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Author Topic: Das Geständnis des Mirko Berger  (Read 8613 times)

ama

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Das Geständnis des Mirko Berger
« on: December 29, 2005, 01:03:25 PM »

Das kann ich zitieren aus der Webseite

http://www.transgallaxys.com/ama/ama_amp.htm

[*QUOTE*]
Sinn der Arzneimittelprüfung

Die Arzneimittelprüfung hat einen Sinn. Sie ist laut Hahnemann das Fundament der Homöopathie. Ohne Arzneimittelprüfung keine Symptomenliste für das Repertorium. Ohne Symptomenliste kann ein Mittel nicht zugeordnet, also auch nicht gefunden werden. Jedenfalls laut Hahnemann. Und Hahnemann ist das Maß aller Dinge, denn Hahnemann ist der Erfinder der Homöopathie.

Bei dem Vortrag "Homöopathie: Möglichkeiten und Grenzen" am 6. Mai 2003 in Bremerhaven im Vortragssaal des Deutschen Schiffahrtsmuseums war der Veranstalter die DHU (Deutsche Homöopathie Union, Karlsruhe), in Kooperation mit Bremerhavener Apotheken. Vortragsredner war Dr. med. Mirko Berger.

In seinem Skript und während des Vortrags erklärt Mirko Berger unter anderem:

--------------------------------------------------------------------------------
<quote>

Homöopathie

Möglichkeiten und Grenzen
Dr. med. M. Berger
Homöopathie - Allgemeinmedizin _
Kanalstr. 38 - 22O85 Hamburg


Dr. med. Mirko Berger - Praxis für Homöopathie - Facharzt für Allgemeinmedizin
Kanalstr. 38 - 22085 Hamburg Telefon 040 - 270 10 10


Die Homöopathie
- Eine kurze Einführung -

Einführung

Die Homöopathie ist ein eigenständiges, klar strukturiertes und nach
strengen Gesetzen funktionierendes Heilverfahren. Sie wurde von Dr. Samuel
Hahnemann begründet (1755 - l 843). Die Homöopathie kann somit auf einen
langjährigen Erfahrungsreichtum zurückblicken. Hahnemann entwickelte die
Prinzipien der homöopathischen Heilmethode.

I. Das Ähnlichkeitsprinzip

Hahnemann fand während seiner Studien und Experimente heraus, daß
ein Arzneimittel einem Patienten helfen kann, wenn der Patient ähnliche
Krankheitssymptome zeigt, wie sie das Arzneimittel bei Einnahme durch einen
Gesunden hervorbringt. Er nannte die von ihm gefundene
Gesetzmäßigkeit das "Ähnlichkeitsprinzip":

   "Wähle, um sanft, schnell, gewissenhaft und dauerhaft zu heilen,
   in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden
   für sich erregen kann, als sie heilen soll."

Das heißt, daß jedes Arzneimittel genau die Beschwerden heilt, die
es in ähnlicher Form auch erzeugen kann (Homöopathie bedeutet
übersetzt. homois pathos = ähnliches Leiden).

Die herkömmliche Medizin ("Schulmedizin") sucht bei Patienten nach den
gemeinsamen Symptomen einer kollektiven Diagnose und verordnet ein gegen diese
Symptome gerichtetes Arzneimittel. Die homöopathische Heilmethode sucht
nach der Übereinstimmung zwischen den persönlichen Krankheitszeichen
und den Symptomen der homöopathischen Arznei. Erst werden die
individuellen Äußerungen der Krankheit (Symptome) beobachtet,
anschließend ein ähnliches Arzneimittel ausgewählt.


II. Homöopathische Arzneimittelprüfung

Um festzustellen, welche Beschwerden und Krankheiten ein homöopathisches
Arzneimittel (bei einem Gesunden) erzeugen und damit auch im Falle einer
Krankheit heilen kann, werden die homöopathischen Arzneimittel an
gesunden Menschen geprüft. Diese sogenannte Arzneimittelprüfung erfolgt unter
Anleitung und Beobachtung eines erfahrenen homöopathischen Arztes. Alle
Befindlichkeitsveränderungen, sowohl körperlicher wie auch
seelisch-geistiger Art werden registriert. Die Gesamtheit aller beobachteten
Symptome ergibt das sogenannte Arzneimittelbild des Arzneimittels.

</quote>
-------------------------------------------------------------------------------

Einer der Höhepunkte von Mirko Berger's Vortrag war das Bekenntnis, daß es zu "cardiospermum" und anderen homöopathischen Arzneimitteln keine Arzneimittelprüfung gibt.

Ein Vergleich des eingangs genannten Buches "Homöopathisches Repetitorium", das in der Version von 2002 nach dem Vortrag in den Apotheken verteilt wurde, mit der Ausgabe von 1994 zeigt, daß im Jahr 2002 kein Hinweis mehr auf Azrneimittelprüfungen existiert (siehe oben). 1994 jedoch sind Arzneimittel wie cardiospermum, symphytum", etc angegeben als ohne Arzneimittelprüfung.

Die Ausgabe von 2002 verleitet zu der Vermutung, daß seit 1994 die noch fehlenden Arzneimittelprüfungen gemacht worden sein könnten. Das Bekenntnis von Dr. med. Mirko Berger zeigt jedoch, daß dem offensichlich nicht so ist.

Hier liegt also ein schwerer Verstoß gegen die Prinzipien der Homöopathie vor. Wohlgemerkt: gemessen an den Maßstäben der Homöopathen selbst!

So weit, so schlecht.

Außerdem muß man fragen, wie es angehen kann, daß im Jahr 1994 die DHU Arzneimittel als homöopathisch vertrieben hat, die nach den Grundlagen der Homöopathie nicht als solche eingesetzt werden dürfen.

Bitte denken Sie daran, daß ohne Arzneimittelprüfung keine Symptomenliste und damit auch keine Zuordnung per Repertorium möglich ist!

So weit, so schlecht.

Die Homöopathen lassen keine Gelegenheit aus, um den Unterschied zwischen "Schulmedizin" und Homöopathie" hervorzuheben. Auch Dr. med. Mirko Berger schlägt mit Wucht in diese Kerbe. Ich wiederhole seine Aussage (siehe auch oben) aus seinem Vortrag und zitiere aus seinem Vortragsskript:

--------------------------------------------------------------------------------
<quote>
Die herkömmliche Medizin ("Schulmedizin") sucht bei Patienten nach den
gemeinsamen Symptomen einer kollektiven Diagnose und verordnet ein gegen diese
Symptome gerichtetes Arzneimittel.

Die homöopathische Heilmethode sucht nach der Übereinstimmung
zwischen den persönlichen Krankheitszeichen und den Symptomen der
homöopathischen Arznei. Erst werden die individuellen Äßerungen der
Krankheit (Symptome) beobachtet, anschließend ein ähnliches
Arzneimittel ausgewählt.
</quote>
-------------------------------------------------------------------------------

Die Brisanz dieser Aussage wird deutlich, wenn Dr. med. Mirko Berger in seinem Vortrag und in seinem Skript als Mittel bei Heuschnupfen empfiehlt:

--------------------------------------------------------------------------------
<quote>

Cardiospermum * Allgemein antiallergische Wirkung bei Heuschnupfen

</quote>
-------------------------------------------------------------------------------

Wie kann er das tun, wo es doch zu "cardiospermum" nach seinen eigenen Aussagen keine Arzneimittelprüfung gibt, also keine Einträge im Repertorium geben kann!?

So weit, so schlecht.

In seinem Vortrag und in seinem Skript behauptet Dr. med. Mirko Berger auch folgendes:

--------------------------------------------------------------------------------
<quote>
 
Bei akuten Erkrankungen genügt es meist, die individuellen Symptome in
Bezug auf das erkrankte Organ, die aktuelle Störung zu erfassen
(organbezogenee Homöopathie). Es haben sich einige homöopathische
Arzneimittel in der Behandlung der jeweiligen akuten Störung besonders
bewährt (sogenannte bewährte Indikationen). In diesen Fällen
läßt sich das "ähnliche" homöopathische Heilmittel
schnell eingrenzen, eine ausführliche Befragung des kranken Menschen, wie
oben dargestellt, ist meist entbehrlich.

Bei Beachtung einiger Grundregeln ist diese Art der Homöopathie auch
von "Nicht-Therapeuten", im Familien - und Freundeskreis erfolgreich
und sicher durchführbar.

</quote>
-------------------------------------------------------------------------------

Tatsache ist aber, daß es in der Homöopathie KEINE "bewährten Mittel" gibt!

Die Homöopathie, so behaupten die Homöopathen, richte sich nach den INDIVIDUELLEN Gegebenheiten jedes einzelnen Kranken. "Eine Medizin für alle", das verstößt gegen die elementaren Grundlagen der Homöopathie.

Ich kann Ihnen dieses Credo der Homöopathie gerne wiederholen:

--------------------------------------------------------------------------------
<quote>

Die homöopathische Heilmethode sucht nach der Übereinstimmung
zwischen den persönlichen Krankheitszeichen und den Symptomen der
homöopathischen Arznei. Erst werden die individuellen
Äußerungen der Krankheit (Symptome) beobachtet,
anschließend ein ähnliches Arzneimittel ausgewählt.

</quote>
-------------------------------------------------------------------------------

Das ist (siehe oben) geschrieben von Dr. med. Mirko Berger. Die "bewährten Mittel" sind ein krasser Verstoß gegen das Fundament der homöopathischen Lehre.

So weit, so schlecht.

Ein weiterer Punkt ist dies:

--------------------------------------------------------------------------------
<quote>

Die herkömmliche Medizin ("Schulmedizin") sucht bei Patienten nach den
gemeinsamen Symptomen einer kollektiven Diagnose und verordnet ein gegen diese
Symptome gerichtetes Arzneimittel.

</quote>
-------------------------------------------------------------------------------

Die böse wissenschaftliche Medizin (diffamiert als "Schulmedizin") kann nicht heilen, sondern nur unterdrücken. "Unterdrücken", das ist Terror, das ist Knechtschaft, das ist schlecht. Ja, WIRKLICH HEILEN!, das kann nur die Homöopathie.

Vortrag und Skript von Dr. med. Mirko Berger:


--------------------------------------------------------------------------------
<quote>

Gesundheit und Heilung

Die Vorstellung der Homöopathie betreffend Gesundheit und Heilung
unterscheiden sich grundsätzlich von denen der herkömmlichen
Medizin ("Schulmedizin"). Die Schulmedizin richtet ihr Augenmerk
auf die Symptome eines kranken Menschen und versucht, diese mit
entsprechenden Medikamenten zu bekämpfen ("Unterdrückung").

</quote>
-------------------------------------------------------------------------------

Wie, wenn nicht durch Symptome, werden bei den "bewährten Arzneimitteln" diese "bewährten Arzneimittel" bestimmt!?

Wo, bitte, ist da der Unterschied zwischen den "bewährten Arzneimitteln" der Homöopathen und den nach Symptomen bzw Krankheiten herausgesuchten Medikamenten der wissenschaftlichen Medizin!?

Dr. med. Mirko Berger empfiehlt in seinem Vortrag und in seinem Skript als HOMÖOPATHISCHES Mittel bei Heuschnupfen:

--------------------------------------------------------------------------------
<quote>

Cardiospermum * Allgemein antiallergische Wirkung bei Heuschnupfen

</quote>
-------------------------------------------------------------------------------

Die Homöopathie kennt keine VERSCHIEDENEN Krankheiten, sondern nur EINE EINZIGE URSACHE DES KRANKSEINS: die "Verstimmung der Lebenskraft". Also KANN es in der Homöopathie keine Zuordnung "bewährte Mittel" geben.

Um es noch deutlicher zu machen:

--------------------------------------------------------------------------------
<quote>

Die herkömmliche Medizin ("Schulmedizin") sucht bei Patienten nach den
gemeinsamen Symptomen einer kollektiven Diagnose und verordnet ein gegen diese
Symptome gerichtetes Arzneimittel.

</quote>
-------------------------------------------------------------------------------

Eine solche "kollektive Diagnose" ist nichts anders als
"Die Summe der Erfahrungen, die wir mit diesem Mittel gesammelt haben"

- und das ist nichts anderes, als das, was Dr. med. Mirko Berger ""bewährte Mittel" nennt.

So weit so schlecht, denn da ist noch immer offen die Frage nach den fehlenden Arzneimittelprüfungen.

Ohne Arzneimittelprüfung kann ein Arzneimittel nicht als solches anerkannt werden. Oder etwa doch!?!?!?

Eine weitere Frage ist die der Wirksamkeit. Wenn, wie Dr. med. Mirko Berger es tut, Arzneimittel als "bewährt" bezeichnet werden (obwohl noch nicht einmal Arzneimittelprüfungen vorliegen), dann MUSS diese Bewährung durch Studien belegt sein. Wie kann es aber angehen, daß Homöopathen ungeniert Mittel propagieren, verkaufen und anwenden, bei denen es keine derartigen wissenschaftlich validen Studien gibt?

Ich weise darauf hin, daß es diese Studien nicht gibt. Tatsache ist nämlich, daß die Homöopathen behaupten, daß man die Homöopathie (und damit ihre Mittel) nicht mit wissenschaftlichen Verfahren überprüfen kann. Damit stehen die Homöopathen vor dem Dilemma:
Entweder

sie geben zu, daß es keine validen Studien, also keinerlei Beweise für die Wirksamkeit gibt.

Dann dürfen sie nicht behaupten, es gäbe "bewährte" homöopathische Arzneimittel.

oder

sie geben zu, daß Homöopathie DOCH mit wissenschaftlichen Methoden untersucht werden kann.

Dann müssen sie zugeben, daß sie 200 Jahre lang WISSENTLICH wirkungslose Mittel verkauft und eingesetzt haben, und daß sie 200 Jahre lang die Überprüfbarkeit ihrer Mittel WISSENTLICH geleugnet haben. [1]

So oder so: Homöopathie ist und bleibt ein Schwindel - und das, bitteschön, gemessen an den Grundlagen und Maßstäben der Homöopathie selbst!

Aribert Deckers


[1]
Dieser Punkt ist besonders brisant, weil gewisse Ärzte und Kliniken Homöopathika gezielt als Placebos einsetzen.
[*/QUOTE*]


Sauber erwischt... :-)

ama

ama

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Skandalsender NDR
« Reply #1 on: October 02, 2010, 09:47:38 PM »

Der NDR hat es neulich fertig gebracht und den Mirko Berger am Mikrofon sagen lassen, daß Homöopathie wirkt.

Das Mentalthermometer des NDR schippert  um die 0° Kelvin.
Pages: [1]