorbereitung, die 2019 zum Abschluss kommen werden.

II. Grundlagen der Gesellschaft

1. Allgemeine Angaben

Die V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG, Landshut, ist ein geschlossener Publikums-AIF im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Landshut unter der HRA 9549 eingetragen.

Die Platzierung der Anteile des AIF wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2010 eingestellt. Weitere Zeichnungen sind nicht möglich und auch nicht zulässig. Die Zeichnungssumme wird von den Anlegern ratierlich eingezahlt.

Das Geschäftsjahr 2018 ist für die Gesellschaft das fünfte Jahr im Zeichen der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Am 22. Juli 2013 trat in Folge der Verpflichtung zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61 EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 über die Verwalter alternativer Investmentfonds und zur Änderung der Richtlinien 2003/41/EG und 2009/65/EG und der Verordnungen (EG) Nr. 1060/2009 und (EU) Nr. 1095/2010 (ABI. L 174 vom 1. Juli 2011, S. 1) (AIFM-Richtlinie) das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) in Kraft. Als Folge haben sich erhebliche Veränderungen in der internen Struktur der Gesellschaft ergeben.

Die neu gegründete V+ Beteiligungs 02 GmbH, eingetragen am Amtsgericht Landshut unter HRB 10581, vertreten durch den aktuellen Geschäftsführer Herrn Brunner, wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 13.02.2017 zur neuen, einzelvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Komplementärin der Gesellschaft und mit Bestellungsvertrag vom 28.02.2017 bestellt; sie ist der Gesellschaft ohne Leistung einer Einlage und ohne Beteiligung am Vermögen beigetreten. Alleinige Gesellschafterin der V+ Beteiligungs 02 GmbH ist die Fondsgesellschaft V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG.

Die Geschäftsführung der neuen Treuhandgesellschaft, Sachwert Beteiligungstreuhand GmbH wird seit dem 13.11.2017 durch Herrn Jürgen Brunner erbracht.

Die Anlegerverwaltung wie auch die Buchhaltung des V+ 2 Fonds werden seit dem 01.03.2017 in einem Auslagerungsverhältnis von der Prospero Service GmbH, mit Sitz in Konstanz wahrgenommen.

2. Anlageziele und Anlagepolitik

Zweck der Gesellschaft ist die Verwaltung eigenen Gesellschaftsvermögens durch Erwerb, Halten, Verwalten und Veräußerung von bereits bestehenden Beteiligungen an anderen Unternehmen, die im Bereich des Venture Capital tätig sind. Die Gesellschaft kann derartige Beteiligungen insbesondere an Kommanditgesellschaften eingehen. Die Haftung für die Beteiligungen ist auf die Einlage zu begrenzen. Die Gesellschaft wird selbst keinen eigenen Geschäftsbetrieb unterhalten, sondern sich auf das Halten, den Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen beschränken. Die Gesellschaft ist berechtigt, die Beteiligungen zu veräußern.

Die Finanzierung des Gesellschaftszwecks der Gesellschaft erfolgt durch den Beitritt und die Leistung von Beiträgen weiterer Gesellschafter als Treugeber.

Ziel bei Anlagen im Bereich des Wachstumskapitals ist es, eine überdurchschnittlich hohe Rendite zu erzielen, indem Investitionen in ein diversifiziertes Portfolio aus Venture-Capital Anlagen erfolgen. Dadurch sollen neben laufenden Erträgen primär mittel- und langfristige Wertsteigerungen erreicht werden.

Allerdings ist das Risiko eines zumindest teilweisen Kapitalverlustes – wie es häufig bei hohen Rendite-Erwartungen der Fall ist – durchaus gegeben. Die Gesellschaft versucht, das Risiko durch eine möglichst breite Streuung der Anlagen nach z. B. Ländern oder/und Branchen so gering wie möglich zu halten. Allerdings verbleibt – insbesondere im Gegensatz zu den anderen vorgesehenen Investments – ein nicht unerhebliches Restrisiko.

III. Tätigkeitsbericht der Kapitalverwaltungsgesellschaft und Angaben zur Verwahrstelle

Mit Vertrag vom 20. September 2015 wurde die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG, München, als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft bestellt.

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG ist eine registrierte AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des § 2 Abs. 5 i. V. mit § 1 Abs. 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Nr. 1 KAGB mit Sitz in München. Die KVG ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gem. § 44 KAGB registriert und kann somit nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 KAGB von Investmentvermögen oder im Namen eines Investmentvermögens als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft bestellt werden.

Die Laufzeit des Vertrags ist unbestimmt. Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines Kalenderjahres gekündigt werden, erstmals zum 31. Dezember 2018. Die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Im Falle einer außerordentlichen Kündigung durch die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG beträgt die Kündigungsfrist mindestens sechs Monate.

Die laut Bestellungsvertrag von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG als KVG zu erbringenden Leistungen lassen sich wie folgt gliedern:
•    

Die Aufgaben der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG umfassen das Risikomanagement und das Portfoliomanagement. Zusätzlich übernimmt die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG folgende weitere in Anhang I der Richtlinie 2011/61/EU (AIFM-Richtlinie) genannte Aufgaben:
•    

Dienstleistungen der Fondsbuchhaltung und Rechnungslegung
•    

Meldepflichten
•    

Feststellung des Wertes des Kommanditanlagevermögens
•    

Überwachung der Einhaltung der Rechtsvorschriften, soweit sie Verpflichtungen der KVG betreffen oder für deren Einhaltung die KVG aus anderen Gründen Sorge zu tragen hat
•    

Kundenanfragen
•    

Bewertung
•    

Vorbereitung und Aufstellung von Steuererklärungen, einschließlich der Auswahl der entsprechenden Berater und Berufsträger
•    

Führung eines Anlegerregisters
•    

Gewinnausschüttung
•    

Ausgabe und Rücknahme von Anteilen
•    

Kontraktabrechnungen, einschließlich Versand
•    

Führung von Aufzeichnungen

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG ist berechtigt, die zu erbringenden Dienstleistungen insgesamt oder teilweise auf Dritte zu übertragen.

Vergütung

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG erhält gemäß Bestellungsvertrag eine jährliche, jeweils zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres fällige Pauschalvergütung in Höhe von 3,0 % der Bemessungsgrundlage, maximal jedoch EUR 500.000,00. Bemessungsgrundlage ist der durchschnittliche Nettoinventarwert des AIF im jeweiligen Geschäftsjahr zuzüglich der bis zum jeweiligen Berechnungsstichtag vom AIF an die Anleger geleisteten Auszahlungen, höchstens jedoch 100 % des von den Anlegern gezeichneten Kommanditkapitals.

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG erhält für ihre Tätigkeiten nach § 2 Abs. 2 des Bestellungsvertrages eine jährliche zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres fällige Pauschalvergütung in Höhe von 2,10 % der Bemessungsgrundlage, maximal jedoch EUR 355.000,00. Bemessungsgrundlage ist der durchschnittliche Nettoinventarwert des AIF im jeweiligen Geschäftsjahr zuzüglich der bis zum jeweiligen Berechnungsstichtag vom AIF an die Anleger geleisteten Auszahlungen, höchstens jedoch 100 % des von den Anlegern gezeichneten Kommanditkapitals.

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG erhält monatliche Abschlagszahlungen in Höhe von je 1/12 der vorbenannten Vergütungsbestandteile.

Die zuvor genannten Beträge berücksichtigen aktuelle Umsatzsteuersätze. Bei einer Änderung des gesetzlichen Umsatzsteuersatzes werden die genannten Bruttobeträge bzw. Prozentsätze entsprechend angepasst. Insofern einzelne Beträge von der Umsatzsteuer befreit werden, gelten die aufgeführten Beträge als Nettobeträge.

Extern anfallende Kosten werden von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG samt Nachweis an den AIF weiterbelastet.

Die Aufwendungen für die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG belaufen sich im Geschäftsjahr 2018 auf gesamt TEUR 724 zzgl. USt., wobei TEUR 5 auf die Endabrechnung für 2017 entfallen. Dies inkludiert zum einen die Verwaltungsvergütung der Kapitalverwaltungsgesellschaft sowie die Vergütung für die Anlegerverwaltung und Buchhaltung.

Angaben zu den Vergütungen nach § 101 Abs. 3 KAGB
Gesamtsumme der von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG    
als KVG im Geschäftsjahr gezahlten Mitarbeitervergütung    EUR 435.610,-
davon feste Vergütung    EUR 435.610,-
davon variable Vergütung    keine
Anzahl der Mitarbeiter der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG    8 (zeitweise 9)
Gesamtsumme der von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG    
im Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Führungskräfte und Mitarbeiter, deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil des AIF ausgewirkt hat    EUR 32.500,00
davon Führungskräfte    EUR 32.500,00
davon andere Mitarbeiter    keine

Haftung

Für Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund einschließlich unerlaubter Handlung, haftet die KVG nur bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder der Gesundheit, sofern und soweit nicht die nachfolgenden Ausfiihrungen oder zwingende gesetzliche Vorschriften etwas Anderes bestimmen.

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG haftet für leichte Fahrlässigkeit, wenn sie eine Vertragspflicht verletzt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchfiihrung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung der AIF regelmäßig vertrauen darf (sog. „Kardinalpflichten“). In diesen Fällen ist die Haftung der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG auf typische und vorhersehbare Schäden beschränkt. In allen anderen Fällen und soweit gesetzlich zulässig haftet die KVG nicht für leichte Fahrlässigkeit.

Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG haftet nicht für Verluste, die aus eigenen Verfügungen des AIF ohne vorherige Abstimmung mit der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG resultieren.

Angaben zur Verwahrstelle

Verwahrstelle ist die CACEIS Bank S.A., Germany Branch.

IV. Wesentliche Risiken der Gesellschaft

Der Erfolg einer unternehmerischen Beteiligung hängt neben steuer- und rechtlichen Rahmenbedingungen insbesondere von deren wirtschaftlicher Entwicklung ab. Letztere ist nur schwer prognostizierbar.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft gibt keine Garantie für eine bestimmte Entwicklung der Beteiligungsgesellschaft „V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG“ ab. Änderungen der steuerlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Umstände können dazu führen, dass die Rentabilität, der Wert und die Verwertbarkeit einer Beteiligung an der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG beeinflusst werden.

Die Ertragssituation der Beteiligungsgesellschaft kann sich durch die Änderung der genannten Rahmenbedingungen verbessern oder verschlechtern, auch können hinsichtlich des Wertes der Beteiligung Wertverbesserungen oder Wertminderungen eintreten.

Im ungünstigsten Fall können solche Entwicklungen, wie bei jeder unternehmerischen Beteiligung, sogar zu einem Totalverlust der Kapitalanlage führen.

Die nachfolgenden Ausführungen sollen die wesentlichen Risiken, die sich für einen Anleger ergeben können, darstellen.

1. Risiko „Unternehmerische Beteiligung“

Die Beteiligungsgesellschaft investiert in Anlagen im Bereich des Wachstumskapitals (Venture-Capital und Private-Equity).

Den Anleger, der sich an der Beteiligungsgesellschaft beteiligt hat, trifft das Risiko des Erfolges oder Misserfolges der Beteiligungsgesellschaft unmittelbar.

Da es sich um eine unternehmerische Beteiligung handelt, hängt der wirtschaftliche Erfolg von vielen Faktoren ab, z. B. von den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Managemententscheidungen.

Anders als bei einer Anlage auf einem Sparbuch oder Festgeld wird keine feststehende Verzinsung erzielt.

2. Risiko „Wertentwicklung“

Der Wert des Anteils des Kommanditisten leitet sich aus dem Wert des gesamten Gesellschaftsvermögens ab. Der Wert des Gesellschaftsvermögens unterliegt Schwankungen, je nachdem, wie sich die Vermögensgegenstände, in die das Gesellschaftsvermögen investiert wird, wertmäßig entwickeln. In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass Aufwendungen, die die Gesellschaft am Anfang zu tätigen hat („so genannte Fondsnebenkosten“), das für Investitionen zur Verfügung stehende Kapital erheblich reduzieren. Diese Aufwendungen schmälern das Gesamtergebnis der Gesellschaft deutlich. Von nicht unerheblicher Bedeutung ist weiterhin, dass Sonderzahlungen der Anleger, die diese im Zusammenhang mit ihrem Beitritt zur Gesellschaft vorfällig auf ihre Einlage leisten, dazu führen, dass die Anleger eine Gutschrift in Höhe der Sonderzahlung (ohne Agio) von der Beteiligungsgesellschaft erhalten. Dies geht zu Lasten aller Anleger, da sich insoweit das Gesellschaftsvermögen mindert. Auch dieser Betrag muss durch die Ertragsentwicklung aufgeholt werden. Andererseits steht der Gesellschaft in diesem Fall früher Investitionskapital zur Verfügung.

Die tatsächliche Wertentwicklung kann gegenüber der zu erwartenden Wertentwicklung vergleichbarer Anlagen zurückbleiben. Die Wertentwicklung des Gesamtinvestments könnte im Extremfall so stark reduziert werden, dass bei Beendigung der Gesellschaft das für den Anleger zur Verfügung stehende Guthaben erheblich niedriger wäre als das eingesetzte Kapital oder sogar verloren wäre.

Es besteht zudem folgendes Insolvenzrisiko der Beteiligungsgesellschaft: Die Gesellschaft hat einige feste Zahlungsverpflichtungen, die nicht unmittelbar an eingehende Anlegergelder geknüpft sind. Dies gilt z. B. für die laufenden Verwaltungskosten. Mit Rücksicht darauf ist nicht auszuschließen, dass die Beteiligungsgesellschaft in die Zahlungsunfähigkeit gerät, wenn zu große Anteile der Liquidität gebunden sind.

3. Risiko „Zusammensetzung des Portfolios“

Die Beteiligungsgesellschaft investiert in Venture-Capital/Private-Equity-Anlagen. Über die Art und die Höhe der gesamten Investitionen der Beteiligungsgesellschaft entscheidet das Portfolio Management. Die Anlagen im Venture-Capital- und Private-Equity-Bereich sind risikobehaftet. Bei Venture-Capital- und Private-Equity Gesellschaften ist die Entwicklung normalerweise im Zeitpunkt der Investitionsentscheidung noch nicht sicher prognostizierbar. Das Risiko, dass Manager der Unternehmen, in die die Beteiligungsgesellschaft investiert, Fehlentscheidungen treffen oder ihre Position aufgeben und nur unzureichend bzw. erst nach zeitintensiver Suche ersetzt werden können, ist ebenfalls zu beachten.

Der Erfolg der Beteiligungsgesellschaft bei der Auswahl und Folgebetreuung der getätigten Investitionen hängt maßgeblich von der Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit der Geschäftsleitung der Beteiligungsgesellschaft und des Portfolio Managements ab.

Sollten die Geschäftsleitung der Beteiligungsgesellschaft und das Portfolio Management ganz oder teilweise ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen können oder wollen, dann kann dies erhebliche negative Auswirkungen auf die Auswahl und Folgebetreuung sowie auf die Kontrolle der Investitionen haben. Sofern sich die Beteiligungsgesellschaft dann der Hilfe einer neuen Geschäftsführung bedienen muss, kann dies gegebenenfalls zu wesentlichen – nicht kalkulierten – zusätzlichen Vergütungen und so zu Ertragsminderungen führen.

4. Risiko „Gesellschafterstellung“

Haftung

Ein Kommanditist haftet gegenüber Gläubigern der Beteiligungsgesellschaft nur bis zur Höhe seiner im Handelsregister eingetragenen Haftsumme. Bis zu diesem Betrag haftet er gegenüber den Gläubigern, solange er die Einlage noch nicht erbracht hat. Die Haftung würde wiederaufleben, wenn die Einlage des Kommanditisten unter die Haftsumme durch Rückzahlung von Einlagebeträgen absinkt. Dies ist nur theoretisch möglich, da die Geschäftsführung der Beteiligungsgesellschaft Einlagerückzahlungen nicht zulassen wird und die Haftsumme im Verhältnis zum Kommanditkapital 10 % beträgt. Unabhängig von der Außenhaftung schuldet der Kommanditist gegenüber der Beteiligungsgesellschaft die Erbringung der Einlage in voller Höhe.

Gewinnentnahmen

Bei der Beteiligungsgesellschaft handelt es sich um eine ausschüttende Gesellschaft, d.h. Gewinne werden grundsätzlich ausgeschüttet und nicht thesauriert Die Entnahmemöglichkeit von Gewinnen hängt aber u. a. von der wirtschaftlichen und finanziellen Situation der Gesellschaft ab, so dass der Anleger nicht in jedem Fall davon ausgehen kann, dass ihm Liquidität bei einem erfolgreichen Exit zufließt.

Risiko Veräußerbarkeit

Bei der Beteiligung handelt es sich um einen Kommanditanteil. Kommanditanteile an geschlossenen Anlagefonds sind nur schwer veräußerbar, da ein funktionierender Zweitmarkt für diese Fondsanteile fehlt.

5. Risiko „Liquidität“

Auf Grund des Anlagekonzepts ist die Gesellschaft auf die ratierlichen Einzahlungen der Anleger angewiesen. Für den Fall, dass Einzahlungen im nennenswerten Umfang ausbleiben sollten, kann es zu Liquiditätsengpässen kommen. Dies kann dazu führen, dass keine Neuinvestitionen getätigt werden bzw. bestehende Investments nicht fristgerecht bedient werden können.

V. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Entwicklung des Beteiligungsportfolios und sonstiger Wertpapiere sowie der liquiden Mittel

Die Fondsgesellschaft hat im Berichtsjahr ihre Bestandsbeteiligungen teilweise weiter finanziert, weitere Beteiligungsunternehmen wurden nicht erworben. Dem Unternehmen PäxFood AG, mit Sitz in Magdeburg wurden in einer Finanzierungsrunde im Geschäftsjahr neue Mittel im Gesamtvolumen von insgesamt TEUR 87 durch die V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG zur Verfügung gestellt. Bei einer weiteren Bridgefinanzierung des Unternehmens übte V+2 einen Verzicht aus.

Daneben hat die Fondsgesellschaft zu Gunsten der SolMic Research GmbH, mit Sitz in Düsseldorf zwei Darlehen im Gesamtvolumen von TEUR 275 begeben

Die Einbringung der ehemaligen Axiogenesis AG in die heutige Ncardia Gruppe wurde im Jahr 2018 abschliessend umgesetzt. Über eine anhängende Finanzierungsrunde wurde der Gruppe weitere Liquidität zugeführt.

Die Neurocaregroup GmbH hat im Jahr 2018 den Gesellschaftern die Umwandlung in eine AG zum Beschluss gestellt, um sich für einen geplanten Börsengang in 2020 an der ASX (Börsenplatz in Australien) vorzubereiten. Die Entwicklungen der Gesellschaft zeichnen sich als sehr positiv ab und zudem konnten weitere pre-IP0 Investoren gewonnen werden.

Mit der Apeptico GmbH befindet sich ein weiteres Zielunternehmen in fortgeschrittener Phase. Im Zuge dieser werden sowohl Auslizensierungen wie auch Share oder Asset Deals evaluiert, die primär eine Studienfinanzierung Phase III einhergehend mit Teilexits bestehender Gesellschafter zum Ziel hat. Auch ein Gesamtexit kann im Zuge dessen nicht ausgeschlossen werden.

Die Curadis GmbH ist Jahresende 2018 nach Beendigung der SAKK-Studie ebenfalls in Vorbereitungen für eine Veräußerung getreten. Zu diesem Zweck wurde eine Anwaltskanzlei beauftragt insbesondere potenzielle Kaufkandidaten im asiatischen Raum zu evaluieren, um dadurch möglichst hohe Werte erzielen zu können. Alternativ dazu könnte ein strategischer Partner für die Finanzierung und Umsetzung einer weiteren Studie gewonnen werden. Die derzeitigen Planungen gehen von einer Umsetzung in 2019 aus.

Die NASCO AG weitet sehr erfolgreich durch gezielte Erhöhung bestehender Konzessionsanteile den operativen Betrieb im Bereich der Heliumexploration aus und stellt mit ihren Förderrechten wie auch fixierten Mindestabnahmeverträgen mittlerweile einen signifikanten Produzenten auf dem weltweiten Heliummarkt dar. Neben einer weiteren Optimierung der Explorationszugänge strebt die NASCO zudem eine Optimierung der Finanzierungsstruktur an, um zusätzliches Working Capital zu erwirken.

Die Redbiotec AG hat in 2018 eine weitere Eigenkapitalfinanzierung über die Ausgabe neuer Aktien umgesetzt. Die zugrunde gelegte Bewertung erwies sich filr V+2 als zu unattraktiv, weshalb letztlich auf bestehende Bezugsrechte verzichtet wurde.

V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG ist an der GA Asset Fund GmbH & Co. KG beteiligt. Diese hat im Jahr 2018 ihre Beteiligung an der die Siltectra GmbH erfolgreich veräußert, woraus der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG im Jahr 2019 eine Ausschüttung von rd. TEUR 456 erhalten hat.

Beteiligungen an anderen Fondsgesellschaften, die eine ratierliche Erbringung der jeweiligen Einlageverpflichtung vorsehen, wurden entsprechend bedient.

Zum Bilanzstichtag befinden sich Schuldverschreibungen der M1 Factoring GmbH, Dresden, im Umlaufvermögen der Fondsgesellschaft. Der objektivierte Wert der Schuldverschreibungen beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2018, einschließlich aufgelaufener Zinsforderungen, insgesamt TEUR 75 (Vj. TEUR 175).

Da seitens der M1 Factoring GmbH weder die vereinbarte Tilgungsvereinbarung bedient wurde, noch über sämtliche Anstrengungen gemeinsam mit der Geschäftsführung der M1 Factoring GmbH, ein tragendes Fortführungskonzept etabliert werden konnte, wurden die bestehenden Forderungen in Gesamthöhe von EUR 702.347,44 inklusive aufgelaufener Verzugszinsen mit Zahlungsziel 15. Juli 2019 fällig gestellt.

Die liquiden Mittel betragen zum 31. Dezember 2018 TEUR 2.499 (Vj.: TEUR 3.819). Die Zahlungsfähigkeit der Fondsgesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben.

2. Erläuterungen zum Jahresergebnis 2018

Das realisierte Ergebnis der Fondsgesellschaft beträgt im Geschäftsjahr 2018 TEUR -1.200 (Vj.: TEUR -814). Das Ergebnis nach Zeitwertänderung beträgt TEUR -4.161 (Vj.: EUR -1.514).

Die Fondsgesellschaft erzielte im Berichtsjahr Erträge in Höhe von TEUR 461 (Vj.: TEUR 663). Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Erträge aus Rücktritten von Anlegern und damit zusammenhängende Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 135 (Vj. TEUR 85) sowie um Erträge aus der Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten (TEUR 296). Im Vorjahr war zudem ein Forderungsverzicht (Vergleich 24. März 2017) von Seiten der bisherigen Komplementärin V+ Beteiligungs 02 GmbH in Höhe von TEUR 552 auszuweisen.

Die Aufwendungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 120 auf TEUR 1.357. Diese betreffen im Wesentlichen u. a. Aufwendungen für die Anlegerbetreuung (TEUR 360), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 159) sowie Aufwendungen für die Kapitalverwaltungsgesellschaft (TEUR 501).

Negativ beeinflusst wurde das Ergebnis des Geschäftsjahres durch Zeitwertänderungen in Höhe von TEUR -2.961 (Vj.: TEUR -700), die durch negative Entwicklungen bei den Beteiligungsgesellschaften/der Investments verursacht sind.

3. Wirtschaftliche/finanzielle Situation der Fondsgesellschaft im Geschäftsjahr 2018

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.190 verringert. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Wertberichtigungen auf Beteiligungen in Höhe von TEUR 2.230, die Verringerung liquider Mittel (TEUR 1.320) und die Wertberichtigung der Geschäftsanteilverpfändung gegenüber der M1 Factoring GmbH in Höhe von TEUR 100. Daneben wurde eine Wertberichtigung der eingeforderten ausstehenden Pflichteinlagen in Höhe von TEUR 639 vorgenommen.

Das Eigenkapital der Fondsgesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.831 vermindert. Die Eigenkapitalquote beträgt 96,43 % (Vj.: 95,11 %).

Die Fondsgesellschaft weist zum Bilanzstichtag eine kurzfristige Liquidität in Höhe von TEUR 2.499 auf Diesem Guthaben stehen Rückstellungen und Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 554 gegenüber. Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Bewertungs- und Prüfungskosten gebildet.

Die Fondsgesellschaft verfügt über ausreichende Liquidität zur Deckung ihrer kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie für die Vornahme weiterer Investitionen.

4. Nettoinventarwert des Fonds während des Geschäftsjahres sowie Portfolioübersicht zum 31. Dezember 2018

Der Wert des Gesellschaftsvermögens zum 31. Dezember 2018 beträgt TEUR 14.954.

Zum 31. Dezember 2018 betrug die Anzahl der umlaufenden Kommanditanteile 953.243 Stück. Der Wert eines Anteils (NAV = Net Asset Value) zum 31. Dezember 2018 beträgt EUR 15,69.
Portfolioübersicht
     31.12.2018
Beteiligungsunternehmen/liquide Mittel/Anleihen    Investitionssumme    Anteil am Fondsvermögen    NAV von 100    NAV des Portfolios
   TEUR    %       TEUR
GA Asset Fund GmbH & Co. KG    1.808    7,74    58,90    1.065
GC Global Chance Fund GmbH & Co. KG    111    0,48    9,01    10
MIG GmbH & Co. Fonds 1 KG i.L.    15    0,06    13,33    2
MIG GmbH & Co. Fonds 2 KG    867    3,71    42,68    370
MIG GmbH & Co. Fonds 3 KG i.L.    32    0,14    84,38    27
MIG GmbH & Co. Fonds 4 KG    205    0,88    42,44    87
MIG GmbH & Co. Fonds 5 KG    24    0,10    75,00    18
MIG GmbH & Co. Fonds 6 KG    6    0,03    33,33    2
MIG GmbH & Co. Fonds 7 KG    31    0,13    203,23    63
V+ GmbH & Co. Fonds 1 KG    1.610    6,89    35,90    578
Ncardia S.A.    3.806    16,29    4,28    163
Apeptico GmbH    1.031    4,41    293,31    3.024
Grid Content Group AG    825    3,53    0,00    0
Grid TV Deutschland GmbH    250    1,07    0,00    0
4 DForce GmbH    1.181    5,06    0,00    0
AMVAC AG    2.429    10,40    0,00    0
B.O.T. Aircraft AG    635    2,72    0,00    0
Indago GmbH    219    0,94    0,00    0
Curadis GmbH    476    2,04    11,13    53
Euroferm GmbH    546    2,34    0,00    0
Päx Food AG    1.292    5,53    0,00    0
Hospita Medical AG    254    1,09    0,00    0
Redbiotec AG    350    1,50    50,00    175
Exergy GmbH    151    0,65    0,00    0
Nasco AG    624    2,67    114,90    717
neuroCare Group GmbH    840    3,60    122,50    1.029
SolMic Research GmbH    500    2,14    312,00    1.560
Bankguthaben    2.499    10,70    100,00    2.499
Anleihe M1 Factoring GmbH    742    3,18    10,11    75
Summe    23.359    100,00       11.517

VI. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 der Fondsgesellschaft und ihrer Beteiligungsgesellschaften

Die Veräußerung der Beteiligung an der SolMic GmbH an einen chinesischen Großinvestor, die bereits für das zweite Halbjahr 2018 vorgesehen war, befindet sich nach wie vor in der Abwicklung. Die Beweggründe für die zeitliche Verzögerung liegen maßgeblich in den grenzübergreifenden Bestimmungen und Gesetzgebungen begründet. Die KVG geht von einer zeitnahen Unterzeichnung der Verträge und einem „Closing“ im Geschäftsjahr 2019 aus. Die V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG strebt nach aktuellem Verhandlungsstand an, als Minderheitengesellschafter beteiligt zu bleiben, um vom Potenzial der Investitionsstrategie des neuen Gesellschafters profitieren zu können. Die Veräußerung der Gesellschaftsanteile ist erforderlich geworden, da die bestehenden und auch zu erwartenden finanziellen Mittel der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG nicht für die weiteren Expansionsschritte der SolMic Gruppe ausreichend sind, was neben der Gesellschaft an sich auch die bereits investierten Mittel einem erhöhten Risiko aussetzen würde.

Mit der PäxFood AG musste ein Beteiligungsunternehmen Anfang April 2019 einen Insolvenzantrag stellen. Dies liegt maßgeblich in der bestehenden Gesellschafterstruktur und der bisweilen nicht durchgreifenden Strategie der Gesellschaft begründet. Die Gesellschaft war somit operativ stets den starken Schwankungen der Rohstoffmärkte im Einkauf ausgesetzt und verfügte über nur sehr begrenzte Mittel für Marketing und vertriebliche Aktivitäten. Die Hauptgesellschafter haben sich in der Folge gegen eine Weiterfinanzierung der Gesellschaft entschieden.

Bei der Ncardia mussten die Gesellschafter einen weiteren sehr hohen Abschlag im Aktienpreis hinnehmen. Dieser Korrekturbedarf resultiert weitestgehend aus dem Effekt der Sonderabschreibung der in Köln ansässigen Ncardia AG (vormals Axiogenesis AG), die Ende des ersten Quartals insolvent ging. Dem zugrunde lagen unüberwindliche Problemstellungen in Verbindung mit der Herkunft der für die Produktion des Produktes Cor4U genutzten Stammzelllinien. Die V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG plant in 2019 ihr Engagement an der Neurocaregroup GmbH anhand einer Kapitalerhöhung auszubauen. Insbesondere vor dem Hintergrund der bestehenden Unternehmensstrategie und der in der Pre-IP0 Phase noch vergleichsweise vorteilhaften Unternehmensbewertung, bietet das Investment eine interessante Opportunität.

Die Anleger der V + GmbH & Co. Fonds 2 KG wurden im Zuge einer Präsenzgesellschafterversammlung am 07.12.2018 zur Abstimmung über eine Liquidation der Gesellschaft geladen. Aufgrund zunehmender Stilllegungen und mangelnde Einzahlungen der Anleger ist der Nettomittelzufluss stark rückläufig und hat einen kritischen Stand erreicht. Die Mehrheit der Anleger entschied sich für eine Weiterführung der Gesellschaft. Damit besteht die Gesellschaft fort. Die KVG prüft gemäß Ihrem Verwaltungsauftrag folglich auch für das Jahr 2019 über die vorhandene Liquiditätsbasis entsprechende Investitionsopportunitäten.

Über die Entwicklung der Portfoliozusammensetzung wird die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG die Anleger in regelmäßigen Abständen informieren.

VII. Maßnahmen zur fairen Behandlung der Anleger

Die Gesellschaft ist verpflichtet, die Anleger des Fonds fair zu behandeln. Sie verwaltet das aufgelegte Investmentvermögen grundsätzlich nach dem Prinzip der Gleichbehandlung. Alle an Anleger ausgegebenen Anteile haben die gleichen Ausgestaltungsmerkmale und es werden keine Anteilsklassen gebildet.

VIII. Bilanzeid gem. § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB, § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB

Wir versichern nach bestem Wissen und Gewissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird.

 

Landshut, den 27. Juni 2019

Geschäftsführer der V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG

 

München, den 27. Juni 2019

Vorstand der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG
VERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die V + GmbH & Co. Fonds 2 KG, Landshut

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der V + GmbH & Co. Fonds 2 KG, Landshut, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der V + GmbH & Co. Fonds 2 KG, Landshut, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
•    

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für bestimmte Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
•    

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Verordnungen.

Gemäß § 159 Satz 1 i.V.m. § 136 KAGB i.V.m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 159 Satz 1 i.V.m. § 136 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für bestimmte Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Verordnungen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und einschlägigen europäischen Verordnungen zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Verordnungen entspricht sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 159 Satz 1 i.V.m. § 136 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus
•    

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
•    

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.
•    

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
•    

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
•    

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen gesetzlichen Vorschriften und der einschlägigen europäischen Verordnungen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
•    

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u.a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER ORDNUNGSGEMÄSSEN ZUWEISUNG VON GEWINNEN, VERLUSTEN, EINLAGEN UND ENTNAHMEN ZU DEN EINZELNEN KAPITALKONTEN

Eingeschränktes Prüfungsurteil

Wir haben auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten der V + GmbH & Co. Fonds 2 KG, Landshut, zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse erfolgte die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß mit Ausnahme der im Abschnitt „Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil“ beschriebenen Sachverhalte.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil

Das variable Kapitalkonto im Eigenkapital lt. Hauptbuch konnte, wie bereits in Vorjahren, nicht mit der entsprechenden Kapitalkontentabelle im Nebenbuch vollständig abgestimmt werden.

Auf Grund der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wurden mehrere prüfungsrelevante Unterlagen und Dokumente beschlagnahmt und bis zur Beendigung der Prüfung nicht herausgegeben. Eine Durchführung notwendiger alternativer Prüfungshandlungen insbesondere im Rahmen der Prüfung der Eigenkapitalkonten konnte unter Kooperation mit der seit 2015 mandatierten externen Kapitalverwaltungsgesellschaft XOLARIS durchgeführt werden, es verbleiben insbesondere rechtliche Risiken aus den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und ggf. bestehender zivilrechtlicher Klagen durch Anleger, die durch rechtsanwaltschaftliche Bestätigungen nicht erfasst oder mitgeteilt worden sind.

Es ergibt sich im Kapitalkontenbereich eine verzögerte Ausbuchung von Kapitalanteilen, derjenigen Kommanditisten, die auf Austritt aus der Gesellschaft geklagt haben und die erst durch Gerichtsurteil oder durch Vergleich aus der Gesellschaft ausscheiden, da diese Titel rückwirkend gelten können. Hierdurch kann es unter Umständen zu einer anderen Gewinnverteilung bei den verbleibenden Gesellschaftern kommen.

Wir haben unsere Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in Übereinstimmung mit § 159 i.V.m. § 136 Abs. 2 KAGB unter Beachtung des International Standard an Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) „Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information“ (Stand Dezember 2013) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu ermöglichen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten ordnungsmäßig ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 159 i.V.m. § 136 Abs. 2 KAGB unter Beachtung des International Standard an Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) „Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information“ (Stand Dezember 2013) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Zuweisung stets aufdeckt. Falsche Zuweisungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus
•    

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Zuweisungen von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Zuweisungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Zuweisungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
•    

beurteilen wir die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Prüfung des relevanten internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Auswahlverfahren.

 

Hamburg, den 28. Juni 2019

Baker Tilly GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Martina Hertwig, Wirtschaftsprüferin

Christian Rüdiger, Wirtschaftsprüfer
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Machtfalter

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Re: Die Firma INDAGO/BMIB
« Reply #23 on: December 24, 2019, 05:08:40 PM »

Das Geldverschwindemaschinenimperium wurde von mehreren Seiten analysiert. Das Ergebnis war vernichtend.


Hier ein Beweisstück, gezogen bei Gomopa:


https://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=2177&meldung=MIG-Fonds-Die-Geldverbrennungsmaschine-des-Alfred-Wieder

[*quote*]
17.05.2016
MIG-Fonds: Die Geldverbrennungsmaschine des Alfred Wieder

Gründeten 2007 die HMW Innvoation AG aus Pullach<br /> bei München, von links: Dr. Matthias Hallweger,<br /> Alfred Wieder und Michael Motschmann © HMW
Gründeten 2007 die HMW Innvoation AG aus Pullach
bei München, von links: Dr. Matthias Hallweger,
Alfred Wieder und Michael Motschmann © HMW
Mehr als eine Milliarde Euro haben Anleger in die Venture Capital Fonds der MIG-Gruppe investiert. Das Versprechen des MIG-Vertriebs lautet hohe Renditen durch Investments in Start-Up-Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie und Gesundheit. Doch eine unveröffentlichte Studie des renommierten Fonds-Analysten Stephan Appel kommt zu einem schockierenden Ergebnis: Die Chancen auf Renditen oder auch nur die Rückzahlung des investierten Kapitals tendieren gegen Null - hohe Verluste sind vorprogrammiert. Die Profiteure sind eine Gruppe von Initiatoren und Managern rund um den Vertriebsprofi Alfred Wieder und den "Graumarkt-Paten" Markus Fischer.

Ab 10.000 Euro zuzüglich eines Agios von 5,5 Prozent können Anleger in das aktuelle Venture Capital Produkt der HMW AG aus Pullach, die MIG GmbH & Co. Fonds 15, investieren. Das Geld der Anleger soll in aussichtsreiche Start-Up-Unternehmen investiert werden und bei den angestrebten Exits zweistellige Jahresrenditen für die Kapitalanleger erzielen, so das Versprechen des Vertriebs. Die MIG Verwaltungs AG erklärt das Beteiligungskonzept auf ihrer Webseite:

    Zitat:

    Die Fondsgesellschaft möchte somit zwei Interessen zusammenführen: Jungen, innovativen Unternehmen wird einerseits dringend benötigtes Eigenkapital zur Verfügung gestellt und andererseits erhält eine Vielzahl von Anlegern auch mit kleineren Beteiligungsbeträgen die Chance, an einer möglichen Wertsteigerung solcher Unternehmen zu partizipieren.



Rund 50.000 Anleger überzeugte der Ansatz der MIG-Fonds-Initiatoren, woraufhin sie der Fondsgruppe mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung stellten. Doch statt satter Renditen drohen den Investoren hohe Verluste, so das Ergebnis der bisher unveröffentlichten Studie aus der Feder des Analysten und Graumarktkenners Stephan Appel mit dem Titel:

    Zitat:

    GESCHÄFTSMODELL ZUR REPRODUKTION DES EMITTENTEN MIT BILLIGENDER INKAUFNAHME DER VERNICHTUNG DES ANLEGERKAPIALS - Eine Analyse zur Eignung des MIG-Private Equity-Fondsmodells für Kleinanleger



Bereits in der Einleitung seiner Studie geht Appel hart mit den 15 MIG-Fonds sowie den Vorgänger-Fonds GAF Global Asset Fund und GCF Global Chance Fund ins Gericht:

    Zitat:

    Selbst der bewanderte Investor ist nicht in der Lage, die komplexen Interessenkonflikte im MIG-System erkennen oder nachzuvollziehen und für seine Anlageentscheidung auswerten zu können. Das MIG-Fondsmodell hat bisher nur ein Ziel erreicht: sein Eigenerhaltungsziel: die Sichergestellung der Finanzierung des bis zu 40 Prozent des Anlagekapitals verschlingenden Fondsmanagements.



Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fonds sich für die Anleger jemals rentieren, tendiere gegen Null, da jeder Exit mindestens das drei- bis vierfache des investierten Kapitals einspielen müsste - und zwar bei allen Beteiligungen. "Doch diese Perspektive ist fern jeder Realität", kommentiert Appel.

Das Missverhältnis von Chancen und Risiken sei aber kein Zufall oder Unfall, sondern durch die Initiatoren beabsichtigt.

Durch exorbitante Vertriebskosten von rund 35 Prozent sowie einer jährlichen Verwaltungsgebühr von zwei Prozent ziehen die Initiatoren sowie deren Helfershelfer einen großen Teil des Kapitals aus den Fonds, so dass für tatsächliche Investments nur ein Teil des eingelegten Kapitals zur Verfügung steht. Doch auch das tatsächlich investierte Kapital, rund 60 Prozent der Einzahlungen, verwendet das MIG-Management nicht im Interesse der Anleger:

    Zitat:

    Der größte Teil der MIG-Unternehmen ist bestenfalls Durchschnitt und faktisch insolvent. Ein erheblicher Teil des in diese Unternehmen investierte Fonds-Anlegerkapitals wird nicht zurückgezahlt werden können. Für einige Unternehmen steht das bereits fest (Sovicell, Virologik). Andere Unternehmen werden vorläufig noch künstlich am Leben erhalten. Diese wirtschaftlich und technisch bereits gescheiterten Unternehmen erhalten für ihre substanzlose Administration weitere Gelder.



Das alles ist schon schlimm genug, aber die Realität sei noch grausamer für die MIG-Investoren, so Appel. Es gebe weder eine vernünftige Due Diligence (Risikoprüfung) noch einen Anlegerausschuss oder Beirat, der die schlimmsten Investment-Entscheidungen prüfe.

Kein Wunder, konstatiert der Fonds-Analyst, denn dies passe "nicht zu einem Arbeitstil, der zwischen Golf-Platz und politisch professoralem Window-Dressing Anlegermillionen kostenaufwändig verwaltet, statt die Leistungsträger konsequent an die kurze Leine des Überlebenskampfes zu binden und durch engagiertes Vorbild das Leistungsprinzip auf allen Unternehmensebenen durchzusetzen".

Im Gegensatz zu den Anlegern verdienen Management, Vertrieb und Dienstleister aus dem Umfeld der MIG-Gruppe meist unabhängig vom Erfolg der Fonds. Allen voran die folgenden Personen:

- Dr. Matthias Hallweger (Vorstand HMW Emmisionshaus AG)
- Dr. Stefan Gritsch (Aufsichtsrat HMW Emmisionshaus AG)
- Alfred Wieder (Alfred Wieder Consulting GmbH)
- Markus Fischer (FIT Fondsinitiator und Treuhand GmbH)
- Michael Motschmann (Vorstand MIG Verwaltungs AG)
- Dr. Matthias Kromayer (Vorstand MIG Verwaltungs AG)
- Jürgen Kosch (Vorstand MIG Verwaltungs AG)
- Kristian Schmidt-Garve (Vorstand MIG Verwaltungs AG)
- Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KG a.A. (Verwahrstelle)

Gemeinsam würden die Initiatoren und ihre Helfer nicht nur von hohen Gebühren profitieren, sondern den Aderlass der Fonds absichtlich forcieren, kommentiert Appel. Durch Insidergeschäfte mit Lieferanten und Lizenzgebern entziehe das MIG-Umfeld den Beteiligungsunternehmen massiv Kapital und lasse diese ausbluten.

Das Fondsgeschäft als "Gebührenmodell" habe vor allem den Zweck die Risiken auf Anlegerseite zu konzentrieren und gleichzeitig für das Fondsmanagement die Risiken zu minimieren. Appel erklärt den Interessenkonflikt und den "komplizenhaften Umgang mit den Anlegermillionen":

    Zitat:

    Selbst wenn die überwiegende Anzahl der Anleger ihr Geld niemals zurückerhalten werden: das Management wird über voraussichtlich circa zwei Jahrzehnte ein komfortables Auskommen gehabt und ein beachtliches Vermögenspolster angespart haben. Von circa einer Milliarde Euro werden nach Abzug für den Gesamtvertrieb von circa 150 Millionen Euro circa 200 Millonen Euro für die Dienstleister rund um die Initiatoren und Ihre Partner (Treuhand, Berater, Anwälte, Komplementäre, Konzeptionäre, Marketing, die Fondsverwalter, PR- und Ratingmanager, Gutachter...) ausgegeben.



Das krasseste Beispiele liefert das MIG-Beteiligungsunternehmen Antisense Pharma/ISARNA.

Die Schlüsselpersonen und involvierten Manager (Dr. Karl-Hermann Schlingensiepen, Georg Schlingensiepen, Dr. Reimar Schlingensiepen, Dr. Wolfgang Brysch, Ekkehard Brysch, Sybille C. Grosjean, Renate Schirrow und Rudolf Stäger) haben ein ausgeklügeltes Kapitalvernichtungssystem aufgebaut, so das Ergebnis der Appel-Studie.

Um an das Kapital der Anleger zu kommen, hätten die beteiligten Akteure diverse Firmen gegründet, "um Rechnungen für Leistungen zu generieren, die zum Schaden des MIG-Unternehmens Antisense eigentlich von Antisense selbst erbracht wurden. Faktisch haben sich diese mit Antisense verbundenen Manager unter dem Vorwand, externe Lieferanten zu sein, an dem MIG-Start-Up bereichert." Nachdem das Unternehmen geplündert wurde, hätten sich die Akteure mit einem goldenen Handschlag verabschiedet.

Das MIG-Management habe dem Treiben nicht nur tatenlos zugesehen, sondern dieses sogar gefördert. Um eine Abschreibung der größten MIG-Beteiligung (zum Zeitpunkt der Studie rund 30 Prozent) zu verhindern, habe das MIG-Management immer mehr Geld in das quasi tote Unternehmen investiert, Stillhalteprämien an Altanleger gezahlt und das enorme Klumpenrisiko weiter erhöht, lautet Appels Fazit. Böse Zungen sprächen in solchen Fällen von einem Schneeballsystem. Nun denn...

In den nächsten Folgen der MIG-Serie beschäftigt sich GoMoPa mit weiteren Skandalen rund um MIG-Beteiligungsunternehmen, der Rolle des "Graumarkt-Paten" Markus Fischer sowie der delikaten Vita von Alfred Wieder.

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Es liegen 5 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Meta Hinrichs am 17.05.2016 11:00

    Lug und Betrug bei den MIG Fonds? Das weiß die Branche doch bereits seit 20 Jahren und trotz zwischenzeitlich gestellter Haftbefehle gegen Alfred Wieder hat dieser es dann vorgezogen sich in die Staaten zu verdünnisieren - nach Ablauf der Strafverfolgungszeit kam er dann zurück. Früher verkaufte er mit Michael Lohtar Berresheim wertlose Aktien billiger, selbstgestrickter US- Firmen. Für mich einer der geldgierigsten und schwärzesten (um nicht zu sagen kriminellsten) Akteure überhaupt. Bevor ich dies Fonds kaufen würde verbrenne ich lieber mein Geld! Endlich mal wieder ein Klassebericht GOMOPA! Glückwunsch! Räumt auf mit dem Gesöcks!


#1 - Kommentar von Georg Koidl am 17.05.2016 18:31

    Bin In MIG 9 investiert.
    Ist da das Kapital auch weg?
    Mit freundlichen Grüßen
    Georg Koidl


#2 - Kommentar von Reinhard H. am 23.05.2016 18:25

    V+-Fonds: Alles noch viel schlimmer ? Aktuelle Fakten und Zahlen

    Rechtstipp vom 21.05.2016

    V+-Bilanzen 2014 liegen vor ? Neue externe Verwaltungsgesellschaft Xolaris KVAG taxiert Vorjahresbilanz mit 40% des Wertes ? Fast 15 Mio ? Wertverlust für Kommanditisten bei V+2 KG ? V+1 KG und V+3 KG ähnlich verlustreich ? Was erwartet die Anleger?

    Die Bilanzen 2014 der Fondsgesellschaften V+ GmbH & Co. Fonds 1-3 KG (V+1, V+2, V+3) sind vor kurzem im Bundesanzeiger veröffentlicht worden ? und sie sind ein ?Blutbad? für die Anleger. Der Wert der von den V+-Fonds gehaltenen Beteiligungen wurde von der neuen externen Verwaltungsgesellschaft Xolaris KVAG, die erst im Herbst 2015 die Tätigkeit aufnahm, teilweise auf nur 40 % des Wertes der Vorjahresbilanz taxiert. Das liegt daran, dass aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen der aktuelle Zeitwert der Beteiligungen abgebildet werden muss und nicht mehr, wie bisher, der Einstandspreis unverändert beibehalten wurde.

    Massiver Verlust: Fakten und Zahlen zum aktuellen Zeitwert der V+:

    Im Falle der V+1 führt dies zu einem Wertverlust des Eigenkapital der Kommanditisten von fast 7,5 Mio ?.
    Im Falle der V+2 um ca. 15 Mio. ?.
    Im Falle der V+3 um ca. 10 Mio ?.
    Anders ausgedrückt: ein Anteil im Nominalwert von 100,00 ? an der V+1 ist nur noch 17,89 ? wert, bei der V+2 sind es sind es sogar nur noch 9,54 ? und bei der V+3 11,11 ?.

    Hintergrund dieses massiven Verlustes an Anlegergeldern sind die umfassenden Neubewertungen der Beteiligungen der V+-Fonds. So sind die Beteiligungen an den Unternehmen AMVAC AG, der Grid TV ? Gesellschaften, 4 DForce GmbH, Proximus GmbH, GerroMed GmbH, RotorTec GmbH, BOT Aircraft AG, Indago GmbH, Euroferm GmbH, Hospita Medical AG, Exergy GmbH, ugichem GmbH, ErlaCos GmbH und Proximusda GmbH in den Bilanzen als wertlos aufgeführt. Weitere 14 Beteiligungen sind mit Werten teils deutlich unter 50 % aufgelistet.

    Positiv stechen lediglich die Beteiligungen an der Axiogenesis AG, einigen MIG-Fonds, der Neuroconn GmbH, der Curadis GmbH, Fiagon AG, Magna Medics GmbH und der Apeptico GmbH heraus. Ob diese allerdings derart gewinnträchtig sein können, den Anlegern den Verlust von bis zu 90 % des Nominalwertes irgendwann zu ersetzen, ist völlig offen.

    Vollkommen ungeklärt sind in den Bilanzen auch zwei weitere Punkte. So war noch in der Bilanz 2013 der V+2 eine Beteiligung an der Firma Govecs GmbH zu finden, sie betrug ca. 375.000,00 ?. In der Bilanz 2014 findet sich kein Wort zu dieser Beteiligung. Ebenso wenig findet sich in der Bilanz 2014 der noch 2013 mit 1,7 Mio ? aufgeführte Punkt ?Fertige Erzeugnisse und Waren?, hinter dem sich Edelmetalle vergeben sollten, die nach den vorherigen Bilanzen die Liquiditätsreserve des Fonds bilden sollten. Allerdings findet sich in der Bilanz 2014 ein Hinweis auf Erlöse aus dem Verkauf von Edelmetallen, eventuell ist also die Liquiditätsreserve aufgelöst.

    Jahresabschlusserstellung gestaltet sich schwierig: Ermittlungsverfahren und Beschlagnahmung von Akten

    Die Xolaris KVAG berichtet zudem in dem Jahresabschluss über große Schwierigkeiten bei der Erstellung der Bilanzen für das Jahr 2014. So sei zum einen eine Zuarbeit über die vorbefasste Metapriori GmbH überhaupt nicht erfolgt, die Vorgänge aus deren Tätigkeit konnten teilweise nicht rekonstruiert werden. Zum anderen, das wird aus dem eingeschränkten Prüfungsvermerk des Wirtschaftsprüfers deutlich, sind anscheinend im Zusammenhang mit einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren Akten durch die Ermittlungsbehörden beschlagnahmt.

    Blicken V+ Anleger ratlos in die Zukunft?

    Der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, dessen Kanzlei bereits Dutzende Anleger der V+-Fonds vertritt, fordert weitere Aufklärung: ?Edelmetalle und Beteiligungen verschwinden spurlos aus der Bilanz, der Wert des Anlegerkapitals schrumpft auf teilweise unter 10 % ? und das alles bei Kostenquoten der Fondsverwaltung von über 20 % des Nettoinventarwertes. Wesentliche Geschäftsunterlagen verschwinden, gegen die Verantwortlichen ermittelt der Staatsanwalt. Unsere Mandanten sind in größter Sorge um das von ihnen eingesetzte Geld, für welches teilweise sichere Kapitalanlagen wie beispielsweise Lebensversicherungen aufgelöst wurden. Wir vermuten hier keine Fehlentscheidungen in Einzelfällen, sondern ein systemisches Versagen. Auch wenn die Xolaris hier vor großen Schwierigkeiten bei der Erarbeitung der Bilanzen steht, sollte hier maximale Transparenz herrschen und nicht der Verdacht aufkeimen können, es werden für die Anleger relevante Angaben verheimlicht.?

    Kostenquote ? Kündigung von sicheren Altersvorsorgeinstrumenten ? Beratungspflicht

    Der Jurist spielt damit auf zwei weitere Umstände an. Zum einen die extrem hohe Kostenquote der Fonds, die bei über 20 % des Nettoinventarwertes liegt, im Falle der V+2 bei 2,9 Mio ? laufenden Kosten allein für 2014. Bei einem Mittelzufluss aus Gesellschaftereintritten laut Bilanz von nur 4,3 Mio. ? bedeutet dies, das fast 75 % der ratierlichen Zahlungen der Gesellschafter für Kosten verwendet wurden. Zum anderen auf den von seinen Mandanten häufig vorgetragenen Sachverhalt, die von der V+ eingesetzten Vermittler hätten vorgeschlagen, bestehende sichere Altersvorsorgeinstrumente wie z.B. Lebensversicherungen aufzulösen und die daraus zurückfließenden Gelder bei der V+ einzulegen. Viele Mandanten nennen in diesem Zusammenhang zwei Dienstleister, der ihnen für die Kündigung nahegebracht worden sein soll: die Pacta Invest GmbH aus Landshut und die M1 Factoring GmbH aus Dresden.

    ?Anlagevermittler trifft eine erhöhte Beratungspflicht, wenn bestehende sichere Kapitalanlagen umgeschichtet werden sollen in unsichere und hoch spekulative Investments, sagt die Rechtsprechung. Nach Ansicht der Kanzlei Röhlke Rechtsanwälte muss dies umso mehr gelten, wenn die beauftragten Factoringunternehmen Teil des gesamten Vertriebskonzeptes und der Wertschöpfungskette der Anbieter sind?, meint Rechtsanwalt Röhlke. Der Jurist prüft diese Umstände und weist darauf hin, dass die ehemalige Geschäftsführerin der V+ Beteiligungs GmbH noch heute mit einem Beitrag aus 2009 im Internet zu finden ist, in welchem das Modell der Pacta Invest GmbH angepriesen wird.

    Noch deutlicher sind die Querverbindungen anscheinend zur M1 Factoring GmbH. Nach den Aussagen der Bilanzen 2014 haben die V+-Fonds 1-3 insgesamt fast 6 Mio ? Inhaberschuldverschreibungen dieser Factoringgesellschaft gekauft ? bei einem Zinssatz von 3 % für die Wertpapiere. Dies entspricht nahezu dem Gesamtvolumen der von der M1 Factoring GmbH begebenen Schuldverschreibungen und sorgt fast vollständig für die Kapitalausstattung dieses Unternehmens. ?Ob diese Investition von den Investitionskriterien der Emissionsprospekte gedeckt ist, bezweifeln wir. Auch ist ein Zinssatz von 3 % bei einer anfänglichen und laufenden Kostenquote von über 20 % nach unserer Meinung nicht ausreichend, um Vorteile für die Anleger zu erzielen. Befremdlich empfinden wir auch die personellen Verquickungen: Geschäftsführer der M1 Factoring GmbH sind u.a. Frau Jutta Horetzky und Herr Markus Fischer. Horetzky war auch Geschäftsführerin der Indago GmbH, Leipzig, an der die V+2 beteiligt war. Fischer und Horetzky bildeten zusammen mit Herrn Tilo Braun auch die Geschäftsleitung der M1 Finanzdienstleistungs GmbH, Dresden. Braun wiederum wurde später Geschäftsführer der von der Xolaris so gescholtenen Metapriori GmbH, der ehemaligen externen Fondsverwaltung der V+-Fonds?, kritisiert Rechtsanwalt Böhlke.


#3 - Kommentar von Markus Fi am 28.06.2016 07:42

    Alfred Wieder AG -Berichtet die Wirtschaftswoche ?

    Lange hat man nichts mehr gegen den grauen Kapitalmarkt , deren große und führende Unternehmen in der Wirtschaftswoche gelesen. Nun, viele Unternehmen über die die Wirtschaftswoche berichten könnte, bleiben ja auch nicht mehr übrig. Jetzt also wohl die MIG Fonds mit Alfred Wieder aus München. Das zumindest hört man Gerüchteweise aus dem Umfeld der Wirtschaftswoche. Alfred Wieder ist sicherlich kein unumstrittener Marktteilnehmer und Vertriebsexperte am Grauen Kapitalmarkt, aber Alfred Wieder hat bei seinen ganzen Fonds immer deutlich gesagt Venture Capital, heißt im Umkehrschluss dass alle Anleger gewusst haben sollten das man auch Geld verlieren kann, zumal das auch noch aus den Prospekten hervorgeht. Das Credo des Unternehmens war es immer ? Die MIG Fonds verfolgen die Maxime: Substanz entscheidet? .

    Alfred Wieder gehört zu den ?Urgesteinen? des grauen Kapitalmarktes, hat sich in diesem Markt sehr viel Anerkennung verschafft nicht zuletzt auch durch die Auswahl von hochqualifizierten Führungsleuten, wie Dr. Matthias Hallweger, der das Unternehmen nun seit geraumer Zeit führt.

    Rückblick:Alfred Wieder hatte zum 8. Februar 2013 seine Ämter als Vorstand seines Spezialvertriebs für die Venture-Capital-Fonds der MIG-Reihe niedergelegt. Außerdem hatte Alfred Wieder seine Anteile am Emissionshaus HMW AG und der MIG Verwaltungs AG abgegeben. Bei der Alfred Wieder AG (AWAG) wiederum hat Alfred Wieder seine Anteile auf 24 Prozent reduziert und zwar über eine Verwässerung seiner Anteile, indem die HMW Emissionshaus AG im Rahmen einer Kapitalerhöhung 76 Prozent der Alfred Wieder AG übernommen hat.

    Aktuell

    Die Alfred Wieder AG hat Hallweger gleich umbenannt in HMW Innovations AG und in die HMW Familie eingeführt. Damit begann auch eine neue Ära im Unternehmen, die Ära ?Hallweger?. In merklich ruhigeres Fahrwasser hat Dr. Hallweger die ganze Unternehmensgruppe in den letzten 2 Jahren geführt. Kaum etwas negatives hat man in dieser Zeit im Internet oder in den Medien gehört. Vielmehr hat Dr. Hallweger die verschiedenen Unternehmen unter der Marke ?HMW? zusammengeführt und mit dem MIG Fonds 15 seinen ersten alternativen Investmentfonds nach dem Kapitalanlagengesetzbuch am Markt begonnen anzubieten. Der graue Kapitalmarkt ist damit für die HMW-Gruppe mit ihren MIG Fonds abgeschlossen.

    Nun aber könnte mit dieser Ruhe ?Schluss? sein. Wenn unsere Informationen so stimmen kümmert sich die Wirtschaftswoche gerade vor allem um die MIG Fonds. das natürlich mit dem Wissen von Heute um Kapitalanlagen von Gestern zu beurteilen. Natürlich ist man hinterher ?immer schlauer? .

    Insbesondere kennt man aus dem Hause HMW die MIG Fonds.15 an der Zahl sind es bis zum heutigen Tage die das Unternehmen im Markt platziert hat. Der neueste Fonds des Unternehmens, der MIG Fonds 15, ist vollständig nach dem Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) konzipiert und steht für die Anlageklasse ? Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen im Sinne des § 261 Abs.1 Nr. 4 KAGB. Die Funktion der externen Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) nimmt die MIG Verwaltungs AG wahr. Bei HMW hatte es recht lange gedauert bis man den ersten KAGB Fonds sich hat genehmigen lassen. Dem ging wohl eine Grundsatzentscheidung im Hause HMW voraus ?wohin es denn zukünftig gehen sollte mit dem Unternehmen?. Nun, durch die Zulassung ist diese Entscheidung wohl auch bei HMW gefallen, man will in den weißen Kapitalmarkt hinein. Gute Entscheidung, denn den grauen Kapitalmarkt wird es in 2 Jahren nicht mehr geben. In den letzten 2 Jahren, so haben einige User angemerkt, hat die MIG Verwaltungs AG als Portfoliomanager der MIG Fonds kaum Unternehmen aus deren Investitionen verkauft, das auch weil man wohl den Zeitpunkt für einen optimalen Verkauf nicht gesehen hat. Genau das ist aber auch aus unserer Sicht wichtig, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen um ein Unternehmen zu verkaufen. Hier müssen sich die Anleger letztlich auf die Manager der Fonds verlassen, ebenso bei der Auswahl der Beteiligungen in die man investiert. Die BaFin hat bei der Prüfung des MIG Fonds 15 und der MIG Verwaltungs AG als Kapitalverwaltungsgesellschaft nach dem KAGB auch das Thema der Unternehmensauswahl für Investitionen und der Mehrfachinvestitionen mehrerer MIG Fonds in ein und dasselbe Beteiligungsunternehmen näher geprüft. Im konkreten Fall der MIG Fonds ist die Prüfung offenbar ohne Beanstandungen gelaufen. Die Wirtschaftswoche jedoch will genau hier ansetzen. Fazit: Die MIG Fonds sind am voll regulierten weissen Kapitalmarkt angekommen und weisen eine Reihe spannender Zielunternehmen auf. Zeit wird es für den einen oder anderen erfolgreichen Unternehmensverkauf, der letzte exit liegt schon mehr als zwei Jahre zurück. Dann sollten auch die Anleger wieder Geld durch Ausschüttungen erhalten. Mit der Anpassung an das KAGB sollte die Gruppe rund um die HMW als Fondsinitiator und Vertrieb mit der MIG Verwaltungs AG als externer Kapitalverwaltungsgesellschaft sich noch professioneller aufgestellt haben.

    Quelle: https://www.diebewertung.de/alfred-wieder-ag-hmw-ag-der-feind-2015-der-wirtschaftswoche/


#4 - Kommentar von Thorsten Förster am 21.11.2016 12:59

    Ich muss da mal ein paar Dinge klarstellen:

    V+ hat nichts - aber auch gar nichts mit den MIG-Fonds zu tun! Also super hier darüber zu lesen - aber nicht wirklich hilfreich!

    Herr Wieder hat weder mit der FondsKonzeption noch mit der Auswahl der Unternehmen zu tun! Also ist es schön über Herrn Wieder zu diskutieren, aber genau so wenig hilfreich, wie bei V+!

    Die BaFin hat im letzten Jahr den MIG 15 und dieses Jahr den MIG 14 genehmigt. Beides AIF und somit im geregelten Kapitalmarkt. Die aktuelle Leistungsbilanz 2015 liegt vor und alle Unternehmensbewertungen liegen zum Teil deutlich höher als der Buchwert!

    In 2015 wurden zwei Unternehmen erfolgreich verkauft. Im Februar 2106 wurde die BRAIN AG aus Zwingenberg erfolgreich an die Börse gebracht. Kürzlich wurde die Ganymed aus Mainz für 1,3 MRD Euro verkauft.
    Die einzige Kritik, die berechtigt ist, ist dass der Verkauf der Unternehmen teilweise länger gedauert hat, als ursprünglich prognostiziert!

    Wer dazu Fragen hat kann dass alles auf der Homepage der MIG-Fonds nachlesen, oder seinen Berater fragen!



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