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Author Topic: Weitere Quellen zu Kent/Hinz und seinen Verflechtungen  (Read 3442 times)

ama

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Weitere Quellen zu Kent/Hinz und seinen Verflechtungen
« on: October 23, 2005, 02:38:33 PM »

Aus einem anderen Forum.

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Heute,
11:51
FREDZ

Weitere Quellen zu Kent/Hinz und seinen Verflechtungen:

Verfassungsschutzbericht Baden-Württemberg 2001 Seiten 165-166
http://www.verfassungsschutz-bw.de/downloads/jabe/2001/jabe2001.pdf
Zitat:
Ein in Baden-Württemberg aktiver Scientologe unterhält im
Internet eine Website unter dem Titel "Psychopolitik". In diesem
Forum entwickelt er gemäß Hubbards Ideologie die Vorstellung
eines geistig versklavten Deutschlands. In Publikationen mit dem
gleichen Titel greift er unter dem Pseudonym "Michael KENT"
diese Verschwörungstheorien auf, indem er den demokratischen
Rechtsstaat als Diktatur verunglimpft. Gleichzeitig enthält
"Psychopolitik" in Teilen auch eine rechtsextremistische,
antisemitische und revisionistische Ausrichtung. Der Scientologe,
der nach offizieller Darstellung der SO in einer
Feldauditorengruppe tätig ist, hat daneben Kontakte zu Personen
aus dem rechtsextremen Milieu aufgebaut, wo er sich in auffälliger
Weise exponiert, indem er z.B. die "Nationaldemokratische Partei
Deutschlands" (NPD) und deren ehemaligen Vorsitzenden
öffentlich in Schutz nimmt. Gleichzeitig wirbt er jedoch auch für
die SO.
In seine breitgefächerten Aktivitäten im Internet, bei
Zusammenkünften oder in Broschüren sind eine ganze Reihe von
Scientologen, darunter Repräsentanten der Hilfsorganisationen
KVPM und "Criminon", eingebunden. Dabei entsteht der Eindruck
einer systematischen Zusammenarbeit. Auch das "Office of Special
Affairs" (OSA) machte sich diese Aktivitäten bereits zunutze. So
warb ein OSA-Mitarbeiter in KENTs Broschüren für eine "Aktion
Transparente Verwaltung" (vgl. Kap. 3). In einer weiteren Ausgabe
wurde auszugsweise die Presserklärung einer mutmaßlichen
OSA-Angehörigen als Vertreterin eines „LRH173 Presse- und
Informationsbüros" in Niedersachsen veröffentlicht. Darin warb sie
vor dem Hintergrund der Problematik von Psychopharmaka für
Positionen Hubbards.
Zwar kann derzeit weder von direkten Verbindungen der SO in das
rechtsextreme Milieu noch von Kontakten rechtsgerichteter
Organisationen zur SO gesprochen werden - bislang nutzten andere
Scientologen diese Kontaktforen - soweit bekannt - nur für eigene
Zwecke oder zugunsten der SO -, jedoch agiert der unter
Pseudonym auftretende Scientologe KENT nicht isoliert. Die SO
hat in Folge der Vernetzung zwischen den handelnden Scientologen
und des ausgedehnten Berichtswesens in der Organisation sowie
auch aufgrund kritischer Medienberichte mit großer
Wahrscheinlichkeit Kenntnis von KENTs Aktivitäten. Im Moment
kann noch nicht endgültig bewertet werden, ob die SO aus
Expansionsgründen bereit ist, im Einzelfall aus taktischen Gründen
Verbindungen zu anderen Extremismusbereichen zu dulden. Ein
derartiger Schluss liegt nahe, da die SO bereits 1997 versuchte, mit
dem der islamistischen "Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs"
(IGMG) eng verbundenen "Zentralinstitut Islam-Archiv
Deutschland" eine Zusammenarbeit zu erreichen.
Aktion Bildungsinformation e.V. "Das Netzwerk der Scientologen"
http://www.abi-ev.de/pdf/in010304.pdf
Zitat:
Unter den Schlagworten »mehr wissen - besser leben, Bücher,
Nahrungsergänzungen, Seminare, Wohlfühlprodukte« vertreibt die
Stuttgarter Scientologin Sabine Hinz diverse Produkte. Das
Magazin »mehr wissen - besser leben« wird auch als »Kent
Depesche« oder »Michael Kents wöchentlicher Depeschendienst«
vom Sabine Hinz Verlag herausgegeben. »Michael Kent« ist ein
Pseudonym, hinter dem sich der langjährige Scientologe Michael
Hinz verbirgt. Michael Hinz war vor Jahren Inhaber der wegen
ihres unserösen Geschäftsgebarens kritisierten Firma Prowofi.
Damals lockte er Wohnungssuchende an, um ihnen teure Kurse zu
verkaufen, die angeblich ihre Erfolgschancen bei der
Wohnungssuche erhöhen sollten. Heute spricht er mit seinen
Schriften und seinen Webseiten (www.psychopolitik.de) gezielt
Kritiker der Schulmedizin insbesondere aus den Bereichen
Psychiatriekritik, Ritalinkritik und Impfkritik sowie Kritiker des
staatlichen Schul- und Erziehungswesens und Selbsthilfegruppen
mit unterschiedlicher Zielsetzung an. Er ist nicht nur Verfechter der
Ideologie Hubbards, er fördert auch die sogenannte »Neue
Medizin« des Dr. Geerd Hamer, dem in der BRD schon vor
Jahren die Approbation als Arzt entzogen wurde. Michael Hinz
sieht sich selbst als »Weltverbesserer«. Gemeinsam mit anderen
vermeintlichen Weltverbesserern hat er in Stuttgart den »Neue
Impulse Treff e.V.« gegründet, der ähnliche Ideen verbreitet wie
Michael Hinz in seinen Zeitschriften. Das verästelte Netzwerk der
Scientologen und ihrer Bundesgenossen kann und soll hier nur
beispielhaft und nicht in allen Details dargestellt werden.
Tatsächlich umfaßt das System der gegenseitigen Förderung auch
in dem geschilderten Bereich mehr wirtschaftliche und
gesellschaftliche Aktivitäten, als hier wiedergegeben werden kann.
Nicht vergessen werden darf, daß die Errichtung einer
weltumspannenden scientologischen Gesellschafts- und
Wirtschaftsordnung zu den obersten Zielen der
Scientology-Organisation und damit auch aller Scientologen gehört.
--
http://www.relinfo.ch/sekten/beitritt.html
Dieser Post wurde am 23.10.2005 um 11:53 Uhr von FREDZ editiert.
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008
Heute,
12:11
FREDZ
Und wenn wir schon dabei sind noch zwei Auszüge aus den beiden letzten
Verfassungschutzberichten des Landes Baden-Württemberg in denen auch der
Stuttgarter "Neue Impulse Treff" erwähnt wird.
Verfassungsschutzbericht Baden-Württemberg 2004 S.231
http://www.verfassungsschutz-bw.de/downloads/jabe/2004/Pressefassung-2004.pdf
Zitat:
4.5 Verdeckte Werbung
In dem informellen Netzwerk „Neue Impulse“ sind verschiedene
Scientology-Anhänger im Raum Stuttgart aktiv, die auch Verbindungen zu
Personen mit teilweise rechtsextremistischen Überzeugungen unterhalten. So
wurden in einer Heftreihe mit dem Titel „Mehr wissen besser leben“, die zwei
SO-Anhänger aus Stuttgart im Eigenverlag vertreiben, im September 2004
Bücher mit tendenziell rechtsextremistischen Inhalten und antisemitischen
Anklängen vorgestellt und beworben. Zweck dieser Kontakte ist
offensichtlich, vor allem über esoterische oder alternativmedizinische Themen
an Einzelaspekte von HUBBARDs Lehre anzuknüpfen, um auf diese Weise
neue Mitglieder zu rekrutieren. Dabei handelt es sich nicht um offizielle
SO-Kontakte, sondern um Aktivitäten Einzelner, die von der Organisation
aber offenkundig geduldet werden.
Verfassungsschutzbericht Baden-Württemberg 2003 S.261-263
http://www.verfassungsschutz-bw.de/downloads/jabe/2003/jabe-2003.pdf
Zitat:
KVPM-Aktionen Die „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen
Menschenrechte“ (KVPM) ist die bedeutendste Hilfs- und Tarnorganisation
der SO, die ihren ideologischen Hintergrund zumeist nicht offenbart. Sie
behauptet mittels hetzerischer Publikationen, Missstände in der Psychiatrie
bekämpfen zu wollen. Es scheint der KVPM aber vor allem darum zu gehen,
Teile von HUBBARDs Verschwörungstheorien in die Gesellschaft zu tragen,
um Verunsicherung zu erzeugen. Die KVPM führte 2003 in Stuttgart,
Karlsruhe, Pforzheim und Bad Boll Straßenaktionen zur Diffamierung der
Psychiatrie durch, die jedoch bei der Bevölkerung nur auf mäßiges Interesse
stießen. Das von KVPM-Angehörigen herausgegebene Buch „Die Männer
hinter Hitler“, das international verstärkt verbreitet werden soll, ist eine
wesentliche ideologische Grundlage für die Agitation. Das Buch benutzt die
Verstrickung der Medizin in nationalsozialistische Verbrechen, um den
Eindruck zu erwecken, dass Psychiater die „geheimen Drahtzieher“ hinter
Hitler und die „letztlich Verantwortlichen“ des Massenmords an den
europäischen Juden gewesen seien. Diese „Nazi-Zeit-Psychiater“ und ihre
Seilschaften und Schüler hätten sich auch in der Bundesrepublik Deutschland
etabliert. Die Publikation, welche die Diskreditierung eines ganzen
Berufsstandes bezweckt, ist vor dem Hintergrund der
verschwörungstheoretischen Schriften der SO zu sehen und dürfte darüber
hinaus Ausdruck der seit Jahren verfolgten Strategie der SO sein, dem
internationalen Ansehen Deutschlands schaden zu wollen. Es verstärkt sich
die Tendenz, dass Scientologen bei der Verbreitung der Lehre HUBBARDs
ihren ideologischen Hintergrund verbergen. Mehrere Scientology-Anhänger
nutzen und stützen ein informelles Netzwerk, das unter Begriffen wie
„Weltverbesserer Forum“ oder „Neue Impulse“ auftritt. Es besteht aus
Internetforen, Personenzusammenschlüssen und Verbindungen zu weiteren,
teils nichtscientologischen Gruppen und Einzelpersonen, die mitunter auch
rechtsextremistische und revisionistische Überzeugungen verbreiten. So
polemisiert der Beauftragte für die "KVPM Württemberg" gegen die
Psychiatrie auf derselben Webseite, auf der zum Beispiel Positionen des
rechtsextremistischen PHI-Pressedienstes verbreitet werden. Durch
Veröffentlichungen, Vorträge und das Internet schaffen die in dem Netzwerk
tätigen Scientology-Anhänger eine Plattform für Tarn- und
Hilfsorganisationen der SO. Auf Vortragsveranstaltungen in Stuttgart traten
vereinzelt Referenten auf, die aus dem rechtsextremistischen Milieu stammen.
Die Schwerpunktthemen der Veranstaltungen sind häufig Politik oder
Alternativmedizin und lassen zunächst keine Bezüge zur SO erkennen. Erst
im Verlauf der Treffen werben Scientology-Anhänger offen mit Publikationen
und Gesprächsangeboten. Eng mit diesem informellen Netzwerk verbunden
ist die Broschürenreihe „mehr wissen besser leben“, die Hinweisen zufolge
einen gewissen Bekanntheitsgrad in Stuttgarter Scientologen-Kreisen
gewonnen hat und die unter anderem von Scientology-Anhängern aus
Stuttgart im Eigenverlag herausgegeben wird. „mehr wissen besser leben“
vertritt teilweise extremistische Positionen, die auf der Grundlage der Lehre
HUBBARDs entwickelt werden, was gegenüber Außenstehenden aber nicht
offenbart wird, und verbreitet mitunter auch rechtsextremistisches
Gedankengut. Ohne dass sich die SO derartige Positionen direkt zu eigen
macht, scheint sie diese Aktivitäten jedoch zu dulden, weil sie erkennbar dazu
dienen, im Bereich Alternativmedizin und in Randgruppen neue Mitglieder
oder Unterstützer zu gewinnen oder zu instrumentalisieren. Da es sich nicht
um offizielle Kontakte der SO, sondern um Verbindungen von
Einzelpersonen zu teilweise extremistischen Bereichen handelt, hat die
Organisation jedoch jederzeit die Möglichkeit, sich von ihnen zu distanzieren.
3.2.2 „Safe Harbor“ - eine neue Tarnaktion Unter Beteiligung von
Scientology-Anhängern wurden Gruppen namens „Safe Harbor“ auffällig, für
die in Hamburg, München und Stuttgart im Juni und Juli 2003
Gründungsveranstaltungen geplant wurden. „Safe Harbor“ stammt aus den
USA und will nach Eigendarstellung Alternativen zum bestehenden
Gesundheitssystem entwickeln. Das in einer Ausgabe von „mehr wissen
besser leben“ angegebene Kontakttelefon für „Safe Harbor Deutschland“ ist
identisch mit dem Telefonanschluss der KVPM Stuttgart. Der Repräsentant
der „KVPM Württemberg“ ist zugleich der Verantwortliche für die deutsche
Website von „Safe Harbor“. Für Außenstehende sind diese Zusammenhänge
kaum erkennbar. Die Vorgehensweise kann als ein Unterwanderungsversuch
im Gesundheitswesen und in der Alternativmedizin gesehen werden, bei dem
Scientologen im Ansatz durchaus erfolgreich agieren. Das Ziel ist
offenkundig, Meinungsbildungs und letztlich Gesetzgebungsprozesse zu
beeinflussen, wobei nach außen scheinbar unabhängige Personen auftreten.
Interessant ist übrigens, dass dieser "Neue Impulse Treff" auch schon mehrfach als
Mitveranstalter der sogenannten "Stuttgarter Impfsymposien" aufgetreten ist.
FG
FREDZ
--
http://www.relinfo.ch/sekten/beitritt.html
Dieser Post wurde am 23.10.2005 um 12:21 Uhr von FREDZ editiert.
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