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Author Topic: Brief an Prof. Voß, Intendant des SWR  (Read 2967 times)

ama

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Brief an Prof. Voß, Intendant des SWR
« on: April 01, 2006, 09:28:55 PM »

Dieses Beweisstück hat Pilhar von seiner Site verschwinden lassen:

http://web.archive.org/web/20041030201832/http://www.pilhar.com/Hamer/Korrespo/2003/20030210_Berbuer_an_SWR.htm

 
[*QUOTE*]
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Original
Korrespondenz 2003 Neue Medizin

Dr. med. Rosemarie Berbuer
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Naturheilverfahren-Chirotherapie
Hebelstr. 14a
79183 Waldkirch
Tel: 07681 8946
Fax: 07681 23502


Datum: 10.02.2003

Herrn
Prof. Peter Voß
Intendant der SWR
Neckarstr. 230
70150 Stuttgart

Sehr geehrter Herr Prof. Voß!

Freundlicherweise hat mir Herr Christoph Buck vom Stammtisch Neue Medizin in Backnang seine Korrespondenz mit Ihnen vermittelt. Da Sie in Ihrem Brief vom 23.01.2003 in einer Weise über mich schreiben, die mir zeigt, dass Sie offenbar überhaupt nichts verstanden haben, sehe ich mich genötigt, mich persönlich an Sie zu wenden.

Wie erklären Sie es sich, dass Sie als Intendant eine vollkommen gegensätzliche Meinung vertreten wie alle Zuschauer, mit denen ich über den Film gesprochen habe? Ausnahmslos alle Personen in meinem Umfeld (auch solche, die meine Ansichten nicht teilen) bewerten diesen Film als skandalös, eindeutig gegen die Neue Medizin gerichtet und diffamierend. Mein Anwalt hat mir geraten, den Presserat anzurufen und eine Diffamierungsklage zu erheben. Ich habe diese bisher noch nicht getan, da ich noch abwarte, inwieweit ein materieller Schaden (Rückgang des Umsatzes) eindeutig nachzuweisen ist.

Im folgenden werde ich Ihnen meine Hauptkritikpunkte darstellen:

1. Sie bezeichnen Dr. Hamer als „Wunderheiler“ und „Sektenführer“ und mich als seine „unbelehrbare Anhängerin“. Damit bin ich in Ihrer Darstellung die (offenbar geistesgestörte) Anhängerin eines „Wunderheilers“ und „Sektenführers“.

Das für die Schulmedizin Gefährliche an Dr. Hamer ist jedoch, dass er das genau nicht ist. Die Bedeutung eines Wunderheilers ist mit seinem Tod beendet. Dr. Hamer jedoch hat eine Lehre geschaffen, die wissenschaftlich nachvollziehbar und für jeden erlernbar ist.

2. Sie vermischen in Ihrer Darstellung Filmausschnitte, die vor 10 Jahren gemacht worden sind, mit aktuellen Aufnahmen, ohne dies dem Zuschauer klar anzugeben. Dies ist ein schwerer journalistischer Fehler.

3. In Ihrem Brief bezeichnen Sie die von mir vorgestellte Konfliktlösung, die viele Gespräche und sensibles Eingehen auf den Patienten erfordert, als Therapieansatz, der Titel des Filmes lautet jedoch „Krebsheilen durch Nichtstun“. Damit setzen Sie Konfliktlösung gleich mit Nichtstun. Merken Sie, in welche Widersprüche Sie sich verwickeln?

4. Der Zusammenschnitt der einzelnen Szenen und Aussagen ist so gewählt, dass ein völlig falsches Bild der Neuen Medizin entstehen muß, wie ja auch im Titel bereits angekündigt; „Schnitzel-Braten = Krebsentstehung“, o.ä.

Die Neue Medizin erklärt im Gegensatz zur Schulmedizin die Ursachen von Krankheiten. Ihre Erkenntnis, dass Krankheiten „Sinnvolle Biologische Sonderprogramme“ sind, entspricht etwa der Erkenntnis Galileis, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt. Der Name Galilei wird weltweit mit Ehrfurcht genannt (Sogar die Kirche hat ihn nach 500 Jahren rehabilitiert. Sie sehen, in welchen Zeiträumen wir denken müssen.), während man seine Gegner als die „ewig Gestrigen“ in der Geschichte wiederfindet.

Hierzu ein Satz aus der Gegenwart:
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Viele Erkenntnisse der Medizin sind jahrzehntelang bekämpft worden. Mein Vater war ein weltberühmter Chirurg, der die „endoskopische Chirurgie“ mitbegründet hat. Auch er wurde angegriffen, auf übelste Weise beschimpft und man versuchte ihn auszuschalten. Nachdem immer mehr Patienten nach seinem Verfahren operiert werden wollten und er in den USA große Erfolge feiern konnte, wurde er zum Ehrenpräsidenten vieler chirurgischer Vereinigungen gewählt.

Sie sehen also, dass ich bestens darauf vorbereitet bin, Verleumdung, Missgunst und Gemeinheit durch stoische Ruhe, gute Arbeit und spirituellen Hintergrund zu bewältigen.

Sie, Herr Prof. Voß, sollten sich überlegen, auf welcher Seite Sie stehen.
Da ich sehr viel mit schwerkranken Patienten zu tun habe, weiß ich, dass die Seele unsterblich ist. Auch dies hat Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist, dass man verantwortlich ist für sein Handeln und dass diese Verantwortung auch mit dem Tod nicht aufhört.

Friedrich Schiller hat dies sehr schön formuliert:
Das Leben ist der Güter Höchstes nicht.
Der Übel Größtes aber ist die Schuld.

Ich hoffe, es ist mir gelungen, Sie zum Nachdenken anzuregen
Und verbleibe mit freundlichen Grüßen
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Ist schon dieser Brief ein klares Geständnis, sollte man sich auch dies genau ansehen:

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Da ich sehr viel mit schwerkranken Patienten zu tun habe, weiß ich, dass die Seele unsterblich ist. Auch dies hat Vor- und Nachteile. Der Nachteil ist, dass man verantwortlich ist für sein Handeln und dass diese Verantwortung auch mit dem Tod nicht aufhört.
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WIEVIELE schwerkranke Patienten vertrauten dieser Frau? Und wieviele davon leben noch?


"diese Verantwortung auch mit dem Tod nicht aufhört"...

Mit WESSEN Tod? Und wie sieht sie denn aus, "diese" Verantwortung? Selbst Hamer läuft wieder frei herum, trotz der mehr als 60 Toten auf seinem nichtvorhandenen Gewissen...
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