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Generalstreik!
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SOFORT!
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Würden Sie von diesem Mann eine Maske kaufen?



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HANNOVER:
Impfstoff ist in riesigen Mengen vorhanden.
Mehr als 1000 Ärzte WOLLEN impfen.
ABER MAN LÄSST SIE NICHT!

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Thalia-Chef Michael Busch will eins auf die Schnauze
TOTALBOYKOTT BEI THALIA!
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Manfred Doepp: im Fernsehen.
Seine Patienten: im Grab.
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Männer sind blöde.
Hier ist der Beweis.
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Geisteskranke Homöopathie-Anhänger sind eine ernste Gefahr für die Allgemeinheit
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11953.0
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Das Innenministerium muß handeln:
Homöopathische 'Ärzte' als organisierte Kriminalität
Beweisstücke für die Staatsanwaltschaft
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Krieg! Krieg!

Homöopathen im Krieg!
Binnenkonsens ermordet!

Kriegsbericht von der Postfront:
Ab 6.2.2021 wird zurückstudiert!

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Was Einem die Vollidioten ohne Masken ins Gesicht pusten:



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Mindestens jeder siebente Pfaffe im Erzbistum Köln ist ein Täter



Vorsicht vor Pfaffen!
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Karma bit them in the ass:
Rogue Hoster OVH on fire
IT IS MUCH WORSE THAT EVER THOUGHT

Pages: [1]

Author Topic: FRANZ JOSEF WAGNER: Liebe verschollene Passagiere,  (Read 3506 times)

ama

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FRANZ JOSEF WAGNER: Liebe verschollene Passagiere,
« on: March 20, 2014, 10:01:01 AM »

Auf Ehre und Gewissen, das hat der Franz-Josef Wagner geschrieben:

http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/liebe-verschollene-passagiere-35111130.bild.html

[*QUOTE*]
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Liebe verschollene Passagiere,
17.03.2014 - 23:39 Uhr

Von FRANZ JOSEF WAGNER

wie kann es sein, dass Ihr spurlos verschwindet? Wie eine Wolke am Himmel. Als hätte sie keine Realität.

Manche schliefen im Flugzeug, manche hörten Musik, sahen Filme – und plötzlich brach der Kontakt ab.

Lebt Ihr? Seid Ihr tot?

Eigentlich kann man in unserer Welt nicht spurlos verschwinden. Wir leben in einer überwachten Welt. Kein Schritt ist unbewacht, kein Telefongespräch. Wir sehen in Hirne von Terroristen.

Das Überwachungs-Netz ist löchrig. Ein Flugzeug mit 239 Menschen an Bord verschwindet am Himmel. Niemand weiß, wohin, niemand weiß, warum, niemand findet Wrackteile.

Ich denke, die Passagiere sind alle tot. Sie liegen 1000 Meter tief im Indischen Ozean. Ich hoffe, dass sie ihren Tod nicht mitbekamen.

Und sie starben mit Musik im Ohr, einen Film vor Augen.

Herzlichst,
Ihr Franz Josef Wagner

F. J. Wagner

Jetzt können Sie Franz Josef Wagner auch eine E-mail schreiben: fjwagner@bild.de

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von Franz Josef Wagner!
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[*/QUOTE*]


So ist das. Garantiert ungekürzt. Soll doch keiner sagen können, ich würde aus dem Zusammenhang reißen.


"Und sie starben mit Musik im Ohr, einen Film vor Augen."

Die BILD hat wahrscheinlich keiner von ihnen gelesen. Wenigstens das ist ihnen erspart geblieben...
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Re: FRANZ JOSEF WAGNER: Liebe verschollene Passagiere,
« Reply #1 on: March 27, 2015, 12:33:14 AM »


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ama

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Re: FRANZ JOSEF WAGNER: Liebe verschollene Passagiere,
« Reply #2 on: March 30, 2015, 04:45:24 PM »

Man müßte schreiben "Lieber verschollener Journalismus", und das dem hochgeschätzten Herrn Kai Diekmann höchstdaselbst auf die nächtliche Hauswand projizieren. Statt "Wir sind Papst" vielleicht ein dezenteres "Wir sind doof"? Nun ja, lieber nicht, weil es eine Tautologie wäre.

Warum? Antwort: Weil der höchstestgeschätzteste Franz-Josef Wagner wieder zugeschlagen hat. Aber voll. Ich sag jetzt nichts dazu.


Voll der Wagner, voll ungekürzt:

http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/liebe-absturz-opfer-40289834.bild.html

[*QUOTE*]
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Liebe Absturz-Opfer,

24.03.2015 - 23:39 Uhr

Von FRANZ JOSEF WAGNER

das Gepäckband in der Ankunftshalle, das Eure Koffer bringen soll, bewegt sich nicht.

Was für ein Treiben, Schubsen sonst um Rücksäcke, Samsonites. Das Gepäckband in Düsseldorf bewegt sich nicht, weil Tote keine Koffer abholen. Die Koffer und die Toten liegen verstreut in den französischen Alpen. Zwei Babys waren im Flugzeug und eine deutsche Austausch-Schülerklasse.

Was alles geschah in diesem Flugzeug – bevor es abstürzte?

Knabberten die Passagiere Nüsse, tranken sie Cola, guckten sie in die Sonne durch das Kabinenfenster? Nervten die Babys, die quengelten?

Wie war die Stimmung in dem Flugzeug, das in den Tod flog?

Ich hoffe, sie waren glücklich, bevor sie starben.

Nette Stewardessen ...

Es ist so furchtbar. Ich will kein Wort mehr darüber schreiben.

Herzlichst,
Ihr Franz Josef Wagner

F. J. Wagner

Sie können Franz Josef Wagner auch eine E-mail schreiben: fjwagner@bild.de

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von Franz Josef Wagner!
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Warum freut sich Kai Diekmann, als Franz-Josef Wagner die Vertragsverlängerung unterschrieben hat? Wer liest eigentlich, was Wagner schreibt?

Vielleicht sollte man eine Befragungsskala einführen. So von +1 bis +10 für gut, -1 bis -10 für schlecht und die 0 für Ohnemichels.

Beim Franz-Josef Wagner wäre Unterkellerung der Unterkellerung angesagt. Durchschnitt von -100, würd ich drauf wetten.


Nachdem der Wagner die "Bild" immer weiter zugrunde richtet, gibt es jetzt - endlich - öffentliche Kritik. Jemand schreibt, was Kai Diekmann eigentlich selbst hätte wissen müssen. Kurz, knapp, peng! Auf den Punkt!

http://meedia.de/2015/03/30/jenny-juergens-startet-petition-gegen-post-von-wagner/

[*QUOTE*]
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Petition richtet sich an BILD Zeitung

Protest gegen die Kolumne "Post von Wagner"

Jenny Jürgens
Deutschland

Verehrter Kai Diekmann,

Hiermit protestieren wir gegen die Kolumne "Post von Wagner".
Lange genug mussten wir die verbalen Ergüsse des Franz Josef Wagner über uns ergehen lassen. Egal ob Bild Zeitung Leser oder nicht. Es gab kein Entrinnen. Diese Form der Berichterstattung hat nichts mehr mit Journalismus, sondern nur noch mit Zynismus zu tun. Mit seinem Artikel in der BILD vom 25.03.2015, über den schrecklichen Absturz der Germanwings Maschine in den französischen Alpen am 24. März, hat Herr Wagner nun endgültig dem Fass den Boden ausgeschlagen. Seine Zeilen sind pietätlos und dumm und haben mit seriösem Journalismus nichts mehr zu tun. Sie wollen polarisieren? Ja das wissen wir, aber auch hier ist irgendwann eine Grenze erreicht. Diese Grenze nennt sich Würde! Diese Grenze zieht sich durch jedes kluge und human empfindende Herz.  Genug ist genug!

Anbei der Artikel von Franz Josef Wagner vom 25.03.2015:

Liebe Absturz-Opfer,

"Das Gepäckband in der Ankunftshalle, das Eure Koffer bringen soll, bewegt sich nicht. Was für ein Treiben, Schubsen sonst um Rücksäcke, Samsonites. Das Gepäckband in Düsseldorf bewegt sich nicht, weil Tote keine Koffer abholen. Die Koffer und die Toten liegen verstreut in den französischen Alpen. Zwei Babys waren im Flugzeug und eine deutsche Austausch-Schülerklasse. Was alles geschah in diesem Flugzeug – bevor es abstürzte? Knabberten die Passagiere Nüsse, tranken sie Cola, guckten sie in die Sonne durch das Kabinenfenster? Nervten die Babys, die quengelten? Wie war die Stimmung in dem Flugzeug, das in den Tod flog?
Ich hoffe, sie waren glücklich, bevor sie starben. Nette Stewardessen ...
Es ist so furchtbar. Ich will kein Wort mehr darüber schreiben."
Herzlichst, Franz Josef Wagner

Liebe FB Freunde, wenn Ihr diese Meinung teilt, dann bitte unterschreibt! Vielleicht wird der ein oder andere sagen "Ach komm`, ist doch nur ein kleiner unwichtiger Artikel". NEIN ist es nicht! Es geht hier um mehr! Es geht darum Gesicht zu zeigen, egal ob man Konsument der BILD ist oder nicht. Es geht um Fairness und um Mitgefühl und darum, das wir diese Attribute von der grössten Tageszeitung Deutschlands verlangen dürfen. Unterhaltung sollte auch Haltung beinhalten. Wir lesen, wir regen uns auf und werfen die Zeitung in den Müll und schon geht es weiter mit der nächsten Nachricht, die wir im Vorbeigehen überfliegen. Wir ärgern uns nur noch intern und wagen nicht den Mund aufzumachen. Wir haben verlernt zu Streiten und uns einzusetzen. Es gibt wichtigeres als diese Kolumne? Ja, das stimmt. Mag gut sein, dass diese Petition nichts ändern wird...so wird es wohl kommen. Aber eines ist gewiss, man fühlt sich besser wenn man einmal laut gebrüllt hat.

DANKE - Jenny Jürgens

Petitionsbrief an:
BILD Zeitung
Protest gegen die Kolumne "Post von Wagner"
Neuigkeiten

    Vor 2 Stunden
    40.000 Unterstützer/innen
    Vor 5 Tagen
    Jenny Jürgens hat diese Petition gestartet

Petition unterschreiben

40.650 Unterstützer/innen
Es fehlen noch 9.350 Unterstützer/innen bis zum 50.000-Meilenstein.

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Darum unterschreiben Menschen:

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    Ulrike von Zacharewicz ERKELENZ, DEUTSCHLAND
        vor 4 Tage
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    Ich bin dafür, dass die BILD abgeschafft wird!!!!
    Silke Bannick DEUTSCHLAND
        vor 4 Tage
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    Die Würde des Menschen ist unantastbar in Deutschland. Außer für Herrn Wagner. Das ist keine Freiheit der Presse, das ist Katastrophen-Voyeurismus der schäbigsten Art.
    Andrea Szepan LUSTENAU, ÖSTERREICH
        vor 5 Tage
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    Guter Journalismus hat Niveau und Würde. Unglaublich, dass solches Gestammel überhaupt abgedruckt wird.
    Helmut Liebermann DEUTSCHLAND
        vor 4 Tage
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    Es liegt noch mehr im Argen: Irgendjemand in der Redaktion hat das gelesen und akzeptiert, dass es veröffentlicht wird. Auch das ist zu hinterfragen und nicht akzeptabel.
    Annika Mildner DEUTSCHLAND
        vor 3 Tage
        Gefällt mir 21

    ...die Bildzeitung die Persönlichkeitsrechte verletzt, Hass schürt und Volksverhetzung betreibt. Das ist kein Journalismus mehr, der den Namen verdient, sondern nur noch gefährliche Meinungsmache.
    Oliver Dettmer MüHLHEIM, DEUTSCHLAND
        vor 3 Tage
        Gefällt mir 14

    Bin ebenfalls dafür, die BILD abzuschaffen
    Bianca Egg BONN, DEUTSCHLAND
        vor 3 Tage
        Gefällt mir 14

    ...was sollen diese dummen Zeilen von quengelnden Babies, Menschen die Nüsse knabbern etc.....hier ist etwas Schreckliches passiert u er macht eine Ansprache "Liebe Absturzopfer"???????? Unverschämt!
    Nikolaus Ordemann DEUTSCHLAND
        vor 3 Tage
        Gefällt mir 14

    Die Petition greift zu kurz: Die gesamte Springer-Journaille gehört ersatzlos abgeschafft.
    Jörg Hifmann DEUTSCHLAND
        vor 4 Tage
        Gefällt mir 13

    Bin selbst Journalist und fremdschäme mich.
    Silvia Günther COLOGNE, NW
        vor 5 Tage
        Gefällt mir 12

    Weil ich es unerhört und respektlos finde was dieser Mann sich heraus nimmt.. solch ein Mensch hat in meinen Augen kein Wert und sollte sich in Grund und Boden schämen für das, was er gemacht hat...

Weitere Gründe

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[*/QUOTE*]


40.000. Ein bißchen Gequake ist sicherlich dabei. Aber 40.000 mal dem Kai Diekmann die Leviten lesen, das hat was. Wie wäre es mit dem Presserat? Sind Beschwerden wegen entwürdigender Blödheit des Artikels auch etwas, womit man dem Presserat die rote Karte zeigen könnte?

Klar, Blödheit fällt nicht unterstrafbare Handlung. Aber "Zusehen und Zulassen von unmenschlicher Vollblödheit", das ginge doch, oder? Damit könnte man nicht Franz-Josef Wagner, sondern dem für ihn verantwortlichen Kai Diekmann die Meinung fideln.

Ist Kai Diekmann so ein Barbar und Misantrop, daß er den Franz-Josef Wagner im Blatt und online sudeln läßt? Was hat ihnen der Verlag Böses getan, daß Wagner und Diekmann ihm die Zeitung so in den Bach fahren? Was Wagner sich leistet, also, das fällt doch schon unter vorsätzliche Sachbeschädigung. Daß ihm Diekmann das alles durchgehen läßt, erst recht.
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Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien

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Krant

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Email an Kai Diekmann
« Reply #3 on: April 01, 2015, 12:30:12 PM »

Meedia hat es entdeckt: Andy Neumann, der Vorsitzende des Bundes deutscher Kriminalbeamter, hat Kai Diekmann eine böse Email geschrieben:

http://meedia.de/2015/04/01/sie-kennen-die-wahrheit-nicht-herr-diekmann-der-wut-brief-des-ober-kriminalers-an-den-bild-chef/

[*quote*]
Andy Neumann ist Vorsitzender des Bunds deutscher Kriminalbeamter. Am Freitag schrieb er eine wütende Mail an Bild-Chef Kai Diekmann, in der er diesen stellvertretend für viele Medienvertreter für die Berichterstattung zum Fall Germanwings kritisierte. Investigative Journalisten gerierten sich so, als wären sie selbst gerne Polizisten geworden, so Neumann. Weil er keine Antwort auf seine Mail erhielt, machte er den Brief auf seiner Facebook-Seite öffentlich.
[*/quote*]


Das ist die Email:

ein schrottiger Link zu "Facebook"

[*quote*]
Neuigkeiten
Profil
Andy Neumann Bdk

    DHPol

· 21 Std. ·

Meine Mail von Freitag an Kai Diekmann. Ich hätte ihm wenigstens die Eier zugetraut, zu antworten. Fehlanzeige... So here's to you:


"Lieber Kai Diekmann,

ich bin kein Feind der „BILD“. Wirklich nicht! Ich habe Ihnen sogar schon O-Töne gegeben, weil es auch in Ihren Reihen Leute gibt, die ab und zu ein bisschen Fachlichkeit zu schätzen wissen. Ich habe an BILD und Sie persönlich auf Twitter vermutlich mehr verteidigende als vernichtende Tweets adressiert. Aber heute habe ich nur eine einzige, deutliche Antwort auf so ziemlich alles, was Sie vor allem auf Twitter ablassen: Blödsinn!

Eine Tragödie hat sich ereignet. Menschen sterben, viel zu viele Menschen, und hunderte, tausende, ein Stück weit auch Millionen andere leiden darunter. Nämlich die „Öffentlichkeit“. Und ich sage Ihnen, was die „Öffentlichkeit“ jetzt interessiert: Die Fakten, sicher; die Hintergründe, natürlich; vor allem aber: die Wahrheit!

Und hier kommen Sie ins Spiel. Oh, nicht nur Sie, das gleich vorweg. Ich bin ernsthaft fassungslos, wie wenig entfernt eine breite Schar von Vertretern namhafter Medien von dem ist, was BILD immerhin als „Standard“ für sich reklamieren kann. Aber Sie sind der lauteste Trommler im Walde, also sehen Sie sich bitte stellvertretend adressiert.

Und Ihnen, lieber Herr Diekmann, geht es ganz sicher nicht um Fakten. Auch nicht um die echten Hintergründe. Und am wenigsten um die Wahrheit. Es geht Ihnen um Auflagen! Um Klicks! Um Aufmerksamkeit. Und dafür geht man, im wahrsten Sinne des Wortes, auch mal über Leichen.

Ich habe in den knapp vier Jahren, die ich nun punktuell mit Medienvertretern zusammenarbeiten darf/kann/muss, einiges gelernt über Ihre Zunft. Und eines weiß ich sicher: Dass spätestens die sogenannten „Investigativen“ wirklich alle gern Polizist geworden wären. But here´s the news: Sie sind es nicht! Aber statt das zu akzeptieren, sich einen neuen Job zu suchen und in diesem einfach gut zu sein, bleibt im Hinterkopf offenbar verankert: „Denen zeig ich, dass sie mich besser genommen hätten!“

Im Ergebnis rennen da draußen Hunderte herum, die, ausgestattet mit beachtlichen Mitteln, viel zu guten Zugängen zu Informationskanälen, die Sie nichts angehen, und einer gefährlichen Multiplikationsmacht, das tun, was sie immer tun wollten: Detektiv spielen.
Also werden Zeugen vernommen, Orte durchsucht, „Beweise“ zusammengeklaubt, Berichte gelesen, und am Ende „Vermerke“ geschrieben. Die sich aber nicht in Gerichtsakten wiederfinden, Staatsanwaltschaft und Richter überzeugen und einer ordentlichen Verteidigung standhalten müssen, sondern ohne fachliche Prüfung einem Millionenpublikum zugänglich gemacht werden. Einem Publikum, das seine Informationen nur selten direkt aus den Kanälen bezieht, die jedenfalls das Maximum an Fakten kennen. Sondern das glauben muss, glauben will oder nur glauben kann, was Sie schreiben.

Und diese Armee von Detektiven, getrieben vom Hunger nach der einen Information, die der jeweils andere nicht hat, denkt tatsächlich, sie macht nur ihren Job. Warum? Weil es Chefs wie Sie sind, die ihnen sagen, dass das ihr Job ist! Dass „die Öffentlichkeit ein Recht hat, das alles zu erfahren“, dass „die Nennung des Namens und/oder die vollständige Abbildung […] gerechtfertigt ist“ – wenn (nach „Nr. 4“, wo immer Sie die herzaubern, im Pressekodex finde ich sie jdf so nicht, dafür zig beachtliche Formulierungen, mit denen ich Sie rhetorisch an die Wand nageln könnte) Voraussetzungen erfüllt sind, die Sie als erfüllt konstatieren. Again, here´s the news: Sie sind es nicht!

Für einen Polizisten, einen Kriminalisten, gibt es derzeit nur wenig außer Fragezeichen. Einen Teil der strafprozessualen, also beweisbaren Wahrheit, kennen vermutlich einige wenige Personen, die zu Recht mit entsprechenden Ermittlungen beauftragt, dafür ausgebildet und zu nichts anderem da sind. Sie kennen die nicht, lieber Herr Diekmann! Sie kennen das, was man Ihnen zuträgt, das, was Sie hören und lesen, und das, was Sie aus Ihrem rein journalistischen und keineswegs kriminalistisch geschulten Blickwinkel draus machen.

Ich gebe Ihnen die einmalige Gelegenheit, zu verstehen, wie ein erfahrener Ermittler das sieht, was Sie zu sehen glauben, lieber Herr Diekmann. Und ich betone, dass sich alles, was ich schreibe, tatsächlich nur auf das bezieht, was man den Medien entnehmen kann!

Der Ermittler sieht eine unfassbare Tragödie. Eine Tragödie, die vielleicht, aber auch nur vielleicht, ein Verbrechen sein könnte. Konjunktiv eins!

Er hört von möglichen Abläufen, dargestellt aus berufenem Munde, die noch immer unheimlich viele Fragen offen lassen, und denkt sich: Wenn das so gewesen wäre, wäre das entsetzlich. Konjunktiv zwei!

Er nimmt wahr, dass eine Person im Raum steht, die möglicherweise allein für diese Tragödie verantwortlich ist. Er ist fassungslos und denkt sich: Bitte, lass das nicht wahr sein! Ist froh, dass noch zu viele Fragezeichen bleiben, um mit Sicherheit davon auszugehen. Und denkt sich: Okay, es könnte immer noch anders gewesen sein. Konjunktiv drei!

So sehen Profis das, Herr Diekmann. Im Konjunktiv. Im dreifachen! Mindestens! So lange, bis Fakten auf dem Tisch liegen, die keine andere Wahrnehmung, keine andere Möglichkeit mehr möglich machen. Dieselben Profis, die auf Ihre Titelseite schauen, dort die Abbildung eines „Amok-Piloten“ sehen, der mit vollem Namen genannt ist, und sich einfach nur fragen: Haben die sie noch alle!?

Lieber Herr Diekmann,
ich bin kein Feind der BILD. Wirklich nicht! Aber heute stehen Sie für mich für alles, was ich an und in den Medien absolut grauenhaft finde.
Herzlichst, Ihr


Andy Neumann
Vorsitzender
Bund Deutscher Kriminalbeamter
Verband Bundeskriminalamt"
[*/quote*]


"So sehen Profis das, Herr Diekmann." Noch eine Ohrfeige für Diekmann. Aus berufenem Mund, würde ich sagen und dick unterstreichen.

Allerdings hätte ich da eine ganz einfache Frage an diesen Herrn Neumann: Was hat er wirklich gesagt? Die ehrliche Antwort ist: nichts! Einfach in die Luft schlagen und sich auf die Brust klopfen, nein, das reicht nicht. Wenn Neumann Fakten verlangt, dann muß er auch Fakten bringen. Das ist keine pauschale Larifarissima-Forderung, sondern realiter machbar. Wenn man Kai Diekmann angreift, muß man die Dinge aufpieken, die Kai Diekmann oder seine Journaille geschrieben haben. Das sind greifbare Dinge, eins ums andere zitierbar. Neumann greift Diekmann an, weil Diekmann angeblich keine Fakten hat. Und? Hat Neumann Fakten? Ich sehe keine.


Neumann, so wird das nichts!
=============================================


Dick unterstrichen.



[die mißratene Facebook-URL geschreddert. ama]
« Last Edit: April 02, 2015, 10:50:47 AM by ama »
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ama

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Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Internet
« Reply #4 on: April 02, 2015, 10:49:06 AM »

Mir scheint, wir haben da ein Auablümchen im Verborgenen, dem die harten Argumente und weichen Sachen, die der "BILD-Zeitung"  um die Ohren fliegen, nicht so recht gefallen wollen. Außer Kai Diekmann, the great grandmaster of BILD, gibt es eine Marion Horn, stimmchenberechtigt als Chefredakteuse der "Bild am Sonntag". Außer dem Herrn Franz-Josef Wagner mit seiner Superschreibe spukt noch ein Schurrnalist in die Lufthansatüte...

Originalton, garantiert ungekürzt, weil, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, und Nichts aus dem Zusammenhang gerissen. Na dann...  8)

http://www.bild.de/news/standards/marion-horn/wer-die-wahrheit-sagt-braucht-ein-schnelles-pferd-40341942.bild.html

[*QUOTE*]
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Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd
29.03.2015 - 00:05 Uhr

    BILD am Sonntag
    Von MARION HORN

„Das kann ich meinen Eltern nicht antun . . .“ Diesen Satz hat wohl jeder schon mal gedacht. Und hat das, was man gerade im Begriff war zu tun, dann doch sein lassen.

Wir wissen nicht, ob Andreas Lubitz darüber nachgedacht hat, was er seinen Eltern antut. Wir wissen nur: Er hat sich und die 149 Menschen getötet, deren Leben ihm als Co-Pilot des Fluges 4U9525 anvertraut wurden.

Er hat so auch seine eigene Familie zu Opfern gemacht. Die armen Eltern, ich mag mir gar nicht ausmalen, wie sie leiden. Welche Vorwürfe sie sich machen. Welche Fragen sie quälen. Die Familie des Todespiloten ist genauso Opfer wie die Ermordeten in der Maschine. Und deren Mütter und Väter und Kinder und Großeltern und Brüder und Schwestern.

Es ist ein schockierendes Verbrechen, das Andreas Lubitz begangen hat. Im brutalsten Sinne „ohne Rücksicht auf Verluste“. Selbst wenn er vielleicht nicht zurechnungsfähig war und deshalb im juristischen Sinne nicht schuldfähig: moralisch ist er es. Es wäre mehr als verständlich, wenn Deutschland jetzt voller Zorn und ohnmächtiger Wut über diesen Mann reden würde.

Denn er hat – wie verzweifelt er warum auch immer war – eben nicht „einfach“ Selbstmord begangen. Er hat 149 Menschen getötet.

Stattdessen passiert etwas anderes: Seit Tagen werden Journalisten – auch ich – im Internet aufs Übelste beschimpft. Glauben Sie mir, es ist kein Vergnügen, in solchen Zeiten Berichterstatter zu sein. Dabei schreiben wir nur nach bestem Wissen und Gewissen, was passiert ist.

Es heißt, wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. Übersetzt: Man schlägt den Überbringer der schlechten Nachricht, weil man die Nachricht kaum ertragen kann.

Aber vielleicht muss man es mal so deutlich sagen: Wir Journalisten sind Menschen. Es lässt uns nicht kalt, wenn Unschuldige ermordet werden. Wir sind auch gegen die Todesstrafe. Und es lässt uns nicht kalt, wenn selbst ernannte Internet-Moralapostel uns drohen und den Mund verbieten wollen.

Oder uns vorwerfen, dass Zeitungen Geld verdienen. Himmelherrgott, das ist gut so! Sonst gäbe es keine unabhängige Presse. Oligarchen und Politiker würden entscheiden, was in der Zeitung stehen darf.

Wir entscheiden selbst, wie wir unsere Zeitung machen. Weil wir es können.
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Dann wollen wir mal...


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Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd
29.03.2015 - 00:05 Uhr
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Datum? Notiert. Spruch? Uralt. Der Spruch bezieht sich aber darauf, daß man die Wahrheit sagt und als Überbringer der Wahrheit niedergemetzelt wird. Damit kannten sich schon die alten Griechen hervorzüglich aus. Nichts neues unter der Sonne!


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    BILD am Sonntag
    Von MARION HORN
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[*/QUOTE*]

Zeitung?

Sonntagsversion. Andere Käufergruppe. Die "Bild" ist immer noch stolz darauf eine Kaufzeitung zu sein. Zumindest war mir das so in Erinnerung.

Marion Horn?

Chefredakteurin der "BILD am Sonntag".


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„Das kann ich meinen Eltern nicht antun . . .“ Diesen Satz hat wohl jeder schon mal gedacht. Und hat das, was man gerade im Begriff war zu tun, dann doch sein lassen.
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Kann die hochgeschätzte Frau Marion Horn etwa Zweifel haben? Daran, daß sie als einer der Chefwortmurkser des Springer-Verlags ihren Eltern Ungemach bereitet?

Ich glaube, da würde ich ihr, zumindest in diesem Punkt, nicht widersprechen.


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Wir wissen nicht, ob Andreas Lubitz darüber nachgedacht hat, was er seinen Eltern antut. Wir wissen nur: Er hat sich und die 149 Menschen getötet, deren Leben ihm als Co-Pilot des Fluges 4U9525 anvertraut wurden.
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[*/QUOTE*]

Lubitz?

Tot.

Passagiere?

Tot.

Crew?

Tot.

Alle tot. Darüber scheint es keinen Zweifel zu geben. Der einzige Zweifel, der, es könnte NICHT Lubitz der Täter gewesen sein, kommt, so scheint es, von einem Herrn Neumann.

Na gut, man kann nicht alles wissen. Nicht mal bei der Kripo...


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Er hat so auch seine eigene Familie zu Opfern gemacht. Die armen Eltern, ich mag mir gar nicht ausmalen, wie sie leiden.
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Wenn man in einem Spukschloß ist, kann es Einen frösteln. In diesem Spukschloß "BILD", mit seinem Hausobergeist Franz-Josef Wagner, dem Oberobergeist Kai Diekmann, und dem Sonntagsgeist Marion Horn, gleich dreifach.

Hat der qualifizierteste Chefredakteur aller Zeiten, Franz-Josef Wagner, der Madame Horn die Tasten geführt oder hat sie sich von seiner Schreibe ünspürüren lassen?

Ich kann keinen Unterschied zwischen ihr und Wagner erkennen.

Oh, ich bitte untertänigst um Entschuldigung, ich hatte mir doch so fest vorgenommen, nichts Böses zu sagen.


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Welche Vorwürfe sie sich machen. Welche Fragen sie quälen. Die Familie des Todespiloten ist genauso Opfer wie die Ermordeten in der Maschine. Und deren Mütter und Väter und Kinder und Großeltern und Brüder und Schwestern.
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Franz-Josef Wagner, wie er leibt und schwebt.

Der Hausgeist.


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Es ist ein schockierendes Verbrechen, das Andreas Lubitz begangen hat. Im brutalsten Sinne „ohne Rücksicht auf Verluste“. Selbst wenn er vielleicht nicht zurechnungsfähig war und deshalb im juristischen Sinne nicht schuldfähig: moralisch ist er es. Es wäre mehr als verständlich, wenn Deutschland jetzt voller Zorn und ohnmächtiger Wut über diesen Mann reden würde.
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"Ohne Rücksicht auf Verluste". Logisch. Mehr als hopps gehen konnte er ja nicht.

Aber immerhin mit 700 km/h. Kann nicht Jeder.

Die justiz-jesuitische Auseinanderpflückung der "Schuld"frage, ach ja... Wäre Lubitz ein Moslem, würde er jetzt von den 72 Huris umringt, weil er so viele ungläubige Hunde hat ins Gras beißen lassen.

Wie man sieht: Das mit der Moral und der Justiz und der Ethik ist alles nur eine Frage der Auslegung. Die kann ja so schön sein. Sogar umringt und belohnt mit Huris kann sie sein.

Der Haken ist bloß: Die Toten sind tot.

Die fragt keiner mehr.

Zu melden hätten sie eh nichts.

Weil tot.

149 Menschen sind tot! ScheiB auf "schuldfähig"! Für die Toten macht das nämlich keinen Unterschied.


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Denn er hat – wie verzweifelt er warum auch immer war – eben nicht „einfach“ Selbstmord begangen. Er hat 149 Menschen getötet.
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Notiz: Marion Horn sagt die Wahrheit.

Nicht, daß das vergesssen wird.


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Stattdessen passiert etwas anderes: Seit Tagen werden Journalisten – auch ich – im Internet aufs Übelste beschimpft. Glauben Sie mir, es ist kein Vergnügen, in solchen Zeiten Berichterstatter zu sein. Dabei schreiben wir nur nach bestem Wissen und Gewissen, was passiert ist.
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Wahnsinn, wie das schnelle Pferd im Stall stehenbleibt. Weil die hochgeschätzte Frau Marion Horn lügt, daß sich die Ekliptik krümmt. Es geht doch nicht um das Berichten an sich. Es geht um das, was berichtet wird! Marion Horn lügt durch Auslassung eben dieser Tatsache!


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Es heißt, wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. Übersetzt: Man schlägt den Überbringer der schlechten Nachricht, weil man die Nachricht kaum ertragen kann.
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Da lügt die hochgeschätzte Frau Marion Horn schon wieder. Es geht mitnichten um "schlechte Nachrichten". Es geht um Geschwätz der Kategorie "obersaublöd" und der Kategorie "jenseits davon". Und DAS hat mit Nachrichten verdammt wenig zu tun.

Unter vielem Anderen geht es um diese Titelseite der "BILD-Zeitung":



https://pbs.twimg.com/media/CBD2d8qWEAIIr0M.jpg

Wäre die Titelseite ganz einfach nur schwarz gewesen, hätte das JEDER verstanden. Es hätte auch keine Kritik gegeben. Garantiert!


Ich darf sogar sagen, daß die hochgeschätzte Frau Marion Horn bloß ihre Äuglein hätte aufmachen müssen. So ein Titelbild gibt es nämlich:




Von iommeponk, im TG-1, am 27.3.2015, hier in diesem Thread!



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Aber vielleicht muss man es mal so deutlich sagen: Wir Journalisten sind Menschen. Es lässt uns nicht kalt, wenn Unschuldige ermordet werden. Wir sind auch gegen die Todesstrafe. Und es lässt uns nicht kalt, wenn selbst ernannte Internet-Moralapostel uns drohen und den Mund verbieten wollen.
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Im Internet, dem pöhsen, käme jetzt garantiert Einer daher und würde posten "Heul doch!". So ist das im Internet.

Aber es geht nicht um das Internet, sondern um das, was die "BILD-Zeitung" druckt. Volkes Seele hat leider keinen Gegendruck. Jedenfalls nicht auf Papier. Und schon gar nicht in der Auflage wie die "BILD-Zeitung". Aber im Internet, dem pöhsen, DA kann man den Schurrnalista der BILD die Leviten lesen.

Und nun heulen sie, die Schreiberlinge...


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Oder uns vorwerfen, dass Zeitungen Geld verdienen. Himmelherrgott, das ist gut so! Sonst gäbe es keine unabhängige Presse. Oligarchen und Politiker würden entscheiden, was in der Zeitung stehen darf.
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Moment mal, ja! Es geht nicht um das Geldverdienen, sondern darum, WOMIT Geld gemacht wird. Mit dem Ausschlachten und Verschwafeln und Verschwätzen und Verblöden des Tods von 149 Opfern und dem Schmerz der Hinterbliebenen der Toten.

Da gibt es, immer noch, gewisse Unterschiede.

Na gut, kann sein, daß die Damen und Herren Schreiberlinge der "BILD-Zeitung" das noch nicht wissen. Vielleicht bringt es ihnen Jemand irgendwann - endlich - mal bei.

Es soll in diesem Lande sogar Schulen für Journalisten geben. Aber das habe ich nur gehört. Ist bestimmt wieder so ein Gerücht aus dem Internet, dem bösen.


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Wir entscheiden selbst, wie wir unsere Zeitung machen. Weil wir es können.
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Klar. 'türlich.

Und wir machen das Internet.

WEIL WIR ES KÖNNEN!


Im Gegensatz zu den "Journalisten" können WIR nämlich recherchieren und schreiben.


[Auch am Sonntag, beim Teutates! Wochentagsmalheur renoviert. ET]
« Last Edit: April 15, 2015, 06:11:59 PM by el_Typo »
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Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien

Der Skandal in Gelsenkirchen
Hamer-Anhänger in der Kinderklinik
http://www.klinikskandal.com

http://www.reimbibel.de/GBV-Kinderklinik-Gelsenkirchen.htm
http://www.kinderklinik-gelsenkirchen-kritik.de

Julian

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Der Journalismus ist tot
« Reply #5 on: August 14, 2020, 09:31:31 PM »

Der Journalismus ist tot. Zumindest bei der Bild-Zeitung.

Ein Blick in die Leichenhalle:

https://www.bild.de/themen/personen/franz-josef-wagner/kolumne-17304844.bild.html


https://www.bild.de/politik/kolumnen/franz-josef-wagner/post-von-wagner-lieber-patient-nummer-eins-72094920.bild.html

[*quote*]
Post von Wagner Lieber Patient Nummer eins,

Artikel von: Franz Josef Wagner veröffentlicht am
27.07.2020 - 22:51 Uhr

Sie sind der erste Deutsche, der sich mit dem Corona-Virus angesteckt hat. Dem die Nase lief, ohne zu wissen warum. Es war eine Nacht im Januar. Sie hatten Schüttelfrost, Fieber. Am Morgen ging es Ihnen besser. Längst hatten Sie das Virus in Ihrem Körper, angesteckt von einer chinesischen Kollegin.

Der erste Corona-Patient wird eine historische Person sein. Er ist 33. Er hat Angst um seine Frau, die schwanger ist. Mit Mundschutz, ohne Küsse, ohne Umarmungen, in Quarantäne, überlebt der erste Patient.

Die schlimme Nachricht ist, dass er keine Antikörper hat. Möglicherweise kann er wieder krank werden. Diese Corona-Zeiten sind furchtbar. Der erste Mensch, der sich mit Corona ansteckte, kann morgen wieder ein Opfer sein.

In unserem Leben gab es viele Nummer einsen. Lindbergh, der den Atlantik überflog. Amundsen, der den Südpol eroberte.

Sie sind die Nummer eins, die (hoffentlich) dieses Virus besiegte.

Herzlichen Glückwunsch, dass Sie am Leben sind.

F. J. Wagner

Die aktuelle Berichterstattung zum Thema finden Sie hier.
[*/quote*]


https://www.bild.de/politik/kolumnen/franz-josef-wagner/post-von-wagner-betrifft-corona-demonstranten-72188282.bild.html

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POST VON WAGNER Betrifft: Corona-Demonstranten

Artikel von: Franz Josef Wagner veröffentlicht am
02.08.2020 - 23:01 Uhr

Liebe Corona-Demonstranten, natürlich habt ihr das Recht zu demonstrieren. Nichts ist schlimmer, als stumm zu sein. Aber was für eine Demo erlebten wir in Berlin.

Es war ein Wirrwarr an Gefühlen, da war eine Hausbewohnerin, die für Kletterpflanzen in ihrem Hinterhof demonstrierte. Da waren Rechtsradikale, die „Lügenpresse“ schrien, da waren Menschen rechts und links. Nüsse-Esser, Veganer, Impfgegner. Menschen mit Babys, die niemals ihre Kinder impfen lassen.

Was für eine schreckliche Demonstration. Gute Menschen, böse Menschen, alle ohne Maske. Zwanzigtausend solcher Menschen demonstrierten.

Die Polizei löste die Demonstration auf.

Nächste Woche werden wir erfahren, wie viele Menschen infiziert wurden, wie viele gestorben sind. Wenn man sich fragt, was gefährlicher ist, eine Schusswaffe oder die Dummheit? Dann sage ich: die Dummheit.

Herzlichst

Franz Josef Wagner

Die aktuelle Berichterstattung zum Thema lesen Sie hier.
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https://www.bild.de/politik/kolumnen/franz-josef-wagner/post-von-wagner-liebes-gold-72205672.bild.html

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Post von Wagner - Liebes Gold,

Artikel von: FRANZ JOSEF WAGNER veröffentlicht am
03.08.2020 - 23:05 Uhr

dein Preis steigt und steigt. Eine Feinunze (31 Gramm) kostet irrsinnige 2000 Dollar. Vor einem Jahr, vor Corona, warst du die Hälfte wert.

Die Angst treibt den Goldpreis hoch. Gold verspricht Sicherheit und edle Gefühle.

Wie goldene Hochzeit, die Goldmedaille, das Herz aus Gold, treu sein wie Gold, goldenes Händchen, wenn man Handwerker ist.

Gold ist die Sehnsucht nach Stabilität. Gold ist nicht Papiergeld. Gold ist nicht Aktie.

Gold kommt nicht aus unserer Welt. Vor Milliarden Jahren kollidierten zwei Sterne im Weltall und sie schleuderten dieses seltsame Gemisch Gold auf die Erde. Gold ist ein Geschenk des Weltalls. Reiche protzen mit goldenen Wasserhähnen. Mit Gold glauben sie, alles kaufen zu können.

Was uns die Corona-Krise zeigt: Das Gold des Lebens ist Gesundheit und keine Halskette und kein Goldbarren.

Herzlichst

Franz Josef Wagner
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https://www.bild.de/politik/kolumnen/franz-josef-wagner/post-von-wagner-lieber-ex-koenig-juan-carlos-fluechtig-zurzeit-72223226.bild.html

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Post von Wagner Lieber Ex-König Juan Carlos (flüchtig zurzeit)

Artikel von: Franz Josef Wagner veröffentlicht am
04.08.2020 - 22:44 Uhr

Sie haben Spanien verlassen, weil der Staatsanwalt Sie jagt. Es geht um 100 Millionen, es geht um ­Geldwäsche. Ein König als Gangster.

Aber ja. Auch ein König ist ein ­alltäglicher Mensch, er ist kein ­höheres Wesen.

Der flüchtige König-Gangster soll mit einem Segelboot nach Portugal geflohen sein, dann hätte er ein ­Flugzeug bestiegen. Richtung ­Karibik.

Ein König, der aus seinem Heimatland flieht, ist wie eine Mär aus dem Mittelalter. Oder ein Thriller aus Hollywood. Ein König, der in Palästen lebte, bedient wurde von Dienern, versteckt sich nun irgendwo.

Was sagt uns das alles? Könige sind keine Heilige, Könige sind auch Sünder,

herzlichst

Ihr Franz Josef Wagner
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https://www.bild.de/politik/kolumnen/franz-josef-wagner/post-von-wagner-es-war-einmal-beirut-72242132.bild.html

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Post von Wagner Es war einmal Beirut

Artikel von: Franz Josef Wagner veröffentlicht am
05.08.2020 - 23:01 Uhr

Du duftetest nach Zedern, Du wurdest „Paris des Nahen Ostens“ genannt, auch die „Schweiz des Orients“.

Wenn man Beirut anfliegt, sieht man gleichzeitig die schneebedeckten Gipfel des Mount-Lebanon-Gebirges und das blaublitzende Mittelmeer. So ähnlich muss Gott sich das Paradies gedacht haben.

Zweimal war ich in Beirut. 1979, als ein Kollege vom „Stern“ während des Bürgerkrieges erschossen wurde. Damals starben 250 000 Menschen im Libanon. Auch damals ging ich als Kriegsreporter raus auf die Straßen. Wenn die Sonne unterging, verschwanden die Narben der Stadt. Beirut darf feiern, sie lieben gutes Essen. Sie machen Partys bis 6 Uhr morgens.

Die meisten sind dreisprachig. Französisch, arabisch, englisch.

Beirut erinnert mich an Pompeji. Eine Stadt, die untergegangen ist. Der Vesuv hat Pompeji in Schutt und Asche gelegt. Beirut darf keine Stadt in Schutt und Asche werden.

Beirut ist zu schön, um zu sterben.

Herzlichst

Ihr Franz Josef Wagner
[*/quote*]



https://www.bild.de/politik/kolumnen/franz-josef-wagner/post-von-wagner-betrifft-das-corona-geheimnis-72319602.bild.html

[*quote*]
Post von Wagner Betrifft: Das Corona-Geheimnis

Artikel von: Franz Josef Wagner veröffentlicht am
10.08.2020 - 22:13 Uhr

Vor Corona lebten wir in einer geheimnislosen Welt. Alle Gebirge waren bestiegen, die Wälder des Amazonas erforscht, wir tauchten in die unfassbare Schönheit der Tiefsee und stiegen hoch in die unendliche Luft – hoch zum Mond.

Es gab keine Terra incognita mehr, keine unentdeckte Welt. Bis die unentdeckte Welt der Viren auftauchte.

Alle großen Nationen kämpfen jetzt darum, als erste einem Impfstoff gefunden zu haben. Die Chinesen, die Russen, die Amerikaner.

Mir ist es egal, wer als Erstes die Flagge auf das Corona-Land setzt. Nicht Politiker, sondern Forscher werden die Geheimnisse unserer Welt lösen.

Amundsen und Scott, die Polarforscher. Armstrong, der Mondbesteiger. Ich hoffe auf solche Menschen, die es immer gab. Welt-Eroberer, Virus-Eroberer.

Herzlichst

Ihr

F. J. Wagner
[*/quote*]



Es gab mehrere interessante Versuche. In Zoos. Allerdings hatten die intelligentere Objekte als Akteure ihrer Kunst. Elefanten und Affen bekamen Farbe und Pinsel. Auf dem Papier zogen sie - den Pinsel schwingend - mit Rüssel und Hand ihre Spuren. Die Bilder wurden anschließend versteigert. Das brachte sogar Geld.

Die Leichenhalle des Journalismus versteigern? Dieses Unterfangen brächte keinen Sou. Das bringt mich zu der Frage, warum eine Zeitung, warum ein Verlag sich die selbstgewählte Pein auferlegen, ihren selbstgewählten Vernichter auch noch in ihrer Zeitung schreiben zu lassen.

Eigentlich ist diese Frage eine Aufgabe für einen Psychologen. Doch ist die Aufgabe so einfach, daß selbst ein minderbegabter analytischer Psychologe unterfordert wäre. Denn die Antwort ist schon da: die treibende Kraft ist der gleiche soziopathische Masochismus, der die Bürger Schröder, Kohl und Merkel wählen ließ.  Eine Heilung bringt nur noch der Staatsbankrott. Und der ist nicht mehr fern...
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StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

ama

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Die BILD-Zeitung, eine journalistische Modergruft
« Reply #6 on: August 19, 2020, 10:51:09 AM »

Man muß sich das mal vorstellen:

Da ist ein Pilot, der läßt ein Flugzeug mit Passagieren absichtlich in die Erde krachen.

Das nennt man Mord.

Da ist eine Zeitung, die "berichtet"  über diesen Piloten.

Und nennt dessen Tat Mord.

Da ist ein ex-Chefredakteur und Kolumnist eben genau dieser Zeitung, der läßt sein Blatt mit stinkstiefeligen "Briefen" unterhalb der IQ-Wahrnehmbarkeitsgrenze in den Abgrund krachen.

Und nennt das "Kolumne.


Ich glaube, die haben etwas nicht verstanden.

Eins ist sicher: Journalismus ist DAS nicht!
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Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien

Der Skandal in Gelsenkirchen
Hamer-Anhänger in der Kinderklinik
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