TG-1 * Transgallaxys Forum 1

Advanced search  

News:

.
Atoms deactivated. --- 0 Kelvin reached.

Sail along ...

Pages: [1]

Author Topic: Wie Kinder geistig vergewaltigt werden...  (Read 2707 times)

ama

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 1
Wie Kinder geistig vergewaltigt werden...
« on: December 13, 2006, 07:51:02 PM »

http://www.gnm-forum.ws/phpBB2/viewtopic.php?p=2979

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Pseudo-Krupp/Asthma und Neurodermitis

Angela
GNM-Forum

Foren-Übersicht
» Germanische Neue Medizin
» Kinder und die GNM®
» Pseudo-Krupp/Asthma und Neurodermitis

Autor
Nachricht
Angela
Anmeldungsdatum:
19.09.2005
Beiträge: 77
Wohnort:
Renquishausen
Verfasst: Heute um 15:49 Titel:
Pseudo-Krupp/Asthma und Neurodermitis

Hier noch einmal mein Beitrag zu Pseudo-Krupp/Asthma und Neurodermitis,
der bereits ins Forum Homöopathische Konfliktlösung gestellt wurde:


Hallo Kathy,
unser Ältester, heute 26 Jahre alt, war als Neugeborenes bereits eine
Woche nach der Geburt wieder in der Intensivstation einer Kinderklinik. Es
ging um Leben und Tod, er war schon blau, als wir dort ankamen.
Die Ärzte sprachen damals immer von einer 'Sepsis', deren Ursache sie aber
nicht finden konnten. Die zunehmende Apathie des Kindes wurde in den
ersten Tagen in der Geburtsklinik als normal erklärt, mir gab man
Beruhigungszäpfchen, als ich zum wiederholten Male die Krankenschwester
rief...man behandelte mich eben wie eine unwissende und absolut
überbesorgte Erstlingsmama...

Erst nach acht Tagen, zum zweiten Mal war ich mit ihm innerhalb von drei
Tagen beim Kinderarzt, rief dieser einen Sanka...in letzter Minute kamen
wir in der Klinik an.

Drei Tage lang konnte man mir nicht sagen, ob er durchkommt, und wenn, ob
er nicht behindert bleibt ( er studiert heute Mathe und Philosophie. ..).

Insgesamt war er fast sechs Wochen in der Klinik, ich erfuhr nie, was nun
die Ursache seiner Symptome eigentlich waren. Erst bei Stefan Lanka stieß
ich auf die Erklärung und vermute heute, dass er zu den Kindern gehörte,
die man nach der Geburt ohne Wissen der Eltern gegen Tuberkulose geimpft
hat. Es fiel mir wie Schuppen von den Augen, als ich mich damit
beschäftigte.

Es gelang mir, den Kleinen trotz der wochenlangen Trennung (damals waren
noch rigide Besuchszeiten auch in den Kinderkliniken an der Tagesordnung)
dennoch über vier Monate zu stillen und gegen Ende seiner Stillzeit bekam
er Neurodermitis, an den Hoden, und ganz stark in den Armbeugen(mich
festhalten wollen).

Damals wusste ich noch viel zu wenig, um mich gegen die
Cortisonverordnungen zu verwahren, obwohl ich instinktiv immer so wenig,
wie nur möglich gab.
Über die Jahre kam die ND, verstärkt nach Eintritt in den Kindergarten,
oder auch in die Schule, manchmal war auch mehr als ein Jahr Ruhe.

Er war 12 Jahre alt, als wir zur Homöopathie fanden, und dennoch war die
Zeit während seiner Pubertät wohl mit die für ihn qualvollste.

Er kratzte sich im Schlaf blutig, und das manchmal wochenlang, dann war
genauso gut wieder ein, zwei Monate Ruhe. Dann meinten wir, das richtige
Mittel gefunden zu haben....bis zum nächsten Mal.

Mit dem Ende der Pubertät, als der Trennungskonflikt für ihn definitiv
gelöst war, weil er sich von seiner Mutter nun endgültig und von sich aus
trennen wollte, kam noch ein heftiger Schub, und seither ist absolute
Ruhe. Das meinte ich damit, 'dass sie aus ihrem Konflikt herauswuchsen'.

Unser dritter litt unter Pseudo-Krupp. Mit etwa fünf Jahren, fand ich
heraus, dass er etwas nicht aussprechen konnte, und forderte ihn direkt
auf, zu erzählen, wenn ein Anfall nahte. Mit dem Aussprechen kam dann eine
ungeheuere Erleichterung, noch ein zwei Tage zwar bellender Husten und
hörbares Luftziehen, aber nie mehr diese Panik wie bei den ersten
Anfällen, bei denen man schon auch Cortison verabreichte in seiner
Hilflosigkeit.

Heute analysiert er jeden Stinkekonflikt wortreich und sehr anschaulich.
 
Je älter Kinder werden, umso leichter können sie ihre Gefühle benennen und
auch mitteilen, wenn sie jemanden haben, der ihnen zuhört, bei kleineren
Kindern ist man oft auf Mutmaßungen angewiesen.

Ein Verjähriger erzählt Dir nicht unbedingt schon, dass er immer das
Gefühl hat, nicht so gut Fußball spielen zu können, wie sein vier Jahre
älterer Bruder. Immer wieder klagte er schon als kleiner Zwerg über
Schmerzen in den Kniegelenken.


Aber ein Neunjähriger, dem ich sagen kann, was in etwa ein sportlicher
Selbstwerteinbruch ist, und dass ihm vielleicht deshalb seine Kniegelenke
zurzeit so schmerzen, platzt dann gleich raus mit dem 'blöden' Vater eines
Kameraden, der ihm auf dem Feld zu verstehen geben wollte, dass er lange
nicht so gut spielt wie sein Sohn und dem er sofort eine freche(?) Antwort
gegeben hat, dass das nämlich gar nicht stimmt...!!!

Als er dann noch erfuhr, dass seine prompte Gegenwehr auch schon gleich
die Lösung gewesen sei, und die Schmerzen gar der Beweis dafür sind, war
er hochzufrieden mit sich! Am nächsten Nachmittag verkündete er dann das
Ende der Heilungsphase!

Er hat natürlich ausdrücklich meine Erlaubnis erhalten, sich sofort verbal
zu wehren, auch wenn es ein Erwachsener ist, der etwas Abfälliges über ihn
äußert. Seither hat er eigentlich nur ganz selten wieder Schmerzen gehabt,
ein verbocktes Tor hat noch einmal ein kurzes Intermezzo verursacht, so
für zwei, drei Stunden, so hat er mir letzthin erst erklärt. Er ist
heute fast vierzehn und hat gelernt, so denke ich im Augenblick
jedenfalls, mit dieser alten Schiene umzugehen. Er sagt sich einfach im
Fall eines SWEs, dass ein Fehler eben mal passieren kann, und dass er
trotzdem ein super Fußballer ist.

 
Ja sicher, mit manchen Konflikten waren sie auch allein geblieben, so ist
das eben, wenn man als Eltern nicht um die Zusammenhänge weiß, und Asthma
nicht mit einem Revierkonflikt verbindet, dessen Lösung in einem eigenen
Zimmer bestand (zufällig gelöst und später erst als reale Lösung
erkannt!). Dann sucht man eben immer im falschen Eck nach der möglichen
Ursache, bis hin zur körperlichen Überforderung auf dem Fußballfeld, wie
meine damalige Homöopathin meinte. Gott sei Dank habe ich ihren Rat nie
befolgt, und ihn davon abgehalten, soviel zu spielen, wie er eben möchte.

Sein Urkonflikt, nämlich die Revierbereichsverletzungen durch den lästigen
kleinen Bruder, wurden dauerhaft gelöst, und er achtet noch heute mit am
stärksten darauf, dass sein Revier nicht ohne Erlaubnis betreten wird. Er
kennt seine Achillesferse.

Die andere Form des Asthmas, er litt an beiden Formen, wenn auch nie so
beängstigend, dass wir in ein Krankenhaus gestürmt wären, wurden bei ihm
durch Schreck-Angst-Konflikte ausgelöst. Ich begriff damals intuitiv, dass
er etwas nicht aussprechen konnte, und wenn es mir gelang, ihn zum
Sprechen zu bewegen, was ihm nur stotternd und mit hörbaren
Atemschwierigkeiten gelang, dann klang der Anfall auch schon bald wieder
ab.

Weil er mal beim Luftholen, und aber auch mal beim Luft ausatmen so
Schwierigkeiten hatte, nannte unsere Homöopathin die Sache
’asthma-ähnliche Anfälle’, im Normalfall aber Pseudo-Krupp.

Dazu noch ein kleines Beispiel. Mit fünf Jahren, kurz vor seinem sechsten
Geburtstag, rutschte er auf dem Weg zum Kindergarten, wohin er allein
gehen durfte, auf absolut glatter Fahrbahn auf der Straße aus. Ein Auto
kam noch rechtzeitig zum Stehen, ein weiteres aber rutschte in dieses
erste hinein. Er kam schwer atmend, unfähig zu reden, aber immer wieder
völlig hysterisch aufschreiend wieder nach Hause gerannt. Ich hatte
keinerlei Vorstellung, was geschehen war, nahm nur das völlig aufgelöste
und am ganzen Körper zitternde Kind, wickelte es in eine Decke, gab ihm
eine Gabe Aconit
und setzte mich mit ihm auf die Couch und hielt ihn,
bis er sich etwas beruhigt hatte. Plötzlich stand der Vater eines anderen
Kindergartenkindes in unserer Wohnzimmertür (hier auf dem Dorf geht man
oft nur mit einem Rufen in die häufig nicht verschlossenen Häuser), und er
erklärte mir, was passiert war, dabei sprach er auch immer wieder
beruhigend zu unserem Kleinen, dass er auf gar keinen Fall an dem Unfall
schuld sei, dass der andere einen viel größeren Abstand hätte halten
müssen, usw..

Insgesamt beruhigte es den Kleinen enorm, der immer wieder stotternd
sagte, ich bin nicht dran schuld, ich bin nur hingefallen....!

Heute weiß ich, dass die Anfälle bereits die epileptoide Krise
darstellten, dass die Lösung bereits im Gange war, das Reden darüber also
eher einen beruhigenden Effekt hatte, aber er hat dadurch auch gelernt,
dass er den Zusammenhang zwischen dem Anfall und einem vorausgegangenen
Schreck oder Ärger selbst herstellt.

Mit zunehmendem Alter lernte er, sofort, über einen Schreck zu sprechen,
ganz einfach wohl auch, weil das differenzierte Sprachvermögen eine genaue
Benennung seiner Ängste ermöglichte. Mit etwa sieben Jahren hatte er den
letzten dieser ’Anfälle’. Heute ist er 18 Jahre alt.

Soviel mal zu den Beispielen. Ist vielleicht etwas viel geworden? Und ist
hier vielleicht nicht unbedingt am richtigen Platz? Aber ich lasse es
jetzt mal als Antwort auf Deine Fragen so stehen.

Viele Grüsse - Angela

--------------------------------------------------------------------------

Biggi
Alter: 53
Anmeldungsdatum:
12.01.2006
Beiträge: 13
Wohnort:
Sachs./Anhalt
Verfasst: Heute um 20:55 Titel:
Hallo Angela,
ganz vielen Dank für diese Schilderungen von Deinen Kindern. Ich persönlich finde Erfahrungsberichte immer
am spannendsten, man kann viel dabei lernen. Nochmals DANKE.
Liebe Grüße
Biggi
--------------------------------------------------------------------------
[*QUOTE*]



Renate Ratlos fordert das Recht der Kinder auf bedingungslose Rückgabe ihrer Eltern.

Gerne ordert sie auch Hausbesuche mit dem Morgenstern an...

Ich kann sie gut verstehen...
.
« Last Edit: December 13, 2006, 07:51:27 PM by ama »
Logged
Pages: [1]