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Beispiel Bioresonanztherapie

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ama:
Zitat aus

http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~dmoch/sekten6.html

[*QUOTE*]
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Kinder-Ärztetag in Würzburg beschäftigte sich mit Sekten und
fragwürdigen Heilmethoden
Was sollen Ärzte tun, um Kinder vor Sekten zu schützen?

[...]

Sekten, die lebensrettende Therapie verweigern

So versuchen die Scientologen immer wieder, die Verabreichung von
Psychopharmaka an schwer hyperkinetisch gestörte Kinder zu diskreditieren.
So wurde ganz konkret in Hamburg zuletzt zwei Kinderärzten vorgeworfen,
ihre hyperaktiven kleinen Patienten zu "vergiften."

Generell, so die Scientologen, werde heute jedes dritte Kind von den
Medizinern in die Abhängigkeit von Psychopharmaka getrieben.

Und auch schon ein Hustensaft für Kinder wird als "erste Einstiegsdroge im
Kindesalter" rigoros abgelehnt.

Der Sektenbeauftragte der Diozese Limburg, Lutz Lemhtifer, berichtete in
Würzburg über Sekten, die lebensrettende Bluttransfusionen verweigern
(Zeugen Jehovas), die Mißbrauch und Mißhandlung rechtfertigen (Die "Kinder
Gottes") oder die bei Diabetikern ein Insulintherapie ablehnen.


Auch Ärzte rutschen in die Esoterik ab

Der Bogen spannt sich jedoch noch viel weiter bis in die ärztliche Praxis
hinein, stellt Ursula Caberta, Sektenbeauftragte der Stadt Hamburg, immer
wieder fest.


Beispiel Bioresonanztherapie

Diese ursprünglich von einem Mitglied der Scientologen erfundene Methode
hat mittlerweile in vielen Arztpraxen Fuß gefaßt, obwohl deren Wirksamkeit
nicht einmal ansatzweise belegt ist. Das gleiche treffe auch für die
Bachblütentherapie zu, ein nach Meinung der Sektenbeauftragten "von der
Esoterik gespeister Kram". Caberta: "Ich wundere mich immer wieder, wie
viele Ärzte in diese unwirkliche Heilerwelt abrutschen."

Dies ist in der Tat erstaunlich, wenn man die mitunter dämonische
Ideologie der "Religiösen Verführer" zum Maßstab nimmt. Als Paradebeispiel
führte hier Kurt Helmuth Eimuth, Leiter der Evangelischen
Öffentlichkeitsarbeit in Frankfurt, das Universelle Leben (UL) auf.

Angesichts deren ideologischen Gerüstes, das so gut wie alle Fragen
offenläßt, ist es um so erstaunlicher, daß fast nie Kinder und Jugendliche
selbst, sondern deren Eltern in die Fänge von Sekten geraten. Auch hier
hat die UL eine Scheinlösung parat, die sie mit dem Karma-Gesetz
begründet: Es werden immer die gemeinsam belasteten Seelen (von Eltern)
zusammengeführt, "die miteinander das lösen müssen, was sie im früheren
Erdenleben gemeinsam verschuldet haben." Der Zugang zu Sekten läuft nach
den Erfahrungen von Eimuth dabei zumeist über solche Eltern, die in der
Midlife-Crisis stecken und die von den religiösen Verführern "feinfühlig
genau da abgeholt werden, wo sie gerade ganz konkret mit ihren Problemen
stehen."

Kinder und Jugendliche werden dadurch häufig gegen ihren Willen
automatisch mit in die Sekte hineingezogen und müssen dann den Spagat
zwischen der Liebe zu ihren Eltern und den Fängen der Sekte aushalten. Bei
den Scientologen geht diese "totalitäre Psycho-Diktatur" (Ursula Caberta)
sogar soweit, daß Kinder schon frühzeitig in eigenen Kindergärten und
Schulen im Ausland so indoktriniert werden, um sie in der Zukunft zur
Übernahme der Macht im Sinne der Scientologen zu wappnen.

Für eine noch größere Gefahr als die noch relativ gut einzuordnenden
Sekten halt Eimuth aber gerade für die Ärzte den "blühenden diffusen
Heilermarkt, in dem das Esoterische mitschwingt." Um auf diese
"Rattenfänger mit Patentrezept" nicht hereinzufallen, müßten die Ärzte
hellwach sein und jeden neuen verheißungsvollen Ansatz kritischer prüfen
als sie dies bisher getan haben.
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[*/QUOTE*]

Mehr:
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~dmoch/sekten6.html
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Achter:
Scientology und Bioresonanztherapie:

http://www.abi-ev.de/pdf/in141103.pdf

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