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Author Topic: Remshalden-Buoch  (Read 5044 times)

ama

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Remshalden-Buoch
« on: December 08, 2005, 03:19:38 PM »

Bürgermeisteramt Remshalden

Rathaus Remshalden
Rathausstr. 24
73630 Remshalden
Fon: 07151/9731-0
Fax: 07151/9731-124
mailto:Gemeindeverwaltung@Remshalden.de

Hooligan

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Remshalden-Buoch
« Reply #1 on: March 26, 2006, 10:20:56 PM »

In Remshalden gibt es auch einen Hamer-Stammtisch. Trutz hatte bereits dort hingeschrieben. Keine Reaktion. Ich habe inzwischen den Eindruck, dass in puncto gewerbmäßiger und bandenmäßig betriebener Scharlatanerie Baden-Württemberg ein sehr fortschriftliches Ländle ischt.



eMail am 16. Dez. 2005 an
Inhaber
Gasthof „Hirsch“
73630 Remshalden-Grunbach
info@landgasthof-hirsch.de



Sehr geehrter Damen und Herren,


nach mir vorliegenden Informationen aus dem Internet trifft sich in Ihrem Hause an jedem 1. Donnerstag im Monat ein „Stammtisch“ der antisemitischen Scharlatansekte GERMANISCHE NEUE MEDIZIN des derzeit in Frankreich wegen Betrugs und illegaler Arzttätigkeit inhaftierten selbsternannten Wunderheilers Ryke Geerd Hamer. Als Verantwortliche wird eine Frau Hoffmann, Tel. 07151 - 561233, von einem „Förderverein für Neue Medizin“ benannt.

Ich weiß nicht, in wie weit Sie über die Hintergründe dieser Machenschaften informiert sind, weshalb ich Sie hiermit – ehe ich die örtliche Presse darüber informiere – darüber aufklären möchte. Was macht diese GERMANISCHE NEUE MEDIZIN so gefährlich und verwerflich? Ihre Anhänger sind damit beschäftigt

1. Interessierte und Betroffene mittels vorgeschobener Kritik an unserem Gesundheitssystem und der Pharmaindustrie – die ja durchaus ihre Berechtigung haben mag – zu ködern,

2. ihnen dann eine Alternative aufschwätzt, die keine Alternative ist, sondern übelste Verdummung und Abzocke,

3. so dass sie in unverantwortlicher Weise von möglichen, wissenschaftlich fundierten Heilungschancen abgehalten werden können und

4. man ihnen - das ist die besonders hässlich Fratze der GERMANISCHEN NEUEN MEDIZIN - im Extremfall ein humanes Sterben verweigern kann, so dass sie mit ihren Schmerzen elend zu Grunde gehen.

Hier ein paar Medienberichte der letzten Zeit:

Fernsehsendung Kontraste vom 10. November
http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html

Artikel aus den „Nürnberger Nachrichten“ vom 19. November
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=421606&kat=27&man=14

Bericht der Schweizer SonntagsZeitung vom 27. November
http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/nachrichten/565730.html
sowie eine gutachterliche Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft
http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html

Eine ausführliche Informationssammlung finden Sie hier:
www.agpf.de/Hamer,htm

Man erfährt derzeit im Internet bei der Suchmaschine Google (Eingabe: Gasthof Hirsch Remshalden) bereits auf der zweiten Seite unter Position 5, dass sich bei Ihnen regelmäßig Anhänger der GERMANISCHE NEUE MEDIZIN treffen. Dies ist sicherlich keine gute Werbung für Ihr Haus.

Aufgrund der Schwere der gegen diese Scharlatansekte erhobenen Vorwürfe kann ich Ihnen nur dringend empfehlen, die Leute vor die Tür zu setzten. Bitte teilen Sie mir auch innerhalb der nächste Tage mit, wie Sie sich in der Sache entschieden haben.



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eMail am 25.01.06 an

Gesundheitsamt Rems-Murr-Kreis
71332 Waiblingen
Leiterin Dr. Rosemarie Längle-Sanmartin
gesundheit@rems-murr-kreis.de


Kopien an

Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg, Abt. 5
Poststelle@sm.bwl.de
Gemeinde Remshalden
gemeinde@remshalden.de
Krebsverband Baden-Württemberg
info@krebsverband-bw.de
Stuttgarter Zeitung
Redaktion Waiblingen
redaktion.waiblingen@stz.zgs.de




Sehr geehrter Frau Dr. Längle-Sanmartin,


kennen Sie die „Germanische Neue Medizin“? Vielleicht nicht, aber wenn das so weiter geht, werden Sie sie irgendwann kennen lernen, denn nach dieser Heilslehre sind Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen nichts weiter als Schulmediziner, Massenmörder, die mit ihrer jüdischen alten Medizin täglich unzählige Menschenleben auf dem Gewissen haben. Beachten Sie dazu bitte das neuste Rundschreiben von Dr. Hamer an seine Anhängerschaft.

http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2006/20060101_Hamer_an_Freunde.htm

(Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt in der Sache wegen Volksverhetzung, Az 1653 Js 2797/06)

Die Propagandisten der „Germanischen Neuen Medizin“ ködern Interessierte und Betroffene mittels vorgeschobener Kritik an unserem Gesundheitssystem und der Pharmaindustrie - die ja durchaus ihre Berechtigung haben mag - und zerstören systematisch das Vertrauen in die moderne Medizin und damit zwischen Patienten und Ärzten. Sie schwätzen Betroffenen Alternativen auf, die keine Alternativen sind, sondern Kranke in unverantwortlicher Weise von möglichen, wissenschaftlich fundierten Heilungschancen abhalten. Selbst die medizinische Vorsorge wird verteufelt. Durch Einflüsse aus Richtung Scientology wird nun auch zunehmend gegen das Impfen Front gemacht.

Bitte lesen Sie dazu die gutachterliche Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft:
http://www.krebsgesellschaft.de/pressemeldung_detail,895,,16104,detail.html

In den Medien gab es im letzten Quartal eine ganze Reihe kritischer Berichte. Dazu hier einige Links:

Fernsehsendung Kontraste vom 10. November
http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html

Artikel aus den „Nürnberger Nachrichten“ vom 19. November
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=421606&kat=27&man=14

Bericht der Schweizer SonntagsZeitung vom 27. November
http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/nachrichten/565730.html

Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger von 04.01.06
http://www.ksta.de/html/artikel/1135358152883.shtml

Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 21.01.06
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/12798090.html

Eine ausführliche Informationssammlung über die „Germanische Neue Medizin“ finden Sie hier:
www.agpf.de/Hamer.htm

Nach mir vorliegenden Informationen trifft sich an jedem ersten Donnerstag im Monat ein „Stammtisch“ der „Germanischen Neuen Medizin“ in Remshalden.

Quelle:   http://www.pilhar.com/News/Seminar/Stammtische_Deutschland.pdf

Der genaue Ort wird nur auf Anfrage bekannt gegeben. Als verantwortliche Stammtischleiterin wurde in einer inzwischen gelöschten Veröffentlichung bei Pilhar eine Frau Hoffmann, Tel. 07151 - 561233, von einem

„Förderverein für Neue Medizin e.V.“ (ist womöglich auch noch „gemeinnützig“)
Sommerhalde 6
D-73635 Rudersberg-Steinberg

benannt. Von dem Verein ist auch noch eine Frau Redemund, Tel. 7183 7165, bekannt. Die Treffen sollen im

Gasthof „Hirsch“
73630 Remshalden-Grunbach

stattfinden. Ich hatte am 16. 12. 2005 den Inhaber des Gasthofes in einer eMail über die „Germanische Neue Medizin“ informiert, aber von ihm keine Antwort erhalten.


Aus der Stellungnahme der Deutschen Krebsgesellschaft:

„Es sind mehrere Todesfälle von Menschen, die seiner Theorie vertrauten, gut belegt, die unter schulmedizinischer Behandlung eine realistische Heilungschance besessen hätten. Deshalb ist die „Germanische Neue Medizin“ mit allem Nachdruck als einerseits absurd, andererseits aber bewiesenermaßen gefährlich zurückzuweisen. Ihrer Verbreitung muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln - juristisch und auf dem Wege der Aufklärung - Einhalt geboten werden. Eine Plattform zur Selbstdarstellung darf ihm und seinen Anhängern nicht geboten werden.“


Mein Appell an das Gesundheitsamt des Rems-Murr-Kreises und die ortsansässige Ärzteschaft:

Unternehmen Sie bitte etwas dafür, dass in Ihrem Wirkungsbereich keine kranken Menschen in die Fänge dieser Scharlatan-Sekte geraten! Prüfen Sie bitte rechtliche Schritte und sorgen Sie für öffentliche Aufklärung in der Sache! Es geht hier nicht um irgendwelche mehr oder weniger harmlose Spinnereien, sondern um Menschenleben.
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ama

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Remshalden-Buoch
« Reply #2 on: February 16, 2008, 09:32:22 AM »

push
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