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Author Topic: Wo sind die Überlebenden!?  (Read 4201 times)

ama

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Wo sind die Überlebenden!?
« on: March 03, 2007, 07:06:04 PM »

Zitat aus

http://www.dgk-buoch.de/pro.pdf

[*QUOTE*]
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3
Auf ein Wort

Viel zu viele Krebspatienten müssen leider immer
noch sterben, weil sie zu wenig über Krebs wissen.


Es wird immer noch angenommen, dass ein Tumor
bösartig und entartet ist
und deshalb möglichst bald
operiert bzw. mit Giftstoffen und Bestrahlungen zer-
stört werden muss - und dann ist man wieder gesund.
Und wenn über kurz oder lang Metastasen auftreten,
dann heißt es eben, dass der Tumor leider schon
"gestreut" hat, obwohl man doch die derzeit besten
und wissenschaftlichsten Methoden angewandt hätte,
nämlich Chemotherapien, Bestrahlungen, Antikörper
und Hormonblocker.

Doch wie erfahren eigentlich Krebspatienten
davon, welche erfolgreichen und nicht patentierbare
Krebstherapien
es in anderen Ländern gibt? Stimmt
es denn wirklich, dass es nur 5 Krebstherapien gibt?
Warum werden in anderen Ländern an Tausenden
von Universitäten
Krebstherapien angewandt, welche
die meisten Professoren an deutschen Universitäten
noch nicht einmal kennen? Und ist die Annahme,
dass Krebspatienten etwas Entartetes in ihrem Kör-
per haben, im 21. Jahrhundert wirklich noch aktuell?
Sicherlich nicht, denn wir haben heute Elektro-
nenmikroskope und Nanotechnologien und wissen
viel mehr über Krebs als vor 50 Jahren, als man
begann, das Dogma der bösen Tumorzellen an Uni-
versitäten zu lehren. Neueste wissenschaftliche
Erkenntnisse
des 21. Jahrhunderts zeigen eindeutig,
dass Krebszellen bei weitem nicht so "entartet" sind
wie man bisher angenommen hat, sondern angepasste
und regulierende Zellen
. Deshalb stimmt auch die
Annahme, dass Tumorzellen möglichst schnell mit
Giftstoffen oder Bestrahlungen getötet werden müs-
sen, nicht mehr. Krebszellen sind äußerst anpas-
sungsfähige bzw. intelligente Zellen und gehören
genauso zu einem Körper wie jede andere Zelle.


Während orthodox denkende Mediziner sich immer
noch die Frage stellen, warum das Immunsystem
eines Krebspatienten keine Krebszellen tötet, wenden
modern denkende Wissenschaftler das Wissen um die
intelligenten Krebszellen schon seit mehreren Jahren
in ihrer Praxis an.

 
Die ursprüngliche Annahme, dass man Krebszel-
len einfach töten kann, muss man sowieso nach 50
Jahren Chemotherapie und Bestrahlung leider ad acta
legen, wie die neuesten Statistiken zeigen. So wissen
wir heute, dass Frauen mit metastasierendem Brust-
krebs von 1978 ? 1985 länger gelebt haben als von
1995 ? 2002. (Deutsches Ärzteblatt, Jg. 102, Heft 40,
7. Oktober 2005) Die einen sagen jetzt, und dies
obwohl immer bessere Chemotherapien zum Einsatz
kommen und die anderen sagen, dass vor allem der
vermehrte Einsatz von Che-
motherapien und Bestrah-
lungen der Grund wäre für
die absolut katastrophalen
Statistiken.
Wer immer in diesem
Gelehrtenstreit Recht hat,
Tatsache ist, dass nach 30
Jahren Krebsforschung sich
die Überlebenszeiten zumin-
dest für die meisten Krebsarten in den letzten Jahr-
zehnten nicht nur nicht verbessert, sondern teilweise
sogar verschlechtert haben
. Während andere Fakultä-
ten der Medizin oder die Technologie im Allgemei-
nen (denken Sie nur einmal an die Computer- und
Autoindustrie) jedes Jahr enorme Fortschritte
machen, geht es in der Onkologie keinen Millimeter
vorwärts
. Würden alle Bereiche unseres Lebens so
geringe Fortschritte machen wie die Onkologie, dann
hätten wir heute keine Computer, Airbags oder
Organtransplantationen. Die Gründe warum es in der
Onkologie nicht vorwärts geht sind inzwischen fast
jedem bekannt.
Dies nützt dem einzelnen Krebs-
kranken in seiner Situation jedoch im Jahre 2007 sehr
wenig und Änderungen sind weder in Berlin, noch in
Washington oder Sydney zu erwarten.

Das neue Wissen über Krebszellen wird inzwi-
schen weltweit mehr und mehr umgesetzt und ein
ständig wachsender Prozentsatz von Krebspatienten
weiß schon heute, dass Tumore Symptome sind und
man noch lange nicht gesund ist, nur weil Tumore
zerstört werden
. Einerseits geben diese neuen
Erkenntnisse vielen Patienten Mut, andererseits
erfordern diese jedoch immer mehr die Eigeninitiative.
Oftmals wissen Patienten überhaupt nicht was sie
selbst tun können oder tun sollten, um zu gesunden
oder gesund zu bleiben. Meistens fehlt es ganz ein-
fach an unabhängigen Informationen über konventio-
nelle und nicht-konvenionelle Therapien.

Diese Informationslücken wird das DGK zukünf-
tig schließen
und Krebspatienten, Ärzte, Heilpraktiker
und weitere Interessierte darüber aufklären, welche
erfolgreichen Krebstherapien es weltweit gibt und
vor allem, was ein Krebspatient selbst tun kann, um
aus seiner Krebserkrankung die notwendigen Schlüsse
zu ziehen.

Carpe diem
Lothar Hirneise
Leiter des DGK
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[*/QUOTE*]


Da hat DIESER Lothar Hirneise, der DIESEN Text geschrieben hat, doch in Remshalden-Buoch ein "Zentrum" gegründet, in das er Menschen mit Pankreas-Krebs lockt und ihnen dann die Öl-Eiweiß-Diät der Johanna Budwig verkauft.

1400 Euro pro Woche. Ein nettes Sümmchen. Macht aber nichts, weil wer Pankreaskrebs hat, sowieso nicht mehr viel Zeit hat, sein Geld auszugeben: Überlebensrate um 3 Prozent... Der Krebs meist sehr spät entdeckt und in den meisten Fällen ist die Überlebenszeit ab Entdeckung sehr kurz: zwei oder drei Monate, vielleicht ein halbes Jahr...


Lothar Hirneise ist kein Anfänger. SEIT JAHREN machen Frank Wiewel, Klaus Pertl, Lothar Hirneise und andere des Netzwerks Reklame für die Diät nach Johanna Budwig.


Wenn Frank Wiewel, Klaus Pertl und Lothar Hirneise das schon Jahre machen, dann sollten doch inzwischen nachprüfbare Ergebnisse vorliegen. WO SIND DIE?

Wo sind die Überlebenden!?

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« Last Edit: March 03, 2007, 07:08:55 PM by ama »
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