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Author Topic: Homeschooling, Dagmar Neubronner: Kinderindoktrination in Eigenregie  (Read 1138 times)

Thymian

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Der Staat hat das Machtmonopol. Das übt er gerne aus. Der Staat, das sind aber nicht wir; der Staat, das sind die Sesselbesitzer da oben. Das Machtmonopol ist zweifelhaft, nicht wegen der Tatsache, daß es ein Monopol ist, sondern wegen der Verbrechen der Sesselbesitzer da oben. Und wegen der Verbrechen der vielen Handlanger derer da oben. Das Volk ist nicht zufrieden.

Das Machtmonopol betrifft nicht nur Waffen, Steuern und Parkknöllchen, es gilt auch in der Ausbildung der Kinder: Es gibt eine Schulpflicht.

Schon früh gab es - aus welchen Gründen auch immer - Schulen, die keine staatlichen Schulen waren, sondern in privater Hand. Genau genommen waren das die ersten Schulen. Mit dem Staat war in Sachen Bildung kein Staat zu machen. Das Volk SOLLTE doof sein. Hauptsache, es kuscht. Ruhe ist die erste Bürgerpflicht!

Privatunterricht? Schule in Heimarbeit?

Bildung an sich ist nichts Schlechtes. Aber auch hier sind die handelnden Personen und ihr Tun im Feuer der Kritik. Denn und Aber, und das ist der Balken im Auge des Orkans, private Schulen müssen heute vom Staat zugelassen sein. Denn und Aber, und das ist der Fluch des Gesetzes, die Kinder müssen in eine SCHULE. Die Kinder selbst zu unterrichten ist verboten. Und das alles wegen eines Gesetzes von 1938! Okay, verbietet Autobahnen, und wir können drüber reden.

In anderen Ländern ist das mit dem Schulzwang nicht so penerant wie in Deutschland. Ob das gut ist?  In Australien werden die Kinder im Outback per Radio unterrichtet. Per Funk und Lehrerin. Klappt prima. Und ist SCHULE. Nix mit "Momma rulez!"

Aber sind Schulen wirklich gut? Sind sie immer gut? Sind sie immer und in jedem Fall gut? Bestimmt nicht. Und schon glimmt die Zündschnur, gibt es Revolten. Zwergenaufstände, einmal wörtlich genommen.

Letztendlich hat der Staat das Recht, Staatsrecht, und wer seine Kinder nicht in die Schule schickt, wird in Deutschland verknackt.


Wenn ich mir so die Schulen ansehe, meine Kinder möchte ich in Deutschland nicht in diese Hände geben. Das könnte ich nicht verantworten. Ich wäre nicht die erste, die ins Ausland geht. Eine Familie ging sogar auf einer Segelyacht auf Weltreise, um die Kinder nicht der Gewalt der Schule aussetzen zu müssen. Verständlich. Was mit den Kindern geschah und was aus ihnen geworden ist, auch.

Aber es muß nicht immer Kaviar sein und nicht immer Segelyacht. Ganz ordinäre Zugfahrt reicht auch. Zum Beispiel nach Spanien.

Auswandern nach Spanien?

Es gibt sogar eine Domain zu diesem Thema. Dort findet man auch eine Beschreibung der Weltreise von Laura Dekker:

http://www.auswandern-nach-spanien.de/proben/lauradekker.pdf

Ein ungewöhnliches Mädchen:
http://zeilmeisje-lauradekker.blogspot.com/p/ad-follow-up-stories-deutsch.html


Die Frage des Unterrichts bei Reisen ist nicht trivial. Fahrendes Volk muß seine Kinder unterrichten. Wer Urlaub macht, dabei die Kinder mitnimmt und diese in dieser Zeit aus dem regulären Schulunterricht entfernt, muß sie unterrichten, bedarf dazu aber als Voraussetzung einer Genehmigung. 

Hier einige Momentaufnahmen aus dem Alltag:

http://www.reise-forum.weltreiseforum.de/viewtopic.php?t=4436

"Outdoor-Blogger
Schon seit Juni 2006 sind Anne und Tom Andrus sowie ihre vier Kinder auf einer Weltreise."
http://www.outdoorblogger.de/50226711/eine_familie_auf_weltreise.php

http://www.weltreise-mit-kind.de/

http://morpheusreisen.wordpress.com/tag/weltreise-mit-kind/

Sie waren auf Weltreise:
http://www.3umdiewelt.info/Wirüberuns/Anna/tabid/166/language/de-DE/Default.aspx

Weltreise zu fünft:
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,druck-543328,00.html
und später mit Seebär:
http://www.wirhauenab.de/greenland_month/bildershows.htm

Ohne Kinder auf der Weltkugel bummeln:
Ankerplatz Wintergarten
(achtet auf die Schnecke am Schluß!)
http://www.youtube.com/watch?v=cbQA3uME6-U

"Mit den Kindern auf Weltreise
21.05.2009, 22:34 Uhr
Christoph Schreiner hat sich und seiner Familie ein ungewöhnliches Abenteuer ermöglicht. Ein Jahr lang will er mit seiner Frau Elke, Tochter Marie (6) und Sohn Julius (4) um die Welt reisen."
http://www.abendblatt.de/reise/article1023806/Mit-den-Kindern-auf-Weltreise.html


Nicht nur kleine Leute machen sich Sorgen um ihre Kinder und deren (Aus)bildung, es gibt auch berühmte Vorbilder, so die weltberühmte Marie Curie und ihre heute fast vergessene Tochter Irène:

http://en.wikipedia.org/wiki/Irène_Joliot-Curie

[*quote*]
Irène Joliot-Curie
From Wikipedia, the free encyclopedia

Born: 12 September 1897 Paris, France
Died: 17 March 1956 (aged 58)  Paris, France
Nationality: French
Fields: Chemistry
Alma mater: Sorbonne
Doctoral advisor: Paul Langevin
Known for: Transmutation of elements
Notable awards: Nobel Prize for Chemistry (1935)

Irène Joliot-Curie (12 September 1897 – 17 March 1956) was a French scientist, the daughter of Marie Skłodowska-Curie and Pierre Curie and the wife of Frédéric Joliot-Curie. Jointly with her husband, Joliot-Curie was awarded the Nobel Prize for chemistry in 1935 for their discovery of artificial radioactivity. This made the Curies the family with most Nobel laureates to date.[1] Both children of the Joliot-Curies, Hélène and Pierre, are also esteemed scientists.[2]Contents 

Biography
Early years
 
Curie in 1921

Curie was born in Paris. After a year of traditional education, which began when she was 6 years old, her parents realized her obvious mathematical talent and decided that Irène’s academic abilities needed a more challenging environment. Marie joined forces with a number of eminent French scholars, including the prominent French physicist Paul Langevin to form “The Cooperative,” a private gathering of some of the most distinguished academics in France. Each contributed to educating one another’s children in their respective homes. The curriculum of The Cooperative was varied and included not only the principles of science and scientific research but such diverse subjects as Chinese and sculpture and with great emphasis placed on self expression and play.

This arrangement lasted for two years after which Curie re-entered a more orthodox learning environment at the Collège Sévigné in central Paris from 1912 to 1914 and then onto the Faculty of Science at the Sorbonne, to complete her Baccalaureate. Her studies at the Faculty of Science were interrupted by World War I.
[*/quote*]

Welch ein Schicksal! Auch Irène bekam einen Nobelpreis! Auch Irène starb an Zerstörung des Körpers durch Arbeit mit radioaktivem Material.

Warum wollen Eltern ihre Kinder selbst unterrichten? Sie wollen ihnen RICHTIGE Bildung geben? Wie die Curies? Einverstanden. Solange und soweit sie es können. Die Curies und ihre Freunde konnten es. Das waren Akademiker. Die hatten Wissen. Und doch, auch bei bei ihnen währte die Phase nur zwei Jahre. Und sie war am Anfang der (schulischen) Ausbildung!

GUTE Bildung ist ein Grund. Doch es gibt auch andere. Religiöser Wahn ist so ein Grund. Immer wieder und mit steigendem Machtanspruch versuchen Eltern es, immer wieder, und gehen dabei sogar bis vor das Bundesverfassungsgericht:

[*quote*]
Bundesverfassungsgericht: Schulpflicht wichtiger als religiöse Weltsicht

(06.08.2009 14:50:24) Weil ein strenggläubiges Elternpaar seine zwei Söhne durch Karneval und Sexualkunde gefährdet sah, lies es die Kinder nicht zur Schule gehen. Gegen ein Ordnungsgeld wehrten sich die Baptisten mit einer Verfassungsbeschwerde. Die Richter wiesen die Klage ab und stärkten damit die Schulpflicht.
[*/quote*]
mehr:
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,640891,00.html#ref=rss





[*quote*]
Start > Reiseberichte > Weltreise > Mit Lkw und Kind auf der Straße des Lebens
[...]
Die Fakten
Abfahrt September 2009
Gaia, geb. 2.3.2009, war bei der Abfahrt ein halbes Jahr alt
Gaia hat somit bereits ungefähr 89 Prozent ihres Lebens auf Reisen verbracht
Unterwegs sei ungefähr 21 Monaten
Gefahrene Kilometer: 35 000 Kilometer
[*/quote*]
http://www.kidsaway.de/reiseberichte/mit-lkw-und-kind-auf-der-strasse-des-lebens/

################################

[*quote*]
Weltreise mit Kindern
Mit dem Schulbuch unter Palmen
05.05.2011 09:18 Uhr

Fünf Monate auf Reisen mit einem schulpflichtigem Kind und einem Kleinkind – geht das denn überhaupt? Eine Kreuzberger Familie hat dieses Abenteuer in Sri Lanka gewagt.
[...]
Fünf Monate war Familie Clavin in Sri Lanka unterwegs -  Vater Malte, Mutter Annette, Tochter Amelie, 10 Jahre, und Smilla, eineinhalb. Jetzt sitzen sie an ihrem Kreuzberger Küchentisch und erzählen.
[...l]

Aber die Schulpflicht?

So lange verreisen mit einem schulpflichtigen Kind, geht das denn überhaupt? „Ja, es geht“, sagt Annette, „aber man muss sich vorher gut informieren und gemeinsam mit der Schule eine Lösung finden.“ Sie haben sich frühzeitig mit Amelies Lehrerin an ihrer Kreuzberger Grundschule zusammengesetzt – und auch ein bisschen Glück gehabt. „Amelies Lehrerin ist selbst vom Reisen begeistert. Ihrer Meinung nach können Kinder auf Reisen viel mehr lernen als es in der Schule überhaupt möglich ist. Insofern hatten wir da eine große Unterstützung.“

Im Schulgesetz ist geregelt, wie mit der Schulpflicht umzugehen ist. Danach können Beurlaubungen aus „wichtigem Grund“ erfolgen, zum Beispiel weil sie medizinisch notwendig sind oder wegen wichtiger Feiern im engsten Familienkreis. Ausdrücklich nicht genehmigt werden sollen Beurlaubungen direkt vor und nach den Ferien. Ob die Beurlaubung tatsächlich durchkommt, liegt im Ermessen der Schulleitung und der Schulbehörde. Dabei ist laut Schulgesetz zu berücksichtigen, wie der Leistungsstand des Kindes ist und ob es während einer längeren Abwesenheit anderweitig unterrichtet werden kann.

All dies war bei Amelie kein Problem. Sie ist gut in der Schule und Mutter Annette hatte Spaß daran, sich auf der Reise als Lehrerin zu erproben. Jeden zweiten Tag setzten sich die beiden zusammen, packten die mitgebrachten Bücher aus und gingen den Lehrstoff durch. Sechs Kilo wog das Schulmaterial, das sie eingepackt hatten. Zwischendurch schickte Amelie Aufsätze per E-Mail an ihre Klasse. Zum Beispiel über ihre Erlebnisse mit Meeresschildkröten auf Sri Lanka oder zum Thema Tsunami.

Ob eine so lange Zeit ohne Klassenverband und normalen Unterricht aber jedem Kind gut tue, das lasse sich so pauschal nicht beantworten, sagt Annette Clavin. Eine offene Rücksprache mit den Lehrern und eine ehrliche Einschätzung, was das eigene Kind zum Lernen braucht, sei wichtig. „Amelie lernt einfach sehr gern und ist selbständig“, sagt ihre Mutter. Auch nach der Rückkehr habe sie keine Schwierigkeiten gehabt, sich wieder in die Klasse zu integrieren. In vielen Fächern sei sie jetzt sogar weiter als ihre Mitschüler. „Und Englisch hat sie in diesem Urlaub auch noch so nebenbei gelernt“.
[...]

Mit Kindern reist man anders

Aber natürlich reist man mit Kindern anders. Vor einer großen Reise liegen viele Monate der Planung. Als sie anfingen, sich auf ihre erste Reise vor fünf Jahren vorzubereiten, merkten sie, dass es kaum Ratgeber zu diesem Thema gab. Also wurden sie selbst zum Experten. Wie schützt man sich und die Kinder vor Malaria, was muss man alles einpacken, wo gibt es Windeln, welche Impfungen sind notwendig, wie sieht es mit Finanzen und Versicherungen aus? Auf ihrer Webseite www.weltreise-mit-kind.de stellen sie ihre Erlebnisse zusammen und geben Tipps. Malte Clavin rät, sich vor allem nicht verrückt machen zu lassen: „Ich glaube, wir waren alle noch nie so gesund wie in diesen Monaten auf Sri Lanka.“

Ganz wichtig sei es auch, sich nicht zuviel vorzunehmen. Wer fünf Länder in drei Wochen bereisen will, der tut damit weder sich noch seinen Kindern einen Gefallen. Besser wenig planen, sich inspirieren lassen, dem Gefühl trauen und lieber vor Ort schauen, wie es weitergehen soll. „Der Plan ist, keinen zu haben“, sagt Malte. Mit Kindern reise man langsamer, dafür könne man aber auch ganz andere Erfahrungen machen.

[...]

Fotos der Reisen kann man sich auf den Webseiten www.clavin-photo.com und www.weltreise-mit-kind.de anschauen.
[*/quote*]
mehr:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/reise/weltreise-mit-kindern-mit-dem-schulbuch-unter-palmen/4134542.html



Das MUSS man lesen!
http://www.sy-bavaria.de/bericht.htm



http://www.trans-ocean.org/to-magazin/files/to-119.pdf

[*quote*]
Im Herbst 2002 hatten wir über die TO-Website einen Aufruf zum Erfahrungsaustausch zwischen segelnden Familien
[...]

Seekrankheit
[...]

Wir haben bislang mit mäßigem Erfolg
Akupunkturbänder eingesetzt. Als homöopathisches
Mittel haben wir Cocculus D 6
und Nicotiana D 6 gegeben, allerdings nicht
vorbeugend (wie es eigentlich erforderlich
wäre), sondern erst, wenn es akut wurde.
Dann hat es zumindest die Symptome gelindert
und vor allem die Stimmung verbessert.
Empfohlen wird auch das Reisekrankheitsmittel
Petroleum D 6. Aus Neuseeland kam
der Hinweis auf das Mittel „Sea Legs“
(Meclozine-Hydrochloride BP). Den gleichen
Stoff beinhalten Kaugummis (z.B. „Chiclida“),
die unseren Kindern allerdings nicht
schmecken. Ein weiteres Mittel ist Hyocine
Hydrobromide in Tabletten bzw. Kautablettenform
(z.B. „Joy-Rides“, „Kwells“). Bei uns
haben alle Mittel zu Müdigkeit und teilweise
auch Kopfschmerzen geführt.
[...]


Schule und Unterricht

Die erste und mit sorgenvoller Miene vorgebrachte
Frage an Familien mit Kindern auf
Langfahrt ist: „Und was ist mit Schule und
Unterricht?“ Da klingt der unausgesprochene
Vorwurf mit, dass unsere Kinder niemals
den allgemeinen Bildungsstandard der staatlichen
Schulen erreichen werden und damit
im Wettrennen um Karriere und Einkommen
sicher den Kürzeren ziehen werden. Die USAmerikanerin
Linda Dashew schreibt dazu
aus ihrer jahrelangen Erfahrung mit ihren
Töchtern:
„Both girls feel the years on the boat gave
them a foundation of working independently
and efficiently in their studies. This experience
seems to be the norm rather than the
exception with cruising kids.
The development of imagination is a major
benefit that I didn’t expect from cruising.
Children are forced to use their creativity.
They are severed from the television cord
and are much richer for it.
Many cruising kids receive excellent educations
as well. (…)
Taking the children bluewater cruising
could be one of the best things we have ever
done for them. They’ve been exposed to
other cultures and ways of life, have been
taught to assume responsibility, learned selfreliance
and independence through sailing;
they’ve cultivated nascent creativity and
have learned to cope with loneliness and boredom.
We found that our family as a whole grew
closer together. And then we finally returned
home – and most passage makers eventually
do – our children had a broad base of experience
on which to cruise into adulthood.”
Im Leben an Bord können Kinder und Jugendliche
ihre Anlagen entwickeln, ihre
Fähigkeiten ausprobieren. Neugier, Aufgeschlossenheit,
Kommunikationsfähigkeit,
körperliche Geschicklichkeit, verantwortliches
und soziales Verhalten gehören zu den
Fähigkeiten von Seglerkindern aufgrund
ihres täglichen Erfahrungs- und Lernumfeldes.
Damit können sie ihr weiteres Leben
selbst bestimmt gestalten.
An Bord werden die Kinder meist von den
Eltern unterrichtet. Zwei bis drei Stunden
täglich werden dafür reserviert, meist jedoch
nur im Hafen oder vor Anker. Das ist allerdings
eine nicht zu unterschätzende Belastung,
vor allem, wenn die Unterrichtsarbeit
für die Eltern neu und ungewohnt ist.
Schließlich muss der Unterricht auch vorbereitet
werden. Sinnvoll und entlastend ist es
sicherlich, wenn sich die Eltern die Unterrichtsfächer
je nach ihren Vorlieben aufteilen
können. Schließlich wird ja nicht nur der
„Stoff“ vermittelt, sondern auch der Spaß am
Lernen.
Der Antrag auf Befreiung von der staatlichen
Schulpflicht in Deutschland geht „auf
dem Dienstweg“ über die bisherige Schulleitung
an die Schulbehörde des Kreises/Bezirks.

Wir haben bislang nicht von Problemen
gehört. Wir lassen uns durch die bisherige
Klasse/Schule betreuen. Auf diese
Weise bekommen wir auch die Unterrichtsmaterialien.
Der Kontakt wird per e-mail aufrechterhalten
werden. Wenn die Kinder weiterhin
in ihrer bisherigen Schule angemeldet
bleiben, hilft dies auch, die Zahlung des
Kindergeldes zu sichern. Hilfreich sind die
Regelungen für den Unterricht beruflich reisender
Eltern: www.schule-unterwegs.de
und www.bildungsportal.nrw.de.
Als mögliche betreuende Stellen wurden
bislang die Deutsche Fernschule e.V., Wetzlar,
www.deutsche-fernschule.de, das Institut
für Lehrsysteme GmbH (ILS), Hamburg,
www.ils.de und die Calvert School, 105 Tuscany
Road, Baltimore, MD 21210 USA, vorgeschlagen.
Margrit Eisenring von der SJ „Reine Marguerite“
schrieb uns im Januar 2004, dass es
im französischen Schulsystem von der
Grundschule bis zur Universität 10 Module
pro Jahr für den Unterricht unterwegs gibt
(einschließlich einen Test pro Monat). Das
Ganze kostet 89 Euro pro Jahr (!) zuzüglich
Porto. Margrit (SJ „REINE MARGUERITE“)
fand den persönlichen Kontakt per Telefon
oder e-mail einfach wunderbar. Infos unter
www.cned.fr .
Als grundsätzliche Kritik zu den Fernschulen
haben wir die hohen Kosten, z.T. veraltetes
Material und die fehlende Flexibilität
übermittelt bekommen.
Für das Lernen von Unterrichtsstoff gibt es
eine Fülle von Hilfen, auf die Segelkindereltern
zurückgreifen können. Unabhängig
davon, wie man zu Rudolf Steiner und der
Idee der Waldorfschule steht, gibt es einige
Bücher aus dem Verlag „Freies Geistesleben“,
die für den eigenen Unterricht an Bord
sehr hilfreich sein können: „Pädagogischer
Auftrag und Unterrichtsziele – vom Lehrplan
der Waldorfschule“, herausgegeben von Tobias
Richter (ISBN 3-7725-0269-5) enthält
die Lehrpläne für alle Fächer und Klassen, so
dass der Bord-Lehrer und die Bord-Lehrerin
wissen, was im jeweiligen Alter zu unterrichten
ist. Außerdem werden nützliche Bezüge
zwischen den Unterrichtsinhalten
sowie dem jeweiligen Alter und Entwicklungsstand
der Kinder hergestellt. Das Buch
vermittelt pädagogisches Grundwissen, das
das Verständnis für altersgemäßes Lernen
sicher fördert. Wer für einzelne Fächer konkretere
Hilfen braucht, findet sie in „Der Anfangsunterricht
in der Mathematik an Waldorfschulen“
(ISBN 3-7725-0263-6), „Der
Anfangsunterricht im Schreiben und Lesen“
(ISBN 3-7725-0227-X) und „Der künstlerische
Unterricht in der Waldorfschule, Malen
und Zeichnen“ (ISBN 3-7725-0229-6). Das
zuletzt genannte Buch schafft auch für den
Einstieg der erwachsenen Crew in eigenes
künstlerisches Schaffen eine breite Basis.
Lehrbücher für weitere Fächer und Klassen
entdeckt man unter www.geistesleben.com .
Ausgabe

E I N
Online-Materialien für viele Schulfächer
finden sich im Internetarchiv der Humboldt-
Universität Berlin unter
www.dbs.schule.de/datenbank.htm,
unter
www.bildung.at, www.abi-tools.de,
www.zum.de, www.aol-verlag.de,
www.rabe.de, www.erle-verlag.ch,
www.verlagruhr.de,
www.mildenberger-verlag.de,
www.stark-verlag.de, www.klou.info,
www.teachsam.de und www.learn-line.de.
Der Zweitausendeins-Versand (www.zweitausendeins.
de) hat ein umfangreiches Angebot
an Wissensbüchern für Kinder sowie
jede Menge Lernsoftware. Auch auf Kinder
spezialisierte Versandhäuser wie Jako-O
(www.jako-o.de) bieten jede Menge spannender
Lernsoftware. Besonders preisgünstig
sind Bücher und CD-ROMs von Restauflagenhändlern
wie Jokers (www.jokers-restseller.
de).
Für die Erstklässler bekommt man spezielle
Zahlen- und Schreiblernhefte bei vielen
Verlagen, so z.B. bei Landré in D-31022 Gronau/
Leine.
Sprachen lernen Kinder auf Fahrtenjachten
quasi im Vorübersegeln. Zum Üben –
falls erforderlich – gibt es eine Fülle von Hör-
CDs verschiedener Verlage. Besonders beliebt
sind Ritter Rost mit „Rusty Movie“
sowie die im Langenscheid-Verlag erschienenen
CD-Geschichten der Hexe Huckla (z.B.
„Spuk im Hexenhaus“).
Lehrpläne bekommt man über die Internetseiten
der jeweiligen Kultusministerien.
Selbstverständlich können aus Eltern
nicht über Nacht erfahrene Lehrerinnen und
Lehrer werden. Einige grundsätzliche Gedanken
sollten sich die Bordpädagogen jedoch
vor Beginn ihrer Unterrichtsstunden
machen.
Wenn selbst unterrichtende Eltern aufmerksam
die Entwicklung ihrer Kinder begleiten,
wird es ihnen nicht schwer fallen zu
erkennen, welche Fragen und Probleme die
Kinder gerade beschäftigen, und dann flexibel
und gezielt darauf einzugehen. Genügend
Zeit dafür ist ja meist da. Diese Intensität
und Flexibilität des Lernens sowie die
unmittelbare Anschaulichkeit sind einige
der unschlagbaren Vorteile der Bordschule.
Wir haben keine Hinweise erhalten, dass
Fahrtenseglerkinder größere Probleme beim
Wiedereinstieg in das staatliche Schulsystem
gehabt hätten.
[...]

Gesundheit

Bordapotheken segelnder Familien scheinen
besonders umfangreich ausgestattet zu
sein. Ein besonderes Problem scheint die Behandlung
von kleineren Wunden (nur im Pazifik?)
zu sein, die sehr schwer in den Griff
zu kriegen sind. Buchtipp: Homöopathische
Erste Hilfe von Ilse Lardy, Sunrise Verlag
(www.sunrise-versand.de). Dort ist auch eine
homöopathische Reiseapotheke erhältlich.
Als sehr brauchbares Standardwerk wird
immer wieder Medizin auf See, DSV-Verlag,
empfohlen.
Als weitere Ratgeber können wir empfehlen:
Goebel/Glöckner: Kindersprechstunde,
ein medizinisch-pädagogischer Ratgeber, Urachhaus-
Verlag, ISBN 3-87838-395-9, und
David Werner: Wo es keinen Arzt gibt, Reise
Know How Verlag, ISBN 3-8317-1019-8,
Armin Wirth: Erste Hilfe unterwegs,
www.reise-know-how.de, Colin B. Lessell:
Homöopathisches Reisehandbuch, Knaur
Verlag, ISBN 3-426-76065-7 und Outdoor
Handbuch: Doc Holiday, Conrad Stein Verlag,
http://outdoor.tug.de. Medizinische Ratgeber
gibt es im Internet in Hülle und Fülle, so
z.B. www.netdoctor.de, www.naturheilkunde-
online.de, www.naturmednet.de und
www.natur-und-heilen.de. Spezielle Tipps
für Fernreisen und ein Angebot an medizinischen
Hilfsmitteln ist zu finden unter
www.tropicare.com .
Durchaus umstritten ist die Frage, wie mit
der Impfproblematik umgegangen werden
soll. Einerseits geht es um Impfungen gegen
die üblichen Kinderkrankheiten. Dazu findet
man kritische Informationen unter
www.aegis-bayern.de sowie www.pirolverlag.
de, wenngleich uns von den „durchgeimpften“
Seglerkindern bislang keine gravierenden
Nebenwirkungsprobleme berichtet
wurden.
Christian Golling schrieb uns dazu:
„Zu den Impfungen stehe ich auf dem
Standpunkt, dass alles unterbleiben sollte,
was nicht unbedingt sein muss. Und zwar
aus zwei Gründen:
Zum einen werden die Gefahren von Impfschäden
schon immer heruntergespielt (…).
Deshalb wenn impfen, dann einzeln und nur
wenn topfit!

Der andere Grund ist der, dass der
menschliche Körper durch die Bewältigung
der Kinderkrankheiten eine positive Entwicklung
durchläuft. Unter anderem ist mittlerweile
erwiesen, dass ein Körper, der in der
Lage ist, richtig hohes Fieber zu erzeugen,
auch ernsthaft Erkrankungen effektiv abwehren
kann. (…) Wenn die Kinderkrankheiten
nicht mehr auftreten und bei Kleinigkeiten
schnell Antibiotika gegeben werden, leiden
eben diese Selbstheilungsfähigkeiten
darunter. Für die Persönlichkeitsentwicklung
sollen die Kinderkrankheiten auch gut sein.

Noch einige Tipps unserer Hausärztin:
Malaria: Als Prophylaxe gibt es Okoupaka
als homöopathisches Mittel
, ebenso einsetzbar
zur Nachbehandlung schwerer Krankheiten.
Hautentzündungen durch Korallen: Antibiotische
Salbe: Nepacitin + Myristica Sibivera
comp + Silicea Salbe
Blinddarmentzündung (bis ärztliche Behandlung
möglich ist): Nichts essen, nur Tee
trinken, keine heißen Wickel, Bauch kühlen,
Apis/Belladonna/Mercurius: halbstündlich
3 Globuli. Bei Besserung innerhalb eines
Tages keine Antibiotika, ansonsten dann
hoch dosierte Antibiotika.
Seeigelstachel: Fußsohle dick mit Butter
bestreichen, einen halben Tag aufweichen
lassen, dann rausziehen.
[*/quote*]

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"Ich bin die Mutter der berühmtesten Schulverweigerer Deutschlands."

[*quote*]
Freilernen - Warum ich meinen Kindern erlaube, die Schule zu verweigern - Dagmar Neubronner
DagmarNeubronner
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Uploaded by DagmarNeubronner on Apr 26, 2011

http://www.genius-verlag.de -
Kurzvideo zum Thema Freilernen Warum ich meinen Kindern erlaube, die Schule zu verweigern Dagmar Neubronner

Buch und DVD: "Unsere Kinder brauchen uns" von Gordon Neufeld erhältlich im "Genius-Verlag" unter http://www.genius-verlag.de
 Category:

Education
Tags:
Dagmar Neubronner Gordon Neufeld Bindung Bildung Genius Verlag Genius-Verlag Freilernen Homeschooling Bindungstheorie Freilerner Schule Jugend Adoleszenz Pubertät Kindheit Familie Kinder Entwicklung Psychologie unsere brauchen uns Neufeldinstitut
[*/quote*]




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http://www.natuerlich-online.ch/magazin/artikel/familie-schwoerer-auf-oeko-weltreise/

[*quote*]
Familie Schwörer auf Öko-Weltreise

Seit fünf Jahren segeln Sabine und Dario Schwörer über alle Meere und klettern auf die höchsten Berge der Welt ... [...]

Mit dabei sind nun auch ihre beiden Kinder: die gut zweijährige Salina und der einjährige Andri, die beide in Patagonien zur Welt kamen.

Abenteuer Geburt

In Chile schwanger sein, sei viel schöner als in der Schweiz, sagt Sabine, man werde behandelt wie eine Königin. «Aber ich wäre dann schon mal froh gewesen, wenn ich gewusst hätte, wo gebären.» Die Krankenkasse verlangte, dass Schwö-rers dafür in die Schweiz fliegen, was aber nicht möglich war, da Sabine bei der Ankunft auf dem Festland bereits hochschwanger war. «Wegen Windflaute trieben wir länger als geplant auf dem Pazifik.» Doch die Krankenkasse bestand auf ihrer Forderung – kein Wind sei kein medizinischer Grund.

«Wir sind uns vorgekommen wie Maria und Josef», erinnert sich Dario und erzählt: «Wir wollten mit dem Bus von Chile nach Argentinien fahren, denn dort ist Geburtshilfe gratis. Doch schon im Bus haben die Presswehen angefangen und wir fuhren zum nächstgelegenen Spital. Das Fruchtwasser kam beim Eingang und 20 Minuten später war Andrin schon da.»

Das gesunde Leben auf See

«Viele denken, es sei gesponnen, die Expedition mit Kindern zu machen», weiss Dario. «Aber als Bergführer würde ich sie während der Saison kaum sehen und so sehe ich meine Kinder aufwachsen – das ist ein grosses Privileg.» Selbst lange Passagen auf hoher See seien für die Kinder kein Problem, die «Pachamama» ist ihr vertrauter Spielplatz, gut gepolstert mit Schaumstoff. Auf Deck seien die Kinder immer mit einem Klettergurt gesichert, denn «dass ein Kind ins Wasser fallen könnte, ist unsere grösste Sorge.»

Und wenn eines krank wird oder sich mitten auf dem Ozean verletzt? «Ich habe eine Krankenschwester geheiratet», sagt Dario und lacht. Als Bergsteiger besitzt auch er profunde Kenntnisse in Erster Hilfe, zudem hat er zwei Jahre Medizin studiert; ausserdem haben Dario und Sabine vor der Abreise beim Hausarzt trai-niert. Das ganze ist eben Einstellungssache: «Siebzig Tage auf dem Pazifik war das längste, das wir vom Schuss ab waren», erzählt Dario. «Im Notfall würde es höchstens fünf Tage dauern, bis ein Schiff bei uns wäre. Im Engadin bist du früher schnell mal fünf Tage eingeschneit gewesen.» Und überhaupt: «Auf den Meeren atmen wir die gesündeste Luft und auch die Kinder essen viel Fisch und Früchte. Lebst du hingegen in einer Stadt mit all dem Lärm und Verkehr, dann brauchst du vielleicht eines Tages eine Magnetresonanz-maschine.»
[*/quote*]

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http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,640891,00.html
[*quote*]
06.08.2009
   
Bundesverfassungsgericht
Schulpflicht wichtiger als religiöse Weltsicht

Weil ein strenggläubiges Elternpaar seine zwei Söhne durch Karneval und Sexualkunde gefährdet sah, ließ es die Kinder nicht zur Schule gehen. Gegen ein Ordnungsgeld wehrten sich die Baptisten mit einer Verfassungsbeschwerde. Die Richter wiesen die Klage ab und stärkten damit die Schulpflicht.
 
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Das Bundesverfassungsgericht hat die Schulpflicht gestärkt und Unterrichtsbefreiungen von Schülern aus religiösen Gründen enge Grenzen gesetzt. Schüler dürfen demnach dem Sexualkundeunterricht nicht wegen religiöser Bedenken fernbleiben, solange die Schule Neutralität und Toleranz gegenüber den erzieherischen Vorstellungen der Eltern wahrt.

DPA

Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe: Schulpflicht gestärkt
 Die Verfassungsrichter wiesen eine Beschwerde baptistischer Eltern aus Ostwestfalen ab. Sie sahen ihre Religionsfreiheit und ihr Erziehungsrecht durch ein Theaterprojekt zum Thema sexueller Missbrauch und eine Karnevalsveranstaltung verletzt.


Darum schickte die Baptisten-Familie ihre zwei Söhne an den beiden betreffenden Tage nicht zur Schule. Wegen Verletzung der Schulpflicht setzte das Amtsgericht 80 Euro Bußgeld fest. (Aktenzeichen: 1 BvR 1358/09 - Beschluss vom 21. Juli 2009)

Eine Verfassungsbeschwerde gegen diesen Beschluss wies das Bundesverfassungsgericht wegen unzureichender Begründung ab. "Mit dem Schulbesuch verbundene Spannungen zwischen der religiösen Überzeugung einer Minderheit und einer damit in Widerspruch stehenden Tradition einer anders geprägten Mehrheit sind grundsätzlich zumutbar", schrieb der Erste Senat des Gerichts in seiner Begründung der Ablehnung.

 An dem Theaterstück zur sexuellen Aufklärung störte die strengreligiösen Eltern, dass es ihre Kinder "zu einer freien Sexualität erzogen" hätte. Den Kindern wäre dort vermittelt worden, dass sie über ihre Sexualität allein zu bestimmen hätten und ihr einziger Ratgeber dabei ihr Gefühl sei. Am Karneval gefiel den Eltern nicht, dass der "ein katholisches Fest mit Ess- und Trinkgelagen sei" und sich die Teilnehmer "befreit von jeglicher Moral wie Narren benähmen". Während der Karnevalsfeier hatte die Schule ein Alternativprogramm angeboten: Die Kinder hätten auch am Turn- oder Schwimmunterricht teilnehmen können.

Die Verfassungsrichter betonten, dass die Glaubensfreiheit und Elternrechte durch den ebenfalls in der Verfassung verankerten Erziehungsauftrag des Staates beschränkt würde. Im konkreten Fall habe die Schule ihre religiöse Neutralität nicht verletzt.

 Die Vorstellung der Eltern von Sexualerziehung sei durch das Theaterprojekt nicht in Frage gestellt worden, weil es "die Kinder nicht dahin beeinflusst hat, ein bestimmtes Sexualverhalten zu befürworten oder abzulehnen". Zum Karneval sagten die Richter, das Fest sei sei heutzutage "bloßes Brauchtum", es sei von früher vorhandenen religiösen Bezügen weitgehend entkleidet und längst "kein katholisches Kirchenfest" mehr.
[*/quote*]

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Die Fakten
Abfahrt September 2009
Gaia, geb. 2.3.2009, war bei der Abfahrt ein halbes Jahr alt
Gaia hat somit bereits ungefähr 89 Prozent ihres Lebens auf Reisen verbracht
Unterwegs sei ungefähr 21 Monaten
Gefahrene Kilometer: 35 000 Kilometer
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http://www.kidsaway.de/reiseberichte/mit-lkw-und-kind-auf-der-strasse-des-lebens/

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Weltreise mit Kindern
Mit dem Schulbuch unter Palmen
05.05.2011 09:18 Uhr

Fünf Monate auf Reisen mit einem schulpflichtigem Kind und einem Kleinkind – geht das denn überhaupt? Eine Kreuzberger Familie hat dieses Abenteuer in Sri Lanka gewagt.
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Fünf Monate war Familie Clavin in Sri Lanka unterwegs -  Vater Malte, Mutter Annette, Tochter Amelie, 10 Jahre, und Smilla, eineinhalb. Jetzt sitzen sie an ihrem Kreuzberger Küchentisch und erzählen.
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Aber die Schulpflicht?

So lange verreisen mit einem schulpflichtigen Kind, geht das denn überhaupt? „Ja, es geht“, sagt Annette, „aber man muss sich vorher gut informieren und gemeinsam mit der Schule eine Lösung finden.“ Sie haben sich frühzeitig mit Amelies Lehrerin an ihrer Kreuzberger Grundschule zusammengesetzt – und auch ein bisschen Glück gehabt. „Amelies Lehrerin ist selbst vom Reisen begeistert. Ihrer Meinung nach können Kinder auf Reisen viel mehr lernen als es in der Schule überhaupt möglich ist. Insofern hatten wir da eine große Unterstützung.“

Im Schulgesetz ist geregelt, wie mit der Schulpflicht umzugehen ist. Danach können Beurlaubungen aus „wichtigem Grund“ erfolgen, zum Beispiel weil sie medizinisch notwendig sind oder wegen wichtiger Feiern im engsten Familienkreis. Ausdrücklich nicht genehmigt werden sollen Beurlaubungen direkt vor und nach den Ferien. Ob die Beurlaubung tatsächlich durchkommt, liegt im Ermessen der Schulleitung und der Schulbehörde. Dabei ist laut Schulgesetz zu berücksichtigen, wie der Leistungsstand des Kindes ist und ob es während einer längeren Abwesenheit anderweitig unterrichtet werden kann.

All dies war bei Amelie kein Problem. Sie ist gut in der Schule und Mutter Annette hatte Spaß daran, sich auf der Reise als Lehrerin zu erproben. Jeden zweiten Tag setzten sich die beiden zusammen, packten die mitgebrachten Bücher aus und gingen den Lehrstoff durch. Sechs Kilo wog das Schulmaterial, das sie eingepackt hatten. Zwischendurch schickte Amelie Aufsätze per E-Mail an ihre Klasse. Zum Beispiel über ihre Erlebnisse mit Meeresschildkröten auf Sri Lanka oder zum Thema Tsunami.

Ob eine so lange Zeit ohne Klassenverband und normalen Unterricht aber jedem Kind gut tue, das lasse sich so pauschal nicht beantworten, sagt Annette Clavin. Eine offene Rücksprache mit den Lehrern und eine ehrliche Einschätzung, was das eigene Kind zum Lernen braucht, sei wichtig. „Amelie lernt einfach sehr gern und ist selbständig“, sagt ihre Mutter. Auch nach der Rückkehr habe sie keine Schwierigkeiten gehabt, sich wieder in die Klasse zu integrieren. In vielen Fächern sei sie jetzt sogar weiter als ihre Mitschüler. „Und Englisch hat sie in diesem Urlaub auch noch so nebenbei gelernt“.
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Mit Kindern reist man anders

Aber natürlich reist man mit Kindern anders. Vor einer großen Reise liegen viele Monate der Planung. Als sie anfingen, sich auf ihre erste Reise vor fünf Jahren vorzubereiten, merkten sie, dass es kaum Ratgeber zu diesem Thema gab. Also wurden sie selbst zum Experten. Wie schützt man sich und die Kinder vor Malaria, was muss man alles einpacken, wo gibt es Windeln, welche Impfungen sind notwendig, wie sieht es mit Finanzen und Versicherungen aus? Auf ihrer Webseite www.weltreise-mit-kind.de stellen sie ihre Erlebnisse zusammen und geben Tipps. Malte Clavin rät, sich vor allem nicht verrückt machen zu lassen: „Ich glaube, wir waren alle noch nie so gesund wie in diesen Monaten auf Sri Lanka.“

Ganz wichtig sei es auch, sich nicht zuviel vorzunehmen. Wer fünf Länder in drei Wochen bereisen will, der tut damit weder sich noch seinen Kindern einen Gefallen. Besser wenig planen, sich inspirieren lassen, dem Gefühl trauen und lieber vor Ort schauen, wie es weitergehen soll. „Der Plan ist, keinen zu haben“, sagt Malte. Mit Kindern reise man langsamer, dafür könne man aber auch ganz andere Erfahrungen machen.

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Fotos der Reisen kann man sich auf den Webseiten www.clavin-photo.com und www.weltreise-mit-kind.de anschauen.
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mehr:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/reise/weltreise-mit-kindern-mit-dem-schulbuch-unter-palmen/4134542.html

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Nur eine kurze Passage aus
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Zu-Tode-erzogen--im-Namen-des-Herrn-15654952

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"Wenn man die Kinder nicht bestraft, dann liebt man sie nicht", sagte er vor dem Gericht. Dass zu seinen Erziehungsmethoden auch physische Gewalt gehört, erzählte er dem Gericht mit Überzeugung.

Man müsse den Willen der Kinder durch körperliche Züchtigung brechen, um sie richtig zu erziehen. Wenn die Kinder nicht gehorcht hätten, habe es Schläge gegeben. Für kleinere Vergehen habe es etwa sechs Schläge auf den nackten Hintern mit dem Kochlöffel gegeben. Bei schwereren Vergehen habe es bis zu zwölf Schläge geben können. Es sei vorgekommen, dass der Hintern der Kinder dadurch blau anlief, sagte Mark W. ohne jegliche Reue.

Unterernährt in die Schule

Zum Züchtigungsprogramm des religiösen Fanatikers gehörte auch der Nahrungsentzug. Diese Massnahme habe in der Schule auch zu Problemen geführt, weil die Kinder vor Hunger vom Pausenbrot der Mitschüler assen.
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Um das mit aller Deutlichkeit zu betonen: DER MANN HAT RECHT!

Was er da erzählt und praktiziert, ist nicht auf seinem Mist gewachsen und ist auch keine Erfindung von Jakob Lorber. Die Grundlage seines Denkens und Tuns ist nämlich schon in uralten Bibelteilen zu finden:

"Wer sein Kind liebt, der schlägt es."

Daß sich Sadisten so vehement auf die Bibel berufen, hat Methode. Das Bestialische daran: Die Kinder werden in den Wahn getrieben, wenn sie NICHT von den Eltern geschlagen würden, dann sei das ein Zeichen von Vernachlässigung und mangelnder Liebe. In Foren von Sadisten findet man nicht umsonst gerade diesen Punkt. Und nicht irgendwie, irgendwo, sondern vor allem in Geschichten, die Kindern erzählt werden und die Sadisten sich mit Genuß reinziehen.

Sadisten haben Grundlage, Formung und Existenzberechtigung durch die christliche Bibel.

Warum fällt mir gerade jetzt wieder ein, daß die totale Vollfehlbesetzung des Bundespräsidentenjobs, ein gewisser Herr Wulff, vor westlichen religiotischen Sektierergruppen, sogenannten Evangelikalen, keinerlei Berührungsängste hat? Das ist eben jener Herr Wulff, der in der Türkei erklärt, daß die Bundesrepublik Deutschland auch islamische Wurzeln habe. So kommt denn zum christlichen Sadismus noch die islamische Scharia...? Welch wundersame Fügung...


Höchste Zeit, dem religiösen Wahn ein Ende zu bereiten.

Totales Religionsverbot! SOFORT!

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?action=post;msg=15238;topic=6770.0

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« Last Edit: March 27, 2012, 01:04:31 AM by Thymian »
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Re: Homeschooling, Dagmar Neubronner: Kinderindoktrination in Eigenregie
« Reply #1 on: August 18, 2017, 07:41:36 AM »

Aktueller denn je. Der Staat forciert Parallelgesellschaften mit eigener Schule, eigenen Zielen (welchen auch immer) und eigener Justiz.
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Grammatik ist für Anfänger!
(Solidargemeinschaft frei lebender Buchstaben)
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