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Author Topic: Wenn der Zahnarzt mit dem Preßlufthammer lustvoll stöhnt...  (Read 2228 times)

ama

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Daß die Hamer-Irren nicht gerade von der Intelligenz geküßt wurden, ist bekannt. Wie sehr sie deswegen auf dem Zahnfleisch gehen, sieht man hier...

http://www.faktor-l.de/viewtopic.php?f=23&t=2347

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Naturnah-Nachlese

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Naturnah-Nachlese

von Kora » 12.04.2009 13:07
Ich möchte den Organisatoren, dem Team und den Beteiligten vom Naturnah-Seminar 2009 hier nochmal herzlich danken für das Engagement, die Neue Medizin, deren Verständnis und Verbreitung weiter zu bringen durch authentische Erfahrungsberichte und Kommunikation abseits von Kampf!
Eigene Eindrücke, Neuverständnis von speziellen Zusammenhängen, interessante Detailinfos, durch meinen persönlichen Filter aufgenommen, möchte ich bei Interesse schon gerne mit-teilen.

Spektakulär unspektakulär und damit sympathisch kam beispielsweise der praktizierende Zahnarzt und Mitglied des wissenschaftlichen Komitees der ALBA, Dr Gianni Gianella, rüber.
Er wendet die "ganz normalen" Werkzeuge und Techniken seines Berufsstandes an (Zahnstein entfernen, Füllungen, und säubern) in dem Bewusstsein, dass der richtige Zeitpunkt im Prozess den Unterschied zwischen Retraumatisierung und Verhinderung von (oft mechanisch bedingten) Rezidiven und Störungen ausmacht.
So vermittelt er Gelassenheit und richtet sich in seinen Eingriffen nach den Bedürfnissen und der "Mündigkeit" des Patienten.

Im Zahnbereich wurden die Konfliktinhalte so spezifiziert:
- Zahnschmelz (erfahrungsgemäss nicht sensibel trotz ektodermalen Ursprungs): Nicht zubeissen dürfen
- Dentin, auch Kieferknochen: Nicht zubeissen können (SWE)
- ektodermale Mundschleimhaut: etwas loswerden (ausspucken) wollen (Nest/Partner-Bezug von re und li)
- entodermale Mundschleimhaut: re. etwas aufnehmen, li. etwas loswerden oder vermeiden wollen (Brockenkonflikt)

Überempfindlichkeit (warm-kalt) der Zähne ist meist Folge von zu viel oder verkehrtem Zähneputzen wegen Riefenbildung.

Zahnstein kann durch Reizung des Zahnfleisches für nicht-endenwollende Heilungsphasen sorgen. Dieser sollte entfernt werden, aber mit Mass, so dass der Zahn nicht abgetragen wird.

Lose Zähne durch Osteolysen im Zahnwurzel-Kieferbereich können durch eine Brücke mit hartem Zahnzement permanent fixiert werden, was mechanische Konfliktrezidive verhindert.

Bei Karieslöchern verstärkt der Zahn nach Konfliktlösung die unten verbliebene Dentinschicht. Daher sollte auf Schmerz (Zeichen der Reparaturphase) nicht gleich gebohrt werden, sondern provisorisch gefüllt, bis der Erhärtungsprozess nach ein paar Wochen abgeschlossen ist. Dann kann eine permanente Füllung zum Zweck der Stützung der Zahnwände erfolgen.

Auch bei Nekrose der Zahnpulpa wird nicht gleich alles ausgebohrt und gereinigt, sondern man lässt den Prozess zum Abschluss kommen und säubert und füllt die "tote" Wurzel dann.


"Damit Sie auch morgen noch..."

Ostergrüsse

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Re: Naturnah-Nachlese
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von Poet » 12.04.2009 13:38
 
Schöner Beitrag.
Der Zahnarzt gefällt mir, er unterstreicht, was ich gerade HIER geschrieben habe!
Neue Medizin - Das ist wie nach dem Mathestudium.
Nur weil Du jetzt höhere Mathematik beherrschst wird das kleine 1x1 nicht außer Kraft gesetzt.


Danke
DerPoet
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Re: Naturnah-Nachlese
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von Walter » 12.04.2009 22:36
Hallo Kora,
herzlichen Dank für deinen Kurzbericht vom tollen Naturnah. Ich werde deinen Bericht auch an meinen Studienkreis weitergeben.
Wir freuen uns auf eine Einladung nach Finnland.
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Re: Naturnah-Nachlese
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von Momo » 13.04.2009 12:28
Gibt es Zahnärzte, die solche Zementbrücken basteln? Weißt Du das? Ich meine außerhalb von Italien, am besten in Deutschland ...
Mort interessierte sich für viele Dinge, zum Beispiel dafür, weshalb die menschlichen Zähne so gut zusammen paßten. Er hatte lange über diese Frage nachgedacht. Auch darüber, aus welchen unerfindlichen Gründen die Sonne ausgerechnet am Tag über den Himmel kroch, obgleich ihr Licht während der Nacht weitaus nützlicher gewesen wäre. [...]
Mit anderen Worten: Mort gehörte zu jenen Leuten, die gefährlicher sind als ein Sack voller Klapperschlangen. Er war entschlossen, über die elementare Logik des Universums Aufschluß zu gewinnen.
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Re: Naturnah-Nachlese
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von Kora » 13.04.2009 17:58
@Momo
Ich denk das kann prinzipiell jeder Zahnarzt machen. Also eine Brücke, die mit dauerhaftem Zahnzement eingeklebt wird.
Auf dem Seminar waren u a auch ein paar deutsche Zahnärzte dabei, die die NM kennen, vielleicht kann dir Nick Adressen geben?
LG, Kora
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Re: Naturnah-Nachlese
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von holistic-maniac » 13.04.2009 18:16
Bei Karieslöchern verstärkt der Zahn nach Konfliktlösung die unten verbliebene Dentinschicht. Daher sollte auf Schmerz (Zeichen der Reparaturphase) nicht gleich gebohrt werden, sondern provisorisch gefüllt, bis der Erhärtungsprozess nach ein paar Wochen abgeschlossen ist. Dann kann eine permanente Füllung zum Zweck der Stützung der Zahnwände erfolgen.


Wenn der Erhärtungsprozess abgeschlossen ist, wieso braucht es dann noch eine Füllung?

Also bei mir sind 2-3 kleine stellen an den backenzählen kariös. Habe auch nicht wirklich Probleme, außer ich beiße mal auf etwas hartes, dann zieht es schon etwas rein, weil da ja ein loch ist, doch verändern tut sich auch nicht. Konflikt noch nicht in Lösung? Wurde dazu etwas gesagt?
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Re: Naturnah-Nachlese
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von NicolasB » 13.04.2009 20:08
Ja, Momo,
garnicht weit von Dir gibt es Fachärztliche Möglichkeiten, bei denen auch die beschriebenen Techniken garnicht so unbekannt sind.
Grüßle
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Re: Naturnah-Nachlese
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von Kora » 15.04.2009 14:30
holistic-maniac hat geschrieben:
Wenn der Erhärtungsprozess abgeschlossen ist, wieso braucht es dann noch eine Füllung?

Bei tiefen Löchern zur Stützung der Zahnwände, ansonsten zur Kosmetik und Vermeidung von Taschen für Speisereste...
Also bei mir sind 2-3 kleine stellen an den backenzählen kariös. Habe auch nicht wirklich Probleme, außer ich beiße mal auf etwas hartes, dann zieht es schon etwas rein, weil da ja ein loch ist, doch verändern tut sich auch nicht. Konflikt noch nicht in Lösung?

Schmerzen gibt es ja nur nach der Lösung, und beim Zahnschmelz gar nicht. Da können Verfärbungen auch durch passive Demineralisierung durch Säuren entstehen.
Wenn da ein Loch ist und der Prozess noch nicht abgeschlossen, kann ja mechanisch retraumatisiert werden. Also Brei essen oder Loch füllen, würd ich sagen.

Grüsse, Kora
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Re: Naturnah-Nachlese
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von holistic-maniac » 17.04.2009 08:48
Also die Schmerzen habe ich immer mal wieder, schon eine ganze Weile. Kommt wenn ich auf etwas hartes beisse. Bin jetzt davon ausgegangen, dass das auch den Nerv drückt, wenn da essen rein kommt.

Wenn da ein Loch ist und der Prozess noch nicht abgeschlossen, kann ja mechanisch retraumatisiert werden. Also Brei essen oder Loch füllen, würd ich sagen.


wieso Brei essen? Etwas verwirrt bin ich nun schon. Wird denn das Loch im Zahn wieder aufgefüllt oder nicht  !?
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Re: Naturnah-Nachlese
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von hodl » 17.04.2009 11:28
Hallo zusammen!

Ich schließe mich Koras Dank an die Organisatoren des Naturnahseminars an! Auch die Möglichkeit Leute kennen zu lernen, die man bisher nur vom Internet kannte, war für mich schön. DANKE!

holistic-maniac hat geschrieben:
wieso Brei essen? Etwas verwirrt bin ich nun schon. Wird denn das Loch im Zahn wieder aufgefüllt oder nicht  !?


Mit meinem persönlichem Filter habe ich Folgendes gehört:
Der Beißkonflikt im Dentin (SWE) führt zu Osteolysten. Weil nun der „Unterbau“ borös ist, kommt es bei mechanischer Beanspruchung zum Einbruch des Zahnschmelzes (verfestigtes Epithelgewebe – Ektoderm). Wenn der Zahnarzt dann bohrt fällt er in ein Loch. Der SM Mediziner sagt, die Bakterien wären eingewandert und haben unterhalb des Zahnschmelzes das Loch verursacht. Also im Ablauf genau umgekehrt, wie die NM sagt.
In der Reparaturphase des Dentins – Wiederaufbau und Verstärkung – kommt es durch die Schwellung zu Schmerz.
Der vortragende Zahnarzt aus Italien macht bei solchen Zähnen aus 2 Gründen eine Füllung:
1. um lokale Rezidive des SWEs zu vermeiden. Deshalb riet Kora zu Brei.
2. weil der Zahnschmelz – verfestigtes Epithelgewebe, Ektoderm, nicht mehr aufgebaut wird. Unter anderem füllt er daher auch aus ästhetischen Gründen. (die wir Menschen haben)

Zuerst eine provisorische Füllung, siehe 1., und später eine fixe.

Er ermunterte uns, von unserem Zahnarzt nun mit unserem Wissen eine NM-gerechte Behandlung zu verlangen. In diesem Fall: nicht alles tief ausbohren (zur Entfernung der bösen Bakterien), sondern nur oberflächlich, um den Reparaturprozess des Dentins zu ermöglichen.

…wie sich auch durch die anderen Seminartage - im Hinblick auf Allgemeinmedizin - der Faden zog, den eigenen Hausarzt mit Literatur zu versorgen und mit ihm abzusprechen, dass - im Falle des Falles - eine Behandlung auf Grundlage der 5 biologischen Naturgesetze durchgeführt wird  .
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Re: Naturnah-Nachlese
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von Kora » 17.04.2009 16:03
@holistic
Deine Vermutung stimmt schon. Beim Beissen auf Hartes kann mechanisch retraumatisiert werden, solange das Dentin noch nicht (fertig) verfestigt ist. Und dies geschieht eben vom Boden des Loches her. Grössere Löcher füllen sich also nicht selbständig ganz wieder auf, sondern werden vom Boden her fest.
Klar geworden?

hodl hat geschrieben:
Er ermunterte uns, von unserem Zahnarzt nun mit unserem Wissen eine NM-gerechte Behandlung zu verlangen. In diesem Fall: nicht alles tief ausbohren (zur Entfernung der bösen Bakterien), sondern nur oberflächlich, um den Reparaturprozess des Dentins zu ermöglichen.

Wichtig vor allem das Timing des Säuberns (Gianni benutzte das Beispiel der Wurzelbehandlung): er reinigt die zu erreichenden Wurzelkanäle auch "ordentlich" vor dem permanenten Verfüllen, aber erst nachdem Nekrose und Entzündung durch sind. Sog. apikale Osteolysen am Kiefer darunter verfestigen sich dann von selbst.

den eigenen Hausarzt mit Literatur zu versorgen und mit ihm abzusprechen, dass - im Falle des Falles - eine Behandlung auf Grundlage der 5 biologischen Naturgesetze durchgeführt wird

Um dem Arzt etwas kurzes, anschauliches und fachliches in die Hand zu drücken, ist die ALBA-Kurzinformation in deutscher Übersetzung zu empfehlen.

LG, Kora
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Re: Naturnah-Nachlese
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von Harry » 18.04.2009 08:00
@hodl

Dr.Hamer schreibt in der neuen Zahntabelle, daß der Zahnschmelz sich wieder aufbaut. Allerdins würde es ein halbes oder ganzes Jahr dauern,bei Rezidiven noch länger.
Wurzelkanäle reinigen heißt schulmedizinisch den Nerv unwiederbringlich zerstören und Antibiotika einspritzen um die böse Entzündung zu bekämpfen.

Die Argumentation ist die, daß der Nerv schon tot wäre und deswegen schmerzen würde.Ich dachte immer daß Schmerz etwas mit Leben (wenn auch zuviel) zu tun hat.
Ein wurzelbehandelter Zahn ist dann auch tot, womit es dann ja auch wieder stimmt.
Ich weiß nicht wie die Putzaktion beim italienischen Zahnarzt aussieht?

Ob das mit der Füllung Sinn macht weiß ich nicht. Solche Füllung fallen dann meistens raus wenn der Zahn sich darunter wieder aufbaut.

ich denke wichtig ist den Glaubenssatz der "schlechten" Zähne aufzulösen.
Zähne sind von sich aus nicht schlecht.
Hier wird quasi schon ein grundsätzlicher Selbstwert gesetzt.
Mein Zubeißproblem wird auf mich selbst zurückgeworfen. Ich bin selber Schuld.Nicht geputzt, falsch gegessen bla bla.

Wenn wir Karies und Dentinabbau wieder in den sozialen Kontext einbauen was würde das heißen?
Wenn z.B ein Chef seinen Angestellten immer beißt (zusammenscheißt) und dieser nicht zurückbeißen darf weil er lohnabhängig ist frage ich mich wie das gelöst werden soll?

in einer Patnerschaft mit Hosenhintegrund wird es immer wieder zu Beißereien kommen, weil jeder die Hosen anhaben will.
In diesen machtorientierten Beziehungen sieht man oft einen Partner mit Zahnverlust und eine  mit
Blendaxgebiss.

ich denke in einer stark geregelten sozialen Hierarchie kommt es weniger zu Beißereien weil jedes Induviduum seinen Platz hat.
Erst wenn Sozialgefüge "aufbrechen" und die Positionen nicht mehr klar sind kommt es zu Beißereien, die keine Klärung bringen.
Vielleicht ist das auch der Grund, daß es Kulturen mit Menschen mit "guten" Zähnen gibt, weil die Sozialstruktur noch intakt ist.
Hypothese die belegt werden müßte!

Die neue Zahntabelle lohnt sich zu kaufen allein schon wegen des telepathischen Fensters.  Dr.Hamer

Was ich mir allerdings von der Zahntabelle erhofft habe war eine Zuordnung der einzelnen Zähne zu Konfliktinhalten.

Wenn die Chinesen Recht haben, hat jeder Zahn seine Organbezug , das würde heißen,
daß es sich z.B beim Magenzahn um einen Revierärger handeln würde, bei dem man/frau nicht zubeissen durfte oder konnte .
Müßte man auch nachprüfen! Macht für mich aber Sinn.

Ciao! Harry
Harry
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Re: Naturnah-Nachlese
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von NicolasB » 18.04.2009 08:33
Hmja, diese Sache mit dem "Telepathischen Fenster" steht auf der englischen und italienischen Tabelle ja schon lange drauf. Aber so wirklich steht nicht viel dabei, was dort passieren soll.

Zu der Zahnschmelz-Geschichte hatte ich auch mal eine Frau da, deren ganzes rechtes Gebiß voller Schmelzdefekte war und wieder restituiert wurde - aber auf welche Art und Weise das erfolgt, über den Speichel mineralisiert oder wie - das kann man schlecht nachvollziehen, da der Schmelz ja "tot" in dem Sinne ist, dass er nicht als lebenden Zellen besteht.

Die Idee von der Zahn-Organ-Verknüpfung ist ja das, was die meisten sich von der Zahntabelle erhofft hatten. Dass das neumedizinisch wohl nicht so sein kann, sieht man ja schon an den getrennten Gehirnarealen - wenn es dort bei Realfällen eindeutige Verknüpfungen gibt, kann man da ja forschen - aber ich glaube die Frage nach diesen Verbindungen kommt weniger von realen Beobachtungen, als dem immerwährenden Wunsch da müsse doch "mehr" sein.

Samstagsgrüße
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Re: Naturnah-Nachlese
von hodl » 18.04.2009 09:25
Harry hat geschrieben:
@hodl
Dr.Hamer schreibt in der neuen Zahntabelle, daß der Zahnschmelz sich wieder aufbaut. Allerdins würde es ein halbes oder ganzes Jahr dauern,bei Rezidiven noch länger.


Giani hat über Ulcerationen des Schmelzes nicht gesprochen. Da läuft dann wahrscheinlich wie bei anderen Ektodermprogrammen die Wiederauffüllung. Das verläuft ohne Schmerzen und wird nur bei einer Routinekontrolle beim Zahnarzt eindeckt.

Wenn Schmerzen im Zahn auftreten ist der Zahnknochen, das Dentin, in Reparatur.
Wenn das Dentin "durchlöchert" ist, kann es zum Einbruch des darüberliegenden Zahnschmelzes kommen. Das kann man sich wie bei einer Brücke, bei der das Fundament zerbröselt, vorstellen. Das ist eine rein mechanische Angelegenheit. Ich könnte mir vorstellen, dass es dann nicht zur Reparatur des Schmelzes kommt, weil ja das Ektoderm keine Veranlassung hat das Wiederauffüllprogramm zu starten, weil ja keine Ulcerationen vorhergegangen sind.

Ob das mit der Füllung Sinn macht weiß ich nicht. Solche Füllung fallen dann meistens raus wenn der Zahn sich darunter wieder aufbaut.

deswegen macht er vorerst eine provisorische und erst 2-3 Monate später die fixe. Wenn da das Programm noch nicht bis zum Ende durchgelaufen ist, wird die Füllung sicherlich wieder rausfallen.
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Re: Naturnah-Nachlese
von hodl » 18.04.2009 11:08
PS:
Harry hat geschrieben:
Wurzelkanäle reinigen heißt schulmedizinisch den Nerv unwiederbringlich zerstören und Antibiotika einspritzen um die böse Entzündung zu bekämpfen.

Die Argumentation ist die, daß der Nerv schon tot wäre und deswegen schmerzen würde.Ich dachte immer daß Schmerz etwas mit Leben (wenn auch zuviel) zu tun hat.
Ein wurzelbehandelter Zahn ist dann auch tot, womit es dann ja auch wieder stimmt.
Ich weiß nicht wie die Putzaktion beim italienischen Zahnarzt aussieht?


Die Wurzelbehandlung macht er genau wie ein SM-Zahnarzt. Wie Kora geschrieben hat, war er spektakulär unspektakulär... :-)
Das biologische Ende des Programmes der Wurzelentzündung - bei entsprechend massivem Konflikt, ist das Abstoßen des Zahnes. Da wir Menschen phonetische und ästhetische Bedürfnisse haben, wird in dieses Programm mittels Wurzelbehandlung eingegriffen, um den Zahn zu erhalten. Wenn man damit leben kann, kann man auch gut ohne Zähne leben (selbst in Kroation im Urlaub erlebt).
Wichtig ist, die Wurzel ganz bis zur Spitze zu füllen, dann kann sich die Osteolyse im Kieferknochen darunter wieder auffüllen. Dies ist für den Zahnarzt ein schwieriges Unterfangen, wenn es jedoch nicht ordentlich gemacht wurde hat man mit dem Zahn weiterhin Probleme.
Angenehmer Nebeneffekt des Vortrages bei mir: Die Bedenken gegenüber wurzelbehandelten, toten Zähnen sind endgültig ausgeräumt. SEHR angenehm, da bei mir ohnehin schon geschehen
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Naturnah-Nachlese

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Re: Naturnah-Nachlese

von Momo » 18.04.2009 13:37
Ich erlebe seit Jahren selbst, wie der Abbau und das Wiederauffüllen gechieht. Da ich auf einer Schiene bin und die Schmerzen nicht dauerhaft aushalte, in der Heilungsphase also die geschwollenen Taschen mit Wasserstoffperoxid spüle, was auch nachhaltig die Bakterien, die da Auffüllen helfen sollen, wegräumt, kommt es natürlich zu keiner wirklichen Regeneration. Was ich brauche ist diese Fixierung, da durch die starke Lockerung der Zähne meine Lebensqualität beeinträchtigt ist. Ich traue mich kaum noch Lauftraining zu machen, weil durch die mechanische Bewegung eine weitere Lockerung einsetzt, die dann wieder zu Schmerzen führt.

Mein Problem ist für mich offenbar nicht lösbar. Ich kenne die Ursache. Jetzt muss ich die Symptome bekämpfen. Bisher fehlen mir lediglich zwei Weisheitszähne, die völlig gesund waren, als sie gezogen wurden. Meine damalige Zahnärztin - ich bin seit zehn Jahren bei keinem mehr gewesen - kann sich vermutlich bis heute nicht erklären, woher die heftigen Schmerzen und Schwellungen kamen.

Hier ist zudem immer von Zähnen die Rede. Bei mir sind nicht die Zähne betroffen. In keinem einzigen Fall. Es ist der Kieferknochen. Die gesamte rechte Seite oben und unten. Also das Gewebe, in dem der Zahn steckt. Ist das der gleiche Konflikt? Warum wird immer nur von Zähnen gesprochen? Hier muss es doch einen Unterschied geben.  Und wenn nicht - dann bitte ich um klarere Ausdrücke. Bin verwirrt...
Mort interessierte sich für viele Dinge, zum Beispiel dafür, weshalb die menschlichen Zähne so gut zusammen paßten. Er hatte lange über diese Frage nachgedacht. Auch darüber, aus welchen unerfindlichen Gründen die Sonne ausgerechnet am Tag über den Himmel kroch, obgleich ihr Licht während der Nacht weitaus nützlicher gewesen wäre. [...]
Mit anderen Worten: Mort gehörte zu jenen Leuten, die gefährlicher sind als ein Sack voller Klapperschlangen. Er war entschlossen, über die elementare Logik des Universums Aufschluß zu gewinnen.
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Re: Naturnah-Nachlese

von Kora » 18.04.2009 14:50
Zu Kieferknochen hier mal meine Notizen vom Seminar:
Kiefernknochen
Marklager-Mesoderm, Konfliktinhalt "Nicht beissen können"
ca-Phase asymptomatische Osteolyse
pcl-Phase Schwellung, Entzündung, Bakterien, Leukozytose > Rekalzifizierung, Abszess
Therapie: Zähne fixieren (permanent eingeklebte Brücke verhindert Rezidive), (massvolle) Zahnsteinentfernung notwendig um mechanische Reizung / Rezidive zu vermeiden.
Bisstellung, wird durch Rezidive im Kiefergelenk bestimmt:
Oberkiefer: "fassen wollen", Unterkiefer "sich behaupten wollen"
Gegenüber dem Dentin aus dem gleichen Keimblatt handelt es sich hier um eine Konfliktnuance: ich würd sagen mehr an der Basis, und nach Rezidiven. Der Kieferknochen macht ja auch gern "apikales Granulom" (Osteolyse unter der Wurzelspitze), wenn vorher Dentin und Pulpa tief betroffen waren.

Zum Organbezug von Zähnen:
Da es Bezugszonen in sehr vielen Organen gibt, warum nicht in den Zähnen? Darüber gibt es schon Tabellen, aber keine neumedizinischen. Nach solchen Zusammenhängen sucht Hamer doch auch nicht. Die neumedizinische Logik baut auf dem Verständnis auf, wofür das jeweilige Organ bzw -teil da ist. Da gibt es bei Zähnen ja auch verschiedene Zwecke - Schnappen, festhalten, kleinmachen... auf die kommt man auch so.
Hab mir die Tabelle aber auch bestellt.

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Re: Naturnah-Nachlese

von Momo » 18.04.2009 15:50
Danke für die Erklärung. Passt alles. Zahnstein würde ich mir allerdings nicht entfernen lassen, viel zu viel mechanische Belastung. Was die Zähne brauchen sind eine Stütze. Die versuche ich nun irgendwie zu bekommen.
Mort interessierte sich für viele Dinge, zum Beispiel dafür, weshalb die menschlichen Zähne so gut zusammen paßten. Er hatte lange über diese Frage nachgedacht. Auch darüber, aus welchen unerfindlichen Gründen die Sonne ausgerechnet am Tag über den Himmel kroch, obgleich ihr Licht während der Nacht weitaus nützlicher gewesen wäre. [...]
Mit anderen Worten: Mort gehörte zu jenen Leuten, die gefährlicher sind als ein Sack voller Klapperschlangen. Er war entschlossen, über die elementare Logik des Universums Aufschluß zu gewinnen.
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Re: Naturnah-Nachlese

von Kora » 19.04.2009 20:33
Für "NM-Proffs":
Marco ging auf dem Seminar auch verschiedene neumedizinische Differenzialdiagnosen in den Bereichen "Brustkrebs", "Prostatakrebs" und herzrelatierten Programmen durch.
Ausserdem die Konstellationen der verschiedenen Hirnbereiche mit Symptomatik und Sinnhaftigkeit für Individuum und Gruppe.
Ziemlich neu waren mir da noch die
motorische Cortexkonstellation (2 motorische Konflikte), die zum Nicht-stillstehen/-sitzen-können führt (Zappelphillip) und auch zu Bewegungshalluzinationen
sensorische Cortexkonst. mit sensoriellen Halluzinationen und Aussersinnlicher Wahrnehmung,
Occipitalkonstellation, die bekanntlich Paranoia, aber auch (Hell-)Sehen macht,
prämotorische (Ideo- und Feinmotorik) Konstellation hat mit Angst und Motorik zu tun, Brocazentrum ist betroffen, macht z B Stottern.

Allgemein machen diese Konstellationen also eine verfeinerte Wahrnehmung, die als Talent eingesetzt werden kann, wenn sie positiv erlebt und bewertet wird.

Bei der Marklagerkonstellation (Megalomanie) muss beachtet werden, dass die Konstellation auch bei Lösung der Konflikte bis zum Ende der pcl-B-Phase anhält!

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Re: Naturnah-Nachlese

von hodl » 20.04.2009 16:31
Kora danke,
deine übersichtliche Ausführung ist super!
Da meine Vorbildung bei den Konstellationen nicht so sattelfest war, ging mir alles zu schnell, um mitschreiben zu können.

In Erinnerung ist mir noch, dass es eine Konstellation gibt, die tiefes Meditieren ermöglicht und eine (die gleiche?) um in Trance geraten zu können. Ohne Konstellation ein sinnloses Unterfangen... für mich eine echte . Hast du aufgeschrieben, welche das ist? Auch die sensorische?

Er hat auch einige Mehrfachkonstellationen erwähnt, wo eine die andere noch verstärken bzw. ein Talent unterstützen kann. Leider weiß ich die auch nicht mehr und konnte sie auch nirgends zum Nachlesen finden.
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Re: Naturnah-Nachlese

von Kora » 20.04.2009 18:00
Hallo Heidemarie,
ich hab mir die nicht aufgeschrieben, geh aber davon aus, dass Kleinhirnkonstellation mit (Körper-und/oder emotionaler)Gefühlsverminderung hilft. Marco gab da auch das Beispiel von den "lebenden Statuen".
Ansonsten hilft die autistische K. bei allem, was mit Innenschau und Fokussieren zu tun hat.
Der Begriff "Trance" kann aber auch als Halluzinationen aufgefasst werden, da wäre eine sensorische K. mit im Spiel.
Megalomanie hilft fast allen Leistungsorientierten, zusammen mit anderen Konstellationen gibt es entsprechende Nuancen.
Auf der anderen Seite kann das "Viereck" der hysterischen Konstellation (Schwebe-,bioaggressive -, Mytho- und autistische -) eine verhängnisvolle Sackgasse sein. Da gehts um Ausbalancieren. Bei Aggressivität kann man z B den Identitätskonflikt mindern ("ja, du bist gut...") oder den Revierärger verstärken, um aus der Manie zu kommen.
Hast du schon hier reingeschaut?

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Re: Naturnah-Nachlese

von hodl » 20.04.2009 21:03
Du bist eine echte Fundgrube
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Naturnah-Nachlese

Moderatoren: Kora, Baraka
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 12
Naturnah-Nachlese

von Kora » 12.04.2009 13:07
Ich möchte den Organisatoren, dem Team und den Beteiligten vom Naturnah-Seminar 2009 hier nochmal herzlich danken für das Engagement, die Neue Medizin, deren Verständnis und Verbreitung weiter zu bringen durch authentische Erfahrungsberichte und Kommunikation abseits von Kampf!
Eigene Eindrücke, Neuverständnis von speziellen Zusammenhängen, interessante Detailinfos, durch meinen persönlichen Filter aufgenommen, möchte ich bei Interesse schon gerne mit-teilen.

Spektakulär unspektakulär und damit sympathisch kam beispielsweise der praktizierende Zahnarzt und Mitglied des wissenschaftlichen Komitees der ALBA, Dr Gianni Gianella, rüber.
Er wendet die "ganz normalen" Werkzeuge und Techniken seines Berufsstandes an (Zahnstein entfernen, Füllungen, und säubern) in dem Bewusstsein, dass der richtige Zeitpunkt im Prozess den Unterschied zwischen Retraumatisierung und Verhinderung von (oft mechanisch bedingten) Rezidiven und Störungen ausmacht.
So vermittelt er Gelassenheit und richtet sich in seinen Eingriffen nach den Bedürfnissen und der "Mündigkeit" des Patienten.

Im Zahnbereich wurden die Konfliktinhalte so spezifiziert:
- Zahnschmelz (erfahrungsgemäss nicht sensibel trotz ektodermalen Ursprungs): Nicht zubeissen dürfen
- Dentin, auch Kieferknochen: Nicht zubeissen können (SWE)
- ektodermale Mundschleimhaut: etwas loswerden (ausspucken) wollen (Nest/Partner-Bezug von re und li)
- entodermale Mundschleimhaut: re. etwas aufnehmen, li. etwas loswerden oder vermeiden wollen (Brockenkonflikt)

Überempfindlichkeit (warm-kalt) der Zähne ist meist Folge von zu viel oder verkehrtem Zähneputzen wegen Riefenbildung.

Zahnstein kann durch Reizung des Zahnfleisches für nicht-endenwollende Heilungsphasen sorgen. Dieser sollte entfernt werden, aber mit Mass, so dass der Zahn nicht abgetragen wird.

Lose Zähne durch Osteolysen im Zahnwurzel-Kieferbereich können durch eine Brücke mit hartem Zahnzement permanent fixiert werden, was mechanische Konfliktrezidive verhindert.

Bei Karieslöchern verstärkt der Zahn nach Konfliktlösung die unten verbliebene Dentinschicht. Daher sollte auf Schmerz (Zeichen der Reparaturphase) nicht gleich gebohrt werden, sondern provisorisch gefüllt, bis der Erhärtungsprozess nach ein paar Wochen abgeschlossen ist. Dann kann eine permanente Füllung zum Zweck der Stützung der Zahnwände erfolgen.

Auch bei Nekrose der Zahnpulpa wird nicht gleich alles ausgebohrt und gereinigt, sondern man lässt den Prozess zum Abschluss kommen und säubert und füllt die "tote" Wurzel dann.

"Damit Sie auch morgen noch..."

Ostergrüsse

Kora
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Re: Naturnah-Nachlese

von Poet » 12.04.2009 13:38
 
Schöner Beitrag.
Der Zahnarzt gefällt mir, er unterstreicht, was ich gerade HIER geschrieben habe!
Neue Medizin - Das ist wie nach dem Mathestudium.
Nur weil Du jetzt höhere Mathematik beherrschst wird das kleine 1x1 nicht außer Kraft gesetzt.


Danke
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Tipp: Für Blinde ist deine Unsichtbarkeit belanglos.

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Re: Naturnah-Nachlese

von Walter » 12.04.2009 22:36
Hallo Kora,
herzlichen Dank für deinen Kurzbericht vom tollen Naturnah. Ich werde deinen Bericht auch an meinen Studienkreis weitergeben.
Wir freuen uns auf eine Einladung nach Finnland.
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Re: Naturnah-Nachlese

von Momo » 13.04.2009 12:28
Gibt es Zahnärzte, die solche Zementbrücken basteln? Weißt Du das? Ich meine außerhalb von Italien, am besten in Deutschland ...
Mort interessierte sich für viele Dinge, zum Beispiel dafür, weshalb die menschlichen Zähne so gut zusammen paßten. Er hatte lange über diese Frage nachgedacht. Auch darüber, aus welchen unerfindlichen Gründen die Sonne ausgerechnet am Tag über den Himmel kroch, obgleich ihr Licht während der Nacht weitaus nützlicher gewesen wäre. [...]
Mit anderen Worten: Mort gehörte zu jenen Leuten, die gefährlicher sind als ein Sack voller Klapperschlangen. Er war entschlossen, über die elementare Logik des Universums Aufschluß zu gewinnen.
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Re: Naturnah-Nachlese

von Kora » 13.04.2009 17:58
@Momo
Ich denk das kann prinzipiell jeder Zahnarzt machen. Also eine Brücke, die mit dauerhaftem Zahnzement eingeklebt wird.
Auf dem Seminar waren u a auch ein paar deutsche Zahnärzte dabei, die die NM kennen, vielleicht kann dir Nick Adressen geben?
LG, Kora
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Re: Naturnah-Nachlese

von holistic-maniac » 13.04.2009 18:16
Bei Karieslöchern verstärkt der Zahn nach Konfliktlösung die unten verbliebene Dentinschicht. Daher sollte auf Schmerz (Zeichen der Reparaturphase) nicht gleich gebohrt werden, sondern provisorisch gefüllt, bis der Erhärtungsprozess nach ein paar Wochen abgeschlossen ist. Dann kann eine permanente Füllung zum Zweck der Stützung der Zahnwände erfolgen.


Wenn der Erhärtungsprozess abgeschlossen ist, wieso braucht es dann noch eine Füllung?

Also bei mir sind 2-3 kleine stellen an den backenzählen kariös. Habe auch nicht wirklich Probleme, außer ich beiße mal auf etwas hartes, dann zieht es schon etwas rein, weil da ja ein loch ist, doch verändern tut sich auch nicht. Konflikt noch nicht in Lösung? Wurde dazu etwas gesagt?
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Re: Naturnah-Nachlese

von NicolasB » 13.04.2009 20:08
Ja, Momo,
garnicht weit von Dir gibt es Fachärztliche Möglichkeiten, bei denen auch die beschriebenen Techniken garnicht so unbekannt sind.
Grüßle
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Re: Naturnah-Nachlese

von Kora » 15.04.2009 14:30
holistic-maniac hat geschrieben:
Wenn der Erhärtungsprozess abgeschlossen ist, wieso braucht es dann noch eine Füllung?

Bei tiefen Löchern zur Stützung der Zahnwände, ansonsten zur Kosmetik und Vermeidung von Taschen für Speisereste...
Also bei mir sind 2-3 kleine stellen an den backenzählen kariös. Habe auch nicht wirklich Probleme, außer ich beiße mal auf etwas hartes, dann zieht es schon etwas rein, weil da ja ein loch ist, doch verändern tut sich auch nicht. Konflikt noch nicht in Lösung?

Schmerzen gibt es ja nur nach der Lösung, und beim Zahnschmelz gar nicht. Da können Verfärbungen auch durch passive Demineralisierung durch Säuren entstehen.
Wenn da ein Loch ist und der Prozess noch nicht abgeschlossen, kann ja mechanisch retraumatisiert werden. Also Brei essen oder Loch füllen, würd ich sagen.

Grüsse, Kora
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Re: Naturnah-Nachlese

von holistic-maniac » 17.04.2009 08:48
Also die Schmerzen habe ich immer mal wieder, schon eine ganze Weile. Kommt wenn ich auf etwas hartes beisse. Bin jetzt davon ausgegangen, dass das auch den Nerv drückt, wenn da essen rein kommt.

Wenn da ein Loch ist und der Prozess noch nicht abgeschlossen, kann ja mechanisch retraumatisiert werden. Also Brei essen oder Loch füllen, würd ich sagen.


wieso Brei essen? Etwas verwirrt bin ich nun schon. Wird denn das Loch im Zahn wieder aufgefüllt oder nicht  !?
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Re: Naturnah-Nachlese

von hodl » 17.04.2009 11:28
Hallo zusammen!

Ich schließe mich Koras Dank an die Organisatoren des Naturnahseminars an! Auch die Möglichkeit Leute kennen zu lernen, die man bisher nur vom Internet kannte, war für mich schön. DANKE!

holistic-maniac hat geschrieben:
wieso Brei essen? Etwas verwirrt bin ich nun schon. Wird denn das Loch im Zahn wieder aufgefüllt oder nicht  !?


Mit meinem persönlichem Filter habe ich Folgendes gehört:
Der Beißkonflikt im Dentin (SWE) führt zu Osteolysten. Weil nun der „Unterbau“ borös ist, kommt es bei mechanischer Beanspruchung zum Einbruch des Zahnschmelzes (verfestigtes Epithelgewebe – Ektoderm). Wenn der Zahnarzt dann bohrt fällt er in ein Loch. Der SM Mediziner sagt, die Bakterien wären eingewandert und haben unterhalb des Zahnschmelzes das Loch verursacht. Also im Ablauf genau umgekehrt, wie die NM sagt.
In der Reparaturphase des Dentins – Wiederaufbau und Verstärkung – kommt es durch die Schwellung zu Schmerz.
Der vortragende Zahnarzt aus Italien macht bei solchen Zähnen aus 2 Gründen eine Füllung:
1. um lokale Rezidive des SWEs zu vermeiden. Deshalb riet Kora zu Brei.
2. weil der Zahnschmelz – verfestigtes Epithelgewebe, Ektoderm, nicht mehr aufgebaut wird. Unter anderem füllt er daher auch aus ästhetischen Gründen. (die wir Menschen haben)

Zuerst eine provisorische Füllung, siehe 1., und später eine fixe.

Er ermunterte uns, von unserem Zahnarzt nun mit unserem Wissen eine NM-gerechte Behandlung zu verlangen. In diesem Fall: nicht alles tief ausbohren (zur Entfernung der bösen Bakterien), sondern nur oberflächlich, um den Reparaturprozess des Dentins zu ermöglichen.

…wie sich auch durch die anderen Seminartage - im Hinblick auf Allgemeinmedizin - der Faden zog, den eigenen Hausarzt mit Literatur zu versorgen und mit ihm abzusprechen, dass - im Falle des Falles - eine Behandlung auf Grundlage der 5 biologischen Naturgesetze durchgeführt wird  .
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Re: Naturnah-Nachlese

von Kora » 17.04.2009 16:03
@holistic
Deine Vermutung stimmt schon. Beim Beissen auf Hartes kann mechanisch retraumatisiert werden, solange das Dentin noch nicht (fertig) verfestigt ist. Und dies geschieht eben vom Boden des Loches her. Grössere Löcher füllen sich also nicht selbständig ganz wieder auf, sondern werden vom Boden her fest.
Klar geworden?

hodl hat geschrieben:
Er ermunterte uns, von unserem Zahnarzt nun mit unserem Wissen eine NM-gerechte Behandlung zu verlangen. In diesem Fall: nicht alles tief ausbohren (zur Entfernung der bösen Bakterien), sondern nur oberflächlich, um den Reparaturprozess des Dentins zu ermöglichen.

Wichtig vor allem das Timing des Säuberns (Gianni benutzte das Beispiel der Wurzelbehandlung): er reinigt die zu erreichenden Wurzelkanäle auch "ordentlich" vor dem permanenten Verfüllen, aber erst nachdem Nekrose und Entzündung durch sind. Sog. apikale Osteolysen am Kiefer darunter verfestigen sich dann von selbst.

den eigenen Hausarzt mit Literatur zu versorgen und mit ihm abzusprechen, dass - im Falle des Falles - eine Behandlung auf Grundlage der 5 biologischen Naturgesetze durchgeführt wird

Um dem Arzt etwas kurzes, anschauliches und fachliches in die Hand zu drücken, ist die ALBA-Kurzinformation in deutscher Übersetzung zu empfehlen.

LG, Kora
Wir können die Probleme nicht mit den Denkmustern lösen, die zu Ihnen geführt haben. (Albert Einstein)

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Re: Naturnah-Nachlese

von Harry » 18.04.2009 08:00
@hodl

Dr.Hamer schreibt in der neuen Zahntabelle, daß der Zahnschmelz sich wieder aufbaut. Allerdins würde es ein halbes oder ganzes Jahr dauern,bei Rezidiven noch länger.
Wurzelkanäle reinigen heißt schulmedizinisch den Nerv unwiederbringlich zerstören und Antibiotika einspritzen um die böse Entzündung zu bekämpfen.

Die Argumentation ist die, daß der Nerv schon tot wäre und deswegen schmerzen würde.Ich dachte immer daß Schmerz etwas mit Leben (wenn auch zuviel) zu tun hat.
Ein wurzelbehandelter Zahn ist dann auch tot, womit es dann ja auch wieder stimmt.
Ich weiß nicht wie die Putzaktion beim italienischen Zahnarzt aussieht?

Ob das mit der Füllung Sinn macht weiß ich nicht. Solche Füllung fallen dann meistens raus wenn der Zahn sich darunter wieder aufbaut.

ich denke wichtig ist den Glaubenssatz der "schlechten" Zähne aufzulösen.
Zähne sind von sich aus nicht schlecht.
Hier wird quasi schon ein grundsätzlicher Selbstwert gesetzt.
Mein Zubeißproblem wird auf mich selbst zurückgeworfen. Ich bin selber Schuld.Nicht geputzt, falsch gegessen bla bla.

Wenn wir Karies und Dentinabbau wieder in den sozialen Kontext einbauen was würde das heißen?
Wenn z.B ein Chef seinen Angestellten immer beißt (zusammenscheißt) und dieser nicht zurückbeißen darf weil er lohnabhängig ist frage ich mich wie das gelöst werden soll?

in einer Patnerschaft mit Hosenhintegrund wird es immer wieder zu Beißereien kommen, weil jeder die Hosen anhaben will.
In diesen machtorientierten Beziehungen sieht man oft einen Partner mit Zahnverlust und eine  mit
Blendaxgebiss.

ich denke in einer stark geregelten sozialen Hierarchie kommt es weniger zu Beißereien weil jedes Induviduum seinen Platz hat.
Erst wenn Sozialgefüge "aufbrechen" und die Positionen nicht mehr klar sind kommt es zu Beißereien, die keine Klärung bringen.
Vielleicht ist das auch der Grund, daß es Kulturen mit Menschen mit "guten" Zähnen gibt, weil die Sozialstruktur noch intakt ist.
Hypothese die belegt werden müßte!

Die neue Zahntabelle lohnt sich zu kaufen allein schon wegen des telepathischen Fensters.  Dr.Hamer

Was ich mir allerdings von der Zahntabelle erhofft habe war eine Zuordnung der einzelnen Zähne zu Konfliktinhalten.

Wenn die Chinesen Recht haben, hat jeder Zahn seine Organbezug , das würde heißen,
daß es sich z.B beim Magenzahn um einen Revierärger handeln würde, bei dem man/frau nicht zubeissen durfte oder konnte .
Müßte man auch nachprüfen! Macht für mich aber Sinn.

Ciao! Harry
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Re: Naturnah-Nachlese

von NicolasB » 18.04.2009 08:33
Hmja, diese Sache mit dem "Telepathischen Fenster" steht auf der englischen und italienischen Tabelle ja schon lange drauf. Aber so wirklich steht nicht viel dabei, was dort passieren soll.

Zu der Zahnschmelz-Geschichte hatte ich auch mal eine Frau da, deren ganzes rechtes Gebiß voller Schmelzdefekte war und wieder restituiert wurde - aber auf welche Art und Weise das erfolgt, über den Speichel mineralisiert oder wie - das kann man schlecht nachvollziehen, da der Schmelz ja "tot" in dem Sinne ist, dass er nicht als lebenden Zellen besteht.

Die Idee von der Zahn-Organ-Verknüpfung ist ja das, was die meisten sich von der Zahntabelle erhofft hatten. Dass das neumedizinisch wohl nicht so sein kann, sieht man ja schon an den getrennten Gehirnarealen - wenn es dort bei Realfällen eindeutige Verknüpfungen gibt, kann man da ja forschen - aber ich glaube die Frage nach diesen Verbindungen kommt weniger von realen Beobachtungen, als dem immerwährenden Wunsch da müsse doch "mehr" sein.

Samstagsgrüße
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Re: Naturnah-Nachlese

von hodl » 18.04.2009 09:25
Harry hat geschrieben:
@hodl
Dr.Hamer schreibt in der neuen Zahntabelle, daß der Zahnschmelz sich wieder aufbaut. Allerdins würde es ein halbes oder ganzes Jahr dauern,bei Rezidiven noch länger.


Giani hat über Ulcerationen des Schmelzes nicht gesprochen. Da läuft dann wahrscheinlich wie bei anderen Ektodermprogrammen die Wiederauffüllung. Das verläuft ohne Schmerzen und wird nur bei einer Routinekontrolle beim Zahnarzt eindeckt.

Wenn Schmerzen im Zahn auftreten ist der Zahnknochen, das Dentin, in Reparatur.
Wenn das Dentin "durchlöchert" ist, kann es zum Einbruch des darüberliegenden Zahnschmelzes kommen. Das kann man sich wie bei einer Brücke, bei der das Fundament zerbröselt, vorstellen. Das ist eine rein mechanische Angelegenheit. Ich könnte mir vorstellen, dass es dann nicht zur Reparatur des Schmelzes kommt, weil ja das Ektoderm keine Veranlassung hat das Wiederauffüllprogramm zu starten, weil ja keine Ulcerationen vorhergegangen sind.

Ob das mit der Füllung Sinn macht weiß ich nicht. Solche Füllung fallen dann meistens raus wenn der Zahn sich darunter wieder aufbaut.

deswegen macht er vorerst eine provisorische und erst 2-3 Monate später die fixe. Wenn da das Programm noch nicht bis zum Ende durchgelaufen ist, wird die Füllung sicherlich wieder rausfallen.
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Re: Naturnah-Nachlese

von hodl » 18.04.2009 11:08
PS:
Harry hat geschrieben:
Wurzelkanäle reinigen heißt schulmedizinisch den Nerv unwiederbringlich zerstören und Antibiotika einspritzen um die böse Entzündung zu bekämpfen.

Die Argumentation ist die, daß der Nerv schon tot wäre und deswegen schmerzen würde.Ich dachte immer daß Schmerz etwas mit Leben (wenn auch zuviel) zu tun hat.
Ein wurzelbehandelter Zahn ist dann auch tot, womit es dann ja auch wieder stimmt.
Ich weiß nicht wie die Putzaktion beim italienischen Zahnarzt aussieht?


Die Wurzelbehandlung macht er genau wie ein SM-Zahnarzt. Wie Kora geschrieben hat, war er spektakulär unspektakulär... :-)
Das biologische Ende des Programmes der Wurzelentzündung - bei entsprechend massivem Konflikt, ist das Abstoßen des Zahnes. Da wir Menschen phonetische und ästhetische Bedürfnisse haben, wird in dieses Programm mittels Wurzelbehandlung eingegriffen, um den Zahn zu erhalten. Wenn man damit leben kann, kann man auch gut ohne Zähne leben (selbst in Kroation im Urlaub erlebt).
Wichtig ist, die Wurzel ganz bis zur Spitze zu füllen, dann kann sich die Osteolyse im Kieferknochen darunter wieder auffüllen. Dies ist für den Zahnarzt ein schwieriges Unterfangen, wenn es jedoch nicht ordentlich gemacht wurde hat man mit dem Zahn weiterhin Probleme.
Angenehmer Nebeneffekt des Vortrages bei mir: Die Bedenken gegenüber wurzelbehandelten, toten Zähnen sind endgültig ausgeräumt. SEHR angenehm, da bei mir ohnehin schon geschehen
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Wenn der Zahnarzt mit dem Preßlufthammer lustvoll stöhnt...
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