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Author Topic: Meyl im Laborjournal gewürdigt. ENDLICH! ;O)  (Read 4373 times)

Krokant

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Meyl im Laborjournal gewürdigt. ENDLICH! ;O)
« on: December 06, 2013, 07:37:19 AM »

Eilmeldung kam per Email:

Meyl im Laborjournal gewürdigt. ENDLICH! ;O)

Laborjournal print:

[*quote*]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Auf der Maimarkt-Messe 2009 in
Mannheim: Konstantin Meyl (2. v. l.)
erklärt dem Ministerpräsidenten,
wie man überlichtschnelle Neutrino-
Power aus dem Weltall einfängt.

Universalgelehrter aus Furtwangen weiß und kann alles
Dr. Düsentriebs
Überall-Energie

 Ein deutscher Professor hat
 die offenen Fragen der Natur-
 wissenschaften im Alleingang
 beantwortet. Kommt jetzt der
 Nobelpreis?
 Immer wieder treten hochbegabte Geistes-
größen ans Licht der Öffentlichkeit und
verblüffen mit unglaublichen Behaup-
tungen – man denke nur an Kapazitäten
wie Professor Knox, Albus Percival Dumble-
dore oder Doc Brown mit seinem Fluxkom-
pensator. Allein Konstantin Meyl blieb die
Aufnahme in den Walhall der ganz Großen
bisher verwehrt. Dabei hat Meyl, der Uni-
versalgelehrte aus Furtwangen, im Allein-
gang sämtliche Fragen beantwortet, die es
für Wissenschaftler noch zu beantworten
gab. Jetzt ist nichts mehr übrig.
Er hat zum Beispiel das Rätsel gelöst,
wieso sich so viele Menschen aus heiterem
Himmel spontan entzünden. Meyl weiß,
wie man Atommüll in harmlosen Haus-
müll verwandelt. Er fand heraus, dass in
Hühnern endogene Kernfusions-Reaktoren
ihren Dienst versehen, mit deren Hilfe sie
die Kalkschalen ihrer Eier synthetisieren.
Seinen Privat-PKW betankt Meyl schon
lange nicht mehr mit Benzin, sondern um-
weltfreundlich mit reinem Wasser, und er
weiß, warum die von ihm entdeckte Neu-
trino-Power den Erdball ums Doppelte auf-
gepumpt hat.
Wer ist diese Lichtgestalt? Wer ist die-
ser Konstantin Meyl?
Koryphäe aus dem Schwarzwald
Meyl, 61, ist ein deutscher Elektroniker
und Energietechniker, geboren 1952 im
nordrhein-westfälischen Lemgo. In seinem
Lebenslauf ist nachzulesen, dass Meyl an
der TU München Elektrotechnik studier-
te und 1984 an der Universität Stuttgart
zum Doktor der Ingenieur­wissenschafte
promovierte. Danach arbeitete Meyl eine
Zeitlang für den Kühlschrankhersteller Bau-
16
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[*/quote*]


Den vollständigen Artikel kann man im gedruckten Laborjournal lesen. Abonnieren, Leute, abonnieren!

Logged

Ayumi

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Re: Meyl im Laborjournal gewürdigt. ENDLICH! ;O)
« Reply #1 on: May 11, 2022, 02:09:50 AM »

Der Artikel ist weg. Aber über Googles Hintertür kann man ihn lesen:

[*quote*]
Dies ist der Cache von Google von https://www.yumpu.com/de/document/view/47003807/s-meet-laborjournal. Es handelt sich dabei um ein Abbild der Seite, wie diese am 9. März 2022 13:28:50 GMT angezeigt wurde. Die aktuelle Seite sieht mittlerweile eventuell anders aus. Weitere Informationen.

s meet. - Laborjournal
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s meet. - Laborjournal

Inhalt
S e r v i c e - M a g a z i n f ü r  M e d i z i n  u n d  B i o w i s s e n s c h a f t e n
H e f t 1 2 / 2 0 1 3
6 . D e z e m b e r b i s 2 2 . F e b r u a r
Bio-MüllAb in die TonneTitelthema: LabormüllGiftige Chemikalien, gentechnisch veränderte Organismen, radioaktive Substanzenund infektiöses Material – im Laborbetrieb fällt so mancher Sondermüll an. Wie dieser zusammeln ist, legen Gesetze und Verordnungen fest. Doch auch hier gilt: Vertrauen ist gut,Kontrolle ist besser.... mehr ab Seite 18.68101213 Studien am Menschen: Klare Vorgaben1618232426272830NachrichtenSchneckensex / Forscher ErnstNachrichten-Fokus: Insektizidverbot / KuckucksbienenFrisch gepreist: Care-for-Rare Award / Forschungsförderungdurch die Freunde der MH HannoverFrisch gefördert: Studie zur Telemedizin / DFG-Graduiertenkollegs& -SchwerpunktprogrammeHintergrundDurch die Einführung der „GutenArbeitspraxis“ (GxP) soll sich dieQualität der Forschung verbessern.So richtig mit den Vorgaben vertrautsind viele Wissenschaftler hierzulandejedoch noch nicht.Ein deutsches Genie: Dr. Düsentriebs Überall-EnergieTitelthema: Laborabfälle – Wohin mit dem Müll?SerienErlebnisse einer TA (79): Offener BriefAnsichten eines Profs (81): QualitätssicherungsmittelJournal-ClubJournal Club kompakt: Wurmmäuler und BauernpilzeSchöne Biologie: Wirkt, wirkt nicht, ...Berlin: Neurophysiologie der Harmonielehre –Die geheime Sprache der MusikFreiburg: Extrazelluläres Engineering –Wohlfühl-Gel für Zellen32 Stichwort des Monats: RiesenvirenFür seine Versuche brauchtder Berliner MusikpsychologeStefan Koelsch wederPipetten noch Thermocycler.Nur ein Paar Ohrenmit Gehirn dazwischen, einEEG-Labor und Musik. Ererforscht, wie und wo unserGehirn Musik analysiert.Statistik33 Publikationsanalyse 2007 bis 2010: Humangenetik3738384042Wirtschaft30 Jahre PCR: Der Geniestreich des Kary MullisNachrichten: Razzia bei Biotest / Epigenomics bekommtChina-Investor / Finox-Gründer investiert zehn MillionenFinanzierung: Ganymed und Immatics sacken Millionen einInterview: mit Friedrich Schmidl, der in Österreich umausländische Biotech-Unternehmen wirbtLabor-Historie: Das erste Eppendorf-Cup vor 50 Jahren45 Produktübersicht: Bioreaktoren und Cellbags53 Neue Produkte5456575860MethodenNeulich an der Bench (141): Zellfreie ProteinsyntheseTipps & Tricks: Spritzenhalterung für ProbenauftragBuch et al.Klassiker: Zell- und Gewebekultur von Gstraunthaler/LindlZum Gedenken: 190 Jahre Alfred Russel WallaceLehrbuch: Organische Chemie von Clayden/Greeves/WarrenService61 Kongresse / Fortbildungen69 Vorträge77 StellenmarktSonstigesVor 50 Jahren entwarf ein HamburgerIngenieur ein „Reaktionsgefäß aus Kunststofffür kleine Flüssigkeitsmengen“:Das „Eppi“ war geboren. Der Laborjournal-Reporterging auf Recherche, fandHochinteressantes über leidenschaftlicheErfinder und sprach mit Zeitzeugen.70 Impressum36 Rätsel: Der smarte Programmierer82 Comic: Die „Lab-Files“ von Chris Schlag412/2013

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NachrichtenFoto: Johanna WerminghausenMariner SchneckensexHirngussOffen für neue Sexpraktiken? Wer es auf die harte Tourmag, kann sich bei Schnecken reichlich Anregungen holen.Weinbergschnecken etwa jagen ihren Partnern speerähnlicheLiebespfeile in den Fuß, andere seilen sich gemeinsam aneinem Schleimfaden ab oder verdrillen ihre Geschlechtsteilespiralförmig miteinander.Die bislang nicht beschriebenen, winzigen MeeresschneckenSiphopteron Sp. 1 haben ebenfalls eine bizarreSex-Spielart entwickelt: Sie übertragen zwar ganz regulärSpermien in den weiblichen Genitaltrakt, injizieren jedochzusätzlich mit einem Stilett-ähnlichen Penis Prostata-Sekretein den Kopf des Partners, direkt ins zentrale Nervensystem.Welchen Sinn ein solcher „Cephalo-traumatic secretion transfer“haben könnte, erschließt sich nicht sofort, doch RolandaLange von der Tübinger Animal Evolutionary Ecology-Gruppeum Nils Anthes vermutet in den Sekreten bioaktive Proteine,die über das ZNS die Fortpflanzung des Partners dahingehendmanipulieren könnten, die Eiablagerate zu steigern und so denBefruchtungserfolg der frisch übertragenen Spermien relativzu konkurrierenden „Männchen“ zu erhöhen (Proc R Soc B2014, 281(1774):2013-24).Das ganze basiert auf Gegenseitigkeit, denn die Winzlingesind Hermaphroditen – bei der Paarung verpassen sie sichgegenseitig einen Kopferguss.Lara WincklerForscher Ernstvon Rafael FlorésDen Baum zu kaufen und zu schmückenist zwar eindeutig der lustigere Partunseres Projekts, aber entspann Dichnicht zu früh. Wir müssen der Weltbeweisen, dass Weihnachtsbäumedie bestenModellorganismen fürdie biomedizinische Forschungsind.Zumindest für diese Zeitdes Jahres...612/2013

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NachrichtenInkubiertIm Februar 2001 erschienen die zweiberühmten Artikel über die Sequenzierungdes Humangenoms. Das InternationaleHumangenomprojekt-Konsortiumschrieb darüber in Nature(„Initial sequencing and analysis ofthe human genome“, Vol. 409: 860-921), James Craig Venter veröffentlichtedie Version seiner damaligenFirma Celera Genomics in Science(„The Sequence of the Human Genome“,Vol. 291: 1304-51). Bis heute istlaut Google Scholar das Nature-Paperknapp 15.800-mal zitiert worden, derScience-Artikel dagegen 11.600-mal.Was immer das auch heißt, eines bedeutetes definitiv nicht: Dass die beidenArtikel auch so oft gelesen wordensind. Sicher, es waren absoluteHighlight-Paper in der Geschichte derWissenschaften – aber genauso sicherhaben deutlich weniger als die gut27.000 „Zitierer“ eines davon wirklichgelesen. Was uns direkt zu der Fragebringt: Wie oft werden Original-Paperüberhaupt gelesen? Machen wir unsnichts vor: Viel weniger oft, als diemeisten meinen mögen. Nehmen wirmal kein Highlight-, sondern ein ganznormales Paper. Da wären natürlichdrei bis fünf Editoren und Reviewer,die das Manuskript lesen müssen;dann zwei bis drei Leute aus der eigenenGruppe, dazu fünf bis zehn ausbefreundeten oder kooperierendenGruppen, und womöglich nochmaldie gleiche Zahl an „Konkurrenten“.Und wenn‘s gut läuft, kommt nochder ein oder andere Doktorand dazu,der sich mit seinemSeminar-Vortragsthemaausgerechnet zu diesem Paperverirrt. Macht also zwischen 20 und30 „Leser“ für das „Normal-Paper“.Allerdings ist das womöglich noch zuhoch geschätzt. Claus Wilke, „ComputationalBiologist“ an der Universityof Texas in Austin, dachte beispielsweisekürzlich in seinem Blog TheSerial Mentor ausführlicher über diesesThema nach – und kam am Endedarauf, dass „wahrscheinlich wenigerals zehn Prozent meiner Paper jeweilsvon mehr als 10 Leuten gelesenwerden“. (Sein „bestes“ Paper hatüber 400 Zitierungen.) Kein Wunder,dass er seinen Essay provokant mit„Dein Paper liest sowieso niemand“betitelte.Ralf NeumannVergendertIm „Inkubiert“ der letzten Ausgabe machtenwir Leslie B. Vosshall fälschlicherweise zumMann. Tatsächlich ist sie jedoch Professorinan der Rockefeller University in New York. Wirbitten, das Versehen zu entschuldigen.EU schränkt Insektizidnutzung einBienensterbenSeit Jahren klagen Imker über einenRückgang der Bienenpopulationen. Obwohldie genauen Ursachen unbekanntsind, scheinen die Völker neuerdings anfälligergegen Krankheitserreger zu sein,insbesondere die Varroamilbe wird häufigals Übeltäter genannt. Inwieweit auch derEinsatz von Insektiziden auf Kosten derBienenvölker geht, ist Teil zahlreicher Studien.Unter Verdacht stehen u.a. die Neonicotinoide.Diese Neurotoxine stellenkeine Gefahr für den Menschen dar, sie wirkenselektiv gegen Insekten. Leider könntedies den Bienen zum Verhängnis werden,um deren Wohlergehen sich nicht nur Naturschützerund Honigliebhaber, sonderntunlichst auch alle anderen sorgen sollten,denn auch aus ökonomischer Sicht spielendie fleißigen Sechsbeiner eine gewichtigeRolle. Mehr als 80 Prozent aller Erträgedurch Kulturpflanzen, so eine Schätzung,hängen in Europa direkt von Bestäubungendurch Insekten ab. Fatal, wenn dieseArbeit fortan liegen bliebe. Im Mai diesesJahres reagierte die Europäische Kommissiondaher mit einer Durchführungsverordnung(Nr. 485/2013) und schränkt dieVerwendung dreier Neonicotinoide künftigein. Ab 1. Dezember dürfen für zunächstzwei Jahre Clothianidin, Imidacloprid undThiametoxam nicht mehr zur Schädlingsbekämpfungverwendet werden. Lediglichin Gewächshäusern oder außerhalb derBlütezeit darf man in bestimmten Fällenauf diese Chemikalien zurückgreifen.Die Begeisterung für diese Regelunghält sich jedoch in Grenzen. Insbesonderedort, wo man mit Neonicotinoiden Geldverdient. So kritisiert Bayer CropSciencein einer Pressemitteilung vom 24. Mai dieEntscheidung als „unverhältnismäßig undnicht zielführend“. Dem stehen Untersuchungsergebnissedes LandwirtschaftlichenTechnologiezentrums Augustenbergentgegen, die ein Bienensterben im Jahre2008 in Baden-Württemberg mit einerMais aussaat in Zusammenhang bringen.Das Saatgut war mit Clothianidin behandelt.Offenbarkönnen Neonicotinoideaber auch in geringeren Konzentrationenschädlich für Bienen sein, selbst wenn keinedirekten letalen Effekte zu beobachtensind. Die Immunabwehr der Tiere wird geschwächt,woraufhin sich bestimmte Virenleichter im Bienenstock verbreiten (PNAS2013, 110(46):18466-71). Eine andereStudie lässt darauf schließen, dass Hummelvölkerunter Einfluss der Chemikalienweniger Königinnen produzieren (Science2012, 336(6079):351-2).Holcopasites heliopsisKuckucksbienenMade im HonigNicht nur Insektizide machen Majaund Co. das Leben schwer. Ein besondererSchnappschuss gelang dem Biologen SamDroege vom Patuxent Wildlife ResearchCenter in Maryland, als er in einem Sandkasteneine Kuckucksbiene fotografierte.Es handelte sich um ein Exemplar der SpeziesHolcopasites heliopsis, die zuvor nochnie in Maryland gesichtet worden war. Dernächste bekannte Fundort liegt mehr als1.000 Kilometer weiter westlich, in Illinois.Kuckucksbienen sind parasitische Hautflügler,die weit weniger fleißig sind alsihre populären honigproduzierenden Verwandten.Sie sammeln weder Pollen, nochbauen sie eigene Nester. Stattdessen legensie ihre Eier in bestehende Staaten eineranderen Spezies ab. Dort ernähren sich diegeschlüpften Larven dann vom Futter ihrernicht-leiblichen Wirtsgeschwister. Dabeikommt es auch vor, dass die Schmarotzerihre Konkurrenz kurzerhand töten.Warum es Holcopasites heliopsis nachMaryland verschlagen hat, ist noch offen.Der New Scientist vermutet, dass die Tiereeine neue Wirtsspezies gefunden habenkönnten, die es ihnen erlaubt, neue Regionenzu besiedeln.Mario RemboldFoto: Allan Zepeda/APFoto: Sam Droege812/2013

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NachrichtenPreise-TickerDer mit 30.000 CHF dotierte JohannaDürmüller-Bol-DKF-Forschungspreisder Uni Bern geht in diesem Jahr andie Stammzellforscherin Marta Roccio.Sie untersucht Stammzellen im Säugerohr,die durch Zugabe geeigneterWachstumsfaktoren zu Sinneszellendifferenzieren. Außerdem vergab dieUni Bern einige Förderpreise, verbundenmit je 2.000 CHF, an: StefanHahnewal für die beste laborbezogeneArbeit über Neuronen des Hörsystems;Michael Nagler für die bestepatientenbezogene Arbeit über dieEinnahme gerinnungshemmenderMedikamente; und an ChristophFlury, der die beste Arbeit aller BernerMedizinstudenten ablieferte und anLeukämiezellen forscht.Klaus Rajewsky erhielt die Ehrenmedailleder Gesellschaft für Signaltransduktionwährend einer Tagungin Weimar. Damit sollen vor allemdie Beiträge zu konditionalen Maus-Knockouts des heute am MDC Berlintätigen Immunologen gewürdigtwerden.Verena Wolf, Uni des Saarlandes inSaarbrücken, wird im Rahmen desWettbewerbs „Innovatoren unter 35“des Magazins Technology Review miteinem Portrait geehrt. Wolf stellt Netzwerkeder Genregulation am Computernach und simuliert die Interaktionverschiedener Expressionsfaktoren.Während der Bio-Europe Conference2013 am 4.11. in Wien wurde erstmalsder Nanomedicine Award der EuropeanTechnology Platform for Nanomedicine(ETPN) verliehen, und dasgleich an zwei Preisträger: Im ProjektI-CARE an der Uni Linköping in Schwedenentwickeln Forscher Materialien,die verletzte Hornhaut im Auge beider Regeneration unterstützen. Damitsollen Alternativen zu Cornea-Transplantationengeschaffen werden. DasUnternehmen Endomagnetics Ltd.in Cambridge entwickelt Systemezur magnetischen Detektion Metastasen-befallenerLymphknoten beiBrustkrebs-Patientinnen. Die Gewinnerstellen ihre Projekte auf der Bio-Europeund auf der CLINAM Conference 2014in Basel vor.Mario RemboldFoto: Uni KölnTina WenzCare-for-Rare AwardSeltene ErkrankungenDer Care-for-Rare-Wissenschaftlerpreis2013 geht an Tina Wenz, die alsEmmy-Noether-Gruppenleiterin am KölnerInstitut für Genetik Funktionsstörungender Mitochondrien erforscht.Einschränkungen der Leistungsfähigkeit,Dysfunktionen der Muskulatur und Fehlerin der neuronalen Verarbeitung sind nureinige der Symptome, die infolge defekterMitochondrien auftreten können. Da imFalle einer Erkrankung nicht zwangsläufigalle Mitochondrien betroffen sein müssen,können Ausprägung und Art der Symptomatikstark variieren. Bislang aber gibt eskeine Therapien.Wenz untersucht Zelllinien, die aus Patientenmit mitochondrialen Fehlfunktionengewonnen wurden. Unter Laborbedingungenist es ihr gelungen, defekte Proteineauszutauschen und die Mitochondrien damitquasi zu reparieren. Ihre Erkenntnissekönnten, so die Hoffnung, Grundlage fürdie Entwicklung therapeutischer Konzeptesein, von denen betroffene Patienten künftigprofitieren.Die Care-for-Rare-Stiftung will Kindernmit seltenen Erkrankungen einen schnellenZugang zu Therapien ermöglichen. Der mit50.000 Euro dotierte Wissenschaftlerpreisder Stiftung wurde dieses Jahr im Novembererstmals vergeben.Freunde der MH HannoverMultidisziplinärSeit einem halben Jahrhundert fördertdie Gesellschaft der Freunde der MH Hannovere.V. Projekte an ebendieser. Außerdemverteilt sie eine Reihe von Preisen anMHH-Forscher:● Der Sir Hans Krebs-Preis wurde zusammenmit 10.000 Euro an den ImmunologenImmo Prinz für seine Projekte zurUntersuchung von g-d-T-Zellen überreicht.● 20.000 Euro der TUI-Stiftung gingenals Rudolf-Schoen-Preis an Katja Deterdingfür ihre Arbeiten zur Behandlung vonHepatitis C und an Gregor Warnecke füreine Studie zu Lungentransplantationen.● Mit der EHEC-Epidemie von 2011 beschäftigtsich Jan Menne und erhielt dafürden mit 5.000 Euro dotierten Jan Brod-Preis der Abbott Arzneimittel GmbH.● Den Ernst Eickhoff-Preis für Kardiologieüber 5.000 Euro teilten sich MircoMüller und Oktay Tutarel. Müller untersuchtdie Rolle von Aktinen bei krankhaftenVeränderungen des Herzmuskels, Tutarelerforscht angeborene Herzfehler.● Lars-Henrik Witt freute sich überdas Forschungsstipendium der Wiedeking-Stiftung.13.000 Euro bekam er, umGesundheitsrisiken beim Einsatz kolloidalerInfusionslösungen zu erforschen.● Jahresstipendien von Ernst-AugustSchrader gingen an Sajoscha Sorrentinound Marcel Winkelmann. Sorrentinosetzt sich für die Akzeptanz einer Mukoviszidose-Inhalationstherapiemit Kochsalzlösungein und erhält dafür 9.000 Euro.Winkelmann bekommt 11.000 Euro fürseine Suche nach neuen Biomarkern, umOrganschäden schwerverletzter Patientenfrühzeitig zu erkennen.● Zwei Forscherinnen der MHH erhieltenden Dissertationspreis Tumorforschungin Höhe von jeweils 2.500 Euro. Tina Oberackererforscht akute myeloische Leukämien,Anneliese Goez programmiert Adenovirenfür den Kampf gegen Tumorzellenum.● Stephan Emmrich bekam das Forschungsstipendiumder Tumorstiftungin Höhe von 15.000 Euro für seine Arbeitan microRNAs, die im Zusammenhang mitLeukämie eine Rolle spielen.● Zwei Zytokin-Forschungspreise desKuratoriums der Tumorstiftung wurdenvergeben. Dabei gingen 20.000 Euro anChristopher Tiedje, der sich mit der Behandlungvon Entzündungen beschäftigtund neuartige Therapieansätze entwickelt.Julia Skokowa teilt sich die 20.000 Euromit Kais Hussein. Skokowa möchte wissen,welche Rolle die Acetylierung vonProteinen bei der Reifung von Leukozytenspielt, Hussein erforscht die chronisch myeloischeLeukämie bei Kindern.● 2.500 Euro erhielt Philip Dannhauser.Mit dem Hans-Heinrich Niemann-Preis,gestiftet von Teruko Tamura-Niemann,wurden Dannhausers Studien zur Entstehungvon Vesikeln gewürdigt.Mario Rembold1012/2013

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NachrichtenGeld-TickerEine Krebsdiagnose im Kindesalterist immer ein Schock für die Familien,obwohl 80 Prozent der jungenPatienten geheilt werden können.Welche Langzeitfolgen eine Krebstherapiehaben kann und unter welchenBedingungen diese auftreten, untersuchtein internationales Forschungsprojekt:Wissenschaftler aus achteuropäischen Staaten tragen Datenvon insgesamt 12.000 Patienten zusammen,um herauszufinden, welchegenetischen Voraussetzungen undUmwelteinflüsse das Auftreten vonSpätfolgen nach Krebstherapien imKindesalter – Fruchtbarkeitsprobleme,Schwerhörigkeit oder das Auftretenweiterer Tumore – begünstigen.Koordiniert wird „PanCareLIFE“ vomDeutschen Kinderkrebsregister an derUnimedizin Mainz. Die EU schießt 6Mio. Euro Förderung zu.Die Wilhelm Sander-Stiftung fördertein Projekt zu genetischen Ursachenvon Darmkrebs an der LMU Münchenmit 140.000 Euro. Bei 30 Patientendeuteten histologische Befunde aufeinen Gendefekt in MLH1 oder PMS2hin. Da eine entsprechende Mutationaber nicht gefunden wurde, suchtman nun nach einem möglichen Einflussder Introns dieser Gene auf dieKrebsentstehung.In Humanbiobanken sammelt manmenschliche biologische Materialien,die mit klinischen Daten verknüpftsind, für diagnostische Zwecke undForschungsprojekte. Zahlreiche Initiativenund Fördermaßnahmen sorgendafür, dass die Qualität dabei nicht aufder Strecke bleibt. Mit dem Projekt„German Biobank Node“ soll nuneine übergeordnete Struktur geschaffenwerden, die deutsche Aktivitätenund Initiativen rund um die Biobankenaufeinander abstimmt und nachaußen hin im europäischen Auslandvertritt. Unter anderem geht es umdie Harmonisierung von Qualitätsstandards,die Analyse von IT-Strukturensowie um Öffentlichkeitsarbeit.Eine zentrale Geschäftsstelle für diedeutschen Biobanken entsteht an derBerliner Charité. Das BMBF beteiligtsich mit 1,6 Millionen Euro an demProjekt.MRStudie zur TelemedizinSchnelle HilfeIn Deutschland leben 1,2 MillionenMenschen mit der Diagnose einer chronischenHerzinsuffizienz. Eine telemedizinischeÜberwachung betroffener Patientenkönnte dabei helfen, ihre Lebensqualitätzu verbessern, die Häufigkeit von Krankenhausaufenthaltenzu verringern und kritischeVeränderungen schnell zu bemerkenund darauf reagieren zu können. Soweitdie Theorie.Ob Betroffene tatsächlich von der Telemedizinprofitieren, soll nun in einer großangelegten Studie an der Berliner Charitéüberprüft werden. 1.500 Patienten werdenzufällig jeweils der Kontroll- oder Testgruppezugewiesen. Die Patienten müssen sichtäglich wiegen, EKG-Messwerte aufzeichnenund ihren Blutdruck messen – allesselbstständig und zu Hause. Diese Datenwerden sofort an die Charité gesendet, woFachärzte und Pflegepersonal die tagesaktuellenWerte überwachen und jeden Patientenbei auffälligen Veränderungen sofortkontaktieren können.Die Studie ist Teil des Projekts „Gesundheitsregionder Zukunft Nordbrandenburg– Fontane“ und wird mit 8 Mio. Euro vomBundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF) plus 4,5 Mio. Euro vomLand Brandenburg gefördert.DFG-FörderungenFette und InfektionenZur Förderung des wissenschaftlichenNachwuchses hat die DFG dieses Jahr zehnneue Graduiertenkollegs (GRK) eingerichtet.Insgesamt 33 Millionen Euro stehendafür zur Verfügung und sollen über dienächsten viereinhalb Jahre die Ausbildungvon Doktoranden ermöglichen. Fünf dieserProjekte entfallen auf die Life Sciences:● An der Uni Greifswald freut man sichüber das GRK „Bakterielle Atemwegsinfektionen– allgemeine und spezifische Mechanismender Adaption von Pathogenenund der Immunabwehr“. Es behandelt dieFoto: Silver / FotoliaProbleme, die Krankheitserreger wie Pneumokokkenbereiten, die vielfach resistentsind gegen gängige Antibiotika.● Der Uni Erlangen-Nürnberg stehen 4Mio. Euro für das GRK „Dynamische Wechselwirkungenan biologischen Membranen– von Einzelmolekülen zum Gewebe“ überdas Zusammenspiel von Lipiden und Proteinenin der Zellmembran zur Verfügung.● Wie kommuniziert Fettgewebe mitdem Gehirn? Dieser Frage gehen künftig11 Doktoranden an der Uni Lübeck nach.„Adipocyte-Brain-Crosstalk (ABC)“ nenntsich das mit 3,2 Mio. Euro geförderte GRK,in welchem man endokrine Effekte der Adipozytenauf Energieverbrauch und Nahrungsaufnahmeergründen will. Störungendieser Regulation können Adipositas,Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabeteszur Folge haben.● Gleich drei Unis, nämlich Duisburg-Essen,Bochum und Düsseldorf, arbeitenfür das GRK „Immunantwort in Infektionskrankheiten– Regulation zwischenangeborener und erworbener Immunität“zusammen. Rund 4,5 Mio. Euro stehen für18 Doktoranden zur Verfügung, die sich mitden Reaktionen des Körpers auf Infektionskrankheitenauseinandersetzen.● An der Uni Mainz schließlich trifftGeisteswissenschaft auf biomedizinischenFortschritt. Im GRK „Life Sciences,Life Writing: Grenzerfahrungen menschlichenLebens zwischen biomedizinischerErklärung und lebensweltlicher Erfahrung“untersucht man etwa, wie sich die technologischassistierte Reproduktion oder dasintensivmedizinisch begleitete Sterben aufden Menschen auswirken. Die DFG fördertdas GRK mit rund 2 Mio. Euro.Auch das Schwerpunktprogramm1158 soll u.a. dem wissenschaftlichenNachwuchs dienen. Seit 2003 fördert dieDFG unter dem Titel „Antarktisforschungmit vergleichenden Untersuchungen in arktischenEisgebieten“ ein Projekt verschiedenerUnis zur Polarforschung. Bislangkoordinierte die Uni Köln das Programm,bis 2018 übernimmt die Uni Rostock dieseAufgabe.Mario Rembold1212/2013

Foto: Francesca Schellhaas / photocaseHintergrundStudien am MenschenKlare VorgabenDurch die Einführung der„Guten Arbeitspraxis“ (GxP)soll sich die Qualität der Forschungverbessern. So richtigmit den Vorgaben vertraut sindviele Wissenschaftler hierzulandejedoch noch nicht.Alice Krippin wirkt etwas schüchtern, alssie in einem Fernsehinterview von ihrerEntdeckung berichtet, die die gesamte Weltder Medizin revolutionieren könnte: „DiePrämisse ist ziemlich simpel: Man nimmtsich etwas, dass die Natur hervorgebrachthat, und reprogrammiert es so, dass es zugunstendes eigenen Körpers wirkt, anstattihm zu schaden.“ Krippin spricht von genetischveränderten Masernviren, die nichtnur ungefährlich für den Menschen sind,sondern sogar heilen können, indem siegezielt Krebszellen abtöten. „Wie viele Patientenhaben Sie bisher behandelt?“, fragtdie Moderatorin. „Unsere klinischen Studienumfassten bisher 10.009 Menschen“,antwortet Krippin und gibt auf Nachfragean, dass der Krebs in allen Fällen geheiltwerden konnte.Szenenwechsel. Drei Jahre nach demInterview steht die Menschheit am Abgrund.Der einst so verheißungsvolle Virusließ sich entgegen der Hoffnungen derMediziner nicht kontrollieren und mutiertederart, dass er zu einer tödlichen Gefahrwurde. Der größte Teil der Weltbevölkerungist gestorben, nur ein paar wenigeMenschen scheinen resistent zu sein.Nein, die Menschheit steht noch nichtam viralen Abgrund und Alice Krippinist auch keine real existierende Forscherin,sondern eine Figur aus dem Science-Fiction-Film „I am Legend“ aus dem Jahr2007. Dennoch geht es dabei um mehrals nur einen Film. Zwar werden uns imwahren Leben menschenfressende Zombieshöchstwahrscheinlich erspart bleiben,doch die Gefahr von Nebenwirkungen inder klinischen Forschung ist real.Tatsächlich wird schon seit längeremdaran gearbeitet, Viren gentechnischso zu verändern, dass sie gezielt Krebszellenbefallen und töten. Das Team umGuy Ungerechts, Leiter der ArbeitsgruppeVirotherapie der Abteilung Translatio naleOnkologie am Nationalen Centrum fürTumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg,programmierte etwa ein abgeschwächtesMasern-Impfvirus dergestalt um, dass esKrebszellen direkt ansteuert, sich in ihneneinnistet und mit ihrer Zerstörung beginnt.Zusätzlich bringen die veränderten Virendie besetzten Zellen dazu, Botenstoffefreizusetzen, die Immunzellen auf dieTumorzelle aufmerksam machen. In denVereinigten Staaten könnte es laut Ungerechts(DRadio Wissen, 18.9.2013) nacherfolgreichen klinischen Studien zeitnahzur ersten regulären Anwendung einesveränderten Herpesvirus gegen bösartigeMelanome kommen.Die Gute X-PraxisDoch so vielversprechend solche Therapiemethodenauch sein mögen, der Wegvon der Idee über die Tierversuche bis zurAnwendung am Menschen ist lang. Waspassiert, wenn ein Proband im Zuge einerklinischen Studie zu Schaden kommt?Sind Ergebnisse aus verschiedenen Laborenüberhaupt miteinander vergleichbar?Welche Standards müssen eingehalten werden?Um solche Fragen definitiv beantwortenzu können, wurde in den vergangenenJahren weltweit die Durchsetzung der alsGxP bekannten Standards forciert, zu denenu.a. die Gute Laborpraxis (GLP, „GoodLaboratory Practices“), die Gute KlinischePraxis (GCP, „Good Clinical Practices“)und die Gute Herstellungspraxis (GMP,„Good Manufacturing Practices“) gehören.Das Ziel ist, die Forschung internationalvergleichbar zu machen, ihre Qualität zuverbessern sowie die Risiken für Patientenbzw. Probanden zu minimieren.Den Startschuss für die internationaleEinführung der GLP gab die Organisationfür wirtschaftliche Zusammenarbeit undEntwicklung (OECD), nachdem die USFood and Drug Administration (FDA) 1976bereits Regularien für nicht-klinische Prüfungenverabschiedet hatte. 1981 empfahlder Rat der OECD schließlich allen Mitgliedsstaaten,die GLP-Grundsätze, die1997 überarbeitet und aktualisiert wurden,umzusetzen. In den „OECD-Grundsätzenzur guten Laborpraxis“ heißt es:„Gute Laborpraxis (GLP) ist ein Qualitätssicherungssystem,das sich mit demorganisatorischen Ablauf und den Rahmenbedingungenbefasst, unter denennicht-klinische gesundheits- und umweltrelevanteSicherheitsprüfungen geplant,durchgeführt und überwacht werden, sowiemit der Aufzeichnung, Archivierungund Berichterstattung der Prüfungen.“ DieWorld Health Organization (WHO) hat dieRichtlinien in einem Handbuch veröffentlicht,das detailliert auflistet, worauf beider Arbeit im Labor geachtet werden muss.Betrachtet werden dabei Organisation undPersonal der Prüfeinrichtung, Qualitätssicherungsprogramm,Räumlichkeitenbzw. Einrichtungen, Geräte, Materialienund Reagenzien, Prüfsysteme, Prüf- undReferenzgegenstände, Standardarbeitsanweisungen,Prüfungsablauf, Bericht überdie Prüfergebnisse und Archivierung undAufbewahrung von Aufzeichnungen undMaterialien.Mittlerweile sind die GLP-Grundsätzeim Chemikaliengesetz verankert, der Geltungsbereichund die Art der Überwachungsind in Paragraph 19 festgelegt. Durch dieDirektiven 2004/9/EC und 2004/10/ECwurden die Grundsätze durch die EuropäischeKommission zum europäischenKonsens erhoben. Heute müssen allePrüflaboratorien eine sogenannte GLP-Lizenzerwerben, deren Gültigkeit mindestensalle vier Jahre durch Überprüfungenauf Landesebene bestätigt werden muss.Laut der GLP-Bundesstelle des Institutsfür Risikobewertung (BfR), das für▲12/201313

Hintergrunddie Harmonisierung und Koordinierungaller GLP-relevanten Fragen zuständigist, hat die internationale Anwendung derGLP-Grundsätze und der damit einhergehendenVergleichbarkeit von Ergebnissendazu geführt, dass 70 Prozent der Tierversucheeingespart werden konnten.Die gute Herstellungspraxis (GMP) istim deutschen Recht seit 2006 verankertdurch die „Verordnung über die Anwendungder Guten Herstellungspraxis bei derHerstellung von Arzneimitteln und Wirkstoffenund über die Anwendung der Gutenfachlichen Praxis bei der Herstellung vonProdukten menschlicher Herkunft (Arzneimittel-und Wirkstoffherstellungsverordnung– AMWHV)“. Die Verordnung soll inerster Linie die Reinheit bzw. Zuverlässigkeitvon Arzneimitteln sicherstellen. Siebezieht sich aber auch auf Blut und Blutprodukte,welche z.B. vor der Übertragungvon einem Menschen auf einen anderen aufKrankheiten hin untersucht werden müssen.Durch die Verordnung wird festgelegt,dass Betriebe und Einrichtungen, die Arzneimittelherstellen, ein funktionierendesund vollständig dokumentiertes Qualitätsmanagementsystembetreiben, kompetentesPersonal beschäftigen und geeigneteRäumlichkeiten zur Verfügung stellen müssen.Hinzu kommen einzuhaltende Standardsin Hygiene, Lagerung und Transport,Tierhaltung, Vertragsbedingungen bei Arbeitenim Auftrag, Herstellung, Qualitätsprüfungen,Kennzeichnungen, etc.Die gute Klinische Praxis (GCP) ist eininternationaler Qualitätsstandard für klinischeStudien am Menschen, der von der InternationalConference on Harmonisation(ICH) entwickelt und den Staatsregierungenzur Umsetzung empfohlen wurde. InDeutschland wurden die Richtlinien derEuropäischen Kommission 2004 durchdie „Verordnung über die Anwendung derGuten Klinischen Praxis bei der Durchführungvon klinischen Prüfungen mit Arzneimittelnzur Anwendung am Menschen(GCP-Verordnung/GCP-V)“ umgesetzt.Unter §1 heißt es:„Zweck dieser Verordnung ist, die Einhaltungder Guten Klinischen Praxis bei derPlanung, Durchführung und Dokumentationklinischer Prüfungen am Menschenund der Berichterstattung darüber sicherzustellen.Damit wird gewährleistet, dassdie Rechte, die Sicherheit und das Wohlergehender betroffenen Person geschütztwerden und die Ergebnisse der klinischenPrüfung glaubwürdig sind.“ Zu den behandeltenPunkten zählen: Anforderungen anPrüfpräparate, Genehmigung durch dieBundesbehörde und Bewertung durch dieEthik-Kommission, Dokumentations- undMitteilungspflichten, Datenbanken und Inspektionen.Auch hier gilt wieder: Ein genauesStudium der Verordnung ermöglichtbei korrekter Umsetzung den anstandslosenVerlauf einer klinischen Prüfung. DiePrinzipien zum Schutz der Studienobjektebauen dabei auf der Helsinki-Deklarationauf, einer 1964 vom Weltärztebund (WMA)verfassten Erklärung ethischer Grundsätzefür medizinische Forschung am Menschen.Schließlich legte die GCP-V fest, dass alleklinischen Studien von zentraler Stelle aus– in diesem Fall vom Paul-Ehrlich-Institut(PEI) in Langen – genehmigt werden müssen.Spürbare Verbesserungen, aber ...Ohne Frage tragen die Standards dazubei, die internationale Vergleichbarkeitund Zuverlässigkeit neuer Arzneimittelund Therapien sowie die Qualität derForschung im Allgemeinen zu verbessern.Überprüft werden sie von der zuständigenFoto: Elnur / FotoliaBundesoberbehörde (BOB) und auf Landesebenevon den zuständigen Behördensowie von den Ethikkommissionen, die imProzess der Genehmigung zur Durchführungeiner klinischen Studie immer involviertsind.„Die Verordnungen dienen als Hilfestellungen,können aber die kritischen Gedankenund die Verantwortung von Initiatorund Durchführer einer klinischen Studienicht ersetzen“, erklärt Gustav Steinhoff,seit 2000 Direktor der Klinik und Poliklinikfür Herzchirurgie in Rostock. Zwar begrüßeer die Implementierung der neuenStandards und sieht Verbesserungen, dochganz ohne Nachteile komme die Umstellungnicht aus: „Die Industrie, die etwa 60Prozent der klinischen Studien durchführt,hat die Ressourcen und Finanzmittel umdie Auflagen des Arzneimittelgesetzes zuerfüllen, für die Universitäten allerdingsist es eine große Herausforderung“, erklärtSteinhoff. Die Veränderungen gelten innahezu vollem Umfang auch für „InvestigatorInitiated Trials“ (IITs). Auch fürnicht-kommerzielle Studien gibt es ohnedie Einhaltung der GxP-Standards keineGenehmigung von Arzneimittel-Studienoder -Therapien.Insgesamt fallen enorm hohe Kostenu.a. durch die spezifische Ausbildung desbenötigten Personals an, der administrativeAufwand nimmt zu, Projektzeiten könntensich durch lange Vorlaufzeiten verlängern.Tatsächlich sei die Zahl der angemeldetenStudien seit der neuen Gesetzgebung rückläufig,und die vormals eigene Herstellungvon Stammzellpräparaten wurde immermehr von den öffentlichen Einrichtungenauf die Industrie übertragen.Gleichzeitig hat sich jedoch die Qualitätvon präklinischen und klinischen Studienverbessert. Außerdem führe der Zwang,auch negative Studienergebnisse zu veröffentlichen,dazu, dass Nebenwirkungenoder unwirksame Ansätze dokumentiertund transparent gemacht würden.Dass Europa bei der Harmonisierungder Standards anderen Ländern wie denUSA hinterher hinkt, möchte Steinhoffnicht überbewerten: „Jedes Land hat undhatte seine eigenen Regeln. In Deutschlandwurde auch vor der Einführung derGxP-Standards schon gute Forschung betrieben.“Restrisiko bleibtDoch auch verbesserte internationaleStandards können nicht verhindern, dassim Rahmen klinischer Forschung immerwieder Menschen zu Schaden kommen.Gerade bei Phase-I-Studien, bei denen dieSicherheit eines neuen Wirkstoffs erstmalsam Menschen getestet wird, besteht immerdas Risiko, dass bei den Probanden unerwarteteNebenwirkungen auftreten. Einenbesonders dramatischen Fall stellte die Anwendungdes monoklonalen AntikörpersTGN 1412 der Würzburger Firma TeGeneroAG an sechs gesunden Probanden am 13.März 2006 in London dar, nachdem dieGenehmigung regulär erfolgt war. Eigentlichsollte der Wirkstoff zur Behandlungbestimmter Autoimmunerkrankungeneingesetzt werden, doch obwohl sehr viel1412/2013

Immuno-Assay12/2013Hintergrundgeringere Dosen angewendet wurden alsin den vorhergehenden erfolgreichen Tierversuchen,gerieten alle sechs Probandennach der Injektion in Lebensgefahr. Es kamzu einem Zytokin-Release-Syndrom, einerübersteigerten Entzündungsreaktion, undMultiorganversagen.„Auf dem Weg zur Entwicklung neuer,wirksamer Arzneimittel muss man einRest risiko in Kauf nehmen – gerade inPhase-I-Studien. Natürlich müssen demaber eine intensive Riskioabschätzung undauf Grund der vielfältigen ImmunreaktionenTierversuche – am besten an mehr alseinem Model – vorausgehen. Nebenwirkungensind leider dennoch nicht vorherzusehen.Im Fall von TeGenero hätte ichdie Studie allerdings sequentiell durchgeführt,anstatt alle Probanden auf einmal zubehandeln“, erläutert Steinhoff. So hätteman zumindest die Zahl der erkranktenPersonen verringern können. Außerdemmüsste man sich darüber Gedanken machen,wann das Risiko zu groß sei, einengesunden Probanden (in der ersten Phasewird meistens an gesunden Menschengetestet, wie verträglich der Wirkstoff imAllgemeinen ist) mit einer bestimmtenArznei bzw. Therapie zu konfrontieren,anstatt bereits erkrankte und zur Heilungvorgesehene Menschen auszuwählen.Ein Beispiel für ein ähnliches Dilemmabringt Steinhoff gleich selbst mit: Eigentlichstellt eine Grundvoraussetzungfür die Validität einer klinischen Studiedie Anwendung einer randomisiertenDoppelblindkontrolle voraus. Was aber,wenn die Blindkontrolle die Gesundheitdes Probanden gefährden könnte? Um dieWirksamkeit von autologen Stammzellenbei der Regeneration des Muskelgewebesnach einem Herzinfarkt zu untersuchen,entnimmt Steinhoff im Rahmen der Phase-III-Studie„PERFECT“ seinen PatientenKnochenmark, isoliert daraus die Stammzellenund spritzt sie direkt in das betroffeneHerzgewebe. Ein invasiver Eingriffalso, der für valide Vergleichsmöglichkeitengenauso auch bei der Kontrollgruppedurchgeführt werden muss, wobei die Injektionkeine Stammzellen enthalten darf.„In den vorhergehenden Phase-I/II-Studien hatte uns die Ethikkommissionaufgrund ethischer Bedenken nicht erlaubt,Blindproben durchzuführen. Jetzt,in der dritten Phase, für die wir vom PEIdie Genehmigung haben, führen wir mitpositivem Votum der EthikkommissionDoppelblindkontrollen durch. Für die Patientenbesteht immer ein gewisses Risiko,weshalb man gut abwägen muss, obbestimmte Ansätze – wie in diesem FallBlindkontrollen – vertretbar sind“, beschreibtSteinhoff das Problem. Tatsächlichgewinnt man den Eindruck, dass durchdie letzte Überarbeitung der Helsinki-Deklarationvon 2013 die Anwendung vonPlacebo-Kontrollen eingedämmt werdensoll. Sie sollen nämlich nur dann zum Einsatzkommen, wenn es noch keinen bereitsbestätigten Wirkstoff gibt, der als Kontrollebenutzt werden könnte.Glaubwürdige StudienergebnisseDie Helsinki-Deklaration veranschaulichtein Prinzip der wissenschaftlichenForschung: Basierend auf neuen Entwicklungenund Entdeckungen müssendie Rahmenbedingungen und Richtlinienimmer wieder neu angepasst werden. Sowurde die Entwicklung und Anwendungvon Gentherapien und Zell- und Gewebetherapiendurch die Ende 2008 in Kraftgetretene „Advanced Therapy MedicinalProducts“ (ATMP)-Verordnung europaweiteinheitlich geregelt und in die Arzneimittelgesetzeder einzelnen Mitgliedsstattenimplementiert. Außerdem soll die bestehendeeuropäische GCP-Richtlinie in naherZukunft durch eine allgemeine EU-Verordnungersetzt werden.Welche Ergebnisse die unter den neuestenStandards durchgeführte und 2009gestartete PERFECT-Studie hervorbringenwird, ist noch offen. Nach vier Jahren seierst die Hälfte der vorgesehenen Patientenzahlrekrutiert, so Steinhoff. Fest stehejedoch, dass sie durch die konsequenteEinhaltung aller derzeit bestehendengesetzlichen Vorgaben bei Planung undDurchführung aussagekräftig sein wird.Auch die GxP-Standards werden nichtverhindern können, dass verheißungsvolleAnsätze wie die von Alice Krippin nicht dengewünschten Erfolg bringen. Sie werdenauch nicht verhindern, dass Probanden beiklinischen Studien zu Schaden kommen.Im TeGenero-Fall überlebten übrigens allesechs Probanden, wenn auch teils mit bleibendenSchäden. Der Firma brach der Zwischenfalldennoch das Genick – sie musstewenig später Konkurs anmelden.Was die neuen Standards hoffentlichbewirken, ist eine Verbesserung der Qualitätder Entwicklung und Herstellung vonArzneimitteln, eine verbesserte internationaleVergleichbarkeit und damit Ressourcenschonungund eine Verbesserung derGlaubwürdigkeit von Studienergebnissen.Für alle Wissenschaftler und Kliniker, dieArzneimittel und Therapien entwickeln,gibt es keine Alternative – sie müssen sichso schnell wie möglich auf die geltendenRahmenbedingungen einstellen.Stephan Rinke15Createit.4t Matthes + Traut · DarmstadtDer perfekteELISA – selbstgemacht.● Blockierung satt● Keine unspezifischenBindungen● Platte gecoated lagerfähig● ReproduzierbarDie Zutaten● AppliCoat Plate Stabilizer● Coating-Puffer● Cross-Down● Blocking-Puffer● Probenpuffer● Waschpuffer● ChemilumineszenzSubstrate● alles aus einer HandThere is another top address in Darmstadt:AppliChem GmbH Phone +49 6151 93 57-0service@de.applichem.com www.applichem.com

HINTERGRUNDAuf der Maimarkt-Messe 2009 inMannheim: Konstantin Meyl (2. v. l.)erklärt dem Ministerpräsidenten,wie man überlichtschnelle Neutrino-Power aus dem Weltall einfängt.Universalgelehrter aus Furtwangen weiß und kann allesDr. DüsentriebsÜberall-EnergieEin deutscher Professor hatdie offenen Fragen der Naturwissenschaftenim Alleingangbeantwortet. Kommt jetzt derNobelpreis?Immer wieder treten hochbegabte Geistesgrößenans Licht der Öffentlichkeit undverblüffen mit unglaublichen Behauptungen– man denke nur an Kapazitätenwie Professor Knox, Albus Percival Dumbledoreoder Doc Brown mit seinem Fluxkompensator.Allein Konstantin Meyl blieb dieAufnahme in den Walhall der ganz Großenbisher verwehrt. Dabei hat Meyl, der Universalgelehrteaus Furtwangen, im Alleingangsämtliche Fragen beantwortet, die esfür Wissenschaftler noch zu beantwortengab. Jetzt ist nichts mehr übrig.Er hat zum Beispiel das Rätsel gelöst,wieso sich so viele Menschen aus heiteremHimmel spontan entzünden. Meyl weiß,wie man Atommüll in harmlosen Hausmüllverwandelt. Er fand heraus, dass inHühnern endogene Kernfusions-Reaktorenihren Dienst versehen, mit deren Hilfe siedie Kalkschalen ihrer Eier synthetisieren.Seinen Privat-PKW betankt Meyl schonlange nicht mehr mit Benzin, sondern umweltfreundlichmit reinem Wasser, und erweiß, warum die von ihm entdeckte Neutrino-Powerden Erdball ums Doppelte aufgepumpthat.Wer ist diese Lichtgestalt? Wer ist dieserKonstantin Meyl?Koryphäe aus dem SchwarzwaldMeyl, 61, ist ein deutscher Elektronikerund Energietechniker, geboren 1952 imnordrhein-westfälischen Lemgo. In seinemLebenslauf ist nachzulesen, dass Meyl ander TU München Elektrotechnik studierteund 1984 an der Universität Stuttgartzum Doktor der Ingenieur wissenschaftenpromovierte. Danach arbeitete Meyl eineZeitlang für den Kühlschrankhersteller Bau-knecht und ist seit 1986 als Professor fürEnergie technik an der Hochschule Furtwangen,kurz HFU (an der Fakultät für Computer& Electrical Engineering). Träger diesermehrmals ausgezeichneten Hochschule istdas Land Baden-Württemberg. Derzeit studierenan der HFU rund 5.800 Studenten.Maxwells Gleichungen korrigiertUm verstehen zu können, in welchenhochgeistigen Sphären Meyl schwebt,muss man zunächst wissen, wer JamesClerk Maxwell war. Dieser schottischePhysiker (1831-1879) beschrieb mit dennach ihm benannten Maxwell-Gleichungendie Phänomene der Elektrizität und desMagnetismus. Max well hat damit das modernephysikalische Weltbild ähnlich starkgeprägt wie vor ihm Kopernikus und nachihm Bohr, Planck und Einstein. Letzterersagte über Maxwells Werk, dieses sei „dasTiefste und Fruchtbarste, das die Physik seitNewton entdeckt hat“.Foto: HFUDas Kollegium der Fakultät für Computer& Electrical Engineering der HochschuleFurtwangen (vorne 2. v. l.: K. Meyl)Konstantin Meyl allerdings hält nichtviel von Max wells klassischer Elektrodynamik.Diese sei unvollständig und müssedurch eine bessere Theorie ersetzt werden– nämlich durch seine eigene. Der Furtwangernennt sein Gedankenkonstrukt „einheitlicheFeldt heorie“. Aus dieser seien alle bekanntenWechselwirkungen ableitbar.Dies, so Meyl weiter, ermögliche ihmunter anderem plausible Deutungen vonphysikalischen Experi menten, die im Rahmender bisherigen Theorie Maxwells nichterklärbar waren. Doch Meyl gibt sich nichtdamit zufrieden, nur eine Physiker-Ikonevom Sockel geholt zu haben. Auch Einsteinwurde laut Meyl bisher überschätzt:„...gleichberechtigt neben die einstein‘scherelativitätstheorie [schiebt sich]die Objektivitätstheorie nach Meyl, die zusätzlichzu den Wechselwirkungen auch erklärt,was Temperatur ist, wozu bisherigeTheorien nicht in der lage sind.“Respekt! Da soll nochmal einer sagen,unser Bildungssystem befinde sich auf demabsteigenden Ast. Ein einfacher deutscherFachhochschulprofessor aus dem Schwarzwaldrevolutioniert das gesamte moderneWeltbild, erklärt die größten Physiker seitNewton zu Dilettanten und macht der durchUmweltverschmutzung und Rohstoffmangelverzagten Menschheit wieder Hoffnung.Denn in dem uns umgebenden Raumhat Meyl mithilfe seiner „Feldtheorie“ etwasentdeckt, von dem bisher kein Physiker etwasahnte: eine neue Energieform namens„Raumenergie“. Träger dieser verborgenenEnergie sind laut Meyl Neutrinos, und er hattausend Ideen, was man mit dieser unerschöpflichen„Neutrino power“ alles machenkönnte. Zum Beispiel könnte man damithochradioaktiven Atommüll entschärfen.Atommüll einfach wegduschenUnmöglich, meinen Sie? Zweifeln Sienur – in Wahrheit gehe das sogar recht einfach,weiß Meyl: Man müsse abgebrannteBrennstäbe aus Atomkraftwerken nur mitNeutrinos duschen, und zwar solange, bisnur noch natürliche Strahlung übrig bleibt.Die unschönen Konflikte zwischen Atomkraftgegnernund der Polizei wären endlichGeschichte, so Meyl:„Wir bräuchten dann keinen Castormehr. Aus dem hochgefährlichen Müll wärenormaler Hausmüll geworden, der ggf. sogarrecycled werden könnte.“Wiederverwerten statt Endlagern! Dafragt man sich schon, wieso die BundesregierungMilliarden Euro in Gorleben versenkt,wenn die Entschärfung des Atommülls mitder praktischen Neutrino power aus Furtwangenviel billiger und schneller klappt.Schlafen unsere Politiker mal wieder?Foto: www.k-meyl.de1612/2013

HintergrundFoto: Transferzentrum für SkalarwellentechnikEine kurze Erläuterung für physikalischweniger Beschlagene: Neutrinos sind elektrischneutrale Elementarteilchen mit sehrgeringer Masse. Ihr Nachweis ist extremaufwändig und gelang erstmals 1956;insgesamt hat das Stockholmer Nobelpreiskomiteebisher vier seiner begehrtenAuszeichnungen an Neutrinoforscher vergeben.Von einer Radioaktivitäts-reduzierendenWirkung wusste man bisher nichts.Nach Neutrinos suchen Teilchenphysikerschon seit Jahrzehnten. Der derzeitmodernste Neutrino-Detektor, der 295Millionen Dollar teure IceCube (siehe Fotorechts) steht in der Antarktis. Erst unlängstwurde in Science berichtet, dass die dorttätigen Wissenschaftler in den letzten dreiJahren 28 hochenergetische Neutrinos ausdem Weltraum eingefangen haben.Die Bedauernswerten! Man hat sie offenbarnoch nicht darüber unterrichtet, dassman im Schwarzwald Lichtjahre vor aus ist.Denn während man am Südpol noch Neutrinossucht, hat Meyl sie längst gefunden:Sie wurden von der Erdkugel absorbiert undhaben diese in den letzten 200 MillionenJahren auf doppelten Umfang aufgebläht.Man kann nur hoffen, dass der Globus nichtdemnächst platzt.Überlichtschnell und verlustfreiDas MeylscheSkalarwellengerät,mit demsich „einerTrägerwellebiologischeInformationaufmodulieren“lassen(7.888 Euro).Praktische Anwendungen für seine„Neutrino-Power“ hat Meyl auch gefunden.Das Zauberwort heißt „Skalarwellen“! Wasist das nun wieder? Skalarwellen sind einein der Fachwelt bisher völlig unbekannteForm elektromagnetischer Strahlung, diesich mit etwa 1,5 facher Lichtgeschwindigkeitfortbewegt; auch sie hat Meyl weltexklusiventdeckt. Erneut wird man gewahr,wie sehr Physiker bisher überschätzt wurden,solange sie nicht im Transporterraumdes Raumschiffs Enterprise Dienst tun.Meyl hingegen, der Neutrino-Bändigeraus Furtwangen, kann seine Skalarwellendrahtlos und verlustfrei übertragen – undweil sie während einer solchen Übertragungreichlich Neutrino power einsammeln,kommt beim Empfänger viel mehrEnergie an als ausgesendet wurde. Meylspricht von erzielbaren Wirkungsgradenvon über 100 bis 1000 Prozent! Damit hat erauch Hermann von Helmholtz und dessenEnergieerhaltungssatz widerlegt.Jeder kann übrigens selbst ausprobieren,wie man mit Meylschen SkalarwellenWährend 260 Wissenschaftleram Südpol mitMillionenaufwand nachNeutrinos suchen (rechts),hat Konstantin Meyl dieselängst aufgespürt: Siestecken im Erdinnerenund haben unserenGlobus aufgebläht!die allgegenwärtige Raumenergie einsammelt.Alles was man dazu benötigt ist dasvon Meyl hergestellte und in seinem Internet-Shopvertriebene „Skalarwellengerät“sowie 7.888 Euro für dessen Bezahlung. Eswäre interessant zu erfahren, ob nach demErwerb des Geräts etwa die heimische Heizkostenrechnungwirklich geringer ausfällt.Meyl hat auch mehrere Bücher undDVDs, etwa zu den Themen „DNA- undZell funk“ und „Quantenmedizin“ im Sortiment.Man sollte das Universalgenie auchhier nicht unterschätzen; Meyl ist speziellin biologischen Belangen zu allem fähig.Berührungslos Klonen per SkalarwelleBeispielsweise hat er entdeckt, dassZellen anderen Zellen ihre vollständigeErbinforma tion aufzwingen können. Es gehthier nicht um so holprige Gentransfer-Methodenwie Konjugation oder Transfektion– nein, bei Meyl wird elegant per Zellfunktransformiert und zwar komplett: Eine Skalarwelleschnappt sich die Sequenzinformationvon Zelle A, rast als überlichtschnelleDNA-Welle zu Zelle B und überträgt die Informationauf diese. Hinterher weisen beideZellen dieselbe DNA-Sequenz auf.Gerade in Zeiten knapper Kassen solltedie DFG für die Untersuchung des DNA-Zell funks unbedingt Forschungsgelderbereitstellen! Könnte man das MeylscheDNA-Transferverfahren anwendungsreifmachen, würde man viel Geld sparen, dasbisher für teure Reagenzien (Liposomen,Calciumchlorid, DEAE-Dextran) und Geräte(Elektroporatoren) ausgegeben wird.Meyl ist, obgleich kein Biologe, auchin der zoologischen Forschung aktiv. Wieeingangs erwähnt, fand er Hinweise darauf,dass Hühner zu einer „kalten Kernfusion“fähig sind: Sie stellen aus Silizium, wohlunter Verwendung von Kohlenstoff, das zurEischalenbildung erforderliche Kalzium selberher. „Jeder Alchemist muss hier vor Neiderblassen“, schreibt er. Wir stimmen zu!Die Energie, soviel ist Meyl jedenfallsklar, stammt auch hier natürlich aus Neutrinos.Leider geht er nicht näher daraufein, ob die von ihm beob achtete Kernfusionauch zu Gipseiern führen könnte.Ja, Meyl ist eine Persönlichkeit, aufdie die Hochschule Furtwangen stolz seinkönnte. Dort allerdings sieht man das anders.Beim Wikipedia-Eintrag der HFU wirdder begabte Alleskönner unter „Persönlichkeitenund bekannte Professoren“ nichterwähnt, ja man hat Meyl sogar offiziellverboten, seine Theorien und Erkenntnissein akademischen Vorlesungen auszubreiten.Auch die Experten des Nobelpreiskomiteesin Stockholm waren bisher nichtin der Lage, die Tragweite der MeylschenErkenntnisse zu verstehen und ausreichendzu würdigen.Unter NobelpreisträgernEinladungen zu internationalen Wissenschaftskongressenhingegen erhältMeyl regelmäßig, auch zu solchen, dienicht von Astro-TV und dem Didgeridoo &Co Magazine gesponsert werden. Im April2011 zum Beispiel war Meyl beim „BIT WorldDNA & Genome Day“ zu Gast – einemsechstägigen Weltkongress, auf dem auchacht Nobelpreisträger auftraten (unter anderemErwin Neher, Richard Roberts, TimHunt und Avram Hershko). Er leitete alsChair eine Vortragssession und hielt zweiVorträge zum Thema DNA-Zellfunk in zweiverschiedenen Sektionen. Anschließendgelang es Meyl, den (in Text und Bild weitgehendinhaltsgleichen) Inhalt seiner Vorträgein zwei verschiedenen Zeitschriftenunterzubringen (jeweils 2012 in DNA andCell Biology sowie im Journal of Cell Communicationand Signaling). Ein lupenreinesSelbstplagiat. Hat ein Genie das nötig?Die Herausgeber des letztgenanntenJournals verstanden da keinen Spaß, undsie fanden auch nicht, dass für Genies undderen Hirngespinste andere Regeln geltensollten als für Normalsterbliche: Sie veranlasstendie sofortige Retraktion von MeylsArtikel-Duplikat. Winfried KöppelleFoto: Felipe Pedreros/IceCube-NSF12/201317
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Écrasez l'infâme!

Ayumi

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Re: Meyl im Laborjournal gewürdigt. ENDLICH! ;O)
« Reply #2 on: May 11, 2022, 02:10:46 AM »



HintergrundLaborabfälleWohinmit demMüll?Foto: David Dieschburg / photocaseGiftige Chemikalien, gentechnischveränderte Organismen,radioaktive Substanzenund infektiöses Material – imLaborbetrieb fällt so mancherSondermüll an. Wie dieser zusammeln ist, legen Gesetzeund Verordnungen fest. Dochauch hier gilt: Vertrauen istgut, Kontrolle ist besser.Kontrolllampen blinken im Hintergrund,chromfarbenes, futuristisches Equipmentfüllt den Raum, überall glänzen sterileOberflächen. Nicht ein Staubkorn stört denWissenschaftler bei seiner Jagd nach spektakulärenEntdeckungen. Hier macht sichniemand die Hände schmutzig, alles gehtseinen kontrollierten und vor allem sauberenGang. Dieses Forscherklischee kenntman sicher aus manch einem Kino- oderFernsehfilm. Ästhetisch unschöne Objektewie Mülleimer oder Sammelkanister suchtman vergebens.Genauso hartnäckig hält sich das Bilddes nicht minder genialen, aber vollkommenchaotischen Labornerds, der mit qualmendenReagenzgläsern über dem Bunsenbrennersteht. Es knallt und stinkt undätzende Flüssigkeiten fressen sich durchKanister, Fußböden und Abflussleitungen.Mit dem Laboralltag haben beide Szenariennicht allzu viel gemeinsam. Die Sicherheitsstandardshierzulande verbannenzwar giftige Dämpfe und Stäube unter denAbzug, doch ganz so sauber wie im futuristischenHigh-Tech-Labor geht es wohlan den wenigsten Instituten zu. Alleindie alten Agar platten, die im Autoklavenunschädlich gemacht wurden, verbreiteneinen Duft, der an der Labortür nicht haltmacht. Und sie sind nicht der einzige Müll,der gesammelt und fachgerecht entsorgtwerden muss.Unendlich viele VorschriftenDabei ist ein Labor so etwas wie eineWG, in der viele Leute kochen, Regeln undAufräumpläne befolgen und sich eben auchum den Abfall kümmern müssen, und zwarnach strengen Vorgaben. Wer irgendeinStudium oder eine Ausbildung im Laborhinter sich hat, kann davon ein Lied singenund wird sich an unzählige Sicherheitsbelehrungenerinnern. Für alle, die ihr täglichBrot zwischen Abzug und Gelkammer verdienen,ist es ohnehin selbstverständlich,dass man Abfälle vorschriftsmäßig entsorgt.Doch Hand aufs Herz: Wer war sichdabei noch nie unsicher, in welchen Kanisternun das Lösungsmittelgemisch kommt,das auch Schwermetallionen enthält? Oderob man die stark verdünnte Essigsäure inden Abguss kippen darf oder nicht.Für Zweifler und Verzweifelte gibt eszum Glück klare Regelwerke, deren Kenntnisnahmeman nicht nur in wiederkehrendenSicherheitsbelehrungen unterzeichnet,sondern die auch jederzeit eingesehen werdenkönnen – entweder hängen sie im Institutaus oder sind im Internet abrufbar. Inihnen sollte sich die Antwort auf jede nochso abwegige Fragen finden. Dass diese Antwortenvon Labor zu Labor unterschiedlichausfallen können, macht die Aufgabe derer,die solche Regelwerke erstellen und up todate halten müssen, nicht eben leichter.Zu diesen nicht zu Beneidenden gehörtder Kölner Chemiker Dietmar Hartmann.Als Leiter der Stabsabteilung Arbeitssicherheit,Strahlenschutz und Umweltmanagementist er unter anderem dafür zuständig,dass der an der Uniklinik Köln anfallendeMüll vorschriftsmäßig gesammelt und andie Entsorger weitergegeben wird – insgesamtmehr als 3.600 Tonnen pro Jahr. Speziellaus den Laboren kommen dabei etwa19 Tonnen Lösemittel und 12 Tonnen festerChemikalienabfall zusammen. Knapp 10Tonnen entfallen auf infektiöses Materialaus dem Krankenhausbetrieb. All dieseSonderabfälle darf man natürlich nicht einfachan die Straße stellen, auf dass uns der1812/2013

Hintergrundstädtische Müllabführer davon befreie. ImGegenteil – man muss sie separat sammelnund entsorgen. Der Schlachtplan zu diesemMammutunterfangen will vorher bis insKleinste vorbereitet und kalkuliert sein.Bevor Hartmanns Abteilung nunniederschreiben kann, wie genau diesesSammeln zu erfolgen hat, gilt es zunächst,herauszufinden, was der Gesetzgeberüberhaupt verlangt. Für die Entsorgungvon Chemikalien sind vor allem das Chemikaliengesetzund das Abfallgesetz zuständig.Hantiert man mit gentechnischveränderten Organismen (GVOs), ist dasGentechnikgesetz zu beachten, und wer imIsotopenlabor radioaktive Markierungenvornimmt, muss dem Atomgesetz gerechtwerden. Dabei genügt es nicht, einfach nurdie Gesetzestexte zu lesen.„In einem Gesetz steht ja nicht vieldrin“, meint Hartmann im Hinblick aufpraktische Anweisungen, die im Laboralltagrelevant sind. Und so hängt an all diesenGesetzen ein scheinbar endloser Rattenschwanzeines untergesetzlichen Regelwerks.Darin wird die Art und Weise, wiedie Gesetzesvorgaben umzusetzen sind,in Verordnungen konkretisiert – Gentechnik-Sicherheitsverordnung,Gefahrenstoffverordnung,Strahlenschutzverordnungoder Biostoffverordnung, um nur einigezu nennen.Außerdem spielt neben dem Schutz vonUmwelt und Bevölkerung vor allem der Arbeitsschutzeine Rolle, denn zunächst einmalsind Laborpersonal und Reinigungskräftegefährdet, wenn mit Sonderabfällenleichtfertig umgegangen wird. Daherhaben hier auch Landesunfallkassen undBerufsgenossenschaften ein Wort mitzuredenund veröffentlichen Vorgaben, dieberücksichtigt werden müssen.Und damit nicht genug: Auch auf kommunalerEbene gibt es Abfallsatzungen, diesich von Stadt zu Stadt unterscheiden, undvor Ort können zudem die Entsorger dieEinhaltung eigener Vorgaben zur Handhabungdes Sondermülls verlangen.„Das sind insgesamt bestimmt 80 oder90 Dokumente, die wir beachten müssen“,schätzt Hartmann. Das institutsrelevanteRegelwerk kann man auch nicht einfachvon der Uni in der Nachbarstadt abschreiben,denn dort können ja wieder ganzandere kommunale Regelungen greifen.Nicht mal der fertiggestellte Katalog ist fürdie Ewigkeit, denn Gesetze und Verordnungenändern sich unentwegt oder werdendurch neue Erlasse ergänzt. Bei der Planungvon Neubauten sei es zudem wichtig,so Hartmann, auch künftig vorgeseheneNeuauflagen seitens des Gesetzgebers imBlick zu haben. So lässt sich vermeiden,dass ein gerade in Betrieb genommenesLabor sofort wieder kostspielig umgerüstetwerden muss.AbfallkategorienFür den Anwender im Labor sind alldiese Gesetzestexte und Vorgaben weniginteressant. Er möchte einfach wissen, inwelchen Kanister er nun welche Lösungkippen muss. Die grundsätzlichen Spielregelnin jedem Labor sind dann doch ziemlichähnlich. Zuallererst steht die Abfallvermeidungim Vordergrund. SchädlicheSubstanzen dürfen nicht in den Hausmülloder ins Abwasser gelangen, und die eigeneGesundheit sowie die der Mitarbeiterist zu schützen; somit verbietet schon dergesunde Menschenverstand, dass man beispielsweiseQuecksilber das Waschbeckenrunterspült.In einer Universitätsklinik, in der sowohlgeforscht als auch diagnostiziertund therapiert wird, fallen gleich mehrereArten von Sonderabfällen an, die vollkommenandere Entsorgungswege vorsich haben. Zunächst einmal sind da diechemischen Abfälle zu nennen. Zwar gibtes dafür zahlreiche Abfallkategorien, dochglücklicherweise muss niemand dutzendeSondermüll-Sammelbehälter im Labor aufstellen.„Wir können natürlich Abfallartenzusammenfassen“, beruhigt Hartmann.So werden etwa Abfälle mit organischenLösungsmitteln in die gleichen Kanistergegeben und lediglich nach halogen- odernicht-halogenhaltigen Verbindungen getrennt.Eine Ausnahme sind Xylol und Formalin,die in der Pathologie in größerenMengen anfallen und separat gesammeltwerden, da sie recycelt werden können.Eine Firma holt die Behälter ab, reinigt dieSubstanzen auf und beliefert die Uniklinikwieder damit. „Alle anderen Chemikalienwerden aber der energetischen Verwertungzugeführt oder schadlos beseitigt“, so Hartmann.Das bedeutet: Sie landen in einerMüllverbrennungsanlage.Man muss sicherstellen, dass in denSammelbehältern keine gefährlichen chemischenReaktionen stattfinden können.So werde etwa trockene Pikrinsäure nichtmitgenommen, gibt Hartmann ein Beispiel.Denn diese Nitroverbindung kann sichschon durch Reibung, wie sie beim Öffnendes Verschlusses entsteht, selbst entzündenund verpuffen. Sie darf daher nur in wässrigerLösung transportiert werden.Problematisch wird es, wenn man nichtgenau weiß, was in einem unbeschriftetenBehälter aus alten Laborbeständen drin ist– Richtlinien für Aufbewahrung und Entsorgungwaren nämlich in den 1970er▲Foto: jensson / photocase12/201319

Hintergrundund 1980er Jahren weit weniger streng.„Bei Laborumzügen findet man schon malsolche alten Schätzchen“, berichtet Hartmann.Diese Bestände müssen zunächstin einem speziell gesicherten Gebäude aufdem Klinikgelände zwischengelagert werden.Mit dem Entsorger ist ein bestimmtesKontingent unbekannter Abfälle vereinbart,die pro Jahr unter strengen Sicherheitsbedingungenabgeholt werden können.„Wir bleiben also nicht darauf sitzen“,beruhigt Hartmann.Containments für die GentechnischenNicht nur chemische Abfälle müssenspeziell entsorgt werden. Wo biologischoder medizinisch geforscht wird, kommtman heutzutage kaum noch ohne gentechnischeArbeiten aus. Sobald man artfremdeDNA in einen Organismus einbringt, undsei es bloß ein Klonierungsvektor in E. coli,hat man schon einen GVO erschaffen unddas Gentechnikgesetz kommt zum Tragen.Solche Arbeiten dürfen nur in einemLabor durchgeführt werden, das einer dervier Sicherheitsstufen S1 bis S4 zugeordnetist. In S1-Laboren darf lediglich gentechnischmit Organismen gearbeitet werden,von denen nach heutigem Kenntnisstandkeine Gefahren für Mensch und Umweltausgehen. Ein Großteil der Grundlagenforschungan Fliegen oder Mäusen fällt indiese unproblematische Sicherheitsstufe.Sobald aber humanpathogene Krankheitserregerins Spiel kommen, müssen dieRäumlichkeiten mindestens als S2 zugelassensein. Am Kölner Uniklinikum gibtes sogar einen S3-Bereich. Hier ist gentechnischeArbeit mit Organismen erlaubt, dielaut Gentechnikgesetz ein „mäßiges Risikofür die menschliche Gesundheit oder dieUmwelt“ darstellen können. „Unser S3-Laborist in einem eigenen Containment, dasist ein Haus im Haus“, erklärt Hartmann.Ob S1 oder S3 – GVO-haltiger Abfallmuss in allen gentechnischen Laboren autoklaviertwerden, bevor er nach draußengelangt. Kein gentechnisch veränderterbetont Hartmann und erklärt, wie diesespeziellen Abfälle gehandhabt werden. „Injedem Patientenzimmer haben wir einenroten Behälter, in dem alle Materialiengesammelt werden, die Kontakt zum Patientenhatten. Wenn die voll sind oder derPatient entlassen oder verlegt wird, wirdder Behälter verschlossen und darf nichtmehr geöffnet werden.“Im Gegensatz zum Abfall aus den gentechnischenLaboren wird das infektiöseMaterial nicht im Klinikum inaktiviert,sondern von einem Entsorgungsunternehmenabgeholt. „Die gehen dann noch amselben Tag in die Verbrennung“, ergänztHartmann. Beim Umgang mit Patientenfallen ebenso wie im Labor zudem spitzeund scharfkantige Gegenständean, die entsorgt werden müssen,ohne dass sich jemand daranverletzen kann. Injektionsnadelnund Skalpelle werden daher indurchstichsichere Boxen gegeben– eben jene gelben Kisten,die auch in Forschungslaborengang und gäbe sind, um etwagebrauchte Glaspipetten oderzerbrochene Reagenzgläser zusammeln.Foto: Alexandra Falken / photocaseOrganismus darf das Labor lebend verlassen.Das Desinfizieren reicht nicht aus, fallstransgene Bakterien im Abfall enthaltensind. Die Organismen müssen immer durchHitze inaktiviert werden – eine Vorgabe,die bundesweit gilt und sich aus dem Gentechnikgesetzergibt.Infektiöses MaterialPotenziell gefährliche Organismen lauernnicht nur in Genlaboren, sondern imklinischen Betrieb vor allem dort, wo infektiösesMaterial von Patienten anfällt. „Wirsind ja in erster Linie ein Krankenhaus“,StrahlenschutzEine weitere Abfallsorte fälltunter Forschern der Life Sciencesvor allem im Isotopenlaboran: radioaktives Material. Beider Entsorgung sind Atomgesetzund Strahlenschutzverordnungzu beachten. Der MolekularbiologeCarsten Grötzinger forschtan der Berliner Charité und nutztradioaktive Isotope wie 125 I, umPeptide zu markieren und dieVorgänge an zellulären Membranenunter die Lupe zu nehmen.Er ist gleichzeitig Strahlenschutzbeauftragterund achtet darauf,dass mit dem radio aktiven Materialsorgsam umgegangen wird. Beispielsweisegibt es eine maximale Menge anstrahlenden Substanzen, die sein Institutpro Jahr bestellen und verarbeiten darf.„All das muss dokumentiert werden, undzwar so, dass nachvollzogen werden kann,wo die Radioaktivität bleibt“, so Grötzinger.Kein Becquerel darf verlorengehen,alles muss in den Protokollen auftauchen.Was als Abfall das Labor verlässt, ist ebenfallseinzutragen.Der strahlende Labormüll wird ebenfallsin speziellen Behältern gesammeltund von einem Dienstleister abgeholt, derdas Material – wie vom Atomgesetz vorge-2012/2013

Hintergrundschrieben – zu einer Landessammelstellefür radio aktive Abfälle transportiert. Dortlagern diese, bis sie abgeklungen sind oder– bei Isotopen mit langen Halbwertzeiten– bis irgendwann einmal ein Ort für dieEndlagerung gefunden wurde. RadioaktiveLösungen in den Abguss zu kippen isttabu, obwohl Grötzinger sicher ist, dasswohl nur eine geringe Gefahr von den inseinem Labor verwendeten Mengen ausginge,falls doch mal durch UnachtsamkeitFlüssigkeit im Waschbecken landen sollte.„Die Radioaktivität wird bei den Arbeitsschrittenso weit verdünnt, dass das kaumnoch messbar wäre“, meint er und fügthinzu: „Tatsächlich ist es aber keine wahnsinniggroße Herausforderung, ein paareinfache Regeln einzuhalten.“Institute, in denen größere Mengen anRadioaktivität anfallen, können mitunternoch strenger überwacht werden, weißGrötzinger. „Dort existieren teilweise auchZähler in den Abwasserrohren.“ NachlässigesArbeiten würde sofort registriert unddurch einen mehr oder weniger peinlichenAlarm öffentlich gemacht werden.AbwasserkontrolleOb radioaktiv, gentechnisch verändertoder chemisch problematisch – umsicherzustellen, dass die Spielregeln beimEntsorgen der Abfälle wirklich eingehaltenwerden, wird natürlich auch kontrolliert.Die Universität Hamburg hat hierfüreine Service-Abteilung, die die Instituteim Haus überwacht. Der Chemiker FrankMeyberg ist in diese Arbeit eingebunden.Er leitet die Zentrale Element-Analytikund analysiert chemische Verbindungenim Hinblick auf die darin enthaltenen Elemente.Dabei überwacht er auch das Abwasser,das in den chemischen Institutender Uni Hamburg anfällt. Denn was in denLaboren den Abfluss hinunter fließt, läuftüber eigene Abwasserstränge, die von denToilettenabwässern getrennt sind.Nun mag man sich fragen, wie objektivein Prüfer ans Werk geht, der sozusagenden eigenen Arbeitgeber überwachen soll.„Wir sind zur sogenannten Eigenüberwachungverpflichtet“, erläutert er die Ideedahinter, „gelegentlich kommt auch dieUmweltbehörde und entnimmt Proben.“Alle Werte, die Meyberg misst, werden andie Umweltbehörde weitergegeben. Währenddiese Behörde erst bei Überschreitungamtlicher Grenzwerte aktiv wird, orientiertsich Meyberg an viel niedrigeren Konzentrationen.„Die amtlichen Grenzwerteliegen teilweise im Bereich von Milligrammpro Liter, doch unsere eigenen Grenzwertesind schon im unteren Mikrogrammbereicherreicht“, erklärt er. „Diese Eigenüberwachungist im Grunde genommenein Frühwarnsystem.“Taucht ein chemisches Element in erhöhterKonzentration im Abwasser auf, sokontaktiert Meyberg das entsprechendeInstitut, um die Ursache zu finden. Meistgibt es ganz banale Erklärungen, etwawenn plötzlich größere Mengen Kupferim Wasser gemessen werden. „Wir habenKupferleitungen für das Trinkwasser. Stehtdas Wasser längere Zeit und wird danngezapft, können auch schon mal zweioder drei Milligramm pro Liter erreichtwerden“, klärt Meyberg die gelegentlicheÜberschreitung dieses Eigenwertes auf.Ein Handlungsbedarf ergebe sich darausaber nicht. „Wir wissen ja dann, woranes liegt.“ An eine Überschreitung einesamtlichen Grenzwertes, wie sie auch dieUmweltbehörde auf den Plan riefe, kannsich Meyberg nicht erinnern. „Das kommtpraktisch nicht vor“, versichert er.Um das Abwasser sauber zu halten,schreibt die Uni Hamburg den Institutenbesonders strenge Regeln vor. SelbstEssigsäure oder Ethanol müssen separatgesammelt werden. „Zuhause dürfenSie Schnaps ins Spülbecken kippen, hiernicht“, bringt es Meyberg auf den Punkt.Stattdessen sind alle Substanzen, die fürchemische Experimente verwendet werden,als Sondermüll zu betrachten. Selbstein Lebensmittel, das analysiert wird, zähledazu. „Sobald ein Lebensmittel ins Laborkommt, muss es als Untersuchungsmaterialgekennzeichnet werden und ist dann wieeine Chemikalie zu entsorgen.“Der AutoklavenprüferAuch Andreas Friemann kontrolliertdie Einhaltung bestimmter Richtlinien,allerdings von behördlicher Seite aus. Erarbeitet für die Bezirksregierung Köln undüberwacht dort gentechnische Anlagen.„Ich schau mir an, ob auch umgesetztist, was das Gentechnik-Recht verlangt“,schildert Friemann seine Arbeit bei Begehungenvor Ort. Dabei hat er vor allemden Autoklaven im Blick und nimmt dieentsprechenden Dokumente unter dieLupe. Aus diesen muss hervorgehen, dassder Autoklav regelmäßig gewartet wurde.Friemann ergänzt: „Darüber hinaus gibt esdie Verpflichtung, dass die Nutzer in halbjährigenZyklen mit Bioindikatoren testenmüssen, ob das Gerät noch funktioniert.Auch das wird anhand der Dokumenteüberprüft.“Doch ist mit der Durchsicht einigerSchriftstücke schon sichergestellt, dassauch wirklich keine Agarplatten mit▲Ready-to-useReagenzien ...... undCHEMIKALIENfür jeden undden speziellen Bedarf!Direkt und kostenfrei bestellenunter 0800/5699 000oderbestellungen@carlroth.deoderwww.carlroth.deLaborbedarf - Life Science - ChemikalienCarl Roth GmbH + Co. KGSchoemperlenstraße 3-5 - 76185 KarlsruheTel: 0721/5606 0 - Fax: 0721/5606 149info@carlroth.de - www.carlroth.de12/201321

Hintergrundlebenden transgenen Bakterien oder sogargefährlichen Viren in den Hausmüll geratensind? Stichproben aus dem Mülleimerentnimmt Friemann jedenfalls nicht undhält diesen Schritt auch nicht für zielführendoder praktikabel. Denn zu diesenProben müsste man dann ja eigene Kulturenwachsen lassen, die dann analysiertwerden müssten. Die Dokumente im Laborseien aussagekräftiger. „Natürlich stehenwir nicht 24 Stunden daneben“, räumtFriemann ein, „aber wir finden auch keineHinweise darauf, dass seitens des Nutzersein Interesse besteht, die vorhandenen Gerätenicht zu verwenden.“Außerdem werde der Indikatortestfotografisch dokumentiert. Nur wenn derAutoklav die vorgeschriebene Temperaturlange genug aufrechthält, nimmt die ProbeAerosole könnten sonst Gefahren für dieMitarbeiter entstehen, wenn man die Gefäßedurch das Labor trägt. Daher wird derMüll in Tüten oder Behälter gegeben, dieverschlossen zum Autoklaven transportiertwerden. „Ein Autoklav funktioniert abermit heißem Dampf, der zum Autoklaviergutgelangen muss“, so Friemann. Nur dann seisichergestellt, dass eine Temperatur vonmindestens 121 °C zwanzig Minuten langaufrechterhalten werden könne. Bei luftdichterVerpackung ist genau das aber nichtmehr gewährleistet. Natürlich sei es keineLösung, die Tüten vor dem Autoklavierenwieder aufzuschneiden – neben dem Verletzungsrisikokönnten dadurch ja die Aerosolefreigesetzt werden, die man geradevermeiden will. „Der sicher verpackte Müllmuss sich in irgendeiner Weise von selbstsie noch so geringfügig, ausgeräumt werden.Das betroffene Institut hat dann einenschriftlichen Bericht über die Verbesserungsmaßnahmenabzuliefern. Andernfallsdrohen ordnungsbehördliche Maßnahmen,bis hin zur Schließung des Labors. „Es hatsich aber noch nie jemand so quergestellt,dass das notwendig gewesen wäre“, lobtFriemann. Alles in allem seien die Anforderungenan gentechnische Anlagen gutumgesetzt, so sein Eindruck.Was schließlich mit dem autoklaviertenMüll geschieht, entzieht sich Friemanns Zuständigkeitsbereich.„Das fällt dann nichtmehr unter das Gentechnikgesetz.“ Trotzdem,so betont er, könnten andere Richtliniengreifen, die eine gesonderte Entsorgungverlangen, etwa wenn noch problematischeChemikalien enthalten sind.Foto: andreafleischer / photocasedie charakteristische Färbung an. Der Laborleiterkann den Test also nicht einfachbestätigen, indem er bloß einen Punkt ineiner Liste abhakt.Manchmal stößt Friemann bei seinenKontrollen auch auf kleinere Mängel. Meistseien es Bedienfehler, bei denen am AutoklavenFeststoff- mit Flüssigkeitsprogrammenverwechselt würden. „Ein Problem, dasuns regelmäßig beschäftigt, ist die Verpackungdes Mülls“, so Hartmann. Denn dort,wo unter speziell entlüfteten Werkbänkengearbeitet und mit infektiösem Materialhantiert wird, dürfen Abfälle nicht einfachoffen in Sammelbehältern landen. Durchöffnen“, erklärt Friemann. Dafür gebe estechnische Lösungen, etwa Tüten, die beihohen Temperaturen schmelzen oder Sterilboxen,deren Verschlüsse sich unter denDruckverhältnissen im Autoklaven öffnen.Wirklich gravierende Risiken fürMensch und Umwelt sieht Friemann abertrotz kleinerer Bedienfehler nicht. Die Temperaturenund Zeiten seien so gewählt, dassselbst hitzestabile Organismen praktischvollständig abgetötet würden. Eine leichtverringerte Temperatur am Material stelledaher trotzdem sicher, dass keine GVOsmehr lebend aus dem Autoklaven kämen.Trotzdem müssen entdeckte Mängel, seienLaborabfall ist nicht gleich Laborabfallund beschäftigt auch bei der Überwachungverschiedene Abteilungen einer Umweltbehördeoder Bezirksregierung.Die gute Nachricht: Seit den 1980erJahren hat sich viel getan in punkto Umweltbewusstsein.Einige Regelungen zurSondermüllentsorgung sind strenger als sieeigentlich sein müssten, um Risiken zu minimieren.Am ehesten entstehen Gefahrenaber ohnehin direkt für die Mitarbeiter imLabor. Die sollten daher im eigenen Interessedarauf achten, gewissenhaft mit denAbfällen umzugehen.Mario Rembold2212/2013

Lieber Weihnachtsmann! Ich habein den letzten Jahren wirklich versucht,Dich zu erreichen. Ich habe Dir sogarschon geschrieben, hier, in diesemJournal! Liest Du das etwa nicht? Es istwieder Dezember, die Diskussion überdie Weihnachtsfeier in vollem Gangeund was das Schlimmste an der ganzenSache ist: Unser Labor ist eine Schokoladen-freieZone… Wo waren denn nundie Adventskalender für die Labormitarbeiter?Wenigstens die für die TAshättest Du vorbeibringen können. Oderhast Du meine E-Mail nicht bekommen?Wäre Facebook oder Twitter bessergewesen? Oder ist dafür das Christkindzuständig? Ich starte jetzt einen letztenVersuch, Dir meine Wünsche zu übermitteln!Fünf letzte WünscheFalls mein Wunschzettel in demBerg von anderen Wunschzetteln unterging:Ich hatte mir gewünscht, dassgrößere Versuche ohne Komplikationenverlaufen sollten. Dieses doofe Rohr,das oberhalb der Deckenverkleidung direktüber meinem Arbeitsplatz verläuft,ist aber trotzdem an der Abzweigungundicht geworden und die ganze Soßeist über meinen Versuchsansatz gelaufen.Zu Punkt zwei auf meiner Wunschlistewill ich mich nicht weiter äußern –ich habe mich damit abgefunden, in dereinzigen Abteilung des Universums zuarbeiten, in der es noch Filterkaffee gibt.Apropos: Hast Du eigentlich die Sachemit dem Wichteln erfunden? Wennnicht – wer war es dann? Und warummuss ausgerechnet ich dem Chef waswichteln?? Hast Du von ihm vielleichtauch einen Wunschzettel vorliegen undkannst mir einen Tipp geben? Kanndenn nicht mal was glatt laufen?Stand auf meinem letzten Wunschzettelnicht auch was zum Thema „dieletzten Minuten vor Feierabend“? Ichhatte mir doch gewünscht, dass diese12/2013Erlebnisse einer TA (79)OffenerBriefSerieheilig gesprochen werden und unantastbarsein sollten. Vielleicht solltenwir beide uns mal persönlich treffen,vielleicht funktioniert ja dann auch dieKommunikation besser? Wenn das mitder Heiligsprechung klappen würde,darfst Du gerne die Punkte Urlaubstage,Überstunden und Parkplatzsituationstreichen – die ich für mich ohnehinschon abgehakt habe. Ist wahrscheinlicheh‘ kein Vergnügen, sich mit denirdischen Verwaltungsstellen anzulegen,oder?Um noch mal auf die Sache mit denAdventskalendern und der Schokoladeam Arbeitsplatz zurückzukommen: SeitJahren sieht es hier damit sehr schlechtaus (dabei bin ich immer davon ausgegangen,dass auch Vertreter Laborjournallesen). Kannst Du da nächstes Jahrbitte etwas nachhelfen? Danke!Ach ja, und einen Wunsch hätteich da doch noch: Ich bräuchte einegrüne ready-to-use-Lampe. Irgendwieverstehen sich die alte Lampe und ichuns nicht so gut. Und wenn Du dann beiuns im Labor vorbeikommst, wie wärees denn mit dem 19.12.? Da haben wirnämlich Weihnachtsfeier und ich bin fürdas Rahmenprogramm zuständig. Daswäre doch echt ne super Sache, wennDu da persönlich auftauchen würdest,dann müsste ich schon niemandenüberreden, die Wichtelgeschenke ausdem Sack zu zaubern. Und könntestDu dann gleich noch zwei Engelchenmitbringen, die sich um unseren Kaffeeraumkümmern? Die haben dochwährend des restlichen Jahres ehdienstfrei, oder? Die dürften sich ganzentspannt bei uns niederlassen undimmer laut husten, sobald jemand dasletzte Stück Kuchen vom Teller nimmtund diesen nicht postwendend spült.Das wäre es erstmal, wir sehenuns also bald (siehe Plan in der letztenE-Mail). Wir freuen uns! Bis dahin eineruhige Vorweihnachtszeit!Annette Tietz23V I R A L P R O D U C T SRetroNectin ®the non-toxic alternativeto Polybrene ®Too many dead cellsafter transduction?RetroNectin can helpincrease the proportion ofviable cells and thereforeimprove your gene transferefficiency.• Increases retroviral andlentiviral transductionefficiency• Improves your successwith difficult-to-infectcellsGMP-gradeversionavailableUsing gentle reagentsto avoid harming yourprecious cells.www.clontech.comTakara Bio Europetech@takara-clontech.eu • orders@takara-clontech.euPhone: +33.(0)1 3904 6880 • Toll free tel: Austria: 0800 296 141Germany: 0800 182 5178 • Switzerland: 0800 563 629UK: 0808 234 8063For Research Use Only. Not for use in diagnostic or therapeutic procedures. Notfor resale. Clontech, the Clontech logo and all other trademarks are the property ofClontech Laboratories, Inc. unless noted otherwise. ©2013 Clontech Laboratories, Inc.

Foto: Robert Kneschke / FotoliaSERIEAnsichten eines Profs (81)QualitätssicherungsmittelDie Qualitätssicherungsmittel sind etwasanderes als der Qualitätspakt Lehre (denhatten wir schon) und als die QualitätsoffensiveLehrerbildung. Die Qualitätssicherungsmittelsind aber das Gleiche wie dieQualitätsverbesserungsmittel. Was in BWals Qualitätssicherungsmittel nur den StatusQuo hält, soll in NRW als Qualitätsverbesserungsmittelbesser machen. Funktioniertdas? Um das beantworten zu können,müssen wir schauen, was das eigentlich fürGeld ist.Einst gab es Geld für die Betreuer derStudenten in Praktika. Das überwies dasLand der Uni. Die Uni schrieb eine den Praktikaangepasste Geldmenge auf einem Kontodes Instituts gut. Daraus konnten wir dieHiWis bezahlen. Damit mussten wir dafürsorgen, dass neben den frischen Studentenjemand aufpasste, dass Plus- und Minus-Poleim Gelkasten wenigstens ungefähr richtigeingesteckt wurden.Dann sammelte die Uni auf Befehl desLandes Studiengebühren von den Studentenein. Das vorherige ‚normale’ Geld kürztedas Land der Uni in Höhe der Studiengebührenund kassierte es ein für ...? Mit denStudiengebühren begann die erste Phaseder bürokratischen Verkomplizierung. Wirbekamen nur einen Teil davon direkt zugewiesen.Der andere Teil blieb im Hinterhalt,in einem Pool. Davon durften wir Teile beantragen,falls wir wieder so viele HiWis benötigtenwie vor der Verbesserung der Lehredurch die Gebühren. Inzwischen hatte dieZahl der frischen Studenten zugenommen,für unverbesserte Lehre hätten wir schonAxel Brennickesitzt auf dem Lehrstuhlfür Molekulare Botanikder Uni Ulm und bekommtso einiges mitvon Wahn und Witzdes Lebens und Arbeitensan den Universitäten.Für Laborjournalschreibt er es auf.mehr HiWis bezahlen müssen. Jedes Jahrlungern mehr neue Studenten herum undmehr Anfänger wollen praktische Laborarbeitlernen und üben.Jetzt schaffte das Land die Studiengebührenwieder ab und es kamen nochmehr Studenten. Um diese mindestens sogut ausbilden zu können wie früher, ersetztdas Land der Uni die fehlenden Studiengebühren.Theoretisch voll, real nur zu einemTeil. Schließlich muss die Regierung desLandes vier neue Regierungs-Direktorenfinanzieren, die vorher nicht notwendigwaren, aber ganz viel Geld kosten.Das war die Gelegenheit, Phase zwei derBürokratisierung einzuleiten. Den Ersatzder Studiengebühren überweist das Landnicht einfach der Uni in den Funktionshaushaltfür die Lehre, das wäre zu einfach.Das Land nennt das Ersatzgeld großspurig„Qualitätssicherungsmittel“ und behält eserst einmal. Nur auf Antrag der Uni transferiertdas Land eine Kostenerstattung andie Uni. Damit die Uni weiß, was sie imAntrag sagen soll, müssen wir einen Antragan die Uni stellen. Damit nicht jederanträgt, dürfen das nur die Studiendekane.Damit die wissen, was sie schreiben sollen,müssen die Institute einen Antrag an dieStudiendekane schreiben. Zuerst als ÜbersichtAnträge für den voraussichtlichenBedarf im kommenden Jahr. Also bei mehrStudentenneulingen wohl insgesamt mehrBetreuungsgeld. Das geht aber nicht, es sindzur Qualitätssicherung ja nicht mehr Mittelvom Land da als vorher.Die Anträge der Institute an die Studiendekanewerden in der Studienkommissiondes jeweiligen Faches stundenlang diskutiert.Und geändert. Und verbessert. Undangepasst an die Geldmenge, die vielleichtda ist. Die Anträge der Studiendekane andie Uni werden in Senat und/oder Präsidiumoder Rektorat der Uni diskutiert. Undgeändert. Und verbessert. Und angepasstan die erhoffte Geldmenge. Die Anträgeder Uni an die Regierung des Landes werdenvermutlich auch dort von jemandemdiskutiert. Und geändert. Und verbessert.Und angepasst an die Geldmenge, die dieLandesregierung nicht für die Erhöhungder eigenen Diäten braucht.„Den Ersatz der Studiengebühren überweist das Land nichteinfach der Uni in den Funktionshaushalt für die Lehre. Das Landnennt das Ersatzgeld ‚Qualitätssicherungsmittel‘ und behält es.“Irgendwie findet die Lehre für die jungenStudenten statt. Natürlich wird das Betreuungsverhältnisweiter schlechter, nichtnur wie seit 40 Jahren kontinuierlich zwischenStudenten und Professoren, sondernauch zwischen Studenten und HiWis. Voneiner Sicherung der Qualität kann eigentlichkeine Rede sein. Qualitätssicherungsmittelverkommen zum Euphemismus, aberdas ist wohl nur so durchsetzbar in der Politikder Lobbyisten. Ebenso sind die großspuriggnädig mit dem Ministerium vereinbartenFünfjahrespläne zu verstehen. Unterdem Deckmäntelchen Planungssicherheitwerden Kürzungen ergeben hingenommen– man kann ja froh sein, wenn es nicht nochweniger wird.Zu Ihrer Erbauung, zum Beleg für meinebisherigen Unterstellungen und für weitereDetails ein paar kleine Zitate aus den Anleitungeneiniger Unis zum „Untergang“ mitden Qualitätssicherungs- bzw. Qualitätsverbesserungsmitteln.Die RWTH Aachen in NRW definiertden politischen Hintergedanken bei diesenGeldern, die „... seitens des Landes an dieHochschulen in Nordrhein-Westfalen fließen.Diese Qualitätsverbesserungsmittel,sogenannte Studienbeitragsersatzmittel, ...müssen zweckgebunden für die Verbesserungder Qualität von Studium und Lehreverwendet werden.“ Die Qualitätsverbesserungsmittelsind ganz klar kein zusätzlichesGeld für die Unis, sondern ersetzen nur die2412/2013

SerieStudiengebühren. Ist das nicht typisch: Wirsollen die Qualität verbessern, aber es darfnicht mehr kosten. So wurde uns am Anfangder U-Bahnhof Stuttgart 21 auch verkauft:Der sollte uns keine Steuergelder kosten,weil die Grundstücke über der Erde die Kostenlocker reinbringen ...„So verteilt die RWTH Aachen weiterhindie Gelder im Vorgriff auf die voraussichtlichenEinnahmen, so dass eine frühzeitigePlanung und Umsetzung der Maßnahmenerfolgen kann. 50 Prozent erhalten dieFakultäten für eigene Initiativen, 25 Prozentfließen antragsbezogen ebenfalls indie Fakultäten und 25 Prozent verausgabtdie Hochschule zentral für übergreifendeMaßnahmen.“ Das mit dem Vorgriff kennenwir ja, Geld kommt nie rechtzeitig, fürdie Sommersemester gibt es Mittel für diePraktika nie vor Juli, das war schon immerso. Da wird im Resultat sicher auf Antraggenauso auf die Fakultäten verteilt wie ohneAntrag ... – Hauptsache es gibt ein bisschenmehr Bürokratie. Und mehr Kontrolle. Undnoch mehr Verwalter, Kommissionäre undGremier:„Mit Einführung der Qualitätsverbesserungsmittelist an die Stelle des Prüfgremiumsdie Kommission zur Qualitätsverbesserungin Lehre und Studium getreten. ... DiePrüfung der Rechenschaftsberichte obliegtwie bisher dieser Qualitätsverbesserungskommission,kurz QVK. Darüber hinaus gibtsie ein Votum zu den Fortschrittsberichtenab, die in zweijährigem Turnus über dieMaßnahmen und deren Erfolge dem Ministeriumvorgelegt werden müssen.“An meiner Uni gibt es keine so tolle Qualitätsverbesserungskommission,kurz QVK.Aber wir haben dafür extra eine Stabsstelle!Ätsch! Die Stabsstelle „Qualitätsentwicklung,Berichtswesen und Revision“. Die istviel ehrlicher und sieht ein, dass ohne Geldkaum eine Verbesserung möglich ist, siesichert und entwickelt: „Die Stabsstelle istServiceeinrichtung für das Präsidium unddie Fakultäten in Fragen der Qualitätssicherungund Qualitätsentwicklung.“ Undschreibt sich offen die Funktion als „Serviceeinrichtung“auf die Fahne – das ist wirklichselten in solch verwaltenden Stellen undEinrichtungen! Großes Lob!Schauen wir aus dem armen NRW indas Musterländle, das endlich auch dieStudiengebühren abgeschafft hat und jetztwieder einführen will. Zumindest für Ausländer.Ob die Bayern dazu zählen, wennwir dort bald auf A7 und A8 den Weg zumOktoberfest zahlen müssen? In BW gibt esdie Hochschule Albstadt-Sigmaringen, gegründet1971, die genauso verfährt: „AmEnde eines Haushaltsjahres wird eine Prognosefür die zu erwartenden Einnahmenaus Qualitätssicherungsmittel (kurz QSM)erstellt. Anhand dieser Prognose werden dieQualitätssicherungsmittel vom Rektorat auffachübergreifende Maßnahmen und auf dieFakultäten verteilt.“Zur Abwechslung jetzt mal ein vernünftigerTeil – hört sich kompliziert an, aber„Qualitätssicherungsmittelreserven proportional nach Leistungoder Mitarbeitern oder gar als Kopfgeld nach Studentenzahleinfach anzuweisen – das geht gar nicht.“immerhin für uns Bürokratie-arm. „DasPräsidium weist den Fakultäten 72 % dertatsächlich eingenommenen Qualitätssicherungsmittelzur eigenverantwortlichenVerwendung für die Durchführung fakultätsbezogenerdezentraler Maßnahmenzu. Der Anteil jeder Fakultät am gesamtenden Fakultäten zugewiesenen Betragnach Satz 1 bestimmt sich am Anteil einerFakultät an den Gesamtstudierenden derStudiengänge in einem grundständigenStudiengang oder konsekutiven Masterstudiengang.Bei Studiengängen, die vonverschiedenen Fakultäten getragene, eigenständigeFächer beinhalten (z.B. Lehramt),erfolgt die Zurechnung der Studierendenauf die Fakultäten anteilig. Verteilungsschlüsselfür die Zuweisung der Mittel andie Fakultäten ist die Statistik 5 „Studienfachbelegungnach Abschlussziel und Fachsemester(Fallstatistik)“ der Studierendenstatistikder Universität Ulm. Dabei wird fürjede Fakultät die Anzahl der Studierendenmit dem angestrebten Abschluss Lehramtmit dem Quotienten 0,5 und die Anzahlder Studierenden mit dem angestrebtenAbschluss Bachelor, konsekutiver Master,Diplom oder Staatsexamen Humanmedizin/Zahnmedizinmit dem Quotienten 1,0multipliziert (Gesamtsumme der Studierendender Fakultät). Die Ergebnisse werdenaddiert und bilden die Gesamtsumme derStudierenden an der gesamten Universität,von welcher pro Fakultät jeweils der prozentualeAnteil an diesen Gesamtstudierendenerrechnet wird. Nach diesem prozentualenAnteil werden die Mittel auf dieFakultäten verteilt. Bei der Berechnung derzuzuweisenden Mittel bei der Verteilungauf die Studienkommissionen innerhalbeiner Fakultät sind die Grundsätze in Satz2 - 7 zugrunde zu legen.“Der traurige Rest verlangt von uns allerdingshöchste Qualität an bürokratischemFeingefühl und Engagement: „ ... 18 % dereingenommenen Qualitätssicherungsmittelstehen fakultätsübergreifend für Durchführungzentraler Maßnahmen zur Verfügung... 10 % der eingenommenen Qualitätssicherungsmittelgehen in einen Qualitätssicherungsausgleichsfond,der unter denStudienkommissionen der Fakultäten zureigenverantwortlichen Verwendung undim Einvernehmen mit den Studierendenverteilt wird und insbesondere dem Abbauvon Überlast in einzelnen Studiengängenoder der Verbesserung der Betreuungsrelationenin diesen Studiengängen dienen soll.Über den Anteil jeder Studienkommissionan diesem Fond entscheidet der Arbeitskreisim Einvernehmen mit den Studierenden aufVorschlag des Präsidiums.“Und hier noch ein letztes Bisschen:„(1) Die Evaluation fakultätsübergreifenderMaßnahmen, insbesondere dieEvaluationskriterien regelt der ArbeitskreisQualitätssicherungsmittel und führt dieEvaluation durch. Er legt jeder fakultätsübergreifendenMaßnahme zur Weiterleitungan das Präsidium seine Bewertung bei;die Studierenden des Arbeitskreises unddie Studierenden im Senatsausschuss Lehregeben darüber hinaus ein Votum ab, das derBewertung des Arbeitskreises anzufügenist. [...](2) Die Evaluation fakultätsbezogenerMaßnahmen regelt der jeweils zuständigeFakultätsvorstand unter Beteiligung derStudienkommissionen. Jeder Maßnahmemuss an die Fakultätsvorstände ein gesondertesVotum der Studierenden der Studienkommissionenüber die Bewertung derMaßnahme beigefügt werden.(3) Absatz 1 und Absatz 2 gelten nichtfür einmalige Maßnahmen sowie für Maßnahmenbis zu 20.000 €; hier genügt einKurzbericht des Vorschlagenden, der denwiederholten Vorschlägen für das Präsidiumbeigefügt wird.“Es lebe die Kontrolle! Wer weiß, aufwas für abstruse Ideen wir Hochschullehrersonst kämen. Hauptsache Papierfutterfür die Bürokratie, ob getarnt als Antragoder Vorschlag oder gnädig als Kurzbericht:Qualitätssicherungsmittelreserven oder irgendwelcheanderen politisch opportun getauftenGelder proportional nach Leistungoder Mitarbeitern oder gar als Kopfgeldnach Studentenzahl einfach anzuweisen– das geht gar nicht. Was sollen denn dievielen Leute in den Verwaltungen bloßsonst machen? Und wo sollen wir sonst herumsitzen?Wir würden uns womöglich denganzen Tag unkontrolliert mit Forschungund Lehre vergnügen.12/201325

Journal-ClubJournal-TickerJosef Käs, Physik der Weichen Materie,Uni Leipzig, und sein Team zeigten,dass Zellen ohne das Zytoskelett-ProteinKeratin leichter aus ihren Positionenim Zellverband ausbrechen undvermutlich auch Metastasen bilden(PNAS 2013, 110(46):18507-12).Maarten Koornneef und seineKollegen vom MPI für Pflanzenzüchtungsforschungin Köln fanden, dassArabidopsis-Pflanzen mit mutiertemGibberellin nur halb so hoch werdenwie ihre Artgenossen. DasselbeGA20ox1-Allel war in der „GrünenRevolution“ der 1960er Jahre verantwortlichfür die kurzen und dadurchstabileren Reis- und Gerstensorten.(PNAS 2013, 110(39):15818-23)Wissenschaftler von HZI Braunschweigund MH Hannover um Petra Derschentdeckten, dass der cytotoxic necrotizingfactor (CNFy) durch Yersiniapseudotuberculosis verursachteMagen-Darm-Erkrankungen erst sorichtig gefährlich macht (PLoS Pathog2013, 9(11):e1003746).Spinnenseide ist ein faszinierendesMaterial – leicht, dehnbar und dabeiextrem reißfest. Hannes Neuweilerund sein Team am Biozentrum derUni Würzburg beeindruckt vor allemdie Geschwindigkeit, mit der Spinnenihre Seide produzieren. Sie zeigten,dass dafür der N-terminale Abschnitteines Seidenproteins verantwortlichzeichnet, der die Proteine 1000-malschneller miteinander verbindet, als esbei anderen Protein-Protein-Wechselwirkungender Fall ist. (Nat Commun2013, 4:2815)Mäuse sind auch nur Menschen undleiden wie diese unter den Folgeneines Nikotin-Entzugs. Rubing Zhao-Shea und seine Kollegen von der Universityof Massachusetts identifizierteneine Gruppe von GABA-ausschüttendenNervenzellen im interpeduncularenNukleus, die bei süchtigen Mäusendicht mit Nikotin-Rezeptoren besetztsind und offenbar die körperlichen Entzugserscheinungenauslösen – Kratzen,Schütteln, Zittern und Nervosität.(Curr Biol, 13.11.2013 online vorabveröffentlicht)LWPhänotypische PlastizitätKuriose WurmmäulerUnterschiedliche Essgewohnheiten,je nachdem, wo man aufgewachsen ist,sind uns nicht fremd. So essen mongolischeNomaden gerne Murmeltierfleisch,Inuit haben viel Robbe auf dem Speiseplan,bei den Massai stärkt man sich mitRinderblut, Japaner haben sich auf Fischmit Reis spezialisiert. Von den Vegetariernmal ganz abgesehen. Bei aller Verschiedenheitgehen Menschen jedoch nicht soweit, ihr Gebiss oder gar ihre Mundforman ihre Nahrung anzupassen – inklusive derReißzähne für Wildliebhaber und großerMahlzähne für Grünzeugfans. Ganz andersder Fadenwurm Pristionchus pacificus. Ausseinen Larven entwickeln sich entwederbreitmäulige Jäger oder schmallipige Bakterienschlürfer– je nachdem, in welcherUmgebung sie schlüpfen.Ein Team um Ralf J. Sommer, Direktorder Evolutionsbiologie am TübingerMax-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie,identifizierte ein Gen, das wie einSchalter darüber entscheidet, wovon sichder kleine Wurm künftig ernähren wird(Cell 2013, 155(4):922-33). SommersMitarbeiter Erik Ragsdale, ManuelaMüller und Christian Rödelspergeruntersuchten mutierte Wurmlinien, dieunabhängig von den Umweltbedingungenausschließlich Würmer mit langen, schmalenMündern hervorbrachten, und in denendasselbe Gen, nämlich eud-1, inaktiviertwar. eud-1 kodiert für eine Sulfatase, dievor allem in Nervenzellen aktiv ist und dortmöglicherweise die Eigenschaften hormonellerBotenstoffe beeinflusst. Brachten dieForscher zusätzliche Kopien von eud-1 inPristionchus ein, beobachteten sie den gegenteiligenEffekt: Fast alle dieser transgenenWürmer entwickelten die breite Mundformmit dem charakteristischen Zahn.Darüber wie Gene und Umwelt beisolch phänotypischer Plastizität zusammenwirken,scheiden sich die Geister. MancheWissenschaftler, wie die US-amerikanischeBiologin Mary-Jane West-Eberhard,Emerita am Smithsonian Tropical ResearchInstitute (STRI) in Panama, glauben, dassdie Umwelt hier nicht nur eine Auswahlzwischen genetisch verschiedenen Variantentrifft, wie es schon Darwin formulierte,sondern dass die Umwelt auch direkt aufdie Entstehung neuer stammesgeschichtlicherMerkmale einwirken könne. Eindurch die Umwelt derart voreingestelltesMerkmal wie die Mundhöhlenform könnedemnach genetisch dauerhaft fixiert werden.Die Entdeckung der Tübinger Evolutionsbiologenpasst zu dieser Hypothese.Unterirdische LandwirtschaftMufflige BauernFotos: AG Sommer, MPI-EB TübingenPristionchus‘ alternative Mundformen:eurystomatös (li.) und stenostomatös (re.).Menschen und Ameisen teilen sich nebenLebensraum, Ernte und der Fähigkeit,sich an neue Umweltbedingungen anzupassen,auch eine gewisse Vorliebe für Pilze.Überraschenderweise haben wir mitebendiesen Pilzen ebenfalls etwas gemeinsam:sie betreiben wie wir Landwirtschaft.Schweizer Forscher um Pilar Junier vonder Uni Neuchâtel fanden heraus, dassSchlauchpilze der Art Morchella crassipesBodenbakterien anbauen: Während siemit den oberirdischen Fruchtkörpern (Ascokarp)menschliche Pilzsammler erfreuen,verbreiten sie über ihr unterirdischesHyphen-Geflecht (Myzel) ihre Haustiere,Pseudomonas putida, füttern sie mit Exsudatenaus Eigenproduktion – und lagern sieschließlich in Kohlenstoffdepots (Sklerotien).Diese sind für sie überlebenswichtig,da ihnen wie vielen Mykorrhizapilzen dieEnzyme für den Abbau komplexer Kohlenhydratefehlen.Dass beide Arten von dieser Partnerschaftprofitieren, zeigten die Mikrobiologenmit Hilfe von radioaktiv markiertemKohlenstoff: Sie versorgten Morchella mit13 C, welches diese alsbald mit Pseudomonasteilte. Wenn sie umgekehrt die Pilzhyphenmit 13 C-gemästeten Bakterien in Kontaktbrachten, tauchte nach einigen Tagenebendieses 13 C in den Sklerotien auf. Esfand also ein Stofffluss zwischen den beidenOrganismen statt (Proc Biol Sci 2013,280(1773):2013-42). Lara Winckler2612/2013

JOURNAL-CLUBSchöne BiologieWirkt,wirkt nicht,...Alles, was wir in flüssiger oder festerForm zu uns nehmen, wirkt auf unserWohlbefinden – uralter Hut. Auch dassgewisse Nahrungsmittel ganz spezifischeWirkungen haben, weiß man seitEwigkeiten. Allerdings: Wie, wo undauf welche Weise sie ihre jeweiligenWirkungen entfalten – dies entziehtsich immer wieder hartnäckig unserenEnthüllungsversuchen.Ein schönes Beispiel für das ganzeDilemma solcher Untersuchungenlieferte vor einiger Zeit der Grüne Tee.Dutzende epidemiologische Studienhatten versucht zu ergründen, obdas grüne Gebräu die Tumorbildungeindämmt oder nicht: einige sahenHemmeffekte, andere nicht – und wiederandere gar eine Tumor-förderndeWirkung (Nutr. Cancer, Vol. 31: 151-9).Immerhin beobachteten paralleleinige Kollegen, dass das Haupt-Polyphenoldes Grünen Tees, Epigallocatechin-3-Gallat(EGCG), die Urokinaseblockiert (Nature, Vol. 387: 561). Dieswar damals durchaus spektakulär, dadas proteolytische Enzym in vielenKrebszellen überexprimiert wird undsynthetische Urokinase-Hemmer bereitseinige Mäuse-Tumoren zum Schmelzengebracht hatten. Dumm nur, dass dieermittelte EGCG-Hemmkurve übersetztbedeutete, dass man am Tag etwa10.000 Tassen Grünen Tees trinkenmusste, um wirksame EGCG-Konzentrationenim Blut zu haben.Seitdem folgen die „Grüntee-Onkologen“hauptsächlich der Beobachtung,dass EGCG offenbar die Neubildungvon Blutgefäßen (Angiogenese) inTumoren hemmt (Nature, Vol. 398:381). Dies sogar bereits in annäherndphysiologischen Konzentrationen. Aberwie genau das Polyphenol das machensoll, liegt weiterhin im Dunkeln.In diesem Jahr sind nun auffälligviele Studien zur vermeintlich gesundheitsförderndenWirkung derGroßfrüchtigen Moosbeere (Vaccinium12/2013macrocarpon; englisch „Cranberry“)erschienen – insgesamt knapp hundert.Wieder war es das typische Muster:Seit langer Zeit gab man die Beeren als„bewährtes Hausmittel“ bei einem bestimmtenLeiden – hier Harnwegsinfekte,insbesondere bei Frauen – und nunwollten Forscher klären, ob sie tatsächlichund, wenn ja, wie sie helfen.Wieder bestätigten einige Studiendie Infekt-hemmende Wirkung derMoosbeeren, während andere sie widerlegten.Und parallel wurden diverseHypothesen zu potentiellen Wirkungsmechanismenuntersucht:➤ dass die Beeren-Säure die Erregertötet;➤ dass gewisse Beeren-Bestandteiledie Beweglichkeit der Bakterienlähmen;➤ dass deren Anheftung an dasHarnwegs-Epithel unterbunden wird;➤ dass bestimmte Beeren-Substanzendie Virulenzfaktoren der Bakterien inSchach halten.All diese Studien samt ihrer zumTeil vermeintlich positiven Ergebnisseerhielten jedoch vor kurzem einenherben Dämpfer. Eine groß angelegteMeta-Auswertung einer ganzen Reihevon Cranberry-Studien kam am Ende zudem Schluss, dass man mit Darreichungenvon Moosbeer-Produkten aller Artkeinerlei Abschwächung von Harnwegs-Infektionenerreiche (Evid. BasedMed., Vol. 18(5): 181-2). Und wo nichtswirkt, macht es logischerweise wenigSinn zu schauen, welche Inhaltsstoffeauf welche Weise genau wirken.Vielleicht widmen sich nicht zuletztaus diesem Grund einige Beerenforscherneuerdings der mutmaßlichBlutdruck- und Blutzucker-senkendenWirkung von Moosbeeren (Nutr. Res.,Vol. 33(1): 41-9). Schließlich sind inzwischenauch einige Grüntee-Forscher aufdessen potentiell Alzheimer-ausbremsendeWirkung umgeschwenkt.raLF neUMann27DNA & RNAAufreinigungohneKontaminationWie gut ist Deine Säule?Zymo-Spin VS.0 μlKontamination!Hersteller Q2-3 μlKontamination!DNA Aufreinigung aus PCRDNA Clean & Concentrator Erhöhung der DNA-Ausbeuteaus Agarose-Gelen auf >80%Zymoclean Gel DNA Recovery RNA direkt aus TRIzol ohnePhasentrennungDirect-zol RNA DNA-Freie RNA aus 1-107 Zellenin wenigen Minuten!Quick-RNA TESTE KOSTENLOS!Mehr Infos sowie unsereProduktpalette findestDu unter:www.zymoresearch.deTRIzol ®is a registered trademark of Molecular Research Center, Inc.THEEpigeneticsCOMPANY

Journal-ClubBerlin – Neurophysiologie der HarmonielehreDie geheimeSpracheder MusikFür seine Versuche braucht der BerlinerMusik psychologe Stefan Koelsch weder Pipettennoch Thermocycler. Nur ein Paar Ohren mitGehirn dazwischen, ein EEG-Labor und Musik.Stefan Koelsch, Professor an der Freien Uni(FU) Berlin, erforscht mit seiner Arbeitsgruppe,wie das Gehirn Musik verarbeitet.Hat Musik Grammatikregeln, vergleichbarder Syntax in der Sprache? Und wenn ja,nehmen wir diese Syntax auch wahr? In eineraktuellen Arbeit konnte er erstmals imExperiment neurophysiologische Daten zudieser alten, viel debattierten Frage liefern.Sag‘s mit MusikWenn es ans Eingemachtegeht, muss man in denKeller. Das ist bei Großmutternnicht anders als in der„Biologischen Psychologieund Musikpsychologie“ ander FU Berlin. Anne Märtin,Neuropsychologin und derzeitwissenschaftliche Assistentinin der ArbeitsgruppeKoelsch, ist unterwegs zumEEG-Labor, dem experimentellenHerzstück der Arbeitsgruppe.Dort liegt ein dickesBündel bunter Kabel auf demTisch, daneben eine weißeBadehaube mit Löchern. Siebeginnt, die bunten Kabel mit den Elektrodenam Ende in die Kappe zu klippen. Sitzenalle 64 Elektroden und die Kappe aufdem Kopf, beginnt der eigentliche Spaß.Märtin öffnet einen kleinen Eimer mitbräunlichem Schmier. „Das sieht nicht sehrlecker aus. Ist auch ein bisschen Sand drin“,sagt sie. Das Kontaktgel wird mit Wattestäbchenoder Spritzen in jedes einzelneLoch in der Kappe gebracht – manchmal einmühsames Gefrickel. Diese Übung dauert,bis alle Elektroden im Rechner grün angezeigtwerden. Grün heißt, der Kontakt mitder Kopfhaut steht.Mit diesen EEG-Versuchen wollen dieForscher um Koelsch herausfinden, wie dasGehirn Musik verarbeitet. In der aktuellenArbeit vor allem: Welche Syntaxregeln esin der Musik wahrnimmt. Dass Menschenbestimmte Regeln aus der Harmonielehreauch ohne Ausbildung in Musik erkennenkönnen, ist nicht umstritten, das habenbereits zahlreiche Versuche belegt. „Wirhaben in früheren Experimenten ein paarMit graubraunemSchmodder stellt AnneMärtin den Kontaktzwischen Elektrodenund Kopfhaut her.Akkorde gespielt und der letzte passt oderpasst nicht dazu. Wenn etwa auf einen Dominantseptakkordnicht die Tonika folgt“,erzählt Koelsch. Das klingt auch für einenNichtmusiker komisch, obwohl er nichtweiß, warum.Im EEG ist bei so einer Regelverletzungein charakteristischer Ausschlag messbar.Die Frage, um die sich Kognitionswissenschaftlerseit langem streiten, ist folgende:Analysiert das Gehirn dabei die Musiklokal, stellt also immer nur fest, ob deraktuelle Ton oder Akkord zum unmittelbarvorangegangenen passt? Oder ist esin der Lage, kompliziertere Hierarchienwahrzunehmen, sogenannte nicht-lokaleAbhängigkeiten? „Das würde heißen,dass wir Musik so hören, wie wir Spracheauch hören. Und dass das Gehirn weitauskomplexere Mechanismen anwirft für dieVerarbeitung von Musik, als wir es langeZeit gedacht haben“, sagt Koelsch.AbhängigkeitenVon nicht-lokalen Abhängigkeiten(long-distance dependencies) sprechenKog nitionswissenschaftler, wenn mehrereTeile des Gehörten aufgrund bestimmterRegeln zusammengehören, obwohl siezeitlich nicht unmittelbar aufeinanderfolgen.„Wenn wir Sprache hören, passiertdiese Art der komplexen Verarbeitungandauernd“, sagt Koelsch, „etwa bei Nebensatzkonstruktionen:‚Der Junge, dergroße Hände hatte, spielt Cello‘, enthält soeine nicht-lokale Abhängigkeit. Der lokaleZusammenhang wäre: ‚Der Junge spieltCello.‘ Und da wird dann etwas andereseingeschoben“, erklärt Koelsch. „Obwohlwir diesen Beispielsatz mühelos verstehen,ist das kognitiv eine extrem anspruchsvolleAufgabe für das Gehirn.“In der Musik gibt es solche Schachtelsätzeauch. „Praktisch jedes Musikstück,das wir in unserem Kulturkreis hören, enthältsolche nicht-lokalen Abhängigkeiten“,so Koelsch. Zum Beispiel fängt ein C-Dur-Stück immer in C-Dur an, und auch wennzwischendurch die Tonart wechselt, hört esauch immer in C-Dur auf. Das gilt für dasgesamte klassische Repertoire und auch fürweite Teile der Unterhaltungsmusik. „Daslässt sich auch sehr gut mit Baumdiagrammendarstellen“, findet Koelsch.Bislang war die große Frage: Nimmtdas Gehirn solche musikalischen Schach-2812/2013

Journal-Clubtelsätze überhaupt wahr? Die Tatsache,dass fast alle Musik so geschrieben wird,legt das zwar nahe, aber: „Das wurde nochnie gezeigt“, sagt Koelsch. Und Konsensherrsche darüber keineswegs. „Es gibt vieleKollegen, die das bestreiten und sagen, inder Musik wird das alles lokal verarbeitet.“Das Problem dabei: Es ist extrem schwierig,im Experiment lokale von nicht-lokalenEffekten zu trennen. Denn wenn man ineinem Musikstück eine nicht-lokale Abhängigkeitzerstört, zerstört man fast zwangsläufigauch einen lokalen Zusammenhang.Gestörte Hierarchie„Wir haben uns jahrelang überlegt,wie wir das testen können, ohne dieseVerfälschung mit der lokalen Verletzungzu haben“, erzählt Kölsch. Die Lösung zudem Problem erläutert Koelsch an zweiBeispielsätzen: ‚Du, der du einen Jungensahst, der große Hände hatte, spielst Cello‘,ist ein korrekter Satz, und ‚Der Junge, derFotos (3): Miriam RuhenstrothStefan Koelsch fand heraus, dass das Gehirnunabhängig von der musikalischen Bildungmusiksyntaktische Regelverletzungen erkennt.große Hände hatte, spielst Cello‘, ist eingrammatikalisch falscher Satz. „Aber inbeiden Fällen ist der zweite Teil des Satzesgleich“, erklärt Koelsch. „Nur einmal fängtder Satz mit ‚der Junge‘ an, und dann ist‚spielst Cello‘ falsch, das heißt, die nichtlokaleAbhängigkeit stimmt nicht mehr.“Dieses Prinzip versuchten die Forscherin Musik zu übersetzen. Dafür wähltensie zwei Bachchoräle (BWV 373 undBWV 302), von denen sie jeweils einemanipulierte Variante herstellten. Wie imBeispielsatz ist der zweite Teil der Stücke inbeiden Varianten genau identisch. Nur derAnfang ist einmal in der falschen Tonart,einmal in der richtigen. VierundzwanzigProbanden durften sich die ausgewähltenChoräle und ihre Variationen im EEG-Laboranhören. Nicht einmal oder zweimal, sondernganze 265-mal hintereinander, gutefünfzig Minuten lang. „Alle Variationendurcheinandergewürfelt“, sagt Koelsch.Die vielen Wiederholungen erfülltendabei zwei Zwecke. Einmal braucht man injedem EEG-Experiment viele Durchgängepro Proband, deren Ergebnisse dann gemitteltwerden. Denn die einzelnen Messungenschwanken oft und auch Fehlerquellen gibtes einige: „Wenn zum Beispiel einer dieZähne zusammenbeißt oder irgendwas inKopfnähe bewegt, dann überdecken dieSignale von den Muskeln alles andere“,erzählt Märtin. „In der Messung habenwir dann schwarze Balken.“ Zum anderenvermuteten die Forscher aus Berlin auch,dass das Gehirn, wenn es die komplizierteSyntax überhaupt wahrnimmt, dafür erstÜbung braucht, das Stück also erst mehrfachhören muss.Musik spricht jederDas Ergebnis war eindeutig. Die Probandenzeigten beim Schlussakkord dermodifizierten Stücke EEG-Muster, die beider intakten Version nicht erschienen.Ereigniskorreliertes Potential (EKP) nennendie Kognitionswissenschaftler solchespezifischen Muster im EEG, die mit bestimmtenäußeren Reizen oder inneren Ereignisseneinhergehen. Mittlerweile sindeine ganze Reihe solcher EKPs bekannt,zum Beispiel die Mismatch-Negativität(MMN), die immer dann auftaucht, wennes eine Abweichung von einem gleichförmigenMuster gibt, zum Beispiel wenn nacheinigen gleichlauten Tönen ein lauterer Tonfolgt.Im Versuch beobachteten die Forscher150 ms nach dem Schlussakkord einennegativen Ausschlag im vorderen Kopfbereich,der starke Ähnlichkeit mit einembekannten EKP namens ERAN (Early RightAnterior Negativity) hatte. Die ERAN wirdmit musiksyntaktischen Regelverletzungenassoziiert. 500 ms nach dem Schlussakkordgab es eine weitere negative Welle, welchean ein EKP namens N5 erinnerte. N5wird mit dem Entstehen von Bedeutungin Verbindung gebracht und ist ebenfallsvon früheren Versuchen mit musikalischenRegelverletzungen bekannt. Nur war beiden früheren Versuchen eben unklar, obdiese beiden typischen Muster lokale odernicht-lokale Abweichungen anzeigen.Besonderes Wissen über Harmonielehreist für diesen Versuch übrigens nichtnotwendig. Um das zu klären, hatten dieForscher zu gleichen Teilen Musiker undPersonen ohne formale musikalische Ausbildungals Probanden ausgewählt. „Undwir haben gefunden, dass es im Prinzip keinenUnterschied zwischen Musikern undNicht-Musikern gab. Die machen das sehrähnlich, wenn nicht gleich“, erläutert Koelsch.Noch erstaunlicher: Welches die falscheVersion und welches die richtige war,das erkannten längst nicht alle Probanden.Trotzdem zeigte das EEG auch bei ihnendie Regelverletzung eindeutig an. Offenbarläuft die Analyse von Musik weitgehendunabhängig von der bewussten Wahrnehmungab (PNAS 2013, 110(38):15443-8).(Wer es selbst probieren möchte: In derOnlineversion des Papers kann man sicheinen der Choräle plus Variante anhören.)Heilen mit MusikDie etwa zehnköpfige Arbeitsgruppeum Stefan Koelsch widmet sich aber längstnicht nur den kognitiven Prozessen bei derMusikverarbeitung. „Wir arbeiten auch vielüber Musik und Emotionen“, sagt er. Undauch die Möglichkeiten, mit Musik zu heilen,ist ein wichtiger Aspekt. „Das machtsicher ein Drittel unserer Arbeit aus.“Offen ist die Gruppe für alle möglichenDisziplinen. Von Psychologen und Neurowissenschaftlernbis zum Patholinguistenund Literaturwissenschaftlern war allesschon mal vertreten. Und auch die Methodensind nicht nur auf EEG-Messungen beschränkt.Wenn es mal was anderes seinsoll, steht das fMRI-Gerät gleich zwei Türenweiter. Natürlich auch im Keller.Miriam Ruhenstroth12/201329

Journal-ClubFreiburg – Extrazelluläres EngineeringWohlfühl-Gelfür ZellenIn Hydrogel gewachsenes Gefäß(Immunofluoreszenzaufnahme).V. Prasad Shastri und seinTeam forschen an Hydrogelen,die die extrazelluläre Matriximitieren und die Regenerationvon Gewebe fördern könnten.Haben Sie schon einmal mit Agar gekocht?Nicht nur im Labor, wo mikrobiologischeForschung und DNA-Gelelektrophoreseohne Agar undenkbar wäre, sondern auchzu Hause, am heimischen Herd, wo sichdas Galactose-Polysaccharid zunehmenderBeliebtheit als vegetarische Geliermittel-Alternativeerfreut. Und wenn es nachV. Prasad Shastri vom Freiburger Institutfür Makromolekulare Chemie und Professoram interdisziplinären BIOSS Centre forBiological Signalling Studies geht, werdendas nicht die einzigen Einsatzgebiete desHydrogels bleiben.Regeneration in der PetrischaleShastri und sein Team forschen intensivan Agarose, der Hauptkomponente vonAgar. Was sie antreibt, ist die Überzeugung,dass zweidimensionale Forschungan Zellkulturen in der Petrischale nichtdie natürlichen Verhältnisse widerspiegelt.Aga rosegele sollen hier weiterhelfen. Nachausführlicher Analyse der Auswirkungenvon chemischen Modifikationen auf Agarosepolymerisationgelang ihnen die dreidimensionaleRevolution. Sie entwickeltenein Agarose-Hydrogel, in welchem Zellenwachsen, sich differenzieren und sich sogarzu Gefäßen formieren können (PNAS 2013,110(32):12887-92).Biologische Signalkaskaden werdenoft als isolierte intrazelluläre Prozesse inZellen dargestellt, doch die Biologie dahinterist viel komplexer. „Der Einflussvon extrazellulären und mechanischenFaktoren, welche aus Zellen strukturiertesGewebe machen und suprazelluläreKommunikation vermitteln, wird immernoch unterschätzt und ist doch essentiell“,sagt Shastri. Diese Wissenslücke wollener und seine Doktoranden Aurelien Forgetund Jon Christensen schließen. Sieforschen an Hydrogelen, welche von derKonsistenz her diesen Zellzwischenraumimitieren sollen. Zellen sollen darin nichtnur wachsen, sondern auch diversen extrazellulärenFaktoren ausgesetzt werden.Statt nur den internen Zellstoffwechsel zuanalysieren, könnten Forscher mit solch einemSystem direkt und in Echtzeit die Auswirkungenhinzugegebener Proteine aufdie Organisation oder den Phänotyp ganzerZellverbände untersuchen und so etwa dieGeweberegeneration ermöglichen.An polymeren Hydrogelen wird schonlange gearbeitet, doch stellten die chemischenKatalysatoren bisher immer ein Problemdar. Reaktive chemische Substanzen,die Quervernetzungen von Gelen initiieren,können auch mit Proteinen reagieren undzu toxischen Nebenprodukten führen. „DasGel muss möglichst natürlich, flexibel undbenutzerfreundlich sein“, erklärt Forget.„Kein Zellforscher sollte Chemie studierenmüssen, um seinen Zellboden benutzenoder modifizieren zu können.”V. Prasad Shastri (2.v.l.) und seineMitarbeiter haben ein Hydrogel entwickelt,das Zellen zur Expansion animiert.(v.l.: Aurelien Forget, EstherKohler und Jon Christensen)Agarose wird aus Rotalgen gewonnenund polymerisiert selbstständig, sobalddie Temperatur unter 40 °C sinkt: LineareGalactose- Polysaccharide formieren sichüber Wasserstoffbrückenbindungen zua-helikalen Doppelsträngen und bildenein Netzwerk aus miteinander verwobenenSuprafasern. Während die katalysatorfreieVernetzung von Agarose gute Voraussetzungfür In vivo-Anwendungen bietet,stellten die hohe Gelierungstemperaturvon 40 °C und die mangelnde Flexibilität inder Gelfestigkeit eine Herausforderung dar.Konformationsänderung does the trickUm die Festigkeit der Gele zu variieren,modifizierten die Forscher den Grundbausteinder Agarose-Polymere durchCarboxylierung. Computersimulationender Molekulardynamik und Absorptionsmessungenmit zirkularpolarisiertem Lichtzeigten, dass carboxylierte Agarose im Vergleichzur natürlichen 75 Prozent wenigerWasserstoffbrückenbindungen aufweist.Außerdem muss es zu einer dramatischenReorganisation des Molekül-RückgratsFoto: Ekaterina Eimer3012/2013

Journal-ClubFotos (2): A. Forget/ AG ShastriEM-Aufnahme gefriergetrocknetercarboxylierter Hydrogele mitβ-Faltblatt-Konformation.kommen. Durch eine statistische Analyseder geometrischen Anordnung von Atomender Hauptkette und Rasterkraftmikroskopiestellten die Wissenschaftler fest,was bisher einzig für Proteine bekanntwar: Diese chemische Modifizierung hatzu einer Konformationsänderung der Sekundärstrukturgeführt.Die carboxylierten Stränge sind inb-Faltblättern organisiert. Peptide, die solchemassiven Änderungen in ihrer Sekundärstrukturdurchlaufen, weisen veränderteOberflächeneigenschaften auf und neigenzu Aggregation, wie etwa β-Amyloid.Die nur schwer löslichen Amyloid-Plaqueswirken neurotoxisch und sind ein wesentlichespathologisches Merkmal von MorbusAlzheimer. Die Forscher um Forget stelltenfest, dass stark carboxylierte Agarose (>60 Prozent) nicht nur Strukturähnlichkeitenzu den β-Amyloid-Plaques aufweist,sondern auch supramolekular in geschichtetenLamellen organisiert ist. Durch diefehlenden Quervernetzungen sind Geleaus carboxylierter Agarose fluider als ausnatürlichen Agarose-Ketten. Außerdem istdurch die Änderung der supramolekularenStruktur die Gelierungstemperatur auf10 °C herabgesetzt, was sich für die klinischeAnwendung hervorragend eignet.Gefäßzellen mögen‘s carboxyliertOb Zellen das auch so sehen, überprüftendie Wissenschaftler mit Endothelzellen.Diese sind für Gefäßbildung im Körperverantwortlich und sorgen so dafür, dassZellen mit Nährstoffen versorgt werden.Sind Zellverbände für eine längere Zeitvon der Blutversorgung abgeschnitten,fängt das Gewebe an, abzusterben. ImFalle eines Herzinfarktes etwa blockiertein Blutgerinnsel eine Arterie, wodurch einbestimmter Bereich des Herzmuskels keinenSauerstoff und keine Nährstoffe mehrerhält. Wird das Gerinnsel nicht rechtzeitigentfernt, degeneriert der Herzmuskel andieser Stelle irreversibel. Je nach Größedes abgestorbenen Gewebes kann das zueiner verminderten Pumpleistung unddaraus resultierend zu Herzinsuffizienzführen.Endothelzellen gezielt in den Muskelzu injizieren und damit eine Gefäßneubildungauszulösen, wäre ein Schritt inRichtung therapeutische Geweberegeneration.Ein stabilisierendes Hydrogel mitintegrierten Signalpeptiden und Wachstumsfaktorenkönnte die Ansiedlung solcherZellen begünstigen.Die Wissenschaftler stellten ein Cocktailaus Membranproteinen, löslichenWachstumsfaktoren und einem zellbindendenPeptid zusammen und bautendiesen Mix in 60-prozentige, carboxylierteAgarosegele ein, die sie daraufhin mit Endothelzelleninkubierten. Als Kon trolleließen sie Endothelzellen auch auf Kollagengelen,Fibringelen und weniger starkcarboxylierten (und damit festeren) Agarosegelenwachsen, die mit dem gleichenProteinmix präpariert waren. Immunofluoreszenz-Mikroskopie-Aufnahmenbrachtenein erstaunliches Ergebnis: Das 60-prozentige,carboxylierte Agarosegel schiender extrazellulären Matrix am meisten zuähneln – nur hier konnte das Forscherteamsowohl Zelldifferenzierung als auch Gefäßformationbeobachten.Eines der wichtigsten Beurteilungskriterienfür das Ausmaß des Gefäßwachstumswar die sogenannte apikal-basalePolarisation der Endothelzellen. DieseUmstrukturierung gilt als ein kritischerPunkt der Zelldifferenzierung, welcher zustabilen Gefäßen führt. Zusätzlich maßenForget und Christensen Durchmesser undLänge der Gefäße.Ergebnis: Nur die stark carboxyliertenHydrogele ermöglichten deutliches Gefäßwachstum.Als nächstes will Forget das modifizierteAgarosegel labortauglich machen. Dazumuss er es vor allem standardisieren. Außerdemwill er die Anwendung möglichsteinfach gestalten – nicht jeder Anwendersoll das Rad nochmal neu erfinden müssen.Und sobald das Hydrogel in den klinischenAlltag umgesetzt ist, braucht man auf Interessentenetwa aus der kardiovaskulärenForschung nicht lange zu warten – da istsich Shastri sicher. EkaterINA Eimer12/201331

Journal-ClubFoto: Chantal Abergel / Jean-Michel ClaverieStichwort des MonatsRiesenvirenPandoravirus dulcis200 nmDumm gelaufen für Ralf Hoffmann undseine Koautoren, denn 1998 lag eine kleineSensation wortwörtlich direkt vor ihrenAugen. Schon im Lichtmikroskop erkanntensie die blinden Passagiere in Acanthamoeba,die es sich im Zellplasma bequem gemachthatten ( Endocytobiosis & Cell Res 1998,12:185-8). Dass sie keinen Vertreter aus denReihen bekannter Mikroorganismen vor sichhatten, war den Forschern klar. Mit ihrerVermutung, einen entfernten Verwandtender Archaeen entdeckt zu haben, lagen siejedoch daneben.Erst 15 Jahre später sollte das französisch-schwedischeTeam um die MarseillerMikrobiologin Chantal Abergel der wahrenNatur dieser Zellparasiten auf die Schlichekommen (Science 2013, 341(6143):281-6).Sie züchteten die Parasiten in sterilen Amöbenkulturenund schauten ihnen bei derVermehrung zu. Ganz offensichtlich reproduziertensich die Partikel im Zytoplasma,doch die Forscher sahen keine Objekte, diesich teilten. Stattdessen entließen die seltsamenPartikel ihren Inhalt in die Zelle undlösten sich auf, um später wieder in größererAnzahl zusammengebaut zu werden. Ihr Genomlässt Gene vermissen, die für wichtigeKomponenten basaler Zellfunktionen kodieren.Die Parasiten sind nicht mal in der Lage,Ribosomen zu bilden. Und so zeigten die Autoren,was Hoffmann und seinen Kollegen1998 entgangen war: Offenbar handelte essich bei den lichtmikroskopisch sichtbarenStrukturen um riesige Viren.Falsche BakterienDem ist fairerweise hinzuzufügen, dassAbergel und ihre Mitstreiter nicht zufälligauf diese Amöbenbewohner gestoßen sind,sondern sich ganz gezielt auf die Suche nachbesonders großen Viren gemacht hatten.Ihre Fundstücke tauften sie Pandoraviren.Zwei verschiedene Spezies waren in denProben enthalten: Pandoravirus salinus auseiner Flussmündung in Chile und Pandoravirusdulcis aus einem Süßwasserteichin Australien. Doch warum ahnte AbergelsTeam, dass sie in Amöben fündig werdenwürden? Ganz einfach: Bereits 2003 wurdenüberdurchschnittlich große Viren in Acanthamoebaidentifiziert, ebenfalls in Marseille,jedoch unter der Leitung von Didier Raoult(Science 2003, 299(5615):2033). Dieses„Mimivirus“ war ebenfalls schon zuvor gesichtetworden, man hatte es jedoch fälschlicherweiseals Gram-positives Bakteriumklassifiziert.Im Nachhinein wundert es nicht, dassman anschließend vergeblich nach ribosomaler16S-DNA gesucht hatte, denn diebraucht ein Virus nicht. Doch in den 90erJahren hatte offenbar niemand damit gerechnet,Viren zu entdecken, die sogar imLichtmikroskop auffallen würden. Historischgalten Viren als Partikel, die einen0,2-µm-Filter passieren konnten, also entsprechendklein sein mussten. Das 2003beschriebene Mimivirus hingegen hat eineLänge von 0,4 µm, so dass man damals fastzwangsläufig an Bakterien dachte. Daherauch der Name „Mimivirus“, denn er stehtfür mimicking microbe.Während einige Bakterien, wie etwaMycoplasma genitalium, nur knapp 600 Kilobasenpaaremit sich herumtragen, bringt esMimivirus auf 800 Kilobasen doppelsträngigerDNA und verfügt über 900 Open ReadingFrames. Eine weitere Besonderheit, die2003 von keinem anderen Virus bekanntwar: Mimiviren verfügen über vier eigeneAminosäure-tRNA-Ligasen, wie sie eigentlich,so dachte man, nur in echten Zellenvorkommen. Denn diese Enzyme werdenfür die Translation gebraucht, damit einetRNA mit der richtigen Aminosäure verknüpftwerden kann.Virale Rekorde2011 tauchte dann Megavirus chilensismit mehr als 1,2 Megabasenpaaren undknapp 1.200 Genen als neuer Rekordhalterauf (PNAS 2011, 108(42):17486-91). Dochdie kürzlich entdeckten Pandoraviren setzennoch einen obendrauf. Sie besitzen eindoppelt so großes Genom wie M. chilensisund enthalten potenzielle Gene für mehr als2.500 Proteine. Mit 1 µm Länge sind sie größerals einige Bakterien. Während Megavirusaber große Übereinstimmung mit Mimiviruszeigt, tanzen die Pandoraviren vollkommenaus der Reihe: 93 Prozent ihrer Gene lassensich keinem Homolog zuordnen. Zwar besitzensie ebenfalls Aminosäure-tRNA-Ligasen,doch ist deren größte Übereinstimmungnicht in den entsprechenden Sequenzenvon Mimivirus oder Megavirus zu finden,sondern bei ihrem Wirt, Acanthamoeba. Offenbarhandelt es sich bei den Riesenvirenalso nicht um eine einheitliche phylogenetischeGruppe, vielmehr entstammen diePandoraviren anscheinend einer ganz anderenLinie. Möglicherweise sind sie evolutionsgeschichtlicheÜberreste einer viertenDomäne des Lebens und gingen aus Zellenhervor, die nicht viel mit den heute lebendenBakterien, Archaeen und Eukaryotenzu tun hatten.Zwischen Virus und ZelleWo in der Grauzone zwischen unbelebterMaterie und einem echten Mikroorganismussteht eine Struktur, die äußerlich nichtvon einem Bakterium zu unterscheiden istund mehr proteinkodierende Sequenzenin sich trägt, als manch ein anerkannterVertreter der „echten“ Lebewesen? Mehrnoch: eine andere Gruppe von Viren nutztsogar die Maschinerie von Mimivirus fürihre eigene Replikation. Diese Virophagenvermehren sich nur in Zellen, die auch vonMimivirus geentert wurden. Ein Virus also,das von einem anderen Virus ausgebeutetwird. Grotesk. Raoult schlug eine Definitionvor, nach der sich eine Zelle durch dasVorhandensein eines Genoms auszeichnet,das Ribosomen kodiert (Intervirology 2010,53(5):251-3). Ein Virus wiederum müsseneben Nukleinsäuren auch ein Capsid besitzen.Die Natur schert sich nicht um solcheDefinitionen und Abgrenzungen. Die Frageist auch, ob man für Viren überhaupt einphylogenetisches Ordnungssystem aufstellenkann.Auch wenn die Büchse der Pandora nungeöffnet ist: einige Geheimnisse wird siewohl für sich behalten. Mario Rembold3212/2013

Foto: Sergey Nivens / FotoliaSTATISTIKTabellen auf derfolgenden Doppelseite!Publikationsanalyse 2007-2010: HumangenetikDie Macht der GeneNicht umsonst werden heuteHumangenetik und MedizinischeGenetik synonym verwendet– die heißen Themendrehen sich fast ausschließlichum „Krankheitsgene“.KorrekturenHumangenetik ist die Wissenschaft vonder genetischen Variabilität des Menschensowie die Grundlagen- und angewandteForschung zu genetisch bedingten Erkrankungen.Was das alles beinhaltet, listetThe american Journal of Human Genetics(aJHG) auf: „behavioral, biochemical, molecular& clinical genetics, cytogenetics,dysmorphology, gene therapy, geneticcounseling & epidemiology, genomics, immuno-& neurogenetics, and population genetics“.Damit offenbart aJHG zugleich dasHauptproblem bei dem Versuch, die Humangenetikfür eine Publikationsana lysegegen andere Disziplinen abzugrenzen.So finden sich unter den 50 Wissenschaftlern,deren Artikel aus den Jahren 2007bis 2010 bis heute am häufigsten zitiertwurden, neben Humangenetikern auchInternisten wie Stefan Schreiber (2.), UniKiel, Kardiologen wie Stefan Blankenberg(27.) vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf,Psychiater wie Wolfgang Maier (5.),Uni Bonn – den Web of Science übrigensweltweit unter den zehn Top-Schizophrenie-Forschernlistet – sowie Epidemiologenwie Heinz-Erich Wichmann (1.), Helmholtz-ZentrumMünchen in Neuherberg.München ist nicht zuletzt dank der Epidemiologendie Nr. 1 im Städte-Ranking.Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie nebenArtikeln in den Fachzeitschriften ihrerjeweiligen Disziplin auch einen großen Anteilvon Artikeln in Humangenetik-Journalsveröffentlichten – was sie für unserenHumangenetik-Vergleich qualifiziert. Dasssie zumeist auch in der Gastroenterologie,Neurologie, Psychia trie arbeiten, machtdie Abgrenzung zu ihren Nicht-Humangenetik-Kollegenjedoch nicht eben einfach.Schizophrenie, Herzinfarkt & Co.Doch es finden sich auch waschechteHumangenetiker, die noch dazu in Humangenetik-Institutenbzw. solchen fürMedizinische Genetik residieren, unter denTop 50. Zu ihnen gehört Markus Nöthen(6.), Uni Bonn. Er ist spezialisiert auf neurodegenerativeund andere neuronale Erkrankungenwie Alzheimer, Schizophrenieund bipolare Störungen. Kürzlich zeigteer gemeinsam mit Marcella Rietschel (9.),Direktorin der Genetischen Epidemiologieam Zentralinstitut für Seelische Gesundheit(ZI) Mannheim, und Kollegen ineiner internationalen Studie, dass es beiSchizophrenie und manisch-depressivenErkrankungen eine besonders starke Ähnlichkeitim Muster der SNPs und damit eineIn der PublikationsanalyseZellbiologie (LJ11/2013) haben wir gleichfünf Wissenschaftler nichtberücksichtigt: Heinrich Leonhardt (LMU München) kommt bis 16.11.2013 auf 1457Zitierungen (entspricht Platz 12), Michael Sixt (IST Austria) sammelte deren 1395(Platz 13), M. Cristina Cardoso (TU Darmstadt) kann 894 Zitierungen vorweisen (Platz28), Heiko Hermeking (Pathologie, LMU München) 832 Zitierungen (Platz 34) undMatthias Gaestel (Uni Hannover) schließlich bringt es auf 797 Zitierungen (Platz 41).Michael Sixt fehlte außerdem in der Publikationsanalyse Immunbiologie (LJ 1-2/2013)– hier belegt er Platz 29. Wir bitten um Entschuldigung.LeonhardtSixtCardosoHermekingGaestelhohe genetische Korrelation gibt (nat Genet2013, 45(9):984-94).Die neuen, immer schnelleren Sequenziertechnikenverführen dazu, nichtnur Verwandtschaftsverhältnisse überdie Gene neu zu bestimmen, sondern mitden Genen auch gleich die Ursachen fürdiverse Krankheiten dingfest zu machen.Die Macht dieser Verführung zeichnet sichauch bei den zehn bis heute meistzitiertenArtikeln aus den Jahren 2007-2010ab. Die Entdeckung von möglicherweisekrankheitsverursachenden Genen locktewie immer viele Leser und damit potenzielleZitierer an, weshalb medizinischeVeröffentlichungen mit acht von zehn denLöwenanteil der Top 10-Artikel ausmachen.Und bei aller Verschiedenheit – derKrankheiten wie auch der medizinischenDisziplinen – sind es durchweg Studien,die Gene bzw. Muta tionen suchen, die fürdiverse Krankheiten – wie Autismus undSchizo phrenie, Diabetes, Morbus Crohnund Herz-Kreislauf-Erkrankungen – mitverantwortlichsein könnten. Und auchdie zwei bis heute meistzitierten Artikelbasieren, obwohl nicht direkt medizinisch,auf der Sequenzierung des menschlichenGenoms.Auch unter den Top 50 finden sich vorallem Wissenschaftler, die sich der Erforschungvon Krankheiten verschrieben haben– wie Schreiber, Wolfgang Maier (11.),Psychiatrie Bonn, Jeanette Erdmann (10.),Uni Lübeck, oder Peter Lichter (15.), DKFZHeidelberg. Dennoch gibt es sie noch, dienicht-medizinischen: Svante Pääbo (26.)vom MPI für Evolutionäre AnthropologieLeipzig etwa interessiert sich für Verwandtschaftsverhältnisse.Doch nicht einmal erkann sich dem Sirenengesang der Krankheitsgeneganz verschließen. Und so istauch Pääbo Mitautor von Artikeln, die überden Vergleich von DNA-Sequenzen und Unterschiedenin der mRNA-Expression dieUrsache von Schizophrenie suchen.Lara WInckLerFragen, Anmerkungen, Lob oder Kritik?Schreiben Sie mir: lw@laborjournal.de12/201333

StatistikPublikationsanalyse 2007 bis 2010:Humangenetikvon Lara WIncklerVolkskrankheiten:Heinz-E. Wichmann (1.)Foto: Helmholtz-Zentrum MünchenDie meistzitierten ArtikelZitate1. Birney E, ..., Korbel JO, ..., de Jong PJ.Identification and analysis of functional elements in 1% of the human genomeby the ENCODE pilot project.Nature 2007, 447(7146):799-816 ____________________________________________________________________________________________ 19312. Altshuler D, ..., Lehrach H, Korbel JO, Stütz AM, Schreiber S, ..., McVean GA.A map of human genome variation from population-scale sequencing.Nature 2010, 467(7319):1061-73 ____________________________________________________________________________________________ 15253. Samani NJ, ..., Erdmann J, Meitinger T, Wichmann HE, König IR,Blankenberg S, Strom TM, Gieger C, Ziegler A, ..., Schunkert H.Genomewide association analysis of coronary artery disease.NEJM 2007, 357(5):443-53 _________________________________________________________________________________________________________ 8484. Zeggini E, ..., Grallert H, Meisinger C, Illig T, ..., Altshuler D.Meta-analysis of genome-wide association data and large-scale replicationidentifies additional susceptibility loci for type 2 diabetes.Nat Genet 2008, 40(5):638-45 _________________________________________________________________________________________________ 8455. Stefansson H, Rujescu D, Cichon S, Giegling I, Hartmann AM,Mühleisen TW, Rietschel M, Nöthen MM, ..., Stefansson K.Large recurrent microdeletions associated with schizophrenia.Nature 2008, 455(7210):232-6 ________________________________________________________________________________________________ 7606. Hampe J, Huse K, ..., Platzer M, ..., Schreiber S.A genome-wide association scan of nonsynonymous SNPs identifiesa susceptibility variant for Crohn disease in ATG16L1.Nat Genet 2007, 39(2):207-11 __________________________________________________________________________________________________ 7187. Szatmari P, ..., Poustka A, Klauck SM, ..., Meyer KJ.Mapping autism risk loci using genetic linkage and chromosomalrearrangements. Nat Genet 2007, 39(3):319-28 __________________________________________________________________ 6508. Teslovich T, Lamina C, Kronenberg F, Ziegler A, König I, Wichmann H, Heid I,Gieger C, Döring A, Meitinger T, Hengstenberg C, Erdmann J, ..., Kathiresan S.Biological, clinical and population relevance of 95 loci for blood lipids.Nature 2010, 466(7307):707-13 ______________________________________________________________________________________________ 6489. Marshall CR, ..., Schreiber S, ..., Scherer SW.Structural variation of chromosomes in autism spectrum disorder.Am J Hum Genet 2008, 82(2):477-88 ____________________________________________________________________________________ 63410. Harold D, ..., Maier W, Rujescu D, Mühleisen TW, Nöthen MM, Klopp N,Wichmann HE, ..., Williams J.Genome-wide association study identifies variants at CLU and PICALMassociated with Alzheimer‘s disease. Nat Genet 2009, 41(10):1088-93 ___________________________ 626Die meistzitierten Reviews1. Lanctôt C, ..., Cremer M, ..., Cremer T.Dynamic genome architecture in the nuclear space: regulation of geneexpression in three dimensions.Nat Rev Genet 2007, 8(2):104-15 ___________________________________________________________________________________________ 3302. Zhang F, Gu W, ..., Lupski JR.Copy Number Variation in Human Health, Disease, and Evolution.Annu Rev Genomics Hum Genet 2009, 10:451-81 _________________________________________________________________ 2413. Gerstein MB, ..., Korbel JO, ..., Snyder M.What is a gene, post-ENCODE? History and updated definition.Genome Res 2007, 17(6):669-81 ______________________________________________________________________________________________ 200Foto: Helmholtz-Z. MünchenGenetische Epidemiologie und Biobanking:T. Illig (li., 3.) und C. Gieger (re., 4.)Foto: privat Foto: Gade-Psy-KUGenetik der Schizophrenien:M. Rietschel (li., 9.) und W. Maier (re., 16.)Genexpressionstudien:H. Lehrach (li., 17.) und S. Mundlos (re., 49.)Wie die Tabellen entstanden:Berücksichtigt wurden Artikel aus den Jahren2007 bis 2010 mit mindes tens einem Autor mitAdresse im deutschen Sprachraum. Die Zahlenfür Zitate und Artikel lieferte die Datenbank„Web of Science“ des Thomson-Institute forScientific Information (ISI) in Philadelphia. Stichtagwar der 15. November 2013.Foto: Helmholtz-Z. MünchenFoto: MPI-MolgenFoto: privat3412/2013
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Écrasez l'infâme!

Ayumi

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Re: Meyl im Laborjournal gewürdigt. ENDLICH! ;O)
« Reply #3 on: May 11, 2022, 02:11:48 AM »


StatistikDie meistzitierten KöpfeZitate ArtikelMorbus Crohn :Stefan Schreiber (2.)Foto: Uni BonnFoto: Uni MainzFoto: LVRAffektive und schizophrene Störungen:M. Noethen (li., 6.) und S. Cichon (re., 18.)Herzinfarkt-Risikogene: S. Blankenberg(li., 27.) und J. Erdmann (re., 14.)Vererbung von Übergewicht:J. Hebebrand (li., 21.) und A. Hinney (re., 31.)Die „Köpfe” arbeiteten zwischen 2007 und2010 zumindest zeitweise an einem Institut fürHumangenetik, publizierten überwiegend in Humangenetik-Fachzeitschriftenoder arbeiteten inerster Linie an für die Humangenetik relevantenProjekten. Reviews zählten für die „Köpfe“-Wertungnicht.Wichtig: Fehler, die in den Datenbanken stecken,können wir in der Regel nicht erkennen.Foto: Uni KielFoto: Uni BonnFoto: UK-SH LübeckFoto: Uni DuE1.2.3.4.5.6.7.8.9.10.11.12.13.14.15.16.17.18.19.20.21.22.23.24.25.26.27.28.29.30.31.32.33.34.35.36.37.38.40.41.42.43.44.45.46.47.48.49.50.Heinz-E. Wichmann, Gen. Epid., Hh-Z. MünchenStefan Schreiber, Klin. Mol.biol., Uniklinik KielThomas Illig, Biobank, MH Hannover (bis 2009 M.)Christian Gieger, Epid., Helmholtz-Ztr. München, NeuherbergThomas Meitinger, Humangen., Hh-Z. & TU MünchenMarkus M. Nöthen, Humangen. & Life & Brain Ctr, Uni BonnJan O. Korbel, Genombiol., EMBL HeidelbergDan Rujescu-Balcu, Psych., Uniklinik Halle (bis 2012 München)Marcella Rietschel, Gen. Epid., ZI Mannheim, Uni HeidelbergAndreas Ziegler, Med. Biometr. & Statistik, Uniklinik LübeckChristian Hengstenberg, Innere Med., Uni RegensburgInke R. König, Med. Biometr. & Statistik, Uni LübeckIris M. Heid, Epid. Uni Regensburg (bis 2009 München)Jeanette Erdmann, Integr. & Exp. Genomik (IIEG), Uni LübeckPeter P. Pramstaller, Neurol., Uni Lübeck & EURAC BozenWolfgang Maier, Psychiatrie, Uni BonnHans Lehrach, MPI Mol. Gen. Berlin & Vertebr.gen., FU BerlinSven Cichon, Humangen., Uniklinik & Life & Brain C., BonnHarald Grallert, Epid., Helmholtz-Ztr. München, NeuherbergPeter Lichter, Kompl. Genome, Mol. Gen., DKFZ HeidelbergJohannes Hebebrand, Klin. Psych , Unikliniken Duisburg-EssenIna Giegling, Mol. & Klin. Neurobiol., Psych., LMU MünchenPeter Nürnberg, Gen., Uni Köln (bis 2007 MDC Berlin)Angela Döring, Epid., Hh-Z. MünchenFlorian Kronenberg, Gen. Epid., Med Uni InnsbruckSvante Pääbo, Evol. Gen., MPI Evol. Anthropol., LeipzigStefan Blankenberg, Herzzentrum UKE Hamburg (bis 2011 Mainz)Norman Klopp, Biobank, MH Hannover (bis 2012 München)Claudia Lamina, Gen. Epid., Med Uni InnsbruckMichael Krawczak, Med. Informatik & Statistik, Uni KielAnke Hinney, Mol.gen., Psychiatrie, Uniklinik Duisburg-EssenReiner Siebert, Humangen., Uni KielAnnette M. Hartmann, M. & Kl. Neurob., Psych., LMU MünchenJochen Hampe, Genom. Gastr./Hep. Klin. Mol.biol., Uniklinik KielBertram Müller-Myhsok, Humangen., MPI Psych. MünchenRita K. Schmutzler, Fam. Brustkrebs, Gyn., Uniklinikum KölnStephan Stilgenbauer, Innere Med., Uni UlmArne Pfeufer, Humangenetik, Helmholtz-Ztr. MünchenChristine Klein, Klin. & Mol. Neurogen., Neurol., Uni LübeckBrigitte Schlegelberger, Zell- & Mol.pathol., MH HannoverThomas G. Schulze, Psych. Gen., Uni Göttingen (b.‘10 Bethesda)Susanne Schnittger, Mol.gen., Münchner Leukämie-LaborThomas W. Mühleisen, Genomik, Life & Brain Center, Uni BonnAnnemarie Poustka †, b. 2008 Mol. Gen.anal., DKFZ HeidelbergMartin Hrabé de Angelis, Exp. Gen., Hh-Z. MünchenAlfons Meindl, Gyn. Tumorgen., LMU MünchenPeter Lichtner, Humangen., Hh-Z. & TU MünchenHans-Hilger Ropers, Mol. Humangen., MPI Mol. Gen. BerlinStefan Mundlos, Med. Gen., Charité & MPI Mol. Gen. BerlinAndré Reis, Humangen., Uniklinik Erlangen15.22814.48010.12890458574525852054942486246714536453544934489446343474264419238873597350334823446319631813174312128412714269826312526251423672325228520932045204520331997193719361882186118381815176017521726230210169731011022379997949694452651637163427376529852663452572461579527386058533880594259194782544257684112/201335

RÄTSELPreisrätsel: Kennen Sie den?Der smarteProgrammiererEinst bastelte erdie Algorithmenzusammen, mitdenen man Genomeentschlüsselt, heuteentwirft er vierdimensionaleLandkartenkomplexerbiologischer Systeme.Am Morgen des 26. Juni 2000 stellten sichdie Herren dem Blitzlichtgewitter der Fotografen:US-Präsident Bill Clinton hatte zweiLandsleute, die zerstrittenen GenforscherFrancis Collins und Craig Venter, ins WeißeHaus geladen. Das ein Jahrzehnt zuvor alsHumangenomprojekt (HGP) begonneneVorhaben, die drei Millionen menschlichenBasenpaare zu entziffern, sei vollendet.„Heute lernen wir die Sprache, in derGott das Leben schuf“, versuchte sich der LebemannClinton als Philosoph. Dabei ist die„Sprache“ der Gene doch bereits seit demJahr 1966 bekannt! Zudem lag zum Zeitpunktder Pressekonferenz erst eine unvollständigeVersion des menschlichen Genomsvor. „Wir sind eine Bande von Schwindlernund haben einfach alles hübsch verpackt,was wir hatten, und behauptet, wir seienfertig“, hatte sich ein Kollege noch kurz vordem Pressetermin bei Venter beschwert. Imeigentlichen Sinne beendet war das Projektdann auch erst drei Jahre später.Wie üblich bei derlei Anlässen musstendiejenigen, die die Hauptarbeit erledigthatten, im Hintergrund bleiben. Immerhinerwähnte Venter in seiner Rede den Namendes hier Gesuchten, der sich zusammenmit weiteren Protagonisten des Projektsim Saal befand – und wunderte sich imStillen, wie schrill dieser gekleidet war.Manch ein Fotograf mag unseren Mann,der die Erb information im Vornamen trägt,für Richard Gere gehalten haben.Schneisen durchs DatendickichtDabei half der Gesuchte entscheidenddabei mit, Forschungsprojekte wie das HGPzu ermöglichen, denn er gehört zu denen,die sich hinterher im Rohdatendickicht zurechtfinden:Ihm wird nachgesagt, selbstspätabends vor dem Kaminfeuer noch Algorithmenzu basteln, während der Hund aufdem Sofa pennt. Somit kam er wie gerufen,als er Anfang der 90er Jahre ein ziemlichcooles Computerprogramm mitentwickelteund es den Kollegen vom molekularbiologischenLager kostenlos zur Verfügung stellte.Mit so etwas macht man sich Freunde– und diese revanchierten sich prompt,indem sie den famosen Software-Krachermit den fünf Großbuchstaben brav in ihreneigenen Veröffentlichungen nannten. Derdas Programm beschreibende Fachartikelwurde so zum meistzitierten des folgendenJahrzehnts. In den Genlaboren entstandsogar ein neues Verb, das Forscher seitdembei der Sequenzanalyse im Munde führen.Natürlich legte sich unser Mann, der ausgedehnteSpaziergänge liebt und gerne mitdem Drahtesel ins Institut radelt, nicht aufdie faule Haut. Als Experte für genomischeSchrotschüsse war er spätestens seit 1995ein gefragter Mann. Trotzdem hielt manden Vorschlag, man möge seine im Kleinendurchaus bewährte Methode doch auch amHumangenom ausprobieren, für vermessen.Venter hingegen traute ihm das zu, und derwollte ja auch das Rennen gegen ErzfeindCollins gewinnen. So bastelte der Gesuchteum die Jahrtausendwende mal wieder anseinen Algorithmen, dieses Mal für viel Geldals Chefentwickler eines kommerziellenGenomsequenzierer-Betriebs: „Es war diestressigste Zeit meines Lebens, aber auchdie aufregendste“, erinnert er sich.Seit kurzem ist der smarte Formelfreak,der „nie eine Biologievorlesung besucht“hat, an einem ostdeutschen Eliteinstitut zugange.Dort soll er die informatorische Verarbeitungkomplexer Bilddaten mana genund Verfahren erarbeiten, die mit heutigenRechnerkapazitäten noch gar nicht möglichsind: „Ich will wissen, auf welche Weise dieGene einer Fliege bewirken, wie deren Gehirnaussieht und funktioniert.“ Dazu will erSuper mikroskope mit ultrahoher Auflösungbauen – und Informatiker einstellen, die dievon ihm angeleierten Vorhaben weiterführen.Deutsch versucht er auch gerade zu lernen.Vielleicht ist das ja das erste Problem,an dem er scheitert. Wie heißt er? -WK-Auflösung aus LJ 11/2013: Der war‘s!Der gesuchte, mysteriöse Geheimrat ist der deutsche Bakteriologe Julius Richard Petri(1852-1921). Als Mitarbeiter Robert Kochs soll der vormalige Militärarzt Ende des 19.Jahrhunderts (es ist unklar, ob 1877 oder 1887) in Berlin die nach ihm benannte Schalesamt Deckel erfunden haben, und dazu auch gleich eine brauchbare Ausplattier- undVereinzelungstechnik. Nach seiner Zeit bei Koch erlangte Petri leitende Funktionenam kaiserlichen Gesundheitsamt und publizierte zu mikrobiologischen und epidemiologischenThemen. Als Ruheständler soll er stark übergewichtig gewesen und mitVorliebe in einer Militärarzt-Uniform aufgetreten sein. Nach seinem Tod geriet er inVergessenheit; offenbar ist von Petri nicht einmal ein Foto überliefert. Internetbilderdes Gesuchten zeigen in Wahrheit die Portraits von Koch oder Paul Ehrlich.Na, wer ist‘s?Mailen Sie den gesuchtenNamen sowieIhre Adresse an: wk@laborjournal.de. Wirverlosen mehrere Laborjournal-T-Shirts.In LJ 10/2013 war NielsRyberg Finsen gesucht. Gewonnenhaben Bernd Auber (Hannover) undSieglinde Angermüller (Bubenreuth).Foto: LJ3612/2013

Foto: W. KöppelleEin schräger Kauz mit Hangzur Esoterik erfand vor 30 Jahrendie wohl wichtigste Methodeder Molekularbiologie.Er habe sich gefühlt wie ein Rockstar, zumindestfür ein paar Monate, erinnert sichKary Mullis, der vor 30 Jahren angeblich beieiner nächtlichen Autofahrt auf dem PacificCoast Highway in Kalifornien die Idee mitder Polymerasekettenreaktion hatte undvor 20 Jahren dafür mit dem Chemie­Nobelpreisgeehrt wurde. Tatsächlich kannman ohne Übertreibung sagen, dass die Erfindungund breite Einführung der PCR dieBiowissenschaften umgekrempelt hat wiekaum eine andere molekularbiologischeMethode – man nutzt sie routinemäßigunter anderem beim Sequenzieren, demErstellen von genetischen Fingerabdrückenund Abstammungsgutachten, bei der Diagnosevon Erbkrankheiten, dem Nachweisvon Infektionskrankheiten, und natürlichauch beim „ganz normalen“ 08/15­Klonierenvon DNA.Retter der DinosaurierDer erste kommerziell erhältlicheThermocycler: Perkin Elmers „Model480“ aus dem Jahr 1990Happy Birthday: Die PCR ist 30!Natürlich gäbe es ohne die gute altePCR auch kein Neander taler­Genom undkeine von Michael Crichton und StevenSpielberg wieder zum Leben erwecktenWIRTSCHAFTGeistesblitz aufdem HighwayKary Mullis2009 in HannoverDinosaurier. Man sollte aber auch nichtvergessen, dass es ohne die Grundlagenarbeitfleißiger Extremophilenforscherkeine hitzestabilen Polymerasen gäbe undsich die PCR in diesem Fall wohl nie flächendeckenddurchgesetzt hätte (Danke,Thomas Brock und Hudson Freeze!).Übrigens suchte der überzeugte ExzentrikerMullis, der das Ozonloch unddie AIDS­Auslösung durch HIV leugnet,Astro logie wertschätzt und in seiner Freizeitzum Wellenreiten und auch mal zumKiffen geht, 1983 keineswegsnach einer Methode,DNA zu vervielfältigen. Erwollte vielmehr einen vorteilhafterenWeg finden,auf Punktmutationen beruhendeErbkrankheitenbereits beim Fötus zu diagnostizierenund fand, dassdie herkömmlichen Wege,DNA zu klonieren, einfachzu lange dauerten. Beimhartnäckigen Grübeln darüberhabe ihn der genialeGeistesblitz mit den flankierendenOligo primern und den alternierendenZyklen getroffen, sagt er.Grübler auf dem HighwayVonstatten ging die PCR jahrelang inWasserbädern und mit „ganz normaler“DNA­Polymerase. Die US­Firma Perkin Elmerbaute dann ab 1990 die ersten Thermocycler,die damals noch ein kleinesVermögen kosteten und deren Benutzunganfangs zelebriert wurde wie das Anzündendes Christbaums am Heiligen Abend.Der Verfasser hat ein frühes Modell der480er­Modellreihe im Keller stehen, vollfunktionsfähig und mit vierstelliger Seriennummer.Mullis bekam als Prämie übrigens10.000 Dollar für seine Mühe. Sein Arbeitgeber,die US­Firma Cetus, kassiertespäter 300 Millionen Dollar beim Verkaufder PCR­Lizenz an Roche. So kann’s gehen.Winfried KöppelleIhreSICHERHEITist uns wichtig!... Wir führen weit mehr als1000 ArtikelfürArbeitsschutz +Arbeitssicherheit.Direkt und kostenfrei bestellenunter 0800/5699 000oderbestellungen@carlroth.deoderwww.carlroth.deLaborbedarf - Life Science - ChemikalienCarl Roth GmbH + Co. KGSchoemperlenstraße 3-5 - 76185 KarlsruheTel: 0721/5606 0 - Fax: 0721/5606 149info@carlroth.de - www.carlroth.de12/201337

WIRTSCHAFTWirtschafts-TickerDie mehrheitlich der hessischen UnternehmensfamilieSchleussner gehörendeBiotest AG hat unangemeldetenBesuch von der Polizei bekommen:Am Firmenhauptsitz in Dreieich fandeine Razzia statt. Laut einem Handelsblatt-Berichtvom 4. November ermittelndie Behörden schon seit 2012 gegen17 Personen des Unternehmens,das Medikamente zur Behandlung vonBlut- und Immunkrankheiten herstellt.Darunter sei auch den Finanzvorstand.Es gehe um das Russlandgeschäftvon Biotest und um den Verdachts aufBestechung. Eine russische Mitarbeiterinund deren Ehemann sei wegenFlucht- und Verdunkelungsgefahrfestgenommen worden; dies habenBiotest sowie die Frankfurter Staatsanwaltschaftbestätigt. Die Vorwürfeselbst bestreitet Bio test allerdings: Eshätten sich „nach intensiven internenUntersuchungen“ keine Anhaltspunktefür Verdachtsmomente ergeben,berichtete das Handelsblatt.Die Berliner Krebsdiagnostik-FirmaEpigenomics hat ihren Darmkrebs-FrüherkennungstestEpiproColon nach Fernost verkauft: Dieamerikanisch-chinesische Firma Biochaindarf ihn künftig exklusiv nutzen,sobald die chinesische Zulassungsbehördeihr Okay gegeben hat. Umdiese zu erlangen, will Biochain auf eigeneKosten eine klinische Studie mit5.000 Berliner Krebstests durchführen.Epigenomics erhält im Gegenzugvon Biochain eine Vorabzahlung inungenannter Höhe, jährliche Lizenzgebührensowie nach Zulassungeine Umsatzbeteiligung im mittlereneinstelligen Prozentbereich.Die enge Zusammenarbeit der beidenUnternehmen wird auch durch dieTatsache symbolisiert, dass Biochainneuer Minderheitsaktionär derBerliner ist. Für eine knappe MillionEuro haben die Chinesen 200.000Aktien und damit rund 1,75 Prozent anEpigenomics erworben. Den ohnehinbereits heißgelaufenen Kurs derEpigenomics-Aktie hat der Geschäftsabschlussweiter beflügelt: Der stiegseit der Bekanntgabe der Kooperationum weitere 57 Prozent. Seit Jahresbeginnist der Kurs gar um 256 Prozentgestiegen.-WK-Foto: HexalGanymed und Immatics sacken massenhaft Millionen einWeihnachtenim NovemberDer trübe November wirdfür zwei deutsche Biotechfirmenzum Glücksmonat: Dieeine sichert sich eine fetteFinanzierung, die andereunterzeichnet einen lukrativenVertrag.Wenn hierzulande die ganz großenSummen fließen, dann sind die Strüngmann­Brüdermeist nicht weit. Seit demVerkauf des von ihnen aufgebauten Hexal­Konzernsan Novartis im Februar 2005investieren die beiden Neo­Milliardäre bevorzugtin aufstrebende Biotechfirmen. Inein knappes Dutzend Unternehmen stecktendie Mega­Investoren vom Tegernsee bisherihr Geld. Die Mainzer Ganymed PharmaceuticalsAG gehört schon länger dazu.Kürzlich gab deren Firmenchefin, dieÄrztin Özlem Türeci, bekannt, dass sie, wiebereits im Herbst 2008, Strüngmann­Kapitaleingesackt habe, und zwar nicht zuknapp: Dieses Mal stehen Ganymed 45Millionen Euro zur Verfügung. Es ist diebisher fünfte Finanzierungsrunde der 2001gegründeten Firma, nicht jedoch derengrößte: Vor fünf Jahren wanderten sogar65 Millionen Euro nach Mainz. Damals wieheute stammt ein Großteil davon von denStrüngmännern sowie von den MIG Fondsaus München.GroßinvestorThomasStrüngmannEin neuer Investor kam dieses Malhinzu: die geheimnisvolle, erst 2012 entstandene„FCPB Gany GmbH“ aus demoberbayerischen Gräfelfing. Kurz vorRedak tionsschluss war über diese nichtsNäheres zu erfahren, man darf aber vermuten,dass FCPB Gany ebenfalls mit derFamilie Strüngmann zu tun hat.Selektiv und nebenwirkungsarm?Die Milliardäre vom Tegernsee versichern,sie verfolgten keine übergreifendePhilosophie hinter ihren Beteiligungen,die laut Pressemeldungen mittlerweileeinen Wert von rund 800 Millionen Euroerreicht haben sollen. Sie würden lediglichin Menschen investieren – sprich: indie Unternehmerpersönlichkeiten an derSpitze ihrer Firmen. Es fällt aber auf, dasssich vorwiegend deutsche Firmen mitSchwerpunkt auf der Entwicklung vonKrebsmedikamenten, therapeutischenGanymedsFirmenchefinÖzlem TüreciImpfstoffen und riskanten Immunotherapienim Strüngmann­Portfolio befinden.Auch Ganymed gehört dazu: Die Mainzermöchten ihre angeblich überlegenenAntikörper („Ideal Monoclonal Antibodies“,IMABs) gegen Krebs einsetzen:Das frische Geld ist für klinische Tests(Phase II und vorbereitend Phase III) desIMAB362­Antikörpers vorgesehen, der sichgegen Magen­ und Speiseröhrenkrebs richtet.Zudem soll ein weiterer Antikörper,IMAB027, in der klinischen Phase I/II gegenEierstockkrebs studiert werden.Überlegene Antikörper?Was macht die Antikörper aus Rheinhessenso „anders“? Laut Ganymed ist esihre hohe Selektivität: IMABs würden ausschließlichan krebstypische Zielstrukturenbinden; in gesundem Gewebe seien diesekaum oder gar nicht vorhanden. Die Antikörperwürden somit nicht an gesunde Zellenbinden und es käme daher zu keinenFoto: Landeshauptstadt Mainz3812/2013

WirtschaftNebenwirkungen. Auch benötige man einegeringere Menge an Antikörpern und könnedie Gabe einfacher dosieren. ToxischeEffekte beim Patienten durch zu hohe Konzentrationenwürden damit vermieden.5,65 Milliarden Euro haben Thomasund Andreas Strüngmann einst von Novartisbeim Hexal-Verkauf kassiert. Lehrgeldhaben sie auch bereits bezahlt, etwa imFalle von Medigene; bereits gelohnt hatsich der Einstieg bei Aicuris: Den Wuppertalernwar im Oktober 2012 der finanziellumfangreichste Lizenzvertrag gelungen,den eine deutsche Biotechfirma je abgeschlossenhat. Dem US-Konzern Merckwar der Zugriff auf den experimentellenPhase-II-Wirkstoff Letermovir (der nachTransplantationen einen Ausbruch derViruserkrankung Cytomegalie verhindernsoll) und ein paar weitere Wirkstoffe fasteine halbe Milliarde Euro wert.Immatics lockt mit Immuntherapien...So soll‘s gehen: Ganymeds „IMAB“-Antikörperattackieren Krebszellen.Auch die zweite Hammermeldung desWinters hat mit einem Strüngmann-Investmentzu tun. Es geht um Immatics aus Tübingen,mit derzeit rund 70 Angestelltennicht gerade zu den „Großen“ in Deutschlandzählend. Dies könnte sich ändern, dennder Schweizer Pharma-Konzern Roche wirdkünftig gemeinsam mit den Schwaben diverseKrebsimpfstoffe und Krebsimmuntherapeutikaerforschen, klinisch entwickelnund im Erfolgsfall vermarkten. Auch wenndie vorab überwiesene Einmalzahlung mitknapp 13 Millionen Euro eher klein ausfällt,ist insgesamt ein Vielfaches drin, glaubtman der Immatics-Pressemitteilung: „Biszu einer Milliarde US-Dollar“ (umgerechnetrund 740 Millionen Euro) könne Immaticsim Idealfall im Laufe der Jahre vor allemdurch durch Meilensteinzahlungen vonRoche kassieren.Immatics entwickelt Tumor-assoziiertePeptide (TUMAPs) und möchte damit Immuntherapiengegen Krebs ermöglichen.Die Zusammenarbeit mit Roche werdesich auf Magenkrebs, das Bronchialkarzinomsowie Prostatakrebs erstrecken. DerSenior partner aus Basel werde sich bei alldiesen Projekten um die klinischen Studienund die Vermarktung kümmern, Immaticssei für die vorhergehende präklinische Entwicklungzuständig....und Roche steigt groß einBisher kann Immatics seinem neuenPartner Roche nicht viel anbieten: Das gegenMagenkrebs gerichtete Vakzin IMA942hat gerade mal die präklinischen Testshinter sich, soll aber baldmöglichst in derKlinik, sprich: am Menschen ausprobiertwerden. Daneben haben die Schwaben natürlichden Auftrag, für Roche nach weiterenMedikament-Kandidaten zu suchen.Die drei viel weiter fortgeschrittenenProjekte mit Immatics-Wirkstoffen habenmit dem aktuellen Roche-Deal hingegennichts zu tun: Für die derzeit laufendePhase-III-Studie am ImpfstoffkandidatenIMA901 gegen Nierenkrebs erwartet manin Tübingen erst 2015 Ergebnisse; derDarmkrebs-Wirkstoff IMA910 hat PhaseII durchlaufen, und das Hirntumor-MittelIMA950 befindet sich in der klinischenPhase I.Winfried KöppelleFinox AG: Gründer investiert zehn MillionenDem Kinderwunsch auf die Sprünge helfenDer Selfmade-Multimillionär und Schlossbesitzer WillyMichel riskiert zehn Millionen Euro seines Privatvermögens,um dem ihm mehrheitlich gehörenden Kleinbetrieb Finox aufdie Sprünge zu helfen. Die Beteiligungsgesellschaft BV Holdingbeteiligt sich mit weiteren 7,8 Millionen Euro und wird danachrund 14 Prozent der Finox-Aktien halten.Der 65-jährige, im Kanton Bern wohnhafte Michel hat das10-Personen-Unternehmen, das weder eine Forschungsabteilungnoch Produktionsstätten besitzt, 2007 selbst gegründet.Geschäftsziel von Finox ist es, das von Merck-Serono einlizenzierteHormonpräparat Bemfolia auf den Markt zu bringen. InEuropa, wo bereits ein Zulassungsverfahren läuft, könnte esbereits Ende 2014 so weit sein. Für Amerika allerdings mussdas Praparat erst noch in einer weiteren Phase-III-Studie überzeugendeDaten liefern, ehe man auch dort an eine Zulassung(nicht vor 2016) denken kann.Willy Michel(rechts) greiftseiner Finox AGunter die Arme.Die aktive Substanz in Bemfolia ist das rekombinante follikelstimulierendeHormon (rFSH), das die Reifung weiblicher Eizellenstimuliert und bei der In-Vitro-Befruchtung zum Einsatz kommt.Es soll bei Frauen mit bisher unerfülltem Kinderwunsch dieWahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft erhöhen. -wk-Foto: YpsomedOPTICAL FILTERSFor fluorescencespectroscopyOUR EXPERIENCE ... YOUR PROFIT!www.ahf.de :: info@ahf.de12/201339

WIRTSCHAFTInterview mit Friedrich Schmidl,Direktor der österreichischen Betriebsansiedlungsagentur ABA„Formularemachen mich grantig!“Wieso muss eine Biotechfirmaunbedingt nach Österreichgehen? AnsiedlungsexperteFriedrich Schmidl weiß es.Das EU­Land Österreich möchte mehr Zukunftstechnologieins Land holen und wirbtdeshalb um ausländische Technologiefirmen,auch aus der Biotechbranche. Federführenddabei ist die Österreichische Industrieansiedlungs­und WirtschaftswerbungsGmbH (ABA). Diese soll den heimischenWirtschaftsstandort bewerben und dasImage Österreichs als Industrie nation verbessern.Denn obwohl Öster reich eine unterden OECD­Nationen extrem potente Industrieproduktionbesitzt, wird es meist nur alsattraktive Urlaubsregion wahrgenommen.Zu Unrecht: Obwohl die Biotechnologiein Österreich noch jung ist (im Durchschnittzählt eine Firma acht Jahre), beschäftigendie 288 österreichischen Biotech­ undPharmaunternehmen rund 25.000 Menschen.Die Anzahl der Biotechfirmen stiegseit 2010 um 23 Prozent auf jetzt 95, dieim Jahr 2012 knapp 100 Millionen Euroan Wagniskapital, Fördermitteln, Kreditenund sonstigen Zuwendungen erhielten.Friedrich Schmidl ist bei der Ansiedlungsagentur ABA verantwortlicher Projektleiterfür die Region Deutschland/Nord sowieals Life­Science­Experte der Ansprechpartnerfür Biotechfirmen, die damit liebäugeln,sich in Österreich niederzulassen.Er knüpft Kontakte und berät ausländischeInteressenten etwa bei steuerlichen Fragen,der Standortsuche und dem Ausnützenstaatlicher Kostensparprogramme – offenbarerfolgreich: Die Weltbank hat die ABAim Jahr 2009 als beste von 181 Betriebsansiedlungsagenturenauf Rang eins platziert.Laborjournal: Herr Schmidl, ihre Aufgabeist es, dafür zu sorgen, dass sich in österreichausländische Unternehmen ansiedeln.Was hat ihr land davon?Friedrich Schmidl: Österreich erhältdadurch einen Zugang zu neuen Technologienund neuen Märkten, den wir ansonstennicht so leicht bekämen. Wir sind ein relativkleines Land mit 8,4 Millionen Einwohnern,und unsere Firmen sind daher gezwungen,in ausländische Märkte hinein zu expandierenbeziehungsweise Waren und Dienstleistungenzu exportieren. Das können sie abernur dann, wenn diese auch erstklassig sind.Nur wenn die österreichische Forschungund Entwicklung sowie die daraus resultierendeTechnologie weltweit spitze sind,haben wir eine Chance auf dem Weltmarkt.österreich kenne ich vor allem als nettenUrlaubsort.Schmidl: So ist es – Skifahren, Singen,Tanzen, Jodeln. Davon leben wir aber nicht.Knapp 30 Prozent unseres Bruttoinlandprodukts(BIP) generiert Österreich aus derindustriellen Produktion. Damit sind wirunter den OECD­Staaten ganz vorne, nochvor Deutschland oder den USA. Die enormeBedeutung der österreichischen Produktionund die der Produktion vorgelagerten„Wir versuchen, dasschiefe Bild im Kopf vielerausländischer Investorenzu korrigieren.“Forschung und Entwicklung wird im Auslandjedoch noch nicht so richtig erkannt.Deshalb versuchen wir, das schiefe Image,das in den Köpfen der ausländischen Investorennoch immer dominiert, zu korrigieren.Dazu kommt, dass Österreich aufgrundseiner Geschichte [gemeint ist die österreich-Ungarischedoppelmonarchie zwischen1867 und 1918; die red.] natürlich enge Beziehungenzu den mittelost­ und südosteuropäischenStaaten pflegt. Mit Ländern wieUngarn, Tschechien, der Slowakei, Serbienoder Kroatien leben und arbeiten wir seitJahrhunderten zusammen. Oder Rumänien– wenn Sie heute in Siebenbürgen imZentrum Rumäniens unterwegs sind, dannsprechen die Leute dort entweder ungarischoder deutsch, aber gewiss nicht rumänisch.In all diesen Gebieten war Österreichjahrhundertelang vertreten, und als Folgesind wir heute dort wirtschaftlich präsent.Beispielsweise sind wir in Ost europa führendim Bankgeschäft. Wir können mit denMenta litäten dort gut umgehen.typische Wirtschaftsprodukte österreichssind zum Beispiel fenster, Seilbahnen,leiterplatten und energy-drinks. Warumaber sollte sich eine ausländische Biotechfirmain österreich ansiedeln?Schmidl: Zunächst mal ist unsere Biotech­Branchemit einem Umsatz von gutdrei Milliarden Euro kein ganz unbedeutenderWirtschaftsfaktor. Bei konkretenAnfragen aus dem Ausland muss ich abernatürlich genau hinschauen, um welcheFirma und um welchen Geschäftszweig esgeht und ob es überhaupt „passt“. Wir wollennämlich verhindern, dass willkürlichmit der Gießkanne irgendwas gefördertwird, was hinterher im Desaster endet.Und welche Vorteile hätte eine ausländischefirma nun davon, sich in österreichanzusiedeln – außer dass Wien ja die weltweithöchste lebensqualität bieten soll?Schmidl: Neben gut ausgebildetenArbeitskräften und einem technologiefreundlichenKlima bieten wir ganz handfestefinanzielle Vorteile. Erstens haben dieUnternehmen die Möglichkeit, Steuern zusparen. Österreich gehört zu den Ländernmit den niedrigsten Unternehmenssteuernder EU, und dazu bieten wir Biotechfirmenzehn Prozent Forschungsprämie. Zweitensfördern wir Forschung und Technologieauch direkt: Bei Grundlagenforschungsprojektenist der Fonds zur Förderung derwissenschaftlichen Forschung (FWF) zuständig,bei angewandter wirtschaftsnaherForschung die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft(FFG). Als drittesElement kümmert sich die Förder­ und Finanzierungsbankder Republik Österreich,die Austria Wirtschaftsservice (aws), speziellum junge, wachsende Technologieunternehmen[das deutsche pendant ist die Kreditanstaltfür Wiederaufbau, KfW; die red.].4012/2013

WirtschaftUm wieviel Geld geht’s da?Schmidl: Der Austria Wirtschaftsservicezum Beispiel bietet Vorgründungsprojektenim Rahmen des PreSeed-Programmseinen Zuschuss von bis zu 200.000 Euro an.Bestehende Start-up-Firmen können sogareine Seed-Finanzierung von bis zu einerMillion Euro beantragen.Wie angedeutet, schütten Sie Ihr Füllhornaber nicht über jeder beliebigen Firma aus?Schmidl: Es macht keinen Sinn, etwaszu versprechen, was wir nicht halten können.Wenn ein Unternehmen bei uns nichtdas geeignete Umfeld vorfindet, dann wirdes mittelfristig auch keinen Vorteil davonhaben, sich in Österreich niederzulassen.Deshalb legen wir unser Augenmerk darauf,dass sich ein Betrieb, der zu uns hereinkommt,auch wohlfühlt. Der soll sich entwickelnkönnen und keinen Ärger haben.Wo liegen die Zentren und die Spezialgebieteder österreichischen Biotechnologie?Schmidl: Die Life-Science-Zentren liegenin den Großräumen Wien, Graz undInns bruck; die Medizintechnik ist in Nieder-und Oberösterreich konzentriert. Alleinin Wien sind es knapp 100 Firmen, diein Biotechnologie und Medizintechnik tätigsind; rund um Innsbruck sind es 62 weitere.Welche Firmen aus dem Ausland habensich zum Beispiel in den letzten Jahren inÖsterreich niedergelassen?Schmidl: Wir arbeiten natürlich vertraulich.Ich kann aber die deutsche BiolitecAG nennen, die seit 2012 in ÖsterreichLaserthera pien für Krebserkrankungenentwickelt. Oder die Otto Bock HealthcareGmbH aus Duderstadt, die in Wien ein Forschungs-und Entwicklungzentrum betreibt.Dort werden Hightech-Prothesen konzipiertund gefertigt – etwa ein mikroprozessorgesteuertesKniegelenk, das komplett in Österreichentstanden ist. Oder die RostockerBiotechfirma Centogene: Die hat sich 2008im Vienna Biocenter mit einer Tochtergesellschaftangesiedelt und entwickelt dortDiagnostik-Kits für seltene Krankheiten.Nehmen wir an, ich sei Vorstand einerBio techfirma, die sich in Österreich niederlassenoder vorab informieren möchte. Anwen wende ich mich?Schmidl: Ganz einfach: Sie rufen michdirekt an.Ich muss also nicht erst irgendwelche Formulareausfüllen?Schmidl: Nein, nein, bitte hören’s auf!Mich macht schon alles grantig, was längerals zwei DIN-A4-Seiten ist! Alles was ichvorab brauche ist eine kurze – aber wirklichganz kurze! – Darstellung dessen, was Siein Österreich vorhaben. Und dann setze ichmich mit Ihnen zusammen und wir besprechengemeinsam, ob Ihr Ziel umsetzbar ist.Ich möchte unbedingt vermeiden, dass Siesich auf den weiten Weg zu uns machen,hinterher frustriert sind und meinen, wirwürden nur blöd daherreden. Wenn dererste Kontakt ergibt, dass Ihr Vorhabenmachbar ist, dann werden alle weiterenSchritte von mir in Zusammenarbeit undAbsprache mit Ihnen organisiert, koordiniertund begleitet. Und zwar nicht virtuell,sondern persönlich, maßgeschneidert und„Ich möchte unbedingt vermeiden,dass Sie sich auf denweiten Weg zu uns machenund hinterher frustriert sind.“kostenfrei. Wir arbeiten dabei eng mit LifeScience Austria (LISA) zusammen, das istunsere Schwestergesellschaft, zuständigfür alle Fragen der Life Science-spezifischenUnternehmens- und Projektförderung.Wir kümmern uns darum, dass allebenötigten Fachleute so schnell wie möglichzur Verfügung stehen – egal, ob es umsteuer-, arbeits- oder gewerberechtliche Belangegeht, um Zulassungsbestimmungen,Fragen zur klinischen Forschung oder sonstetwas. Wir prüfen, ob der britische FührerscheinIhres Laborleiters in Österreichgültig ist, organisieren gegebenenfalls denUmzug Ihrer Mitarbeiter und suchen fürderen Kinder passende Kindergärten undSchulen in der Nähe Ihres neuen Firmensitzes.Sie kümmern sich um Ihr Kerngeschäft,und alles andere begleiten wir.Interview: Winfried KöppelleWirtschaftsfördererFriedrich Schmidlvon „Invest in Austria“wirbt um ausländischeBiotech-UnternehmenFoto: ABA-Invest in Austria12/201341

WIRTSCHAFTHamburg 1962: Während die Beatles dieReeperbahn erbeben lassen, entwickelt ein25-jähriger Ingenieur das Eppendorf-Cup.Laborklassiker (Teil 1):Die Entwicklung des Eppendorf-Cups)Das Töpfchenaus HamburgVor 50 Jahren entwarfein Hamburger Ingenieur ein„Reaktionsgefäß aus Kunststofffür kleine Flüssigkeitsmengen“:Das „Eppi“ war geboren.Das Jahr 1962 sollte für die freie HansestadtHamburg ein Schicksalsjahr werden. Im Februartobte an der deutschen Nordseeküsteder Orkan Vincinette mit derartiger Wucht,dass die Messgeräte versagten, und peitschteRegen, eiskalte Polarluft sowie eine verheerendeSturmflut in die Elbmetropole. GanzeStadtteile wurden überschwemmt, 315Menschen ertranken, zehntausende wurdenobdachlos, Bundeswehr und Nato­Verbändewaren im Großeinsatz und PolizeisenatorHelmut Schmidt sammelte Meriten alsKrisenmanager. Ein Dreivierteljahr späterfolgte das nächste Unglück, dieses Mal fürFreunde der Beatmusik: Am Abend des 31.Dezember gaben die jungen Beatles im „StarClub“ ihr vorläufig letztes von insgesamt275 Konzerten in Hamburg – und reiften inden folgenden Jahren zur erfolgreichstenRockband der Musikgeschichte.Natürlich interessierte sich in solch dramatischenZeiten niemand für eine kleineReparaturwerkstatt im Norden Hamburgs.Und doch war das, was damals auf demStaatsgut Wellingsbüttel, zwischen Kuhteichweiherund Alsterwanderweg, ausgebrütetwurde, dauerhafter als Sturmflutund Beat musik zusammen: ein winziges,konisch geformtes Reaktionsgefäß ausKunststoff – das legendäre Eppendorf­Cup.Will man herausfinden, was sich damalsereignete in Hamburg­Wellingsbüttel,wer das „Eppi“ erfand und welche Problemees seinerzeit zu überwinden galt, sostößt man auf unerwartete Hürden.Spurensuche in HamburgJa, wer hat ihn denn erfunden, densagenhaften Laborgefäß­Klassiker? Währendüber die 1962er Sturmflut und diePilzköpfe aus Liverpoolganze Bücherwändean Informationenexistieren, weiß beim HamburgerLaborausrüster Eppendorf kein Mitarbeitermehr Näheres über das berühmteste hauseigeneneProdukt – immerhin wurde es jabereits in den 60er Jahren aus der Taufegehoben. Der damalige Chefentwickler istmit unbekannter Adresse längst im Ruhestand,weder er noch sonstige Zeitzeugensind aufzutreiben, und das wenige, wasoffiziell bekannt ist, ist nur selten durchplausible Quellen belegt. Informationenaus erster Hand sind zunächst nicht zubekommen.Aber Originaldokumente, Patentschriften,Konstruktionszeichnungen und ähnlichesmehr zum legendären „Eppi“ mussAbbildung: Eppendorfes doch geben? Mag sein, doch die sindin irgendwelchen Kisten im HamburgerFirmenkeller verschollen. Trotz monatelangerRecherchen auf Seiten der FirmaEppendorf gelingt es nur wenig historischVerwertbares ans Tageslicht zu befördern.Auch authentisches Bildmaterial ist augenscheinlichMangelware.Das Netheler-Hinz-Start-UpAllmählich werden dann doch immermehr Details greifbar. Vor allem ein Nametaucht immer wieder auf: Wilhelm Bergmann.Dieser, ein inzwischen längst imRuhestand befindlicher Diplom ingenieur,spielte in den 1960er Jahrenoffenbar die tragendeRolle bei der Entwicklungeines „Reaktions gefäßesaus Kunststoff für kleineFlüssigkeitsmengen“ (so dieoffizielle Bezeichung in derspäteren Patentschrift). Angestelltwar Bergmann damalsbei der „Eppendorf GerätebauNetheler und HinzGmbH“, dem Vorgänger derheutigen Eppendorf AG.Die Eppendorf­Geschichtebeginnt aber bereits beiKriegsende. Der OsnabrückerBauernsohn HeinrichNetheler und der HamburgerPhysiker Hans Hinz hattengemeinsam unter denNazis geforscht, erst an derDeutschen Versuchsanstaltfür Luftfahrt und dann inder Reichsstelle für Hochfrequenzforschungin Travemünde.1945 scharen diebeiden Technikfreaks eineTruppe von rund 20 Gleichgesinntenum sich und – sowill es die Legende – stellensich nassforsch bei der Direk­4212/2013

WIRTSCHAFTtion des Universitätsklinikums Eppendorfvor. Kaputtgegangene medizinische Gerätewollen sie gegen geringes Entgelt reparieren,so ihre hemdsärmelige Geschäftsidee.Ein hanseatisches Start­Up inmitten einerTrümmerlandschaft, gegründet von zweibefreundeten Technikern Mitte Dreißig.Holzbaracke am KlinikumUnd es funktioniert tatsächlich: Nethelerund Hinz werden sich mit dem Klinikumeinig und quartieren sich mit ihrerMannschaft in einer Holzbaracke auf demCampus des Universitätskrankenhauses inEppendorf ein. Fortan erneuern und verbessernsie die defekten Instrumente derWeißkittel des benachbarten Großkrankenhauses,und bald beginnen sie auch eigeneApparate zu bauen. Die „Arbeitsgruppe Dr.Netheler“, wie sich das junge Unternehmendamals nennt, konstruiert einen Ultraschallgeneratorund einen Stimulator zurTherapie von Muskel­ und Nervenschädigungen,dazu ein Elektrothermometer, dasbinnen Sekunden die Körpertemperaturanzeigt.Als der 25­jährige Techniker WilhelmBergmann 1958 von der IngenieurschuleHamburg zur Netheler und Hinz GmbHwechselt, zählt das Unternehmen bereitsan die 150 Mitarbeiter. Bergmann kommtgerade richtig, hat doch der MarburgerMediziner Heinrich Schnitger kurz zuvorauf dem heimischen Küchentisch die weltweiterste Kolbenhubpipette zusammengeschraubt– ein Meilenstein in der Geschichtedes Laborgerätebaus (siehe laborjournal6/2013, Seite 59).Der geniale Exzentriker SchnitgerDieser Schnitger ist es wert, an dieserStelle etwas ausführlicher vorgestellt zuwerden, denn ohne seine Vorarbeiten wäredas „Eppi“ wohl gar nicht erst entstanden.Geboren im ostwestfälischen Lemgo, warSchnitger der Prototyp des weltfremden,sozial „schwierigen“, aber fachlich genialenErfinders. Der von Zeitgenossen als„freundlich­zurückhaltend“ bis „streitbarund eigenbrötlerisch“ beschriebene Tüftlerinhalierte bereits als Knabe in der elterlichenWohnung die Düfte von Lötzinn, Eisenstaubund Klebstoff: Sein Vater war Erfinder, undder Filius sollte der Familien tradition folgen.In Marburg studiert er Medizin, dochmit der Betreuung von Patienten hat es derintrovertierte Schnitger gar nicht. Stattdessenkonstruiert er komplizierte technischeGeräte, zum Beispiel als Meister stück seiner1956er Doktorarbeit ein raffiniertesGerät zur automatischen Bestimmungvon Blutgerinnungszeiten.Danach stößt er am Physiologisch­ChemischenInstitutder Universität Marburgauf das nächste Problem.Die neuartigen, von seinenKollegen entwickeltenEnzym­Assays verlangeneine Eselsgeduld: Hundertekleinvolumiger Chromatographieprobensind mit dem Mund zu pipettieren – einstupider Fließband­Job, von dem der ungeduldige,perfektionistische Jungmedizinerbald genug hat. Eines Tages im Frühjahr1957 hängt Schnitger seinen Laborkittelan den Haken und nimmt sich eine Auszeit.Wenige Tage später kehrt er an seinen Arbeitsplatzzurück, als sei nichts gewesen.Die Marburg-PipettePipetten-ErfinderHeinrich SchnitgerDoch der Eigenbrötler hat ein wunderlichesSelbstbau­Konstrukt mitgebracht:Aus einer Glasspritze, einem Kunststoffschlauchund einer Spiralfeder hat Schnitgerdie weltweit erste Kolbenhubpipettezusammengeschraubt – made in Marburgund ideal dazu geeignet, winzigste Flüssigkeitsmengenschnell und präzise perHand zu dosieren. Es sei daran erinnert,dass sich dies alles Ende der 1950er Jahreereignet; es ist noch nicht lange her, alsWatson und Crick in nature ihre Doppelhelixpräsentierten. Der weltweite Siegeszugder Molekularbiologie steht nochbevor – eine Wissenschaft, in der sich allesin Kleinstvolumina von nur wenigen Milliliternabspielen wird.Schnitgers Chef in Marburg, der BiochemikerTheodor Bücher, erkennt schnell,welch ungeheures Potenzial im Konzeptseines jungen Mitarbeiters schlummert. Erentbindet ihn von seinen eigentlichen Aufgabenund ermutigt ihn, den ersten Prototypenweiter zu verbessern und schließlichpatentieren zu lassen. Schnitger erledigtauch dies in Windeseile – zum Beispiel integrierter eine zweite Metallfeder, um beimWiederablassen sämtliche Restflüssigkeitaus dem System zu blasen – und erklärtdie Angelegenheit dann für beendet. SeinInteresse für die brilliante Erfindung ist erloschen,er kümmert sich fortan lieber umandere, ungelöste Probleme. Viel Zeit bleibtihm dazu nicht mehr: Nur drei Jahre später,nach weiteren wegweisenden Konstruktionen,ertrinkt der Erfinder der modernenLaborpipette 1964 im Alter von 39 Jahrenbeim Baden in einem ober bayerischenGletscher see.Immerhin hatte Schnitger, ehe er dasInter esse an seiner Erfindung verlor, 1961noch ein Patent auf die „Vorrichtung zumschnellen und exakten Pipettierenkleiner Flüssigkeitsmengen“erteilt bekommen, dochjetzt muss das neue Labor gerätmarkt reif gemacht werden.Und nicht nur das: Ohne einpassendes Umfeld, ohne ergänzendeGerätschaften undZubehör utensilien wird dieKolbenhubpipette, sei sie noch so ausgeklügelt,nur ein Nischendasein fristen.Das passende Gefäß zur PipetteDamit sind wir zurück bei den Ingenieurender Netheler & Hinz GmbH. Anfangsnoch gemeinsam mit Schnitger hatten siedessen „Marburg­Pipette“ weiterentwickeltund von ihm die Exklusivlizenz des PipettenpatentsNr. 1090449 für die anstehendeVermarktung erworben. Einer von ihnenist der erwähnte Techniker Wilhelm Bergmann,inzwischen knapp 30. In den nächstenJahrzehnten wird er es bis zum Eppendorf­Geschäftsführerbringen; jetzt abersteht er vor dem Problem, ein zur neuenPipette passendes „Kleinstmengengefäß“zu entwerfen. Keine ganz leichte Aufgabe,waren es doch ganze Forschergenerationenseit den Zeiten Robert Kochs gewohnt, mitden bewährten 10­Milliliter­Reagenzgläsernaus Glas zu hantieren. Die sind für dieMikrovolumina molekularbiologischer Experimentezwar denkbar ungeeignet, dochauch Bioforscher sind Gewohnheitstiere,die Ungewohntes nur zögernd anneh­Cup-EntwicklerWilhelm Bergmann▲Foto: Eppendorf12/201343

WirtschaftReklame in den 1960er Jahren fürEppendorfs „Mikrolitersystem“Abbildung: Eppendorfmen. Es ist eine große Verantwortung, dieauf dem jungen Bergmann lastet: Solltesich das von ihm konstruierte Gefäß nichtdurchsetzen, würde man mangels Erfolgsaussichtenwohl das gesamte Pipettenprojektbeerdigen müssen.Allerdings steht Bergmann nicht allein.Während er am Reißbrett die ersten Zeichnungendes Gefäß-Prototyps anfertigt, grübelndie Kollegen, an vorderster Front deraus Freiburg stammende Chemiker GünterBechtler, welches Zubehör die künftigenNutzer von Pipette und Gefäß brauchenwerden: Man konzipiert und konstruiertpassende Mischer, Zentrifugen, Halterund Heizblöcke, mit denen man die biologischenProben weiter bearbeiten kann.Und natürlich auch Verbrauchsmaterialienwie Einweg-Pipettenspitzen.Mit der Zeit entsteht um die Pipetteherum eine ganze, zusammengehörendeFamilie an Geräten: das Eppendorfsche„Mikrolitersystem“. Wo aber bleibt dasdringend benötigte „Kleinstmengengefäß“,das die Wissenschaftler bald zum „Eppendorf-Cup“umtaufen werden?Kleinstmengengefäß aus PolypropylenBergmann, dem man ja die Aufgabeübertragen hat, ein passendes Gefäß zurPipette zu entwickeln, hat nach monatelangerTüftelei in der Tat eine Lösunggefunden: das „Reaktionsgefäß aus Kunststofffür kleine Flüssigkeitsmengen“. Ausdurchsichtigem Polypropylen soll es bestehen,widerstandsfähig gegen die meistenlaborüblichen Lösungsmittel sowieunempfindlich gegen hohe Temperaturenund Fliehkräfte. Höchstens 0,5 Millilitersoll das Gefäß fassen. Der junge Ingenieurkann natürlich nicht wissen, dass man 30Jahre später genau dieses und noch kleinereFormate benötigen wird, um millionenfachPolymerasekettenreaktionen (PCR)durchzuführen. Stattdessen stellt er fest,dass die 0,5-ml-Versionen doch allzu winzigund dadurch unhandlich seien – undpumpt sie kurzerhand auf komfortablereAbmessungen auf: Eine Wandstärke von0,9 Millimetern, eine Gesamtlänge von 41Millimetern und ein Innendurchmesser von9,4 Millimetern: Diesergibt das klassischeMaximalvolumen von1,5 Millilitern.Damit ist das Eppi(Typ 3810) geboren,offiziell als „Mikroreaktionsgefäß“bezeichnet.Man schreibt Dezember1962, die Beatles habenes kurz zuvor mit ihrerersten Single „Love Me Do“ auf Rang 17 derbritischen Top 40 geschafft und bereitensich nach ihrem letzten Konzert im HamburgerStar-Club auf die Rückkehr nachEngland vor. 1963 schaffen sie es, zurückin ihrer Heimat, mit „Please Please Me“ aufRang 2 der Hitparade, während in Hamburgdie ersten Komponenten des neuenEppendorfschen Mikro liter systems auf denMarkt kommen.Warum verengt sich das Eppi nach untenhin? Dem Laborjournal-Reporter gelanges, den inzwischen 80-jährigen Bergmannaufzuspüren. Er lebt noch immerim Norden Hamburgs und kennt natürlichdie Antwort: „Will man kleine Flüssigkeitsmengenpipettieren, so braucht man einegewisse Füllhöhe. Deshalb verjüngt sichder Durchmesser unseres Gefäßes.“Einhandbedienung und HakennaseAuch auf einen weiteren Clou seinerEntwicklung, den man als gewohnheitsmäßigerNutzer meist nicht beachtet, machtder Ingenieur im Ruhestand aufmerksam:Das Eppi biete die Möglichkeit, es einhändigzu bedienen. „Ebendies war von Beginn anein wichtiges Ziel unsererArbeit: Dass der Forscherdas Gefäß mit einer Handschließen kann, weil er jain der anderen seine Pipettehalten muss und diesenicht jedesmal weglegenmöchte.“ Bergmannsdiesbezügliche Lösung ist,wie die meisten pfiffigen Ideen, verblüffendeinfach und doch irgendwie genial:Der Schnappdeckel ist über einen biegsamenFlachsteg dauerhaft am oberen Gefäßrandbefestigt; ein Gelenk, ein winzigerRandsteg und eine umlaufende Dichtlippesorgen dafür, dass der Deckel beim Neigenexakt die kreisrunde Gefäßöffnung trifftund diese sicher verschließt.Schließlich entwickelte man Mitte der1980er Jahre noch die Option, den Deckeldauerhaft zu fixieren. Er sollte sich nichtöffnen, wenn das Gefäß versehentlich zuBoden fiel, im kochendem Wasserbad erhitztwurde oder sich in einer Zentrifugehochtourig im Kreis drehte. Die Eppendorf-Ingenieuredachten sich daher denbekannten „Safe-Lock“-Schnappverschlussaus: einen „in Schließstellung nach untengerichteten, hakenartigen Ansatz, der beigeschlossenem Deckel den dem Flachsteggegenüberliegenden Abschnitt untergreift“(so der Text der Patentschrift von1985). Auch wenn ihn viele gelegentlichverfluchen, den kleinen Plastikstöpsel, derbei nicht-sachgerechter oder zu häufigerBetätigung zu schmerzhaft entzündetenNagelbetten und abgebrochenen Fingernägelnführt: Er machte Bergmanns kleinesMeisterwerk erst perfekt.Seit nunmehr 50 Jahren produziert dieEppendorf AG ihre „Eppis“. Es dürfte nursehr wenige medizinische und biologischeEntdeckungen der letzten 50 Jahre geben,bei denen Eppis keine Rolle gespielt haben.Natürlich wurde das Gefäß immer wiedervon der Konkurrenz kopiert, und natürlichgab es auch Patentstreitigkeiten, dochGenaueres ist ebensowenig zu erfahrenwie Aussagen zu den aktuell produziertenStückzahlen. Dies sei Firmengeheimnis. ImJahr 2006 gab ein leitender Mitarbeiter allerdingszu Protokoll, die Produktionsstättein Oldenburg spucke drei Milliarden Stückaus – pro Jahr.Bunte Palette an Eppi-VariantenLängst gibt es das „Eppi“ in diversenGrößen, von 0,2 bis 5 Millilitern, mitSchraubdeckel und Silikondichtverschluss,dick- und dünnwandig und in vielen buntenFarben. Auch der runderneuerte Oldie„3810 farblos“ steht noch immer im Katalog;er kostet drei Cent pro Stück. WilhelmBergmann, der Diplom ingenieur mit demnorddeutschen Zungenschlag, hat in den1960ern einen unscheinbaren Laborklassikerentwickelt und ihm gemeinsam mitseinem badischen Kollegen Günter Bechtlerzum Durchbruch verholfen – in einerZeit, als die Basentripletts des genetischenCodes noch nicht entschlüsselt und Restriktionsenzyme,thermostabile Polymerasenund monoklonale Antikörper noch Zukunftsmusikwaren. Winfried KöppelleFoto: Eppendorf4412/2013

WIRTSCHAFTBioreaktoren und CellbagsAnbieter/HerstellerCellasysKronburgwww.cellasys.comKontakt:info@cellasys.comTel. +49 8394 257929Name desProduktes6xIMOLA-IVDVolumen Anwendungen Sonstiges, Besonderheiten,Allgemeines< 10 µlToxikologie, Pharmakologie,MedienoptimierungMarker-frei, multi-parametrisch | Zugabe undAusspülen von Wirkstoffen möglich„Mehrweg oder Einweg“ProduktübersichtPreis[EUR]75.000,-CellGenixFreiburgwww.cellgenix.comKontakt: info@cellgenix.comTel. +49 761 888 89-0VueLife 1PF-0002 /VueLife 2PF-00022 mlZellkulturZellkulturbeutel aus FEP mit 1/2 Female Luer Locks| Materialeigenschaften des FEP: Kunststoff mitder geringsten Permeabilität für Flüssigkeiten undhöchsten Permeabilität für Gase; chemisch, biologischund immunologisch inert; Temperaturbeständigkeit:+200°C bis -200°C | Hohe Flexibilität,selbst in flüssigem Stickstoff | Beutel mit abgerundetenEcken und laserverschweißten NähtenAuf AnfrageVueLife 32-CVueLife 72-CVueLife 118-CVueLife 197-CVueLife 750-C32 ml72 ml118 ml197 ml750 mlZellkulturZellkulturbeutel aus FEP mit Y-Schlauch (PVC,1 versiegeltes Ende, 1 Ende mit Female Luer Lock)und 1 Female Luer Ventil | Beutel- und Materialeigenschaften:s.o.Auf AnfrageVueLife 290-C290 mlZellkulturZellkulturbeutel aus FEP mit einem Schlauch(PVC, 1 Female Luer Lock) und 1 Female LuerVentil | Beutel- und Materialeigenschaften:siehe obenAuf AnfrageVueLife 32-ACVueLife 72-ACVueLife 118-ACVueLife 197-ACVueLife 290-ACVueLife 750-AC32 ml72 ml118 ml197 ml290 ml750 mlKultivierung adhärenter ZellenZellkulturbeutel aus FEP mit Y-Schlauch (PVC,1 versiegeltes Ende, 1 Ende mit Female Luer Lock)und 1 Female Luer Ventil | Beutel- und Materialeigenschaften:s.o.Auf AnfrageKryoSure 6-F6 mlKryokonservierung von Zellen undGewebeKryo-Beutel aus FEP mit versiegeltem Schlauch(PVC) und 1 Kanülen-Septum zur Entnahme |Beutel- und Materialeigenschaften: s.o.Auf AnfrageKryoSure 20-F20 mls.o.Kryo-Beutel aus FEP mit Y-Schlauch (PVC, 1 versiegeltesEnde, 1 Ende mit Female Luer Lock) und1 FEP Exit Spike Port | Beutel- und Materialeigenschaften:s.o.Auf AnfrageKryoSure 60-FKryoSure 120-FKryoSure 180-F60 ml120 ml180 mls.o.Kryo-Beutel aus FEP mit einem Schlauch (PVC) mitFemale Luer Lock und 2 FEP Exit Spike Ports |Beutel- und Materialeigenschaften: s.o.Auf AnfrageDunn LabortechnikAsbachHersteller: Cellexuswww.dunnlab.deKontakt: info@dunnlab.deTel. +49 2683 430 94Hersteller: CescoHersteller: FibercellEppendorfHamburg, Deutschlandwww.eppendorf.deKontakt:eppendorf@eppendorf.deTel. +49 40 53 801 0ZubehörCellMakerCellMaker PlusBelloCellFibercellBioBLU 0.3cEinweg-BioreaktorBioBLU 1cEinweg-Bioreaktor--Bis zu 8 oder50 LiterBis zu 8 oder50 LiterBis zu 4 x 500 mlKultivierung vonZellen in Hohl -faser-Kartuschenunter konstanterMedium-Zufuhr100-250 ml320 ml-1,25 LiterZellkulturBioreaktor für die Kultivierung vonBakterien und HefenBioreaktor für die Kultvierung vonSäuger- und InsektenzellenSystem für die Kultivierung vonInsekten- und Säugerzellen unterkonstanter BelüftungSystem für die Produktion von Antikörpernoder anderen Proteinen inSäugerzellen (z.B. LymphozytenoderEndothelzellkulturen)Tierische und humane Zellen,Stammzellen, Insektenzellens.o.Verschlüsse, Clips | Adapter | Schlauchsets |Kryo-HüllenZur Verwendung mit Einmalzellkulturbeuteln„CellexusBag“ | Effiziente Durchmischung derZellen mittels Airlift-Technologie | EingebautesHeiz- und Kühlsystem, Temperaturbereichvon 15-40°CZur Verwendung mit Einmalzellkulturbeuteln„CellexusBag“ | pH und Sauerstoffsensor |Effiziente Durchmischung der Zellen mittels Airlift-Technologie | Eingebautes Heiz- und Kühlsystem,Temperaturbereich von 15-40°CSterile komprimierbare Einweg-Flaschen mit „Bio-Noc“ Carrier aus PET | Geringe Scherkräfte |Kontinuierliche Sauerstoffzufuhr | Große Ober -fläche für High-Density-Zellkulturen | Kompatibelmit den meisten serumfreien MedienHohlfaser-Bioreaktor | Reduzierter Verbrauchan Serum | Sekretierte Proteine werden bis zu100x konzentriert | Kein Splitten von Zellennotwendig | Produktion kann über mehrereMonate aufrecht erhalten werden |Geringes ProbenvolumenFestwand-Rührkesseldesign | FlüssigkeitsfreierPeltier-Kondensator | MagnetgekoppeltesRührwerk mit zwei 3-Blatt-Schrägblattrührern |30-600 rpm | Industriestandard Sensoriks.o. | 20-500 rpmAuf AnfrageAuf AnfrageAuf Anfrage5.405,- bis6.983,-(ohneFlaschen)Ab 2.338,-(ohne Kartuschen)Auf AnfrageAuf AnfrageBioBLU 5cEinweg-Bioreaktor1,25-3,75 Liters.o.s.o. | 25-200 rpm |Wahlweise optische pH-MessungAuf AnfrageBioBLU 14cEinweg-Bioreaktor3,5-10,5 Liters.o.s.o. | 25-200 rpmAuf Anfrage46 12/2013

Von F&E bis zur Produktion– alles aus einer Hand.We Know BioprocessingEppendorf – Bioprozess-Lösungen, die Ihren Anforderungen gerecht werdenMit den DASGIP ® and New Brunswick > Arbeitsvolumina von 35mL bis 2.400LBioprozess-Produktlinien bietet Eppendorf > Parallele Benchtop Bioreaktorsystemeein umfangreiches Angebot an skalierbarenHardware- und Software-Lösungen > Festwand Einweg-Bioreaktoren mit> Autoklavierbare and SIP Fermenterfür die Forschung und Prozessentwicklung Arbeitsvolumina von 65mL bis 40Lbis hin zur Produktion.> Präzise und intuitive Prozesskontrolle> Umfassendes Informationsmanagementwww.eppendorf.comDASGIP ® ist eine registrierte Marke der DASGIP Information and Process Technology GmbH, Jülich, Deutschland. New Brunswick ist eine Marke der Eppendorf AG,Hamburg, Deutschland. Eppendorf ® und das Eppendorf Logo ® sind registrierte Marken der Eppendorf AG, Hamburg, Deutschland. Alle Rechte vorbehalten, einschließlichGraphiken und Bilder. Copyright ©2013 durch Eppendorf AG.

WIRTSCHAFTBioreaktoren und CellbagsAnbieter/HerstellerEppendorf(Fortsetzung,Kontaktdaten siehe S. 46)Name desProduktesBioBLU 50cEinweg-BioreaktorBioBLU 0.3fEinweg-BioreaktorBioBLU 1fEinweg-BioreaktorBioBLU 5pEinweg-BioreaktorDASboxDASGIP ParalleleBioreaktorsystemeCelliGen BLUBioFlo /CelliGen 115BioFlo 310CelliGen 310BioFlo 415BioFlo 510CelliGen 510BioFlo 610BioFlo ProCelliGen ProVolumen Anwendungen Sonstiges, Besonderheiten,Allgemeines18-40 Liter65-250 ml250 ml - 1,25 Liter3,75 Liter60-250 ml35 ml - 3,8 Liter1,3-40 Liter400 ml - 10,5 Liter800 ml - 10,5 Liter800 ml - 10,5 Liter2-15,5 Liter5,2 - 32 Liter5,2-32 Liter13-100 Liter32-2.400 Liter18,8-520 LiterTierische und humane Zellen,Stammzellen, InsektenzellenBakterien, HefenBakterien, HefenTierische und humane Zellen,Stammzellen, InsektenzellenTierische und humane Zellen,Stammzellen, Insektenzellen /Bakterien, Hefen, Pilze / Pflanzenzellen,Algens.o.Tierische und humane Zellen,Stammzellen, InsektenzellenTierische und humane Zellen,Stammzellen, Insektenzellen /Bakterien, Hefen, Pilze / Pflanzenzellen,AlgenTierische und humane Zellen,Insektenzellen / Bakterien, Hefen,Pilze / Pflanzenzellen, AlgenTierische und humane Zellen,Stammzellen, Insektenzellen /Pflanzenzellen, AlgenBakterien, Hefen, Pilze / Pflanzenzellen,Algens.o.Tierische und humane Zellen,Stammzellen, Insektenzellen /Pflanzenzellen, AlgenBakterien, Hefen, Pilze / Pflanzenzellen,Algen / InsektenzellenBakterien, Hefen, Pilze / Pflanzenzellen,AlgenTierische und humane Zellen,Stammzellen, Insektenzellen /Pflanzenzellen, Algen„Mehrweg oder Einweg“ProduktübersichtFestwand-Rührkesseldesign | FlüssigkeitsfreierPeltier-Kondensator | MagnetgekoppeltesRührwerk mit zwei 3-Blatt-Schrägblattrührern |25-150 rpm | Industriestandard SensorikFestwand-Rührkesseldesign | FlüssigkeitsfreierPeltier-Kondensator | MagnetgekoppeltesRührwerk mit zwei 6-Blatt Rushton-Typ Rührern |20-2000 rpm | Industriestandard Sensoriks.o. | 100-1600 rpmFestwand-Rührkesseldesign | MagnetgekoppeltesRührwerk mit FibraCel Packed-bed-Rührer |25-150 rpm | Industriestandard Sensorik,wahlweise optische pH-Messung4-fach paralleles System (paralleler Betrieb von4, 8, 12 oder mehr Bioreaktoren) | Glas- undEinweg-Bioreaktoren | Optimal für Design ofExperiments (DoE) | Überwachung und präziseKontrolle aller kritischen Prozessparametersowie massendurchflussgeregelte Begasung |Drehzahlvariable Pumpen für Batch, Fed-Batchund kontinuierliche Prozessführung sowiezyklische Perfusions.o. |Online-Kalkulation von OTR, CTR und RQEinweg-Bioreaktoren | Erübrigt Autoklavier- undReinigungsprozesse | Überwachung und präziseKontrolle aller kritischen Prozessparameter |Touchscreen-Interface | Nicht-invasive DO undpH-TechnologieEinsteigermodell | Vorprogrammierte Fermentations-und Zellkultur-Modi | Glas- und Einweg-Bioreaktoren | Überwachung und präziseKontrolle aller kritischen Prozessparameter |Touchscreen-Interface zur gleichzeitigen Kontrollevon bis zu 3 BioreaktoreinheitenGlas- und Einweg-Bioreaktoren | Breites Angebotan zusätzlichem Zubehör | Überwachung undpräzise Kontrolle aller kritischen Prozessparameter| Touchscreen-Interface zur gleichzeitigenKontrolle von bis zu 4 Bioreaktoreinheiten |cGMP-kompatibels.o.Sterilize-in-Place (SIP) Technologie ohne externenDampf | Edelstahlbioreaktor | Überwachung undpräzise Kontrolle aller kritischen Prozesspara -meter | Touchscreen-InterfacePilot-Sterilize-in-Place (SIP) Edelstahl Bioreaktor |Unterschiedliche Rührer- und Begasungs-Varianten | Überwachung und präzise Kontrollealler kritischen Prozessparameter | VollautomatisierteSIP-Sequenzen zur Sterilisation |Touchscreen-Interfaces.o.Pilot-Sterilize-in-Place (SIP) Edelstahl-Bioreaktor| Fahrbares Gestell für einfachen Transport |Überwachung und präzise Kontrolle allerkritischen Prozessparameter | IntegrierterDruckmesser zur Online-Überwachung desVolumens | Touchscreen-InterfaceProduktions-Sterilize-in-Place (SIP) Edelstahl-Bioreaktor | Unterschiedliche Rührer- undBegasungs-Varianten | Frei zugänglichesLeitungssystem für einfache Handhabung |Überwachung und präzise Kontrolle allerkritischen Prozessparameter |Touchscreen-Interfaces.o.Preis[EUR]Auf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf Anfrage48 12/2013

WIRTSCHAFT„Mehrweg oder Einweg“Bioreaktoren und CellbagsAnbieter/HerstellerGE HealthcareLife Scienceswww3.gehealthcare.deGreiner Bio-OneFrickenhausenwww.greinerbioone.comKontakt: info@de.gbo.comTel. +49 07022 9480Infors HTBottmingen, Schweizwww.infors-ht.comKontakt: info@infors-ht.comTel. +41 61 425 77 00IUL InstrumentsKönigswinterHersteller: Applikonwww.iul-instruments.deKontakt:info@iul-instruments.deTel. +49 2223 9192-0Name desProduktesXuri Cell ExpansionSystem W25WAVE BioreactorSystem 2/10Cellbag 2 LCellbag 10 LCellbag 20 LCellbag 20 LReadyToProcessWAVE 25 systemWAVE BioreactorSystem 20/50WAVE Bioreactor200500/1000Cellbag 50 LCellbag 100 LCellbag 200 LCellbag 1000 LCellbag 500 LCELLreactorShakerBag Optionmit Multitron CellLabfors 5Labfors 5 LuxLabfors BioEtOHMultifors 2MiniforsTechfors-STechforsTerrafors-ISMicroMatrixS.I.P.MiniBio- undBioBundleVolumen Anwendungen Sonstiges, Besonderheiten,Allgemeines300 ml - 25 Liter250 ml - 5 Liter1 Liter5 Liter5 Liter10 Liter300 ml - 25 Liter300 ml - 25 Liter10-100 Liter25-500 Liter2,5-25 Liter2,5-50 Liter10-100 Liter50-500 Liter25-250 Liter15 ml, 50 ml2, 10 und 20 Liter2-13 Liter1,9 Liter Flachbettoder 3,6 LiterRührkessel3,6 Liter700 ml - 1,4 Liter2,5 und 5 Liter15, 30, 42 Liter20-1.000 Liter15 Liter1-7 ml7-30 Liter BioBench, 30-140 LiterPilot250-3.000 mlMiniBio Bundle,1-20 Liter Bio-BundleZelltherapie, Zell-Prozessierungs.o.s.o.s.o.s.o.s.o.Upstream Zell-Prozessierungs.o.s.o.s.o.s.o.s.o.Schüttelkultur von Zellen, Bakterienund anderen Mikroorganismen| Plasmidpräparation, Produktionvon Antikörpern und rekombinantenProteinen in ZellenTierische Zellkulturen, Pflanzen-Suspensionszellen, AlgenTierische Zellkulturen; Pflanzen-Suspensionszellen; mikrobielleKulturenPhototrophe Photosynthese-Organismen;Pflanzen-Suspensionszellen;mikrobielle Kulturen; AlgenFeststoffe und Bioethanol -HerstellungTierische Zellkulturen; Pflanzen-Suspensionszellen; mikrobielleKulturenMikrobielle Kulturen, tierische undPflanzenzellkulturenTierische Zellkulturen; Pflanzen-Suspensionszellen; mikrobielleKulturens.o.Feststoffe; Schlamm, Erde,Kompost, Öle, u.a.Zellkultur; mikrobielle Kulturen;optimal für Sceeningversucheund DoEZellkultur; mikrobielle Kulturen;Upscaling und Pilot ScaleZellkultur; mikrobielle Kulturen;Up- und DownscalingFür Stammzellkulturen | Minimales Kontaminationsrisikound hohe ZelldichtenSkalierbar | Minimales KontaminationsrisikoBC10, Basic / BC10, DO / BC10, Perfusion, DOBC10, Basic / BC10, Perfusion, DOBC10, BasicBC10 / BC10, Perfusion, DOEinfaches HandlingModulares SystemMit integrierter Temperaturkontrolle,Begasungspumpe und SchüttlerkontrolleBC10, Basic / BC10, Perfusion, DO / BC10, DOOxywell VersionpH VersionProduktübersichtRöhrchen mit Filterschraubverschluss (0,2 µmKapillarporenmembran und 8 Bohrungen) für exzellentenGasaustausch | Schütteln mit Standard-Orbitalschüttlern möglich | Gute Parallelisierungbei Optimierung von Kulturbedingungen möglich |Kultur und Zentrifugation in einem RöhrchenOrbital geschüttelte Einweg-Beutel | Bis zu3 Parallelkultivierungen | Individueller Gasflussfür jeden Bag | Flexibler Einsatz für Bags oderandere Schüttelkulturen innerhalb eines GerätesAutoklavierbarer Tischbioreaktor | 1 Steuer -einheit für bis zu 6 unabhängige Parallelkulturgefässe| Applikationsspezifische Konfigurationspakete| Kontrolleinheit zur Steuerung von Single-Use Bioreaktoren, z.B. CellReady (Millipore) |LabCIP (automatisches Reinigung- &Sterilisationssystem; CIP & SIP)Autoklavierbarer Photobioreaktor mit bis zu 6 Kesseln| Regelbare High-Power-LED-Beleuchtung |Optimale LichtverteilungSimultane Hydrolyse und Fermentation | IdealeDurchmischung | Einfache Feststoffzugabe |SSF-optimierte TemperaturregelungAutoklavierbare Parallelbioreaktoren mit bis zu6 unabhängigen Kesseln | ApplikationsspezifischeKonfigurationen | Platzsparendes, kompaktesDesign | Schnelle Ergebnisse durchoptimierte parallele BedienungAutoklavierbarer Tischbioreaktor | Komplett -pakete | Geeignet für Lehre und Kultivierungs -einsteigerIn situ sterilisierbare Pilotbioreaktoren |Standard Konfigurationen applikationsspezifisch |Platzsparendes, kompaktes DesignIn situ sterilisierbare Pilotbioreaktoren |Applikationsspezifische Konfiguration |Individuelle Konfigurationen bis zu 1000 LiterIn situ sterilisierbare Feststoffbioreaktor |Überwachung mittels Abgasanalyse24 Mikrobioreaktoren in Mikrotiterplattenformatparallel und individuell steuerbar | Je Well pH,DO, Temperatur und Feed kontrolierbarEdelstahlreaktoren | Auch größere Voluminaerhältlich | C.I.P. optionalGlasreaktoren | Frei konfigurierbare Steuereinheiten| Geringer Platzbedarf bei MiniBio Bundle| Feed Control | Automatische PID | ZahlreicheAnschlussmöglichkeiten für periphere GerätePreis[EUR]Auf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAb 120.000,-Ab 55.000,-Ab 14.000,-12/201349

WIRTSCHAFTBioreaktoren und CellbagsAnbieter/HerstellerIUL InstrumentsFortsetzung,Kontaktdaten siehe S. 49)Name desProduktesAppliFlexVolumen Anwendungen Sonstiges, Besonderheiten,Allgemeines10-50 LiterZellkultur„Mehrweg oder Einweg“ProduktübersichtWave-Reaktor | Einweg | Preiswerte Wave-Reaktor Lösung | Disposable und non-disposableSonden erhältlichPreis[EUR]Ab 21.000,-Lambda LaboratoryInstrumentsBaar, Schweizwww.lambdainstruments.comKontakt: infos@lambda-instruments.comTel. +41 444 50 20 71Minifor Start-up KitMinifor AdvancedKit0,035-0,4 Liter,0,15-0,45 Liter,0,3-1,7 Liter,0,5-3 Liter,1-6 Liters.o.Kultivierung von bakteriellen,tierischen und humanen Zellen,Insektenzellen, Pflanzenzellen,anaerobe & aerobe Kulturen,Pilzkulturen usw.s.o.Präzise Messung und Regelung der Kulturparameter| Modulare Bauweise für höchsteFlexibilität | Einfache Bedienung, ergonomischund platzsparend | Niedrige Anschaffungs- undBetriebskosten | Exzellentes Preis/Leistungs -verhältnisZellschonende, effiziente biomimetische Rührung| Präzise Temperaturregelung | Stark vereinfachteSterilhaltung | Kompakt, jedoch sehrzugänglich | AntischaumkontrollsystemAb 9.598,-Ab 13.098,-Minifor Chemostats.o.Kontinuierlicher Kultivationsmoduszur Steigerung der Produktivität“Easy-Sterility”-Konzept für Langzeitkulturen |Einfache Visualisierung des Zellwachstumsdurch Lambda Integrator | GewichtsgeregelteKultur | Zuverlässige Schlauchpumpen fürLangzeitprozesse | Komplette DatenerfassungssoftwareAb 12.897,-Minifor Photo -bioreaktors.o.Kultivierung von photosynthetischenOrganismen wie Pflanzen,Algen, Mikroalgen, Moos undBakterienBreites Lichtquellenspektrum | ProgrammierbareBeleuchtungsphasen | Ganzglas-Kulturgefäße |Sanfte Auf-und-Ab-Rührung |Sonnenimitierendes Infrarot-HeizsystemAb 11.694,-m2p-labsBaesweilerwww.m2p-labs.comKontakt: info@m2p-labs.comTel. +49 2401 805330Minifor ParallelBioLectors.o.800-2.400 µlParallel-Bioreaktoren zur Optimierungvon Fermentationsprozessenund KulturparameternClone Screening, Medienoptimierung,Prozessoptimierung,Anaerobe Kultivierung, SynthetischeBiologie, High-ThroughputProtein ExpressionAutonome Parameterregelung in jedem Gefäß |Keine zusätzlichen Software-Lizenzgebühren |Minimaler Flächenbedarf bei sehr guter Zugänglichkeitund Sichtbarkeit | Beliebige Anzahl vonReaktoren | Beliebige Gefäßkombinationen48 parallele Mikrobioreaktoren im MTP-Format |Online-Messung von Biomasse, pH, gelöstemSauerstoff, Fluoreszenzen, Temperatur und Luftfeuchtigkeit| Skalierbar auf Standard-Bioreaktoranlagenformat| Modularer Aufbau mitzusätzlichen OptionenAb 19.196,-Auf Anfrage(abhängigvon Ausstattung)BioLector Pro800-1.500 µlFedbatch-Optimierung, Clone -screening, Medienoptimierung,Prozessoptimierung, SynthetischeBiologie, High-Throughput ProteinExpression32 parallele Mikrobioreaktoren mit 16 Vorlagegefäßenim MTP-Format | Kontinuierliche Fütterungund pH-Kontrolle mittels Mikrofluidik direkt auf derKultivierungsplatte | Online-Messung von Biomasse,pH, gelöstem Sauerstoff, Fluoreszenzen,Temperatur und Luftfeuchtigkeit | Vollständig„disposable“, keine Reinigung oder Autoklavierungnotwendig | Skalierbar auf die Größe vonStandard-BioreaktoranlagenAuf Anfrage(abhängigvon Ausstattung)Miltenyi BiotecBergisch Gladbachwww.miltenyibiotec.comKontakt: Eva FrankEvaFrank@miltenyibiotec.deTel. +49 2204 8306 3170RoboLectorCryoMACS FreezingBag 50 CE250 CE500 CE750 CE1000 CEMACS GMP CellExpansion Bags800-2.400 µlNominalvolumen:50 ml250 ml500 ml /750 ml1.000 mlZellexpansion von8-100 mlMedienpräparation (DoE); AutomatischeProbennahme, Fütterungund pH Regulation; Induktion-,pH- und Feedingprofiling; Signal -gesteuerte Prozessregulierung;High-Throughput ProteinExpressionEinfrierbeutel (zur Kryokonser -vierung hämatopoetischer Stammzellenbis -196°C)Zellkulturbeutel(geeignet zur Zellexpansion)Kombination aus Liquid-Handling-Plattform mitintegriertem BioLector oder BioLector Pro | Vollautomatisierter Mikrobioreaktor mit 48 oder 32 Reaktoren| Zufütterung und Probenahme gesteuertüber Messsignale wie Biomasse, pH- oder DO-Wert, Fluoreszenzmoleküle, Prozess- oder Induktionszeit,oder Volumen | Voll automatische Medienpräparation,auch mittels DoE-Dateien | Zusätzlicheoptionale Deckkomponenten verfügbar24 Stück ( inkl. Überbeutel) einzeln steril verpackt;zusätzlicher Schutz des Einfrierbeutels/Blut -produktes durch Überbeutel | CE zertifiziert5 Stück einzeln steril verpackt | Gasdurchlässig,transparent | Endotoxin-getestet | Einfach zuöffnende Kammerung | ISO 9001 zertifiziert, nachUSP 1043 produziertAuf Anfrage(abhängigvon Ausstattung)510,-620,-860,-1.000,-1.140,-325,-MACS GMP CellDifferentiation Bag– 100 / – 250 /– 500 – 1000 /– 3000Nominalvolumen:100 ml / 250 ml /500 ml / 1.000 ml /3.000 mlZellkulturbeutels.o.163,- / 195,-228,- / 265,-310,-MoBiTecGöttingenwww.mobitec.comKontakt:info@mobitec.comBench-TopFermenter, smallBench-TopFermenter100 ml2 LiterAnzucht von Bakterien und Hefen,Protein- und DNA-Produktion,Kultivierung, Lehr- undDemonstrationszweckes.o.Platzsparend | Autoklavierbar | EinfachesHandling | Kostengünstige Komplettlösungs.o.456,-1.572,-50 12/2013

WIRTSCHAFT„Mehrweg oder Einweg“Bioreaktoren und CellbagsAnbieter/HerstellerOmni Life ScienceBremenHersteller: Hamiltonwww.ols-bio.deTel.: +49 421 276 169 0info@ols-bio.deName desProduktesBioLevitatorVolumen Anwendungen Sonstiges, Besonderheiten,Allgemeines4 x 50 mlKultivierung von anspruchsvollenadhärenten Zellen, z. B. Primär -zellen und Stammzellen |Upscaling für Drug DiscoveryProduktübersichtHochdichte-Zellkulturen auf magnetischenMikrocarriern | Vollwertiger CO 2 -Inkubator undBioreaktor mit minimalem Platzbedarf (Benchtop)| 4 unabhängige Experimente parallel möglich |Kombination von Mikrocarrier mit 3D-Zellkultur |pH-Monitoring (optional)Preis[EUR]Unter30.000,-Pall Life SciencesDreieichwww.pall.deKontakt: Tel. +49 6103 3070kundenservice@pall.comSarstedtNümbrechtwww.sarstedt.comKontakt: info@sarstedt.comTel. +49 2293 305 0Pall XRS 20BioreaktorMicro-24MicroreactorminiPERMBioreaktor2-20 Liter24x 5-7 mlProduktionsmodul35 ml und 50 ml,Versorgungsmodulmax. 400 mlKultivierung von Säugerzellen, F&E,Seed Trains, GMP-ProduktionParallelbioreaktor zur schnellenEntwicklung von Fermentationenund ZellkulturprozessenKultivierung von Hybridomzellen,Biomasseproduktion,VirusproduktionEinweg-Bioreaktorsystem mit Allegro Biocontainer| Integrierte optische Sensoren | Filter undvormontierte Schlauchsets | Biaxiale Mischtechnikfür optimale Durchmischung | GeschlosseneKultivierungseinheit mit SicherheitsabschaltungEignung für High-Throughput-Anwendungen |Skalierbare Resultate | Ausstattung mit vorkalibriertenSensoren | Unabhängige Kontrolle vonpH, Temperatur und DOHohe Zelldichten | Hohe Produktkonzentrationen| Einfache Handhabung | Mehrfaches Ernten |Verschiedene Größen des Produktionsmoduls55.000,-87.000,-Auf AnfrageSartoriusGöttingenwww.sartorius.deKontakt: info@sartorius.comTel. +49 551 308-0ScienovaJenawww.scienova.comKontakt: info@scienova.comTel. +49 3641 504586Biostat RMCultiBag RMBiostat STR, Culti-Bag STRBiostat AplusBiostat BBiostat B-DCU IIBiostat CplusBiostat D-DCUUniVessel SUMD100 und MD30020/50/200/600Arbeitsvolumen0,1-300 Liter50/200/500/1.000;Arbeitsvolumen:12,5-1.000 Liter1-5 Liter1-10 Liter0,5-10 Liter5-30 Liter10-200 Liter2 LiterJe 8x 10-100 µl und50-300 µlZellkultur- Säugetier-, InsektenundPflanzenzellen, Stammzellen,mikrobielle Kulturen – bis mittlereZelldichten, Produktion von rek.Proteinen (mAb) und Impfstoffen,Batch, Fed-Batch, Perfusion-Prozesss.o.Zellkultivierung, Suspension- oderadhärente Zellkultur mit Mikrocarriern,Produktion von rek. Proteinen(mAb) und Impfstoffen; ideal fürProzessentwicklung in R&D sowieauch für GMP-Produktion ingroßem MaßstabMikobielle Kultivierung oderZellkulturs.o.s.o.s.o.s.o.ZellkulturZellkultur, z. B. Erythrozyten;Enzymreaktion, z. B. In vitro-Proteinsyntheseim ReaktionsraumEinweg-Bioreaktor (wellengemischt) |Als Vorkultur-Bioreaktor für große Volumen |Steuerung von bis zu 2 Bags pro Schüttler |Benutzerfreundliche SteuerungRobuster 2D-Einwegbeutel mit optischen Sensorenfür pH- und Gelöst-Sauerstoff-Messung |Optimierter Bagfilm für exzellentes Zellwachstum| Eigene Bag-Fertigung | KundenspezifischeAnfertigung möglich | Hohe FlexibilitätGerührter Einweg-Bioreaktor | FlexiblesBegasungs- und Mischsystem | OptischeEinweg-Sensoren für pH und Gelöst-Sauerstoffsind im CultiBag STR integriert | Als Einzel- undZwillingsausführungFür Ausbildung sowie Forschung und Entwicklung| Kompaktes Gehäusedesign | Bedienung übermitgelieferten Laptop | Inklusive Software zurDatenaufzeichnungEinzel- oder Zwillings-Konfiguration | Betrieb mitGlasgefäßen oder Einwegkulturgefäß | Begasungssystemmir bis zu 4 integrierten Massendurchflussreglern| Integrierte „Easy Load“Schlauchpumpen | Ablageschale für ZubehörUnabhängige Steuerung von bis zu 6 Kulturgefäßen| Platzsparendes Tower-Design | Flexibles Begasungssystemmit bis zu 6 integrierten Massendurchflussreglern| Bis zu 6 integrierte Pumpen |Betrieb mit Glasgefäßen oder EinwegkulturgefäßIn situ sterilisierbarer Edelstahlfermenter |Elektro- oder Dampfheizung | Kompaktes, mobilesDesign | Wartungsfreier Rührwerksmotor |DCU-SteuerungIn situ sterilisierbarer Edelstahlfermenter |Einzel- oder Zwilling-Konfiguration | KompaktesDesign | Komplexe Zufütter- und Begasungs -strategien | Vollautomatische Sequenzen fürSterilisation (SIP) und Reinigung (CIP)Komplettes Einweg-System vom Gefäß bis zu denSensoren | Bewährtes und skalierbares Design |Kompatibel mit vorhandenen Bioreaktor-Kontrolleinheiten| Austauschbar mit vorhandenenGlasgefäßenKompatibel zum Mikrotiterplattenformat |Membranen mit variablen Cut off zum schnellendiffusiven Stoffaustausch | Einfaches HandlingAb 15.000,-Ab 100,-Ab 70.000,-Auf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf AnfrageAuf Anfrage29,3632,3012/201351

WIRTSCHAFTBioreaktoren und CellbagsAnbieter/HerstellerSüd-LaborbedarfGautingwww.suedlabor.deKontakt: info@suedlabor.deTel. +49 89 850 65 27Name desProduktesVueLifeZellkulturbeutelVolumen Anwendungen Sonstiges, Besonderheiten,Allgemeines7 ml25 ml72-130 ml118-245 ml290-985 mlZüchtung von Zellkulturen„Mehrweg oder Einweg“ProduktübersichtCO 2 - und O 2 -durchlässiges FEP-Teflon |Hitze- und kältebeständig von -196° bis +200° |Ideal für den Einsatz als Zentrifugen-Beutel oderim InkubatorPreis[EUR]30,-39,-44,5054,5087,80Takara/ClontechTakara Bio EuropeSaint Germain-en-Laye,Frankreichwww.clontech.com/takaraKontakt:tech@takara-clontech.euorders@takara-clontech.euTel. +33 1 3904 6880CultiLife Spin60 cm 2 KultivierungsoberflächeRetroviraler und lentiviralerGentransfer; GentherapieKann mit RetroNectin beschichtet werden |Kann zentrifugiert werden, um die Bindung derViren an die Beschichtung und die Transduktionseffizienzzu erhöhen | Die ebene Unterseite desCell Bags erleichtert die Betrachtung unter demMikroskop872,-(10 CellBags)Witeg LabortechnikWertheimwww.witeg.deKontakt: info@witeg.deTel. +49 09342 9301-0Reaktionsgefäß mitTemperiermantel,mit EntleerungsventilNW 60s.o. mit NW 100100 ml250 ml500 ml1.000 ml2.000 ml3.000 mlReaktor, Bioreaktor, Fermenters.o.Die Reaktoren können einzeln modifiziert nachKundenwunsch gefertigt werden |Jegliches Zubehör kann bereitgestellt werdens.o.250,-399,-408,-441,-459,-586,-s.o. mit NW 1504.000 ml5.000 ml6.000 ml10.000 mls.o.s.o.733,-798,-808,-1.302,-Thermo FisherScientificwww.thermoscientific.coms.o. mit NW 200HyClone EinwegBiorektorsystem20.000 ml25-2.000 Liters.o.Zellkulturs.o.--2.499,-Auf AnfrageIn Laborjournal 11/2013 (Produktübersicht „Reportergen Assay Kits”) war die Produktliste der Firma Promocell nicht vollständig. Hier ist sie:Reportergen Assay KitsAnbieter/HerstellerPromoCellHeidelbergwww.promokine.infoKontakt: info@promokine.deTechnischer ServiceTel. +49 6221 64934-0Name desProduktesLuciferase ReporterAssay Kit I(Firefly)Luciferase ReporterAssay Kit II(Renilla)Luciferase ReporterAssay Kit III(Firefly & Renilla)LuciferaseReporter HTS Kit(Firefly)Beta-GalactosidaseAssay Kit(CPRG)Beta-GalactosidaseStaining KitGFP ReporterAssay KitReporterenzym | Substrat| NachweisgrenzeFirefly-Luciferase | Luciferin |~ 10 -20 mol LuciferaseRenilla-Luciferase |Coelenterazin | NAFirefly- & Renilla-Luciferasen |Luciferin, Coelenterazin | NAFirefly-Luciferase | Luciferin |Femtogramm-Mengenß-Galactosidase | CPRG (Chlorophenolrot-ß-D-Galaktopyranosid)| ~ 0,01 mU ß-Galactosidase-Genproduktß-Galactosidase | X-Gal | NAGFP (Green Fluorescent Protein) |GFP (standards) | 0,01-10 µg/mlZahl derReaktionen150 oder 1.000Assays(96-Well MTP)150 or 1.000Assays(96-Well MTP)100 or 1000Assays(96-Well MTP)10 Assays/ml(96-Well MTP)500 Assays(96-Well MTP)200 Assays100 Assays(96-Well MTP)Sonstiges, Besonderheiten,AllgemeinesProduktübersichtEinfacher, robuster und schneller Assay | Hohe Sensitivitätund Signalintensität | Geringe Autolumineszenz |Geeignet für Automation | Luciferase-Reporterplasmideund Substrate sind ebenfalls erhältlichs.o.s.o.Einfacher, robuster und schneller Assay | Hohe Sensitivitätund Signalintensität | Geringe Autolumineszenz |Geeignet für Automation (lange Signalstabilität) |Luciferase-Reporterplasmide und Substrate sind ebenfallserhältlichZehnmal sensitiver als Assays auf ONPG-Basis |Schnell, einfach und robust | Reproduzierbare Resultate| Geeignet für Automation | ß-Galaktosidase-Reporterplasmideund Substrate sind ebenfalls erhältlichSchnelles und einfaches Protokoll | BesseresSignal/Hintergrund-Verhältnis als bei anderen Kits |Einfaches Anfärben der Zellen in situ ohne Lysierung direktin Standard-Kulturschalen oder Mikrotiterplatten |ß-Galaktosidase-Reporterplasmide und Substrate sindebenfalls erhältlichQuantitative Bestimmung der GFP-Expression | Weiter,linearer Detektionsbereich | Schnelles und einfachesProtokoll | Geeignet für Automation | GFP-Reporterplasmidesind ebenfalls erhältlichPreis[EUR]109,- / 349,-(150 /1.000Assays)129,- / 399,-(150 / 1.000Assays)139,- / 719,-(150 / 1.000Assays)49,- (4 ml)119,- (10 ml)499,-(100 ml)2.595,-(4 x 100 ml)279,-199,-299,-52 12/2013

WirtschaftVerbraucherserviceNeue ProdukteArbeitssicherheitProbenlagerungProdukt: EinmalhandschuheName und Hersteller: TouchNTuff 73-300 und 73-500 (steril) von AnsellTechnik: Die Einmalhandschuhe bieten einen optimalenSchutz vor den Allergietypen I und IV. BeideAusführungen sind latex-, beschleuniger- und puderfrei.Sie schützen wirksam vor Spritzern einesbreiten Spektrums von Chemikalien, wie Säuren,Basen, Alkohol und Desinfektionsstoffen.Vorteile: Die Wandstärke der Neoprenhandschuheliegt bei 0,13 mm. Sie haben dennnoch die Durchstichfestigkeiteines OP-Handschuhs (AQL-Wert 13im Nadelstichtest).Mehr Informationen: www.ansell.euMikroskopieProdukt: 3D-PALM ModulName und Hersteller: ELYRA P.1 von ZeissTechnik: Mit einem neuen Modul ermöglichtELYRA P.1 hochauflösende PhotoaktivierteLokalisationsmikroskopie (PALM) in 3D für endogenexprimierte, photoaktivierbare Fluoreszenzproteine.Mit PALM werden fluoreszierende Molekülenacheinander aktiviert, so dass nur jeweils ein Molekülin seinem eingeschalteten Zustand innerhalbeiner Punktspreizfunktion (PSF) liegt. In 3D kodiertdie Form der PSF die Z-Position des Moleküls. DiePositionen aus den Einzelbildern werden zu einemneuen hochaufgelösten Bild zusammengesetzt. ELY-RA P.1 erreicht eine Auflösung von 20-30 Nanometernlateral und von 50-80 Nanometern axial.Vorteile: Nutzer können hochaufgelöste Strukturenin 3D erfassen und probenschonend lange Zeitreihenaufnehmen.Mehr Informationen: www.zeiss.deZellkulturProdukt: Adapter für ZellkultursensorName und Hersteller: SFR Shake Flask ReaderAdapterTechnik: Durch mehrere neue Adapter etwa fürKulturröhrchen und T-Flasks kann der Reader jetztnoch flexibler und effizienter eingesetzt werden. Mitdem SFR werden im Inkubator in bis zu 9 Gefäßengleichzeitig Sauerstoff und pH gemessen und dieDaten kabellos auf Ihren PC übertragen. Wie anderePreSens Einweg-Kulturgefäße sind auch T-Flasksund Kulturröhrchen mit vorkalibrierten Sensorenausgestattet und können sofort verwendet werden.Vorteile: Die entsprechenden Adapter sind leichtzu montieren und garantieren, dass die Gefäße fürdas Auslesen der Sensoren genau über den optischenModulen des SFR ausgerichtet sind. Natürlichkönnen Sie auch mehrere verschiedene Adapteranbringen und gleichzeitig Messungen in Schüttelkolben,Kulturröhrchen und T-Flasks durchführen.Mehr Informationen: www.presens.deProdukt: SchraubverschlüsseName und Hersteller: Low-Profile-Schraubverschlüssevon MicronicTechnik: Die Micronic-Schraubverschlüsse mitGewinde werden aus Polypropylen der höchstenReinheitsklasse hergestellt. Sie sind vollkommenkompatibel mit Automatisierungssystemen undin nicht-codierter, alphanumerisch codierter oder2D-codierter Form erhältlich. Die 2D-Codes werdenper Laser im Polypropylen-Bereich verschlüsselt.Vorteile: Die Schraubverschlüsse sind mit der gesamtenSerie der 96-well Format-Schraubgefäße(0,50 ml, 0,75 ml, 1,10 ml, 1,40 ml und 2,00 ml)kompatibel.Mehr Informationen: www.micronic.comLiquidhandlingProdukt: Liquidhandling-PlattformName und Hersteller: Vantage von HamiltonTechnik: Die vollständig eingehäuste Plattform pipettiertpräzise und genau Volumina unter 1 µl biszu 1 ml. Ein flexibler Teleskop-Greifarm transportiertdie Mikroplatten und erleichtert den Einbauvon Zusatzgeräten.Vorteile: Mit der Bediensoftware kann der Anwenderkomplexe Assays einfach programmieren unddie Pipettiervorgänge über eine 3D-Simulation kontrollieren.Mehr Informationen:www.hamiltonrobotics.com12/201353

MethodeNeulich an der Bench (141):Zellfreie ProteinsyntheseKonzentrationauf das WesentlicheManchmal ist es besser, Zellenin Stücke zu zerlegen, bevorman sie für die Expressionvon Proteinen einsetzt.Bei der klassischen In-vivo-Überexpressionbringt man die lebende Zelle dazu, nebenihren eigenen, überlebenswichtigen Proteinen,auch noch ein fremdes Protein zuproduzieren. Die Ressourcen der Proteinsynthesemaschineriewerden hierdurch aufalle neu zu synthetisierenden Proteine aufgeteilt,was wiederum die Expressionsratedes gewünschten Proteins reduziert.Aber selbst wenn die Überexpressionbeispielsweise in E. coli glückt: wer hatnicht schon damit gekämpft, sein kostbaresProtein aus den entstandenen Einschlusskörpern(Inclusion Bodies) herauszulösen?Wenn man das Protein dann endlich inden Händen hält, ist die Aktivität oft starkherabgesetzt oder gar nicht vorhanden. Imschlimmsten Falle vergiftet das exprimierteProtein die Zelle und tötet sie schon währendder Überexpression.Anders bei der zellfreien Proteinsynthese,die die Gruppe um Stefan Kubickam Fraunhofer IBMT in Potsdam-Golmverwendet. Bei dieser synthetisiert dieProteinsynthesemaschinerie der Zelle nurein einziges neues Protein und verschwendetkeine Ressourcen für die Translationanderer Proteine.Wie bei klassischen Expressionssystemenkultiviert man die Zellen auch bei zellfreienSystemen in einem Fermenter underntet sie, sobald sie ihre produktivste exponentielleWachstumsphase erreicht haben.Das Zelllysat, das man nach dem Aufschlussder Zellen und der Entfernung desZellkerns sowie der Zellmembran erhält,ist schon fast für die gezielte Translationdes gewünschten Proteins geeignet. Manmuss nur noch alle endogenen mRNAs entfernen.Die Zelllysate würden sonst nebendem Zielprotein auch zelleigene Proteinesynthetisieren.Just-in-Time ProduktionDie Lysate kann man anschließend inaktiver Form einfrieren und über Jahre hinwegohne Verlust der Translationsleistunglagern. Braucht man sie, so taut man sieauf, versetzt sie mit Puffern sowie DNA undproduziert mit ihnen „Just-in-Time“ dasgewünschte Protein. Prinzipiell ist jede Zellliniefür die Herstellung zellfreier Proteinsynthesesystemegeeignet. Entscheidendfür die Wahl des Systems ist aber das herzustellendeProtein. Bei einem humanenProtein ist zum Beispiel ein Lysat aus kultiviertenmenschlichen Zellen am geeignetsten,das die notwendigen Kofaktorenund Faltungshelfer (Chaperone) bereitsenthält. Ist dieses Protein jedoch endogenin der Zelle und damit im Lysat vorhanden,kann es den Aktivitätsassay stören. In diesemFall muss man auf Systeme ausweichen,die nicht auf Säugerzellen basieren.Zu diesen zählen zum Beispiel Lysate ausInsektenzellen oder auch pflanzliche Systemeaus Weizenkeimextrakten.Die notwendigen Arbeitsschritte vonder DNA zum Protein kann man ohne Klonierungenund Transformationen durchführen.Die direkt in das offene zellfreieSystem pipettierte lineare Template-DNAwird innerhalb von 60 bis 90 Minutenin sogenannten gekoppelten Transkriptions-Translationssystemenohne zeitaufwendigeKlonierungsschritte translatiert.Mit der zellfreien Proteinsynthese kannman neben unterschiedlichsten Proteineninsbesondere auch Antikörper herstellen,die sowohl bei der Diagnostik, als auch inder Therapeutik eine immer größere Rollespielen. Im Gegensatz zu den etabliertenExprimieren ihre modifizierten Proteine in zellfreien Proteinsynthese-Systemen: Doreen Wüstenhagen (l.), Stefan Kubick und MarlittStech vom Fraunhofer IBMT in Potsdam-Golm.5412/2013

MethodeInfektionen in ZellkulturenBehandlung vonMycoplasmenMit dem gelb-fluoreszierenden Protein (eYFP) fusionierte Membranproteine sammelnsich in den Lipid-Vesikeln des Zelllysats.4t Matthes + Traut · DarmstadtMethoden der Antikörperherstellung, wiezum Beispiel der Hybridomatechnologie,sind hierbei keine Tierversuche nötig.Da die zellfreien Proteinsynthese-Reaktionen,ausgehend von Nanolitern bis hinzu mehreren Litern Reaktionsvolumenskalierbar sind, eignet sich diese Methodebesonders zur parallelen Herstellung vonAntikörpern.Aktuelle Forschungsergebnisse belegen,dass man mit eukaryotischen Zelllysatenfunktionell aktive Antikörperfragmenteherstellen kann. Im Gegensatz zu Antikörperfragmenten,die mit prokaryotischenZelllysaten produziert wurden, sind diesenicht mit Endotoxinen kontaminiert undeignen sich auch für die Anwendung inZellkulturen oder zu therapeutischenZwecken.Kleine Protein-ContainerMit besonders milden Zellaufschlussmethodenkann man eukaryotische Zelllysategenerieren, die mikrosomale Vesikelenthalten, also funktionell intakte Strukturendes endoplasmatischen Retikulums.Die zellfrei synthetisierten und sekretiertenProteine sammeln sich im Inneren der Vesikeloder im Fall von Membranproteinenin der Vesikelmembran. Die Vesikel funktionierenwie „Protein-Mikro-Container“,in denen im nächsten Schritt eine posttranslationaleModifizierung der Proteineerfolgt.Wie bei lebenden Zellen werden dieZielproteine im Inneren der Vesikel modifiziert.Bei Antikörpern sind dies zumBeispiel stabilisierende Disulfidbrücken,12/2013die einen entscheidenden Einfluss auf dieFaltung und Funktionalität der Antikörperfragmentehaben.Reichert man die Vesikel an, so kannman neu synthetisierte Antikörperfragmentemit ihnen konzentrieren und reinigen.Und wie führt man mit den Antikörperfragmenten,die in den Vesikelnverborgen sind, Funktionsanalysen durch?Nichts leichter als das, denn die Vesikelbestehen zum großen Teil aus Lipiden,die man bereits mit milden Detergenzienknacken kann. Die Antikörperfragmentehaben dann freie Bahn und können in dasumliegende Milieu diffundieren. Auf dieseWeise sind direkte Bindungsstudien undAntikörper-Funktionsanalysen ohne weitereAufreinigungsschritte möglich.Die zellfrei hergestellten Proteine lassensich auch mit neuen Eigenschaftenversehen, die für weitergehende technologischeAnwendungen interessant sind.So kann man etwa fluoreszierende Aminosäurenbereits während der zellfreienSynthese gezielt in Proteine einbauen, umsie auf Chip-Oberflächen detektieren zukönnen.Marlitt StechDoreen WüstenhagenStefan KubickSie wollen aucheinen Beitrag fürdiese Rubrik verfassen?➩ hz@laborjournal.de55Myco-1 & Myco-2 im SetBasierend auf Tiamulin und Minocyclin.Sterile, gebrauchsfertige 100X Lösungen.Myco-3Basiert auf Ciprofloxacin. Beseitigt diehäufigsten Mycoplasmen-Spezies inklusiveA. laidlawii, M. orale, M. hyorhinis,M. fermentans und M. arginini.Myco-4Neuartige Kombination aus Antibiotikumund bioaktivem Reagenz.Für erhöhte Effizienz und breiteresWirkspektrum.There is another top address in Darmstadt:AppliChem GmbH Phone +49 6151 93 57-0service@de.applichem.com www.applichem.com

MethodeIch kenne da einen Trick....Zwei Spritzenstatt einem GlasrohrGlasrohre für den Probenauftragauf Chromatographiesäulensind teuer und zerbrechlich.Plastikspritzen sindbillig und brechen nicht.In der Protein Expression & PurificationCore Facility des EMBL in Heidelberg müssenwir bei der Chromatographie sehr häufigVolumina von 10 ml bis 100 ml auf eineAffinitätssäule pumpen. Hierfür kann maneine spezielle Probenpumpe am Chromatographie-Systemanbringen, die zusätzlicheKosten verursacht und bei kleinen Voluminarelativ viel Probenvolumen vergeudet.Häufiger setzt man ein Glasrohr (10, 50oder 150 ml) ein, das von verschiedenenHerstellern erhältlich ist.Hier wäre der Text zu Ende, wenn Glasnicht die nervige Eigenschaft hätte, genauim ungünstigsten Zeitpunkt zu zerbrechen.Die Neuanschaffung des Glasrohrs schlägtmit mehr als 600 € zu Buche (zum Beispielbei den weitverbreiteten 50 ml SuperloopMit einer Aufnahme für dieSpritzenhalt erung (mitte) wird diese indas Chromatographiesystem integriert.Glasrohren), was mich dazu bewegte,über Alternativen nachzudenken. Dabeikam mir die Idee, dass man mit einerSpritzenhalterung zwei Plastikspritzen sozusammenbauen kann, dass sich die eineüber den Schlauch von der Pumpe befüllenlässt, und mit der Bewegung des Kolbensdie zweite (befüllt mit der Proteinlösung)in Richtung der Säule entlädt. Mit einer vonuns ebenfalls entworfenen Aufnahme fürdie Spritzenhalterung lässt sich das SystemVon Hüseyin Besir entworfene Spritzenhalterung. Die linke, aufgezogene 60 ml Spritzeist mit der Proteinlösung gefüllt und entlädt diese auf die Chromatographie-Säule.Die rechte Spritze ist an die Pumpe des Chromatograpie-Systems angeschlossen undschiebt den Kolben der linken Spritze nach innen.an einem ÄKTA-Chromatographie-Systemanbringen.Über die Luer-Lock-Verbindung lassensich handelsübliche Einwegspritzen (Preisunter 1€ pro Stück) in den Pumpkreislaufder gängigen Chromatographie-Systeme(zum Beispiel ÄKTA, NGC) anschließen.Bei einem Drucktest hielten Spritzen undLuer-Lock-Verbindungen eine Belastungvon mindestens acht Bar aus. Das Säulen-Drucklimit,etwa für Nickel-Affinitätssäulen,liegt mit drei bis fünf Bar in derRegel deutlich unter diesem Wert.Die Spritzen-Füllmethode hat verschiedeneVorteile. Das Zusammenbauen derSpritzenhalterung ist deutlich einfacherund schneller als die Prozedur mit einemSuperloop. Zudem sind die Spritzen imGegensatz zu einem Superloop aus Glasunzerbrechlich. Bei größeren Volumina ersetztman die Probenspritze einfach durcheine neue, gefüllte Spritze und vermeidetso das langsame und umständliche Wiederbefülleneines Superloops. Durch diehorizontale Lage ist das Risiko, Luftblasenin das System zu pumpen deutlich geringer.Mit den Einwegspritzen entfällt dieumständliche Reinigung des Superloops,bei der das teure Glasrohr gerne durchdie nassen Handschuhe ins Waschbeckenflutscht und zerbricht.Ein kleiner Nachteil ist, dass die Pumpeanhält, sobald die Spritze entleert ist unddann keinen frischen Puffer mehr über dieSäule pumpt. Um den Puffer dennoch überdie Säule zu leiten, muss man das Ventilvor der Säule von „Inject“ auf „Load“ umstellen(bei einem Superloop ist dies bauartbedingtnicht nötig, da der Fluss nichtunterbrochen wird, wenn der Stempel imSuperloop ganz unten ist). Dieses Problemkann man vermeiden, indem man das zuladende Volumen vorher in der Steuerungssoftwareeinstellt und automatisch das Ventilnach diesem Volumen umschalten lässt.Da man das Ventil vor der Elution sowiesoumschalten muss, ändert dies die Ladeprozedurnicht signifikant. Die erwähntenVorteile wiegen diese kleine Einschränkungzudem mehr als auf.Die Herstellung der Spritzenhalterungist noch etwas zeitaufwendig. Man könntesie jedoch optimieren, indem man die Einzelteilezum Beispiel mit einem 3D-Druckerherstellt. Wer weitere Fragen hat oder dieHalterung ausprobieren will, kann sichper E-mail an uns wenden (besir@embl.de oder pepcore@embl.de).Hüseyin BesirSie kennen auch einen guten Labortrick?Für jeden abgedruckten Trick gibt‘sein Laborjournal-T-Shirt.Bitte mailen Sie an: hz@laborjournal.de(Fotos von Trick & Tricklieferant erwünscht!)5612/2013

Buch et al.Rezension: Zell- und Gewebekultur für den PraktikerDer Herr derPetrischalenQuelle: Indiana UniversityWer auf den Spuren vonWilhelm Roux erfolgreich seinmöchte, der braucht ein geschicktesHändchen und profundesHintergrundwissen.Der „Lindl“ liefert Letzteres.Lange vor allen anderen gelang es demostdeutschen Anatomen Wilhelm Roux,tierische Zellen außerhalb des Organismuszu kultivieren. Das war noch im KaiserreichWilhelms des Ersten anno 1885 in Breslau.Erst zwei Jahrzehnte später konnte manvon wirklichen Fortschritten sprechen, alsder famose Franzose Alexis Carrel Herzmuskelzellenin Kultur züchtet als seinichts dabei. Carrels Medizin-Nobelpreisvon 1912 weist allerdings hässliche Kratzerauf, denn ein Teil der sensationellenexperimentellen Leistungen des „Vatersder Gewebekultur“ beruht mindestensauf Selbsttäuschung oder gar auf Betrug:Die Hühnerembryo-Fibroblasten etwa, dieunter Carrels Obhut angeblich 34 Jahrelang kontinuierlich gewachsen seien, hatteer täglich mit, ähem! – frischem Hühnerembryogewebegepäppelt. Auch privat gerietder schneidige Transplantations pionierauf seltsame Abwege: Er glaubte fest angöttliche Wunder und begeisterte sichöffen tlich für den eugenischen Massenmordder Nazis an 70.000 Behinderten.Diagnose des DebakelsSeit den Zeiten Carrels hat sich eineMenge getan in der Zell- und Gewebekultur.Der holländische PharmakonzernGist Brocades (heute DSM) bescherte unsPenicillin in Massen, der Laborarzt GeorgeOtto Gey die HeLa-Zellen von HenriettaLacks, Richard Ham das erste serumfreieKulturmedium und das Duo Georges Köhler/CésarMilstein die Antikörper-ausscheidendenHybridomzellen.Die Zahl göttlicher Wunder hingegenhat abgenommen, auch bei der Zellzüchtung,und hat den alltäglichen Umgangmit Schalen, Schüttelflaschen und Medienzur langweiligen Laborroutine gemacht.Langweilig jedenfalls solange, bis etwasschiefgeht, das arbeitsscheue Gesindel partoutnicht wachsen will oder gar abstirbt;wenn sich im Medium Seltsames tut, weillängst Mycoplasmen oder Pilze insgeheimdas Kommando über die Petrischalen übernommenhaben.Und jetzt wird’s spannend: Merkt derChef, dass man Mist gebaut hat? Schafftman es rechtzeitig, die Misere zu behebenund das verschnupfte Zellkulturlabor wiederauf den rechten Weg zu bringen? Oderhilft nur noch, alles abzufackeln? Bei derfälligen Diagnose und Therapie hilft diesiebte Auflage des in Zellkulturkreisenwohlbekannten „Lindl“ ungemein. Immerhinenthält das großformatige 340-Seiten-Werknicht nur ein ausführliches Kapitelzum Thema „Steriltechnik und Kontaminationen“,sondern im Anhang aucheine praktische Checkliste zur Fehlersuche,übertitelt mit „Was kann die Ursache vonschlechtem Zellwachstum sein“. Da solltensich problemlos gute Ausreden für das eigeneVersagen finden lassen.Wohltuendes SchriftbildZuallererst jedoch fällt auf, dass dieZeiten der guten alten Spiralbindung vorbeisind. Die neue Zell- und Gewebekulturkommt als biegsames Paperback mit fadenscheinig-dünnenUmschlagseiten daher(ein Zugeständnis an den unflexiblenBuchhandel, der mit dem unüblichen früherenFormat immer fremdelte). Folglichmuss man das Buch jetzt auf dem Labortischerst mal energisch in der Mitte nachunten quetschen, damit es nicht plötzlicheigenmächtig zuklappt. Dank der stabilenBindung dürfte es die rüde Behandlungjedoch nicht übelnehmen.Inhaltlich haben Toni Lindl und seinKompagnon Gerhard Gstraunthaler ihrMethodenwerk vollständig überarbeitet,erweitert und neu illustriert – jetzt in komplettneuem Layout und in Farbe. Geradedie Layout-Entkrampfung und die Entzerrungdes Schriftbilds hat dem Buch enormgutgetan; es macht richtig Spaß, sich darinschmökernd zu verlieren, auch wenn mangerade kein Mycoplasmen-Problem an derBacke hat.Serumfreies ArbeitenDie Themengliederung hingegen habendie Autoren beibehalten und das istauch gut so: Wie bisher sind nicht nur dieKapitel zu den allgemeinen Grundlagen,über die Gefäß- und Mediumsvorbereitungund über die Routinemethoden enthalten,sondern auch ein dicker Abschnitt über„Spezielle Methoden und Anwendungen“und ein weiterer über die Eigenheiten derPflanzenzellkultur.Was Zellkultivierern in den Zeiten derfragwürdigen Medien besonders interessierenwird: Die siebte Auflage des „Lindl“ enthälteinen gesonderten, neuen Abschnittüber die serumfreie Zellkultur. Wem alsodie handelsüblichen FBS-Chargen angesichtsder in Laborjournal 9/2013 (Seite67) thematisierten Problematik derzeitsuspekt sind, der kann künftig sein Glückersatzweise mit chemisch definierterenMedien versuchen. Im „Lindl“ wird erklärt,wie’s geht.WiNFRiED KöPPELLEGerhard Gstraunthaler & Toni Lindl: Zell- und Gewebekultur:Allgemeine Grundlagen und spezielleAnwendungen. Springer Spektrum, 7., überarbeiteteund ergänzte Auflage 2013. 354 Seiten,45 Euro.12/201357

Buch et al.190 Jahre Alfred Russell WallaceDer andereDarwinAlfred RusselWallace(1823-1913)Vor 100 Jahren starb ein obrigkeitskritischerSozialreformer, Umweltaktivist, Geldspekulant,Frauenrechtler, Esoteriker und Impfgegner, derzugleich einer der bedeutendsten Naturforscherund evolutionstheoretischen Vordenker des 19.Jahrhunderts war: Alfred Russel Wallace.Foto: Emil Otto HoppeIn Literatur und Film taucht er immer wiederauf: Der vertrottelte Schmetterlingsfänger,der sympathisch-weltfremd durchdie Kulissen stolpert und beim Leser beziehungsweiseZuschauer für Lacher sorgt.Etwa in Carl Spitzwegs liebevoll-ironischemBiedermeierportrait eines solchen Männleins,das in tiefstem Dschungel und peinlichemGewand verdattert durch die Hornbrilleglotzt. Und wer erinnert sich nichtan die Karl-May-Verfilmungen der 1960erJahre und den hektisch mit Fangnetz durchdie Prarie hüpfenden Lord Castlepool? DieBotschaft: Wer ein wunderliches Hobby wiedas Insektensammeln pflegt, dem sitzen dieSchrauben im Dachstübchen locker.Man kann das anders sehen. Der rauschebärtigeSchmetterlingsfänger etwa,dem die Briten in diesen Tagen ein bronzenesDenkmal an prominenter Stelle setzten,erfreute sich bis ins hohe Alter bester geistigerGesundheit – auch wenn ihn seineZeitgenossen ebenfalls als seltsamen Vogelansahen, angesichts seiner esoterischenund sozialreformerischen Eskapaden. DieRede ist von Alfred Russel Wallace, demanderen großen Evolu tionsbiologen des19. Jahrhunderts neben Charles Darwin.Am 7. November, dem 100. Todestag vonWallace, enthüllte die britische TV-LegendeDavid Attenborough in London dieweltweit erste Statue für den zu UnrechtVergessenen. Auf dass der Naturforscher,in solides nichtrostendes Metall gegossen,die nächsten hundert Jahre nicht mehr soleicht ins historische Dunkel gerate.Wer war dieser Alfred Russel Wallace,dessen Denkmal nun auf ewig den Schmetterlingennachsetzt? Geboren vor 190 Jahrenim walisischen Kaff Llanbadoc in derNähe der Hafenstadt Newport, brach derjunge Wallace aus Geldnot mit 14 die Schuleab, jobbte als Landvermesser, bestieg mit25 weitgehend mittellos ein Segelschiff, umim Amazonasbecken mit Gleichgesinntenexotische Tiere zu sammeln – und verlor allseine jahrelang angesammelten Schätze,als sein Schiff auf der Rückfahrt nach Englandin Flammen aufging und anschließendabsoff. Der vom Schicksal Gebeutelte truges mit Humor: Er hätte in keiner besserenLage sein können, mit dem Rücken auf demBoden des Rettungsboots verweilend, umastronomische Phänomene zu beobachten,kommentierte er später trocken.Der Fernreisende aus WalesNur kurz hielt es ihn in der Heimat.1854 stach Wallace erneut in See, KursFernostasien, um sechs weitere Jahrelang auf dem Malaiischen Archipel Vögel,Säugetiere und 80.000 Käfer zu sammeln.Kaum ein Jahr war er dort, da legte er sichauch schon mit einem der Monumente derNaturwissenschaften an: mit dem von ihmverehrten und damals sehr einflussreichenGeologen Charles Lyell.Wallace verfasste also, am anderenEnde der Welt auf sich allein gestellt, seinerstes wichtiges Opus, das sogenannteSarawak-Manuskript („Über das Gesetz, dasdie Einführung neuer Arten geregelt hat“,1855). Ziemlich konfus und schwer verständlichist es, was der kaum Dreißigjährigein den tropischen Wäldern von Borneozu Papier bringt und dann nach Englandzur Veröffentlichung schickt; auch vermisstman konkrete Fallbeispiele für seine Überlegungen.Intellektuell gelingt dem Autodidakten vom Land, der nie eine Universitätvon innen sah, dennoch ein großer Wurf.Der junge Waliser entwirft kühne Zusammenhängezwischen geologischenPhänomenen, der geografischen Verbreitungbestimmter Tiere und der dadurchbewirkten Artbildung. Und er nimmt dasheute populäre Tree-of-Life-Konzept, dasallgemein Darwin zugeschrieben wird,vorweg: Alle Lebewesen befänden sich innerhalbeines Systems verzweigter Abstammungslinienmit gemeinsamen Urformen.Dem bibeltreuen Lyell pinkelt er mit seinenketzerischen Zeilen gehörig ans Bein. Denndie Erklärungen Wallaces kommen ohneeinen allmächtigen Schöpfer aus.Fieberkrank in der PalmenhütteDrei Jahre und zehntausende gesammelterArten später landet Wallaceschließlich einen noch größeren Wurf:1858 verfasst er, schwerkrank in einer Palmenhüttefiebernd, seinen legendä ren „Ternate-Aufsatz“(„Über die Tendenz der Varietäten,sich unbegrenzt von ihrem ursprünglichenTypus zu entfernen“). Das 20-seitigeManuskript schickt er nach England an Darwin.Dieser möge das Manuskript – in demWallace die Entstehung der Arten erläutertund elementare Schlüsselbegriffe wie„struggle for existence“ benutzt – doch bittean Lyell weiterleiten! Ihn, Wallace, würdeinteressieren, was der prominente Geologevon seinen Überlegungen halte.Ausgerechnet an Darwin! Dieser hatschon seit 14 Jahren eine eigene unveröffentlichteTheorie in der Schublade liegen,die jener von Wallace wie ein Ei dem anderengleicht.5812/2013
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Écrasez l'infâme!

Ayumi

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Re: Meyl im Laborjournal gewürdigt. ENDLICH! ;O)
« Reply #4 on: May 11, 2022, 02:13:47 AM »

Buch et al.Mal ehrlich: Was würden Sie tun, wennSie Darwin wären? Wenn Ihnen ein jungerKerl ohne Schulabschluss, der sich seitJahren irgendwo in Fernasien herumtreibt,vertrauensvoll ein Paper zusenden würde,das Ihre eigenen unveröffentlichtenErkenntnisse vorwegnimmt? Ihr wissenschaftlichesLebenswerk, das Sie bisherwegen des darin enthaltenen Sprengstoffsnicht zu veröffentlichen wagten – reif fürdie Mülltonne! Was würden Sie tun?Darwins DilemmaÜber das, was Darwin tatsächlich tatund wie er es tat, ranken sich Mythen undVerschwörungstheorien. Zwei aktuelle Bücherüber Wallace kommen denn auch zurecht gegensätzlichen Urteilen: Der BerlinerZoologe Matthias Glaubrecht ist Wallacezugeneigt und glaubt, dass Darwin zumBeispiel das Divergenzprinzip bei seinemjüngeren Rivalen geklaut und heimlich insein Hauptwerk Über die Entstehung derArten hineingeflickt hat (Am Ende des Archipels,Galiani 2013). Auch der englischeBuchautor Roy Davies glaubt, dass Darwin„gelogen, betrogen und abgeschrieben hat“(The Darwin Conspiracy. Origins of a ScientificCrime, 2008). Darwin habe sich sowohlbeim Sarawak-Aufsatz als auch beim Ternate-Paperreichlich bedient, ohne dies jezuzugeben.Der Kasseler Evolutionsbiologe UlrichKutschera hingegen ist – beialler Wertschätzung von WallacesLeistung – eher auf Seiten Darwins.Er ist der Meinung, dass Wallace vonDarwin keineswegshintergangen oderbeklaut wurde,sondern dass sichLetzterer im Gegenteil„ehrenvoll undgroßartig“ verhaltenhabe (Design -Fehler in der Natur,Lit-Verlag 2013).Krisensitzung in Down HouseAls gesichert gilt Folgendes:Darwin wählte am 18. Juni 1858,als er das niederschmetternde Ternate-Manuskriptvon Wallace in Händen hielt, wederden Fenstersprung noch das Streichholz. Erinformierte stattdessen besorgt den eigentlichenAdressaten Lyell sowie den BotanikerJoseph Hooker – beide enge Freunde vonihm. Diese bedrängten ihn, doch schleunigsteine Kurzform seiner eigenen – inhaltlichweitgehend gleichlautenden – Thesenzu publizieren. Genau dies tat Darwin dennauch. Immerhinließ er WallacesManuskript nichtverschwinden,sondern veröffentlichtees zusammen mit seinem eigenenzwei Wochen später in einer Sitzungder Linnean Society in London.Alles weitere ist bekannt: Nach dem Erscheinenseines Hauptwerks On the Originof Species im Jahr 1859 stieg Darwin zumalleinigen Protagonisten der Evolutionslehreauf, während der noch immer in Ostasienherumvagabundierende Wallace ins zweiteGlied rutschte und allmählich in Vergessenheitgeriet. Erst im 21. Jahrhundert wird erallmählich rehabilitiert, als gleichberechtigterMitbegründer der Evolutionstheorie.Frisch Geld, frischer HeldWas aber machte den Unterschied auszwischen den beiden so gegensätzlichenPersönlichkeiten? Warum stieg Darwin zurLichtgestalt auf, während Wallace heutefast keiner mehr kennt? Ganz einfach: Deraus gutem Hause stammende Darwin warvor Ort und besaß Geld und gute Beziehungen,während der tapfere FeldforscherWallace weder auf das eine noch auf dasandere zurückgreifen konnte. Der schmaleGrat zwischen Weltruhm und dem Vergessenwerden,er hängt am Geld.Gerade noch rechtzeitig zum fast abgelaufenenWallace-Jahr sind einigethematische passende Kalendererschienen, so etwa EuropäischeSchmetterlinge2014, hergestelltvonder KarlsruherUnternehmensberaterinSigridDauth. Derkleine, aber feineWandkalenderzeigt zwölfdeutsche Speziesder einstigen Lieblingstieredes Evolutionsforschers– etwa demQuendel-Ameisenbläuling(Phengaris arion) und dem GroßenPerlmuttfalter (Argynnis aglaja). DieBilder im quadratischen 21 x 21 cm-Formatstammen vom Schweizer Fotografen ThomasZimmermann, die Artenportrait-Textevon Dauth selbst. Letztere betreibt seit eineinhalbJahren eine Website zum Thema:Unter www.dieschmetterlinge.com postetDauth regelmäßig allerlei Wissenwertesrund um die kleinen Flattertiere.Jene Gegend, in der einstauch Wallace unterwegs war,zeigen die Motive des WaldkalendersRegenwald – Dergrüne Planet. Mehr als zweiDrittel aller Tier- und Pflanzenartensind dort beheimatet – oder sollteman eher sagen: Sie waren es? 1950 betrugdie Ausdehnung der tropischen Regenwäldernoch 17 Millionen Quadratkilometer (10% der Landfläche der Erde), 1985 war davonnur mehr die Hälfte übrig. Am schlimmstensind die Waldfrevler ausgerechnet dortzugange, wo Wallace vor 150 Jahren seinebahnbrechenden Entdeckungen machte: inIndonesien. Übrigens sind die flächenrodendenÜbeltäter nicht westliche Konzerneoder wohlhabende Rinderzüchter, wie oftmalsunterstellt, sondern meist – politischhöchst unkorrekt – arme Kleinbauern.Die Kalenderfotos zeigen den tropischenRegenwald so, wie ihn einst auch Wallace erblickthaben mag. Auf dem Juni-Motiv etwadiskutieren drei kobaltblaue Hyazinth-Arasgerade angeregt über das Weltklima.Solange es noch Regenwald gibt...Dem sensiblen Thema angemessen folgtdie Produktion der Palazzi-Kalender ökologischenPrinzipien: Das Papier ist FSC-zertifiziert,der Druck erfolgt klima neutral, unddie auf Basis nachwachsender Rohstoffeverwendeten Farben sind biologisch abbaubar.Zudem erhält die Deutsche Umwelthilfedrei Euro für jeden verkauften Kalender.Der Nature Photo Art 2014-Kalender ausdem gleichen Haus zeigt zwölf atemberaubendeNaturansichten rund um den Globus,vom Lava-spuckenden Stromboli-Kraterin Süditalien bis zum venezolanischenSalto Angel, dem größten freifallendenWasserfall der Erde. Und wer stattdessenhöher hinaus möchte, der kann dies mitSternzeit 2014 tun. Die entferntesten Objekteauf diesem farbenprächtigen Astronomie-Wandkalendersind Milliarden Lichtjahreentfernt. Dass die beiden nach AlfredRussel Wallace benannten Krater auf demMond beziehungsweise Mars nicht abgebildetsind, kann man locker verschmerzen:Deren Äußeres ist wirklich nicht besondersspektakulär.Winfried Köppelleu Matthias Glaubrecht: Am Ende des Archipels.Galiani Berlin, 2013. 448 Seiten, 25 Euro.u Ulrich Kutschera: Design-Fehler in der Natur.Lit-Verlag, 2013. 378 Seiten, 20 Euro.u Thomas Zimmermann: Europäische Schmetterlinge2014 mit Artenportraits. Colouria, 15 Euro.u Regenwald 2014. Palazzi, 40 Euro.u Nature Photo Art 2014. Palazzi, 45 Euro.u Sternzeit 2014. Palazzi, 45 Euro.12/201359

Buch et al.Rezension:Organische Chemie auf 1.366 SeitenInnereWerte?Das klassische Fachbuchgeschäftsei in der Krise, jammerndie Verlagskaufleute. Andiesem Buch hier liegt‘s nicht.„Warum werden überhaupt noch Lehrbüchergedruckt“, fragte ich auf der diesjährigenFrankfurter Buchmesse einen lehrbuchschreibendenDozenten. „Oder kaufendie Studenten doch noch welche?“Er: „Dazu habe ich eine kleine Umfrageveranstaltet. Wer hat in den letzten Jahrenein Lehrbuch gekauft, habe ichmeine Studenten gefragt. Esmeldete sich: Keiner! Dann habich gefragt, wer sich die Lehrbücheraus dem Netz besorge. AlleFinger gingen hoch.“Ich: „Wie machen dann dieVerlage ihr Geld?“Er zuckte die Schultern undsagt: „Vielleicht mit den Bibliotheken.Die scheinen noch Bücherzu kaufen. Manche Verlage habenauch Lizenzvereinbarungen mit den Landesregierungen.“Ich: „Bekommen Sie einen Anteil andiesen Lizenzzahlungen?“Er: „Schön wär’s. Aber ich schreibe janicht des Geldes wegen. Mit einem Lehrbuchkann ich Veröffentlichungen nachweisen...“Das Mysterium der LehrbücherWarum also Springer das US-LehrbuchOrganische Chemie übersetzen ließ, bleibtsein Geheimnis. Das Buch hat – bei kleinerSchrift – 1.366 Seiten und auf jeder Seitemindestens zehn chemische Formeln,insgesamt wohl einige zehntausend. EinWälzer! Soll ein Biologe oder Medizinerdafür 90 Euro ausgeben?Vielleicht sollte er sich daran erinnern,dass die Grundlage der Biologie die Chemieist. Die moderne Molekularbiologie wurdein wesentlichen Teilen von Chemikern undPhysikern angestoßen. Die Chemie wirdauch immer die Grundlage der Biologiebleiben. Es gibt, wie die Autoren richtigsagen, keine zweite Chemie. Daher: Nurwer die organische Chemie versteht, verstehtden Stoffumsatz in einem lebendigenOrganismus. Auch behandelt das LehrbuchStoffwechselprodukte wie Glucose, Phosphoenolpyruvat,Fettsäuren und Aminosäuren.Des Weiteren gibt es eine Einführungin die Peptidsynthese.Also: Ein Lehrbuch der organischenChemie sollte auch Biologen und Medizinerinteressieren – so es denn gut ist. Ist esgut? Wie soll man das bewerten?Ein Kriterium wäre, dassdas Buch bei Problemen hilft.Mein Problem ist gerade, zu verstehen,wie im Labor KhoranaAnfang der 1960er Jahre dieersten Oligo nukleotide synthetisiertwurden. Keine belangloseFrage: Mit Hilfe dieserOligonukleotide wurde der genetischeCode aufgeklärt. Alsobei Clayden et al. in den Indexgeguckt. Dort findet sich zwar „Ölkäfer“,nicht jedoch „Oligonukleotid“; es findetsich „Carbo kation“, aber nicht „Carbodiimid“;es findet sich „Peptidsynthese“, abernicht „Phosphodiestermethode“. Letzterewird heute noch zur Synthese von Oligosverwendet.Sollte die Organische Chemie von Claydenet al. eine ähnliche Nullnummer seinwie der berüchtigte Fieser & Fieser gleichenTitels: knapp 2.000 eng bedruckteSeiten auf Dünndruckpapier und völligunbrauchbar?Ich lese den „Clayden“ stichprobenweise.Im Vorwort schreiben die Autoren:Wir wollten ein Buch schreiben, dessenAufbau sich aus der Entwicklung von ideenergibt, nicht aus aufgereihten Fakten. Wirglauben, dass Studierende [gemeint: Studenten]am meisten von einem Buch profitieren,das von vertrauten zu neuartigenKonzepten führt, das ihnen nicht nur hilftzu wissen, sondern auch zu verstehen undzu verstehen warum.Im Gegensatz zum untenbesprochenen Lehrbuchenthält dieser Mann jedeMenge Testosteron.Dieser Anspruch wird erfüllt. Zudemzeichnet sich der Text durch bestechendeEinfachheit, kurze Sätze und didaktischesVorgehen aus. Die Autoren versuchen, auchden unbegabtesten Leser mitzunehmen; jaman hat teilweise den Eindruck, das Buchhole seine Leser auf Hauptschulniveauab. Vielleicht muss man das heutzutagetun. Mir jedenfalls wurden noch nie soeingängig die Grundzüge der NMR (NuclearMagnetic Resonance Spektroskopie),Massenspektroskopie und Infrarot-Spektroskopieerklärt. Man liest das einfach sorunter und sieht auch alles gleich im Bild.Ein didaktisches Meisterwerk!Was drin steht, ist gut. Kaufen!in Summa: Im Clayden steht nicht allesdrin, aber das, was drin steht, ist gut erklärt.Die Autoren müssen dutzende Mannjahre indieses Werk gesteckt haben: für die Ehre undein Butterbrot. Denn reich werden sie damitnicht: Gemäß Amazon-Rang liste ist dasBuch kein Renner – im Gegensatz beispielsweisezu Fifty Shades of Grey (608 Seiten, 17Euro und nicht von Springer), das sich schonseit Monaten auf den vorderen Plätzen tummelt.Mir ist unverständlich, warum. In FiftyShades of Grey werden lediglich spezielleEntwicklungen im Paarungsverhalten einerPrimatenart in gähnendste Breiten gewalzt.Wenn es nicht so langweilig wäre, könnteman es für einen Weichporno halten.Im „Clayden“ dagegen steckt echter Sex– und das in rot! Damit spiele ich nicht aufSexualhormone und Sexualpheromone an,die kommen im „Clayden“ nur rudimentärvor: Es wird gerade mal Testosteron erwähntund das war’s. Ich spiele vielmehrauf die Gefühle an, die in einem abgehen,wenn man schon nach zwei Seiten verstandenhat, wie das funktioniert, mit der NMR.Für 90 Euro ist das Buch geschenkt.HUBERT REHMJonathan Clayden, Nick Greeves & Stuart Warren:Organische Chemie. Springer Spektrum, 2. Aufl.2013. 1366 Seiten, 4623 Abbildungen in Farbe,Hardcover. 90 Euro.Foto: Warner Bros.6012/2013

SERVICEKongresse Tagungen Symposien20139.12.-11.12. Dresden11. Dresdner Sensor-Symposium,Info: www.fms-dresden.de11.12.-13.12. Braunschweig2nd International Thünen Symposiumon Soil Metagenomics,Info: www.soil-metagenomics.org14.12. UlmWissenschaftliches Symposiumzur Festveranstaltung derUlmer Neurologie, Info:www.uni-ulm.de/home/kalender16.12.-18.12. FreiburgCurrent Concepts of Motion:Correction for Magnetic ResonanceImaging (MRI) – A FRIAS JuniorResearcher Conference,Info: www.frias.uni-freiburg.de/de/veranstaltungen201418.1.-23.1. Seefeld (AT)Midwinter Conference 2014: InternationalInterdisciplinary MedicalCongress – Metabolism, Cancer,Autoimmunity and Drug Discovery,Info: www.seefeld.com/midwinter19.1.-24.1. Frankfurt/M.16th Ernst Strüngmann Forum:Heavy Metals and InfectiousDiseases, Info: www.esforum.de21.1.-22.1. Frankfurt/M.9th Status Seminar ChemicalBiology, Info: http://events.dechema.de/chembio201424.1.-25.1. Lübeck4. Symposium zur experimentellen& klinischen Forschung in der Kopf-Hals-Onkologie, Info: www.hnoonkologie.de/veranstaltungen.html30.1. PotsdamStatus-Seminar „Cell-free ProteinSynthesis“, Info: stephanie.schwarz@ibmt.fraunhofer.de30.1.-31.1. GenfAngiogenesis & Leukocytes in Atherosclerosis,Info: www.abcam.com1.2. Heidelberg31. DKFZ-Frühjahrssymposium:Neue Behandlungsformen in derOnkologie, Info: www.dkfz.de5.2.-8.2. WienFunction and Mechanisms ofAnimal Behaviour, Info:www.orn.mpg.de/ethol201412.2.-15.2. Essen33. Tagung der Deutschen Gesellschaftfür Protozoologie, Info:www.protozoologie.de/Tagungen13.2.-14.2. Köln5th International Symposium onCrossroads in Biology, Info:http://crossroads.uni-koeln.de16.2.-20.2. ZürichMechanics of BiologicalMembranes, Info:www.csf.ethz.ch/conferences18.2. HeidelbergHeidelberg Grand Rounds 2014:Early Integration of Palliative Carein Oncology, Info: http://www.nctheidelberg.de/de/nct/termine.php19.2.-22.2. Berlin31. Deutscher Krebskongress undKrebsforum 2014 – IntelligenteKonzepte in der Onkologie (iKon),Info: www.krebsforum2014.de23.2.-26.2. Rostock15. Wissenschaftliche Tagungder Sektion Phykologie,Info: www.deutsche-botanischegesellschaft.de25.2.-27.2. MünchenCell Culture World Congress 2014,Info: www.terrapinn.com/conference/cell-culture26.2.-28.2. Kloster Irsee26. Irseer Naturstofftage, Info:http://events.dechema.de/tagungen27.2.-28.2. MünchenInteract Munich 2014 – Konferenzfür junge Wissenschaftler derLife Sciences,Info: www.munich-interact.org5.3.-7.3. Heidelberg2nd EMBO Conference onVisualizing Biological Data (VizBi),Info: www.vizbi.org/20145.3.-8.3. Basel2nd International Congress onResearch of Rare and OrphanDiseases (REACT),Info: www.react-congress.org8.3.-11.3. Kloster Seeon1st International Kloster SeeonMeeting on Mouse Models ofHuman Cancer, Info: www.vwfb.de10.3.-11.3. BerlinLab-on-a-Chip European Congress/ Advances in Biodetection andBiosensors / Advances inMicroarray Technology /Single Cell Analysis Europe,Info: www.selectbiosciences.com13.3. DarmstadtELRIG-Forum 2014: Biologicals –Automatisierung in Forschung undEntwicklung, Info: www.elrig.de13.3.-15.3. Mainz93rd Annual Meeting of the GermanPhysiological Society (DPG2014), Info: www.dpg2014.de13.3.-15.3. MünchenThe Power of Programming 2014 –International Conference onDevelopmental Origins ofAdiposity and Long-Term Health,Info: http://munich2014.project-earlynutrition.eu18.3.-21.3. RegensburgInternational Meeting of the GermanSociety for Cell Biology (DGZ),Info: www.zellbiologie2014.de19.3.-22.3. Dresden57. Symposium der DeutschenGesellschaft für Endokrinologie,Info: www.endokrinologie.net/veranstaltungen.php19.3.-23.3. Berlin30th International Congress of ClinicalNeurophysiology (ICCN2014)and 58th Annual Meeting of the GermanSociety for Clinical Neurophysiologyand Functional Imaging(DGKN), Info: www.iccn2014.de20.3.-22.3. Ulm20th Annual Meeting of the GermanSociety for Gene Therapy,Info: www.uni-ulm.de/dggt201423.3.-28.3. OberstdorfKeystone Meeting on ChromatinMechanisms and Cell Physiology,Info: www.keystonesymposia.org26.3.-29.3. Berlin2nd International Symposium„Membranes and Modules“,Info: www.sfb958.de/mam201426.3.-29.3. HeidelbergEMBL Conference: Microglia –Sculptors of the Brain,Info: www.embl.de/training/events27.3.-30.3. Mosbach65. Mosbacher Kolloquium:Cellular Protein Quality Controlin Health, Aging and Disease,Info: www.gbm-online.de/gbm-tagungen.html12 th CIMTAnnual MeetingMAY 6-8, 2014Mainz, Germanywww.meeting.cimt.euwww.cimt.eu30.3.-3.4. MarburgStalked alpha-Proteobacteria andRelatives: from Genes to Structure,Info: www.fems-microbiology.org30.3.-4.4. ZürichMolecular Nanosystems,Info: www.csf.ethz.ch/conferences31.3.-1.4. Hannover1st N-RENNT (Niedersachsen-Research Network onNeuroinfectiology) Symposiumon Neuroinfectiology,Info: www.tiho-hannover.de/forschung/n-rennt31.3.-3.4. JenaUnderstanding Interactions inthe Microbial World –4th International StudentConference on MicrobialCommunication (MiCom 2014),Info: www.micom-conference.de1.4.-3.4. Hannover80. Jahrestagung der DeutschenGesellschaft für Experimentelleund Klinische Pharmakologie undToxikologie, Info: www.mhhannover.de/pharmakologie.html1.4.-4.4. MünchenAnalytica 2014: 24. InternationaleMesse für Labortechnik, Analytik,Biotechnologie und AnalyticaConference,Info: www.analytica.de6.4.-9.4. OsnabrückMetabolism Meets Virulence:2nd International Symposiumon Metabolism and BacterialPathogenesis, Info: www.metabolism-meets-virulence.org›› Next Waves inCancer Immunotherapy ‹‹Improving ImmunityTherapeutic VaccinationImmunomonitoringCellular TherapyNew Targets & New LeadsTumor Biology & Interaction with the Immune SystemAbstract Submission Deadline: February 28, 201412/201361

SERVICE34th Blankenese ConferenceBrain Complexity: From SynapticDynamics to ConnectomicsMay 10-14, 2014Hamburg-Blankenese, GermanyOrganizing Committee:Kent Duncan, Froylan Calderon de Anda, Ileana Hanganu-Opatz, Peter Soba,Michael Frotscher, Wolfgang Meyerhof, Dietmar RichterTopics:Dendritic protein synthesis and synaptic activity, neuronal development anddisease, molecular control of wiring specificity, functional network development,heterogeneity of glia, structural and functional connectomicsInvited SpeakersAlfonso Araque, MadridHerwig Baier, MunichMarlene Bartos, FreiburgFrank Bradke, BonnMarie Carlén, StockholmWinfried Denk, MunichCarlos Dotti, MadridGeorge Dragoi, BostonCagla Eroglu, DurhamJohannes Gräff, LausanneJürgen Haag, MunichRustem Khazipov, MarseilleChristian Klämbt, MünsterEric Klann, New York7.4.-9.4. Gatersleben3rd B-Chromosome Conference,Info: http://3b.ipk-gatersleben.de8.4.-12.4. Sölden16th International NeuroscienceWinter Conference, Info:www.winterneuroscience.org/20149.4.-12.4. Magdeburg8th International Symposium onNeuroprotection and Neurorepair,Info: www.neurorepair-2014.de27.4.-30.4. KielSatellite Meeting on ReticulatedMicrobial Evolution of the SMBE(Society for Molecular Biology andEvolution), Info: www.smbeme.org30.4.-3.5. HeidelbergEMBO-EMBL Symposium:Translating Diabetes,Info: www.embo-embl-symposia.org6.5.-8.5. Mainz12th Annual Meeting of CIMT(Association for Cancer Immunotherapy):Next Waves inCancer Immunotherapy,Info: http://meeting.cimt.euMadeline Lancaster, ViennaKelsey Martin, Los AngelesGero Miesenböck, OxfordKlaus-Armin Nave, GöttingenElly Nedivi, BostonOrly Reiner, RehovotJochen Roeper, FrankfurtChristian Rosenmund, BerlinPeter Scheiffele, BaselKang Shen, Palo AltoWolf Singer, FrankfurtNahum Sonenberg, MontrealJernej Ule, LondonLawrence Zipursky, Los AngelesCall for AbstractsYou are invited to submit one-page abstracts for poster presentations.A number of abstracts will also be selected for oral presentationsDeadline for submissions: March 15th, 2014For registration see: http://www.zmnh.uni-hamburg.de/blankenese-conferencesWe intend to provide a few stipends to support scientistsearly in their career (financial support pending).Stipend requests should be sent to richter@uke.uni-hamburg.de7.5.-10.5. HeidelbergEMBO-EMBL Symposium onTumour Microenvironment andSignalling, Info:www.embo-embl-symposia.org10.5.-14.5. Hamburg34th Blankenese Conference:Brain Complexity: From SynapticDynamics to Connectomics,Info: web.zmnh.uni-hamburg.de/blankenese_conferences12.5.-14.5. Heidelberg10th Annual BioMalPar/EVIMalaRConference: Biology and Pathologyof the Malaria Parasite, Info:www.embl.de/training/events14.5.-16.5. BerlinCRISPR 2014 – The ProkaryoticImmune System CRISPR / CAS,Info: www.crispr2014.de14.5.-16.5. Zürich33rd New Phytologist Symposium– Networks of Power and Influence:Ecology and Evolution ofSymbioses Between Plants andMycorrhizal Fungi, Info: www.newphytologist.org/symposiums18.5.-21.5. HeidelbergEMBO-EMBL Symposium onMolecular Machines: Lessons FromIntegrating Structure, Biophysicsand Chemistry, Info:www.embo-embl-symposia.org18.5.-22.5. Stuttgart20th International Symposium onMicrosomes and Drug Oxidations(MDO), Info: www.mdo2014.de28.5.-31.5. HeidelbergEMBO Conference: Microtubules– Structure, Regulationand Functions,Info: www.embo.org/events3.6.-4.6. Schloss Köthen (Anhalt)7. Bundesalgenstammtisch, Info:http://events.dechema.de/Algen201425.6.-27.6. Freiburg3D Cell Culture – Advanced ModelSystems, Applications & EnablingTechnologies, Info:http://events.dechema.de/tagungen29.6.-2.7. München30th Annual Meeting of the EuropeanSociety of Human Reproductionand Embryology (ESHRE),Info: www.eshre.eu/sitecore/content/Home/Annual%20meeting2.7.-3.7. NürnbergMedTech Pharma 2014 –Interdisziplinärer Kongress,Info: www.medtech-pharma.de14.7.-18.7. ZürichEMBO Conference: Viruses ofMicrobes – Structure and Function,from Molecules to Communities,Info: http://events.embo.org/14-virus-microbe23.7.-26.7. HeidelbergEMBL Conference:Microfluidics, Info:www.embl.de/training/events3.8.-7.8. MainzAnnual Meeting of the Society ofInvertebrate Pathology (SIP 2014),Info: www.sipweb.org10.8.-15.8. Potsdam8th International Congress ofDipterology, Info: www.icd8.org20.8.-23.8. HeidelbergEMBO-EMBL Symposium onChemical Biology,Info: www.embo.org/events23.8.-26.8. Heidelberg11th EMBL Conference:Transcription and Chromatin,Info: www.embl.de/training/events27.8.-30.8. HeidelbergEMBO-EMBL Symposium onEpithelial Biology:The Building Blocks ofMulticellularity, Info:www.embo-embl-symposia.org4.9.-5.9. ZürichBiotech 2014 / Chemical SensorsForum: InterdisciplinaryConference on BioprocessAnalytics and Sensor Technology,Info: www.biotech2014.ch7.9.-12.9. Monte Verità (CH)Monte Verità CSF Conference onHand, Brain and Technology,Info: www.relab.ethz.ch/hbt201410.9.-13.9. Göttingen17. Jahrestagung der DeutschenZoologischen Gesellschaft,Info: www.dzg-ev.de14.9.-17.9. LübeckAnnual Meeting of the GermanBiophysical Society (DGfB), Info:www.biophysical-congress.de14.9.-19.9. Monte Verità (CH)Conference on Cold and ControlledMolecules and Ions,Info: http://ccmi.epfl.ch17.9.-20.9. Bonn44th Annual Meeting ofGerman Society for Immunology(DGfI), Info:www.immunology-conference.de23.9.-25.9. BaselMipTec 2014: EuropeanConference and Exhibitionfor Drug Discovery,Info: www.miptec.com25.9.-27.9. Frankfurt/M.22. Jahrestagung der DeutschenGesellschaft für Immungenetik,Info: www.immungenetik.de8.5.-9.5. Rauischholzhausen/Gießen9. Transportkolloquium der GBM-Studiengruppe Biomembranen,Info: www.bio.chemie.uni-mainz.de/transport14.5.-17.5. KielInterleukin 6: Biology-Pathophysiology-Therapy– MidTermConference of the ICIS,Info: www.kielcytokines2014.com3.6.-4.6. Schloss Köthen (Anhalt): 7. Bundesalgenstammtisch,Info: http://events.dechema.de/Algen201462 12/2013

SERVICE2nd International SymposiumMembranes and ModulesMarch 26-29, 2014Berlin, GermanySeminaris Campushotel Berlin– Science & Conference Center –Takustraße 39, 14195 BerlinCONFIRMED SPEAKERS:Philippe Bastiaens, MPI Dortmund, GermanyJohn Briggs, EMBL Heidelberg, GermanyBernd Bukau, ZMBH Heidelberg, GermanyAndrew Carter, MRC Cambridge, UKVolker Dötsch, Goethe Universität Frankfurt, GermanyRobert Edwards, UCSF, USAAlex Gottschalk, Goethe Universität Frankfurt, GermanyRachel Green, Johns Hopkins University, USAHelmut Grubmüller, MPI Göttingen, GermanyPeter Hegemann, Humboldt Universität, GermanyMatthias Hentze, EMBL Heidelberg, GermanyMei Hong, Iowa State University, USAJim Hurley, NIDDK, NIH, USARon Kopito, Stanford University, USAUlrike Kutay, ETH Zürich, SwitzerlandGary Lewin, MDC Berlin, GermanyMartin Lohse, Universität Würzburg, GermanyMark Mayer, NICHD, NIH, USASean Munro, MRC Cambridge, UKHarry Noller, UCSC, USARob Parton, IMB, University of Queensland, AustraliaAnna Marie Pyle, Yale University, USANikolaus Rajewsky, MDC Berlin, GermanyVenki Ramakrishnan, MRC Cambridge, UKStefan Raunser, MPI Dortmund, GermanySamara Reck-Peterson, Harvard Medical School, USAMarina Rodnina, MPI Göttingen, GermanyChristian Rosenmund, Charité Berlin, GermanyDavid Rubinsztein, University of Cambridge, UKGebhard Schertler, PSI, SwitzerlandPetra Schwille, MPI Martinsried, GermanyMatthias Selbach, MDC Berlin, GermanyChristian M.T. Spahn, Charité Berlin, GermanyPatrik Verstreken, VIB, BelgiumPeter Walter, UCSF, USAJonathan Weissman, UCSF, USAJon Yewdell, NIAID, NIH, USASCIENTIFIC SESSIONS:• Protein Quality Control / Autophagosome• Plasma Membrane Scaffolds• Membrane Dynamics• Signal Transduction• Translational Control• Systems Biology• Molecular MachinesORGANIZERS:Zoya Ignatova, Universität Potsdam, GermanyStephan Sigrist, Freie Universität Berlin, GermanyChristian M.T. Spahn, Charité Berlin, GermanySCIENTIFIC COMMITTEE:Oliver Daumke, MDC Berlin, GermanyVolker Haucke, FMP Berlin, GermanyUdo Heinemann, MDC Berlin, GermanyKlaus-Peter Hofmann, Charité Berlin, GermanyKate Poole, MDC Berlin, GermanyInformation/Registration:http://www.sfb958.de/mam2014Registration – before January 31, 201412/201363

SERVICEWorkshops14.1.-19.1. Goldegg am See (AT)EMBO Workshop on Proteinand Lipid Function inSecretion and Endocytosis,Info: www.embo.org/events23.1.-24.1. TübingenFalk Workshop on Pathophysiologyand Treatment ofCholangiocarcinoma,Info: www.drfalkpharma.de/veranstaltungen9.2.-13.2. ZürichOrgN 2014: InternationalWorkshop on Organic Nitrogenand Plant Nutrition, Info:www.csf.ethz.ch/conferences27.2.-28.2. Wien3-Dimensional Cell Culturesand Drug Discovery,Info: www.it-liver.eu9.3.-14.3. Ettal10th Spring School onImmunology, Info:http://web.dgfi.org/spring-school10.3.-11.3. HeidelbergAufbauworkshop SterileArbeitstechnik, Info:www.promocell-academy.com15.3.-19.3. Allensbach-HegneEMBO Workshop on Signalling toand from Endomembranes,Info: www.embo.org/events20.3.-22.3. Potsdam3. Translational ImmunologySchool der Deutschen Gesellschaftfür Immunologie (DGfI),Info: www.dgfi.org30.3.-3.4. EbsdorfergrundEMBO Workshop on StalkedAlpha-Proteobacteria and Relatives– From Genes to Structure ,Info: www.embo.org/events31.3.-2.4. GöttingenSartorius-Workshop TierischeZellkultur (Teil 1): Von derKryokultur zum Bioreaktor,Info: www.sartorius.de/service2.4.-4.4. Leipzig19th Leipzig Workshop: Cytomicsand Cell Therapies (Incorporating12th International WorkshopSlide-Based Cytometry),Info: www.embo.org/events3.4.-4.4. GöttingenSartorius-Workshop TierischeZellkultur (Teil 2): DownstreamProcessing, Info:www.sartorius.de/service2.6.-4.6. Straßburg (FR)EMBO Workshop on HistoneVariants, Info: http://events.embo.org/14-histone-variants25.9.-26.9. HeidelbergEMBO Workshop: UnravelingBiological Secrets by Single-CellExpression Profiling,Info: www.embo.org/events26.9.-28.9. Ascona, Schweiz8th International Symposia onthe CGRP (Calcitonin Gene-Related Peptide) Family; CGRP,Adrenomedullin, Amylin, Intermedinand Calcitonin, Info:www.vetphys.uzh.ch/CGRP201428.9.-30.9. HeidelbergEMBL Conference: Frontiers inFungal Systems Biology, Info:www.embl.de/training/events5.10.-8.10. DresdenJahrestagung der Vereinigungfür Allgemeine und AngewandteMikrobiologie (VAAM) und66. Jahrestagung der DeutschenGesellschaft für Hygiene undMikrobiologie (DGHM),Info: www.vaam-kongress.de5.10.-8.10. HeidelbergEMBO-EMBL Symposium on theComplex Life of mRNA, Info:www.embo-embl-symposia.org9.10.-12.10. HeidelbergEMBO Conference: Stem Cells inCancer and Regenerative Medicine,Info: www.embo.org/events12.10.-15.10. HeidelbergEMBL Conference: ExperimentalApproaches to Evolution andEcology Using Yeast, Info:www.embl.de/training/events14.10.-15.10. OltenInternational Youth Scientist Symposiumon Industrial Microbiology,Info: www.microscon.com18.10.-21.10. Berlin27th Congress of the EuropeanCollege of Neuropsychopharmacology(ECNP2013), Info:www.ecnp.eu/meetings/agenda23.10.-25.10. Heidelberg16th EMBL PhD Symposium,Info: www.embl.de/training/events29.10.-1.11. Bad Nauheim14th International Paul-Ehrlich-Seminar on Allergen Products forDiagnosis and Therapy: Regulationand Science, Info: www.pei.de6.11.-7.11. Heidelberg15th EMBL-EMBO Scienceand Society Conference: FoodsAre Us! On Eating and Becoming,Info: www.embo.org/events8.11.-11.11. HeidelbergEMBL Conference: From FunctionalGenomics to Systems Biology,Info: www.embl.de/training/events10.11. WienThe World Plant Toxin Forum, Info:www.bastiaanse-communication.com/wmf10.11.-12.11. WienThe World Mycotoxin Forum – 8thConference, Info: www.bastiaansecommunication.com/wmf17.11.-20.11. HeidelbergEMBO-EMBL Symposium on Frontiersin Metabolism – From MolecularPhysiology to Systems Medicine,Info: www.embo-embl-symposia.orgEU-FundingsGeld zum ForschenMethodenwww.laborjournal.de/rubric/fundingwww.laborjournal.de/rubric/methoden64 12/2013

SERVICEFortbildungen Kurse2014Biochemie/Immunologie23.1.-24.1. MünchenLab Academy Lab Course: ELISA,Info: www.lab-academy.de28.1.-29.1. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Herstellung rekombinanter Proteine,Info: www.lab-academy.de30.1.-31.1. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Assaydevelopment für ELISA,Info: www.lab-academy.de17.2. HeidelbergPromocell Academy: ELISABasic Course, Info:www.promocell-academy.com17.2. MünchenLab-Academy-Intensivkurs: Antikörper,Info: www.lab-academy.de18.2.-19.2. MünchenLab-Academy-Intensivkurs: ELISA,Info: www.lab-academy.de19.2. HeidelbergPromocell Academy:ELISA Advanced Course, Info:www.promocell-academy.com10.3. MünchenLab-Academy-Grundkurs: Immunologie,Info: www.lab-academy.de10.3.-11.3. HeidelbergPromocell Academy:ELISA Basiskurs, Info:www.promocell-academy.com11.3.-12.3. MünchenLab-Academy-Intensivkurs: WesternBlot, Info: www.lab-academy.de12.3.-14.3. HeidelbergPromocell Academy: ELISAAufbaukurs, Info:www.promocell-academy.com25.3.-26.3. HeidelbergPromocell Academy: BasiskursSDS-PAGE, Info:www.promocell-academy.com25.3.-26.3. MünchenLab-Academy-Intensivkurs: Immunologie,Info: www.lab-academy.de27.3.-28.3. HeidelbergPromocell Academy: Labor-Kompaktkurs Western Blot,Info: www.promocell-academy.com1.4.-2.4. MünchenLab-Academy-Grundkurs: Proteinbiochemieund Proteinanalytik,Info: www.lab-academy.de14.4.-15.4. MünchenLab-Academy-Grundkurs: WesternBlot, Info: www.lab-academy.de28.4.-29.4. MünchenLab-Academy-Grundkurs: ELISA,Info: www.lab-academy.de29.4.-30.4. HeidelbergPromocell Academy: ImmunhistochemieFärbemethoden,Info:www.promocell-academy.com7.5.-8.5. HeidelbergPromocell Academy: Proteinreinigungs-und Analysemethoden,Info: www.promocell-academy.com14.5.-15.5. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Immunpräzipitation,Info: www.lab-academy.de19.5.-20.5. HeidelbergPromocell Academy: ELISABasiskurs, Info:www.promocell-academy.com19.5.-21.5. MünchenLab-Academy-Fortbildung:Serologische Diagnostik,Info: www.lab-academy.de21.5.-23.5. HeidelbergPromocell Academy: ELISAAufbaukurs, Info:www.promocell-academy.com22.5.-23.5. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Assaydevelopment für ELISA,Info: www.lab-academy.de3.6.-4.6. HeidelbergPromocell Academy: Protein-Microarrays, Info:www.promocell-academy.com5.6.-6.6. MünchenLab-Academy-Intensivkurs: ELISA,Info: www.lab-academy.de1.7.-2.7. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Western Blot, Info:www.lab-academy.de9.7.-10.7. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Proteinextraktion,Info: www.lab-academy.de14.7.-15.7. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Immunoassays,Info: www.lab-academy.de22.7.-23.7. MünchenLab-Academy-Intensivkurs: Herstellungrekombinanter Proteine,Info: www.lab-academy.de8.9.-16.9. HamburgEMBO Practical Course: ProteinExpression, Purification, andCharacterization (PEPC9),Info: www.embo.org/events15.9.-16.9. HeidelbergPromocell Academy: ELISABasiskurs, Info:www.promocell-academy.com17.9.-19.9. HeidelbergPromocell Academy: ELISAAufbaukurs, Info:www.promocell-academy.com18.9. MünchenLab-Academy-Grundkurs: Immunologie,Info: www.lab-academy.deBiotechnologie25.6.-3.10. BerlinC&Q-Weiterbildung: Laborassistent/in– SchwerpunktBiotechnologie, Info:www.cq-bildung.eu/qualifikationChromatographie/Spektrometrie6.4.-7.4. Frankfurt/M.GDCh-Kurs: Chromatographie-MS,Grundlagen, Info: www.gdch.de/veranstaltungen/fortbildung9.5.-10.5. KölnIfBM-Weiterbildung:HPLC in Theorie und Praxis,Info: www.laborkurse.de23.6.-26.6. NürnbergGDCh-Kurs: HPLC-Grundlagen,Info: www.gdch.de/veranstaltungen/fortbildung10.8.-15.8. JoachimsthalEMBO Practical Course: MultidimensionalNMR in Structural Biology,Info: www.embo.org/events22.9.-26.9. BielefeldGDCh-Kurs: Grundlagen der Massenspektrometrie,Info: www.gdch.de/veranstaltungen/fortbildungin silico28.3.-29.3. KölnIfBM-Weiterbildung: BioinformatikII – Analyse von großenDatenmengen: EST-Bibliotheken,Info: www.laborkurse.de22.5.-24.5. KölnIfBM-Weiterbildung: BioinformatikI, Info: www.laborkurse.deMikrobiologie30.1.-31.1. MünchenLab-Academy-Grundkurs:Mikrobiologie,Info: www.lab-academy.de6.3.-7.3. MünchenLab-Academy-Fortbildung:Mikrobielle Qualitätskontrolle,Info: www.lab-academy.de19.3.-21.3. HeidelbergPromocell Academy: BasiskursMikrobiologie und Einführungin die Qualitätskontrolle, Info:www.promocell-academy.com9.4.-10.4. MünchenLab-Academy-Grundkurs:Mikrobiologie,Info: www.lab-academy.de16.4.-17.4. MünchenLab-Academy-Intensivkurs: MolekulareMethoden in der Mikrobiologie,Info: www.lab-academy.de14.5.-15.5. GöttingenSartorius-Stedim-Training: Basiskursmikrobielle Fermentation,Info: www.sartorius.de/service3.7.-4.7. MünchenLab-Academy-Grundkurs:Mikrobiologie,Info: www.lab-academy.de7.7.-8.7. MünchenLab-Academy-Fortbildung:Mikrobielle Qualitätskontrolle,Info: www.lab-academy.de7.7.-8.7. MünchenLab-Academy-Grundkurs: Virologie,Info: www.lab-academy.deMolekularbiologie13.1.-14.1. MünchenLab Academy Lab Course:PCR and Real-time PCR,Info: www.lab-academy.de13.1.-25.1. MünchenLab-Academy-Fortbildung:Fachkraft Molekularbiologie,Info: www.lab-academy.de20.1.-22.1. MünchenLab Academy Basic Course:Molecular Biology,Info: www.lab-academy.deLaborkurseauf höchstem NiveauWir bieten eine Vielzahlpraxisorientierter Kurse, z.B.:• Industrielle Zellkulturtechnik• Fluoreszenzmikroskopielebender Zellen• PCR Basiskurswww.promocell-academy.com12/201365
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Écrasez l'infâme!

Ayumi

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Re: Meyl im Laborjournal gewürdigt. ENDLICH! ;O)
« Reply #5 on: May 11, 2022, 02:16:52 AM »

SERVICEMolekularbiologie (Forts.)27.1.-17.7. BerlinC&Q-Weiterbildung: Laborassistent/infür Molekularbiologieund Zellkultur, Info:www.cq-bildung.eu/qualifikation28.1.-31.1. HeidelbergPromocell Academy:Molecular Biology BasicCourse, Info:www.promocell-academy.com17.2.-12.4. KölnIfBM-Weiterbildung: Fachkraft fürMolekularbiologie, MolekulareMedizin und Gentechnik,Info: www.laborkurse.de18.2.-19.2. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Next-Generation-Sequencing,Info: www.lab-academy.de21.2.-22.2. MünchenLab-Academy-Grundkurs: Realtime-PCR, Info: www.lab-academy.de3.4.-4.4. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:RNA-Techniken,Info: www.lab-academy.de4.4.-5.4. KölnIfBM-Weiterbildung:Quantitative Real Time PCR,Info: www.laborkurse.de7.4.-8.4. HeidelbergPromocell Academy:PCR-Basiskurs, Info:www.promocell-academy.com6.6. KölnIfBM-Weiterbildung: NextGeneration Sequencing,Info: www.laborkurse.de23.6.-27.6. MünchenLab-Academy-Kompaktfortbildung:Molekularbiologie,Info: www.lab-academy.de30.6.-4.7. KölnIfBM-Weiterbildung: Molekularbiologieund Gentechnik,Info: www.laborkurse.de5.2.-7.2. HeidelbergPromocell Academy: LaborkursReal Time PCR, Info:www.promocell-academy.com10.2.-11.2. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Realtime-PCR, Info:www.lab-academy.de13.2. MünchenLab-Academy-Grundkurs:Molekulare Genetik,Info: www.lab-academy.de17.2. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:PCR-Optimierung,Info: www.lab-academy.de25.2.-28.2. HeidelbergPromocell Academy: BasiskursMolekularbiologie, Info:www.promocell-academy.com26.2.-28.2. MünchenLab-Academy-Grundkurs:Basiswissen Molekularbiologie,Info: www.lab-academy.de28.2. KölnIfBM-Weiterbildung: NextGeneration Sequencing,Info: www.laborkurse.de4.3.-5.3. HeidelbergPromocell Academy: PCR- undPrimer-Design, Info:www.promocell-academy.com6.3.-7.3. HeidelbergPromocell Academy: LaborkursMultiplex PCR, Info:www.promocell-academy.com10.3. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:DNA-Techniken,Info: www.lab-academy.de11.3.-12.3. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Klonierungstechniken,Info: www.lab-academy.de13.3.-14.3. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Multiplex-PCR, Info:www.lab-academy.de13.3.-14.3. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:RNA-Interferenz,Info: www.lab-academy.de24.3.-26.3. MünchenLab-Academy-Fortbildung:Molekulare Diagnostik,Info: www.lab-academy.de17.3.-21.3. MünchenLab-Academy-Kompaktfortbildung:Molekularbiologie,Info: www.lab-academy.de27.3.-28.3. MünchenLab-Academy-Grundkurs:PCR-Basiswissen für die Praxis,Info: www.lab-academy.de1.4.-2.4. HeidelbergPromocell Academy: MolekularbiologieTrouble Shooting,Info: www.promocell-academy.com7.4.-8.4. MünchenLab-Academy-Intensivkurs: PCR,Info: www.lab-academy.de11.4. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:High Resolution Melt (HRM),Info: www.lab-academy.de14.4.-15.4. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:PCR-Diagnostik,Info: www.lab-academy.de5.5.-6.5. HeidelbergPromocell Academy:Klonierungsstrategien, Info:www.promocell-academy.com6.5.-8.5. HeidelbergPromocell Academy: LaborkursReal Time PCR, Info:www.promocell-academy.com8.5.-9.5. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Realtime-PCR, Info:www.lab-academy.de9.5. HeidelbergPromocell Academy: PCR und RealTime PCR Trouble Shooting,Info: www.promocell-academy.com13.5.-16.5. HeidelbergPromocell Academy: BasiskursMolekularbiologie, Info:www.promocell-academy.com14.5.-15.5. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Molekularbiologie Update,Info: www.lab-academy.de22.5.-23.5. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Next-Generation-Sequencing,Info: www.lab-academy.de26.5.-28.5. MünchenLab-Academy-Grundkurs:Basiswissen Molekularbiologie,Info: www.lab-academy.de3.6.-4.6. MünchenLab-Academy-Grundkurs:Realtime-PCR, Info:www.lab-academy.de5.6.-6.6. HeidelbergPromocell Academy: KompaktkursValidierung in der Molekular- undZellbiologie, Info:www.promocell-academy.com1.7.-2.7. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Klonierungstechniken,Info: www.lab-academy.de2.7.-4.7. HeidelbergPromocell Academy:RNA Interferenz, Info:www.promocell-academy.com7.7.-8.7. HeidelbergPromocell Academy:PCR Basic Course, Info:www.promocell-academy.com28.7.-9.8. MünchenLab-Academy-Fortbildung:Fachkraft Molekularbiologie,Info: www.lab-academy.de4.9.-5.9. HeidelbergPromocell Academy: NextGeneration Sequencing &Library Preparation, Info:www.promocell-academy.com9.9.-10.9. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:PCR-Diagnostik,Info: www.lab-academy.de9.9.-12.9. HeidelbergPromocell Academy: BasiskursMolekularbiologie, Info:www.promocell-academy.com11.9.-12.9. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Realtime-PCR, Info:www.lab-academy.de15.9.-17.9. MünchenLab-Academy-Grundkurs:Basiswissen Molekularbiologie,Info: www.lab-academy.de19.9. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:PCR-Optimierung,Info: www.lab-academy.de22.9.-23.9. HeidelbergPromocell Academy:Klonierungsstrategien, Info:www.promocell-academy.comZellbiologie/Mikroskopie15.1.-17.1. MünchenLab Academy Course:Basics of Cell Culture,Info: www.lab-academy.de1.4.-2.4. MünchenLab-Academy-Intensivkurs: Sequenzaufklärungund Sequenzanalyse,Info: www.lab-academy.de5.6.-7.6. KölnIfBM-Weiterbildung: GrundkursPCR-, RT-PCR und Real Time PCR,Info: www.laborkurse.de28.1.-29.1. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Pflanzenzellkultur,Info: www.lab-academy.de66 12/2013

SERVICE3.2.-7.2. MünchenLab-Academy-Kompaktfortbildung:Molekulare Zellbiologie,Info: www.lab-academy.de6.2.-7.2. MünchenLab-Academy-Grundkurs:Mikroskopieren mit Licht- undFluoreszenzmikroskop,Info: www.lab-academy.de10.2.-12.2. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Assays in der Zellkultur,Info: www.lab-academy.de18.2.-21.2. HeidelbergPromocell Academy: BasiskursZellkultur, Info:www.promocell-academy.com24.2. HeidelbergPromocell Academy: Einrichtungeines Zellkulturlabors, Info:www.promocell-academy.com24.2.-26.2. MünchenLab-Academy-Grundkurs: Zellkultur,Info: www.lab-academy.de25.2. HeidelbergPromocell Academy: Labor-Kompaktkurs SterileArbeitstechnik, Info:www.promocell-academy.com26.2. HeidelbergPromocell Academy: Labor-Kompaktkurs Zellkultur, Info:www.promocell-academy.com26.2.-27.2. MartinsriedIbidi Laborkurs: Zellkultur unterFlussbedingungen mit Lebendzellmikroskopie,Info: http://ibidi.com/events/practical-courses5.3.-6.3. HeidelbergPromocell Academy: Zellviabilitäts-,Proliferations- undToxizitätstests, Info:www.promocell-academy.com5.3.-7.3. Frankfurt/M.GDCh-Kurs: Einführung indie Zell- und Molekularbiologie,Info: www.gdch.de/veranstaltungen/fortbildung7.3. HeidelbergPromocell Academy: ApoptoseLabor-Kompaktkurs, Info:www.promocell-academy.com24.3.-25.3. KölnIfBM-Weiterbildung: Induziertepluripotente Stammzellen für dieGrundlagenforschung und für dieEntwicklung von medizinischenVerfahren, Info: www.laborkurse.de24.3.-26.3. HeidelbergPromocell Academy: Cell CultureTrouble Shooting, Info:www.promocell-academy.com26.3.-27.3. MartinsriedIbidi Laborkurs: Chemotaxis undVideomikroskopie, Info: http://ibidi.com/events/practical-courses27.3.-28.3. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Primärzellkultur,Info: www.lab-academy.de31.3.-1.4. WürzburgAGGE-Kurs Stuhlparasiten:Mikroskopie und Diagnostik vonGewebe- und Darmparasiten,Info: www.agge-akademie.de3.4.-4.4. HeidelbergPromocell Academy: ReaktiveSauerstoffspezies – OxidativerStress und wichtige Botenstoffe,Info: www.promocell-academy.com3.4.-4.4. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Optimierung der Zellkultur,Info: www.lab-academy.de7.4.-8.4. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Viraler Gentransfer, Info:www.lab-academy.de8.4.-9.4. GöttingenSartorius-Stedim-Training:Crossflow Filtration (Englisch),Info: www.sartorius.de/service8.4.-10.4. GöttingenSartorius-Stedim-Training:Basiskurs Zellkultur, Info:www.sartorius.de/service9.4.-10.4. MartinsriedIbidi Lab Course on Chemotaxis Assays&VideoMicroscopy, Info: http://ibidi.com/events/practical-courses9.4.-10.4. MünchenLab-Academy-Grundkurs:Immunfluoreszenz,Info: www.lab-academy.de30.4. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Exosomen und Membranvesikel,Info: www.lab-academy.de8.5.-10.5. KölnIfBM-Weiterbildung: GrundkursZell- und Gewebekulturtechnik,Info: www.laborkurse.de9.5. HeidelbergPromocell Academy: Cell NormalizationUsing Adhes. Micropatterns,Info: www.promocell-academy.com12.5. HeidelbergPromocell Academy: Mycoplasmen-Nachweis,Präventionund Eliminierung, Info:www.promocell-academy.com12.5.-13.5. MünchenLab-Academy-Intensivkurs: Gentransfer,Info: www.lab-academy.de12.5.-14.5. HeidelbergPromocell Academy: Qualitätsmanagementin der Zellkultur,Info: www.promocell-academy.com14.5.-15.5. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Insektenzellkultur,Info: www.lab-academy.de15.5.-17.5. KölnIfBM-Weiterbildung: Grundlagender Zytogenetik und Fluoreszenzin-situ-Hybridisierung(FISH),Info: www.laborkurse.de16.5. MünsterBiobioseminar: Cell and TissueCulturing Techniques,Info: www.biobioseminars.com20.5.-23.5. HeidelbergPromocell Academy: BasiskursZellkultur, Info:www.promocell-academy.com26.5.-28.5. MünchenLab-Academy-Grundkurs: Zellkultur,Info: www.lab-academy.de27.5.-28.5. HeidelbergPromocell Academy: Kontinuierliche,markerfreie Zellanalyse, Info:www.promocell-academy.com2.6.-4.6. KölnIfBM-Weiterbildung: Immunhistologie,Info: www.laborkurse.de11.6.-13.6. HeidelbergPromocell Academy:Angiogenese-Modelle, Info:www.promocell-academy.com17.6.-18.6. HeidelbergPromocell Academy:Hypoxiemodelle in vitro,Info: www.promocell-academy.com23.6.-27.6. MünchenLab-Academy-Kompaktfortbildung:Zellkultur, Info:www.lab-academy.de1.7.-4.7. HeidelbergPromocell Academy:Epigenetics Lab Course, Info:www.promocell-academy.com3.7.-4.7. MünchenLab-Acad.-Intensivkurs: Primärzellkultur,Info: www.lab-academy.de8.7.-11.7. HeidelbergPromocell Academy: Cell CultureBasic Course, Info:www.promocell-academy.com15.7. GöttingenSartorius-Stedim-Training:FluoreszenzmikroskopischeAnalyse in der Zellkultur,Info: www.sartorius.de/service12.3.-14.3. HeidelbergPromocell Academy: ZellkulturTrouble Shooting, Info:www.promocell-academy.com17.3.-21.3. MünchenLab-Academy-Kompaktfortbildung:Zellkultur,Info: www.lab-academy.de19.3.-20.3. MartinsriedIbidi Lab Course: Cell Cultivationunder Perfusion and Live CellImaging, Info: http://ibidi.com/events/practical-courses24.3. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Gute Zellkulturpraxis,Info: www.lab-academy.de11.4. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Prävention, Diagnose und Eliminierungvon Kontaminationen,Info: www.lab-academy.de16.4.-17.4. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Fluoreszenztechniken,Info: www.lab-academy.de28.4.-29.4. MünchenLab-Academy-Grundkurs:In-situ-Hybridisierung,Info: www.lab-academy.de29.4.-30.4. HeidelbergPromocell Academy: PrimärzellkulturBasiskurs, Info:www.promocell-academy.com2.6.-4.6. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Assays in der Zellkultur,Info: www.lab-academy.de4.6.-5.6. GöttingenSartorius-Stedim-Training:Crossflow Filtration (Englisch),Info: www.sartorius.de/service5.6.-6.6. MünchenLab-Academy-Grundkurs: Mikroskopierenmit Licht- und Fluoreszenzmikroskop,Info: www.lab-academy.de11.6.-12.6. GöttingenSartorius-Stedim-Training:Kultivierung und Produktionvon Viren in der Zellkultur,Info: www.sartorius.de/service12/201367

SERVICEZellbiologie/Mikroskopie (Forts.)16.7.-17.7. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Optimierung der Zellkultur,Info: www.lab-academy.de18.8.-29.8. DresdenEMBO Practical Course:Light Sheet Microscopy,Info: www.embo.org/events25.8.-29.8. MünchenLab-Academy-Kompaktfortbildung:Molekulare Zellbiologie,Info: www.lab-academy.de28.8.-29.8. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Pflanzenzellkultur,Info: www.lab-academy.de31.8.-9.9. HeidelbergEMBO Practical Course:Cryo-Electron Microscopy and3D Image Processing,Info: www.embo.org/events1.9.-3.9. HeidelbergPromocell Academy: Transfektionund Reportergenanalyse, Info:www.promocell-academy.com3.9.-5.9. GöttingenSartorius-Stedim-Training: Hochzelldichte-Kultivierungvon E.coli,Info: www.sartorius.de/service8.9.-20.9. HeidelbergEMBO Practical Course:Microscopy, Modelling andBiophysical Methods,Info: www.embo.org/eventsAus dem LebeneinerTASzenen eines Berufslebens vonAnnette Tietzmit Illustrationen von Chris Schlag9.9.-10.9. MünchenLab-Academy-Intensivkurs:Insektenzellkultur,Info: www.lab-academy.de15.9.-17.9. MünchenLab-Academy-Grundkurs: Zellkultur,Info: www.lab-academy.de16.9.-18.9. GöttingenSartorius-Stedim-Train.: Hochzelldichte-Kultivierungv. tierischen Zellen,Info: www.sartorius.de/service16.9.-19.9. HeidelbergPromocell Academy: BasiskursZellkultur, Info:www.promocell-academy.com19.9.-25.9. HeidelbergEMBO Practical Course: Single-Cell Gene Expression Analysis,Info: www.embo.org/events23.9. HeidelbergPromocell Academy: Durchflusszytometrie,Info:www.promocell-academy.com23.9.-24.9. GöttingenSartorius-Stedim-Training: AufbaukursZellkultur Trouble Shooting,Info: www.sartorius.de/serviceRandgebiete3.2.-21.2. BonnMedizin in den Tropen, Kurs desBernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin,Info: www.bnitm.de27.2. BaselDiagnostikkurse in Med. Parasitologie:Malaria, Info: www.swisstph.chFüralleimLaborNurbeiuns!„Zwischen zwei „Hardcore“-Papers und dem Laborjournal-Hintergrundberichtgenau das Richtige. Ein humoriger Blick auf die wirklichen Probleme dieser Welt:defekte Kaffeemaschinen, unverständliche Vorträge, miesgelaunte Chefs, odernoch schlimmer: gutgelaunte Chefs. Die führen garantiert etwas im Schilde.“Annette Tietz: „Aus dem Leben einer TA“ 210 Seiten, Softcover, erschienen 2012Preis: 12,80 € (inkl. MwSt. und Versand)Bestellmöglichkeiten:• http://www.laborjournal.de/rubric/shop/shop.lasso• per Email an versand@laborjournal.de (bitte mit vollständiger Lieferadresse)10.3.-12.3. TübingenAGGE-Kurs: Labordiagnostik in derTropenmedizin, Info: www.aggeakademie.de15.3. TübingenAGGE-Kurs: Malaria-Diagnostik,Info: www.agge-akademie.de26.3.-29.3. MünchenIntensivkurs Neuroanatomie –Schwerpunktthemen: Thalamus/Hypothalamus, Sensomotorik undParietallappe, Info: www.intensivkurs-neuroanatomie.de2.4.-4.4. WürzburgAGGE-Seminar: Malaria undandere Blutparasiten,Info: www.agge-akademie.de3.4. BaselDiagnostikkurse in MedizinischerParasitologie: Malaria (Französisch),Info: www.swisstph.ch10.4. BaselDiagnostikkurse in MedizinischerParasitologie: Darmprotozoen,Info: www.swisstph.ch8.5. BaselDiagnostikkurse in MedizinischerParasitologie: Malaria,Info: www.swisstph.ch22.9.-26.9. BonnGDCh-Kurs: Grundlagen der MedizinischenChemie, Info: www.gdch.de/veranstaltungen/fortbildungSonstiges16.1. BonnDHV-Seminar: Karrierewege inder Hochschulmedizin, Info:www.hochschulverband.de21.1. BonnDHV-Seminar: Erfolgreichpublizieren in Medizin und Naturwissenschaften,Info:www.hochschulverband.de31.1. BonnDHV-Seminar: ErfolgsgarantNetzwerk – Aufbau, Pflege undNutzung von Karrierenetzwerkenfür Wissenschaftler, Info:www.hochschulverband.de3.2. MünchenLab-Academy-Grundkurs: Statistik,Info: www.lab-academy.de10.2. BonnDHV-Seminar: Betreuung vonDoktoranden, Info:www.hochschulverband.de11.2. MannheimDHV-Seminar: Präsentationstechnikenund Medieneinsatz in derHochschullehre, Info:www.hochschulverband.de12.2.-13.2. MünchenLab-Academy-Intensivkurs: Statistik,Info: www.lab-academy.de13.2. MannheimDHV-Seminar: Fundraising fürHochschulen, Info:www.hochschulverband.de18.2. MannheimDHV-Seminar: Die Professur –Rechte und Pflichten, Info:www.hochschulverband.de11.3.-13.3. Bad StaffelsteinDHV-Seminar: Medientrainingfür Wissenschaftler, Info:www.hochschulverband.de17.3. BonnDHV-Seminar: Drittmitteleinwerbungund -verwaltung,Info: www.hochschulverband.de18.3. BerlinDHV-Seminar: Forschungsförderungstrategisch nutzen,Info: www.hochschulverband.de28.3. BonnDHV-Seminar: WissenschaftlichesFehlverhalten, Info:www.hochschulverband.de31.3.-1.4. BonnDHV-Seminar: Internationalerfolgreich präsentieren,Info: www.hochschulverband.de11.4. BerlinDHV-Seminar: Wissenschaftlerinnenauf dem Weg zur Professur –Karriereplanung und Verhandlungsführung,Info:www.hochschulverband.de5.5. BonnDHV-Seminar: Ausgründungen,Info: www.hochschulverband.de8.5.-9.5. BonnDHV-Seminar: Auf den Punktgebracht – Schreibtraining fürWissenschaftler, Info:www.hochschulverband.de16.5. BonnDHV-Seminar: Die Professur –Rechte und Pflichten, Info:www.hochschulverband.de20.5.-21.5. MünchenLab-Academy-Intensivkurs: Statistik,Info: www.lab-academy.de22.5.-23.5. BonnDHV-Seminar: Rhetorik in derLehre, Info:www.hochschulverband.de26.6. BonnDHV-Seminar: Karriere undBerufung – Wie werde ichProfessor/Professorin?,Info: www.hochschulverband.de3.7. MannheimDHV-Seminar: Drittmitteleinwerbungund -verwaltung,Info: www.hochschulverband.de9.9. BonnDHV-Seminar: Ausgründungen,Info: www.hochschulverband.de11.9.-12.9. BonnDHV-Seminar: Forschungsförderungstrategisch nutzen,Info: www.hochschulverband.de18.9. MünchenLab-Academy-Grundkurs: Statistik,Info: www.lab-academy.de68 12/2013

13. DEZEMBER 2013 BIS 20. FEBRUAR 2014SERVICEVorträge Seminare KolloquiaAACHENDienstag, 17.12.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürPhysiologie, Bibliothek, 6. Obergeschoss,D-Flur, Raum 28, Y. Moran,Wien: Convergent evolution of sodiumselectivity in early nervoussystemsDienstag, 14.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürPhysiologie, Bibliothek, 6. Obergeschoss,D-Flur, Raum 28,M. Schaefer, Leipzig: Academicscreening: targeting TRP channelswith small moleculesDienstag, 21.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürPhysiologie, Bibliothek, 6. Obergeschoss,D-Flur, Raum 28, B. Winner,Erlangen: Modeling motor neurondisease using human iPSC derivedneuronsDienstag, 28.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürPhysiologie, Bibliothek, 6. Obergeschoss,D-Flur, Raum 28, G. Jékely,Tübingen: A (neural) network perspectiveof the evolution of neuropeptidesignaling in metazoaDienstag, 4.2.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürPhysiologie, Bibliothek, 6. Obergeschoss,D-Flur, Raum 28, A. Gasser,Hamburg: Regulation of bonehomeostasis by TgifBASELFreitag, 13.12.12:15 Uhr, Seminar, Biozentrum,Klingelbergstr. 50/70, Raum 103,J. Mattos de Almeida Bessa, Basel:A transgenic mouse tool for evaluationof the immunogenicity ofaggregated forms of human therapeuticantibodiesDienstag, 17.12.15:15 Uhr, Vortrag, Biozentrum,Klingelbergstr. 50-70, Raum 106,R. Dawson, Basel: Insights intotrimeric ligand-gated ion channels19:30 Uhr, Vortrag, Kollegienhausder Uni, Petersplatz 1, 1. Obergeschoss,Hörsaal 118, J. Richter,Köln: Woher wir kommen – DieUrgeschichte des modernenMenschen begann in Afrika!Donnerstag, 23.1.18:15 Uhr, Vortrag, BotanischesInst., Schönbeinstr. 6, Hörsaal,A. Kahmen, Basel: Wie die Analysestabiler Isotopen hilft, die Interaktionvon Pflanzen mit ihrerUmwelt zu verstehenDonnerstag, 30.1.18:15 Uhr, Vortrag, Museen an derAugustinergasse, Augustinergasse2, Aula, C. Bucher, Basel: VonChimären, Quacksalbern undCowboys – Stammzellen alsTherapeutikaDonnerstag, 20.2.13:15 Uhr, Vortrag, Biozentrum,Klingelbergstr. 50-70, Raum PZHS 2, O. Pertz, Basel: Spatiotemporalsignaling to the cytoskletonduring neurite outgrowthand cell migrationBERLINDienstag, 17.12.9:15 Uhr, Seminar, Deutsches Rheumaforschungszentrum(DRFZ), CharitéCampus Mitte, Virchowweg 12,EG, SR 1+2, P. Shen, Berlin: TheTLR9 agonist CpG-B suppressesdisease severity during the autoimmunedisease Experimental AutoimmuneEncephalomyelitisMittwoch, 18.12.17:00 Uhr, Kolloquium, Klinik fürPsychiatrie und Psychiatrie, Eschenallee3, EG, Gr. Konferenzraum,K. Meissner, München: Placeboforschung– experimentelle undklinische Befunde18:00 Uhr, Gastvortrag, GRK 1208,Humboldt Graduate School, Luisenstr.56, Raum 144, T. Yoshimura,Nagoya (Japan): Hormonal regulationof seasonality in vertebratesDienstag, 7.1.9:15 Uhr, Seminar, Deutsches Rheumaforschungszentrum(DRFZ), CharitéCampus Mitte, Virchowweg 12,EG, SR 1+2, C. Gabriel, Berlin: TheCarma/Bcl10/Malt complex andTCR induced NFkB signalingMittwoch, 8.1.9:00 Uhr, Seminar, Max DelbrückCentrum (MDC), Charité CampusMitte, Virchowweg 4, Paul-Ehrlich-Hörsaal, P. Selenko: Why NMR insystems biology makes senseMittwoch, 15.1.9:00 Uhr, Seminar, Max DelbrückCentrum (MDC), Charité CampusMitte, Virchowweg 4, Paul-Ehrlich-Hörsaal, B. Tursun: Large-particlesorter assisted high-throughputgenetic screenings using modelorganisms18:00 Uhr, Vortrag, Humboldt GraduateSchool, Luisenstr. 56, 10117Berlin, Raum 144, G. Vassart, Brüssel:G-Protein coupled receptors:mutations and endocrine diseaseMittwoch, 22.1.9:00 Uhr, Seminar, Max DelbrückCentrum (MDC), Charité CampusMitte, Virchowweg 4, Paul-Ehrlich-Hörsaal, A. Pombo: Mapping andinterpreting three-dimensionalchromatin folding inside eukaryoticnucleiDienstag, 28.1.9:15 Uhr, Seminar, Deutsches Rheumaforschungszentrum(DRFZ), CharitéCampus Mitte, Virchowweg 12,EG, SR 1+2, C. Helmstetter, Berlin:Quantitative cytokine memory of Thelper cellsMittwoch, 29.1.13:00 Uhr, Kolloquium, Deutsches Institutfür Ernährungsforschung, Potsdam-Rehbrücke,Arthur-Scheunert-Allee 114-116, HS, J.-D. Haynes,Berlin: Decoding and predictingbehavior from human brain activity17:15 Uhr, Vortrag, Institut fürChemie, Brook-Taylor-Str. 2, Walter-Nernst-Haus, Marie-Curie-Hörsaal0’06, U. Diederichsen, Göttingen:Artificial peptide topologies interactingwith lipid bilayersMittwoch, 5.2.13:00 Uhr, Kolloquium, DeutschesInstitut für Ernährungsforschung,Potsdam-Rehbrücke, Arthur-Scheunert-Allee114-116, Hörsaal, E.-Z.Amri, Nizza: Control of brite/beigeadipogenesis: Human cellularmodels and molecular aspectsDienstag, 11.2.9:15 Uhr, Seminar, Deutsches Rheumaforschungszentrum(DRFZ), CharitéCampus Mitte, Virchowweg 12,EG, SR 1+2, S. Gamradt, Berlin:Ex vivo characterization of MSandT1D associated autoantigenspecificCD4+ T cells17:30 Uhr, Vortrag, MedizinhistorischesMuseum, Campus CharitéMitte, Virchowweg 16, HSruine,S. Seemann, Berlin: Körper-Geschichte(n)– Von Schiefschädelnund Knochenkernen. Rudolf VirchowsSchädelforschung zwischenPathologie und AnthropologieBERNMittwoch, 19.2.12:15 Uhr, Seminar, Institut fürPharmakologie, Friedbühlstr. 49,L. Schäfer, Frankfurt: Proteoglycansignaling in inflammationBONNFreitag, 13.12.12:15 Uhr, Kolloquium, BotanischesInstitut, Nussallee 4, Hörsaal, C.Martinez, Barcelona: Involvementof protein kinase CK2 in the controlof auxin signalingDonnerstag, 9.1.17:15 Uhr, Vortrag, ZoologischesForschungsmuseum (ZFMK),Adenauerallee 160, Hörsaal,J. Haug: Die frühe Evolution derArthropoden – aktuelle Ergebnisse,aktuelle ProblemeMontag, 13.1.17:15 Uhr, Kolloquium, PharmazeutischesInstitut, Gerhard-Domagk-Straße 3, Hörsaal 2, A. Lindauer,Oss: Rationale Arzneistoffentwicklungdurch Modellierungund SimulationMehr Vorträge im Netz:www.laborjournal.deDonnerstag, 16.1.17:15 Uhr, Vortrag, ZoologischesForschungsmuseum, Adenauerallee160, Hörsaal, Michael Ohl: VonSpinnenreitern und Wespenplagiatoren– Die Diversität und Phylogenieder Fanghafte (Neuroptera)Montag, 20.1.17:15 Uhr, Kolloquium, PharmazeutischesInstitut, Gerhard-Domagk-Str. 3, Hörsaal 2, A. Schmidt,Münster: Signalgesteuerte Mechanismender AtherogeneseDonnerstag, 23.1.17:15 Uhr, Vortrag, ZoologischesForschungsmuseum (ZFMK), Adenauerallee160, Hörsaal, W. Wägele:The Atelocerata (= Tracheata) hypothesisand the origin of insectsMontag, 27.1.17:15 Uhr, Kolloquium, PharmazeutischesInstitut, Gerhard-Domagk-Str.3, HS 2, S. Moro, Padua: Bridgingmolecular docking with membranemolecular dynamics to investigateGPCR-ligand recognitionDonnerstag, 30.1.17:15 Uhr, Vortrag, ZoologischesForschungsmuseum, Adenauerallee160, Hörsaal, R. Sonntag: InvestigatingDjibouti’s whale sharksBRAUNSCHWEIGDienstag, 17.12.15:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürGeoökologie, Langer Kamp 19c,Raum LK 19c.1, M. Richter, Braunschweig:Einfluss von Biofilmenauf das Environmental Fate vonPestiziden auf der PorenskalaDonnerstag, 9.1.17:00 Uhr, Seminar, Biozentrum,Spielmannstr. 7, Raum 046,A. Goryachev, Edinburgh: How thebudding yeast got its septin ringDonnerstag, 16.1.17:00 Uhr, Seminar, Biozentrum,Spielmannstr. 7, Raum 046,T. Dresbach, Göttingen: Transsynapticsignalling in active zoneassembly and maturationDienstag, 21.1.15:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürGeoökologie, Langer Kamp 19c,Raum LK 19c.1, K. Baumann:Die Rolle mathematischer Modelleim computergestütztenWirkstoffdesignDonnerstag, 23.1.17:00 Uhr, Seminar, Biozentrum,Spielmannstr. 7, Raum 046,C. Pohl, Magdeburg: Formationand function of the midbody inC. elegans developmentDonnerstag, 6.2.17:00 Uhr, Seminar, Biozentrum,Spielmannstr. 7, Raum 046,L. Cochella, Wien: Spatio-temporalspecificity of miRNA functionduring development12/201369

SERVICE13. DEZEMBER 2013 BIS 20. FEBRUAR 2014Impressumgegründet 1994von Hanspeter Sailerund Kai Herfort20. Jahrgang 2013, Heft 12ISSN: 1612-8354Einzelpreis: 3,50 EuroVerlag und Herausgeber:Lj-Verlag Herfort und SailerAlte Straße 1D-79249 MerzhausenFax: +49-761-35738Internet: www.laborjournal.deDruck & Lithos: Stürtz GmbH,Alfred-Nobel-Straße 33,D-97080 WürzburgAnzeigen:top-ad Bernd BeutelSchlossergäßchen 10,D-69469 WeinheimTel. +49-6201-290 92-0Fax. +49-6201-290 92-20E-Mail: info@top-ad-online.deVersand/Abo:Tel. +49-761-28 68 69Stellenanzeigen:Ulrich Sillmann,Tel. +49-761-29 25 885Fax. +49-761-3 57 38E-Mail: stellen@laborjournal.deKalender:Tel. +49-761-29 25 885E-Mail: kalender@laborjournal-online.deGraphik/Bilder/Montagen/Layout:Kai Herfort, Winfried Köppelle,Ulrich Sillmann, Lara WincklerRedaktion:Zentrale (+49-761-28 68 93)Ralf Neumann, Chefredakteur(-29 25 884)Kai Herfort (-28 68 69)Lara Winckler (-28 68 93)Winfried Köppelle (-29 25 882)Harald Zähringer (-29 25 886)E-Mail:redaktion@laborjournal.deTitelbild:Kai HerfortStändige MitarbeiterInnen:Axel Brennicke, MelanieEstrella, Florian Fisch,Rafael Florés, Christine Hassler,Karin Hollricher, Kai Krämer,Thorsten Lieke, Julia Offe,Mario Rembold, Chris Schlag,Kay Terpe, Annette TietzBankverbindung:Volksbank FreiburgBLZ 680 900 00KTO 319 0 315DÜSSELDORFMontag, 16.12.16:30 Uhr, Seminar, Math.-Naturwissenschaftl.Fakultät (MNF), Biologie,Universitätsstr. 1, Gebäude 26.11,M. Schroda: How Chlamydomonassuffers and recovers from heatstress – a systems biology approachMontag, 13.1.16:30 Uhr, Seminar, MNF, Biologie,Universitätsstr. 1, Gebäude 26.11,N. von Wirén: Impact of nutrientavailability on root developmentMontag, 20.1.16:30 Uhr, Seminar, MNF, Biologie,Universitätsstr. 1, Gebäude 26.11,P. Cubas: TCP genes and thegenetic control of shoot branchingMontag, 27.1.16:30 Uhr, Seminar, MNF, Biologie,Universitätsstr. 1, Gebäude 26.11,G. Rao: Towards understandingprotein-protein interactions in theACR4 familyERLANGENDienstag, 17.12.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürKlinische Mikrobiologie, Immunologieund Hygiene, Wasserturmstraße3-5, 1. Obergeschoss, SR,H. Wardemann, Berlin: Single cellanalysis of B cell repertoiresDienstag, 11.2.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürKlinische Mikrobiologie, Immunologieund Hygiene, Wasserturmstraße3-5, 1. OG, SR, I. Dunay,Magdeburg: Role of monocytes inToxoplasma infectionFRANKFURTDienstag, 4.2.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürMolekulare Biowissenschaften, Biozentrum,Campus Riedberg, RaumNU 260/3.13, Dennis L. J. Lafontaine,Gosselies: Understandinghuman ribosome biogenesisMittwoch, 18.12.17:00 Uhr, Sonderforschungsbereich807, Biozentrum, CampusRiedberg, Max-von-Laue-Straße 9,SR 0.15 / N100, J.-M. Jault, Grenoble:Intrinsic flexibility of bacterialmultidrug ABC transportersDonnerstag, 16.1.17:15 Uhr, Seminar, Klinik für Neurologie,Schleusenweg 2-16, Haus95, 4. Obergeschoss, SR, B. Schulz,Aachen: Molekulare Grundlagender Parkinson-Krankheit: KlinischeImplikationen?FREIBURGMittwoch, 8.1.17:15 Uhr, Vortrag, Fakultät fürChemie und Pharmazie, Hermann-Herder-Str. 7/9, Hörsaal Pharmazie,S. Mazurek, Gießen: Neunzig Jahrenach der Warburg-Hypothese:Über die Bedeutung des Glucose-Stoffwechsels für das TumorwachstumMontag, 13.1.17:15 Uhr, Vortrag, Fakultät fürChemie und Pharmazie, Hermann-Herder-Straße 7/9, Hörsaal Chemie,B. Riedl, Wuppertal: Sorafenib,ein Kinase-Inhibitor für die Krebs-TherapieMittwoch, 15.1.17:15 Uhr, Seminar, Sonderforschungsbereich780, Bernstein-Neurozentrum,Breisacher Str. 64,Konferenzr. 2, S. F. Cappa, Mailand:Cognitive phenotyping of frontaltemporaldementiaMontag, 20.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Fakultät fürChemie und Pharmazie, Albertstr.21, Hörsaal Chemie, C. Schneider,Leipzig: Selektive Reaktionen vonDienolaten − schneller Aufbaumolekularer KomplexitätMittwoch, 22.1.17:15 Uhr, Vortrag, Fakultät fürChemie und Pharmazie, Hermann-Herder-Str. 7/9, Hörsaal Pharmazie,J. Engert, München: Erwünschteund unerwünschte Immunogenitätvon ProteinarzneimittelnMontag, 27.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürOrganische Chemie, Albertstr. 21,Hörsaal, T. A. Vilgis, Mainz: Softmatter food science – Schnittmengenzwischen Labor, Küche undGenussMittwoch, 29.1.17:15 Uhr, Sonderforschungsbereich780, Bernstein-Neurozentrum,Breisacher Str. 64, Konferenzraum2, W. Jost, Wolfach: Das Col-Cap-Konzept in der Botulinumtoxis-Therapie der cervicalen Dystonien17:15 Uhr, Seminar, SFB 746, Zentrumfür Biochemie und MolekulareZellforschung (ZBMZ), Stefan-Meier-Str. 17, 1. Obergeschoss,GSR 01 006, A. Diepold, Oxford:Translocation in motion – Functionand dynamics of the cytosoliccomponents of the type IIIsecretion systemDonnerstag, 30.1.14:00 Uhr, Seminar, Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik,Stübeweg 51, N. Barclay,Oxford: The leukocyte surface –complexity, structure, Interactions,evolution, and disulfide bondsMittwoch, 12.2.17:15 Uhr, Sonderforschungsbereich780, Bernstein Neurozentrum,Breisacher Str. 64, Konferenzraum2, G. Rizzolatti, Parma: The mirrormechanism: a mechanism for understandingthe actions of othersGIESSENMittwoch, 15.1.17:00 Uhr, Kolloquium, BiomedizinischesForschungszentrum (BMFZ,)Schubertstraße 81, KHS, J. Weitzel,Dummerstorf: Cooperationbetween CREM and GCNF asa master switch in regulating malehaploid gene expressionDonnerstag, 23.1.16:00 Uhr, Seminar, Institut für Anatomieund Zellbiologie, Aulweg 123,KHS, K. Stieger, Gießen: Genetherapeutic strategies for inheritedretinal dystrophiesDonnerstag, 6.2.16:00 Uhr, Seminar, Institut für Anatomieund Zellbiologie, Aulweg 123,KHS, A. Gottschalk, Frankfurt:Optogenetic analyses of synaptictransmission, neuronal networksand arrhythmia in CaenorhabditiselegansGÖTTINGENDienstag, 17.12.18:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürMikrobiologie und Genetik, Grisebachstr.8, EG, Hörsaal MN06,J. W. Veening, Groningen: Controlof transcription traffic jams byGre factor determines rate of geneexpressionDonnerstag, 9.1.16:15 Uhr, Kolloquium, DeutschesPrimatenzentrum, Kellnerweg 4,Hörsaal, R. A. Barton, Durham:Rethinking the brain: an evolutionaryapproachDienstag, 14.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Zentrum Hygieneund Humangenetik, Heinrich-Düker-Weg 12, 2. OG, Hörsaal 223,I. Kurth, Jena: Loss of pain perception– Genes and mechanisms18:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürMikrobiologie und Genetik, Grisebachstr.8, Hörsaal MN06, P. Dürre,Ulm: Novel approaches to fer -mentative production of butanoland acetoneMittwoch, 15.1.16:15 Uhr, Kolloquium, Allg. Pflanzenpathologieund Pflanzenschutz,Grisebachstr. 6, SR L07, L. Reuß, ,Berlin: The fat that matters: lipidsas biomarkers in soil food websDienstag, 21.1.18:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürMikrobiologie und Genetik, Grisebachstr.8, Hörsaal MN06, M. W.Friedrich, Bremen: Structure andfunction of microorganisms in soilsand sedimentsMittwoch, 22.1.16:15 Uhr, Kolloquium, Hygiene-Inst., Kreuzbergring 57, Forum,S. Pöhlmann: Göttingen: Proteolyticactivation of respiratory virusesDienstag, 28.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Zentrum Hygieneund Humangenetik, Heinrich-Düker-Weg 12, 2. OG, Hörsaal 223,A. Borchers, Marburg: Pointing inthe right direction: planar cellpolarity signalling in Xenopusmorphogenesis18:00 Uhr, Kolloquium, Institutfür Mikrobiologie und Genetik,Grisebachstraße 8, Hörsaal MN06,I. Bischofs, Heidelberg: A networkperspective on bacterial quorumsensing70 12/2013

13. DEZEMBER 2013 BIS 20. FEBRUAR 2014SERVICEDienstag, 4.2.18:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürMikrobiologie und Genetik, Grisebachstr.8, EG, Hörsaal MN06,R. Lill, Marburg: Biogenesis ofcellular iron-sulfur proteins andtheir role in genome integrityMittwoch, 5.2.16:15 Uhr, Kolloquium, AllgemeinePflanzenpathologie und Pflanzenschutz,Grisebachstraße 6, SeminarraumL07, R. Horbach, Halle:Elucidating the infection-relatedrole of polyketide synthases of thecorn anthracnose fungus ColletotrichumgraminicolaGREIFSWALDDonnerstag, 9.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürBiochemie, Felix-Hausdorffstr. 4,GHS, P. Ahrens / J. Dickerhoff:AFM/STM-Untersuchungen zurelektrochemischen Umwandlungvon Gold / Molecular Recognitionof DNA QuadruplexesDonnerstag, 16.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Uni, Institutfür Genetik und funktionelle Genomforschung,Friedrich-Ludwig-Jahnstr. 15a, Hörsaal Ost, J. Rupp,Lübeck: Hypoxia as a major modulatorof host-pathogen interactionsDienstag, 21.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürBiochemie, Felix-Hausdorffstr. 4,GHS, K. Dörries / C. Wichert: Metabolicinsights into staphylococci /Development of protein sensorsbased on functional nucleic acidsDonnerstag, 23.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Uni,Institut für Genetik und funktionelleGenomforschung, Friedrich-Ludwig-Jahnstr. 15a, Hörsaal Ost,T. Battin, Wien: Stream microbialbiofilms and their involvement incarbon fluxesDonnerstag, 30.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Uni,Institut für Genetik und funktionelleGenomforschung, Friedrich-Ludwig-Jahnstr. 15a, Hörsaal Ost, P. Dersch,Braunschweig: Coregulation of virulenceand host-adapted metabolismof Yersinia pseudotuberculosisHANNOVERFreitag, 13.12.13:15 Uhr, Seminar, Klinik fürImmunologie und Rheumatologie,Carl-Neuberg-Str. 1, Gebäude L1,1. Obergeschoss, E. Rau: Regulationof Fc RIV gene14:15 Uhr, Vortrag, MHH, Carl-Neuberg-Straße 1, Gebäude J1,Ebene H0, Hörsaal G, S. Schubert:Geschlechtsdeterminierung mitund ohne SRYMontag, 16.12.16:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürTierzucht, Bünteweg 17p, Hörsaal,K. Witte, Siegen: Informieren undKopieren – die Rolle der sozialenInformation bei der PartnerwahlMittwoch, 18.12.17:15 Uhr, Sonderforschungsbereich738, MHH, Carl-Neuberg-Straße 1, Gebäude J1, Ebene 01,Hörsaal N, C. Romagnani, Berlin:Tracking adoptively transferredand reconstituting donor NK cellsin HSCT recipientsFreitag, 17.1.13:15 Uhr, Seminar, Klinik fürImmunologie und Rheumatologie,Carl-Neuberg-Str. 1, Gebäude L1,1. Obergeschoss, D. Chatterjee: Interactionsbetween UCMSCs andNK cellsDonnerstag, 23.1.16:15 Uhr, Kolloquium, PhysiologischesInstitut, Bischofsholer Damm15, 2. Obergeschoss, Seminarraum,G. Herm, Hannover: RenaleMechanismen der Adaptation anBelastungen des Calcium-Haushaltes:Unterschiede zwischenkleinen Wiederkäuern und monogastrischenTierenFreitag, 24.1.13:15 Uhr, Seminar, Klinik fürImmunologie und Rheumatologie,Carl-Neuberg-Str. 1, Gebäude L1,1. Obergeschoss, R. Geffers, Braunschweig:Next generation sequencingservices for medical researchFreitag, 31.1.13:15 Uhr, Seminar, Klinik fürImmunologie und Rheumatologie,Carl-Neuberg-Str. 1, Gebäude L1,1. OG, D. M. Tufa: Human Six-SulfoLacNAc DCs enhance activationand function of natural killer cells:the role of cell surface and solublemoleculesFreitag, 7.2.13:15 Uhr, Seminar, Klinik fürImmunologie und Rheumatologie,Carl-Neuberg-Str. 1, Gebäude L1,1. Obergeschoss, G. Ahrenstorf:LILRA3 deficiency is a genetic riskfactor in HIV infectionFreitag, 14.2.13:15 Uhr, Seminar, Klinik fürImmunologie und Rheumatologie,Carl-Neuberg-Str. 1, Gebäude L1,1. Obergeschoss, F. Ahmad: NK celland HIV-1 infectionDonnerstag, 20.2.16:15 Uhr, Kolloquium, PhysiologischesInstitut, Bischofsholer Damm15, 2. Obergeschoss, Seminarraum,K. Elfers, Hannover: Intestinaler Mineralstofftransportwährend einerdiätetischen Stickstoff-Restriktionbei wachsenden Ziegen mit unterschiedlicherCa-VersorgungHEIDELBERGMittwoch, 18.12.13:00 Uhr, Seminar, InterdisziplinäresZentrum für Neurowissenschaften(IZN), Im Neuenheimer Feld 306,Hörsaal 2, R. Sturm / J. Lohr: Interactionsbetween the meninges andthe cortical neuroepitheliumduring mouse embryonic development/ Brain tumor endothelium:peculiar and irreplaceableVeränderungen an Nervenverbindungenregulieren die Feineinstellungdes neuronalen Netzwerks währendder Entwicklung und beim Lernenvon Erwachsenen. Zu dieser synaptischenPlastizität tragen sowohl funktionelleals auch strukturelle Veränderungender Nervenzellen bei. Andererseitsist die Organisation derneuronalen Struktur im Gehirn vonErwachsenen erstaunlich stabil. Offensichtlichist ein ganzes Bündel anBiomolekülen hierfür verantwortlich.Einer dieser Faktoren ist das MyelinassozierteProtein Nogo-A. WelcheRolle dieses bei den Plastizitäts-Prozessenim Gehirn spielt erklärt MartinKorte am 19. Februar in Heidelberg.Mittwoch, 8.1.10:00 Uhr, Seminar, EMBL, Meyerhofstr.1, Small Operon, K. Diederichs,Konstanz: How good is mycrystallographic data really?Errors, mistakes, and criteria13:00 Uhr, Seminar, InterdisziplinäresZentrum für Neurowissenschaften(IZN), Im Neuenheimer Feld 306,Hörsaal 2, T. Czopka, Edinburgh:Time-lapse imaging of myelinsheath formation by oligodendrocytesin vivoDonnerstag, 9.1.16:00 Uhr, Kolloquium, Zentrum fürMolekulare Biologie (ZMBH), ImNeuenheimer Feld 282, EG, SR 001,N. Pfanner, Freiburg: The mitochondrialmachinery for importand assembly of proteinsMontag, 13.1.13:00 Uhr, Seminar, EMBL, Meyerhofstraße1, Small Operon,A. Musacchio, Dortmund: Feedbackcontrol of cell division14:00 Uhr, Seminar, EMBL, Meyerhofstraße1, Large Operon,N. A. Farahany, Durham: Genetics,neuroscience and criminal responsibilityDonnerstag, 16.1.16:00 Uhr, Kolloquium, Zentrum fürMolekulare Biologie (ZMBH), ImNeuenheimer Feld 282, EG, SR 001,R. Baumeister, Freiburg: Studyingcell migration and tumorigenesisin C. elegansMittwoch, 22.1.13:00 Uhr, Seminar, InterdisziplinäresZentrum für Neurowissenschaften(IZN), Im Neuenheimer Feld 306,Hörsaal 2, A. Acker-Palmer, Frankfurt:Wiring neuronal and vascularnetworksMittwoch, 29.1.13:00 Uhr, Seminar, InterdisziplinäresZentrum für Neurowissenschaften(IZN), Im Neuenheimer Feld 306,Hörsaal 2, P. Schneider: A novelanimal model for social rejectionin ratsMittwoch, 5.2.13:00 Uhr, Seminar, InterdisziplinäresZentrum für Neurowissenschaften(IZN), Im Neuenheimer Feld 306,Hörsaal 2, T. Misgeld, München: Invivo imaging of axon dismantlingMittwoch, 5.2.16:00 Uhr, Vortrag, MedizinischeKlinik, Hörsaal, A. Neubauer,Marburg: The nuclear co-repressorSki in AML13:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürHumangenetik, Im Neunheimer Feld366, 4. Obergeschoss, Raum 413,P. Bauer, Tübingen: Next GenerationSequencing diagnostics forneurogenerative diseasesMittwoch, 19.2.13:00 Uhr, Seminar, InterdisziplinäresZentrum für Neurowissenschaften(IZN), Im NeuenheimerFeld 306, Hörsaal 2, M. Korte,Braunschweig: Keeping the delicateBalance between Change andStability: Cellular and molecularcorrelates of learning, memory andforgettingINNSBRUCKFreitag, 13.12.16:00 Uhr, Seminar, Biocenter,Innrain 80, Hörsaal M.01.470/490,R. Gallasch: T cell plasticity incolorectal cancerFreitag, 10.1.16:00 Uhr, Seminar, Biocenter,Innrain 80, Hörsaal M.01.470/490,N. Schmitner: Pancreatic regenerationin adult zebrafishFreitag, 17.1.16:00 Uhr, Seminar, Biocenter,Innrain 80, Hörsaal M.01.470/490,S. Lechner: The challenging workwith the NF1 giantFreitag, 24.1.16:00 Uhr, Seminar, Biocenter,Innrain 80, Hörsaal M.01.470/490,M. Erlacher: Biochemical investigationof ribosomal decoding atatomic resolutionFreitag, 31.1.16:00 Uhr, Seminar, Biocenter,Innrain 80, Hörsaal M.01.470/490,L. Fava: Caspase activation uponprolonged mitotic arrestKurze Veranstaltungshinweise inunserem Kalender sindkostenlos. So erreichen Sie uns:LaborjournalAlte Straße 1, D-79249 Merzhausen,verlag@laborjournal.de12/201371

SERVICE13. DEZEMBER 2013 BIS 20. FEBRUAR 2014KAISERSLAUTERNMontag, 16.12.17:15 Uhr, Kolloquium, TU, FB Biologie,Gebäude 42, Hörsaal 110,I. Steffan-Dewenter, Würzburg:Impact of global change on biodiversityand ecosystem servicesMontag, 6.1.17:15 Uhr, Kolloquium, TU, FB Biologie,Gebäude 42, Hörsaal 110,P. Rettberg, Köln: Extremophiles asmodel systems for astrobiologyMontag, 27.1.17:15 Uhr, Kolloquium, TU, FB Biologie,Gebäude 42, Hörsaal 110,M. Schlierf, Dresden: Singlemoleculebiophyhsics usingmagnetic tweezersKARLSRUHEMontag, 16.12.17:30 Uhr, Kolloquium, FZK, Fritz-Haber-Weg 2-6, Criegée-Hörsaal,K. Harter, Tübingen: Using spectromicroscopyfor subcellularphysiology: The determinationof a brassinosteroid response pathwayin the plasma membrane ofplant cellsMontag, 20.1.17:30 Uhr, Kolloquium, FZK, Fritz-Haber-Weg 2-6, Criegée-Hörsaal,E. Kothe, Jena: MycOmics:basdiomycete signaling in matingand mycorrhizaMontag, 27.1.17:30 Uhr, Kolloquium, FZK, Fritz-Haber-Weg 2-6, Criegée-Hörsaal,A. Kappler, Tübingen: Chewingrocks – physiology and mechanismsof iron-oxidizing bacteriaand their habitats on modern andancient earthMontag, 3.2.17:30 Uhr, Kolloquium, FZK, Fritz-Haber-Weg 2-6, Criegée-Hörsaal,T. Ott, München: Membrane microdomains:Orchestrating lateraldynamics of plant plasmamembrane proteinsMontag, 10.2.17:30 Uhr, Kolloquium, FZK, Fritz-Haber-Weg 2-6, Criegée-Hörsaal,W. Schäfer, Hamburg: Dissectingthe initial infection process ofFusarium graminearum on wheatFe(II) und Fe(III) sind die wichtigstenRedoxzustände von Eisen, diein zahlreichen Sedimenten undBöden zu finden sind. Viele Bakteriennutzen die Redox-Transformationvon Eisen, die zur Auflösungoder Fällung von Eisenmineralienführt, als Energiequelle. So katalysierenbei neutralem pH micro -aerophile, nitrateduzierende undphototrophe Bakterien die Oxidationvon Fe(II). Wie microaerophileund phototrophe Bakterien inder Erdgeschichte so zur Ablagerungvon Felsformationen beigetragenhaben könnten, erklärtAndreas Kappler am 27. Januar inKarlsruhe.KASSELMittwoch, 22.1.9:15 Uhr, Seminar, Institut für Biologie,Heinrich-Plett-Str. 40, SR 3139,M. Sharma: Interactions of BamDfrom Escherichia coli with the chaperoneSkp: Binding studies bysite-directed fluoresKIELMittwoch, 18.12.16:15 Uhr, Vortrag, Institut für Toxikologieund Pharmakologie, BrunswikerStr. 10, 4. Obergeschoss,Seminarraum 4.12, P. Heitland,Bremen: Nachweis und Toxikologievon Arsen beim MenschenMittwoch, 8.1.16:15 Uhr, Vortrag, Institut für Toxikologieund Pharmakologie, BrunswikerStr. 10, 4. Obergeschoss,Seminarraum 4.12, B. Vieth, Berlin:Schadstoffe in KinderspielzeugMontag, 13.1.16:15 Uhr, Kolloquium, Biologiezentrum,Am Botanischen Garten 9,Raum E60, R. Fischer, Karlsruhe:Light and time in the filamentousfungus Aspergillus nidulansMittwoch, 15.1.16:15 Uhr, Vortrag, Institut für Toxikologieund Pharmakologie, BrunswikerStr. 10, 4. Obergeschoss,Seminarraum 4.12, K. Schwarz,Kiel: Langkettige ungesättigte Fettsäurenin Lebensmitteln: ernährungsphysiologischnotwendig,aber technologisch problematischMittwoch, 22.1.16:15 Uhr, Vortrag, Institut für Toxikologieund Pharmakologie, BrunswikerStr. 10, 4. Obergeschoss,Seminarraum 4.12, H.-J. Martin,Kiel: Plastik im Meer – ein Risikofür Umwelt und Mensch?Mittwoch, 29.1.16:15 Uhr, Vortrag, Institut für Toxikologieund Pharmakologie, BrunswikerStr. 10, 4. Obergeschoss,Seminarraum 4.12, M. Schümann,Hamburg: Cluster- und anlassbezogeneUntersuchungen – EpidemiologischeEvidenz und KausalitätMehr Vorträge im Netz:www.laborjournal.deDienstag, 4.2.17:15 Uhr, Kolloquium, Biochem.Inst., Eduard-Buchner-Haus, Otto-Hahn-Platz 9, SR, I. Ringshausen:Bullying out leukaemia by creatingan inhospitable environment? –targeting lymphoma-host interactionsMittwoch, 5.2.16:15 Uhr, Vortrag, Institut für Toxikologieund Pharmakologie, BrunswikerStr. 10, 4. Obergeschoss,Seminarraum 4.12, A. Gies, Berlin:Toxikologie des Bisphenol AKÖLNDonnerstag, 19.12.12:00 Uhr, Seminar, Zentrum fürMolekulare Medizin (ZMMK), Forschungsgebäude,Robert-Koch-Str.21, SR, A. Rada-Iglesias: Uncoveringtranscriptional regulatoryprinciples of early human embryonicdevelopmentDonnerstag, 9.1.12:00 Uhr, Seminar, Zentrum fürMolekulare Medizin, Forschungsgebäude,Robert-Koch-Str. 21, SR,H. Hansen: Extracellular vesicles:Generation and role in the communicationbetween distant cellsMontag, 13.1.16:00 Uhr, Seminar, Zentrum fürMolekulare Medizin (ZMMK), Forschungsgebäude,Robert-Koch-Str.21, SR, M. Bettencourt Dias:Centrosome and cilia formation indevelopment and diseaseDonnerstag, 16.1.12:00 Uhr, Seminar, Zentrum fürMolekulare Medizin, Forschungsgebäude,Robert-Koch-Str. 21, SR, M.Fabri: Macrophage host responsepathways to intracellular infectionDonnerstag, 23.1.12:00 Uhr, Seminar, Zentrum fürMolekulare Medizin, Forschungsgebäude,Robert-Koch-Str. 21, SR,B. Schermer: Primary Cilia andCiliopathiesDonnerstag, 30.1.12:00 Uhr, Seminar, Zentrum fürMolekulare Medizin, Forschungsgebäude,Robert-Koch-Str. 21, SR,M. Paulsson: A multidisciplinaryapproach to understanding skeletaldiseaseLANGENDienstag, 17.12.14:15 Uhr, Kolloquium, Paul-Ehrlich-Inst., Paul-Ehrlich-Str. 51-59, Hörsaal,I. Koch, Frankfurt: Petri nets insystems biology: applications andchallengesLEIPZIGDienstag, 7.1.17:00 Uhr, Vortrag, Fakultät fürBiowissenschsften, Brüderstr. 34,Beckmann-Hörsaal, A. Skirtach,Gent: Polyelectrolyte multilayercapsules and films: towards singlecell manipulationDienstag, 21.1.17:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürBiochemie, Brüderstr. 34, Beckmann-Hörsaal,C. Sauter, Straßburg:Molecular properties ofhuman mitochondrial DRS andpathology-related mutants: anintegrated structural approachDienstag, 4.2.17:00 Uhr, Vortrag, Fakultät fürBiowissenschsften, Brüderstr. 34,Beckmann-Hörsaal, C. Fischbach-Teschl: New York: Tissue engineeringand biomaterials: Relevanceto studies of cancer and obesityMittwoch, 5.2.17:15 Uhr, Vortrag, Institut f. Humangenetik,Philipp-Rosenthal-Str. 55,M. Speicher, Graz: Der Einsatz derNext-Generation-Sequenzierung zurIdentifikation prädiktiver BiomarkerKONSTANZDonnerstag, 19.12.12:15 Uhr, Vortrag, Department ofBiology, Raum M 629, M. Groettrup,Konstanz: How the ubiquitinlikemodifier FAT10 shapes theselection of T cells in the thymusDonnerstag, 9.1.12:15 Uhr, Vortrag, Department ofBiology, Raum M 629, S. Schildknecht,Konstanz: From heartto mind: Free radical species incardiovascular and neurodegenerativediseasesDonnerstag, 16.1.12:15 Uhr, Vortrag, Department ofBiology, Raum M 629, Raum M 629,R. Eckmann, Konstanz: Anthropogenicimpacts on fish populationsin perialpine lakesDonnerstag, 23.1.12:15 Uhr, Vortrag, Department ofBiology, Raum M 629,, Raum M 629,D. Schleheck, Konstanz: Novelbacterial degradation pathwaysDonnerstag, 30.1.12:15 Uhr, Vortrag, Department ofBiology, Raum M 629, M. Basler,Konstanz: The immunoproteasomein autoimmune diseasesDonnerstag, 6.2.12:15 Uhr, Vortrag, Department ofBiology, Raum M 629, S. Kadereit,Konstanz: Human embryonic stemcells on the catwalk: reshapingand modelingDonnerstag, 13.2.12:15 Uhr, Vortrag, Department ofBiology, Raum M 629, M. Scheffner,Konstanz: The ubiquitin ligaseE6AP and its role in human diseaseLÜBECKDonnerstag, 16.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Zentrum fürMedizinische Struktur- und Zellbiologie,Ratzeburger Allee 160, HörsaalAM 4, Audimax, B. Blaum,Tübingen: A structural biologyapproach to sialic acid ascomplement host marker andviral receptor72 12/2013

13. DEZEMBER 2013 BIS 20. FEBRUAR 2014SERVICEDonnerstag, 6.2.17:15 Uhr, Kolloquium, Zentrum fürMedizinische Struktur- und Zellbiologie,Ratzeburger Allee 160,Hörsaal AM 4, Audimax, O. Pabst,Hannover: Oral tolerance to foodproteinDonnerstag, 20.2.17:15 Uhr, Kolloquium, Zentrumfür Medizinische Struktur- und Zellbiologie,Ratzeburger Allee 160,Hörsaal AM 4, Audimax,J. M. Pfeilschifter, Frankfurt:Sphingolipids in renal inflammationand fibrosisMAINZMontag, 16.12.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürZoologie, Johannes-von-Müller-Weg6, SR 11, A. Rabenstein, Bremen:Einsatz der Massenspektroskopiefür die BakterienidentifizierungDienstag, 17.12.18:00 Uhr, Seminar, ForschungszentrumTranslationale Neurowissenschaften,Universitätsmedizin,Gebäude 706, KHS Pathologie, H.Flor, Heidelberg: Forget the pain:New psychobiologic and interdisciplinarytreatment of chronic painMontag, 13.1.16:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürZoologie, J.-J.-Becher-Weg 9,Hörsaal 18, R. Sterner, Regensburg:Experimental reconstruction ofenzyme evolutionDienstag, 14.1.18:00 Uhr, Seminar, ForschungszentrumTranslationale Neurowissenschaften,Universitätsmedizin,Gebäude 706, KHS Pathologie,S. Lichtenthaler, München: Neuroproteomics:Tools to study signaltransduction and brain diseases incells and animalsMittwoch, 15.1.20:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürPharmazie und Biochemie, Pharmaziegeb.,Staudinger Weg 5, EG, SR00 112, P. Selzer, Schwabenheim:Antibacterial and antiparasiticresearch in an industrialenvironmentDonnerstag, 16.1.17:00 Uhr, Seminar, ForschungszentrumImmunologie (FZI), Universitätsmedizin,Langenbeckstr. 1,Gebäude 708, EG, K. Lang, Essen:Enforced virus replication as animmunological strategy for innateand adaptive immune activationDienstag, 4.2.18:00 Uhr, Seminar, ForschungszentrumTranslationale Neurowissenschaften,Universitätsmedizin,Gebäude 706, KHS Pathologie,J. Flint, Oxford: The genetics ofmajor depressionMontag, 27.1.16:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürZoologie, J.-J.-Becher-Weg 9, Hörsaal18, P. Westhoff, Düsseldorf:Evolution of C4 Photosynthesis –Lessons from the Genus FlaveriaMontag, 3.2.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürZoologie, Johannes-von-Müller-Weg 6, SR 11, J. Küver, Bremen:Mikrobielle KorrosionMittwoch, 5.2.20:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürPharmazie & Biochemie, Pharmaziegeb.,Staudinger Weg 5, EG, SR 00112, F. Hausch, München: Chemicalexploration of human stressresponse proteinsMANNHEIMMontag, 20.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Universitätsmedizin,Theodor-Kutzer-Ufer 1-3,Haus 42, Hörsaal 7, M. Hennerici:Mechanismen genetischer Epilepsienund verwandter neurologischerErkrankungenMontag, 17.2.17:15 Uhr, Kolloquium, Universitätsmedizin,Theodor-Kutzer-Ufer 1-3,Haus 42, Hörsaal 7, M. Hennerici:Herzfunktionsstörungen beiEpilepsie: neue Erkenntnisse zuUrsachen und FolgenMARBURGDonnerstag, 19.12.18:15 Uhr, Vortrag, Uniklinik,Baldingerstraße, 3. BA, Hörsaal V,Raum 0/18010, M. Hofer, Sydney:A tale of two signals: The divergentroles of type I interferonsignalling factors in the antiviralimmune responseMontag, 13.1.17:00 Uhr, Seminar, BiomedizinischesForschungszentrum (BMFZ),Hans-Meerwein-Str. 2, SR 00/63300,M. Schwab, Jena: Glukokortikoidefördern nicht nur die Lungenreifung:Frühe Umwelteinflüsse undpränatale Programmierung vonKrankheitenDonnerstag, 16.1.17:00 Uhr, Seminar, Institut für Virologie,Hans-Meerwein-Str. 2, SR0/63300, S. Junglen, Bonn: Geneticdiversity and dilution effects duringvirus emergence from pristineto modified landscapes18:15 Uhr, Vortrag, Uniklinikum,Baldingerstr., 3. BA, Hörsaal V,Raum 0/18010, C. Herold-Mende,Heidelberg: Immuntherapie zurBehandlung von malignen Gliomen:from bench to bedsideMontag, 20.1.17:00 Uhr, Seminar, BMFZ, Hans-Meerwein-Str. 2, SR 00/63300, F.Jönsson, Paris: Role of IgG and IgGreceptors in anaphylactic reactionsMittwoch, 22.1.17:00 Uhr, Vortrag, Klinik für Psychiatrie,Rudolf-Bultmann-Str., Konferenzraum,S. Bahn, Cambridge:Blut-Biomarker in der Psychiatrie17:00 Uhr, SFB 593, BMFZ, Hans-Meerwein-Str. 2, SR 00/63300,M. Sixt, Wien: Molecular control ofleukocyte chemotaxisViele Faltungs-Strukturen von Proteinenzeigen eine interne Symmetrie,was darauf hindeutet, dass sie aus derDuplikation und Verschmelzung identischerStrukturmodule während derEvolution entstanden sind. Ein prominentesBeispiel ist die häufig anzutreffende(b,a)8-Barrel-Struktur. Einige(b,a)8-Barrel haben eine zweifache interneSymmetrie und könnten aus derVerdopplung und Fusion eines (b,a)4-Halb-Barrels entstanden sein. Wie mandiesen, von der Evolution möglicherweisebeschrittenen Pfad im Labornachstellen und aus zwei identischen(b,a)4 Halb-Barrels einen (b,a)8-Barrelrekonstruieren kann, erklärt ReinhardtSterner am 13. Januar in Mainz.Montag, 27.1.17:00 Uhr, Seminar, BiomedizinischesForschungszentrum (BMFZ),Hans-Meerwein-Str. 2, Seminarraum00/63300, M. Kopp, Lübeck:Therapierefraktäres Asthma im Kindesalter:Welche Rolle spielen neutrophileGranulozyten?Donnerstag, 30.1.17:00 Uhr, Seminar, Institut fürVirologie, Hans-Meerwein-Str. 2,Seminarraum 0/63300, P. Bütikofer,Bern: Trypanosoma brucei cardiolipinsynthase: an essential bacterial-typeenzyme in a eukaryote18:00 Uhr, Diskussion, Chemikum,Bahnhofstraße 7, Großer Hörsaal,N. Budisa, Berlin, K. Köchy, Kassel:Synthetische Biologie imDialog – Lebens- und Geisteswissenschaftlerdiskutieren:Natürlich/Synthetisch18:15 Uhr, Vortrag, Uniklinikum,Baldingerstraße, 3. BA, Hörsaal V,Raum 0/18010, A. Drzezga, Köln:Multimodale Bildgebung derNeurodegenerationMontag, 3.2.17:00 Uhr, Seminar, BiomedizinischesForschungszentrum (BMFZ),Hans-Meerwein-Str. 2, Seminarraum00/63300, A. Duschl, Salzburg:Nanoparticles and theImmune SystemMÜNCHENFreitag, 13.12.14:00 Uhr, Sonderforschungsbereich924, WissenschafszentrumWeihenstephan, Emil-Ramann-Straße 2, Hörsaal 12, J. Kleine-Vehn, Wien: To grow or not togrow – Auxin-dependent differentialgrowth regulationMontag, 16.12.11:00 Uhr, Seminar, LMU Biozentrum,Martinsried, GroßhadernerStraße 2, Raum B01.019, L. Abbott,New York: Sensation, predictionand perception: examples andmodels16:00 Uhr, Seminar, Institut fürMedizinische Psychologie, Goethestraße31, 1. Obergeschoss, Raum117, S. Eifert, Leipzig: Gender differencesin cardiovascular diseasesunder specific consideration ofpregnancyDienstag, 17.12.17:00 Uhr, Seminar, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, Kraepelinstr.10, Hörsaal, C. G. Parsons: Aß as atarget for drug development forAlzheimer’s diseaseMittwoch, 18.12.11:00 Uhr, Seminar, Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Martinsried,Am Klopferspitz 18a, NQ 105,B. Roska, Basel: Cell type specificcomputations in retina and cortex17:15 Uhr, Vortrag, Max-von-Pettenkofer-Institut für Hygiene undMedizinische Mikrobiologie, Pettenkoferstr.9a, Hörsaal, H. Bode,Frankfurt: Small talk in Photorhabdus,Acinetobacter, Legionella andother bugs: Signals, antibiotics, toxinsand enzyme inhibitorsDonnerstag, 19.12.17:15 Uhr, Sonderforschungsbereich924, WissenschafszentrumWeihenstephan, Emil-Ramann-Str.2, Hörsaal 12, J. Dong: Regulationof cell polarity in plant asymmetriccell divisionDienstag, 7.1.17:15 Uhr, Kolloquium, LMU Biozentrum,Grosshadernerstr. 2, KHS2, B01.027, M. Thanbichler, Marburg:The role of bactofilins ascytoskeletal scaffolds in bacteriaMittwoch, 8.1.18:00 Uhr, Seminar, Neuro-Kopf-Zentrum, Ismaninger Str. 22, Bibliothek,4. Obergeschoss, Y. Agid,Paris: Subconsciousness and thebasal ganglia18:00 Uhr, Seminar, LMU, Leopoldstr.13, L. Schilbach, Köln:Toward a second-person neuroscience:An inter-disciplinaryapproach to social cognitionDonnerstag, 9.1.17:00 Uhr, Seminar, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried,Am Klopferspitz 18a, Gebäude T,GHS, M. Götz, München: Molecularand cellular mechanisms of neuralstem cell regulation – How to foldbrainsFreitag, 10.1.16:00 Uhr, Seminar, KlinikumGrosshadern, Marchioninistr. 15,Hörsaal 2, V. Speakers, München:SyNergy grand rounds12/201373

SERVICE13. DEZEMBER 2013 BIS 20. FEBRUAR 2014MÜNCHEN (Fortsetzung)Montag, 13.1.17:00 Uhr, Seminar, Genzentrum,Feodor-Lynen-Straße 25, Haus A,Hörsaal, H. Chapman, Hamburg:Protein nanocrystallography withX-ray lasers17:00 Uhr, Seminar, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried,Am Klopferspitz 18a, Gebäude T,KHS, C. Ungermann, Osnabrück:Rab5 and Rab7 GTPase function atthe endosome and vacuole18:15 Uhr, Seminar, LMU Biozentrum,Martinsried, GroßhadernerStr. 2, Raum B01.019, P. Falkai,München: Schizophrenia: From amental disorder to a researchablebrain diseaseMittwoch, 15.1.17:00 Uhr, Seminar, LMU Biozentrum,Martinsried, GroßhadernerStr. 4, SR G00.001 (neues Geb.),I. Hellmann, München: Sex Biasesin apes and humans18:00 Uhr, Seminar, LMU, Leopoldstr.13, R. Sawaki, Birmingham:How the brain prevents and terminatesshifts of attentionDonnerstag, 16.1.17:00 Uhr, Seminar, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried,Am Klopferspitz 18a, Gebäude T,GHS, Z. Storchova, München:Causes and consequences ofaneuploidy17:15 Uhr, SFB 924, WissenschafszentrumWeihenstephan, Emil-Ramann-Str.2, Hörsaal 12, R. Töpfer,Siebeldingen: Grapevine genomicsand breeding for resistanceMontag, 20.1.17:00 Uhr, Seminar, LMU Biozentrum,Martinsried, GroßhadernerStr. 4, SR G00.001 (neues Geb.), H.Jung, München: Insights into thenanoworld of membrane pumpsMittwoch, 22.1.18:00 Uhr, Seminar, Neuro-Kopf-Zentrum, Ismaninger Str. 22, Bibliothek,4. OG, D. Miller, London: Therole of MRI to predict and measurelong term outcome in MSDonnerstag, 23.1.17:00 Uhr, Seminar, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried,Am Klopferspitz 18a, Gebäude T,GHS, M. Schmidt, München:Let’s talk about stressMontag, 27.1.17:00 Uhr, Seminar, LMU Biozentrum,Martinsried, GroßhadernerStr. 2, Hörsaal B 01.027, A. Courtiol,Berlin: Humans as a model organismto study sexual selectionDienstag, 28.1.16:00 Uhr, Seminar, Max-Planck-Institutfür Biochemie, Martinsried, AmKlopferspitz 18a, Gebäude T, EG,GHS, E. Heard, Paris: Exploring therole of chromosome structure anddynamics during X inactivationMittwoch, 29.1.17:00 Uhr, Seminar, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried,Am Klopferspitz 18a, Gebäude T, 1.OG, KHS, W. Kühlbrandt, München:Membrane protein structure andfunction by cryo-EM17:00 Uhr, Seminar, LMU Biozentrum,Martinsried, GroßhadernerStr. 4, SR G00.001 (neues Geb.),P. Geigenberger, München:Regulation of storage metabolismin plants17:15 Uhr, SFB 914, LMU, Pettenkoferstraße14, Hörsaal F1.08,X. Sewald: In vivo imaging of retroviruscapture and transmission17:15 Uhr, Vortrag, Max-von-Pettenkofer-Institut für Hygiene undMedizinische Mikrobiologie, Pettenkoferstraße9a, Hörsaal, E. Böttger,Zürich: The ribosome: drug targetand disease18:00 Uhr, Seminar, LMU, Leopoldstraße13, M. Czisch, München:Neuroimaging of sleepDonnerstag, 30.1.17:00 Uhr, Seminar, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried,Am Klopferspitz 18a, Gebäude T,GHS, J. Ruland, München: Inflammatorysignal transductionMontag, 3.2.16:00 Uhr, Seminar, Institut fürMedizinische Psychologie, Goethestraße31, 1. OG, Raum 117,D. Aeschbach, Köln-Porz: Sleepregulation in the extremes: Areshort and long sleeps different?18:15 Uhr, Seminar, LMU Biozentrum,Martinsried, GroßhadernerStr. 2, Raum B01.019, M. Oheim,Paris: Cracking the astrocytecalcium codeMittwoch, 5.2.17:00 Uhr, Seminar, LMU Biozentrum,Martinsried, GroßhadernerStr. 4, SR G00.001 (neues Geb.),G. Arnold, München: Proteomics –New possibilities for the molecularcharacterisation of biologicalsystemsDonnerstag, 6.2.17:00 Uhr, Seminar, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried,Am Klopferspitz 18a, Gebäude T,Hörsaal, M. Mann, München: Themodern proteomics toolbox and itsapplication to biomedicine17:15 Uhr, SFB 924, WissenschafszentrumWeihenstephan, Emil-Ramann-Str. 2, Hörsaal 12, C. Faulkner,Norwich: Manning the gates –receptor-mediated control ofintercellular communicationduring pathogen attackDonnerstag, 13.2.17:00 Uhr, Seminar, Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried,Am Klopferspitz 18a, Gebäude T,Hörsaal, K. Sträßer, München:Regulation and coupling of dif -ferent steps in gene expressionDonnerstag, 13.2.17:15 Uhr, SFB 924, WissenschafszentrumWeihenstephan, Emil-Ramann-Str. 2, Hörsaal 12,Y. Helariutta, Helsinki: Symplasticregulation of root developmentDonnerstag, 20.2.17:15 Uhr, SFB 924, WissenschafszentrumWeihenstephan, Emil-Ramann-Str. 2, Hörsaal 12,H. J. Bouwmeester, Wageningen:Strigolactones. Plant signallingmolecules with surprising in- andoutdoor activitiesMÜNSTERDonnerstag, 19.12.16:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürBiomagnetismus und Biosignalanalyse(IBB), Malmedyweg 15, SR,B. Lanfer, Gräfelfing: MRI-basedautomatic generation of volumeconductor models for EEG sourceanalysisDonnerstag, 9.1.16:00 Uhr, Kolloquium, IBB, Malmedyweg15, SR, C. Herrmann, Oldenburg:Transcranial alternatingcurrent stimulation enhances EEGoscillations and modulates perception17:15 Uhr, SFB 629, Institut fürNeuro- und Verhaltensbiologie, Badestr.9, ZH Hörsaal, I. Harel: Pickyour age? Manipulating the agingrate using the Killifish modelMontag, 13.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Organisch-Chemisches Institut, Corrensstr. 40,Hörsaal C 2, M. Reetz, Marburg:Directed evolution of stereoselectiveenzymes: A prolific source ofcatalysts for asymmetric reactionsDonnerstag, 16.1.16:00 Uhr, Kolloquium, IBB, Malmedyweg15, SR, R. J. Huster, Oldenburg:Inhibition in cognitivecontrol: where to look?16:15 Uhr, Vortrag, Institut für MedizinischeMikrobiologie, Domagkstr.10, Hörsaal, M. Loessner, Zürich:The cell wall of listeria monocytogenes– Structure, interactions andlife as an L-form17:15 Uhr, Kolloquium, Organisch-Chemisches Inst., Corrensstr. 40,Hörsaal C 2, C. Schneider, Leipzig:Schneller Aufbau molekularerKomplexität durch vinylogeMannich-ReaktionenFreitag, 17.1.12:00 Uhr, Vortrag, Uniklinik, Ebene05 Ost, Konferenzraum 403,S. Schelhaas: Variability of proliferationand diffusion in differentlung cancer models as measuredby 18F-FLT-PET and DW-MRIMittwoch, 22.1.17:00 Uhr, Seminar, Institut fürEpidemiologie und Sozialmedizin,Domagkstr. 3, 2. OG, SR,G. J. Biessels, Utrecht: Advancedimaging of cerebral small vesseldisease on 7T MRIDonnerstag, 23.1.9:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürBiochemie, Wilhelm-Klemm-Str. 6,Hörsaal O1, P. Drücker, Münster:Annexin A2: membrane binding,microdomain formation andcooperativity17:15 Uhr, Kolloquium, Organisch-Chemisches Institut, Corrensstr. 40,Hörsaal C 2, P. Andersson, Stockholm:New aspects of iridiumhydridechemistryFreitag, 24.1.12:00 Uhr, Vortrag, Uniklinik, Ebene05 Ost, Konferenzraum 403, M.Schelhaas: Tracking the spoor ofhuman Papillomavirus – a microscopicsafari to understand cellularmembrane dynamics and virusentry into host cellsMittwoch, 29.1.17:00 Uhr, Seminar, Klinik fürPsychiatrie und Psychotherapie,Albert-Schweitzer-Campus 1,Gebäude A9, 2. Obergeschoss,Raum 120074, M. Korte, Braunschweig:Keeping the delicatebalance between change and stability:Cellular correlates of learning,forgetting and memoryDonnerstag, 30.1.9:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürBiochemie, Wilhelm-Klemm-Str. 6,Hörsaal O1, I. Wolf, Münster: Heterologousexpression and purificationof a human ABC transporter16:15 Uhr, Vortrag, Institut für MedizinischeMikrobiologie, Domagkstr.10, Hörsaal, R. J. L. Willems, Utrecht:Transition of Enterococcusfaecium from commensal to importantnosocomial pathogenDonnerstag, 30.1.17:15 Uhr, SFB 629, Institut fürNeuro und Verhaltensbiologie,Badestr. 9, ZH Hörsaal, E. Amaya,Manchester: The role of ROSduring appendage regenerationand early embryogenesis17:15 Uhr, Kolloquium, Organisch-Chemisches Institut, Corrensstr. 40,Hörsaal C 2, J. Clayden,, Manchester:Conformational communication– Quaternary centres fromcarbanionsFreitag, 31.1.12:00 Uhr, Vortrag, Uniklinik,Ebene 05 Ost, Konferenzraum 403,T. Schneider-Hohendorf: The roleof VLA-4, PSGL-1, and MCAM inthe CNS infiltration of T cellsDonnerstag, 6.2.9:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürBiochemie, Wilhelm-Klemm-Str. 6,Hörsaal O1, J. Alfermann, Münster:Conformational changes in nonribosomalpeptide synthetases –investigating a multi-domainassembly line at work16:00 Uhr, Kolloquium, IBB, Malmedyweg15, SR, Alva Engell, , Münster:Cortical plasticity in tinnituspatients after massive exposure totailor-made notched music74 12/2013
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Ayumi

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Re: Meyl im Laborjournal gewürdigt. ENDLICH! ;O)
« Reply #6 on: May 11, 2022, 02:17:20 AM »


13. DEZEMBER 2013 BIS 20. FEBRUAR 2014SERVICEDonnerstag, 6.2.17:15 Uhr, Kolloquium, Organisch-Chemisches Institut, Corrensstr. 40,Hörsaal C 2, H. Börner, Berlin:Bioinspirierte Polymerwissenschaft:Eine neue Welt zwischenKunststoffen und ProteinenFreitag, 7.2.12:00 Uhr, Vortrag, Uniklinik,Ebene 05 Ost, Konferenzraum 403,A. Alex: In vivo imaging in mousemodels of retinal diseasesFreitag, 14.2.12:00 Uhr, Vortrag, Uniklinik,Ebene 05 Ost, Konferenzraum 403,C. Mallidis, V. Sanchez, C. Fallnich:RAMAN microspectroscopy: Howlight can tell more about cells inmotionMittwoch, 19.2.17:00 Uhr, Seminar, Institut fürEpidemiologie und Sozialmedizin,Domagkstr. 3, 2. Obergeschoss,Seminarraum, M. Dichgans,München: Genetik des Schlaganfalls:GWAS-Daten und funktionellesFollow-upREGENSBURGMittwoch, 18.12.14:00 Uhr, Kolloquium, Universität,Josef-Engert-Straße, BIO 5.2.38,J. Dong: Regulation of cellpolarity in plant asymmetric celldivisionDonnerstag, 9.1.14:00 Uhr, Sonderforschungsbereich924, Universität, Josef-Engert-Straße, BIO 5.2.38, E. Benkova,Wien: Hormonal cross-talkDienstag, 21.1.17:00 Uhr, Kolloquium, Universität,Josef-Engert-Straße, BIO 5.2.38,P. Rösch, Bayreuth: How Nusfactorsregulate bacterial transcriptionand translationMittwoch, 29.1.17:00 Uhr, Kolloquium, Universität,Josef-Engert-Straße, BIO 5.2.38,H. R. Kal bitzer, Regensburg: RNALecture Series IV: NMR-spectroscopyof proteins: rare functionalstates, drug design, and amyloidformationDonnerstag, 30.1.14:00 Uhr, Sonderforschungsbereich924, Universität, Josef-Engert-Straße, BIO 5.2.38, E. Truernit,Zürich: Looking at early phloemdevelopmentMittwoch, 12.2.17:00 Uhr, Kolloquium, Universität,Josef-Engert-Straße, BIO 5.2.38, C.Klein, Regensburg: RNA LectureSeries IV: DNA and RNA-basedsingle cell analysis: from technologyto biology and diagnosticsDonnerstag, 13.2.14:00 Uhr, Kolloquium, Universität,Josef-Engert-Straße, BIO 5.2.38,R. Aalen, Oslo: Identification ofnovel readers and writers of thehistone codeMittwoch, 19.2.17:00 Uhr, Kolloquium, Universität,Josef-Engert-Straße, BIO 5.2.38,A. Németh, Regensburg: RNALecture Series IV: An overview ofprotein and RNA tags and their usein molecular and cell biologyTÜBINGENMontag, 16.12.17:30 Uhr, Kolloquium, InterfakultäresInstitut für Biochemie (IFIB),Hoppe-Seyler-Str. 4, KHS,I. Blasig, Berlin: Tight junctionproteins and their ligandsDienstag, 17.12.17:00 Uhr, Sonderforschungsbereich685, Institut für Zellbiologie,Auf der Morgenstelle 15, SR2.033/2.034, P. Bufler, München:IL-37 – a novel inhibitor of innateimmunityMittwoch, 18.12.17:15 Uhr, Vortrag, NeurobiologischesInstitut, Auf der Morgenstelle28, Hörsaal N12, N. Bödecker, Bielefeld:Cues and views for navigation19:00 Uhr, Sonderforschungsbereich685, Institut für Zellbiologie,Auf der Morgenstelle 15, SR2.033/2.034, K. Schulze-Osthoff:Methods for detection of cell deathand senescenceDonnerstag, 19.12.17:15 Uhr, Sonderforschungsbereich766, Interfakultäres Institut fürMikrobologie und Infektionsmedizin(IMIT), Biologie, Auf der Morgenstelle28, Hörsaal N12, P. Zanger,Tübingen: Host determinants in S.aureus nasal colonization – a populationbased perspectiveMittwoch, 8.1.17:00 Uhr, Kolloquium, Crona-Kliniken, Hoppe-Seyler-Straße 3,Raum 20-4-221, H.-J. Freund,Düsseldorf: Läsionektomien derZentralregion bei Patienten mitfokalen Epilepsien und neurologischenDefiziten19:00 Uhr, Sonderforschungsbereich685, Institut für Zellbiologie,Auf der Morgenstelle 15, Seminarraum2.033/2.034, H. G. Kopp:Clinical application of „checkpointantibodies“ in oncologyDonnerstag, 9.1.17:15 Uhr, Sonderforschungsbereich766, Interfakultäres Institut fürMikrobologie und Infektionsmedizin(IMIT), Biologie, Auf der Morgenstelle28, Hörsaal N12, P. Messner ,Wien: Surface (S-)layer nanoglycobiology18:15 Uhr, Kolloquium, Kinderklinik,Hoppe-Seyler-Straße 1, Flur C3,Hörsaal, P. Roelfsema, Amsterdam:Neuronal mechanisms for perceptualorganizationKurze Veranstaltungshinweise in unserem Kalendersind kostenlos. So erreichen Sie uns:Laborjournal Alte Straße 1, D-79249Merzhausen, verlag@laborjournal.deEine der größten Herausforderungenbei der Wirkstoff-Entwicklung istdas Verständnis der zellulären Vorgängenach einem externen Reiz.Helfen sollen hier neue intrazelluläreAntikörper, sogenannte Chromobodies,mit denen man dynamischeProzesse in der Zelle in Echtzeit visualisierenkann. Kombiniert mandie Chromobodies mit Hochdurchsatz-Mikroskopieund automatischerBildanalyse so kann man mit ihnenZellzyklus, Apoptose-Induktion so -wie Umordnungen des Zytoskelettsnach einer Wirkstoffgabe verfolgen.Wie dies im Einzelnen funktioniert,erklärt Ulrich Rothbauer am 3. Februarin Tübingen.Montag, 13.1.17:30 Uhr, Kolloquium, InterfakultäresInstitut für Biochemie (IFIB),Hoppe-Seyler-Straße 4, KHS, O.Riess, Tübingen: Deciphering thepathogenesis of spinocerebellarataxia type 3 using animal models18:00 Uhr, Kolloquium, Hertie-Institut,Otfried-Müller-Straße 27, Seminarraum2.310, E. Nagoshi, Genf:Fer2 loss-of-function as a newmodel of Parkinson’s disease inDrosophilaMittwoch, 15.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Vortrag,Institut für Neurobiologie, Auf derMorgenstelle 28, E-Bau, N12, G. vonder Emde, Bonn: Navigation in thedark by fish and technical sensors:identification of objects by meansof active electrolocalizationDonnerstag, 16.1.17:15 Uhr, Sonderforschungsbereich766, Medizinische Mikrobiologie,Elfriede-Aulhorn-Str. 6,Seminarraum, J. Luirink, Amsterdam:Mechanism and applicationof bacterial protein secretion viathe autotransporter pathwayMontag, 20.1.17:30 Uhr, Kolloquium, InterfakultäresInstitut für Biochemie (IFIB),Hoppe-Seyler-Straße 4, KleinerHörsaal, E. Lemke, Heidelberg:Decoding protein plasticity fromsingle molecules to largecomplexesDienstag, 21.1.17:00 Uhr, Sonderforschungsbereich685, Institut für Zellbiologie,Auf der Morgenstelle 15, Seminarraum2.033/2.034, A. Krackhardt,München: Challenge of adoptiveT cell immunotherapy in cancerMittwoch, 22.1.17:00 Uhr, Kolloquium, Crona-Kliniken, Hoppe-Seyler-Str. 3,Raum 20-4-221, E. I. Rugarli, Köln:Mechanisms underlying axonaldegeneration in hereditary spasticparaplegia19:00 Uhr, Sonderforschungsbereich685, Institut für Zellbiologie,Auf der Morgenstelle 15, Seminarraum2.033/2.034, M. Kneilling:The potential of non invasive invivo imaging in inflammatoryprocessesDonnerstag, 23.1.17:15 Uhr, Sonderforschungsbereich766, Interfakultäres Institut fürMikrobologie und Infektionsmedizin(IMIT), Biologie, Auf der Morgenstelle28, Hörsaal N12, M. Müller,Freiburg: Non-canonical proteintransport systems in Gram-negativebacteria: Beta-barrels andcargo-induced transmembraneconduits18:15 Uhr, Kolloquium, Kinderklinik,Hoppe-Seyler-Straße 1, Flur C3,Hörsaal, P. Vuust, Aarhus:‘It don’t mean a thing’ – or does it?What musical training does tothe brainMontag, 27.1.17:30 Uhr, Kolloquium, InterfakultäresInstitut für Biochemie (IFIB),Hoppe-Seyler-Straße 4, KleinerHörsaal, M. Wilmanns, Hamburg:Protein translocation intoperoxisomes18:00 Uhr, Kolloquium, Hertie-Institut, Otfried-Müller-Str. 27,Seminarraum 2.310, M. Ullsperger,Magdeburg: Adjusting behaviorbased on action outcomesMittwoch, 29.1.19:00 Uhr, Sonderforschungsbereich685, Institut für Zellbiologie,Auf der Morgenstelle 15, Seminarraum2.033/2.034, T. Stehle: Recentadvances in structural biologytechniques and their implicationsfor immunologyDonnerstag, 30.1.17:15 Uhr, Sonderforschungsbereich766, Medizinische Mikrobiologie,Elfriede-Aulhorn-Straße 6,Seminarraum, A. Diepold, Oxford:Translo-cation in motion – In vivodynamics of the type III secretionsystemFreitag, 31.1.11:15 Uhr, Vortrag, Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik,Spemannstr. 38, H. Ehrsson:Multisensory mechanisms of bodyself-perceptionMontag, 3.2.17:30 Uhr, Kolloquium, InterfakultäresInstitut für Biochemie (IFIB),Hoppe-Seyler-Str. 4, KHS, U. Rothbauer,Reutlingen: Connecting cellbiology and biochemistry withchromobodies12/201375

SERVICE13. DEZEMBER 2013 BIS 20. FEBRUAR 2014TÜBINGEN (Fortsetzung)ULMWÜRZBURGZÜRICHDienstag, 4.2.17:00 Uhr, Sonderforschungsbereich685, Institut für Zellbiologie,Auf der Morgenstelle 15, Seminarraum2.033/2.034, E. Cario, Essen:Xenobiotika und angeborene Immunitätim GastrointestinaltraktMittwoch, 5.2.17:00 Uhr, Kolloquium, Crona-Kliniken, Hoppe-Seyler-Str. 3, Raum20-4-221, N. Plesnila, München: Nohope for stroke patients17:15 Uhr, Kolloquium, Vortrag,Institut für Neurobiologie, Auf derMorgenstelle 28, E-Bau, N12,M. W. Greenlee, Regensburg:Integration of multisensory cuesfor self-motion perceptionDonnerstag, 6.2.17:15 Uhr, Sonderforschungsbereich766, Interfakultäres Institut für Mikrobologieund Infektionsmedizin (IMIT),Biologie, Auf der Morgenstelle 28,Hörsaal N12, K. Aktories, Freiburg:Cytoskeleton-modifying protein toxinsfrom the genus Photorhabdus18:15 Uhr, Kolloquium, Kinderklinik,Hoppe-Seyler-Str. 1, Flur C3, Hörsaal,B. Cumming: The importanceof correlations between sensoryneurons for understanding theirrole in perceptionMontag, 10.2.18:00 Uhr, Kolloquium, Hertie-Institut,Otfried-Müller-Straße 27, Seminarraum2.310, L. Goffart, Marseille:Brain mechanisms for foveating avisual target here-and-now (i.e.,where it is and when it is there)Mittwoch, 19.2.17:00 Uhr, Kolloquium, Crona-Kliniken,Hoppe-Seyler-Str. 3, Raum20-4-221, R. Reilmann, Münster:Huntington‘s disease, gaps andbridges, facts and opinionsIhr wollt wissen, was Forscher in anderenFächern so machen? Ihr wolltins Gespräch kommen über Themen,von denen Ihr heute nochkeine Ahnung habt? Ihr bearbeitetein spannendes Thema, aber EuerShowtalent wartet noch darauf, entdecktzu werden?Dann kommt zum Science Slam!Die nächsten Termine:17. Dezember 2013 Hamburg22. Januar 2014 Bremen30. Januar 2014 Karlsruhe5. Februar 2014 Hamburg7. Februar 2014 Marburg19. Februar 2014 Köln25. Februar 2014 BerlinMehr Infos: www.scienceslam.deMontag, 20.1.18:00 Uhr, Vortrag, Neurozentrum,RKU, Oberer Eselsberg 45, Gemeinschaftsraum,K. Zilles, Jülich/Düsseldorf:Multimodale Analyseder Struktur der HirnrindeMontag, 27.1.18:00 Uhr, Vortrag, Neurozentrum,RKU, Oberer Eselsberg 45, Gemeinschaftsraum,R. Kollmar, Erlangen:Hypothermie bei neurologischenKrankheitenMontag, 3.2.18:00 Uhr, Vortrag, Neurozentrum,RKU, Oberer Eselsberg 45,Gemeinschaftsraum, J. Wiltfang,Essen: Prädiktive molekulareDemenzdiagnostik als Voraussetzungfür innovative prädiktiveTherapieansätzeMontag, 3.2.18:00 Uhr, Vortrag, Neurozentrum,RKU, Oberer Eselsberg 45, Gemeinschaftsraum,D.-M. Altenmüller,Freiburg: Stereo-EEG: Prinzipienund PraxisMontag, 17.2.18:00 Uhr, Vortrag, Neurozentrum,RKU, Oberer Eselsberg 45, Gemeinschaftsraum,M. Goedert, Cambridge:Tau aggregation andneurodegenerationWIENMontag, 16.12.13:00 Uhr, Seminar, Institute ofMolecular Biotechnology (IMBA) /Gregor Mendel Institute of MolecularPlant Biology (GMI), Dr. Bohr-Gasse 3, Hörsaal, S. Luquet:Dietary triglycerides act onmesolimbic structures to regulatethe rewarding and motivationalaspects of feedingDienstag, 14.1.17:00 Uhr, Seminar, Vetmeduni,Veterinärplatz 1, Gebäude NA,2. Obergeschoss, Seminarraum,T. Lenormand: The evolution ofgene expressionMittwoch, 15.1.11:00 Uhr, Seminar, ResearchInstitute of Molecular Pathology(IMP), Dr. Bohr-Gasse 7,Hörsaal, A. Diaspro: Superresolution portrait of cells atthe nanoscaleDienstag, 21.1.17:00 Uhr, Seminar, Vetmeduni,Veterinärplatz 1, Gebäude NA,2. Obergeschoss, Seminarraum,V. Orgogozo: How a Drosophilaspecies adapted to its cactus hostand the genetic basis of convergentevolutionDienstag, 28.1.17:00 Uhr, Seminar, Vetmeduni,Veterinärplatz 1, Gebäude NA,2. Obergeschoss, Seminarraum,B. Rannala: Bayesian inferenceof recent migration rates usingmultilocus genotypes and MarkovmodelsDienstag, 17.12.18:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürMolekulare Infektionsbiologie, Josef-Schneider Str. 2, Gebäude D15,Raum 01.002-004, J. Rehwinkel, Oxford:Finding (& fighting) the enemywithin: how RIG-I and SAMHD1detect and protect against virusesDienstag, 7.1.18:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürMolekulare Infektionsbiologie, Josef-Schneider Str. 2, Gebäude D15,Raum 01.002-004, B. Turk, Ljubljana:Protease signaling: Cysteinecathepsins and their regulationMittwoch, 8.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Biozentrum,Am Hubland, HS A101, N. Strausfeld:Deep time and modern brainsDienstag, 14.1.18:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürMolekulare Infektionsbiologie, Josef-Schneider Str. 2, Gebäude D15,Raum 01.002-004, K. Orth: BlackSpot, Black Death, Black Pearl: TheTales of Bacterial EffectorsMontag, 20.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürVirologie und Immunbiologie, VersbacherStr. 7, Hörsaal, T. Dobner,Hamburg: Adenoviruses: dualmodel in virus-host interactionsDienstag, 21.1.18:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürMolekulare Infektionsbiologie,Josef-Schneider Str. 2, GebäudeD15, Raum 01.002-004, K. Kline,Singapore: Stealth strategies ofEnterococcus faecalisMittwoch, 22.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Biozentrum,Am Hubland, Hörsaal A101,H. Ehrenreich, Göttingen: Shiftingparadigms in neuropsychiatryMontag, 27.1.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürVirologie und Immunbiologie, VersbacherStr. 7, Hörsaal, K. Maloy,Oxford: Innate immune receptorcircuits in intestinal homeostasisDienstag, 28.1.18:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürMolekulare Infektionsbiologie,Josef-Schneider Str. 2, GebäudeD15, Raum 01.002-004, J. Schrenzel,Genf: Staphylococcus aureus,a sticky bug?Dienstag, 4.2.18:00 Uhr, Kolloquium, Institut fürMolekulare Infektionsbiologie,Josef-Schneider Str. 2, GebäudeD15, Raum 01.002-004, L. Serrano,Barcelona: Quantitative systemsunderstanding of a model bacterium:Mycoplasma pneumoniaeMontag, 17.2.17:15 Uhr, Kolloquium, Institut fürVirologie und Immunbiologie, VersbacherStr. 7, Hörsaal, L. James,Cambridge: Intracellular antibodies– in the wrong place, at theright timeFreitag, 13.12.16:00 Uhr, Kolloquium, INI, Irchel,Winterthurerstr. 190, Raum Y35 F51, E. Vasilaki, Sheffield: Spikebasedreinforcement learning incontinuous state and action spaces16:15 Uhr, Seminar, Institut fürPflanzenbiologie, Zollikerstr. 107,GHS, J. Piel, Zürich: The microbialdark matter: a metabolic treasuretroveMontag, 16.12.16:15 Uhr, Kolloquium, Uni-Kinderspital,Steinwiesstrasse 75, Hörsaal,N. Vuilleumier, Genf: The role ofcardiac biomarker as potential riskstratification tools in non massivepulmonary embolismDienstag, 17.12.12:00 Uhr, Seminar, Zurich Centerfor Integrative Human Physiology(ZIHP), Universitätsspital, KHSPATH C22, C. Settembre, Neapel,Lysosomal control of energymetabolism12:15 Uhr, Seminar, Institut fürEvolutionsbiologie und Umweltwissenschaften,Uni Irchel, Winterthurerstr.190, Hörsaal Y03-G-85, T.Züst: Causes and consequencesof plant genetic diversity inplant-herbivore coevolution16:00 Uhr, Kolloquium, MedizinhistorischesInstitut (MHIZ), Hirschengraben82, Seminarraum HIT H10,R. Ibanez, Madrid: Walking Cholesterol:mundane engagementswith cholesterol17:15 Uhr, Seminar, Unispital,Schmelzbergstr. 12, Hörsaal PATHC 22, V. Hornung, London:DNA sensing by the innateimmune systemDienstag, 7.1.13:30 Uhr, Seminar, Unispital, Rämistr.100, Raum USZ U Ost 157,J. Mwinyi, Zürich: Regulation voncytochrome P450-EnzymenDienstag, 21.1.13:30 Uhr, Seminar, Unispital, Rämistr.100, Raum USZ U Ost 157,A. Müller, Zürich: For 3D as novelepigenetically regulating tumorsuppressorMehr Vorträge,Seminare, Kolloquiafinden Sie aufhttp://www.laborjournal.de/rubric/termine/termine_start.lasso76 12/2013

SERVICEHier beginnt derStellenmarktMitarbeitender Gesellschafterin DNA-Analyse-Labor gesuchtMitarbeitender Gesellschafter für leitende Funktion in akkreditiertemDNA-Analyse-Labor (vorwiegend Abstammungsgutachten) gesucht.Kontaktaufnahme über mag2013@web.deHelmholtz International Graduate Schoolfor Infection ResearchA three-year structured PhD programWe invite highly motivated applicantsPhD students will have the unique opportunity to undertake a PhD within anelectrifying atmosphere with the focus on Infection Research and related fields(Immunology, Microbiology, Virology, Cell Biology, Chemical Biology, MedicalChemistry, Structural Biology, Systems Immunology, Molecular Biology, MammalianGenetics, Epidemiology and Microbial Drugs). As well as working on athree-year research project PhD students can select lectures and seminars,laboratory and soft-skills courses, congresses, symposia and summer schools.The program is well supported by an intense network of PhD students andsupervisors. PhD students will finish the program as highly qualified scientistscompetitive for the job market. The three-year program is taught in English.For information about the program please visit the following web site:www.hzigradschool.deWe expect➢ A Master’s degree (or equivalent)➢ Applicants who have an active interest in one or more of the aboveindicated research fields➢ Laboratory experience, if applicable➢ Written and spoken English skillsApplication➢ Applicants are required to complete the online application form under:https://online-application.helmholtz-hzi.deDeadline for Application➢ January 31 st , 2014Since the Helmholtz Graduate School supports a gender balance, women areexplicitly encouraged to apply. With equal professional qualification, severelydisabled persons will be prioritized.Further information on the Helmholtz Centre for Infection Research is to befound under: www.helmholtz-hzi.de. The Helmholtz International GraduateSchool is supported by the Helmholtz Association of German Research Centres.The Helmholtz International Graduate School is a joint action of the insti tutes/universities:➢ Helmholtz Centre for Infection Research, Braunschweig (HZI)➢ Technical University of Braunschweig (TU-BS)➢ Hannover Medical School (MHH)➢ University of Veterinary Medicine Hannover, Foundation (TiHo)➢ Twincore, HannoverDie Schulen der Königin-Luise-Stiftung (staatlich anerkannte Privat -schulen) suchen spätestens zum 01.02.2014:Lehrkraft für den Vertretungsbedarf(Mutterschutz / Elternzeit / Dauererkrankung) im Fach BiologieDer Vertrag wird zunächst zeitlich befristet. Ggf. ist eine spätere Entfristungmöglich.Informationen finden Sie:www.koenigin-luise-stiftung.de – Stiftung – Stellenausschreibung.Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Bitte richten Sie diese an:Vorstandsvorsitzender Herr Stiller,Schulen und Internat der Königin-Luise-Stiftung, Podbielskiallee 78,14195 Berlin, Verwaltung@kls-berlin.deDie Plastisch- und Handchirurgische Klinik am UniversitätsklinikumErlangen sucht zum 1. 1. 2014 eine/nTechnische/n Assistentin/-enMTA / BTAzur Mitarbeit in einem interdisziplinären Forschungsprojekt im Bereichdes Tissue Engineering.Das Aufgabengebiet umfasst Zellkulturarbeiten, Immunhistologie,FACS, ELISA, molekularbiologische und proteinbiochemische Arbeiten.Außerdem erwarten wir die Mitarbeit und Assistenz bei Kleintierversuchen.Allgemeine Organisation des Laboralltags und dieDatenanalyse gehören genauso zu Ihrem Arbeitsgebiet wie dasAnlernen von Studenten.Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung als MTA / BTA,Bereit schaft zur Mitarbeit in der Forschung, EDV-Kenntnisse sowieGrundkenntnisse in Englisch. Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstseinsind uns ebenso wichtig wie selbstständiges Arbeitenund Teamfähigkeit.Wir bieten eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit.Wenn Sie motiviert, flexibel und belastbar sind, freuen wir uns aufIhre Bewerbung.Die Eingruppierung erfolgt je nach Qualifikation und persönlichenVoraussetzungen nach TV-L. Die Stelle ist befristet für ein Jahr mitOption auf Verlängerung. Eine Weiterfinanzierung des Forschungsprojektesist vorgesehen. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle.Die Besetzung der Stelle erfolgt unter Beachtung der Bestimmungendes Schwerbehindertengesetzes und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes.Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte bis spätestens15. 12. 2013 an das Universitätsklinikum Erlangen, Plastisch- undHandchirurgische Klinik, Prof. Dr. med. Raymund E. Horch, Direktor,Krankenhausstraße 12, 91054 Erlangen, Tel.: 09131 85 33277.Besuchen Sie uns im Netz: www.laborjournal.de.Und bloggen Sie bei uns: www.laborjournal.de/blog12/201377

SERVICEDas Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg (DZHI) wird seitEnde 2010 als Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) durchdas Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Dasneue multidisziplinäre Konzept des DZHI bietet ein attraktives Umfeld fürklinische Spitzenforschung und qualitativ hochwertige Patientenversorgung,innovative Konzepte für interdisziplinäres Biobanking sowie eineoptimale Infrastruktur zur Durchführung aller Arten von klinischen Studien.Ab 1. Februar 2014 möchten wir folgende Stelle besetzen:NaturwissenschaftlicherDoktorand (w/m)Forschungsthema:Strukturelle Gehirnveränderungen bei Herzinsuffizienz in Zusammenarbeitmit der Neurologie und Psychiatrie. Das Aufgabengebiet umfasst Tier-,molekularbiologische und biochemische Techniken im S1-Bereich, Histologieund Herz- und Gehirnfunktionsanalysen.Voraussetzungen:• abgeschlossenes Studium der Biologie, Humanbiologie, Biochemie,Biomedizin, Pharmazie, Veterinärmedizin oder Ähnliches• großes Interesse an Forschungsaufgaben im Bereich derexperimentellen Kardiologie•Teamfähigkeit• eigenständiges und verantwortungsvolles Arbeiten• sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowieEDV-KenntnisseDie Stelle ist befristet. Die Vergütung erfolgt nach den einschlägigenTarifverträgen. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werdenbei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Prof. Dr. Stefan Frantz(frantz_s@ukw.de).Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich per E-Mailbis 31.12.2013 an: frantz_s@ukw.deUniversitätsklinikum WürzburgProf. Dr. Stefan FrantzMedizinische Klinik und Poliklinik IDeutsches Zentrum für HerzinsuffizienzOberdürrbacher Straße 6 · 97080 Würzburgwww.ukw.deM ehr Jobs auf www.laborjournal.deBitte beachten Sie auch unseren Online-Stellenmarkt, wo Sie nochmehr Job-Angebote finden (www.laborjournal.de). Wie in der Printausgabekönnen Sie auch dort gestaltete Anzeigen (im PDF-Format)oder reine Textanzeigen aufgeben, seit kurzem auch in der Rubrik „PremiumJob“. Wenn Sie den Anzeigenschluss nichtgerade verpasst haben, empfehlen wir Ihnen abernach wie vor Anzeigen in der gedruckten Ausgabe– Sie erreichen mehr potentielle Bewerber.Eine vierwöchige Veröffentlichung auf unseremOnline-Stellenmarkt ist bei gestalteten Printanzeigen(nicht bei Fließtext) inklusive.Die Fakultät für Biologie an der Albert-Ludwigs-Universität und BIOSS,das Zentrum für Biologische Signalstudien, ein durch die Exzellenzinitiativeder Bundes- und Landesregierung gefördertes Forschungscluster hatzum nächstmöglichen Zeitpunkt eineW1-Juniorprofessur fürBiologische Signalforschung(BesGr. W1) mit Tenure Track zu besetzen.Der / die künftige Stelleninhaber/in soll auf dem Gebiet der BiologischenSignalforschung international ausgewiesen sein. Der Forschungsschwerpunktsoll in einem der folgenden Fachgebiete liegen: Krebsforschung,Zell- und Entwicklungsbiologie, Immunologie, Neurobiologie, Pflanzenfor -schung, Proteinengineering, Epigenetik, Systembiologie. Kooperationenmit den in Freiburg etablierten Forschungszentren sind vorteilhaft. WeitereInformationen zum Forschungsprofil der Stelle und zum wissenschaftlichenUmfeld finden sich auf der BIOSS Homepage unter: www.bioss.uni-freiburg.desowie der Homepage der Fakultät www.bio.uni-freiburg.de. EineBeteiligung an der Lehre in Genetik und Entwicklungsbiologie, AngewandteBiowissenschaften, Immunbiologie und/oder Zellbiologie wird erwartet.Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium,pädagogische Eignung und eine herausragende Promotion. Sofernvor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als Akademische/r Mitarbeiter/inerfolgt ist, sollen Promotion und Beschäftigungsphase zusammennicht mehr als sechs Jahre betragen haben. Die Stelle wird zunächstauf vier Jahre befristet, eine Verlängerung nach positiver Evaluierung fürweitere zwei Jahre ist möglich. Nach erfolgreicher Evaluation bestehtdie Möglichkeit eines Tenure Tracks nach W3 (Überleitungsoption mitangemessen vereinfachtem Berufungsverfahren).Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg fördert Frauen und fordert siedeshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Die Universität bekennt sichnachdrücklich zu dem Ziel einer familiengerechten Hochschule. Schwerbehindertewerden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen einschließlich des Bewerbungs -bogen für Professuren (als download auf http://www.bioss.uni-freiburg.de/cms/positions.html) sowie eines Lehrkompetenzport-folios (www.zuv.uni-freiburg.de/formulare/lehrkompetenzportfolio-formblatt.doc) sind ausschließlichin elektronischer Form als ein zusammenhängendes pdfbis zum 31.01.2014 an den Vorsitzenden der Berufungskommission Prof.Michael Reth, Schänzlestr. 1, 79104 Freiburg (Email: dekanat@biologie.uni-freiburg.de), zu richten.So kommen Sie an Ihr LaborjournalAuf unserer Homepage «www.laborjournal.de» können Sie sich Ihr Laborjournaldirekt bestellen. Wenn Sie in einem «Non-Profit-Institut» inDeutschland, Österreich oder der Schweiz tätig sind, können wir IhnenLaborjournal kostenlos ins Institut schicken (z.B. Unis, MPIs, Leibniz-Institute,Bundesanstalten, Krankenhäuser...). Wenn Sie Laborjournal in IhreFirma, nach Hause oder ins Ausland geschickt haben möchten, könnenSie ein Abo bestellen. Wir stehen Ihnen bei Fragen hierzu auch gerne telefonischzur Verfügung: +49-(0)761-28 68 69. Per E-Mail erreichen Sieuns unter «verlag@laborjournal.de». Die folgenden Preise beziehen sichauf ein Jahresabo (10 Ausgaben).Non-Profit Institut in D/CH/A: kostenlosNon-Profit Institut in Europa: 33,- EuroNon-Profit Institut außerhalb Europas: 39,- EuroBitte bestellen Sie arbeitsgruppenweise, oder noch besser institutsweise.Privat/Firma in Deutschland: 28,- Euro /Privat/Firma in Europa: 33,- EuroPrivat/Firma außerhalb Europas: 39,- EuroDie Rechnung kommt mit der ersten Ausgabe. Das Abo gilt für ein Jahr.Wird nach einem Jahr die neue Rechnung nicht bezahlt, erlischt das Abo.Sie haben also keine Probleme mit Kündigungsfristen!78 12/2013

SERVICEBoehringer Ingelheim ranks as a ”Global Player“ among the world’s most researchintensivepharmaceutical enterprises and employs a staff of over 46,000 in 140 affiliatedcompanies. Of its global revenues totalling 14,7 billion Euros in 2012, 22,5 per cent werereinvested in Research & Development.ABCDTechnical Assistant Bacteriology (m/f)Value Through InnovationMolecular Bacteriologist / Microbiologist for veterinary vaccine developmentUse your training as biological, chemical ormedical laboratory assistant and your practicalbacteriology research lab experience to takeresponsibility as Technical AssistantBacteriology (m/f) in Global Poultry VaccineR&D at our Hanover site.Your multifaceted tasks• Planning and realization of molecular biologyand bacteriological laboratory work inveterinary bacterial vaccine research usingstate-of-the-art techniques• Coordination and organization of laboratorywork and activities• Training of new personnel in established labmethodology• Establishment of new technologies, assays,in vitro testing systems and SOPs thereof• Assurance of compliance with all relevantlegal requirements within own area ofresponsibility, e.g. biological safety, GMOregulations, animal welfare, workers safety• Documentation of experiments according toBoehringer Ingelheim standardsYour ideal qualification• Training as biological, chemical or medicallaboratory assistant (m/f)• Previous practical bacteriology research laband documentation experience, specificallyin basic and advanced molecular biology andbacteriological techniques including:· culturing of bacteria under aerobic andanaerobic conditions· growth of bacteria in bioreactors(small scale)· genetic manipulation of bacteria,e.g. gene deletions, mutations· cell culture work· independent planning and conductionof PCRs / primers and molecular cloningtechniques including qPCR, infection /transformation techniques, immunofluorescenceand light microscopy,Western and Northern/Southernblotting, ELISA• Good knowledge of MS Office• Willingness to work under BSL3 conditionsPersonally you stand out due to your reliability,your communication skills, critical thinking,flexibility and your capability to learn and adaptnew methods fast. You are able to work incomplex environments, to plan independentlyand to conduct work packages.The international nature of the task requiresgood knowledge of English.You will be based in Hanover, Germany.We can offer stimulating career developmentwith a suitable remuneration and a benefitspackage.If the job description inspires youand you are open to new challengeswithin a pharmaceutical company,which has been named ”best employer“several times, don‘t hesitateto contact us.Do you have questions?For further informationplease contact Frank Kirchberger,phone +49 61 32 / 77 95 020.As a company without barrierswe welcome applications fromqualified people with disabilities.We look forward to receivingyour online application - pleaseenter the reference code6001 2532 BIVRC 09/13 2.S tellenanzeigen K ongressanzeigen S tellenanzeigen K ongressanzeigenPreise für Stellen- und Kongressanzeigen:Anzeigen mit Logo und Rahmen (Grundpreis s/w)1/1 Seite (185 x 260 mm) 1.950,- Euro1/2 Seite (90 x 260 oder 185 x 130 mm) 1.040,- Euro1/3 Seite (90 x 195 mm) 830,- Euro1/4 Seite (90 x 130 mm) 590,- Euro1/8 Seite (90 x 65 mm) 350,- EuroStellenanzeigen im Textformat:12,- EuroFarbzuschläge:390,- Euro bis 1.100,- EuroWenn Sie eine Stellen- oder Kongress -anzeige schalten wollen, erreichen Sieuns telefonisch (0761-2925885) perE-Mail (stellen@laborjournal.de) oderper Fax (0761-35738).Alle Printanzeigen mit Rahmenund Logo erscheinen zusätzlichkostenlos auf unseremOnline-Stellenmarkt!Anzeigenschlusstermine:Ausgabe 1/2-2014 (erscheint am 14.2.): 31.01.2014Ausgabe 3-2014 (erscheint am 18.3.): 03.03.2014Ausgabe 4-2014 (erscheint am 10.4.): 26.03.2014Da wir im Serviceteil möglichst aktuell sein wollen, gilt hier einbesonderer Anzeigenschluss. Stellen- und Kongressanzeigen nehmenwir bis bis kurz vor Druckbeginn an. Aus technischen Gründenkönnen wir leider keine genauen Termine nennen. In der Praxis wirdes am einfachsten sein, Sie rufen uns an (0761-2925885) oder Sieschicken uns eine E-Mail („stellen@laborjournal.de“).12/201379

SERVICELeibniz Graduate School for RheumatologyA structured doctoral program at theGerman Rheumatism Research Centre Berlin (DRFZ)A Leibniz Institute -6 open PhD positions (3 years) and 2 MD positions (1 year) -Deadline for application: 26.01.2014For more information please visit: www.drfz.deClinical Immunology and the German Rheumatism Research Centre (DRFZ) Berlin, a Leibniz Graduate School of ExcellencePhDOpportunitiesin a First ClassResearchEnvironmentHannover BiomedicalResearch School (HBRS)Hannover Biomedical Research School, as part of Hannover Medical School (MHH),invites applications for the above PhD studentships, to commence in October2014.The three-year study programs, taught in English, are aimed at post-graduatesin Medicine, Veterinary Medicine as well as those from Life Science fields. ThePhD program “Regenerative Sciences” is also open to students from the variousdisciplines of Materials Sciences. As well as working on a research project, studentsalso attend seminars, lab and soft-skill courses, congresses and summer schools.Successful candidates will be awarded a PhD, alternatively Dr. rer. nat. Scholarshipsare fully funded by the DFG (Excellence Initiative), MHH and partner institutes.We are looking for highly-motivated candidates who have an active interest inone of the fields associated with one or more of the programs on offer. Excellentwritten and spoken English skills are required. With nearly two thirds of ourstudents coming from outside Germany, international applicants are welcome.Deadline for completed applications is April 1st, 2014. Application forms to befound on the website on www.mh-hannover.de/hbrs.htmlPhD “Molecular Medicine”: The program aims to form a bridge between Scienceand the Clinic, in research as well as in teaching.PhD Infection Biology: Students focus on the main topics in Infection, Immunology,Microbiology, Virology and Cell Biology.PhD Regenerative Sciences: Research and teaching concentrate on DevelopmentalBiology, Stem Cell Biology, Biology of Ageing and Degeneration, GrowthFactors and Other Regenerative Agents, Cell Therapy, Tissue Engineering includingMaterials and Natural Sciences, and Ethical as well as Regulatory Implications.80 12/2013

SERVICEWir suchen zum baldmöglichen Termin inVollzeit- oder Teilzeitstellung eine/n:Produkt Manager/inSchwerpunkt Mikrobiologie und Molekularbiologiemit Interesse an Verkauf und Kundenbetreuung(Innendienst).Sie sind mitverantwortlich für die Betreuung unserer Kundenaus der akademischen und industriellen Forschung und gebenHilfestellung bei Fragen zur Anwendung unserer Produkte(Geräte, Verbrauchsmaterialien, Immunoreagenzien).Erfahrung im Labor (z.B. BTA, MTA oder PTA) mit mikro-,zell- oder molekularbiologischen Methoden ist von Vorteil.Mit zu Ihren Aufgaben gehört die Erstellung von Prospekt- undWerbematerialien. Erforderlich sind daher auch gute Englischundsehr gute PC-Kenntnisse (Graphikprogramme u.ä.).Wenn Sie sich angesprochen fühlen, bitten wir um Ihreaussagefähigen Unterlagen unter Angabe des mögl. Eintrittstermins,gewünschte Arbeitszeit und des Gehaltswunsches.Dunn Labortechnik GmbHThelenberg 6, 53567 Asbachinfo@dunnlab.de * www.dunnlab.deFreie Mitarbeit beiLaborjournal?Das Kinderspital Zürich ist das grösste pädiatrische und kinderchirurgischeZentrum der Schweiz und erbringt mit seinenrund 2’000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anspruchsvolleDienstleistungen in der stationären Akutmedizin, im Notfall, inder Rehabilitation sowie im ambulanten Bereich.Schweizweit bietet unser ISO-zertifiziertes Immunologie-Routinelabor/JACIE akkreditiertes Stammzell-Labor das breitesteSpektrum an Labortests für Abklärungen von primärenImmundefekten an. Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischendem Labor und den Abteilungen Immunologie und KMT(Knochenmarktransplantation). Die Abteilung Immunologieist schweizweit das einzige HSM (Hochspezialisierte Medizin)Zentrum im Bereich der speziellen Abklärungen bei Kindernmit primärer (genetischer) Immundefizienz und die AbteilungKMT ist schweizweit die grösste Abteilung für allogeneHämatopoetische Stammzelltransplantationen bei Kindern.Suchen Sie eine spannende Tätigkeit in einem zukunftsorientiertenUnternehmen? Zur Verstärkung unseres Teams imImmunologie-Routinelabor und Stammzell-Labor suchen wirunbefristet eine/nDipl. Biomedizinische/nAnalytiker/in HF 90 %Ihre Aufgaben• Stammzell-Präparationen• Analysen zur Abklärung der humoralen und zellulärenImmunitätSie bringen mit• Praktische Kenntnisse von Stammzell-Präparations-Techniken(z.B. CliniMACS)• Theoretische Kenntnisse in der Immunologie• Einige Jahre Berufserfahrung, praktische Kenntnisse inNephelometrie, ELISA, Immunfluoreszenz, Flowzytometrieund Zellkulturtechniken• Selbstständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise• Kontaktfreudige, teamorientierte, flexible und belastbarePersönlichkeitWir bietenBei uns spüren Sie den Puls des Lebens und sind in einemuniversitären Spital mit ausgezeichnetem Ruf und internationalerAusstrahlung tätig. Das Wohl der Kinder und derenAngehörigen steht bei uns an erster Stelle. Möchten auch SieIhren Beitrag dazu leisten und Teil unseres Teams werden? Eserwartet Sie eine interessante Tätigkeit ohne Schichtbetrieb.Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Dr. Danielle Hof,Laborleiterin Immunologielabor, Kinderspital Zürich,Tel: +41 44 266 73 41.Ihre Bewerbung richten Sie bitte über unser Onlineportalan: Kinderspital Zürich – Eleonorenstiftung, Désirée Nater,Bereichspersonalleiterin.Kontakt:lw@laborjournal.deBesuchen Sie unsere Website www.kispi.uzh.ch.12/201381

Comic8212/2013

NEU NEU NEUals E-Paperwww.laborjournal.deUnser Weihnachtsgeschenk für alle „E-Leser“:Ab sofort können Sie die editierten Ausgaben von Laborjournalzusätzlich auch auf PC, Notebook, Tablet oder Smartphone lesen –kostenlos und mit voller E-Paper-Funktionalität!Sie können Artikel vergrößern, das Heft durchblättern, Links anklicken, diekomplette Ausgabe oder einzelne Seiten im PDF-Format herunterladen.Oder einfach die Texte direkt online oder offline (nach Download) lesen.Mit Inhaltsübersicht, Thumbnail-Vorschau und Volltextsuche.Lassen Sie sich auf «www.laborjournal.de» für unseren Newsletter registrieren,dann informieren wir Sie per E-Mail, sobald eine neue Ausgabe online steht.Das Laborjournal E-Paper erscheint immereinen Tag vor dem Erscheinen der Printausgabe.Für alle eingefleischten Print-Leser:Keine Angst, die gedruckte Ausgabe wird es auch weiterhin geben!

Make ends meet.Gibson Assembly Master Mix & Cloning Kit– erfolgreiche Assemblierung von multiplen DNA Fragmenten!Gibson Assembly ermöglicht eine einfache Restriktionsenzym-freieAssemblierung und Klonierung von einem odermehreren DNA-Fragment(en) in einer isothermalen Reaktionin weniger als einer Stunde!Nutzen Sie das Gibson Assembly Cloning Kit (inkl. hochkompetenterNEB 5-alpha Zellen) optimiert zur Klonierungvon 2-3 Fragmenten oder den Gibson Assembly Master Mixmit der großen Vielseitigkeit und zur Assemblierung von biszu 8 Fragmenten.Leicht verständlich im Video-Tutorialunter www.neb-online.de/gibson.htmlNutzen Sie die Gibson Assembly Vorteile fürIhre Klonierungen.Alle Details, ein ausführliches Tutorial sowiedas NEBuilder Programm für ein optimalesPCR-Primer Design finden Sie unter:www.neb-online.de/gibson.htmlDas Prinzip des Gibson Assembly Master Mix Kits von NEBGIBSON ASSEMBLY is a trademark of Synthetic Genomics, Inc.Some components of this product are manufacturedby New England Biolabs, Inc. under license fromSynthetic Genomics, Inc.
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Écrasez l'infâme!

Ayumi

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Re: Meyl im Laborjournal gewürdigt. ENDLICH! ;O)
« Reply #7 on: May 11, 2022, 03:17:31 AM »



Laborjournal, Heft 12/2013, Seiten 16 und 17:

[*quote*]
HINTERGRUND

Auf der Maimarkt-Messe 2009 in Mannheim: Konstantin Meyl (2. v. l.)
erklärt dem Ministerpräsidenten, wie man überlichtschnelle Neutrino-Power aus dem Weltall einfängt.

Universalgelehrter aus Furtwangen weiß und kann alles
Dr. Düsentriebs Überall-Energie


Ein deutscher Professor hat die offenen Fragen der Naturwissenschaften im Alleingang beantwortet. Kommt jetzt der Nobelpreis?

Immer wieder treten hochbegabte Geistesgrößen ans Licht der Öffentlichkeit und verblüffen mit unglaublichen Behauptungen – man denke nur an Kapazitäten wie Professor Knox,  Albus Percival Dumbledore oder Doc Brown mit seinem Fluxkompensator. Allein Konstantin Meyl blieb die Aufnahme in den Walhall der ganz Großen bisher verwehrt. Dabei hat Meyl, der Universalgelehrte aus Furtwangen, im Alleingang sämtliche Fragen beantwortet, die es für Wissenschaftler noch zu beantworten gab. Jetzt ist nichts mehr übrig. Er hat zum Beispiel das Rätsel gelöst, wieso sich so viele Menschen aus heiterem Himmel spontan entzünden. Meyl weiß, wie man Atommüll in harmlosen Hausmüll verwandelt. Er fand heraus, dass in Hühnern endogene Kernfusions-Reaktoren ihren Dienst versehen, mit deren Hilfe sie die Kalkschalen ihrer Eier synthetisieren. Seinen Privat-PKW betankt Meyl schon lange nicht mehr mit Benzin, sondern umweltfreundlich mit reinem Wasser, und er weiß, warum die von ihm entdeckte Neutrino-Power den Erdball ums Doppelte aufgepumpt hat.

Wer ist diese Lichtgestalt? Wer ist dieser Konstantin Meyl?

Koryphäe aus dem Schwarzwald

Meyl, 61, ist ein deutscher Elektronikerund Energietechniker, geboren 1952 im nordrhein-westfälischen Lemgo. In seinem Lebenslauf ist nachzulesen, dass Meyl an der TU München Elektrotechnik studierte und 1984 an der Universität Stuttgart zum Doktor der Ingenieur wissenschaften promovierte. Danach arbeitete Meyl eine Zeitlang für den Kühlschrankhersteller Bauknecht und ist seit 1986 als Professor für Energie technik an der Hochschule Furtwangen, kurz HFU (an der Fakultät für Computer & Electrical Engineering).

Träger dieser mehrmals ausgezeichneten Hochschule ist das Land Baden-Württemberg. Derzeit studieren an der HFU rund 5.800 Studenten.

Maxwells Gleichungen korrigiert

Um verstehen zu können, in welchen hochgeistigen Sphären Meyl schwebt, muss man zunächst wissen, wer James Clerk Maxwell war. Dieser schottische Physiker (1831-1879) beschrieb mit den nach ihm benannten Maxwell-Gleichungen die Phänomene der Elektrizität und des Magnetismus. Maxwell hat damit das moderne physikalische Weltbild ähnlich stark geprägt wie vor ihm Kopernikus und nach ihm Bohr, Planck und Einstein. Letzterer sagte über Maxwells Werk, dieses sei „das Tiefste und Fruchtbarste, das die Physik seit Newton entdeckt hat“.

Foto: HFU
Das Kollegium der Fakultät für Computer & Electrical Engineering der Hochschule Furtwangen
(vorne 2. v. l.: K. Meyl)

Konstantin Meyl allerdings hält nicht viel von Maxwells klassischer Elektrodynamik. Diese sei unvollständig und müsse durch eine bessere Theorie ersetzt werden – nämlich durch seine eigene. Der Furtwanger nennt sein Gedankenkonstrukt „einheitliche Feldtheorie“. Aus dieser seien alle bekannten Wechselwirkungen ableitbar. Dies, so Meyl weiter, ermögliche ihm unter anderem plausible Deutungen von physikalischen Experimenten, die im Rahmen der bisherigen Theorie Maxwells nicht erklärbar waren. Doch Meyl gibt sich nicht damit zufrieden, nur eine Physiker-Ikone vom Sockel geholt zu haben. Auch Einstein wurde laut Meyl bisher überschätzt: „...gleichberechtigt neben die einstein‘sche Relativitätstheorie [schiebt sich] die Objektivitätstheorie nach Meyl, die zusätzlich zu den Wechselwirkungen auch erklärt, was Temperatur ist, wozu bisherige Theorien nicht in der Lage sind.“ Respekt! Da soll nochmal einer sagen, unser Bildungssystem befinde sich auf dem absteigenden Ast.

Ein einfacher deutscher Fachhochschulprofessor aus dem Schwarzwald revolutioniert das gesamte moderne Weltbild, erklärt die größten Physiker seit Newton zu Dilettanten und macht der durch Umweltverschmutzung und Rohstoffmangel verzagten Menschheit wieder Hoffnung. Denn in dem uns umgebenden Raum hat Meyl mithilfe seiner „Feldtheorie“ etwas entdeckt, von dem bisher kein Physiker etwas ahnte: eine neue Energieform namens „Raumenergie“. Träger dieser verborgenen Energie sind laut Meyl Neutrinos, und er hat tausend Ideen, was man mit dieser unerschöpflichen „Neutrino power“ alles machen könnte. Zum Beispiel könnte man damit hochradioaktiven Atommüll entschärfen.

Atommüll einfach wegduschen

Unmöglich, meinen Sie? Zweifeln Sie nur – in Wahrheit gehe das sogar recht einfach, weiß Meyl: Man müsse abgebrannte Brennstäbe aus Atomkraftwerken nur mit Neutrinos duschen, und zwar solange, bis nur noch natürliche Strahlung übrig bleibt. Die unschönen Konflikte zwischen Atomkraftgegnern und der Polizei wären endlich Geschichte, so Meyl: „Wir bräuchten dann keinen Castor mehr. Aus dem hochgefährlichen Müll wäre normaler Hausmüll geworden, der ggf. sogar recycled werden könnte.“

Wiederverwerten statt Endlagern! Dafragt man sich schon, wieso die BundesregierungMilliarden Euro in Gorleben versenkt,wenn die Entschärfung des Atommülls mitder praktischen Neutrino power aus Furtwangenviel billiger und schneller klappt.Schlafen unsere Politiker mal wieder?Foto: www.k-meyl.de1612/2013

Hintergrund

Foto: Transferzentrum für Skalarwellentechnik

Eine kurze Erläuterung für physikalisch weniger Beschlagene: Neutrinos sind elektrisch neutrale Elementarteilchen mit sehr geringer Masse. Ihr Nachweis ist extrem aufwändig und gelang erstmals 1956; insgesamt hat das Stockholmer Nobelpreiskomitee bisher vier seiner begehrten Auszeichnungen an Neutrinoforscher vergeben. Von einer Radioaktivitäts-reduzierenden Wirkung wusste man bisher nichts. Nach Neutrinos suchen Teilchenphysiker schon seit Jahrzehnten. Der derzeit modernste Neutrino-Detektor, der 295 Millionen Dollar teure Ice Cube (siehe Fotorechts) steht in der Antarktis. Erst unlängst wurde in Science berichtet, dass die dort tätigen Wissenschaftler in den letzten drei Jahren 28 hochenergetische Neutrinos aus dem Weltraum eingefangen haben. Die Bedauernswerten! Man hat sie offenbar noch nicht darüber unterrichtet, dass man im Schwarzwald Lichtjahre vor aus ist. Denn während man am Südpol noch Neutrinos sucht, hat Meyl sie längst gefunden: Sie wurden von der Erdkugel absorbiert und haben diese in den letzten 200 Millionen Jahren auf doppelten Umfang aufgebläht. Man kann nur hoffen, dass der Globus nicht demnächst platzt.

Überlichtschnell und verlustfrei

Das Meylsche Skalarwellengerät, mit dem sich „einer Trägerwelle biologische Informationaufmodulieren“ lassen (7.888 Euro).

Praktische Anwendungen für seine „Neutrino-Power“ hat Meyl auch gefunden. Das Zauberwort heißt „Skalarwellen“!

Was ist das nun wieder? Skalarwellen sind eine in der Fachwelt bisher völlig unbekannte Form elektromagnetischer Strahlung, dies ich mit etwa 1,5 facher Lichtgeschwindigkeit fortbewegt; auch sie hat Meyl weltexklusiv entdeckt. Erneut wird man gewahr, wie sehr Physiker bisher überschätzt wurden, solange sie nicht im Transporterraum des Raumschiffs Enterprise Dienst tun. Meyl hingegen, der Neutrino-Bändiger aus Furtwangen, kann seine Skalarwellen drahtlos und verlustfrei übertragen – und weil sie während einer solchen Übertragung reichlich Neutrinopower einsammeln, kommt beim Empfänger viel mehr Energie an als ausgesendet wurde. Meyl spricht von erzielbaren Wirkungsgraden von über 100 bis 1000 Prozent! Damit hat er auch Hermann von Helmholtz und dessen Energieerhaltungssatz widerlegt.

Während 260 Wissenschaftler am Südpol mit Millionenaufwand nach Neutrinos suchen (rechts), hat Konstantin Meyl diese längst aufgespürt: Sie stecken im Erdinneren und haben unseren Globus aufgebläht!

Jeder kann übrigens selbst ausprobieren, wie man mit Meylschen Skalarwellen die allgegenwärtige Raumenergie einsammelt. Alles was man dazu benötigt, ist das von Meyl hergestellte und in seinem Internet-Shop vertriebene „Skalarwellengerät“ sowie 7.888 Euro für dessen Bezahlung. Es wäre interessant zu erfahren, ob nach dem Erwerb des Geräts etwa die heimische Heizkostenrechnung wirklich geringer ausfällt.

Meyl hat auch mehrere Bücher und DVDs, etwa zu den Themen „DNA- und Zellfunk“ und „Quantenmedizin“ im Sortiment. Man sollte das Universalgenie auch hier nicht unterschätzen; Meyl ist speziell in biologischen Belangen zu allem fähig.

Berührungslos Klonen per Skalarwelle

Beispielsweise hat er entdeckt, dass Zellen anderen Zellen ihre vollständige Erbinformation aufzwingen können. Es geht hier nicht um so holprige Gentransfer-Methoden wie Konjugation oder Transfektion – nein, bei Meyl wird elegant per Zellfunk transformiert und zwar komplett: Eine Skalarwelle schnappt sich die Sequenzinformation von Zelle A, rast als überlichtschnelle DNA-Welle zu Zelle B und überträgt die Information auf diese. Hinterher weisen beide Zellen dieselbe DNA-Sequenz auf. Gerade in Zeiten knapper Kassen sollte die DFG für die Untersuchung des DNA-Zellfunks unbedingt Forschungsgelder bereitstellen!

Könnte man das Meylsche DNA-Transferverfahren anwendungsreif machen, würde man viel Geld sparen, das bisher für teure Reagenzien (Liposomen, Calciumchlorid, DEAE-Dextran) und Geräte (Elektroporatoren) ausgegeben wird. Meyl ist, obgleich kein Biologe, auch in der zoologischen Forschung aktiv. Wie eingangs erwähnt, fand er Hinweise darauf, dass Hühner zu einer „kalten Kernfusion“ fähig sind: Sie stellen aus Silizium, wohl unter Verwendung von Kohlenstoff, das zur Eischalenbildung erforderliche Kalzium selber her. „Jeder Alchemist muss hier vor Neid erblassen“, schreibt er. Wir stimmen zu!

Die Energie, soviel ist Meyl jedenfalls klar, stammt auch hier natürlich aus Neutrinos. Leider geht er nicht näher darauf ein, ob die von ihm beobachtete Kernfusion auch zu Gipseiern führen könnte.

Ja, Meyl ist eine Persönlichkeit, auf die die Hochschule Furtwangen stolz sein könnte. Dort allerdings sieht man das anders. Beim Wikipedia-Eintrag der HFU wird der begabte Alleskönner unter „Persönlichkeiten und bekannte Professoren“ nicht erwähnt, ja man hat Meyl sogar offiziell verboten, seine Theorien und Erkenntnisse in akademischen Vorlesungen auszubreiten.

Auch die Experten des Nobelpreiskomitees in Stockholm waren bisher nicht in der Lage, die Tragweite der Meylschen Erkenntnisse zu verstehen und ausreichend zu würdigen.

Unter Nobelpreisträgern

Einladungen zu internationalen Wissenschaftskongressen hingegen erhält Meyl regelmäßig, auch zu solchen, die nicht von Astro-TV und dem Didgeridoo & Co Magazine gesponsert werden. Im April 2011 zum Beispiel war Meyl beim „BIT World DNA & Genome Day“ zu Gast – einem sechstägigen Weltkongress, auf dem auch acht Nobelpreisträger auftraten (unter anderem Erwin Neher, Richard Roberts, Tim Hunt und Avram Hershko). Er leitete als Chair eine Vortragssession und hielt zwei Vorträge zum Thema DNA-Zellfunk in zwei verschiedenen Sektionen. Anschließend gelang es Meyl, den (in Text und Bild weitgehend inhaltsgleichen) Inhalt seiner Vorträge in zwei verschiedenen Zeitschriften unterzubringen (jeweils 2012 in DNA and Cell Biology sowie im Journal of Cell Communicationand Signaling).

Ein lupenreines Selbstplagiat. Hat ein Genie das nötig?

Die Herausgeber des letztgenannten Journals verstanden da keinen Spaß, und sie fanden auch nicht, dass für Genies und deren Hirngespinste andere Regeln gelten sollten als für Normalsterbliche: Sie veranlassten die sofortige Retraktion von Meyls Artikel-Duplikat.

Winfried Köppelle
Foto: Felipe Pedreros/IceCube-NSF12/201317
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[Titelseite eingefügt, Thymian]
« Last Edit: May 11, 2022, 06:58:03 AM by Thymian »
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