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Author Topic: Rette sich wer kann! Studenten zu blöde fürs Studium!  (Read 2290 times)

ama

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Rette sich wer kann! Studenten zu blöde fürs Studium!
« on: June 06, 2007, 04:58:52 AM »

Erst mal das Beweisstück:

http://www.sih.at/NEW/txtNE.php

[*QUOTE*]
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News

Repertorisationskurs | Zwischenprüfung | Wahlfach Homöopathie - SS 2007 | Homöopathie - Stammtisch | SIH - Mitgliedschaft | Online - Arzneimittelprüfung |
Zusammenarbeit der Homöopathiegesellschaften | Lehrveranstaltung Komplementärmedizin - Prof. Dr. Kratky | Das Ende der Homöopathie? | Bettenbörse |
Mailinglist
Hier findest Du regelmäßig Neuigkeiten über die SIH und Homöopathie. Folgende Themen haben wir für Dich derzeit zusammengestellt:


Repertorisationskurs
Achtung - "aussergewöhnliche" Seminarzeiten!
Fr: 14:00-20:00
Sa: 9:00-13:00, 14:30-18:00
So. 9:00-13:00
Dr. Reinhard Flick praktiziert seit 1985 in Wien klassische Homöopathie.

Er ist seit elf Jahren Mitglied des Referententeams der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin und Leiter zahlreicher
Arzneimittelprüfungen (Mater perlarum, Kalium sulphuricum, Natrium phosphoricum, Vipera berus, Formica rufa, Vespa crabro,
Magnesium bromatum, Magnesium iodatum, Salvia officinarum, Carboneum sulphuratum).
Dieser Repertorisationskurs beginnt mit der Einführung in die Systematik des Kent’schen Repertoriums und seiner modernen Versionen
(Synthesis, Universale). Weiters werden die Auswahl und die Gewichtung der Symptome besprochen. Anschließend wird das
Repertorisieren anhand von akuten und chronischen Krankengeschichten praktisch geübt.
Bitte Repertorium und Materia Medica mitbringen, wenn vorhanden!
Ort: Universität für Veterinärmedizin, Josef-Baumanng. 1, 1210 Wien
Achtung - "aussergewöhnliche" Seminarzeiten!
Fr: 14:00-20:00
Sa: 9:00-13:00, 14:30-18:00
So. 9:00-13:00


Zwischenprüfung
am 10.11.2007 im AKH
Diese Wissensüberprüfung ist insofern verpflichtend, als die Lehrpraxis, die Lehrpraxisseminare und die Case management-Seminare nur
nach Bestehen der Prüfung im Ausbildungspass angerechnet werden (aber natürlich ohne Zwischenprüfung besucht werden können und
als Freie Fortbildung angerechnet werden). Für die Referenten der Lehrpraxis soll sie eine gewisse Sicherheit bieten, dass sie mit
vorbereiteten StudentInnen an die Patienten herantreten.

Keine Panik!
Es geht weniger darum, dass Ihr schon wieder eine Prüfung mehr habt, für die Ihr büffeln müsst, sondern vielmehr darum, dass Ihr
zeigen könnt, dass Ihr Euch selbständig mit den verschiedenen Gebieten der Homöopathie auseinandergesetzt habt und reif seid für die
geschützte Erprobung in der Praxis. Wir hoffen also, dass Ihr Euch nicht abschrecken lasst, sondern eher angespornt seid, und auch
selber sehen wollt, was Ihr schon könnt.


Voraussetzungen:
- 2 abgeschlossene Grundlagenseminare
- 1 Repertorisationskurs

Die Wissensüberprüfung selbst wird der Einfachheit halber im Multiple-Choice-Verfahren abgehalten. Es wird in den drei
„Fachgebieten“: Materia medica, Theorie und Repertorium jeweils 15 Fragen geben, die zu einem kleinen Prozentsatz auch schriftlich zu
beantworten sind. Pro Frage gibt es 2min Zeit, d.h. insgesamt 90min Dauer.
Was die inhaltlichen Einschränkungen betrifft, so gelten für den
Materia medica -Teil 15 Mittel:
Aconit, Arsen, Belladonna, Bryonia, Calcium carbonicum, Ignatia, Lachesis, Lycopodium, Natrium muriaticum, Nux vomica, Phosphor,
Pulsatilla, Sepia, Silicea, Sulphur.
Im theoretischen Teil geht es im Grunde genommen genau um die Inhalte der Grundlagenseminare. Nachzulesen sind diese auch in
unserem Scriptum „Grundlagen der Homöopathie“ (erwerbbar zu den Beratungszeiten in der Fachschaft). Das Organon und die Theorie
der Homöopathie von Kent sind bestimmt auch nützliche Theorie-Unterlagen, die man sowieso nicht oft genug gelesen haben kann. Um
die Repertoriums-Fragen zu beantworten, muß man einfach ein bißchen mit dem Repertorium umgehen können (Rep.Kurs!) – den
Antworten wird der Stand des SYNTHESIS zugrunde gelegt, es ist also günstig ein solches (oder natürlich auch ein anderes
Repertorium) bei der Prüfung bei sich zu haben.
Bei Bedarf könnt Ihr natürlich auch ein Wörterbuch mitnehmen (entsprechende Fragen werden auch zweisprachig sein!)
Mitzubringen sind außerdem: der Ausbildungspaß und dein Studentenausweis !!

Die Fragen werden zum Beispiel so lauten:

1) Wann ist die „klassische“ Verschlimmerungszeit von Lycopodium?
a)zwischen 6 und 8 Uhr
b)zwischen 16 und 20 Uhr
c)um 11 Uhr vormittags
d)zwischen 22 und 24 Uhr

2) Welches Mittel ist dreiwertig in der Rubrik „Kopfschmerzen nach Haarschneiden“?
a)Silicea
b)Sepia
c)Medhorrinum
d)Belladonna

3) Worauf legt Hahnemann im §153 des Organon besonders Wert?
a)die auffallenden Symptome
b)die gewöhnlichen Symptome
c)die eigenheitlichen Symptome
d)die alten Symptome


Selbstverständlich können auch mehrere Antworten richtig sein.
Die Prüfung findet einmal im Jahr statt – und kann bei dieser Gelegenheit beliebig oft wiederholt werden.
Da die Organisation dieser Prüfung doch ein beträchtlicher Aufwand für uns ist, möchten wir Euch bitten, Euch persönlich oder
telephonisch zu unseren Beratungszeiten am Donnerstag zwischen 12 und 14 Uhr oder unter info@sih.at anzumelden.
Falls ihr noch Fragen habt, stehen wir selbstverständlich gerne für Auskünfte zur Verfügung.


Wahlfach Homöopathie - SS 2007
Beginn: Mittwoch, 28. Februar 2007
Zeit: jeweils mittwochs 17.15 bis 19.30h
Ort:AKH, HS 5
3 Semesterwochenstunden -
Abschluss mit Multiple-Choice-Test
* anrechenbar für N 201, N 202 und N 203
* anrechenbar in der SIH- Ausbildung
Detailprogramm:
(Unterlagen auf www.sih.at/wahlfach )
Mittwoch, 28. Februar 2007, 17.15-19.30
E1: Einführung und Überblick über die Vorlesung; Gesundheit und Krankheit in der Homöopathie
Prof. Dr. C. Reiter
Mittwoch, 7. März 2007, 17.15-19.30
E2: Das Ähnlichkeitsgesetz
Prof. Dr. C. Reiter
Mittwoch, 14. März 2007, 17.15-19.30
E3: Die homöopathische Anamnese (Akut und chronisch)
Dr. P. König
Mittwoch, 21. März 2007, 17.15-19.30
E4: Was kommt nach der Anamnese? - Hierarchisierung, Wertung der Symptome, Repertorisation
Dr.M. Bitschnau
Mittwoch, 28. März 2007, 17.15-19.30
E5: Materia Medica (Vorstellung eines bekannten Arzneimittelbildes)
Dr. M. Bitschnau
Mittwoch, 18. April 2007, 17.15-19.30
E6: Die homöopathische Arznei (Herkunft, Herstellung, Verwendung, Arzneimittelprüfung, ...)
Dr. R. Flick
Mittwoch, 25. April 2007, 17.15-19.30
E7: Wissenschaftliche Grundlagen Wissenschaftliche Publikationen in der Homöopathie
Dr. L. Eckhard
Mittwoch, 2.Mai 2007, 17.15-19.30
E8: Beurteilung von Fallverläufen in der Homöopathie
Dr. T. Peinbauer
Mittwoch, 9. Mai 2007, 17.15-19.30
E9: Homöopathie in der Gynäkologie und Geburtshilfe
Dr. M. Bitschnau
Mittwoch, 16. Mai 2007, 17.15-19.30
E10: Materia Medica – Natrium muriaticum
Dr. G. Schipflinger
Mittwoch, 23. Mai 2007, 17.15-19.30
E11: Homöopathie an der Klinik –(k)ein Widerspruch?
Homöopathie im Klinikalltag an Beispielen aus Onkologie, Intensivmedizin und Neonatologie
Prof. Dr. M. Frass , Dr. Baltacis
Mittwoch, 30. Mai 2007, 17.15-19.30
E12: Geschichte und Menschenbild der Homöopathie
Dr. L. Drexler
Mittwoch, 6. Juni 2007, 17.15-19.30
E13: Homöopathie und Arztrecht
Prof. Dr. C. Reiter
Mittwoch, 13. Juni 2007, 16.00-20.00
E14: Abschlusstest ( 30 Fragen zu je 1 Min.) 16.00 – 16.30h
Prof. M. Frass
Vertiefung des Erlernten anhand einer Live-Anamnese (16.30 – 20.00h)
Dr. C. Abermann
Beratungskompetenz erwerben
Einblick in die Homöopathieforschung
Arzneimittel kennenlernen und einen Einblick in die Praxis zu bekommen
Homöopathie ist nach großangelegten PatientInnen-Umfragen die häufigste gekannte und in Anspruch genommene
Komplementärmedizinische Methode in Österreich. Um angehenden MedizinerInnen der MUW eine fundierte Basis zu geben für
kompetente PatientInnen-Beratung wurde von KlinkerInnen, PraktikerInnen und Studierenden gemeinsam dieses Wahlfach entwickelt.
Oberstes Lernziel ist es, die entsprechende universitäre Beratungskompetenz zu erwerben.
Haupt-Lehr- und Lernziele:
1.)Ausreichende Grundkenntnisse über die Methodik sollen vermittelt und gelernt werden.
2.)Klinische Aspekte – in Onkologie, Strahlentherapie, etc. – werden aus Sicht
universitärer Lehrender erarbeitet.
3.)Wissenschaftliche Beleuchtung der Methodik und ihrer Resultate wird geschult.
4.)Die verschiedenen Facetten komplementär-medizinischer Arbeit (z.B. Arztrecht, Ambulanzbetrieb, wirtschaftliche Faktoren) werden
von entsprechenden ExpertInnen aus ganz Österreich anhand der Homöopathie vorgetragen und von den Studierenden erfaßt.
5.)Studierende werden mit PatientInnen-Anfragen (z.B. bzgl. Therapie-Optionen, kompetenter Beratung, etc.) konfrontiert und lernen
welche fundierten Auskünfte gegeben werden können.
Anschließend an das Wahlfach ab 19.45h - der Homöopathie-Stammtisch


Homöopathie - Stammtisch
erstmals am 28. Februar 2007, 20:00
beim „Wirten“ am Ende der U-Bahn Überführung - U6 Michelbeuern, AKH
Jeder, der Lust auf ein gemütliches Beisammensein nach einem anstrengenden Uni-Tag hat, ist herzlich willkommen!!
Weitere Stammtische (jeweils ab 19:45):
28. März 2007
25. April 2007
23. Mai 2007
20. Juni 2007
Wir freuen uns auf einen regen medizinischen Austausch und ein gemütliches Beisammensein!


SIH - Mitgliedschaft
Für ÄrztInnen gibt es jetzt die Möglichkeit einer Mitgliedschaft bei der SIH.
Diese ermöglicht den ermäßigten Seminarbesuch zum Mitgliederpreis bei der SIH, der ÖGHM (Österreichische Gesellschaft für
Homöopathische Medizin) und der ÄKH (Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie).
Die Mitgliedschaft erlangt Gültigkeit durch Einzahlung von 90 pro Jahr auf das Bankkonto der SIH (unter Angabe von Name, Adresse
und E-mail Adresse in der Betreffzeile) bis 3 Wochen vor dem Seminar für das der ermäßigte Preis gelten soll.
Alternativ kann der Mitgliedsbeitrag auch direkt beim Seminar in bar eingezahlt werden. Eine Bestätigung der Einzahlung erfolgt per Post
oder persönlich beim Seminar.
Mitglieder der anderen österreichischen Homöopathie Gesellschaften (ÖGHM und ÄKH) sind ebenfalls zum ermäßigten Seminarbesuch
bei der SIH berechtigt.


Online - Arzneimittelprüfung
Prüflinge und BetreuerInnen gesucht!
TEILNEHMER/INNEN WERDEN PERSÖNLICH VERSTÄNDIGT!
Nicht nur als interessante Selbsterfahrung, sondern auch um den Schatz der homöopathischen Arzneien zu bereichern ist eine
sorgfältig durchgeführte Arzneimittelprüfung (AMP) grundsätzlich für alle Interessierten zu empfehlen.
(siehe auch Organon § 141 + Anmerkung!)
Eine unbekannte, nicht notwendigerweise neue Arznei (auch bereits bekannte, schlecht geprüfte kommen in Frage) wird von den
Prüflingen täglich eingenommen, bis Symptome auftreten. Diese werden dokumentiert und machen in ihrer Summe schließlich das
Grundgerüst des Arzneimittelbildes aus.
Auch die Prüfleiter, Dr. Josef Hackl und Dr. Lothar Buchinger, die beide im Homöopathie-Zentrum Steyr klassisch homöopathisch
arbeiten und außerdem das Referat für AMPs bei der Öghm (Österreichische Gesellschaft für homöopathische Medizin) innehaben,
wissen nicht, welche Arznei geprüft wird - es handelt sich also um eine doppel-blinde Prüfung.
Die BetreuerInnen machen eine Ausgangsanamnese mit den Prüflingen und soll auch dann im Verlauf der Prüfung aufgetretene
Symptome besser herausarbeiten helfen.
Das Neue daran:
Dr. Hackl hat ein Computerprogramm entworfen, in das neue Arzneimittelptüfungen (AMP) eingetragen werden können sowie zukünftig
als Archiv für alte dienen soll, und somit im Netz für jedermann - pardon, und -frau - abrufbar sein soll.
Die Protokolle einer neuen Prüfung, wie dieser nun geplanten,
können nun direkt über einen log-in im Internet eingetragen werden.
Jeder Prüfling gibt also selbst sein Tagesprotokoll ein,
und jeder Betreuer die Ausgangs- sowie Zwischenanamnesen.
Weniger neu:
In der Zusammenschau ergeben die Symptome eine Grundlage für ein neues Arzneimittelbild oder ergänzen bzw. bestätigen ein altes.


Zusammenarbeit der Homöopathiegesellschaften
Im Dezember 2003 kam es zu einer Einigung über eine Zusammenarbeit auf breiter Basis zwischen ÄKH, ÖGHM, SIH und
dem Dachverband für Komplementärmedizin.
Zusätzlich genehmigte die Ärztekammer 2005, dass 150 Stunden, der während des Studiums absolvierten
Homöopathieausbildung, für das Ärztekammerdiplom anrechenbar sind.
Im Dezember 2003 kam es zu einem bemerkenswerten Treffen aller österreichischen Homöopathiegesellschaften der Humanmedizin:
SIH, ÄKH (Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie), ÖGHM (Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin) und der
Dachverband für Komplementärmedizin (vertreten durch Prof. Dr. Christian Reiter) saßen an einem Tisch. Im Gespräch kristallisierte
sich der Wunsch aller Beteiligten heraus, in den verschiedensten Bereichen rund um die Homöopathie in Österreich
zusammenzuarbeiten.
Es ergaben sich in folgenden Bereichen gemeinsame Projekte:
Homöopathie an Österreichs Medizinischen Universitäten
Anerkennung der Homöopathie durch den Obersten Sanitätsrat
Sozialprojekte
Aufklärung/ Öffentlichkeitsarbeit
Gemeinsame Organisation von Seminaren
Um diese Themen weiter zu beraten und in Taten umzusetzen, wurden regelmäßige Treffen aller Beteiligten vereinbart.
Anrechnung der SIH-Ausbildung seitens ÄKH und ÖGHM
Es ist möglich sich bis zu 200 Stunden der SIH-Ausbildung für das „Ärztekammerdiplom für Komplementärmedizin Homöopathie“
anrechnen zu lassen. Davon dürfen max. 150 Stunden präpromotionell absolviert werden.
Eine Übertrittsprüfung wird seitens ÄKH und ÖGHM eingefordert. Außer man hat das SIH-Rigorosum abgelegt. Dann entfällt diese. Im
Anschluss sind 150 Seminarstunden bei einer der Ärztegesellschaften zu besuchen, bevor man zur Prüfung für die Erlangung des
Diploms antreten darf (verliehen durch ÄKH oder ÖGHM).
Wer sich näher über die rechtliche Seite des Homöopathiepraktizierens in Österreich informieren möchte, dem wird empfohlen, sich auf
unserer Homepage den Artikel „Homöopathie und Arztrecht“ durchzulesen bzw. das gleichnamige Wahlfach, gehalten vom
Gerichtsmediziner Prof. Christian Reiter, zu besuchen.


Lehrveranstaltung Komplementärmedizin - Prof. Dr. Kratky
Auch in diesem Semester gibt es wieder eine Lehrveranstaltung von Prof. Dr. Kratky….
Gemeinsamkeiten komplementärmedizinischer Methoden –
aus naturwissenschaftlicher und interkultureller Sicht
VORLESUNG, 2st., Nr. 260 283
Zeit: Dienstag, 17.15 – 18.45 Uhr
Beginn: 6.3.2007
Ort: AKH-Hörsaalzentrum, HÖRSAAL 5
(1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20, Ebene 7)
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Inhalt:
* Begriffsklärung, Sprach- und Verständnisprobleme
* Von den alten Griechen zur modernen wissenschaftlichen Medizin
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* Systemische Sichtweise und Chaosforschung
* Homöopathie und Allopathie, Feedbackdiagnosen und -therapien
..........................................................................
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.........................................
* Traditionelle Chinesische Medizin und Akupunktur
* Ayurveda und Tibetische Medizin
* Östliche und westliche Chronomedizin (Beispiel: Puls und Atem)
..........................................................................
..........................................................................
.........................................
* Musik- und Ethnotherapien, veränderte Bewußtseinszustände
* Objektivität von Heilerfolgen, Placebophänomen
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BUCH zur Vorlesung:
Karl W. Kratky
Komplementäre Medizinsysteme. Vergleich und Integration
Ibera / European University Press, Wien 2003 (ISBN 3-85052-148-6)
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Hinweis auf eine weitere interessante Lehrveranstaltung von Prof. Dr. Kratky
Komplexe dynamische Systeme – biophysikalische Aspekte
SEMINAR, 2st., Nr. 260 072
Zeit: Donnerstag, 17.15 – 18.45 Uhr
Beginn: 8.3.2007
Ort: Seminarraum des (ehem.) Instituts für Materialphysik der Universität Wien,1090 Wien, Strudlhofg.4, 3.Stock (im Vorraum des
großen Hörsaals, rechts).
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Themen zur Auswahl:
* Komplexität, Chaos, Selbstorganisation
* Logik, Kybernetik, neuronale Netzwerke
* Der Mensch als komplexes System (Schwerpunkt: Puls und Atem)
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karl.kratky@univie.ac.at, http://homepage.univie.ac.at/karl.kratky/
Telefonische Sprechstunde: Dienstag 12 – 13 Uhr (4277 - 51196)
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Alle Infos zu den Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Kratky


Das Ende der Homöopathie?
„Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects?”
Erschienen in: The Lancet Vol. 366, August 2005
Diese Übersichtsarbeit (Metaanalyse) über placebokontrollierte homöopathische Studien im Vergleich mit konventionell-medizinischen
Studien soll nun endgültig die Unwirksamkeit der Homöopathie beweisen.
Das Ergebnis der Studie widerspricht nicht nur der realen Erfahrung, dass sie unter anderem auch bei Säuglingen, Tieren und Pflanzen
(wo der Plazeboeffekt wegfällt) wirkt und anderen seriösen Studien, die einen positiven Nachweis der Homöopathie erbringen (1),
sondern es ist auch von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus grundlegend zweifelhaft, ob eine Studie ý sei sie noch so seriös und
hochqualitativ - eine gesamte Methode falsifizieren kann. Frei nach Karl Popper: Die Hypothese, dass es nur weiße Schwäne gibt, ist
widerlegt, sobald der erste schwarze Schwan gesichtet wird. Das heißt, die Annahme, dass eine Methode nichts kann, muß in Frage
gestellt werden, sobald ein einziges Mal ein positiver Nachweis erbracht wurde.
Hinzu kommt, dass die Arbeit des Schweizer Forschungsteams bei näherer Betrachtung einige Unklarheiten aufweist.
Im Vergleich von 110 homöopathischen Studien mit ebenso vielen konventionellen stellte sich heraus, dass beide Methoden nachweislich
einen positiven Effekt hatten. Nun wurden 8 aus den 110 ausgewählt und zum Vergleich herangezogen. Jedoch werden weder die
Kriterien für deren Auswahl noch die Studien selbst in der Metaanalyse angeführt und bleiben somit im Dunkeln. Das zurückhalten von
wichtigen Daten entspricht nicht den gängigen Standards unter denen üblicherweise wissenschaftliche Arbeiten in Journalen wie "The
Lancet" publiziert werden. Nur in dieser Subgruppenanalyse lässt sich kein spezifischer Effekt der Homöopathie nachweisen.
Bezüglich weiterer formaler und inhaltlicher Kritik möchten wir auf die Stellungnahme von Dr. Righetti verweisen, die auf den Seiten des
SVHA (Schweizer Verein Homöopathischer Ärztinnen und Ärzte, siehe unten) zu finden ist.
Unter den einbezogenen Studien dürften sich auch solche befinden, in denen mit Komplexmitteln behandelt oder Einzelmittel nach
klinischen Diagnosen verordnet wurden. Diese entsprechen nicht der klassischen Homöopathie, da nicht nach dem Ähnlichkeitsprinzip ein
passendes Arzneimittel verordnet wurde.
Weiters ist in Frage zu stellen, ob doppelblind kontrollierte Studien überhaupt zum Nachweis der Homöopathie geeignet sind. Die
individuelle Mittelwahl und der Heilungsverlauf (vor allem von chronischen Erkrankungen) im Rahmen einer klassisch-homöopathischen
Therapie lassen sich kaum standardisieren und können daher mit diesem Studiendesign nur schwer berücksichtigt werden. Dieser Versuch
ist annähernd vergleichbar damit, Temperatur mit einem Maßband messen zu wollen.
Nicht desto trotz ist es zum Beispiel Jennifer Jacobs gelungen, mit engen Einschlusskriterien, strengen Zielparametern und in einem
kurzem Beobachtungszeitraum die klassisch homöopathische Behandlung von Durchfallerkrankungen doppelblind kontrolliert zu studieren
(2), wobei sich signifikant die Wirksamkeit der Methode herausstellte.
Da der Heilungserfolg von der richtigen Wahl des homöopathischen Mittels abhängig ist, könnte eine für die Homöopathie negativ
ausfallende Studie auch auf den/die Therapeut/in zurückzuführen sein. Ein weiterer Grund, weshalb einzelne Studien nicht die gesamte
Methode beweisen oder widerlegen könnten.
Würde der ausbleibende Wirkungsnachweis eines neuen (Schulý-) Medikaments bei einer bestimmten Indikation die Prinzipien der
Pharmakologie in Frage stellen?
Wohl kaum.
Insgesamt klingt der gesamte Stil der medialen Reaktion nicht sonderlich seriös, sondern eher nach einer Hetzkampagne. Zum Beispiel
unterstellt der Studienleiter der Schweizer Studie homöopathischen Studien pauschal, nicht ýverblindetý zu werden, also dass die
Kontrollgruppe vom Placebo weiß (Profil Nr. 37, Sept 12 2005).
Die Vermutung liegt nahe, dass hier auch noch andere Interessen eine Rolle spielen. In der Schweiz wurde als Konsequenz die
homöopathische Behandlung bereits aus der Grundversicherung genommen. Es handelt sich also auch um ein Politikum.
Unbefangene, vorurteilsfreie Forschung zur Homöopathie scheint selten zu sein.
Siehe auch:
www.homoeopathie.at/patienten/reaktion.asp

www.unioncomed.ch/pdf/Medienmitteilung_21_04_2005/
Homoeopathie_Stellungnahme_ISPM_Studie_Righetti_2005_04_21.pdf

bzw.
www.unioncomed.ch/aktu.html unter Medienorientierung 21.April, Stellungnahme Dr.med.M.Righetti zur ISPM-Studie ("Egger-Studie")
(1) z.B.: Linde et al.: "Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? A metaanalysis of placebo-controlled trials" The Lancet,
Sept 20 1997
(2) Jacobs et al.: "Treatment of acute childhood diarrhea with homeopathic medicine: a randomized clinical trial in Nicaragua" Pediatrics,
May 1994


Bettenbörse
Weeeehr-klooooopfet-aaaaaaan? oder "Die Herbergsuche für auswärtige SIH Seminar TeilnehmerInnen"...
Nachdem sich regelmäßig die Frage ergibt, wo frau und man mit Wohnsitz außerhalb des Veranstaltungsortes während eines SIH
Seminares möglichst günstig übernachten kann, haben wir eine Bettenbörse installiert. Diese funktioniert folgendermassen:
1. Wer Platz für Herbergsuchende Menschen während einem SIH Seminar hat, der möge dies bei der Anmeldung via Online-Formular
kund tun (in Form einer Zahl, die für die Anzahl der freien Übernachtungsplätze steht und die ins Formular eingetragen werden soll).
email-Adresse oder Telefonnummer werden dann in eine Liste eingetragen.
2. Wer sich selbst in der SIH Bettenbörse auf Herbergsuche begeben will, der klickt einfach auf "BETTENBÖRSE" im Untermenü von
"Seminare". Dort ist dann eine Kontaktliste von Beherbergungswilligen KollegInnen für die jeweiligen Seminare zu finden.
Bei weiteren Fragen einfach ein email an info@sih.at!
...zum Online-Formular
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Da gibt es eine Studie, aber die Damen und Herren Homöopathen sind zu blöde, sie zu begreifen. Eine Schande für die Universität Wien!

Und dann soll SOWAS auch noch als Arzt auf Menschen losgelassen werden. Rette sich, wer kann!
.
« Last Edit: June 06, 2007, 05:22:15 AM by ama »
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