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Author Topic: Herr Ottokar Dumpfback und die tödliche Selbstdiagnose  (Read 7763 times)

ama

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Herr Ottokar Dumpfback und die tödliche Selbstdiagnose
« on: January 25, 2007, 08:51:03 PM »

In seiner Rubrik "Erfahrungsberichte" gibt der Helmut Pilhar als Kronzeuge öffentlich Zeugnis von diesem Fall schwerer Kindesmißhandlung.

Dem Kind wird von den eigenen Eltern eine fachgerechte medizinische Behandlung verweigert. Das Wort hat der Vater, Herr Ottokar Dumpfback,  höchstpersönlich:

http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Erfarung/NonHodgkin.htm

[*QUOTE*]
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Erfahrungsberichte
Meine Erfahrung mit der neuen Medizin
Non-Hodgkin-Lymphome

Unser Sohn Mike ist 13 ½ Jahre alt und Rechtshänder.

Vor ca. 10 Tagen suchte ich in Mikes Zimmer im Schrank ein Bettlaken. Zu
meiner Überraschung fiel etwas heraus und zu Boden.

Es war eine Geldbörse, aber keine von Mike.

Ich öffnete sie und fand u.a. einen Personalausweis vom älteren Bruder
seines Klassenkameraden und Freundes Bodo. Dieser ältere Bruder geht in
dieselbe Schule und gehört zum Kurs, den meine Frau unterrichtet.

Irritiert und etwas geschockt habe ich meine Frau vorsichtig davon in
Kenntnis gesetzt und wir beschlossen, noch am selben Tag Mike zur Rede zu
stellen.

Ich berichtete Mike von meiner Entdeckung und verlangte von ihm eine
lückenlose Aufklärung.

Zunächst erzählte er, dass er diese Sache völlig vergessen habe und wusste
auch nicht, wo er die Geldbörse versteckt hatte.

Es muss vor ein paar Monaten gewesen sein: Er war bei Bodo zu Hause und
mit einem weiteren Freund spielten sie ein Computerspiel, bei dem man
gewinnen und verlieren konnte. Immer wenn Mike gewann, wurde er von den
beiden anderen geschubst und getreten. Verärgert und enttäuscht verließ er
die beiden; doch bevor er die Wohnung verließ, sah er auf der Treppe eine
Geldbörse liegen. Mike glaubte, sie gehöre Bodo und nahm sie an sich, um
ihm eins "auszuwischen".

Wir machten ihm klar, dass er diese Angelegenheit sofort in Ordnung zu
bringen habe, noch vor der in 2 Tagen anstehenden Klassenfahrt.

Mike wollte mit Bodos Bruder noch am selben Tag ein Gespräch, um ihm zu
"beichten", wie es zu dieser Verwechslung kam und was vorher geschehen war.

Es kam aber kein Gespräch zustande. Mike musste sichtlich betroffen und
ohne die Angelegenheit zu bereinigen auf die fünftägige Klassenfahrt
gehen.

Nach der Klassenfahrt hatte Mike nur eines im Sinn: das Gespräch mit Bodos
Bruder. Und diesmal hatte er Erfolg. Er kam strahlend nach Hause und
berichtete, Bodos Bruder habe ihm zugehört und ihm verziehen und es würde
keiner etwas erfahren, weder Bodo noch dessen Eltern. (Die finanzielle
Wiedergutmachung bleibt hier unerwähnt.)

Zwei Tage später saß Mike am Frühstückstisch, hielt den Kopf schief,
klagte über Schmerzen am Hals bis zur Schulter. Seiner Meinung nach hatte
er in der Nacht schief gelegen. Wir haben ihn zur Schule gehen lassen.

Als er am frühen Nachmittag von der Schule kann, den Kopf immer noch
schief haltend, wirkte er sehr müde. Nach dem Essen zog er sich in sein
Zimmer zurück. Ganz gegen seine sonstigen Gewohnheiten, mit seinen
Freunden zu skaten, blieb er in seinem Zimmer. Nach ca. einer Stunde ging
ich zu ihm, um zu fragen, wie es ihm gehe. Zu meiner Überraschung lag er
auf seinem Bett und schlief fest. Meiner Frau und mir war die Sache nicht
ganz geheuer, aber wir ließen ihn schlafen.

Am Abend, gegen 21.00 Uhr kam Mike in die Küche, mit schiefem Kopf, und
meinte, er müsse jetzt etwas essen. Dies tat er dann ausgiebig trotz
seiner Schmerzen, dann verschwand er wieder still in seinem Zimmer und
schlief die ganze Nacht.

Auch am nächsten Morgen schlief er immer noch tief und fest. Meine Frau
und ich beschlossen, ihn nicht zur Schule gehen zu lassen.

Ich hatte plötzlich einen Verdacht. Eifrigst studierte ich noch einmal ein
bestimmtes Thema aus den Kurzinformationen von Dr. Hamer.

Mike schlief den ganzen Tag mit kurzen Unterbrechungen. Während einer
dieser Unterbrechungen untersuchte ich ihn etwas genauer und stellt ihm
Fragen. Es stellte sich heraus, dass Mike auf der linken Seite am Hals
eine Schwellung hatte, die sehr schmerzhaft war, besonders bei Berührung.
Den Kopf konnte er nicht ohne Schmerz gerade richten, außerdem klagte er
über Kopfschmerzen oberhalb der Stirn und seitlich.

Am Abend wurde er wieder munter, die Kopfschmerzen waren weg. Ich fragte
ihn, wie oft er denn schon Pippi gemacht habe.

Ohne lange nachzudenken entgegnete er: "Immer wenn ich wach wurde, musste
ich zur Toilette, das Pippi wollte überhaupt nicht aufhören und dabei habe
ich doch fast nichts getrunken!"

Spätestens jetzt bestätigte sich mein Verdacht.

Am nächsten Morgen war Mike wieder sehr munter und wollte auch wieder zur
Schule. Der Kopf war nicht mehr ganz so schief, die Schmerzen waren etwas
weniger. Wir haben ihn gehen lassen mit der Aufforderung, sich vom
Unterricht abzumelden, wenn die Beschwerden doch noch zu stark wären. Er
kam wie gewohnt von der Schule zurück. Für die Klassenlehrerin war klar,
dass er schief gelegen hatte.

Da Mike während eines Seminars der Neuen Medizin Dr. Hamer persönlich
kennen lernte und ihn "cool" fand, hatten wir oft Gelegenheit, mit Mike
über die Unterschiede zu sprechen zwischen den Heilungsmethoden der
Schulmedizin und der Neuen Medizin.

Nach dem Mittagessen begann ich ein Gespräch mit Mike ...

Auf meine Frage, wann er sein DHS bekommen habe, antwortete Mike spontan:
"Als du mir die Sache mit der Geldbörse gesagt hast!"

"Wovor hast du am meisten Angst gehabt?"

Mike: "Ich hatte große Angst, dass ich die Freundschaft mit Bodo verliere
und dass die Eltern mich nicht mehr sehen wollen. Außerdem hatte ich
Angst, dass das in der Schule bekannt würde und dass die Mama auch
Schwierigkeiten bekäme!"

"Kannst du etwas mit dem Wort Frontalangst anfangen?"

Mike: "Papa, genau das habe ich empfunden, Angst vor dem, was da auf mich
zukommen wird!"

Wie fühltest du dich während der Klassenfahrt?"

Mike: "Immer wenn ich gut drauf war, dann fiel es mir wieder ein (...) und
dann fühlte ich mich ganz schlecht, mir war kalt und ich konnte nicht gut
schlafen."

"Und wann war für dich der Konflikt gelöst?"

Mike: "Als das Gespräch endlich mit Bodos Bruder geklappt hatte!"

Vier Tage nach unserem Gespräch war der Kopf wieder gerade, die Schwellung
und die Schmerzen waren weg.

Die Schulmedizin nennt diese Krankheit "zentrozystisch-zentroblastische
non-Hodgkin-Lymphome", sie wird fälschlicherweise als eine Art
Lymphknotenkrebs bezeichnet.


Seitdem es die Germanische Neue Medizin® gibt, wissen wir, dass es sich
hier um die Symptome während der Heilungsphase handelt, nach einem
gelösten Frontalangstkonflikt (beim Rechtshänder). Organisch ist das
Kiemenbogen-Plattenepithel betroffen, das in der Heilungsphase anschwillt.

Hätte ich die Germanische Neue Medizin® nicht gekannt, wäre ich mit
Mike zum Arzt gegangen ... (schwere Müdigkeit, Schwellung, Schmerzen am
Hals und am Kopf).
Nicht auszudenken, in was für einen Teufelskreis wir hineingeraten wären,
wenn der Arzt die o.g. schulmedizinische Diagnose bestätigt hätte ...

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[*/QUOTE*]



Herr Dumpfback, Ottokar, ist von keiner medizinischen Fachkenntnis getrübt. Auch bringt er sein Kind NICHT zum Arzt. Seine Ehefrau ebensowenig.

Nein, Herr Dumpfback höchstpersönlich studiert eifrig DIE medizinische Fachliteratur, nämlich die Werke der höchsten medizinischen Instanz auf dieser Erde: des unvergleichlichen Ryke Geerd Hamer.

Er, Ottokar Dumpfback, auf diese Weise vollumfänglich medizinisch fachgebildet und gestählt, erstellt SELBST eine Diagnose.

Dem Kind ist unwohl, es ist müde und es hat Schmerzen. Was schließt die Do-it-yourself-Koryphäe Ottokar Dumpfback? Klar, logisch und so einfach:

[*QUOTE*]
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Die Schulmedizin nennt diese Krankheit "zentrozystisch-zentroblastische
non-Hodgkin-Lymphome"
, sie wird fälschlicherweise als eine Art
Lymphknotenkrebs bezeichnet.

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[*/QUOTE*]


Nachdem ihm, Ottokar Dumpfback, nach seinen eigenen Worten klar ist, daß das Kind eine tödliche Erkrankung hat, entscheidet er sich als Besitzer des Kindes zur Behandlung durch ihn selbst. Eine Konsultation des inferioren medizinischen Plebs schließt er grundsätzlich aus:

[*QUOTE*]
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Hätte ich die Germanische Neue Medizin® nicht gekannt, wäre ich mit
Mike zum Arzt gegangen ... (schwere Müdigkeit, Schwellung, Schmerzen am
Hals und am Kopf).
Nicht auszudenken, in was für einen Teufelskreis wir hineingeraten wären,
wenn der Arzt die o.g. schulmedizinische Diagnose bestätigt hätte ...

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Herr Dumpfback steht mit dieser großartigen Leistung des Geistes nicht allein. Auch andere, Eltern und Selbstbesitzer, haben es ihm gleichgetan. Manche sogar schon öfter. Christian Joswig, urteutscher Recke, hatte sogar schon ZEHN MAL Leukämie. Sagt er. Hat er selbst diagnostiziert.

Christian Joswig ist ein wahrer Mann, ein Vorbild. Herr Dumpfback wird sicherlich auch Christian Joswigs Beispiel folgen. Christian Joswig hat sich seit zehn Jahren nicht mehr die Zähne geputzt. Herr Dumpfback wird auch diesem Beispiel Christian Joswigs folgen.

Und seine Zähne ebenso...

.
« Last Edit: February 05, 2007, 03:08:50 AM by ama »
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Rauchwolke

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Herr Ottokar Dumpfback und die tödliche Selbstdiagnose
« Reply #1 on: January 25, 2007, 10:42:18 PM »

Der Junge hatte ne akute Dystonie, genauer: einen akuten Torticollis (Caput obstipum zu deutsch ''muskulärer Schiefhals''), offenbar vom Typ Laterocollis. Es gibt da gar keinen Hinweis für die Annahme einer Leukämie oder eines Lymphoms, insbesondere eines non-Hodgkin. Das ist völliger Quatsch. Wie wird denn da die vermeintliche Diagnose begündet ? Was soll die Panikmache eines med. Unwissenden ?

Diese akuten Torticolli (nicht zu verwechseln mit den angeborenen Formen) haben meist keine eruierbare Ursache, können zB auftauchen wenn man aus dem warmen ins Kalte kommt, oder bei Stress. Hier spricht alles dafür daß der Diebstahl zu dem Stress führte. Das hätte jedenfalls jeder Hausarzt angenommen. Meist geht alles von alleine weg, ein langes warmes Bad kann da helfen, der Hausarzt kann i.m. Injektionen machen. Erst wenn der Zustand längere Zeit anhält sollte man zum Neurologen gehen oder sich ernsthaft Sorgen machen. Notfallls würde man empfehlen psychoterapeutisch einzugreifen, wenn sich diese Torticolli wiederholen.
« Last Edit: January 25, 2007, 10:43:24 PM by Rauchwolke »
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besucher

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Herr Ottokar Dumpfback und die tödliche Selbstdiagnose
« Reply #2 on: January 26, 2007, 12:10:43 AM »

[*QUOTE*]
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Die Schulmedizin nennt diese Krankheit "zentrozystisch-zentroblastische
non-Hodgkin-Lymphome", sie wird fälschlicherweise als eine Art
Lymphknotenkrebs bezeichnet.
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[*/QUOTE*]

Völliger Unfug.
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ama

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Herr Ottokar Dumpfback und die tödliche Selbstdiagnose
« Reply #3 on: January 26, 2007, 01:24:04 AM »

>Es gibt da gar keinen Hinweis für die Annahme einer Leukämie oder
>eines Lymphoms, insbesondere eines non-Hodgkin. Das ist völliger Quatsch.
>Wie wird denn da die vermeintliche Diagnose begündet ? Was soll die
>Panikmache eines med. Unwissenden ?

An diesem Beispiel sieht man, wie Leute, die zu blöde sind, sich die Schuhe zuzubinden, schnapp! aus der Luft die tollsten Krankheiten hervorzaubern, von denen sie DANN dank Hamer geheilt wurden. Wie Christian Joswig, der wahrscheinlich bloß einen überfüllten Verdauungstrakt hat, und den dann folgerichtig als Leukämie diagnostiziert. Mit der ihm eigenen Intelligenz...

NACH DIESEM SCHEMA entstehen die vielen positiven Erfahrungsberichte. Die Leute, die WIRKLICH krank sind, enden auf dem Friedhof, mit Schimpf und Schande, selber schuld, weil die ihre Konflikte nicht gelöst haben. So ist das...
.
« Last Edit: January 26, 2007, 01:24:41 AM by ama »
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deepbluesea

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Herr Ottokar Dumpfback und die tödliche Selbstdiagnose
« Reply #4 on: January 26, 2007, 07:53:50 AM »

Die GNM-Anhänger sind einfach nur genial!

Der Junge hatte folgende Symptome:
Kopfschiefhaltung
Schmerzen "am Hals" bis in Schulter ausstrahlend
Schwellung li. Halsseite mit Druckschmerz
Kopfschmerzen

Ottokar Dumpfback diagnostiziert daraus nicht nur zielsicher ein NHL, sondern sogar unter den 13 Arten der Kieler Klassifikation ein "zentrozystisch-zentroblastisches" NHL aus der Gruppe der niedrig-malignen B-Zell-Lymphome. (Den kleinen Verdreher wollen wir ihm mal verzeihen.) Und diese geniale Diagnose kann er sogar stellen, ohne dass die Symptome auch nur im Entferntesten an ein NHL denken lassen. Wow!

Symptome des NHL im Anfangsstadium:
schmerzlose Lymphknotenschwellung ohne Druckschmerz
Müdigkeit, Abgeschlagenheit
Anämie (Blässe)
Fieber
Nachtschweiß
Gewichtsverlust


dbs
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besucher

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Herr Ottokar Dumpfback und die tödliche Selbstdiagnose
« Reply #5 on: January 26, 2007, 10:51:54 AM »

Ein Arzt würde es nicht wagen, ein Lymphom zu diagnostizieren, bevor nicht der Pathologe drauf geschaut hat. Und schon gar nicht einen der zahllosen Subtypen wie eben das zentrozystisch-zentroblastisches NHL aus der Gruppe der niedrig-malignen B-Zell-Lymphome, da müßte man schon hellsehen können. ;-)

Und wie schon gesagt wurde, für ein Lymphom wären die Symptome völlig untypisch.

Ein echter Amateurverein! (oder Animateur, wie man will)
« Last Edit: January 26, 2007, 10:53:25 AM by besucher »
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deepbluesea

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Herr Ottokar Dumpfback und die tödliche Selbstdiagnose
« Reply #6 on: January 26, 2007, 01:32:24 PM »

Das ist mir jetzt auch erst beim 2. Durchlesen aufgefallen:

Die Krankheit heißt nicht zentroblastisch-zentrozystisches NHL sondern zentroblastisch-zentrozytisch.

Ist ja ein kleiner, aber wichtiger unterschied, den GNM-Jünger aber nicht kapieren werden.
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besucher

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Herr Ottokar Dumpfback und die tödliche Selbstdiagnose
« Reply #7 on: January 26, 2007, 06:35:01 PM »

Tatsächlich, hier schreibt Hamer selbst:

pilhar.com/Hamer/NeuMed/Sonderpr/Hodgkin.htm

[*QUOTE*]
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Löst sich nach einer gewissen Zeit der vermeintlichen oder echten Gefahr der Angst-Konflikt, bzw. die Krebsangst-Panik, so entstehen am Hals an den Stellen, an denen in der  konflikt-aktiven Phase in den alten stillgelegten Kiemenbogengängen Ulcera entstanden waren, (d.h. flache Gewebsdefekte am Kiembenbogen-Plattenepithel, das das Innere dieser stillgelegten Rohre auskleidet) nunmehr in der  Heilungsphase Flüssigkeits-Zysten.

Diese werden fälschlicherweise in der Schulmedizin, weil man sie für Lymphknoten gehalten hatte, zentrozystisch-zentroblastische non-Hodgkin-Lymphome (keine H.-L.) genannt. Diese Kiemenbogen-Flüssigkeitszysten sind hervorgerufen durch starke Schwellungen der Heilung an den bis dahin ulcerierten Stellen in den stillgelegten mit Plattenepithel-Schleimhaut ausgekleideten Rohren der alten Kiemenbogengänge.

Dadurch kann die Flüssigkeit nicht abfließen und bildet Stücke von aufgetriebenen flüssigkeitgefüllten Schlauchstücken, die auch wie Kugeln aussehen können und unter der Haut liegen, und zwar beiderseits am Hals vor und hinter dem Ohr, von da ab herunterziehend bis zur Schulter und vorne bis in die Schlüsselbeingrube und sogar auch noch über die Schlüsselbeingrube hinweg (etwa handbreit).

Innen können sie hinunterreichen bis zum Zwerchfell und können dort auch dicke Flüssigkeits-Zysten machen, die dann regelmäßig als "Lymphknoten-Pakete" fehlgedeutet werden.

Bei den Zysten im Mediastinum, die man ja nicht sehen kann, und wenn hier der Konflikt häufig hin und her wechselt (ca-Phase/pcl-Phase), indurieren (verfestigen) sich die Zysten zunehmend, d.h. es bildet sich innen Bindegewebe (Narbengewebe), und das wird in der Schulmedizin dann als "kleinzelliges Bronchialkarzinom" diagnostiziert.

Für die Kiemenbogengangs-Zysten sind mehrere klinische Symptome typisch:

....

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[*/QUOTE*]

Da hat Dr. Hamer wohl im Pathokurs geschlafen. Schöne Selbstdemontage.


Kiemenbogenzysten (flüssigkeitsgefüllt) sind übrigens mit Lymphknoten und Lymphomen (solide) nicht zu verwechseln und klinisch sehr leicht auseinanderzuhalten. Vom pathologischen Befund ganz zu schweigen.
« Last Edit: January 26, 2007, 06:40:05 PM by besucher »
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outcast

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Herr Ottokar Dumpfback und die tödliche Selbstdiagnose
« Reply #8 on: January 26, 2007, 09:33:45 PM »

[*QUOTE*]
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... nunmehr in der  Heilungsphase Flüssigkeits-Zysten.

Diese werden fälschlicherweise in der Schulmedizin, weil man sie für Lymphknoten gehalten hatte, zentrozystisch-zentroblastische non-Hodgkin-Lymphome (keine H.-L.) genannt.
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[*/QUOTE*]

>Da hat Dr. Hamer wohl im Pathokurs geschlafen. Schöne Selbstdemontage.

Junge, Junge... Kein Wunder das man´s da nötig hat, seine Foren auf Linientreue zu trimmen. Peinlicher und offensichtlicher geht´s ja fast schon nimmer. Was ein Hamerist da noch entgegnen könnte?

Vielleicht: >>Angesichts der Tatsache, das die Schulmedizin völlig danebenliegt mit ihren tausend Hypothesen, darf dem Genie Hamer ja wohl so ein kleiner Schnitzer erlaubt sein, oder?<<

So frei nach dem Motto >>Unser Glaube ist unerschütterlich!<< der Nazis in der Endphase des zweiten Weltkriegs.

Aber Hameristen >>glauben<<  ja nicht, sie >>verstehen<<.

Zumindest behaupten sie das unentwegt von sich selbst...
« Last Edit: January 26, 2007, 09:49:20 PM by outcast »
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deepbluesea

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Herr Ottokar Dumpfback und die tödliche Selbstdiagnose
« Reply #9 on: January 27, 2007, 08:00:46 AM »

Ich schmeiß mich wech....

Der Hamer kennt als ehemaliger Arzt offensichtlich nicht mal den Unterschied zwischen Zyte und Zyste und keiner seiner Anhänger hat's bislang geschnallt. Naja, wie denn auch, wo doch seine Jünger bekanntlich weder auf eine nennenswerte Allgemein- noch medizinische Bildung zurückgreifen können. Die müssen halt vorbehaltlos das Nachbeten, was vom Guru vorgebetet wird.

dbs
« Last Edit: January 27, 2007, 10:01:25 AM by deepbluesea »
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Keine Verschwörungstheorie ist dumm genug, um keine Anhänger zu finden.

Zollstein

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Re: Herr Ottokar Dumpfback und die tödliche Selbstdiagnose
« Reply #10 on: February 15, 2017, 03:00:21 PM »

push
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