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Author Topic: Hamer-Irre in der Uni... Sterben ist sinnvoll und schön...  (Read 3167 times)

ama

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Hamer-Irre in der Uni... Sterben ist sinnvoll und schön...
« on: March 14, 2007, 09:12:39 PM »

http://www.gnm-forum.com/phpBB2/fpost16454.html

[*QUOTE*]
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Der schulmedizynische Wahn

Germanische Neue Medizin Foren-Übersicht » Germanische Neue Medizin
» Allgemeines im Zusammenhang mit der GNM® » Der schulmedizynische Wahn

Autor
Nachricht
wekoenig
Anmeldungsdatum:
26.10.2006
Beiträge: 20
 
Verfasst: Gestern um 14:47 Titel: Der schulmedizynische Wahn

Hallo Ihr Lieben,
ich hab mal eine Frage zu den sog. "Gendefekten". Wie man hört, gibt es
neuerdings Test´s, wo man sich drauf testen lassen kann, ob man wohl mit
hoher Wahrscheinlichkeit Brustkrebs oder sonst was bekommen wird, so daß
der weitvorausschauende Patient sich schon mal vorsorglich
"zurechtstutzen" lassen kann?!
Ich lese manchmal im als seriös geltenden "Krebs-Kompass" ( einem wirklich
ganz, ganz schrecklichen Forum - man darf gar nicht zu lange darin
rumlesen, und außerdem wird einem klarer denn je: "es" ist wirklich das
schlimmste Verbrechen der Menschheitsgeschichte)  .....na jedenfalls wird
dort dieses merkwürdige Thema mit dem gebotenen Ernst behandelt.
Mir wird irgendwie ganz schlecht davon, und ich frage mal, was die GNM
wohl dazu sagt?
Ich freue mich auf Antworten!
Liebe Grüße
Jasmine

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Andrea
Administrator
Anmeldungsdatum:
19.09.2005
Beiträge: 575
Wohnort:
Baden-Württemberg
 
Verfasst: Gestern um 17:28 Titel:
Wie Du selbst in etwa ausgedrückt hast: Es ist ein Verbrechen, was da
geschieht.
Was die GNM dazu sagt ist klar. Es ist schlichtweg Unsinn! Brustkrebs
entsteht aufgrund der durch Dr. Hamer ganz klar eingegrenzten Konflikte,
einem DHS, das den Menschen unvermutet trifft.
Diese Tests sind nach meiner Überzeugung wieder eine wunderbare
Geldeinnahmequelle. Mit Fürsorge für die Patentinnen hat dies nichts zu
tun und wer als Mediziner dann "vorsorglich" eine Verstümmelungs-OP
unterstützt und womöglich auch noch durchzieht, ist nicht mehr klar im
Kopf bzw. sieht nur seine eigenen finanziellen Interessen.
Andrea
_________________
Niemand hätte Ozeane überquert, wenn er bei Sturm das Schiff hätte
verlassen können.

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GNM-Ulm
Anmeldungsdatum:
18.09.2005
Beiträge: 526
Wohnort: Schwabenland
 
Verfasst: Gestern um 18:35 Titel:
Ich hab da eine Anekdote...
Im Mai06 war in einem Hörsaalgebäude der Uni Tübingen der "10.
Patiententag" des südwestdeutschen Tumorzentrums.
Gleich einem Flohmarkt hatten die gemeinnützig veranlagten Pharmavertreter
ihre Info- und Aquisenstände in den Ebenen errichtet.
Der Tag war gespickt mit Vorträgen zum Thema Krebs&rundrum.
In Begleitung einer Medizinstudentin (die mittlerweile fertig ist) und
Vorlage des Stud.-Ausweises konnten wir uns eintrittsfreien Zugang
verschaffen.
Der mit Dr.Martin Sökler anberaumte Vortrag (Alternativen etc.) war leider
schon vorbei, und der Dr. selbst nicht mehr aufzufinden.
Der nächst-interessante Vortrag war von einem Dr.Hering der Uni Tübingen.
Leiter des Instituts für Humangenetik.
Titel in etwa "Erblichkeit und Krebs - liegt der Tod in den Genen?".
Hering erläutert knapp eine Stunde lang die Kausalität Gen-Krebs.
Dabei hat er ein tolles Stammbaum-Schema an die Wand gebeamt. Vierecke
sind Männer, Kreise sind Frauen, schwarze Punkte heissen Krebs-Erbanlage
und komplett schwarze Figuren ist Krebs "ausgebrochen".
Er formuliert nette statistische Zusammenhänge, wie, dass Frauen ab dem
25. Lebensjahr ihr Brustkrebs-Risiko senken können, wenn sie sich die
Eierstöcke entfernen lassen.
Ausserdem kann man sehr exakt errechnen, dass wenn diese und jene Person
in der Familie diesen und jenen Krebs gehabt habe, man selbst ein
soundsogroßes Risiko habe an diesem und jenem Krebs zu erkranken.
Mathematisch ist das ja durchaus wahr.
Erleichternde Thesen werden auch gesprochen, so haben Frauen praktisch
kein Risiko, am Prostata-Ca zu erkranken, das "böse Erbgut" können sie
allerdings weitergeben.
Der Dr.Hering leitet dieses schöne Institut, und es kommen jeden Tag
Patienten zu ihm, um anhand ihrer Familienanamnese zur weiteren Therapie
beraten zu werden.
Irgendwann war Fragenrunde und es wurden Mikros umhergereicht.
Nach einigen Patientenfragen und den Widersprüchen meiner Begleiterin hab
ich das Mikro herbeordert.
Meine Frage war in etwa.. wie er denn behaupten könne, dass dieser und
jener Patient eine "Krebswahrscheinlichkeit" habe, da man praktisch bei
keinem Menschen eine "Lebensdiagnose" machen könne, was aber
Vorraussetzung für die Vererbungstheorie sei.
Und wenn meine Groß- und Urgroßeltern allesamt schlimmste Krebs-Erbanlagen
gehabt hätten, allerdings niemals einen Arzt konsultiert hatten und bei
Unfällen dgl. verstorben seien - dann könne er meinem individuellen Fall
keinerlei zuverlässige Diagnose stellen.
Im allerbesten Falle könne er mir eine 50:50-Diagnose stellen, denn
entweder ich bekomme Krebs oder eben nicht. Aber er könne nicht
vorraussagen, warum.
Seine Antwort:
Ja, das stimmt.
[ca. 50 Personen verlassen den Saal]
Desweiteren - wenn die Krebs-Genese aufgrund mangelnder Diagnosedaten der
Elterngeneration nicht erklärt werden kann, und es faktisch unmöglich ist,
ein ergreifendes Gesamt-Screening der gesamten Bevölkerung zu machen, kann
niemand sagen, ob Krebs überhaupt jemals erblich war, ist oder sein wird.
Keine Antwort.
Im abschließenden "Expertengespräch", bei dem alle anwesenden Koryphäen
der jeweiligen Fachrichtungen anwesend waren, inkl. Dr.Kanz und Konsorten,
interessierte sich nicht wirklich noch jemand für die Gen-Krebs-Kausalität.
Und ich würde sagen.. dass rein theoretisch eine "Vererblichkeit" möglich
ist, so wie Haarfarbe, Augenfarbe etc. vererbt werden.
Bevor man aber mit bestimmtheit davon sprechen kann, sind entsprechende
Beweisführungen unumgänglich! Und die sind - soweit mir bekannt, noch
nicht gemacht.

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wekoenig
Anmeldungsdatum:
26.10.2006
Beiträge: 20
 
Verfasst: Gestern um 20:35 Titel:
Guten Abend!
Vielen Dank für Eure Antworten!
Mir tun die armen Leute, die jetzt vor ihrem Testergebniss zittern so
leid!
Früher habe ich die manchmal per PN aufzuklären versucht - manche
reagierten auch sehr freundlich, allerdings immer mit dem Grundtenor: "Ich
will doch lieber auf Nummer sicher gehen..."
Dann wurde ich ein bißchen übermütiger und flog davon schon bald aus dem
Forum wieder hinaus.
"Ende der Sperre: NIE" stand da sogar ganz bös zu lesen.

Noch was: mein Papa litt an Schuppenflechte an den Beinen und suchte als
musikliebender Mensch einen "Dr. Dvorak" auf. (Aus dem Telefonbuch
gefischt.) (Grad wie Herr Hamer tendiere ich dazu, Roß und Reiter beim
Namen zu nennen... ob das wohl noch ein böses Ende nimmt?) Na egal: der
Dr. Dvorak meinte jedenfalls, es sei erblich bedingt.
Doch niemand in der Familie von meinem Papa hat so ein Übel vorzuweisen.
Um den Worten vom Dr. Dvorak im Nachhinein Glaubwürdigkeit zu verleihen
einigten wir uns drauf, daß, wenn meine Oma in Ägypten 10 Kinder gehabt
hätte, 5 davon die Schuppenflechte bekommen hätten - doch sie bekam außer
meinem Papa "bloß" noch 4, und diese 4 waren dann wohl die falschen....
Liebe Grüße
Jasmine

Hardy Neumann
Alter: 38
Anmeldungsdatum:
28.12.2005
Beiträge: 113
 
Verfasst: Gestern um 22:29 Titel:
ich bin davon überzeugt daß das sogenannte Krebs-Gen erblich ist, immerhin
ist es ein sinnvolles biologisches Programm.
Nur ob das Programm gestartet
wird kann man im Voraus nicht ermitteln. Das ist die persönliche
Entscheidung oder dein Schicksal.
_________________
Handele ich bio-logisch - bin ich ein Mensch
Handele ich logisch - bin ich nicht bio

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Elena
Anmeldungsdatum:
19.09.2005
Beiträge: 789
 
Verfasst: Heute um 01:34 Titel:
Meinst so in etwa : die Glühbringe hat es in den Genen zu leuchten oder
dunkel zu bleiben ? Und ob das eine oder andere Programm gestartet wird
hängt nicht von der Glühbirne ab ?
_________________
Falls die Ursachenforschung nicht bald verboten wird, droht
scheibchenweise Verifikation der GNM©!!!
- U. -
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]



Daß Elena keine Glühbirne und schon gar keine Leuchte ist, ist bekannt.

Aber wie barbarisch die Hamer-Irren das Sterben verherrlichen, bricht alle Rekorde.

[*QUOTE*]
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ich bin davon überzeugt daß das sogenannte Krebs-Gen erblich ist,
immerhin ist es ein sinnvolles biologisches Programm.

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[*/QUOTE*]


Sterben ist ein "sinnvolles biologisches Programm"!?

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outcast

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Hamer-Irre in der Uni... Sterben ist sinnvoll und schön...
« Reply #1 on: March 16, 2007, 07:05:41 AM »

>Aber wie barbarisch die Hamer-Irren das Sterben verherrlichen, bricht alle Rekorde.

Für diese Leute ist das halt kein Sterben, sondern "Heilung" - was die "Schulmedizin" eben ihrer Ansicht nach nicht erkennen will. Deshalb schimpfen sie ja auch so auf die bösen "Totenzähler" und verweisen sofort auf die angeblich zahlreichen erfolgreichen GNM-Fälle, die halt nur das Licht der Öffentlichkeit scheuen würden, weil man sie eh nur fertigmachen wolle.

Eine Chemo hingegen überlebe sogut wie niemand! Das nicht nur Krebs nicht gleich Krebs (ganz zu schweigen von den Stadien) und Chemo nicht gleich Chemo sein muss, wollen sie nicht wahrhaben.

Genauso wenig wie die Krebstoten, die sind auch nur irritierend.

Aber verherrlichen sie das Sterben? Zumindest nicht bewußt. Sie blenden einfach alle Teile der Realität konsequent aus, die ihr Weltbild gefährden könnten. Aus ihrer Sicht verherrlichen sie die Kraft der Natur zur Heilung.
« Last Edit: March 16, 2007, 07:08:43 AM by outcast »
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ama

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Hamer-Irre in der Uni... Sterben ist sinnvoll und schön...
« Reply #2 on: March 16, 2007, 07:25:59 AM »

>Aber verherrlichen sie das Sterben?

Ja, indem sie Krebs - und damit den Tod - als ist ein "sinnvolles biologisches Programm" bezeichnen, und dieses - weil sinnvoll - verehren.
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outcast

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Hamer-Irre in der Uni... Sterben ist sinnvoll und schön...
« Reply #3 on: March 16, 2007, 07:30:39 AM »

Nicht unwitzig ist auch, wie sich die versprengten Sektierer auf ihrem medizinischen Nebenkriegsschauplatz als Teil eines mächtigen revolutionären "Untergrundes" fühlen und erwarten, daß "es" bald durchsickere, so daß es nicht mehr allzulange dauern würde, bis Hamers  "5 Naturgesetze" an den Schulen unterrichtet würden.

Allerdings sollte schon die Frage danach gestattet sein, was denn alles am konventionellen Medizinbetrieb die Menschen so verschreckt und einige zu Hamer etc. treibt.

Die grundsätzliche Zivilisations und Medizinkritik eines Ivan Illich (Nemesis der Medizin) sollte in diesem Zusammenhang nicht völlig in Vergessenheit geraten. Der Mann ließ einen bösartigen Parotistumor bewußt nicht medizinisch behandeln, weil er nicht der "Medikalisierung" ausgeliefert sein wollte und die moderne Medizin die Natur seiner Krankheit nicht verstehe. Er lebte über 15 Jahre mit dieser Krankheit (übertraf die Prognose seines Arztes nach eigenen Angaben um das 3 fache) eher er ihr schließlich erlag.

Immerhin war er konsequent und ich habe persönlich großen Respekt vor solchen Menschen.

Ich will damit allerdings keineswegs die verblödeten Hameristen rechtfertigen. Es sollte nur als Anstoß für eine Erweiterung der Diskussion gesehen werden.
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outcast

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Hamer-Irre in der Uni... Sterben ist sinnvoll und schön...
« Reply #4 on: March 16, 2007, 07:45:26 AM »

>Ja, indem sie Krebs - und damit den Tod - als ist ein "sinnvolles biologisches Programm" bezeichnen, und dieses - weil sinnvoll - verehren.

So besehen stimmt es natürlich. Bloß wenn man´s mit denen zu tun hat dreht man sich mit dieser Argumentation immer mit ihnen im Kreis. Es lässt sich da kein Zugang herstellen. Sie sehen keinen Tod - nur Heilung.

Obwohl nein - der Tod dient ja der "Qualitätssicherung" (Kora, FaktorL)! Frei nach dem Motto: Solange du es überlebst ist es für dich "sinnvoll", wenn du stirbst, dient es dem Wohl der Art.

In den Diskussionen in ihren Foren wird der Tod allerdings meist so schnell verdrängt, daß man geneigt ist, sowas zu vergessen...
Logged
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