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Author Topic: Borreliose: Warnung vor Wolf-Dieter Storl  (Read 37566 times)

ama

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Borreliose: Warnung vor Wolf-Dieter Storl
« on: March 11, 2008, 05:13:05 AM »

[ EINSCHUB:

Auch vor den im folgenden genannten Scheel und Klinghardt wird gewarnt. Über Scheel und Klinghardt liegt im TG-1 eine Fülle von Material vor.

Ayu]


Quer durch Deutschland, Österriech, Schweiz finden Vorträge statt, in denen eine irrsinnige "Therapie" gegen Borreliose propagiert wird.

Hier ein Beispiel - in Räumen des Bayerischen Roten Kreuzes:

[*QUOTE*]
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Fr. 16.05.2008
19:00 Uhr
Vortrag
Borreliose natürlich heilen
****************************
Ort: München, BRK
Weitere Informationen und Anmeldung:

Natura Naturans
Olaf Rippe
Stuntzstr. 77
81677 München

Tel: (089) 27 25 902
Fax: (089) 27 34 95 66
E-Mail: info@natura-naturans.de
Web: www.natura-naturans.de

Kosten: EUR 20,00 (Voranmeldung notwendig!)

Veranstaltungsort:
Bayerisches Rotes Kreuz (BRK), Casino
München, Seitzstr. 8 (Rgb.)
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Vor dem Vortragenden Wolf-Dieter Storl und seinen unwahren Behauptungen wird zum Beispiel hier gewarnt:

http://www.news4press.com/1/MeldungDetail.asp?Mitteilungs_ID=288245
[*QUOTE*]
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Seminar für Integrative Phytotherapie
Pressemitteilung vom 29.09.2007 23:15:37
[ID288245/Vermischtes]

Karde - kein Kraut gegen Borreliose!
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Seit einigen Jahren propagiert Wolf-Dieter Storl die Karde als Heilmittel
gegen Borreliose – jetzt sogar mit einem neuen Buch: "Borreliose natürlich
heilen" (AT-Verlag, 2007). Fundierte Begründungen für seine Behauptungen
ist Storl allerdings bis heute schuldig geblieben.

Untersuchungen von Prof. Sievers an der Hochschule Wädenswil (Schweiz)
zeigen zudem:
Kardenextrakt reduziert das Wachstum von Borreliose-Erregern nicht.
Das berichtet die "NZZ am Sonntag" vom 26. 8. 2007. Im Gegenteil: In
Einzelfällen wuchsen die Borrelien mit den Extrakten sogar ein bisschen
besser. Das neue Buch von Wolf-Dieter Storl enthält aber noch eine ganze
Reihe von weiteren hoch fragwürdigen und gefährlichen Ratschlägen.

Links zur Meldung:
http://www.phytotherapie-seminare.ch

Wolf-Dieter Storl glaubt, dass eine Borreliose auch ohne Antibiotika
mittels Kardentinktur oder anderen Massnahmen geheilt werden kann. Im
Artikel der NZZ am Sonntag äussert sich dazu Ekkehardt Altpeter von der
Sektion Infektionskrankheiten des Bundesamtes für Gesundheit in Bern. Er
stellt fest:
"Grundsätzlich ist die Borreliose eine bakterielle Krankheit, die mit
den richtigen Medikamenten, insbesondere Antibiotika, genügend lang
behandelt werden muss. Ein Arzt, der sich nicht daran hält, muss sich dem
Vorwurf der Verletzung der ärztlichen Sorgfaltspflicht stellen."


Leider – könnte man anfügen, gibt es offenbar keine Sorgfaltspflicht für
Autoren und Verlage. Denn von einer sorgfältigen Dokumentation und
Begründung der behaupteten Heilwirkungen ist im Buch von Storl keine Spur
zu finden.

Norbert Satz, Züricher Spezialist für Zeckenkrankheiten, wirft dem Autor
im erwähnten NZZ-Artikel vor, er mache "chronisch Kranken falsche
Hoffnungen."
Er bezeichnet die Tipps von Storl als reine Scharlatanerie. Die
Behauptung, man könne die Borreliose mit solchen Mitteln heilen, sei
"purer Zynismus", sagt Norbert Satz. Der letzte Vorwurf dürfte allerdings
auf Storl selber nicht zutreffen. Er ist ganz offensichtlich überzeugt von
seinen fragwürdigen Ratschlägen. Von Zynismus könnte man allenfalls beim
AT-Verlag reden, der auf Kosten der Gesundheit von Borreliosekranken Geld
macht, vor den Risiken dieses Buches die Augen verschliesst und darauf
vertrauen kann, dass auch kritische Artikel den Umsatz steigern. Dass der
AT-Verlag bei diesem Buch seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, liegt
allerdings auf der Hand. Niemand hat es offenbar für nötig gefunden, die
Seriosität der Storl’schen Ratschläge zu überprüfen. Dazu identifiziert
sich der Verlag viel zu stark mit seinem Autor. Die Haltlosigkeit der
Storl’schen Borreliose-Therapie wäre nämlich schon mit einem Funken
kritischen Nachdenkens klar geworden.

Auf http://www.phytotherapie-seminare.ch finden Sie im "Presse-Echo" den
erwähnten NZZ-Artikel als pdf
http://www.phytotherapie-seminare.ch/docs_db/120435_Borreliose-Storl-Karde.pdf
und im Heilpflanzen-Infoportal unter "Pressemitteilungen Seminar für
Integrative Phytotherapie" zwei Artikel, die sich detailierter mit Storl’s
Buch auseinandersetzen:
- Karde gegen Borreliose – Heilungsversprechungen der fragwürdigsten Art
  http://www.phytotherapie-seminare.ch/docs_db/125527_Storl-Karde-Borreliose.pdf

- Dieses Buch kann Ihre Gesundheit gefährden:
  'Borreliose natürlich heilen', W.-D. Storl
   http://www.phytotherapie-seminare.ch/docs_db/125713_Borreliose-Storl-Karde-1.pdf


Hoch riskant an diesem Buch ist, dass nun Menschen in einem frühen Stadium
der Borreliose auf die notwendige Antibiotika-Therapie verzichten und sich
stattdessen mit Kardentinktur behandeln. Entgegen den Behauptungen Storls,
der Antibiotika als machtlos gegenüber den Borreliose-Erregern bezeichnet,
ist die Krankheit im Frühstadium durch eine Antibiotika-Therapie in den
allermeisten Fällen heilbar. Wer stattdessen auf Kardentinktur setzt,
riskiert dauerhafte Spätschäden, die zu Invalidität führen können. Das
schreibe ich ausdrücklich als Pflanzenheilkundler, der von den Heilkräften
der Pflanzen überzeugt ist und auch davon, dass wir unnötige
Antibiotika-Behandlungen vermeiden sollten. Bei Borreliose aber ist es in
höchstem Masse fahrlässig, undifferenziert gegen Antibiotika Stimmung zu
machen und mit der Kardentinktur eine völlig ungeeignete Alternative zu
propagieren.

Offenbar kommt aber die Geschichte vom wunderbaren Naturheilmittel, das
sanft und nebenwirkungsfrei eine Krankheit besiegt, bei der vor allem in
den Spätstadien Medizin und Antibiotika oft an Grenzen kommen, bei vielen
Leuten gut an. Auf Begeisterung stossen diese Versprechungen hauptsächlich
bei Menschen, die von einer starken Gegen-Abhängigkeit zur Medizin
bestimmt sind. Damit ist folgendes gemeint: Es gibt Personen, die abhängig
sind von der Medizin, indem sie kritik- und fraglos alles glauben und
konsumieren, was Medizinerinnen und Mediziner anbieten und versprechen.

Daneben gibt es die Gegen-Abhängigen. Sie sind so in ihren Feindbildern
gefangen, dass sie unter keinen Umständen etwas akzeptieren und nutzen
können, was die Medizin anbietet und empfiehlt, auch wenn dies sinnvoll
oder gar lebenswichtig sein könnte.

Der Clou ist nun: Beide Gruppen sind nicht in der Lage, frei zu wählen,
was in der jeweiligen Situation angemessen ist.

Am heikelsten wird es, wenn ein gegenabhängiger Therapeut oder Autor auf
gegenabhängige Patienten oder Leser stösst. (Frauen sind hier mitgemeint,
auch wenn nur die männliche Form steht). In dieser Konstellation entfällt
jedes kritische Denken.

Gegen-Abhängigkeit lässt sich unter anderem gut daran erkennen, dass das
Heil nur und ausschliesslich im eigenen Lager gesehen wird.. In diesem
Sinne zeigt das Buch "Borreliose natürlich heilen" ausgeprägte Anzeichen
von Gegen-Abhängigkeit: Es diffamiert einseitig bei der Borreliose
notwendige medizinische Massnahmen und propagiert zugleich völlig
unkritisch eine wirre Sammlung von - in diesem Bereich ungeeigneten -
naturheilkundlichen Ideen. Plausible Gründe dafür, dass Kardentinktur,
Kardentee oder einer der anderen Tipps aus diesem Buch gegen Borreliose
wirken, müssten erst noch geliefert werden Daran können auch
Heilungsgeschichten nichts ändern, solange sie derart vage, faktenarm,
unkontrolliert und undokumentiert daher kommen. Sie sind allenfalls ein
Beleg dafür, wie leicht sich Menschen täuschen (lassen).

Die Behauptung, Karde wirke gegen Borreliose, ist nur einer unter
zahlreichen höchst fragwürdigen Tipps im Buch "Borreliose natürlich
heilen". So empfiehlt Storl zum Beispiel als Heilmittel gegen Borreliose
die Katzenkralle. Auch hier ohne fundierte Argumente.
In den Untersuchungen von Prof. Sievers "erwies sich Katzenkralle
(Samento) als nicht abtötend sondern besonders wachstumsfördernd für
Borrelien, weshalb von der Einnahme abgeraten werde."

(Quelle: http://www.borreliosemagazin.de/cms/index.php )

Ausserdem propagiert Storl eine Überhitzungstherapie bei 42°C
Körpertemperatur. Die Borrelien sollen bei dieser Temperatur absterben.
Nun ist aber bekannt, dass ab 42°C auch der Tod eintreten kann. Fragt sich
also nur, wer an dieser Behandlung zuerst stirbt: Der borreliosekranke
Mensch oder die Borrelien.

Lebensgefährliche Zwischenfälle kann es allerdings auch schon bei 41°C
geben – oder gar darunter. Das scheint Storl und den AT-Verlag jedoch
nicht zu beeindrucken. In ihrer Verblendung nehmen sie
lebensgefährliche Zwischenfälle offenbar in Kauf.

Alles in allem also: ein gefährliches Buch voller Fragwürdigkeiten,
Widersprüche und unbelegten Behauptungen. Falls Sie es kaufen wollen:
gönnen Sie sich doch für diesen Betrag etwas, das Ihrer Gesundheit und
Ihrem Wohlbefinden zuträglich ist.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Heilpflanzenkunde
Seminar für Integrative Phytotherapie, Winterthur
Seminar für Integrative Phytotherapie
MartinKoradi
Loorstrasse 16
8400 Winterthur
Tel:052 202 20 29 
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[*/QUOTE*]


[5.9.2020: Sicherheitshinweis zu Scheel und Klinghardt eingefügt, Ayu]
« Last Edit: September 05, 2020, 05:06:04 PM by Ayumi »
Logged
Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien

Der Skandal in Gelsenkirchen
Hamer-Anhänger in der Kinderklinik
http://www.klinikskandal.com

http://www.reimbibel.de/GBV-Kinderklinik-Gelsenkirchen.htm
http://www.kinderklinik-gelsenkirchen-kritik.de

ama

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Borreliose: Warnung vor Wolf-Dieter Storl
« Reply #1 on: October 15, 2008, 10:13:40 AM »

Nachdem nun klar ist, DASS der Blödsinn, den der Herr Storl verbreitet, lebensgefährlich ist, zieht die Sache Kreise. Nein, nicht die Wahrnehmung, DASS Storl lebensgefährlichen Unfug erzählt, sondern seine lebensgefährlichen Behauptungen werden von "Naturheilern" weiterverbreitet.

Damit es nicht heißt, ich würde aus dem Zusammenhang reißen, erst mal die Beweisstücke als Ganzes:

http://www.naturheilmagazin.de/wissen/krankheitsbilder/borreliose-natuerlichheilen.html

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Home ..>.. Wissen ..>..Krankheitsbilder ..>..Borreliose
Borreliose natürlich heilen - ein Diskurs

Unser Anliegen mit dem Text Borreliose war es, aufzuzeigen wie ganzheitliche Therapeuten diese so vielschichtige Erkrankung angehen. Wir haben bei der Recherche und der Sichtung der Texte eine Fülle an Informationen über das Krankheitsbild Borreliose bekommen. Ergebnis: es gibt auch in der Ganzheitsmedizin keine allgemein gültige Meinung darüber, wie mit der Krankheit umzugehen ist. Doch komplexe Krankheiten erfordern komplexe Lösungswege und so können wir Ihnen hier drei umfangreiche, informative Artikel zum Thema Borreliose präsentieren, die unterschiedliche Wege aufzeigen, die Krankheit zu bewältigen.

Es ist unser Anliegen, Sie so umfangreich wie möglich zu informieren. Bilden Sie sich eine eigene Meinung: Gerade bei strittigen Themen ist es wichtig, sich nicht zwangsläufig der gängigen Überzeugung anzuschließen, egal, ob nun schulmedizinisch und/oder naturheilkundlich.

Hier unser Beitrag einer Annäherung an das Thema Borreliose aus ganzheitsmedizinischer Sicht mit  Beiträgen von folgenden Autoren:

Margret Rupprecht arbeitet als Medizinjournalistin und Heilpraktikerin in München. Sie beführwortet im Frühstadium die Behandlung mit Antibiotika, setzt aber vor allem auf immunstärkende Therapien.
Margret Rupprecht: Borreliose
http://www.naturheilmagazin.de/wissen/krankheitsbilder/borreliose-natuerlichheilen/borreliose-rupprecht.html

Dr. Wolf-Dieter Storl, Kulturanthropologe und Ethnobotaniker und sein Buch: "Borrreliose natürlich heilen". Hier lehnt er Antibiotika kategorisch ab, weil es dem Organismus Mensch nachhaltig schadet und die Borrelien nicht erreicht.
Dr. Wolf-Dieter Storl: Borreliose
http://www.naturheilmagazin.de/wissen/krankheitsbilder/borreliose-natuerlichheilen/borreliose-storl.html

Der deutsch-amerikanische Arzt Dr.med. Dietrich Klinghardt und sein Beitrag zur Lyme- Borreliose. Auch er lehnt Antibiotika ab und setzt in seiner Therapie auf eine Behandlung auf unterschiedlichen körperlichen Ebenen.
Dr. med. Dietrich Klinghardt: Borreliose
http://www.naturheilmagazin.de/wissen/krankheitsbilder/borreliose-natuerlichheilen/borreliose-klinghardt.html

Letzte Aktualisierung: 15.08.2008

Diese Inhalte dienen der Information und Orientierung. Sie können und sollen unter keinen Umständen den Besuch eines Arztes und die Konsultation medizinischer Beratung oder professioneller ärztlicher Behandlung ersetzen.
Der Inhalt von naturheilmagazin.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu beginnen.Im Übrigen verweisen wir auf die Geltung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen AGB

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Borreliose - Storl
Borreliose - Rupprecht
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Dr. med. Dietrich Klinghardt, FA. für Allgemeinmedizin Stuttgart
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http://www.naturheilmagazin.de/wissen/krankheitsbilder/borreliose-natuerlichheilen/borreliose-rupprecht.html
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Borreliose
   
"Wenn man beim Stich der Biene oder des Schicksals nicht stille hält, so reißt der Stachel ab und bleibt zurück“….., schreibt der Dichter Jean Paul und liefert damit einen wertvollen Gedanken für die Antwort auf die Frage, warum viele Menschen, die von Zecken mit Borrelien infiziert werden, nicht an Borreliose erkranken. Und warum die Krankheit bei manchen Patienten von selbst ausheilt, während sie bei anderen über Jahrzehnte die Gesundheit untergräbt. „Die Lyme-Borreliose hat die Lues als Chamäleon der Medizin abgelöst“ schreibt der Privatdozent Klaus-Peter Hunfeld von der Universität Frankfurt.
Autoren:
Margret Rupprecht, Medizinjournalist/in München
DIE THEMEN
Borreliose – zunächst eine bakterielle Infektionskrankheit
Borreliose - Krankheitsbild mit schwer zu fassender Symptomatik
Ursachen der Borreliose
Schwierige Diagnose der Borreliose
Was der Arzt bei Borreliose tun kann
Was sie selbst bei Borreliose tun können
Hilfestellung bei Borreliose
Ernährung bei Borreliose
Die Bedeutung der Krankheit Borreliose
Literatur- und Linktipps

Warum die Krankheit bei manchen Menschen extrem therapieresistent verläuft und bei anderen rasch und folgenlos abklingt, ist eine Frage, die von der Schulmedizin letztlich nicht beantwortet werden kann.

Sie hängt zutiefst mit der physischen und psychischen Verfassung des betroffenen Patienten zusammen und mit der Frage, wie viele und wie belastend die Konflikte sind, die er bewusst oder unbewusst mit sich herumträgt. Borrelien sind Bakterien aus der Familie der Spirochäten. Sie haben eine schraubenförmige Gestalt mit relativ breiten, unregelmäßigen Windungen. Auf der Symbolebene gibt es durchaus Verbindungen zu dieser spezifischen Bakterienform. Menschen, die unter Borreliose leiden, stecken oft in einem Konflikt, bei dem sie sich seit Jahren im Kreis drehen. Sie kreisen immer wieder um ein bestimmtes Thema, das sie oftmals nicht ins Bewusstsein dringen lassen, anzusprechen wagen und folglich auch nicht gelöst bekommen. Der Stechapparat einer Zecke wird dann zum Stachel des Schicksals und zur Aufforderung, innezuhalten und sich zu fragen, wie man für sich persönlich aus dem „Teufelskreis“ von inneren und äußeren Belastungsfaktoren ausbrechen kann, die insbesondere bei hartnäckigen Formen von chronischer Borreliose das Gesundwerden blockieren.
Borreliose – zunächst eine bakterielle Infektionskrankheit

Borreliose, auch Lyme-Borreliose genannt, ist hinsichtlich ihrer Diagnostizierbarkeit eine relativ neue Krankheit: Sie wurde in den 70er Jahren im Ort Lyme im US-Bundesstaat Connecticut erstmals beobachtet. Ihr Erreger, Borrelia burgdorferi, erhielt seinen Namen vom Schweizer Bakteriologen Willy Burgdorfer, der das Bakterium 1981 in den USA entdeckte und beschrieb. Die Krankheit wird durch Zecken (Ixodes ricinus) übertragen.

Borrelia burgdorferi ist mit dem Syphilis-Erreger Treponema pallidum eng verwandt. Wie dieses breiten sich Borrelien nach der Infektion über den Blutkreislauf im gesamten Organismus aus. Sie können jedes Organ befallen, ferner Nervensystem, Gelenke und Bindegewebe, was der Borreliose die Bezeichnung

„multisystemische Krankheit“ eingebracht hat. Nicht nur der Mensch, auch alle anderen Säugetiere und Vögel können von Borrelien infiziert werden. Dennoch ist kein Grund zur Panik angesagt, auch wenn die Krankheit von den Medien häufig dramatisiert wird, vor allem in den Endemiegebieten, in denen der Durchseuchungsgrad der Zecken sehr hoch ist. Ganz so schnell infiziert man sich eben doch nicht. Nicht jede Infektion führt zur Erkrankung und viele Borreliosen heilen auch ohne Therapie folgenlos aus.

In Norddeutschland beträgt die Durchseuchung der Zecken mit Borrelia burgdorferi etwa 6 bis 10 %, während sie im süd- und mitteldeutschen Raum bei 20 bis 30 %, in einzelnen Regionen bei 50 % liegt. Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts führt nur einer von dreihundert Zeckenbissen zur Borreliose. Und nur einer von zehn Betroffenen, die von einer infizierten Zecke gebissen werden, erkrankt auch daran. Zecken benötigen für die Übertragung der Borrelien auf den Menschen zwischen 6 und 48 Stunden. Je früher das Tier – am besten mit einer speziellen Zeckenpinzette – entfernt wird, desto geringer ist das Risiko, an Borreliose zu erkranken, selbst wenn die Zecke infiziert war.

Borreliose wird nicht direkt von Mensch zu Mensch übertragen. Die betroffenen Patienten sind für andere nicht ansteckend, auch nicht über sexuelle Übertragungswege. Wenn jedoch eine schwangere Frau an Borreliose erkrankt, kann die Infektion zu einer Totgeburt führen oder das ungeborene Kind schädigen.
Borreliose - Krankheitsbild mit schwer zu fassender Symptomatik

Eine Borrelieninfektion kann völlig unkompliziert verlaufen, aber auch über Jahrzehnte zu immer wieder aufflackernden Krankheitsschüben führen, die die Gesundheit des betroffenen Patienten chronisch untergraben. Hier kommt der Satz des Münchner Arztes und Hygieneforschers Max von Pettenkofer ins Spiel: „Der Erreger ist nichts, das Milieu ist alles.“ Zu seiner Zeit entdeckten Kollegen wie Rudolf Virchow das Bakterium und stellten die These auf, dass Erreger die eigentliche Krankheitsursache seien. Pettenkofer war anderer Meinung. Er glaubte, dass die gesundheitliche Verfassung des Wirtsorganismus, also das geschwächte Milieu des Patienten, Voraussetzung dafür sei, ob ein Mensch überhaupt krank wird und, wenn ja, wie stark er an der Infektion erkrankt. Als Beweis schluckte Pettenkofer, ein kräftiger, gesunder Mann, einige lebende Cholerabakterien. Sie lösten bei ihm lediglich einen kurzdauernden, unkomplizierten Durchfall aus, der sich rasch wieder legte. Vom Vollbild der klassischen Cholera-Erkrankung blieb Pettenkofer verschont, denn sein physisches und psychisches Milieu war robust genug, um mit den Keimen im Vorfeld fertig zu werden.

Auch im Fall der Borreliose ist das dargebotene Milieu, also die gesundheitliche Verfassung des Wirtsorganismus, entscheidend für Ausbruch, Schwere und Chronifizierungsneigung der Krankheit. Borreliose verläuft in drei Stadien. Je geschwächter das Milieu, desto eher entwickelt sich die Krankheit bis zum Stadium III und desto therapieresistenter bleibt sie.
Stadium I

Nach einer Inkubationszeit von etwa 5 – 29 Tagen kommt es auf der Haut zu einem klassischen Ausschlag, der zunächst nur handtellergroß ist, dann aber an Umfang zunimmt: die sog. Wanderröte, Erythema migrans. Sie bildet sich manchmal ohne Behandlung zurück, kann aber auch monatelang bestehen. Ihr Verschwinden ist kein Beweis dafür, dass die Borreliose ausgeheilt ist, da die Erreger im Organismus gestreut haben können. Die Wanderröte nimmt ihren Anfang bei der Einstichstelle der Zecke und breitet sich von dort mehr oder weniger kreisförmig aus, denn die Borrelien wandern vom Insektenstich aus zunächst nur in der Haut ringförmig nach außen (2 cm/Tag). Das Erythema migrans gilt als eindeutiges Symptom für Borreliose. Wenn ein oder zwei Wochen nach einem Zeckenstich diese charakteristische Rötung um die Einstichstelle herum auftritt, ist das eine sichere Indikation für die antibiotische Therapie. Aber Achtung! Die Wanderröte fehlt etwa bei der Hälfte aller Borreliosen. Wenn sie nicht auftritt, ist das noch lange kein Beweis, dass es nicht zur Infektion gekommen ist. Auch darf sie nicht mit der ein bis zwei Zentimeter großen, normalen Rötung an der Einstichstelle verwechselt werden, die als Folge des Zeckenbisses meist stark juckt und in der Regel nach einer Woche wieder verschwindet.

Im ersten Stadium einer Borreliose kann es bereits zu Allgemeinsymptomen wie Schwäche, Müdigkeit, Kopf- und Muskelschmerzen und Fieber kommen.

Auch wenn unter naturheilkundlichen Aspekten das Thema Antibiotika oft und zu Recht kritisch gesehen wird: Bei Patienten mit Borreliose sind Antibiotika ein Muss! Je früher sie gegeben werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, die Krankheit vollständig auszuheilen. Borrelien vermehren sich im Körper langsam, sind vom Immunsystem geschwächter Patienten aber nur mühsam in Griff zu bekommen. Wird die Krankheit lange nicht erkannt und gelangt bis zum Stadium III, kann sie auch mit Antibiotika nicht mehr geheilt werden. Dann haben sich die Borrelien im Gehirn festgesetzt, wohin Antibiotika nicht reichen, da sie die sog. Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden können. Vom Gehirn aus gelangen immer wieder Keime in den Stoffwechsel. Dort lassen sie sich antibiotisch behandeln, was die Symptomatik kurzfristig bessert. Das „Nest“ im Gehirn bleibt aber bestehen. In Zeiten von Stress und Immunschwäche flackert die Borreliose wieder auf und führt zu bleibenden Organschäden. Hat der „Teufelskreis“ jener spiraligen Bakterien einmal das Steuerungszentrum des Patienten, das Gehirn, erfasst, ist es höchste Zeit, eine ganz konsequente psychische und physische Terrainsanierung durchzuführen (s. u.).
Stadium II

Etwa drei Monate nach dem Zeckenbiss haben sich die Erreger bei einer unerkannten und nicht behandelten Borreliose im ganzen Körper ausgebreitet.

Im Stadium II treten in stärkerem Maße unspezifische Allgemeinsymptome auf, die leicht zur Verwechslung mit einem harmlosen grippalen Infekt führen können. Typisch sind Erschöpfung, Kopf- und Muskelschmerzen, Gelenkentzündungen, Fieber und Lymphknotenschwellungen. Auch Schweißausbrüche, Sehstörungen oder Störungen des Tastsinns kommen vor.

In 10 % der Fälle entwickelt sich eine sog. Neuroborreliose. Hier befällt die Krankheit das Gehirn und Nervensystem. Typisch für die Neuroborreliose sind Hirnhaut- und Nervenwurzelentzündungen. Dabei kann ein einzelner Nerv betroffen sein und zur Lähmung führen, oder das Nervensystem des Herzens, was Herzrhythmusstörungen nach sich zieht. Auch Herzentzündungen werden in Stadium II beobachtet.
Stadium III

Wird die Krankheit auch im zweiten Stadium nicht erkannt und behandelt, kann sie bei entsprechend geschwächten Patienten in das Stadium der Spätmanifestation übergehen. Die chronische Borreliose ist durch ständiges Wiederkehren charakterisiert. Zwischen den akuten Schüben können zwar Monate und Jahre völliger Symptomfreiheit liegen, doch sobald der Patient durch Belastungen oder Krankheiten geschwächt ist, flackert die Borreliose wieder auf. Typische Symptome des Spätstadiums sind Hirn- und Hirnhautentzündungen, Nervenschmerzen, chronische Erkrankungen der Sinnesorgane, Gelenke und Muskeln, Gefäßentzündungen, Herzkrankheiten und eine unerträgliche Müdigkeit und Erschöpfung, die sich auch durch Schlaf kaum bessert.

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Ursachen der Borreliose

Zecke auf einem Grashalm

Zecke auf menschlicher Haut

Warum erkrankt ein Mensch an Borreliose? Den Stich einer infizierten Zecke dafür als Ursache zu nennen, greift wohl ein wenig zu kurz. Immerhin werden nicht wenige Menschen von Zecken mit Borrelien infiziert, ohne zu erkranken.

Die tiefere Ursache für die Erkrankung liegt in einer Schwächung des Stoffwechselmilieus und in schweren akuten oder chronischen Belastungen seelischer Natur. Nehmen sie überhand, kann das Immunsystem nicht mehr die notwendige Kraft aufbringen, um die Infektion nachhaltig zu bekämpfen. Schwächende Faktoren gibt es viele. Dazu zählen

 
Übersäuerung durch regelmäßigen Überkonsum von Fleisch und Alkohol, Fehlernährung mit zu viel Produkten aus Weißmehl oder weißem Zucker, Vitaminmangel durch nicht ausreichende Ernährung mit frischem Obst und Gemüse, mangelnde Entgiftung des Körpers über chronisch unzureichende Trinkmenge, Schlafmangel, psychischer Stress in der Familie oder am Arbeitsplatz und so weiter.

Wo im individuellen Fall die Defizite liegen, kann wohl nur der betroffene Patient selbst erspüren. Auf jeden Fall ist Borreliose ein ernster Hinweis, dass Körper und Seele deutlich mehr Aufmerksamkeit und Pflege benötigen, als es in der Vergangenheit der Fall war.

Das lohnt sich auch. Denn so hartnäckig eine Borreliose auch ist: Sie kann auch selbstlimitierend verlaufen und ohne Behandlung ausheilen.

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Schwierige Diagnose der Borreliose

Eine Borreliose ist laborchemisch nur schwer zu diagnostizieren. Antikörpertests geben lediglich Auskunft darüber, ob ein Erregerkontakt stattgefunden hat oder nicht. Sie können nichts darüber aussagen, in welchem Stadium sich die Krankheit befindet oder ob sie vielleicht schon ausgeheilt ist. So lässt sich auch nicht überprüfen, ob ein gegebenes Antibiotikum wirksam war oder nicht.

Da in den ersten Wochen nach dem Zeckenbiß noch keine Antikörper gegen Borrelienantigene gebildet werden, ist ein Antikörpertest in Stadium I der Erkrankung nicht unbedingt aussagekräftig. Die „diagnostische Lücke“ zwischen dem Zeitpunkt der Infektion und der ersten Antikörperbildung, ist bei Borreliose sehr groß. Eindeutige Symptome wie die Wanderröte sind daher wertvolle Hinweise und berechtigen zur sofortigen Antibiotikagabe.

In späteren Stadien ist der Antikörpertest aussagekräftiger, wobei es immer noch in einem von drei Fällen zu falsch negativen Ergebnissen kommen kann.
Tests

Seit 2005 gibt es den LTT – Lymphozytentransformationstest, der Borrelien-spezifische T-Zellen im Blut nachweisen und den Verdacht auf eine aktive Borreliose zuverlässiger bestätigen kann.

Auch der PCR-Nachweis (Polymerase Chain Reaction) ist hochspezifisch, wobei auch hier ein negatives Ergebnis eine aktive Borreliose nicht ausschließt.

Die Symptomatik einer Borreliose ist derjenigen anderer Krankheitsbilder und Infektionen nicht unähnlich. Dazu gehören vor allem die multiple Sklerose, ferner aktivierte Arthrosen, Fibromyalgie, rheumatoide Arthritis und andere Gelenkentzündungen.

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Was der Arzt bei Borreliose tun kann

Wenn Sie keine Zeckenpinzette in Ihrer Hausapotheke haben, sollten Sie sofort zur nächsten Apotheke bzw. zum Arzt gehen, um sich das Tier fachmännisch entfernen zu lassen. Dazu ist am besten eine spezielle Zeckenpinzette bzw. Zeckenzange geeignet. Je früher die Zecke aus der Haut herausgezogen wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, mit Borrelien infiziert zu werden.

Im Stadium I der Erkrankung verordnet der Arzt die Antibiotika Doxycyclin oder Erythromycin, in der Regel für ein bis zwei Wochen.

Befindet sich die Borreliose schon im Stadium II oder III, wird hochdosiert Penicillin oder Ceftriaxon gegeben.

Zu Beginn einer Borreliose-Infektion ist für den Arzt überhaupt nicht absehbar, ob der betroffene Patient die Krankheit aus eigener Kraft überwinden kann oder nicht. Es ist zwar im Bereich des Möglichen, dass die Infektion selbstlimitierend verläuft und ein Antibiotikum dann nicht nötig gewesen wäre, es kann aber auch sein, dass die Borreliose zum Stadium II oder III fortschreitet. Angesichts der schweren Spätschäden wäre es unverantwortlich, auf Antibiotika zu verzichten. Die Borreliose ist ein klassisches Beispiel dafür, dass Antibiotika, auch wenn sie oftmals zu schnell und zu leichtfertig verschrieben werden, wertvolle und unverzichtbare Arzneimittel sind, die dem betroffenen Patienten schwere Spätschäden ersparen können.

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Was sie selbst bei Borreliose tun können

Die beste Borreliosetherapie beginnt bei der Vorbeugung. Tragen Sie bei Waldspaziergängen oder Gartenarbeit lange helle Hosen und hohes Schuhwerk (Strümpfe über die Hosenbeine ziehen). Zecken lassen sich nicht von Bäumen fallen, sondern sitzen auf hohen Grashalmen. Hohes Gras ist ein sehr beliebter Aufenthaltsort der kleinen Blutsauger und sollte vor allem in Endemiegebieten nicht mit nackten Beinen durchwandert werden.

Repellentien (Insektenabwehrstoffe) können das Risiko von Zeckenstichen verringern. Sie bieten allerdings nur einen begrenzten Schutz, da ihre Wirkung nach vier bis sechs Stunden nachlässt.

Gegen Borreliose gibt es keine Impfmöglichkeit. Diese steht bisher nur gegen das ebenfalls von Zecken übertragene FSME-Virus zur Verfügung, das die Frühsommer-Meningoenzephalitis auslösen kann. Die Redaktion: Und auch diese Impfung ist umstritten, weil es, wie bei allen Impfungen, Erfolge und Misserfolge gleichermaßen gibt. Einige Geimpften bleiben von der Krankheit verschont, andere nicht, trotz Impfung. Impfstoffe lösen immer wieder unabsehbare Reaktionen bei Individuen aus, andere reagieren überhaupt nicht. Das Thema ist ein Politikum, das stark von den Medien beeinflusst wird. Darüber sollte man sich als Interessierter klar sein, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzten will.

Zecke mit Zange
Zeckenentfernung

Falls Sie sich viel im Freien aufhalten, gerne im Wald spazieren gehen oder einen großen Garten haben, sollten Sie sich eine spezielle Zeckenpinzette zulegen. Mit diesem Werkzeug packt man die Zecke möglichst nahe an ihrem Stechapparat und zieht sie aus der Haut heraus. Man sollte das Tier dabei nicht drehen, sondern nur ganz leicht rütteln. Noch wichtiger ist es, den Bauch oder Kopf der Zecke nicht zu quetschen, um keine Borrelien über den noch feststeckenden Stechapparat in die Blutbahn zu pressen. Bitte auch kein Öl oder Klebstoff auf die Zecke träufeln! Das Tier wird dadurch veranlasst, seinen möglicherweise schon erregerhaltigen Speichel in den Wirt zu erbrechen. Das erhöht die Infektionsgefahr.

Wer gerade keine Zeckenpinzette zur Hand hat, kann einen Faden um den Zeckenkörper legen, damit eine Schlinge bilden und das Tier ganz vorsichtig herausziehen. Anschließend die Einstichstelle mit einem Wunddesinfektionsmittel oder Alkohol desinfizieren. Da die Borrelien im Zeckendarm sitzen, ist es ungefährlich, wenn beim Herausziehen der Stechapparat in der Haut stecken bleibt. Er wird einige Tage später abgestoßen wie ein Holzsplitter.

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Hilfestellung bei Borreliose

Mittlerweile gibt es etliche Selbsthilfegruppen www.borreliose-bund.de, über die Betroffene Adressen von Ärzten erhalten können, die sich auf die Behandlung von Borreliose spezialisiert haben.

Bei chronischen Formen von Borreliose ist eine tiefenpsychologisch orientierte Begleitbehandlung ratsam. Sie hilft dem Patienten, den psychosomatischen Hintergründen, die seine Krankheit aufrechterhalten, auf die Spur zu kommen. Das kann zu einschneidenden Veränderungen im privaten und beruflichen Leben führen, die oftmals längst überfällig, aber gerade deshalb notwendig und heilsam sind. Der Ausbruch aus dem Teufelkreis Borreliose gelingt manchmal nur durch eine konsequente Annäherung und Verarbeitung verdrängter Seeleninhalte. Das braucht Zeit und eine fundierte psychotherapeutische Begleitung. Aber es ist auch ein Weg, der sich lohnt.

In den vergangenen Jahren haben Heilpflanzenforscher herausgefunden, allen voran der Ethnobotaniker Wolf-Dieter Storl, dass die wilde Karde (Dipsacus fullonium) das Ausheilen einer Borreliose gut unterstützen kann – vor allem, wenn man sie mit einigen anderen immunstärkenden Pflanzen kombiniert. Bewährt hat sich folgendes Schema (parallel zur oder nach der ärztlich verordneten Antibiotikatherapie):
Echinacea-Urtinktur (Sonnenhut) für zwei Wochen, anschließend
Absinthium-Urtinktur (Wermut) für drei Wochen, dann Geranium robertianum-Urtinktur (Storchenschnabel) für drei Wochen, zuletzt
Dipsacus fullonium-Urtinktur (Wilde Karde) für drei bis sechs Wochen.

Die genaue Tropfenzahl/Tag richtet sich nach der Schwere des Krankheitsbildes und der Konstitution des Patienten. Sie sollte mit einem Arzt für Naturheilverfahren oder Heilpraktiker abgestimmt werden.
Homöopathie bei Zeckenbissen? Ein Beitrag der Redaktion

Über Impfen wird viel diskutiert und heftig gestritten. Wenn auch die Homöopathie ein unverzichtbarer Bestandteil und Grundpfeiler der Naturheilkunde ist, so ersetzt sie im Falle doch keine Impfung. Manche Homöopathen arbeiten jedoch mit Zeckenenzephalitis Nosoden zu Beginn des Frühjahrs, um einer Infektion vorzubeugen (wie bei einer Impfung) und im Falle eines Zeckenbisses mit einer Borreliennosode. Was ist eine Nosode? Das sind Mittel, die aus Krankheitsprodukten gewonnen werden: dazu zählen Erreger, Absonderungen und Gewebeneubildungen. Ein mir bekannter homöopathischer Kinderarzt, den ich zu dem Thema Borreliose befragte, meinte, dass es seiner Meinung nach der Homöopathie vollkommen widerspräche, wenn Mittel als Präventivtherapeutika eingesetzt würden. Das Prinzip der Homöopathie entspräche es nicht, zu handeln, wenn noch nicht mal der Verdacht nahe läge, dass es sich um eine Erkrankung handeln könnte; abgesehen davon, dass es keinerlei Beweise über eine solche Wirksamkeit gäbe. Diese Meinung konnte ich auch in der entsprechenden Literatur finden, dass selbst überzeugte Homöopathen Abstand von These nehmen, dass Nosoden bei Borreliosen eingesetzt werden sollten, zumindest nicht im Vorfeld! Dieser Hinweis schien mir sinnvoll, denn immer wieder fragen auch naturheilkundlich bewanderte Eltern nach, ob denn homöopathisch nichts zu machen wäre? Wichtig erscheint uns anhand der momentanen Borreliendiskusion, dass wir uns nicht in falscher Sicherheit wiegen können, wenn wir mit Nosoden umgehen: sie verhindern keine Enzephalitis (Hirnhautentzündung) und auch keine Borreliose! Schon gar nicht, wenn nicht mal sicher ist, ob dieses Tier die genannten Erreger überhaupt in sich trägt. Wer bei Erkrankung Nosoden einsetzt, tut das sicher in Absprache mit seinem Arzt/Therapeuten. Das Einzige, was momentan eine Borreliose verhindern kann, ist in allererster Linie das, was Fr. Rupprecht oben beschrieben hat und das kann jeder einzelne von uns tun: Selbstschutz betreiben und ein gesunden Lebenswandel führen.

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Ernährung bei Borreliose

Die Nahrungs- und Nährstoffempfehlungen bei Borreliose sind denjenigen bei allgemeinen Infektionskrankheiten ähnlich. Das Immunsystem braucht viel vitalstoffreiche Kost, am besten in Form von reichlich Obst und Gemüse aus biologisch-dynamischem Anbau. Besonders wertvoll sind rote Beete und Karotten, da sie reichlich immunstärkende Karotinoide enthalten. Wertvoll für die Infektbekämpfung sind auch Knoblauch, Bärlauch, Lauch und Zwiebel. Ihr ätherisches Öl enthält schwefelhaltige Verbindungen, die eine bakterienhemmende Wirkung besitzen und die Aktivität der Killerzellen erhöhen. Gemüse sollte möglichst unverarbeitet, also roh oder nur leicht gegart, genossen werden. Zu langes Kochen zerstört die Vitamine. Ein mäßiger Konsum von Fleisch aus artgerechter Tierhaltung sorgt für die Versorgung mit B-Vitaminen. Raffinierte Zuckerarten und gesättigte Fette tierischen Ursprungs schwächen die Immunabwehr; ähnliches gilt für Kaffee und Alkohol. Genügend Schlaf, Bewegung und Entspannung sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen für ein leistungsfähiges Immunsystem und können der Abwehr helfen, die Borreliose endgültig zu überwinden. Stress, Ängste und Depressionen schwächen die Resistenz, positive Gefühlserlebnisse wie Lachen und Gemeinschaftserlebnisse stärken sie.

Nicht nur, wer an Borreliose erkrankt ist, sollte mit dem Rauchen aufhören, da Nikotin die Funktion der weißen Blutkörperchen beeinträchtigt.

Immunstärkend wirken die Vitamine A, C, E, B-Komplex und der Mineralstoff Zink. Bei Borreliose hat sich die hochdosierte Substitution dieser Substanzen bewährt. Dabei sollte unbedingt auf Qualität geachtet werden. Hypoallergene Produkte sind verträglicher, wirksamer und haben eine höhere Bioverfügbarkeit als Billigpräparate. www.naturheilmagazin.de(bei Naturheilkunde/Therapien/Orthomolekulare Medizin)

Reichliches Trinken entgiftet den Körper. Der Prozess lässt sich unterstützen, wenn die Flüssigkeitsaufnahme mit einigen Tröpfchen einer Taraxacum-Urtinktur (Löwenzahn; Beziehung zu Galle/Leber) oder Solidago-Urtinktur (Goldrute Beziehung zur Niere) kombiniert wird.

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Die Bedeutung der Krankheit Borreliose

Louis Pasteur, französischer Chemiker und Mikrobiologe im 19. Jahrhundert, kam hinsichtlich der tieferen Ursache von Infektionskrankheiten zu ähnlichen Ergebnissen wie Pettenkofer. Er schrieb: „Wie oft kommt es doch vor, dass die Konditionen des Patienten – seine Schwäche, sein Seelenzustand – eine allzu ungenügende Barriere gegen die Invasion der unendlich kleinen (Bakterien) darstellt.“ Auch für ihn waren psychologische Faktoren entscheidend, ob und wie stark ein Mensch an einer Infektion erkrankt.

Zu den psychosomatischen Faktoren einer akuten oder chronifizierten Infektion gehören häufig schwere Störungen im zwischenmenschlichen Bereich und in der Familienstruktur oder ein hohes Ich-Ideal, das durch innere oder äußere Faktoren zusammengebrochen ist. Auch Menschen mit gehemmten Aggressionen oder mangelndem Durchsetzungsvermögen reagieren häufig mit Abwehrschwäche ebenso wie Personen, die in symbiotischen und dann plötzlich auseinander brechenden Abhängigkeitsbeziehungen leben. Andere Stressfaktoren sind schwere Aufregungen, Angstzustände, lange unterdrückte Wut, massive Einschnitte in Beruf oder Familienstand (Stellenwechsel, Heirat, Trennung), Selbstunsicherheit, verdrängte neurotische Konflikte oder ein labiles Selbstwert- und Lebensgefühl.

So gesehen wird Heilung zu einer Aufgabe, die weit mehr bedeutet als nur die Symptomfreiheit im Rahmen der Infektion. Sie umfasst ein vertieftes Bewusstsein vom eigenen Selbst, die Erarbeitung eines gesunden Selbstbewusstseins, eines angemessenen Durchsetzungsvermögens und einer größeren emotionalen Selbständigkeit. Dazu gehören das Aussprechen unerwünschter Gefühle und das Entwickeln einer größeren persönlichen Klarheit hinsichtlich eigener Ziele und Werte. Der Weg zu einer gesunden Abwehrkraft ist ein Weg zum eigenen Selbst. Dieser Weg fordert die Auseinandersetzung mit Themen, die einem zuvor auf (und an) die Nerven gingen, und die Konfrontation mit vielem, was man sich lieber ersparen wollte. Wer diesen Weg auf sich nimmt, kann nicht nur gesund werden, sondern wird sich zu einem reiferen, bewussteren und vor allem selbst-bewussteren Menschen entwickeln – und das ist mindestens ein so erstrebenswertes Ziel wie die Überwindung der Borreliose!

Borrelien haben eine spiralförmige Gestalt. In der Symbolik steht die Spirale seit vorgeschichtlicher Zeit für die Themen der zyklischen Entwicklung, Wiederkehr und Erneuerung. So gesehen kann die hartnäckige Infektionskrankheit auch als Aufforderung verstanden werden, sich auf einen langen Weg zu machen: den Weg zu sich selbst.

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Literatur- und Linktipps

Literatur
UDO BECKER: Lexikon der Symbole. Herder Verlag, Freiburg 1999 LOTHAR BURGERSTEIN, MICHAEL ZIMMERMANN, HUGO SCHURGAST, und ULI P. BURGERSTEIN: Burgersteins Handbuch Nährstoffe.
RUEDIGER DAHLKE: Krankheit als Symbol.
Bertelsmann Verlag, München 2002
WOLFGANG GEROK u. a.: Die Innere Medizin. Schattauer Verlag, Stuttgart 2000 HELMUT HAHN u. a.: Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie. Springer Verlag, Berlin 2004
RUDOLF KLUSSMANN: Psychosomatische Medizin.Springer Verlag, Berlin und Heidelberg 2002.
WOLF-DIETER STORL: Borreliose natürlich heilen. AT Verlag; Auflage: 1 (Juli 2007), ISBN 978-3-03800-360-1

Weitere Texte im Naturheilmagazin
Zecken

Linktipps
www.borreliose-bund.de
(Bundesverband der Borreliose-Selbsthilfegruppen)
www.borreliose.org
Informationen rund um Borreliose und andere Zeckeninfektionen
www.bzk-online.de
Homepage des Bundesverbandes der Zeckenkrankheiten
www.onmeda.de, s. v. Borreliose
www.wikipedia, s. v. Borrelios
« Last Edit: October 15, 2008, 10:17:56 AM by ama »
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Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien

Der Skandal in Gelsenkirchen
Hamer-Anhänger in der Kinderklinik
http://www.klinikskandal.com

http://www.reimbibel.de/GBV-Kinderklinik-Gelsenkirchen.htm
http://www.kinderklinik-gelsenkirchen-kritik.de

ama

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Borreliose: Warnung vor Wolf-Dieter Storl
« Reply #2 on: October 15, 2008, 10:16:35 AM »

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Dieter Berweiler, Heilpraktiker/in Stuttgart-Mühlhausen
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Letzte Aktualisierung: 29.07.2008

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Borreliose

   
 

Was veranlasst den Kulturanthropologen Wolf-Dieter Storl, ein Buch über Borreliose zu schreiben: Storl ist der Ansicht, dass Schulmedizin und alternative Naturheilkunde dem „wissenschaftlichen Weltbild“ verhaftet geblieben sind und „…die Situation ein gefundenes Fressen für Scharlatane und Quacksalber (ist), die alle möglichen Wundermittel anbieten. Es ist Zeit für einen wirklich neuen Ansatz.“ Lesen Sie im folgenden Artikel eine Kurzzusammenfassung aus seinem Buch.
Autoren:
Kerstin Disse, Heilpraktiker/in Stuttgart
Die Redaktion: Über Dr. Wolf-Dieter Storl, Kulturanthropologe und Ethnobotaniker und sein Buch: Borreliose natürlich heilen

Sich Storl und seinem Buch über Borreliose anzunähern ist wichtig. Ihm gerecht zu werden ist schwierig, seine Aussagen als wahr anzuerkennen, eine Glaubensfrage und womöglich Erfahrungssache. Lesen Sie deshalb auch zum Vergleich: Margret Rupprecht: Borreliose und Dr. med. Dietrich Klinghadt: Die Lyme-Borreliose

In diesem Artikel werden wir immer wieder aus Wolf-Dieter Storls Buch zitieren.
Der Autor:

Über Borreliose zu schreiben und den promovierten Kulturanthropologen und Ethnobotaniker Wolf Dieter Storl mit seinem Buch „Borreliose natürlich heilen „ (2007) nicht zu erwähnen, schließt sich aus. Seit 1998 lebt Storl mit seiner Familie im Allgäu, schreibt, hält Vorträge und gibt Seminare. Um seine Person und seine Veröffentlichungen wird viel diskutiert. Er wird auch der „Schamane aus dem Allgäu“ genannt.
„Pflanzenflüsterer?“

Warum? Liegt es daran, dass er sich seinem eigentlichen Thema, den Pflanzen, auf eine für die meisten eher ungewöhnliche Weise nähert? Dass er mit ihnen redet und ihnen geistige Eigenschaften zuschreibt und damit von der (schulmedizinischen) Wissenschaft per se abgelehnt wird? Liegt es an seiner Erscheinung? Mit Dreadlocks und langem Bart entspricht er nicht dem gängigen Bild eines Gelehrten. Tatsache ist: er erfüllt alle Klischees, die wir über einen ausgestiegenen Esoteriker hegen. Doch das Thema Borreliose bewegt die Gemüter und Äußerlichkeiten dürfen uns nicht davon abhalten, zu erfahren, was jemand zu sagen hat, der sehr aktiv und auch bekannt ist. Ist er deshalb gleich ein Scharlatan, weil er eine Außenseiterposition einnimmt? Wohl kaum.
Mediengestalt

Storl wurde schon oft interviewt und auch gesendet. Er hat schon sehr viele Bücher veröffentlicht, über Heilkräuter und Götterpflanzen, Naturrituale, Krafttiere, Gartenbau und biologische Naturgeheimnisse und ist damit bekannt und erfolgreich geworden. Dieser Mann hat also etwas zu sagen, dabei begleitet ihn ein gewisses Sendungsbewusstsein. Man kann ihn wohl auch deshalb nicht einfach so beiseite schieben, weil er die Lücke in unserem westlichen, entmythologisierten, pragmatischen Denken schließt und als Sinngestalt der alternativen ökologischen Bewegung erscheint.
Intention

Was veranlasst Storl, ein Buch über Borreliose zu schreiben: Storl ist der Ansicht, dass Schulmedizin und alternative Naturheilkunde dem „wissenschaftlichen Weltbild“ (S.9) verhaftet geblieben sind und „…die Situation ein gefundenes Fressen für Scharlatane und Quacksalber (ist), die alle möglichen Wundermittel anbieten. Es ist Zeit für einen wirklich neuen Ansatz.“ (a.a.O.) Aus der vorherigen Äußerung kann man ablesen, dass Storl dem wissenschaftliche Weltbild wohl nicht mehr anhängt, stattdessen aber Heilung von Borreliose verspricht.

Wir wollen uns nun einige Themen daraus genauer ansehen.
Thema Antibiotika:

Storl: „…Leider wirken diese Wundermittel bei Borreliose kaum…Noch größere Mengen und eine länger dauernde Anwendung von Mikrobenkillern scheint das Einzige zu sein, was der Schulmedizin dazu einfällt. Dass die Borreliose möglicherweise ein weiteres Indiz dafür ist, dass wir am Ende des Antibiotikazeitalters angelangt sind, fällt ihr schwer zuzugeben. (S. 9) An anderer Stelle: „Antibiotika, wie auch Kortison und Steroide, sind – dessen bin ich mir voll bewusst – heilige Kühe der modernen Medizin. Daran darf nicht gerüttelt werden. (S. 25)
Kurz und gut: Storl hält nichts von Antibiotika. Er führt auch genügend Beweise an, dass der hohe und ungebremste Antibiotikaeinsatz - „Inzwischen werden weltweit 50 Millionen Tonnen Antibiotika produziert, die meisten davon synthetisch (Cannon 1994:15).“ (S.31) - mindestens genauso viel Schaden anrichtet, wie er nutzt.
Thema Darmmilieu:

Und das (s.o.) ist eine positive Betrachtung, denn Antibiotika stören nun mal das Darmmilieu, indem sie auch die dort lebenden hilfreichen Bakterien vernichten und damit den Organismus, der eben mit einer Krankheit kämpft, zusätzlich schwächen. Nicht wegzudiskutieren ist auch, dass dadurch Bakterien / Mikroben einen Weg gefunden haben, nicht unterzugehen, so dass es in der Zwischenzeit Erreger gibt, die gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent sind. Wir werden also wieder lernen müssen, mit einer bestimmten Anzahl von Mikroben selber fertig zu werden, anstatt sofort zum Antibiotikum zu greifen. Und das heißt, dass wir auch wieder lernen müssen, krank zu werden und uns mal ins Bett zu legen. Warum? Damit unser Immunsystem trainiert wird, damit wir eine Chance haben zu gesunden, auch bei wirklich gefährlichen Erkrankungen.
Mikroben und Bakterien werden sich von dieser Erde nicht entfernen lassen, wir müssen also mit ihnen leben, denn einige davon sind äußerst nützliche Gesellen (z.B. E. coli in der Darmschleimhaut). Wohingegen andere eben auf übermäßigen Antibiotikaeinsatz mit Mutation (Genveränderung) reagieren. Und andere, wie z.B. „….Borrelienbakterien sind schon von sich aus hochspezialisiert, sie lassen sich kaum im Labor züchten und sind daher auch schwer zu untersuchen.“ (Storl S.49). Außerdem haben sie eine Hülle, die wie eine Tarnkappe wirkt und sie vor den T-Zellen des Immunsystems schützen kann. Sie werden von unserem Körper nicht als fremd erkannt. Sie können ihre Erkennungsmerkmale (Antigene) fortwährend verändern, da sie viel mehr Gene auf ihrer Oberflächenstruktur haben, als normale Bakterien. (S.51). Deshalb geht Storl davon aus, dass sie sich im Organismus in Zellen und v.a. im minder durchbluteten Gewebe „verstecken“ können. Darüber hinaus „…teilen sie sich sehr langsam, alle 12 bis 24 Std. im Gegensatz zu anderen Bakterien, die sich alle 20 Minuten teilen können. Antibiotika greifen Bakterien vornehmlich in ihrer Teilungsphase an, so dass ein Einsatz von zwei Wochen lange nicht ausreicht. (S.52) Storl schreibt auch, dass „…Borrelien auch lange Zeit in Ruhephasen verharren, ohne sich zu teilen.“ (S.51 u. 52) und zwar immer dann, „…wenn das Milieu ihnen nicht angenehm ist,…“(a.a.O.)

Wir können also davon ausgehen, dass ein Antibiotikaeinsatz im ersten Stadium der Borreliose vielleicht bei dem ein oder anderen wirken kann, eine Garantie ist es leider nicht. Und man kommt als Betroffener nicht drumherum, den Schaden von Antibiotika gegen ihren Nutzen abzuwägen.

Hierzu Linktipps hier im Portal:
Ratgeber ..>..Gesunderhaltung ..>..Gesundheit und Darm
Lexikon-Naturheilkunde ..>..Therapie ..>..Orthomolekulare Medizin
Lexikon-Naturheilkunde ..>..Therapie ..>..Immunmodulierende Therapien ..>..Symbioselenkung
Tests:

Dazu Storl: „Viele Ärzte glauben, dass ELISA und Western Blot (Antikörpertests) konkrete verlässliche Daten liefern. Aber als die Tests getestet wurden, stellte sich heraus, dass es bis zu 55 Prozent zu Falschaussagen kam, falsch positive (wo Uninfizierte als infiziert angegeben wurden) wie auch falsch negative (wo Infizierte als uninfiziert angegeben wurden. (Vergleich der Testresultate….in 516 Laboratorien in USA“; veröffentlicht in Journal of Clinical Microbiology, 1997) (S. 57)
 
Auch viele andere Test sind, laut Storl, unzureichend (s. S.58). So z.B. der PCR-Nachweis (Polymerase Chain Reaction), der zwar hochspezifisch ist, bei dem aber ein negatives Ergebnis eine aktive Borreliose nicht ausschließt. Storl: „Dieser Test zeigt ähnliche Schwächen wie Western Blot und ELISA.“ (S.58)
Zu diesen Aussagen kommt er, weil
„..sich Antikörper erst in der dritten Woche nach dem Zeckenstich entwickeln, Spitzenwerte in der vierten bis sechsten Woche erreichen und dann wieder nach der achten Woche schwinden.(S.57) Entscheidend ist also, wann der Test gemacht wird.
Die dauerhaften Antikörper (IgG) bleiben lange im Blut. Auch wenn der Patient längst genesen ist, wird der Test positiv sein. (a.a.O.)
Bei anderen Autoimmunerkrankungen, bei anderen bakteriellen Infektionen (z.B. Syphilis) und viralen Infektionen kann der Test falsch positiv sein. (Lyme Borreliose:Merkblatt für Ärzte, 1996; Storl S.57)
Wenn sich der Antikörper erst einmal am Antigen angeheftet hat wird er zum Antigen/Antikörperkomplex und ist als Antikörper nicht mehr identifizierbar. So dass die Antikörper an die Antigene gebunden sind und Patienten mit den stärksten Infektionen, den niedrigsten Antikörper – Titer haben.
Außerdem ändert sich der AK-Titer während der verschiedenen Stadien der Erkrankung, so dass niemand sagen kann, ob die Infektion noch aktiv oder bereits ausgeheilt ist (S.58)“.
Prophylaxe:

Storl: „Ätherische Öle helfen auch, z.B. Teebaum-, Nelken- oder Pfefferminzöl, um den Geruch, der die Zecken anzieht (Schweißgeruch; saures Milieu des Blutes) zu überdecken. Zecken können aber auch (…)die feinste Erschütterung, die durch die Bewegung ihres unfreiwilligen Wirts verursacht wird (…) spüren, sie riechen seinen kohlensäurehaltigen Atem,(…)sie nehmen die Lichtveränderung durch seinen Schatten wahr; sie können Wärmeunterschiede von wenigen Hundertstel Grad spüren;..“(S.40). Es hilft also, Gebüsch zu meiden und sich mit ätherischen Ölen oder anderen Repellentien einzureiben.
Therapie:

Thema Ausheilen der Borreliose
 Storl empfiehlt: „Kardenwurzeltinktur oder –Tee, über einige Wochen hinweg eingenommen, dazu jeden Tag oder alle paar Tage eine Überhitzungstherapie (Sauna, heiße Bäder oder Schwitzhütte, mit einer Hitze von über 42 Grad), bietet eine gute Möglichkeit zur Ausheilung der Borreliose.“ (S. 17). Darüber hinaus empfiehlt er noch andere gesunderhaltende Maßnahmen, wie „gesunde Ernährung“, körperliche Bewegung, vernünftiger Lebenswandel usw., ansonsten, z.B. die Methode nach Klinghardt oder hochdosiert Salz und Vitamin C zu sich zu nehmen.
Zur Karde selbst, Storl: „ Die Karde, die gerne auf Schuttplätzen, an Bahndämmen, an Wegrändern….wächst, ist trotz ihres stachligen Aussehens keine Distel… Inhaltsstoffe: Die Wirkstoffe der Karde sind wenig erforscht. Überlieferte Heilindikationen: Die Wurzel wirkt harn- galle- und schweißtreibend, entschlackend und verdauungsfördernd. Sie wird traditionell bei Gicht, Arthritis, Rheuma Wassersucht, Gelbsucht und Gallenbeschwerden…eingesetzt; weiter bei Hauterkrankungen wie Dermatose, Furunkulose, Akne und ähnlichem, vor allem wenn diese von einer schlechten Funktion des Verdauungsapparates herrühren. Äußerlich wurden Fisteln, Flechten, Warzen und Rhagaden(Hautschrunden) damit behandelt…“ (S. 147). In der chinesischen Pflanzenheilkunde wird die Karde, Xu Duan = dipsacus asperoides als Heilpflanze bei Symptomen, die denen der Borreliose ähnlich sind, verwendet.
Weitere Überlegungen und Kommentar der Redaktion:

Manche Erkrankungen fordern uns auf, unseren Weg selbst zu finden. Und das heißt u.U. sich damit auseinanderzusetzen, dass der Arzt oder Therapeut uns mit seiner Therapie die Krankheit nicht „nehmen“ kann, sondern nur Wegbegleiter ist.

Hilfreich ist bei jeder Therapie eine kritisches Distanz: was passt zu mir, was ist für mich die richtige Therapie. Eine Therapie hilft Ihnen nur dann, wenn Sie von der Therapie und dem Therapeuten überzeugt sind.

Das können auch Therapien sein, wo die Anerkennung von schulmedizinischer Seite her fehlt. Dass Studien selbst schon kritisch betrachtet werden müssen, weiß auch schon die naturheilkundliche Seite der Schulmedizin (siehe Kongressberichte Baden Baden 07). Es ist natürlich verlockend, zu glauben, man müsse gar keine Studien mehr machen. Das wäre aber zu einfach. Als mündiger Patient sollten Sie hinsehen, worum gestritten wird. Um die Anerkennung einer gesetzlichen Kasse, um die Erstattungsfähigkeit generell oder um die Wirksamkeit. Welche Erfahrungswerte gibt es mit einer Therapie?
Bleiben Sie kritisch und hören, lesen und sehen Sie genau hin. Viele sind in der Zwischenzeit von der Gesundheitsbranche frustriert, suchen und finden einen einfachen und v.a. schnellen Ausweg. Hochkomplexe Krankheiten brauchen Zeit; sie brauchten lange, um sich zu entwickeln. Sie selbst brauchen Zeit, um sich zum Experten Ihrer Erkrankung zu machen.  

Wer seinen medizinischen Horizont erweitern will und auf der Suche nach einer naturheilkundlichen Borreliosetherapie ist, dem sei das Buch empfohlen. Storl ist neben Klinghardt der einzige, der sich traut, bei Borrelioseverdacht keine Antibiotika zu empfehlen. Als alleinige Lektüre oder als einzige Therapiemaßnahme würden wir es nicht empfehlen. Ansonsten betrachten wir das Buch als einen Versuchsansatz ohne Garantie, denn es fehlen dokumentierte Praxisfälle oder eine Studie.

Unsere Überzeugung ist: Als Laie brauchen Sie eine umfassende Beratung von unterschiedlichen Fachmännern/frauen und Zeit, um sich zu informieren und die Ergebnisse zu verarbeiten. Letztendlich sind Sie die Person, die es in der Hand hat, welche Therapie für Sie in Frage kommt. Es ist Ihre Gesundheit, um die es geht. Werden Sie ein mündiger Patient!

Von Seiten der Pflanzenheilkundler, noch eine andere kritische Stimme, die nicht unerwähnt bleiben soll: http://www.news4press.com/1/MeldungDetail.asp?Mitteilungs_ID=271208
 

Literatur/Quelle:
WOLF-DIETER STORL: Borreliose natürlich heilen. AT Verlag, Auflage: 1 (Juli 2007)

Link:
Wissen ..>..Krankheiten ..>..Krankheitsbilder ..>..Borreliose

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Letzte Aktualisierung: 15.08.2008

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« Last Edit: October 15, 2008, 10:18:19 AM by ama »
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Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien

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Borreliose: Warnung vor Wolf-Dieter Storl
« Reply #3 on: October 15, 2008, 10:18:31 AM »

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Die Lyme-Borreliose

Der deutsche Arzt Dr. Klinghardt studierte Medizin und Psychologie an der Universität Freiburg, ging Anfang der 80er Jahre in die USA und entwickelte dort die ganzheitliche Methode der Psycho-Kinesiologie. Er gründete 1997 das INK-Institut für Neurobiologie in Stuttgart, in dem Laien, Therapeuten und Ärzte in den Methoden der Autonomen Regulations- Diagnostik, der Psycho- Kinesiologie, Mentalfeld-Therapie und anderen Verfahren der Naturheilkunde fort- und ausgebildet werden können.
Autoren:
Dr. med. Dietrich Klinghardt, FA. für Allgemeinmedizin Stuttgart
DIE THEMEN
Lyme-Borreliose - Einleitung
Diagnose von Lyme-Borreliose
Therapie der Lyme-Borreliose
Lyme-Borreliose - Zusammenfassung
Quellen und weiterführende Literatur

von Dr. med. DIETRICH KLINGHARDT
Eine Zusammenfassung seines Aufsatzes über die Lyme Borreliose
Ein Blick jenseits der Behandlung mit Antibiotika, (Bellevue, Washington)  
Dr. med. Dietrich Klinghardt

Der deutsche Arzt Dr. Klinghardt studierte Medizin und Psychologie an der Universität Freiburg, ging Anfang der 80er Jahre in die USA und entwickelte dort die ganzheitliche Methode der Psycho-Kinesiologie. Er gründete 1992 das INK-Institut für Neurobiologie in Stuttgart, in dem Laien, Therapeuten und Ärzte in den Methoden der Autonomen Regulations- Diagnostik, der Psycho- Kinesiologie, Mentalfeld-Therapie und anderen Verfahren fort- und ausgebildet werden können.
Psychokinesiologie

Ist eine der diagnostischen Methoden aus der Naturheilkunde mit denen Dr. Klinghardt arbeitet. Im weiteren Verlauf des Textes wird von der Autonomen Regulations-Diagnostik und der Psycho-Kinesiologie die Rede sein. Beide Methoden beruhen auf der „klassischen Kinesiologie“ und stellen eine Weiterentwicklung der Kinesiologie dar. Wer sich noch grundsätzlich über die Methode Kinesiologie informieren will: Siehe auch hier im Portal: Wissen ..>..Lexikon-Naturheilkunde ..>..Diagnose ..>..Kinesiologische Diagnostik

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Lyme-Borreliose - Einleitung

Grundsätzlich geht Dr. Klinghardt davon aus, „…. dass viele chronische Erkrankungen nicht idiopathisch (aus unbekannter Ursache) oder rein psychosomatisch sind, sondern ausgelöst sind durch die stetig anwachsende Toxinlast (Giftbelastung) im Organismus und chronischen Infektionen, die sich auf diesem Hintergrund etablieren.“ Dabei spricht er von einer „neuen aufwachenden Medizin“ und meint damit die Mediziner, die über ihren schulmedizinischen Hintergrund hinauszuschauen beginnen und sich für andere Erkenntnisse öffnen. Ein weiterer wichtiger Punkt in seinem Denkmodell ist die Fähigkeit eines Organismus zur Entgiftung. Denn diese wird im Wesentlichen bestimmt durch "… das Vorhandensein oder die Abwesenheit bestimmter Gene, die verantwortlich sind für die Entgiftungsenzyme", sagt Klinghardt. Diese Gene wiederum werden wiederum maßgeblich durch die Psyche und die Ernährung beeinflusst.
Das heißt, der Körper befindet sich in ständiger Entwicklung: Nichts ist allein durch die Gene festgeschrieben, alles kann sich verändern, je nachdem welche individuelle Struktur vorliegt.
Warnzeichen Infektanfälligkeit

Dr. Klinghardt beschreibt außerdem, dass sich die Liste der Infektionen, die von der Schulmedizin für chronische Erkrankungen verantwortlich gemacht werden, erweitert und verändert worden ist: „Es gibt mindestens zwölf Keime, die sich in arthritisch veränderten Gelenken finden… Die Liste der Keime, die für das chronische Müdigkeits-Syndrom, Morbus Alzheimer, Krebs und andere chronische Erkrankungen zuständig sind, schließt folgende Keime ein: Mycoplasmen, Human Herpes Typ 6 (HHV6), Trichomonaden, Chlamydia pneumoniae, Leptospirose, Streptokokken und Borna Viren…. Der neue Keim, der für viele chronische Erkrankungen verantwortlich gemacht wird, ist Borrelia burgdorferi (BB)…“ Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und dem Austausch mit anderen „Behandlern“ liegt für ihn die Vermutung nahe, dass dieser Keim sozusagen die Tür für andere Keime öffnet. Den Organismus also anfälliger für andere Krankheiten macht, z.B. Candida (Pilz) Infektionen oder immer wiederkehrende grippale Infekte. Dabei tauchen zwei Probleme bei der Behandlung von Borrelien auf.
Das eine ist, dass sich der Behandler auf die im Vordergrund stehende Infektion konzentriert, z.B. die immer wiederkehrenden Infekte und dabei die Borreliose übersieht (oder nicht behandelt)
Das andere ist, dass sich die mit Antibiotika behandelten Patienten und deren Erkrankungen zwar häufig verbessern, die Heilerfolge jedoch begrenzt sind und nicht anhalten.

Daraus schließt Klinghardt, dass Borrelien durch Antibiotika nicht behandelbar sind. Siehe dazu: Wissen ..>..Krankheiten ..>..Krankheitsbilder ..>..Borreliose ..>..Borreliose - Storl. Außerdem stützt Klinghardt seine Thesen auf die Experimente der Mikrobiologin Gitte Jensen und auf Gunter Enderleins Studien aus den 30er Jahren. Diese besagen im Wesentlichen, dass sich Mikroorganismen, also Keime jeglicher Art, unter Umwelteinflüssen verändern können, also auch Borrelien. Jensen z.B. konnte nachweisen, dass sich unsere DNA (Träger der Erbinformation) verändern und sogar verlängern kann, also tatsächlich bis zu unserem Tod wachsen kann und dass die zusätzlichen Abschnitte auf der DNA von Bakterien und Viren stammen. Das heißt, unser Organismus ist in der Lage, aufgrund durchgemachter Infektionen, seine genetische Struktur zu verändern. Mit welchem Ergebnis letztendlich, ist höchst individuell.
Borrelien und ihre Geschichte

Dr. Klinghardt weiter: „Es gibt drei verschiedene Arten von Borrelien, die in der Schulmedizin als Auslöser von chronischen Erkrankungen anerkannt sind: Borrelia burgdorferi, Borrelia garinii und Borrelia afzilii. Das Buch “Lab 257“, das vor zwei Jahren in den USA veröffentlicht wurde, zeigt auf, dass Borrelia burgdorferi eine Mikrobe ist, die im Labor gezüchtet wurde.

Der deutsche Mikrobiologe Traub leitete ein biologisches Kriegslabor im 2. Weltkrieg und experimentierte mit Borrelien. Großversuche wurden in Russland durchgeführt, wo Borrelien von Flugzeugen aus über Viehweiden versprüht wurden, um die russische Landwirtschaft in die Knie zu zwingen. Der gleiche Wissenschaftler wurde sofort nach Kriegsende angestellt, um in den USA ein biologisches Kriegslabor aufzubauen. Ein kleine Halbinsel nicht weit von New York wurde gewählt: Plum Island. Nach erfolgreichem Aufbau des Labors, in dem hauptsächlich mit Borrelien experimentiert wurde, bekam Traub einen Ruf an die Universität Tübingen und ging zurück nach Deutschland. Das Labor wurde relativ unprofessionell von den etwas naiven Wissenschaftlern der USA weitergeleitet. Es gibt Augenzeugenberichte, wo Rehe innerhalb des Versuchsgeländes gesehen wurden, die bei Ebbe aus dem Wald im Bundesstaat Connecticut kamen, um sich „anzuschauen“, was auf Plum Island so alles vor sich geht. Zugvögel wurden regelmäßig beobachtet, die auf ihrer Reise auf der Insel Halt machten.
Die Ortschaft Lyme, Connecticut, wo die erste große Borrelienepidemie im Jahr 1975 beobachtet wurde, liegt nur neun Meilen weg von Plum Island, genau in der Vogelfluglinie.

Professor Wilhelm Burgdorfer entdeckte dann sieben Jahre später, dass die Gelenkbeschwerden der meist jungen Menschen in Lyme durch Borrelien ausgelöst wurden. Die Mikrobiologin Lida Mattman, die ihm damals assistierte, benannte dann die Borrelien nach ihrem Chef Borrelia burgdorferi. Von Seiten der Genetik sind diese Borrelien eine Kombination der bestehenden europäischen Variation mit verschiedenen Viren, die ihre Infektiösität und Aggressivität deutlich erhöhen. Von Plum Island haben sich die Borrelien relativ rasch über die ganze USA ausgebreitet.“
Heute

Durch eine Differentialdiagnose der Borrelien kann nachgewiesen werden, wo sich Patienten mit Borrelien infiziert haben.
Ein Beispiel: „Im Jahr 1976 verbrachte ich einige Zeit in der neurologischen Universitätsklinik Freiburg als Medizinalassistent bei Professor Dr. Faust (Literaturstelle Nr. 3). Er konnte anhand der neurologischen Symptome, die durch Borrelien verursacht

wurden, ohne den Patienten zu befragen, genau sagen, aus welchem Tal oder Dorf im Schwarzwald der Patient war. Die Schwarzwälder Borrelien sind so mutations- und adaptionsfähig, dass sie sich ihrer Umwelt derart anpassen, dass sie sich durch ihre metabolische Aktivität (Stoffwechselaktivität) und das Muster ihrer Oberflächenantigene voneinander so unterscheiden, dass die durch sie ausgelösten Symptome so unterschiedlich sind, dass sie einfach durch menschliche Beobachtung differenziert werden können.“
Ein Blick in die USA: „Wenn der mikroskopische Nachweis der Anwesenheit von Borrelien als Goldstandard gelten würde, wären 80 Prozent aller Amerikaner heute infiziert mit Borrelien.“

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Diagnose von Lyme-Borreliose

„Wir finden Borrelien heute bei vielen verschiedenen Erkrankungen:
Sarkoidose - auch Morbus Boeck genannt (entzündliche Systemerkrankung des Bindegewebes mit Knötchenbildung), Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Amyotrophische Lateralsklerose (ALS oder früher Charcot Krankheit: degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems mit Muskelatrophie und Lähmungen), Autismus, Gelenkarthritis, Chronisches Müdigkeitssyndrom, Fibromyalgiesyndrom (chron., generalisierte Schmerzen der Muskulatur, des Bindegewebes und der Knochen; 80% d. Fälle sind Frauen), bei verschiedenen Karzinomerkrankungen und bei fast allen Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen.

Die Frage ist offen, ob die Infektion…“ mit Borrelien, „…selbst die Erkrankung verursacht, oder ob die Keime eine Schwächung des Immunsystems und anderer Systeme mit verschiedenen Folgeerkrankungen erzeugen, die dann selbst für die Primärerkrankung verantwortlich sind."

D.h., Dr. Klinghardt stellt also noch in Frage, ob Borrelien immer die direkten Auslöser für die genannten Krankheiten sind.
Erfahrungsmedizin

„Meine Erfahrung basiert auf folgenden diagnostischen Methoden:

a) Direkte Immunfluoreszenz (eine Methode, die bestimmte Eiweiße in der Zelle mittels Farbstoff sichtbar macht), Mikroskopie zum Nachweis der Borrelien (Lit. 4 + 5)

b) RD-Diagnostik (autonome Regulations-Diagnostik: arbeitet mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltest und fragt z.B. nach Störfeldern, wie Zähne, die die biologische Funktionen stören können. Lit.6)

c) Das immer größer werdende Wissen über diese Erkrankung mit den multiplen neurologischen, psychologischen, psychiatrischen und anderweitigen Symptomen. Diese Information wird mir hauptsächlich von meinen wissenschaftlich denkenden Patienten zugetragen.

d) Meine eigene klinische Erfahrung (33 Jahre Tätigkeit als Arzt)

e) Laborparameter, die ich häufig bei einer Borreliose beobachte. Der erste Punkt ist hier das abnormale Lipidprofil (Fetteprofil) mäßig erniedrigte Leukozytenzahl (weiße Blutkörperchen), normale Blutsenkung und normales CRP (Akut-Phase-Eiweiß, Entzündungsparameter), normale Schilddrüsenhormontests aber positiver Barnes-Test (spezieller Fragenkatalog nach Deborah E. Barnes; Bezug Demenz) und gute klinische Verbesserung, wenn T3 (Schilddrüsenhormon) gegeben wird.

f ) …Nebenniereninsuffizienz ….

g) Verminderte Konzentrationsfähigkeit des Urins

h) Niedrige alkalische Phosphatase (Gesamtheit von Enzymen, die Aufschluss über Leber- oder Knochenerkrankungen geben können) als Zeichen eines Zinkverlustes durch Pyrrolurie.“ (….Bei Pyrrolurie werden die Pyrrole, das sind Abbauprodukte der Häm-Synthese (Hämoglobinsynthese), nicht über die Galle, sondern als HPL (Hämopyrrollaktam) über die Niere ausgeschieden. Auf Grund chemischer Affinität binden sie sich an Vitamin B6 und Zink, wodurch der Körper in einen Mangelzustand…gerät. www.kryptopyrrolurie.info )
Schulmedizin

Die schulmedizinische Diagnostik der Borreliose beruht auf dem Nachweis von Antikörpern. (S. auch Informationen zu Tests: Wissen ..>..Krankheiten ..>..Krankheitsbilder ..>..Borreliose ..>..Borreliose - Storl).

Dr. Klinghardt geht aber davon aus, dass die Antikörperproduktion bei infizierten Patienten stark vermindert ist, so dass es erst Sinn macht zu testen, wenn sich die Lymphozyten durch eine Behandlung so weit erholt haben, dass sie wieder ausreichend Antikörper produzieren können. Erst dann würden diese Tests positiv ausfallen.
Masseninfektion

Dazu gibt es für ihn nur noch zwei Gruppen von Patienten:
„Patienten, die infiziert sind mit Borrelien, deren Symptome aber nicht verursacht sind durch die Borrelien
Patienten, die infiziert sind mit Borrelien, bei denen ein Teil ihrer Symptome verursacht ist durch die Borrelien.“

Denn: „Der Nachweis eines Zeckenbisses sollte als Kriterium für die Diagnose einer Borrelienerkrankung keine Rolle mehr spielen. Es ist heute bekannt, dass in den USA 22 % der Stechfliegen und Moskitos (Lit. 2, 8,9,10) infiziert sind mit Borrelien und den bekannten Co-Infektionen. Eine tschechoslowakische Studie zeigt, dass in Europa 12 % der Stechmücken mit Borrelien infiziert sind. Es ist ebenso bekannt, dass viele Spinnen, Flöhe, Läuse und andere stechende Insekten infiziert sind mit den gleichen Erregern. Einfach statistisch betrachtet reicht es aus, wenn man in den USA fünf Mal von einer Mücke gestochen wird, um ein hundertprozentiges statistisches Risiko zu haben, mit Borrelien infiziert zu sein.“
Differentialdiganose

Mit Hilfe der Kinesiologie, in dem Fall der Regulations-Diagnostik nach Klinghardt, gibt es für ihn noch drei andere grundsätzlich unterschiedliche Erkrankungen, die zu den gleichen komplexen Symptomen wie die Borreliose führen:
Mycotoxinbedingte Erkrankungen (durch Pilzbelastung der Wohnung oder des Körpers)
Umwelterkrankungen (durch Petrochemikalien am Arbeitsplatz oder das Ausgasen von Giften in der Wohnung, vor allen Dingen von Teppichböden und Möbeln).
Schwermetallvergiftungen und hohe Infektionen im Kieferknochen

Dr. Klinghardt benutzt die Regulations-Diagnostik, um eine Diagnose zu stellen und dann verschiedene schulmedizinische Tests, um die Diagnose zu erhärten. Wobei Umweltgifte wohl am schwierigsten nachzuweisen sind.
Infektionen

„Wir unterscheiden (zudem) sorgfältig zwischen den Co-Infektionen und den opportunistischen Infektionen, verursacht durch die Lyme-Borreliose. Co-Infektionen sind Keime, die durch den gleichen Insektenbiss übertragen wurden wie die Borrelienerkrankung. Dazu gehören folgende Keime: Babesia, Ehrlichiose, Rikketsien, Chlamydia pneumoniae und wenige andere. Opportunistische Infektionen sind Erreger, die in den Körper eindringen, der geschwächt ist durch die Borrelienerkrankung. Hierzu gehören vor allem die acht Herpesviren, die ihrerseits immer mehr verantwortlich gemacht werden für verschiedene Erkrankungen. Z.B. der Epstein-Barr-Virus (verursacht Pfeiffersches Drüsenfieber) wird immer mehr impliziert bei der Brustkrebserkrankung, Herpes Typ VI für das chronische Müdigkeitssyndrom, Herpes simplex für psychiatrische Erkrankungen und den Verlust des Kurzzeitgedächtnisses usw.

Die am häufigsten übersehene opportunistische Erkrankung sind die Wurmerkrankungen. Spulwürmer (Ascariden) sind am häufigsten, Bandwürmer sind ebenfalls sehr häufig. Würmer mutieren genau wie Bakterien und existieren in ihrer vollen bekannten morphologischen Größe, können aber auch mikroskopisch vorhanden sein (Lit. Lymefotos.com).“

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Therapie der Lyme-Borreliose
1. Veränderung des Milieus

„Die Anwesenheit der Borrelien, der Co-Infektionen und der opportunistischen Infektionen….. erzeugen… in uns eine Veränderung des Milieus, die Auswirkung auf die Gesundheit haben. Es kommt zu Veränderungen des pH-Wertes, des Elektrolytgehaltes, Veränderungen der Permeabilität von Zellwänden, Veränderungen der Erregbarkeit des Nervensystems usw. Für diesen Aspekt der Behandlung werden im Allgemeinen Antibiotika verwendet. Ich bevorzuge die sorgfältige Auswahl von antibiotisch wirkenden Kräutern und Mineralien und orthomolekularen Substanzen. Zusätzlich verwende ich pulsierte elektromagnetische Felder. Die Technologie, die wir dazu verwenden, ist hier inzwischen unter dem Namen KMT (Klinghardt-Matrix-Therapie) bekannt…“
Die Geräte arbeiten ähnlich wie TENS-Geräte (=Transkutane elektrische Nerven-Stimulation; Reizstromtherapie im Frequenzbereich von 1-100 000 Hz. Dient der Schmerzverringerung). Die Frequenzen, die durch die Geräte erzeugt werden, sollen das Wachstum bestimmter Keime entweder hemmen oder ganz zum Stillstand bringen und das Immunsystem trainieren.
2. Neurotoxine ausleiten

„Fast alle von den Mikroben erzeugten Toxine gehören in die große Klasse der Neurotoxine, einige auch in die große Gruppe der Karzinogene…Die verringerte Produktion von Hormonen in den Gonaden und Nebennieren ist ebenfalls ein häufig vorkommendes…Problem von Lyme-Patienten...“ Außerdem wirken sie synergistisch mit Schwermetallen, Umweltgiften und den Giften von wurzelgefüllten Zähnen zusätzlich vergiftend auf den betroffenen Organismus. Ein effektives Schwermetallentgiftungsprotokoll und eine Ausleitung der Neurotoxine sollte gleichzeitig mit der ersten Phase der Borrelienbehandlung verordnet werden. Dazu werden toxinbindende Substanzen, wie z.B. Chlorella Vulgaris, eine erhöhte Einnahme von Proteinen, Mineralien, Fettsäuren und Flüssigkeit verordnet (siehe hierzu: Neurotoxinausleitungsprotokoll von Klinghardt; www.hbci.com/~wenonah/new/9steps.htm auf Englisch oder über das INK-Institut für Neurobiologie zu beziehen).
Verstärkung

Die KMT-Mikrostromfrequenzen können die Geschwindigkeit der Toxinausscheidung erheblich beschleunigen, außerdem hat Dr. Klinghardt gute Erfahrungen mit psychotherapeutischen Interventionen gemacht. Dazu benutzt er die von ihm entwickelte Psycho-Kinesiologie (PK) und Mentalfeld-Therapie(MFT):

„Vor jeder MFT / PK- Sitzung prämedizieren wir den Patienten mit CGF(Chlorella Growth Factor- Konzentrat aus Chlorella mit best. Peptiden, Proteinen u.a. Substanzen) und Chlorella. Manchmal ist die Extraktion eines devitalisierten Zahnes oder die Injektion mit Glutathion (Tripeptid)  oder einem anderen Entgiftungsmittel in eines der autonomen Ganglien (Ansammlung neuronaler Zellkörper) notwendig, um die Neurotoxinausschwemmung zu beschleunigen. Lymphdrainage und Colonhydrotherapie sind hilfreich, um die Neurotoxine aus der Lymphe auszuschwemmen. Die Klinghardt-Matrix-Therapie verbindet all diese Elemente in einer einfach zu lernenden Methode.“
Reaktionen des Immunsystems

Klinghardt beschreibt drei Möglichkeiten, wie Borreliose das Immunsystem verändert:

Die Art und Weise, wie das Immunsystem auf die Gegenwart der Mikroben reagiert, hängt zum großen Teil vom Individuum ab. Dazu gehören: „…zum Beispiel die genetisch programmierte Qualität und Quantität der Entgiftungsenzyme, frühere Erkrankungen, Kindheitstrauma, elektromagnetischer Stress (Schlafplatz, Benutzung von Handys, elektromagnetische Belastung im Auto usw., Lebensmittelallergien und Ernährung, ökonomische Faktoren usw.).“
 
1. Anergie

Die Abwesenheit einer adäquaten Immunreaktion.
Eine der bekannteren Mechanismen, den die Keime benutzen, um das Immunsystem lahm zu legen, ist Hyperkoagulation (übersteigerte Gerinnung). Die Mikroben tendieren dazu, im Endothel (innerste Wandschicht der Blut- und Lymphgefäße) zu leben, wo für sie die Nährstoffe in Hülle und Fülle vorhanden sind. Um den Zellen des Immunsystems nicht aufzufallen, steuern die Keime den Koagulationsmechanismus des Gastgebers. Im Blut entsteht zu viel Fibrin, das dann im Endothel abgelegt wird und sozusagen eine Decke über die Keime legt. Nährstoffe filtrieren noch durch diese Decke, aber das Immunsystem kann die Keime nicht mehr erkennen.“
Es gibt dafür einen speziellen Bluttest, um diesen Prozess nachzuweisen. Behandelt wird mit der KMT Therapie und einem enzymhaltigen Getränk, das die Verklumpung der Zellen aufheben soll.  
2. Allergie

(angemessene oder übersteigerte Immunreaktion auf die vorhandenen Giftstoffe und Keime)
“Schulmedizinisch misst man hauptsächlich zwei Aspekte:
Die T-Helfer-Suppressor-Ratio: Wenn mehr T-Helferzellen als Suppressorzellen da sind, ist die Immunreaktion übersteigert, wenn mehr Suppressorzellen- als Helferzellen da sind, ist die Immunreaktion vermindert. Bei der Lyme-Borreliose kommen beide Fälle vor.“
T-Lymphozyten oder T-Helferzellen stellen eine Gruppe der weißen Blutkörperchen dar, die neben den B_Lymphozyten an der Immunreaktion des Körpers beteiligt sind.
Zudem kann man die TH1- und TH2- Helferzellen Reaktionen messen, deren Verhältnis bei Allergie auch meist im Ungleichgewicht liegt.
„80 Prozent der Lyme-Patienten haben ein überaktives Immunsystem. Um das Immunsystem runter zu regulieren…“, wendet Klinghardt die PK (Psycho-Kinesiologie) / MFT (Mentalfeld-Therapie)-Desensibilisierung (15) an:
 „Während der Patient das Allergen, z.B. eine Bakterienkultur in der Hand hält, wird das autonome Nervensystem…..durch das Beklopfen von Akupunkturpunkten, hypnotherapeutischen Traumatechniken und Interventionen, die wir im Rahmen der Psycho-Kinesiologie lehren….“ im Gleichgewicht gehalten und so eine Normalisierung des Immunsystems angestrebt.
Um zusätzlich einen Ausgleich der TH1 und TH2 Helferzellen herbei zu führen, behandelt er seine Patienten mit einer Autourintherapie: „Der patienteneigene Urin wird mit einer Filternadel in einer Spritze aufgezogen und zwei Mal pro Woche wird patienteneigener Urin intramuskulär injiziert. Nach der vierten Injektion geht es dem Patienten meist schon besser. Ich gebe immer eine Serie von 12 Injektionen als begleitende Behandlung.“
3. Autoimmunität

Toxine und Mikroben können, so Dr. Klinghardt, wie Antigene wirken mit dem Unterschied, dass sie sich an ein Trägerprotein binden müssen, um eine Immunreaktion auszulösen (sog. Haptene). Schwermetalle und Bakterientoxine können sich an patienteneigene Zellwände anheften. In dieser Kombination wirken sie dann als Allergen und das Immunsystem attackiert diese Zellen, weil sie vom Körper nicht mehr als körpereigen erkannt werden. Dies ist der Hauptmechanismus aller Autoimmunerkrankungen.
Wichtig bei dieser Behandlung ist die radikale Schwermetallausleitung, sagt Klinghardt: „Die KMT-Technologie (Klinghardt-Matrix-Therapie) ist sehr effektiv in der Umerziehung des Immunsystems: Die Technik erlaubt dem Immunsystem, die Keime und Gifte zu erkennen und selektiv im Gewebe anzugreifen, ohne die körpereigenen Zellen zu zerstören.“
Haltung zur Antibiotikabehandlung

„Es ist gegenwärtig bekannt, dass unter Einbezug der verschiedenen Mechanismen, die die Borrelien entwickelt haben, es notwendig ist, mindestens für 18 Monate mit Antibiotika zu behandeln, um Heilung zu erzielen (Lit. 25). Wir haben ernste und bleibende Nebenwirkungen beobachtet wie z.B. Nierenversagen, Tinnitus, Immunsystemschwächungen und andere. Wenn wir der Wissenschaft und der Literatur vertrauen und in endemischen Gegenden wie z.B. dem Schwarzwald 22 % der Stechfliegen und der Mücken Borrelienträger sind, geht es nur wenige Wochen, bis der geheilte Borrelienpatient wieder infiziert ist. Es macht keinen Sinn, für 1 ½ Jahre mit Antibiotika zu behandeln, um einen beschwerdefreien Raum von wenigen Wochen damit zu erzielen, bevor wieder behandelt werden muss. Ich bin kein Gegner der Antibiotikabehandlung. Antibiotika haben vielen meiner Patienten geholfen, aus dem tiefen Loch der Erkrankung erst einmal herauszukommen. Sobald der Patient wieder denken kann und einigermaßen funktionstüchtig ist, sollte die Behandlung jedoch umgestellt werden auf die hier erwähnten Methoden.“        

Dr. Klinghardt hat die Erfahrung gemacht, dass sich Borrelienpatienten erholen und ein normales Leben führen können. Er weist aber darauf hin, dass „manche Aspekte der Behandlung ….jedoch zeitlebens weitergeführt werden …sollten.“
Die Mineralienfrage

Dr. Klinghardt: „Unter Borrelienpatienten ist bekannt, dass es zu einer Verarmung von Spurenelementen, Elektrolyten und Mineralien kommt. Die Mineralien, die grundsätzlich bei den meisten Borrelienpatienten verarmt sind, sind Magnesium, Kupfer, Mangan und Lithium.“ Die Regulations-Diagnostik, bei der der Körper des Patienten anhand des Muskeltests Rückmeldung über Defizite, Blockierungen und dergleichen gibt, kann diese Defizite aufzeigen, die der Patient zu sich nehmen sollte. Beispiel Lithium: „Lithium stabilisiert das zentrale Nervensystem und verringert oft innerhalb weniger Tage die neurologischen Symptome unserer Lyme-Patienten.“
Therapiebeispiele

Wie Dr. Klinghardt beschrieben hat, verbirgt sich unter vielen diagnostizierten anderen Krankheiten eine Borrelienerkrankung. Wenn das einmal herausgefunden wurde, gibt es bestimmte Therapiepläne der Naturheilkunde mit der die Mikroorganismen behandelt werden können. Bei dem umfangreichen Therapiespektrum der Klinghardt´schen Methode, kann er auf dokumentierte Fälle zurückgreifen, die erfolgreich waren. Dabei verschwinden dann z.B. Würmer, Streptokokken, Herpesviren oder Pilzbelastungen und die Spirochäten selbst.

Beispiele: Für eine Wurmkur gibt es z.B. ein Vitamin C/Salz Protokoll, verschiedene Frequenzen der KMT-Frequenztherapie unterstützen unterschiedliche Entgiftungsprozesse, verschieden Kräuter, die antiviral wirken, wie z.B. Knoblauch oder eine Umstellung auf eine bestimmte Ernährung mit hohen Eiweiß- und Fettanteilen bietet Hilfe. Bienengifttherapie oder hohe Dosen von Niacin für psychiatrische Probleme.
Alles Beispiele für die außerordentliche Vielschichtigkeit der Borrelienerkrankung.  

Außerdem:

„Relativ viele Borrelienpatienten entwickeln eine Sarkoidose (Morbus Boeck), die oft übersehen wird (Lit.11). Es ist in Deutschland noch nicht bekannt, dass der Morbus Boeck eine Borrelienerkrankung ist. Die borrelieninfizierten Lymphknoten produzieren hierbei abnormale Mengen von 1.25-Dehydroxy-Vitamin D. Diese Patienten entwickeln oft markierte Osteoporose (oft nur in der Wirbelsäule) zusammen mit anderen mehr typischen Lyme-Symptomen. Oft erkennt der Zahnarzt diese Problematik, da er sieht, dass die Zähne sich innerlich kalzifizieren. Das heißt, die Zähne sterben langsam ab, dadurch dass immer mehr Kalk in den Kanälen abgelagert wird, was auf dem Röntgenbild sichtbar ist.“
Innere Haltung

Dr. Klinghardt beschäftigt sich mit ganz klaren Hilfestellungen zu den entsprechenden Folge- oder Begleiterkrankungen von Borreliose. Dabei greift er auf ein vielfältiges Repertoire an Testmethoden und Therapieansätzen aus der Naturheilkunde zurück, das fernab der üblichen Antibiotikatherapie der Schulmedizin bei Borreliose seine Anwendung findet. Seine Methoden, Vorgehensweise und belegten Erfolge kann man in der Zeitschrift „Hier & Jetzt“ nachlesen. Außerdem kann Dr. Klinghardt auf dokumentierte Behandlungsfälle zurückgreifen.
Seine „Schlussfolgerung: Die meisten Klienten brauchen ärztliche Unterstützung für mehrere Jahre, bevor sie einen neuen Lebensstil entwickelt haben, in dem die Symptome abwesend sind. Die Lyme-Borreliose ist eine zyklische Erkrankung mit Rhythmen und unerwartetem Wiederaufflammen der Symptome von hier und da. Wenn der Patient in Zusammenarbeit mit dem Behandler herausgefunden hat, was für ihn oder sie am besten funktioniert, lernen die Patienten, wie sie ihre Erkrankung mit wenig Hilfe von außen in den Griff bekommen und sie kehren zu einem normalen Leben zurück, das es wert ist zu leben. Auf dem Weg der Heilung lernt der Patient viel über sich selbst, über die Welt und über den Stand der Wissenschaft und es gibt einen enormen Wachstumsschub.“ Ganz wichtig wird an dieser Stelle die individuelle Behandlungsweise und dazu gehört ein außerordentliches Wissen, das meist nur geschulte Therapeuten besitzen.

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Lyme-Borreliose - Zusammenfassung

„Nachdem ich mich mit dieser Erkrankung seit 15 Jahren bewusst auseinandersetze, ist sie immer noch ein Mysterium für mich. Es ist offensichtlich, dass die Auseinandersetzung mit dieser Erkrankung und die daraus resultierenden Behandlungsschritte wichtiger sind als alle anderen Einzelmethoden, die ich bis jetzt für mich entwickelt habe. Dazu gehören die Schwermetallausleitung, die Psycho-Kinesiologie und andere. Es gibt viele Spekulationen, warum die Borrelienerkrankungen so erheblich zunehmen. Ich spekuliere, dass die Insekten, die die Vektoren für diese Erkrankungen sind, in wärmeren Klimazonen proliferieren (wuchern) und sich rascher ausbreiten. Durch die ansteigenden Temperaturen, durch den Treibhauseffekt ist es klar, dass viele Vektoren dieser Erkrankung jetzt ständig zunehmen und wir mit anderen, vielleicht auch ernsteren Seuchen rechnen müssen. Zusätzlich ist bekannt, dass der Partialdruck von Sauerstoff auf der Erde in den letzten 150 Jahren von 30 % auf 19 % heruntergegangen ist. Das heißt, wir leben in einer sauerstoffverarmten Atmosphäre, die das Wachstum von anaeroben Mechanismen oder primitiven Organismen fördert und das Wachstum von höher entwickelten Organismen schwächt. Es ist ein Mythos, dass die Lebenserwartung immer weiter hoch geht. Es ist bekannt in der Schulmedizin, dass die maximale Verlängerung der Lebenserwartung etwa im Jahr 1995 war und die Lebenserwartung seither rückläufig ist. Dieser Trend wird mit Sicherheit auch weiter so verlaufen. Die Antwort der Politiker und der öffentlichen Gesundheitssysteme weltweit war bis jetzt Verleugnung und Aggressivität gegenüber den Wissenschaftlern und Behandlern, die das Puzzle der Lyme-Borreliose entschlüsselt haben. Aggressivität vor allem auch den Ärzten und Behandlern gegenüber, die Patienten erfolgreich helfen, die aus der Schulmedizin als unheilbar entlassen wurden. Ich bin mir sicher, dass sich dies in der nahen Zukunft ändern wird und dass die Institutionen die Lyme-Borreliose als wichtigen Faktor bei chronischen Erkrankungen erkennen werden. Antibiotika haben enttäuscht in der Behandlung der Lyme-Borreliose als Einzelmodalität. Antibiotika werden uns nicht helfen, mit den Seuchen die auf uns zukommen fertig zu werden. Was notwendig wird, ist eine radikale Umstellung unserer Gesellschaft. Unser Lebensstil ist unverantwortlich und kann so von der Erde nicht mehr lange getragen werden.“

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Quellen und weiterführende Literatur
BORRELIA BURGDORFERI GROUP: in-vitro antibiotic sensitiviry:
Orv Hetil, 2002 May 26; 143(21): 1195-8 (article in Hungarian), JP HENNEBERG, U NEUBEN -department of dermatology, Ludwig-Maximillian University, Munich, Germany
Erythema chronicum migrans (Afzelii) associated with mosquito bite: Acta Derm Venereol (Stockholm) 46, 473¬476 (1966)
Personal experience while doing a residency rotation in neurology at the Albert Ludwig-University, Freiburg, Germany under Prof. Faust (1976)
www.BradfordResearchInst.org
www.Bowen.org
www.neuraltherapy.com
www.vcu.edu/ Journal of Immunology Dec 2004
LA MAGNARELLI, JF ANDERSON, AG BARBOUR The etiologic agent of Lyme disease in deer flies, horse flies and mosquitoes J Infect Dis 154 (1986), 355-358,
Klinik der Lyme-Borreliose: Hans Huber Verlag, Bern, CH (2002). 39-40, Norbert Satz
www.Lymenet.org
Borrelia Burgdorferi infection may be the cause of sarcoidosis Hua B, Li QD: Chin Med J (Engl) 1992 Jul; 105(7): 560-3
www.biopureUS.com bzw.: biopure@aol.com
www.neuraltherapy.com applied neurobiology (APN) manual/video
www.neuraltherapy.com neuraltherapy papers
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marshallprotocoll@yahoogroups.com
www.lymephotos.com
www.kryopraxis.de
nurse@andreannavaughan.com
Bee Venom Therapy for Chronic Pain: D KLINGHARDT, J. of Neurol and Orthop. Med and Surg., Vo!. 11, Issue 9, Oct 1990, pp. 195-197
www.mercola.com: The Treatment of Lyme Disease with Bee Venom: D KLINGHARDT, M.D., Ph.D., 1999
L. L. LUBKE AND C. F. GARON, J. CLIN Bee Stings as Lyme Inhibitor:. Infect. Diseases, July 1997, 25 Supp!. 1, pp. 48-51
R BRADFORD AND H ALLEN: Lyme disease, potential plague of the 21st century: Townsend Letter for Doctors and Patients, Jan 2005, 70-79
MELISA(LTT) Center, Labor Dr. Sandkamp, Köster, Hiller, Norderoog 2,28259 Bremen, Tel.: 0421-5725369, Fax: 0421-571249
INK-Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt GmbH, Stuttgart

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Letzte Aktualisierung: 30.07.2008

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Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien

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Re: Borreliose: Warnung vor Wolf-Dieter Storl
« Reply #4 on: October 05, 2020, 09:03:43 AM »

Der Sicherheitshinweis zu Scheel und Klinghardt ist dringend nötig gewesen. Danke.
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