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Author Topic: *** Einspruch abgelehnt!!!! ***  (Read 3302 times)

ama

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*** Einspruch abgelehnt!!!! ***
« on: April 08, 2008, 06:32:38 AM »

In der "Wiener Zeitung" gibt es einen Artikel von Christa Karas über Rudolf Steiner:

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4601&Alias=wzo&cob=338133¤tpage=0


Dieser Artikel behagt den Anthroposophen gar nicht. Flugs wird fabuliert und geknarzt, was die arme Schreibmaschine hergibt. Das sieht dann so aus:

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4601&Alias=wzo&cob=338333

[*QUOTE*]
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Einspruch der Anthroposophischen Gesellschaft zum sogenannten "Porträt"
Rudolf Steiners

Das "Porträt" Rudolf Steiners ist so oberflächlich recherchiert und
verfälscht dessen Biographie auf so krasse Weise, dass man den Eindruck
einer bewussten und absichtsvollen Diffamierung gewinnen muss.

Rudolf Steiner hat seine Studienjahre in Wien – nicht wie Frau Karas
behauptet "ohne Kontinuität" betrieben - sondern im Gegenteil zu einer
durchaus beachtlichen akademischen Karriere genützt. Er war kein
"Autodidakt", wie Frau Karas unterstellt, sondern als Student Schüler
seinerzeit weithin bekannter Universitätslehrer wie Franz Brentano, Robert
Zimmermann und Karl Julius Schröer, von welchem er auch großzügig
gefördert wurde. Rudolf Steiner wurde noch als Student im Alter von 22
Jahren mit der Herausgabe der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes
betraut, die er später als Mitarbeiter des renommierten Goethe- und
Schiller Archivs in Weimar fortsetzte. 1891 erfolgte Steiners Promotion
zum Doktor der Philosophie.

Sowohl Rudolf Steiners philosophische Arbeiten, als auch seine
Anthroposophie fanden keineswegs nur Häme – wie Frau Karas unterstellt –
sondern immer wieder das Interesse und die Anteilnahme namhafter
Zeitgenossen. Rosa Mayreder, Christian Morgenstern und Albert Schweizer
seien hier stellvertretend für viele genannt.

Dass Rudolf Steiner sich auf seinem Lebensweg "vielen anbiedern musste"
und ihm zugleich "eine tatsächliche Auseinandersetzung" mit den Werken der
Philosophie unmöglich war, hat Frau Karas frei erfunden. Der Vorwurf
hinsichtlich der Philosophie erledigt sich bei einer flüchtigen Lektüre
von Steiners akademischen Arbeiten von selbst. Auf Steiners "anbiedernde"
und "anmaßende Art" findet sich in keiner einzigen Biographie Steiners ein
Hinweis, was Frau Karas hätte wissen können, wenn sie sich die Mühe
gemacht hätte, für ihr sogenanntes "Porträt" auch nur eine einzige davon
zu studieren.

Als plumpe Verleumdung muss man Karas Versuch bezeichnen, Rudolf
Steiner in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken. Die Unhaltbarkeit
solcher Behauptungen ist mittlerweile ausjudiziert und gerichtlich
klagbar.


Wer sich wirklich ein Bild von Rudolf Steiners politischem Wirken machen
will, kann aus hunderten öffentlichen Vorträge und Ansprachen der Jahre
1919 bis 1923 entnehmen, wie Rudolf Steiner einen Weg jenseits von linkem
Totalitarismus und rechtem Nationalismus weisen wollte, der im Deutschland
der Zwischenkriegzeit durchaus eine Antwort auf den heraufziehenden
Nationalsozialismus hätte sein können. Die Bemühungen Steiners sind
übrigens hauptsächlich durch den Widerstand nationalsozialistischer Kreise
vereitelt worden, die 1935 die Anthroposophische Gesellschaft in
Deutschland auch verboten hatten.

Es ist eine Stärke der Anthroposophie, dass sie einen geistigen
Entwicklungsweg mit Perspektiven sozialer und kultureller Verantwortung
verknüpft. Wer – wie Frau Karas – das Anliegen einer spirituellen
Entwicklung von vorne herein als Zeichen einer „aus heutiger Sicht
schizoiden Persönlichkeitsstörung“ deutet, ist im heute noch nicht
angekommen.

Dass die Verknüpfung dieser Perspektive mit sozialer Verantwortung Früchte
trägt, beweisen mittlerweile tausende von anthroposophischen Institutionen
weltweit. Auch in Österreich werden heute hunderte behinderte Menschen in
heilpädagogischen Einrichtungen auf anthroposophischer Basis betreut. Es
sind mittlerweile tausende Schüler durch die 13 Waldorfschulen des Landes
gegangen, deren Ansätze bis heute wertvolle Beiträge zum pädagogischen
Diskurs liefern. Es wurden unzählige Patienten erfolgreich in
anthroposophischen Arztpraxen behandelt und es leisten immer zahlreichere
biologisch-dynamische Landwirtschaften einen Beitrag, der aus dem
ökologischen Landbau Österreichs nicht mehr wegzudenken ist.

Für Frau Karas sind diese Initiativen nicht mehr als "Folgen eines ewigen
Autodidakten".

Das journalistische Berufsethos, der Anspruch auf eine objektive
Berichterstattung vor allem aber der Respekt vor den Menschen, die in
diesen Einrichtungen tätig sind, sollte einer Zeitung, deren Herausgeber
die Republik Österreich ist, eine derartige Verunglimpfung verbieten.

Der Vorstand der Anthroposophischen Landesgesellschaft Österreich
Tilgnerstr. 3, 1040 Wien, Tel. 0676/ 738 21 90

Montag, 07. April 2008
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[*/QUOTE*]


Einspruch abgelehnt. Sie hätten besser schweigen sollen.


http://www.akdh.ch/ps/ps_73-Speit.html

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Reflexion ohne Kontext
Steinersche Rassismen und anthroposophische Reaktionen
von Andreas Speit

"Indianer sterben naturbedingt aus",
"Neger haben ein starkes Triebleben" und
"die Weißen sind eigentlich diejenigen, die das Menschliche in sich
entwickelten"
. [1]

Solche Rassismen formulierte Rudolf Steiner nicht nur 1923 in einem
Referat in Dornach vor den am Bau des ersten Goetheanum Beteiligten,
sondern ähnliche "esoterische Weisheiten" konzipiert der Begründer der
Anthroposophie und der Waldorfschulen in seinem Opus.
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[*/QUOTE*]

[1] Rudolf Steiner: Gesamtausgabe, Bd. 349: Vortrag vom 3. März 1923, S. 52-67.

Schlag nach bei Steiner, GA steht was drin...!  

In den Niederlanden war man so frei:

http://www.akdh.ch/ps/ps_42AFN.html

[*QUOTE*]
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Steiners Rassismus

Niederlande. Eine Untersuchungskommission der Anthroposophischen
Vereinigung in den Niederlanden hat nun offiziell festgestellt: So
manches, was Rudolf Steiner (1861 - 1925) gesagt hat, wäre heute strafbar.

Italiener hielt der Begründer der Anthroposophie und der Waldorf-Schulen
für »degeneriert«, die »Malaien« für »unbrauchbare Menschen«. Weiße Frauen
warnte Steiner, sie sollten während der Schwangerschaft keine
»Negerromane« lesen, sonst bekämen sie »Mulattenkinder«.

Begonnen hatte die Debatte über Steiners Rassismus vor drei Jahren, als
die Eltern eines Waldorf-Schülers in der Presse aus einem Schulbuch
zitierten: »Neger haben dicke Lippen und viel Gefühl für Rhythmik«,
hieß es da und »das immerwährende Lächeln des gelben Menschen verbirgt
seine Emotionen«
.

Der stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung, Christof Wiegert,
versuchte daraufhin in einem Radiointerview die Wogen der
Auseinandersetzung zu glätten und Steiners Ansichten über
Rassenunterschiede zu erläutern, indem er auf die »speziellen
Qualitäten«
dunkelhäutiger Fußballspieler bei Ajax Amsterdam verwies.

»Man sieht doch gleich, daß da Vitalitätsüberschüsse existieren, die
unsereiner nicht hat«.
Wiegert mußte nach Protesten gegen seine
Äußerungen zurücktreten.

62 Textstellen aus der 89.000 Seiten umfassenden Gesamtausgabe sollen, so
die Untersuchungskommission der Niederländischen Anthroposophen, zukünftig
nicht mehr unkommentiert weitergegeben werden. Außerdem stellte diese
fest: An den Waldorf-Schulen wurden »als Folge von Nachlässigkeiten
Stereotypen verwendet, die Diskriminierung fördern können«.


Viele Anthroposophen wollen allerdings die schmerzhaften Ergebnisse der
Untersuchung lieber unter Verschluß halten. In den niederländischen
Waldorf-Schulen wurden hingegen bereits erste Konsequenzen gezogen: Das
Fach »Rassenkunde« wurde abgeschafft und alte Bücher mit
diskriminierenden Texten wurden ausgesondert.

In der Bundesrepublik, in der diese Diskussion eher mit Besorgnis gesehen
wird, dämmert bereits manchen Waldorf-Eltern »die Erkenntnis, daß ihr
Kind nicht ganzheitlich, angstfrei oder sonstwie progressiv erzogen wird,
sondern einer kleinbürgerlich-muffigen, repressiven Atmosphäre ausgesetzt
ist«
, wie es Martina Kayer und Paul-Albert Wagemannn unlängst in ihrem
kritischen Buch »Wie frei ist die Waldorf-Schule. Geschichte und Praxis
einer pädagogischen Utopie« (Heyne-Sachbuch 404, 14,90 DM) feststellten.

hma
aus: Antifaschistische Nachrichten: 5/1998

© Aktion Kinder des Holocaust
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[*/QUOTE*]



Bevor ich es vergesse: Rudolf Steiner war Arier.



.
« Last Edit: April 16, 2008, 02:33:03 PM by ama »
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ama

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*** Einspruch abgelehnt!!!! ***
« Reply #1 on: April 08, 2008, 07:17:39 AM »

In der Website

http://www.iavg.org/weltanschauung.htm

der IAVG gibt es die Übersichtsseite

http://www.iavg.org/weltanschauung.htm

Darin sind mehrere PDFs. Früher waren das HTMs. Google hat uns eines geliefert:

Dies ist der Zwischenspeicher von G o o g l e für
http://www.iavg.org/iavg017.htm
nach dem Stand vom 18. Apr. 2006 09:01:49 GMT

[*QUOTE*]
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Internationaler Arbeitskreis für Verantwortung in der Gesellschaft e.V. (IAVG)
International Working Group for Responsibility toward Society
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[ Geschäftsstelle: Dr.Hans Penner D-76351 Linkenheim-H -
E-Mail: vorstand [bat] iavg.org – http://www.iavg.org [update, ama]
_________________________________________________________________________

Anthroposophische Landwirtschaft
www.iavg.org/iavg017.htm / Stand: 05.12.2001
Verknüpfungen
IAVG-Leitseite
Verzeichnis der Dokumentationen
Verzeichnis der Fachtexte


1. Einleitung

Ein nicht geringer Teil der Bevölkerung befürchtet eine Verschlechterung unserer Lebensbedingungen infolge des Einsatzes moderner Technik in der Landwirtschaft. Presseberichte haben folgendes Bild entstehen lassen: der Pflanzenschutz vergiftet die Lebensmittel, die Mineraldünger zerstören den Boden, die Flurbereinigung rottet Tierund Pflanzenarten aus, Tierhaltung ist Tierquälerei.

Die Zielvorgaben der heutigen Landwirtschaft sind hohe Erträge, geringe Produktionskosten, hohe Produktqualität, Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und intakte ökosysteme. Zwischen diesen Zielen bestehen Konflikte, die eine unterschiedliche Bewertung durch verschiedene Interessengruppen zur Folge haben.

Da jede Art von Landwirtschaft in bestehende Ökosysteme eingreift, ist der Konflikt zwischen Ertragshöhe und Erhaltung von ökosystemen der gravierendste. Es liegt nahe, in Zeiten landwirtschaftlicher Überproduktion und zunehmender Umweltbelastung das Schwergewicht der Bewertung auf die Erhaltung von ökosystemen zu verlagern. Die landwirtschaftliche Produktionsrichtung mit dieser Zielsetzung wird allgemein als \"Alternativer Landbau\" bezeichnet. Etwa 0,2% der landwirtschaftlichen Fläche der Bundesrepublik wurde 1984 auf diese Weise genutzt (Brugger etc. 1984:23).

Eine Sonderstellung im Rahmen des Alternativen Landbaus nimmt die \"Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise\" (BDW) ein. In der Bundesrepublik Deutschland wurden 1984 etwa 40% der alternativ bebauten landwirtschaftlichen Fläche nach der BDW bearbeitet, in den Niederlanden etwa 70% (Brugger etc. 1984:23). Dieser Anteil ging kontinuierlich zurück auf 21% der alternativ bebauten Fläche im Jahr 1994 (AGÖL e.V.). Biologisch-Dynamische Produkte werden unter der Markenbezeichnung \"Demeter\" verkauft. Was verbirgt sich hinter den Namen \"Biologisch-Dynamisch\" und \"Demeter\"?

In einer Darstellung der BDW wird darauf hingewiesen, daß \"die BDW nicht isoliert vom übrigen naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Werk Steiners zu sehen...\" ist (Wortmann 1977:135). Aus diesem Grunde soll versucht werdenleinen Einblick in die Entstehung und in die weltanschaulichen Grundlagen der von Rudolf Steiner (1861-1925), dem Begründer der Anthroposophie, angegebenen BDW in kurzgefaßter Form zu vermitteln.

Es muß betont werden, daß nicht die Darstellung der gegenwärtig praktizierten BDW beabsichtigt ist. Manche biologisch-dynamisch wirtschaftenden Betriebe mögen stärker am Verzicht auf synthetische Pestizide und leicht lösliche Mineraldünger als an ideologischen Grundsatzfragen interessiert sein, auch wenn sie unreflektiert die Steinerschen Präparate anwenden. Hier sei jedoch die Rückfrage erlaubt, ob diese Betriebe als \"biologisch-dynamisch\" im engeren Sinne bezeichnet werden können.

Steiner erklärt Entstehung und Wesen des Kosmos aus einem geistigen Prinzip und strebt eine geistige Beobachtung des Seins an: \"Wenn aber solche geistige Beobachtung in dem Leben der Erde immer weiter zurückgeht, so kommt sie an einen Entwickelungspunkt, an dem alles Stoffliche erst anfängt zu sein. Es entwickelt sich dieses Stoffliche aus dem Geistigen heraus. Vorher ist nur Geistiges vorhanden. Man nimmt durch diese geistige Beobachtung das Geistige wahr und sieht, wie in weiterem Verfolg sich dieses Geistige zu dem Stofflichen teilweise gleichsam verdichtet. Man hat einen Vorgang vor sich, der sich - auf einer höheren Stufe - so abspielt, wie wenn man ein Gefäß mit Wasser betrachtet, in dem sich....Eisklumpen herausbilden. Wie man hier aus dem, was vorher durchaus Wasser war, das Eis sich hieraus verdichten sieht, so kann man durch geistige Beobachtung verfolgen, wie sich aus einem vorangehenden durchaus Geistigen die stofflichen Dinge, Vorgänge und Wesenheiten gleichsam!
  verdichten. (Steiner 1955:140).

Man kann die Weltanschauung von Steiner als monistischidealistisch bezeichnen. Die Materie wird als Epiphänomen des Geistigen gesehen: Zunächst geht Steiner ... aus vom Idealismus... Für Steiner sind die \'Gedanken nicht Spiegelbilder einer Wirklichkeit, sondern diese Wirklichkeit selbst\' (Kögler 1983:9).
Anfang
2. Die Entstehung der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise

Die BDW geht auf den Landwirtschaftlichen Kurs zurück, den Rudolf Steiner im Jahr 1924 in Koberwitz bei Breslau gehalten hat. Die Gedanken über die BDW schöpfte Steiner aus der Geheimwissenschaft im Sinne der Anthroposophie (Steiner 1955).

Es ist anzunehmen, daß die Vorträge von Steiner auf dem Landwirtschaftlichen Kurs\" mindestens teilweise eine Meditationsübung waren, wie aus einem Exkurs während des dritten Vortrags zu schließen ist: \"Sehen Sie, wenn man meditiert - ich muß das schon einfügen, damit Sie sehen, daß solche Dinge (Ausführungen über die Geistigkeit der Stoffe) nicht im blauen Dunst des Geistes gefaßt werden -, was tut man da eigentlich? ... Denn sehen Sie, es ist nun nicht schlecht, wenn derjenige, der Landwirtschaft zu besorgen hat, meditieren kann. Er macht sich dadurch empfänglich für die Offenbarungen des Stickstoffs. Er wird immer empfänglicher für die Offenbarungen des Stickstoffs\". (Steiner 1975: 77).

Die \"Offenbarungen des Stickstoffs\" führten zum Alternativen Landbau: \"Und man geht dazu über, die Landwirtschaft in einem ganz anderen Stil und Sinne zu betreiben, wenn man sich so empfänglich gemacht hat für die Offenbarungen des Stickstoffs, als wenn man es nicht tut. Da weiß man dann allerlei plötzlich. Es taucht auf. Da weiß man allerlei von den Geheimnissen, die auf den Gütern und auf den Bauernhöfen walten\" (Steiner 1975:77).
Anfang
3. Die Grundlagen der Biologisch-Dynamischer Wirtschaftsweise

\"Nun handelt es sich darum, gerade für die Bebauung des Bodens ein Allerwichtigstes zu durchschauen...dieses ... besteht darinnen, daß man weiß, unter welchen Bedingungen der Weltenraum mit seinen Kräften auf das Irdische wirken kann\" (Steiner 1975:51).

Rudolf Steiner war ein Anhänger der Astrologie. \"Sterndeutung oder Astrologie ist der auf die Annahme einer erfaßbaren geregelten Beziehung zwischen Gestirnwelt und irdischen Vorgängen, insbesondere der menschlichen Existenz, gegründete Versuch, das Wesen und Schicksal der Menschen aus Gestirnstellungen zu deuten ... die Planeten (werden) aufgefaßt als Symbole für \'Wesenskräfte\'.\" (Brockhaus 1957:216): \"Und sehen Sie, es handelt sich darum, daß man ja auf diese Weise wirklich dahin kommt, ...mit den Sternenwirkungen zu rechnen\". (Steiner 1975:160). \"Die Sternkunde , die man heute hat, dient ja nur noch als mathematische Orientierung. Zu sonst anderem kann sie ja eigentlich nicht mehr gebraucht werden. Aber das war nicht die Sternkunde zu allen Zeiten, sondern man hat schon gesehen in den Sternen etwas, wonach man sich für das irdische Leben und Treiben und Arbeiten richten konnte. Diese Wissenschaft ist nun ganz und gar verlorengegangen\" (Steiner 1975:163).

Steiner postuliert metaphysische Strahlen , die von den Gestirnen ausgehen und Astralkräfte (Synonyme bei Steiner: Astralisch- Ätherisches, Ätherische Bildekräfte) auf die Lebewesen übertragen. Das Charakteristikum der von Steiner begründeten BDW sind Methoden, um die Astralkräfte für die Landwirtschaft nutzbar zu machen: \"Dann wird man den Unterschied empfinden können zwischen einer astralärmeren Pflanzenatmosphäre, wie man sie bei den Krautpflanzen, die auf der Erde wachsen, riechen kann, und zwischen einer astralreichen Pflanzenwelt, wie man sie haben kann in der Nase, wenn man schnüffelt dasjenige, was in einer so schönen Weise von den Kronen der Bäume her gerochen werden kann\" (Steiner 1975:183).

Aus diesem Grunde benutzt Steiner einen grundlegend anderen Qualitätsbegriff als den üblichen. Allgemein versteht man unter Lebensmittelqualität die sensorischen und hygienischen Eigenschaften, den Gehalt an wertgebenden Inhaltsstoffen, die Abwesenheit unerwünschter Bestandteile, die Transport- und Lagerfähigkeit und die Verarbeitbarkeit. Steiner versteht dagegen unter Lebensmittelqualität den Gehalt an Astralkräften. Steiner verwendet ein viergliedriges Menschenbild und unterscheidet den physischen, den ätherischen, den astralischen Leib und die Ich-Organisation. Demzufolge hat die Ernährung diese vier Bereiche zu berücksichtigen: \"Nur durch das Mineralische setzt sich der Mensch mit dem Leblosen auseinander, z.B. mit dem Kochsalz. Im Pflanzlichen hat er es bereits mit dem von ätherischen Bildekräften durchdrungenen Lebendigen zu tun...Mit der tierischen Nahrung nimmt er auch die seelischen Kräfte auf die die betreffende Tierart verinnerlicht hat. Er muß sich mit den versc!
 hiedenen \'Astralitäten\' des Tierischen auseinandersetzen\" (Schmidt ?:27). Steiner: \"Wir essen sozusagen nicht nur das, was vor unseren Augen sich ausbreitet, sondern wir essen in einer gewissen Bezie hung das Geistige, das sich hinter diesem Materiellen verbirgt\" (Schmidt ?:27).

Die ätherischen Eigenschaften der Pflanzen wirken sich folgendermaßen aus: \"Die Kartoffel wirkt stark selbständig, allerdings so selbständig, daß sie vorzugsweise leicht durchgeht den ganzen Verdauungsprozeß und ins Gehirn eindringt und das Gehirn dann selbständig macht, selbständig sogar von der Wirkung der übrigen menschlichen Organe. Und unter demjenigen, was die Menschen und Tiere seit der Erfindung des Kartoffelanbaus in Europa materialistisch gemacht hat, ist gerade der übertriebene Kartoffelgenuß. ...Das sind alles Dinge, durch deren Erkenntnis die Landwirtschaft im Innersten zusammenhängt dann mit dem sozialen Leben in sachlicher Weise\" (Steiner 1975:215).

Es muß festgehalten werden, daß Astralkräfte und Astralstrahlen im astrologischen Sinne physikalisch nicht festgestellt werden können. Nach den Aussagen von Steiner können diese Kräfte nur durch außersinnliche Wahrnehmung aufgrund hellseherischer Fähigkeiten beschrieben werden.

Es wurde versucht, Lebensmittelqualität im Sinne Steiners durch chemische Methoden wie die Kupferchlorid-Kristallisationsmethode oder die Steigbildmethode zu bestimmen. Die Auswertung der auf diese Wiese erhaltenen Bilder ist jedoch nicht nach naturwissenschaftlichen Regeln möglich: \"Nur wer sich zu der Erkenntnismöglichkeit seiner inneren Dynamik beim Aufbau eines Organismus bekennen kann, wird sich aus dem Wissen Um diese Dynamik zu einem geübten, sachkundigen Interpreten der Kristallisationsbilder entwickeln\" (Pfeiffer, zit. Schmidt ?).
Anfang
4. Der Einfluß der Astralkräfte auf die Pflanze

Steiner vergleicht das Pflanzenwachstum mit einer Magnetnadel, die durch das Kraftfeld der Erde beeinflußt wird. In analoger Weise wird die Pflanze durch Astralkräfte beeinflußt: \"Am Pflanzenwachstum ist der ganze Himmel mit seinen Sternen beteiligt\" (Steiner 1975:11). \"... die Planeten Saturn, Sonne, Mond und soweiter (haben) einen Einfluß auf die Pflanzengestalt und auf das Pflanzenleben\" (Steiner 1975:74). \"Unsere Bäume sind deutlich Ansammler von astralischer Substanz\" (Steiner 1975:182).

Die Planeten werden personifiziert gedacht: \"... was der Saturn tut mit Hilfe der Wärmekräfte unserer Erde, das sehen wir, wenn Dauerpflanzen entstehen\" (Steiner 1975:40). Andere Planeten schaffen dagegen einjährige Pflanzen. Die kosmischen Kräfte gestalten Formen, Farben, und Wachstum der Pflanzen: \"Dagegen der Same, der seine ganze Kraft durch den Stengel ... entwickelt, der durchstrahlt Pflanzenblatt und Pflanzenblüte mit der Kraft des Kosmos\" (Steiner 1975:54). \"... die Kraft des Jupiter, die die kosmische Sonnenkraft unterstützt, bringt in den Blüten die weiße und die gelbe Farbe hervor...wir sehen in der blauen Blüte den Saturn, und in dem grünen Blatt sehen wir die eigentliche Sonne\" (Steiner 1975:55). \"... so ist in der Wurzel das Kosmische ...\" (Steiner 1975: 56). \"Aber wenn Pflanzen ... Nahrungsmittel werden, ...dann sind daran beteiligt Mars, Jupiter, Saturn auf dem Umwege des Kieseligen...Aus dem Umkreis von Mond, Venus, Merkur hingegen wird dasjenige aufgenommen, was die Pflanze zur Fortpflanzung fähig macht\" (Steiner 1975:38).
« Last Edit: April 08, 2008, 07:51:52 AM by ama »
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ama

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« Reply #2 on: April 08, 2008, 07:17:58 AM »

\"Die terrestrischen Kräfte vermitteln die kosmischen Kräfte: So können wir sprechen jedem Acker gegenüber, der bebaut ist: da drinnen wirkt Kieseliges und wirkt Kalkiges. Im Kieseligen wirken Saturn, Jupiter, Mars, im Kalkigen Mond, Venus, Merkur\" (Steiner 1975:37). \"Aber von...Mond, Merkur, Venus wirken die Kräfte auf dem Umwege des Kalkigen auf das Pflanzliche ... \" (Steiner 1975:36). \"Das jenige, was durch Wasser, Luft, die über der Erde sich befinden ... das wird nun hereingezogen in den Boden durch den größeren oder geringeren Kalkgehalt des Bodens\" (Steiner 1955:48). \"Kalk, Kali, Natriumsubstanz ... wären diese wiederum weniger vorhanden, als sie sind, dann würden wir bekommen....lauter Schlingpflanzen\" (Steiner 1955:36). \"...Wasser (bewirkt) die Verteilung der Mondenkräfte im Erdenbereiche\" (Steiner 1955:38).

\" Und auf dem Umwege ... des kieselhaltigen Sandes kommt in den Erdboden hinein ... dasjenige, was wir ansprechen können als das Lebensätherische...\" (Steiner 1975:46) \"... was aus dem Kosmos durch den Kiesel hereingeholt wird ...\" (Steiner 1975:47). \"Nehmen wir einmal an, wir hätten nur die Hälfte von Kiesel in unserer Erdenumgebung, da würden wir Pflanzen haben, die alle mehr oder weniger pyramidale Formen hätten ... Die Getreideformen...: die Halme würden nach unten dick, sogar fleischig werden, die Ähren verkümmern...\" (Steiner 1975:36) \"... man braucht eben die Kieselsäure, um hineinzuziehen das kosmische...Der ... Löwenzahn...ist der Vermittler zwischen der im Kosmos fein homöopathi,sch verteilten Kieselsäure und demjenigen, was als Kieselsäure eigentlich gebraucht wird....\" (Steiner 1975:137).

\"Die vom Kiesel in die Erde gezogenen kosmischen Kräfte müssen nach oben in die Pflanze steigen. Dies bewirkt das Tonige: Alles Tonige ist eigentlich das Förderungsmittel der kosmischen Entitätswirkungen im Erdboden von unten nach aufwärts.\" (Steiner 1955:47).

Die Qualität der Nutzpflanzen wird durch die in ihnen wirkenden Astralkräfte beeinflußt: \"Nehmen wir zum Beispiel an, wir verwenden Holz von Bäumen, die unverständig in Bezug auf die Weltperioden auf die Erde gepflanzt sind, zum Brennen, so gibt uns das keine so gesunde Wärme, als wenn wir Hölzer verwenden, die mit Verständnis gepflanzt sind.\" (Steiner 1975:41). \"Denn ein Eichbaum, richtig angepflanzt in der entsprechenden Marsperiode, wird ja anders gedeihen, als wenn man ihn gedankenlos...in die Erde hineinversetzt\" (Steiner 1975:40).
Anfang
5. Die chemischen Vorstellungen von Rudolf Steiner

Jeder Stoff hat eine besondere geistige Bedeutung, z.B. der Schwefel: \"Der Schwefel ...stellt den Vermittler dar...zwischen der Gestaltungskraft des Geistigen und dem Physischen ... Schwefel ist geradezu der Träger des Geistigen\" (Steiner 1975:64). \"Auf diesem Wege des Sauerstoffs bewegt sich das Ätherische mit Hilfe des Schwefels. Dadurch wird der Atmungsprozeß erst sinnvoll\" (Steiner 1975:69). \"Und die jenige Geistigkeit, die wiederum mit Hilfe des Schwefels da im Stickstoff herumwirtschaftet, diese Geistigkeit ist dieselbe die wir als die astralische bezeichnen\" (Steiner 1975:71).

Bei Steiner ist Stoff nicht gleich Stoff: \"Und das sind zwei verschiedene Stickstoffe: derjenige Stickstoff, der über dem Niveau der Erde ist, und derjeni ge, der unter dem Niveau der Erde ist; das eine ist toter Stickstoff, das andre ist lebendiger Stickstoff\" (Steiner 1975:21).

\"Es handelt sich wirklich darum, daß zwischen Stickstoff und Stickstoff, zwischen dem Stickstoff, wi e er in der Luft mit dem Sauerstoff zusammen ist, zwischen diesem toten Stickstoff und dem anderen Stickstoff ein großer Unterschied ist...Es gibt toten Stickstoff. Das ist derjenige, der in unserer Luftumgebung ist ... Der darf nicht lebendig sein, aus dem einfachen Grund, weil, wenn wir in lebendiger Luft leben würden, wir fortwährend ohnmächtig sein würden...Und das sind zwei verschiedene Stickstoffe: derjenige Stickstoff, der über dem Niveau der Erde ist, und derjenige, der unter dem Niveau der Erde ist; das eine ist toter Stickstoff, der andere ist lebendiger Stickstoff\" (Steiner 1955:21).

Es ließe sich denken, daß Steiner mit totem Stickstoff den inerten molekularen Stickstoff der Atmosphäre meint und mit lebendigem Stickstoff pflanzenverfügbare Stickstoffverbindungen wie Ammoniumsalze. Unter dem Lebendigwerden des Stickstoffs versteht Steiner jedoch offensichtlich nicht einen chemischen Vorgang: die Nutzbarmachung der Ammoniaksynthese für die Landwirtschaft lehnt er ab.

\"Es gibt so einen Stickstoffmenschen. Könnten wir ihn herausschälen, so würde er das schönste Gespenst sein, das es geben könnte\" (Steiner 1975:72). \"...der Wasserstoff, in dem ... das Physische ganz zersplittert, vom Schwefel getragen hineinflutet in das Ununterscheidbare des Weltenalls\" (Steiner 1975:75). \"Der Wasserstoff löst eigentlich alles auf\" (Steiner 1975:76). \"...man weiß es nicht (den Einfluß der Planeten auf das Pflanzenleben). Aber der Stickstoff, der überall ist, der weiß das nämlich, der weiß das ganz richtig\" (Steiner 1975:74).

\" ... im organischen Prozeß (liegt) eine geheime Alchimie, die zum Beispiel das Kali, wenn es nur in der richtigen Weise drin arbeitet, wirklich in Stickstoff umsetzt und sogar den Kalk, wenn der richtig arbeitet, wirklich in Stickstoff umsetzt\" (Steiner 1975:136).

Die Schwierigkeit, seine Gedanken zu vermitteln, hat Steiner selbst gesehen: \"Der Chemiker weiß ja heute nicht viel von diesen Stoffen.\' (Steiner 1975:64). Es ist ja schwer, si ch über diese Sache mit den Physikern, den Chemikern zu verständigen\" (Steiner 1975:70).
Anfang
6. Die Düngungslehre von Rudolf Steiner

\"Es weiß zum Beispiel kein Mensch heute daß alle die mineralischen Dungarten gerade diejenigen sind, die zu dieser Degenerierung, von der ich gesprochen habe, zu diesem Schlechterwerden der landwirtschaftlichen Produkte das Wesentliche beitragen\" (Steiner 1975:20). \"Sehen Sie, die heutigen Methoden der Düngerverbesserung laufen...darauf hinaus, daß man...die landwirtschaftlichen Produkte zu bloßen Magenausfüllungen beim Menschen macht. Nicht mehr werden sie in sich haben wirkliche Nährkraft.\" (Steiner 1975:133).

\"Und so kann sich heute auch schon der materialistischste Landwirt...ausrechnen, in wieviel Jahrzehnten die Produkte so degeneriert sein werden, daß sie noch im Laufe dieses Jahrhunderts nicht mehr zur Nahrung des Menschen dienen können\" (Steiner 1975:12). \"Die Leute werden mit Wissenschaft die Äcker dungen. Die Kartoffeln, das Getreide, alles wird immer schlechter\" (Steiner 1975:21).

\"Dann wird sich nur herausstellen: Der mineralische Dünger ist dasjenige, was mit der Zeit ganz aufhören muß. Denn jeder mineralische Dünger bewirkt, daß nach einiger Zeit dasjenige, was auf den Feldern erzeugt wird, die mit ihm gedüngt werden, an Nährwert verliert. Das ist ein ganz allgemeines Gesetz. Nun wird gerade das, was ich angegeben habe, wenn es dann befolgt wird, es nicht nötig machen, daß man öfter düngt als alle drei Jahre. Vielleicht wird man alle vier bis sechs Jahre nur zu düngen brauchen. Den Kunstdünger wird man ganz entbehren können ... Der Kunstdünger ist dasjenige, was man dann nicht mehr braucht, was wieder verschwinden muß\" (Steiner 1975:176).

\"Durch die Düngung im Sinne Steiners erhält die Pflanze... die Fähigkeit..., dasjenige, was der Boden enthält an Wirkungen, auch in den eigenen Leib aufzunehmen\" (Steiner 1975:124). \"...es kommt nicht darauf an, daß wir (dem Dünger) bloß Substanzen zusetzen, ...damit er sie in die Pflanzen befördert, sondern es kommt darauf an, daß wir ihm lebendige Kräfte zusetzen. ...denn für die Pflanze sind viel wichtiger lebendige Kräfte als bloß ... die Substanzen\" (Steiner 1975:124). \"Der Stickstoff, der in der Erde ist, der mit dem Dung hineinkommen muß, der unter dem Einfluß des ganzen Himmels sich bilden muß, dieser Stickstoff muß ein lebendiger sein\" (Steiner 1975:21). \"Dem Dünger müssen kleine Entitäten zugefügt werden, durch welche die strahlenden Kräfte entbunden werden\" (Steiner 1975:124).
Anfang
7. Die Kompostpräparate

\"Ein Düngemittel muß in der Zukunft ... behandelt werden mit Schafgarbe, mit Kamille, mit Brennessel, mit Eichenrinde und mit Löwenzahn\" (Steiner 1975:138). \"Diese Schafgarbe ist ... ein ganz besonderes Wunderwerk ... Bei keiner anderen Pflanze bringen es die Naturgeister zu einer solchen Vollendung, den Schwefel zu verwenden, wie bei der Schafgarbe\" (Steiner 1975:126). \"Die Schafgarbe entwickelt vorzugsweise im Kalibildungsprozeß ihre Schwefelkraft. Daher hat sie den Schwefel genau in der Menge, die notwendig ist, um Kali zu verarbeiten\" (Steiner 1975:129).

\"Dann nehme man...eine Blase vom Edelwild und versuche zu umschließen diese Schafgarbensubstanz mit dieser Blase vom Edelwild, binde sie wieder zu und hat nun... Schafgarbehmasse in der Blase vom Edelwild\" (Steiner 1975:127). \" ... die Edelwildblase ist fast ein Abbild des Kosmos\" (Steiner 1975:129). \"Ein weiteres Präparat ist die Kamille. Man muß sie aber nicht in eine Blase hineintun, sondern in Därme des Rindviehs\" (Steiner 1975:130). \"Wenn man dann...einem Misthaufen...zusetzt diese Substanz, die man aus der Blase herausgenommen hat, und sie darin verteilt...wirkt die Strahlung\" (Steiner 1975:127).

Die Biologisch-Dynamischen Pflanzenpräparate haben demnach die Aufgabe, den Kompost mit Astralkräften anzureichen.
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8. Die Hornmist- und Hornkieselpräparate

Steiner faßt die Kuhhörner als eine Art Antennen für Astralstrahlen auf: \"Haben Sie schon einmal nachgedacht, warum die Kühe Hörner haben...? Die Kuh hat Hörner, um in sich hineinzusenden dasjenige, was astralisch-ätherisch gestalten soll...Etwas Lebenstrahlendes, und sogar Astralisch-Strahlendes haben Sie im Horn. Es ist schon so. Würden Sie im lebendigen Kuhorganismus herumkriechen können, so würden Sie, wenn Sie drin wären im Bauch der Kuh, das riechen, wie von den Hörnern aus das Astralisch-Lebendige nach innen strömt.\"

Die ätherisch-astralischen Kräfte gehen aus dem Tierkörper in den Dung über: \"...so daß wir also im Mist vor uns haben etwas, was ätherisch und astralisch ist. Dadurch wirkt es schon belebend und auch astralisierend auf den Erdboden, im Erdigen.

Nehmen wir Dünger...stopfen wir damit ein Kuhhorn aus und geben wir...das Kuhhorn in die Erde ... Dadurch daß das Kuhhorn äußerlich von der Erde umgeben ist, strahlen alle Strahlen in seine innere Höhlung hinein ... und man bekommt dadurch eine außerordentlich konzentrierte, belebende Düngungskraft in dem Inhalte des Kuhhorns... Da ist eine ungeheure Kraft darin an Astralischem und an Ätherischem.\"

In ähnlicher Weise empfiehlt Steiner mit Gesteinsmehl gefüllte Kuhhörner zu vergraben. Nach der Winter- bzw. Sommerperiode werden die Hörner ausgegraben, der Inhalt wird in Wasser aufgerührt, das auf diese Weise erhaltene Präparat wird in homöopathischen Dosen auf die Felder gesprüht. (Steiner 1975:96-101).
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9. Unkraut- und Schädlingsbekämpfung

\"Unterbindet man die volle Mondenwirkung bei den Unkräutern ... so setzt man ihrer Fortpflanzung eine Grenze\" (Steiner 1975:155). Die Mondwirkung kann man nach Steiner dadurch unterbinden, daß man Unkrautsamen verbrennt und die so gewonnene Asche auf die Felder streut. Dieses Präparat nennt Steiner \"Pfeffer\": \"Streuen wir nuni...dieses kleine Präparat...aus den verschiedensten Unkräutern...auf unseren Acker, dann werden wir schon im zweiten Jahr sehen, wie weit weniger von der Unkrautlast da ist, die wir so behandelt haben...daß nach dem vierten Jahr das betreffende Unkraut, das wir jährlich so behandeln, in dem wir diesen Pfeffer ausstreuen, auf diesem Acker aufhört zu sein\" (Steiner 1975:156).

Feldmäuse bekämpft man nach Steiner so: \"Man verschafft sich den Balg einer Feldmaus in der Zeit, wo die Venus im Zeichen des Skorpions steht... Wir...verbrennen da diesen Mäusebalg ... Wenn Sie nun den auf diese Weise gewonnenen Pfeffer...ausstreuen auf Ihre Felder. ..so werden Sie darin ein Mittel haben, daß die Mäuse dieses Feld meiden\" (Steiner 1975:159).

Steiner fügt hinzu: \"Und sehen Sie, es handelt sich darum, daß man ja auf diese Weise wirklich dahin kommt, ohne irgendwie im geringsten abergläubisch zu sein, mit den Sternenwirkungen zu rechnen... Man muß wiederum von einem Wissen ausgehen; aber dieses Wissen, das muß nun durchaus erworben werden auf eine geistige Art, und nicht bloß auf ,eine physisch-sinnliche Art.\" (Steiner 1975:160).
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10. Stellungnahme zur Biologisch-Dynamischen Landwirtschaft

Die Anthroposophie R.Steiners kann als Gegenbewegung zum philosophischen Materialismus des 19.Jahrhunderts. aufgefaßt werden. Diese Einstellung spiegelt sich auch in den zeitgenössischen Darstellungen der BDW wieder. Aus der Sicht der BDW beruht die moderne Landwirtschaft auf einer der Technik verfallenen mechanistischen Sicht des Lebendigen. Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile . Das analytische Denken der Naturwissenschaften kann das Wesen des Lebens, der Landwirtschaft und auch der Lebensmittel nicht erfassen: \"Worin sich die Geister scheiden, ist die Frage, ob zwischen belebter und unbelebter Substanz nur ein Unterschied an Kompliziertheit oder ein prinzipieller bestehe\" (Kögler 1983:26). In ihrer grundlegenden Darstellung der BDW zitieren H.Koepf et al. (Koepf etc 1980:27) J.von Liebig: \"Die Naturforschung lehrt uns die Geschichte der Allmacht, der Vervollkommnung und unergründlichen Weisheit des göttlichen Wesens in seinen Werken und Taten erkennen; unbekannt !
 mit dieser Geschichte kann die Vervollkommnung des menschlichen Geistes nicht gedacht werden, ohne sie gelangt eine unsterbliche Seele nicht zu dem Bewußtsein ihrer Würde und des Wertes, welchen sie im Weltall einnimmt.\"

Der philosophische Materialismus ist in der Tat im 20. Jahrhundert in eine Grundlagenkrise geraten: K.Popper betitelt das erste Kapitel seines zusammen mit J.C.Eccles herausgegebenen Buches The Self and its Brain mit der Überschrift \"The materialism transcendents itself\" (Popper etc. 1977. Die wissenschaftliche Kritik an der Evolutionstheorie Darwins, einer wesentlichen Stütze der materialistischen Weltanschauung, nimmt ständig zu: \"The theory of evolution will be one of great jokes in the history books of the future\" (M.Muggeridge, zit. Locker 1983:11). Mutationen, die eine durch Selektion erfaßbare vorteilhafte Veränderung des Eigenschaftsbildes zur Folge haben und schließlich zur Entstehung neuer Arten, Gattungen, Familien, Ordnungen und Stämme führen, gibt es nicht und hat es nie gegeben. (Vollmert 1978:III). Die nachweisbare Wirkung von Mutationen ist auf den Bereich der Mikroevolution und auf Vorgänge innerhalb der Arten beschränkt (Kahle 1980:36). \"Zusammenfassen!
 d ist zu sagen, daß die Vererbungslehre Auskunft über die Erhaltung und Weitergabe der Merkmale und über einige ihrer Veränderungen gibt, aber sie erklärt nicht das Auftreten wirklich neuer Merkmale, die die Folge einer Schöpfung sind\" (Grassé 1973: 186,199). Die missing links der Paläontologie fehlen tatsächlich: Eine heute gut gesicherte Erkenntnis der Paläontologie besteht darin, daß der Fossilbericht zahlreiche systematische Diskontinuitäten aufweist (Kahle 1980:160).

Die Erkenntnis scheint sich durchzusetzen, daß mit Hilfe des naturwissenschaftlichen Instrumentariums nur ein Teilbereich der Wirklichkeit erforschbar ist. In diesem Zusammenhang sei auf das von J.C.Eccles angebotene dualistisch-interaktionistische Menschenbild hingewiesen, das sich bewußt gegen mechanistische Lösungen des Leib-SeeleProblems abgrenzt (Popper etc. 1977). Eine zunehmende Hinwendung zu den Fragen der Transzendenz ist - vielleicht deshalb - in der Gegenwart unverkennbar. Dies dürfte auch einer der Gründe für das steigende Interesse verschiedener Bevölkerungsschichten an der BDW sein. Die BDW bemüht sich um eine überpysikalische, ganzheitliche Sicht der Landwirtschaft, verbunden mit neuen Zielsetzungen. An die Stelle von Ertragsmaximierung soll die Erhaltung der ökosysteme, der sparsame Einsatz von Energie und nicht zuletzt die Freude an der Landwirtschaft und die Gesundung der Gesellschaft treten.

Die Kritik an der BDW als Folgeerscheinung der Anthroposophie hat nicht bei den genannten Zielen anzusetzen, sondern bei der Frage, ob die Weltanschauung von R.Steiner ein geeignetes geistiges Fundament für eine moderne Landwirtschaft sein kann. Aus zwei Gründe n muß diese Frage verneint werden:
Das Denken von R.Steiner ist ungeordnet.
Die Astrologie ist kein Weg zur Lösung von Problemen.

Im abendländischen Denken gilt der Grundsatz \"sapere est ordinare\". R.Steiner hat dies zwar selbst gesehen: \"Derjenige, der nicht die Schulung durch die moderne Naturwissenschaft durchgemacht hat, der kann im Grunde nur Nebuloses auf dem Gebiet der Geisteswissenschaft hervorbringen\" (Steiner 1930, zit. Wortmann 1977:339). R.Steiner verzichtet dennoch auf geordnetes Denken und die Bildung eindeutiger Begriffe (Belege siehe Pierott 1982). Dies ist wohl einer der Gründe, weshalb ihn die wissenschaftliche Philosophie nicht ernstgenommen hat:

Der Wissenschaftstheoretiker T.S.Kuhn hat dargelegt, daß sich die Arbeit einer bestimmten wissenschaftlichen Gemeinschaft stets in einem vorgegebenen Theorierahmen voll zieht, den er Paradigma nennt (K5:25). Der Übergang zu einem anderen Paradigma ist rational nicht begründbar: Die Frage der Paradigmawahl kann niemals durch Logik und Experiment allein eindeutig entschieden werden (Kuhn 1976:106).

Die BDW im Sinne von R. Steiner ist ihrem Wesen nach okkulte Geheimwissenschaft und geschieht in einem anderen Paradigma als moderne Naturwissenschaft. Aus diesem Grunde ist es abwegig, die Qualitätskriterien der BDW mit naturwissenschaftlichen Methoden zu untersuchen. Das Paradigma der Agrikulturchemie kennt keine Methode, die den Nachweis von Astralkräften erlaubt. Eine Qualitätsaussage ist deshalb per definitionem nicht möglich. Ein Apfel mit schlechtem Aroma, wurmig und mit geringem Vitamingehalt könnte ja trotzdem reich an ätherischen Bildekräften sein. Ein Beispiel für Qualitätskontrolle im Paradigma der Geheimwissenschaft bringt A.v.Keyserlingk: \"Nach Besichtigung einer Filteranlage, in der Wasser enteisent wurde, stellte Rudolf Steiner allein durch Anschauen, Schmecken und Tasten fest, daß der braune Filterschlamm zu wenig Arsen enthalte, um für Heilzwecke verwendet werden zu können\" (Keyserlingk 1976).

Das Grundproblem im Denken Steiners scheint in einem Kategorienfehler zu liegen. Er versucht, seine auf meditativem Wege gewonnenen Weltvorstellungen mit Begriffen zu belegen, die den Naturwissenschaften entlehnt sind und dort eine andere definierte Bedeutung haben. Auf diese Weise begeht er unzulässige Grenzüberschreitungen, die auch für manche heutige Vertreter der BDW kennzeichnend sind. So versucht man beispielsweise, transzendente Gestaltungskräfte mit der Methode der Papierchromatographie zu untersuchen.

R.Steiner begründet nicht, weshalb er etwa den Biologisch-Dynamischen Präparaten eine landwirtschaftliche Wirkung zuspricht und weshalb ausgerechnet die Schafgarbe im Kalibildungsprozeß ihre Schwefelkraft entwickelt. Das Begründungspostulat ist aber für wissenschaftliches Arbeiten unaufgebbar. R.Steiner behauptet, die Schafgarbe enthalte den Schwefel genau in der Menge, die notwendig ist, um Kali zu verarbeiten. Schwefelgehalte in Pflanzen hat aber R.Steiner nie bestimmt. Im wissenschaftlichen Paradigma unserer Zeit werden Experimente dazu angestellt um Theorien zu überprüfen. Im anthroposophischen Paradigma dienen sie wohl vor allem dazu, die Thesen von R.Steiner zu belegen.

Die astrologischen Gedanken R.Steiners sind uralt. Immer wieder haben Menschen bei den Sternen Hilfe gesucht. Gerade in der Gegenwart ist die Astrologie wieder stark aufgelebt. Kaum eine Zeitung verzichtet auf Horoskope. Es gibt Computerprogramme und Bildschirmtexte für Horoskope. Die BDW beruht auf der Prämisse, daß die Sterne das Pflanzenwachstum beeinflussen. Im Grunde genommen sollen etwa die Versuche von M.Thun keine endogenen Rhythmen von Pflanzen, letztlich auch keine lunaren Rhythmen, sondern postulierte Kraftwirkungen der Fixsterne beschreiben, die Ober den Mond und den Boden auf die Pflanzen übertragen werden, wenn man sie zum richtigen Zeitpunkt sät. Diese Prämisse ist im Paradigma der Anthroposophie nicht hinterfragbar.

Die Aporie der Steinerschen Vorstellungen von den Astralkräften kann an folgenden Überlegungen verdeutlicht werden: Könnte sich Steiner nicht in seinem hellseherischen Schauen geirrt haben? Könnte beispielsweise die Unkrautasche nicht die Mondenwirkung verstärken und somit den Unkrautbefall vermehren?

Warum wirken sich die ungeheuren Kräfte der Hornmistpräparate nicht auf das Unkrautwachstum aus? Ist eine Qualitätskontrolle im Sinne der BDW überhaupt möglich? Nach Steiner darf man Kuhhörner zur Herstellung der Hornmistpräparate nur 4 mal verwenden: \"Ich denke - wir haben die Sache nicht ausprobiert -, daß nach dem, was man wissen kann über solche Dinge, man die Kuhhörner drei - bis viermal hintereinander wird brauchen können, daß es aber dann nicht mehr ganz stimmen wird\" (Steiner 1975:107). Wie wirkt es sich auf die Qualität aus, wenn jemand die Kuhhörner 10 mal verwendet oder gar Hörner von Stieren benutzt?

In letzter Zeit wurde wiederholt versucht, aus naturwissenschaftlicher Sicht die Prinzipien der BDW einer Prüfung zu unterziehen (Abele 1973, Anonym 1983:a20,a21; Graf 1977; Spieß 1978; Werthern 1984). Derartige Versuche setzen eine Paradigmaentscheidung voraus. Erfolgen derartige Untersuchungen im anthropösophischen Paradigma, müssen übersinnliche Astralkräfte als nicht hinterfragbares Axiom vorausgesetzt werden. Zur Auswertung der Untersuchungsergebnisse sind medial veranlagte Wissenschaftler, die Kristallisations- und Steigbilder deuten können, unverzichtbar. Oder aber die Untersuchungen erfolgen im Paradigma der modernen Naturwissenschaft. In diesem Falle muß die postulierte Wirkung der Saatzeiten und der Präparate auf das Pflanzenwachstum unter naturwissenschaftlichen Kriterien einschließlich der Beachtung psychologischer und parapsychologischer Aspekte bei hinreichender statistischer Absicherung geprüft werden.

Aus der Sicht der modernen Naturwissenschaft, die sehr wohl die ökologischen Probleme sieht und ganzheitliche Betrachtungen im Sinne der Systemanalyse anstrebt, hat Steiner die Landwirtschaft nicht bereichert. Seine Äußerungen über ökologische Fragen bewegen sich im Rahmen des naturschützerischen Gedankengutes seiner Zeit. Steiner hat im Gegenteil die Landwirte, die seinen hellseherischen Schauungen vertrauten, mit erheblichen Auflagen belastet, die die keinen Nutzen bringen.

Gravierend ist ferner der Umstand, daß R.Steiner das Welternährungsproblem des 20.Jahrhunderts außer Acht gelassen hat: Der \"üblichen Landwirtschaft...stellte Rudolf Steiner die in sich geschlossene landwirtschaftliche Individualität als eine leitende Idee entgegen\" (Schaumann 1984:102). Es ist heute nicht mehr möglich, einen landwirtschaftlichen Betrieb als geschlossenes Ökosystem zu führen, weil die Landwirtschaft nicht nur die Landbevölkerung, sondern auch die Stadtbevölkerung mit Lebensmitteln versorgen muß. Die Nährstoffe, die dem Betrieb entzogen werden, indem die Erzeugnisse verkauft werden, müssen wieder ersetzt werden.

Offen bleibt die Frage nach der Alternative, und zwar sowohl zum Materialismus als auch zum Idealismus Steiners. Die aus dem hebräischen Denken erwachsene Perspektive Martin Bubers fragt: Wie kann der Mensch von heute einen Zugang zur Realität der Schöpfung finden? (Buber 1968:11). Das schlichte Zeugnis eines Mannes, der diesen Zugang gefunden hat, ist das Lied \"Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Schöpfers Hand.\"
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11. Literatur

Die mit # bezeichnete Literatur wurde im Original bearbeitet

Abele,U. #
Vergleichende Untersuchungen zum konventionellen und biologisch-dynamischen Pflanzenbau unter Berücksichtigung von Saatzeit und Entitäten; Dissertation Gießen 1973

Brugger,G. ; Jahn,A. #  
Landbau - alternativ und konventionell; Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AID), e.V. Bonn; Schriftenreihe 70(1984)

Brockhaus,F.A. (Hrsg.) #
Der Große Brockhaus Wiesbaden 1957; 16.Aufl.

Buber,M.
On the Bible;     New York 1968

Anonym #
Bundesforschungsanstalt für Ernährung in Karlsruhe Jahresbericht 1983

Grassé,P.P #

Evolution Stuttgart 1973

Graf , U. R. #
Darstellung verschiedener biologischer Landbaumetho     den und Abklärung des Einflusses kosmischer Konstellationen auf das Pflanzenwachstum; Dissertation 5964 ETH Zürich (1977)

Kahle,H. #
Evolution - Irrweg moderner Naturwissenschaft? Bielefeld 1980

Kuhn,T.S. #
Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen; Frankfurt 1976

Keyserlingk,A.v. #
Koberwitz 1924; Lebendige Erde (3)(1984)132-133.

Kögler,T. #
Anthroposophie und Waldorf-Pädagogik;             Neuhausen-Stuttgart 1983

Locker,A. (Hrsg.) #
Evolution - kritisch gesehen; Salzburg 1983

Pierott,V. #
Anthroposophie - eine Alternative? Neuhausen-Stuttgart 1982

Popper,K.R.; Eccles,J.C. #
The self and its brain; Berlin 1977

Steiner,R. #
Die Geheimwissenschaft im Umriß; Stuttgart 1955

Steiner,R. #
Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der            Landwirtschaft; Landwirtschaftlicher Kurs. Dornach 1975; 5.Aufl.

Schmidt,G. #
Dynamische Ernährungslehre, Bd.1; St.Gallen o.J.

Spieß,H. #
Konventionelle und biologisch-dynamische Verfahren zur Steigerung der Bodenfruchtbarkeit; Dissertation Gießen (1978)

Schaumann,W. #
Einige Gesichtspunkte zur landwirtschaftlichen Individualität und dem Wirken mit Stoffen; Lebendige Erde (3)(1984)102-106

Steiner,R.
Die Drei 4(1930)204.

Vollmert,B. #
Das Makromolekül DNS; Pfinztal 1978

Wortmann,M. #
Konventionelle und biologische Landwirtschaft im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie. Darmstadt 1977

Werthern,S.von #
Untersuchungen zur Wirkung des Hornmistpräparates aus          kontrollierter Herstellung in Abhängigkeit von Art und Höhe der Düngung; Teil 1: Hornmistherstellung und Winterweizen-Versuch; Lebendige Erde (2)(1984)71-77.
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Das ist ein wahres Füllhorn voll Dung (sic!) vom großen Guru Rudolf Steiner himself. Das ist das, was die Anthroposophen seither ständig wiederkäuen wie ihre pansigen Hornlieferanten. Wobei ich geneigt bin, letzteren mehr Sachverstand einzuräumen, bei wirklich JEDER Frage.

"Auf diesem Wege des Sauerstoffs bewegt sich das Ätherische mit Hilfe des Schwefels. Dadurch wird der Atmungsprozeß erst sinnvoll"
(Steiner 1975:69).

Atmung mit SO2 !? Das ist geisteskrank.

Wie kann jemand HEUTE solchen Unsinn nachbeten? Wie kann jemand heute Kindern diesen Unsinn als angebliches Wissen aufoktroyieren?

Dieser Irrsinn hat in Schulen nichts zu suchen. Daß solche Leute Schulen sogar BETREIBEN, und daß ihnen bis heute niemand das Handwerk gelegt hat, ist ein Armutszeugnis für die gesamte westliche Zivilisation.

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« Last Edit: April 08, 2008, 07:37:14 AM by ama »
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ama

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« Reply #3 on: June 21, 2008, 01:19:37 AM »

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