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Author Topic: Der Donner-Bericht / Ein Versuch der Geschichtsfälschung durch Homöopathen  (Read 6167 times)

Krokant

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Schon wieder ein Versuch der Geschichtsfälschung durch Homöopathen


Die Dreistigkeit dieses Machwerks im Ärzteblatt tropft aus jeder Zeile.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/155370/Homoeopathie-und-Nationalsozialismus-Letztendlich-keine-Aufwertung-der-Homoeopathie

[*quote*]
THEMEN DER ZEIT
Homöopathie und Nationalsozialismus: Letztendlich keine Aufwertung der Homöopathie
Dtsch Arztebl 2014; 111(8): A-304 / B-263 / C-251
Jütte, Robert

Auch homöopathisch potenzierte Mittel wurden in der NS-Zeit zu Menschenversuchen missbraucht. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte bekundet sein tiefstes Bedauern und kündigt eine historische Aufarbeitung an.

Der Homöopathie wird von ihren Kritikern bis heute vorgeworfen, sie sei kompromittiert, da führende Vertreter des nationalsozialistischen Regimes sie gefördert hätten. Damit wird insinuiert, dass es auch ideologische Gemeinsamkeiten gegeben haben muss. Der Homöopathie wird darüber hinaus angekreidet, dass ihre Vertreter sogar vor Menschenexperimenten im „Dritten Reich“ nicht zurückgeschreckt seien. Weil sich „schwarze Legenden“ lange halten, sollen deshalb im Folgenden die inzwischen bekannten historischen Fakten kurz dargelegt und die Rolle, welche die Homöopathie im nationalsozialistischen System tatsächlich gespielt hat, beleuchtet werden.


Eröffnungsveranstaltung zum 12. Internationalen Homöopathischen Kongress in der Aula der Berliner Universität am 1. August 1937. Rechts vorne in der ersten Reihe, als Schirmherr des Kongresses, Rudolf Heß, neben ihm Gaetano Gagliardi, der Präsident der Liga Homöopatica Internationalis. Foto: Scherl/Süddeutsche Zeitung Photo
 Auf einer Verbandstagung am 21. Mai 1933 äußerte sich der Vorsitzende des Süddeutschen Verbandes für Homöopathie und Lebenspflege, Immanuel Wolf (1870– 1964) zu den Zukunftsaussichten der Homöopathie im „Dritten Reich“: „Die Homöopathie wird öffentlich anerkannt und gleichgestellt; die Errichtung weiterer homöopathischer Lehrstühle ist nur noch eine Frage der nächsten Monate; in den öffentlichen Krankenhäusern sollen homöopathische Abteilungen errichtet werden; wenigstens einige Betten für die Homöopathie bereitgestellt werden.“ Sieben Jahre später, im zweiten Kriegsjahr, als Immanuel Wolf die Einstellung der „Homöopathischen Monatsblätter“, des Sprachrohrs der homöopathischen Laienbewegung, ankündigen musste, war allerdings von diesen Hoffnungen nichts mehr zu spüren. Eine institutionelle Aufwertung der Homöopathie hatte nicht stattgefunden, kein einziger Lehrstuhl war geschaffen worden, und die Integration der Homöopathie in die Schulmedizin war weitgehend gescheitert.


Erste Zeichen dieses Bedeutungsverlusts sind ab 1936 klar zu erkennen. Mit der Auflösung der „Reichsarbeitsgemeinschaft für eine Neue Deutsche Heilkunde“ im Januar 1937 vollzog das Regime zwar keine radikale gesundheitspolitische Kehrtwende, doch war deutlich geworden, dass man sich inzwischen etwas anderes unter der vielbeschworenen „Synthese“ in der Medizin vorstellte, als das noch zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft der Fall gewesen war. Nicht mehr Kritik an der Schulmedizin und Forderung nach einer gleichberechtigten Zusammenarbeit waren gefragt, sondern die Erforschung und Überprüfung homöopathischer und naturheilkundlicher Verfahren, wobei die „Grundlage der sichere Boden und die sicheren Erkenntnisse der offiziellen, oft zu Unrecht geschmähten Schulmedizin sein müssen“, wie es Reichsärzteführer Dr. Gerhard Wagner 1937 in einem programmatischen Beitrag formulierte.

In der Literatur wird immer wieder darauf hingewiesen, dass einige prominente Nationalsozialisten der Volks- und Naturheilkunde-Bewegung nahestanden. Das konnte zunächst etwas mit einer positiven Erfahrung im Krankheitsfall zu tun haben. Darüber hinaus dürften gelegentlich auch ideologische Gründe (zum Beispiel biologistisches Denken) mit im Spiel gewesen sein. Der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, unterstützte bekanntlich die Heilpraktiker und war Schirmherr des 12. Internationalen Homöopathischen Kongresses, der 1937 unter seiner Beteiligung in Berlin stattfand; der Reichsführer-SS, Heinrich Himmler, interessierte sich für Heilkräuter und war ein Anhänger der Ernährungsreform; der Gauleiter und Herausgeber des „Stürmer“, Julius Streicher, war, wie so viele Befürworter der Homöopathie und der Naturheilkunde, ein überzeugter Impfgegner. Doch in der Polykratie des nationalsozialistischen Gesundheitswesens, in der Schulmediziner weiterhin den entscheidenden Einfluss hatten, blieb die Fürsprache dieser hochrangigen Parteigenossen ohne nachhaltige Wirkung.

Zwischen 1936 und 1939 fanden an verschiedenen homöopathischen Krankenhäusern im Auftrag des Reichsgesundheitsamtes Arzneimittelprüfungen statt. Es sollte „vor allem die Zuverlässigkeit früherer Arzneiprüfungen und somit auch die Wertigkeit der auf ihnen aufbauenden ‚Arzneibilder’ erforscht werden“. An diesen Überprüfungen war auch der damals an der homöopathischen Abteilung des Rudolf-Virchow-Krankenhauses in Berlin tätige Arzt Dr. med. Fritz Donner (1896–1979) maßgeblich beteiligt. Sein ungedruckter Bericht über diese Versuche ist allerdings quellenkritisch sehr problematisch. Er wurde erst ungefähr zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfasst und ist stark subjektiv geprägt. Dennoch wird dieses Dokument von Gegnern der Homöopathie bis heute immer wieder herangezogen, um einerseits zu zeigen, welches große Interesse die damaligen Machthaber an der Homöopathie hatten, und andererseits den fehlenden Wirksamkeitsnachweis der Homöopathie zu belegen.

Nach dem Kriegsausbruch im September 1939 fanden die Überprüfungen im Auftrag des Reichsgesundheitsamtes ein jähes Ende. Einen Abschlussbericht gibt es daher nicht. Die Originalunterlagen, die nach Donners Angaben den Krieg überdauert haben, sind bislang trotz intensiver Bemühungen noch nicht wieder aufgetaucht und müssen als verschollen gelten, so dass man sich, wie Harald Walach mit Recht betont, davor hüten muss, allein auf der Grundlage des sogenannten Donner-Reports „das Kind mit dem Bade auszuschütten und alle homöopathischen Effekte als Placebo-Effekte zu verstehen“.


Bis heute wird der Homöopathie immer wieder der Vorwurf gemacht, sie sei ebenfalls an menschenverachtenden Humanexperimenten in Konzentrationslagern beteiligt gewesen. Bei genauer Nachprüfung ergibt sich ein differenzierteres Bild. Der Großteil der heute bekannten „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, die von deutschen Ärzten in der Zeit des Nationalsozialismus begangen wurden und nur teilweise zu einer Bestrafung der Täter geführt haben (zum Beispiel im Nürnberger Ärzteprozess), war schulmedizinischer Natur, hat also keinerlei Verbindung zum homöopathischen Heilverfahren. Dennoch kann kein Zweifel daran bestehen, dass vereinzelt auch homöopathisch potenzierte Mittel zu Menschenversuchen missbraucht wurden.

Menschenversuche in Dachau auf Geheiß von Himmler

Um solche unethische Humanexperimente handelte es sich bei den auf Geheiß von Heinrich Himmler im KZ Dachau durchgeführten Versuchen mit biochemischen Medikamenten, auch Schüssler-Salze genannt. Diese werden oft wegen ihrer Herstellung (Potenzierungsverfahren) mit der Homöopathie in Verbindung gebracht. Hier bewahrheitete sich die Befürchtung, die der damalige Schriftleiter der Allgemeinen „Homöopathischen Zeitung“, Dr. Hans Wapler (1866– 1951), bereits 1934 und dann noch einmal 1943 geäußert hatte, dass es nämlich Therapien gebe, „die unter homöopathischer Flagge segeln, aber mit der Heilweise Hahnemanns nichts zu tun haben“.

Die Erprobungen mit der sogenannten Biochemie begannen Mitte Juni 1942. 33 Häftlinge, die an Wundinfektionen litten oder denen – obwohl an sich mehr oder weniger gesund – Eiter von Erkrankten in die Oberschenkel injiziert wurde, bekamen potenzierte biochemische Arzneimittel in Form von Milchzuckertabletten verabreicht und wurden zudem chirurgisch behandelt. Eine kleine Kontrollgruppe erhielt keine biochemischen Medikamente. Zehn Versuchspersonen, darunter sechs jüdische Häftlinge, starben unter entsetzlichen Qualen. Am 23. August 1942 berichtete der Reichsarzt-SS Dr. Ernst Grawitz (1899–1945) dem Reichsführer-SS über den Fehlschlag und verwies in diesem Zusammenhang auch auf Sepsisfälle in Auschwitz, die ebenfalls vergeblich mit Kalium Phosporicum D 4 behandelt worden seien und tödlich geendet hätten.

Schüssler-Salze im Vergleich mit Sulfonamiden

Himmler war als Anhänger einer „biologischen Medizin“ über das offenkundige Versagen der biochemischen Therapie wenig begeistert und ordnete daher weitere Versuche an. Diese sollten aber fortan unter kompetenter Leitung erfolgen. Ein „biochemischer“ Experte, Dr. Rudolf Kießwetter (1901–?), kam darauf nach Dachau. Er injizierte zehn deutschen Häftlingen Eiter in den Oberschenkel und behandelte diese dann ausschließlich mit Schüssler-Salzen. Nur drei Probanden überlebten. Dennoch war Himmler weiter davon überzeugt, dass eine biochemische Zusatzbehandlung von chirurgischen Allgemeininfektionen einen Nutzen haben konnte. In einer dritten Versuchsreihe sollten Schüssler-Salze im direkten Vergleich zu Sulfonamiden, die man bereits im KZ Ravensbrück unter unmenschlichen Bedingungen erprobt hatte, getestet werden. Insgesamt starben bei diesen Erprobungen biochemischer Mittel mittel- und unmittelbar 90 KZ-Insassen.

Nun kann man als Homöopath damit argumentieren, dass Schüssler-Salze trotz Potenzierung eigentlich keine homöopathischen Arzneien seien. Tatsächlich wird aber in der zeithistorischen Literatur in diesem Zusammenhang von Homöopathie beziehungsweise homöopathischen Arzneimitteln gesprochen. Es ist diese Außenwahrnehmung, die bis heute den Diskurs bestimmt.

Reichsführer-SS Heinrich Himmler (Mitte) am 8. Mai 1936 zu Besuch im KZ Dachau. Hier begutachtet er ein Modell des Lagers. Foto: bpk/Friedrich Franz Bauer

Ähnliches gilt für die angeblich mit homöopathischen Mitteln durchgeführten Versuche an Tuberkulosekranken im KZ Dachau. Nach Angaben des im KZ Dachau internierten österreichischen Landwirts Walter Neff (1909–1960) wurde 1941 auf dem Revierblock 5 auf Befehl des Reichsführers-SS Heinrich Himmler eine Versuchsstation mit Tbc-Kranken eingerichtet. Dort sollte überprüft werden, inwieweit mit der „Homöopathie“ (oder richtiger: was Heinrich Himmler darunter verstand) auch Erfolge bei lungenkranken Häftlingen zu erzielen sind. Da es damals noch keine Antibiotika gab und Sulfonamide sich als wirkungslos gegen Tuberkulose erwiesen hatten, war ein solcher Versuch medizinisch nicht abwegig, doch bleibt – und das ist entscheidend – die ethische Problematik, nämlich die der fehlenden Freiwilligkeit und Zustimmung.

„Biologische“ Methode erfüllt Erwartungen nicht

Durch ein Schreiben eines Firmenvertreters an das Reichsgesundheitsamt vom 17. Oktober 1941 sind wir über die Versuchsanordnung recht genau informiert. Es gab zwei Stationen mit jeweils 48 an Tuberkulose erkrankten Häftlingen, deren Krankheitszustand in etwa gleich war. Beide Gruppen erhielten Zusatzkost (ein halber Liter Milch pro Tag, 300 oder 500 Gramm Weißbrot und 30 Gramm Butter). Die Station A wurde schulmedizinisch behandelt (Pneumothorax, Traubenzucker- und Kalziumgaben, Lebertran), die Station B bekam eine sogenannte homöopathische Behandlung, wie einer der beiden Versuchsleiter 1947 bei seiner Vernehmung bestätigte. Dabei handelte es sich nachweislich um Gaben von Spenglersan®. Dieses Mittel wird übrigens heute noch vertrieben. Es enthält Kolloide aus Antigenen und Antitoxinen verschiedener Bakterienstämme, die nach homöopathischen Potenzierungsverfahren zu einer D9-Potenz verdünnt werden. Später kam noch eine dritte Versuchsgruppe hinzu: diese erhielt „Spagyrische Essenzen nach Dr. Zimpel“. Lieferant war die Homöopathische Zentralapotheke in Göppingen. Eine weitere, vierte Gruppe, die unbehandelt blieb, wurde noch zur Kontrolle hinzugenommen. Es wurden also beide Male keine Mittel der klassischen Homöopathie angewendet, sondern Heilverfahren, die sich homöopathischer Methoden (vor allem Potenzierung) bedienten.

Nach etwa zwölf Monaten wurden die Versuche eingestellt, nachdem eine Ärztekommission, zu der auch Reichsärzteführer Leonardo Conti gehörte, zu dem Ergebnis gekommen war, dass die „biologische“ Methode nicht die Erwartungen erfüllt hatte. Laut Zeugenaussagen wurde bei dieser klinischen Studie jedoch manipuliert; denn dem einflussreichen Reichsarzt-SS Ernst-Robert Grawitz war offenbar trotz Himmlers gegenteiliger Hoffnung daran gelegen, die Überlegenheit der Schulmedizin zu demonstrieren.

Die homöopathischen Ärzte taten sich aufgrund ihrer Außenseiterposition bislang mit der Vergangenheitsbewältigung noch schwerer als die übrige Ärzteschaft. Ähnliches gilt auch für andere Richtungen der Komplementärmedizin. Inzwischen hat aber ein Umdenken stattgefunden. Auf der 163. Jahrestagung des Zentralvereins homöopathischer Ärzte im Mai 2013 gab der Vorstand die sogenannte Weimarer Erklärung ab. Darin bedauert dieser „das Mitläufertum und den Konformismus der homöopathischen Ärzteschaft – insbesondere auch des Vorstandes des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte – in den Jahren von 1933 bis 1945“. Dieses Verhalten habe zur Vertreibung und Ermordung vieler Ärztinnen und Ärzte – nicht nur aus den eigenen Reihen – beigetragen. Zudem bekundete der Vorstand „sein tiefstes Bedauern darüber, dass im Namen der Homöopathie Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurden“ und gedachte „der noch lebenden und der verstorbenen Opfer“. Gleichzeitig wurde eine historische Kommission eingesetzt, welche die Erforschung der Geschichte der Homöopathie im „Dritten Reich“ vorantreiben soll.
Zitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2014; 111(8): A 304–6

Anschrift des Verfassers
Prof. Dr. phil. Robert Jütte
Institut für Geschichte der Medizin
der Robert-Bosch-Stiftung
Straußweg 17, 70184 Stuttgart
www.igm-bosch.de
E-Mail: robert.juette@igm-bosch.de

@Literatur- und Quellenangaben:
www.igm-bosch.de/content/language1/downloads/HomoeopathieundNationalsozialismus.pdf
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Jüttes Schmiergefinke ist lächerlich. Weil es sonst heißt, er wäre falsch oder aus dem Zusammenhang gerissen zitiert worden, ist der Artikel ungekürzt wiedergegeben. Da sieht man, was er schreibt und wie er es schreibt. Und was er nicht schreibt. Ich sehe zum Beispiel nichts über Rascher. Wer etwas WISSEN will, sollte Siegfried Bärs  Buch über Rascher lesen. Das wurde hier schon vor drei Jahren vorgestellt:

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7119.0

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Der Untergang des Hauses Rascher
«  on: July 05, 2011, 05:27:02 PM »
Dieses Buch hat es in sich.

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Der Untergang des Hauses Rascher



"Der Untergang des Hauses Rascher" Sigmund Rascher war der Sproß begeisterter Anthroposophen, Walddorfschüler, Adept eines anthroposophischen Gurus, Medizinstudent, DFG-Stipendiat, Günstling Heinrich Himmlers, Unterdruck- und Kälteversuchsforscher im KL Dachau und KL-Insasse. Am Ende stand der Genickschuß.

Siegfried Bär hat jahrelang das Leben dieses Massenmörders recherchiert. Er hat Verwandte von Rascher aufgetrieben, Familienfotos gesehen, Leute ausfindig gemacht, die Rascher gekannt haben, neue Akten entdeckt und ehemaligen Mitarbeitern Raschers nachgespürt.

Das Ergebnis ist ein Dokumentarroman. Bär schält darin aus dem Wust von Rascher-Legenden den wirklichen Sigmund heraus, sein schräges Umfeld und seine Beweggründe. Ein schwieriges Unternehmen, denn Rascher war schwierig. Der gleiche Mann, der hunderte von KL-Häftlinge qualvollen Versuchen unterwarf, stand unter dem Pantoffel seiner Gattin, einer 15 Jahre älteren Konzertsängerin, behandelte Nachbarn umsonst, stellte sich schützend vor Häftlingsmitarbeiter und setzte sich gelegentlich für Juden ein.

Bär fand keine Anhaltspunkte dafür, dass Rascher NS-Überzeugungen hegte. Obwohl seit 1936 SA-Mann und später Mitglied der SS hing Rascher vielmehr den anthroposophischen Lehren des Ehrenfried Pfeiffer an, eines Miterfinders der biodynamischen Landwirtschaft. Dieses okkult-esoterische System scheint Rascher tiefer beeindruckt zu haben als die NS-Rassenlehre. Es ist auch auffällig, das fast alle Förderer Raschers einen Hang zur Naturheilkunde hatten. Getrieben haben ihn der Glaube an seine Berufung als Forscher, die Sucht nach wissenschaftlicher Anerkennung und der Erfolg seines Bruders Sigurd Rascher, des berühmten Saxophonisten.

Bär weist nach, dass Sigmund Rascher schon in seiner Doktorarbeit die Ergebnisse den Erwartungen anpasste. Das gleiche muß Rascher während seines Forschungsstipendiums getan haben, als es um eine universelle Krebsdiagnose ging. In beiden Fällen wollte er Pfeiffers Thesen beweisen.

Diese auf der Grundlage okkult-esoterischer Denkweise entstandenen Versuche wurden zwar publiziert, gerieten aber in Vergessenheit. Auch Rascher wäre in Vergessenheit geraten, hätte ihn nicht der Zufall in die Arme einer ehemaligen Geliebten von Heinrich Himmler geführt. Bald stand Rascher in Himmlers Gunst und durfte Versuche an Häftlingen des KL Dachau machen. Diese, die berüchtigten Unterdruck- und Kälteversuche, gingen auf Raschers Initiative zurück. Sie waren "solider" als Raschers frühere Forschungen, denn er arbeitete in Dachau anfangs unter Aufsicht mehr oder weniger "seriöser" Wissenschaftler. Als Rascher ab 1943 eigene Versuche machen durfte, zeigte sich wieder der esoterisch-okkulte Grundzug, der schon seine Doktorarbeit charakterisiert hatte. Seine Karriere unter dem okkultgläubigen Himmler schien das nicht zu hemmen: Reichtum und Lehrstuhl standen in Aussicht. Dazu kam ein glückliches Familienleben. Zwischen Rascher und seiner Frau hatte sich die große Liebe entwickelt - nicht zuletzt weil sie ihm vier Söhne ins Haus brachte.

Diesen familiären Rückhalt und Himmlers Gunst brauchte Rascher. Denn draußen im KL Dachau, in der SS-Hierarchie, selbst in der eigenen Arbeitsgruppe reihten sich Schlangengruben von Intrigen an Kessel mit kochenden Kabalen. Der Forschungsbetrüger Rascher wurde selber zum Opfer von Lug, Betrug und Unfähigkeit. Im Frühjahr 1944 kam es zur Katastrophe. Raschers Frau, die als Katalysator seines Aufstiegs gewirkt hatte, riß ihn in den Abgrund.

Bärs Dokumentar-Roman über das Leben von Sigmund Rascher braucht starke Nerven.

Das Buch hat 216 Seiten, Hardcover, Fadenheftung und kostet 19.90 Euro.
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"Der Untergang des Hauses Rascher", gibt es beim Laborjournal:
http://laborjournal.de/rubric/shop/shop.lasso?typ=rascher
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http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7183.0
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Der Untergang des Hauses Rascher / ZWEITE AUFLAGE ERSCHIENEN!
«  on: August 10, 2011, 02:50:49 PM »
http://www.amazon.de/gp/offer-listing/B002ONOL7Y/ref=dp_olp_0?ie=UTF8&redirect=true&qid=1312987622&sr=8-1&condition=all

Obwohl es brandneu gedruckt ist, wird das Buch wird bei Amazon als gebraucht angeboten, weil es keine ISBN hat. Es ist ganz frisch, hat doppelt so viel Inhalt wie in der ersten Auflage: jetzt mehr als 500 Seiten. Ein Hammer!
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Jüttes Geschichtsfälschung ist sowas von stinkprimitiv. Daß die Homöopathen sich nicht schämen. Aber die schämen sich sowieso für gar nichts. Zum Beispiel für den Betrug mit Methoden, die gar keine Homöoapthie sind.

"dass es nämlich Therapien gebe, „die unter homöopathischer Flagge segeln, aber mit der Heilweise Hahnemanns nichts zu tun haben“."

Demnach ist nur das, was Hahnemann erfunden hat, die einzige und wahre Homöopathie? Warum werden dann von Homöopathika-Herstellern und Apothekern der Schüßler-Dreck und die "Komplexmittel" hergestellt und verkauft? Oder der "Sphagyrik"-Mist? Das ist alles Etikettenschwindel. Doch wo bleibt die Kritik daran? Es gibt keine! Dieser ganze verdammte Scheißdreck wird durch Binnenkonsens akzeptiert und geschützt und unter dem Rubrum "Homöopathie" verkauft. Das ist Fakt. Man braucht nur die Unterlagen der Hersteller zu lesen oder die

Bloß jetzt, 70 Jahre nach Rascher, aus welchem Grund auch immer, taucht Jütte auf und vertuscht. "„Biologische“ Methode erfüllt Erwartungen nicht" schreibt Jütte und unterschlägt dabei, daß es Synonyme waren. "Dennoch kann kein Zweifel daran bestehen, dass vereinzelt auch homöopathisch potenzierte Mittel zu Menschenversuchen missbraucht wurden." schreibt er. "Vereinzelt"!? Wie bitte!? Geht es noch dreister?

Jütte unterläßt es auch nicht, gegen Fritz Donner auf eine primitive und niederträchtige Weise zu stänkern:

[*quote*]
Zwischen 1936 und 1939 fanden an verschiedenen homöopathischen Krankenhäusern im Auftrag des Reichsgesundheitsamtes Arzneimittelprüfungen statt. Es sollte „vor allem die Zuverlässigkeit früherer Arzneiprüfungen und somit auch die Wertigkeit der auf ihnen aufbauenden ‚Arzneibilder’ erforscht werden“. An diesen Überprüfungen war auch der damals an der homöopathischen Abteilung des Rudolf-Virchow-Krankenhauses in Berlin tätige Arzt Dr. med. Fritz Donner (1896–1979) maßgeblich beteiligt. Sein ungedruckter Bericht über diese Versuche ist allerdings quellenkritisch sehr problematisch. Er wurde erst ungefähr zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfasst und ist stark subjektiv geprägt. Dennoch wird dieses Dokument von Gegnern der Homöopathie bis heute immer wieder herangezogen, um einerseits zu zeigen, welches große Interesse die damaligen Machthaber an der Homöopathie hatten, und andererseits den fehlenden Wirksamkeitsnachweis der Homöopathie zu belegen.

Nach dem Kriegsausbruch im September 1939 fanden die Überprüfungen im Auftrag des Reichsgesundheitsamtes ein jähes Ende. Einen Abschlussbericht gibt es daher nicht. Die Originalunterlagen, die nach Donners Angaben den Krieg überdauert haben, sind bislang trotz intensiver Bemühungen noch nicht wieder aufgetaucht und müssen als verschollen gelten, so dass man sich, wie Harald Walach mit Recht betont, davor hüten muss, allein auf der Grundlage des sogenannten Donner-Reports „das Kind mit dem Bade auszuschütten und alle homöopathischen Effekte als Placebo-Effekte zu verstehen“.

[*/quote*]

"Sein ungedruckter Bericht über diese Versuche ist allerdings quellenkritisch sehr problematisch. Er wurde erst ungefähr zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfasst und ist stark subjektiv geprägt"

Da ist der Bericht "stark subjektiv". Was, verdammt nochmal, ist denn an der Homöopathie NICHT subjektiv!? Aber wenn es den Homöopathen nützt, dann darf es alles sein. Bloß wenn es nicht nach dem Geschmack der Arzneimittelfälscher ist, dann, ja dann ist es "subjektiv". Na super.

Spagyrik ist gefälscht. Schüßler-Salze sind gefälscht. Und und und. Alles gefälscht. Alles Arzneimittel unter falscher Flagge. Aber der Donner-Report ist "stark subjektiv".

Und dann zieht Jütte gegen Fritz Donner wird sogar noch den Esoterik-Kasper Harald Walach von der Hogwarts-Universität Viadrina aus der Tüte:

[daß man sich] "hüten muss, allein auf der Grundlage des sogenannten Donner-Reports „das Kind mit dem Bade auszuschütten und alle homöopathischen Effekte als Placebo-Effekte zu verstehen“.

Was heißt denn das? Nichts anderes, als daß der Fritz Donner viel mehr geschrieben hat, was ganz bestimmt PRO Homöopathie war. Bloß, daß man es nicht findet, weil es leider verschollen ist. Und daß der Fritz Donner ganz, ganz bestimmt was positives geschrieben hat, doch sicher, unbedingt, klare Kloßbrühe, jawoll. Und daß die Homöopathie kein Placebo-Effekt ist, großes Indianerehrenwort.

Für wie blöde haltet ihr uns eigentlich?


[Thread-Titel geändert von "Schon wieder ein Versuch der Geschichtsfälschung durch Homöopathen"
in "Der Donner-Bericht / Ein Versuch der Geschichtsfälschung durch Homöopathen"
ama]
« Last Edit: February 26, 2014, 08:12:53 PM by ama »
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ama

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Der Donner-Bericht, direkt von der Quelle.
« Reply #1 on: February 25, 2014, 04:22:22 PM »

> Für wie blöde haltet ihr uns eigentlich?

Gute Frage.

Antwort: Unbeschreiblich.


Dann wollen wir mal.

Der "Donner-Bericht" ist online:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht

http://www.kwakzalverij.nl/700/Donners_Brief_an_Unseld

http://www.kwakzalverij.nl/701/Donners_Brief_an_Schoeler

Die Geschichte und Anmerkungen dazu sind hier angegeben:

http://www.kwakzalverij.nl/887/The_Donner_Report_and_Letters


Außerdem, sagt uns eine gut unterrichtete Quelle, ist es nicht richtig, daß bloß Donner über die Vorgänge berichtet hat. Einiges ist auch von P. Martini veröffentlicht worden.

« Last Edit: February 25, 2014, 06:00:30 PM by ama »
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ama

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Der Donner-Bericht / Analyse eines Betrugs
« Reply #2 on: February 25, 2014, 04:29:04 PM »

Der Donner-Bericht / Analyse eines Betrugs

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht

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Der Donner Bericht
6 feb 2008 | Fritz Donner | Laatste wijziging: 15 jul 2010

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Das Original dieses Textes befindet sich im Homöopathie-Archiv des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Straussweg 17, D-70184 Stuttgart, Deutschland.

Die Reproduktion erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Instituts. Eine Weiterverwendung durch Dritte ist nicht gestattet.

Institut für Geschichte der Medizin
der Robert Bosch Stiftung
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[*/QUOTE*]

Seit Fritz Donner 1979 starb, sind über 34 Jahre vergangen. Nach Urheberrecht müßten wir noch weitere 36 Jahre warten, bis wir den Text veröffentlichen dürften. Das hätten sie gern, die Homöopathen. Damit sie noch möglichst lange ihren Betrügereien nachgehen und damit Geld scheffeln können. Aber es gibt kein Urheberrecht auf Betrug!


Dann wollen wir mal. Und ich lasse nichts aus! Der gesamte Text Donners wird hier Wort für Wort vorgelegt und auseinandergenommen. Es soll mir doch keiner vorwerfen können, ich würde aus dem Zusammenhang reißen.


Der Donner-Bericht

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Der Donner Bericht - Original ()

Bemerkungen zu der Überprüfung der Homöopathie durch das Reichsgesundheitsamt 1936 bis 1939

von Fritz Donner

I.

Nach Biers Eintreten für die Homöopathie (1925) begann das Reichsgesundheitsamt (RGA) mit Vorbereitungen für eine Überprüfung der Homöopathie auf ihren tatsächlichen Wert. Das gesamte Material über diese ernsthaften Bemühungen hat Bombenkrieg und Nachkriegswirren überlebt und wird zur Zeit pharmakologischerseits für eine Veröffentlichung bearbeitet. Es dürfte nicht unangebracht sein, wenn ein Augenzeuge einiges über seine Beobachtungen während dieser Untersuchungen mitteilt.
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Was schreibt der hochgeschätzte Herr Professor der Geschichte Jütte im Ärzteblatt?

Das schreibt er:

http://www.aerzteblatt.de/archiv/155370/Homoeopathie-und-Nationalsozialismus-Letztendlich-keine-Aufwertung-der-Homoeopathie

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THEMEN DER ZEIT
Homöopathie und Nationalsozialismus: Letztendlich keine Aufwertung der Homöopathie
[...]
Sieben Jahre später, im zweiten Kriegsjahr, als Immanuel Wolf die Einstellung der „Homöopathischen Monatsblätter“, des Sprachrohrs der homöopathischen Laienbewegung, ankündigen musste, war allerdings von diesen Hoffnungen nichts mehr zu spüren. Eine institutionelle Aufwertung der Homöopathie hatte nicht stattgefunden, kein einziger Lehrstuhl war geschaffen worden, und die Integration der Homöopathie in die Schulmedizin war weitgehend gescheitert.
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Die armen Homöopathen. Sind ja so allein gelassen worden von ihren liebsten Kumpels, den Nazis. Und das, so werden die Leser verschaukelt, zeigt, daß die armen, armen Homöopathen eben doch nicht mit den Nazis verbandelt waren. Schnöde im Stich sind sie gelassen worden. Und jetzt bitte schniefen und mit dem Taschentuch die Äuglein trocknen.

Kaum zu glauben, wie dreist ein Geschichtsprofessor so eine Geschichtsfälschung zu veröffentlichen wagt.

Die Sache hat nämlich einen Haken! Hätten die Homöopathen mit ihrer tollen Homöopathie Kranke heilen können, DANN hätte die Sache anders ausgesehen. Hat sie aber nicht, denn Homöopathie funktioniert nicht. Heilt nicht. Ist idiotenmäßige ScheiBe und Betrug. Einschießlich HundescheiBe (http://www.ariplex.com/ama/ama_hund.htm).

Wer sich hätte beklagen können, das waren (natürlich außer den Opfern der idiotischen Versuche) die Nazis, denn die haben den Esoterikern geglaubt und sind von ihnen hinters Licht geführt worden.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Bei einer Heilmethode wie der Homöopathie, der bisher Forschungsinstitute zur Verifizierung früherer Arzneiprüfungsergebnisse und zur klinischen Nachprüfung aus der Praxis stammender Empfehlungen vollkommen fehlten, ist von vorneherein nicht zu erwarten, daß bei einer eingehenden Überprüfung sich alles als richtig erweisen wird, was von Hahnemann und seinen Nachfolgern behauptet worden ist. Als Ergebnis der 1936 bis 1939 durchgeführten praktischen Untersuchungen ist zu vermerken, daß es dem damaligen Vorsitzenden der homöopathischen Ärzte, H. Rabe, weder im Arzneiprüfungsversuche noch bei seinen therapeutischen Bemühungen an von ihm selbst ausgesuchten Kranken gelungen ist, irgend einen Erfolg zu Gunsten der Homöopathie zu erzielen. Woran lag das? Lag es etwa an der tatsächlichen Situation der Homöopathie oder an dem homöopathischen Kollegen? Diesen Fragen muß doch 'sine ira et studio' nachgegangen werden!
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Das haben wir es, von Donner persönlich: Es ist nicht gelungen "irgend einen Erfolg zu Gunsten der Homöopathie zu erzielen."

Das nennt man ein vernichtendes Urteil. Kein Wunder, daß die Homöpathen das unter den Teppich kehren wollen.

Ein vernichtendes Urteil, obwohl den Homöopathen alles offen stand. Mehr Freiheiten als zur Zeit Hitlers haben sie und werden sie niemals wieder bekommen.

Wo die Homöopathen doch immer nach "mehr Forschung!" schreien; da lag ihnen die Welt zu Füßen und sie haben SCHEISSE GEBAUT! Jede mildere sprachliche Umschreibung wäre strafbar.

Und Donner, der mittendrin war, ein Augenzeuge und verantwortlicher Teilnehmer, bezeugt das Totalversagen der Homöopathen.

Wie abgrundtief dämlich die Homöopathie ist, zeigt gleich der erste "Einblick in die Situation der Homöopathie":

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Bereits wenige Tage nach Beginn meiner Tätigkeit am Stuttgarter Homöopathischen Krankenhaus (1927) bekam ich einen Einblick in die Situation der Homöopathie. Als damals die beiden Chefärzte des Hauses Vorträge über das Mittel Apis mellifica abhielten, legte H. Meng besonderen Wert auf die Leitsymptome des Mittels, so auf die 'Rechtsseitigkeit der Mittelwirkung', das 'Säckchen am rechten unteren Augenlide', die 'Durstlosigkeit' u.a.m., um zuletzt noch die Wirksamkeit von

- 2 -

Apis bei 'rechtsseitigen Ovarialzysten' zu erwähnen, während bei linksseitigen Zysten das 'linksseitig wirkende' Lachesis zu verordnen wäre.
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Ryke Geerd Hamer ist in seiner Idiotie ähnlich dämlich mit seinem links/rechts.
(http://www.todessekte.de
 http://www.deathsect.com
 http://www.healbreastcancerawards.com)


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
[*QUOTE*]
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Als aber ein Assistenzarzt dann wissen wollte, ob denn Apis bei linksseitigen Zysten überhaupt nicht wirke, da konnte in der anschließenden Aussprache keine klare und überzeugende Antwort gegeben werden. Über die hier gewonnenen Eindrücke wurde nachmittags in der Wohnung von Karl Kötschau erregt debattiert. Schließlich wurde ich von den Mitassistenten beauftragt, die Arzneiprüfungen daraufhin durchzusehen, ob tatsächlich dabei eine Rechtsseitigkeit der Apiswirkung aufgetreten ist. Mein Quellenstudium ergab, daß ca. 78 mal Erscheinungen und Sensationen auf der linken Seite angegeben waren, aber nur ca. 40 mal auf der rechten. Außerdem beruhen die meisten Symptome keineswegs auf dem, was man als homöopathische Arzneiprüfung zu bezeichnen pflegt, sie waren nämlich durch Bienenstiche verursacht worden. So fand ich auch die rechtsseitige Schwellung des unteren Augenlides nach einem Stich in die Gegend des rechten Mundwinkels angegeben. Der Gestochene bekam ein starkes Ödem der rechten Gesichtshälfte, so daß die rechte Backe wie ein Säckchen auf die Brust herabhing .....
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Bienenstiche. Genial! Wie kamen die possierlichen Tierchen bloß auf die Idee, die eine Seite so vorzüglich zu bevorzugen?

Ist keiner der weißgekittelten Baßtölpel auf die Idee gekommen, daß das mit der Linkshändigkeit bzw. Rechtshändigkeit der Gestochenen zusammenhängt, die mit ihren Armen herumwedeln und dadurch die eine Körperseite deutlich mehr als die andere zum Stechen präsentieren?


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Die Mitteilung einer Wirksamkeit von Apis bei Ovarialzysten hatte einen Assistenten doch beeindruckt. Er besuchte daraufhin einen befreundeten Oberarzt einer Universitätsfrauenklinik und kam mit einem sorgfältig ausgearbeiteten Plane zur Klarstellung eventueller homöopathischer Möglichkeiten wieder zurück. Er wies uns darauf hin, daß kleinere Ovarialzysten, wie sie oft nach einem Follikelsprung auftreten, sich meist ohne jede Behandlung in Wochen und Monaten wieder zurückbilden. Man müßte also eine größere Zahl teils unter Placebo, teils unter Medikamenten längere Zeit beobachten und dann beide Serien miteinander vergleichen, und [er] stellte die Frage an die Chefärzte, ob man wohl einen von ihnen für diese Untersuchungen gewinnen könnte und wie hoch sie die Erfolgsquote einer homöopathischen Behandlung einschätzen würden. H. Meng gab dann unumwunden zu, daß er hierüber nichts aussagen könne, da bisher ernsthafte Untersuchungen nicht durchgeführt, sondern nur an und für sich ziemlich fragwürdig anzusehende Einzelfälle mitgeteilt worden wären; auch könne er nicht voraussagen, ob bei derartigen vergleichenden Untersuchungen überhaupt etwas Positives zu erwarten ist.....

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"Er wies uns darauf hin, daß kleinere Ovarialzysten, wie sie oft nach einem Follikelsprung auftreten, sich meist ohne jede Behandlung in Wochen und Monaten wieder zurückbilden." Offenbart dies nicht ein phantastisches Jagdgebiet für Homöophantasten? Die können jeden Budenzauber abziehen, die Sache geht sowieso von ganz alleine wieder weg.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Auf dieses mein erstes Erlebnis bin ich eingegangen, um gleich 'in medias res' vorzustoßen, denn bei Vorbesprechungen über die Zusammensetzung der an den einzelnen Universitäten aufzustellenden Arbeitsgemeinschaften des RGA erfuhr ich, daß man für die Universität Halle den Kollegen T. vorgesehen hat. Ich wurde dann gefragt, wie man wohl am besten vorgeht - auch hinsichtlich der Potenzhöhe - wenn man bei einer Apisprüfung das 'Säckchen am rechten unteren Augenlide' hervorrufen möchte, denn Dr. T. habe doch auf einer Tagung behauptet, daß dieses 'überaus wichtige Leitsymptom' bei Arzneiprüfungen 'immer und immer wieder' aufgetreten ist. Als ich gegen diesen Plan Front machte, mußte ich mir sagen lassen, daß ich mit meinen Ansichten zur Arzneimittellehre ein 'Einzelgänger' wäre, auch habe man nicht den Auftrag erhalten, das zu überprüfen, was Herr Donner für richtig halte, sondern die Homöopathie, also das, was die damalige Prominenz der homöopathischen Ärzte als die 'richtige Homöopathie' propagiere.
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Da will einer wissenschaftlich arbeiten und kracht mit seinem esoterischen Veloziped in die Strohkopfballen der intellektuellen Nordkurve: "die Homöopathie, also das, was die damalige Prominenz der homöopathischen Ärzte als die 'richtige Homöopathie' propagiere." Der Binnenkonsens der blökenden Hammelherde läßt grüßen...


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Dieses 'Säckchen am rechten unteren Augenlide' würde doch immer - auch auf Ärztekursen - erwähnt, falls man auf Apis zu sprechen komme - manche der Kollegen hätten sogar allen Ernstes behauptet, daß derartige Leitsymptome nur mit Hochpotenzen zu erzielen wären. Demnach sei man doch vollkommen im Recht, wenn man diese Angaben zum Gegenstande einer wissenschaftlichen Untersuchung macht. Daß man auch die Zystentherapie mit Apis und anderen Mitteln für überprüfungswert hielt, möge hier nicht unerwähnt bleiben. Man berief sich auf positive Äußerungen, die an homöopathischen Ausbildungsstätten in Mittel- und Süddeutschland gemacht worden waren, und erwog Nachprüfungen an den Frauenkliniken in Leipzig und Tübingen, für deren Durchführungen damals die Kollegen Schoeler und Unseld im Gespräch lagen.
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[*/QUOTE*]

Briefe an Schoeler und Unseld gibt es auch.

Und Staunen gibt es auch: Daß mit einer "Hochpotenz" eine deutliche Beeinträchtigung am Augenlid auszulösen sei. Da waren die Herrschaften offensichtlich nicht einmal in der Lage eine Arzneimittelprüfung richtig durchzuführen, weil ihnen schon die Grundlagen der Pharmazie fehlen. Hätte man diesen Leuchten der Gesellschaft ein Harry-Potter-Buch gezeigt, wären die stantepede aufgehüpft um sich bei der Hogwarts-University of Magic Dingsbums als Studenten zu bewerben.

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Verhältnismäßig leicht ist es, sich im Nachprüfungsexperiment ein klares Bild über die Wertigkeit der einzelnen Arzneibilder zu machen. Gehen wir mit der nun einmal nötigen Kritik den Quellen der Arzneibilder nach, dann müssen wir feststellen, daß die wichtigste und sicherste Basis der meisten Arzneimittel unter Verwendung von Berichten über Vergiftungen und über Nebenwirkungen von Giften und Arzneistoffen geschaffen wurde. Eine weitere Quelle stellen die Ergebnisse von Arzneiprüfungen an gesunden Menschen dar. Hahnemann, der in der ersten Zeit an sich selbst und den Mitgliedern seiner Familie prüfte, benützte hierzu anfangs nur massive Gaben, also Tinkturen u.ä. Daß man hiermit Arzneisymptome tatsächlich

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erzielen kann, dürfte wohl niemand bezweifeln, denn ein Versuch mit Aloe, das seinerzeit in Tinkturen geprüft wurde, würde ihn schnell überzeugen.
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"Hahnemann, der in der ersten Zeit an sich selbst und den Mitgliedern seiner Familie prüfte, benützte hierzu anfangs nur massive Gaben, also Tinkturen u.ä." Sieh an, sieh an! Das paßt zu diesen beiden neuen Artikeln über den Betrüger Hahnemann:

"Homöopathie ist nichts anderes als Trickbetrug und organisierte Kriminalität und Korruption"
http://ariplex.com/folia/archives/585.htm

"Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst"
http://ariplex.com/folia/archives/565.htm


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Später, als Hahnemann Schüler um sich gesammelt hatte, nahm er auch an ihnen Arzneiprüfungen vor. Überraschenderweise zeigte sich aber, daß Dr. Stapf bei jeder Arznei, die er prüfte, erotische Symptome angab - es war eben in jenen Jahren, in denen Männer derartige Erscheinungen zu haben pflegen. Sie mit den geprüften Arzneistoffen in Zusammenhang zu bringen, dürfte doch ein sehr zweifelhaftes Unterfangen sein.

Ein weiterer seiner Prüfer war Langhammer, dessen Gemütssymptome bei allen Arzneien, die er prüfte, einander sehr ähnlich waren. Da er von allen, die ihn kannten, als depressiv und krankhaft in seinen Handlungen geschildert wird, können die von ihm geschilderten seelischen Erscheinungen wohl kaum der gerade eingenommenen Arznei zugeschrieben werden. Es schlichen sich also bereits bei den ersten Versuchen Hahnemanns erhebliche Fehlerquellen ein, die vor allem darauf beruhen, daß er und seine Schüler - bis in die Gegenwart herein - der Meinung waren, daß jedes Symptom und jede Abweichung vom normalen Zustande der Gesundheit, die ein Prüfer während der Zeit der Prüfstoffeinnahme an sich bemerkt, nur durch letzteren bedingt ist (Hahnemann, Organon der Heilkunst, 6. Auflage, § 138)(1).

Beim Studium von Hahnemanns 'Reiner Arzneimittellehre'(2,3,4) stieß 1927 O. E. Guttentag im 2. Bande der 1. Auflage auf die Arzneiprüfungen des Magneten, die 716 Symptome gebracht hatten (237 bei Bestreichen des Prüfers mit dem Südpol des Magneten, 236 mit dem Nordpol und 243 mit beiden Polen). Er verglich das Magnetarzneibild mit dem im ersten Bande gebrachten des überaus toxischen Aconitum. Den 206 Prüfungssymptomen Hahnemanns bei Aconit standen also 716 des Magneten gegenüber. Dies erregte verständlicherweise großes Interesse bei den Assistenten, die sich mit den Chefärzten hierüber aussprechen wollten. Vor allem wollten sie auch eine Nachprüfung des Magneten durchführen, bei der die eine Hälfte der Prüfpersonen mit einem Magnetstabe in den verschiedenen Polungen bestrichen werden sollte, die andere aber nur mit einer Magnetstabattrappe, um so Klarheit darüber zu bekommen, was von den Magnetstabsymptomen zu halten ist. Den sehr präzise formulierten Fragen ihrer Assistenten nachgebend, räumten die Chefärzte dann sehr zögernd ein, daß die im Schrifttume niedergelegten Symptome des Magneten eben

Literatur zu Seite 4
1. Hahnemann, Samuel: Organon der Heilkunst. 1921, 6.Aufl. S. 169.
2. Hahnemann, Samuel: Reine Arzneimittellehre. 1816, 1. Aufl. T. 2, S. 171-231.
3. Hahnemann, Samuel: Reine Arzneimittellehre. 1824, 2. Aufl. T. 2, S. 221-301.
4. Hahnemann, Samuel: Reine Arzneimittellehre. 1833, 3. Aufl. T. 2, S. 191-272;

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'Phantasiesymptome' wären. Als aber dann die Assistenten den naheliegenden Einwand vorbrachten, daß man, wenn man die 716 Magnetsymptome als reine Phantasiesymptome ablehne, dann doch auch bei den von Hahnemann bei anderen Prüfungen eruierten und in der ersten Auflage seiner 'Reinen Arzneimittellehre' veröffentlichten Arzneimitteldarstellungen mit einem sicher nicht geringen Prozentsatz von 'Phantasiesymptomen' rechnen müsse, zumal doch bei diesen Prüfungen größtenteils dieselben Prüfpersonen mitgewirkt haben, da konnte ihnen keine befriedigende Antwort gegeben werden, so daß bei ihnen der Eindruck zurückbleiben mußte, daß ein nicht unerheblicher Teil der Hahnemannschen Symptome ebenfalls fragwürdiger Natur sein müsse.
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[*/QUOTE*]

Da hatten die Assistenten einen hammermäßigen Fehler entdeckt, "so daß bei ihnen der Eindruck zurückbleiben mußte, daß ein nicht unerheblicher Teil der Hahnemannschen Symptome ebenfalls fragwürdiger Natur sein müsse." und dann werden sie par l'ordre de mufti ruhiggestellt: Schnauze halten!

Sieht man genau hin, springt einen dieses Verhaltensmuster LAUFEND an. Was sonst Patienten und Laien geschieht, widerfuhr dort wissenschaftlichen Assistenten. Es ist der Inbegriff der Unterordnung unter einen Guru.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
[*QUOTE*]
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Bei meinen Literaturstudien fand ich, daß Conrad Wesselhoeft(5) circa 1887 an den Studenten der damals homöopathischen Boston University Medical School eine Arzneiprüfung durchführte, bei der er den Prüfern Placebo gab, aber verkündete, daß er Carbo vegetabilis prüfen werde. In den Protokollen fanden sich dann reichlich Carbosymptome! Man fragt sich naheliegenderweise, bei wie vielen der zwischen 1810 und heute durchgeführten Arzneiprüfungen diese Fehlerquelle mitgespielt haben dürfte?
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[*/QUOTE*]

"In den Protokollen fanden sich dann reichlich Carbosymptome!" Das ist das Grundübel der Homöopathie: daß die Arzneimittelprüfungen nichts anderes fördern und zutage fördern als Assoziationen mit den angeblichen Mitteln. Ein Bilderbuchbeispiel ist die Arzneimittelprüfung der Maus:

http://www.ariplex.com/ama/ama_amp.htm
[*QUOTE*]
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In einem Witz zeigt ein Psychiater dem Patienten Bilder mit Klecksen auf Papier und fragt ihn, woran ihn jedes Bild erinnert:
"Das hier?"
"An meine Waschmaschine."
"Das hier?"
"An meine Waschmaschine."
"Und das hier?"
"An meine Waschmaschine."
 Der Psychiater ist irritiert, gibt aber nicht auf. Also noch ein Versuch:
"Und dieses hier?"
"An meine Waschmaschine."
"Warum in aller Welt denken Sie bei allem an Ihre Waschmaschine!?"
"Weil der Schlauch geplatzt ist."


 Das gleiche gilt bei den Arzneimittelprüfungen. Und es ist kein Witz, sondern blutiger Ernst, denn zum Beispiel die Beschreibungen im Fall 3 (Arzneimittel "excrementum caninum") sind Teil der Web-Site einer gewerblich betriebenen Homöopathie-Praxis!

Fall 4
 Das Ende einer Maus

 Aus der gleichen Quelle wie im Fall 2 stammt folgende "Arzneimittelprüfung":
http://www.homoeopathie-wichmann.de/Provings/Mus%20musculus.htm
(Hervorhebungen von mir)
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<quote>

Proving of  MUS MUSCULUS
von Klaus Löbisch

Arzneimittelherstellung: Die Maus wurde in Bernau/Schwarzwald in einer
herkömmlichen Mausefalle gefangen und fand ihren Tod nachts auf der
Nahrungssuche. Es wurde am nächsten Morgen in einem verschlossenen sauberen
Glas zu mir vor die Tür gestellt. Es herrschten etwas 3-4 Grad Minus. Am
folgenden Abend habe ich von dem Tier die Extremitäten, den Schwanz und Teile
des Fells verwendet, bis ich ein Gramm Maus zusammen hatte. Das verrieb ich
mit 100 Gramm Milchzucker bis zur C 4 und potenzierte mit 60 % Alkohol bis auf
die C 30.

Das Mittel ist bei der Pestalozziapotheke Lörrach, Hauptstraße 29 D-79540
Lörrach-Stetten, Tel. 07621-919890, Fax 07621-46521 erhältlich.

Die Idee zu dem Mittel kam mir eines Abends, nachdem ich irgendeinen Tierfilm
gesehen hatte. Es ging um irgend einen kleinen Fisch, der von allen gefressen
wurde, von Vögeln, anderen Fischen, fast jeder konnte sich seiner bedienen. Es
ging mir um das Prinzip eines Lebewesens, das viele Freßfeinde hat und
ungeheuer fruchtbar sein muß, um zu überleben. So weit mir bekannt ist, sind
diese Tierarten homöopathisch nicht geprüft.

Die Prüfung verlief sehr schwierig. Ständig mußte ich den Prüfern hinterher
telefonieren, um doch noch Prüfungsergebnisse zu bekommen.

Teilergebnisse verschwanden von der Festplatte. Eine Maus versucht sich
ja auch zu entziehen und kommt nachts.

Wieder einmal hat es sich gezeigt, daß es für Prüfer auch eine Chance sein
kann, an der Erforschung einer Arznei teilzunehmen, da es zu erstaunlichen
Heilungen kommen kann. Natürlich spricht man von Heilungen erst nach
1-2 oder noch mehr Jahren, aber selbst wenn ein chronischer Zustand ein
1/2 Jahr nicht wieder zurückkommt, ist dies zumindest ein Hinweis darauf,
daß diese neue Arznei wirksam ist.
</quote>
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 (Gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_amp3.zip)

 In seinem "Repertorium" zum Fall der beendeten Maus führt Klaus Löbisch unter anderem auf:
 (Die Angaben "p1", "p5", etc sind Abkürzungen für "Person 1", "Person 5", etc.)
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<quote>
Geist-Gemüt
Ärgerlich, p1, p5, p11
        Ärgerlich über sich p5
        Ärgerlich über etwas Gutes
Einkaufen: legte Vorräte an p3
Furcht vor Armut (geheilt) p12
Haß auf alles p12
        Auf Kinder P12
Hochmütig p12
Fluchen, verdammen
Gereizt: p12
Gier
        Essen: mußte dauernd knabbern p3, p7
Sensitiv: Geräusche p12
        Kindergeräusche p12
Streitsüchtig p10, p12
Tadelt andere, p12
 
Träume:
Kinder kriegen, p1
Kind in der Wiege p1
Urlaub mit "Großfamilie" p1
Schlechtes Quartier, resigniert p1
Bespitzeln
Essen, zu wenig essen p1
Tiere aus Kellerfenster p1
Raubkatzen verfolgen uns p1
Unterschlupf, Suche nach p1
Eifersucht p1
In einem schönen Häuschen p1
Neid ums Essen p1
Essen erscheint riesig, p7
Sex, um Kinder zu zeugen p7
Im Silo putzen
Honig am Boden, der Schwester serviert, mach glücklich
 
Übellaunig p5
Überheblich p12
 
Ungeschickt: Kopf angestoßen p3
        Sachen fallen aus den Hand p3
Unruhig (geheilt) p8, p10, p11 (P8 =Zwillingsschwester v. p4)
 
Vergeßlich, p12
Vorstellungen, (WI): wird nicht gewürdigt (geheilt) p11
        Leute sind häßlich und dumm.p12
        Ohnmacht, in O. zu fallen p12
        Alle sind gegen mich p12
        Redet mit übernatürlichem Wesen
        Alle haben sich gegen mich verschworen
        Verurteilt. (del. being doomed p12)
        Unterm Einfluß übernatürlicher Kräfte stehend p12
        Benachteiligt
Wut, wahnsinnige
 
Schwindel:
Wie Schweben
 
Kopfschmerzen:
Überm rechten Auge p3
Druck im Kopf p4,
"wie als würde man wegtreten" !!!
 
Kiefersperre p11

Magen:
Appetit vermehrt, p2, p6
Gewicht zugenommen p2,
Appetit vermehrt, konnte aber nichts finden. p4
Appetit vermindert p8
 
Allgemein:
Speisen u. Getränke
Verl. Kohlehydrate p3

</quote>
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Alles Dinge, die auf eine Maus projiziert sind. Und um nichts anderes handelt es sich: um Projektionen! Wie Karl Marx sagte: "Das Sein bestimmt das Bewußtsein!"

 Lesen Sie die "Arzneimittelprüfung" in ihrer vollen Länge
 (http://www.homoeopathie-wichmann.de/Provings/Mus%20musculus.htm)
 und staunen Sie, welche Brosamen zu einer Maus, und wie diese Projektionsmaus zu einem "Arzneimittel" stilisiert werden.
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[*/QUOTE*]


Die Vergleichsversuche mit einem Placebo offenbarten Fürchterliches:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
[*QUOTE*]
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Mein Interesse erschöpfte sich aber nicht mit der Durchsicht der Prüfungsquellen. Ich wollte vor allem wissen, was geschieht, wenn jemand ein Mittel eingenommen hat und nun Symptome erwartet. Als ich beauftragt wurde, zusammen mit F. Gisevius an Kursteilnehmern laufend Arzneiprüfungen durchzuführen, bekam ich Gelegenheit, im Verlaufe einiger Jahre an nahezu 200 Kollegen Arzneiprüfungen durchzuführen - meist mit mittleren Potenzen -, also an einer genügend großen Zahl, um verläßliche Eindrücke über die Wertigkeit derartig durchgeführter Arzneiprüfungen zu gewinnen. Auf meinen Vorschlag hin wurde bei diesen Prüfungen nicht, wie es sonst meist üblich war, gleich mit dem Prüfstoffe begonnen, sondern - für den Prüfer unwissentlich - mit Placebo. Überraschenderweise hatten nun alle Prüfer bereits während der Placeboeinnahme eine größere Zahl, z.T. auch heftiger Symptome an sich bemerkt, was einige veranlaßte, die Prüfung wegen der Heftigkeit der an sich bemerkten Erscheinungen vollkommen abzubrechen. Keiner glaubte mir, daß er noch keinen Arzneistoff, sondern nur eine arzneilose Flüssigkeit eingenommen hat. Auf Einzelheiten möchte ich hier nicht eingehen. Es traten bei allen immer

Literatur zu Seite 5
5. Wesselhoeft, C.: A reproving of carbo vegetabilis. In: Transactions of the thirtieth Session of the American Institute of Homoeopathy. 1877, new series, pp. 184-279.

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reichlich Placebosymptome auf, während der Mitteleinnahme - in mittleren Potenzen - aber keine für das dann geprüfte Mittel charakteristischen Symptome, deren deutliches Auftreten man doch nach all dem erwarten mußte, was die homöopathische 'Parteidoktrin' über die Wertigkeit der Arzneiprüfungen behauptet. Da man früher fast immer ohne Placebokontrollen geprüft und dann alles, was die Prüfer von Symptomen an sich beobachteten, als Wirkungen des betreffenden Arzneistoffes angesehen und darauf das Arzneibild aufgebaut hatte, mußten auch hier erhebliche Zweifel an der Richtigkeit vieler Symptome der homöopathischen Arzneidarstellungen auftauchen.
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[*/QUOTE*]

Hier kommt die Vollblödheit im Doppelpack:

A)
"Überraschenderweise hatten nun alle Prüfer bereits während der Placeboeinnahme eine größere Zahl, z.T. auch heftiger Symptome an sich bemerkt, was einige veranlaßte, die Prüfung wegen der Heftigkeit der an sich bemerkten Erscheinungen vollkommen abzubrechen."

B)
"während der Mitteleinnahme - in mittleren Potenzen - aber keine für das dann geprüfte Mittel charakteristischen Symptome"

Bei Placebo-Einnahme gibt es starke Symptome und bei Mitteleinnahme gibt es KEINE Symptome (der Mittel). Da wurde gleich ZWEI MAL VERSAGT!

Das logische Denken, wie man sieht, war bei den erlauchten Gekittelten eines der ärmsten Unterbemittelten...


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Im Jahre 1938 berichtete ich in engerem Kreise über meine Feststellungen. Zu meiner Überraschung waren meine Zuhörer vollkommen uneinsichtig, sie erklärten, daß es doch 'menschenunmöglich' wäre, daß nach Placebo Symptome auftreten.
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"waren meine Zuhörer vollkommen uneinsichtig", schreibt Donner. Es waren und sind nicht bloß seine damaligen Zuhörer, sondern (nahezu) die gesamte Szene, und das knüppelhageldick.

Uneinsichtigkeit ist eine der Grundeigenschaften dieser Subspezies.

Eine andere: unzureichende wissenschaftliche Bildung.

Eine weitere: nahezu völlige Unfähigkeit zu logischem Denken und Handeln.

All das wird kompensiert durch Unterordnung unter einen Guru und durch Nachbeten von dessen gequirltem Überquark.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Süddeutsche Kollegen erklärten, niemals bei Prüfern unter Placebogaben irgendwelche Symptomatologie erlebt zu haben. Sie hatten den Prüfern Placebo gegeben und ihnen gesagt: Sie erhalten jetzt eine Scheinarznei, beobachten Sie sich nun auf Symptome. Bei dieser wissentlichen Vorbeobachtung traten nun nie Symptome auf. Dann begannen sie die Prüfung mit dem Medikament und faßten alle nunmehr auftretenden Symptome als 'Arzneiwirkungen' auf, auf denen dann die Arzneibilder neuerer Mittel aufgebaut wurden. Ihr Vorgehen kopierte ich bei meiner nächsten Prüfung: Einige Kollegen erhielten eine Flasche mit Placebo mit der Mitteilung, daß dies eine Scheinarznei zur Prüfung ihrer Suggestibilität wäre. Sie sollten sich nun auf Symptome beobachten. - Sie bemerkten keine. Dann bei 'Beginn' der Prüfung erhielten sie eine weitere Flasche mit Placebo. Während der nunmehr hinsichtlich der Art des Prüfstoffes unwissentlichen Einnahme von Placebo beobachteten sie eine ausgedehnte Symptomatologie an sich.
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Was schreibt Jütte? Das:

http://www.aerzteblatt.de/archiv/155370/Homoeopathie-und-Nationalsozialismus-Letztendlich-keine-Aufwertung-der-Homoeopathie

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An diesen Überprüfungen war auch der damals an der homöopathischen Abteilung des Rudolf-Virchow-Krankenhauses in Berlin tätige Arzt Dr. med. Fritz Donner (1896–1979) maßgeblich beteiligt. Sein ungedruckter Bericht über diese Versuche ist allerdings quellenkritisch sehr problematisch. Er wurde erst ungefähr zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfasst und ist stark subjektiv geprägt. Dennoch wird dieses Dokument von Gegnern der Homöopathie bis heute immer wieder herangezogen, um einerseits zu zeigen, welches große Interesse die damaligen Machthaber an der Homöopathie hatten, und andererseits den fehlenden Wirksamkeitsnachweis der Homöopathie zu belegen.
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[*/QUOTE*]

Hat Jütte den Bericht Donners nicht gelesen oder hat er ihn nicht verstanden? Donner zeigt unmißverständlich schwerste systematische Fehler auf. Um diese Fehler zu zeigen, braucht man kein Endergebnis einer Studie und man braucht keine Statistiken dieser Studien. Die Fehler sind so schwerwiegend, daß sie jedes Ergebnis vernichten.

Trotzdem schreibt Jütte:

"ist stark subjektiv geprägt. Dennoch wird dieses Dokument von Gegnern der Homöopathie bis heute immer wieder herangezogen, um ... den fehlenden Wirksamkeitsnachweis der Homöopathie zu belegen."

Aber Donner belegt nicht bloß den fehlenden Nachweis, sondern er zeigt, warum es ÜBERHAUPT keinen Nachweis geben KANN.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Später kam Gisevius auf Hochpotenzprüfungen zu sprechen. Er habe hier 'wunderbare Dinge' erlebt, so hätte z.B. H. Rabe bereits in den ersten Tagen nach Einnahme von Nux vomica C30 ganz fabelhaft mit typischen Nuxsymptomen reagiert. Da ich gegen Hochpotenzprüfungen unter entsprechenden Kontrollen nichts einzuwenden habe, führten wir ebenfalls eine Nux vomica-Prüfung in der C30 durch. Wir begannen mit Placebo in den Fläschchen No. l bis 3, erst im 4. Fläschchen war Nux C30. Demnach müßten erst nach Einnahme aus Fläschchen No. 4 entsprechende Nux-Symptome auftreten. Während der Einnahme aus den Placebofläschchen bekamen unsere Prüfer reichlich Symptome, die bis zu 6 Seiten

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der Protokollhefte bei einigen füllten. Unter Nux C30 traten aber bei keinem der Prüfer irgendwie für das Mittel charakteristische Symptome auf. Bei der Schlußbesprechung griff Gisevius erwartungsvoll nach den Protokollheften, und zeigte sich sehr befriedigt über das Ergebnis. Er hatte inzwischen vergessen, daß die drei ersten Fläschchen nur Placebo enthielten und nahm an, daß man - wie es sonst üblich war - gleich mit der C30 begonnen habe, und las aus den während der Placeboeinnahme beobachteten Erscheinungen eine Anzahl von für Nux passenden Symptomen heraus.

Dies war nun eine erhebliche und anscheinend bis dahin nicht weiter beachtete Fehlerquelle; denn weiß der Prüfungsleiter, welches Mittel geprüft wird, dann ist er doch allzuleicht bereit, aus der Menge der von den Prüfern vermerkten Symptome diejenigen herauszuangeln, die für das geprüfte Mittel sprechen könnten. Nun hatte zufällig gleichzeitig H. Rabe(6) bei seinen Prüfungen den Beauftragten des RGA unwissentlich dieselbe Fehlerquelle eindeutig vordemonstriert, so daß die Dinge dort bereits in Gang gekommen waren und sich nicht mehr aufhalten ließen.
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Wieder und wieder schwere systematische Fehler im Versuchsvorgehen. Aber auch schwerste Fehler bei der Dosierung ("Potenzierung"), denn C30 ist D60, und das ist für eine Arzneimittelprüfung extragalaktisch. Die für eine Arzneimittelprüfung NOTWENDIGEN Vergiftungen KÖNNEN bei dieser hohen Verdünnung nicht eintreten. Damit sind die Versuche völlig wertlos.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Das Jahr 1939 brachte für die Homöopathie die auffallende Tatsache, daß es H. Rabe bei seinen Arzneiprüfungen nicht gelungen ist, ein positives Resultat zu erzielen. Kurz nachher wurden auch die Prüfungen Martinis (7) mit Bryonia und Sepia bekannt, der trotz Beratung durch A. Stiegele zu keinem positiven Resultat gekommen war. Ebenfalls 1939 machte F. Hoff (8,9) Arzneiprüfungen - ebenfalls unter ausführlicher Beratung durch A. Stiegele. Er berichtete hierüber in der D.M.W., 1961, Nr. 21 u.a.:

'Die Niederschriften der Versuchspersonen enthielten eine bunte Skala von allen möglichen Symptomen und subjektiven Empfindungen, aber keine erkennbare Übereinstimmung mit den Arzneibildern, und die Placeboversuchspersonen produzierten ungefähr eine ebenso reichliche Symptomatologie wie die Personen, die die homöopathischen Medikamente einnahmen ....'
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[*/QUOTE*]

Hoff hat 1961 in der "Deutschen medizinischen Wochenschrift" 1961 berichtet. Warum leugnet Jütte das?


"Das Jahr 1939 brachte für die Homöopathie die auffallende Tatsache, daß es H. Rabe bei seinen Arzneiprüfungen nicht gelungen ist, ein positives Resultat zu erzielen." Wie nennt man das? Totale Pleite nennt man das.

Donner ist bewußt, DASS es eine Pleite ist:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Und ist bei den Nachprüfungen, die Pirtkien am Stuttgarter Robert Bosch-Krankenhaus mit Bryonia und Belladonna unter Einschaltung von Placeboprüfern durchführte, das herausgekommen, was man eigentlich nach der homöopathischen Ideologie erwarten müßte? Woran mag es liegen. daß all diese Nachprüfungen - inclusive der von Gisevius und Donner durchgeführten - nicht die für die jeweilig geprüften Mittel sprechenden Symptome ergaben, wie man nach der

Literatur zu Seite 7
6. Rabe, H.: Die Bedeutung der Arzneimittelprüfung für den homöopathischen Arzneischatz (Aus einem Gutachten). In: Dtsch. Ztschr. f. Hom. Jg. 1939, Bd. 55/18, S. 142 ff.
7. Martini, P.: Über die homöopathische Arzneimittelprüfung am Gesunden. In: Münchener Medizinische Wochenschrift 1939, Jg. 86, S. 721-725.
8. Hoff, F.: Deutsche medizinische Wochenschrift 1961, Jg. 86, S. 1025.
9. Hoff, F.: Behandlung innerer Krankheiten. 1958, 8. Aufl., S. 20.

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homöopathischen Lehre eigentlich erwarten sollte. Liegt es etwa an all den genannten Kollegen?
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[*/QUOTE*]


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
[*QUOTE*]
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Dann müßte es doch ein Leichtes sein, sie durch anderweitig durchgeführte Nachprüfungen - mit den eben nun mal erforderlichen Placebokontrollen - zu widerlegen! Oder sollte es daran liegen, daß man sich hinsichtlich der Wertigkeit von Arzneiprüfungen mit mittleren und höheren Potenzen in Illusionen verrannt hat, die sich bei kritisch durchgeführten Nachprüfungen naheliegenderweise nicht realisieren lassen. Man kann doch nur Realitäten verifizieren, aber keineswegs Wunschbilder realisieren! Wie bei den bisherigen, dürfte es auch bei den bevorstehenden Nachprüfungen nicht darauf ankommen, welche Wunschvorstellungen von der Homöopathie die dann zugezogenen Kollegen haben, sondern darauf, was sie von den Realitäten wissen und was sie dann auch tatsächlich können. Man dürfte im homöopathischen Lager um eine Bestandsaufnahme der Realitäten und einen radikalen Abbau der Illusionen nicht herumkommen können, falls man eine Wiederholung des 1936 bis 1939 aufgetretenen totalen Fiaskos vermeiden will!
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Was hat Fritz Donner vorgebracht? Antwort: Er hat auf schwerwiegende GRUNDSÄTZLICHE Fehler hingewiesen, die so grundlegend sind, daß sie jede Studie wertlos machen. GRUNDSÄTZLICHE FEHLER!

Nochmal die Frage: Kann Jütte nicht lesen?
« Last Edit: February 26, 2014, 08:23:38 PM by ama »
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ama

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Der Donner-Bericht / Analyse eines Betrugs
« Reply #3 on: February 25, 2014, 04:29:43 PM »

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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II.

In Auftrage des Präsidenten des Reichsgesundheitsamtes Prof. Reiter kam 1935 der Pharmakologe Bonsmann an die Homöopathische Universitäts-Poliklinik, um sich näher zu informieren. Er hatte bereits Einführungskurse in die Homöopathie in Stuttgart und Berlin wie auch Studienaufenthalte am Stuttgarter Homöopathischen Krankenhaus und der Leipziger Homöopathischen Poliklinik absolviert und außerdem längere Zeit als Fachinternist eine eigene Praxis geführt und war so für seine Tätigkeit gut vorbereitet. Er kam regelmäßig zu meinen Sprechstunden, war sehr interessiert und machte sich fleißig Notizen. Die Sitzungen der Berliner Homöopathischen Ärzte besuchte er ebenfalls und füllte auch hier seine Kartothekkarten mit Notizen. So konnte er im Laufe der Jahre ein einwandfreies Material über die verschiedenen und sich doch so oft widersprechenden Ansichten innerhalb der Homöopathie zusammentragen. Verständlicherweise galt sein Hauptinteresse der Arzneimittellehre und dem Zustandekommen der Arzneibilder. Als ich erfuhr, daß das RGA eine Überprüfung der Homöopathie durchführen will, interessierte mich vor allem, wie man hier vorzugehen beabsichtigt. Es sollte vor allem die Zuverlässigkeit früherer Arzneiprüfungen und somit auch die Wertigkeit der auf ihnen aufgebauten 'Arzneibilder' erforscht

Literatur zu Seite 8
10. [?] Rabe, H.: Begrüßungsansprache bei der Eröffnung der 100. Hauptversammlung des deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte. In: Dtsch. Z. f. Hom. Jg. 1939, Bd. 55/18, S. 285.

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werden, weiterhin die Verläßlichkeit der therapeutischen Indikationen der einzelnen Mittel und somit auch der faktische Wert einer homöopathischen Therapie bei solchen Krankheitsbildern klargestellt werden, die einer Erforschung besonders zugänglich sind. Außerdem sollte auch die Ähnlichkeitsregel als solche eingehend durchforscht werden. Es war geplant, daß, falls sich in den ersten Jahren eindeutig erweisen sollte, daß an der Homöopathie tatsächlich etwas dran ist, dann sämtliche Universitätsinstitute und Kliniken sowie alle führenden Krankenanstalten herangezogen werden sollten, um die Homöopathie zu erforschen. An jeder Universität sollte eine Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus einem Homöopathen, einem Internisten und einem Pharmakologen, aufgestellt werden, die dann Arzneiprüfungen und therapeutische Untersuchungen durchführen werden. An Prüfpersonen bestehe kein Mangel, da u.a. alle Mitglieder homöopathischer Laienverbände dazu aufgefordert werden können. Bei den jeweiligen Prüfungen dürften die homöopathischen Ärzte nur angeben, welche Art von Prüfpersonen sie hier für besonders geeignet halten. Wünschen sie etwa Frauen in den Wechseljahren für eine Sepiaprüfung, dann wird man eben Frauen in den gewünschten Altersstufen dafür gewinnen. Es wurden also der Homöopathie Möglichkeiten geboten, wie sie sie seit ihrem Bestehen noch nie gehabt hat.
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Kurz gesagt: Es waren paradiesische Zustände für die Homöopathen.

"Es war geplant, daß, falls sich in den ersten Jahren eindeutig erweisen sollte, daß an der Homöopathie tatsächlich etwas dran ist, dann sämtliche Universitätsinstitute und Kliniken sowie alle führenden Krankenanstalten herangezogen werden sollten, um die Homöopathie zu erforschen."

Aber sie haben  es GÜNDLICHST vergeigt, die Damen und Herren Homöopathen.

Was schreibt Jütte? Das schreibt er:

"Sein ungedruckter Bericht über diese Versuche ist allerdings quellenkritisch sehr problematisch. Er wurde erst ungefähr zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfasst und ist stark subjektiv geprägt"

Dabei macht er einen wirklich saudummen Fehler: Er kritisiert Fritz Donner und unterschlägt dabei, daß Fritz Donner nur EINE Person ist, daß aber HUNDERTE oder TAUSENDE Personen beteiligt waren, UND DASS SIE ALLE versagt haben. Ihnen ALLEN ist der Nachweis der Wirksamkeit der Homöopathie mißlungen. Hätten sie ihn vollbracht, hätten die Nazis die Homöopathie weiter gefördert. Aber das taten die Nazis nicht. Warum taten die Nazis das nicht? Antwort: Weil die Homöopathen Mist gebaut haben. Weil die Homöopathen keine Heilungen nachweisen konnten. Weil es Totalversager sind. Sie ALLE! Nicht bloß Donner, sondern ALLE ZUSAMMEN, die Crème de la Crème der Homöopathie, vom intellektuellen Schuhputzer bis zum Edelprofessor, sie alle haben versagt. ALLE!!!

Jütte schreibt:

http://www.aerzteblatt.de/archiv/155370/Homoeopathie-und-Nationalsozialismus-Letztendlich-keine-Aufwertung-der-Homoeopathie
http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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THEMEN DER ZEIT
Homöopathie und Nationalsozialismus: Letztendlich keine Aufwertung der Homöopathie
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"Letztendlich keine Aufwertung der Homöopathie"? Das ist eine unverschämte Lüge durch Verdrehung. Da werden die Homöopathen nämlich als Opfer dargestellt. In Wahrheit sind SIE die Totalversager, weil sie keinen Nachweis der Wirkung erbracht haben.

Richtig muß es heißen: 

"Homöopathie und Nationalsozialismus: Totalversagen der Homöopathen: trotz bester Versuchsausstattung durch die Nazis erbringen sie keinen Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie"

Aber das tut weh. Das darf Jütte nicht zugeben. Der Gesichtsverlust MUSS vermieden werden.

Jütte hätte uns nicht ärgern sollen. Jetzt ist seine Blamage noch viel größer...

Eine Blamage anderer und gleicher Art wurde schon von Donner aufgedeckt, der nicht einmal genug Versuchsbetreuer fand:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Damals betrug die Zahl der medizinischen Fakultäten und Akademien in Deutschland rund 26; da man für große Universitäten nicht nur eine, sondern zwei Arbeitsgruppen plante, so kam man auf 30 Stellen für die Überprüfung der Homöopathie. Werden Arzneiprüfungen sowohl im Sommer- wie auch im Wintersemester durchgeführt, dann könnten 60 Mittel pro Jahr durchgenommen werden. Auch wenn man die 'Großen Mittel' zweimal oder gar dreimal nachprüfen will, dann konnte man damit rechnen, daß in etwa 6 Jahren 250 der wichtigsten homöopathischen Medikamente jeweils an einer großen Zahl von Prüfpersonen mit allen heutzutage üblichen Kautelen überprüft sein werden. Als man aber an mich die Frage richtete, welche homöopathischen Ärzte ich für geeignet halten würde, beispielsweise in Königsberg, Kiel, Göttingen usw. an den Forschungsgruppen mitzuarbeiten, da kamen mir doch erhebliche Zweifel, ob sich wirklich 30 finden werden, die den Grad von Sachkenntnis besitzen, der nun einmal erforderlich ist, wenn man die Nachprüfungen so durchführen will, daß auch ein positives Resultat erzielt wird.
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Die Crème de la Crème der Homöopathen bekommt nicht einmal genug Köpfe zusammen. Herr des Himmels und der Erlenmeyerkolben! Wie erbärmlich ist dieser Versagerhaufen?

Und die Interessen dieser Herrschaften spiegeln sich wieder... Die Analyse der Krankheitszustände ist interessensgesteuert - und völlig willkürlich, wenn man ein typischer Homöopath ist:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Eines Tages erwähnte Bonsmann, der sich als Toxikologe besonders für Tiergifte interessierte, daß ein Kollege in seinem Vortrage die 'Durstlosigkeit' von Apis besonders hervorgehoben habe und meinte, daß es doch etwas sehr Auffallendes wäre, daß bei einer Arzneiprüfung plötzlich einige der Prüfer durstlos geworden seien. Ich konnte ihm sofort antworten, daß gar nicht daran zu denken sei, daß - wie jener Kollege behauptet hatte - man bei einer mit Potenzen durchgeführten Arzneiprüfung dieses Symptom hervorrufen könne, denn in Wirklichkeit habe sich doch folgendes zugetragen: Einige Menschen bekamen nach Bienenstichen enorme Körperödeme, während deren Ausbildung sie natürlich heftigen Durst hatten. Als später die Ödeme wieder ausgeschwemmt wurden, hatten sie keinen Durst mehr.

Mein Gesprächspartner Bonsmann wußte dies alles bereits. Schließlich ist es kein Wunder, daß er über frühere Prüfungen bestens orientiert war, denn ein Fachtoxikologe, der 10 Jahre lang jeden seiner Achtstundenarbeitstage ausschließlich dem Studium der Homöopathie widmet, muß sich doch in dieser Zeit ein enormes Wissen angeeignet haben. Auf eine weitere Frage des Internisten Prof. W. Siebert nach der klinischen Bestätigung des 'Leitsymptomes' einer 'Durstlosigkeit von Apis' erwähnte ich, daß ich einmal in Cartiers 'Thérapeutique des voies respiratoires' fand, daß ein Dr. McLachlan in Detroit eine Pleuritis exsudativa wegen des Vorhandenseins einer Durstlosigkeit mit Apis behandelt und geheilt habe. 1925 wurde ich an diesen Fall erinnert, als ein Mitassistent eine Pleuritis hatte, zuerst mit hohem Fieber, enormem Durst und massiver Exsudatbildung. Plötzlich war er 'durstlos' geworden ... ich hatte aber kein Apis bei mir. Ich konnte dann beobachten, daß ohne jede Behandlung in den nächsten 24 Stunden die Temperatur abfiel bei Überschießen der Diurese und Abfallen des Exsudatspiegels. Seither habe ich in solchen Fällen nur den unbehandelten Ablauf beobachtet und immer wieder - auch bei gewissen Endzuständen von Nierenamyloid u.ä. dasselbe feststellen können. Kennt jemand diese unbehandelten Ablaufsformen nicht, dann kann er - falls er Apis gegeben hat - leicht einen Erfolg herauslesen.
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Wenn man so herumwurschtelt, kann man alles und jedes als Erfolg auslesen, erkannte Fritz Donner, und legt den Finger auf eine der größten Pleiten der Homöopathie, auf ihre pathologische Beliebigkeit. Jütte kehrt das unter den Teppich. 


Donner deckt auch auf, wie naiv die Homöopathen über 100 Jahre alten Schrott von Hahnemann und dessen Nachfolgern übernehmen:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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In den Jahren 1935 bis 1939, während denen Bonsmann und W. Siebert mehrmals wöchentlich meine Arbeit in der Poliklinik und der damaligen homöopathischen Abteilung des Rudolf Virchow-Krankenhauses beobachteten, wurden mir jedesmal viele Fragen gestellt. Nachdem z.B.

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Bonsmann einen Vortrag eines homöopathischen Kollegen über Platina gehört hatte, begann er sich mit diesem Mittel und seinen Arzneiprüfungen zu beschäftigen. Da die von ihm gefundenen Realitäten in erheblichem Gegensatz zu dem standen, was der Kollege vorgetragen hatte, wurden mir diverse Fragen gestellt. Da mir bei früheren Quellenstudien bereits einiges aufgefallen war, weswegen ich das Mittel immer als sehr zweifelhaft angesehen habe, konnte ich sofort antworten, daß das Arzneibild größtenteils auf Erscheinungen basiert, die Gross (11) an einem etwas 'reizbaren Frauenzimmer' beobachtete, der er das Mittel in der 1. Verreibung in Dosen, die 2 bis 3 Gran des Metalles entsprachen, verabreicht hatte. Die Frau gab später an, alles kleiner zu sehen als sonst, also Tische, Stühle usw., auch Dr. Gross kam ihr sehr klein vor. Bei meiner Suche nach der Bedeutung eines solchen Symptomes fand ich in Axenfelds Lehrbuch der Augenkrankheiten Zustände von Mikropsie als 'Akkommodationskrämpfe bei Hysterikerinnen' erwähnt, während psychiatrische Werke sie als Begleiterscheinungen bei bestimmten Psychosen bezeichnen. Ob es sich nun bei diesem 'etwas reizbaren Frauenzimmer' um eine gerade zur Zeit der Mitteleinnahme auftretende Psychose oder um eine gewisse Verschlimmerung einer latenten Psychose gehandelt hat oder um eine bei einer Gesunden durch Platina in der 1. Verreibung tatsächlich verursachte seelische Abartigkeit, das wissen wir nicht und können es auch nicht wissen, da nähere Angaben fehlen. Man darf nicht vergessen, daß damals recht naiv geprüft wurde und unter Berufung auf den § 138 des Organons von Hahnemann(12), der da lautet:

'Alle Beschwerden, Zufälle und Veränderungen des Befindens der Versuchsperson während der Wirkungsdauer einer Arznei rühren bloß von dieser her und müssen als deren eigentümlich zugehörig, als ihre Symptome angesehen werden und aufgezeichnet werden; gesetzt auch die Person hätte ähnlich Zufälle v o r l ä n g e r e r Z e i t bei sich von selbst wahrgenommen' (von Hahnemann gesperrt!)'

alles, was der Prüfer nach der Medikamenteneinnahme an sich beobachtete, als ausschließlich durch den betreffenden Arzneistoff verursacht ansah. Das brachte es mit sich, daß man gar nicht weiter beachtete, ob der Prüfer früher bereits dieselben Beschwerden einmal oder gar des öfteren gehabt hat.

Die Beauftragten des RGA machten mir gegenüber keinen Hehl von ihrer verständlichen Verwunderung darüber, daß man den hier auftauchenden Fragen in den letzten 100 Jahren nicht weiter nachgegangen ist und versucht

Literatur zu Seite 11
11. Gross, W., Stapf, E.: Platina. In: Stapf's Archiv 1822, Bd. 1, H. 1. S. 122-175.
12. Betr. Organon, S. 169, § 138, vgl. zu Seite 4.

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hat, durch Nachprüfungen sicherzustellen, ob es möglich ist, durch Einnahme von Platina in der 1. Verreibung seelische Abartigkeiten - und wenn auch nur bei bereits stigmatisierten Menschen - auszulösen.
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Dazu braucht man keine Studien, sondern bloß ein kleines bißchen Grips. Aber selbst der ist Mangelware...

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Sollte dies bei nunmehr vorgesehenen, im Rahmen der offiziellen Überprüfungen durchzuführenden Nachprüfungen tatsächlich eintreten, dann wäre alles gut, sollten die Versuche aber negativ verlaufen, dann wäre aller Grund vorhanden, die Platinsymptomatologie und den ausführlich beschriebenen 'Platintyp' als Phantasieprodukt einzustufen. Die Feststellung, daß möglicherweise psychische Abartigkeiten nach einigen Gaben der 1. Verreibung aufgetreten sein können, widerspricht strikte den meist sehr 'vollmundig' vertretenen Ansichten der 'klassischen Homöopathie', deren Vertreter behaupten, daß die seelischen und die Leitsymptome der Mittel mit Hochpotenzen erzielt worden seien, und führte zu einer eingehenden Erörterung dieses Fragekomplexes. Da die Beauftragten des RGA bei ausgedehnten Studien keine Arzneiprüfungsberichte ausfindig machen konnten, auf die dies eindeutig zugetroffen hätte, wurde ich beauftragt, solche Mittel und auch die Stellen ihrer Veröffentlichung zu nennen. Da ich trotz eingehenden Studiums der Prüfungsberichte ebenfalls keine gefunden hatte und mir 'flott hypomanisch eingestellte' Kollegen der 'klassischen Richtung' auf präzise gestellte Fragen immer nur die stereotype Antwort gaben: 'Das wissen wir natürlich nicht, aber es ist eben so!', so bin ich der Ansicht, daß es sich hier um 'reine Wunschbilder' handelt.
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"so bin ich der Ansicht, daß es sich hier um 'reine Wunschbilder' handelt." Wenn das kein Offenbarungseid ist, was dann!? Donner zeigt hier, was für ein wertloser Schund die gesamte Homöopathie ist: nicht richtig überprüft und vollkommen der Willkür überlassen. 

Diese Erbärmlichkeit zeigt er an einem weiteren Beispiel:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Bei den über 300 Besuchen, die die Beauftragten des RGA mir an meinen damaligen Arbeitsplätzen abstatteten, wurde über viele Mittel gesprochen. Als ich einmal in der Poliklinik das von A. Stiegele bei 'Hustenreiz gleich nach dem Einschlafen' besonders empfohlene Aralia versuchsweise verordnet hatte, wurde ich nach den Grundlagen gefragt, die zur Empfehlung des Mittels bei solchen Zuständen geführt haben. Ich konnte auf eigene Veröffentlichungen verweisen, nach denen die Anwendung des Mittels auf einen Dr. S.A. Jones zurückgeht, einen Asthmatiker, der eines Abends kurz nach dem Niederlegen wieder einen seiner Asthmaanfälle bekam. Zuerst nahm er an, es habe sich um einen seiner üblichen Anfälle gehandelt. Als er sich erinnerte, daß er nachmittags 3 Uhr von einer Araliatinktur 10 Tropfen eingenommen hatte, brachte er seinen Anfall mit dem Mittel in Zusammenhang, zumal er den Eindruck nachträglich hatte, daß das Asthma etwas anders verlaufen wäre als sonst.

Da weiteres nicht bekannt ist, konnte ich meinen Fragestellern nicht mehr

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sagen, so etwa, ob Jones auch bereits früher oder auch später ähnliche Anfälle gehabt hat wie in jener Nacht. Wir wissen nur, daß er damals um 24 Uhr zu Bett ging und nach dem Niederlegen den Anfall bekam. Ob er vorher irgendwelchen anfallauslösenden Situationen ausgesetzt war oder ob etwa an einem nebelig-kalten Abend das Fenster zu lange offen blieb, so daß feuchtkalte Luft im Zimmer war, all das wissen wir nicht. Irgendwelche weitere Araliaprüfungen zur Untermauerung seiner Angaben sind seither nicht gemacht worden.

Die Beauftragten des RGA fanden es auffallend, daß man sich mit diesem Einzelfall begnügt hat. Auch hier planten sie Nachprüfungen, aber nicht nur an Gesunden, sondern auch an Asthmatikern. Letzteres war für sie kein Problem, darf man doch nur einige Kuranstalten für Asthmatiker in das Forschungsprogramm mit hereinnehmen, so daß man in wenigen Wochen an Hunderten feststellen kann, ob sich bei ihnen nach 10 Tropfen Araliatinktur Asthmaanfälle auslösen lassen und ob deren Verlaufsformen dem homöopathischen Arzneibilde entsprechen.
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"Die Beauftragten des RGA fanden es auffallend, daß man sich mit diesem Einzelfall begnügt hat." Ach, das ist noch gar nichts. Die DHU produziert homöopathische Mittel, für die es gar keine Arzneimittelprüfung gibt. Kann man hier nachlesen:

http://www.ariplex.com/ama/ama_amp.htm


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Bei den sogenannten 'kleinen Mitteln' läßt sich ein Überblick über die Prüfungen leicht gewinnen wie auch über die Meinungen, die man sich darüber bilden kann. Viele Kollegen vertreten die Ansicht: Jones nahm Aralia und bekam 9 Stunden später einen Asthmaanfall, also liegt hier eine einwandfreie Mittelwirkung vor und an der auf seinen Symptomen aufgebauten Arzneidarstellung ist nicht zu zweifeln. Andere nehmen wohl den Asthmaanfall zur Kenntnis, sind aber der Meinung, daß post hoc nicht identisch ist mit propter hoc und halten das Araliabild für fraglich, solange nicht durch weitere Prüfungen sich entsprechende Symptomenbilder einwandfrei eingestellt haben.
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Das ist natürlich witzig: weitere Prüfungen. Immer weitere Prüfungen. Es geht aber nicht. Warum nicht? Antwort: Weil immer und immer mehr Blödsinn hineingeschüttet wird und die wichtigste Aufgabe der Analytik, das Erkennen des Wesentlichen und das Abtrennen vom Unwesentlichen, unterbleibt.

Da sitzen die Kranken und erzählen tagelang und wochenlang und monatelang. Und der Herr Homöophantasizist schreibt alles auf. Und schreibt und schreibt.

Der Kranke fühlt sich wunderbar verstanden, endlich hört ihm jemand zu. Daß des Zuhörers Hirn eine dichte Wolke zerknüllten Vakuums ist, ahnt er nicht. Daß der Zuhörer hirnlos und geistlos und sinnlos alles nur aufschreibt, drin herumrührt, aber es mangels Intellekt überhaupt nicht begreifen kann, ahnt der Kranke nicht. Es ist eine Megaverarschung der Sonderklasse. Und jetzt das Schöne daran: je länger der Kranke erzählt und je länger der Homöoelaborator rumsitzt, desto mehr muß der Kranke zahlen. Da wäre es doch blöd, wenn man das Unwesentliche abtrennen würde. Es bringt doch Geld in die Kasse! Je mehr, desto besser.

Was ist die zwangsläufige Folge? Antwort: Es besteht überhaupt kein Interesse an einer Konzentrierung auf das Wesentliche!

Da ist denn ist auch diese Beobachtung Donners naheliegend:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Die Frage nach dem, was von all dem, was seit Hahnemann behauptet wurde, auch tatsächlich richtig ist und sich bei Nachprüfungen bestätigen wird, ist in den Kreisen der homöopathischen Ärzteschaft bisher keineswegs ausreichend bearbeitet worden. Ein vielbeschäftigter Praktiker hat verständlicherweise dazu weder Zeit noch die erforderlichen Möglichkeiten und größere Forschungsinstitute fehlen bisher. So gingen auch bei Anfragen der Beauftragten des RGA die Ansichten der homöopathischen Kollegen weit auseinander über die Wege, auf denen man bei Nachprüfungen zu den bestmöglichen Resultaten kommen kann, so daß sie schnell herausbekamen, daß die ihnen von manchen der damals führenden Persönlichkeiten hierzu

Literatur zu Seite 13
13. Hale, E.-M.: Materia medica and special therapeutics of the new remedies. 1880, Vol. II, S. 41ff.

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gemachten Vorschläge keineswegs auf den nun einmal vorliegenden Realitäten beruhten, sondern auf Wunschvorstellungen, die sich die betreffenden Kollegen über frühere Arzneiprüfungen gebildet hatten. Man wird sich am besten hier an die gegebenen Realitäten halten müssen.
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Jeder macht, wozu er Lust hat. Jeder macht was anderes. Chaos. Brownsche Bewegung.

Ist das nicht trostlos?


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Hahnemann begann mit den 1805 veröffentlichten 'Fragmenta de viribus medicamentorum positivis sive in sano corpore humano observatis'(14) die Symptome von 27 Arzneien enthalten. Die meisten stammen aus Berichten anderer Autoren über Vergiftungen und Überdosierungen. Die von ihm selbst gebrachten Symptome [beruhen] auf eigenen Beobachtungen von Vergiftungen und Überdosierungen und auf Prüfungen, die er an sich selbst und einigen anderen, zu denen hauptsächlich seine engere Familie gehörte, durchgeführt hat. Seinem Essay 'Die Medizin der Erfahrung' können wir entnehmen, daß die in den 'Fragmenta' bekanntgegebenen Symptome mit einzelnen und großen Dosen der Prüfungsarzneien erhalten wurden. In den seit 1811 erschienenen Bänden seiner 'Reinen Arzneimittellehre' beruhen die Symptomatologien zu einem erheblichen Teile ebenfalls auf Zitaten von Berichten über Vergiftungen und Nebenwirkungen von Arzneien. Wir müssen als wahrscheinlich annehmen, daß er die im ersten Bande erwähnten Medikamente in Tinkturen oder der ersten Verreibung prüfte und die einzelnen Gaben wiederholt und so lange einnehmen ließ, bis sich Symptome zeigten. Später ging er bei seinen Arzneiprüfungen bekanntlich dazu über, die Mittel auch in mittleren und höheren Potenzen zu verabreichen. Die Arzneidarstellungen in den weiteren Bänden seiner Arzneimittellehre beruhen also auf vier Grundpfeilern: Berichte über Vergiftungserscheinungen, Mitteilungen von Arzneinebenwirkungen, ursprüngliche Prüfung mit nahezu toxischen Dosen und spätere Prüfungen mit potenzierten Arzneien. Als Grundlage der homöopathischen Arzneidarstellungen besitzen die Berichte über Vergiftungen und Nebenwirkungen einen hohen Grad von Realität, besonders wenn die hierbei beobachteten Erscheinungen sich im Laufe der Jahrhunderte immer mit derselben Symptomatologie abgespielt haben. Daß bei der Verarbeitung des hier vorliegenden Materials Hahnemann zuweilen Wege ging, die heute niemand mehr gutheißen kann, darf ich wohl als bekannt voraussetzen, zumal ich 1929 hierüber berichtet habe. Auch die Prüfungen mit tiefen und nahezu toxischen Dosen haben sicher einen nicht unerheblichen Realitätswert, es sei hier nur an die Prüfung mit Aloe und Colocynthis in Tinkturen erinnert.
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Hahnemann hat seine Opfer vergiftet. Seine "Arzneimittelprüfungen" waren alles andere als ungefährlich.

Wird jemand durch eine Substanz vergiftet, was ist dann mit diesem Menschen? Ist er noch neu oder hat er schon bleibende Blessuren und stärkere Schäden? Kann man diesen Menschen überhaupt noch für weitere versuche als Probanden verwenden?

Gerade schleichende Vergiftungen mit NICHT sofort erkennbar wirkenden Dosierungen sind von Übel. Vor allem nicht erkennbar, und zu Hahnemanns Zeiten sowieso nicht. Hahnemann und Co. haben also gebastelt wie die Berserker und nichts als Mist angerichtet. Eine der Forderungen der Homöopathie ist, daß die Arzneimittelprüfungen AN GESUNDEN gemacht werden. Wieviele der gemachten Versuche erfüllen diese Forderungen nicht? Die Hälfte? Drei Viertel? Noch mehr?

Die Homöopathie scheitert schon an ihren Grundlagen.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Soweit waren die Beauftragten des RGA mit meiner Stellungnahme einverstanden.

Literatur zu Seite 14
14. Hahnemann, S.: Heilkunde der Erfahrung. In: Hufeland's Journal 1805, Bd. 22, St. 3, S. 45-47, in der Ausgabe von Rabe, H.: S. 38ff.

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Man meinte, daß eine auf den Tatsachen der Toxikologie und sichergestellter Arzneinebenwirkungen aufgebaute homöopathische Arzneimittellehre nicht überprüft zu werden brauche. Auch die mit nahezu toxischen Dosen durchgeführten Arzneiprüfungen haben nach ihren Ansichten einen größeren Wahrscheinlichkeitswert, nur müßten eben durch Nachprüfungen mit Placebokontrollen alle 'Placebosymptome' sorgfältig eliminiert werden.
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Vorschädigungen und die anders gearteten Symptome durch Vergiftungen in geringen Dosen wurden also gar nicht als Problem erkannt. Daß Hahnemanns Grundkonstruktion sowieso eine Idiotie war, hat natürlich auch keiner bemerkt. Hahnemann hat seine Patienten vergiftet und die GERINGERE Vergiftung durch VERDÜNNTE Mittel als Heilung bezeichnet. Was für eine sadistische ScheiBe! Kann man hier nachlesen:

Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst
http://ariplex.com/folia/archives/565.htm

Und die Crème de la Crème der Homöopathie und der Nazi-Doktores ist zu blöde, das alles zu erkennen. Was für eine Affenschande.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Eigene Versuche, eine homöopathische Arzneimittellehre auf der Toxikologie und den Arzneinebenwirkungen aufzubauen, haben bei zahlreichen Mitteln Arzneibilder erbracht, die erheblich den bisherigen ähneln. Sie waren natürlich viel kürzer und prägnanter, da die oft auf sehr fragwürdige Weise zustandegekommenen 'feineren Symptome' fehlten, also jene, die eigenartigerweise von manchen Homöopathen für besonders wertvoll erachtet werden, die sie bei ihrer Arzneimittelwahl sorgfältig mittels mühsamer Repertoriumsanalyse mit anderen, genau so fragwürdigen vergleichen und auf dieser Basis sich dann für das eine oder andere Mittel entscheiden.
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Die Kaffeesatzleserei in den hunderten von Symptomen macht natürlich Spaß. Sie mit Kaffeesatz zu machen hat aber einen Riesenvorteil: Kaffee ist nur mäßig giftig. Heilpraktikers Lieblingsgiftmischrei mit Quecksilber läßt die Leute auch mal in der Gruft verschwinden. Über die Schweinereien mit Quecksilber steht hier eine Menge:

http://www.ariplex.com/ama/ama_rep1.htm


Jetzt kommt der Hammer:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Im Laufe seines langen Lebens ging Hahnemann dazu über, den Arzneiprüfstoff in potenzierter Form, zuerst in tieferen, dann auch in höheren Verdünnungen und in Hochpotenzen zu verabreichen. Da die Prüfer hierbei ebenfalls Symptome an sich beobachteten, glaubte er, daß all diese Symptome durch den Prüfstoff verursacht worden wären. Die Ergebnisse der in den letzten 30 Jahren mit Placebokontrollen durchgeführten Arzneiprüfungen lassen es höchstwahrscheinlich erscheinen, daß die nach höherpotenzierten Arzneien aufgetretenen Erscheinungen zu einem keineswegs unerheblichen Teile als Placebosymptome anzusehen sind. Nach einer 1939 von H. Rabe geäußerten Ansicht sind sogar alle auf diese Weise von Hahnemann und seinen Nachfolgern bei Hochpotenzprüfungen erhobenen Symptome möglicherweise nichts weiter als reine Placebosymptome (16).
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Nochmal in rot, weil es so schön ist:

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Die Ergebnisse der in den letzten 30 Jahren mit Placebokontrollen durchgeführten Arzneiprüfungen lassen es höchstwahrscheinlich erscheinen, daß die nach höherpotenzierten Arzneien aufgetretenen Erscheinungen zu einem keineswegs unerheblichen Teile als Placebosymptome anzusehen sind. Nach einer 1939 von H. Rabe geäußerten Ansicht sind sogar alle auf diese Weise von Hahnemann und seinen Nachfolgern bei Hochpotenzprüfungen erhobenen Symptome möglicherweise nichts weiter als reine Placebosymptome
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Nahezu alles, was die Damen und Herren Crème de la Crème der erlauchtesten Pfuschergilde der Galaxis (zumindest nach ihrem erhabenen Selbstverständnis von Erhabenheit) zustande gebracht haben, IST GENAU DAS: völlig sinnlose Placebo-Bauchnabelschau.

Jütte kann sagen, was er will, auch wenn noch so viel Material angeblich verschwunden ist, DIES HIER sind GRUNDLAGEN und GRUNDLEGENDE Erkenntnisse eines der zentralen und hauptverantwortlichen FORSCHERS (peinlich, aber wahr) der Homöopathen. Die sind nun einmal da, die DARF man nicht einfach so wegschnipsen. Allein schon der Versuch ist eine begangene Lüge.
 

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Meine seinerzeit mit Placebokontrollen durchgeführten Arzneiprüfungen an circa 200 Ärzten fanden bei den mitbeobachtenden Beauftragten des RGA großes Interesse. Von den hierbei aufgetretenen Kuriosa sei nur ein Fall erwähnt:

Eine Berliner homöopathische Ärztin bekam bereits nach dreitägiger Placeboeinnahme so heftige Migräneanfälle, daß sie die Prüfung abbrechen mußte. Der 'Arzneistoff' hatte sie so sehr mitgenommen, daß sie ihre Sprechstundentätigkeit ein halbes Jahr lang nicht

Literatur zu (etwa) Seite 15
15. [?] Donner, F.: Über die Quellen der homöopathischen Arzneimittellehre. Allg. hom. Ztg. 1929, Bd. 177, S. 369ff.
16. Rabe, H.: Die Bedeutung der Arzneimittelprüfung für den homöopathischen Arzneischatz (Aus einem Gutachten). In: Dtsch. Ztschr. f. Hom. Jg. 1939, Ed. 55/18, S. 142ff.

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mehr ganztägig ausüben konnte und sich für die Nachmittagssprechstunden einen Vertreter nehmen mußte. Migräneanfälle hatte sie weder vorher noch später jemals gehabt.
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Da wurde Placebo verabreicht und es gab "so heftige Migräneanfälle, daß sie die Prüfung abbrechen mußte." Was soll man dann von den vielen "Geheilten" halten, die meinen, sie wären durch Homöopathie geheilt worden?

NATÜRLICH NICHTS! Alles Lüge und Selbstbetrug. Daß Jütte und Co das nicht gefällt, ist naheliegend, bricht doch ihre schöne Märchenwelt in nichts zusammen. Verpufft. Ist weg. Futsch! Aus der Traum!

Es gibt keinen Weihnachtsmann. Ehrlich.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Während ich diesen Ereignissen keine wesentliche Bedeutung beizumessen geneigt war, da nach meinen Erfahrungen durch die gespannte Erwartungssituation bedingt bei Prüfungen häufig psychogene Reaktionen auftreten, die sich in Bauchspasmen, explosiven Diarrhöen, Übelkeit, Pollakisurie, Schwindelgefühlen, Kopfschmerzen, Frösteln, Hitzegefühlen, eigenartigen Sensationen in verschiedenen Körperteilen usw. bereits während der Placeboeinnahme äußern können, hatten die mitbeobachtenden Herren vom RGA erheblich weitergedacht. So wurde ich mit der doch naheliegenden Frage überrascht, was wohl geschehen wäre, wenn ein anderer ohne unwissentliche Placebogaben gleich mit dem Mittel, und zwar in Hochpotenzen, begonnen und ein anderes, noch nie geprüftes Mittel zur Prüfung herangezogen hätte? Naheliegenderweise dürfte die Kollegin nach drei Tagen auch mit Migräneanfällen reagiert, die Prüfung abgebrochen und ein halbes Jahr lang einen Praxisvertreter eingestellt haben. Wie wären dann wohl ihre Symptome verwertet worden?
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Es gibt keinen Weihnachtsmann. Aber Weihnachtsmänner, die an Homöopathie glauben...

Die Frage ist doch auch: Was wäre geschehen, wenn ein Kranker ein Mittel bekommt und sich dann für geheilt hält?

Antwort: Er hätte sich für geheilt gehalten und Jedem davon erzählt; und die Homöopfuschis hätten mit dieser magnifiziösen Heilung geprahlt. Bücher würden damit gefüllt worden und die "Erfahrungsberichte" wären von der quietschvergnügten Esopharmamafia für ihre Reklame benutzt worden.

Oh, Entschuldigung, kleiner Fehler in der Grammatik: nicht Konjunktiv! Sondern ganz real geschieht genau das. Tag für Tag werrden wir zugeschüttet mit Erfolgsmeldungen, die allesamt nur Einbildung und Selbsttäuschung sind. Und Betrug durch die Hersteller und Verkäufer, denn DIE wissen, was sie tun.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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In Parallele zu Auswertungen anderer Prüfungen müßte man doch annehmen, daß diese 'Symptome' als Arzneiwirkungen aufgefaßt, dem Mittel eine 'tiefgreifende Wirkung auf das Nervensystem' zugesprochen und in kommenden Arzneimittellehren die Darstellung dieses neuen Mittels mit den Symptomen der Kollegin verziert worden wäre. Zum 'guten Schluß' kam noch die Frage, ob wohl die Anhänger der 'Hochpotenzhomöopathie' das Auftreten von Migräneanfällen am dritten Tage nach Mitteleinnahme als eindeutigen Beweis für die Wirksamkeit der Hochpotenzen aufgefaßt hätten? Derartige 'neuralgische Punkte' wurden des öfteren berührt, sie drängen sich auch jedem auf, der sich eingehend und kritisch mit dieser Therapieform beschäftigt. Auf weitere während meiner Arzneiprüfungen aufgetretene und mitbeobachtete Kuriosa möchte ich heute nicht eingeben. Für die praktischen Durchführungen ihrer Nachprüfungen gingen die Beauftragten des RGA von der Voraussetzung aus, daß, wenn das, was homöopathischerseits über Arzneiprüfungen behauptet wird, auch nur zu einem Teile richtig ist, dann ein Unterschied herauskommen muß zwischen Placeboprüfungen und solchen mit mittleren und hohen Potenzen des Mittels. Dieser Unterschied muß dann so deutlich ausfallen, daß man ihn auch erkennen kann, denn sonst hätte eine Arzneiprüfung in Potenzen doch gar keinen Wert. Auch derjenige, der nicht weiß, welches Mittel geprüft wurde, müßte diesen Unterschied wie auch die Art des Prüfstoffes erkennen
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Ist das nicht das Todesurteil für die "Studien", die gemacht wurden und werden? Antwort: Nein, natürlich nicht, denn die erlauchtesten Gurus der erlauchten Verschütteligkeit und Bibelklopferei IGNORIEREN diese Dinge großzügigst.

In Leipzig, wo es eine SENSATIONELLE Studie gab (die man nach qualvollen Rückzugsgefechten in den Ausguß warf), mußte man sich sagen lassen, daß ihre Homöopathie gar keine Homöopathie, sondern Pfusch ist. Peinlich, das...

Kann man übrigens hier nachlesen:

"Homöopathie / Herausforderung an die Universität Leipzig
Der Fall Nieber et al"
http://www.ariplex.com/ama/ama_ho12.htm

"Homöopathie / Der Fall Nieber: Pfusch im Labor"
http://www.ariplex.com/ama/ama_ho13.htm

 
http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Literatur zu (etwa) Seite 16
17. Donner, F.: Kritische Betrachtungen über Arzneimittelprüfungen. In: Allg. hom. Ztg. 1927, Bd. 175, S. 151ff.

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können. Man war nun der Meinung, daß bei einer Belladonnaprüfung, bei der etwa 50 Prüfer nur Placebos einnehmen, 50 andere Belladonna in mittleren und 50 weitere in Hochpotenzen, dann doch unter Placebos nur allgemeine und keineswegs deutlich für Belladonna sprechende Symptome, unter den Tiefenpotenzen 'organische Belladonnasymptome' und unter den Hochpotenzen dann die seelischen und geistigen auftreten müßten, und zwar so deutlich, daß jeder, dem man die Protokolle vorlegt, sie dann als Protokolle einer Belladonnaprüfung erkennen kann und auch anzugeben vermag, welche Protokolle von den Hochpotenzprüfern stammen, welche von denen, die mittlere und tiefe Potenzen eingenommen haben und welche Protokolle von den Placeboprüfern stammen. Man habe aber keineswegs die Absicht, den Homöopathen, die in Göttingen, Tübingen usw. die Prüfungen durchführen werden, irgendwelche Vorschriften zu machen. Man werde die Vorschläge der Kollegen zu Protokoll nehmen, so prüfen, wie sie es vorgeschlagen haben, und dann die Prüfungsergebnisse mit ihren Erwartungen vergleichen. Was dann bei den jeweiligen Prüfungen herausgekommen ist, kann jeder in den Veröffentlichungen nachlesen, die das RGA über die Ergebnisse der Überprüfung der Homöopathie herausgegeben wird. Bei dem großen Interesse, das die Homöopathie bei der Bevölkerung genießt, ist durchaus anzunehmen, daß Zeitschriften und Tageszeitungen diese Ergebnisse breiteren Volkskreisen zugänglich machen und diesen wissenschaftlichen Publikationen entnommene und populärmedizinisch zurechtgemachte Auszüge laufend in ihren Zeitungsspalten bringen werden.
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Das ist eine beachtliche Satire, die Donner hier serviert, alle Achtung! Ich befürchte bloß, daß die erlauchteste aller erlauchtesten Crèmes des Crèmes der Homöopathie, vom intellektuellen Schuhputzer bis zum Edelprofessor, daß keine einzige von ihnen sie je verstehen wird.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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III.

Ist es verhältnismäßig einfach, durch Quellenstudien und Wiederholungen von Arzneiprüfungen sich ein Urteil zu bilden, ob diese oder jene Arzneidarstellung auf realen Grundlagen aufgebaut ist oder nicht, so liegen die Dinge für eine Überprüfung der Therapie wesentlich komplizierter. Wissen wir doch, daß bereits im Krankenhaus, in das doch meist Patienten mit ausgesprochenen und diagnostisch einwandfrei nachweisbaren Zustandsbildern eingewiesen werden, der Nachweis einer Wirksamkeit dieser oder jener Therapie oft nur schwer zu führen ist. Um wieviel schwieriger ist es dann in der freien Praxis, in der doch ein ganz anders zusammengesetztes Krankheitsgut verarztet wird, sich ein sicheres Urteil über den Wert

Literatur zu (etwa) Seite 17
18. Donner, F.: Über die Ankurbelung der homöopathischen Forschung. In: Dtsch. Ztschr. f. Hom. 1932, Jg. 11, S. 180ff.
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dieses oder jenes Mittels zu bilden. Denn hier spielt die Persönlichkeit des Arztes, der Ruf, den er bei seinen Kranken hat, seine oft den Wünschen des Patienten entgegenkommende Art der Verordnungen und anderes mehr eine wesentliche Rolle mit, lauter Dinge, die in der Anonymität eines Krankenhauses mit mehreren auf derselben Station den Kranken betreuenden Ärzten und der Verabreichung von Medikamenten, über deren Art der Kranke oft nichts Näheres erfährt, kaum ins Gewicht fallen.
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Hier fällt noch ein fürtreffliches Täuschungsscenario der Donner'schen Säge zum Opfer: das Theater der Medizin durch Grandezza, Guruismus und Gruppendruck, will sagen: durch psychische Beeinflussung der Kranken.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Bei ihren Besuchen in Poliklinik und Krankenhaus konnten die Beauftragten des RGA mancherlei beobachten, was sie früher nie so deutlich bemerkt hatten, so u.a. wie sehr die Einstellung des Kranken zu der eingesetzten Therapie sein Verhalten beeinflussen kann. Hierzu ein Beispiel:

An einem Freitage wurde mir ein Neuzugang mit einem röntgenologisch sichergestellten Magengeschwür vorgestellt. Da er als Anhänger der Biochemie mit den Mitteln des Dr. Schüssler behandelt zu werden wünschte, wurde ihm das sowohl in der Homöopathie wie auch der Biochemie gegen Säurebeschwerden bei Ulkus empfohlene Natrium phosphoricum verordnet. Am Sonnabend erfuhr ich, daß es Ärger gegeben habe, da das der Stationsapotheke entnommene Fläschchen das Mittel in Tropfen enthalten habe; der Kranke queruliere deswegen, da Schüssler seine Medikamente in Tablettenform empfehle. Glücklicherweise war das Mittel in der Hausapotheke des Krankenhauses in Tablettenform vorrätig und konnte von dort noch am Sonnabend geholt werden. Da es aber das Mittel in Tabletten zu 0,1 gr. enthielt, lehnte der Kranke sie als falsche Behandlung ab, da die Schüsslermittel in Tabletten zu 0,25 gr. dispensiert werden. Mein Assistent W. Richter bemühte sich, das Mittel außerhalb des Krankenhauses in Tabletten zu 0,25 gr. zu bekommen und kam mit einer Originalpackung der Firma Dr. Willmar Schwabe - Leipzig zurück. Die größenmäßig richtige Tablette wollte der Patient erst einnehmen, wenn man ihm auch die Packung gezeigt habe. Da auf ihr 'Homöopathie Schwabe' stand und sie mit einem Bilde von Hahnemann geschmückt war, lehnte er auch diese Tablette als falsches Medikament ab. Am nächsten Tage besorgte W. Richter in der Innenstadt das Mittel in biochemischer Verpackung. Der Kranke nahm dann aus der mit dem Aufdrucke 'Biochemie Schwabe' und dem Bilde von Dr. Schüssler verzierten Packung eine Tablette ... und war am anderen Morgen beschwerdefrei. Natürlich! War er doch fanatisch von seiner biochemischen Heilmethode und deren absoluten Überlegenheit über alle anderen Behandlungsarten - inklusive der Homöopathie - vollkommen überzeugt und erwartete, daß nach Einnahme der 'richtigen' Tablette alles 'sofort gut' wird. Bei einer Röntgenkontrolle war aber sein Geschwür noch in derselben Größe vorhanden wie auf einer 2 Wochen vorher ambulant angefertigten Aufnahme.
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Ein dramatisches Beispiel. Aber kein Sonderfall, sondern absolut typisch. Wieviele Kranke sind solch einer Situation erlegen und haben das mit dem Leben bezahlt...? Nicht wenige, das ist sicher.


Es gibt nicht EINE Homöopathie, sondern viele. Und es gibt viele "Außenseiter". Beides zusammen ... gibt Zoff.

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Derartige Fälle machten nun immer einen tiefen Eindruck auf die mitbeobachtenden Professoren. Er war keineswegs ein Einzelfall, denn unter den die beiden homöopathischen Einrichtungen besuchenden Kranken waren nicht nur Anhänger der Homöopathie, sondern auch der Biochemie, der
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sogenannten Elektrohomöopathie des Grafen C. Mattei(19), der Elektrospagyrik des Dr. Zimpel(20), der Heilmethode des Pastors Felke u.a.m. Es war nicht immer leicht, mit ihnen zurechtzukommen, zumal wenn sie ganz monomanisch davon überzeugt waren, daß Schüssler(21), Mattei, und andere mehr eben viel klüger als Hahnemann waren und deshalb Behandlungsverfahren ersonnen haben, die die Möglichkeiten der Homöopathie weit hinter sich lassen ...! Die Psychologie der Außenseiter ist eben eine Sache für sich.
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Warum man nicht schon damals, als man die Macht der Nazis als Hilfe und Werkzeug hatte, die spinnerten Esotter mit ihrem Elektrogerümpel oder verbrannten oder sonstwie massakrierten und pürierten Haushaltsgegenständen, -tieren und Pflanzen aus der Gelddruckmaschine Medizin entfernt hat, ist ein Rätsel.  Man hätte es gekonnt, aber man tat es nicht. Und heute? Heute tobt ein unüberschaubarer Wildwuchs...

Die Außenseiter, auf die Donner abzielt, sind ein Problem für sich. Die Frage ist doch: WARUM sind diese Menschen Außenseiter? Haben sie bloß andere Interessen, folgen sie einem Wahn oder hat man (wer auch immer) sie in die Außenseiterposition geschoben?

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Als wir damaligen Assistenten des Stuttgarter Krankenhauses uns 1927 empört über gewisse Dinge innerhalb der Homöopathie äußerten, gab uns H. Meng, damals leitender Arzt der 2. Abteilung, später Professor für Psychologie an der Universität Basel, den klugen Rat, wir sollten uns eingehend mit der Psychopathologie der Außenseiter beschäftigen, dann würde uns vieles verständlich werden.
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"Psychopathologie der Außenseiter", dann hätte er gleich mit der Psychopathologie der Homöopathen anfangen sollen. In der Tat! Ist man ist doch bei Homöopathen gewöhnt, ALLES vorzufinden, was der menschliche Wahn zu erfinden vermag, von Vakuum über Plutonium bis zu Venuslicht. Und dies

"Besengruppe"
"Bierzusatz Pflanzliche Substanzen gebraucht in Bierherstellung"
"Insektizide
Klonergruppe Pflanzen und Tiere, die fertigen Nachwuchs hervor bringen mit oder ohne Befruchtung"

"Staatssymbole"
"Stinkgruppe"
"Tauschwährungsgruppe"
"Trauergruppe"
"Wellen allgemein Elektro-magnetische Wellen und andere"

hat Anrecht auf einen der vordersten Plätze der Wahnsinnsskala. Woher dieses wahnige Zeug stammt? Das ist hier beschrieben:

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=1572.0


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Der Auftrag des RGA ging dahin, die Homöopathie auf ihren tatsächlichen Wert zu überprüfen. Dieser Auftrag wurde so aufgefaßt, daß die Homöopathie daraufhin zu überprüfen ist, inwieweit ihre Medikamente tatsächlich - und zwar als Pharmaka - wirksam sind. Dies verlangte, daß man tunlichst alle hier möglichen Fehlerquellen radikal auszuschließen sich bemüht, also auch alle iatrogenen Beeinflussungen. Prof. W. Siebert hatte einige homöopathische Ärzte in ihrer Sprechstunde beobachtet, wobei ihm besonders auffiel, in welch direkt manirierter Art manche ihren Kranken die Verabreichung von Einzelgaben - besonders von Hochpotenzen - zelebrierten. Er war der Meinung, daß dies einen erheblichen Eindruck auf die Kranken machen müsse, besonders wenn dabei, wie erlebt, noch ausdrücklich versichert würde, daß diese wenigen Streukügelchen so überaus kräftig waren, daß sie vollkommen ausreichen, ihn zu heilen. - Nun, daß Kollegen auf dem wunderbaren Klavier der larvierten Psychotherapie ganz meisterhaft zu spielen vermögen, ist kein Geheimnis und auch keineswegs auf die Anhänger der Homöopathie beschränkt. Andererseits weiß aber auch jeder, daß Ärzte, die außergewöhnliche diagnostische und therapeutische Verfahren anwenden, nicht nur einen 'Seltenheitswert' haben, der ihnen an sich schon einen gewissen Ruf verleiht, und daß sie meist von solchen Kranken aufgesucht werden, die von diesen außergewöhnlichen Methoden auch außergewöhnliche Wirkungen gläubig erwarten. Alle derartigen Einflüsse sollten bei den vorgesehenen Forschungen tunlichst ausgeschlossen werden.
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Kaum zu glauben, wie fortschrittlich die Nazis waren. Und wie blöde, auf Homöopathen, Wasserhurgler und Flugscheibenpfeifen hereinzufallen. Wie zum Beispiel auf Viktor Schauberger. Über den haben wir schon was in den Akten:

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=3926.0
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7127.0
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7877.0
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ama

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Der Donner-Bericht / Analyse eines Betrugs
« Reply #4 on: February 25, 2014, 04:30:03 PM »

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Literatur zu Seite 19
19. Mattei, C.: Electro-homöopathische Heil-Methode des Grafen Cesare Mattei. 1879, B.-Nr.: 403.
20. Zimpel, Ch. E.: Allerneuestes Heilsystem als Fortsetzung seiner 'Vegetabilischen Elektricität' für Heilzwecke. 1874, 4. Auflage. B.-Nr.: 412.
21. Schüssler: Eine abgekürzte Therapie. 1898, 25. Aufl. B.-Nr.: 2512.

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Hier bot sich Gelegenheit, auf zahlreiche Placeboversuche hinzuweisen, die homöopathische Ärzte bereits anfangs dieses Jahrhunderts zur Sicherstellung homöopathischer Arzneiwirkungen anstellten22,23. Die Arbeiten von Wesselhoeft (1912, 1914) und Chadwell (1914) dürften allgemein bekannt sein, zumal sie mehrfach im deutschen homöopathischen Schrifttume erwähnt worden sind. Von den Placeboversuchen von E. Scheidegger sen., A. Stiegele und eigenen seien hier erwähnt:

Als A. Stiegele 1921 die Leitung des Stuttgarter homöopathischen Krankenhauses übernahm, bemühte er sich - sowohl aus didaktischen Gründen wie auch, um selbst Klarheit über die Mittelwirkung zu bekommen - jeweils nur eine Arznei zu verordnen. Um die von ihm gewünschte 'klare Linie der Beurteilung der Arzneiwirkung' nicht durch anderweitig eingesetzte Arzneien zu verwischen, wurden bei interkurrent auftretenden und nicht bedrohlich scheinenden Beschwerden der Krankenhauspatienten vorerst Placebotabletten eingesetzt, so vor allem dann, wenn Kranke abends ein Schlafmittel haben wollten. Viele schliefen bereits nach einer Tablette, bei anderen mußte die Scheinarznei - meist in anderer Form verabreicht, also als Tropfen oder Streukügelchen - von der Nachtschwester nochmals verabfolgt werden.

Im Jahre 1930 fiel mir bei einer Visite die große Zahl der Kranken auf, die nach Placebo prompt geschlafen hatten. Ich kontrollierte eingehend und kam zu der überraschenden Feststellung, daß in einer Nacht 30% der Kranken nach Placeboeinnahme geschlafen hatten, in einer anderen waren es einige Prozent weniger, in einer weiteren einige mehr. War ich damals geneigt, diesen hohen Prozentsatz an PIacebowirkungen Placebowirkungen auf eine hohe Suggestibilität der überzeugten Homöopathieanhänger zu beziehen, aus deren Kreise damals die überwiegende Mehrheit der Patienten rekrutierte, so muß ich heute diese meine damalige Meinung revidieren, denn 30 Jahre später haben Amerikaner bei Placeboversuchen ähnliche Prozentzahlen erheben können. Daß bei Schlafstörungen schwer psychisch Kranker bei Placeboversuchen ganz andere Werte zu erwarten sind, sei am Rande noch erwähnt.

Da A. Stiegele bei seiner Arzneimittelwahl weniger die so oft täglich wechselnde subjektive Symptomatik berücksichtigte, sondern vor allem den objektiv vorliegenden organischen Befund, den einwandfrei diagnostisch zu erheben immer eine gewisse Zeit dauert, bekamen die nicht lebensbedrohlich Kranken während der Zeit der laufenden Untersuchungen ebenfalls ein Placebo so lange, bis die Diagnose endgültig feststand. Daß manche während dieser Zeit bereits unter Placebo beschwerdefrei wurden, wird niemanden überraschen. Auffallend war, daß eine keineswegs geringfügige Zahl der Kranken während der Placeboeinnahme erhebliche Arzneiverschlimmerungen und ähnliches an sich beobachteten; manche gaben sehr präzise an, wie nach jeder der 'Arzneieinnahme' in den erkrankten Körperbezirken sich ein deutliches 'Arbeiten', ein 'Wühlen', 'Zucken', 'Klopfen', 'Warmwerden' u.a.m. einstelle, das einige

Literatur zu Seite 20
22. Scheidegger, E.: Beitrag zu einer Prüfung der Ameisensäure. In: Allg. hom. Ztg. 1923, Bd. 171, S. 33ff.
23. Wesselhoeft, C.: Was fordert die moderne Wissenschaft von unseren Arzneiprüfungen? In: Allg. hom. Ztg. 1929, Bd. 177, S. 221ff.

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 Zeit anhalte und nach dessen Abflauen dann jedesmal eine deutliche Besserung eintrete. Daß nach der tatsächlichen Verordnung eines Medikamentes andere Kranke gleichartige Erscheinungen an sich beobachteten, ist nicht überraschend. Sie als eindeutige Arzneiwirkungen aufzufassen, wie dies viele Kollegen tun, dürfte sicher nicht richtig sein.
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Bei dieser Feststellung

"Ich kontrollierte eingehend und kam zu der überraschenden Feststellung, daß in einer Nacht 30% der Kranken nach Placeboeinnahme geschlafen hatten, in einer anderen waren es einige Prozent weniger, in einer weiteren einige mehr."

ist weniger die Tatsache, DASS es eine Placebowirkung gibt, beachtenswert als vielmehr die sehr hohe Prozentzahl. Schaut man sich die Studien an, mit denen immer und immer wieder bewiesen werden soll, daß Homöopathie funktioniert, so ist der Umgang mit den Zahlen ein Eiertanz.

Je besser eine Studie aufgebaut und durchgeführt wird, desto klarer ist das Ergebnis: "mit Homöopathika" ist fast oder ganz deckungsgleich mit Placebo. Die Zahlen differieren kaum. Wenn Placebo bei einem Drittel der von Donner beobachteten Fälle so stark wirkt, sind die kleinen Unterschiede zwischen Homöopathika und Placebo lächerlich; bloß ein Grundrauschen, mehr nicht.

Woraus man sieht: es sind nicht die Prozentzahlen wichtig, sondern der Studienansatz und die Wahl der Probanden. Insofern ist auch das Herumhacken des Herrn Dr. Aust auf Zahlen völlig sinnlos. Aust hat am 7. Mai 2013 seinen Blog

http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=110

begonnen mit der Betrachtung "Anwendung individueller homöopathischer Medikamente bei ADHS – Studie von H. Frei et al., Universität Bern (2005 / 2006)"

"Beweisaufnahme Homöopathie"? Claudia Graneis (https://www.blogger.com/profile/06447493714122179261) hat in ihrem Blog (den sie bereits am 1. Dezember 2010 begann) mehr als ein halbes Jahr vor Aust, am 28. September 2012 den langen Text

"Homöopathie in der Pharmazie - eine Bestandsaufnahme"
http://now0here.blogspot.de/2012/09/homoopathie-in-der-pharmazie-eine.html

veröffentlicht. Praxisschock einer Studentin, die mit der surrealen Realität "Homöopathie" konfrontiert wird in einem vorgeblich wissenschaftlichen Studium (der Pharmazie), in dessen Lehr- und Prüfungsinhalt jedoch, wie gesagt, die Narretei "Homöopathie" ist. Im 21. Jahrhundert werden Studenten mit höchstgradigem Schwachsinn abgefüllt, den sich ein Betrüger um 1790 aus den Fingern gesogen hat. Na gut, es hätte schlimmer kommen können; der religiote Inhalt des Studiums der Religions"wissenschaften" ist 2000 Jahre älter. 

Zitat aus Claudia Graneis' Text:

http://now0here.blogspot.de/2012/09/homoopathie-in-der-pharmazie-eine.html
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Schon bald nach Studienbeginn wurde ich, im Chemie-Seminar, mit den drei in Deutschland gültigen Arzneibüchern vertraut gemacht und traute meinen Ohren kaum: das Europäische Arzneibuch, das Deutsche Arzneibuch und… das Homöopathische Arzneibuch, das, neben allgemeinen Herstellungs- und Prüfverfahren sowie Stoffbeschreibungen aus der Homöopathie, auch Anweisungen zur Anthroposophischen Medizin und der Spagyrik (ja, Alchemie) enthält.

Beispielsweise steht in einer solchen Monographie, daß man für ein bestimmtes "Arzneimittel" auf keinen Fall die Deutsche Küchenschabe bis zur Unkenntlichkeit in Ethanol und Wasser verdünnen darf, sondern ausschließlich die Orientalische Küchenschabe. Des weiteren finden sich darin Potenzierungsvorschriften und mathematische Gleichungen um die Zusammensetzung von Urtinkturen zu berechnen.

Wer verbricht ein solches Buch? Wieso muß (!) jede Apotheke in Deutschland es in ihrem Schrank haben? Die Antwort ist traurig und erschreckend: unser eigenes Gesundheitsamt tut es. Im Übrigen ist Deutschland auch das einzige Land, welches ein solches Buch produziert.
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Wer ist schuld? Antwort: die Politik. Was die Nazis so begierig aufgenommen haben, wurde nach ihrem offiziellen Ende in der deutschen Politik nicht entfernt, sondern erst so richtig kultiviert kultiviert, mit abgespreiztem Finger und latinisiertem Edelsprechblech.

Und Fritz Donner? Der war in der braunen Zeit mittendrin...

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Versuche eines 1929 an das Krankenhaus gekommenen Chefarztes, den Assistenten die Wirkungen von Hochpotenzen ad oculos zu demonstrieren, wurden derart kläglich durchgeführt, daß man ihm immer wieder nachweisen konnte, daß seine Erfolge auf Fehlbeobachtungen beruhten. So behauptete er u.a., daß bei Tuberkulösen nach Tuberculinum C30 deutliche Verschlimmerungen mit Temperatursteigerungen mit Sicherheit auftreten werden.

Eines Tages gab er einer Patientin mit einer zu Lebzeiten diagnostisch nicht einwandfrei zu klärenden kachektisierenden Erkrankung einige Körnchen Tuberculinum C30 auf die Zunge und sagte voraus, daß sie am nächsten Tage eine Temperatursteigerung bekommen würde, falls sie an einer tuberkulösen Organerkrankung leide. Die bisher zweimal täglich gemessene Temperatur sollte an den beiden folgenden Tagen alle 3 Stunden gemessen werden ... und am nächsten Tage waren die Abendtemperaturen deutlich erhöht! Das Eintreffen dieser vorausgesagten Temperaturerhöhung wurde nun von ihm als eindeutige Wirkung einer C30 angesehen. Hierzu bemerkte ich, daß mögliche Fehlerquellen nicht sorgfältig genug eliminiert worden sind, daß bei der üblichen zweimal täglich durchgeführten Temperaturmessung das Thermometer morgens gegen 6 Uhr und nachmittags gegen 4 Uhr abgelesen wird, während bei der dreistündlich zu messenden Kranken dies zu ganz anderen Zeiten erfolgt, wodurch andere Phasen des Temperaturverlaufes registriert werden. Ich konnte hier auf ausgedehnte Erfahrungen hinweisen, die ich während des ersten Weltkrieges sammeln konnte, als ich in einem Beobachtungslazarett bei unter probaterischen Alttuberkulininjektionen stehenden Kranken für eine exakte Temperaturmessung verantwortlich war. Ich wurde zwar wegen meiner Einwände von ihm ausgelacht, konnte aber als damaliger Oberarzt des Hauses doch erreichen, daß bei der Patientin, die bei wieder durchgeführter zweimaliger Messung normale Temperaturen hatte, erneut alle 3 Stunden gemessen wurde, wobei herauskam, daß sie normalerweise ihren Temperaturgipfel zu jener Zeit hatte, zu der sie bei dreistündiger Messung nachmittags zwischen 5 und 6 Uhr das Thermometer bekam.
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Was hätte selbst die hyperallerbesteste Statistik zeigen können, wenn die Fehler so krass in der Durchführung von Messungen liegen? Antwort: Gar nichts! Die Methode Aust ist sinnlos.


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Leider hat der betreffende Kollege während der folgenden 22 Monate, die ich noch an jenem Krankenhaus tätig war, keine weiteren Versuche mit Tuberculinum C30 mehr durchgeführt, dafür aber des öfteren im Schrifttume über die von ihm für absolut einwandfrei erachteten Wirkungen der C30 dieses Mittels berichtet. So wird es niemand überraschen, daß die Beauftragten des RGA, die diese Arbeiten gelesen hatten, eine Überprüfung planten, zumal sie sehr leicht durchzuführen ist und absolut einwandfreie Ergebnisse erbringen wird. Um nachzuweisen, ob die

Literatur zu (etwa) Seite 21
24. Fotokopie der 'Vereinsnachrichten' aus: Dtsch. Ztschr. f. Hom. 1929, S. 82.
25. Leeser, O.: Über Tuberkulinbehandlung. In: Dtsch. Ztschr. f. Hom. 1922, S. 553ff.
26. Leeser, O.: Die Psoratheorie Hahnemanns und die moderne Konstitutionslehre. In: Hippokrates 1928/29, I. Jg. S. 157.
27. Donner, F.: Zur Lösung der Hochpotenzfrage, In: Allg. hom. Ztg. 1935, Bd.183, S. 87ff. und S. 91.
28. Aebly, J.: Betrachtungen über O. Leesers Grundlagen der Heilkunst. Allg. hom. Ztg. 1927, Bd. 175, S. 244ff.

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behaupteten Reaktionen nach Einnahme einiger Körnchen von Tuberculinum C30 Tatsachen sind oder auf Täuschungen beruhen, benötigt man nach den Planungen des in Tuberkulosefragen besonders erfahrenen Prof. W. Siebert:

1. Eine größere Zahl von TB-Kranken. Am Berliner Stadtrande sind über 3000 Betten in Heilstätten. Eine Anordnung des RGA wird diese Patienten zur Verfügung stellen.

2. Mehrere, die Temperatur fortlaufend registrierende und sicher messende elektrische Geräte, bei deren Anwendung auch kurzdauernde Temperatursteigerungen nicht verloren gehen. Man darf nur Kliniken auffordern, gerade nicht gebrauchte Geräte auf einige Monate zur Verfügung zu stellen. Bekommt man 20 derartige Geräte zusammen, dann kann man wöchentlich an 20 Patienten, also in einem Vierteljahr an ca. 250, diese Versuche durchführen. Während des Versuches bekommen alle Kranken täglich Placebokörnchen, die Hälfte, also 125 an vorher bestimmten Tagen unauffällig einige Körnchen des Mittels der C30.

Außerdem sollte bei jedem im Versuche befindlichen Kranken zweimal täglich eine Differenzierung des weißen Blutbildes durchgeführt werden, um festzustellen, ob die evtl. zu erwartenden Reaktionen auch die Zahl der Stabkernigen oder der Lymphozyten verändern.

3. Sollten selbstverständlich alle im Versuche befindlichen Kranken, also jede Woche etwa 20, von den Heilstättenärzten und einem hier zu beauftragten homöopathischen Ärzte genauestens auf etwaige sonstige Reaktionen beobachtet werden.

Aus den Temperaturkurven, den Blutbefunden und den bei den einzelnen Patienten aufgetretenen oder nicht aufgetretenen und ärztlicherseits registrierten Erscheinungen muß dann doch einwandfrei erkannt werden, welche der Geprüften nur Placebos eingenommen und welche die Tuberkulinserie bekommen haben. Auf jeden Fall müßte zwischen beiden Gruppen ein Unterschied nachgewiesen werden können, wenn die Behauptungen vieler homöopathischer Ärzte hier zu Recht bestehen. Der Kriegsausbruch hat diese wichtigen Untersuchungen verhindert.
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Was für ein herkulischer Aufwand. Ein Fingerschnipp - schon ist es vollbracht, und 3000 Patienten stehen als Probanden zur Verfügung. Welch Oase, welch Himmelreich ist das Naziland D für die Homöopathen. 80 Jahre ist das her. 80 Jahre, und doch flennen die Homöphantasten auch heute noch nach "mehr Forschung!". Dabei hatten sie die doch! Aber sie haben es granatenmäßig in den Sand gesetzt, ALLES in den Sand gesetzt. Noch blöder als Homöopathen KANN man sich kaum anstellen. Eines ist nämlich ist nämlich supersonnenklar: Was der erlauchte Herr Prof. W. Siebert vorgeschlagen hat, ist zwar WIssenschaft (irgendwie), in sich auch logisch, aber Homöopathie ist es keine!

Wieso, zum Teufel, begreift denn niemand, daß den Kranken mit der großen Kelle Tuberculinum C30 zu geben, KEINE Homöopathie ist, sondern Isopathie!? Es ist totaler Pfusch. Es ist von vornherein völlig sinnlos diese Versuchsreihen durchzuführen, eben weil sie keine Homöopathie sind. Ich wette, daß kaum eine der erlauchten und erlauchtesten Koniferen der teutschen Homöopathie das begriffen hat oder es zugeben würde. Die Wurmholzbohrer der deutschen Medizin sind eben für alles zu blöde, und von Homöopathie verstehen die Homöopathen am allerwenigsten.

Womit wir bei einem weiteren Killerkriterium sind: Wenn ein homöopathisches Mittel wirkt, muß laut Hahnemann die stärker potenzierte Ausgabe dieses Mittels stärker wirken. Sonst ist es keine Homöopathie. Sollte also tatsächlich ein untersuchtes Mittel wirken, MUSS in einer weiteren Untersuchtung festgestellt werden, ob das stärker potenzierte Mittel auch stärker wirkt. Tut es das nicht, ist es keine Homöopathie. Wo, beim Belenus, sind diese Studien?


Die Nazis hatten wenig Grund zur Freude an ihren bastelfreudigen Menschenexperimentatoren.

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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In den Jahren der Zusammenarbeit der Beauftragten des RGA mit meinen Arbeitsplätzen ergab sich leider, daß sie bei ihren Besuchen manche für die Homöopathie unerfreuliche Dinge vor Augen bekamen. So ergab sich bei einer Visite auf der Männerabteilung der Homöopathischen Abteilung des Rudolf Virchow-Krankenhauses zufällig, daß 10 Prozent dieser Kranken eine perniziöse Anämie hatten. Bei allen war die Diagnose früher anderweitig

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festgestellt worden und die darauf eingeleitete Lebertherapie erfolgreich gewesen. Mit der Zeit waren aber diese Kranken einer weiteren Nachbehandlung mit Injektionen überdrüssig geworden und hatten gewisse homöopathische Ärzte aufgesucht mit dem Ergebnis, daß sie trotz nicht unterbrochener homöopathischer Behandlung mit ihrem Blutstatus weiter und weiter abfielen und zuletzt in z.T. lebensbedrohlichem Zustande eingewiesen wurden ... Die Folge war, daß die Herren vom RGA sich mit dem Problem einer Wirksamkeit der Homöopathie bei hämatologischen Erkrankungen eingehend befaßten und mir sehr, sehr ernste Fragen stellten. Komplizierend kam hinzu, daß bei den Sitzungen des Berliner Vereins homöopathischer Ärzte wie auch bei den von ihm abgehaltenen Kursen immer wieder Kollegen vollmundig behaupteten, daß die Homöopathie - im Gegensatze zur Schulmedizin - die Perniziosa heilen könne.
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Vollmundig. Genau. So wie ein Ravi Roy behauptet, Anthrax mit Homöopathie heilen zu können.
(Kann man hier lesen: http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=113.0)


Ravi Roy damals in seinem "Forum":

[*QUOTE*]
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zur Auswahl < Seite : 12345678910111213 14 > Druckversion

Anthrax stellt für die Gesamtbevölkerung keine wirkliche Bedrohung dar, da
es sich als flächendeckende biologische Waffe nicht eignet. Um einige
hundert Leute zu erreichen, müßte das Pulver tonnenweise verstreut werden.
Es gibt, wie wir später sehen werden, raffiniertere und weniger aufwendige
Methoden, um dies Ziel zu erreichen.
 
 Wenn jemand jedoch große Angst vor einer Anthrax-Ansteckung hat, sollte
man etwas dagegen unternehmen, denn Angst macht bekanntlich krank und
öffnet weiteren Manipulationen Tür und Tor. In der Homöopathie ist es seit
ihren Ursprüngen vor 200 Jahren das oberste Gebot, einen sicheren Schutz
vor Krankheiten zu gewährleisten. Als Schutz vor Anthrax genügt in der
Regel eine Doppelgabe Anthracinum C 200. Man sollte zum Zeitpunkt der
Prophylaxe ganz gesund sein.
 Das Mittel wird einmal in Form von 1-3 Globuli oder Tropfen genommen und
nach 5 Minuten wiederholt. Dieser Schutz reicht für ein halbes Jahr. In
unserem Homöopathischen Ratgeber Nr. 4 "Die homöopathische Prophylaxe",
finden Sie die allgemeinen Erläuterungen in bezug auf Kinderkrankheiten.
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[*/QUOTE*]

Ravi Roy ist nicht der Meinung, daß man das einen Mordversuch nennen darf. Nicht? Die Opfer sind aber hinterher tot!

Auf einigen britischen Inseln gibt es auch heute noch Milzbrand (Anthrax). Was wäre, wenn Menschen die Behauptungen Ravi Roys glauben, diese Inseln besuchen, seine Globuli einwerfen und dann an Milzbrand sterben? Selbst Anwälte erwecken diese Toten nicht mehr zum Leben, auch kein Anwalt aus Murnau.

Wenn Ravi Roy behauptet, Anthracinum sei ein homöopathisches Mittel gegen Anthrax, ist er auf dem Dünnbrettbohrerholzweg. Es ist nämlich Isopathie.

Hering und andere Pfuscher

http://www.homeoint.org/seror/nosodes/anthracinum.htm

haben sich vor über 150 Jahren was Feines ausgedacht. Bloß Ahnung von Homöopathie und von Medizin, die haben sie nicht.



http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
[*QUOTE*]
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Prof. A. von Domarus trat wenig später an mich heran mit der Aufforderung, auf einer extra zu diesem Zwecke einzurichtenden etwa 50 Betten umfassenden Perniziosaabteilung mit ihm zusammen diese Kranken homöopathisch zu behandeln. Als ich mit dem Hinweise, daß sich nach meinen Erfahrungen hier mit homöopathischen Mitteln nichts wesentliches erreichen lasse, dankend ablehnte, war er sehr erstaunt, eine dem, was er bisher von homöopathischen Ärzten gehört habe, so widersprechende Meinung zu hören. Auf peinliche Fragen konnte ich wohl daraufhinweisen, daß man früher bei allgemein roborierender klinischer Behandlung zuweilen vorübergehende Remissionen beobachten konnte. Möglicherweise hätten mit der Materie nicht genügend vertraute Kollegen solche Remissionen erlebt und für eine Heilung gehalten. Außerdem würden Fehldiagnosen immer vorkommen, gelegentlich auch in Krankenhäusern. Nur dem Kriegsausbruch hat es die Homöopathie zu verdanken, daß Domarus keinen der 'Perniziosaheiler' zu Versuchen heranziehen konnte und daß wir in den Veröffentlichungen des RGA noch nicht nachlesen können, wie diese Behandlungsversuche ausgegangen sind.
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[*/QUOTE*]

Da hätte der Krieg Menschenleben gerettet? Es gib keinen Irrsinn, den es nicht gibt...

"Nur dem Kriegsausbruch hat es die Homöopathie zu verdanken, daß Domarus keinen der 'Perniziosaheiler' zu Versuchen heranziehen konnte und daß wir in den Veröffentlichungen des RGA noch nicht nachlesen können, wie diese Behandlungsversuche ausgegangen sind."

Wenn die Kranken in den Krankenhäusern damals geahnt hätten, WAS da angestellt wurde und wie knapp manche von ihnen dem einen Tod entgangen sind ... um dafür in einem anderen zu enden...


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Bei der Anamneseaufnahme in der Poliklinik ergab sich zuweilen, daß eine frühere Go konzediert wurde. Als aber ein Kranker sich lobend über den Erfolg einer vor kurzem durchgemachten Go-Behandlung äußerte und ein Fläschchen mit Thuja C30 aus seiner Westentasche zog mit der Angabe, daß er pünktlich - wie ärztlicherseits verordnet - einmal in der Woche einige Streukügelchen davon einnehme, da wurde man doch 'hellhörig' und kontrollierte die behauptete Heilung mit einem

- 24 -

Harnröhrenabstrich, in dem Leukos und Gonokokken nachgewiesen wurden. Von da an kontrollierten wir derartige angebliche homöopathisch geheilte Patienten; nicht selten mit demselben Ergebnis. Dies machte nun auf die Beauftragten des RGA einen tiefen Eindruck, zumal in jener Zeit ein bei uns kurze Zeit famulierender Arzt aus Mecklenburg die Go-Behandlung lautstark als ein 'Glanzstück der Homöopathie' bezeichnete, 'die doch alle Fälle heilen würde'. Er berief sich auf eine 1927 in der 'Deutschen Zeitschrift für Homöopathie' erschienene Arbeit eines bekannten Berliner Kollegen(29) und war unseren Einwänden gegenüber absolut unbelehrbar. Es wird wohl niemanden wundernehmen, daß auch eine Überprüfung der Wirksamkeit einer homöopathischen Go-Behandlung an der Hautklinik der Charité eingeplant wurde. Der Kriegsausbruch vereitelte auch dies.
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[*/QUOTE*]

Gonokokken (Neisseria gonorrhoeae) sind Bakterien. Der "Harnröhrenabstrich, in dem Leukos und Gonokokken nachgewiesen wurden", zeigt, daß diese Bakterien NICHT durch die homöopathische "Behandlung" beseitigt wurden. Die Fälle angeblicher Heilung sind also Wahrnehmungsfehler. Saubere Analytik kann das feststellen. Kann. Muß aber nicht. Man kann sie ja auch (weg)lassen.

Das Leben kann so schön sein...

Kann. Muß aber nicht...

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Im Verlauf der vier Jahre, während derer die Beauftragten des RGA meine Arbeitsstätten besuchten und mit mir Fragen um die Homöopathie erörterten, sind mir natürlich nicht nur die drei eben skizzierten Vorschläge zu Ohren gekommen, . Es war für mich eine sehr niederdrückende Sache, immer wieder unhaltbare Äußerungen von Kollegen entschuldigen zu müssen und zu erklären suchen, wieso dies und das überhaupt möglich wurde.
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[*/QUOTE*]

"Es war für mich eine sehr niederdrückende Sache, immer wieder unhaltbare Äußerungen von Kollegen entschuldigen zu müssen und zu erklären suchen, wieso dies und das überhaupt möglich wurde."

Dabei hat Fritz Donner zu der Zeit noch immer geglaubt, daß Homöopathie wirken würde.

Was ist das für eine Situation: auf der einen Seite ein mörderischer Staat, der im Nullkommanix tausende von Patienten heranschafft für Menschenversuche, die tödlich ausgehen können (und es auch taten, was voraussehbar war!), und auf der anderen Seite stupide Großmäuler, die unbelehrbar einen Mist von sich geben, daß selbst Anhängern der "Heil"methode kotzübel schlecht wird?

Vielleicht hätte man "Heil Hitler!" wörtlich nehmen sollen...? Vielleicht wäre das der einzige Fall in den über 200 Jahren ihrer Geschichte gewesen, wo Homöopathie etwas Positives vollbracht hätte...

Die Homöopathen hätten so richtig mit Erfolg versagen können.

Aber nicht einmal das haben sie geschafft...
« Last Edit: March 02, 2014, 08:02:24 AM by ama »
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ama

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Der Donner-Bericht / Analyse eines Betrugs
« Reply #5 on: February 25, 2014, 04:32:23 PM »

Weiter im Donner-Report:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Kurz vor Beginn der offiziellen Überprüfung auf der II. Inneren Klinik des Robert Koch-Krankenhauses bat mich W. Siebert, ich möchte einige Visiten auf seinen Stationen mitmachen, um gegebenenfalls einige Ratschläge zu geben. Wichtig schien mir nun, die schnelle Beschaffung homöopathischer Mittel sicherzustellen. Um dies zu testen, wurde von mir einigen Kranken ein homöopathisches Mittel verordnet. Als uns der Apothekendirektor des Hauses auf bürokratische Schwierigkeiten hinwies, die zuerst ausgeräumt werden müßten, kam ich mit W. Siebert überein, den Kranken, die nun nach meiner Visite eine neue Medikation erwarteten, einige Tropfen Alkohol iners 3mal täglich zu verabreichen. Bei meinem nächsten Besuche erwähnte W. Siebert ein ganz interessantes Phänomen, das er und seine Mitarbeiter beobachtet hatten. Wir hatten bei der vorangegangenen Visite einigemale das Wort 'Homöopathie' erwähnt, so daß die Kranken, die arzneilosen Alkohol bekamen, meinten ein homöopathisches Medikament zu bekommen. Ein Teil dieser Kranken war darüber empört und beschwerte sich. Bei dem anderen Teile, den zur Homöopathie positiv eingestellten Kranken, trat bereits nach der Einnahme einiger Tropfen Alkohol eine Besserung

Literatur zu Seite 24
29. Planer, R.: Betrachtungen zum Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. In: Dtsch. Ztschr. f. Hom. 1927, S. 205.

- 25 -

ein, manche sind sogar in diesen wenigen Tagen einigermaßen beschwerdefrei geworden. Nun war klar geworden, daß, wenn man objektive Befunde bekommen will, man diese positive oder negative Voreingenommenheit der Patienten ausschalten muß und das Wort 'Homöopathie' bei derartigen Überprüfungen strikte vermeiden, denn man will ja nicht feststellen, was der Glaube an das homöopathische Medikament alles vermag, sondern was das nach homöopathischen Grundsätzen sorgfältig ausgewählte Medikament als solches leistet.
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[*/QUOTE*]

Was haben wir da? Antwort: Eine starke Placebo-Wirkung, weil die Kranken "vorgespannt" waren. Diese Vorfälle kamen immer wieder vor, in der einen oder anderen Weise. Kritisch wird es, wenn auch die "Prüfer" dabei voll aus der Rolle fallen und wie die letzten Tölpel lupenreine Beispiele für Suggestion und Autosuggestion sind.


Doch machen wir weiter und kommen nunmehr zu dem höchsten Höhepunkt in der Geschichte der organisierten Kriminalität:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
[*QUOTE*]
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IV.

Während des vom 8.-15.8.1937 in Berlin stattgefundenen Internationalen Homöopathischen Weltkongresses führte dessen Protektor in seiner Ansprache u.a. aus: (30)

'Deutschland betrachtet es als eine staatspolitische Notwendigkeit, daß alle Erscheinungen daraufhin geprüft werden, wie weit sie dem Volke zu nutzen vermögen. Dieser Grundsatz hat für Heilmethoden im besonderen seine Anwendung zu finden. Denn die Heilmethoden haben direkten Einfluß auf die Grundlage des Lebens des ganzen Volkes: Durch Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit des Einzelnen. Es ist bekannt, daß nicht nur neue Heilmethoden, sondern auch solche, die ihren Ursprung schon in weiter Vergangenheit haben, wie es z.B. die Homöopathie heute schon von sich sagen kann, Anfeindungen unterliegen und Ablehnung auch von einzelnen Ärzten erfahren, ohne daß diese die Heilmethoden einer ernsthaften Prüfung unterzogen hätten.

Der Arzt aber ist der wesentliche Träger des Heilwesens; er ist deshalb vor allem dafür verantwortlich, daß wirklich alles Heilwissen und alle Heilkunst, die der Gesamtheit des Volkes dienlich sein können, auch in der Praxis Anwendung finden. Ich habe daher die Schirmherrschaft des XII. Internationalen Homöopathischen Kongresses in Berlin übernommen mit der Absicht, das Interesse des Staates an allen Heilweisen zum Ausdruck zu bringen, die der Volksgesundheit dienen. Zugleich möchte ich dabei die Ärzteschaft insgesamt auffordern, auch bisher abgelehnte oder gar angefeindete Heilmethoden unvoreingenommen zu prüfen. Es ist notwendig, daß diese unvoreingenommene Prüfung nicht nur in der Theorie, sondern vor allem auch an den praktischen Ergebnissen des Wirkens derer erfolgt, die zur Heilung anders geartete Methoden anwenden als die allgemein üblichen...'


Nunmehr hielt der Präsident des Reichsgesundheitsamtes, Prof. Reiter, die Zeit für gekommen, den jahrelangen Vorbereitungen für eine Überprüfung der Homöopathie die Tat folgen zu lassen. In feierlicher Sitzung im großen Saale des Reichsgesundheitsamtes fand im Herbste des Jahres

Literatur zu Seite 25
30. Der XII. internationale homöopathische Kongreß vom 8.-15. August in Berlin: Dtsch. Ztschr. f. Hom. Bd. 16, 1937, S. 308.

- 26 -

1937 der Beginn der Überprüfung statt, der 'größte Augenblick in der Geschichte der Homöopathie', wie mir A. Stiegele beim Betreten des Saales zuflüsterte. Vor einem Gremium führender Vertreter der deutschen Medizin, es waren u.a. anwesend die Abteilungsdirektoren des Reichsgesundheitsamtes, des Institutes für Infektionskrankheiten 'Robert Koch', Ordinarien verschiedener Universitäten, vor allem Internisten und Pharmakologen, Vertreter der Tierärztlichen Hochschulen, Chefärzte der großen Berliner Krankenhäuser, darunter auch der Leiter der Homöopathischen Abteilung des Rudolf Virchow-Krankenhauses, dann Prof. L. R. Grothe vom Dresdner Rudolf Hess-Krankenhaus und homöopathischerseits A. Stiegele als Chefarzt des Stuttgarter Krankenhauses und der erste Vorsitzende der homöopathischen Ärzte H. Rabe.

In seiner Eröffnungsansprache führte der Präsident des RGA aus, daß diese Überprüfung in denkbar größtem Stile durchgeführt werden soll, falls sich in den ersten Jahren zeigen sollte, daß an der Homöopathie tatsächlich etwas dran ist. In diesem Falle sollen alle Universitäten und Forschungsinstitute herangezogen werden. Für die fälligen Forschungsarbeiten sollen nicht nur dutzende, sondern hunderte Millionen Reichsmark zur Verfügung gestellt werden. Man erwarte keineswegs, daß alles, was bisher von Homöopathen behauptet worden ist, auch tatsächlich richtig ist. Man wäre bereits vollkommen zufrieden, wenn nur 5% davon sich als richtig erweisen würden. Die Homöopathie wende nach seinen Informationen etwa 1000 verschiedene Medikamente an. Sollte sich ergeben, daß bei den kommenden Untersuchungen sich bei 50 Arzneien tatsächlich und sicher wirkende therapeutische Eigenschaften sicherstellen lassen, dann wäre dies doch ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis. Auch erwarte man keine Wunderheilungen, man wäre vollauf zufrieden, wenn es gelinge, etwa beim Typhus die meist drei Wochen dauernde hochfieberhafte Periode wesentlich abzukürzen oder die Rezidivhäufigkeit zu verringern, so daß die Gesamtliegedauer, die bei diesen Krankheiten doch meist ein Vierteljahr oder länger währt, um einige Wochen verkürzt werden könnte. Aber nicht nur auf dem Gebiete der Arzneiforschung und der Krankenbehandlung sollten sich die Überprüfungen abspielen, auch die Grundlagen, wie die Ähnlichkeitsregel und die immer noch umstrittene Arndt-Schulz'sche Regel sollten Gegenstand eingehender Untersuchungen werden. Des weiteren könnte wohl auch auf dem Gebiete der experimentellen Medizin mancher Beitrag

- 27 -

geleistet werden. Er denke hier an Versuche bei künstlich infizierten Laboratoriumstieren, da hier große Serien mit und ohne Behandlung bearbeitet und so unter Umständen eindeutige Beweise zugunsten der Homöopathie geliefert werden können .....
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[*/QUOTE*]

Das Himmelreich auf Erden für einen Forscher! Unendliche Weiten, unendliche Macht, Geld, Geld, Geld!!! HUNDERTE MILLIONEN! Come and get it! Alles für Euch! Alles für Euch!

All das stand den Homöopathen offen. Sie mußten bloß beweisen, daß Homöopathie wirkt. Jütte, Analphabetus Galacticus und Apologetus Universalis, KANN ER NICHT LESEN!?

Oder WILL er nicht lesen? Auf wessen Gehaltsliste steht er? Wer hat heute wen gekauft?

Das Irre an der Situation: Die Homöopathen zu Adolf Hitlers großzügigen Zeiten bekamen alles geschenkt, was sie wollten. Das Manna fiel für sie vom Himmel. Millionen fielen vom Himmel. Hunderte Millionen!

Bloß eines, das fiel nicht: der Groschen...

Homöopathie ist ultimative ScheiBe und wirkt nicht. Deswegen, trotz der großzügigsten Großzügigkeit aller und tausend Jahre, haben die Homöopathen ihren Glanz und ihre Gloria in die ScheiBe gesetzt.

Blöd,  wenn die Leute auch noch dumm wie Bohnenstroh sind...


So dumm, daß es geradezu ergötzlich ist...

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
[*QUOTE*]
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Hier erfolgte ein Zwischenruf von homöopathischer Seite, in dem behauptet wurde, daß die Homöopathie auf einer ganz anderen Ebene liege. So würde beispielsweise Digitalis in immateriellen Verdünnungen, also einer C200 oder Cl000 an Menschen geprüft, die dann die für die Anwendung des Mittels wertvollen Symptome an sich entwickeln...

Eine peinliche Pause folgte, bis der neben mir sitzende Pharmakologe Wolfgang Heubner aufstand und zu dem Zwischenrufer gewandt sagte, daß die Digitalis die pharmakologisch am intensivsten erforschte Droge ist. Er würde gerne Neues dazu lernen. Er und seine Mitarbeiter brennen darauf, die nach vergeistigten Potenzen auftretenden Symptome an ihrem eigenen Körper kennenzulernen. Auch möchte er gern nachlesen, was bei derartigen Prüfungen einwandfrei festgestellt wurde, und bitte um Literaturangabe. Der auf ein 'hic Rhodos, hic salta' keineswegs vorbereitete Zwischenrufer mußte vor allen Anwesenden einen peinlichen Rückzug antreten.

Zwei Tage später kamen Teilnehmer der Eröffnungssitzung ins Krankenhaus, um von mir nähere Einzelheiten über die Ergebnisse einer mit der C1000 durchgeführten Digitalisprüfung zu erfahren. Ich mußte ihnen nähelegennahelegen, sich an den Zwischenrufer zu wenden. Wochen später kamen Professoren und Assistenten des Pharmakologischen Institutes in die Poliklinik, um sich wegen der Durchführung einer Hochpotenzprüfung mit Digitalis nähere Auskünfte zu holen. Sie beabsichtigten eine solche Prüfung durchzuführen, um sich ein eigenes Urteil über die tatsächliche Wertigkeit des homöopathischen Weges zur Erforschung der Arzneiwirkungen zu bilden.
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[*/QUOTE*]

Sind nicht auch Harald Walachs Eskapaden ein vorlauter Zwischenruf?

Zu diesem Herrn Harald Walach haben wir etwas in den Akten. Unter anderem:

"Tatort Viadrina, Frankfurt/Oder"
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6486.0

"Claus Fritzsche, das Mietmaul, fliegt auf"
"Ethik und Monetik - der Absturz des Claus Fritzsche"
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7578.0

Zitat: "Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) hat einen echten Coup gelandet."
Zitat: "Harald Walach ist eine einzigartige Forscherpersönlichkeit mit einem ausgezeichneten internationalen Ruf."

Echt? Nein. In Wahrheit alles nur Blech. Kozyrev und Blech. Denn, wie gesagt: das Mietmaul flog auf.

"Ich sehe das, was DU nicht bist!"
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7554.0

"Harald Walach und seine Falschdarstellung zur Homöopathie"
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7719.0





Manches will man nicht mal geschenkt...
« Last Edit: March 02, 2014, 08:06:06 PM by ama »
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ama

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Der Altmeister der Hütchenspieler und Cold-Reading-Jongleur Samuel Hahnemann wird völlig verkannt. Die Hütchenspieler wissen nicht, daß er ihr Vorvater ist, und die Cold-Reading-Magiere huldigen ihm auch nicht.

Was Hahnemann und die Globuli-Mafia als Forschung bezeichnen, ist nichts anderes als Täuschung. Man sieht Dinge, die nicht sind. Und Dinge, die sind, die sieht man nicht. Alles ist ein Nebel, alles ist irr und wirr. Sich in diesem Wirrsing zurechtzufinden ist für nicht ursprünglich Kriminelle kompliziert. Entweder sie verirren sich oder sie werden kriminell. Oder beides...

Auch autodidaktisch...

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Im Spätherbst 1937 begann der erste Arbeitskreis zur Überprüfung der Homöopathie mit seiner Tätigkeit. Ihm gehörten an der Vorsitzende der homöopathischen Ärzte, Prof. H. Rabe, der Internist Prof. W. Siebert und als Pharmakologen die Professoren Kuschinsky und Bonsmann. Zuerst wurden im Pharmakologischen Institut allgemeine Fragen über die Art der Durchführung von Arzneiprüfungen und der Wertigkeit der einzelnen Arzneibilder mit H. Rabe eingehend erörtert, denen dann

Literatur zu Seite 27
31. Donner, F.: Über die Ankurbelung der homöopathischen Forschung. In: Dtsch. Ztschr. f. Hom. 1932, Jg. 11, S. 183. (betr. Hochpotenzbehandlung mit Digitalis)

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spezielle folgten. Nun war H. Rabe in homöopathischen Dingen Autodidakt, der sich als Allgemeinpraktiker bis dahin kaum für das Zustandekommen der einzelnen Arzneibilder ernsthaft interessiert hatte. So kam es, daß er sich hinsichtlich all der mit Arzneiprüfungen zusammenhängenden Fragen ganz in die von vielen besonders kraß vertretenen Wunschbilder hineingelebt hatte, was nun in sehr peinlicher Weise zu Tage trat.

Die regelmäßig zu mir kommenden Herren aus dieser Arbeitsgemeinschaft brachten mir fatale Schilderungen mit der Frage, wie so etwas eigentlich möglich sei.

Ich konnte nur immer wieder auf die Tatsache hinweisen, daß infolge Fehlens entsprechender Forschungsinstitute und der schweren Zugänglichkeit des alten homöopathischen Schrifttumes sich die Mehrheit der homöopathischen Ärzte in Wunschvorstellungen über frühere Arzneiprüfungen hineingelebt haben, die natürlich in erheblicher Diskrepanz zu den nun mal vorliegenden Realitäten stehen.
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[*/QUOTE*]

"Wunschvorstellungen ... ,die natürlich in erheblicher Diskrepanz zu den nun mal vorliegenden Realitäten stehen."

Sagen wir es doch konkret: Diese Oberpfeifen leben in einer Märchenwelt. Aber es sind keine Insassen einer Irrenanstalt, sondern die Wächter jener Irrenanstalt, die man Medizin heißt.

Krank zu sein, ist lebensgefährlich. Vor allem dort... 


Weiter in Fritz Donners Bericht über die geistige Zutiefstprovinz und deren Placebo-Pfusch:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Bei einem ihrer Besuche sprachen sie - so nebenbei - davon, daß auch gewisse Ableger der Homöopathie wie die Biochemie und gewisse Komplexverfahren zu den Überprüfungen herangezogen werden sollten. Man kam auch auf das Mittel Silicea zu sprechen, das man in Hochpotenzen nachprüfen wollte. Vor einem derartigen Unternehmen konnte ich nur warnen und vorschlagen, daß man Nachprüfungen besser mit anderen Mitteln und in ganz tiefen Potenzen beginnen sollte. Aber ich kam damit zu spät, denn die Nachprüfung von Silicea in Hochpotenzen war bereits beschlossene Sache. Ich erfuhr, daß H. Rabe dies vorgeschlagen und sich bei der weiteren Besprechung mehr und mehr in Voraussagen hineingesteigert habe, was dann alles so wunderbar dabei herauskommen werde, daß man dann beschloß, so wie H. Rabe es ausgeführt hat, soll die Prüfung durchgeführt werden, damit man dann sieht, was alles dabei herauskommen wird.

Die Siliceaprüfung wurde durchgeführt. Eine Hälfte der Prüfer erhielt Placebos, die andere das Mittel in der C30. Weder der Prüfungsleiter noch die mitbeobachtenden Herren wußten, wer Placebo und wer das Mittel eingenommen hat. Allgemein fiel während des Verlaufes der Prüfung auf, daß H. Rabe unter den von den Prüfern angegebenen Symptomen immer nach Siliceasymptomen angelte. Als eines Tages - möglicherweise wegen des naßkalten Wetters jener Tage oder weil die Prüfer zu lange in verqualmten Räumen gesessen hatten - zwei der Prüfer ein Feuchtigkeitsgefühl in der Nase angaben, war der nach Siliceasymptomen forschende Kollege hell begeistert und erklärte dies für ganz eindeutige

Literatur zu (etwa) Seite 28
32. Gisevius, Rabe: Aufruf des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte. In: Dtsch. Ztschr. f. Hom. 1935, Jg. 14, S. l87ff.

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Silicea-Hochpotenzsymptome. Daraufhin kamen zwei mitbeobachtende Professoren zu mir ins Krankenhaus, um zu fragen, ob denn bei homöopathischen Arzneiprüfungen der Prüfungsleiter immer auch wisse, welches Mittel die Prüfer bekamen? Denn dann wären doch alle seit Hahnemann gemachten Nachprüfungen als durchaus zweifelhaft anzusehen, da er unter den angegebenen Symptomen dann die heraussuche, die etwa für das geprüfte Mittel sprechen können. Nun, so war es eben bis dahin leider.

Ich hatte erlebt, daß O. Leeser bei seinen Arzneiprüfungen dann nachsah, ob unter den hunderten der von den Prüfpersonen gelieferten Symptomen auch welche darunter waren, die für das geprüfte Mittel sprechen könnten, und war hell begeistert, wenn das eine oder andere darunter war, worauf er die Prüfung als 'positiv' bezeichnete.
Man kann natürlich hierüber verschiedener Meinung sein. Doch kehren wir zur Siliceaprüfung zurück. Nach Abschluß der Prüfung wurde die Liste geöffnet, die Angaben enthielt, welche Fläschchen Placebo enthielten und welche Silicea C30. Es stellte sich heraus, daß die beiden Prüfer, die eindeutige Siliceasymptome produziert haben, in Wirklichkeit nur Placebo erhalten hatten. Aus den sorgfältig geführten Protokollen konnte weder H. Rabe noch andere homöopathische Ärzte irgendwelche eindeutige Siliceasymptome herauslesen noch gar entscheiden, welche Gruppe der Protokolle von den Placebo- und welche von den Siliceaprüfer stammten. Die Prüfung war also vollkommen negativ verlaufen.
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"Aus den sorgfältig geführten Protokollen konnte weder H. Rabe noch andere homöopathische Ärzte irgendwelche eindeutige Siliceasymptome herauslesen noch gar entscheiden, welche Gruppe der Protokolle von den Placebo- und welche von den Siliceaprüfer stammten. Die Prüfung war also vollkommen negativ verlaufen." Wie nennt man das? Totale Pleite nennt man das! Versagen auf der ganzen Linie.

Und es war NICHT Fritz Donner, sondern
eine mehr oder minder große GRUPPE ANDERER.

Was ist mit denen? Kann Jütte nicht lesen!?


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Im Jahre 1938 begann die klinische Nachprüfung auf der II. Inneren Klinik des Robert Koch-Krankenhauses. Ich wurde aufgefordert, an den Visiten von H. Rabe teilzunehmen und so Augenzeuge dessen, was sich ereignete. H. Rabe versuchte an von ihm selbst ausgesuchten Kranken eine homöopathische Behandlung, leider waren dies meist Erkrankungszustände, bei denen sich nach meiner langjährigen Krankenhauserfahrung keine wesentlichen Einwirkungen mittels homöopathischer Medikamente erzielen lassen. Über häufige Hinweise meinerseits ging er aber großzügig hinweg. Anscheinend lebte er hinsichtlich der klinischen Möglichkeiten der Homöopathie in derselben wirklichkeitsfremden Wunschwelt wie mit seinen Ansichten über Arzneiprüfungen. Und so kam es, wie es eben kommen mußte! Schließlich ist es eben etwas ganz anderes, ob man in freier Praxis als ein von seinen Kranken hochgeschätzter Arzt hauptsächlich psychosomatisch Kranke zu betreuen hat, wobei die Persönlichkeit des Arztes oft die dominierende Rolle spielte, oder ob man klinische Fälle vor sich hat, von denen keiner weiß, was hier vor sich geht und wer all die verschiedenen

- 30 -

Ärzte sind, die bei der Visite mitgehen. Außerdem wurden Gespräche über die gewählten Mittel usw. erst vor der Türe erörtert und die Medikamente einige Tage später unauffällig eingesetzt, so daß auch all die aufmunternden Bemerkungen fehlten, mit denen viele Kollegen die Aushändigung eines Rezeptes begleiten.

Ende Januar 1939 stellte ich wegen einer Erkrankung meine Teilnahme an den Visiten vorläufig ein, wurde aber im April dringend zu einer wichtigen Besprechung gebeten. Man eröffnete mir, daß man bei Beginn der Überprüfung den Präsidenten des RGA davon informiert habe mit näherer Angabe, daß man Silicea prüfe und daß die Arbeiten im Krankenhaus aufgenommen worden wären. Jetzt sei ein Brief des Präsidenten eingetroffen, der um Auskunft bittet, was in diesen anderthalb Jahren an Positivem herausgekommen ist. Wahrheitsgemäß müßte man antworten, daß bei der Arzneiprüfung nichts herausgekommen ist und daß bei den klinischen Versuchen bei keinem einzigen Patienten eine irgendwie für eine therapeutische Wirkung der eingesetzten Arzneien sprechende Reaktion eingetreten ist. Man wies auf einen Krankenblattstapel hin und erklärte mir, daß dies die Krankenblätter der von H. Rabe behandelten Patienten wären.

Die nunmehr akut gewordene Situation sei bereits mit H. Rabe besprochen worden, er habe auch keinen Fall angeben können, bei dem seine therapeutischen Bemühungen irgendwie erfolgreich waren.
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Ergebnis: Totalversagen. Homöopathie ist wirkungslos.

Aber, Obacht, jetzt kommt der Hammer:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Um meine Meinung befragt, war ich mit meinem Gesprächspartner der Meinung, daß es nicht opportun wäre, bereits jetzt den negativen Verlauf der Überprüfung bekanntzugeben, und schlug vor, man möge mitteilen, es hätten sich bei den bisherigen Untersuchungen auf ungewohntem Terrain gewisse Schwierigkeiten bemerkbar gemacht, so daß man auf Grund der hier gesammelten Erfahrungen von anderen Gesichtspunkten aus neu beginnen wolle.
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Man verschweigt die angerichtete ScheiBe UND man ergeht sich in Ausflüchte. Aber nicht irgendwelche Ausflüchte, sondern MAN WILL ES NOCH EINMAL NEU VERSUCHEN.

DAS ist genau das Schema, nach dem die Homöopathen ununterbrochen betrügen, betrügen und betrügen.

Es ist DAS Schema, nach dem sie heute "MEHR FORSCHUNG!" schreien.

Heute gleiche ScheiBe wie vor 80 Jahren. Nichts hat sich geändert. Nichts.

Die Tragweite, das Barbarische, das Infame dieser kriminellen Energie wird deutlich, wenn man sieht, wo und womit Homöopathen heute Kranke ködern, was sie ihnen für Heilversprechen machen.

Hier ein Ausschnitt aus einem Interview mit Jens Wurster, einen homöopathischen "Arzt", der in Italien "praktiziert":

http://www.mickler.de/fallbeispiele/homoeopathie-krebs-wurster.htm
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"Die optimale Kombination von Schulmedizin und Homöopathie ist zur Behandlung von Krebs wichtig."

Ein Interview mit Dr. Jens Wurster über die homöopathische Behandlung bei Krebs
Quelle: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte im November 2004

Frage:
Warum gewinnt das Thema homöopathische Krebsbehandlung immer mehr an Aktualität?

Antwort Jens Wurster:
Man muss langsam einsehen, dass trotz der Entwicklung angeblich immer wirksamerer neuer Chemotherapeutika die effektive Überlebensrate bei fortgeschrittenen Tumorleiden in den letzen 20 Jahren eher zurückgegangen ist. Eine Patientin mit einem metastasiertem Mammakarzinom hatte vor 20 Jahren ohne eine jetzt aktuelle aggressive Chemotherapie eine um 20 % höhere Lebenserwartung (DER SPIEGEL NR.41) und durfte diese Zeit auch ohne massive Nebenwirkungen dieser Chemotherapie erleben. Daher ist es an der Zeit, nach Alternativen zu suchen. Wir haben mit der Homöopathie einmal die Möglichkeiten, die Nebenwirkungen und Schäden von Chemotherapien und Bestrahlungen zu lindern und wir können oftmals die Überlebenszeit bei guter Lebensqualität deutlich verlängern.
Die Homöopathie hat eine unglaubliche Kraft, auf Tumore einzuwirken und diese manchmal auch zurückzubilden. Mit der Homöopathie sind sogar in Einzelfällen Heilungen bereits metastasierter Tumore möglich, dies werde ich beim Liga-Kongress 2005 in Berlin vorstellen.
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"Die Homöopathie hat eine unglaubliche Kraft, auf Tumore einzuwirken und diese manchmal auch zurückzubilden. Mit der Homöopathie sind sogar in Einzelfällen Heilungen bereits metastasierter Tumore möglich" Wo ist die Staatsgewalt, auf daß sie diese Lügen mit der notwendigen Härte bestraft!?

Homöopathie, das ist de fakto völliges Dahinvegetieren-und-Sterben-Lassen.

Wie de fakto unbehandelter Krebs aussieht? Hier sind besonders deutliche Fotos von unbehandeltem Brustkrebs, damit Sie sehen, wie ein Mensch enden kann, der Wahnsinnigen und Betrügern zum Opfer fällt:
 

http://www.pathguy.com/breastca.jpg
 

http://www.pathguy.com/neglbrca.jpg
 

http://www.pathguy.com/br_ca5.jpg

Diese Fotos dürfen wir hier verwenden dank der freundlichen Erlaubnis von Herrn Dean G. LaPorte, MD, einem amerikanischen Pathologen. Seine Web-Seite zum Thema Brustkrebs ist

http://www.pathguy.com/~dlaporte/br_ca.htm

Diese Fotos sind nicht dazu gedacht, billigen Schrecken zu verbreiten, sondern sollen eindringliche Warnung sein, es nicht so weit kommen zu lassen.

Gehen Sie rechtzeitig zu einem guten wissenschaftlich arbeitenden Arzt!
Lassen Sie regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen machen!

Falls Sie Krebs haben: Lassen Sie sich rechtzeitig und richtig behandeln!

ama

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Nach der Riesenpleite Nummer x kommt ein "Neubeginn":

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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In kleinem Kreise, zu dem ich auch gebeten war, fand dieser Neubeginn statt. Man begann mit Erwägungen über die Nützlichkeit dieser Überprüfungen vor allem für die homöopathischen Ärzte, habe es sich doch bereits einwandfrei ergeben, daß vieles in den Arzneibildern fragwürdig und zu einem nicht unerheblichen Teile falsch wäre, was unter Umständen forensische Folgerungen für diese Mittel anwendende Kollegen haben könnte. Dann wurde das Repertorium von Kent hervorgeholt und H. Rabe gefragt, wie viele der Mittel, die unter den einzelnen Symptomenangaben angeführt werden, er für wirklich zuverlässig halte. Es entwickelte sich ein sehr interessantes,

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aber für die Homöopathie fatales Gespräch zwischen den Vertretern des RGA und H. Rabe, auf das vielleicht später an anderer Stelle eingegangen werden könnte; es möge genügen, daß nach langem Hin und Her zu guter Letzt H. Rabe zugeben mußte, daß er nur etwa 5% bis höchstens 10% der unter den einzelnen Symptomenangaben erwähnten Mittel für soweit stichhaltig halte, daß man erwarten könne, daß sie sich bei den vorgesehenen Nachprüfungen auch tatsächlich bestätigen werden. Anschließend wurden weitere Fragen über Arzneiprüfungen an H. Rabe gerichtet, wobei man auf seine früher gemachten und damals schriftlich fixierten Behauptungen zurückgriff. Mit seinen früheren Ansichten über Sepia konfrontiert, bestätigte er das damals gesagte und redete sich mehr und mehr in eine Begeisterung hinein, wie unter der Wirkung von Hochpotenzen bei den Prüfern dann die typischen Sepiasymptome mehr und mehr herausgekommen wären. Als man ihm darauf nahelegte, doch als zweite Prüfung eine mit Sepia durchzuführen, da konnte er naheliegenderweise nicht mehr zurück. Er wurde dann noch gebeten, ein schriftliches Exposé auszuarbeiten, wie die Prüfung durchgeführt werden solle und vor allem ausführlich darzustellen, welche charakteristischen Sepiasymptome dann unter Hochpotenzen zu erwarten sein werden.
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Das war's! Nach Reisenpleite Nummer x krachen diese Geistesriesen in die Riesenpleite Nummer x+1. Nichts dazugelernt.

Nein, sie haben nichts dazugelernt!

"Als man ihm darauf nahelegte, doch als zweite Prüfung eine mit Sepia durchzuführen, da konnte er naheliegenderweise nicht mehr zurück." Was sagt uns das? Antwort: Daß sie nichts dazugelernt haben. Selbst wenn Sepia eine wirksame Medizin wäre, würde das noch lange nicht die Homöopathie beweisen. Eine wichtige Hürde dabei: daß die stärkere Potenzierung auch eine stärkere medizinische Wirkung haben müßte. Hat sie das? Antwort: Nein, natürllich nicht!

Das Zitat sagt uns aber noch etws ganz anderes, etwas, das in Fritz Donners Bericht immer und immer wieder vorgeführt wird: daß diese Oberknalltüten keinen blassen Schimmer von Homöopathie haben! Totalversager sind sie, Megaoberknalltütentotalversager!!!

Warum ich das so locker flockig sagen kann? Antwort: Weil die Gabe eines homöopathischen Mittels bei jedem Menschen VERSCHIEDEN ist! Jeder Mensch reagiert ganz individuell und braucht EIN ANDERES homöopathisches Mittel. Das ist ein Grundprinzip der Homöopathie! Man lese seinen Hahnemann! Im Organon steht das drin.

Jedem das gleiche Mittel zu geben, das ist saudämlicher Pfusch und ein Verstoß gegen die Grundregeln der Homöopathie.

Warum wurde das damals nicht reklamiert? Warum wurde das in den nachfolgenden 80 Jahren niemals angegriffen und warum wurde in diesen 80 Jahren dieser Pfusch nicht endgültig beseitigt?

Nochmals die so notwendige Frage: Kann Jütte nicht lesen!?

Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann den unsäglichen und unfaßbar saudämlichen Pfusch, diese Verbrechen an den elementarsten Grundlagen der Homöopathie.

Aber da kommt nichts. Warum? KÖNNEN sie nicht oder WOLLEN sie nicht, die Damen und Herren des Latinisierguruismus?

Es ist nicht bloß so, daß sie von Placebos keine Ahnung haben und von Verblindung und von korrekter Versuchsdurchführung. Nein, sie haben auch von Homöopathie keinen blassen Schimmer, damals nicht und heute nicht. 


Homöopathie war und ist niemals etwas anderes gewesen als Hochstapelei. In Donners Bericht gibt es eine zum Brüllen komische Situation: H. Rabe ist in der Klemme:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Anschließend kam man auf die Homöotherapie der Thyreotoxikosen zu sprechen und auf das von ihm mitverfaßte Buch über 'Basedow und Kropf'(35), das damals der Verlag in überschwenglicher Weise anpries: 'Hier sehe man, was die Homöopathie kann'. H. Rabe äußerte sich betont zuversichtlich über die homöopathische Basedowbehandlung und meinte, wenn man klinische Möglichkeiten hätte, könnte man dies alles deutlich darstellen. Nun mußte er zur Kenntnis nehmen, daß er diese Möglichkeiten doch habe, man würde einfach eine Station mit Thyreotoxikosen belegen.
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Erst schreien nach Forschung - und dann, pardautz, kriegt der Schreihals die Forschungsstation auf dem Silbertablett serviert...


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Da eine Station ca. 50 Betten umfaßt, habe er bei einer Limitierung der klinischen Behandlungsdauer auf ein Vierteljahr die Möglichkeit, in einem Jahre 200 Thyreotoxikosen unter Heranziehung aller modernen diagnostischen Tests homöopathisch zu behandeln, so daß man dann ein eindeutiges Bild über das erhält, 'was die Homöopathie hier tatsächlich kann'. Es wurde vereinbart, mit diesen therapeutischen Untersuchungen im Herbst 1939 nach den Ferien zu beginnen.
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Was jetzt? Das Großmaul muß liefern!

Und so kommt es, wie es kommen muß...

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Als anschließend H. Rabe mit mir das Krankenhaus verließ, überraschte er mich mit der Bemerkung, er müsse jetzt dringend sehen, wie er diese Überprüfungen sabotieren könne. Einen stichhaltigen Grund habe er zwar

Literatur zu Seite 31
33. Schilsky, B.: Der Sepiamensch. In: Dtsch. Ztschr. f. Hom. 1929, Jg. 8, S. 273ff.
34. Fuhrmann, E.: Homöopathie und Grenzgebiete: Noch einmal Sepia. In: Dtsch. Ztschr. f. Hom. 1930, 9. Jg., S. 26.
35. Rabe, Salier, Erbe: Homöopathie und biologische Medizin bei Thyreotoxikose Basedow und Kropf. 1946, 2. Aufl.

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noch nicht gefunden, da alles so überaus korrekt und kollegial ihm gegenüber durchgeführt worden wäre. Hoffentlich falle ihm noch etwas ein, denn sonst müsse er zum Reichsgesundheitsführer Dr. Conti gehen und ihn dringend auffordern, die Überprüfungen der Homöopathie sofort abbrechen zu lassen, denn 'wir können doch das gar nicht, was wir behaupten' (wörtlich gesagt!!). Aber nach all dem, was er mit Conti, Rudolf Hess und Prof. Reiter in Sachen Homöopathie vorgebracht habe, könne er doch letzteres kaum tun. Er fuhr dann fort, daß es doch 'heller Wahnsinn' von den Beauftragten des RGA wäre, 'das ernst zu nehmen, was wir, die wir doch nur kleine Praktiker sind, so sagen oder in unseren Zeitschriften veröffentlichen' und sie einer wissenschaftlichen Überprüfung zu unterziehen wie etwa die Homöotherapie der perniziösen Anämie, des Diabetes, der Gonorrhoe usw. Und nun die Einrichtung einer Thyreotoxikosenabteilung zu planen, wäre doch 'glatter Unsinn', denn in Wirklichkeit können wir doch keine ausgesprochenen Thyreotoxikosen heilen. Als ich darauf hinwies, daß er sich doch hierüber sehr optimistisch geäußert und auch nicht gegen die Reklame des betreffenden Verlages protestiert habe, da gab er mir in längeren Gesprächen einen Einblick in seine Gedankenwelt und wie er die homöopathische Ärzteschaft als solche beurteile, worauf aber heute nicht eingegangen werden soll.
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"da gab er mir in längeren Gesprächen einen Einblick in seine Gedankenwelt und wie er die homöopathische Ärzteschaft als solche beurteile, worauf aber heute nicht eingegangen werden soll." Wenn die Meinung von H. Rabe über die Homöopathen und ihre Fähigkeiten und über die Fähigkeiten der Homöopathie so ausgesprochen negativ war, dürfte er tief in die Kiste der landwirtschaftlichen Ausdrücke gegriffen haben, nehme ich an. 


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Auch über die vorgesehenen Arzneinachprüfungen und die damit zusammenhängenden Fragen äußerte er sich eindeutig: Wir sind einfache Praktiker, deren Interesse vor allem dem gilt, was man einem ins Sprechzimmer gekommenen Kranken gegen die von ihm geklagten Beschwerden geben soll. Und nun erwarte man, daß er Auskunft darüber geben könne, wie dieses oder jenes Mittel seiner Zeit geprüft worden ist und ob wir die darauf aufgebauten Arzneidarstellungen in diesem Falle für einigermaßen verläßlich und in jenem für in höchstem Grade fragwürdig ansehen. Und jetzt solle er noch ein Exposé für die vorgesehene Sepiaprüfung ausarbeiten! Was weiß man denn über Sepia? Möglicherweise sind alle in den Arzneimittellehren gebrachten Sepiasymptome reine Phantasiegebilde! Und nun soll er sich schriftlich festlegen, welche Symptome er nach Hochpotenzen erwarte! Auf meinen Hinweis, was er vor nur einer Stunde alles behauptet habe und wie sicher er ausführte, was nach Hochpotenzen alles so deutlich herauskomme, also Dinge, die doch in einem unüberbrückbaren Gegensatz zu dem stehen, was er jetzt sage, da meinte er: 'Aber so stellen wir Homöopathen uns doch die Dinge vor!'
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Es gibt keinen Weihnachtsmann. "Aber so stellen wir Homöopathen uns doch die Dinge vor!"

Was für ein Armutszeugnis!!!

Es gibt keinen Weihnachtsmann. Aber den Kindern wird immer davon erzählt.

Und den Prüfern vom Reichsgesundheitsamt...

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Den Beauftragten des RGA habe er immer die

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Homöopathie so vorgetragen, wie die homöopathischen Praktiker sich die Dinge vorstellen. Man konnte doch nicht ahnen, daß sie die Prüfungsquellen parat haben und somit vergleichen konnten, was tatsächlich gewesen ist und inwieweit die Realitäten von den Vorstellungen der Homöopathen divergieren.
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"Homöopathie so vorgetragen, wie die homöopathischen Praktiker sich die Dinge vorstellen. Man konnte doch nicht ahnen, daß sie die Prüfungsquellen parat haben und somit vergleichen konnten, was tatsächlich gewesen ist und inwieweit die Realitäten von den Vorstellungen der Homöopathen divergieren."

"Man konnte doch nicht ahnen,..." Das ist irre. Das ist so irre. HUNDERTE MILLIONEN MARK sollten sie bekommen, die Homöopathen. HUNDERTE MILLIONEN! Und was tun sie? Sie erzählen Märchen. Sie "konnten doch nicht ahnen,"

Das ist so unfaßbar, das ist so unanfaßbar! Man muß die Tragweite der GESAMTEN Situation bedenken: In jenem Staat wurden nicht bloß auf einen Schlag TAUSENDE von Patienten als Versuchskaninchen hingestellt, sondern auch Tausende Menschen an die Wand gestellt. Kam es H. Rabe und seinen Kumpanen nie in den Sinn, für ihren Hochverrat am Reich an einer Wand in das Unterirdische geschossen zu werden?

Ist DAS GANZE Affentheater der Homöopathie in der Nazizeit eine einzige Lüge und Hochstapelei der Marke PLACEBO ("Ich will gefallen")?

H. Rabe ist tief in der Bredouille:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Er brach dann das Gespräch hierüber abrupt ab mit der Bemerkung, ich könne versichert sein, daß er eine ihm von den früheren Generationen eingebrockte Suppe habe auslöffeln müssen und diese Suppe sei für ihn sehr bitter gewesen!
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Hat eine Entnazifizierung der Homöopathien niemals stattgefunden? Halten sie noch immer Ihre Fahne hoch, weil sie nicht zugeben wollen, wie grausam (in der vollen Bedeutung dieses Wortes!!!) sie SCHEISSE gebaut haben? (Jetzt schreibe ich dieses Wort aus!)

H. Rabe war durchaus nicht unfähig in seiner Erkenntnisfähigkeit. Immerhin stellte er fest:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Er vertrat dann die Meinung, daß die Homöopathie möglicherweise gar keine pharmakotherapeutische Methode sei, wie bisher immer angenommen und wie auch von mir immer vertreten worden sei, sondern eine gewisse Form der Psychotherapie.
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"Eine gewisse Form der Psychotherapie", das heißt: eine Manipulation der Kranken durch Rhetorik und Suggestion. Aber keine reale Behandlung ORGANISCHER Krankheiten und Beschwerden und auch keine PHARMAZEUTISCHE Behandlung psychischer Erkrankungen und Beschwerden. Also nichts als Hochstapelei und Pfusch. Mit einem Wort: BETRUG!


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Durch das überaus subtile Eingehen auf die verschiedenen, zuweilen durchaus nebensächlichen Symptome der Kranken und das umständliche Bearbeiten der erhobenen Befunde bei der Arzneimittelwahl, oft unter zeitraubender Heranziehung dickleibiger Arzneimittellehren und Repertorien, also durch ein Vorgehen, wie es die Kranken von anderen Ärzten her gar nicht gewohnt sind, könnte doch wohl eine Beeindruckung der Kranken erzielt werden, die dann von der psychischen Seite her uns noch unbekannte Heilwirkungsmechanismen im Gang bringen könnten, die zu Besserungen des Befindens und zu Beschwerdefreiheit führen.

War ich zuerst der Meinung, die eben erwähnten Ansichten als 'situationsbedingt' anzusehen, so muß ich mich hierin doch getäuscht haben, denn auch später hat er immer wieder diese Ansicht erwähnt und noch 15 Jahre später im homöopathischen Ärzteverein darauf hingewiesen, daß man mit dem Wissen um die Homöopathie noch ganz an der äußeren Oberfläche klebe und daß möglicherweise das ganze Tun und Handeln in Wirklichkeit nur eine larvierte Form einer Psychotherapie wäre.
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"Larvierte Form einer Psychotherapie", das ist nichts anderes als eine versteckte Manipulation, ein Betrug.



http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Im Juni 1939 wurde ich zu Prof. A. von Domarus gebeten, der im Rahmen der vom RGA angeordneten Überprüfung der Homöopathie mit mir bestimmte Krankheitszustände wie perniziöse Anämie, Leukämien, Lymphogranulomatosen u.a.m. homöopathisch behandelt sehen wollte. Im Gegensatze zu den Professoren Bonsmann und W. Siebert, die durch jahrelange Teilnahme an meinen Krankenhausvisiten und Polikliniksprechstunden sich eingehendst mit der Homöopathie beschäftigt hatten, kannte von Domarus die Homöopathie nur aus den Berichten, die ihm seine Assistenten darüber geliefert hatten, was sie auf den Kursen des Berliner Vereins homöopathischer Ärzte alles zu hören bekommen haben. Ähnlich war auch

Literatur zu (etwa) Seite 33
36. Betr. Sepiaprüfung vgl. weiter oben.

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die Situation des Pharmakologen Druckrey, dessen Einblick in die Homöopathie sich auf das beschränkte, was renommierfreudige Kollegen teils vorgetragen oder veröffentlicht haben. Außerdem auf das, was H. Rabe seinerzeit bei Beginn der Überprüfungen den Beauftragten des RGA im Pharmakologischen Institute mitgeteilt hat.

Beiden Herren gegenüber mußte ich mich von manchem Unsinn distanzieren, der damals behauptet wurde, und ihnen nahelegen, zu den von ihnen in Aussicht genommenen Nachprüfungen jene Kollegen heranzuziehen, die solche Dinge behaupten. Auf Einzelheiten näher einzugehen, möchte ich mir hier versagen.
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"Auf Einzelheiten näher einzugehen, möchte ich mir hier versagen." Mit anderen Worten: Fritz Donner saß tief in der ScheiBe.

Logen die Homöopathen bloß noch, um biologisch zu überleben? Saßen sie schon so tief im Dreck, daß für sie keinen Ausweg mehr gab? War alles, was sie erzählten und trieben, bloß noch eine Aufstapelei von russischen Matroschka-Puppen Potemkinscher Medizin? Immer höher, immer höher, bloß nicht nach unten gucken, denn da ist der Tod...


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Anfang Juli wollte von Domarus eine Prüfung von Sulfur durchführen. Meinen Hinweis, man solle ganz tiefe Dosen benützen, um Symptome zu erzielen, wie sie Louis Lewin seinerzeit in seinem Buche 'die Nebenwirkungen der Arzneien'(37) beschrieb und wie sie auch bei einer langdauernden Sulfurprüfung aufgetreten waren, die L. J. Boyd38 durchgeführt hatte(38), wollte er erst nach den Ferien berücksichtigen und jetzt - unter einer gewissen Zeitnot, da in vier Wochen die Universitätsferien begannen -, eine Sulfurprüfung so durchführen, wie es die Homöopathie empfehle, also eine Woche eine Hochpotenz, eine eine mittlere und eine eine tiefere, etwa D6 oder D4. Ich sagte Domarus voraus, daß meines Erachtens dabei nichts herauskommen werde, und wurde auch deshalb im RGA vorstellig, wo ich den salomonischen Bescheid erhielt, man wolle doch die Homöopathie Überprüfen und da müsse man so vorgehen, wie die überwiegende Mehrzahl der homöopathischen Ärzte es darstelle.
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"Es darstelle". Genau. Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. 


Und jetzt, Achtung, JETZT ERST beginnt der Krieg. Alles vorherige war noch in Friedenszeiten!


Ein unglaubliches Geständnis von Fritz Donner und H. Rabe:

http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Durch den Kriegsausbruch wurden die Überprüfungen jäh unterbrochen. Aber all diese Zeit war Bonsmann eifrig bemüht, Fragen um die Wertigkeit homöopathischer Arzneien in pharmakologischen Untersuchungen zu klären. Hier möge ein Hinweis auf seine für die Homöopathie so verdienstvollen Arbeiten genügen, über die er einiges bereits im Arch exp. Path. & Pharm. bekanntgegeben hat; abschließende Veröffentlichungen dürften einer persönlichen Mitteilung zufolge in Kürze erfolgen.

Bereits 1946 nahm W. Siebert zusammen mit dem damaligen Leiter des RGA wegen einer eventuellen Wiederaufnahme der Überprüfungen mit mir Fühlung auf. Später kam auch Bonsmann des öfteren zu mir, so erfuhr ich, daß das gesamte Material über die Vorbereitungen und die begonnenen Überprüfungen den Krieg überlebt hat, so daß man darauf zurückgreifend jederzeit neu beginnen könne. Er erwähnte, daß abgesehen von

Literatur zu Seite 34
37. Lewin, L.: Die Nebenwirkungen der Arzneimittel. 3. Aufl. 1899, S. 637 (betr. Sulfur).
38. Boyd, L. J.: 'Eine Teilprüfung von Sulfur' dtsch. v. F. Donner. In: Allg. Hom. Ztg. 1932, Bd. 180, S. 41ff.

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gewissen pharmakologischen Arbeiten bisher bei den Überprüfungen nichts Positives für die Homöopathie herausgekommen wäre, es sei denn, daß einwandfrei klargestellt worden ist, daß viele Ansichten, auch die 'kritischer Ärzte' auf Wunschvorstellungen basieren. Inzwischen habe aber die homöopathische Ärzteschaft ein Jahrzehnt Zeit gehabt, sich zu besinnen. Es wäre eine bedauerliche und für das Weiterbestehen einer Homöopathie gefährliche Illusion, wenn die homöopathischen Ärzte glaubten, sie könnten ruhig in derselben Weise weitermachen, wie sie es vor dem Kriege getan haben. Da damals die homöopathische Ärzteschaft noch keine Konsequenzen aus dem Fiasko gezogen hatte, das sie 1937 bis 1939 erlitten hatte, und da ich wußte, was alles für die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften in Aussicht genommen war, ging ich erfüllt mit Sorge zu dem ersten Vorsitzenden H. Rabe und trug ihm die ganze Situation vor in Erwartung, daß er gewisse, nunmehr doch wohl absolut notwendige Schritte im Interesse eines Weiterbestehens der Homöopathie unternehmen wird. Leider war er unzugänglich, auch als ich mit höchst fatalen, hier in meinen Ausführungen noch gar nicht erwähnten Einzelheiten aus den bisherigen Überprüfungen aufwartete. Er meinte: Die Überprüfungen werden natürlich wieder kommen. Lassen wir unsere Kollegen doch ruhig reden und schreiben, was sie wollen. Wenn es dann soweit ist und sie ihre Behauptungen unter Beweis stellen sollen, dann müssen sie eben sehen, wie sie die Suppe, die sie sich eingebrockt haben, auch auslöffeln können. Er selbst habe bei diesen Überprüfungen ja auch eine bittere Suppe auslöffeln müssen!
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H. Rabe kann froh sein, nicht vor einem Kriegsgericht gelandet zu sein.
« Last Edit: March 02, 2014, 10:48:12 PM by ama »
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ama

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http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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V.

Mit dem vierten Kapitel ist mein Bericht über die ersten Jahre einer Überprüfung der Homöopathie durch das Reichsgesundheitsamt an und für sich abgeschlossen. Besonders fatale Dinge, die dabei des öfteren zu Tage traten, habe ich nicht erwähnt, sondern nur an einigen wenigen Beispielen zeigen wollen, wie die Situation in Wirklichkeit ist und was dabei herauskommt, wenn man das Wunschbild zu realisieren sucht, daß sich die größere Hälfte der homöopathischen Ärzte von den Arzneiprüfungen, den Arzneibildern und den therapeutischen Möglichkeiten ihrer Heilmethode macht. Da nach meinen Informationen demnächst mit einer Wiederaufnahme von Überprüfungen der Homöopathie zu rechnen ist, mögen meine Abhandlungen nicht nur als eine medizingeschichtlich interessante Abhandlung

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angesehen werden, sondern auch als ein Mahnruf an die führenden Kräfte der homöopathischen Ärzteschaft, denn die Zukunft des homöopathischen Gedankens in der Medizin wird davon abhängen, ob man sich ernsthaft bemühen wird, einen mehr oder weniger radikalen Abbau der Illusionen und eine vorsichtige Bestandsaufnahme der nunmal gegebenen Realitäten durchzuführen.
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Da hat Fritz Donner Ehrlichkeit und intellektuelle Fähigkeiten der Homöopathen WEIT überschätzt. Es ist eben so, daß Homöopathie eine Negativselektion ist. Da DARF man über Null hinausgehende Wertigkeit einfach nicht erwarten...


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Das Fiasko, das die Homöopathie bei den erwähnten Überprüfungen erleiden mußte, ist keineswegs personell bedingt gewesen - was ich hier ganz eindeutig betonen möchte. Manch andere hierfür für andere Universitäten vorgesehenen Kollegen dürften kaum erfolgreicher gewesen sein, denn ausschlaggebend war doch die tatsächliche Situation innerhalb der Homöopathie. Hätte der Internationale Homöopathische Weltkongreß nur ein Jahr früher in Berlin stattgefunden, dann wäre auch ein Jahr früher mit den Überprüfungen begonnen worden, so daß die vorgesehenen Nachprüfungen von Sepia und die Überprüfung der Wertigkeit der Homöotherapie bei klinisch einwandfrei diagnostizierten Thyreotoxikosen noch vor Kriegsbeginn durchgeführt worden wären und wir über die hierbei festgestellten tatsächlichen Ergebnisse genau so im Bilde wären wie über die einer Apisnachprüfung durch Kollegen Walther Taube an der Universität Halle. Kann man als einigermaßen sicher annehmen, daß es Taube gelungen wäre, das 'Säckchen am rechten unteren Augenlide' eindeutig auszulösen, das nach seinen Angaben 'bei den Prüfungen mit Potenzen immer und immer wieder aufgetreten ist', wie auch das 'Leitsymptom' einer Durstlosigkeit bei einigen oder gar mehreren Prüfern?

Daß man seinerzeit nicht den Mut aufbrachte, gewisse, den älteren Kollegen damals direkt revolutionär anmutende Ergebnisse der Quellenforschungen, die 1927 einige der damaligen Assistenten des Stuttgarter Homöopathischen Krankenhauses trieben, ehrlich zu diskutieren, daraus die nun einmal nötigen Konsequenzen zu ziehen und sie allgemein im homöopathischen Schrifttume bekanntzugeben, hat sich doch sehr tragisch ausgewirkt. Viel Blamables wäre dann erspart geblieben.

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"Revolutionär anmutende Ergebnisse der Quellenforschungen", was sind das? Bloße Hirngespinste und ausgelebtes Wunschdenken, alles grober Pfusch und Stümperei - und DESWEGEN traut man sich nicht, darüber EHRLICH zu diskutieren?

Nein, es sind viel eher Erkenntnisse darüber, daß Hahnemann und etliche Andere (bis zu Donners damaliger Jetztzeit) gepfuscht haben wie die Blöden und somit die Homöopathie bloß das ist, was H. Rabe sagt: eine Psychologisierung der Kranken? Das allerdings würden die alten Knacker garantiert nicht gerne gehört haben.

"Viel Blamables wäre dann erspart geblieben." Eben! Wenn man die Wahrheit gesagt hätte anstatt weiterhin PLACEBO zu spielen und den Leuten zu erzählen, was diese gerne hören wollen.



http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Natürlich kann man nicht von heute auf morgen all das nachholen, was man vor 40 Jahren oder noch früher hätte beginnen und in Gemeinschaftsarbeiten ausarbeiten sollen. Man kann auch nicht erwarten, daß all die Kollegen, die sich in Wunschbilder verrannt haben, nun von heute auf morgen klarer sehen können. Im Hinblicke auf die kommenden Überprüfungen

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wäre aber schon viel erreicht, wenn die Führung des Zentralvereins homöopathischer Ärzte und ihr wissenschaftlicher Beirat überhaupt mal anfangen würde, sich um eine gewisse Klarstellung der wichtigsten Fragen zu bemühen.

Zu diesen dürfte doch vor allem gehören, daß man sich ernsthaft Gedanken darüber macht, was man tatsächlich zu können glaubt sowohl auf arzneiprüferischem wie auch auf therapeutischem Gebiet.
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Die Bestätigung für den vorigen Zitatblock. Wunschbilder, Selbstbetrug, Märchenerzählerei.

Wären die Nazis nicht so strohdoof gewesen, sie hätten die Homöopathen wegen Hochverrat ausgelöscht.

Ist es für die Homöopahen bei den Nazis nicht ein hirnsprengender Drahtseilakt, so irre zu sein, daß man Andere und sich selbst betrügt auf Deubel komm heraus, und jede Sekunde für die ScheiBe, die man da anrichtet, auf der Stelle erschossen zu werden? Konnte dieser Drahtseilakt nur begangen werden von Leuten, die völlig durchgeknallt waren?

Ich glaube nicht, daß Alle durchgeknallt waren. Es waren auch genug Juden kaltblütig genug, mitten unter Nazis Nazi zu spielen. Aber wo sind sie geblieben?

Die Juden haben nach dem Krieg beschrieben, was ihnen wiederfahren ist und was sie getan haben.

Und die Homöopathen!?

Bleibt die schon gestellte Frage: Gab es keine Entnazifizierung der Homöopathien? Wobei es nicht um das Mittätertum bei den Nazis geht, sondern um das Mittätertum bei den Homöopathen.

Die Nazis wurden geschaßt. Aber die Homöopathen nennen ein Homöpathisches Arzneibuch ihr Eigen, das sogar amtlich ist, in Europa.

Etwas ist faul im Staate EU!



http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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Die Antwort darauf dürfte für das Gebiet des Zustandekommens der Arzneibilder sehr leicht fallen! Die toxischen Wirkungen der Arzneien können wir jederzeit reproduzieren. Nehmen wir als Beispiel die Canthariden. Sie haben bekanntlich einen großen Ruf als Aphrodisiaka, da sie die Erigierfreudigkeit bei Männern erheblich steigern können. Man macht aber kaum noch Gebrauch von ihnen, wegen der häufigen, zuweilen sogar zum Tode führenden toxischen Nebenwirkungen bei oft nur geringfügiger Überdosierung. Näheres kann im 2. Bande der 'Encyclopedia of Pure Materia Medica' von Timothy Allen nachgelesen werden, der ein Arzneibild von 1651 Symptomen aus 112 fast ausschließlich toxikologischen Quellen zusammengestellt hat. Im Jahre 1927 wünschte ein von einer bekannten Medizinischen Universitätsklinik an das Stuttgarter Krankenhaus delegierter Kollege an einer Arzneiprüfung teilzunehmen, bei der - wie immer behauptet wird - mit höher potenzierten Arzneistoffen auch tatsächlich und deutlich Symptome auftreten. Ein sehr verständlicher Wunsch! Der Chefarzt des Krankenhauses A. Stiegele schlug die seiner Ansicht nach besonders gut durchgeprüften Mittel Mercurius und Cantharis vor. Die Wahl fiel dann auf Cantharis, das nur einen engbegrenzten Wirkungskreis hat. Es wurden dem Kollegen verschiedene Potenzen nacheinander verabreicht, aber die Prüfung blieb stumm. Man ging dann immer tiefer in der Dosierung herab, aber es traten keine der erwarteten Symptome auf. Dies regte mich dazu an, nachzusehen, was bei früheren Prüfungen eigentlich alles beobachtet worden ist. Zu meiner Überraschung mußte ich feststellen, daß das als besonders gut durchgeprüft bezeichnete Mittel noch gar nicht durchgeprüft worden ist. In Hahnemanns 'Fragmenta de viribus medicamentorum positivis'(39) fand ich 95 Symptome angegeben, von denen 75 nur Zitate von 19 verschiedenen Autoren darstellten, die über Vergiftungserscheinungen nach Einnahme dieses Mittels berichteten, außerdem fügte er noch 20 von ihm selbst

Literatur zu Seite 37
39. Hahnemann, S.: Fragmenta de viribus Medicamentorum positivis ... Pars prima. 1805, S. 57-63 (betr. Cantharides).

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beobachtete Erscheinungen hinzu. Das Mittel wurde aber von ihm später keiner weiteren Bearbeitung unterzogen, wir finden es weder in den verschiedenen Auflagen seiner 'Reinen Arzneimittellehre' noch in seinen 'Chronischen Krankheiten' erwähnt. Später brachten Hartlaub und Trinks in ihrer Arzneimittellehre(40) ein vollständiges Arzneibild, das 952 Symptome enthält, größtenteils Zitate aus Berichten über Vergiftungen oder Überdosierungen. Daraufhin stellte ich damals die Frage (1927) an die Chefärzte, ob man denn erwarten könnte, daß nach Einnahme von Cantharis in Potenzen, also in einer C30, D15, D6 und einer D4 tatsächlich die in den Arzneimittellehren niedergelegten Cantharissymptome auftreten werden, also schwere Erscheinungen an der Niere, der Blase, den Genitalorganen, der Haut und den Schleimhäuten des Verdauungstraktes? Aus ihren Reaktionen merkte ich sehr schnell, daß ich mit dieser Frage in ein Wespennest gefaßt hatte, denn sie berührte doch die Grundprinzipien ihrer homöopathischen Glaubensbekenntnisse.
http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
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"Die Antwort darauf dürfte für das Gebiet des Zustandekommens der Arzneibilder sehr leicht fallen! Die toxischen Wirkungen der Arzneien können wir jederzeit reproduzieren." Das ist logisch.

"Zu meiner Überraschung mußte ich feststellen, daß das als besonders gut durchgeprüft bezeichnete Mittel noch gar nicht durchgeprüft worden ist." Das ist verständlich.

Das jedoch ist weder logisch noch verständlich: "an einer Arzneiprüfung teilzunehmen, bei der - wie immer behauptet wird - mit höher potenzierten Arzneistoffen auch tatsächlich und deutlich Symptome auftreten."

Wenn man Gifte gibt, erzeugen die Gifte Vergiftungen. Schwächere Dosierungen erzeugen schwächere Vergiftungen, bis es keine Wirkung mehr gibt. Das ist bekannt.

Warum sollen dann "höher potenzierte" Arzneistoffe (das sind die Gifte!) eine stärkere GIFTwirkung haben? Das ist doch genau das Gegenteil von dem, was Hahnemann behauptet hat. Es soll ja gerade KEINE Giftwirkung sein.

Wer diesen Unfug glaubt, ist in mehrerer Hinsicht verblödet.


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Mein Vorschlag, man möge die hier auftauchenden und für die Homöopathie so grundlegenden Probleme durch eine ausgedehnte Arzneiprüfung mit Placebokontrollen, wie sie damals bei Arzneiprüfungen am Hahnemann Medical College in Philadelphia durchgeführt wurden, von Grund auf klären, fand kein Verständnis. Die Kollegen waren eben vollkommen davon überzeugt, daß man mit Potenzen von Mercurius und Cantharis eindeutig entsprechende Symptome hervorbringen könnte. So kam es dann später dazu, daß A. Stiegele dem an homöopathischen Dingen interessierten Prof. F. Hoff Arzneiprüfungen mit diesen Mitteln in verschiedenen Potenzhöhen empfahl, die bekanntlich vollkommen negativ verliefen. Es dürfte wohl nicht unangebracht sein, wenn man sich in aller Ruhe die Frage vorlegen würde, ob A. Stiegele - eventuell mit Unterstützung seiner damaligen Oberärzte - bei einer Nachprüfung seiner Empfehlungen durch das RGA zu einem positiven Ergebnis gekommen wäre? Zu wünschen wäre dies sicherlich, aber wie hoch schätzen die Leser dieser Zeilen die Wahrscheinlichkeit hierfür ein?

Wie steht es überhaupt mit der Realität von Arzneiprüfungen mit höheren Potenzen? Können wir mit Sicherheit erwarten, daß wir, falls uns 50 Prüfpersonen zur Verfügung gestellt werden und wir je 25 davon einerseits Lycopodium und andererseits Arsenicum album in verschiedenen Potenzhöhen, also einer C30, D15, D12 und einer D6 verabreichen, dann auch erzielen, daß eindeutige Lycopodium- bzw.

Literatur zu Seite 38
40. Hartlaub, Trinks: Reine Arzneimittellehre, Bd. l, 1828, S. 63-126, B.-Nr. 2293.

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Arsensymptome auftreten, und zwar so deutlich, daß man sie auch als solche erkennen kann und auch in der Lage sein wird, anzugeben, wer von den 50 Prüfern Lycopodium und wer Arsen bekommen hat?

Es dürfte doch wohl empfehlenswert sein, daß der wissenschaftliche Beirat des Zentralvereins eindeutig zu diesen Fragen Stellung nimmt und klar und deutlich bekannt gibt, was er auf dem Gebiet der Arzneiprüfungen vertreten zu können glaubt, welche Mittel und welche Potenzen er an erster Stelle für diese Nachprüfungen vorschlägt und welche Ergebnisse er erwartet. Will er eventuell nur ganz behutsam an die Nachprüfungen herangehen und sie mit solchen Mitteln und Potenzen durchgeführt wissen, bei denen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit sich ein signifikanter Unterschied herausschälen wird zwischen den Aufzeichnungen in den Protokollen der Placebogruppe und denen derjenigen, die den Arzneistoff eingenommen hat. Man sollte möglichst frühzeitig sich mit den hier zusammenhängenden Fragen zu beschäftigen beginnen. Ein paar Jahre sind schnell um, und dann eventuell übereilt gefaßte Entschlüsse sind möglicherweise nicht die besten.

Ich selbst war immer der Meinung, daß neben den einwandfrei sicheren toxikologischen Symptomen man bei vielen Mitteln in der D3, D2, D1 und der Tinktur - letztere z.T. in größeren Gaben verabreicht - eindeutige Symptome erzielen kann. Ergebnisse von Nachprüfungen, die Pirtkien mit Bryonia und Belladonna mit Placebokontrollen durchgeführt hat, lassen es nicht unmöglich erscheinen, daß ich hier ebenfalls manchen Illusionen erlegen bin, so daß ich gewisse seinerzeit den Beauftragten des RGA gegebene Empfehlungen für die Durchführung von Arzneiprüfungen nicht mehr absolut aufrechterhalten kann.

Und was soll für den therapeutischen Sektor der vorgesehenen Überprüfungen vorgeschlagen werden? Leider ist immer noch nicht allgemein bekannt, daß sich seinerzeit bei vergleichenden therapeutischen Untersuchungen an Infektionskrankheiten wie Scharlach, Masern, Keuchhusten, Typhus u.a.m. zeigte, daß die Ergebnisse bei den Serien, die homöopathische Medikamente erhielten, gegenüber denen, die Placebo verabreicht bekamen, keinerlei Unterschiede hinsichtlich Krankheitsdauer, Komplikationshäufigkeit, Mortalität usw. zeigten (Chadwell, C. Wesselhoeft, weiterhin B. Schilsky und eigenen Versuche), so daß man annehmen muß, daß jene Kollegen, die die Behandlung dieser Krankheiten als einen 'Glanzpunkt der Homöopathie' bezeichneten, eben den normalen Krankheitsverlauf

Literatur zu (etwa) Seite 39
41. Wesselhoeft, C.: Nach Ref. Fritz Donner in: Allg. hom. Ztg. 1929, Bd. 177, S. 432ff. mit Diskussion. Das Referat ist dem Journal of the American Institute of Homoeopathy Juni 1924 entnommen.

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als einen großen Erfolg der von ihnen verordneten Medikamente ansahen. Derartige Täuschungen über den Wert einer eingesetzten Therapie sind bekanntlich keineswegs auf die homöopathischen Ärzte beschränkt, wie die zahlreichen Placeboforschungen der Schulmedizin ergaben. Ich möchte mir versagen, hier auf nähere Einzelheiten einzugehen. Wünschenswert dürfte es sicher sein, wenn für kommende Überprüfungen solche Krankheitszustände ausgesucht werden, bei denen in vergleichenden Versuchen ein Plus zu Gunsten der homöopathisch behandelten Patienten eindeutig herauskommen wird - bei denen sie also wesentlich günstiger abschneiden werden als Parallelfälle, denen unter sonst gleichen Bedingungen nur Placebo verabreicht wurde.
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[*/QUOTE*]

Kurz gesagt: Die Leute waren sowas von saudämlich und sektoid durchgeknallt, daß sie den normalen Krankheitsverlauf (der durch keine Antibiotika gebremst wurde) als Heilung ansahen, die von den Homöopathia ausgelöst wurde. Genau so ist es auch heute noch, wo die tiefgläubigen Esotter gegen Impfungen hetzen und ihre Kinder mit Globulli abfüllen - und sie dabei eiskalt verrecken lassen, es ist ja so gesund.

Wir haben es mit fachlichen Totalversagern zu tun, zu Donners Zeit damals und unsere Generation heute.

Jede Höflichkeit und jede sprachliche Milderung der Beschreibung der damals wie heute herrschenden Zustände verbietet sich, denn es stehen Menschenleben zur Disposition: Kranke werden einem Wahn geopfert, einem religioten Wahn von Irren, die meinen, mit Herumschütteln von Flaschen die Welt zu beherrschen.


In

"Homöopathie ist nichts anderes als Trickbetrug und organisierte Kriminalität und Korruption"
http://ariplex.com/folia/archives/585.htm

heißt es

[*QUOTE*]
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Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst
http://ariplex.com/folia/archives/565.htm

Jemanden weniger stark zu vergiften und das als Heilung zu bezeichnen, ist Betrug. Ob Hahnemann’s Zeitgenossen das auch schon so klar sehen konnen wie wir heute, weiß ich nicht. Tatsache ist aber, daß Hahnemann auf seinen ersten Betrug noch weitere Betruge draufsetzte, mit denen er seinen Schwindel tarnte (unter anderem durch die Lüge “Erstverschlimmerung”).

Hahnemann verdünnte seine Mittel. Es ist Jedermann mit auch nur einem Funken von Intelligenz klar, daß eine geringere Dosis eines Giftes eine schwächere Vergiftung bewirkt. Aber Hahnemann deklarierte die schwächere Vergiftung als Heilung! Dafür brauchte er eine Ausrede: daß eine magische Kraft die Heilung bewirke.
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[*/QUOTE*]

"Es ist Jedermann mit auch nur einem Funken von Intelligenz klar".

"Es ist Jedermann mit auch nur einem Funken von Intelligenz".

DAS ist das Problem...


http://www.kwakzalverij.nl/699/Der_Donner_Bericht
[*QUOTE*]
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Zum Schluß möge ein weiterer Punkt noch kurz gestreift werden: Wer soll - sozusagen als Vertrauensmann des Zentralvereins - bei diesen Nachprüfungen tätig werden? Möglicherweise wird von der Wahl der Kollegen Erfolg oder Mißerfolg abhängen. Nach meinen von 1936 bis 1939 gemachten Erfahrungen erscheint es äußerst wünschenswert, daß der Zentralverein sein Vertrauen nur denjenigen erteilt, die eine ausgedehnte Sachkenntnis auf den anfallenden Gebieten besitzen. Daß es nicht leicht sein wird, mehrere entsprechende Kollegen aus der Nachkriegsgeneration herauszustellen, ist mir durchaus bewußt, zumal da neben Arzneiprüfungen sicher auch wieder auf klinisch-therapeutischem Gebiet Arbeiten verlangt werden, so daß die gewählten Kollegen auch darüber im Bilde sein sollten, wie heute ernsthaft klinisch gearbeitet wird. Vor allem müßten sie sich auch wirklich Zeit nehmen können, die hierzu nun einmal erforderlich ist. So ganz nebenbei - sozusagen mit dem kleinen Finger - sich bei diesen Nachprüfungen zu betätigen, dürfte nach meinen seinerzeitigen Eindrücken nicht der richtige Weg sein!

Anschrift des Verfassers:
Ärztlicher Direktor und Chefarzt i.R.
Dr. med. Fritz Donner,
Facharzt für Innere Medizin
1000 Berlin 37 - Zehlendorf
Gartenstraße 13/II

Publication history and other material.
http://www.kwakzalverij.nl/887/The_Donner_Report_and_Letters
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[*/QUOTE*]

Wir haben es mit fachlichen Totalversagern zu tun.

ENDE.

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Yulli

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