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Zum Reklamefilm 'Elternschule'
Was in der Gelsenkirchener Kinderklinik geschieht, ist nicht wissenschaftlich, sondern es ist Folter an Schutzbefohlenen.
http://www.klinikskandal.com

ERFAHRUNGSBERICHTE VON MÜTTERN in der Gelsenkirchener Kinderklinik



http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10925.0

"Wissenschaftlich abgesichert"? Etwa so gut abgesichert, daß Langer es seit 20 Jahren wohlweislich vermieden hat, seine Dissertation der Öffentlichkeit zu zeigen? Wo ist sein Doktortitel, wenn er promoviert hat? Wo ist seine NACHGEWIESENE Erfolgsstatistik?

Die Akte Ernst August Stemmann und die Kinderklinik Gelsenkirchen
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=437.0

Dr. Wolfgang Klosterhalfen
"Der folgende Artikel stammt aus den Jahren 2005-2008. Darin kritisiere ich das „Gelsenkirchener Behandlungsverfahren“ von Prof. Ernst August Stemmann, aus dem die „Multimodale 3-Phasen-Therapie“ der langjährigen Stemmann-Mitarbeiter Dietmar Langer und Dr. Kurt-André Lion hervorgegangen ist:
http://www.reimbibel.de/GBV-Kinderklinik-Gelsenkirchen.pdf


Dr. Wolfgang Klosterhalfen:
Vollständige Transkription des SWR-Interviews
http://www.reimbibel.de/GBV-SWR-befragt-Stemmann.html


Dr. Herbert Renz-Polster
"Elternschule" jetzt im Fernsehen
https://www.kinder-verstehen.de/aktuelles/elternschule-ein-rueckblick/


Elternschule – so geht Erziehung!
https://www.kinder-verstehen.de/aktuelles/elternschule-so-geht-erziehung/


Die Elternschule – geht weiter…
https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/die-elternschule-geht-weiter/


Elternschule – wer hat die Filmrollen vertauscht?
https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/elternschule-wer-hat-die-filmrollen-vertauscht/


Elternschule – Therapie in Not
https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/elternschule-therapie-in-not/


Elternschule für Kinderärzte
https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/elternschule-kinderaerzte/


Die Elternschule und der liebe Gott
https://www.kinder-verstehen.de/humor/die-elternschule-und-der-liebe-gott/


Wer schreibt da von wem ab?
https://www.kinder-verstehen.de/humor/elternschule-die-reise-des-e/

Pages: [1]

Author Topic: Und wieder stirbt eine Frau wegen den Hamer-Irren  (Read 5049 times)

ama

  • Jr. Member
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  • Posts: 1108
Und wieder stirbt eine Frau wegen den Hamer-Irren
« on: July 12, 2008, 06:11:02 PM »

frechin:

[*QUOTE*]
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ich ...suche bei eigenen erkrankungen als erstes eine psychische
ursache.

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[*/QUOTE*]


frechin:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
sie arbeitet mit einer GNM-therapeutin zusammen
[...]
mit der zeit nehmen ihre schmerzen und ihre verzweiflung immer mehr
zu,

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


frechin:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
sie kann mittlerweile nicht mehr aufstehen (vor schmerzen), nicht mehr
zur toilette (vor schmerzen). sie kann nichts mehr ohne hilfe. sie hat
eine GNM-therapeutin, eine studentin, die am wochenende für sie da ist

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Hardy Neumann:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Achte auf die Personen die sich jetzt vielleicht in deine Prüfung
einmischen wollen.

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Antje:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Barbara Rudnik, sie läßt sich schulmedizinisch behandeln, hat
sogenannte Hirnmetastasen.

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Antje:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Kein Schulmediziner wird dir die Garantie geben, daß du wieder gesund
wirst und das statistische 5-Jahres-Intervall überlebst. Was dann? In
diesen 5 Jahren steht es bei Brustkrebs ungefähr fifty-fifty,
vorausgesetzt, es kommen keine neuen Krebserkrankungen dazu... Wieviel
nach fünf Jahren noch leben, darüber gibt es keine belegte Statistik,
höchstens Hochrechnungen.

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


frechin:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
ich unterstelle der frau, das sie hart an sich und ihren konflikten
arbeitet, was ich nicht verstehe, ist, das sie höllische schmerzen
erleiden muss. ich denke, auch an konflikten kann mann/frau schmerzfrei
besser arbeiten. und sage jetzt bitte keiner, nur der schmerz erzeuge
den "druck", um überhaupt an konflikten zu arbeiten.

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Angela:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Angela
Administrator
Wohnort: Frankenland
 
Verfasst am: 11/7/2008, 12:33  (Kein Titel)
 
.... und Du hast, engegen meinem Rat, noch nicht einen der
Brustkrebs-Threads hier angeklickt.......

Soviel zu Deinem Wissenwollen!!!
Angela
_________________
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Das heißt ja wohl nichts anderes als daß Admins im Scherret-Forum den Surfern nachspionieren, welche Seiten sie gelesen haben. Grüße von Mischa Wolf?


Hardy Neumann:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Schmerzen sind Symptome der Heilungsphase. Sie zeigen eindeutig auf die
Heilung, auf die konfliktgelöste Phase.

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Hardy Neumann:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
mir wäre es ziemlich gleichgültig wie groß die Schmerzen sind bei einem
Bekannten, das kann ich überhaupt nicht einschätzen ich kann sie garnicht
empfinden. Und diese Bekannte von dir hat sich nun entschieden den
Schmerz auf sich zukommen zu lassen.

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


frechin:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
es wird ein großes problem draus, wenn die betreffende person das reden
ablehnt und nur mit ihrer therapeutin spricht.

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Angela:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Ich hatte ebenfalls mal eine gute Bekannte, die ebenfalls Brustkrebs
hatte. Sie kannte die  GNM und handelte entsprechend
}
[...]
sie sehr starke Schmerzen im Brust-und Armbereich hatte durch das
verstärkt eingelagerte Wasser, und nur noch im Liegestuhl halb aufrecht
schlafen konnte,

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Angela:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
In der Heilungskrise, der sogenannten epileptoiden Krise, kann eine
einzige Morphiumspritze tödlich sein!

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Vreni:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Kein Mensch ist für das Wohlergehen oder
die Gesundheit eines anderen verantwortlich.

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

.
« Last Edit: July 12, 2008, 06:21:30 PM by ama »
Logged

ama

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 1108
Und wieder stirbt eine Frau wegen den Hamer-Irren
« Reply #1 on: July 14, 2008, 05:57:32 AM »

Und wieder sieht man im Forum der Antje Scherret die infernalische Blödheit und Bestialität, mit der Kranke in den Tod getrieben werden.


http://www.gnm-forum.com/board/viewtopic.php?t=2285

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Brustkrebs - Psych. Ursache?

GNM-Treffpunkt Foren-Übersicht » Fragen zu Sinnvollen Biologischen
Sonderprogrammen - sogenannten Krankheiten » SBS - Brust

Autor
Nachricht
frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 10/7/2008, 12:36  (Kein Titel)
 
hallo,
ich hab hier ganz lang und ganz viel gelesen. und viele andere
internetseiten zur GNM. ich selbst glaube an einen starken
zusammenhang zwischen körper und seele und suche bei eigenen
erkrankungen als erstes eine psychische ursache.
überzeugen kann mich
das alles nicht. ich erlebe grad wie eine bekannte mit brustkrebs nach
Hamer lebt (stirbt), sie leidet entsetzlich.

niemand kann wollen, das heilung nur durch leid und schmerz möglich ist.
das ist einfach unmenschlich.
grüße und gute wünsche an euch, sich dieser "behandlungsmethode" nie
unterziehen zu müssen.
die frechin
 
--------------------------------------------------------------------------

Angela
Administrator
Geschlecht:
Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 973
Wohnort: Frankenland
 
Verfasst am: 10/7/2008, 13:55  (Kein Titel)
 
Hallo frechin,
zunächst einmal willkommen in unserem Forum!
Zitat:
>ich hab hier ganz lang und ganz viel gelesen.

Ja, in etwas mehr als zwei Stunden kann man schon allerhand lesen hier, da
gebe ich Dir Recht!

Zitat:
>und viele andere internetseiten zur GNM

Nun, dann dürfen wir davon ausgehen, dass Du Dich wohl schon wenigstens
vier bis sechs Stunden lang mit der GNM beschäftigt hast?

Zitat:
>ich selbst glaube an einen starken zusammenhang zwischen körper und seele
und suche bei eigenen erkrankungen als erstes eine psychische ursache.

Da Du aber offenbar noch nicht "weißt", sondern noch "glaubst", empfehle
ich Dir, weiter zu lesen, es ist für das wirkliche Verständnis der GNM
unabdingbar!

Zitat:
>ich erlebe grad wie eine bekannte mit brustkrebs nach Hamer lebt
>(stirbt), sie leidet entsetzlich. niemand kann wollen, das heilung nur
>durch leid und schmerz möglich ist. das ist einfach unmenschlich.

Natürlich "will" hier niemand, dass Heilung nur durch Leid und Schmerz
möglich ist, aber Heilung ist immerhin durch die Lösung des
zugrundeliegenden Konfliktes möglich, und diese Heilung ist so schmerzhaft
nicht, wie ich Dir aus eigener Erfahrung mitteilen kann.

Vielen Dank auch für Deine guten Wünsche, aber wenn Du die GNM einmal
wirklich verstanden hast, hast Du auch verstanden, dass sie keine
"Behandlungsmethode" ist, sondern, dass sie Dir zeigen kann, wo die
Ursache Deiner "Erkrankung" liegt.
Ich empfehle Deiner Bekannten den Besuch eines GNM-Therapeuten, der ihr
hilft, die Ursache ihrer "Erkrankung" zu finden!

Alles Gute - Angela
_________________
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Oscar Wilde
 
--------------------------------------------------------------------------

frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 10/7/2008, 14:41  (Kein Titel)
 
hallo angela,
sie arbeitet mit einer GNM-therapeutin zusammen
............................. nur mit der zeit nehmen ihre schmerzen
und ihre verzweiflung immer mehr zu,
da helfen auch  die tröstenden
und aufbauenden worte der therapeutin nichts.
außerdem finde ich, was sie slebst als erwachsene mit sich tut, ist eine
sache, was aber ist mit den angehörigen? sie wollen helfen, hier der sohn,
dürfen aber nicht. gut, er teilt ihre meinung nicht, bedrängt sie aber
auch nicht.
kannst du dir sein leid vorstellen?
außerdem: ich recherchiere schon seit wochen im netz und bin eigentlich
nur durch zufall auf dies forum geraten.
gruß die frechin

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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 10/7/2008, 14:42  (Kein Titel)
 
soll heißen
sie selbst.............

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Angela
Administrator
Geschlecht:
Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 973
Wohnort: Frankenland
 
Verfasst am: 10/7/2008, 15:01  (Kein Titel)
 
Hallo frechin,
ich habe mal für Dein Thema einen neuen Thread eröffnet.
Vielleicht wäre es, wenn Du wirklich etwas verstehen möchtest, mal
angesagt, mit Hilfe der Suchfunktion nach den Threads über Brustkrebs zu
schauen... , nur mit tröstenden und aufmunternden Worten hat man natürlich
noch keinen Konflikt gelöst.
Grüsse - Angela
_________________
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Oscar Wilde
 
--------------------------------------------------------------------------

Elena
Geschlecht:
Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 1198
 
Verfasst am: 10/7/2008, 15:49  (Kein Titel)
 
Hallo frechin,
was meinst Du mit
Zitat:
>eine bekannte mit brustkrebs nach Hamer lebt .."

konkret ?

Wie "lebt" man nach Hamer ? Oder meinst Du, dass Deine Bekannte die
SM-Behandlung (Chemo, OP und Bestrahlung) nicht (nicht mehr ??) gewollt
hat und DAS wäre dann das "Leben nach Hammer " ??
Herzlichen Gruß
Elena
_________________
Falls die Ursachenforschung nicht bald verboten wird, droht scheibchenweise Verifikation der
GNM©!!!
- U. -
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 10/7/2008, 16:27  (Kein Titel)
 
also,.....................tief luft hol...............
sie hat die schulmedizinische behandlung abgelehnt und zwar total, ihrer
meinung nach sind schulmediziner mörder. ich selbst bin der schulmedizin
auch nicht hörig, aber soweit würde ich nicht gehen.
seit monaten "lebt" sie mit schmerzen, sie igelt sich ein, "vergißt" alle
kontakte nach außen (außer sie sollen ihr helfen). sie kann
mittlerweile nicht mehr aufstehen (vor schmerzen), nicht mehr zur toilette
(vor schmerzen). sie kann nichts mehr ohne hilfe. sie hat eine
GNM-therapeutin, eine studentin, die am wochenende für sie da ist

(iht sohn lebt im ausland und kann nicht so oft herkommen), einen
pflegedienst, der 2x täglich kommt. sie sagt (ob es stimmt, weiß ich
nicht) zu dr. hamer. der sie betreuende arzt ist zwar schulmediziner, aber
drängt sie nicht und hat versprochen sie auf ihrem weg zu begleiten.
warum soll sie nicht wenigstens etwas gegen die schmerzen tun (z.B. mit
dronabinol, canabisgrundlage) tun?
 
--------------------------------------------------------------------------

frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 10/7/2008, 16:27  (Kein Titel)
 
sie sagt, sie...........................() hat kontakt zu dr hamer.
 
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morfessa
Geschlecht:
Alter: 43
Anmeldetag: 18.04.2008
Beiträge: 31
Wohnort: Süddeutschland
 
Verfasst am: 10/7/2008, 17:08  (Kein Titel)
 
ist der Konflikt gelöst oder wenigstens erkannt?
Es gibt ja zweierlei Konfliktarten die die Schulmedizin beide als Brustkrebs bezeichnet
1. Sorge- Streitkonflikt bezüglich Partner oder bezüglich Mutter/Kind
2. Trennungskonflikt bezüglich Partner oder bezüglich Mutter/Kind
der erste Konflikt betrifft die Milchdrüsen und macht in der konfliktaktiven Phase Zell+
(plus), in der konfliktgelösten Phase Zell- (minus)
der zweite Konflikt betrifft die Milchgänge und macht in der konfliktaktiven Phase Zell-
(minus), in der konfliktgelösten Phase Zell+ (plus). Im zweiten Fall können große
Komplikationen durch Syndrom (aktiver Nierensammelrohrkarzinom) auftreten.
Nun ist die Frage, ist sie in der konfliktgelösten oder in der konfliktaktiven Phase und weiter
hat sie ein Nierenproblem (Wasserkonflikt). Hat sie kalte Hände, kalte Füsse, schläft sie
schlecht, hat sie Zwangsdenken, kann sie normal Urin lassen, ist die Menge des Urins in
normaler Größenordnung???
Schmerzen treten eigentlich in der konfliktgelösten Phase auf... sind ein Heilungszeichen...
Wo sind denn die Schmerzen?, wieso kann sie nicht aufstehen?, wieso bedarf sie dauernder
Pflege?
Hat sie sich wirklich nicht schulmedizinisch behandeln lassen - bisher?
Grüße Morfessa
_________________
“Die Unwissenheit ist eine Situation, die den Menschen ebenso hermetisch abschließt wie ein
Gefängnis.” - Simone de Beauvoir
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 10/7/2008, 17:21  (Kein Titel)
 
sie hat bereits vor jahren brustkrebs schulmedizinisch behandeln lassen. ihr konflikt könnte
beides sein.............. vor langen jahren hat ihr partner sie sitzen lassen mit dem kind (ca. 28
jahre her), seit ca. 3 jahren lebt ihr kind im ausland. soweit dies.
sie kann vor schmerzen nicht mehr aufstehen. den rest deiner fragen kann ich leider nicht
beantworten.
gruss die frechin
 
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Hardy Neumann
Alter: 39
Anmeldetag: 28.12.2005
Beiträge: 314
Wohnort: Mechernich
 
Verfasst am: 10/7/2008, 18:14  (Kein Titel)
 
Hallo Frechin,
schön daß du angefangen hast mit uns zu sprechen!
Ich gehe davon aus daß deine Bekannte genau weiß warum sie Schmerzen hat
und wie lange sie etwa dauern werden. Auch der Arzt wird wissen worauf er
sich einläßt. Diese beiden Menschen sind kompetent genug in diesem
speziellen Fall um all deine Fragen ausreichend zu beantworten. Wir hier
können dich mit dem ganzen Fachwissen zuschütten und du wirst dann
wahrscheinlich nicht mehr durchblicken. Es könnte auch noch sein daß dich
die Antworten überfordern werden, gib dir Zeit zum Verstehen!
Ich versuche dir ein paar Ratschläge zu geben. Ob sie sinnvoll sind mußt
du wissen  
Solange du nur glaubst daß es einen Zusammenhang zwischen den 3 Ebenen
gibt hast du keine Gewißheit und dir muß die Behandlung deiner Bekannten
unglaubwürdig vorkommen.
Prüfe deinen Glauben! Prüfe du selbst ohne fremde Hilfe, ich bin sicher
daß du das kannst.
Achte auf die Personen die sich jetzt vielleicht in deine Prüfung
einmischen wollen.

Und was hältst du davon mal mit deiner Bekannten und evtl. mit ihrem Arzt
zu sprechen?
Hast du Angst man kann Schmerzen nicht überleben? Was ist in dir los wenn
du dich sorgst?
Was bedeutet es für dich wenn du diese Behandlung einfach nur beobachtest?
Freundlichen Gruß vom Hardy
_________________
Handele ich bio-logisch - bin ich ein Mensch
Handele ich logisch - bin ich nicht bio  
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 10/7/2008, 18:22  (Kein Titel)
 
hallo ardy,
danke dür deine antwort.
ich selbst habe mich vor 6 jahren FÜR eine operative behandlung meines
gebährmutterhalskrebs entschieden....................nach langen
gesprächen mit vielen ärzten (manche für op, manche gegen). die
entscheidung war nicht leicht, aber ich habe 2 kinder (erwachsen)
.................. und hänge am leben. aber die netscheidung war nicht
einfach.
mein glauben heißt immer noch. JEDE KRANKHEIT HAT EIN PSYCHISCHES PROBLEM.
soweit, so gut.
aber ich (oder meine bekannte) hab, bzw hat, doch eine verantwortung nicht
nur für sich selbst, sondern auch für kinder. oder?
 
--------------------------------------------------------------------------

Antje
Administrator
Geschlecht:
Anmeldetag: 17.08.2005
Beiträge: 2017
Wohnort: Bodensee
 
Verfasst am: 10/7/2008, 19:05  (Kein Titel)
 
Hallo Frechin,
auch von mir ein herzliches Willkommen.
« frechin » hat folgendes geschrieben:
>hallo,
>ich hab hier ganz lang und ganz viel gelesen. und viele andere
>internetseiten zur GNM. ich selbst glaube an einen starken zusammenhang
>zwischen körper und seele und suche bei eigenen erkrankungen als erstes
>eine psychische ursache. überzeugen kann mich das alles nicht.

Hm, das verwirrt mich jetzt ein wenig. Was kann dich nicht überzeugen?
Dein eigener Glaube an einen starken Zusammenhang zwischen Körper und
Seele?

Zitat:
>ich erlebe grad wie eine bekannte mit brustkrebs nach Hamer lebt
>(stirbt), sie leidet entsetzlich. niemand kann wollen, das heilung nur
>durch leid und schmerz möglich ist. das ist einfach unmenschlich.

Es ist gut, daß du dir um deine Bekannte solche Sorgen machst. Und,
natürlich möchte keiner nur durch Leid und Schmerz geheilt werden können.
Oft aber läuft die Heilung mit Schmerzen ab, dann gehen die meisten
Menschen zum Arzt und lassen sich eventuell dagegen etwas verschreiben.
Ist manchmal auch sinnvoll. Die Frage - da es hier um Brustkrebs geht -
ist aber, was meinst du wäre an einer schulmedizinischen Behandlung bei
Brustkrebs weniger schmerzhaft oder leidvoll? Die Chemo, wo die Leute sich
teilweise die Seele aus dem Leib kotzen, die Haare verlieren, oft
dauerhafte Nervenschädigungen und Sensibilitätsstörungen davon tragen?
Oder die Bestrahlung, wo das bestrahlte Gewebe so vernarbt und rigide
wird, daß es auf Dauer geschädigt bleibt? Oder die Brustamputationen,
Lymphknotenentfernungen, die dann oft zu Lymphstaus und Beeinträchtigungen
des Arms führen? Wenn man die Problematik, die hinter dem Brustkrebs
steht, schon gelöst hat oder bald löst, dann hat man eventuell auch in der
Schulmedizin eine geringe Chance, trotz der brutalen Therapien, schnell
durchzukommen und die Sache hinter sich zu lassen. Meist aber fängt der
Ärger mit den Therapien und der Schockdiagnose erst an. Es folgen weitere
Folgekonflikte und es wird weiter therapiert bis man dann austherapiert
ist. Prominentes Beispiel ist gerade Barbara Rudnik, sie läßt sich
schulmedizinisch behandeln, hat sogenannte Hirnmetastasen.
Man darf
'gespannt' sein, was noch kommt.
Neumedizinisch betrachtet, ist es - wie meine Vorgänger schon anmerkten -
wichtig, daß der Konflikt, der dahinter steckt, wirklich gelöst ist. Steht
deine Bekannte mit ihrer Meinung allein da, dann kommen sicher neue
Problematiken dazu, die den Heilungsverlauf nicht besser machen. Natürlich
kann die Sache schmerzhaft sein, aber das wäre sie schulmedizinisch auf
eine andere Art auch. Da wäre das für die meisten okay, weil; man tut ja,
was man kann... Du solltest die Entscheidung deiner Bekannten akzeptieren.
Wenn sie sich zurück zieht, ist das ja schon ein deutliches Zeichen, daß
sie sich nicht verstanden fühlt.
Wenn sie eine gute GNM-Therapeutin hat, sollte diese wissen, was zu tun
ist.

Zitat:
>grüße und gute wünsche an euch, sich dieser "behandlungsmethode" nie
>unterziehen zu müssen.

Ich wünsche auch keinem, daß er sich dem Goldstandard der Schulmedizin
unterziehen 'muss'.

Antje
_________________
Ein wahrer Sieger ist, wer immer seinem Herzen folgt!
 
--------------------------------------------------------------------------

Hardy Neumann
Alter: 39
Anmeldetag: 28.12.2005
Beiträge: 314
Wohnort: Mechernich
 
Verfasst am: 10/7/2008, 19:41  (Kein Titel)
 
Zitat:
>mein glauben heißt immer noch. JEDE KRANKHEIT HAT EIN PSYCHISCHES
>PROBLEM.

soweit, so gut.
Können wir etwas für dich tun um deinen Glauben zu verändern?

Zitat:
>verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für kinder.

Die Verantwortung für sich selbst ist etwas wichtigeres als die für die
Kinder. Ausgenommen sind Notsituationen oder Kinder die auf unbedingte
Fürsorge angewiesen sind. Aber die Natur hat vorgesorgt - solange die
Mutter das Kind ernährt ist sie in gewissem Umfang verantwortlich. Aber
das Kind sollte beizeiten selbst Verantwortung für sein Leben
wahrnehmen. Sonst würde es eines Tages evtl. verantwortungslos handeln.
Wollen wir das wirklich? Das hat nichts mit der Liebe einer Mutter für ihr
Kind zu tun!
Sind nur meine Gedanken - ich bin keine Mutter, keine Frau und auch (noch)
ohne Kinder.
_________________
Handele ich bio-logisch - bin ich ein Mensch
Handele ich logisch - bin ich nicht bio  
 
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Hardy Neumann
Alter: 39
Anmeldetag: 28.12.2005
Beiträge: 314
Wohnort: Mechernich
 
Verfasst am: 10/7/2008, 20:00  (Kein Titel)
 
Achtung offtopic! Bei Mißfallen ruhig löschen/vergessen!

Zitat:
>Goldstandard der Schulmedizin

sehr witzige Formulierung!
Tja da kommen pro schulmedizinisch Austherapierten ein paar Kilo zusammen,
wenn es wirklich wahr ist.
Wenn Gesundheit wirklich kostbar ist, wie kann man sie dann in Gold
aufwiegen, bzw. warum hat man selbst am Ende nicht das Gold in den Händen?

_________________
Handele ich bio-logisch - bin ich ein Mensch
Handele ich logisch - bin ich nicht bio  
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[*/QUOTE*]
.

ama

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 1108
Und wieder stirbt eine Frau wegen den Hamer-Irren
« Reply #2 on: July 14, 2008, 05:58:03 AM »

http://www.gnm-forum.com/board/viewtopic.php?t=2285&postdays=0&postorder=asc&start=15

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Antje
Administrator
Geschlecht:
Anmeldetag: 17.08.2005
Beiträge: 2017
Wohnort: Bodensee
 
Verfasst am: 10/7/2008, 20:07  (Kein Titel)
 
Zitat:
>aber ich (oder meine bekannte) hab, bzw hat, doch eine verantwortung
>nicht  nur für sich selbst, sondern auch für kinder. oder?

Ihr Kind ist erwachsen, soweit ich das verstanden habe, lebt sogar im
Ausland. Ich denke, deine Bekannte hat ihrem Sohn da keine Steine in den
Weg gelegt, aus Verantwortung, denn unsere Kinder müssen irgendwann ihr
eigenes Leben leben, so wie Eltern es auch müssen.
Und wenn du von Verantwortung sprichst: Meinst du, man handelt
verantwortungslos, wenn man sich neumedizinisch entscheidet und
verantwortungsvoll, wenn man sich für die Schulmedizin entscheidet?
Kein Schulmediziner wird dir die Garantie geben, daß du wieder gesund
wirst und das statistische 5-Jahres-Intervall überlebst. Was dann? In
diesen 5 Jahren steht es bei Brustkrebs ungefähr fifty-fifty,
vorausgesetzt, es kommen keine neuen Krebserkrankungen dazu... Wieviel
nach fünf Jahren noch leben, darüber gibt es keine belegte Statistik,
höchstens Hochrechnungen.

VG Antje
_________________
Ein wahrer Sieger ist, wer immer seinem Herzen folgt!
 
--------------------------------------------------------------------------

Harper
Techniker
Anmeldetag: 17.08.2005
Beiträge: 575
 
Verfasst am: 10/7/2008, 21:04  (Kein Titel)
 
« frechin » hat folgendes geschrieben:
>niemand kann wollen, das heilung nur durch leid und schmerz möglich ist.
>das ist einfach unmenschlich.

Geb ich Dir recht. Schöner und angenehmer wäre es ohne Leid und Schmerz.
Falls Dich mal die Nebenwirkungen einer Chemo interessieren:
Spezielle und oft verzögert einsetzende Nebenwirkungen sind Schädigungen
von:
* Herz
* Lunge
* Niere
* Leber
* Nervengewebe
* Haut
http://www.netdoktor.de/ratschlaege/untersuchungen/chemotherapie.htm
Klingt auch nicht sonderlich angenehm.
_________________
Wo andere kapitulieren, fühlen wir uns erst recht herausgefordert.
Die Kommentare von mir sind rein privater Natur und keine offizielle
Meinung des Forums oder seiner Betreiber, außer sie betreffen die Software
oder die Technik.
 
--------------------------------------------------------------------------

dyon
Geschlecht:
Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 137
 
Verfasst am: 10/7/2008, 23:10  (Kein Titel)
 
Zitat:
>In diesen 5 Jahren steht es bei Brustkrebs ungefähr fifty-fifty

Das ist aber nur bei Behandlung ohne Chemo der Fall. Mir kommt vor, dass
sich in den letzten Jahren möglicherweise tatsächlich etwas zum Guten
gewendet hat, dass die Chemotherpien weniger massiv durchgeführt werden.
Wenn es mehr Überlebende gibt, lässt sich dann auch besser Propaganda in
den Massenmedien für die ach so gute Chemotherapie machen.

The contribution of cytotoxic chemotherapy to 5-year survival in adult
malignancies.
Morgan G, Ward R, Barton M.
Department of Radiation Oncology, Northern Sydney Cancer Centre, Royal
North Shore Hospital, Sydney, NSW, Australia. gmorgan1@bigpond.net.au
AIMS: The debate on the funding and availability of cytotoxic drugs raises
questions about the contribution of curative or adjuvant cytotoxic
chemotherapy to survival in adult cancer patients.
MATERIALS AND METHODS: We undertook a literature search for randomised
clinical trials reporting a 5-year survival benefit attributable solely to
cytotoxic chemotherapy in adult malignancies. The total number of newly
diagnosed cancer patients for 22 major adult malignancies was determined
from cancer registry data in Australia and from the Surveillance
Epidemiology and End Results data in the USA for 1998. For each
malignancy, the absolute number to benefit was the product of
(a) the total number of persons with that malignancy;
(b) the proportion or subgroup(s) of that malignancy showing a benefit;
and
(c) the percentage increase in 5-year survival due solely to cytotoxic
chemotherapy. The overall contribution was the sum total of the absolute
numbers showing a 5-year survival benefit expressed as a percentage of the
total number for the 22 malignancies.
RESULTS: The overall contribution of curative and adjuvant cytotoxic
chemotherapy to 5-year survival in adults was estimated to be 2.3% in
Australia and 2.1% in the USA.
CONCLUSION: As the 5-year relative survival rate for cancer in Australia
is now over 60%, it is clear that cytotoxic chemotherapy only makes a
minor contribution to cancer survival. To justify the continued funding
and availability of drugs used in cytotoxic chemotherapy, a rigorous
evaluation of the cost-effectiveness and impact on quality of life is
urgently required.
PMID: 15630849 [PubMed - indexed for MEDLINE]
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15630849
 
 
_________________
_________________
 
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samadhi
Geschlecht:
Anmeldetag: 06.11.2007
Beiträge: 104
Wohnort: Süddeutschland
 
Verfasst am: 11/7/2008, 07:17  (Kein Titel)
 
Liebe frechin,
du schreibst weiter oben, wie verzweifelt die Angehörigen sind, da sie
sich nicht "helfen lässt". Meine Mutter hat die GNM bei ihrem Brustkrebs
komplett abgelehnt oder besser gesagt, keine lust, sich damit zu
beschäftigen. Sie wurde ausschließlich schulmedizinisch behandelt: OP,
Chemo und Bestrahlung ....
Ich kann dir sagen, ich habe noch NIE jemanden so leiden sehen, wie meine
Mama während der ganzen Jahre der "Bahandlung" und am Ende als sie im
Sterben lag. Und ich war auch verzweifelt, weil ich ihr nicht helfen
konnte, da sie sich nicht für die GNM interessierte.
So sieht die ganze Geschichte anders herum aus!
Liebe Grüße
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 11/7/2008, 09:06  (Kein Titel)
 
natürlich hat jede geschichte zwei seiten, das ist nichts neues. aber bei
GNM sind die angehörigen mehr oder weniger gezwungen NICHTS zu tun und nur
das leiden oder den schmerz mitzu(er)tragen. das verursacht wieder nur
neues leid...................
 
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GNM-Ulm
Moderator
Alter: 26
Anmeldetag: 18.09.2005
Beiträge: 946
Wohnort: Schwabenland
 
Verfasst am: 11/7/2008, 09:17  (Kein Titel)
 
Das alles hört sich nicht wirklich nach "Therapie" an, sondern nach einem
"Therapieversuch".
Wenn der Patient Schmerzen leidet, hängt dies meist mit dem aktiven
"Flüchtlingskonflikt" zusammen - etwas ist im therapeutischen Umfeld also
grundlegend schief gelaufen!
Hier kann die Familie beitragen indem sie nicht versucht zu "überzeugen"
und aggressiv eine Änderung zu erzwingen, sondern indem der Wunsch
respektiert und trotzdem ein möglichst angenehmes Umfeld gestaltet wird.
Eine "NM-Therapie" sieht anders aus.
Grüße
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 11/7/2008, 09:24  (Kein Titel)
 
wie denn?
diese frage ist ganz ehrlich gemeint. der sohn hat für seine mutter einen
pflegedienst organisiert, eine betreuung am wochenende. sie hat eine
NM-Therapeutin (wie kann er beurteilen, ob sie "gut" ist?).
 
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Antje
Administrator
Geschlecht:
Anmeldetag: 17.08.2005
Beiträge: 2017
Wohnort: Bodensee
 
Verfasst am: 11/7/2008, 10:23  (Kein Titel)
 
« frechin » hat folgendes geschrieben:
>natürlich hat jede geschichte zwei seiten, das ist nichts neues. aber bei
>GNM sind die angehörigen mehr oder weniger gezwungen NICHTS zu tun und
>nur das leiden oder den schmerz mitzu(er)tragen. das verursacht wieder
>nur neues leid...................

Ich denke, Frechin, du hast eine vollkommen falsche Vorstellung von GNM -
also nach der Devise, Nichtstun und Abwarten. Dem ist mitnichten so. Wie
Nick schon schreibt, kann die Familie sehr viel tun, indem sie z.B. ein
angenehmes Umfeld schafft, nicht nur sachlich, sondern auch emotional. Was
sonst könnte eine Familie tun, wenn es eine schulmedizinische Therapie
wäre? Auch nichts anderes. Das aber ist wohl die Problematik, daß
Unkundige meinen, GNM bestünde im Nichtstun, aber man möchte ja so gerne
etwas tun und bei einer SM-Therapie hat man das Gefühl, man könnte wohl
irgendwie mithelfen, mitfühlen oder nach den neuesten Methoden,
Medikamenten, Professoren und Kliniken suchen. Dann hat man etwas getan.
Dabei braucht deine Bekannte einfach nur ein gutes Umfeld, wo sie gesund
werden kann.
VG Antje
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Ein wahrer Sieger ist, wer immer seinem Herzen folgt!
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 11/7/2008, 10:38  (Kein Titel)
 
ich weiß nicht, warum ihr versucht, mir eine vollkommen falsche
vorstellung von GNM zu unterstellen. ich schreibe nirgendwo etwas von
"nichts-tun" oder "abwarten". ich denke, obwohl der sohn den weg seiner
mutter nicht versteht, hat er doch für sie ein gutes umfeld geschaffen und
auch wenn er nicht immer dort sein kann, menschen gefunden, die sich um
sie kümmern OHNE sie zur schulmedizin bekehren zu wollen
...................
ich unterstelle der frau, das sie hart an sich und ihren konflikten
arbeitet, was ich nicht verstehe, ist, das sie höllische schmerzen
erleiden muss. ich denke, auch an konflikten kann mann/frau schmerzfrei
besser arbeiten. und sage jetzt bitte keiner, nur der schmerz erzeuge
den "druck", um überhaupt an konflikten zu arbeiten.

gruß die frechin
 
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Antje
Administrator
Geschlecht:
Anmeldetag: 17.08.2005
Beiträge: 2017
Wohnort: Bodensee
 
Verfasst am: 11/7/2008, 11:06  (Kein Titel)
 
Zitat:
>...sie wollen helfen, hier der sohn, dürfen aber nicht...
>...aber bei GNM sind die angehörigen mehr oder weniger gezwungen NICHTS
>zu tun...

Ich habe jetzt mal nur zwei Textstellen von dir zitiert und auch sonst ist
der Tenor:
Schmerzen und (Mit)leiden, nichts tun können, dürfen.... Da steht ja auch
viel zwischen den Zeilen. Unterstellen will dir hier - glaube ich - keiner
etwas. Deine Ausführungen vermitteln doch aber: GNM heißt; Nichtstun und
Schmerzen und Leiden ertragen MÜSSEN, weil das zur Heilung gehört und wenn
man es neumedizinisch macht, wird man seiner Verantwortung gegenüber
seinen Angehörigen nicht gerecht. Wer von den Angehörigen übernimmt denn
die Verantwortung für schulmedizinisches Leiden, Schmerzen und eventuelles
Sterben?
Übernimmt dann irgend jemand dafür die Verantwortung? Deine Bekannte kann
nur für sich selbst die Verantwortung übernehmen, es übernimmt auch kein
Arzt, denn es ist ihr Körper, Ihre Krebserkrankung. Es ist perfide, dann
auch jemanden noch unter Druck zu setzen und zu sagen: Du hast
Verantwortung für deine Kinder oder wem auch immer. Sie ist ja wohl schon
arm genug dran.
VG Antje
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Angela
Administrator
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Beiträge: 973
Wohnort: Frankenland
 
Verfasst am: 11/7/2008, 11:18  (Kein Titel)
 
Hallo Frechin,
Zitat:
>hat er doch für sie ein gutes umfeld geschaffen und auch wenn er nicht
>immer dort sein kann, menschen gefunden, die sich um sie kümmern

ja, wie schön aber auch!!
Sag', merkst Du wirklich nicht, wie absurd sich das anhört: Er hat
Menschen gefunden, die sich um sie kümmern...!!
So..so...!
Was meinst Du, welchen Menschen hättest Du denn gerne um Dich herum, wenn
es Dir nicht gut geht, wenn Du gar Schmerzen hast?
Sicher jemanden von der nächsten Sozialstation, ja???
Wenn man in einer solchen Situation keinen Partner hat, weil das Leben
eben so gelaufen ist, wie es gelaufen ist, und wenn auch das Kind, oder
die Kinder, genug mit ihrem eigenen Leben zu tun haben, als dass sie sich
wirklich kümmern könnten, wen meinst Du, hätte man dann am liebsten um
sich herum, hmm???
Doch wohl jemanden, bei dem man sich auch einmal gehen lassen kann, bei
dem man einmal weinen und toben kann, aus dem empfundenen Schmerz und aus
dem Leid heraus, wo man einfach sich selbst sein kann, oder etwa nicht??
Es ist so seltsam, dass die nächsten Angehörigen, aber auch die nächsten
guten Freunde, die sich nicht selbst kümmern können oder wollen, immer am
dringendsten nach der "richtigen" Hilfe schreien, den oder die "Kranke"
immer dahin bringen wollen, das in ihren Augen "Richtige" zu tun...
Warum, entschuldige bitte diese Frage, investierst Du soviel Zeit in
dieses Forum auf der Suche nach Hilfe, anstatt dort zu helfen, wo es ganz
offenbar nötig ist?
Ich denke, Deine Bekannte weiß sehr gut, was sie will, was sie nun
braucht, und das ist unter anderem sicher, dass man sie sein läßt u n d
einfach für sie da ist!
Grüsse - Angela
_________________
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Oscar Wilde
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 11/7/2008, 11:38  (Kein Titel)
 
ich finde es nicht perfide, wenn ich eine mutter auf die verantwortung
gegenüber ihrem kind hinweise, die mutter erwartet ja auch von ihrem kind,
etwas verantwortung zu übernehmen (hier das organisieren von hilfe etc).
ich denke, verantwortung ist beidseitig, kinder sollen eltern kein leid
zufügen und eltern nicht ihren kinder.
und warum sagst du, die frau sei arm dran? laut ihrer NM-therapeutin ist
sie doch in der heilungsphase?
das beantwortet auch nicht meine frage nach der arbeit an konflikten unter
medikamenteneinnahme.................
die frechin
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 11/7/2008, 11:42  (Kein Titel)
 
an angela,
diese frau ist keine freundin von mir und wir hatten nie engen kontakt,
was mich aber nicht daran hindert, mich um sie zu sorgen.
und ich kann dir versichern, sie hat eine NM-therapeutin, einen
(allgemein)mediziner, der ihren weg zwar nicht für sich gehen würde, sie
aber auf ihrem wegt begleitet ohne zu drängen, eine krankenpflegerin, die
mitfühlend, ruhig und umsorgend ist.  
was soll also dieser ton?
 
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Angela
Administrator
Geschlecht:
Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 973
Wohnort: Frankenland
 
Verfasst am: 11/7/2008, 12:14  (Kein Titel)
 
Dafür, liebe frechin,
dass es nicht einmal eine gute Freundin von Dir ist, dass Du also nicht
wirklich Bescheid weißt, wie ihr Verhältnis zu ihrer Therapeutin z.B.
aussieht, oder auch einfach, was die Ursache ihrer "Erkrankung" war,
nimmst Du Dir recht viel heraus, wenn Du sie in ihrer Situation mit ihrer,
Deiner Meinung nach, vermeintlichen Verantwortung gegenüber ihrem Sohn
konfrontierst!
Ich an ihrer Stelle würde mir das Dir gegenüber verbitten!
Sorge Du Dich weiter, wenn Du das als Hilfe siehst, und lasse sie den von
ihr gewählten Weg gehen, soviel Respekt dürfte doch drin sein?
Angela
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Oscar Wilde
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 11/7/2008, 12:19  (Kein Titel)
 
hallo,
etwas mehr respekt vor mir bitte. du glaubst doch nicht ernsthaft, das ich
sie mit der verantwortung ihrem sohn gegenüber konfrontiert habe??
was ich hier suche, sind antworten für mich........................
antworten auf fragen zu einer therapieform, die mir bis dahin fremd war.
sehr hilfreich sind deine antworten da nicht.
die frechin
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[*/QUOTE*]

.

ama

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 1108
Und wieder stirbt eine Frau wegen den Hamer-Irren
« Reply #3 on: July 14, 2008, 05:58:33 AM »

http://www.gnm-forum.com/board/viewtopic.php?t=2285&postdays=0&postorder=asc&start=30

[*QUOTE*]
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Angela
Administrator
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Beiträge: 973
Wohnort: Frankenland
 
Verfasst am: 11/7/2008, 12:33  (Kein Titel)
 
.... und Du hast, engegen meinem Rat, noch nicht einen der
Brustkrebs-Threads hier angeklickt.......
Soviel zu Deinem Wissenwollen!!!
Angela
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Oscar Wilde
 
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Antje
Administrator
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Beiträge: 2017
Wohnort: Bodensee
 
Verfasst am: 11/7/2008, 12:40  (Kein Titel)
 
« frechin » hat folgendes geschrieben:
>ich finde es nicht perfide, wenn ich eine mutter auf die verantwortung
>gegenüber ihrem kind hinweise, die mutter erwartet ja auch von ihrem
>kind, etwas verantwortung zu übernehmen (hier das organisieren von hilfe
>etc). ich denke, verantwortung ist beidseitig, kinder sollen eltern kein
>leid zufügen und eltern nicht ihren kinder.

Du hast ja wirklich eine seltsame Vorstellung von Verantwortung und Moral,
Frechin. Wenn also deine Bekannte, die Therapie macht, die nach eurem
Gusto die richtige wäre, dann würde sie allen um sich herum kein Leid mehr
antun und Verantwortung zeigen? Da muß ich mal gleich überlegen, ob ich
meinen Vater auch auf seine Verantwortung hinweisen sollte und ihn unter
Druck setze, keine Betablocker oder Cholesterinsenker mehr zu nehmen, denn
das finde ich nicht gut und verantwortungslos. Nach der Lektür des Buches
"Die Cholesterinlüge", von einem Schulmediziner geschrieben, hatte er das
auch eine ganze Weile eingesehen und abgesetzt. Jetzt nimmt er es wieder
auf Anraten seiner Ärztin. Nie im Traum würde ich darauf kommen, ihm das
vorzuhalten oder auf seine Verantwortung zu pochen. Er ist erwachsen, so
wie ich auch.
Und auch du solltest dir die Frage stellen, in wieweit du einem
evenetuellen Wunsch deiner Kinder, sollten sie zur GNM wechseln,
nachkommen würdest und auf deine Überzeugungen verzichten würdest?

Zitat:
>und warum sagst du, die frau sei arm dran? laut ihrer NM-therapeutin ist
>sie doch in der heilungsphase?

Hm, sprachst du nicht von Schmerzen, Leiden, Schlappheit und Zurückziehen?
Meinst du damit fühlt sie sich wohl - deine Bekannte? Deine
Spitzfindigkeiten finde ich ganz bemerkenswert. Schön, daß du dich von der
scheinbar Ahnungslosen jetzt zur taffen Wortgewandten mauserst. Ich sehe,
das Thema fordert dich, wie schon so manchen in der Vergangenheit... Auch
Chemo und Bestrahlung heilt doch, oder? Da müssen die Patienten, anstatt
drunter zu leiden, doch vor Glück strotzen, denn sie werden ja bald wieder
gesund...

Zitat:
>das beantwortet auch nicht meine frage nach der arbeit an konflikten
>unter medikamenteneinnahme.................

Hattest du diese Frage explizit an mich gestellt und hatte ich irgendwo
gemeint, daß ich diese Frage beantworte? Sorry, ist mir untergegangen.
Außerdem, du hast viel gelesen die letzten Tage und kennst dich aus. Die
Frage wird in Dr. Hamers Schriften und auch hier im Forum sicher
beantwortet. Mal die Suche bemühen. Habe im Moment leider nicht die Zeit
für dich zu suchen.
VG Antje
_________________
Ein wahrer Sieger ist, wer immer seinem Herzen folgt!
 
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Vreni
Geschlecht:
Anmeldetag: 01.12.2007
Beiträge: 80
 
Verfasst am: 11/7/2008, 14:26  (Kein Titel)
 
Zitat:
>sehr hilfreich sind deine antworten da nicht.

Hallo Frechin,
ich finde es bemerkenswert, mit welchem Anspruchsdenken Du hier
auftrittst. Hier sind viele sehr bemüht auf Dich eingegangen und haben
sich Zeit genommen. Du hast hier m.E. sehr hilfreiche Antworten bekommen,
die Dich durchaus weiter bringen können... Man kann Dir hier Wege zeigen,
GEHEN musst Du selbst... Hier wird keiner versuchen, Dich zu überzeugen,
denn jeder respektiert DEINE Entscheidung, dass Du Dich (anscheinend)
nicht ernsthaft und in der Sache mit der GNM befassen möchtest.
Solltest Du Dich irgendwann doch selbst auf den Weg begeben oder den Weg
eines anderen begleiten wollen, findest Du hier sicher Menschen, die Dich
unterstützen.
Die Antwort auf die Frage, ob Du losgehen sollst, wirst Du in diesem
Thread niemals finden...
...was die Bekannte hat, kann hier keiner beurteilen, insbesondere weiß
man nicht, was sie empfindet.
Ich kann mir aber vorstellen, dass man, wenn man mutterseelenalleine ist
und der Sohn weit weg ist und er trotz schlimmer Schmerzen nicht mal
kommt, sondern einen Pflegedienst engagiert, man vielleicht (bestensfalls)
eine hängende Heilung hat, das heißt der bzw. die Konflikte sind nicht
endgültig gelöst.
Wenn hier nun schon von Verantwortung gesprochen wird, und man die
Bekannte so gut kennt, dass man über die Therapie informiert wird, dann -
nur so als Anregung - kann man durchaus was tun, man kann dem anderen
nämlich helfen, seine Konflikte zu lösen... Oft hilft es schon, wenn der
Betroffene einfach nur reden reden und nochmal reden kann...
Bevor man also darüber schimpft, dass Kranke unverantwortlich handeln,
sollte man als Gesunder doch vielmehr prüfen, inwieweit man selbst
verantwortlich gegenüber seinen Mitmenschen handelt...
Alles Gute
Vreni
 
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Hardy Neumann
Alter: 39
Anmeldetag: 28.12.2005
Beiträge: 314
Wohnort: Mechernich
 
Verfasst am: 11/7/2008, 17:12  (Kein Titel)
 
Hallo Frechin, ich empfinde mal daß hier heftig aneinander vorbeigeredet
wird.
Für frechin stellt es ein großes Problem dar was denn nun eigentlich
Schmerzen sind und warum man denn nichts tun kann/soll um die Schmerzen zu
dämpfen.
Schmerzen sind Symptome der Heilungsphase. Sie zeigen eindeutig auf die
Heilung, auf die konfliktgelöste Phase.

Und sie sollen das Organ/Körperteil ruhig stellen damit es in Ruhe
regeneriert werden kann.
Ich für meinen Teil nehme Schmerzen sehr ernst und freue mich auf die Zeit
danach.
Du bist doch diejenige die keine Schmerzerfahrung hat, deine Bekannte läßt
sich ganz bewußt darauf ein, sie scheut sich nicht diese Erfahrung
durchzumachen. Du bist anders, du bist davon überzeugt daß du solche
Schmerzen nicht aushalten kannst, stimmt's?
Es ist erwiesen daß die Lösung schwerwiegender biologischer Konflikte zu
einer schmerzvollen Heilung führt. Es geht eigentlich kein Weg dran
vorbei. Man hat zwar Alternativen, z.B. Heruntertransfomieren, aber das
ist keine Lösung des Konfliktes. Es sind Naturgesetze, kein Mensch kann
sich daran vorbeimogeln wie im alltäglichen Leben, wenn man mal nicht
erwischt wird.
Und es steht jedem frei bei großen Schmerzen zu klagen. Aber weißt du,
mir wäre es ziemlich gleichgültig wie groß die Schmerzen sind bei einem
Bekannten, das kann ich überhaupt nicht einschätzen ich kann sie garnicht
empfinden.
Und diese Bekannte von dir hat sich nun entschieden den
Schmerz auf sich zukommen zu lassen. Du kannst dir scheinbar nicht
vorstellen daß Schmerzen der Beginn eines neuen Lebensabschnitts sein
konnen?
Frechin, ich habe dir eine private Nachricht geschickt, hast du die schon
gelesen?
An alle anderen möchte ich den Hinweis geben:
Wir wissen nichts genaues aus erster Hand in diesem Fall! Wir können uns
tagelang streiten was richtig ist oder uns nur auf die Fragen einlassen
die frechin stellt. Ich denke wir sollten die Therapie der Bekannten nicht
weiter beachten und uns nur auf frechin konzentrieren und versuchen
herauszufinden was sie wirklich beschäftigt.
Ich befürchte, wenn wir so weitermachen mit dieser Diskussion, daß frechin
keinen akzeptablen Eindruck von diesem Forum bekommt. Ich erinnere mich an
einige Male bei denen erst Ruhe war wenn der Neuling keine Fragen mehr
stellte.
_________________
Handele ich bio-logisch - bin ich ein Mensch
Handele ich logisch - bin ich nicht bio  
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 11/7/2008, 17:15  (Kein Titel)
 
kopfschüttel...................
der sohn war schon mehrmals drei wochen am stück bei ihr, immer, wenn es
in der firma irgendwie möglich war, soviel dazu. und zu deinem (oder
eurem) einwurf, mann/frau hilft, wenn mann/frau reden und reden läßt. dem
widerspreche ich ja gar nicht. nur, es wird ein großes problem draus,
wenn die betreffende person das reden ablehnt und nur mit ihrer
therapeutin spricht.

und was den einwurf betrfifft, das ich nicht über (brust)krebs informiert
sei.......................woher willst du (ihr) das wissen? ich habe mit
krebs meine ganz eigenen erfahrungen, OP aber ohne chemo oder bestrahlung.
ich treffe hier wenig auf menschen, die mir helfen wollen zu verstehen,
schade.
alle gute die frechin
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 11/7/2008, 17:36  (Kein Titel)
 
an hardy,
ja nachricht hab ich erhalten, herzlichen dank. und geantwortet hab ich
grad eben.
die frechin
 
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Angela
Administrator
Geschlecht:
Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 973
Wohnort: Frankenland
 
Verfasst am: 11/7/2008, 17:54  (Kein Titel)
 
Hallo frechin!
Zitat:
>es wird ein großes problem draus, wenn die betreffende person das reden
>ablehnt und nur mit ihrer therapeutin spricht.

Die betreffende Person wird ihre Gründe haben, wenn sie nur mit ihrer
Therapeutin sprechen möchte, meinst Du nicht?
Wo ist das große Problem für Dich?
Vielleicht möchte sie ja keine guten Ratschläge, was sie tun oder lassen
oder einnehmen oder nicht einnehmen soll, mehr hören?

Zitat:
>ich treffe hier wenig auf menschen, die mir helfen wollen zu verstehen,
>schade.

Was konkret könnte Dir denn zu einem größeren Verständnis verhelfen?
Auch Dir alles Gute - Angela
_________________
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Oscar Wilde
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 11/7/2008, 18:03  (Kein Titel)
 
hallo angela,
als erstes (und ehrlich gesagt schon zum x-ten mal) niemand, auch nicht
der sohn, will die frau von ihrem weg abbringen. auch er will gespräche
mit ihr, um sie beide, um ihr verhältnis zueinander und vor allen dingen:
zum verstehen! mit wem soll er denn reden, wenn nicht mit seiner mutter?
wie kann er helfen, wenn er nicht versteht? wenn er zurückgestoßen wird?
und mir könnte vielleicht helfen, wenn mir hier nicht mißtrauen,
feindschaft und dummheit unterstellt würde. wenn ich mit meinen fragen und
sicher auch zweifeln ernst genommen würde. wofür ist ein forum denn da?
oder darf mann/frau hier nur teilnehmen, wenn mann/frau GNM-anhänger ist?

in der hoffnung auf einen nun anderen umgangston miteinander
die frechin
 
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Vreni
Geschlecht:
Anmeldetag: 01.12.2007
Beiträge: 80
 
Verfasst am: 11/7/2008, 18:18  (Kein Titel)
 
Hallo Frechin,
ich helfe Dir gerne zu verstehen, aber wenn Du WIRKLICH verstehen
möchtest, musst Du Dir Zeit nehmen, und zwar viel Zeit zum lesen und zum
verstehen.
Wenn Du Dich ernsthaft auf ein anderes Denken einlassen möchtest, dann
empfehle ich Dir zum Einstieg das hier:
http://www.infothek.at/verlag/zusatztexte/hamer1995.pdf
Und was die Medikamente angeht, so findest Du hier die Antworten:
http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Sonderpr/Medikation.htm
Wenn Du das gelesen hast und dann konkrete(!) Fragen hast (die wirst Du
sicher haben!),
antworte ich gern.
Und ich bin mir sicher, dass sich dann hier sehr viele finden, die Dir
helfen zu verstehen.
Viele Grüße
Vreni
 
--------------------------------------------------------------------------

Vreni
Geschlecht:
Anmeldetag: 01.12.2007
Beiträge: 80
 
Verfasst am: 11/7/2008, 18:25  (Kein Titel)
 
Zitat:
>und mir könnte vielleicht helfen, wenn mir hier nicht mißtrauen,
feindschaft und dummheit unterstellt würde. wenn ich mit meinen fragen und
>sicher auch zweifeln ernst genommen würde. wofür ist ein forum denn da?
>oder darf mann/frau hier nur teilnehmen, wenn mann/frau GNM-anhänger ist?

hallo frechin!
ich unterstelle dir nichts von dem! das problem ist nur, dass man nicht
mal eben die gnm erklären kann. es gibt einführende aufsätze, die sind
einige seiten lang, wenigstens die muss man schon selbst lesen, wenn man
wirklich verstehen möchte.
Man muss sich von allem frei machen, was man über Krankheiten (und der
Wirkungsweise von Medikamenten) gelernt hat, also versuchen bei Null
anzufangen und dann lesen.  
Und dann kann man hier auch auf Deine Zweifel eingehen...
Viele Grüße
Vreni
 
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Hardy Neumann
Alter: 39
Anmeldetag: 28.12.2005
Beiträge: 314
Wohnort: Mechernich
 
Verfasst am: 11/7/2008, 18:42  (Kein Titel)
 
Hall frechin,
ich habe noch einen 'Gedanken zu "sie will mit niemandem reden obwohl das
alle gerne würden"
Ich vermute daß sich deine Bekannte schützen will und aufreibenden
Diskussionen aufgrund von Unverständnis vermeiden. Eventuell ist sie sich
sicher daß in ihrem Umfeld keiner in der Lage ist wirklich zu verstehen
was sie gerade tut. Und damit ihr wirklich niemand in die Quere kommt
beugt sie dem mit Ablehnung vor.
Schau dir die Sache mal von oben an und frage dich:"Wem nützt das?
(eigenartige Verhalten)"
_________________
Handele ich bio-logisch - bin ich ein Mensch
Handele ich logisch - bin ich nicht bio  
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 11/7/2008, 18:54  (Kein Titel)
 
hallo hardy,
sicher will sie sich keiner "unnützen" diskussion ausssetzen (wer würde
das in ihrer situation wollen?), aber.....................
besteht nicht doch eine gewisse "verantwortung" gegenüber dem eigenen
kind? dort sollte vertrauen und liebe sein und dem sohn (weil ich ihn
besser kenne als sie) unterstelle ich das.
wenn die NGM heilung verspricht, wo ist das problem, dem eigenen kind
hoffnung zu geben, die mann/frau selbst hat?
ich bin vielleicht "zu mitfühlend" um das zu verstehn?
 
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Vreni
Geschlecht:
Anmeldetag: 01.12.2007
Beiträge: 80
 
Verfasst am: 11/7/2008, 19:18  (Kein Titel)
 
Hallo Frechin,
ich weiß nicht, was Deine Bekannte denkt und fühlt.
Aber ich war selbst schon in der Situation, dass ich mich nach einer
schulmedizinischen Panik-Diagnose nicht habe schulmedizinisch behandeln
lassen, was einen Angehörigen in große Sorge versetzte, da er die GNM
nicht kannte und der Schulmedizin vertraute.
Er hat mich (weil er es gut meinte) ständig mit seiner Skepsis
konfrontiert und ich habe mich dadurch zum einen nicht unterstützt gefühlt
und zum anderen hatte ich gleichzeitig ihm gegenüber ein schlechtes
Gewissen, weil er sich wegen meiner Gesundheit ja ernste Sorgen gemacht
hatte. Das war sehr kräfteraubend; die erste Zeit habe ich es ihm immer
wieder versucht zu erklären, aber aus seiner Angst heraus (er kannte bis
dahin ja nur die Schulmedizin) hat er immer wieder neue Gegen-Argumente
aus den Tiefen des Internets hervorgekramt, die ich alle nicht kannte und
dann stets (auch für mich) überprüft habe. Ich bin im zuliebe zu
verschiedenen Ärzten gegangen, (was letztlich übrigens dazu führte, dass
er irgendwann auch gegenüber der Schulmedizin skeptisch war, denn alle
Ärzte diagnostizierten was anderes...)
Kurzum: Diese Auseinandersetzungen waren sehr kräftezehrend, nach ein paar
Wochen habe ich irgendwann aufgehört, mit ihm darüber zu diskutieren, weil
es mir schlicht zu anstrengend war und ich mich zu schlapp dafür gefühlt
habe.
Viele Grüße
 
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 11/7/2008, 19:30  (Kein Titel)
 
danke vreni für diese ehrliche antwort.
sicher ist es nicht gut, in einer kräftezehrenden situation sich auch noch
zu "rechtfertigen", aber haben nicht auch angehörige ein recht auf
"mitgefühl"?
lieben gruß die frechin
 
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Angela
Administrator
Geschlecht:
Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 973
Wohnort: Frankenland
 
Verfasst am: 12/7/2008, 05:29  (Kein Titel)
 
Hallo frechin!
Zitat:
>aber haben nicht auch angehörige ein recht auf "mitgefühl"?

Von wem?
Ich meine, von wem möchte der Sohn jetzt gerne Mitgefühl haben für seine
Situation?
Von seiner Mutter?
Von uns hier?
Oder von Dir?
Grüße - Angela
_________________
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
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ama

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Und wieder stirbt eine Frau wegen den Hamer-Irren
« Reply #4 on: July 14, 2008, 05:58:56 AM »

http://www.gnm-forum.com/board/viewtopic.php?t=2285&postdays=0&postorder=asc&start=45

[*QUOTE*]
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frechin
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 19
 
Verfasst am: 12/7/2008, 05:49  (Kein Titel)
 
mitgefühl von allen fühlenden menschen. und das umschließt alle
..................dich, seine mutter, ihn, jedes lebewesen.
sicher ist seine mutter zur zeit am stärksten belastet, muß deshalb jeder
andere (in ihrer umgebung) ohne mitgefühl sein? warum wird aus seinem
unverständnis (was nichts mit der liebe zu seiner mutter zu tun hat) hier
etwas negatives? warum muß er sich verantworten, weil er nicht ständig da
sein kann? warum ist eine rundum- pflege für seine mutter etwas negatives?
er selbst muß unter anderem erstmal das geld für die betreuung der mutter
verdienen, sich selbst hat er schon weit nach "hinten" gestellt.
einen schönen samstag wünscht die frechin
 
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Angela
Administrator
Geschlecht:
Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 973
Wohnort: Frankenland
 
Verfasst am: 12/7/2008, 07:04  (Kein Titel)
 
Hallo frechin!
Du fragtest, ob nicht auch Angehörige ein Recht auf Mitgefühl hätten.
Und ich fragte Dich, von wem der Sohn in diesem Fall Mitgefühl haben
möchte.

Zitat:
>aber haben nicht auch angehörige ein recht auf "mitgefühl"?

Von wem?
Ich meine, von wem möchte der Sohn jetzt gerne Mitgefühl haben für seine
Situation?
Von seiner Mutter?
Von uns hier?
Oder von Dir?

Zitat:
>sicher ist seine mutter zur zeit am stärksten belastet, muß deshalb jeder
>andere (in ihrer umgebung) ohne mitgefühl sein?

Das sagte doch niemand! Ich verstehe den Sinn dieser Frage nicht!

Zitat:
>warum wird aus seinem unverständnis (was nichts mit der liebe zu seiner
>mutter zu tun hat) hier etwas negatives?

Nein, nein, dass er die GNM nicht versteht, hat nichts mit der Liebe zu
seiner Mutter zu tun, natürlich nicht, aber wenn sie sich abgrenzt, wenn
sie nicht mit ihm über ihren Weg sprechen möchte, dann ist das doch ihre
Sache, oder nicht?
Das wird sie sicher nicht ohne Mitgefühl für ihn tun, sondern aus dem
Wissen heraus, dass sie es im Moment nicht ertragen kann, sich mit
gutgemeinten Ratschlägen von seiten ihres Sohnes auseinanderzusetzen.

Zitat:
>warum ist eine rundum- pflege für seine mutter etwas negatives?

Siehst Du, wenn Du dies hier gelesen hast:
http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Sonderpr/Pankreas.htm

Zitat:
Allerdings gilt auch hier: Vorsicht bei gleichzeitig vorkommendem SYNDROM
mit Nierensammelrohr-Karzinom, einem sog. Flüchtlings- bzw.
Existenz-Konflikt, oder Konflikt des Alleingelassenseins, Konflikt des
sich unversorgt bzw. schlecht versorgt Fühlens, bzw. Angst vor dem
Krankenhaus, etc.

Zitat Ende
Und wenn Du dann auch dies hier gelesen hast:
http://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Sonderpr/Niere.htm

Dann wirst Du Nick's Bemerkung weiter oben verstehen!
Den Konflikt des "Mutterseelen-allein-gelassen-werdens" kann jeder von uns
erleiden, die Oma, wenn sie ins Altersheim muss, die Freundin, wenn sie
ins Krankenhaus muss, Deine Bekannte, wenn sie mit niemanden in ihrer
Familie über ihre Entscheidung sprechen kann und sich alleine fühlt. Da
mag die Rundum-Versorgung noch so großartig sein, sie fühlt sich dennoch
alleine gelassen!
Wie Nick schon schrieb, deuten so massive Schmerzen auf das Syndrom hin,
d.h., dass mit diesem Existenzkonflikt alle SBSse ungleich dramatischer
verlaufen können, es kann bis zu 10x mehr Wasser sowohl am Organ, als auch
im Gehirn eingelagert werden, was oft zu Komplikationen und sehr viel
stärkeren Schmerzen führt.
Ich hatte ebenfalls mal eine gute Bekannte, die ebenfalls Brustkrebs
hatte. Sie kannte die  GNM und handelte entsprechend
}..., aber sie
konnte mit niemanden in ihrer Familie, weder mit ihren Kindern, noch mit
ihrem Mann über die GNM reden, denn die "wußten" alle schon, und zwar ohne
sich auch nur ansatzweise damit beschäftigt zu haben, dass Hamer ein
Scharlatan und die GNM Humbug ist.
Sie erlitt einen Existenzkonflikt, weil sie sich in ihrer Familie
mutterseelenallein gelassen fühlte.
Ihr Mann bat sie dann, weil auch sie sehr starke Schmerzen im Brust-und
Armbereich hatte durch das verstärkt eingelagerte Wasser, und nur noch im
Liegestuhl halb aufrecht schlafen konnte,
sehr eindringlich, doch ins
Krankenhaus zu gehen und sich dort endlich "behandeln" zu lassen, E R
würde ihre Schmerzen nicht mehr aushalten....
Sie tat ihm den Gefallen und starb dort noch in der ersten Nacht.
In der Heilungskrise, der sogenannten epileptoiden Krise, kann eine
einzige Morphiumspritze tödlich sein!

Und die Gefahr ist mit Syndrom noch sehr viel größer!
Und nun nehme diesen Beitrag nicht als Kritik, bitte, sondern als Hinweis
darauf, was es alles zu verstehen und zu bedenken gibt!
Schön wäre es sicher, der Sohn würde sich, um seine Mutter besser zu
verstehen, mit der  GNM auseinandersetzen, anstatt sich um seine Mutter zu
sorgen, die wahrscheinlich sehr genau weiß, was sie tut.
Grüsse - Angela
_________________
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Oscar Wilde
 
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Vreni
Geschlecht:
Anmeldetag: 01.12.2007
Beiträge: 80
 
Verfasst am: 12/7/2008, 08:14  (Kein Titel)
 
Zitat:
>warum wird aus seinem unverständnis (was nichts mit der liebe zu seiner
>mutter zu tun hat) hier etwas negatives? warum muß er sich verantworten,
>weil er nicht ständig da sein kann? warum ist eine rundum- pflege für
>seine mutter etwas negatives? er selbst muß unter anderem erstmal das
>geld für die betreuung der mutter verdienen, sich selbst hat er schon
>weit nach "hinten" gestellt.

Hallo Frechin,
ich habe langsam das Gefühl, dass in Wahrheit der Sohn ein schlechtes
Gewissen hat und SELBST meint, sich rechtfertigen zu müssen. Deinen
Beiträgen entnehme ich förmlich den Hilferuf danach, dass irgendwer hier
schreibt, dass der Sohn "gerechtfertigt" ist und alles richtig macht. Denn
Vorwürfe macht hier keiner!!! Du verstehst das nur so...
Es geht hier im Grunde nicht mehr um die GNM, sondern um die
philosophische Frage, inwieweit man sein eigenes Ego, sein eigenes Ich,
seine eigenen Bedürfnisse hinter das Ego, hinter die Bedürfnisse eines
anderen stellen kann/will/soll.
Diese Frage ist höchstpersönlich und muss jeder für sich selbst
entscheiden. Richtig oder falsch in einem objektiven Sinne gibt es nicht.
Wenn Du meinst, dass das Mitgefühl der Angehörigen Vorrang hat, dann
handele danach, setzte Deine Ansprüche durch und kämpf dafür. Dann ist
genau das das Richtige für DICH.
Es ist auch Dein gutes Recht, hier verständnissvolle Äußerungen
einzufordern. Aber jeder hier hat wiederum das Recht, Dir dieses Bedürfnis
nicht zu befriedigen, wenn es der EIGENEN persönlichen, subjektiven
Vorstellung von dem, was man für richtig oder falsch hält widerspricht.
Jeder muss sich in letzter Konsequenz letztlich (nur) seinem eigenen
Gewissen verantworten.
Man kann diese Letztverantwortung nicht auf andere verlagern.
Ihr seid alle in einer schlimmen Situation, weil ihr alle für den jeweils
anderen das beste wollt und es sicher nur gut meint. Aus einer objektiven
Sichtweise heraus ist "gut gemeint" aber oft nicht "gut gemacht", das gilt
für alle Beteiligten.
Kurzum: Alle haben ihre Bedürfnisse und Befindlichkeiten. Wie man selbst
seine eigenen Bedürfnisse mit (widersprechenden) Bedürfnissen anderer in
Ausgleich bringt, welchen Bedürfnisse man den Vorrang einräumt, MUSS JEDER
SELBST ENTSCHEIDEN.
Was insbesondere Angela Dir hier aufzeigt ist der wahrscheinliche Verlauf
einer "Krankheit", wenn ein Patient sich mutterseelenalleine fühlt. Wenn
man um diese Möglichkeiten weiß, muss man widerum persönlich entscheiden,
ob man sich so verhalten möchte, dass der Patient sich möglichst nicht
mutterseelenalleine fühlt oder nicht.
Wenn man dieses Verhalten nicht aufbringen kann oder will, ist das als
höchstpersönliche Entscheidung von allerwelt zu respektieren und zu
achten.
Keiner will hier irgendwem Schuld für irgendwas geben. Hier werden
lediglich wahrscheinliche Kausalzusammenhänge aufgezeigt.
Weder Du noch der Sohn tragt "Schuld" an der Krankheit der Patientin. Das
einzige, was ich Euch wirklich empfehle ist, dass Ihr Euch ernsthaft
fragt, inwieweit IHR SELBST Euch irgendwann "die Schuld" geben würdet...
Nur darauf kommt es an. Kein Mensch ist für das Wohlergehen oder die
Gesundheit eines anderen verantwortlich.

Keiner hier verurteilt Euch oder will Euch kritisieren. Wer sich hinsetzt und viel schreibt, will
auch nur helfen und meint es gut!
So wie Du Dich hier fühlst, fühlt sich vielleicht auch die Bekannte...
Das meine ich wieder nicht als Schuldzuweisung oder Kritik, nur als
Anregung zum Nachdenken...
Alles Gute
Vreni
 
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StefanO
Geschlecht:
Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 440
 
Verfasst am: 12/7/2008, 11:08  (Kein Titel)
 
Liebe Frechin, liebe Mitlesende und Mitschreibende,
danke Vreni, dass Du es auf diese entscheidende, philosophische Frage
gebracht hast, wo der Hase im Pfeffer liegt. Und in solchen Krisenmomenten
wird die Tätigkeit von Philosophen, die schon von Anfang der Geschichte
von den Praktikern als "Hans-Guck-in-die-Luft" und weltfremd verspottet
wurden, aufeinmal ganz real und konkret. Klar, ein Mensch, der über die
Alltagserkenntnis hinaus denken will, das Unmögliche mindestens zu denken
versucht, der verliert schon mal seinen eigenen Alltag aus den Augen,
fällt vielleicht wie Thales in einen Brunnen, oder weiß nicht, wie die
Kaffeemaschine zu bedienen ist. Aber dafür kann er bei Problemen, die im
Alltag normal nicht auftreten, eher erkennen, woran es wirklich liegt.
Ich bin gerade dabei eine Geshichte zu schreiben, die das veranschaulichen
könnte. Die ist aber noch nicht fertig. Daher als Theorie vorne weg:
Der Sohn liebt die Mutter und will sie nicht verlieren, obwohl er weiß,
dass jeder Mensch einmal sterben muss, in der Regel die Eltern vor den
Kindern. Die Mutter ist sich persönlich sicher, welches der beste Weg im
Umgang mit der Krankheit und Lebensbedrohung ist.
Dieser Weg ist mit viel Leid für die Mutter verbunden, das sie aber in
ihrer Sicherheit über die Richtigkeit (die noch nicht einmal vom Erfolg
abhängen muss) auf sich nehmen will. Der Sohn aber kann seine Mutter so
nicht leiden sehen, zumal er weder von der Richtigkeit noch von der
Erfolgschance überzeugt ist.
Die Mutter will ihren Weg der Wahrheit gehen. Der Sohn will die Mutter
ihren Weg gehen lassen, auch wenn er diesen Weg nicht als Wahrheit
erkennen kann. Die Mutter ist sich sicher, dass sie ihren Weg durch die
Begleitung ihres Sohnes leichter und vielleicht sogar erfolgreicher gehen
könnte; will aber (aus Liebe?) ihren Sohn schützen, vor dem Mitleid und
den Schmerzen und der Schmach, den dieser Weg beinhaltet. Deshalb bricht
sie den Austausch mit ihm ab.
Der Sohn will der Mutter helfen und ihren Willen respektieren, ihr also
Unterstützung für den Weg anbieten. Aber gleichzeitig häufen sich für ihn
die Eindrücke, dass die Mutter sich verlaufen hat. Soll er nun den Irrweg
mitgehen? Oder macht er sich schuldig, wenn er ihr auf einem falschen Weg
noch hilft?
Da es keine Sicherheit über den richtigen Weg gibt (geben kann?),
entscheidet er sich, der Mutter auf ihrem Weg zu helfen, auch unter dem
Opfer des Mitleids und unter der Selbstaufgabe seiner Wahrnehmung zu
handeln. Die Mutter will jedoch ihren Sohn weiter schützen und dieses
Opfer nicht annehmen, obwohl sie es so dringend brauchen könnte. Der Sohn
sieht, wie sich die Mutter quält, auch weil sie jetzt nicht weiß, was sie
machen soll, die Hilfe annehmen oder ablehnen.
Es lieben sich also zwei und können gerade wegen einer
verantwortungsvollen Liebe zueinander nicht kommen. Tragisch? Ja,
menschliche Tragik, auflösbar in dem gnadenvollen Verständnis von Liebe.
Die Mutter nimmt die Gnade an, dass sie ihren Sohn nicht (mehr) schützen
kann und braucht. Der Sohn nimmt die Gnade an, dass es unabhängig von dem
Ergebnis, ob er seine Mutter früher oder später verliert, sein Leben Sinn
hat und behält, dass die Gnade der Endlichkeit oder auch die Gnade der
Ewigkeit in der Person darin liegt, dass er umso mehr eine Mutter gehabt
haben wird, umso mehr er ihr in dem "Du", der ewigen Person, begegnet sein
wird, der Person, die sich nicht zum Objekt von (Verlust-)ängsten oder
Theorien hat machen lassen, sondern ihren, ihren eigenen Weg mit Würde
gegangen ist. Die Gnade in der Ewigkeit des Subjekts (Subjekt= das
Darunterliegende, also Begründende) zu erkennen, dass es keine größere
Liebe gibt, als die Mutter auf ihrem Weg im Ich-Du-Verhältnis zu
begleiten, ihr ggf. auch zu helfen, dass sie nicht von anderen zu einem
Ich-Es genötigt wird, aber nicht darüber hinaus sie zum "Es" seiner Ängste
und seiner Vorstellungen zu machen. Die Krankheit, die Prognose oder die
Wahrnehmung der Nähe des zeitlichen Endes, die von Anfang an im Leben
enthalten ist, in der Liebe dadurch zu überwinden, dass sie - die
Krankheit, das Wissen um den Tod - das Subjekt nicht zum Objekt machen
kann, dass sie die Person, als Person nicht zerstören kann, ihren Körper
vielleicht, aber nicht das, was sie ewig macht, dass sie Teil dieses DUs
ist, diese DUs, das der Schöpfer ist, der jeden einzelnen von uns in
allem, dem wir im DU begegnen, gegenüber tritt.
Die Hoffnung ist, dass durch unser Subjekt-Sein, unsere Fähigkeit im DU
allem und jeder Situation unvoreingenommen begegnen zu kommen, sich auch
objektiv die besten Entscheidungen einstellen.
Liebe Grüße, StefanO
 
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Antje
Administrator
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Verfasst am: 12/7/2008, 13:08  (Kein Titel)
 
Danke, Stefan.
Antje
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Ein wahrer Sieger ist, wer immer seinem Herzen folgt!
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ama

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Und wieder stirbt eine Frau wegen den Hamer-Irren
« Reply #5 on: September 08, 2008, 11:48:58 AM »

Wieviele Tote soll es denn noch durch diesen Haufen Irrer geben?

Irre, die lügen und betrügen:


Angela:


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In der Heilungskrise, der sogenannten epileptoiden Krise, kann eine
einzige Morphiumspritze tödlich sein!

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[*/QUOTE*]



Irre, die lügen und betrügen, und dann auch noch jede Verantwortung für ihr Tun leugnen:

Vreni:


[*QUOTE*]
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Kein Mensch ist für das Wohlergehen oder
die Gesundheit eines anderen verantwortlich.

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[*/QUOTE*]



Für Falschparken wird man übrigens verknackt, für Kranke um die Ecke bringen dagegen nicht. Deutschland ist eine wunderbare Welt des Wahnsinns...
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« Last Edit: September 08, 2008, 11:51:26 AM by ama »
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Brigitte

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Tambora

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Und wieder stirbt eine Frau wegen den Hamer-Irren
« Reply #7 on: November 08, 2008, 07:11:22 AM »

Ist der Thread gesichert? Lange wird der sicherlich nicht mehr in dem Forum stehen.
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ama

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Und wieder stirbt eine Frau wegen den Hamer-Irren
« Reply #8 on: November 09, 2008, 11:43:51 AM »

Sowas sollte jeder sichern.

Keine Gnade für die Täter!
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Tambora

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Und wieder stirbt eine Frau wegen den Hamer-Irren
« Reply #9 on: November 09, 2008, 01:09:27 PM »

Das habe ich schon gemacht.
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ama

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Und wieder stirbt eine Frau wegen den Hamer-Irren
« Reply #10 on: November 10, 2008, 10:01:19 AM »

Ich kopiere das aus einem anderen Thread hier rein. Ich hatte wegen der Lesbarkeit einen neuen Thread aufgemacht.


An dieser Stelle füge ich es ein, weil es das Ende eines Lebens zeigt. Ein furchtbares Ende. Das Ende eines Menschen, der belogen und betrogen wurde. Eines Menschen, der seinen Freunden geglaubt hat. Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr.


Wieder ist eine Frau unter grausamsten Qualen gestorben:

http://www.gnm-forum.com/board/viewtopic.php?p=28400#28400

[*QUOTE*]
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Brustkrebs - Psych. Ursache?

GNM-Treffpunkt Foren-Übersicht »  Fragen zu Sinnvollen Biologischen
Sonderprogrammen - sogenannten Krankheiten » SBS - Brust

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Vreni
Moderator
Geschlecht:
Anmeldetag: 01.12.2007
Beiträge: 92
 
Verfasst am: 12/7/2008, 17:47  (Kein Titel)
 
Hallo Stefan!
Wunderschöne Worte! Du bist ja richtig poetisch  
Liebe Grüße
Vreni
 
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StefanO
Geschlecht:
Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 479
 
Verfasst am: 13/7/2008, 19:39  (Kein Titel)
 
Ich weiß nicht, wie poetisch ich bin, Vreni, aber trotzdem danke: hört
sich gut an
Ich weiß, dass ich leidgeprüft bin und bei meinen eigenen Zeilen über
meine Erfahrungen mit meiner Mutter heulen könnte, oft genug habe ich es
getan. Jetzt weiß ich mehr, aber gut machen kann ich nichts mehr, die
Vergangenheit ist vorbei. Aber auch wenn meine Mutter nicht mehr hier auf
Erden lebt, kann ich ihr dennoch in dem demütigen, persönlichen
Weitergeben der an ihr gewonnenen Erkenntnis dienen - und in der Buße auf
Gnade hoffen.
Gott helfe mir.
Bis bald und danke für Dein Danke Antje! Es bedeutet mir viel.
Euer StefanO
 
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frechin
Geschlecht:
Anmeldetag: 08.07.2008
Beiträge: 33
 
Verfasst am: 7/11/2008, 21:21  (Kein Titel)
 
gehofft, geglaubt, gekämpft..............................
und doch verloren.

meine bekannte ist heute morgen verstorben.
ich bin wütend und traurig.
die frechin
_________________
sei freundlich zu unfreundlichen menschen, sie brauchen es am meisten.
 
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Angela
Administrator
Geschlecht:
Anmeldetag: 19.09.2005
Beiträge: 1099
Wohnort: Frankenland
 
Verfasst am: 8/11/2008, 07:34  (Kein Titel)
 
Das tut mir sehr Leid, frechin!
Deine Wut und Deine Trauer kann ich gut verstehen, glaube mir.
Vielleicht möchtest Du hier noch mitteilen, wie die letzten Lebenstage
oder -wochen Deiner Bekannten ausgesehen haben?

War sie zuhause? Oder im Krankenhaus?
Sicher warst Du doch an ihrer Seite und hast sie ein Stück begleiten
können?
Manchmal ist es hilfreich, sich seine Gefühle von der Seele zu
schreiben...

Viele Grüsse - Angela
_________________
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Oscar Wilde
 
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morfessa
Geschlecht:
Alter: 44
Anmeldetag: 18.04.2008
Beiträge: 66
Wohnort: Süddeutschland
 
Verfasst am: 8/11/2008, 10:40  (Kein Titel)
 
Hallo frechin,
auch von mir herzliches Beileid... ich weiß ein blöder Spruch - hilflos...
aber er soll zeigen das ich Dich verstehen kann...
wenn Du darüber schreiben kannst würde mich auch sehr interessieren wie
genau das Ganze ab Juli abgelaufen ist...

liebe Trostgrüße - Morfessa
_________________
“Die Unwissenheit ist eine Situation, die den Menschen ebenso hermetisch abschließt wie ein
Gefängnis.” - Simone de Beauvoir
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Und jetzt ist sie tot. Gestorben am 7.11.2008.

[*QUOTE*]
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"meine bekannte ist heute morgen verstorben."
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[*/QUOTE*]



Und dann steht das Mörderpack rum und feiert sich und seine "Gefühle":

[*QUOTE*]
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"würde mich auch sehr interessieren wie
genau das Ganze ab Juli abgelaufen ist..."

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[*/QUOTE*]


So richtig ganz großes Kino:

[*QUOTE*]
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Vielleicht möchtest Du hier noch mitteilen, wie die letzten Lebenstage
oder -wochen Deiner Bekannten ausgesehen haben?

War sie zuhause? Oder im Krankenhaus?
Sicher warst Du doch an ihrer Seite und hast sie ein Stück begleiten
können?
Manchmal ist es hilfreich, sich seine Gefühle von der Seele zu
schreiben...

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[*/QUOTE*]




Diese Dinge laufen PLANMÄSSIG ab! Die Täter haben Erfahrung, sie machen das seit mehr als zehn Jahren.

Hunderte Menschen sind wegen ihnen qualvoll gestorben.

Es ist Mord.
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