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Author Topic: Amtlich: die Homöopathen können ihre Pleite nicht mehr verheimlichen  (Read 2983 times)

ama

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Jetzt hat es gescheppert. NIX ist es mit der Homöopathie:

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Date: Fri, 06 Nov
2009 13:00:52 +0100
Subject: [idw] Homöopathie: keine Effekte auf den Rattendarm im Laborversuch
From: Frederik Betsch

To: service@idw-online.de
Informationsdienst Wissenschaft - idw - PressemitteilungKarl und Veronica
Carstens-Stiftung, Frederik Betsch, 06.11.2009
13:00

Homöopathie: keine Effekte auf den Rattendarm im
Laborversuch

(Essen, 06.11.2009) Homöopathisch aufbereitetes Atropinsulfat hat
keine nachweisbaren Effekte auf die Kontraktionsfähigkeit des
Rattendarms. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die mit Fördermitteln
der Karl und Veronica Carstens-Stiftung am Institut für
Veterinär-Physiologie der FU Berlin durchgeführt wurde.

Professor Holger Martens und Dr. Christiane Siegling-Vlitakis konnten
damit die aufsehenerregenden Ergebnisse einer Arbeitsgruppe aus dem
Jahr 2004 nicht bestätigen. Seinerzeit konnte beobachtet werden, dass
selbst homöopathische Hochpotenzen noch Effekte am isolierten
Rattendarm auslösen.
In ihren Experimenten verwendeten die Berliner Forscher ein in der
Tierphysiologie bekanntes Standardmodell, in dem verschiedene Segmente
des Ileums (Dünndarm) von Ratten in eine Messvorrichtung gespannt und
mit Acetylcholin stimuliert werden. Hierdurch kommt es zu einer
Kontraktion des Darmes.

Die Hypothese der Forscher: die Stärke der induzierten Kontraktion verändert sich,
wenn in die umgebende Nährlösung homöopathisch aufbereitetes
Atropinsulfat gegeben wird. Atropinsulfat wird aus der Pflanze
Atropa belladonna, der Tollkirsche, gewonnen; letztere ist ein in
der Homöopathie weit verbreitetes Arzneimittel. Eine signifikanteVeränderung der
Reaktion des Rattendarms konnte im Vergleich zu denKontrollen nicht festgestellt
werden.

Veröffentlicht wurden
die Ergebnisse nun in der Oktober-Ausgabe (Jg.
15 (10), 2009, DOI:
10.1089=acm.2008.0614) der Zeitschrift Journal of
Alternative and
Complementary Medicine.

Die Veröffentlichung soll dazu
beitragen, die scharf und kontrovers
geführte Diskussion in dieser
Sache wieder auf eine sachliche,
wissenschaftlich angemessene Ebene
zu heben.

Hintergrund: Grundlagenforschung zur HomöopathieBis heute gibt es mehr als 1300
Experimente zur Homöopathie auf allen Gebieten der Grundlagenforschung. Die Karl und Veronica Carstens- Stiftung hat alle Arbeiten in einer Datenbank dokumentiert:
http://www.carstens-stiftung.de
Ansprechpartner:
Univ.-Prof. Dr. Holger Martens
Direktor des
Instituts für Veterinär-Physiologie der FU Berlin
Fachbereich
Veterinärmedizin
Oertzenweg 19 b
14163 Berlin
Tel.: 030
838 62493
Fax: 030 838 62610
E-Mail:
martens.holger@vetmed.fu-berlin.de

Dr. med. vet. Christiane
Siegling-Vlitakis
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für
Veterinär-Physiologie
der FU Berlin
Fachbereich
Veterinärmedizin
Oertzenweg 19b
14163 Berlin
Tel.: 030
838 62601
Fax: 030 838 62610
E-Mail:
siegling.christiane@vetmed.fu-berlin.de

Dipl.-Stat. Rainer
Lüdtke
Karl und Veronica Carstens-Stiftung
Referat: Biometrie
in der Komplementärmedizin
Am Deimelsberg 36
45276 EssenTel.: 0201 563 05 16
E-Mail: r.luedtke@carstens-stiftung.de
Arten der Pressemitteilung:
Forschungsergebnisse
Sachgebiete:
Biologie
Medizin

Weitere
Informationen finden Sie unter
http://www.carstens-stiftung.de




Die gesamte Pressemitteilung erhalten
Sie unter: http://idw-online.de/pages/de/news342467

Kontaktdaten zum Absender der Pressemitteilung stehen
unter: http://idw-online.de/pages/de/institution1121
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Wann wird Süß seinen Preis zurückgeben? So langsam muß ihm doch der Sessel, an dem er klebt, verdammt heiß brennen...


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