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Author Topic: Hinweise zur Strategie  (Read 3144 times)

ama

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Hinweise zur Strategie
« on: February 15, 2007, 08:46:29 AM »

Was dort beschrieben ist, wird haargenau so in den Foren praktiziert.

http://www.hamburg.de/Behoerden/LfV/so/kap5.htm

[*QUOTE*]
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V. Bewertung
Die bisher angefallenen Erkenntnisse über den Geheimdienst- und Propagandaapparat der SO skizzieren das Bild einer Organisation, die von einem fast unbezwingbar erscheinenden Willen beseelt ist, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln eine unantastbare politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Machtposition zu erlangen.

Von ihrem utopischen Ziel, den gesamten Planeten zu "klären", ist sie trotz mancher Rückschläge nie abgewichen. Die SO will den einzelnen Menschen sowie alle Bereiche
des gesellschaftlichen Zusammenlebens (Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien, etc.) mit Hilfe ihrer geistigen Techniken und der HUBBARDschen Management- und Organisationstechniken im scientologischen Sinne gleichschalten, beherrschen und letztlich kontrollieren. ROBERT Vaughn YOUNG bewertet Scientology daher als eine politisch motivierte Bewegung:

[*ZITAT*]
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    "Wir wollten Regierungen auf unsere Linie bringen, wollten Kontrolle über
    die Medien, Kontrolle über Banken. Es ging uns um eine umfassende Unterwerfung
    unter Scientology. Wir hatten alle Ziele einer politischen Bewegung ... Der
    Zweck ist ... Geld zu scheffeln - aber nur, um damit Macht zu erlangen". 113

113
QUELLE: "Umfassende Unterwerfung", Interview mit Robert Vaughn YOUNG und Stacy
        BROOKS YOUNG in: "Focus" Nr. 50/94 v. 12.12.1994, S. 72 ff.)
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[*/ZITAT*]

Mit Geld, so YOUNG, könne man sich zum Beispiel über teure Rechtsanwälte mit den nötigen Kontakten in Regierungen und Parteien Zugang zur Macht erkaufen. Aber es gehe Scientology nicht nur um den üblichen Einfluß, es gehe um Einfluß mittels Infiltration.

Scientology versuche Leute in administrativen Spitzenpositionen umzudrehen und auf ihre Seite zu ziehen. Trotz mancher Niederlagen werde die Führungsspitze weitermachen, weil sie schlicht Fanatiker seien. Die haßerfüllten Kampagnen der Scientology bewiesen jedenfalls eines über jeden Zweifel hinaus: Scientology ist keine Religion, sondern eine Ideologie und eine politische Bewegung.

Stacy BROOKS YOUNG, die ebenfalls viele Jahre für das OSA gearbeitet hat, charakterisiert das totalitäre Wesen und die Entschlossenheit von Scientology folgendermaßen:

[*ZITAT*]
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     "Während sie fromm davon sprechen, wie religiös sie sind, machen ihre
     "Freiwild"-Aktionen deutlich, daß sie in Wirklichkeit eine Terrororganisation
     sind, eine paramilitärische Sekte, die darauf abzielt, ihre Kritiker und jeden
     anderen zu vernichten, der ihnen im Weg steht ...
     Meine persönliche Erfahrung ist, daß die gegenwärtigen Scientology-Führer vor
     nichts haltmachen, um Scientology vor jedem zu schützen, den sie als Bedrohung
     empfinden. Darin sind sie nicht anders als die früheren Scientology-Führer,
     die ins Gefängnis gegangen sind, mit der Ausnahme allerdings, daß sie aus den
     Fehlern ihrer Vorgänger gelernt haben. Das eigentliche Verbrechen der
     GO-Führung bestand darin, sich erwischen zu lassen. Die gegenwärtige
     Scientology-Führung hat nicht die Absicht, das noch einmal geschehen zu
     lassen. Sie haben ausgeklügeltere Methoden für den Umgang mit der Außenwelt -
     die Gerichte eingeschlossen - entwickelt, um ihren wahren Charakter und ihre
     wahren Aktivitäten zu verbergen.
     Wenn aber irgend etwas zutrifft, dann, daß sie bedenkenloser und kaltblütiger
     in ihrer Entschlossenheit sind, alle Hindernisse zu vernichten, die ihnen im
     Wege stehen." 114

114
QUELLE : Zeugenaussage von Stacy BROOKS YOUNG vom 11.01.1995, Anl. 21 des
         Schriftsatzes der Behörde für Inneres / Arbeitsgruppe Scientology vom
         01.03.1995 in der Verwaltungsgerichtssache "Scientology Kirche Hamburg
         e.V." gegen Freie und Hansestadt Hamburg wegen Veröffentlichung der
         Broschüre "Scientology - Irrgarten der Illusionen", Az. 11 VG 3783/94, S.
         11, 22 der Übersetzung
..........................................................................
[*/ZITAT*]


1984 urteilte der amerikanische Richter Paul G. BRECKENRIDGE vom Los Angeles Superior Court nach Durchsicht umfangreichen Beweismaterials aus dem persönlichen Archiv von HUBBARD über Scientology und ihren Gründer:

[*ZITAT*]
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   "Die Organisation ist eindeutig schizophren und paranoid, und diese bizarre
   Kombination scheint ihren Begründer widerzuspiegeln. Das Beweismaterial
   porträtiert einen Mann, der praktisch ein krankhafter Lügner war, wenn es um
   seinen Werdegang, seinen Hintergrund und seine Leistungen ging. Seine als
   Beweise vorgelegten schriftlichen Abhandlungen und Dokumente geben zudem seinen
   Egoismus, seine Habgier, seinen Geiz, seine Machtgier sowie seine Rachsucht und
   Aggressivität Personen gegenüber wieder, die er als unloyal und feindlich
   empfindet. Gleichzeitig ergibt sich, daß er Ausstrahlung besitzt und eine große
   Fähigkeit darin hat, seine Anhänger zu motivieren, zu organisieren, zu
   kontrollieren, zu manipulieren und zu inspirieren. ... Offensichtlich ist und
   war er immer eine vielschichtige Person, und diese Vielschichtigkeit zeigt sich
   weiterhin in seinem `alter ego´, der Scientology-Kirche ... ." 114

114
QUELLE : Zeugenaussage von Stacy BROOKS YOUNG vom 11.01.1995, Anl. 21 des
         Schriftsatzes der Behörde für Inneres / Arbeitsgruppe Scientology vom
         01.03.1995 in der Verwaltungsgerichtssache "Scientology Kirche Hamburg
         e.V." gegen Freie und Hansestadt Hamburg wegen Veröffentlichung der
         Broschüre "Scientology - Irrgarten der Illusionen", Az. 11 VG 3783/94, S.
         11, 22 der Übersetzung
..........................................................................
[*/ZITAT*]


Diese Vielschichtigkeit der SO bzw. die augenscheinliche Besonderheit, daß sie mit zwei Gesichtern auftritt, wird auch von ihren schärfsten Widersachern keineswegs übersehen:

[*ZITAT*]
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    "Die meisten Scientologen", so Robert Vaughn YOUNG, "sind ehrlich und arbeiten
    hart und haben keine Ahnung von den Mißständen und der Täuschung, die täglich
    in ihrer Organisation vorkommen." 116
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[*/ZITAT*]


So ist bis zu einem gewissen Grad auch verständlich, warum Scientologen über die ihnen entgegenschlagende Kritik und Ablehnung oft mit völligem Unverständnis und Empörung reagieren: Sie werden für Vorgehensweisen ihrer Organisation mitverantwortlich gemacht, die sie aufgrund ihrer eigenen Erfahrung bzw. ihres eingeschränkten Einblicks in die wahren Verhältnisse - verstärkt durch die scientologische Propaganda - ausschließlich für verleumderische Unterstellungen halten. Selbst da, wo ihnen der in den HUBBARDschen Schriften zum Ausdruck kommende Haß und der Vernichtungswille schwarz auf weiß begegnen, sind die meisten Scientologen aufgrund ihrer Verblendung und ihrer als positiv empfundenen eigenen Erfahrungen in Scientology nicht willens und wohl auch nicht in der Lage, die
"dunkle Seite" von Scientology als solche zu erkennen.

Diejenigen, die den Haß und den Vernichtungswillen von Scientology zu spüren bekommen haben, können dagegen bestätigen, daß HUBBARD alles ernst meinte, was er geschrieben oder gesagt hat, und daß diejenigen, die heute die Organisation führen, ihm darin in nichts nachstehen. Es sei daher noch einmal wiederholt, daß alle von HUBBARD veröffentlichten schriftlichen und mündlichen Anordnungen für jeden Scientologen Gesetz sind. Auch nach HUBBARDs Tod wurde diese Regel nach Aussagen von SO-Aussteigern mehrmals bestätigt. Bis auf den heutigen Tag kann niemand, auch MISCAVIGE nicht, HUBBARDs Gesetze ändern. Es können zwar Direktiven darüber herausgegeben werden, wie und in welchem Umfang HUBBARDs Anordnungen umzusetzen sind, aber diese können die Quellen, auf die sich jeweils berufen, nicht ersetzen. Dies gilt nicht zuletzt für die Behandlung "unterdrückerischer Personen" sowie für die Richtlinienbriefe und die Anweisungen, die sich auf die Geheimdienst- und Propagandaaktivitäten der Scientology beziehen.

HUBBARDs Anweisungen müssen nicht nur, sondern werden auch - soweit möglich - schon allein deshalb genau befolgt, weil sie mit der Vorstellung verknüpft sind, darin eine "überlegene Technologie" zu haben, deren Anwendung jedes Hindernis aus dem Weg räumt und jedes Problem für Scientology löst. 117

Daß nicht jeder, der Scientology öffentlich den Rücken kehrt, Opfer der scientologischen Verfolgungspraktiken wird, ist in erster Linie dem Umstand zu verdanken, daß die SO gegenwärtig nicht in der Lage ist, ihre Vorstellung von "Ethik" flächendeckend durchzusetzen und sich notgedrungen auf die wichtigsten Personen konzentrieren muß.

Ein gutes Beispiel für die Umsetzung HUBBARDscher Anweisungen ist auch die jüngste Idee, eine Sammlungsbewegung gegen Deutschland unter Führung der SO aufzubauen.

Mit der Gründung der Vereinigung "Freedom for Religions in Germany" (FRG) und den Demonstrationen am 21. Juli 1997 in Frankfurt und am 27. Oktober 1997 in Berlin wurde diese Idee in die Tat umgesetzt. Bereits 1969 konnte diese Strategie bei HUBBARD nachgelesen werden:

[*ZITAT*]
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   "Nimm Kontakt auf und gewinne Freunde und organisiere alle Minderheitsgruppen
   bis wir die größte Gruppe auf diesem Planeten sind. Dadurch, daß wir Freunde
   gewinnen, und sogar die größten Feinde des Westens als Freunde gewinnen, können
   wir verhindern, daß der Faschismus den Westen übernimmt." 118

118
QUELLE : HUBBARD, Flag Order 1890 v. 26.03.1969: " Zones of Action" (auszugsweise
         übersetzt)
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[*/ZITAT*]


Da Scientology streng hierarchisch aufgebaut ist, werden die Entscheidungen über die Kampfstrategie von Scientology in Deutschland nicht hier, sondern in Kopenhagen und Los Angeles getroffen. Die OSA-Abteilungen in den einzelnen deutschen "Orgs" sind lediglich Befehlsempfänger und ausführende Organe. Entsprechend der im OSA-Apparat praktizierten "Kenntnis nur wenn nötig"-Regel ("need to know") ist auch davon auszugehen, daß selbst innerhalb dieser vom kontinentalen und internationalen Management gesteuerten Einheiten nur wenige Personen in alle Pläne und Aktivitäten eingeweiht sind, zumal Scientology auch in Deutschland auf die Hilfe von nicht direkt zur Organisation gehörenden Mitarbeitern und Privatdetektiven zurückgreift.

Bislang bewegt sich der Kampf von Scientology gegen Deutschland vorwiegend auf der Propagandaebene mit dem Ziel, vom Ausland her Druck auf die politischen Entscheidungsträger in Deutschland auszuüben. Dennoch gehören laut HUBBARD PR-Maßnahmen und Geheimdienstaktivitäten zusammen. Sie bilden zwei parallel laufende und getrennt voneinander arbeitende Bereiche, die ihre eigene "Technologie" haben und nicht miteinander vermischt werden dürfen, die aber im Ergebnis zum gleichen Ziel führen sollen, nämlich gegen Scientology gerichtete Angriffe zu eliminieren. 119

119
QUELLE : vgl. HUBBARD HCO PL v. 11.05.1971: "PR-Serie Nr. 7. Schwarze PR"


Die bereits in den achtziger Jahren durch Ermittlungen der Münchener Staatsanwaltschaft bekannt gewordenen und bis heute fortgesetzten Spionageaktivitäten und Verfolgungspraktiken des OSA gegen einzelne Scientology-Gegner 120

120
QUELLE : s. hierzu die Darstellung über Aktivitäten des OSA in Deutschland in:
         Abschlußbericht, S. 101 -109


sollten jedenfalls keinen Zweifel daran aufkommen lassen, daß die Organisation auch in Deutschland jede sich bietende Angriffsfläche nutzen wird, um wichtige "Schlüsselpersonen" zu "handhaben".

Auch wenn die Organisation von ihrem Ziel, einem "befreiten" Planeten unter Kontrolle von Scientology, noch denkbar weit entfernt ist, besteht angesichts ihrer fanatischen Heilsideologie, ihres elitären Sendungsbewußtseins und nicht zuletzt aufgrund der von ihrem Geheimdienst erreichten Erfolge kein Anlaß, Scientology zu unterschätzen.
   "Solange wir schwer zu fassen sind bzw. fabianisch 121
   arbeiten", so HUBBARD 1967, "werden wir stärker und stärker." 122

121
QUELLE : Fabianisch: laut SO eine Taktik, die durch geduldiges Abwarten, Verzögern
         und Kriegslisten den Feind zu erschöpfen sucht; vorsichtig, langsam; von
         dem lateinischen Wort "fabianus", nach dem römischen General und
         Staatsmann Quintus Fabius Maximus, Beiname Cunctator (der Zauderer), der
         den Feind, nämlich Hannibal, zu erschöpfen suchte, in dem er Stör- und
         Plagetaktiken anwandte, ohne eine entscheidende Schlacht zu riskieren.


122
QUELLE : HUBBARD, Ron´s Journal 1967 (RJ 67) v. 20.09.1967

Seine Prophezeiung hat sich bewahrheitet und sollte heute als Warnung dienen.
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