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Author Topic: BÜNDNIS FÜR HUMBUG IN DER MEDIZIN  (Read 1916 times)

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BÜNDNIS FÜR HUMBUG IN DER MEDIZIN
« on: January 14, 2007, 01:39:08 PM »

.dzvhae.com/portal/loader.php?seite=57619&org=1113&navigation=1119&back_seite=1115

[*quote]
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Berlin, 6. November 2006. In seinem Positionspapier zur anstehenden Gesundheitsreform fordert das 2006 gegründete BÜNDNIS FÜR SELBSTBESTIMMUNG IN DER MEDIZIN ein gleichberechtigtes Miteinander von Schulmedizin und gesicherten komplementär-medizinischen Methoden, wie etwa die anthroposophische Medizin und die Homöopathie. Grundlage ist dabei die Anerkennung der Grundrechte des Bürgers auf Freiheit, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit. „Alle Akteure in unserem Gesundheitswesen müssen den individuellen therapeutischen Bedürfnissen der Versicherten/Patienten gerecht werden. Im Sinne des Pluralismus in der Medizin und der Therapiefreiheit der Ärzte muss die Komplementärmedizin in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden“, so die Sprecher des Bündnisses. Weitere Forderungen sind u.a. die Rücknahme der Nichterstattung von nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten, Mitbestimmung der Versicherten/Patienten im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Transparenz bei den Angebots- und Vergütungsstrukturen der Krankenkassen für alternative Therapieformen, die ausgewogene Finanzierung eines patientenorientierten Gesundheitswesens und die Einrichtung von Lehrstühlen an deutschen Universitäten.
Bündnis für Selbstbestimmung in der Medizin

Biochemischer Bund Deutschlands (BBD)
Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH)
Deutscher Naturheilbund e. V. (DNB)
Deutsche Gesellschaft für klassische Homöopathie (DGKH)
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e. V. (DZVhÄ)
Hahnemannia, Deutscher Verband für Homöopathie und Lebenspflege e. V.
Bund klassischer Homöopathen Deutschlands e. V. (BKHD)
Gesundheit aktiv - anthroposophische Heilkunst e. V.
Europäischer Verbraucherverband für Naturmedizin (E.F.N.M.U)
Ansprechpartner:

Christoph Trapp (DZVhÄ), 0228.2425332, mobil: 0170.9917 649
Peter Meister (E.F.N.M.U) 02330.623329
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Im Einzelnen:

[*quote]
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In seinem Positionspapier zur anstehenden Gesundheitsreform fordert das 2006 gegründete BÜNDNIS FÜR SELBSTBESTIMMUNG IN DER MEDIZIN ein gleichberechtigtes Miteinander von Schulmedizin und gesicherten komplementär-medizinischen Methoden, wie etwa die anthroposophische Medizin und die Homöopathie.
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1) Richtig, die Homöopathie ist tatsächlich gesichert, gesicherter Unsinn. Da ist sich mittlerweile sogar die Wissenschaft einig:

http://www.wissenschaft-online.de/artikel/787700

Selbiges trifft noch mehr auf die Anthroposophie zu, die sich einerseits der Homöopathie bedient, andererseits noch Reinkarnation und Astralleiber mit rein bringt und Karmaverbesserung durch Krankheit propagiert.

2) Komplementärmedizin ist dem Wortsinn nach Medizin, die eine andere Medizin sinnvoll ergänzt. Komplementär zueinander können nur Dinge sein, die sich nicht grundsätzlich widersprechen. Homöopathie und Anthroposophie ist jedoch mit der wissenschaftlichen Medizin so wenig vereinbar, wie die Astrologie mit der Astronomie. Unter den Begriff Komplementärmedizin fallen vielleicht die klassischen Naturheilverfahren (Güsse nach Pfarrer Kneipp, Lichtherapie) und die  Phythotherapie, aber sicherlich nicht die vorgenannten.

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Grundlage ist dabei die Anerkennung der Grundrechte des Bürgers auf Freiheit, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit.
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[*/quote]

Grundlage der gesetzlichen Krankenversicherung ist das Solidaritätsprinzip. Dieses beinhaltet die Forderung, dass mit den Beiträgen der Versichterten  verantwortungsbewußt umgegangen wird und nur die Leistungen finanziert werden, die nachweislich medizinisch sinnvoll sind.

Es ist unsolidarisch, das Geld der Solidargemeinschaft für privaten Humbug rauszuwerfen, während an den nachweislich sinnvollen Leistungen aus Geldnot immer mehr gespart wird.

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„Alle Akteure in unserem Gesundheitswesen müssen den individuellen therapeutischen Bedürfnissen der Versicherten/Patienten gerecht werden.
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[*/quote]

Alle Akteure in unserem Gesundheitswesen müssen effektiv und effizient handeln, damit das Notwendige bezahlbar bleibt. Geld für Humbug ist mit Wirtschaftlichkeit unvereinbar. Wenn der Patient nutzlose individuelle Behandlungen will, dann darf das nicht zu Lasten der Solidargemeinschaft gehen.

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Im Sinne des Pluralismus in der Medizin und der Therapiefreiheit der Ärzte muss die Komplementärmedizin in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden“
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[*/quote]

Ist sie, besonders im Bereich der Prävention und Rehabilitation (Bewegungstherapie, Hydrotherapie, Kimatherapie, Ernährungstherapie, Entspannungsverfahren).

Weiterhin ist es auch im Sinne des Pluralismus in der Medizin und der Therapiefreiheit der Ärzte nicht notwendig Humbug mit der GKV abzurechnen. Meine Kopfschmerztabletten muß ich auch selbst zahlen, obwohl sie nachweislich helfen.

[*quote]
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Weitere Forderungen sind u.a. die Rücknahme der Nichterstattung von nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten
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[*/quote]

Und wer finanziert das?

[Zitatmarkierung verbessert, ama]
« Last Edit: January 14, 2007, 06:43:36 PM by ama »
Logged

hu_la

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BÜNDNIS FÜR HUMBUG IN DER MEDIZIN
« Reply #1 on: July 05, 2007, 11:22:19 AM »

.

Zu den funktionierenden internen Netzwerken der anthroposophischen Szene, die weit in die politischen Parteien reichen, also einem BÜNDNIS FÜR HUMBUG IN DER MEDIZIN, auch dieses Fundstück:


[*Zitatanfang*]
---------------------------------------------------------------------------------------------------
[...]
Wichtige Stellungnahme des Bundesgesundheitsministeriums
zur Erstattung anthroposophischer Arzneimittel

[...]
---------------------------------------------------------------------------------------------------
[*/Zitatende*]
Quelle:
http://www.anthroposophischeaerzte.de/hintergrund.html


Zur Erinnerung:
Zitat:
"In Deutschland tot geglaubte US-Psychosekten wie Scientology sind in den Bereichen HIV-, Impf- oder Ritalin-Kritik unter diversen Deckmäntelchen (z.B. Reiki, Bioresonanz, Megavitamindosen, Drogenberatung, Lebensberatung, Esoterik) quicklebendig.
Besonders bedrohlich sind leise operierende Psychogruppen wie die machtorientierten Anthroposophen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich sowie die starke Szene der mittelalterlich ausgerichteten Homöopathen in Deutschland und Großbritannien."
==> Kritiker leben gefährlich
(http://home.arcor.de/paralexx/content/kritiker.htm)


Die o. g. "wichtige Stellungnahme des BMGS v. 06.04.2004 zur Erstattung anthroposophischer Arzneimittel":


[*Zitatanfang*]
---------------------------------------------------------------------------------------------------
[...]
Bundesministerium
für Gesundheit
und Soziale Sicherung


Marion Caspers-Merk
Parlamentarische Staatssekretärin
Drogenbeauftragte der Bundesregierung
Mitglied des Deutschen Bundestages

HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 49, 10117 Berlin
POSTANSCHRIFT 11017 Berlin

TEL +49(0)1888 441-1020
FAX +49(0)1888 441-4902
E-MAIL poststelle@bmgs.bund.de

Berlin, den 6. April 2004


WELEDA AG
Herrn Vorsitzenden der Konzernleitung
Mathieu van den Hoogenband
Möhlerstraße 3
73525 Schwäbisch Gmünd



Sehr geehrter Herr van den Hoogenband,

herzlichen Dank für Ihr Schreiben vom 23. März 2004 zu den Arzneimittel-Richtlinien des
Gemeinsamen Bundesausschusses.

In Ihrem Schreiben weisen Sie darauf hin, dass Ihres Erachtens die vom Gemeinsamen
Bundesausschuss am 16. März 2004 beschlossene Richtlinie hinsichtlich der Verord-
nungsfähigkeit der Mistel nicht konsistent sei und die anthroposophischen Mistelpräparate
nicht ausreichend berücksichtige. Aus Sicht des Bundesministeriums für Gesundheit und
Soziale Sicherung sind die Regelungen der Arzneimittel-Richtlinien wie folgt aufzufassen:

Eine Verordnung anthroposophischer Mistelpräparate auf Kassenrezept ist gemäß Ziffer
16.5 der Richtlinien möglich, wenn das Indikationsgebiet „maligne Tumore“ vorliegt. Dies
ergibt sich aus der Formulierung zur Einbeziehung der Homöopathie und Anthroposophie
in Ziffer 16.5 der Richtlinien:



"Für die in diesen Richtlinien im Abschnitt F aufgeführten Indikationsgebiete kann der Arzt
bei schwerwiegenden Erkrankungen auch Arzneimittel der Anthroposophie und Homöo-
pathie verordnen, sofern die Anwendung dieser Arzneimittel für diese Indikationsgebiete
nach dem Erkenntnisstand als Therapiestandard in der jeweiligen Therapierichtung ange-
zeigt ist
. Der Arzt hat zur Begründung der Verordnung die zugrunde liegende Diagnose in
der Patientendokumentation aufzuzeichnen."


Seite 2 von 2

Der Begriff „Indikation“ bezieht sich stets auf den Grund für die Anwendung einer be-
stimmten Behandlung, nicht aber auf Aspekte der Diagnostik und Therapie. So meint „In-
dikationsgebiet“ im Sinne der Nr. 16.5 der Richtlinie die Anwendung bei „malignen Tumo-
ren“.
Der Zusatz in der Position für pflanzliche Mistelpräparate „in der palliativen Therapie
zur Verbesserung der Lebensqualität“ beschreibt die Aspekte der Therapie und spezifi-
sche Fragen der Anwendung dieser Präparate.


Nach dem Wortlaut der Nummer 16.5 der Richtlinien für die Arzneimittel der Homöopathie
und Anthroposophie
erfolgt die "Anwendung dieser Arzneimittel für diese Indikationsge-
biete nach dem Erkenntnisstand als Therapiestandard in der jeweiligen Therapierichtung".

Dies bedeutet, dass die Form der Therapie in den besonderen Therapierichtungen den
Grundsätzen in der jeweiligen besonderen Therapierichtung folgt und nicht den Vorgaben
in der allopathischen Medizin.
Bei der Behandlung maligner Tumore sind daher die anth-
roposophischen Mistelpräparate nicht auf die Anwendung nur zur palliativen Behandlung
beschränkt
.



Mit freundlichen Grüßen

Marion Caspers-Merk

[...]
---------------------------------------------------------------------------------------------------
[*/Zitatende*]
Quelle:
http://www.anthroposophischeaerzte.de/BMGS6-4-2004.pdf


Anthroposophische "Ärzte":
==> Blanke Gewalt bis in den Tod
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ant3.htm)


Wdh.:
[*Zitatanfang*]
---------------------------------------------------------------------------------------------------
[...]
Bundesministerium
für Gesundheit
und Soziale Sicherung

[...]
Marion Caspers-Merk
Parlamentarische Staatssekretärin
Drogenbeauftragte der Bundesregierung
Mitglied des Deutschen Bundestages
[...]
Berlin, den 6. April 2004
[...]
Bei der Behandlung maligner Tumore sind daher die anth-
roposophischen Mistelpräparate nicht auf die Anwendung nur zur palliativen Behandlung
beschränkt
.

[...]
---------------------------------------------------------------------------------------------------
[*/Zitatende*]


Über Anthroposophische Mistelpräparate
Zitat:
"Die Gesundheitspolitik unternimmt nichts gegen Mistelprodukte
Obwohl viele Hinweise auf die schädliche Wirkung von Mistelprodukten vorliegen, ist ein Handeln staatlicher Kontrollbehörden in dieser Frage nicht zu erwarten. Offenbar funktionieren die internen Netzwerke der anthroposophischen Szene, die weit in die politischen Parteien reichen, ganz exzellent. Es ist davon auszugehen, dass auch in den nächsten Jahren trotz der sich andeutenden Negativbewertungen von Mistelprodukten keine Anstalten unternommen werden, um die Mistelprodukte vom Markt zu nehmen. Es wird weiterhin Geld auf dem Rücken der Krebskranken gemacht und solange Steuern an den Staat fließen, hat dieser kein Interesse, im Sinne vorbeugenden Verbraucherschutzes tätig zu werden."
==> Anthroposophische Mistelpräparate
(http://home.arcor.de/paralexx/content/mistel.htm)


Wdh.:
[*Zitatanfang*]
---------------------------------------------------------------------------------------------------
[...]
Bundesministerium
für Gesundheit
und Soziale Sicherung

[...]
Marion Caspers-Merk
Parlamentarische Staatssekretärin
Drogenbeauftragte der Bundesregierung
Mitglied des Deutschen Bundestages
[...]
Berlin, den 6. April 2004
[...]
Bei der Behandlung maligner Tumore sind daher die anth-
roposophischen Mistelpräparate nicht auf die Anwendung nur zur palliativen Behandlung
beschränkt
.

[...]
---------------------------------------------------------------------------------------------------
[*/Zitatende*]


Über den
Todeskult "Anthroposophische Medizin"
Zitat:
"Anthroposophie ist eine Ausgeburt des Hirns von Rudolf Steiner. Ihm liegen die Anthroposophen zu Füßen. Was er sagt, ist für sie heilig. Spricht er beispielsweise über die Mistel als wertvoll, MÜSSEN die Anthroposophen aus der Mistel ein Krebsmittel machen."
==> Todeskult "Anthroposophische Medizin"
(http://www.ariplex.com/ama/ama_im37.htm)

--

Rudolf Steiner in Paris
==> "Abrakadabra kadibar kadabra -
Palle - palle! Muff! Muff! Muff!"

(http://www.ariplex.com/ama/ama_tuc1.htm)

.
« Last Edit: August 14, 2008, 09:48:01 AM by hu_la »
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ama

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BÜNDNIS FÜR HUMBUG IN DER MEDIZIN
« Reply #2 on: May 26, 2009, 10:55:09 AM »

push
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