TG-1 * Transgallaxys Forum 1

Pages: [1]

Author Topic: Ein neues Wundermittel?  (Read 1755 times)

Humungus

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 18
Ein neues Wundermittel?
« on: July 13, 2008, 02:02:23 PM »

Hilft DMSA auch gegen zudringliche Quacksalber?

http://www.toxcenter.de/dmsa-ampullen/
("Das einzig wirkungsvolle Mittel gegen Alzheimer")

http://www.naturheilpraxis-bornemann.de/patienteninfo/schwermetallausleitung.html

("DMSA durchdringt sogar die Blut-Hirnschranke und dient der Quecksilberausscheidung von intrazellulär eingelagertem Quecksilber!")
Logged
Ironie und Zynismus sind die gewaltigen Palliative unüberwundenen Leides.

ama

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 1128
Ein neues Wundermittel?
« Reply #1 on: July 13, 2008, 04:21:34 PM »

Das Toxcenter kann ich nicht ernst nehmen. Was Bornemann schreibt, klingt zum größten Teil vernünftig, das heißt seinen Warnungen vor allen möglichen Methoden.

(Ob das mit DMSA und der Blut-Hirn-Schranke stimmt, weiß ich jetzt nicht.)


Die Langzeitentgiftung ist eine Sache für sich... Ich bin da ein entschiedener Anhänger von "viel Gemüse".

Das Ausschwemmen von Schwermetall muß das Metall ja erst einmal auslösen. Dabei schwimmt es im Körper herum und kann sich auch woanders anlagern. Die von Bornemann genannten Stellen im Mund: Wie soll DA wohl ausgeschwemmt werden, zum Beispiel in den Zähnen?

Der Witz des Ganzen ist ohnehin, daß das beim ATMEN in den Körper gelangende Quecksilber das eigentlich gefährliche ist. Sind die Amalgamfüllungen raus, gibt es DIESE Belastung aus dem Mund nicht mehr.

Also beseitigt das Entfernen der Füllungen EINE Gefahrenquelle. Wobei das Quecksilber nicht das einzige Metall ist. Silber ist doch auch noch da. (Fast) alle reden immer vom Quecksilber, aber die anderen Metalle sind auch allesamt giftig.

http://www.ariplex.com/ama/ama_av1.htm ist meiner Meinung nach noch immer der einzige brauchbare Text über Amalgamfüllungen. Da steht auch was über DMPS und DMSA drin. Das sind nämlich alles andere als eindeutige Nachweismethoden. Erst dann, wenn damit wirklich HOHE Werte nachgewiesen werden, hat man etwas Greifbares.

Leider sind die kanadischen Studien zu Amalgam getrübt durch etliche Merkwürdigkeiten der Herren, die diese Studien gemacht habe. Die Details habe ich inzwischen allerdings vergessen.
.
« Last Edit: July 13, 2008, 08:40:49 PM by ama »
Logged
Pages: [1]