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Author Topic: Die Schweiz handelt: Humanarzneimittelreste, Kosmetikwirkstoffe und Hormone soll  (Read 2235 times)

Borodor

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Die Schweiz handelt: Humanarzneimittelreste, Kosmetikwirkstoffe und Hormone sollen aus Abwasser entfernt werden


Bern (aho) – Der Schweizer Bundesrat will, dass Mikroverunreinigungen wie Rückstände von Medikamenten, Hormonen, Reinigungsmitteln, Kosmetika, Bioziden und industriellen Erzeugnissen in den Kläranlagen aus dem Abwasser eliminiert werden. Bereits in sehr tiefen Konzentrationen im Bereich von wenigen Mikro- oder Nanogramm pro Liter können sie die Gesundheit und die Fortpflanzung der Fische gefährden, teilte jetzt das Schweizer Bundesamt für Umwelt mit. Aber auch andere Wasserlebewesen und die Trinkwasserressourcen können durch Einträge von Mikroverunreinigungen beeinträchtigt werden, so das Bundesamt.
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12.06.2013
Das aktuelle Blikpunkt-Interview: Das neue Tiergesundheitsgesetz – Mit Prävention und Monitoring zu mehr Tiergesundheit


[Dr. Claudia Sigge. Technisch-Wissenschaftliche Leiterin beim BfT]
 Mit dem neuen Tiergesundheitsgesetz wurden Regelungen zur Bekämpfung von Tierseuchen neu gefasst. Die stärkere Ausrichtung des Gesetzes auf vorbeugende Maßnahmen wird auch von der Tiergesundheitsindustrie begrüßt. Der Blickpunkt sprach mit Frau Dr. Claudia Sigge, Technisch-Wissenschaftliche Leiterin beim BfT, über das neue Gesetz und seine Auswirkungen auf Industrie und Praxis.
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30.03.2013
Wie Wissenschaft dem Zeitgeist geopfert wird


(aho/lme) – Der wissenschaftliche Leiter des EU.L.E. e.V. Udo Pollmer zeigt auf, wie bei Studien durch die geschickte Auswahl von Versuchstieren und gekonnte Datenmassage die erwünschten “wissenschaftlichen” Ergebnisse produziert werden. Solche Studienergebnisse werden von den Medien unkritisch aufgegriffen und nachgeplappert.
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26.03.2013
Bayerische Gesundheitsmedaille an Tierärzte-Präsident Prof. Dr. Mantel verliehen


München (bltk) – Prof. Dr. Theo Mantel ist als erster Tierarzt Träger der Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um die Gesundheit. Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Gesundheit Dr. Marcel Huber zeichnete Prof. Mantel am 22. März für dessen herausragendes Engagement für Mensch und Tier mit der Gesundheitsmedaille aus.
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17.02.2013
Gegen Honig aus Massentierhaltung!



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13.01.2013
Apotheke im Abwasser



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8.01.2013
Mehr Kontrolle bei erhöhtem Risiko: Risikoorientierte Überwachung und Beratung in der Tiermedizin


Hannober (TiHo) – Die Gesundheitsüberwachung und Beratung, die im Verantwortungsbereich von Veterinärmedizinern liegt, wie beispielsweise die Lebensmittelüberwachung, basiert auf komplexen Systemen. Zur Erfassung und Weitergabe von Informationen werden Monitoring- und Surveillance-Systeme (MOSS) eingesetzt.
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8.12.2012
Pestizide und Medikamente im Trinkwasser


(aho) – Bis zu 70% der Arznei-Wirkstoffe gehen durch den Körper direkt in die Toilette und herkömmliche Klär-Anlagen können das nicht herausfiltern. Für die Belastung unseres Trinkwassers sind Schmerzmittel, Medikamente gegen Diabetes, Antibiotika oder Hormone der Antibabypille verantwortlich.
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8.12.2012
USA: Immer weniger Tierärzte für lebensmittelliefernde Tiere; Bedenken wegen Verbraucherschutz!


[Video: AVMA-Präsidentin Dr. Rene Carlson zur Bedeutung der Tierärzte für die Lebensmittelsicherheit]
 Schaumburg (aho) – Auch in den USA wollen immer weniger junge Tierärztinnen und Tierärzte Tiere in der Landwirtschaft betreuen. Das hat nach Meinung von Fachleuten einen negativen Einfluss auf die … Tierproduktion.
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29.11.2012
Cattle germ may be making humans sick, says WSU researcher



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23.11.2012
bpt-Kongress 2012: Fortbildung, Information und viel aktuelle Berufspolitik


(BpT) – Der diesjährige bpt-Kongress fand vom 15. bis 18. November in Hannover parallel zur Landwirtschaftsmesse EuroTier statt. Neben dem klassischen Fortbildungs- und Informationsangebot für Praktiker standen in diesem Jahr mehr denn je die aktuellen berufspolitischen Herausforderungen im Mittelpunkt des umfangreichen Angebotes.
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6.10.2012
Toedliche Keime – Gefahr aus dem Krankenhaus



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3.10.2012
Kommentar: Antibiotika einsetzen – Was ist viel?


(BfT) – „Viel ist immer zu viel“, sagt eine Redewendung. Daran fühlt man sich erinnert, wenn man die Debatte um die Einsatzmengen von Antibiotika in der Tierproduktion in Deutschland verfolgt.
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21.09.2012
Tierseuchen global bekämpfen – Tierschutz global verankern: Ministerin Aigner würdigt Arbeit der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE)


Berlin (bmelv) – Die Regionalkommission für Europa der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) tagt bis Freitag in Fleesensee in Mecklenburg-Vorpommern.
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17.09.2012
Trialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Überwachung: Eine Diskussionsreihe zur Herstellung von Lebensmitteln tierischen Ursprungs


Hannover (TiHo) – Am Dienstag, den 27. November 2012 startet das Zentrum für Tiergesundheit und Lebensmittelqualität der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) die Veranstaltungsreihe „Trialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Überwachung“.
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13.09.2012
Der Tierarzt als Schützer der Tiere: Ein Berufsbild zwischen Wunsch und Wirklichkeit


Bundestierärztekammer lädt vom 24. bis 26. Oktober 2012 zum 26. Deutschen Tierärztetag

Berlin (BTK) – Mehr als 37.000 deutsche Tierärzte sind in diesem Jahr aufgerufen, sich am 26. Deutschen Tierärztetag zu beteiligen, der im Oktober in der Hansestadt Bremen stattfinden wird.
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12.09.2012
Aktuelle Probleme des Tierschutzes: Wissenschaftliche Tagung an der TiHo


Hannover (TiHo) – Das Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie veranstaltet gemeinsam mit der Fachgruppe Tierschutz der Akademie für Tierärztliche Fortbildung (ATF) die Tagung „Aktuelle Probleme des Tierschutzes”.
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9.09.2012
Tierärzte ohne Grenzen: Wenn Tiere Leben bedeuten



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26.08.2012
Die Tierärztliche Hochschule Hannover



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10.08.2012
Zu resistenten Keimen in das Humanmedizin


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Lästatron

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Das Ende des Denkmals kam plötzlich, wenn auch nicht unerwartet, und mit lautem Krachen...

https://forum.psiram.com/index.php?topic=13269.msg196285#msg196285
[cit]
Ups, das hatte ich glatt verpasst, bestätigt aber genau das, was wir hier gerade beredet haben:

http://www.deutschlandradiokultur.de/kalorienfreie-suessstoffe-light-produkte-als-dickmacher.993.de.html?dram:article_id=356058

Schon wieder der gleiche Mist. Dazu auch noch der totale Unsinn mit den chlororganischen Verbindungen (er vergleicht künstliche Süßstoffe mit DDT :o). Wenn ich sowas lese, zweifle ich seine Kompetenz nicht nur in Sachen Chemie an. Dann macht er wieder genau das, was er wutstaubend immer den Ernährungsgurus vorwirft: er nimmt eine Beobachtungsstudie und leitet daraus eine kausale Beziehung ab (und wiegelt dazu noch die richtigen Kommentare der Studienersteller ab). Das ist wirklich ein Vollpfosten, der hätte glatt einen Wiki-Artikel verdient.
[/cit]
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Eule

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Wieder Arbeit.  ;D
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yuimtubus

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Pollmer ist runter vom Sockel. Ein ziemlich dicker Scherbenhaufen.  ;D
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Eule

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RubyCat am 29.5.2015:

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8508.msg19762#msg19762

Zitat:

[*quote*]
Pollmer ist ein polarisierender Guru. Stadler ist ein polarisierender Guru. Beide aber nicht einfach nur polarisierend, sondern polternd und holzend mit dicken Scheuklappen. Richtig Beton. Beton und falsch. Beim Stadler etwas gegen das Rauchen sagen, schon fällt die Klappe. Dem Einen wird dies verziehen, dem Anderen das. Dem Gegner würde so etwas nie verziehen. Aber hier drückt man eine Auge zu. Oder zwei. Oder noch mehr. Group think. Die angeblichen Ideale werden in die Ecke geschmissen. Weh dem, wer keine Ideale hat. Pragmatisch darfste nicht sein, sonst biste unten durch. Aber immer die Augen zudrücken bei Verstößen der Gurus gegen die Ideale. Die Gurus dürfen, bloß die Pökse, die dürfen nicht. Wie in einer Sekte.

Colin Goldner ist auch so ein Guru. Gegen den Dalai Lama ist er gut, aber was ist mit der Übertreibung der angeblichen Tierrechte? Voll daneben ist die, und dann zum Beispiel die Tierhaltung nicht artgerecht. Hunde vegan ernähren? Das ist doch nicht artgerecht. Die Tiere werden einer kruden Ideologie unterworfen. So geht die Glaubwürdigkeit zum Teufel.

Und erst die Aggression, die persönlichen Angriffe und das Austeilen und das Scheuklappendenken. Das paßt alles nicht zum Anspruch und zum Selbstverständnis der Leute. Das Schlimmste ist die Art und Weise, wie die Inkonsistenzen aggressiv verteidigt werden: gleich feste druff ad hominem. Wie bei den Chemtrailern oder den Veganer. Das sind austauschbare Abziehbilder.
[*/quote*]



2015 war Pollmer noch gern gesehen. Dann kamen Risse im Sockel und nun reißen sie ihn um.

https://forum.psiram.com/index.php?topic=16524.0

[*quote*]
    Artikelvorschläge »
    Udo Pollmer - Lebensmittelchemiker

AAAZZZ

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Udo Pollmer - Lebensmittelchemiker
« am: 10. September 2018, 15:36:55 »
Wenn man im Wiki nach ihm guckt wird er oft als Referenz angeführt, dabei scheint er selbst etwas abgedriftet zu sein,
Vergleiche dazu Wikipedia, Wirken und Kritik https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Pollmer
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Scipio

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    Sun tzu sagte und Scipio hörte zu.

Re: Udo Pollmer - Lebensmittelchemiker
« Antwort #1 am: 22. September 2018, 21:37:17 »
Zitat von: AAAZZZ am 10. September 2018, 15:36:55

    Wenn man im Wiki nach ihm guckt wird er oft als Referenz angeführt, dabei scheint er selbst etwas abgedriftet zu sein,
    Vergleiche dazu Wikipedia, Wirken und Kritik https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Pollmer


Ja das würde hier auch schon mal angeführt. Man wird bei ihm wohl gründlich prüfen müssen, was von seinen Aussagen stimmt und was nicht.
127.0.0.1
May the chaos be with you!


Kapuzino

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Re: Udo Pollmer - Lebensmittelchemiker
« Antwort #2 am: 23. November 2018, 11:02:55 »
Zitat

    dabei scheint er selbst etwas abgedriftet zu sein


Aus der verlinkten WP-Kritik kann ich nichts Abgedriftetes herauslesen.

Ich hatte Pollmers Sprachduktus immer als genau so polemisch verstanden, wie er klang.
Dass er in der Vortragsart auch emotional Akzente setzt gegen die Gesundheitshysterie ist eine große seelische Hilfe inmitten einer Welt, in der man denkt, dass fast alle durchgeknallt sind.
"plakativ und medienwirksam" würde ich daher als Kompliment lesen.

So hab ich auch seine Aussagen vestanden in der Richtung "Wer gesund isst, stirbt früher."
Er meinte damit das sich daran heiß machen, sich und sein Umfeld psychisch unter Druck setzen, soziale Beziehungen belasten, Phobien vor Fett und anderen "schädlichen" Stoffen entwickeln, Erleben und Genuss einschränken  etc..
In meiner Erinnerung hatte er immer bei den angeführten Studien darauf verwiesen, was diese bis dato tatsächlich hergeben und was Gesundheitsapostel und Ernährungsberater da bereits herauslesen wollen.

Bei Vollkornprodukten hatte er stets darauf verwiesen, dass diese oft Blähungen und Unwohlsein erzeugen und der Nährstoffgewinn bei einer üblichen Normalkost in Mitteleuropa gar keiner ist.

Unschön (oder kennzeichned?) in dem WP-Absatz ist u.a., dass hinter dem Verweis auf den aktuellen "Stand der Wissenschaft" nur der Artikel "Stand der Wissenschaft" verlinkt ist.
Was die " Deutsche Gesellschaft für Ernährung" so alles empfiehlt, ist nun auch nicht unbedingt eine Referenz dagegen. Ich erinnere an die Pyramide.

Wenn gesagt wird "Die von Pollmer angegebenen Studien würden verschiedene Aspekte nicht berücksichtigen, was die Daten verfälsche." wäre das der eigentlich interessante Aspekt. Den hätt ich gern geklärt gewußt. Was berücksichtigen die Studien nicht und inwiefern verfälschen sie dadurch?

K.
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Sauropode

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Re: Udo Pollmer - Lebensmittelchemiker
« Antwort #3 am: 23. November 2018, 11:37:38 »
Da gebe ich Dir Recht. Nur muss ich dahingehend einschränken, dass Pollmer sich im Eifer des Gefechts zu Aussagen hinreißen lässt, die z.T sogar falsch sind. Und damit ist er dann keine Argumentationshilfe mehr.
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Typee

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Re: Udo Pollmer - Lebensmittelchemiker
« Antwort #4 am: 23. November 2018, 17:20:20 »
Zitat von: Sauropode am 23. November 2018, 11:37:38

    Da gebe ich Dir Recht. Nur muss ich dahingehend einschränken, dass Pollmer sich im Eifer des Gefechts zu Aussagen hinreißen lässt, die z.T sogar falsch sind. Und damit ist er dann keine Argumentationshilfe mehr.


Manchmal geht die schiere Rauflust, der Spaß an der Provokation, mit ihm durch. Den Punkt aufzuspüren, wo dies der Fall ist, das ist die Kunst des Pollmerns.
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Typee

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Re: Udo Pollmer - Lebensmittelchemiker
« Antwort #5 am: 23. November 2018, 17:30:14 »
Mal ein Beispiel für seltsamen Spaß an der Provokation aus jüngerer Zeit:

Da bestreitet er, dass Kohle- und Mineralöl-Lagerstätten fossile Reste von kohlenstoffbindender Vegetation sind. Stattdessen verweist er auf Methanvorkommen auf anderen Himmelskörpern ohne Vegetation, namentlich Monde großer Planeten. Begründung allgemein: man finde in großer Tiefe solche Lagerstätten, insbesondere auch unter geologisch älteren Gesteinsschichten. Außerdem komme "Petroleum", also Steinöl (tatsächlich eine vor längerer Zeit gebräuchliche Vokabel) von "Petros", dem Stein.

https://www.euleev.de/lebensmittel-und-ernaehrung/brotzeit-videos/896-brotzeit-erdoel-ein-nachwachsender-rohstoff

Dass es entlang der Ränder tektonischer Platten große Subduktionszonen gibt, die solche Tiefenvorkommen zwanglos erklären, weiß er nicht oder er verschweigt es. Das letztere wäre ein ganz ungutes Erzählungsmuster, das eigentlich eines Flacherdlers würdig wäre. Das erstere wäre auch nicht viel besser.
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Sauropode

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Re: Udo Pollmer - Lebensmittelchemiker
« Antwort #6 am: 23. November 2018, 17:40:32 »
Oder dass Kinder deswegen Pommes mögen, weil durch das Frittieren das Solanin in den Kartoffeln zersetzt wird. Oder das Süßstoffe dick machen. Ich habe mir, als ich viel Zeit hatte, den Pollmer mal intensiver zu Gemüte geführt. Da gabe es einige solcher Tretminen. Ich meine, das hat er doch nicht nötig, sich damit unglaubwürdig zu machen.
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Belbo

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Re: Udo Pollmer - Lebensmittelchemiker
« Antwort #7 am: 24. November 2018, 00:27:34 »
Zitat von: Sauropode am 23. November 2018, 17:40:32

    Oder dass Kinder deswegen Pommes mögen, weil durch das Frittieren das Solanin in den Kartoffeln zersetzt wird. Oder das Süßstoffe dick machen. Ich habe mir, als ich viel Zeit hatte, den Pollmer mal intensiver zu Gemüte geführt. Da gabe es einige solcher Tretminen. Ich meine, das hat er doch nicht nötig, sich damit unglaubwürdig zu machen.


Ich befürchte, dass er es, auf welcher persönlichen Ebene, manchmal einfach nötig hat.
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....bro


Kapuzino

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Re: Udo Pollmer - Lebensmittelchemiker
« Antwort #8 am: 24. November 2018, 11:09:29 »
Zitat

    Mal ein Beispiel für seltsamen Spaß an der Provokation aus jüngerer Zeit:


Danke für den Link. Die EULE-Seite war mir bisher entgangen. Ich hatte Pollmer schon Jahre nicht mehr gehört / gelesen und konnte (kann) gar nicht mehr aufhören. Das ist so was von erfrischend.

Um so erschreckender die Erdölgeschichte. Man kennt das ja von Leuten, die sich auf fremde Fachgebiete begeben, also auf potenzielles Glatteis. Aber wieso sagt ein Chemiker, dass im Erdinneren organische Substanzen als Plasma vorliegen?
Dass die fossilen Kohlebäume in den Sumpf gefallen sind, fand ich schon in der Schule plausibel.
Und Zweifel daran, dass Ukraine und Weißrussland dank solcher Forschung erfolgreiche Gasexporteure sein sollen, kann man leicht ergooglen. Ebenso den strittigen Thomas Gold, den ich nicht in Verbindung mit Schwarzen Löchern, nur Neutronensternen gefunden hab.

Das kann doch nur ein bewusster und dreister Hoax sein, um Leichtgläubige nach üblichem Muster mal richtig zu verarschen, oder?
Wenn das aber kein Joke sein sollte, stellt das einiges in Frage, was Pollmer sonst so kommentiert.
Sachlich hätte er abiotisches Erdöl zumindest als nicht abschließend geklärte Frage darstellen müssen.

Sauropode, kannst Du noch ein paar von den "Tretminen" anführen? Um Pollmer in Debatten als Referenz anzugeben, würd ich gern besser einschätzen können, welcher Art sein Übergang zur Spekulation ist.

K.
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Kapuzino

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Re: Udo Pollmer - Lebensmittelchemiker
« Antwort #9 am: Heute um 04:05:35 »
Die erste "Tretmine" hab ich schon gefunden.
https://www.euleev.de/images/Audio/042P_EULE_Ohne_Konservierungsstoffe.mp3

Pollmer spricht davon, dass Chlorhühnchen aufgrund eines höheren Chlorgehaltes im US-Trinkwasser zustande kommen.

Der Kurier  meint aber:
"Nach dem Schlachten und Ausnehmen werden die gerupften Hühner durch ein eiskaltes Chlordioxid-Bad gezogen, um sie zu desinfizieren."
https://kurier.at/genuss/freihandelsabkommen-ttip-was-ist-ein-chlorhuhn/71.249.733

Wann und warum das Chloren von Hähnchen in der EU verboten wurde, hab ich auf die Schnelle nicht gefunden.
Nur dass die Chlorbehandlung wohl nur begrenzte Wirksamkeit hat.
"Die Erfahrungen in den USA stellen zudem die Effektivität der Chlorbe­hand­lung in Frage: Salmonellen verursachen dort laut der US-Behörde für Krank­heits­kontrolle und Prävention (CDC) jedes Jahr geschätzt 1,2 Millionen Erkrankungen mit 450 Todes­fällen."
(https://www.test.de/Chlorhuehnchen-Die-Hygiene-ist-entscheidend-4722748-0/)

K.
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Sauropode

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Re: Udo Pollmer - Lebensmittelchemiker
« Antwort #10 am: Heute um 11:10:45 »
@Kapuzino, ich habe mir die Filmchen angeschaut. Da wird man fündig. Habe mir aber nicht gemerkt, welche das waren.
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