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Author Topic: Schon wieder stirbt ein Kind an Masern  (Read 9519 times)

ama

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Schon wieder stirbt ein Kind an Masern
« on: November 07, 2011, 10:27:07 AM »

Und das in Bayern, jener Gegend, wo den Kindern von durchgeknallten Heilpraktikerinnen "Medizin zum Aufmalen" und anderer magische Scheißdreck angetan wird.
(http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7193.0)


Ich darf das kopieren:

http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=4046&nodeid=26

[*QUOTE*]
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07.11.2011
Sechsjähriges Mädchen aus Bayern an unheilbarer Masern-Gehirnentzündung erkrankt




Angelina R. muss künstlich ernährt werden

Im Landkreis Aschaffenburg ist ein 6-jähriges Mädchen an einer chronischen Maserngehirnentzündung – der so genannten Subakuten Sklerosierenden Panenzephalitis – kurz SSPE   – erkrankt. Das Kind hatte sich als Säugling im Alter von 7 Monaten mit Masern angesteckt.

Fünf Jahre später ist die - als Spätfolge der Masernerkrankung gefürchtete -  chronische Gehirnentzündung ausgebrochen.

"Im Februar dieses Jahres bemerkten wir deutliche Auffälligkeiten bei unserer Tochter. Sie fiel öfter vom Fahrrad und hatte sprachlich regelrechte Blockaden. Als diese Ausfälle immer drastischer wurden, sind wir in die Klinik gegangen. Die Diagnose SSPE war ein Schock für uns. Innerhalb von nur 8 Wochen wurde aus unserem Kind ein Pflegefall. Sie kann weder laufen noch sprechen und muss inzwischen auch künstlich ernährt werden. Eigentlich sollte sie ja dieses Jahr eingeschult werden. Dieser Schicksalsschlag ist sehr schwer für uns alle", so Gina R., die Mutter von Angelina und einer weiteren jüngeren Tochter.

Die Familie erwartet in Kürze ein weiteres Kind. Die SSPE gilt bis heute als unheilbar – es gibt keine Therapie. "Der Verlauf dieser Erkrankung ist nicht vorhersehbar. Zwischen der ersten Maserninfektion und dem Ausbruch der SSPE können 5 bis 8 Jahre vergehen – wir kennen aber auch Fälle, bei denen sich die Krankheit viel früher gezeigt hat. Die Masernviren siedeln sich bei den betroffenen Patienten während der ersten Erkrankung unbemerkt im Gehirn an, vermehren sich erst Jahre später und zerstören dabei die Nervenzellen. Dieser Prozess verläuft häufig in Schüben und führt zu regelrechten Löchern im Gehirn. Leider kann man diesen Vermehrungszyklus der Viren bisher nicht aufhalten. Nach allem, was wir wissen, endet die SSPE immer tödlich", erläutert Dr. Martin Terhardt vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).



Säuglinge besonders gefährdet Angelina R. im Alter von 13 Monaten - 6 Monate nach ihrer Maserninfektion - scheinbar gesund

Das Risiko, an dieser Spätfolge der Masern zu erkranken, ist offenbar besonders hoch, wenn Kinder als Säuglinge – also im ersten Lebensjahr – mit Masernviren in Kontakt kommen. Beim Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin ging man bisher davon aus, dass die SSPE bei etwa 1 von 5.000 Maserninfektionen im ersten Lebensjahr auftreten kann. Nach dem neuen Fall aus Aschaffenburg vermuten Experten allerdings, dass die chronische Maserngehirnentzündung deutlich unterschätzt wird. Denn vor der Erkrankung der kleinen Angelina gab es bereits ein weiteres Kind, das nach Ansteckung im Jahre 2006 inzwischen an SSPE leidet
(siehe auch "Kind erkrankt nach Masernepidemie in Duisburg an tödlicher Gehirnentzündung").
http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=3444&nodeid=26&nodeid=26&

"Das besondere an diesen beiden Fällen ist, dass die Infektionen in den Zeitraum nach Einführung der Meldepflicht für Infektionskrankheiten in Deutschland im Jahre 2001 fallen. Für das gesamte Jahr 2006 wurden dem RKI 313 Masernansteckungen im ersten Lebensjahr gemeldet. Und aus diesen Infektionen haben sich bereits zwei SSPE-Erkrankungen entwickelt. Selbst unter der Annahme, dass es 2006 auch eine Dunkelziffer von nicht gemeldeten Fällen gab, müssen wir jetzt davon ausgehen, dass das SSPE-Risiko nach einer Infektion im ersten Lebensjahr viel höher ist, als wir bisher angenommen haben", warnt Dr. Terhardt, der auch Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) ist.

Deutschland: von 2005 bis 2010:
27 Todesfälle mit der Diagnose SSPE

Und es gibt auch weitere Hinweise auf die Häufigkeit der SSPE in Deutschland. So verzeichnet das Bundesamt für Statistik von 2005 bis 2010 27 Todesfälle mit der Diagnose SSPE. Und auch bei einem weiteren Kind, das sich 2006 im Alter von 5 Monaten mit Masern angesteckt hatte, wurde eine schnelle Verlaufsform der SSPE diagnostiziert. Das Kind starb bereits im Frühjahr 2007. Bezogen auf das Ausbruchsgeschehen 2006 in Deutschland muss man also mit einer Häufigkeit von unter 1:200 ausgehen.

Im Klartext: Das Risiko für Säuglinge, die sich im ersten Lebensjahr mit Masern anstecken, an den Spätfolgen dieser Erkrankung zu sterben, ist sehr hoch. Aber Kinder sollen in Deutschland entsprechend der Impfstoff-Zulassungen erst ab 11 Monaten geimpft werden.




Impfschutz als gesellschaftliche Aufgabe  Angelina R. mit Mutter Gina (26 Jahre) und Vater Dominik (26 Jahre)

"Die STIKO empfiehlt eine zweimalige Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln  und Windpocken  im zweiten Lebensjahr. Säuglinge im Alter von 9 Monaten bis 11 Monaten können nur in Ausnahmefällen geimpft werden. Die Kleinen können sich selbst nicht schützen – sie sind deshalb darauf angewiesen, dass alle Kontaktpersonen gegen Masern immun sind", erläutert Terhardt: Eine Vorstellung, die den Betroffenen große Angst macht.

"Ich kann mein Baby ja nicht zu Hause einsperren und jeglichen Kontakt zu anderen Menschen meiden. Wir vermuten, dass die Ansteckung unserer Tochter damals in einem öffentlichen Verkehrsmittel erfolgt sein könnte. Es muss doch in einem Land wie Deutschland möglich sein, die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft vor so einer grausamen Erkrankung zu schützen. Ich kann nicht verstehen, dass z.B. ungeimpfte Kinder eine Kindertagesstätte oder einen Kindergarten besuchen dürfen. Für das dort arbeitende Betreuungspersonal müsste der vollständige Impfschutz zur verpflichtenden Voraussetzung für die Anstellung gehören. Aber das ist ja fast nirgendwo der Fall", kritisiert Gina R.



Angelina R. im Alter von 5 Jahren kurz vor Ausbruch der SSPE

"Und auch die Impfexperten mahnen zum Impfschutz insbesondere bei Erwachsenen. "Wir wissen, dass viele der heute 15- bis 40-Jährigen nicht gegen Masern immun sind oder einen unklaren Impstatus haben. Daher empfiehlt die STIKO all diesen Personen, die nach 1970 geboren sind, die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR). Wer einen Kinderwunsch hat oder im Freundes- oder Bekanntenkreis eine Familie mit einem Neugeborenen hat, sollte sich seiner Verantwortung für die Kleinen bewusst machen und sich umgehend beim Arzt impfen lassen. Und auch in den Arztpraxen sollte die MMR-Impfung schnellstens zur Routine werden, um die großen Impflücken bei jungen Erwachsenen und Jugendlichen zeitnah zu schließen. Wer sich unsicher ist, kann sich vorab auch online an unseren Verband wenden", rät Dr. Martin Terhardt mit Verweis auf das neue Angebot des BVKJ unter
http://www.facebook.de/jugendaerzte
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« Last Edit: November 07, 2011, 10:41:38 AM by ama »
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Thymian

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Re: Schon wieder stirbt ein Kind an Masern
« Reply #1 on: November 18, 2011, 09:54:48 AM »

Ein Bericht über Angelina:

Kontrovers - Das Politikmagazin
Mi, 16.11. um 21:15 Uhr  [Bayerisches Fernsehen]

[*quote*]
Masern gelten vielen immer noch als harmlose Kinderkrankheit. Jetzt warnen Mediziner: Lebensbedrohliche Spätfolgen sind häufiger als bisher vermutet. Besonders Kinder, die sich im Säuglingsalter anstecken, gelten als gefährdet.
[*/quote*]

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/111116-kontrovers-masern106.html


Die Wahrscheinlichkeit von SSPE wird aufgrund aktueller Fallzahlen geschätzt auf 1:200.

Das heißt: 1 von 200 mit Masern erkrankten Kindern wird an SSPE sterben.



« Last Edit: November 18, 2011, 09:56:33 AM by Thymian »
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.         Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien!
          http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11095.0

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eRSPiwaal

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Vaccination saves lives
« Reply #2 on: December 26, 2012, 04:42:38 PM »



This table shows the effect of vaccination in Australia: dramatic decline of number of deaths after vaccination was done.

more pics:
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151292599758588&set=a.144130563587.111188.143367983587&type=3&l=f280b020e7&permPage=1





Australian anti-vaxxer Meryl Dorey ordered to change the name of their criminal gang
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worelia

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Re: Schon wieder stirbt ein Kind an Masern
« Reply #3 on: May 05, 2013, 09:26:59 PM »

push that
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MASS MURDERERS:

Responsible for more than 83 dead: Taylor Winterstein, Edwin Tamasese


http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11338.msg27786#msg27786

ama

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Michael ist tot. Schon wieder stirbt ein Kind an Masern
« Reply #4 on: June 15, 2013, 04:35:12 AM »

Michael ist tot.

Er starb an SSPE




Ich darf das kopieren.

[*QUOTE*]
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14.06.2013
14-Jähriger stirbt an den Spätfolgen von Masern

Ein 14-jähriger Junge aus Nordrhein-Westfalen  ist an den Spätfolgen von Masern verstorben. Das Kind war vor 9 Jahren an einer chronischen Maserngehirnentzündung erkrankt, die Ärzte auch als subakute sklerosierende Panenzephalitis – kurz SSPE bezeichnen. Der Junge hatte sich im Alter von 5 Monaten als Säugling mit Masern  angesteckt, diese Erkrankung aber scheinbar folgenlos überstanden. 5 Jahre später aber kam es zu immer größeren neurologischen und motorischen Ausfällen – er konnte schließlich nicht mehr laufen und sprechen und verfiel in eine Art Wachkoma. Die traurige Diagnose – SSPE, ein Spätfolge der Masern. Bei der Erstinfektion gelangen die gefährlichen Viren auch in das Gehirn und vermehren sich, was zu einer Zerstörung der Nervenzellen führt. Dieser fortschreitende Prozess kann bisher nicht gestoppt werden. „Wir wissen, dass insbesondere Säuglinge, die sich mit Masern anstecken, ein erhöhtes Risiko haben, an SSPE zu erkranken. Vermutlich ist das Immunsystem im ersten Lebensjahr noch nicht ausreichend dazu in der Lage, die gefährlichen Viren abzuwehren und ein Eindringen der Erreger ins Gehirn zu verhindern. Deshalb müssen wir alles daran setzen, dass Kinder im ersten Lebensjahr sich nicht mit Masern anstecken. Leider grassieren die Masern zur Zeit wieder in München und Berlin – und auch Säuglinge wurden in beiden Städten angesteckt. Das macht uns große Sorgen“, erläutert Dr. Martin Terhardt vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).


Impflücken bei Jugendlichen und Erwachsenen gefährden Säuglinge
Der Impfexperte macht auch die Impflücken bei Erwachsenen für die aktuellen Masernhäufungen verantwortlich. „Die Ansteckungsketten haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Während die Masern sich früher vor allem in Kindergärten und Schulen verbreitet haben, sind jetzt immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene betroffen. Die Impfquoten bei kleinen Kindern sind inzwischen so hoch, dass in dieser Altersgruppe nur noch wenige Erkrankungen registriert werden. Ganz anders ist die Situation bei jungen Erwachsenen. Bei den 18- bis 29-Jährigen haben nur etwa 80% einen Impfschutz gegen Masern – bei den über 30-jährigen Menschen in Deutschland weniger als die Hälfte. Und deshalb melden die Gesundheitsämter immer mehr Erkrankungen in diesen Altersgruppen. Leider sind diese Menschen auch deutlich mobiler als kleine Kinder – und so können sich die Masern in kurzer Zeit auch über größere Entfernungen verbreiten; zum Beispiel dann, wenn der Infizierte von seiner Erkrankung noch nichts weiß, aber bereits ansteckend ist. Genau dann können auch Säuglinge angesteckt werden, die noch nicht geimpft werden können“, warnt Terhardt, der auch Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) ist. Der Impfexperte hat daher zwei wichtige Empfehlungen: „Alle nach 1970 Geborenen mit unklarem Impfstatus sollten sich unbedingt gegen Masern impfen lassen, und in Orten, in denen die Masern grassieren, sollten die Eltern mit ihren Säuglingen am besten zu Hause bleiben“.

Quelle:  Bundesgesundheitsblatt

(KIN-red)

_____________________________________________
Dies ist eine Pressemeldung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V. Der Abdruck dieser Pressemeldung oder von Teilen des Artikels ist unter folgender Quellenangabe möglich: http://www.kinderaerzte-im-netz.de. Bei Veröffentlichung in Online-Medien muss die Quellenangabe auf diese Startseite oder auf eine Unterseite des BVKJ-Elternportals verlinken. Fotos und Abbildungen dürfen grundsätzlich nicht übernommen werden.
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[*/QUOTE*]

Quelle:
http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=4581&nodeid=26

ama

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Re: Schon wieder stirbt ein Kind an Masern
« Reply #5 on: July 12, 2013, 07:02:02 PM »

Waldorfschulen als Brutstätte für die Masern



mehr:
http://blog.gwup.net/2013/07/11/waldorfschulen-als-brutstatte-fur-die-masern/?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+gwup-die-skeptiker+%28gwup+%7C+die+skeptiker%29


In Erftstadt (bei Köln) hat es im Juli 2013 einen Masernausbruch gegeben. Wo? Antwort: Natürlich in einer Waldorfschule, dem natürlichen Habitat für Sektenwahn. Denn: Wie wahnsinnig muß man sein um neugeborenen Kindern die folgende Idiotie zu unterstellen?

Ich zitiere mal kurz aus http://www.pharmamafia.com :

[***QUOTE***]
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Walther Bühler und Wilhelm zur Linden, zwei anthroposophische Ärzte, schreiben 1982 (!) in "Vom Sinn der Kinderkrankheiten" WÖRTLICH:

[*QUOTE*]
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Daran kann man erkennen, mit welcher verzweifelten Kraft ein
gesund geborenes Kind einmal, ein einziges Mal eine Krankheit
wirklich erleben und durchstehen möchte.

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[*/QUOTE*]

Da steht tatsächlich, daß ein GESUNDES Kind krank sein WILL. Und diese Idiotie sagt nicht irgendwer, sondern das sagen Ärzte. Nicht irgendwelche Ärzte, sondern anthroposophische Ärzte.

Die Kinder werden nach dem Willen der Anthroposophen VORSÄTZLICH völlig ungeschützt den Krankheiten zum Fraß hingeworfen.

Warum? Wegen der "Inkarnation", oder auf deutsch: aus Sektenwahn.
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[***/QUOTE***]

mehr:
http://www.pharmamafia.com




Die "Freie Waldorfschule Erftstadt" wurde ein paar Tage dicht gemacht und  es gab mehrere Zeitungsartikel. Die Replik der Waldorfschule sehen wir uns genauer an,.


Die "Freie Waldorfschule Erftstadt" veröffentlichte am 10.07.2013 diese Pressemitteilung:

[*QUOTE*]
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Presseinformation zur Maserninfektion

Wiederaufnahme des Schulbetriebs am 10.07.2013

Die Freie Waldorfschule Erftstadt hat heute, 10.07.2013, den Schulbetrieb mit allen Schülern und Mitarbeitern, die eine Masernimpfung oder den ärztlichen Nachweis von Antikörpern gegen Masern vorlegen konnten, wieder aufgenommen.

Anfang letzter Woche sind dem Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises Masernerkrankungen von Schülerinnen und Schülern über die behandelnden Ärzte gemeldet worden. Deshalb durften am Mittwoch der vergangenen Woche nur die Schüler und Mitarbeiter die Freie Waldorfschule Erftstadt besuchen, die eine Impfung gegen Masern vorweisen, eine ärztliche Bescheinigung über den Nachweis von Antikörpern oder einer durchlaufenen Masernerkrankung vorlegen konnten. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes waren vor Ort und überprüften zu Beginn des Unterrichts die mitgebrachten Impfpässe. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung wurden alle Eltern und Mitarbeiter in einem ausführlichen Schreiben informiert. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, arbeitet die Freie Waldorfschule Erftstadt eng mit dem Gesundheitsamt zusammen. Die Schule entschloss sich deshalb freiwillig, den Betrieb ab Donnerstag, 04.07.2013, für wenige Tage einzustellen.

Aktuell sind beim Gesundheitsamt 29 Kinder und Jugendliche unserer Schule sowie eine Erwachsene mit diagnostizierter Erkrankung gemeldet. Heute Morgen hat zu Beginn des Unterrichts an unserer Schule eine erneute Überprüfung durch das Gesundheitsamt stattgefunden. Fast alle Mitarbeiter sowie 211 Schüler konnten einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern nachweisen. Insgesamt besuchen aktuell 395 Schüler die Freie Waldorfschule Erftstadt, die 13. Klasse hat die Schule bereits verlassen. Das Ergebnis belegt, dass 53% der Kinder gegen den Erreger der Masern immun sind. Diese Quote ist mehr als doppelt so hoch, wie aktuell in einigen Presseorganen dargestellt wird.

Erst am Mittwoch, 17.07.2013, nach Ablauf der mittleren Inkubationszeit von 14 Tagen, wird der Unterricht wieder uneingeschränkt für alle Schüler stattfinden.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Bundes der Freien Waldorfschulen

http://www.waldorfschule.de/waldorfpaedagogik/was-ist-waldorfpaedagogik/salutogenese/impfen

oder über die Ständige Impfkommission des Robert Koch Institutes

http://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Impfempfehlungen_node.htm .

FREIE WALDORFSCHULE ERFTSTADT

- Geschäftsführung -

Matthias Nantke
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Quelle:
http://www.waldorfschule-erftstadt.de/presseinformation.html

Mit der Wahrheit ist das so eine Sache. Die hervorgehobenen Sätze sind eine bodenlose Unverschämtheit und ein Geständnis, und sollten Politik und Justiz Grund genug sein, den Laden einfürallemal zu schließen.

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Fast alle Mitarbeiter sowie 211 Schüler konnten einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern nachweisen. Insgesamt besuchen aktuell 395 Schüler die Freie Waldorfschule Erftstadt, die 13. Klasse hat die Schule bereits verlassen. Das Ergebnis belegt, dass 53% der Kinder gegen den Erreger der Masern immun sind. Diese Quote ist mehr als doppelt so hoch, wie aktuell in einigen Presseorganen dargestellt wird.
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Da sterben Kinder an einer Krankheit, die absolut tödlich ist. Gegen die es kein Entrinnen gibt. Die so brutal ist, daß die Kranken JAHRELANG daran leiden, sogar mit Morphium behandelt werden müssen wegen der grauenhaften Schmerzen, die Kranken mehr und mehr verfallen, bis nicht mehr der kleinste Rest Leben in ihnen ist.

Aber, allen voran KINDERÄRZTE, brabbeln und indoktrinieren die Wahnsinnigen:

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Daran kann man erkennen, mit welcher verzweifelten Kraft ein
gesund geborenes Kind einmal, ein einziges Mal eine Krankheit
wirklich erleben und durchstehen möchte.

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Das sind zwei der herausragendsten Vortragsredner Süddeutschlands, wovon der eine ein Vierteljahrhundert für die Anthroposophen Vorträge gehalten hat. Es sind Kinderärzte.

Und es gibt Tote. Von Österreich weiß ich, daß aus von der Virologie geschätzten 30.000 Masernfällen in den Jahren 1994-1996 mir bekannte 18 SSPE Fälle hervorgegangen sind.

18 Tote! Das ist, nur auf SSPE bezogen, eine Wahrscheinlichkeit von rund 1:1666. Mit anderen Worten: Auf 1666 Masernfälle gibt es einen Todesfall durch SSPE. 


Der im JUNI 2013 verstorbene Michael G. litt NEUN JAHRE an SPPE. Über sein Sterben wurde in den Medien ausführlich berichtet.
(mehr:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1726.msg18157#msg18157 )

Für jeden auch nur minimal mit Hirn und  Verantwortungsbewußtsein ausgestatteten Menschen Grund genug, seine Kinder und sich selbst gegen Masern zu impfen. Doch nicht so an der Freien Waldorfschule Erftstadt. Drei Wochen nach Michaels Tod brechen an der Freien Waldorfschule Erftstadt die Masern aus.

In diesen drei Wochen war weißdarwin genug Zeit und Gelegenheit zum Impfen der Kinder gegeben.

Der Kölner Stadtanzeiger schreibt am 4.7.2013:

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Die Schule hat den Unterrichtsbetrieb eingestellt, nachdem am Mittwoch nur etwa 100 der insgesamt 400 Schüler einen Impfschutz nachweisen konnten. Allem Anschein nach hatte sich eine Familie aus Vettweiß, deren Kinder die Waldorfschule in Erftstadt besuchen, bei einem Aufenthalt in München angesteckt. Dort ist eine Masern-Epidemie seit Wochen im Umlauf.

Masern ist eine schnell ansteckende Krankheit, sofern kein Impfschutz besteht. Sie ist meldepflichtig. Wer daran erkrankt soll sich in ärztliche Behandlung geben und 14 Tage das Haus nicht verlassen. Im Rhein-Erft-Kreis leben etwa 50.000 schulpflichtige Kinder und Jugendliche, von denen etwa 95 Prozent gegen Masern geimpft sind. 2007 hatte das Kreisgesundheitsamt eine große Impfaktion gestartet.
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Quelle:
http://www.ksta.de/erftstadt/waldorfschule-erftstadt-masern-breiten-sich-offenbar-aus,15189182,23590228.html

In den sechs Jahren seit 2007 war weißdarwin genug Zeit und Gelegenheit zum Impfen der Kinder gegeben. Aber weder damals noch dann noch heute ist man an der Freien Waldorschule Erftstadt zur Einsicht fähig oder gewillt. Rotzfrech heißt es in der Pressemitteilung der Freien Waldorfschule Erftstadt, datiert vom 10.7.2013:

http://www.waldorfschule-erftstadt.de/presseinformation.html

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Fast alle Mitarbeiter sowie 211 Schüler konnten einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern nachweisen. Insgesamt besuchen aktuell 395 Schüler die Freie Waldorfschule Erftstadt, die 13. Klasse hat die Schule bereits verlassen. Das Ergebnis belegt, dass 53% der Kinder gegen den Erreger der Masern immun sind. Diese Quote ist mehr als doppelt so hoch, wie aktuell in einigen Presseorganen dargestellt wird.
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"Mitarbeiter" sind (nehmen wir mal an, daß dort keine Kinderarbeit herrscht), Erwachsene. Diese Erwachsenen verstoßen gegen die sogar von den anthroposophischen Ärzten vorgegebenen Empfehlungen.

Der Satz heißt nämlich:

"Fast alle Mitarbeiter sowie 211 Schüler konnten einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern nachweisen".

Da steht nicht "Impfschutz". Nein! Da steht "Immunschutz". Das Wort "Immunschutz" ist die hintervotzige Umschreibung, daß ENTWEDER durch eine durchgemachte Masernerkrankung UND/ODER durch eine Impfung diese Personen immun sind gegen die Masern.

Wenn aber "Mitarbeiter" weder eine Masernerkrankung durchgemacht haben noch einen ausreichenden Impfschutz haben, dann sind an dieser Schule IMMER NOCH Erwachsene ohne Schutz gegen Masern. Warum!?


In ihrer Pressemitteilung schreibt die Freie Waldorfschule Erftstadt am 10.7.2013:

http://www.waldorfschule-erftstadt.de/presseinformation.html

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Das Ergebnis belegt, dass 53% der Kinder gegen den Erreger der Masern immun sind. Diese Quote ist mehr als doppelt so hoch, wie aktuell in einigen Presseorganen dargestellt wird.
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Wie bitte!? "Einige Presseorgane"? Welche denn, bitteschön? Der Kölner Stadtanzeiger meldet am 4.7.2013:

http://www.ksta.de/erftstadt/waldorfschule-erftstadt-masern-breiten-sich-offenbar-aus,15189182,23590228.html1

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Die Schule hat den Unterrichtsbetrieb eingestellt, nachdem am Mittwoch nur etwa 100 der insgesamt 400 Schüler einen Impfschutz nachweisen konnten.
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Da steht ERSTENS das Wort "Impfschutz" und da steht ZWEITENS "100 von 400 Schülern". Nachdem die anderen Medien meist vom Kölner Stadtanzeiger übernommen zu haben scheinen, ist die Frage, wer denn so töricht wäre, andere Zahlen als die des Kölner Stadtanzeiger zu verwenden.

Laut diesen Zahlen sind nur rund 100 von 400 Schülern geimpft. Ob das nun haargenau 400 sind oder 395 oder 395, das ist total egal. Aber eine Impfquote von 25 Prozent ist gnadenlos und lacherlich und gnadenlos lächerlich. Sie ist gnadenlos, weil sie ohne Gnade Kinder dem Risiko einer potentiell tödlichen Krankheit aussetzt. Sie ist lächerlich, sie ist lächlich niedrig. MINDESTEN 95 Prozent müssen es sein! Und sie ist gnadenlos lächerlich, weil sie zeigt, wie wenig Bildung und wie viel Sektenwahn Anthroposophie tatsächlich ist, und wie sehr man Kinder diesem Wahn opfert.

Und obendrein, um dies noch zu verstärken, setzt die Freie Waldorfschule Erftstadt am 10.7.2013 noch eins drauf:

http://www.waldorfschule-erftstadt.de/presseinformation.html

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Das Ergebnis belegt, dass 53% der Kinder gegen den Erreger der Masern immun sind. Diese Quote ist mehr als doppelt so hoch, wie aktuell in einigen Presseorganen dargestellt wird.
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Zu dem Zeitpunkt war der Unterrichtsbetrieb eingestellt worden, war in den Medien berichtet worden UND hatten die Eltern eine Information bekommen. Aber was ist das für eine Information, wenn noch immer nicht mindestens 95 Prozent der Schulkinder gegen Masern geimpft sind? Und WARUM reagieren die Eltern so bar jeglicher Vernunft?

Und die Indoktrinationsmaschine Waldorfschule Erftstadt schreibt als "Presseinformation":

http://www.waldorfschule-erftstadt.de/presseinformation.html

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Fast alle Mitarbeiter sowie 211 Schüler konnten einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern nachweisen. Insgesamt besuchen aktuell 395 Schüler die Freie Waldorfschule Erftstadt, die 13. Klasse hat die Schule bereits verlassen. Das Ergebnis belegt, dass 53% der Kinder gegen den Erreger der Masern immun sind. Diese Quote ist mehr als doppelt so hoch, wie aktuell in einigen Presseorganen dargestellt wird.
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Das sind ZWEI FAUSTDICKE Lügen durch Erwecken eines falschen Eindrucks. Lügen zum Schaden der Gesundheit und des Lebens von Kindern. Und nicht irgendwelchen Kindern, sondern den diesen Eltern und Lehrern anvertrauten Kindern. Kindern, die diesen Eltern und Lehrern hilf- und wehrlos ausgeliefert sind.

Haben Kinder kein Recht auf Gesundheit? Haben Kinder kein Recht auf Leben? In diesem Land offensichtlich nicht.

Wenn man bedenkt, welche Macht und welche Einflüsse Anthroposophen im Gesundheitsbereich und in der Politik (bis in Ministersessel) haben, ist das kein Wunder, haben sie doch diese Gesetze mitbestimmt.


Mehrere, sehr bedenkliche Einzelheiten im Artikel "Elf Fälle von Masern bestätigt" des Kölner Stadtanzeigers vom 4.7.2013 sollten wir uns noch anschauen:

http://www.ksta.de/erftstadt/waldorfschule-erftstadt-elf-faelle-von-masern-bestaetigt,15189182,23599904.html

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Die Schule hat den Unterrichtsbetrieb bis auf Weiteres eingestellt, nachdem am Mittwoch nur etwa 100 der insgesamt 400 Schüler einen Impfschutz nachweisen konnten. "Natürlich weisen wir die Eltern angesichts der aktuellen Infektionen auf die Möglichkeit des Impfens hin", sagt Matthias Nantke, Geschäftsführer der Waldorfschule: "Aber wir geben dazu keine Empfehlung ab."

Die Haltung der Schule sei es, dass alle, die sich impfen lassen wollen, sich vorher informieren sollten und anschließend selber entscheiden müssten. "Möglicherweise gehen unsere Eltern mit dem Impfen auch anders um", erklärt der Schulleiter, angesprochen auf die vergleichsweise geringe Impfquote.


Allem Anschein nach hatte sich eine Familie aus Vettweiß, deren Kinder die Waldorfschule in Erftstadt besuchen, bei einem Aufenthalt in München angesteckt. Dort gibt es seit Wochen eine Masern-Epidemie.

95 Prozent geimpft

Masern sind eine schnell ansteckende Krankheit, sofern kein Impfschutz besteht. Sie ist meldepflichtig. Wer daran erkrankt, soll sich in ärztliche Behandlung geben und 14 Tage das Haus nicht verlassen. Im Rhein-Erft-Kreis leben etwa 50 000 schulpflichtige Kinder und Jugendliche, von denen etwa 95 Prozent gegen Masern geimpft sind. 2007 hatte das Kreisgesundheitsamt eine große Impfaktion gestartet.

"Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen, sind nicht einfach nur irre. Sie haben sich zumeist sehr intensiv mit den Risiken beschäftigt und sich dann gegen einen Impfschutz entschieden", sagt Dr. Werner Dick, Kinder- und Jugendarzt sowie Mitglied der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland.

Diese sehr individuelle Entscheidung müsse jeder selbst treffen dürfen, sagte der Mediziner, der im bayerischen Röthenbach-Pegnitz praktiziert. Häufig würden die Menschen mit ihren Ängsten vor Impfungen gar nicht ernst genommen.
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Dann wollen wir mal.

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"Natürlich weisen wir die Eltern angesichts der aktuellen Infektionen auf die Möglichkeit des Impfens hin", sagt Matthias Nantke, Geschäftsführer der Waldorfschule: "Aber wir geben dazu keine Empfehlung ab."
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Das Feuer ist ausgebrochen, der Hof steht in Flammen, da wird, wild entschlossen, verkündet, auf daß die Dörfler es alle wissen: Man kann eine Feuerwehrspritze kaufen.

Pervers, nicht wahr? Und so lächerlich. Die Situation in Erftstadt ist aber noch viel lächerlicher und noch viel perverser.

IMPFEN tut man als vernünftiger Mensch so früh wie möglich. Nicht erst jetzt, sondern von Anfang an UND IMMER hätte die Waldorfschule Erftstadt den Eltern sagen müssen, daß Impfen gut ist und vor Krankheit schützt. Aber das tat sie nicht, UND SIE TUT ES NOCH IMMER NICHT. Matthias Nantke, der Geschäftsführer der Waldorfschule wörtlich (laut Kölner Stadtanzeiger): "Aber wir geben dazu keine Empfehlung ab."

Das wird unterstrichen durch weitere Einlassungen:

http://www.ksta.de/erftstadt/waldorfschule-erftstadt-elf-faelle-von-masern-bestaetigt,15189182,23599904.html

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Die Haltung der Schule sei es, dass alle, die sich impfen lassen wollen, sich vorher informieren sollten und anschließend selber entscheiden müssten.
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[*/QUOTE*]

Das ist eine Perversion der Sprache, die eine Perversion im Denken offenbart.

Um das zu verstehen, muß man den Satz zerlegen.

Die wichtigste Einzelheit ist der Kern des Satzes: "alle, die sich impfen lassen wollen".

Das sind NICHT alle Eltern und alle Schüler. NEIN! Es sind bloß diejenigen, die sich impfen lassen wollen. Genauer gesagt: bloß noch diejenigen, die sich (nach den bisherigen Indoktrinationen) noch immer oder trotzdem impfen lassen wollen. Also EIN GERINGER ANTEIL der Gesamtmenge aller Eltern und Kinder.

Was soll mit dieser Teilmenge passieren? Antwort: Die sollen "sich vorher informieren [...] und anschließend selber entscheiden".

WANN sollen die sich entscheiden? Antwort: BEVOR sie sich impfen lassen.

UND: Das soll jeder (nach dem informiert werden) selbst entscheiden.

Beides sind ganz besonders niederträchtige Hinterhältigkeiten. Das "Informieren" besteht nämlich im Angst machen. Und das "selbst entscheiden" heißt frei übersetzt: "Wenn DEINEM Kinde durch die Impfung etwas passiert, BIST DU SCHULD!!!". Angst erzeugen und Schuldgefühle auslösen, DAS ist die übliche Masche in den Sekten. Hier erleben wir sie vor Ort. Der Artikel im Kölner Stadtanzeiger schließt mit diesen zwei Sätzen:

[*QUOTE*]
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Diese sehr individuelle Entscheidung müsse jeder selbst treffen dürfen, sagte der Mediziner, der im bayerischen Röthenbach-Pegnitz praktiziert. Häufig würden die Menschen mit ihren Ängsten vor Impfungen gar nicht ernst genommen.
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[*/QUOTE*]

Die Aufgabe eines Mediziners ist es, die Angst vor Impfungen zu nehmen. Bei Anthroposophen ist es umgekehrt. Und sie tun dabei auch noch so, als ob sie besonders freundlich und hilfreich und rettend wären. Das Gegenteil ist der Fall. Sie täuschen durch die Sprache, und das ganz bewußt. Nicht umsonst sind sie so erpicht auf juristische Gutachten, mit denen sie sich dabei aus der Verantwortung ziehen wollen. Besonders infam dabei: den Eltern die Verantwortung zuzuschieben.

Nantke, der Geschäftsführer der Waldorfschule Erftstadt, bauäugig:

[*QUOTE*]
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"Möglicherweise gehen unsere Eltern mit dem Impfen auch anders um", erklärt der Schulleiter, angesprochen auf die vergleichsweise geringe Impfquote.
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[*/QUOTE*]

Als ob Anthroposophen nicht bis ins kleinste Detail genau wüßten, WARUM die Eltern so reagieren. Da ist nichts "möglicherweise", sondern GANZ BESTIMMT, und das BEABSICHTIGT. Im vorletzten Absatz des Artikels im Kölner Stadtanzeiger kommt ein weiteres Detail ans Licht:

[*QUOTE*]
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"Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen, sind nicht einfach nur irre. Sie haben sich zumeist sehr intensiv mit den Risiken beschäftigt und sich dann gegen einen Impfschutz entschieden", sagt Dr. Werner Dick, Kinder- und Jugendarzt sowie Mitglied der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland.
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[*/QUOTE*]

Übersetzt: Die Angst vor den Risiken des Impfens werden von den Eltern als so furchtbar angesehen, daß sie (vor lauter Angst) die Kinder nicht impfen lassen.

Jetzt die große Frage: Warum fragt der Kölner Stadtanzeiger einen Arzt, der nicht am Ort ist, ja, der nicht einmal in der Nähe ist, sondern mehrere hundert Kilometer weit entfernt?

Dieser Arzt ist nicht so leicht zu finden. Aber er ist Insidern anscheinend bekannt. Im Waldorfkindergarten Hersbruck hat er 2010 einen Vortrag über das Impfen gehalten:

http://www.waldorfkindergarten-hersbruck.de/veranstaltungen2010.shtml

[*QUOTE*]
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Donnerstag, 29.04.2010, 20:00 Uhr
Impfen — Für und Wider

Referent: Dr. Werner Dick, Kinder- und Jugendarzt, Röthenbach a. d. Pegnitz
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[*/QUOTE*]

als PDF:
http://www.waldorfkindergarten-hersbruck.de/posters/Impfen2010.pdf'

Man sollte sich im Wirkungsbrereich dieses Arztes DRINGEND nach den Impfquoten umsehen. Nachdem in der Waldorfschule Erftstadt die Impfquote bei nur 25 Prozent liegt, ist dort die Frage nach dem Schularzt zu stellen. Bei Anthroposophen sind Schulärzte nämlich NICHT für die Gesundheit der Kinder da (ein Schelm, wer angesichts des Begriffs "Schularzt" etwas Gutes erhoffte), sondern dienen wie in der DDR die Parteindoktrinatoren dazu, den ihnen Untergeordneten die Parteidoktrin einzuflößen und Linientreue einzubläuen. Dazu gab es 2008 bei den Masernausbrüchen in Deutschland, Österreich und Schweiz ernste Stellungnahmen und juristische Schritte, darunter die von Landessanitätsdirektor Christoph König:

[*QUOTE*]
-------------------------------------------------------------------------------
Landessanitätsdirektor Christoph König:
"Der Herr Dr. Görnitz wird angezeigt. Das ist auch ein Verlangen der Salzburger
Ärztekammer.

Ich finde es halt sehr bedauerlich, wenn von 330 Schülern dann 7 Impfpässe
vorgelegt werden und die andern sind nicht da oder können nicht vorgelegt werden.
Das kommt ja einer Blockade gleich.

Ja, ich frag mich, ob überhaupt eine schulärztliche Betreuung stattgefunden hat,
denn der Herr Dr. Görnitz distanziert sich ja davon."
-------------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

mehr:
"Masern in Salzburg: Staatsanwaltschaft ermittelt im Waldorfschulen-Skandal"
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=3620.0



Über SSPE gibt es übrigens eine interessante Statistik, wiedergegeben im Arznei-Telegramm:



Statistik: "Zahl der Meldungen von Masernerkrankungen und subakuter sklerosierender Panenzephalitiden (SSPE) in den USA von 1962-1980"

http://www.arzneitelegramm.de/html/1990_02/9002022_01.html
http://www.arznei-telegramm.de/register/9002022.pdf

Die roten Hervorhebungen wurden hinzugefügt, damit man die wichtigen Einzelheiten besser sieht.
« Last Edit: July 13, 2013, 10:57:44 AM by ama »
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worelia

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Re: Schon wieder stirbt ein Kind an Masern
« Reply #6 on: March 18, 2014, 01:19:30 AM »

push that!
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MASS MURDERERS:

Responsible for more than 83 dead: Taylor Winterstein, Edwin Tamasese


http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11338.msg27786#msg27786

ama

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Aliana stirbt an Masern
« Reply #7 on: November 02, 2014, 03:12:13 PM »

Ich darf das kopieren.


http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/maedchen-aus-nordhessen-an-toedlicher-maserngehirnentzuendung-erkrankt/

[*QUOTE*]
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Kinder- & Jugendärzte im Netz
02.11.2014

Mädchen aus Nordhessen an tödlicher Maserngehirnentzündung erkrankt

Ein vierjähriges Mädchen aus Hessen ist an einer chronischen Maserngehirnentzündung erkrankt. Diese so genannte subaktute sklerosierende Panenzephalitis – kurz SSPE - ist eine Spätfolge einer Maserninfektion und verläuft immer tödlich. Das Mädchen hatte sich als Säugling im Alter von 3 Monaten mit Masern angesteckt, die damals ohne Komplikationen verliefen.


SSPE

Aliana I., 4 Jahre

Familie I. aus Nordhessen

„Wie wir inzwischen wissen, hängt das SSPE-Risiko mit dem Ansteckungsalter zusammen. Insbesondere bei Ansteckungen im ersten Lebensjahr ist die Gefahr, an dieser fatalen Spätfolge der Masern zu erkranken, besonders hoch. Offenbar können Masernviren leichter in das Gehirn eindringen, wenn das Immunsystem noch unreif ist. Durch die Vermehrung der Masernviren im Gehirn werden Nervenzellen zerstört. Dieser Prozess ist fortschreitend und kann bis heute noch nicht therapeutisch gestoppt werden. Zunächst kommt es bei diesen Kindern, wie der kleinen Aliana, zu motorischen Ausfällen, z.B. beim Laufen, und in der Folge dann auch zum Verlust der Sprache. Ein spätes Stadium dieser Erkrankung ist dann eine Art Wachkoma – niemand weiß, ob die Betroffenen ihre Umgebung noch wahrnehmen oder nicht“, erläutert Dr. Martin Terhardt , Kinder- und Jugendarzt und Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut.

Ohne Nestschutz hohe Ansteckungsgefahr für Säuglinge

Säuglinge sind etwa 5 bis 6 Monate vor Infektionen mit Masern geschützt, wenn die Mutter selbst gegen diese hoch ansteckenden Viren immun ist, entweder weil sie selbst die Krankheit durchgemacht hat oder gegen Masern geimpft ist. Immer mehr junge Mütter und Frauen mit Kinderwunsch haben jedoch keinen Schutz gegen Masern. „Mit dem Rückgang der Masern nach Einführung der Impfung in Deutschland im Jahre 1973 sind viele Kinder in den Generationen danach auch nicht mehr erkrankt. Doch nicht alle diese Kinder wurden auch gegen Masern geimpft. Und so haben wir heute die größten Impflücken bei den jungen Erwachsenen, die in den 80er- und 90er Jahre des letzten Jahrhunderts geboren wurden. Genau in diesen Generationen gibt es jetzt auch viele junge Frauen, die keinen Schutz gegen Masern haben. Eine sehr gefährliche Situation, denn wenn diese Frauen Kinder bekommen, sind auch diese Kinder schutzlos und können sich schon im frühen Säuglingsalter anstecken. Genau das ist bei Aliana passiert. Deshalb empfehlen wir allen Frauen mit Kinderwunsch unbedingt die Impfung gegen Masern, sonst kann das schlimme Folgen für den Nachwuchs haben“, warnt Terhardt. Die STIKO empfiehlt allen Jahrgängen, die nach 1970 geboren wurden, eine Impfung gegen Masern.

Jugendliche und junge Erwachsene sollten Masernimpfschutz überprüfen
Um die vorhandenen Impflücken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu schließen, ist es wichtig, dass diese Zielgruppen gezielt über den notwendigen Impfschutz gegen Masern aufgeklärt werden. „Wir werben in den Praxen der Kinder- und Jugendärzte gezielt für die Jugendvorsorgeuntersuchungen J1 und J2. Bei diesen Terminen wird auch der Impfstatus überprüft. Auch bei Gynäkologen und Allgemeinärzten sollte der Masernimpfschutz kontrolliert werden. Und vor allem in Schulen und am Arbeitsplatz muss über Masern aufgeklärt werden, wenn wir in Deutschland die Masern eliminieren wollen“, appelliert Terhardt.

Quelle: PLoS ONE
http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0068909
_________________________________________________
Weitere Infos

Hilfe für Aliana e. V.
Kettelerstr. 13
36251 Bad Hersfeld

Hessen
Facebook: SSPE-ALIANA kämpft um ihr Leben

_________________________________________________
Autor: äin-red
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ama

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PLOSone: Statistik über SSPE-Todesfälle
« Reply #8 on: November 02, 2014, 03:46:13 PM »

Mit diesem Artikel bin ich überhaupt nicht zufrieden. Ohne es direkt zu sagen beweist er, daß das RKI Mist verbreitet. Aber er sagt es eben nicht. Das Layout ist grauenhaft. Tintenkleckse statt der Grafiken hätten auch genügt...

Da muß Besseres her!

http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0068909

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Open Access Peer-Reviewed
Research Article
Epidemiology of Subacute Sclerosing Panencephalitis (SSPE) in Germany from 2003 to 2009: A Risk Estimation

    Katharina Schönberger,

    Maria-Sabine Ludwig,

    Manfred Wildner,

    Benedikt Weissbrich mail

    Published: July 09, 2013
    DOI: 10.1371/journal.pone.0068909



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Abstract

Subacute sclerosing panencephalitis (SSPE) is a fatal long-term complication of measles infection. We performed an estimation of the total number of SSPE cases in Germany for the period 2003 to 2009 and calculated the risk of SSPE after an acute measles infection. SSPE cases were collected from the Surveillance Unit for Rare Paediatric Diseases in Germany and the Institute of Virology and Immunobiology at the University of Würzburg. The total number of SSPE cases was estimated by capture-recapture analysis. For the period 2003 to 2009, 31 children with SSPE who were treated at German hospitals were identified. The capture-recapture estimate was 39 cases (95% confidence interval: 29.2–48.0). The risk of developing SSPE for children contracting measles infection below 5 years of age was calculated as 1:1700 to 1:3300. This risk is in the same order of magnitude as the risk of a fatal acute measles infection.
Figures
12

Citation: Schönberger K, Ludwig M-S, Wildner M, Weissbrich B (2013) Epidemiology of Subacute Sclerosing Panencephalitis (SSPE) in Germany from 2003 to 2009: A Risk Estimation. PLoS ONE 8(7): e68909. doi:10.1371/journal.pone.0068909

Editor: Jean-Pierre Vartanian, Institut Pasteur, France

Received: April 28, 2013; Accepted: June 5, 2013; Published: July 9, 2013

Copyright: © 2013 Schönberger et al. This is an open-access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License, which permits unrestricted use, distribution, and reproduction in any medium, provided the original author and source are credited.

Funding: The study was supported by the Bavarian State Ministry of the Environment and Public Health for the ESPED data collection and by the Robert-Koch-Institute from funds of the Federal Ministry of Health (FKZ 1369-400). Employees of the Robert-Koch-Institute provided data on measles infections in Germany, which were reported to the Robert-Koch-Institute based on the German Infection Protection Act. These data were used for further analysis by the authors. The funders had no role in study design, data collection and analysis, decision to publish, or preparation of the manuscript.

Competing interests: The authors have declared that no competing interests exist.
Introduction

Subacute sclerosing panencephalitis (SSPE) is a rare progressive, invariably fatal long-term complication of measles infection. The latency period between acute measles and first symptoms of SSPE is usually 4 to 10 years but ranges from 1 month to 27 years [1]. The clinical course of SSPE varies considerably in symptoms, duration and intensity. Typically, four disease stages are observed beginning with changes in personality and behaviour as well as failure in school. The second stage is characterized by massive, repetitive, and frequent myoclonic jerks, seizures and dementia. During the third stage, rigidity, extrapyramidal symptoms, and progressive unresponsiveness develop. The last stage is characterized by coma, a vegetative state, autonomic failure or akinetic mutism. The survival period after onset of symptoms is typically between one to three years [2], [3].

SSPE is caused by the intracerebral spread of measles virus leading to a destruction of neurons. In all cases where brain tissue has been examined by molecular methods, wild type measles virus strains have been identified, never vaccine strains [1], [4]. However, the exact pathogenesis of SSPE is still unclear. There is no evidence, that SSPE is associated with certain measles virus genotypes or strains. Immaturity of the immune system and of the central nervous system is thought to play a role when SSPE develops after an early acute measles infection [5]–[8].

Calculation of the risk of developing SSPE after measles infection is complex, because information on both measles and SSPE incidences is required. The calculation is additionally complicated by the long and variable latency period of SSPE. In the older literature, the risk of SSPE was reported to be about 1:100000 cases of measles [9]. Later in a study from the UK, the risk of SSPE was estimated as 1 in 90000 measles cases in children of 5 years and older and as 1 of 5500 following measles infection in the first year of life [10], [11]. A more recent study from the USA reported a SSPE incidence of 6.5 to 11 cases per 100000 acute measles infections translating into a SSPE risk of 1 in 9100 to 15400 cases of measles [4]. A distinction of age groups was not made in this study.

The SSPE incidence may differ geographically and may change over time. Because there are only few current studies addressing the risk of SSPE, further studies are indicated in order to enlarge the epidemiological knowledge of this disastrous disease. For Germany, there is no notification or central documentation of SSPE cases. Therefore, information on the absolute number of SSPE cases and on the SSPE incidence in Germany is lacking. The aim of this study was to combine information on SSPE cases in Germany from different sources for the period 2003 to 2009, to estimate the total number of SSPE cases in children younger than 16 years of age in Germany and to calculate the risk of developing SSPE after an acute measles infection.
Methods
Ethics Statement

This study was approved by the ethics committee of the medical faculty at the University of Würzburg. Data collection and analysis within the Surveillance Unit for Rare Paediatric Diseases in Germany (ESPED) was approved by the ethics committee of the Bavarian Medical association. Informed consent by the patients or their guardians was not required by both ethics committees, because the data were analyzed anonymously.
Data Sources of SSPE Cases

Information on SSPE cases for the period from 2003 to 2009 was obtained from two sources. The first dataset consisted of SSPE cases diagnosed at the Institute of Virology and Immunobiology at the Julius-Maximilian University Würzburg (ViroWue). Because of SSPE research interests, this institute has been involved in the diagnosis of SSPE for about 30 years. It is the appointed consultant laboratory for viral diseases of the central nervous system in Germany. From 1987 to 2010, samples of about 150 SSPE cases have been received from German hospitals for primary or confirmatory SSPE diagnosis.

The second data source was based on ESPED, a voluntary reporting system, which actively collects anonymous monthly reports from all German paediatric hospitals and departments on selected rare paediatric diseases. ESPED comprises a reminder and dunning system in order to collect missing reports. The return rate of monthly reports has been ≥95% since 1999 [12]. The spectrum of rare diseases, which are surveyed, has been changed on a regular basis. From 2003 to 2009, ESPED collected data about hospitalized children younger than 16 years of age with measles and its complications including SSPE. The Bavarian Health and Food Safety Authority (LGL) initiated and financed the survey. It was responsible for compilation of reported cases and for obtaining further information thereon. For that purpose, the LGL contacted the reporting paediatricians, who were asked to return an anonymous structured questionnaire about the case with questions on age, symptoms, diagnosis, complications, treatment and vaccination status. Additionally, an anonymized medical discharge letter was requested. The return rate of the questionnaires by the responsible physicians was 93.8% for this study.
Data Sources of Measles Cases

Numbers of acute measles infections in Germany were obtained from two different official data sources. According to the German Infection Protection Act (IfSG), acute measles has been a notifiable disease since 2001. Data are collected by the health authorities of the federal German states and are reported to the Robert Koch-Institut (RKI), a central institution of the Federal Ministry of Health, which is responsible for disease control and prevention. Notification according to IfSG includes information about the hospitalization status of patients with acute measles. Notification data are publicly accessible (http://www3.rki.de). For the purpose of this study, numbers of notified acute measles infections for the period of 2001 to 2009 grouped by year, age, and hospitalization status were directly obtained from the RKI. These data allowed calculating a ratio between all measles cases and hospitalized measles cases (see below).

Before 2001, acute measles infection had not been a notifiable disease. Therefore, other indicators were sought in order to estimate the yearly numbers of measles infections. Since 1993, cumulated diagnosis data of hospitalized patients in Germany have been collected by the Federal Statistical Office as part of the German hospital statistics. These data have included information on hospitalized measles cases. All measles related hospitalizations covered by codes 055 of the International Classification of Diseases (ICD)-9 and codes B05 of ICD-10 were selected. For the year 1993, only incomplete data were available. For the years 1994 to 1999, hospitalization data on patients with measles, sorted by ICD and age groups, were directly obtained from the Federal Statistical Office. For the years 2000 to 2009, data on hospitalized measles cases were obtained from a publicly accessible online-database (http://www.gbe-bund.de). Data from the German hospital statistics were only available in clustered age groups (1994–1999: age groups 0 to <5 and ≥5 to <15 years of age; 2000–2009: age groups 0 to <5, ≥5 to <10, and ≥10 to <15 years of age).
Case Definition, Data Merging and Validation

Laboratory diagnosis of SSPE at ViroWue was based on established criteria including oligoclonal bands, intrathecal measles virus-specific IgG synthesis and excessively high absolutes titres of measles virus IgG in both serum and CSF. In each case, the laboratory diagnosis was complemented by clinical findings that were consistent with SSPE. Reports of SSPE cases by the ESPED surveillance system were checked for plausibility by contacting the reporting paediatrician. Fulfilment of diagnostic criteria for SSPE was confirmed based on discharge reports. Discharge reports were not available for two cases captured only by ESPED (number 19 and 30 in table 1).
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Table 1. Characteristics of subacute sclerosing panencephalitis (SSPE) cases in Germany from 2003 to 2009.
doi:10.1371/journal.pone.0068909.t001

Because the ESPED data were limited to children younger than 16 years of age during the period 2003 to 2009, we restricted our study of SSPE cases to this period and age group. Cases from both SSPE data sources were matched and merged based on information contained in both data sets (month and year of birth, second letter of pre- and surname, time and city of hospitalization). Matching of cases was performed independently by two investigators of the study (KS and BW) yielding identical results. For all uniquely identified cases, information on acute measles infection was used for further analysis if available. Children with SSPE from abroad who were only hospitalized in Germany for diagnostic purposes were excluded from the analysis. However, children residing in Germany were included independent of their ethnic background.
Calculation of Total Number of SSPE Cases by Capture-recapture Method

To estimate the total number of SSPE cases in Germany during the period 2003 to 2009, we used the capture-recapture method. Both SSPE data sources collected the data simultaneously and independently in accordance with the requirements for this method. The capture-recapture estimator and its confidence interval were calculated according to LaPorte et al. [13].
Calculation of the SSPE Risk after Known Measles Infection

For the age group below 5 years of age, the SSPE cases in the numerator were taken from the years 2003 to 2009 (study period). The corresponding measles cases were taken from the years 1994 to 2001 as “at-risk”-population (years of known measles infections).
Results
SSPE Case Identification and Capture-recapture Calculation

After merging the SSPE cases from ViroWue and ESPED, 38 unique SSPE cases who were diagnosed at ViroWue and/or reported to ESPED at some point during 2003 to 2009 were identified. Of these, four cases were excluded because they had no residence in Germany and another three cases because they were older than 16 years of age at the time of SSPE diagnosis. The remaining 31 cases fulfilled the case definition and were included in further analysis (table 1). Of these 31 cases, 11 (31%) were captured by both data sources, 13 (42%) were captured exclusively by ViroWue, and seven (23%) exclusively by the ESPED surveillance system. Based on information available to ViroWue and ESPED, all children had their primary SSPE diagnoses at the time they were captured, except for cases number 9 and 10 (table 1), who were both captured by ESPED in 2004 but were primarily diagnosed with SSPE in 2002, when ESPED was not yet collecting cases with measles complications. By capture-recapture analysis, the estimated total number of SSPE cases in Germany during the period 2003 to 2009 was 39 (95% confidence interval [CI]: 29.2–48.0; table 2) in children younger than 16 years of age.
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Table 2. Capture-recapture estimation of subacute sclerosing panencephalitis (SSPE) cases in Germany from 2003 to 2009.
doi:10.1371/journal.pone.0068909.t002
SSPE Case Descriptions

Twenty-one of the 31 children with SSPE were male and 8 were female (male-to-female ratio 2.6:1). The gender of two patients was unknown. Information about nationality was available for 23 of the 31 cases; 11 children were German, 6 Turkish, 2 Kosovarian, and 4 had other non-German nationalities (table 1). The median and mean age at SSPE diagnosis was 9 years (range 1 to 13 years). Of the 21 cases with a known history of measles infection, the median and mean age at time of measles infection was 1 year and all children were younger than 3 years of age. The median latency period between measles infection and SSPE diagnosis was 8 years (mean 7.6 years; range 2 to 12) (table 1). A yearly distribution of the acute measles infections of these 21 children is shown in figure 1. Except for one case of measles infection in 2006, all other infections occurred during the period of 1993 to 2001. Information about the vaccination status and/or the age at the time of measles vaccination was available for 17 children. Insofar as it was known, vaccination took place later than infection with the measles virus.
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Figure 1. Year of primary diagnosis of subacute sclerosing panencephalitis (SSPE) and year of measles infection.

Data are shown for SSPE cases identified in Germany from 2003 to 2009. Two SSPE cases reported to the German Surveillance Unit for Rare Paediatric Diseases (ESPED) in 2004 were primarily diagnosed in 2002. Numbers of measles cases are extrapolated based on German hospital statistics for the period 1994–2000. For the period 2001–2009, measles cases reported by the German Infection Protection Act (IfSG) are displayed.
doi:10.1371/journal.pone.0068909.g001
Calculation of the Risk of SSPE after Acute Measles Infections

For the children with SSPE and known history of measles in the period 1993 to 2001, calculation of the risk to develop SSPE was attempted. To this end, knowledge of the total number of measles cases as denominator is necessary. As mentioned above, acute measles has been a notifiable disease in Germany only since 2001 as regulated by IfSG. Since 1993, however, the Federal Statistical Office has collected data on the number of hospitalized measles cases as part of the German hospital statistics. Because these data were incomplete for the starting year 1993 of hospital statistics, this year was excluded from further calculations.

Based on the assumption, that the ratio between hospitalized cases and all measles cases was nearly constant during the period of 1994 to 2009, we determined this ratio on the basis of all IfSG notifications from 2001 to 2009 (“pooled IfSG hospitalization rate”). Using this ratio, we extrapolated the number of all measles cases for the period from 1994 to 2001 from German hospital statistics data. This extrapolation was performed for the age group of children below 5 years of age, because all children with SSPE and known history of measles infection were below 5 years of age at the time of acute measles infection. The pooled IfSG hospitalization rate was 0.092 for this age group (table 3). Using this rate, we extrapolated the number of measles cases per year from the numbers of hospitalized cases reported by the German hospital statistics. In total, approximately 43000 measles cases were assumed to have occurred in Germany from 1994 to 2001 in children younger than 5 years of age (table 3).
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Table 3. Extrapolation of the total number of measles cases from 1994 to 2009 in Germany for children <5 years of age a.
doi:10.1371/journal.pone.0068909.t003

The validity of this approach was assessed for the period 2001 to 2009, during which both data sources (notification by IfSG and German hospital statistics) were available (table 3). The total number of IfSG measles notifications was 4956. The total number of measles cases extrapolated from German hospital statistics using the pooled IfSG hospitalization rate was 7641. This approach was further validated in the age group≥5 and <15 years (table 4). Overall, 7525 children with measles infection were reported by IfSG and 344 of these were hospitalized, yielding a pooled IfSG hospitalization rate of 0.046. Using this rate, the number of measles infections extrapolated from German hospital statistics was 11112. Thus, measles case extrapolations from German hospital statistics and the number of IfSG measles notifications were in fairly good agreement in both age groups with German hospital statistics derived numbers being about 1.5fold higher than IfSG notifications.
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Table 4. Extrapolation of the total number of measles cases from 1994 to 2009 in Germany for children ≥5 and <15 years of agea.
doi:10.1371/journal.pone.0068909.t004

Using the number of measles cases extrapolated from German hospital statistics for the period 1994 to 2001 as denominator, the risk of developing SSPE was calculated for children with measles infection below 5 years of age. With respect to the numerator, i. e. the number of SSPE cases, we made various assumptions (table 5). When all captured children with SSPE were considered, for whom the year of measles infection was known and the country of infection was possibly Germany (n = 19), the incidence of SSPE was 1 of 2240 measles infections. Using the capture-recapture estimate as denominator (n = 25), the incidence was 1 of 1702 measles infections. Given the fact, that precise information on the country of measles infection was not available for all SSPE cases, we performed similar calculations with restriction to the children of German nationality and/or children born or anamnestically infected in Germany (n = 13). The ensuing SSPE incidence was 1 of 3273 measles cases, which increased to 1 of 2660 measles cases when the capture-recapture estimate of SSPE cases (n = 16) was used.
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Table 5. Estimation of the risk of subacute sclerosing panencephalitis (SSPE) in Germany after acute measles during the period 1994 to 2001a.
doi:10.1371/journal.pone.0068909.t005
Discussion

We estimated the risk of developing SSPE after acute measles infection below 5 years of age to be in the range of 1 in 1700 to 1 in 3300 cases of measles infection. Because SSPE is not a notifiable disease in Germany nor were acute measles infections notifiable before 2001, several assumptions were made for the risk calculations. Concerning the number of SSPE cases, we focused on the years 2003 to 2009 because two independent data sources were available for this period. One data source was ESPED, a voluntary reporting system, which has actively collected monthly reports from all German paediatric hospitals and departments on a predefined spectrum of rare paediatric diseases. Measles and its complications – including SSPE – had been part of the ESPED survey from 2003 to 2009. The second data source was provided by ViroWue, which is the consultant laboratory for viral diseases of the central nervous system in Germany and receives samples of SSPE patients for confirmatory diagnosis on a voluntary basis. Because ViroWue is only one of many laboratories in Germany offering diagnostic tests for SSPE, it is unclear in how far these cases are representative for the whole of Germany. Availability of these two data sources for the years 2003 to 2009 provided the unique opportunity of a capture-recapture-analysis of SSPE cases in Germany for this period. Both data sources combined, 31 SSPE cases had been observed. By capture-recapture estimation, the total number of SSPE cases for the period 2003 to 2009 was 39 (95% CI: 29.2–48.0). Thus, this analysis provided evidence that both data sources had collected about 84% but at least more than half of all SSPE cases from German hospitals in children younger than 16 years of age. Consequently, the SSPE cases captured by ESPED and ViroWue were assumed to be representative for the German situation and could therefore be used for calculations of the risk of SSPE after measles infection.

Capture-recapture estimations are useful to compensate for the insufficiency of surveillance systems. They are based on five central assumptions: (1) cases have to be clearly identifiable as cases, (2) double notifications of identified cases have to be clearly detectable, (3) cases have to be descended from a closed population, (4) homogeneity in capture of cases, and (5) independence of both data sets [14]. These five prerequisites were considered to be reasonably fulfilled, because (1) diagnostic criteria for SSPE are clearly defined, (2) unequivocal case matching was possible based on the available information from both data sources, (3) analysis was restricted to German hospitals and patients living in Germany, (4) severity of SSPE symptoms with progression suggests that disease diagnosis will be attempted in all cases, and (5) independence of data sets was assumed because both collection systems were fundamentally different with ViroWue being part of the diagnostic and confirmatory process and ESPED being a reporting system for already diagnosed cases. However, positive dependence of both capture systems is not unlikely, because diagnosis of SSPE is a prerequisite for the disease to be reported by ESPED as demonstrated, e.g., by cases 9 and 10. Because positive dependence will result in underestimation of the true population size, the effect on SSPE risk calculation will equally be underestimation. Nevertheless, even if the assumption of independence was violated, capture-recapture analysis would still be useful by providing a lower limit of the SSPE cases [15].

The available information about the SSPE cases was heterogeneous. Yet, the overall demographic characteristics of our cohort with a male preponderance and median age of 9 years were in good agreement with data from the literature [review in 1,2,16]. Information about a history of acute measles infection was available for 21 children with SSPE. These children provided the basis of calculations of the SSPE risk. Their median age at the time of measles infection (1 year; range 0–2 years) as well as the latency period until diagnosis of SSPE (median 8 years; range 2–12 years) were again in accordance with the results from other studies [review in 1,2,16]. Precise information on the country where acute measles infection took place was not available for most of the children with SSPE. This aspect is discussed below.

Concerning the denominator of the SSPE risk calculations, i.e. the number of cases with acute measles infections, we were faced with the problem that most of the measles infections in the cohort of our SSPE patients took place before the start of mandatory measles notification in Germany in 2001. Therefore, extrapolation of the total number of measles cases in the 1990s was attempted on the basis of hospitalized acute measles cases recorded through the German hospital statistics system starting in 1993. Comparison of data derived from IfSG and the German hospital statistics for the period 2001 to 2009 provided evidence that this approach was valid.

Yearly hospitalization rates derived from IfSG data of the years 2001 to 2009 varied by a factor of about 5 for the age group<5 years and by a factor of about 3 for the age group≥5 and <15 years (column 4 in tables 3 and 4). Therefore, we used the pooled hospitalization rate, which is mainly influenced by the years with large numbers of measles cases and is more robust against variation seen in years with small numbers of measles cases. This has two additional effects. Firstly, the data from the German hospital statistics suggest that during the IfSG reporting period, the measles epidemiology of the years 2001 and 2002 is most similar to the period 1994 to 2000 when IfSG reporting was not yet instituted. Because 2001 and 2002 were the years with the largest numbers of measles cases reported by IfSG, they mainly influence the pooled hospitalization rate. This indicates, that the pooled IfSG hospitalization rate is representative for the period 1994 to 2000. Secondly, the hospitalization rates for the years 2001 and 2002 and as a result the pooled hospitalization rate are comparatively low (column 4 in Tables 3 and 4). When extrapolating the number of measles cases from the German hospital statistics, the effect of using a low hospitalisation rate is a tendency to overestimate measles cases.

Based on the combined cohorts of SSPE patients and the estimated yearly numbers of acute measles cases, the risk of developing SSPE was calculated. For the children with known history of acute measles, almost all infections took place in the period of 1994 to 2001 and all children were younger than 3 years of age at the time of acute measles. Several of these children had a migration background and information on where acute measles infection took place was not available for all cases. The conservatively calculated SSPE risk taking into account only children infected probably in Germany was 1 in 3300 cases of acute measles in children below 5 years of age. The risk increased to 1 in 2240 when children possibly infected with measles virus in Germany were added.

Calculation of the SSPE risk is limited by uncertainties with respect to the number of acute measles cases and the number of SSPE cases. Underestimation of the number of acute measles cases may lead to overestimation of the risk of SSPE. In how far this may have occurred is unclear. In a study of the 2006 measles outbreak in Germany, IfSG notification data were compared with billing data received by statutory health insurance carriers from physicians [17]. Based on this comparison, under-reporting by IfSG in the age group of <5 years of age was estimated to be about fourfold while there appeared to be considerably less underreporting in all other age groups. This striking difference between age groups remained unexplained. Furthermore, it is unclear whether the billing data were more reliable than IfSG notification data, because in the former there may be a tendency to report suspected measles cases as confirmed measles cases. At any rate, the use of measles case numbers extrapolated from German hospital statistics in our study appeared to decrease the effect of under-reporting, which may be inherent to IfSG data, because numbers derived from German hospital statistics were about 1.5fold higher than IfSG notifications.

Underestimation of the number of SSPE cases may lead to underestimation of the actual risk of SSPE. Several factors suggest, that underestimation of SSPE cases is a relevant issue. Firstly, some of the patients without known history of measles infection may have had acute measles in the period from 1994 to 2001. Secondly, further SSPE cases resulting from measles infections in the period 1994 to 2001 may have had their primary diagnosis before or after the observation period 2003 to 2009 of this study. Thirdly, only SSPE cases in children younger than 16 years of age were captured for this study because of restrictions of the data collection system (ESPED inclusion criteria). And finally, capture-recapture analysis suggested that the true number of SSPE diagnoses from 2003 to 2009 was probably higher than observed. In addition, the age-specific risk of SSPE is likely to be higher for children below 3 years of age, because all children with known history of measles were 2 years or younger at the time. However, extrapolation of the total number of measles cases was only possible in 5-year-age groups due to limitations imposed by the German hospital statistics with respect to age-specific data. Within the IfSG notifications, the proportion of children below 3 years of age among the age group of children below 5 years of age is 59.6% for all cases of measles and 81.5% for hospitalized cases of measles. From these data, it can be estimated that the SSPE risk for children below 3 years of age was about 1.7fold higher than the risk for the larger group of children below 5 years of age.

Unfortunately, the risk of SSPE for children above 5 years of age at the time of measles infection could not be calculated for two reasons. On the one hand, data about measles virus infections for the period 1994 to 2001 were available only as clustered numbers for the age group 6 to 15 years of age. On the other hand, SSPE cases were collected only for children younger than 16 years of age by ESPED. Because of the long latency period of SSPE it is evident, that SSPE cases resulting from measles infections in children at the age of 6 to 15 years would, at best, be only partially detected by ESPED.

Nevertheless, the age distribution at the time of acute measles in our study suggests that the risk of developing SSPE is particularly high after measles infection in the first two to three years of life and decreases thereafter. This is in line with previous observations and highlights the importance of vaccination against measles at the earliest age recommended by national guidelines [1], [10], [11], [18]. Measles vaccination provides protection against SSPE as long as wild-type measles infection does not occur before vaccination [1]. However, due to the presence of maternal antibodies, the recommended age for the first measles vaccination is usually around the end of the first year of life. Prevention of SSPE by protection from wild-type measles infection in children below 1 year of age can only be achieved by herd immunity ensuing from sufficient vaccination coverage population wide. This is an important aspect in the context of the elimination of measles, because the risk of developing SSPE may be in the order of 1:1000 measles cases or even higher after measles infection in the first year of life.

In conclusion, this study provides data on the SSPE epidemiology in Germany for the period 2003 to 2009. Our data suggest that the risk of developing SSPE after acute measles infection below 5 years of age is in the range of 1:1700 to 1:3300. This considerable risk for a disastrous yet preventable disease should be incorporated in every risk-benefit-education of measles vaccination and may constitute an important component of communication about the rationale for measles elimination.
Acknowledgments

We thank ESPED for the permission to participate in the reporting system from 2003 to 2009 and all physicians participating in the ESPED system for returning the patient questionnaires. We thank Dorothea Matysiak-Klose from the Robert-Koch-Institute, Berlin, for help in obtaining statistical data on measles in Germany. We also thank Stephan Arenz and Richela Fischer for initiating the ESPED-surveillance system about measles complications at the LGL. We thank Anne Weissbrich for critical comments on the manuscript.
Author Contributions

Conceived and designed the experiments: MW MSL KS. Analyzed the data: KS BW. Wrote the paper: KS BW. Collected data: MW MSL KS BW.
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Pharelli

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Re: Schon wieder stirbt ein Kind an Masern
« Reply #9 on: July 02, 2016, 01:47:54 PM »

Must know that.
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