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Author Topic: Wie der Psychoterror Familien vernichtet  (Read 1956 times)

ama

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Wie der Psychoterror Familien vernichtet
« on: January 02, 2007, 07:14:06 PM »

Da hat jemand Schmerzen. Was tun die Spinner, Quacksalber und "gutmeinenden" Ratschtanten? Antwort: Sie dichten den Kranken psychische Probleme an. Die Lösung haben sie natürlich auch gleich parat.

Hier ein aktuelles Beispiel:

http://www.faktor-l.de/viewtopic.php?p=12571

[*QUOTE*]
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crisi23
swe

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Autor
Nachricht
lucky
Mitglied
Alter: 62
Anmeldungsdatum:
07.11.2006
Beiträge: 8
Wohnort: Egestorf
Verfasst am: Heute um 15:28 Titel:
swe

Ich war 20 Jahre verheiratet, habe 2 Töchter und inzwischen 3 Enkelkinder.
Ich habe mich scheiden lassen, weil da ein anderer Partner war und ich
annahm, dass der mich dann heiratet - habe ich doch seinetwegen meine
Familie aufgegeben.
Aber pustekuchen - er hat mich nie geheiratet und wir sind inzwischen auch
schon über 20 Jahre zusammen, aber wurmen tut es mich noch immer sehr.

Gut geht es ihm ja auch nicht - Herzinfarkt, Lungenkrebs - und ich darf
ihn jetzt pflegen, so eine Ungerechtigkeit.! Und verlassen erst recht
nicht, dann bin ich ja die Böse. Liebe ich ihn noch? Ich weiß es nicht,
ich glaube nicht?!
Wenn ich mich so recht erinnere, haben damals meine Rückenschmerzen
angefangen, mal mehr mal weniger.
Ich habe natürlich keinen Zusammenhang darin gesehen, irgendwie habe ich
es immer wieder überwunden.
Ebenso in der Hüfte, Halswirbelsäule, Handgelenk, Arm usw.
Viele Frauen, die ich kennengelernt habe, haben manche dieser Beschwerden,
auch meine Tochter. Ich bin ständig am grübeln, was wohl dahinterstecken
könnte.
Nun hat mich meine Tochter auch noch Heiligabend ausgeladen, nur weil ich
des öfteren Kritik an der Erziehungsmethode an ihrer Tochter laut werden
ließ.
Ich stecke fest, kann mir jemand auf die Sprünge helfen?  
Lucky

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Momo
Methusalem
Alter: 39
Anmeldungsdatum:
03.11.2004
Beiträge: 1150
Wohnort: Freistaat
Lausitz: Der Arsch
der Welt, aber der
knackigste!
Verfasst am: Heute um 15:48
Titel:
Ja, scheint ein umfassender SWE zu sein, das DHS hattest Du wahrscheinlich
zu Beginn Deiner neuen Beziehung. Jetzt kommst Du immer wieder auf eine
Schiene. Der Partner, der Dich scheinbar als Pflegerin ausnutzt, die
Tochter, die Dich nicht bei sich haben will, das deutet schon in diese
Richtung. Offenbar hast Du das richtig erkannt. Wann immer Du Dich von
jemand abgelehnt fühlst, wirst Du vermutlich wieder auf die Schiene
auffahren.
_________________
Mort interessierte sich für viele Dinge, zum Beispiel dafür, weshalb die
menschlichen Zähne so gut zusammen paßten. Er hatte lange über diese Frage
nachgedacht. Auch darüber, aus welchen unerfindlichen Gründen die Sonne
ausgerechnet am Tag über den Himmel kroch, obgleich ihr Licht während der
Nacht weitaus nützlicher gewesen wäre. [...]
Mit anderen Worten: Mort gehörte zu jenen Leuten, die gefährlicher sind
als ein Sack voller Klapperschlangen.
Er war entschlossen, über die elementare Logik des Unversums Aufschluß zu
gewinnen.
Terry Pratchett, Gevatter Tod

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Rena
Moderator
Anmeldungsdatum:
17.03.2005
Beiträge: 256
Wohnort: Celle
Verfasst am: Heute um 15:59 Titel: Re: swe
Hallo lucky,
so wie Momo sehe ich es auch.
Der Weg aus solchen Konfliktrezidiven ist wahrscheinlich mit
einiger Arbeit verbunden. Das schafft man kaum allein, weil man zu
leicht in Strategien fällt, die einmal erfolgversprechend schienen.
Was mir auch auffällt: Du lebst seit 20 Jahren mit diesem Partner
und erwirbst keinerlei Rechte. Also zuerst einmal solltest Du Dir
auch eine Rechtsberatung suchen und Dich aufklären lassen, damit
Du Deinem Partner diesbezüglich sagen kannst, wie es aussieht.
Was Deine sonstigen Konfliktfelder auch mit der Familie betreffen,
da würde ich entweder eine Beratungsstelle in der nächst größeren
Stadt aufsuchen, meist sehr gute Leute, kirchliche oder kommunale
Trägerschaft oder eine Gesprächspsychotherapie anstreben. Diese
Therapie ist im Prinzip eine Begleitung, die man sehr gut
gebrauchen kann, wenn man eingefahrene Bahnen verändern
will.Therapeuten mit NM-Hintergrund wirst Du eher selten finden.
Wenn Du weißt, worauf es ankommt und dass Du Schienen
vermeiden lernen willst, kann Dir dieser Weg helfen.
LG Rena

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