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Author Topic: Claus Fritzsche und sein Rausschmiß  (Read 6234 times)

ama

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Claus Fritzsche und sein Rausschmiß
« on: July 12, 2012, 11:55:29 PM »

Claus Fritzsche als Hired Hitman und sein Rausschmiß

Mit Datum 17.8.2011 stellt Claus Fritzsche seine neue Geldmaschine vor:

http://www.presseportal.de/pm/102289/2096378/neues-watchblog-fuer-medizinjournalisten

[*QUOTE*]
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CAM Media.Watch
17.08.2011 | 08:00 Uhr |   

Neues Watchblog für Medizinjournalisten

Meerbusch (ots) - CAM Media.Watch* stellt Redaktionen qualifiziertes Feedback zum Thema "Komplementärmedizin und Forschung" zur Verfügung. Wissenschaft und Medizinforschung leicht verständlich erklärt.
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[*/QUOTE*]

"Qualifiziert" schreibt er. Und von sich selbst schreibt er, wie so oft, in der dritten Person:

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Was sollen Journalisten über den Nutzen komplementärmedizinischer Therapieverfahren wie z. B. Homöopathie, Akupunktur oder Chirotherapie berichten, wenn sich bereits Experten nicht einig sind? Dieser Frage geht in Zukunft das Weblog CAM Media.Watch nach.

"Sind komplementärmedizinische Therapieverfahren wirklich so überflüssig, gefährlich oder wertvoll und nützlich, wie verschiedene Experten behaupten", fragt der Medizin- und Wissenschaftsjournalist Claus Fritzsche. Der Herausgeber und Initiator von CAM Media.Watch will transparent machen, warum identische Forschungsdaten von verschiedenen wissenschaftlichen Fraktionen teils sehr unterschiedlich interpretiert werden.
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Die Transparenz, die er, so schreibt er, machen will, ist aber nur eines: durchsichtig. Das sieht man schon am "Beirat":

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Wissenschaftlicher Beirat:

CAM Media.Watch wird fachlich beraten von den Wissenschaftlern Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Prof. Dr. Stefan Schmidt, Prof. Dr. med. Andreas Michalsen, Dr. med. Stefan Weinschenk, Dr. phil. Corina Güthlin und Dr. phil. Bettina Berger.
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Harald Walach und Hartmut Schröder und Stefan Schmidt sind jene unrühmlichen Gestalten, die die Viadrina mit ihrem Hokuspokus in schwere Schlagseite gebracht haben. Schon seit 2010 steht ihr "Institut" "Intrag" in deutlicher, öffentlicher Kritik durch Wissenschaftler und Journalisten. Inzwischen wurde ihr "Institut" von der Hochschulkommission vernichtend bewertet und abgesägt.
 (siehe "Der Untergang der Viadrina, Episode Sternzeit 13.06.2012"
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6486.msg17361#msg17361)

Was anderes als sich gegenseitig zu beweihräuchern wollen diese Herrschaften denn noch und hier tun?

Finanziert werden soll Claus Fritzsches Character-Assassinen-Werkstatt und homöophantastisches Schlammloch im Herbst 2011 noch von DHU und Heel:

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Finanzielle Förderung:

Die Unternehmen Deutsche Homöopathie-Union (DHU) und Biologische Heilmittel Heel unterstützen CAM Media.Watch finanziell. Die genauen Modalitäten der Förderung sind in Sponsoring-Verträgen geregelt, welche die Unabhängigkeit von Redaktion und wissenschaftlichem Beirat vertraglich absichern.
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Die "Unabhängigkeit" ist ein Witz. Es ist eine PR-Aktion und Angriffsmaschinerie, und sonst gar nichts.

Die "Unabhängigkeit" ist in Wahrheit ein billiger Trick. Es ist wie in den Agentenfilmen: "Agent X, sie bekommen hiermit den Auftrag. Wenn Sie geschnappt werden, wissen wir von nichts, wir kennen Sie nicht einmal." Die "Unabhängigkeit" ist in Wahrheit nur eines: eine faule Ausrede der Auftraggeber, denn DIE haben ja nichts gewußt, nichts angeordnet, und überhaupt, sie sind ja nur die Guten, die für eine vermeintlich gute Sache ihr gutes Geld gegeben haben. Die Guten...

In Wahrheit hält die "Unabhängigkeit" den Auftraggebern den Rücken frei. Alles eine billige Finte.



Elf Monate später, im Sommer 2012,  ist Claus Fritzsche gestrandet.  Da heißt es nämlich:

http://www.cam-media-watch.de/?page_id=2

[*QUOTE*]
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CAM Media.Watch
Über dieses Blog
[...]
Finanzielle Förderung

Die Firmen Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG , Karlsruhe und Biologische Heilmittel Heel GmbH, Baden-Baden und STAUFEN-PHARMA, Göppingen und WALA Heilmittel GmbH, Bad Boll sowie Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG, Nussbaum fördern CAM Media.Watch mit jährlich insgesamt 38.000 Euro. Dieser Geldbetrag wird für den Redaktionsbetrieb dieses Blogs eingesetzt. Er wird hier bewusst deklariert und öffentlich transparent gemacht, um Interessenkonflikten vorzubeugen.

Die genauen Bedingungen der finanziellen Förderung sind in Sponsoring-Verträgen geregelt, die den Herausgeber Claus Fritzsche zur Einhaltung relevanter Gesetze (u.a. Presserecht, HWG, UWG) sowie weltanschaulicher, wissenschaftlicher und politischer Neutralität verpflichten und darüber hinaus die Unabhängigkeit von Redaktion und wissenschaftlichem Beirat vertraglich absichern.
[...]
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[*/QUOTE*]


ABER HALLO!
 
*** Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG,
*** Biologische Heilmittel Heel GmbH,
*** STAUFEN-PHARMA,
*** WALA Heilmittel GmbH,
*** Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG

zahlen Mietmaul Claus Fritzsche 38.000 Euro pro Jahr.


Inzwischen fehlt Einer bei den hypertrophen Zuckerverkäufern: Weleda. Weleda ist ausgestiegen.

Mit Weleda waren es noch 43.000 Euro pro Jahr, woraus man schließen kann, daß  Weledas Anteil 5000 Euro waren. 

43.000 Euro. Umgerechnet auf zwölf Monate: für 3583 Euro pro Monat wird ein Schlammwerfer verköstigt, der dafür die böse Wissenschaft beschimpft und verleumdet, der Wissenschaftler und Journalisten, die nicht nach der homöopathischen Pfeife tanzen, mit Gutsherrenallüren schikaniert und sie wie Tanzbären an der Nase herumführt und dem Maul und Affen feilbietenden und gröhlenden Publikum feixend vorführt.

Ja, es ist der Claus Fritzsche, der am 5.Mai 2010 über Prof. Edzard Ernst herzieht:

"Alters-Starrsinn? Edzard Ernst und ein peinliches Interview mit dem DZVhÄ"

"In einer ziemlich nach politischem Strippenziehen riechenden Anhörung des britischen Unterhauses"

"Zwischen Ignoranz und Starrsinn"

"Auf die simple Idee, dass auch die dürftige Qualität seiner Arbeit zum Ende seiner Karriere in Exeter geführt haben könnte, kommt er nicht."

"Den Eindruck, dass Ernst durch starke wissenschaftsferne Interessen angetrieben wird, habe ich schon lange."

"So einfach kann „Wissenschaft“ sein. Ich sehe, was ich sehen will."

Quelle: http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=10604
(Die Quelle obiger Zitate vom Mai 2010 ist zur Beweismittelsicherung hier als Klartext sichergestellt:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7578.0 )

Das war im MAI 2010. Die DHU und Heel wußten also SEHR GENAU, mit wem sich sie einlassen!

Ich werde solche Szenen hier nicht in voller epischer Breite zitieren. Soll sich, wer mag, das unterirdische Kaspertheater in Claus Fritzsches Mentallatrinett vor Ort ansehen. Auf eigene Gefahr, denn wie in der Facebook-Kiste zu lesen ist, steht Fritzsches Schnüffelei in krassem Gegensatz zum geltenden Recht in Deutschland:

http://www.facebook.com/Weleda.Deutschland/posts/471509942877985

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Ein gefahrloses Betreten von Fritzsches Seiten ist nicht möglich, da Datenschutzrichtlinien mit den Füßen getreten werden. Meist landet man anschließend missbräuchlich auf seiner paranoiden "Watch-List" und findet irgendwelchen Unflat über sich im Netz (mit Ausnahme von mir, mich mag er nicht *lol*) Getrackt wird per Google Analytics und Fritzsche prüft ständig wer ihn besucht. Das gilt natürlich auch für die Kundschaft von WELEDA, die sich eventuelll für die Inhalte interessiert. Die Google Analytics Account Nummer von CAM-Media-Watch lautet: UA-201777-7. UA-201777 ist Fritzsches Account auf dem alle seine Seiten zusammenlaufen, wie man leicht dem Quelltext der Seiten entnehmen kann. Das bedeutet, er verknüpft auch die Daten der Besucher. Der DZVhÄ scheint ihm dieses Spielzeug mittlerweile entzogen zu haben.
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Der Javascript-Schnüffel-Code in Fritzsches Blogs ist dermaßen kriminell gestrickt, daß betroffene PCs teilweise fast eingefroren werden, während der Prozessor am oberen Ende der Skala Überlast fährt. Etwas derart Perverses ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet.
 

Zurück zu den Verträgen. Daß die "Sponsoring-Verträge" Claus Fritzsche "zur Einhaltung relevanter Gesetze (u.a. Presserecht, HWG, UWG)..." "verpflichten", ist ein Witz. Erstens ist da noch das Strafrecht, das Fritzsche hier wohlweislich NICHT nennt, und zweitens ist noch viel interessanter die Frage, wie die Firmen Claus Fritzsche in Regreß nehmen können, wenn er durch sein Verhalten den Firmen einen Schaden zufügt.

Weledas Gastspiel war kurz: von März (?) 2012 bis Juli 2012. Der Schaden ist dafür um so größer. Und das bei einer Firma, die erhebliche wirtschaftliche Probleme hat, und jetzt, im Frühjahr sogar in Vorstand KRÄFTIG umgeräumt hat. Ob der neue Vorstand für Fritzsches Beauftragung verantwortlich ist? Oder ist er noch eine Altlast des vorigen? Egal, es wird bei den nächsten Meetings rote Ohren geben. Rote Zahlen gibt es sowieso, siehe

http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Sanierer-soll-defizitaere-WeledaGruppe-auf-Kurs-bringen/story/16214734

http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Machtwechsel-bei-den-Anthroposophen/story/20430438

http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/markt/weleda-sorgenkind-arzneimittel?page=0,2

Und durch Claus Fritzsche wurden diese Zahlen bestimmt nicht besser.


Am 10.7.2012 verkündet Claus Fritzsche mit einer Wurschtigkeit, die ihresgleichen kaum ein zweites Mal finden wird, er habe Respekt:

http://www.cam-media-watch.de/?p=9154

[*QUOTE*]
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« CAM-Ticker Nr. 2: Wissenswertes aus Komplementärmedizin, Forschung und Medien. | Home
Wertvolle Debatte: Echo zum SZ-Artikel von Jens Lubbadeh.

Von Claus Fritzsche | 10.Juli 2012

"Weleda zieht sich mit Wirkung vom 9. Juli 2012 als Sponsor aus der Website CAM Media.Watch zurück. Das Unternehmen hat Anlass zu der Sorge, dass öffentliche Debatten, die durch das Blog-Sponsoring ausgelöst wurden, von vielen seiner Kundinnen und Kunden gerade im Naturkosmetiksegment nicht verstanden oder zumindest missverstanden werden."

Mit diesen Worten teilte mir Pressesprecher Theo Stepp einen Schritt mit, den ich mutig finde und der meinen vollen Respekt hat.
Auslöser der Entscheidung ist eine Kampagne (1) von politischen Aktivisten der sog. Skeptiker-Bewegung bei Facebook, die ich durch meine Webseite www.esowatch.org selbst provoziert habe – mit gutem Grund. Die Initiatoren der Facebook-Kampagne sind weitgehend identisch mit dem Netzwerk des anonymen Internetprangers EsoWatch.com bzw. neuerdings Psiram.com (2). Stefan Kirsch, treibende Kraft der Kampagne, ist Beisitzer im Vorstand des „Skeptiker“-Vereins GWUP – einer Vereinigung atheistischer Fundamentalisten. Die Gesetzmäßigkeiten des „Haifischbeckens Internet“ zu durchschauen, ist nicht einfach. Dass sich Weleda, speziell die Naturkosmetiksparte des Unternehmens, von diesem Umfeld fernhalten will, kann ich gut nachvollziehen.
[...]
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[*/QUOTE*]

Den Rest von Fritzsches Logorrhö lasse ich hier mit Rücksicht auf schwache Mägen weg. 

Der Rauswurf wurde von Theo Stepp (Weleda) mit einem Sachargument versehen, auf das man achten sollte:

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Das Unternehmen hat Anlass zu der Sorge, dass öffentliche Debatten, die durch das Blog-Sponsoring ausgelöst wurden, von vielen seiner Kundinnen und Kunden gerade im Naturkosmetiksegment nicht verstanden oder zumindest missverstanden werden."
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Liest man die Zeitungsmeldungen aufmerksam, ist klar, warum: Das Naturkosmetiksegment ist das, was der Firma noch Geld bringt. Die Medizinsparte ist seit Jahren rot: Millionenverluste, inzwischen anscheinend im zweistelligen Bereich. 

Daß die Kunden da etwas nicht verstehen oder zumindest mißverstehen, glaube ich weniger.  Da ist nichts mißzuverstehen! Claus Fritzsche ist ein Schlammwerfer, der Personen ad hominem angreift.

Fachlich KÖNNEN Homöopathen nix. Aber mit einem Hired Hitman, der angeblich neutral agiert, sollte (in Ermangelung eigenen Könnens der Homöophantasten) wenigstens Ruf und Ansehen der Kritiker ruiniert werden. Vor allem einer war und ist im Visier: Edzard Ernst, der berühmte Professor in England, der sich nicht von den Esottern reinlegen ließ, und Mal um Mal ihre Fehler aufdeckte, vor allem die der Homöopathen.


Aus den Kriegsplänen gegen die Kritiker wurde aber nichts, denn Claus Fritzsche fährt sich, seine Kampagne und seine Auftraggeber mit Vollgas gegen die Wand... und seine Auftraggeber kämpfen jetzt gegen IHRE Imageschäden.

Claus Fritzsche fliegt bei Weleda raus;
Claus Fritzsche steht neben seiner Ruine, und
Claus Fritzsche empfindet den Rausschmiß als "mutig", und
sein düpierter Auftraggeber hat seinen "vollen Respekt ". 

Überlassen wir die Charakterisierung solchen Verhaltens den Fachleuten der Abteilung Sigmund Freud und Co. und wenden uns einem anderen Thema zu: dem schon genannten Strafrecht.
« Last Edit: July 23, 2012, 08:51:13 AM by ama »
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Eule

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Claus Fritzsche und sein Rausschmiß bei der DHU
« Reply #1 on: July 25, 2012, 07:34:33 PM »

Kurze Zwischenmeldung: Prof. Edzard Ernst teilt mit, daß die Deutsche Homöopathie-Union (DHU) Fritzsche nicht mehr bezahlen wird.

https://twitter.com/EdzardErnst/status/228142758194470912

[*quote*]
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Edzard Ernst ‏@EdzardErnst

VERY GOOD NEWS about homeopathic character assassin Fritzsche:
i was reliably informed that another sponsor[DHU] stopped paying him

8:00 AM - 25 Jul 12
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gwup | die skeptiker gwup | die skeptiker ‏@gwup

@EdzardErnst: Wait, we predict his upcoming statement:

"Thanks, @dhu_de, for firing me! I am proud I could stimulate the debate!"
#CAMgate

9:47 AM - 25 Jul 12
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[*/quote*]

Damit wird für Heel und die übrigen Bezahlmänner von Fritzsches Internetkriminalität der Boden verdammt heiß. Der hier schon irgendwo erwähnte Kronzeuge ist sehr gesprächig. Das wird krachen.  8)
Logged

ama

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Zwischenbericht: DHU läßt Fritzsche offiziell fallen
« Reply #2 on: August 10, 2012, 01:18:56 AM »

Am 5.3.2012 sind es fünf Sponsoren. Weleda ist offziell mit eingestiegen.



xttp://www.cam-media-watch.de/images/004C_Sponsoren.jpg


Am 12.4.2012 sind es sechs Sponsoren. Nach Weleda ist jetzt auch Hevert offziell mit eingestiegen.


xttp://www.cam-media-watch.de/images/004D_Sponsoren.jpg


Weleda ergreift die Flucht und steigt aus. Datum des Bildes: 28.7.2012.


xttp://www.cam-media-watch.de/images/004E_Sponsoren.jpg

3.8.2012: Nach längerer Unklarheit und keinen offiziellen Aussagen ist die DHU nun offiziell nicht mehr mit Logo dabei. Damit ist die DHU offiziell ausgestiegen.


xttp://www.cam-media-watch.de/images/004F_Sponsoren.jpg

Der Selbstbeweihräucherungs- und Verschleierungstext in Fritzsches Rufmordkaschemme CAM MEDIA WATCH erwähnt nicht, daß Weleda ausgestiegen ist. Auch der Ausstieg der DHU wird nicht genannt. Es heißt lediglich:

http://www.cam-media-watch.de/?page_id=2

[/QUOTE*]
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Finanzielle Förderung

xttp://www.cam-media-watch.de/images/004F_Sponsoren.jpg

Die Firmen Biologische Heilmittel Heel GmbH, Baden-Baden und STAUFEN-PHARMA,
Göppingen und WALA Heilmittel GmbH, Bad Boll sowie Hevert-Arzneimittel GmbH & Co.
KG, Nussbaum fördern CAM Media.Watch mit jährlich insgesamt 38.000 Euro. Dieser
Geldbetrag wird für den Redaktionsbetrieb dieses Blogs eingesetzt. Er wird hier
bewusst deklariert und öffentlich transparent gemacht, um Interessenkonflikten
vorzubeugen. Die genauen Bedingungen der finanziellen Förderung sind in
Sponsoring-Verträgen geregelt, die den Herausgeber Claus Fritzsche zur Einhaltung
relevanter Gesetze (u.a. Presserecht, HWG, UWG) sowie weltanschaulicher,
wissenschaftlicher und politischer Neutralität verpflichten und darüber hinaus die
Unabhängigkeit von Redaktion und wissenschaftlichem Beirat vertraglich absichern.
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Als Weleda noch dabei war, waren es 43.000 Euro. Nach dem Ausstieg von Weleda waren es noch 38.000. Daraus konnte man schließen, daß Weledas Anteil 5000 Euro pro Jahr betrug.

Und jetzt? Die DHU ist ausgestiegen, aber noch immer sind bei Fritzsche 38.000 Euro pro Jahr als Spenden der Hersteller angegeben.

Das läßt mehrere Möglichkeiten offen und bietet Platz für Spekulationen.

1. Claus Fritzsche hat beim Schreiben geschlampt und den neuen, geringeren Betrag nicht eingetragen.
Dann müßte er das auf der Stelle nachholen, wodurch er aber den Anteil der DHU offenlegen würde.

2. Claus Fritzsche sind seine Bruchlandung und sein Gesichtsverlust so peinlich, daß er den geringeren Betrag absichtlich nicht einträgt.
Das widerspräche aber der Behauptung, Alles transparent offenzulegen.

3. Claus Fritzsche trägt den geringeren Betrag absichtlich nicht ein, weil sonst rauskäme, welchen Anteil die DHU bezahlt hat.
Das widerspräche der Behauptung, Alles transparent offenzulegen.

4. Die DHU war an den 38.000 Euro überhaupt nicht beteiligt, weil sie Fritzsche ANDERS finanziert.
Das widerspräche der Behauptung, Alles transparent offenzulegen.

5. Die verbleibenden vier Firmen Heel, Hevert, Staufenpharma und Wala übernehmen den bisherigen Anteil der DHU. Dadurch wird verschwiegen, wie groß der Anteil der DHU war.
Auch dies widerspräche der Behauptung, Alles transparent offenzulegen.

6. Die DHU hat Fritzsche schon im voraus bezahlt und erhält kein Geld zurück. Dann sind es 38.000 Euro, aber in der Aufstellung wird unterschlagen, daß ein Teil des Geldes von der DHU stammt.
Auch dies widerspräche der Behauptung, Alles transparent offenzulegen.


Sechs Möglichkeiten, von denen keine einzige ein Ruhmesblatt ist. Claus Fritzsche, der so großkotzig arrogant mit seinen Opfern umspringt, wie würde seine Wortwahl sein, wenn es um eines seiner Opfer ginge?

"Claus Fritzsche abgewrackt: Geldgeber verlassen das sinkende Schiff"

"Rufmörder Claus Fritzsche am Ende. Seine Hintermänner aus der Pharmaindustrie lassen ihn fallen wie eine heiße Kartoffel."

"Schwere Kriminalität der Pharmaindustrie. Korruption aufgeflogen. CAM MEDIA WATCH berichtet aus erster Hand aus ihrem Hinterzimmer."

Ob Weleda, DHU, Heel, Hevert, Staufenpharma und Wala für ein Interview zur Verfügung stehen, ist so weltbewegend wie ein umgekippter Sack Reis in China. Die fragt man doch nicht. Und Claus Fritzsche? Ach du je, wen interessiert der denn schon!? Nein, mit den Damen und Herren der Zuckerpanscherfirmen und ihrem bezahlter Rufmörder Claus Fritzsche redet man nicht, sondern man deckt ihre Machenschaften auf. Ihre eigenen Worte und Taten sind es, die sie zu Fall bringen, allen voran Claus Fritzsche, der Sargnagel der Homöopathiebranche. Wie hoch ist der Schaden, den er schon angerichtet hat? Und welchen Schaden wird er den Homöopathieherstellern noch einbrocken?

Wenn Fritzsches Schweinereien nicht gewesen wären, wäre Signor Ferenc Di ganz sicher nicht auf die Idee gekommen, sich die Umsatzzahlen der Hersteller vorzunehmen, und hätte nicht herausgefunden, daß die Hersteller riesige Verluste machen, und daß es einen RIESIGEN Medienskandal gibt, der vor allem auch juristisch, nämlich strafrechtlich, aufgearbeitet werden muß.

Wer Freunde wie Claus Fritzsche hat, der braucht keine Feinde mehr...

Aber, wie gesagt, Claus Fritzsche interessiert nicht, sondern seine Hintermänner. Wer einen Rufmörder unterstützt, und dies selbst dann noch tut, nachdem die Chose aufgeflogen ist, der hat ein sehr ernstes Problem mit dem Presserecht - und dem UWG....!

Herr Staatsanwalt, Ihr Zeuge!

ama

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Re: Claus Fritzsche und sein Rausschmiß
« Reply #3 on: February 24, 2014, 06:12:15 PM »

Q: What do you call someone who relies on $homeopathy to cure their serious illness?

A: The deceased #Quackery
« Last Edit: February 25, 2014, 09:14:19 PM by ama »
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Thymian

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Re: Claus Fritzsche und sein Rausschmiß
« Reply #4 on: September 30, 2018, 09:19:28 PM »

Aus aktuellem Anlaß [1], [2]

Ist Becker auf Drogen? Muß sich das Gesundheitsamt um ihn kümmern?
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10141.0

muß die der Beerdigung von Claus Fritzsche vorangehende Endphase von dessen Leben noch einmal aufgerollt werden.



1.  Ein Fritzsche-Imitator möchte berühmt werden. Unter anderem will er ins Fernsehen und bettelt dafür bei Twitter um Hilfe:

https://twitter.com/chr_becker_pr/status/1046259923959631872

[*quote*]
Christian J. Becker @chr_becker_pr

Was ich richtig spannend fände: wenn @nataliegrams als Ärztin + Anti-Globulistin + ich als Vertreter der Verwender pro #Homöopathie im TV-Duell bei Lanz & Co über Homöopathie unterhalten würden. Das würde die Diskussion stärken. Würden Sie @homeopathy_inh das organisieren?
9:46 PM - 29 Sep 2018
[*/quote*]


2.  Der Fritzsche-Imitator hinterlegt bei seinem Anwalt (der kann einem Leid tun) Namen und Klarnamen und Adressen (und was sonst noch alles), damit im Falle seines Ablebens, die pöhsen von der Pharma bezahlten Homöopathiegegner mit der Staatsanwaltschaft Bekanntschaft machen sollen, weil sie ihn ummurksen wollen. Schreibt er. Echt. Das schreibt er.

https://twitter.com/Watchblog_H/status/1046095258000519174

[*quote*]
HomoeopathieWatchBlog @Watchblog_H

Hinweis für Skeptiker d Anti-#Homöopathie-Mafia:
 
Bei Anwalt ist Dossier mit Klarnamen + Hinweisen hinterlegt.Geht automatisch an Staatsanwaltschaft,sobald es leiseste Anzeichen gibt, dass 2. Tat wie gg CF versucht werden könnte.

PS.: Eure Hackversuche sind putzig.
10:51 AM - 29 Sep 2018
[*/quote*]


Homöopathie ist wirklich nicht gut für's Gehirn. Aber egal, das kann man aus der Retrospektive unter die Lupe nehmen.



Fangen wir bei den Ruhrbaronen an:

https://www.ruhrbarone.de/claus-fritzsche-ist-tot/74626

[*quote*]
Claus Fritzsche ist tot

In Neuland, Wissen | Am 24. Februar 2014 | Von Sebastian Bartoschek

Fritzsche (†50) (Quelle: www.claus-fritzsche.de)

Der Journalist Claus Fritzsche (geb. 1964) war einer der bekanntesten Befürworter der „Alternativmedizin“. Als Homöopathie-Lobbyist führte er harte Auseinandersetzungen v.a. mit der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) und dem Esowiki Psiram. Fritzsche war dabei dafür bekannt, vor namentlicher Benennung bzw. Anprangerung seiner Kritiker nicht zurückzuschrecken.

Mitte 2012 wurde öffentlich, dass Fritzsche von verschiedenen Homöopathie-Konzernen Zahlungen für seine Tätigkeiten erhielt – der Begriff „CAMgate“ bezeichnete diese Causa. Viele Fördermittelgeber distanzierten sich nun von Fritzsche.

Laut seinem Weggefährten Professor Harald Walach, Universität Viadrina, war dies ein Schlag von dem Fritzsche sich nicht erholte. Wie Walach heute mitteilte:

[***quote***]
    Seine wirtschaftliche Basis war schwach, seine Schulden nahmen zu, eine Perspektive war nicht in Sicht. Ein anderer hätte sich vielleicht eine andere Aufgabe gesucht. Claus Fritzsche nahm sich am 14.1.2014 das Leben.
[***/quote***]

Walach erfuhr nach Informationen der Ruhrbarone vom Suizid durch einen gemeinsamen Bekannten. In einem Gespräch mit der Schwester Fritzsches wurde Walach dies nach eigenen Angaben bestätigt. Hierfür spricht auch, dass Fritzsche seit dem 10.1. nicht mehr twitterte und seine Büronummer nicht mehr geschaltet ist.

So sehr man als Anhänger des naturwissenschaftlich-kritischen Denkens die Meinungen und Handlungen des Journalisten Fritzsche ablehnen mag, so traurig ist es gleichwohl, dass der Mensch Fritzsche den Freitod gewählt hat.
[*/quote*]


Wegen dieser kurzen Notiz in ihrem Blog bekamen die Ruhrbarone Ärcher mit dem Presserat. Echt.

Die Ruhrbarone erzählen darüber:


https://www.ruhrbarone.de/der-presserat-und-der-verband-der-fliegenden-elefanten/77505

[*quote*]
Der Presserat und der Verband der fliegenden Elefanten

In Umland, Wissen | Am 22. April 2014 | Von Autorengruppe

[VIDEO]
https://youtu.be/Fm8FJ8la2VU


Der Presserat hat uns zu einer Stellungnahme zu einem Artikel von Sebastian Bartoschek über den Tod des Homöopathie-Lobbyisten Claus Fritzsche auf diesem Blog und mehreren angeschlossener Kommentaren aufgefordert. Dieser Aufforderung war eine Beschwerde des Deutschen Zentralvereins homoöpathischer Ärzte vorausgegangen.   Obwohl wir mit dem Presserat nichts zu tun haben und für uns homöopathische Ärzte so etwas wie fliegende Elefanten sind, haben wir heute auf den Brief des Presserates reagiert. 

Ende Februar veröffentlichte Sebastian Bartoschek auf diesem Blog einen Artikel
http://www.ruhrbarone.de/claus-fritzsche-ist-tot/74626
über den Tod von Claus Fritzsche. Fritzsche war ein Homöopathie-Lobbyist und beging im Februar Selbstmord:

[***quote***]
    Als Homöopathie-Lobbyist führte er harte Auseinandersetzungen v.a. mit der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) und dem Esowiki Psiram. Fritzsche war dabei dafür bekannt, vor namentlicher Benennung bzw. Anprangerung seiner Kritiker nicht zurückzuschrecken.

    Mitte 2012 wurde öffentlich, dass Fritzsche von verschiedenen Homöopathie-Konzernen Zahlungen für seine Tätigkeiten erhielt – der Begriff „CAMgate“ bezeichnete diese Causa. Viele Fördermittelgeber distanzierten sich nun von Fritzsche.

    Laut seinem Weggefährten Professor Harald Walach, Universität Viadrina, war dies ein Schlag von dem Fritzsche sich nicht erholte. Wie Walach heute mitteilte:

    Seine wirtschaftliche Basis war schwach, seine Schulden nahmen zu, eine Perspektive war nicht in Sicht. Ein anderer hätte sich vielleicht eine andere Aufgabe gesucht. Claus Fritzsche nahm sich am 14.1.2014 das Leben.
[***/quote***]

Dem Artikel schlossen sich mehrere Kommentare an, Der  Zentralverein homoöpathischer Ärzte hat sich beim Presserat darüber  beschwert, dass wir den Namen Fritzsches und seine Todesursache erwähnten. Auch an mehreren Kommentaren nahmen die Globuli-Jongleure Anstoss:

Martin Kaysh, bei den Ruhrbaronen seit Jahren dabei, fragte „Er hat das aber nicht mit Globuli gemacht?“ und gab in einem zweiten Kommentar einen Schwank aus Fritzsches Jugend zu Besten:

[***quote***]
    Er war kein Jugendfreund von mir. Er wohnte im Nebenhaus, pirschte als Zehnjähriger mit der Armbrust durch die Gegend und erklärte mir, zwölfjährig, dass die Juden den Krieg begonnen hätten und mein Willy Brandt ein Verbrecher sei, der Verrat begangen hat am deutschen Volk. Ich war, soweit es der Verstand schon hergab, schockiert und außerdem persönlich äußerst beleidigt.
[***/quote***]

Bemängelt wurde auch der Kommentar von „Heulpraktiker“ als Antwort auf Martin: “

[***quote***]
    Doch! Er hat es mit Globuli getan! Er hat sich mit einer Platzpatrone erschossen!
[***/quote***]

Auch Wilhelm Leonhard Schusters Kommentar „Viele Hunde sind des Hasen Tod!“ war ein Grund zur Beschwerde.  Ihr könnt alles hier
http://www.ruhrbarone.de/claus-fritzsche-ist-tot/74626
nachlesen.

Der Vorwurf: Wir hätten Fritschzes Menschenwürde nicht beachtet.

Um Fritzsche gibt es zur Zeit viel Aufregung in der Esoterik-Szene: Er gilt als Opfer von Cyber-Mobbing und wird zum Märtyrer hochstilisiert. Dabei war er nicht mehr als ein Lobbyist, den die Süddeutsche hat auffliegen lassen.

Wir haben heute dem Presserat geantwortet.

[***quote***]
    Bochum, 22. April 2014
    Deutscher Presserat
    Fritschestr. 27/28
    10585 Berlin
    Sehr geehrter Herr XXX,
    vielen Dank für Ihren Brief vom 15. April 2014, in dem Sie uns über die Beschwerde von Herrn XXX vom Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte informiert haben.

    Ein wenig hat uns Ihr Schreiben verwundert, da wir ja im vergangenen Jahr nicht auf Ihr Angebot eingegangen sind, die Selbstverpflichtungserklärung des Presserates zu unterzeichnen. Wie ein Verstoß unsererseits gegen eine Selbstverpflichtungserklärung, die wir nicht unterzeichnet haben, möglich ist, erschließt sich uns auf Anhieb nicht.

    Auch haben wir Probleme mit der Seriösität des Antragstellers: Ein „Zentralverein homöopathischer Ärzte“ wirkt auf uns wie die „Gemeinschaft steppender Wale“, der „Verband der fliegenden Elefanten“ oder die Organisation der „Nicht alphabetisierten Schriftsteller“.   Homöopathie ist in seiner Wirkung nicht belegbarer Unsinn, mithin Scharlatanerie. Ein Arzt dagegen sollte ein Vertreter der wissenschaftlich belegbaren Medizin sein.  Homöopathische Ärzte sind ein Widerspruch in sich.   Vielleicht gibt es Heilpraktiker, die sich Homöpathen nennen. Aber Ärzte? Das ist lächerlich.
    Der Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg verwarf die Homöopathie 1992 im Rahmen der „Marburger Erklärung zur Homöopathie“ als „Irrlehre“.

    Aber obwohl wir keine Zuständigkeit Ihrerseits für das Blog ruhrbarone.de erkennen können und den Beschwerdeführer als obskur empfinden, möchten wir uns für Ihr Interesse bedanken und eine Stellungnahme abgeben.

    Wir sehen durch keinen der Kommentare die Menschenwürde von Herrn Fritsche beeinträchtigt. Herr Fritzsche hat seine Positionen immer offensiv und streitbar vertreten – entsprechend offensiv und streitbar waren dann auch die Reaktionen, die er erhielt. Der zweite Kommentar von Herrn Kaysh gab zudem einen Einblick in die Jugendzeit von Herrn Fritzsche. Auch das ist bei einer Person der Zeitgeschichte, um die es sich bei Herrn Fritzsche handelte, legitim. Mehr noch: Es stellt eine wichtige Information zum Werdegang seiner Person dar.  Das Andenken eines Verstorbenen wird nicht verletzte, genausowenig wie die Würde eines Menschen.  Wir sehen daher keine Anlass, irgendetwas zu löschen oder zu verändern.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Stefan Laurin, Sebastian Bartoschek
[***/quote***]

Nun warten wir auf die Reaktion.
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Irgendwie ist die Welt der Journalisten (das ist die mit der Kommunikation!) nicht so astrein kommukativ, wie die Journalisten behaupten. Bei den Ruhrbaronen gab es einen Blogpost, der bei denen nicht mehr zu finden ist. Aber das Webarchive ist so freundlich:

Presserat missbilligt Ruhrbarone-Berichterstattung über Selbstmord von Esoterik-LobbyistIn Ruhrgebiet
Am 4 Juni 2014 | Von Stefan Laurin
http://web.archive.org/web/20140606183748/https://www.ruhrbarone.de/presserat-missbilligt-ruhrbarone-berichterstattung-ueber-selbstmord-von-esoterik-lobbyist/80196


Der Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte muß natürlich auch seinen Senf dazugeben. Ausgerechnet der!

https://www.homoeopathie-online.info/wo-der-spass-aufhoert-dzvhae-beschwerde-beim-presserat/

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Wo der Spaß aufhört! DZVhÄ-Beschwerde beim Presserat
Posted on 30. April 2014 in Gesellschaft, Homöopathie   

„Die Berichterstattung über Selbsttötung gebietet Zurückhaltung“, heißt es in der Richtlinie 8.7 des Pressekodex des Deutschen Presserats. Für Journalisten gilt er als verbindliche ethische Richtschnur für die Berichterstattung, Verstöße gegen den Pressekodex können vom Presserat gerügt werden – öffentlich und medienwirksam.Ruhrbarone-Logo

Dass sich sogenannte Skeptiker keineswegs an solchen ethischen Standards orientieren, zeigt die Medienresonanz auf die Selbsttötung des Journalisten Claus Fritzsche.

Fritzsche lieferte sich als Journalist starke Wortgefechte mit Kritikern der komplementären Medizin und betreute von 2011 bis Ende 2012 das Homöopathie-Blog des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Er starb am 14. Januar 2014 mit 49 Jahren. Auf zahlreichen Websites der sogenannten Skeptiker erschienen Kommentare, die man nur als mediales Nachtreten charakterisieren kann:

„Wenn man die Entwicklung seiner Pamphlete in den letzten Jahren verfolgt hat, drängt sich sehr der Verdacht auf, dass C. Fritzsche an einer Störung aus dem paranoiden Formenkreis gelitten haben dürfte. Möglicherweise liegt hierin der Grund für seinen Suizid“, kann man auf scienceblogs.de nachlesen, „auch wenn es heißt ‘de mortuis nihil nisi bene‘ – ich bin froh, dass er weg ist.“ Allein auf dieser Website befassten sich 128 Kommentare in dieser oder ähnlicher Form mit Fritzsches Selbsttötung.
Presserat: Online-Kommentare sind wie Leserbriefe zu behandeln

Laut Presserat tragen Journalisten auch eine Verantwortung für Online-Kommentare, die zu ihren Artikeln freigeschaltet werden. Sie werden wie Leserbriefe angesehen, für deren Veröffentlichung ebenfalls der Pressekodex gilt (Pressekodex Richtlinie 2.6). Trotzdem schalteten Journalisten der Website ruhrbarone.de, die auch ein eigenes Printmagazin vertreiben, Kommentare wie diesen frei: „Noch ganz erschüttert, mal ganz neugierig gefragt. Er hat das aber nicht mit Globuli gemacht?“ Auch Fritzsches Familie blieb nicht verschont. „Sein Vater, ein offensichtliches Arschloch und Altnazi, hatte den Jungen schon im Alter von zwölf Jahren ruiniert. Das ist ein scheiß Leben, dachte ich dann etwas später über Claus. Das ist jetzt zu Ende gegangen, unschön“, kann man dort unter einem Artikel lesen, den der Journalist und GWUP-Mitglied Sebastian Bartoschek (BILD, Der Skeptiker) geschrieben hat. Kommentare werden auf ruhrbarone.de entweder vom Redaktionsleiter Stefan Laurin (u.a. Welt am Sonntag, Cicero Online) oder dem jeweiligen Autoren freigegeben. Der DZVhÄ hat Beschwerde beim Presserat gegen diese Art von Berichterstattung eingelegt.
Ruhrbarone: „Wir sehen durch keinen der Kommentare die Menschenwürde von Herrn Fritzsche beeinträchtigt“

Der DZVhÄ schätzt seine Kritiker und ist harten Debatten zur Homöopathie nicht abgeneigt. Sachlichkeit und Respekt trotz kontroverser Sichtweisen gehören für homöopathische Ärzte jedoch dazu. Viele Kommentare zu Fritzsches Selbsttötung sprechen dagegen eine ganz andere Sprache: Sie offenbaren eine neue Qualität von Feindseligkeit.

Entsprechend fällt auch die Stellungnahme von Stefan Laurin und Sebastian Bartoschek aus, zu der sie vom Presserat am 22. April aufgefordert wurden: „Wir haben Probleme mit der Seriosität des Antragstellers“, so Laurin und Bartoschek, „Homöopathie ist in seiner Wirkung nicht belegbarer Unsinn, mithin Scharlatanerie. […] Homöopathische Ärzte sind ein Widerspruch in sich. Das ist lächerlich.“ Was hat das mit der Frage einer ethischen Berichterstattung zu tun?

Darüber hinaus stellen die Ruhrbarone darauf ab, dass sie „keine Zuständigkeit des Presserats für ruhrbarone.de erkennen können“. Sollten sie nicht dem Presserat überlassen, wofür er zuständig ist? Die Journalisten sehen in den Kommentaren keine Beeinträchtigung der Menschenwürde. Bleibt abzuwarten, wie der Presserat den Fall beurteilen wird. „Die Berichterstattung über Selbsttötung gebietet Zurückhaltung. Dies gilt insbesondere für die Nennung von Namen, die Veröffentlichung von Fotos und die Schilderung näherer Begleitumstände“, heißt es im Pressekodex. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das gilt für Lebende wie für Tote. Auch für Claus Fritzsche.
[*/quote*]


"Dass sich sogenannte Skeptiker keineswegs an solchen ethischen Standards orientieren, zeigt die Medienresonanz auf die Selbsttötung des Journalisten Claus Fritzsche." Echt? Wie ist es denn mit dem  Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte und dessen Ethik?


Keine falschen Hoffnungen, die laß ich nicht aus. Oh nein! Wie ist es denn zum Beispiel mit den hintervotzigen Angriffen auf Natalie Grams? Hier ist ein Screenshot von einer Social-Media--Site des DZVhÄ:

Natalie Grams mußte einen Anwalt einschalten. Der Screenshot ist in ihrem Tweet vom 28.9.2018 zu sehen:

https://twitter.com/NatalieGrams/status/1045929542697852928

[*quote*]
Natalie Grams @NatalieGrams

Von offizieller stelle gabs sogar mal eine ganze Fakestory (die wegen Falschheit vom Netz genommen werden musste, wofür ich einen Anwalt brauchte) #HomöopathieThreat



https://pbs.twimg.com/media/DoPjUm1X0AAviWp.jpg

11:53 PM - 28 Sep 2018
[*/quote*]


Der DZVhÄ und Ethik? Daß ich nicht lache.


"Fritzsche lieferte sich als Journalist starke Wortgefechte mit Kritikern der komplementären Medizin", behauptet der DZVhÄ. Aber der behauptet viel, wenn der Tag lang ist. Fritzsche war kriminell.

Das hier ist ein Knallbonbon: "Darüber hinaus stellen die Ruhrbarone darauf ab, dass sie „keine Zuständigkeit des Presserats für ruhrbarone.de erkennen können“. Sollten sie nicht dem Presserat überlassen, wofür er zuständig ist?"

Nein, ich frage nicht, was die geraucht haben. Die sind nüchtern, aber sowas von. Das ist ja das Schlimme. Die SIND so...



Auf ein kleines Detail sollte man ganz besonders achten: auf die "Büronummer":

https://www.ruhrbarone.de/claus-fritzsche-ist-tot/74626

[*quote*]
Walach erfuhr nach Informationen der Ruhrbarone vom Suizid durch einen gemeinsamen Bekannten. In einem Gespräch mit der Schwester Fritzsches wurde Walach dies nach eigenen Angaben bestätigt. Hierfür spricht auch, dass Fritzsche seit dem 10.1. nicht mehr twitterte und seine Büronummer nicht mehr geschaltet ist.
[*/quote*]

Seit wann war die Büronummer nicht mehr geschaltet? Wer hat den Telefonanschluß stillgelegt und wann?

Hatte Fritzsche keinen Telefonanschluß mehr? Dann wäre auch sein Internetanschluß tot. Also kein Twitter mehr, keine Internethetze mehr, gar nichts mehr.
« Last Edit: September 30, 2018, 11:24:48 PM by Thymian »
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Thymian

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Re: Claus Fritzsche und sein Rausschmiß
« Reply #5 on: September 30, 2018, 11:29:50 PM »

Die Hinterhältigkeiten mit dem Ausspionieren war nur ein kleiner Teil von Fritzsches kriminellen Aktivitäten. Excanwahn hat schon 2010 darüber geschrieben:


https://excanwahn.wordpress.com/2010/05/06/fritzsche-wotscht-illegal-illegal/

[*quote*]
FRITZSCHNA WOTSCHT ! Illegal ? Illegal !

Veröffentlicht am 06/05/2010 von excanwahn

Cyber-Kriminalität: Claus Fritzsche und der Datenschutz

Dass das Internet mittlerweile zum Ort der Gaukler und Gauner verkommen ist, dass Quacksalber, Geschichtenerzähler, Beutelschneider und Hökerer rechtliche Grauzonen für Ideologie und Geschäfte hemmungslos ausnutzen, weiß leider noch nicht jeder Nutzer.

Noch weniger ist bekannt, dass – und wie – mit Daten anderer Internet-Nutzer illegal Geld verdient werden kann.

Die  Verbraucherzentrale Hamburg warnte unlängst eindringlich vor Datensammlern, die mit Adressen und Telefonnummern Geld verdienten. Geschäftsführer Günter Hörmann sagt:

    „Daten werden nicht gesammelt, um sie in Alben zu kleben oder einzurahmen. Daten werden benutzt, um Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen“

Internet-Kriminalität z.B. die Verletzung von Datenschutz und Persönlichkeitsrechten sind in Zukunft ein Leitthema dieses Blogs. Dabei werden Verstöße gegen geltendes Recht dokumentiert und veröffentlicht.

Heute sollen Indizien vorgelegt werden, die es höchstwahrscheinlich machen, dass der einschlägig bekannte Meerbuscher Betriebswirt und Marketingspezialist, Claus Fritzsche, im Zusammenhang mit seinen Blogs illegale Software zur Datenspionage eingesetzt hat.


Illegale Datenanalyse

Claus Fritzsche, Homöopathie-Aktivist und Verfasser esoterischer Traktate, der auch im dringenden Verdacht steht, die Denunziations-Seiten promed.watch und gwup.watch zu betreiben, benutzt offenbar seit Jahren die Software „Google-Analytics„.

b

Auszug aus dem (gesicherten) Script von Fritzsches Blog „Birne Helene“.

<script type=’text/javascript‘> var gaJsHost = ((„https:“ == document.location.protocol) ? „https://ssl.&#8220; : „http://www.&#8220;); document.write(unescape(„%3Cscript src='“ + gaJsHost + „google-analytics.com/ga.js‘ type=’text/javascript’%3E%3C/script%3E“)); </script> <script type=’text/javascript‘> var pageTracker = _gat._getTracker(„UA-201777-5“); pageTracker._initData(); pageTracker._trackPageview(); </script>

b

Der Landesbeauftragte für Datenschutz in Schleswig-Holstein äußert sich in seinem 31. Tätigkeitsbericht vom 31. März 2009 zu „Google Analytics„:

    „Derzeit ist die Nutzung des kostenlosen Google Analytics Services durch Webseitenanbieter unzulässig. Google muss dessen Konfiguration so ändern, dass die Betroffenen ihr Recht auf Widerspruch, Information und Auskunft sowie Löschung der Daten wirksam wahrnehmen können. Für den rechtswidrigen Einsatz des Dienstes haften die Webseitenbetreiber.“

Wie Zeit-Online berichtet, vertritt der Stuttgarter Rechtsanwalt Carsten Ulbricht die Ansicht, dass sogar Bußgelder drohen.  Denn laut Paragraph 16, Absatz 3,  Telemediengesetz,  könnten Bußgelder von bis zu 50.000 Euro verhängt werden, wenn Seitenbetreiber ihre Nutzer nicht um Einwilligung bitten, bevor sie solche Instrumente verwenden.

Damit scheint gesichert, dass Claus Fritzsche über seine Blogs

    http://psychophysik.com

    http://www.sales-and-marketing.biz/sales-blog/

    http://unterbewusstsein-xxl.blogspot.com/

    http://psychophysik.com/h-blog

    http://birnehelene.blogspot.com/

    http://www.neuraltherapie-blog.de/

gezielt gegen bestehendes Datenrecht verstößt.


Spekulationen über die Tatmotive

Fritzsche betrachtet sich selbst – sowohl als Geschäftsmann wie auch als Ideologe –  als der Avantgarde zugehörig, die unsere Gesellschaft vor der Stagnation durch rationale Überzeugungssysteme bewahren will.

Er versteht sich als eine Art Robin Hood der Esoterik, als ein rhetorisches Bollwerk mit dem Ziel,  NLP-Coachs,  Astrologen, Feng Shui-Innenarchitekten, oder  Homöopathen und andere Schamanen, vor dem Vorwurf der  Scharlatanerie  zu schützen.

Gleichzeitig bemüht sich Fritzsche darum, nicht als leichtgläubiger Idiot der Lächerlichkeit preiszugeben zu sein, und er geht deshalb mit  Spott, Häme, Zynismus aber auch Hass gegen seine identifizierten Feinde, die Skeptiker, vor.

Wer sich mit Fritzsches Blogs in den letzten Jahren beschäftigt hat, wird feststellen,  dass seine Texte zunehmend eine paranoide Stimmung erkennen lassen, dass sie nur n0ch „die Sache verteidigen“. Fritzsche hechelt hoffnungslos  den unzähligen Schlaglöchern hinterher,  die auf dem Boulevard der außergewöhlichen Erscheinungen von hinterhältigen Wissenschaftlern gegraben werden.

Deshalb ist es mittlerweile Fritzsches Hauptbeschäftigung, nicht mehr die Schlaglöcher zu reparieren, sondern  gegen die Wissenschaft, und damit gegen eine Unzahl von Feinden zu agitieren, deren unheilvollem Einfluss er sich ständig ausgesetzt fühlt.

Fritzsche lebt, mangels öffentlicher Resonanz, in ständiger Selbstbezogenheit.

Aber die andauernde Beschäftigung mit  im Grunde nicht begründbaren Gedanken an Verschwörungen  – als Erklärungen für negativ empfungen Ereignisse in der näheren oder weiteren Umgebung – verlangt Bestätigung auch von außen. Dem entsprechend ist das fanatische Sammeln von Daten nicht zuletzt ein krampfhafter Versuch, eine Legitimation für seinen Verfolgungswahn zu finden.

Konsequenzen ?

Im Grund ist Fritzsche zu unwichtig, um auf  ihn weiter zu reagieren, und es reicht die Warnung, sich nicht auf seine Websites zu begeben.

Allerdings deuten derzeit eine erhebliche Anzahl von Indizien darauf hin, dass sich Fritzsche (ein wenig verkleidet)  auf einem Rachefeldzug gegen seine vielfältigen Gegner befindet.

Hier wäre dann den Betroffen zu empfehlen, sich doch einmal mit der Staatsanwaltschaft in Verbindung zu setzen, und ich bin wirklich gespannt, wie lange es bis zu ersten Abmahnung dauert.
[*/quote*]

Thymian

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Re: Claus Fritzsche und sein Rausschmiß
« Reply #6 on: October 01, 2018, 11:30:54 AM »

Ping schreibt, das Archiv hätte 39 Fundstücke aus dem Fallobst "Birne Helene" von Claus Fritzsche, unter anderem diese:


https://web.archive.org/web/*/http://www.birnehelene.blogspot.com:80/2005/07/in-liebe-fr-ralf-behrmann.html

https://web.archive.org/web/20080322104944/http://birnehelene.blogspot.com:80/2007/02/gwup-zwischen-wissenschaft-und.html

https://web.archive.org/web/20070819034022/http://www.birnehelene.blogspot.com:80/2005/08/paranormal-perinormal.html

https://web.archive.org/web/20051226021003/http://www.birnehelene.blogspot.com:80/2005/07/bush-19-minuten-bei-schrder.html

https://web.archive.org/web/20100404051353/http://birnehelene.blogspot.com:80/2005/07/soziale-klte.html

https://web.archive.org/web/20080518102622/http://birnehelene.blogspot.com:80/2006/04/selbstbild-und-erfolg.html

https://web.archive.org/web/20080513225914/http://www.psychophysik.com/html/im-impressum.html

https://web.archive.org/web/20110812011810/http://birnehelene.blogspot.com:80/2007/09/texter-dsseldorf-werbung-in-eigener.html

https://web.archive.org/web/20110916081305/http://birnehelene.blogspot.com/2006/01/atheismus.html

https://web.archive.org/web/20061018221514/http://birnehelene.blogspot.com:80/2005/07/angst-xxl.html

https://web.archive.org/web/20061018221936/http://birnehelene.blogspot.com:80/2005/07/zettelkasten.html

https://web.archive.org/web/20071213165636/http://birnehelene.blogspot.com:80/2005/12/das-51-beziehungskonto.html


2005 hat Seine Klebrigkeit Claus Fritzsche seine Aggressionswelle so richtig begonnen. Klar, daß Ralf eines seiner ersten Ziele war. Ralf war bekannt und hat kein Blatt vor den Mund genommen. Schlecht für das Abzocker"geschäft" der Homöophantasten.

Ein weiteres Opfer von Claus Fritzsche Aggressionsschüben: Klaus Keck. Den mag Fritzsche auch nicht, weil der zu den Dreien gehört, die unter anderem die Leipziger "Studie" geschreddert haben.


Die ekelhafte Klebrigkeit des Claus Fritzsche:

https://web.archive.org/web/20060111043244/http://www.birnehelene.blogspot.com:80/2005/07/in-liebe-fr-ralf-behrmann.html


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