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*** LEONID SCHNEIDER BRAUCHT DRINGEND IHRE HILFE

*** MedWatch, das ist gelogen!

*** Beweismittelvernichtung an der Viadrina

*** Warnung vor Heilpraktiker Rinno Heidstra in Gronau


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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
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Pages: [1]

Author Topic: Kelle Blamasch: Ich bin Volontärin bei BILD  (Read 6678 times)

RubyCat

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Kelle Blamasch: Ich bin Volontärin bei BILD
« on: June 09, 2011, 02:10:36 AM »

Man denkt ja, ahnungslos, wie man als Normalbürger ist, Bildung sei was Gutes. Universität, Akademie, leise rieselt es Einem den Rücken runter. Universität, Akademie, DA muß es schön sein. DA kann man was lernen.

Sogar bei der Bild-Zeitung gibt es eine:

"Axel Springer Akademie
Ich bin Volontärin bei BILD"


Nicht bei der Bild-Zeitung, sondern bei Springer, dem Springer, der auch die Bild-Zeitung macht. Aber so genau wollen wir das nicht nehmen. Wir, Normalbürger, und ehrfürchtig vor Bildung, wir wollen lernen. Lesen wir, was die Frau schreibt:

Zitat:

[*quote*]
Es folgte ein halbes Jahr „Blattmachen“. Heißt: Themen setzen, Texte kürzen – erst bei Welt Kompakt und dann zwei Monate in der Online-Welt von BILD.​de. Danach ging es in meine Stammredaktion: BILD Berlin Show – ein wilder Mix aus Unterhaltung und Kultur.

Was man da macht? Morgens ein Interview mit August Diehl, abends ein Konzert von Katy Perry besuchen. Kurz: Ich lebe meinen Traum!

Die Krönung der zwei Jahre: Die Abschluss-Zeugnisse erhielten wir vor ein paar Tagen über den Dächern von New York – im Rahmen eines Workshops an der Columbia University! Jetzt bin ich noch drei Wochen Volontärin, dann Redakteurin bei BILD.

Und das ist erst der Beginn der Geschichte vom kleinen Mädchen, das unbedingt schreiben wollte ...

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von BILD.de-Ratgeber!

Der grosse Test
1 von 46
Frage

1. Nennen Sie bitte vier von Frauen geführte Bundesministerien und die entsprechenden Ministerinnen.
mehr...
Haben Sie Interesse?
1 von 2
So können Sie sich bewerben

Interessenten sollten bereits erste Medienerfahrung haben. Sie bewerben sich mit einer Reportage über ein Thema Ihrer Wahl. Diese Reportage, ein Bewerbungsfoto, Zeugnisse von journalistischen Tätigkeiten und Arbeitsproben brauchen Sie in digitaler Form (Scans).
[*/quote*]

Quelle:
http://www.bild.de/ratgeber/geld-karriere/journalist/ich-bin-volontaerin-bei-bild-18289038.bild.html

Was steht in der URL?

Ratgeber, Geld-Karriere, Journalist, Bild-Zeitung.

Quizfrage: Nennen Sie das Wort, das nicht zu den anderen paßt.

Bild-Zeitung. Ist doch klar. Bild-Zeitung hat mit Journalismus so viel zu tun wie Franz-Josef Wagner. Der rührt in der Schei...

Gleiches Datum (heute, 9.6.2011), gleicher Ort (Website der Bild-Zeitung):

http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/post-von-wagner-18290418.bild.html
[*quote*]
EHEC
Kolumne: Post von Wagner

Lieber deutscher EHEC-Alltag,
09.06.2011 — 00:16 Uhr

weil schwül in der Nacht, schlecht geschlafen. Erster Espresso und erste Zigarette, 7.30 Uhr. Kot-Überprüfung nach Blut gegen 8 Uhr. Wenn der Kot wie Himbeer-Brei aussieht, sofort zum Arzt. Kein Himbeer-Brei in meinem Kot.
EHEC
EHEC-Chaos: Schon 23 Tote! Aber die Politiker gurken nur rum
Schon 23 Tote! EHEC-Chaos: Politiker gurken nur rum
Bio-Betrieb in Uelzen Hat eine Mitarbeiterin EHEC eingeschleppt?
Killer-Keime im Bio-Müll Vergurkt uns EHEC den Sommer?

Nie hätte ich gedacht, dass der Blick in die Schüssel Glück bedeutet. Das, was ich ausschied, war immer uninteressant. Man spülte es weg.​

Danach Frühstücksfernsehen. Keine neuen Erkenntnisse. Bilder von Schwerkranken werden gezeigt.
Gegen 11 Uhr am Zeitungskiosk FAZ, SZ, WELT. Alle glauben, dass die Sprossen die Urheber der Katastrophe sind.
Zwei Stunden später wird im Fernsehen alles dementiert. Kein Mensch weiß mehr, was er essen soll.

Ich knabbere an meinem Knäckebrot und ernähre mich von Dosensuppen.
Und mein Glück ist mein Stuhlgang.

Herzlichst,

F. J. Wagner
Ihr Franz Josef Wagner

Jetzt können Sie Franz Josef Wagner auch eine E-mail schreiben: fjwagner@bild.de
[*/quote*]

"Ich bin Volontärin bei BILD." Oh --- mein --- Gott---! Bei der Bild-Zeitung, wo der Franz-Josef Wagner Chef-Kolumnist ist? Wozu die Wissensfragen, wenn man so endet? Wie hat der bloß die Fragen beantwortet? Der weiß doch heute kaum etwas richtig.

Schreiben sollte man können bei der Zeitung. Arbeitsproben sind gewünscht:

[*quote*]
Interessenten sollten bereits erste Medienerfahrung haben. Sie bewerben sich mit einer Reportage über ein Thema Ihrer Wahl. Diese Reportage, ein Bewerbungsfoto, Zeugnisse von journalistischen Tätigkeiten und Arbeitsproben brauchen Sie in digitaler Form
[*/quote*]

Was würden die Damen und Herren bei der Axel Springer Akademie sagen, läge ihnen als Arbeitsprobe die heutige Kolumne von Franz-Josef Wagner vor?

Das ist keine rhetorische Frage. ICH WILL ES WISSEN!
« Last Edit: June 09, 2011, 10:36:57 AM by el_Typo »
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Omegafant

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WER IST DIESE FRAU?
« Reply #1 on: June 11, 2011, 09:54:07 AM »

Kein Scherz: Wer ist diese Frau?

http://p4.focus.de/img/gen/I/v/HBIvxpHm_Pxgen_r_Ax354.jpg

Diese Frage ist gestellt und es gibt keine Hilfen und kein Multiplechoice.

Warum stellt jemand so eine Frage? Vor allem: WER stellt so eine Frage? Zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung. Die will wissen "Kennen Sie diese Frau?":

http://quiz.sueddeutsche.de/quiz/2081642531-journalistenschule--bildertest/8

[*quote*]
      Artikel zum Thema Job & Karriere

      Themen
          o Bewerbung
          o Aufnahmeprüfung Deutsche Journalistenschule — Kennen Sie diese Frau?

            Im Bildertest müssen angehende Journalisten beweisen, dass Sie bekannte Persönlichkeiten erkennen. Wenn Sie also wissen, wer hier abgebildet ist, haben Sie gute Chancen, die Aufnahmeprüfung der Deutschen Journalistenschule in München zu bestehen.
Machen Sie den Test!
[*/quote*]


Hat man den Deppentest durchlaufen, kommt am Schluß außer der Punktzahl dieser Hinweis:

[*quote*]
Journalistenschule: Bildertest
Wer ist wer?
[...]
Alle Fragen entstammen dem Aufnahmetest der Deutschen Journalistenschule aus dem Mai 2011. Im Originalfragebogen mussten die Bewerber jedoch eigenständig antworten, es wurden keine Antworten vorgeschlagen.
Auf Facebook veröffentlichen
[*/quote*]


Was wird auf diese Weise herangezüchtet? Newsjunkies, die die Visagen der Politiker kennen wie die Paparazzi, aber zu dämlich sind, Fakten zu erkennen, sogar dann, wenn sie ihnen auf dem Silbertablett serviert werden.

Geistige Inzucht wird betrieben und gegenseitig hievt man sich in die Sessel: "Ich verfeature dich, du verfeaturest mich." Uralter Spruch, mindestens 20 oder 30 Jahre alt. Schon damals wußte man, wie der Redaktionshase läuft.

An Politikern wird Korruption, werden Seilschaften und Hinterzimmerklüngel kritisiert. Daß die Journalisten das gleiche machen und sich noch als Richter und Erzieher und ethische Oberinstanz der Nation aufspielen (natürlich neben, besser über den Kirchen), und den Leuten Müll ins Hirn stopfen, das wird geflissentlich ignoriert. Kritik ist verboten. Daß Zapp, diese pöhse Sendung des NDR existiert, ist schon ein Wunder, und wohl auch ein Ventil, wenn jemand gar zu blöden Mist gebaut hat, daß sogar die Branche darüber lachen darf. 

Aber darf sie denn? Zum Selbstbild der Journalisten gehört doch, supergut, superpräzise, superecht zu sein. Daran zu zweifeln ist Gotteslästerung.

Aber es gibt keinen Gott und es gibt keine Götter. Es gibt nur Pfeifen, die sich dafür halten.
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Get ready for take-off!

Moses3

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Re: Kelle Blamasch: Ich bin Volontärin bei BILD
« Reply #2 on: June 12, 2011, 09:54:20 AM »

Der Focus schämt sich für das Foto? Sehr verständlich.  :P
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Omegafant

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Frauen haben weniger im Kopf als Männer
« Reply #4 on: March 09, 2012, 01:10:17 AM »

BILD ist gar nichts peinlich, nicht mal die eigene Blödheit, die eigene Blödheit lautstark zu feiern.

Jetzt war Weltfrauentag. Die BILD-Redaktion, schreibt Meedia, bestand nur aus Männern:

http://meedia.de/print/experiment-am-weltfrauentag-machen-nur-maenner-bild/2012/03/07.html

Die Frauen, heißt es, hatten frei. Die können dann, wie so oft, fremdschämen. So wie wir.

Meedia zitiert Kai Diekmann:

[*quote*]
"Wir wollen die Redaktion mit diesem Experiment dafür sensibilisieren, dass Frauen und Männer gemeinsam kreativer und leistungsfähiger sind, folglich müssen sich die Männer an diesem Tag besonders anstrengen. Außerdem ist es für uns außerordentlich wichtig, dass Journalisten ständig ihre Sinne schärfen, scheinbar Normales hinterfragen und ungewöhnliche Perspektiven einnehmen. Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, die Redaktion mit ungewöhnlichen Maßnahmen dabei zu unterstützen."
[*quote*]

Die besondere Leistung des reinen Männervereins war denn dieser Artikel: "Diese alte Schlagzeile ist uns heute ganz schön peinlich!".

Peinlich? Hätten die Männer etwas gelernt, sollte man es merken. Zu der alten Peinlichkeit gesellte sich jedoch eine neue, die noch schwerer wiegt, weil diese (angeblich) erst recht intensiv durchdacht war.

Das Werk kollektiven Scheiterns in voller Länge:

http://www.bild.de/news/inland/weltfrauentag/diese-alte-schlagzeile-ist-uns-peinlich-23056734.bild.html

[*quote*]
Home › News › Deutschland › Weltfrauentag ›

Der Blick zurück: Diese alte Schlagzeile ist uns heute ganz schön peinlich! 50 Fakten über Frauen in Deutschland, die wirklich stimmen

Diese alte Schlagzeile ist uns heute ganz schön peinlich!
Hier lesen Sie 50 Fakten über Frauen
in Deutschland, die wirklich stimmen




http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/alte-schlagzeile-25412235-mbqf-23058400/2,h=343.bild.jpg

Der BILDTitel vom 13. Mai 1970
Foto: Bild

"Frauen haben weniger im Kopf als Männer". So peinlich diese BILD-Schlagzeile von 1970 auch war: Angeblich ist es eine biologische Tatsache, dass Männer 65 Kubikzentimeter mehr Großhirnrinde haben als Frauen. Ob es wahr ist? Wir wissen es nicht. Aber folgende 50 Fakten über Frauen stimmen wirklich.

1. Über 40% der deutschen Millionäre sind Frauen (2003: 26,4%).

2. Ein Viertel der Führungskräfte im Mittelstand ist weiblich.

3. Aber nur 3,2% der Vorstände von Deutschlands 200 größten Unternehmen.

4. 16% der Führungskräfte bei der Deutschen Bahn sind Frauen.

5. 60 Prozent der Deutschen ist es egal, ob ihr Vorgesetzter Mann oder Frau ist.

6. Jeder dritte Bundestagsabgeordnete ist eine Sie.

7. Frauen haben eine Lebenserwartung von 82,6 Jahren (Männer: 77,4).

8. Nur 19% aller verurteilten Verbrecher sind Frauen.

9. 53% aller Gymnasiasten sind Mädchen.

10. 51% aller Studienabgänger sind Frauen.

11. 11000 Frauen bekamen 2009 einen Doktortitel.

12. 433 schafften die Habilitation, die Voraussetzung für eine Professur.

13. Frauen arbeiten im Schnitt 32 Stunden pro Woche, verdienen 2791 Euro brutto im Monat.

14. In jeder 10. Beziehung verdient SIE mehr als ER.

15. In den letzten 15 Jahren stieg die Zahl der „Familien-Ernährerinnen“ um ein Drittel.

16. In jeder 16. Beziehung mit Kindern arbeitet NUR die Mutter.

17. Über 1,3 Millionen Frauen sind selbstständig.

18. Die Hälfte der erwerbstätigen Frauen arbeitet in „typischen Frauenberufen“ (u.a. Soziales, Gesundheit).

19. Bei Banken und Versicherungen arbeiten genauso viele Frauen wie Männer.

20. Bei Moderatoren der „Tagesschau“ liegt die Frauenquote bei 43 Prozent.

21. Vier von 1000 Maurern sind Frauen...

22. ... und eine von zehn Ingenieuren.

23. In den Streitkräften liegt die Frauenquote bei 9,3%.

24. 210 Soldatinnen sind in Afghanistan stationiert.

25. Bis auf einen einzigen „Entbindungspfleger“ sind alle 18000 Hebammen in Deutschland Frauen.

26. 97 Prozent aller Kindergärtner sind weiblich...

27. ...aber nur 24 Prozent aller Polizisten.

28. 295 der 5000 Lufthansa-Piloten sind weiblich (1988: keine einzige).

29. 13 deutsche Pilotinnen dürfen das größte Flugzeug der Welt fliegen, den A 380.

30. Das Luxus-Kreuzfahrtschiff „Queen Victoria“ hat seit 2010 eine Kapitänin.

31. Bei der Baufirma „Hochtief“ stieg der Frauenanteil in fünf Jahren von 18 auf 23%.

32. 47 Prozent der neu eingestellten Chemiker bei Bayer waren 2010 Frauen (2000: 17 Prozent).

33. Unter neu eingestellten Ingenieuren besteht ein Viertel aus Frauen (2000: 11 &).

34. 40% der Hobby-Heimwerker sind weiblich.

35. 53% der Single-Frauen besitzen ein Auto.

36. Im Schnitt ist eine Frau bei der Hochzeit 30 Jahre alt, 1975 waren es 22,5 Jahre.

37. In Ostdeutschland ist mehr als jede vierte Mutter alleinerziehend.

38. Jede Frau bekommt im Schnitt 1,6 Kinder.

39. Durchschnittliches Alter der Mutter bei der Geburt des ersten Kindes: 28,9 Jahre.

40. Über 60 Prozent der Kinder in Ostdeutschland werden unehelich geboren – so viele wie sonst nirgendwo in Europa!

41. 43 Prozent aller Frauen wollen unbedingt heiraten.

42. 75 Prozent denken, dass ER den Heiratsantrag stellen sollte.

43. 60 Prozent der Mütter sind erwerbstätig.

44. Bei den Müttern mit älteren Kindern (ab 15 Jahre) arbeiten 75 bis 80 Prozent.

45. Fast die Hälfte der alleinerziehenden berufstätigen Mütter arbeitet Vollzeit.

46. Jede 5. Alleinerziehende arbeitet nur Teilzeit, weil sie keinen Vollzeitjob findet.

47. Nur eine von 14 Alleinerziehenden verdient im Monat über 2600 Euro netto.

48. In Westdeutschland verdienen Frauen 25 Prozent weniger als Männer; im Osten sechs Prozent.

49. Knapp ein Sechstel der Mitglieder des Deutschen Fußballbundes sind Frauen – also über eine Million.

50. 2011 traten 10000 Mädchen und Frauen neu in Fußballvereine ein.
[*/quote*]


Es bedarf eines starken Magens, will man die BILD lesen ohne den starken Wunsch zu verspüren, einem Herrn mit bekannt unschweigsamen Anrufbeantworter auf selbigen eine Message zu flöten, daß dem Adressaten die Flötentöne nachhaltig erzieherische Wirkung zeitigen.

Marina Weisband hat dieses versucht. Wie wenig erfolgreich sie war, zeigt dieser Artikel.

Marina Weisband? Wer es noch nicht weiß: dies ist ihre Homepage:

http://www.marinaslied.de/

Am Fuße derselben ist ein Hinweis:

[*quote*]
Disclaimer: Dies ist die private Seite von Marina Weisband. Keine der hier veröffentlichten Aussagen sind offizielle Aussagen der Piratenpartei.
[*/quote*]

DAS wollen wir auch schwer hoffen!!!

Wenn es in der Webseite "Über die Autorin" heißt:

http://www.marinaslied.de/?page_id=480

[*quote*]
Über die Autorin

Dies ist die private Beschreibung meiner Person, als Mensch. Für politische Infos bitte hier schauen.

Marina Weisband ist Psychologie-Studentin, beschäftigt sich aber heimlich halbprofessionell mit Kunst, Schauspielerei und Politik. Sie wohnt in Münster, wo sie die meiste Zeit mit einem Laptop im Café sitzt, um das Klischee zu wahren. Aktuell ist sie politische Geschäftsführerin der Piratenpartei. Sie wurde 1987 in Kiev geboren. Sie trinkt ihren Kaffee mit vier Stück Süßstoff und halber Tasse Milch. An Freitagen ist sie immer in der Synagoge. Außer manchmal, dann nicht. Man hat sie auch schonmal russisch sprechen hören.
[*/quote*]

denkt man, Yentl (http://www.imdb.com/title/tt0086619/) hätte es nie gegeben.

Immerhin, beide haben eine große Nase... Und eine von beiden kann singen. Und ein netzweit bekannter Streusand-Effekt wurde nach ihr benannt.



Nun aber in die Küche, Schürze, Hackebeil und Kettensäge raus, und Redakteursstühle gesägt!

[*quote*]
Der BILDTitel vom 13. Mai 1970
Foto: Bild

"Frauen haben weniger im Kopf als Männer". So peinlich diese BILD-Schlagzeile von 1970 auch war: Angeblich ist es eine biologische Tatsache, dass Männer 65 Kubikzentimeter mehr Großhirnrinde haben als Frauen. Ob es wahr ist? Wir wissen es nicht. Aber folgende 50 Fakten über Frauen stimmen wirklich.
[*/quote*]

Was "die" wissen oder nicht wissen, WIR wissen es nicht. Der Wahrheitsgehalt BILDiger Inhalte ist teilweise so dürftig, man meint, selbst Diekmanns neue Kleider hätten mehr Stoff.

Die Unterschiede im Volumen sind seinerzeit gemessen worden. Bei der Abschreibequelle Nummer eins für Journalisten heißt es:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gehirn#Gehirne_von_M.C3.A4nnern_und_Frauen

[*quote*]
Gehirne von Männern und Frauen

Die Gehirne von Männern und Frauen unterscheiden sich in der Größe und im Aufbau. Durchschnittlich wiegt das Gehirn einer erwachsenen Frau 1245 g, das Gehirn eines erwachsenen Mannes 1375 g. Bei gleicher Statur von Mann und Frau ist das Gehirn bei Männern durchschnittlich 100 g schwerer.
[*/quote*]

Nanu, wo schreiben die Bildmänner ab? In der Wikipedia steht gleich unter dem Gewichtsvergleich etwas Wichtiges:

[*quote*]
Aus dem proportional höherem Gewicht bei Männern lässt sich kein geschlechtsspezifischer Intelligenzgewinn ableiten. Nicht nur die Gesamtgehirngröße unterscheidet sich zwischen den Geschlechtern, sondern auch die relative Größe verschiedener Gehirnareale.[2] Am besten erforscht sind hierbei der Hippocampus und die Amygdala.
[*/quote*]

Haben die Bildler woanders abgeschrieben? Etwa bei Abschreibequelle Nummer zwei, den Bloggern?

Die 50 Punkte, auch da wüßte man gerne, wer den BILD-Männern die Karten gelegt hat. Wahrheit ist da sehr relativ...

[*quote*]
1. Über 40 % der deutschen Millionäre sind Frauen (2003: 26,4 %).
[*/quote*]

Dürfen wir daraus schließen, daß die anderen Frauen Milliardäre sind? Oder ist die Geschlechterverteilung möglicherweise eine Folge der deutschen Gesetze,  die zu umgehen die geschäftstätigen Männer die Firmen auf ihre Frauen eintragen?

Sieht man den desaströsen Rückgang (73,6% 2003, 60% 2012) der Männermillionäre, wäre auch die Überlegung ratsam, wie hoch die Zahl der Insolvenzen in dieser Zeit war. Wären die Frauen meist Erben, wären sie aus dem aktiven Geschäftsleben raus. Geschäftlich aktive Männer dagegen wären als Opfer der schlechten Wirtschaftslage den Bach runter gespült worden.

Was auch immer die Zahlen der BILD zeigen sollen, sie zeigen nur eines: sie sind wertlos.


[*quote*]
2. Ein Viertel der Führungskräfte im Mittelstand ist weiblich.
[*/quote*]

Das ist eine völlig wertlose Zahl, weil sie nichts darüber aussagt, in welchen Sparten die Firmen tätig sind und welche Funktionen die Frauen haben. So kann ein 50%iger Anteil sehr einfach damit gefüllt werden, daß in allen Firmen Frauen Stellvertreter sind. Auch Stellvertreter zählen zu den Führungskräften, ihre Macht ist jedoch deutlich geringer als die der Bosse.


[*quote*]
3. Aber nur 3,2 % der Vorstände von Deutschlands 200 größten Unternehmen.
[*/quote*]

Ja und!? Wer sind denn diese Firmen? Sind es rein private, sind es Familienunternehmen, gehören sie Kommunen? Sind sie an der Börse? Das alles spielt eine wesentliche Rolle!

Wie ist Größe überhaupt definiert? Nach Zahl der Mitarbeiter, nach Umsatz, nach Rohgewinn, nach Kurswert?

Abschreibequelle Nummer eins hat nicht 200, sondern nur die 100 größten Unternehmen in Deutschland in einer Tabelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_Unternehmen_in_Deutschland

[*quote*]
1. Volkswagen AG
2. Daimler AG
3. E.ON
4. Siemens AG
5. Metro AG
6. BASF
7. Deutsche Telekom
8. BMW
9. Schwarz-Gruppe
10. Deutsche BP AG
11. Rewe Group
12. Deutsche Post AG
13. Aldi
14. RWE
15. Robert Bosch GmbH
16. Edeka
17. ThyssenKrupp
18. Bayer AG
19. Deutsche Bahn
20. Franz Haniel & Cie. GmbH
21. Lufthansa
22. Continental AG
23. Shell Deutschland
24. Heraeus
25. Phoenix Pharmahandel
26. Hochtief
27. Thüga Gruppe
28. EnBW
29. TUI
30. Fresenius SE & Co. KGaA
31. Bertelsmann
32. Henkel KGaA
33. MAN
34. Evonik Industries
35. Vattenfall
36. ZF Friedrichshafen
37. Linde AG
38. Marquard & Bahls
39. Boehringer Ingelheim
40. SAP
41. Lekkerland
42. adidas
43. HeidelbergCement
44. Otto Group
45. Tengelmann
46. Total Deutschland
47. Aurubis
48. Maxingvest
49. Schaeffler Gruppe
50. Dr. August Oetker KG
51. Vodafone D2
52. Merck KGaA
53. Rethmann
54. BSH Bosch und Siemens Hausgeräte
55. Alfred C. Toepfer International
56. Würth-Gruppe
57. Salzgitter AG
58. Bilfinger Berger
59. Gazprom Germania
60. ExxonMobil
61. Helm
62. BayWa
63  Porsche
64. Brenntag
65. Lanxess
66. EWE AG
67. C&A
68. Schlecker
69. Hapag-Lloyd
70. Südzucker
71. Benteler
72. Johnson Controls
73. Hewlett-Packard Deutschland
74. dm-drogerie markt
75. OMV Deutschland
76. Freudenberg
77. Agravis Raiffeisen
78. VNG – Verbundnetz Gas
79. Mahle GmbH
80. Voith   Heidenheim
81. Klöckner & Co
82. Knauf Gips
83. Stadtwerke Köln
84. Globus SB-Warenhaus Holding
85. K+S Gruppe
86. Roche Deutschland
87. Telefónica Germany (O2)
88. Wacker Chemie
89. sanofi-aventis Deutschland   
90. Dirk Rossmann GmbH
91. E/D/E
92. Dow Chemical
93. Scholz
94. Hagebau
95. B. Braun Melsungen
96. GEA Group
97. Ingram Micro Distribution
98. Tönnies Fleischwaren
99. Andreae-Noris Zahn AG
100. Eurobaustoff
[*/quote*]

Wieviele davon sind Familienbetriebe? Das Beispiel "68. Schlecker" zeigt gleich zweierlei: erstens Familienbetrieb und zweitens in Insolvenz.

Die Zahlen der BILD sind wieder einmal wertlos.


[*quote*]
4. 16 % der Führungskräfte bei der Deutschen Bahn sind Frauen.
[*/quote*]

In welcher Hierarchiestufe? In welchen Fachbereichen? "Die Bahn" gibt es nicht, sondern ein Konglomerat mit Geschäftsbereichen von Restauration bis Gleisunterhaltung und -vermietung.


[*quote*]
5. 60 Prozent der Deutschen ist es egal, ob ihr Vorgesetzter Mann oder Frau ist.
[*/quote*]

Diese 60% wissen auch, was sie sagen müssen um als liberal zu gelten. Was ist mit den 40%? Wollen die eine Frau? Wäre nicht gerade DAS die interessante Frage?


[*quote*]
6. Jeder dritte Bundestagsabgeordnete ist eine Sie.
[*/quote*]

Wie korreliert das mit den hohen Anteilen von Anwälten und Lehrern? Die Zahlen sind doch nicht unabhängig von den Berufen der Abgeordneten. Wer ein rhetorisch aktives Fach hat wie gerade Lehrer und Anwälte, der kann es sich leisten, den ganzen tag Leute in Grund und Boden zu reden. Wer dagegen hart arbeiten muß, von Klofrau bis Ingenieur, der hat keine Zeit dazu.


[*quote*]
7. Frauen haben eine Lebenserwartung von 82,6 Jahren (Männer: 77,4).
[*/quote*]

Was hat das mit dem Frauenanteil bei den Berufen zu tun? Warum sterben die Männer früher? Werden sie verschlissen durch den Beruf oder taugen sie gar nicht dafür?

Wieder versagt die BILD bei den richtigen Fragen.


[*quote*]
8. Nur 19% aller verurteilten Verbrecher sind Frauen.
[*/quote*]

Weil Frauen klüger sind und sich nicht erwischen lassen?


[*quote*]
9. 53% aller Gymnasiasten sind Mädchen.
[*/quote*]

Weil die Gymnasialausbildung so an Wert verloren hat, daß sogar Mädchen sie schaffen? Weil man mit Gewalt mehr Schulabgänger mit Gymnasialabschluß produzieren wollte, daß man das Niveau in unterirdische Level senkte? Weil man Jungs nicht mehr mit Gewalt durchpaukt und sie eher als Schulversager abschiebt?

Gerade die Schule ist in Deutschland ein Musterbeispiel für Versagen auf sehr breiter Front. Was sagt die Zahl der BILD dazu? Nichts.


[*quote*]
10. 51% aller Studienabgänger sind Frauen.
[*/quote*]

Wenn sogar einfache Berufe wie Hebamme oder Kindergärtnerin (ein häßliches Wort, "Sozialpädagogin" klingt vornehmer) Universitätsdiplom bekommen, ist das kein Wunder. Die Gier nach Titeln ist unermeßlich. Erstaunlicherweise ist das Ausland dabei eifriger. Dort gibt es im Arbeitseinsatz prozentual mehr Diplomkindergärtner.


[*quote*]
11. 11000 Frauen bekamen 2009 einen Doktortitel.
[*/quote*]

Wozu braucht man einen  Titel? Hier fehlt die Fachzuordnung.

Bei manchen Laberfachstudiengängen ist der Doktor notwendig als Abschluß. Also: billiges Studium, billiger Titel.


[*quote*]
12. 433 schafften die Habilitation, die Voraussetzung für eine Professur.
[*/quote*]

Die Voraussetzung für eine Professur? Nein, man kann auch berufen werden.


[*quote*]
13. Frauen arbeiten im Schnitt 32 Stunden pro Woche, verdienen 2791 Euro brutto im Monat.
[*/quote*]

Uninteressant ohne Nennung der Gegenzahlen: Arbeitszeiten der Männer und deren Gehälter.


[*quote*]
14. In jeder 10. Beziehung verdient SIE mehr als ER.
[*/quote*]

Der morbide Reiz der sozialen Kluft? Wie ist die Korrelation mit der Kinderzahl und dem sozialen Status? WAS sind denn diese 10%? Wo sind die akkumuliert?


[*quote*]
15. In den letzten 15 Jahren stieg die Zahl der „Familien-Ernährerinnen“ um ein Drittel.
[*/quote*]

Die Frage ist, WOMIT diese "Familienernährerinnen" ihr Geld verdienen. Sind sie den Männern völlig gleichgestellt? Nein, sind sie nicht, sie sind beim Gehalt benachteiligt. Demzufolge ist es ein harter sozialer Verlust, wenn die Frau arbeiten muß.


[*quote*]
16. In jeder 16. Beziehung mit Kindern arbeitet NUR die Mutter.
[*/quote*]

Wie korreliert das mit der Arbeitslosigkeit der Männer? Oder mit Krankheit? Oder mit Arbeitsteilung bei der Kindererziehung? Fragen ohne Antwort...


[*quote*]
17. Über 1,3 Millionen Frauen sind selbstständig.
[*/quote*]

Womit? Sind Scheinselbständige eingerechnet? Sind Schneeballsystemselbständige eingerechnet?


[*quote*]
18. Die Hälfte der erwerbstätigen Frauen arbeitet in "typischen Frauenberufen" (u.a. Soziales, Gesundheit).
[*/quote*]

Was ist "typisch frau"? Maniküre, Friseuse? Wie ist es mit Berufen, die man gar nicht braucht, wie zum Beispiel Nageldesignerin?


[*quote*]
19. Bei Banken und Versicherungen arbeiten genauso viele Frauen wie Männer.
[*/quote*]

Warum? Weil diese Arbeitsplätze schlecht bezahlt sind und Männer lieber woanders mehr verdienen?


[*quote*]
20. Bei Moderatoren der „Tagesschau“ liegt die Frauenquote bei 43 Prozent.
[*/quote*]

Politisch motivierte Pöstchen sind nicht repräsentativ.


[*quote*]
21. Vier von 1000 Maurern sind Frauen.
[*/quote*]

996 von 1000 Maurern sind Männer. Konnten sie keine Hebamme werden?


[*quote*]
22. ...und eine von zehn Ingenieuren.
[*/quote*]

Ingenieure sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Heute ist ein großer Anteil in der Informatik, einem esoterischen Nirvana-Fach. Entwickelt "Games" für Knallerballer und Spionagesoftware für Firmen wie Google...


[*quote*]
23. In den Streitkräften liegt die Frauenquote bei 9,3%.
[*/quote*]

Frauen sind zähler als Männer, wiegen weniger, sind kleiner und zum Schießen reicht ihre kleine Hand völlig aus. Warum unnütz in Ballast investieren?


[*quote*]
24. 210 Soldatinnen sind in Afghanistan stationiert.
[*/quote*]

In der Küche? Was die BILD verschweigt: Welche Arbeiten die Soldatinnen bekommen.


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25. Bis auf einen einzigen „Entbindungspfleger“ sind alle 18000 Hebammen in Deutschland Frauen.
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Welche Frau würde schon einen Mann an sich herumfummeln lassen!? Der Anteil der weiblichen Andrologen soll ja auch recht gering sein...


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26. 97 Prozent aller Kindergärtner sind weiblich.
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Außer Arnold Schwarzenegger sind Männer für diesen Beruf zu schwach?


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27. ...aber nur 24 Prozent aller Polizisten.
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Nicht jeder kann Politesse werden. Aber Viele...


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28. 295 der 5000 Lufthansa-Piloten sind weiblich (1988: keine einzige).
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Der Reiz des luftgebundenen Busverkehrs ist schwach. So zog es eine Pilotin zum Fernsehen, wo sie allerdings ins Dschungelcamp abstürzte.


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29. 13 deutsche Pilotinnen dürfen das größte Flugzeug der Welt fliegen, den A 380.
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Wenn Frauen klug sind, und sie sind klug, werden sie von diesen überdimensionierten Blechrohren die Finger lassen.


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30. Das Luxus-Kreuzfahrtschiff „Queen Victoria“ hat seit 2010 eine Kapitänin.
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Und bei der Costa-Reederei legt man sich für die Zukunft etwas auf die Seite...

Vielleicht wäre die Costa mit einer Frau am Ruder besser bedient gewesen. Frauen fahren (meist) sanfter und können besser einparken. Und sie dürfen auch zuerst in die Boote.


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31. Bei der Baufirma „Hochtief“ stieg der Frauenanteil in fünf Jahren von 18 auf 23%.
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Politische Gründe spielten welche Rolle?


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32. 47 Prozent der neu eingestellten Chemiker bei Bayer waren 2010 Frauen (2000: 17 Prozent).
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Wenn der Markt Frauen hergibt, und diese billiger im Einkauf sind, warum sollte eine Firma dann die teureren Männer nehmen?


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33. Unter neu eingestellten Ingenieuren besteht ein Viertel aus Frauen (2000: 11%).
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Und wieviele sind Informatiker und anderes inferiore Blattgemüse? Was die Menschheit braucht, sind Metaller und Bauigel und Elektros! Da trauen sich Frauen noch immer nicht ran. 1970 waren (geschätzt) weniger als 3% der Studienanfänger eines dieser Fächer Frauen. Lediglich Architekten hatten nennenswert mehr zu bieten.


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34. 40% der Hobby-Heimwerker sind weiblich.
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Wie ist das korreliert mit der Faulheit oder Unfähigkeit der Männer? Reparaturen machen sich nicht von alleine, da muß frau ran!


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35. 53% der Single-Frauen besitzen ein Auto.
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Wieviele besäßen ein Auto, wenn sie den gleichen Lohn bekämen wie Männer!?


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36. Im Schnitt ist eine Frau bei der Hochzeit 30 Jahre alt, 1975 waren es 22,5 Jahre.
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Die Gründe zum Heiraten nehmen ab, die Auswahl an brauchbaren Männern auch. Heirat ist ein Risiko. Die steigende Zahl der Scheidungen belegt dies.


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37. In Ostdeutschland ist mehr als jede vierte Mutter alleinerziehend.
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Emanzipation und soziale Randlage? Wie steht die BILD dazu?


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38. Jede Frau bekommt im Schnitt 1,6 Kinder.
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Diese Zahl dürfte zu hoch sein. Das CIA-Factbook (https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/gm.html) nennt als Schätzwert für 2012: 

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Total fertility rate:    
1.41 children born/woman (2012 est.)
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39. Durchschnittliches Alter der Mutter bei der Geburt des ersten Kindes: 28,9 Jahre.
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Kinder werden ein Luxus, den man sich erst später oder gar nicht gönnt. Es sei denn, man ist aufgrund religioter Indoktrination eine Kinderproduktionsmaschine (und setzt jedes Jahr untertänig seine Gebärleistung um) oder ist sozial so benachteiligt, daß Sex ein Verbrauchsartikel und Kinder die Nebenwirkung sind.


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40. Über 60 Prozent der Kinder in Ostdeutschland werden unehelich geboren – so viele wie sonst nirgendwo in Europa!
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Vielleicht war man in der DDR besonders fortschrittlich und emanzipierte die Frauen (damit man sie im industriellen Produktionsprozeß besser ausbeuten konnte)? Vielleicht ist die heutige DDR im nächsten Schritt emanzipiert, aber arbeits- und chancenlos?


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41. 43 Prozent aller Frauen wollen unbedingt heiraten.
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Warum? Wegen der Alterssicherung? Männer wissen eher, daß der Lohnbringer sie sind. Und daß sie den Lohn auch ganz alleine verbraten können. Sogar viel leichter und besser. Warum dann heiraten?

Gegenfrage: Warum wollen 57 Prozent (die Mehrheit!) der Frauen nicht heiraten? Sind sie desillusioniert oder ist ihnen die Unabhängigkeit wichtiger? Welche Gruppe der Bevölkerung ist wie entschieden? Ist die Bereitschaft oder der Wille zur Heirat eine Frage des eigenen Einkommens? Fragen, die die BILD-Redaktion nicht beantwortet.


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42. 75 Prozent denken, dass ER den Heiratsantrag stellen sollte.
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Was die BILD verschweigt: Die Erwartungshaltung der Frauen, die genau zu wissen meinen, daß "die Männer" es nicht wollen, daß frau ihnen einen Antrag macht.

Ist nicht gerade diese Erwartungshaltung das zu Erfragende?


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43. 60 Prozent der Mütter sind erwerbstätig.
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Gegenfrage: als was?


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44. Bei den Müttern mit älteren Kindern (ab 15 Jahre) arbeiten 75 bis 80 Prozent.
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Gegenfrage: Wie alt sind diese Mütter und welchen sozialen Status haben sie? Warum haben sie diesen sozialen Status?


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45. Fast die Hälfte der alleinerziehenden berufstätigen Mütter arbeitet Vollzeit.
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Wieviele davon WOLLEN das so? Wieviele derer, die nicht in Vollzeit arbeiten, würden gerne in Vollzeit arbeiten, dürfen aber nicht? Wieviele können nicht in Vollzeit arbeiten wegen der Kinder oder anderer Hindernisse? Fragen über Fragen. Wo sind die Antworten der BILD?


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46. Jede 5. Alleinerziehende arbeitet nur Teilzeit, weil sie keinen Vollzeitjob findet.
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Welches Arbeitsfeld erlaubt überhaupt die Teilung des Arbeitsplatzes? Ist es nicht gerade so, daß Arbeitsplätze, die eine Teilung zulassen, weniger hoch qualifiziert sind? Darüber hinaus kommen auf einen Arbeitgeber bei "Teilzeit 2x" andere Belastungen zu. In einem Arbeitsfeld sind die zu meistern, in anderen nicht.


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47. Nur eine von 14 Alleinerziehenden verdient im Monat über 2600 Euro netto.
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Vielleicht, sollte die BILD bedenken, ist es der soziale Status, der den Frauen die Kinder eingebrockt hat? Das ist der Status, der ihnen schon das niedrige Einkommen beschert. Was weiß die BILD über die Korrelationen? Ich vermute: nichts.


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48. In Westdeutschland verdienen Frauen 25 Prozent weniger als Männer; im Osten sechs Prozent.
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Im Osten sind die Löhne niedriger. Die zu stellende Frage: Wofür!?


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49. Knapp ein Sechstel der Mitglieder des Deutschen Fußballbundes sind Frauen – also über eine Million.
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Wie ich dem Zettelkasten der  offensichtlich lehrergeschädigten Renate Ratlos (http://www.ariplex.com/ama/ama_rr20.htm) entnehmen kann, sind 1/6 der Lehrer auf dem Gebiet der Mathematik keine Leuchten.

Korrelation? Keine Korrelation?

Die BILD sollte übrigens unterscheiden lernen zwischen Hurraschreiern (passiven Mitgliedern) und aktiven Balltretern. Die Unterschiede sieht man in der Nordkurve. Vor allem hört man sie.


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50. 2011 traten 10000 Mädchen und Frauen neu in Fußballvereine ein.
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Zeichen eines globalen Intelligenzverlusts? Wieviele Männer sind in Häkelclubs, Kaffeekränzchen und Vorlesezirkel eingetreten?



Zahlen sinnlos in die Gegend zu werfen ist weder ein Zeichen von Klugkeit noch von Wissen. Beides, Klugheit und Wissen, sind nicht die Markenzeichen der männlichen BILD-Redaktion. Vielleicht wäre eine 100%ige Frauenquote besser, wenn schon denn schon?
« Last Edit: March 09, 2012, 05:03:43 AM by Omegafant »
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Zollstein

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Re: Kelle Blamasch: Ich bin Volontärin bei BILD
« Reply #5 on: June 27, 2013, 10:19:40 PM »





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