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Author Topic: Gelsenkirchener Barbaren  (Read 3511 times)

ama

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Gelsenkirchener Barbaren
« on: March 24, 2006, 11:10:52 PM »

Aus dem Forum von Ökotest:

http://www.oekotest.de/cgi/yabb2/YaBB.pl?num=1110235277/284#284

[*QUOTE*]
>joytopia
>Re: Heilpraktiker Test - blamabel für wen?
>Antworten #276 - Heute um 20:29

>Ausserdem ist das Photo ohne Aussagewert.

Für Menschen mit schweren Seh- und Denkstörungen vielleicht.

Aber wer sehen kann, der sieht DAS:



http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/gelsenkirchener_barbaren/gbv_11.jpg




http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/gelsenkirchener_barbaren/gbv_22.jpg


Die Tränensäcke sind aufgerissen. Hände, Handgelenke, Unterarme sind blutig


Sollten Großeltern sehen, was die Kinder den Enkelkindern da antun, könnte ihnen auf der Stelle die Faust ausrutschen...


ama

(über Wenn die Vernunft schläft, gebiert die Universitas Ungeheuer)
[*/QUOTE*]

ama

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Gelsenkirchener Barbaren
« Reply #1 on: March 24, 2006, 11:39:33 PM »

http://www.mdr.de/tv/programm/prog_detail+643217.html

[*QUOTE*]
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Standort: MDR.DE | Fernsehen | Programm

Programmübersicht

Hilfe! Mein Kind macht mich fertig!

Erziehungskurse für verzweifelte Eltern

MDR FERNSEHEN

Datum    Sendezeit    VPS        
So, 26.03.    08:00 Uhr    08:00 Uhr        

Eine Reportage von Gudrun Thoma
und Sebastian Schütz

Simon ist zweieinhalb Jahre alt. Er schreit von morgens bis abends - und in der Nacht. Simon schreit beim Anziehen, beim Waschen, beim Essen, beim Spazierengehen, im Kinderzimmer, in der Küche und auch auf dem Spielplatz. Seit er begonnen hat, sich an Händen und Gesicht die Haut blutig zu kratzen, fühlt sich Claudia H., seine Mutter, endgültig überfordert. In zahllosen Institutionen und Selbsthilfegruppen hat sie Rat gesucht - vergeblich.

Ihre letzte Hoffnung ist jetzt die Kinderklinik in Gelsenkirchen.

Seit vielen Jahren haben sich hier Ärzte und Psychotherapeuten auf die Behandlung "schwieriger" Kinder spezialisiert. Die aufgekratzte Haut der Kinder - bekannt als Neurodermitis - ist für sie die Folge von chronischem Stress. Deshalb wird nicht mit Medikamenten, sondern mit Verhaltenstraining für Mutter und Kind gegen das Kratzen und Schreien angegangen.

 Für Claudia H. beginnen drei schwere Wochen: Zusammen mit Simon und ihrer Tochter Nina zieht sie in ein Zimmer auf der Kinderstation. Jeden Tag wird hier das "normale" Leben geübt. Die Autoren Gudrun Thoma und Sebastian Schütz begleiten die Mutter mit ihren beiden Kindern durch das Programm in Gelsenkirchen. Ihre Reportage zeigt die Verzweiflung, die Hoffnungen, die Rückschläge und die Erfolge während des intensiven Trainings.

Kontakt

MDR FERNSEHEN
04360 Leipzig

© 2006 | MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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[*/QUOTE*]


Dazu DIESES Foto:



http://www.mdr.de/I/2515802-high.jpg


Verrohung.

Weghören.

Wegsehen.

Freundlich etikettiert als "Erziehungskurse für verzweifelte Eltern"


Die Gelsenkirchener Barbaren. Unter der "Ägide" des Ernst August Stemmann.

Barbaren.

Nichts als Barbaren.

Wie lange noch?

Wie lange noch wird tatenlos zugesehen, wie Ernst August Stemmann Vorträge hält?

Wie lange noch wird tatenlos zugesehen, wie ein Ernst August Stemmann, ein Steigbügelhalter des Ryke Geerd Hamer, dessen Worte als die eigenen ausgibt?


Ob die Vielmutter der Nation, die Familienministerin von der Leyen. Über die ist bei der CDU zu lesen:

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Von der Leyen: Eltern sollten mit Kindern beten

Familienministerin von der Leyen will mit den beiden Kirchen ein "Bündnis für Erziehung" schließen. In einer Welt, die unsicherer und unbeherrschbarer werde, würden zwei Dinge wichtiger, die man persönlich beeinflussen könne: die Familie und die Religion.
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Quellen:
http://www.cdu.de/
http://www.cdu.de/index_12215.htm



Hilft da für die Kinder nur noch beten?

Die Hoffnung darauf, daß die Hölle Elternhaus einmal vorbei sein wird?



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« Last Edit: January 18, 2009, 05:39:30 PM by ama »
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ama

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Gelsenkirchener Barbaren
« Reply #2 on: January 18, 2009, 02:17:41 AM »

Einen Eindruck von der Brutalität des „Trennungstrainings“ vermittelt der SWR-Film „Hilfe! Mein Kind macht mich fertig.“.

Eine Passage dieses Films wurde transkribiert:

[*QUOTE*]
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Sprecher:
Kurz vor dem Ende der drei Wochen in Gelsenkirchen. Abschlussbesprechung bei Dietmar Langer. Jeden Tag in der Klinik haben er und seine Mitarbeiter penibel protokolliert. Simons Verhalten in der Mäuseburg, beim Essen und Anziehen, in der Nacht und auf dem Spielplatz. Alles wurde festgehalten und bewertet. Dietmar Langer ist zufrieden mit der Entwicklung:

Langer:
Wenn man sich das so grob betrachtet, haben Sie eigentlich so zwei Wellen drin. Und bei den kleineren Kindern sehen wir eigentlich, dass sie in den drei Wochen diesen Lernprozeß, wo andere vielleicht wirklich drei Wochen für brauchen, um diese Rutsche zu machen, schneller durchlaufen. Er hat eigentlich schon die zweite Welle jetzt. Ja, also hier ging er schon wieder ein bisschen besser, jetzt fängt er schon wieder ein bisschen an. (Langer deutet auf Graphiken auf seinem Computerdisplay.) Und das ist so eigentlich, denk’ ich, super. Der lernt. Wobei das natürlich nicht das Ende des Lieds ist, ja? Das ist natürlich klar. Und so was ähnliches müssen Sie auch erwarten, wenn es jetzt zuhause um die Umsetzung geht, werden Sie auch solche Wellenbewegungen wieder sehen. Was ist mit dem Mitleid? Haben Sie Mitleid mit ihm?

Mutter:
Mitleid mit ihm? Wenn seine Hände auf sind, dann habe ich schon Mitleid mit ihm. Also, wenn sie wirklich extrem, wenn so extrem die Furchen drin sind in der Haut, das tut schon weh. Weil ich das selber auch von meiner Haut kenne, dass sie manchmal aufplatzt, das tut richtig weh.

Langer:
Und so generell?

Mutter:
Aber Mitleid jetzt, dass er jetzt tobt und schreit? Nee.

Langer:
Das nicht.

Mutter:
Über diesen Punkt bin ich drüber hinweg.

Langer:
Das heißt, für Sie hat sich was verändert hier in der Sichtweise des Kindes?

Mutter:
Ich glaube, ich habe das anderthalb Jahre mitgemacht, und das ist schon Streß genug, dass ich sage: ich hab’ die Nase voll, ich möcht’ eine Veränderung. Wie ich hier herkam, wollte ich die Veränderung schon haben.

Langer:
Ja, ja, richtig, klar.

Mutter:
Nee, auch so in der Mäuseburg das Abgeben, mir fällt das einfach nicht schwer. Weil ich einfach ´ne Veränderung haben möchte. Ich weiß, das das halt nur so geht. Und ich weiß, dass er halt entscheiden kann, er kann, braucht ja nicht zu schreien.

Langer:
Nö, das ist ja eine Strategie, die er anwendet.

Mutter:
Das ist seine Strategie, genau, hm.

Langer:
Das heißt, damit kommense jetzt zurecht?

Mutter:
Damit komme ich zurecht.

Lan...


Etwa nach drei Wochen gelsenkirchener „Behandlung“:

Sprecher:
Simons Gesicht ist mit Wunden übersät. Seine Stimmung schwankt zwischen Apathie und Panik. Und er kratzt und kratzt. Immer mehr Wunden entstehen. Die Herpesinfektion kann mit Medikamenten eingedämmt werden. Doch schon am nächsten Tag zeigt Simons Körper neue Krankheitssymptome. Eine Hand und ein Ohr sind stark angeschwollen. Die Verhaltenstherapie kommt zum Erliegen. Keine Mäuseburg mehr. Die Gesundheit des Kindes geht vor. Für Professor Stemmann ist klar: die Krankheiten kommen vom Kopf.

Stemmann:
Das Problem hier ist, wenn wir keine Krankheitsänderungen bekommen, ja, dann kommen wir nicht an die Infektion ran. Die erzeugt er ja eigentlich selbst. Er fährt über Streß seine Abwehr hoch und anschließend ist die im Immuntief, und da erwischt es ihn. Und erst, wenn er sich im Verhalten ändert, ja, dann gehen diese Dinge weg.

Stemmann:
In drei Wochen können Sie einen Menschen nicht ändern. Also, die Verhaltensänderungen bei täglichem Training, da brauchen wir ein Jahr zu.

Sprecher:
25 Tage lang war Claudia H.... mit ihren beiden Kindern in Gelsenkirchen gewesen. Als sie geht, trabt Simon genauso knatschend hinter ihr her wie vor fast einem Monat, als sie gekommen waren. Eine schnelle Lösung hat es für die Familie aus Buxtehude nicht gegeben. Immerhin hatte Simon aber auch einige fröhliche Tage in Gelsenkirchen. Daran wollen die H.....s jetzt anknüpfen. Zu Hause.
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[*/QUOTE*]


Stichwort "Immuntief":

Es erscheint unwahrscheinlich, dass Simon in den wenigen Tagen, an denen es ihm relativ gut ging, in ein „Immuntief“ gekommen ist. Hat Stemmann überhaupt jemals immunologische Verlaufsdaten publiziert!?
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« Last Edit: January 18, 2009, 01:19:59 PM by ama »
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