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Geisteskranke Homöopathie-Anhänger sind eine ernste Gefahr für die Allgemeinheit
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11953.0
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Das Innenministerium muß handeln:
Homöopathische 'Ärzte' als organisierte Kriminalität
Beweisstücke für die Staatsanwaltschaft
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Mindestens jeder siebente Pfaffe im Erzbistum Köln ist ein Täter



Vorsicht vor Pfaffen!

Pages: [1]

Author Topic: Lidl greift ein  (Read 9480 times)

Thymian

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Lidl greift ein
« on: November 10, 2015, 06:44:41 PM »

In die Schlacht um Homöopathie kommt Bewegung. Ein neues Spielhäschen mischt mit: der milliardenschwere Discounter Lidl. In einem "Positionspapier für den nachhaltigen Einkauf tierischer Erzeugnisse" findet man einen Satz Irrsinns fetter Beute.

Das "Positionspapier" ist hier verlinkt:

http://www.lidl.de/de/positionspapier-zum-einkauf-tierischer-erzeugnisse/s7373719

[*quote*]
Positionspapier für den nachhaltigen Einkauf tierischer Erzeugnisse

Einkauf tierischer Erzeugnisse

„Wir übernehmen in unserem täglichen Handeln ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung.“

Mit diesem Unternehmensgrundsatz formuliert Lidl Deutschland seine Verantwortung für Mensch und Natur. Um ihr gerecht zu werden, haben wir ein übergeordnetes Positionspapier erstellt, das Tierwohlaspekte bei den unterschiedlichen Tierarten einbezieht und verantwortungsvolles wie nachhaltiges Handeln beim Einkauf von tierischen Erzeugnissen berücksichtigen soll. Die Handlungsfelder und Maßnahmen wurden unter Berücksichtigung der folgenden "5 Freiheiten" des britischen Farm Animal Welfare Committee (FAWC) definiert:

1. Freiheit von Hunger und Durst: Die Tiere haben Zugang zu frischem Wasser und gesundem, gehaltvollem Futter.

2. Freiheit von haltungsbedingten Beschwerden: Die Tiere verfügen über geeignete Unterbringungen und adäquate Liegeflächen.

3. Freiheit von Schmerz, Verletzungen und Krankheiten: Vorbeugende Maßnahmen, unverzügliche Diagnosen und Behandlungen stellen ein hohes Niveau der Tiergesundheit sicher.

4. Freiheit zum Ausleben natürlicher Verhaltensmuster: Den Tieren werden ausreichend Platz, angemessene Einrichtungen und eine Haltung in der Gruppe geboten.

5. Freiheit von Angst und Stress: Bestimmte Bedingungen stellen sicher, dass Angst und Stress vermieden werden.
Unsere Zielsetzung

Verbraucher erwarten höhere Standards in der Tierhaltung. Dieser Anforderung stellen wir uns. Wir verpflichten unsere Lieferanten, mindestens die jeweils geltenden nationalen gesetzlichen Tierschutzstandards einzuhalten. Darüber hinaus fördern und unterstützen wir Tierschutzaspekte, die über die gesetzliche Mindestanforderung hinausgehen, z. B. durch Verbesserungsmaßnahmen in den Haltungsbedingungen.

In Zusammenarbeit mit beteiligten Akteuren der Wertschöpfungskette und deren Anspruchsgruppen möchten wir dazu beitragen, die konventionelle Tierhaltung weiterzuentwickeln und für die Tiere zu verbessern. Um dies zu erreichen, haben wir in unserem Positionspapier Grundlagen für unseren Einkauf von tierischen Erzeugnissen festgelegt, Ziele formuliert und konkrete Maßnahmen beschrieben.

Lidl verpflichtet seine Lieferanten schriftlich, den Code of Conduct umzusetzen, der auf den ILO-Kernarbeitsnormen basiert. Ziel ist es, die Menschen und ihre Arbeitsrechte bei der Herstellung von tierischen Erzeugnissen zu schützen.

Das Positionspapier bezieht sich auf das gelistete Eigenmarkensortiment von Lidl Deutschland und umfasst:

    Eier
    Fisch und Schalentiere (inkl. Aktionsartikel)
    Frischfleisch und Frischgeflügel
    Molkereiprodukte und Käse
    Textilien und Schuhe

Der Geltungsbereich bezieht sich nicht auf tierische Erzeugnisse, die als Zutat verwendet werden.

Ziel ist es, das Positionspapier fortwährend weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit unseren Lieferanten werden wir Fortschritte dokumentieren sowie neue Maßnahmen entwickeln und beschließen. Diese werden verpflichtend für alle Lieferanten. Bei Abweichungen von der Zielvorgabe müssen Maßnahmen definiert werden, die eine Umsetzung gewährleisten.

Download Positionspapier für den nachhaltigen Einkauf tierischer Erzeugnisse
http://lidl.de/de/asset/other/Positionspapier_Internet.pdf

[*quote*]


Das "Positionspapier_Internet.pdf"  ist auf dem Server datiert auf den 16. Oktober 2015, 15:28 Uhr.


Wo bei Lidl der Hammer hängt:

[*quote*]
Grundsätzlich verfolgen wir das Ziel, dass im Falle einer Enthornung die Tiere
sediert werden und ein Mittel zur Schmerzausschaltung erhalten. Wir setzen
uns dafür ein, dass der Einsatz von Antibiotika unter tierärztlicher Aufsicht
erfolgt und langfristig reduziert wird. Homöopathische Behandlungsmethoden
sollen in den Vordergrund rücken und gefördert werden.

[*/quote*]


Der eigentliche Sprengstoff ist nicht der obige Absatz, sondern dieser:

[*quote*]
Ziel ist es, das Positionspapier fortwährend weiterzuentwickeln.
Gemeinsam mit unseren Lieferanten werden wir Fortschritte
dokumentieren sowie neue Maßnahmen entwickeln und beschließen.
Diese werden verpflichtend für alle Lieferanten.

[*/quote*]

Das bedeutet nicht weniger, als daß für die Hersteller Homöopathie zwingend vorgeschrieben wird!

Diese bodenlose Frechheit ist beispiellos.


Wegen der Vollständigkeit, und damit man uns nicht nachsagen kann, wir würden aus dem Zusammenhang reißen: dies ist der Volltext des Positionspapiers:

http://lidl.de/de/asset/other/Positionspapier_Internet.pdf

[*quote*]
Positionspapier
für den
nachhaltigen Einkauf
tierischer Erzeugnisse


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Inhalt des Positionspapiers
1. Unser Verständnis...3
2. Unsere Zielsetzung...3
3. Unsere Position...4
3.1 Verantwortungsvolle Sortimentsgestaltung...........................................................................................4
3.2 Herkunft, Transparenz und Rückverfolgbarkeit......................................................................................4
3.3 Tierzucht, Haltung und Fütterung...5
3.4 Medikamenteneinsatz und Eingriffe am Tier..........................................................................................5
3.5 Weiterentwicklung von Tierwohlstandards.............................................................................................5
3.6 Eier...6
3.7 Fisch und Schalentiere...7
3.8 Frischfleisch und Frischgeflügel...9
3.9 Molkereiprodukte und Käse...11
3.10 Textilien und Schuhe...13
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Positionspapier für den nachhaltigen Einkauf tierischer
Erzeugnisse
1. Unser Verständnis
„Wir übernehmen in unserem täglichen Handeln ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung.“
Mit diesem Unternehmensgrundsatz formuliert Lidl Deutschland seine Verantwortung für Mensch und Natur.
Um ihr gerecht zu werden, haben wir dieses übergeordnete Positionspapier erstellt, das Tierwohlaspekte bei
den unterschiedlichen Tierarten einbezieht und verantwortungsvolles wie nachhaltiges Handeln beim Einkauf
von tierischen Erzeugnissen berücksichtigen soll. Die Handlungsfelder und Maßnahmen wurden unter
Berücksichtigung der folgenden „5 Freiheiten“ des britischen Farm Animal Welfare Committee (FAWC)
definiert:
1. Freiheit von Hunger und Durst: Die Tiere haben Zugang zu frischem Wasser und gesundem, gehaltvollem
Futter.
2. Freiheit von haltungsbedingten Beschwerden: Die Tiere verfügen über geeignete Unterbringungen und
adäquate Liegeflächen.
3. Freiheit von Schmerz, Verletzungen und Krankheiten: Vorbeugende Maßnahmen, unverzügliche Diagnosen
und Behandlungen stellen ein hohes Niveau der Tiergesundheit sicher.
4. Freiheit zum Ausleben natürlicher Verhaltensmuster: Den Tieren werden ausreichend Platz, angemessene
Einrichtungen und eine Haltung in der Gruppe geboten.
5. Freiheit von Angst und Stress: Bestimmte Bedingungen stellen sicher, dass Angst und Stress vermieden
werden.
2. Unsere Zielsetzung
Verbraucher erwarten höhere Standards in der Tierhaltung. Dieser Anforderung stellen wir uns. Wir
verpflichten unsere Lieferanten, mindestens die jeweils geltenden nationalen gesetzlichen Tierschutzstandards
einzuhalten. Darüber hinaus fördern und unterstützen wir Tierschutzaspekte, die über die gesetzliche
Mindestanforderung hinausgehen, z. B. durch Verbesserungsmaßnahmen in den Haltungsbedingungen.
In Zusammenarbeit mit beteiligten Akteuren der Wertschöpfungskette und deren Anspruchsgruppen möchten
wir dazu beitragen, die konventionelle Tierhaltung weiterzuentwickeln und für die Tiere zu verbessern. Um dies
zu erreichen, haben wir in diesem Positionspapier Grundlagen für unseren Einkauf von tierischen Erzeugnissen
festgelegt, Ziele formuliert und konkrete Maßnahmen beschrieben.
Lidl verpflichtet seine Lieferanten schriftlich, den Code of Conduct umzusetzen, der auf den ILO-
Kernarbeitsnormen basiert. Ziel ist es, die Menschen und ihre Arbeitsrechte bei der Herstellung von tierischen
Erzeugnissen zu schützen.
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Das Positionspapier bezieht sich auf das gelistete Eigenmarkensortiment von Lidl Deutschland und umfasst:





Eier
Fisch und Schalentiere (inkl. Aktionsartikel)
Frischfleisch und Frischgeflügel
Molkereiprodukte und Käse
Textilien und Schuhe
Der Geltungsbereich bezieht sich nicht auf tierische Erzeugnisse, die als Zutat verwendet werden.
Ziel ist es, das Positionspapier fortwährend weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit unseren Lieferanten werden
wir Fortschritte dokumentieren sowie neue Maßnahmen entwickeln und beschließen. Diese werden
verpflichtend für alle Lieferanten. Bei Abweichungen von der Zielvorgabe müssen Maßnahmen definiert
werden, die eine Umsetzung gewährleisten.
3. Unsere Position
Im Folgenden sind die Bereiche beschrieben, in denen wir aktiv an neuen Lösungen arbeiten. Im Anschluss
daran werden diese fünf Bereiche für jede Produktkategorie näher erläutert.
3.1 Verantwortungsvolle Sortimentsgestaltung
Lidl Deutschland möchte seinen Kunden Artikel anbieten, die für Verantwortung stehen. Daher führen wir keine
tierischen Erzeugnisse im Sortiment, die von bestandsbedrohten Nutztieren stammen. Auch Artikel, bei denen
es keine akzeptablen Mindestanforderungen für die Haltung der Tiere gibt, werden von Lidl Deutschland nicht
vertrieben.
Neben Produkten aus konventioneller Tierhaltung bieten wir auch Bio-Produkte an. Des Weiteren unterstützen
wir die Bemühungen anerkannter Organisationen wie den Deutschen Tierschutzbund oder den Marine
Stewardship Council (MSC) und bieten entsprechend gelabelte Produkte an. Unser Ziel ist es, diese Bereiche in
enger Anlehnung an Verbraucherwünsche kontinuierlich auszubauen.
Zudem bieten wir Alternativen für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten sowie für jene, die eine
pflanzliche Alternative zu tierischen Erzeugnissen bevorzugen.
3.2 Herkunft, Transparenz und Rückverfolgbarkeit
Unser Ziel ist es, Verbrauchern eine höhere Transparenz sowie, wenn möglich, die Rückverfolgbarkeit der Ware
bis zum Ursprung zu bieten. Um Transportwege zu reduzieren, bevorzugen wir einen nationalen Bezug. Da wir
auch dem Verbraucherwunsch nach möglichst regional erzeugten tierischen Erzeugnissen entsprechen
möchten, bieten wir eine Anzahl lokaler Produkte an.
Mit klaren und verständlichen Informationen auf den Verpackungen unterstützt Lidl seine Kunden bei der
Produktauswahl. Daneben informiert Lidl durch die wöchentlich erscheinenden Haushaltshandzettel sowie die
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Webseite http://www.lidl.de/. Zudem erhalten Verbraucher umfassende Informationen über die Qualitäts-
Marken auf separaten Webseiten.
3.3 Tierzucht, Haltung und Fütterung
Lidl Deutschland fördert Haltungsbedingungen über die gesetzlichen Standards hinaus und setzt sich für
Verbesserungen ein. In der Nutztierfütterung unterstützen wir den Einsatz von gentechnikfreiem Soja.
Gemeinsam mit unseren Lieferanten erarbeiten wir Strategien, um den Einsatz von genverändertem Soja aus
Übersee zu reduzieren.
3.4 Medikamenteneinsatz und Eingriffe am Tier
Der präventive Einsatz von Antibiotika ist bei der Herstellung all unserer tierischen Erzeugnisse untersagt. Lidl
Deutschland verfolgt das Ziel, dass ein mit Schmerzen verbundener Eingriff am Tier ohne Betäubung nicht
vorgenommen wird.
3.5 Weiterentwicklung von Tierwohlstandards
Lidl
 beteiligt
 sich
 aktiv
 an
 der
 Weiterentwicklung
 von
 Tierwohlstandards
 und
-Zertifizierungssystemen. Wir unterstützen die Bemühungen renommierter Organisationen wie den Marine
Stewardship Council (MSC) oder die Initiative Tierwohl, die nach verantwortungsvoller Fischerei
beziehungsweise Tierhaltung streben. Hierzu bieten wir entsprechend gelabelte Produkte an. Auch dieser
Bereich soll künftig ausgeweitet werden. Zusätzlich entwickeln wir zusammen mit unseren Lieferanten eigene
Projekte, um unseren Beitrag zur Umsetzung von angemessenen Tierwohlaspekten zu leisten.
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3.6 Eier
Verantwortungsvolle
Sortimentsgestaltung
Herkunft, Transparenz,
Rückverfolgbarkeit
Tierzucht, Haltung,
Fütterung
Medikamenteneinsatz,
Eingriffe am Tier
Weiterentwicklung
Tierwohlstandards
Lidl Deutschland führt seit Mitte 2009 keine Frischeier aus Käfighaltung im
Sortiment, sondern ausschließlich Eier aus Boden- und Freilandhaltung sowie
mit Bio-Siegel. Verarbeitete, eihaltige Lebensmittel sind zu 100 % auf Eier
umgestellt, die mindestens aus Bodenhaltung stammen.
Alle bei Lidl gehandelten Eier sind vom Verein für kontrollierte alternative
Tierhaltungsformen e. V. (KAT) zertifiziert. Die KAT-Kriterien berücksichtigen
die Bestimmungen der deutschen Hennenhaltungsverordnung, Aspekte des
Tierschutzes sowie die Sicherstellung der Rückverfolgung und Herkunft.
Seit 2013 führt Lidl Deutschland ein Regionalkonzept in den Bundesländern
Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thüringen,
Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz, bei dem frische Eier aus Bodenhaltung
von regionalen Erzeugern zum Einsatz kommen. Diese Ware ist mit dem
Regionalsiegel „Regionalfenster“ ausgezeichnet.
Zusammen mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt arbeitet Lidl
an einem Pilotprojekt zum Thema Auslaufhaltung bei Wachteln.
Voraussetzung für alle Lidl-Lieferanten ist der Einsatz von GVO-freiem Futter
bei allen Legebetrieben. Dies wird durch den Verband Lebensmittel ohne
Gentechnik e. V. (VLOG) sichergestellt. Seit August 2015 sind bei Lidl
Deutschland Frischeier - ob aus Freiland- oder Bodenhaltung - bundesweit nur
noch mit dem VLOG-Label erhältlich.
Lidl Deutschland unterstützt den Ausstieg des Schnabelkürzens bei
Legehennen. In einigen Regionen vermarkten wir bereits jetzt ausschließlich
regionale Eier, die von Legehennen ohne gekürzte Schnäbel stammen.
Zusammen mit KAT führt Lidl Deutschland das Pilotprojekt „KAT
tierschutzgeprüft“ bei Eiern aus Freilandhaltung ein. Dies setzt eine besonders
tiergerechte Haltung von Legehennen voraus, die durch tierschutzbeauftragte
Zertifizierungsstellen kontrolliert werden. Zusätzliche Anforderungen für diese
Kennzeichnung sind u. a. eine geringere Besatzdichte von 7 Hennen/mNutzfläche, mehr Sitzstangen, ein generelles Verbot des Schnabelstutzens und
ein obligatorischer Außenscharrraum mit Staubbad in der Freilandhaltung.
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3.7 Fisch und Schalentiere
Verantwortungsvolle
Sortimentsgestaltung
Herkunft, Transparenz,
Rückverfolgbarkeit
Wir gestalten unser Sortiment, indem wir uns auf möglichst ungefährdete
Fische und Meeresfrüchte konzentrieren. Bereits seit einigen Jahren
verkaufen wir keinen Heilbutt, Hai, Aal und Schwertfisch mehr. Zusätzlich
haben wir als eines der ersten Handelsunternehmen in Deutschland bereits
2012 den Verkauf von Hummer gestoppt. Erfreulicherweise sind dem auch
andere Marktteilnehmer gefolgt, was wir als positives Signal sehen.
Lidl Deutschland unterstützt freiwillig als Initialpartner ein Pilotprojekt für
einen sektorweiten Ansatz in Zusammenarbeit mit GS1. Wir wollen lückenlos
wissen, woher Fische und Schalentiere stammen, und verlangen, dass die
gesamte Lieferkette vollständig rückverfolgbar ist. So gewährleisten wir,
dass von Fangperiode, -gebiet und -schiff bis hin zur Produktionsstätte alles
transparent ist und unsere Vorgaben in jedem Schritt eingehalten werden.
Daher verkaufen wir z. B. keinen Fisch aus Gebieten, für die es keine Schutz-
und Managementregulierungen durch regionale Fischereimanagement-
Organisationen gibt. Für den Fischfang dürfen ausschließlich Schiffe
eingesetzt werden, die weder in sogenannten „Billigflaggenländern"
registriert sind noch auf der aktuell gültigen „Blacklist" der EU stehen.
Außerdem verkaufen wir keinen Fisch und keine Meeresfrüchte, die von
Fang- auf Sammelschiffe umgeschlagen werden (Transshipment), ohne dass
sie rückverfolgbar sind oder der Umschlag explizit von uns im Einzelfall
zugelassen wurde. Dabei distanzieren wir uns grundsätzlich von illegaler,
nicht gemeldeter oder nicht regulierter Fischerei (IUU Fishing = Illegal,
Unreported and Unregulated Fishing) sowie illegalen Fischereimethoden.
Wir
 beauftragen international anerkannte
 und
 unabhängige
Zertifizierungsinstitute um zu gewährleisten, dass unsere Anforderungen
umgesetzt werden. Durch regelmäßige Kontrollen stellen sie sicher, dass die
Lieferanten neutral bewertet werden. Dabei überprüfen sie unter anderem,
ob ein Lieferant Produkte aus nachhaltigen Fischereien oder Aquakulturen
bezieht und sicherstellen kann, dass diese lückenlos rückverfolgbar sind.
Damit die Fischprodukte der Lidl-Eigenmarke umfassend transparent sind,
sind auf den Verpackungen folgende Informationen ablesbar:


Wildfang
deutsche Bezeichnung, lateinische Bezeichnung, Fanggebiet,
Subfanggebiet (falls verfügbar), Fangmethoden
Aquakultur
deutsche Bezeichnung, lateinische Bezeichnung, Herkunftsland
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Tierzucht, Haltung,
Fütterung
Medikamenteneinsatz,
Eingriffe am Tier
Weiterentwicklung
Tierwohlstandards
Lidl Deutschland arbeitet nur mit Lieferanten zusammen, die sich für
nachhaltigen Fischfang und nachhaltige Produktion einsetzen. Unsere
Wildfische beziehen wir ausschließlich von Lieferanten, die beim Fischfang
sensible Tiefseelebensräume wie Korallenriffe, Seeberge, Canyons und
dergleichen meiden. Für Fische aus Aquakulturen verfolgt Lidl eine
artgerechte Haltung. Eier oder Juvenilen aus Wildfang sollten nicht als Besatz
verwendet werden. Übergeordnetes Ziel ist stets, eine ökologisch
nachhaltige Aquakultur in die lokalen Ökosysteme einzubinden. Wir
verlangen von unseren Lieferanten, negative Auswirkungen auf Flora und
Fauna in der Umgebung sowie großräumige Veränderungen an Land (z.Abholzung) oder auf dem Meeresboden zu vermeiden.
Bei Aquakultur fordern wir von unseren Lieferanten, als Futter bevorzugt
Fischereiabfälle einzusetzen und den Futteranteil aus Industriefischerei, also
gezielter Fischerei zur Produktion von Fischöl und Fischmehl, auf ein
Minimum zu reduzieren. Gleichzeitig sollen sie den Futterfisch möglichst aus
nachhaltigen Fischereien beziehen. Deshalb treiben wir aktiv voran, dass
mehr pflanzliche Futtermittel sowie Restmaterialien aus der
Fischverarbeitung eingesetzt werden.
B.
Wir erwarten von unseren Lieferanten einen verantwortungsvollen Umgang
bei Einsatz von Medikamenten und der Anwendung von
Behandlungsmethoden.
Lidl Deutschland fördert renommierte Organisationen wie den Marine
Stewardship Council (MSC), die nach verantwortungsvoller Fischerei mit
entsprechenden Fangmethoden streben. Wir führen Fischerzeugnisse aus
Aquakultur, die mit dem anerkannten Siegel des Aquaculture Stewardship
Council (ASC) ausgezeichnet sind. Standards für einzelne Fischarten und
Warenverfügbarkeit vorausgesetzt, erhöhen wir sukzessive den Anteil der
Fischerzeugnisse aus nachhaltiger Fischerei, die das bewährte Siegel des
MSC oder ASC tragen. Ziel ist eine vollständige Umstellung auf zertifizierte
Ware.
Seit mehr als 15 Jahren unterstützen wir zusammen mit dem Earth Island
Institute (EII) den delphinfreundlichen Fang von Thunfisch und setzen uns
dafür ein, dass Meeresschutzgebiete eingerichtet bzw. erhalten werden.
Dabei sind wir für einen konstruktiven Dialog immer offen. So stehen wir in
regelmäßigem Kontakt zu relevanten NGOs und Lieferanten, um
übergeordnete Lösungen zu finden – sowohl für nachhaltige Fischerei und
Aquakulturen als auch für die Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von
Fischprodukten.
Zur Förderung des nachhaltigen Fischfangs haben wir außerdem ein
Pilotprojekt für die lockbojenfreie Fischerei (FAD free) umgesetzt. Ziel ist der
flächendeckende Einsatz dieser Fischereiart.
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3.8 Frischfleisch und Frischgeflügel
Verantwortungsvolle
Sortimentsgestaltung
Herkunft, Transparenz,
Rückverfolgbarkeit
Neben Produkten aus konventioneller Tierhaltung bieten wir auch tierische
Bio-Produkte an. Diesen Bereich haben wir stark ausgebaut.
Lidl Deutschland verzichtet auf den Verkauf von Kaninchenfleisch sowie von
Enten, Gänsen und anderen Produkten aus Betrieben, die Stopfmast oder
Lebendrupf betreiben. Wir orientieren uns dabei an der sogenannten
Positivliste/Schwarzen Liste der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN.
Für Kunden, die eine pflanzliche Alternative zu tierischen Erzeugnissen
bevorzugen, bieten wir eine Anzahl von Fleischersatzprodukten an,
beispielsweise national gelisteter Vegetarischer Aufschnitt. Dieser Bereich
soll künftig ausgeweitet werden.
Für Frischgeflügel ist eine 5xD-Herkunftsgarantie erforderlich. Beim
Frischfleisch müssen Aufzucht, Schlachtung und Verarbeitung in Deutschland
erfolgen. Diese Anforderung erfüllen wir bereits seit 2002 und streben sie
auch für tiefgekühlte Produkte an.
Alle unsere Lieferanten sind QS-zertifiziert. Sie müssen entlang der gesamten
Lieferkette strenge Qualitätskriterien erfüllen. Denn mit der Teilnahme am
freiwilligen QS-Prüfsystem werden Frischfleisch und -geflügel auf allen
Stufen der Wertschöpfungskette unabhängig kontrolliert und dokumentiert.
Diese zusätzlichen Kontrollen ergänzen die staatlichen Lebensmittel-
inspektionen und garantieren eine lückenlose Rückverfolgbarkeit.
Bei Frischfleischprodukten erhalten unsere Verbraucher über einen QR-Code
auf der Verpackung Informationen über Herkunft der Tiere und Verarbeitung
der Rohware. Um unseren Kunden ein genaueres Bild über die
Haltungsbedingungen in der konventionellen Tiermast zu geben,
veröffentlichen wir auf der Homepage www.landjunker.de über Webcams
aktuelle Bilder aus den Ställen. Auf dieser Seite gibt es außerdem
weiterführende Informationen über die Aufzucht der Tiere.
Dem Verbraucherwunsch nach möglichst regionalen Frischfleisch-Produkten
entsprechen wir in Bayern mit unserer Eigenmarke „Ein gutes Stück Heimat“:
Die Tiere werden in Bayern geboren, aufgezogen, geschlachtet und
verarbeitet, die Produkte ausschließlich in den bayerischen Lidl-Filialen
vertrieben. Sie sind zudem durch das staatliche Herkunftssicherungs-
programm „Geprüfte Qualität Bayern“ zertifiziert und für größtmögliche
Transparenz seit Anfang 2014 mit dem „Regionalfenster“ gekennzeichnet.
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Tierzucht, Haltung,
Fütterung
Medikamenteneinsatz,
Eingriffe am Tier
Weiterentwicklung
Tierwohlstandards
Bei Jungbullen akzeptiert Lidl Deutschland ausschließlich Tiere, die aus einer
Aufzucht ohne Anbindehaltung stammen. Auch bei weiblichen Rindern
prüfen wir eine zeitnahe Umsetzung.
Über ein Drittel des Putenfrischfleischs stammt aus Betrieben, die den Tieren
eine überdachte Auslaufzone zur Verfügung stellen. Ziel ist eine vollständige
Umstellung auf Ställe mit Auslaufzonen.
Bei der Haltung von Barbarieenten werden Maßnahmen für eine
tiergerechtere Umwelt umgesetzt. Dies beinhaltet unter anderem
Wasserbecken und Beschäftigungsmaterialien. Ferner haben wir bereits
mehr als die Hälfte des Putenfrischfleischsortiments von einer Schwermast-
auf eine mittelschwere Rasse umgestellt.
Bereits ab 2002 haben wir im Frischgeflügelbereich über ein Jahrzehnt lang
ausschließlich gentechnikfreies Soja eingesetzt. Seit Mitte 2015 wird dies
durchgängig (Ausnahme Grillartikel) mit dem Label „Ohne Gentechnik“ des
VLOG gekennzeichnet. Damit wird die gentechnikfreie Fütterung, die wir
auch für andere Tierarten anstreben, für den Verbraucher transparent.
Unsere Lieferanten sind zum einen verpflichtet, mit den zuliefernden
Landwirten Vereinbarungen zu treffen, die einen restriktiven Einsatz von
Antibiotika in der Mast von Tieren für die Lebensmittelgewinnung regeln,
zum anderen, einen Maßnahmenplan aufzulegen, um Antibiotikaeinsätze
langfristig zu reduzieren. Darüber hinaus erwarten wir ein Konzept, mit dem
sich antibiotikaresistente Keime im Endprodukt reduzieren lassen.
Wir akzeptieren kein Frischfleisch von betäubungslos kastrierten Tieren.
Dabei setzen wir weiterhin auf ein natürliches Verhältnis von Ebern und
Sauen. Außerdem erwarten wir von unseren Lieferanten, sich gemeinsam
mit den zuliefernden Landwirten mit dem Thema „Ausstieg aus dem
Schwanzkupieren“ auseinanderzusetzen.
Bei Bedarf sollen die Hornanlagen junger Kälber nur nach den aktuellen
veterinärmedizinischen Erkenntnissen schonend verödet werden.
Grundsätzlich verfolgen wir das Ziel, dass im Falle einer Enthornung die Tiere
sediert werden und ein Mittel zur Schmerzausschaltung erhalten.
Lidl Deutschland bezieht ausschließlich Geflügelfleisch aus Betrieben, in den-
en zur Vorbereitung der Schlachtung eine CO2-Betäubung eingesetzt wird.
Wir beteiligen uns aktiv an der Brancheninitiative Tierwohl und dem QS-
Prüfsystem. Wir unterstützen das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutz-
bunds und bieten ein entsprechend gelabeltes Produkt an. Auch in diesem
Bereich möchten wir auf Verbraucherwünsche eingehen und streben an, ihn
entsprechend der Verbraucherresonanz auszuweiten.
10 / 13
3.9 Molkereiprodukte und Käse
Verantwortungsvolle
Sortimentsgestaltung
Herkunft, Transparenz,
Rückverfolgbarkeit
Tierzucht, Haltung,
Fütterung
Für einen beschwerdefreien Milchgenuss führen wir für Menschen mit
Laktoseintoleranz laktosefreie Milch und weitere laktosefreie Artikel. Darüber
hinaus bieten wir seit Juli 2015 mit einem Bio-Sojadrink eine pflanzliche
Alternative zu Kuhmilch dauerhaft an.
Unter der Eigenmarke „Ein gutes Stück Heimat“ (EGSH) werden in Bayern
regional erzeugte Molkereiprodukte vertrieben. Sie sind durch das staatliche
Herkunftssicherungsprogramm „Geprüfte Qualität Bayern“ (steht u. a. die
systematische Prüfung der Betriebe bzgl. Anbau, Haltung, Fütterung, Düngung
und Produktion) zertifiziert und mit dem „Regionalfenster“ ausgezeichnet. Auf
der „Ein gutes Stück Heimat“-Webseite http://www.ein-gutes-stueck-
heimat.de/ können unsere Kunden die teilnehmenden Landwirte und ihre Höfe
kennenlernen. Diese sind alle nach dem „Qualitätsmanagement Milch“ (QM-
Milch) zertifiziert. Dieses gibt nachprüfbare Qualitätskriterien für die
Milcherzeugung vor.
Milchkühe sollen wiederkäuergerecht, insbesondere unter Einsatz von Gras,
Heu oder Stroh gefüttert werden und jederzeit uneingeschränkten Zugangausreichend sauberem Wasser haben.
Wir streben an, dass zukünftig die reine Anbindehaltung bei Milchkühen
vermieden wird und die Ställe ausreichend Bewegungsfreiheit ermöglichen.
Wo eine Weide-, Auslauf-, Laufhofhaltung möglich ist, sollte diese Anwendung
finden. Im Rahmen von „Ein gutes Stück Heimat“ fördert Lidl bereits seit 2010
Milcherzeuger mit alternativen Haltungsformen.
Milchkühe im Rahmen von EGSH werden ausschließlich gentechnikfrei
gefüttert. Dies wird über eine lückenlose Futtermitteldokumentation und ein
entsprechendes Monitoring sichergestellt. Seit Juli 2015 werden die
Molkereiprodukte von EGSH um die Kennzeichnung „Ohne Gentechnik“ des
Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik e. V. (VLOG) erweitert.
Auch die Frischmilch und die H-Milch der Qualitäts-Eigenmarke Milbona
werden seit Anfang Juli 2015 in Bayern mit dem VLOG-Label gekennzeichnet.
Im Umgang mit den Tieren, insbesondere beim Umstallen oder Verladen zum
Transport, soll schonend und ruhig verfahren werden.
11zu
/ 13
Medikamenteneinsatz,
Eingriffe am Tier
Weiterentwicklung
Tierwohlstandards
Bei Bedarf sollen die Hornanlagen junger Kälber nur nach den aktuellen
veterinärmedizinischen
 Erkenntnissen
 schonend
 verödet
 werden.
Grundsätzlich verfolgen wir das Ziel, dass im Falle einer Enthornung die Tiere
sediert werden und ein Mittel zur Schmerzausschaltung erhalten. Wir setzen
uns dafür ein, dass der Einsatz von Antibiotika unter tierärztlicher Aufsicht
erfolgt und langfristig reduziert wird. Homöopathische Behandlungsmethoden
sollen in den Vordergrund rücken und gefördert werden.

2010 definierte Lidl mit „Ein gutes Stück Heimat“ eigene Standards zur
Verbesserung der Haltungsformen bei Milchkühen in Bayern. Diese werden
entgegen den süddeutschen Gepflogenheiten bereits heute ausschließlich im
Laufstallsystem und/oder auf der Weide gehalten. Zudem gibt es Maßnahmen
zur Steigerung des Kuhkomforts (bspw. Bürsten).
12 / 13
3.10 Textilien und Schuhe
Verantwortungsvolle
Sortimentsgestaltung
Herkunft, Transparenz,
Rückverfolgbarkeit
Medikamenteneinsatz,
Eingriffe am Tier
Weiterentwicklung
Tierwohlstandards
Lidl Deutschland verwendet keine Bestandteile von exotischen und
geschützten Tieren wie beispielsweise Schlange oder Krokodil. Auf Produkte
u.a. aus Angorawolle wird ganz verzichtet.
Im Bereich Schuhe werden hauptsächlich Lederalternativen verarbeitet.
Bei Kaschmirwolle erwarten wir ein Zertifikat zur Rückverfolgbarkeit.
Für Leder muss die Rückverfolgbarkeit bis zur Gerberei gewährleistet
werden.
Lidl Deutschland setzt keine Daunen und Federn aus Betrieben ein, die
Lebendrupf betreiben. Wir verlangen hierfür von unseren Lieferanten die
Vorlage eines „Traumpass“-Zertifikats. Dieses garantiert, dass keine Ware
von lebenden Tieren verfüllt wird.
Bei Einsatz von Merinowolle fordern wir Zertifikate an, welche belegen, dass
kein Mulesing Verfahren angewandt wird.
Lidl spricht sich klar gegen Echtpelz aus und ist deshalb Mitglied des
internationalen Programms „Fur Free Retailer“. In Deutschland wird das
Programm von VIER PFOTEN – Stiftung für den Tierschutz repräsentiert.
13 / 13
[*/quote*]




Wer hat der Schwarz-Familie ins Ohr geflüstert, Homöopathie zu pushen? Gibt es inzwischen Verflechtungen mit Herstellern von Homöopathika? Oder mit den Robert-Bosch-lern?

Welche Teufelei steht als nächste auf der Tagesordnung? Etwa der Over-The-Counter-Verkauf von Homöopathika bei Lidl, flächendeckend in Deutschland, und gegebenenfalls auch in anderen Ländern?

Und was ist mit dem Verkauf der Homöopathika an die Lieferanten? Was geht da vor!?

Die Sache stinkt.
Logged
.         Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien!
          http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11095.0

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Eule

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  • Posts: 277
Re: Lidl greift ein
« Reply #1 on: June 13, 2016, 06:50:05 PM »

Hat jemand neue Infos?
Logged

worelia

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  • *
  • Posts: 495

Lidl likely to face problems in UK.


[*quote*]
Homeopathy vets must stop unnecessary animal suffering,  Royal College warns

Some pets succumb to preventable diseases Credit: Anadolu

Henry Bodkin
18 November 2017 • 10:00pm

Vets must stop harming pets and livestock by using “unscientific” homeopathic treatments, the profession’s leadership has warned.

Animals are dying from preventable diseases and suffering needless pain because of misplaced belief in “unproven claims”, the Royal College of Veterinary Surgeons (RCVS) said.

The warning follows a petition signed by more than 3,360 vets expressing rising concern at the use homeopathy.

The RCVS said public trust in vets was threatened by the use of treatments not based on scientific evidence and that, at most, these should be used to complement traditional methods, rather than as an alternative.

Chris Tufnell, senior vice president, said said the use of homeopathic nosodes were of particular concern, whereby sugar-coated pills are used to replace mainstream vaccinations.

“I have seen dogs die from completely preventable conditions such as parvovirus, which is extremely unpleasant and preventable,” he told The Sunday Telegraph.

“It’s entirely unnecessary.”

Mr Tufnell also said animals were being left in “unacceptable” pain because their owners, many of whom took homeopathic medicines themselves, used alternatives to painkillers on their pets.

Homeopathy is a system based on prescribing tiny doses of various compounds in a highly dilute solution of water that is said to retain the "memory" of the active ingredient, counts celebrities, several MPs and the Prince of Wales among its advocates.

Homeopathy pills
Homeopathic remedies include 'memories' of the active ingredients Credit: Telegraph

Most academics believe that it offers no medical benefit beyond the placebo effect, where the patient's belief in the efficacy of the treatment may alleviate some symptoms.

The British Association of Homeopathic Veterinary Surgeons said it was “deeply disappointed” the college’s updated policy position.

“There is very good evidence for much of CAM [complementary and alternative medicines], including especially homeopathy, with many peer-reviewed papers in a number of journals,” a spokesman said, adding that owners seek out CAM when conventional medicines do not work or produce unacceptable side-effects.

The RCVS statement said: Homeopathy exists without a recognised body of evidence for its use.

“Furthermore, it is not based on sound scientific principles.

“In order to protect animal welfare, we regard such treatments as being complementary rather than alternative to treatments for which there is a recognised evidence base or which are based in sound scientific principles.

“It is vital to protect the welfare of animals committed to the care of the veterinary profession and the public’s confidence in the profession that any treatments not underpinned by a recognised evidence base or sound scientific principles do not delay or replace those that do.”

© Telegraph Media Group Limited 2017
[*/quote*]

Source:
http://www.telegraph.co.uk/news/2017/11/18/homeopathy-vets-must-stop-unnecessary-animal-suffering-royal/?WT.mc_id=tmg_share_TG_1

Can someone, please, give the Telegraph a hint about the Lidl operations?
Logged
MASS MURDERERS:

Responsible for more than 83 dead: Taylor Winterstein, Edwin Tamasese


http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11338.msg27786#msg27786

KRARNARARA

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Auch 2017 bei Lidl die gleiche Bildungsmisere
« Reply #3 on: November 20, 2017, 08:33:57 PM »

Lidl hat kein bißchen dazugelernt. Der Absatz über Homöopathie ist immer noch "Positionspapier".


https://www.lidl.de/de/asset/other/Positionspapier-fu-r-den-nachhaltigeren-Einkauf-tierischer-Erzeugnisse.pdf

[*quote*]
POSITIONSPAPIER FÜR DEN
NACHHALTIGEREN EINKAUF
TIERISCHER ERZEUGNISSE
Lidl Deutschland

Stand: 11.04.2017


Inhalt des Positionspapiers
1. Unser Verständnis...3
2. Unsere Zielsetzung...3
3. Unsere Position...4
3.1 Verantwortungsvolle Sortimentsgestaltung...........................................................................................4
3.2 Herkunft, Transparenz und Rückverfolgbarkeit......................................................................................4
3.3 Tierzucht, Haltung und Fütterung...5
3.4 Medikamenteneinsatz und Eingriffe am Tier..........................................................................................5
3.5 Weiterentwicklung von Tierwohlstandards.............................................................................................5
3.6 Eier...6
3.7 Frischfleisch, Frischgeflügel und Wurst...7
3.8 Molkereiprodukte und Käse...11
3.9 Textilien und Schuhe...13
4. Organisationen und Labels...14
1. UNSER VERSTÄNDNIS
„Wir übernehmen in unserem täglichen Handeln ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung.“
Mit diesem Unternehmensgrundsatz formuliert Lidl Deutschland seine Verantwortung für Mensch und Natur.
Um ihr gerecht zu werden, haben wir dieses übergeordnete Positionspapier erstellt, das Tierwohlaspekte bei
den unterschiedlichen Tierarten einbezieht und verantwortungsvolles wie nachhaltigeres Handeln beim Einkauf
von tierischen Erzeugnissen berücksichtigen soll. Die Handlungsfelder und Maßnahmen wurden unter Bezug
auf die folgenden fünf Freiheiten des britischen Farm Animal Welfare Committee (FAWC) definiert:
1.2.3.4.5.Freiheit von Hunger und Durst: Die Tiere haben Zugang zu frischem Wasser und gesundem, gehaltvollem
Futter.
Freiheit von haltungsbedingten Beschwerden: Die Tiere verfügen über geeignete Unterbringungen und
adäquate Liegeflächen.
Freiheit von Schmerz, Verletzungen und Krankheiten: Vorbeugende Maßnahmen, unverzügliche Diagnosen
und Behandlungen stellen ein hohes Niveau der Tiergesundheit sicher.
Freiheit zum Ausleben natürlicher Verhaltensmuster: Den Tieren werden ausreichend Platz, angemessene
Einrichtungen und eine Haltung in der Gruppe geboten.
Freiheit von Angst und Stress: Bestimmte Bedingungen stellen sicher, dass Angst und Stress vermieden
werden.
2. UNSERE ZIELSETZUNG
Verbraucher erwarten höhere Standards in der Tierhaltung. Dieser Anforderung stellen wir uns. Wir fördern
und unterstützen Tierschutzaspekte, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen, z. B. durch
Verbesserungsmaßnahmen bei den Haltungsbedingungen.
Gemeinsam mit Akteuren der Wertschöpfungskette und deren Anspruchsgruppen möchten wir dazu beitragen,
die konventionelle Tierhaltung weiterzuentwickeln und für die Tiere zu verbessern. Dazu haben wir in diesem
Positionspapier Grundlagen für unseren Einkauf von tierischen Erzeugnissen festgelegt, Ziele formuliert und
konkrete Maßnahmen beschrieben.
Lidl verpflichtet seine Lieferanten schriftlich, den Code of Conduct umzusetzen, der auf den ILO-
Kernarbeitsnormen basiert. Ziel ist es, die Menschen und ihre Arbeitsrechte bei der Herstellung von tierischen
Erzeugnissen zu schützen.
3
Das Positionspapier bezieht sich auf das gelistete Eigenmarkensortiment von Lidl Deutschland und umfasst




Eier
Frischfleisch, Frischgeflügel und Wurst
Molkereiprodukte und Käse
Textilien und Schuhe.
Für Fisch, Schalentiere und Erzeugnisse daraus gibt es ein separates Positionspapier.
Ziel ist, das Positionspapier fortwährend weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit unseren Lieferanten werden wir
Fortschritte dokumentieren sowie neue Maßnahmen entwickeln und beschließen. Diese werden verpflichtend
für alle Lieferanten. Bei Abweichungen von der Zielvorgabe müssen Maßnahmen definiert werden, die eine
Umsetzung gewährleisten.
3. UNSERE POSITION
Im Folgenden sind die Bereiche beschrieben, in denen wir aktiv an neuen Lösungen arbeiten. Im Anschluss
daran werden diese fünf Bereiche für jede Produktkategorie näher erläutert.
3.1 Verantwortungsvolle Sortimentsgestaltung
Lidl Deutschland möchte seinen Kunden Artikel anbieten, die für Verantwortung stehen. Daher führen wir keine
tierischen Erzeugnisse im Sortiment, die von bestandsbedrohten Nutztieren stammen. Auch Artikel, bei denen
es keine akzeptablen Mindestanforderungen für die Haltung der Tiere gibt, werden von Lidl Deutschland nicht
vertrieben.
Neben Produkten aus konventioneller Tierhaltung bieten wir in den oben genannten Lebensmittelbereichen
Bio-Produkte an. Des Weiteren unterstützen wir die Bemühungen anerkannter Organisationen wie des
Deutschen Tierschutzbundes oder des Marine Stewardship Council (MSC) und bieten entsprechend gelabelte
Produkte an. Wir bauen diese Bereiche in enger Anlehnung an Verbraucherwünsche kontinuierlich aus.
Zudem bieten wir Alternativen für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten sowie für jene, die eine
pflanzliche Alternative zu tierischen Erzeugnissen bevorzugen.
4
3.2 Herkunft, Transparenz und Rückverfolgbarkeit
Wir möchten Verbrauchern eine höhere Transparenz sowie wenn möglich die Rückverfolgbarkeit der Ware bis
zum Ursprung bieten. Um Transportwege zu reduzieren, bevorzugen wir einen nationalen Bezug. Da wir auch
dem Verbraucherwunsch nach möglichst regional erzeugten tierischen Erzeugnissen entsprechen möchten,
bieten wir eine Anzahl lokaler Produkte an.
Mit klaren und verständlichen Informationen auf den Verpackungen unterstützt Lidl seine Kunden bei der
Produktauswahl. Daneben informieren wir durch die wöchentlich erscheinenden Haushaltshandzettel sowie
die Webseite http://www.lidl.de/. Zudem erhalten Verbraucher umfassende Informationen über die
Qualitätsmarken auf separaten Webseiten.
3.3 Tierzucht, Haltung und Fütterung
Lidl Deutschland fördert Haltungsbedingungen über die gesetzlichen Standards hinaus und setzt sich für
Verbesserungen ein. In der Nutztierfütterung unterstützen wir den Einsatz von gentechnikfreiem Soja.
Gemeinsam mit unseren Lieferanten erarbeiten wir Strategien, um den Einsatz von genverändertem Soja aus
Übersee zu reduzieren.
3.4 Medikamenteneinsatz und Eingriffe am Tier
Der präventive Einsatz von Antibiotika ist bei der Herstellung all unserer tierischen Erzeugnisse untersagt. Lidl
Deutschland verfolgt das Ziel, dass ein mit Schmerzen verbundener Eingriff am Tier ohne Betäubung nicht
vorgenommen wird.
3.5 Weiterentwicklung von Tierwohlstandards
Lidl
 beteiligt
 sich
 aktiv
 an
 der
 Weiterentwicklung
 von
 Tierwohlstandards
 und
-zertifizierungssystemen. Wir unterstützen die Bemühungen renommierter Organisationen, etwa des Marine
Stewardship Council (MSC) und der Initiative Tierwohl, die nach verantwortungsvoller Fischerei
beziehungsweise Tierhaltung streben. Hierzu bieten wir entsprechend gelabelte Produkte an. Auch dieser
Bereich wird künftig ausgeweitet. Zusätzlich entwickeln wir mit unseren Lieferanten eigene Projekte, um
unseren Beitrag zur Umsetzung von angemessenen Tierwohlaspekten zu leisten.
5
3.6 Eier
Verantwortungsvolle
Sortimentsgestaltung
Herkunft, Transparenz,
Rückverfolgbarkeit
Tierzucht,Fütterung
Haltung,
Medikamenteneinsatz,
Eingriffe am Tier
Weiterentwicklung
Tierwohlstandards
Lidl Deutschland führt seit Mitte 2009 keine Frischeier aus Käfighaltung im
Sortiment, sondern ausschließlich Eier aus Boden- und Freilandhaltung sowie
mit Bio-Siegel. Verarbeitete, eihaltige Lebensmittel sind zu 100 % auf Eier
umgestellt, die mindestens aus Bodenhaltung stammen.
Alle bei Lidl gehandelten Eier sind vom Verein für kontrollierte alternative
Tierhaltungsformen e. V. (KAT) zertifiziert. Die KAT-Kriterien berücksichtigen
die Bestimmungen der deutschen Hennenhaltungsverordnung, Aspekte des
Tierschutzes sowie die Sicherstellung der Rückverfolgung und Herkunft.
Lidl Deutschland führt in allen Bundesländern Eier, die mit dem Regionalsiegel
"Regionalfenster" ausgezeichnet sind.
Voraussetzung für alle Lidl-Lieferanten ist der Einsatz von GVO-freiem Futter
bei allen Legebetrieben. Dies wird durch den Verband Lebensmittel ohne
Gentechnik e. V. (VLOG) sichergestellt. Bei Lidl Deutschland sind alle Frischeier
GVO frei und somit bundesweit ausschließlich mit dem VLOG-Label
ausgezeichnet.
Lidl Deutschland unterstützt den Ausstieg des Schnabelkürzens bei
Legehennen. In einigen Regionen vermarkten wir bereits jetzt regionale Eier,
die ausschließlich von Legehennen ohne gekürzte Schnäbel stammen. Ab Ende
2017 bietet Lidl Deutschland ausschließlich Eier an, die von Legehennen ohne
gekürzte Schnäbel stammen.
Wir begrüßen Alternativvorschläge zur Tötung von männlichen Küken. Wir sind
im gezielten Austausch mit unseren Lieferanten, um geeignete Lösungen zu
ermitteln.
Wir bieten Eier aus Freilandhaltung an, welche die Anforderungen der
Premiumstufe des Tierschutzlabels "Für Mehr Tierschutz" des Deutschen
Tierschutzbundes erfüllen und mit dem Label ausgezeichnet sind. Die Tiere
profitieren von konkreten Verbesserungen: sie haben unter anderem mehr
Platz, mehr Beschäftigungsmaterial und die Schnäbel dürfen nicht gekürzt
werden. Mehr Informationen finden Sie unter www.tierschutzlabel.info.
6
3.7 Frischfleisch, Frischgeflügel und Wurst
Verantwortungsvolle
Sortimentsgestaltung
Herkunft, Transparenz,
Rückverfolgbarkeit
Neben Produkten aus konventioneller Tierhaltung bieten wir tierische Bio-
Produkte sowie Produkte an, die mit dem Tierschutzlabel des Deutschen
Tierschutzbunds gekennzeichnet sind. Beide Bereiche haben wir stark
ausgebaut.
Lidl Deutschland verzichtet auf den Verkauf von Kaninchenfleisch aus
Käfighaltung sowie von Enten, Gänsen und anderen Produkten aus
Betrieben, die Stopfmast oder Lebendrupf betreiben. Wir orientieren uns
dabei an der sogenannten Positivliste bzw. Schwarzen Liste der
Tierschutzorganisation VIER PFOTEN. Wir verkaufen kein Fleisch von
geklonten oder gentechnisch veränderten Tieren.
Für Kunden, die eine pflanzliche Alternative zu tierischen Erzeugnissen
bevorzugen, bieten wir eine Anzahl von Fleischersatzprodukten an.
Für Frischgeflügel ist eine 5xD-Herkunftsgarantie erforderlich. Beim
Frischfleisch und unseren Wurstprodukten unter der Marke Metzgerfrisch
müssen Aufzucht, Schlachtung und Verarbeitung in Deutschland erfolgen.
Diese Anforderung erfüllen wir bei Frischfleisch bereits seit 2002 und streben
sie auch für tiefgekühlte Produkte an.
Alle unsere Lieferanten sind QS-zertifiziert. Sie müssen entlang der gesamten
Lieferkette strenge Qualitätskriterien erfüllen. Denn mit der Teilnahme am
freiwilligen QS-Prüfsystem werden Frischfleisch und -geflügel auf allen
Stufen der Wertschöpfungskette unabhängig kontrolliert und dokumentiert.
Nahezu unsere gesamten Wurstwaren bieten wir aus QS-zertifiziertem
Rohstoff an. Die zusätzlichen QS-Kontrollen ergänzen die staatlichen
Lebensmittelinspektionen und garantieren eine lückenlose Rück-
verfolgbarkeit.
Bei Frischfleischprodukten sowie Produkten unserer Eigenmarke
Metzgerfrisch (http://www.lidl.de/de/metzgerfrisch/s7373357) erhalten
Verbraucher über einen QR-Code auf der Verpackung Informationen über
Herkunft der Tiere und Verarbeitung der Rohware. Um unseren Kunden ein
genaueres Bild über die Haltungsbedingungen in der konventionellen
Tiermast zu geben, veröffentlichen wir auf der Homepage
www.landjunker.de über Webcams aktuelle Bilder aus den Ställen.
7
Auf dieser Seite gibt es außerdem weiterführende Informationen über die
Aufzucht der Tiere. Wir bieten regional Wurstprodukte an, die eine
Rückverfolgbarkeit bis zum Landwirt ermöglichen.
Dem Verbraucherwunsch nach möglichst regionalen Frischfleisch- und
Wurstprodukten entsprechen wir in Bayern mit unserer Eigenmarke Ein
gutes Stück Bayern: Die Tiere werden in Bayern geboren, aufgezogen,
geschlachtet und verarbeitet, die Produkte ausschließlich in den bayerischen
Lidl-Filialen vertrieben. Sie sind zudem durch das staatliche
Herkunftssicherungsprogramm „Geprüfte Qualität Bayern“ zertifiziert und
für größtmögliche Transparenz seit Anfang 2014 mit dem „Regionalfenster“
gekennzeichnet.
Tierzucht,Fütterung
Haltung,
Daneben bieten wir in rund 500 Filialen verschiedene Bio-Produkte an, bei
denen die Tiere ausschließlich aus den Regionen Franken und Hohenlohe
stammen. Dies wird dem Kunden durch das Regionalfenster auf der
Verpackung deutlich gemacht. Auch das Bio-Futter für die Tiere stammt
überwiegend von den eigenen Bauernhöfen und den umliegenden Regionen.
Dank der überschaubaren Größe der Region Franken und Hohenlohe
beschränken sich die Transportwege vom Bauernhof bis zur Zerlegung und
Verarbeitung auf einen Umkreis von 125 Kilometern.
Bei Jungbullen akzeptiert Lidl Deutschland ausschließlich Tiere, die aus einer
Aufzucht ohne Anbindehaltung stammen.
Über ein Drittel des Putenfrischfleischs stammt aus Betrieben, die den Tieren
eine überdachte Auslaufzone zur Verfügung stellen. Ziel ist es, den Anteil
auszubauen. Ferner haben wir bereits mehr als die Hälfte des
Putenfrischfleischsortiments von einer Schwermast auf eine mittelschwere
Rasse umgestellt.
Wir bevorzugen Gänse- und Entenfleisch, bei denen die Tiere aus
Freilandhaltung stammen. Bei der Haltung von Barbarieenten werden
Maßnahmen für eine tiergerechtere Umwelt umgesetzt. Dies umfasst unter
anderem Wasserbecken und Beschäftigungsmaterialien.
8
Lidl Deutschland war eines der Handelsunternehmen, die bereits seit Start
des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes
entsprechend gelabelte Produkte führen. Wir haben unser Sortiment mit
Produkten der Einstiegsstufe für Masthuhn stetig erweitert. So bieten wir
neben Frischfleischprodukten auch Wurstwaren an und sind heute der
größte Anbieter dieser gelabelten Produkte. Die Tiere haben nach den
Vorgaben des Deutschen Tierschutzbundes u.a. mehr Platz, mehr
Beschäftigung und mehr Zeit zum Heranwachsen als herkömmlich gehaltene
Masthühner.
 Mehr
 Informationen
 finden
 Sie
 unter
www.tierschutzlabel.info.
Medikamenteneinsatz,
Eingriffe am Tier
Bereits ab 2002 haben wir im Frischgeflügelbereich über ein Jahrzehnt lang
ausschließlich gentechnikfreies Soja eingesetzt. Seit Mitte 2015 wird dies
durchgängig mit dem Label „Ohne Gentechnik“ des VLOG gekennzeichnet.
Die gentechnikfreie Fütterung streben wir auch für andere Tierarten wie
Schwein und Rind an und haben mit der Umsetzung regional bereits
begonnen. So sind beispielsweise einige Wurstwaren mit dem VLOG-Label
gekennzeichnet. Seit Januar 2017 bieten wir den Artikel „Frische
Hamburgerscheiben“ der Eigenmarke „Landjunker“ mit dem VLOG-Label an.
Die Einlistung erfolgte zunächst regional und soll im Laufe des Jahres
deutschlandweit ausgeweitet werden. Neben den Hamburgerscheiben
werden weitere Rinderhackfleischprodukte mit dem VLOG-Label das
Sortiment schrittweise ergänzen.
Unsere Lieferanten sind zum einen verpflichtet, mit den zuliefernden
Landwirten Vereinbarungen zu treffen, die einen restriktiven Einsatz von
Antibiotika in der Mast von Tieren für die Lebensmittelgewinnung regeln.
Zum anderen müssen die Lieferanten einen Maßnahmenplan auflegen, um
Antibiotikaeinsätze langfristig zu reduzieren. Darüber hinaus erwarten wir
ein Konzept, mit dem sich antibiotikaresistente Keime im Endprodukt
reduzieren lassen.
Wir akzeptieren kein Frischfleisch von betäubungslos kastrierten Tieren.
Dabei setzen wir weiterhin auf ein natürliches Verhältnis von männlichen
und weiblichen Tieren. Außerdem erwarten wir von unseren Lieferanten,
sich gemeinsam mit den zuliefernden Landwirten mit dem Thema „Ausstieg
aus dem Schwanzkupieren“ auseinanderzusetzen.
Bei Bedarf sollen die Hornanlagen junger Kälber nur nach den aktuellen
veterinärmedizinischen Erkenntnissen schonend verödet werden.
Grundsätzlich verfolgen wir das Ziel, dass die Tiere im Falle einer Enthornung
sediert werden und ein Mittel zur Schmerzausschaltung erhalten.
9
Weiterentwicklung
Tierwohlstandards
Wir dulden kein Frischfleisch aus Deutschland, das von tragenden Rindern
(drittes Trimester) stammt, es sei denn, es bestand eine tierärztliche
Indikation zur Schlachtung.
Lidl Deutschland bezieht ausschließlich Geflügelfleisch aus Betrieben, in
denen zur Vorbereitung der Schlachtung eine CO2-Betäubung eingesetzt
wird.
Wir beteiligen uns aktiv an der Brancheninitiative Tierwohl und dem QS-
Prüfsystem. Wir unterstützen das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutz-
bundes und bieten entsprechend gelabelte Produkte an. Auch in diesem
Bereich sind wir auf Verbraucherwünsche eingegangen und haben ihn
entsprechend ausgeweitet.
10
3.8 Molkereiprodukte und Käse
Verantwortungsvolle
Sortimentsgestaltung
Herkunft, Transparenz,
Rückverfolgbarkeit
Tierzucht,Fütterung
Haltung,
Seit Jahren beschäftigen wir uns mit alternativen Konzepten zur
konventionellen Milcherzeugung und entwickeln unser Eigenmarkensortiment
stetig weiter. Seit 2010 fördert Lidl mit dem Regionalkonzept Ein gutes Stück
Bayern Milcherzeuger dieses Bundeslandes. Seit 2015 führen wir frische
Weidemilch. Darüber hinaus haben wir mit Weidebutter unser Sortiment
erweitert. Seit 2016 bieten wir Alpenmilch an, die von Milchkühen aus dem
Allgäu stammt. 2016 waren wir der erste Händler mit bundesweitem Angebot
an eigenen Milchprodukten „Ohne Gentechnik“.
Für einen beschwerdefreien Milchgenuss führen wir für Menschen mit
Laktoseintoleranz laktosefreie Versionen von H-Milch, Frischkäse,
Naturjoghurt und Fruchtjoghurt. Darüber hinaus bieten wir pflanzliche
Alternativen zu Kuhmilch an, beispielsweise Bio-Sojamilch, Sojajoghurt,
Haferdrink und Mandeldrink.
Unsere Frischmilch stammt ausschließlich aus Deutschland. Seit 2010 werden
unter der Eigenmarke Ein gutes Stück Bayern regional erzeugte
Molkereiprodukte in Bayern vertrieben. Sie sind durch das staatliche
Herkunftssicherungsprogramm „Geprüfte Qualität Bayern“ (steht u. a. für die
systematische Prüfung der Betriebe bzgl. Anbau, Haltung, Fütterung, Düngung
und Produktion) zertifiziert und mit dem „Regionalfenster“ ausgezeichnet.
Mittels des QR-Codes auf der Verpackung sowie über unsere Ein gutes Stück
Bayern-Webseite http://www.ein-gutes-stueck-bayern.de/ können unsere
Kunden die teilnehmenden Landwirte und ihre Höfe kennenlernen. Diese sind
alle nach dem „Qualitätsmanagement Milch“ (QM-Milch) zertifiziert, das
nachprüfbare Qualitätskriterien für die Milcherzeugung vorgibt.
Seit September 2016 bieten wir frische Alpenmilch mit mindestens 3,8 % Fett
an. Sie kommt von unseren Lieferanten aus dem Allgäu zwischen Kaufbeuren,
Kempten und Memmingen. Die Milchkühe werden ausschließlich
gentechnikfrei
 gefüttert.
 Weitere
 Informationen
 unter
http://www.lidl.de/de/milbona-alpenmilch/s7375423.
Lidl Deutschland ist Vorreiter im Bereich gentechnikfreie Fütterung. Im
Rahmen von Ein gutes Stück Bayern werden Milchkühe bereits seit Jahren
ausschließlich gentechnikfrei gefüttert. Um dies unseren Kunden deutlich zu
machen, befindet sich seit Juli 2015 auf der Produktverpackung von Frischmilch
und H-Milch der Eigenmarken Milbona und Ein gutes Stück Bayern in allen
bayerischen Filialen das Siegel „Ohne Gentechnik". Was sich regional bewährt
hat, ist inzwischen auch auf nationaler Ebene umgesetzt.
11
Medikamenteneinsatz,
Eingriffe am Tier
Weiterentwicklung
Tierwohlstandards
Seit Juli 2016 wird Frischmilch der Eigenmarke Milbona in ganz Deutschland nur
noch gentechnikfrei angeboten. Hiermit waren wir der erste Händler mit
bundesweitem Angebot an eigenen Milchprodukten „Ohne Gentechnik“.
Mittlerweile sind rund 100 Molkereiprodukte mit dem VLOG-Label
gekennzeichnet, weitere werden hinzukommen. Mehr Informationen finden
Sie unter http://www.lidl.de/de/ohne-gentechnik/s7373482.
Wir streben an, dass künftig die reine Anbindehaltung bei Milchkühen
vermieden wird und die Ställe ausreichend Bewegungsfreiheit ermöglichen.
Wo eine Weide-, Auslauf- oder Laufhofhaltung möglich ist, sollte diese
Anwendung finden. Im Rahmen von Ein gutes Stück Bayern fördert Lidl bereits
seit 2010 Milcherzeuger mit alternativen Haltungsformen. Die teilnehmenden
Landwirte müssen Vorgaben zu Laufstall und Stallfläche, Laufhof, Liege- und
Fressplatzverhältnis und zur Weidehaltung erfüllen. Zudem gibt es
Maßnahmen zur Steigerung des Kuhkomforts (z. B. Bürsten).
Seit Herbst 2015 führen wir unter unserer Qualitätsmarke Milbona eine frische
Weidemilch 3,8 %. Darüber hinaus bieten wir Weidebutter an. Die deutschen
Weidemilcherzeuger haben sich verpflichtet, unter externer Kontrolle ihre
Kühe an mindestens 120 Tagen pro Jahr und davon mindestens an 6 Stunden
am Tag auf die Weide gehen zu lassen. Die Kriterien finden Sie unter
http://www.lidl.de/de/weidemilch-regelwerk/s7373843.
Bei Bedarf sollen die Hornanlagen junger Kälber nur nach den aktuellen
veterinärmedizinischen
 Erkenntnissen
 schonend
 verödet
 werden.
Grundsätzlich verfolgen wir das Ziel, dass die Tiere im Falle einer Enthornung
sediert werden und ein Mittel zur Schmerzausschaltung erhalten.

Wir setzen uns dafür ein, dass der Einsatz von Antibiotika unter tierärztlicher
Aufsicht erfolgt und langfristig reduziert wird. Homöopathische
Behandlungsmethoden sollen in den Vordergrund rücken und gefördert
werden.


Der Deutsche Tierschutzbund führte im Januar 2013 ein Tierschutzlabel "Für
Mehr Tierschutz" für Geflügel- und Schweinefleisch ein. Dieses wurde Anfang
2017 auf Milchkühe ausgeweitet. Lidl Deutschland war der erste Händler, der
die Premiumstufe des Tierschutzlabels "Für Mehr Tierschutz" bei
Molkereiprodukten anwendete. Seit Januar 2017 trägt die Frischmilch der
regionalen Eigenmarke Ein gutes Stück Bayern dieses Label. Perspektivisch
sollen alle Molkereiprodukte von Ein gutes Stück Bayern mit der Premiumstufe
des Tierschutzlabels "Für Mehr Tierschutz" gekennzeichnet werden. Mehr
Informationen finden Sie unter www.tierschutzlabel.info.
12
3.9 Textilien und Schuhe
Verantwortungsvolle
Sortimentsgestaltung
Herkunft, Transparenz,
Rückverfolgbarkeit
Medikamenteneinsatz,
Eingriffe am Tier
Weiterentwicklung
Tierwohlstandards
Lidl Deutschland verwendet keine Bestandteile von exotischen und
geschützten Tieren wie Schlange oder Krokodil. Auf Produkte u. a. aus
Angorawolle wird ganz verzichtet.
Im Bereich Schuhe werden hauptsächlich Lederalternativen verarbeitet. Bei
Lammfell fordern wir die Bestätigung des Lieferanten an, dass es sich um ein
Nebenerzeugnis der Lebensmittelindustrie handelt.
Für Leder muss die Rückverfolgbarkeit bis zur Gerberei gewährleistet
werden.
Lidl Deutschland setzt keine Daunen und Federn aus Betrieben ein, die
Lebendrupf betreiben. Wir verlangen hierfür von unseren Lieferanten die
Vorlage eines „Downpass“-Zertifikats. Dieses garantiert, dass keine Ware von
lebenden Tieren verfüllt wird.
Bei Einsatz von Merinowolle fordern wir Zertifikate an, welche belegen, dass
kein Mulesing-Verfahren angewandt wird.
Lidl spricht sich klar gegen Echtpelz aus und ist deshalb Mitglied des
internationalen Programms „Fur Free Retailer“. In Deutschland wird das
Programm von VIER PFOTEN – Stiftung für den Tierschutz repräsentiert.
13
4. ORGANISATIONEN UND LABELS
Das EU-Bio-Label
Das EU-Bio-Label ist seit dem 1. Juli 2012 verbindlich für alle
vorverpackten, ökologisch erzeugten Lebensmittel, die in einem EU-
Mitgliedsstaat hergestellt werden und die strengen Normen der EU-
Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau erfüllen.
Deutscher Tierschutzbund
Mit dem Tierschutzlabel "Für Mehr Tierschutz" des Deutschen
Tierschutzbundes
 werden
 Produkte
 tierischen
 Ursprungs
gekennzeichnet, denen Tierschutzstandards zugrunde liegen. Die
Standards sollen es den Tieren in der Landwirtschaft ermöglichen,
ihren artspezifischen Verhaltensweisen und den damit verbundenen
Bedürfnissen an ihre Haltungsumgebung nachzukommen. Mehr Infos
unter https://www.tierschutzbund.de/tierschutzlabel.html
Initiative Tierwohl
In der Initiative Tierwohl setzen sich Unternehmen und Verbände aus
Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel
gemeinsam für eine tiergerechtere und nachhaltigere Fleisch-
erzeugung ein. Zusammen wollen die Teilnehmer das Tierwohl in der
Nutztierhaltung in Deutschland Schritt für Schritt aktiv und
flächendeckend ausbauen. Finanziert wird die Initiative Tierwohl vom
teilnehmenden Lebensmitteleinzelhandel.
Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG)
Das Label „Ohne Gentechnik“ wurde 2009 vom Bundesministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eingeführt.
Lebensmittel, die damit gekennzeichnet sind, müssen hohe
Anforderungen erfüllen und dürfen nachweislich keine gentechnisch
veränderten Bestandteile haben. Das Label wird vom Verband
Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) vergeben. Mehr Infos
unter http://www.ohnegentechnik.org
14
Verein für kontrollierte alternative Tierhaltung e. V. (KAT)
Der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e. V. (KAT)
ist die Kontrollinstanz für die Herkunftssicherung und Rückverfolgung
von Eiern aus alternativen Hennenhaltungssystemen in Deutschland
und den benachbarten EU-Ländern. Die KAT-Kriterien berücksichtigen
die Bestimmungen der deutschen Hennenhaltungsverordnung,
Aspekte des Tierschutzes sowie die Sicherstellung der Rückverfolgung
und Herkunft.
Fur Free Retailer
Kunst- statt Echtpelz: Im September 2014 ist Lidl dem internationalen
Programm "Fur Free Retailer" beigetreten. In Zeiten, in denen Pelz
wieder in Mode ist, setzt Lidl damit ein Zeichen gegen den Einsatz von
Pelz.
Das Programm ist auf Initiative der Fur Free Alliance – einem
Zusammenschluss international führender Tier- und Umweltschutz-
verbände – entstanden. Sie setzt sich weltweit für ein Ende der Zucht
und Tötung von Pelztieren ein. In Deutschland wird das Programm von
VIER PFOTEN – Stiftung für den Tierschutz repräsentiert.
15
[*/quote*]
Logged

KRARNARARA

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Re: Lidl greift ein
« Reply #4 on: November 20, 2017, 08:49:08 PM »

In Großbritannien hat Lidl eine auf den 27. Oktober 2017 datierte Datei veröffentlicht, in der "homeopathy" in keiner Wortform vorkommt.

Gibt es bei Lidl  in den einzelnen Ländern unterschiedliche Richtlinien? Oder täuscht Lidl durch Weglassen kritischer Teile die Öffentlichkeit?

Lidl muß Farbe bekennen!

[*quote*]
Antibiotics
We recognise the importance of antibiotics in human and animal medicine and the risk of their improper use.

We encourage our producers to optimise welfare, health, hygiene, husbandry and biosecurity of animals in order to reduce the need to use antibiotic treatment. When required, animals should receive appropriate treatment, using antibiotics as little as possible and as much as necessary. Lidl UK endorses the Responsible
Use of Medicines in Agriculture (RUMA) principles and will align with sector targets published in October 2017.

[*/quote*]


https://www.lidl.co.uk/statics/lidl-offering-uk/ds_doc/Farm_Animal_Health_and_Welfare_Policy_V1_October_2017.pdf

[*quote*]
Lidl UK Farm
Animal Health and
Welfare Policy
V1 – October 2017


Contents
Approach to Farm Animal Welfare ...3
Overarching Policy on Farm Animal Welfare ...3
Approved Supplier List ...4
Compliance to Minimum Standards ...4
Commitments to Higher Welfare Standards ...4
Lidl UK Policies Relating to Multiple Farmed Species (beef cattle, dairy cattle, dairy calves, meat chickens,
fattening pigs, laying hens, breeding sows, lamb) ...................................................................................................4
Antibiotics...4
CCTV ...5
Transportation...5
Stunning...5
Lidl UK Specific Farm Animal Welfare Policies ...5
Laying Hens...5
Cage Free ...5
Origin, transparency and traceability ...5
RSPCA Assured...5
Organic ...5
Beak Tipping ...5
Fresh British Chicken ...6
Meat Pigs and Sows...6
Dairy Cattle ...6
Lamb ...6
Farmed Fish ...6
Non-Food and Textiles ...7
Animal Testing ...7
Fur...7
Feather and Down ...7
Angora Fibres and Other Rabbit Hair ...7
Wool ...7
Leather ...7
Endangered Species ...7
Additional Policy Positions ...7
Wild Caught Exotic Species...7
2
Lidl UK Farm Animal Health and Welfare Policy V1 – October 2017
Approach to Farm Animal Welfare
At Lidl UK the welfare of farmed animals worldwide forms a key part of our commitment to ‘Sourcing for the
Future’. We believe this is in the interest of both our business, ensuring integrity and sustainability, and our
customers, who are increasingly invested in the sustainability and ethics of the products they purchase when
they enter our stores.
Lidl UK is committed to continually achieving higher welfare standards within its supply base and is publishing
this first policy to state overarching business commitments and positions on key welfare standards.
Overarching Policy on Farm Animal Welfare
Lidl UK’s policy on animal welfare is based on and endorses the Five Freedoms, which were proposed by the
Farm Animal Welfare Council (FAWC):
-
-
-
-
-
Freedom from hunger and thirst by ready access to water and a diet to maintain health and vigour.
Freedom from discomfort by providing an appropriate environment.
Freedom from pain, injury or disease by prevention or rapid diagnosis and treatment
Freedom to express normal behaviour by providing sufficient space, proper facilities and appropriate
company of the animal’s own kind.
Freedom from fear and distress by ensuring conditions and treatment, which avoid mental suffering.
As part of our sourcing strategy, Lidl UK has a strong commitment to UK farming and ensures that 100% of the
following own-brand product lines are sourced from UK suppliers:
Shell Eggs
‘Birchwood Farm’ and
‘Strathvale Farm’ Beef
Milk
 Cream
‘Birchwood Farm’ and
‘Strathvale Farm’ Chicken
Butter
‘Birchwood Farm’ and
‘StrathvaleFarm’ Pork
Over the coming years we will continue to invest in British products and, for this reason, have made our UK
supply chains a focus for this policy.
This policy will evolve in future iterations to expand in scope and expectation. With the evolution of this policy
Lidl UK expects suppliers to benchmark their farms against industry standards for production, health and welfare
and refine business management to not only actively improve animal welfare but ensure business viability and
sustainability. Lidl UK expects suppliers to dedicate resource within their business operations to ensure
3
Lidl UK Farm Animal Health and Welfare Policy V1 – October 2017
compliance to this policy.
This policy is owned by the Responsible Sourcing Manager, Lidl UK, and must be implemented by the Lidl UK
supply base as part of the commercial business relationship. Lidl UK reserves the right to audit compliance
against this policy at any time and any queries on this policy should be directed to CSR@lidl.co.uk. Lidl UK
welcomes feedback on the positions outlined.
Approved Supplier List
As part of our supply chain management process all fresh meat and poultry sourced into the Lidl UK supply chain
must come from an approved supplier. In order to become an approved supplier into Lidl UK, key quality
assurance requirements must have been met and audited by Lidl UK. This includes a commitment to
implementing the contents of this policy.
Compliance to Minimum Standards
As a minimum, all British fresh and frozen meat, poultry and dairy must be Red Tractor Farm Assured. All fresh
and frozen beef, lamb and pork sourced from Scotland must be assured to Quality Meats Scotland. Lidl UK aims
to work closely with UK suppliers operating to legal requirements within international supply chains to drive
improvements in animal welfare standards across the supply chain.
Own-brand products sold in Lidl UK procured through our international businesses must comply with our
international sourcing standards on animal welfare, which can be found online on the respective Lidl country
websites. Through our international network of businesses we aim to drive improvements in the standards of
farmed animal health and welfare worldwide.
Commitments to Higher Welfare Standards
Where appropriate, we accredit products to higher welfare standards through the RSPCA’s ethical food label,
‘RSPCA Assured’. This standard independently certifies that farm animals have been reared to higher welfare
standards and are fully traceable from farm to fork. In this regard, Lidl UK has made the following commitments:
-
-
-
-
-
-
All outdoor bred pork must be RSPCA Assured.
All ‘Deluxe’ Turkey must be RSPCA Assured.
From October 2017 all free range chicken must be RSPCA Assured.
From September 2017 all ‘Deluxe’ farmed salmon must be RSPCA Assured.
All free range and organic shell eggs must be RSPCA Assured.
Additionally, all organic shell eggs must be certified to the Organic Farmers and Growers standard.
More information on the RSPCA Assured standard can be found online at https://www.rspcaassured.org.uk/.
Lidl UK Policies Relating to Multiple Farmed Species (beef cattle, dairy
cattle, dairy calves, meat chickens, fattening pigs, laying hens, breeding
sows, lamb)

Antibiotics
We recognise the importance of antibiotics in human and animal medicine and the risk of their improper use.

We encourage our producers to optimise welfare, health, hygiene, husbandry and biosecurity of animals in order to reduce the need to use antibiotic treatment. When required, animals should receive appropriate treatment, using antibiotics as little as possible and as much as necessary. Lidl UK endorses the Responsible
Use of Medicines in Agriculture (RUMA) principles and will align with sector targets published in October 2017.


4
Lidl UK Farm Animal Health and Welfare Policy V1 – October 2017
CCTV
All abattoirs must be equipped with CCTV, functioning in a way as to provide a retainable recording of all
shackling, stunning and killing activity that takes place in the course of the ordinary operation of the facility. This
must be made available on request to relevant DEFRA representatives, veterinary surgeons, appointed auditors
/ agents and relevant Lidl UK staff.
Transportation
Lidl aims to reduce livestock transportation times by working with local and regional suppliers as much as
possible. All suppliers must be compliant to the EU regulation on the welfare of animals in transport. Procedures
should be put in place to ensure that animal welfare is managed during periods of transportation and that
trained hauliers are used without exception. Transportation of livestock should be kept to a minimum and not
exceed 8 hours. Vehicles used must maintain the health and welfare of the stock being transported.
Stunning
All farm animals entering the Lidl UK supply chain must be rendered insensible to pain prior to slaughter. These
methods will be dependent on the species and abattoir. All operations must be compliant to Welfare at Time of
Killing (WATOK) regulations and the EU 1099/2009 regulation as appropriate.
Lidl UK Specific Farm Animal Welfare Policies
Laying Hens
Lidl UK has committed to the following targets:
Cage Free 100% of shell eggs and eggs contained as ingredients in Lidl UK products must be
sourced from cage-free hens by 2025, in line with UK industry.
Origin, transparency and traceability All shell eggs must be produced under the Lion
Assurance Scheme and carry the British Lion mark. Producers operating under this scheme must
adhere to the British Lion Code of Practice which set strict controls to ensure high levels of
traceability, safety and welfare. Under the scheme each egg is consistently printed with the
farming method, country of origin and a code which relates to the specific farm the egg is
produced, providing our customers with the information to trace each egg back to its source.
RSPCA Assured All free range and organic shell eggs must be RSPCA Assured, ensuring that
higher standards of animal welfare are met at all stages of the hens’ lives. This includes
providing hens with access to environmental enrichment such as pecking blocks, straw bales and
dustbathing boxes and ensures that the RSPCA’s strict standards on stocking density, flock-size
and access to the outdoors are met.
Organic All organic shell eggs must be certified to the Organic Farmers and Growers standard.
This ensures that birds are reared to the high animal welfare standards outlined in the European
Organic Regulation.
Beak Tipping
Lidl UK is closely monitoring developments within the industry on the issue of beak tipping. All suppliers of eggs
should be engaged within relevant initiatives and programmes to address and ultimately reduce the need for
beak tipping, whilst ensuring that existing welfare standards are not compromised.
5
Lidl UK Farm Animal Health and Welfare Policy V1 – October 2017
Fresh British Chicken
Fresh British chicken supplied to Lidl UK must meet the following standards:
- Stocking density must not exceed 38kg/m2.
- Windows should equate to a minimum of 3% of floor area on all new builds (from January 2016) and 1%
of floor area on old builds (pre January 2016), allowing birds access to natural daylight.
- For every 1000 birds there must be at least one and a half straw bales and one pecking object creating
an environment for birds to exhibit natural behaviours.
Meat Pigs and Sows
The routine tail docking, teeth clipping or teeth grinding of pigs is not permitted within our meat pig and sow
supply chains. There may be instances where, as a last resort and under the guidance of a veterinary surgeon,
these practises may be permitted if it is in the best interest of pig welfare.
Pigs and sows must have permanent access to environmental enrichment and be provided with adequate
manipulable materials throughout their lives.
No electric goads should be used in the moving, handling or loading of pigs except under extreme
circumstances, as stated within the Red Tractor Farm Assurance scheme.
Dairy Cattle
All suppliers of dairy into Lidl UK must ensure the health and welfare of livestock is actively managed, assessed
and reviewed on a regular basis. As stated, the Red Tractor Farm Assurance Scheme is seen by Lidl UK as a
minimum standard. With the evolution of the Lidl UK Animal Health and Welfare Policy Lidl UK expects dairy
suppliers to benchmark their farms against industry standards for production, health and welfare and refine
business management to not only actively improve animal welfare but ensure business viability and
sustainability.
Lidl UK encourages the processes of proactive herd health planning, human resource management, responsible
use of medicines and experienced stockmanship. Guidelines on these processes may be found in the Red Tractor
Farm Assurance guidelines. Lidl UK appreciates the demand for production efficiency and diversification in the
dairy sector and all Lidl UK suppliers should be actively involved in the process of business and animal health and
welfare assessment on an annual basis with veterinary surgeons and appropriate experienced farm advisors to
ensure Lidl UK milk is guaranteed to excel above and beyond the minimum standards set out by the Red Tractor
Farm Assurance scheme.
Lamb
It is our requirement that all lambs entering our supply chains are reared as naturally as possible, meaning that
they stay with their mothers, suckle freely and live in family groups until they are weaned. After this, lambs must
stay together as a group and be fed on a diet of grass and forage, supplemented by natural alternatives when
weather patterns mean grass is temporarily unavailable. All Lamb sourced between July 1st and December 31st
must be sourced from UK suppliers and carry the Red Tractor Assurance logo, ensuring that health and welfareproactively managed at all times. Where possible we aim to supplement our ranges with British Lamb outside of
this season, and ensure that all suppliers outside of the scope of the Red Tractor Assurance scheme base their
farming standards on the Five Freedoms.
From November 2017 all Lamb sold within Lidl stores in Wales must be sourced from Welsh suppliers all year
round, reinforcing our ongoing commitment to local sourcing.
is
Farmed Fish
Our policy on the welfare of farmed fish and seafood can be found in our sustainable seafood sourcing policy
6
Lidl UK Farm Animal Health and Welfare Policy V1 – October 2017
‘Sourcing our Fish Sustainably’. In addition to this policy we also offer a range of RSPCA Assured farmed salmon,
which certifies higher welfare standards across the rearing, handling, transport and slaughter / killing of farmed
Atlantic salmon.
Non-Food and Textiles
Animal Testing
We do not support animal testing and recognise that our customers are strongly opposed to the use of animals
for the testing and development of products. In compliance with the EU ban on animal testing, we do not carry
out or commission any such testing on our own-brand products or the ingredients they contain. Suppliers must
ensure that cosmetic or household products supplied to Lidl UK have not been tested on animals and have met
legally required timescales.
Fur
In 2014 Lidl International joined the international “Fur Free Retailer” initiative (http://www.furfreeretailer.com).
As part of this membership Lidl International has committed to not sell own-label textiles, footwear or
accessories containing fur from any species (including mink, fox, coyote and rabbits). To ensure that our
expectations are met, a stringent monitoring system is implemented by Lidl International, which includes
working closely with certification standards such as OekoTex 100, Bluesign and Fairtrade.
Feather and Down
Feather and down used in our products must be sourced as a by-product of the meat industry and from
producers with good animal husbandry. The feather and down must not be a by-product of foie gras production.
Feather and down must not be harvested through live plucking and veterinary certificates should be available if
requested to prove this.
Angora Fibres and Other Rabbit Hair
Angora fibres and other rabbit hair must not be used in the production of textiles or accessories.
Wool
Lidl International does not accept the practice of mulesing. Any Merino wool used within the production of Lidl
products must be accompanied by a statement from the supplier to confirm that the wool has not been
produced by the mulesing method.
Leather
All leather must be sourced as a by-product of the meat industry and from producers with good animal
husbandry processes and practices. Leather must not be obtained whilst the animal is still alive or from aborted
animals.
Endangered Species
Endangered species that appear on either the International Union for the Conservation of Nature (IUCN) or the
Convention on International Trade in Endangered Species (CITES) lists must not be used in any of our products.
Additional Policy Positions
Wild Caught Exotic Species
At certain times of the year, Lidl UK sells a range of wild caught exotic species as part of our ‘Food Specials’
range. These species must be harvested in a manner that respects both the welfare of the animals and the local
7
Lidl UK Farm Animal Health and Welfare Policy V1 – October 2017
environment. These animals must be slaughtered in accordance with EU guidelines and respect local quotas.
8
[*/quote*]
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KRARNARARA

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Re: Lidl greift ein
« Reply #5 on: November 20, 2017, 09:32:06 PM »

In dem englischen Dokument bezieht Lidl UK sich auf die ", RUMA" (Responsible Use of Medicines in Agriculture). Bei ruma.org sind mit Google nur 2 Texte zu finden, die sich auf Homöopathie beziehen:

"POSITION PAPER ON ANTIBIOTIC RESISTANCE AND
ANTIBIOTIC USE IN LIVESTOCK"
http://www.ruma.org.uk/wp-content/uploads/2014/09/RUMA-POSITION-PAPER-ON-ANTIBIOTIC-RESISTANCE-AND-ANTIBIO.pdf

[*quote*]
[Tuesday, September 09, 2014 02:22:08 PM]

25. RUMA has concerns that the use of medicines, especially antibiotics, is being vieweda product differential for some of the agricultural production systems, especially the organic and ‘aspirational’ production methods such as biodynamics. Veterinary medicines are an important tool in protecting the health needs of animals and the consuming public, and we do not feel that it is appropriate to politicise them in this way. Under certain regimes, antibiotics may only be used as a last resort after treatment with alternative medicines, such as herbal or homeopathic products, has failed. In other words, antibiotics with proven efficacy are preferentially withheld in favour of treatment with products of unproven efficacy.
This presents a huge potential to increase or extend the animals’ suffering beyond that which is necessary or acceptable in order to appeal to the ethical wants of some consumers.

There is considerable economic pressure on organic farmers not to use antibiotics as repeated doses can lead to the removal of organic status and the related financial premium.
RUMA calls on the Soil Association, and others licensing organic production, to allow antibiotics, and all other authorised medicines, to be used responsibly in the interests of animal welfare.

[*/quote*]


"INFORMATION   NOTE   ON   ANTIBIOTIC   RESISTANCE   AND   THE
RESPONSIBLE USE OF ANTIBIOTICS IN FARM ANIMALS"
http://www.ruma.org.uk/wp-content/uploads/2014/04/RUMA-ANTIBIOTIC-RESISTANCE-INFORMATION-NOTE.pdf

[*quote*]
[Tuesday, April 22, 2014 09:59:07 AM]

In organic farming, rules are set to limit the use of antibiotics to situations
where alternative treatments such as homeopathic and herbal preparations
are considered not to work. Control and preventive treatments are not
normally permitted in organic farming.

[*/quote*]


Diese beiden Datumsangaben [Tuesday, September 09, 2014 02:22:08 PM] [Tuesday, April 22, 2014 09:59:07 AM] beziehen sich auf die Erstellung der PDF-Dateien. Damit sind beide britischen RUMA-Papiere älter als die deutschen Stellungnahmen von Lidl.

Wenn Lidl sich in Großbritannien auf die RUMA beruft, kann Lidl nicht behaupten, den Inhalt dieser Papiere nicht zu kennen. Damit steht Lidl UK in klarem Gegensatz zu Lidl Deutschland.

Die Position der RUMA ist eindeutig:

"POSITION PAPER ON ANTIBIOTIC RESISTANCE AND
ANTIBIOTIC USE IN LIVESTOCK"
http://www.ruma.org.uk/wp-content/uploads/2014/09/RUMA-POSITION-PAPER-ON-ANTIBIOTIC-RESISTANCE-AND-ANTIBIO.pdf

[*quote*]
[Tuesday, September 09, 2014 02:22:08 PM]

Under certain regimes, antibiotics may only be used as a last resort after treatment with alternative medicines, such as herbal or homeopathic products, has failed.

In other words, antibiotics with proven efficacy are preferentially withheld in favour of treatment with products of unproven efficacy.

This presents a huge potential to increase or extend the animals’ suffering beyond that which is necessary or acceptable in order to appeal to the ethical wants of some consumers.

RUMA calls on the Soil Association, and others licensing organic production, to allow antibiotics, and all other authorised medicines, to be used responsibly in the interests of animal welfare.
[*/quote*]

Das ist eine eindeutige Aussage. Wie kann Lidl sich in Deutschland über diese Aussage hinwegsetzen!? Die Tiermedizinen in Deutschland sind die gleichen wie überall sonst auf der Erde. Was in Großbritannien gilt, gilt in jedem anderen Land gleichermaßen. Die Regeln der Physik und der Chemie und der Biologie sind in Großbritannien die gleichen wie in jedem anderen Land.

Warum setzt sich Lidl Deutschland über diese anerkannten Grundlagen der Tiermedizin und der Ethik in der Tierzucht hinweg?

Ist jemand bei Lidl Deutschland völlig verblödet (und bringt im Abstand von mehreren Jahren den gleichen Unsinn über Homöopathie) oder belügt die deutsche Firmenzentrale Käufer und Lieferanten?

Wir reden hier nicht über Kleinigkeiten. Lidl ist ein internationales Unternehmen mit Milliardenumsätzen. Da darf es einen derart derben Verstoß gegen die Grundregeln der Tiermedizin nicht geben, erst recht nicht, wenn sich Lidl auf solche Grundregeln beruft.

Lidl muß Farbe bekennen!



Beide PDFs nun im vollen Wortlaut wiedergegeben.

http://www.ruma.org.uk/wp-content/uploads/2014/04/RUMA-ANTIBIOTIC-RESISTANCE-INFORMATION-NOTE.pdf

[*quote*]
INFORMATION NOTE ON ANTIBIOTIC RESISTANCE AND THE
RESPONSIBLE USE OF ANTIBIOTICS IN FARM ANIMALS
This briefing paper aims to:
1.
2.
3.
4.
5
Explain antibiotic resistance and why it matters to human and animal health
Set out why and how antibiotics are used in UK farms
Identify the risks to public health from use of antibiotics in farming
Explain the responsible use of antibiotics in farming
Identify the changes in legislative controls (for antibiotic use in veterinary
medicines and feed additives) that RUMA believes are appropriate and
proportionate to manage the limited risk of antibiotic use in farm animals
leading to clinical treatment problems in humans.
SCOPE OF THIS BRIEFING PAPER
This briefing relates to antibiotic resistance.
Despite using the broader term antimicrobial resistance (AMR), the European
Commission, European Parliament, Member State Governments, the World Health
Organisation (WHO) and The World Organisation for Animal Health (OIE) are
primarily concerned about the efficacy of antibiotics to treat humans and whether
the use of antibiotics in animals increases the risk of untreatable resistant bacteria
in humans.
The European Commission’s review of the veterinary medicines legislation expected
in the third quarter of 2014 will include proposals to help control antimicrobial
resistance.
ABOUT RUMA
What is RUMA? (Responsible Use of Medicines in Agriculture Alliance)
RUMA is an alliance of 23 organisations representing every stage of food production
from "farm to fork". See Annex A for full list of current member organisations.
What does RUMA do?
RUMA aims to promote a co-ordinated and integrated approach to best practice in
the use of medicines for farm animals.
How can RUMA be contacted?
Email rumasec@btinternet.com to contact the General Secretary.
More information is available at www.ruma.org.uk
Definitions
Antibacterial compounds have a direct action on bacteria, reducing or inhibiting
their growth or killing them completely.
Antibiotic is the same as anti-bacterial.
Antibiotic resistance is the ability of a micro-organism to grow or survive in the
presence of an antibiotic that is usually sufficient to inhibit or kill micro-organisms of
the same species.
Antimicrobial is the general term for any compound with a direct action on micro-
organisms used for treatment or prevention of infections. Antimicrobials include a
wide range of compounds - anti-bacterials, anti-virals, anti-fungals and anti-
protozoals.
Antimicrobial resistance (AMR) is resistance to any compound with a direct action
on micro-organisms used for treatment or prevention of infections.
1.
ANTIBIOTIC RESISTANCE AND WHY IT MATTERS TO HUMAN AND
ANIMAL HEALTH
Antibiotic resistance is the ability of a micro-organism to grow or survive in
the presence of an antibiotic that is usually sufficient to inhibit or kill micro-
organisms of the same species.
Why is antibiotic resistance important to human and animal health?
 The UK’s Chief Medical Officer, Dame Sally Davies, said “antibiotic resistance
is one of the greatest threats to modern health and we face a future without
cures for infection if antibiotics are not used responsibly” in her annual report
published in March 2013.

Antibiotic resistance makes treating infectious bacterial diseases in humans
and animals harder to treat with antibiotics.

 Bacteria have been developing resistance to antibiotics for millions of years.

 There is an emerging clinical crisis in human medicine because antibiotic
resistance is making infectious bacterial disease harder to treat with
antibiotics.

Since the development of medicines to treat bacterial infections, resistance
has developed as bacteria have been challenged and fight to survive.
How does antibiotic resistance develop?
 Antibiotic resistance is complex since resistance factors can be transmitted to
the next generation of microbes, and even sometimes transfer to different
species of microbes.

Resistant microbes can spread between species including animals to humans
and vice versa.

 Scientific evidence increasingly recognises that the problem of antibiotic
resistance in humans comes largely from the use of antibiotics in human
medicine.
(See Point 2.1, page 8 Department of Health UK 5 Year Antimicrobial Resistance
Strategy 2013 to 2018. https://www.gov.uk/government/publications/uk-5-year-
antimicrobial-resistance-strategy-2013-to-2018)
Is antibiotic resistance the same as antimicrobial resistance?
 No - antibiotic resistance is included within the broader term of antimicrobial
resistance.

Antibiotic resistance relates only to the ability of a micro-organism to grow or
survive in the presence of an antibiotic, rather than other wider ranging
antimicrobial compounds.
What’s the cause of antibiotic resistance in humans and how can it be
controlled?
 The consensus amongst experts is that the main cause of antibiotic
resistance in humans is the overuse and/or inappropriate use of antibiotics in
human medicine.

Inappropriate use of antibiotics could include prescribing antibiotics for viral
infections such as flu and cold where they have no effect on the virus, not
completing a course of antibiotic treatment, or prescribing the wrong antibiotic
for the bacteria involved.

The threat of increasing resistance to antibiotics is being tackled by various
initiatives in UK hospitals and GPs’ surgeries, specifically to improve
prescribing practices and reduce disease transmission.

Significant reductions in the rate of antibiotic resistance have been reported,
for example, in the rate of MRSA infections in hospitals which has been
achieved by strict infection control measures.
Can antibiotic resistance transfer between species?
 There is evidence that antibiotic and antimicrobial resistance can transfer
between species.


Isolated incidents have occurred where antibiotic resistance in humans has
been directly linked to animal bacteria.
There is little evidence in the UK of transfer between species.
is concerned to ensure that the animal sector is not complacent in its use
of antibiotics. Responsible use of antibiotics is essential in both the human and
animal sectors.
Controls of the use of antibiotics in farm animals need to be proportionate to the risks
involved to humans, and the benefits to animal health and welfare.
Can antibiotic use in animals cause antibiotic resistance in humans?
 There is a growing consensus that antibiotic resistance in humans is caused
by the use of, or inappropriate use of, antibiotics in humans.

Previous restrictions in certain EU countries on the use of antibiotics in
animals have not always led to reductions in antibiotic resistance in humans.

Antibiotic resistance in humans and animals is often measured differently so
comparisons of resistance levels are difficult.
2.
ANTIBIOTICS USE ON UK FARMS
Food producing animals, just like people, are susceptible to bacterial infection
and disease, whatever the system of farming. Antibiotics are used in farm
animals, as they are in people.
Effective treatment with antibiotics is sometimes necessary to protect animal
health and welfare and, ultimately, food safety and quality.
Why are antibiotics used in UK farming?
Antibiotics are used in farm animals to:

Treat and cure sick animals.
Curative treatments also know as therapy, for a sick animal or group of
animals, when the diagnosis of disease or infection has been made.

Control disease spreading in groups of animals where some are already sick.
Control treatments sometimes referred to as Metaphylaxis, for a group of
animals after a diagnosis of clinical disease within the group. This aims to
prevent the spread of disease to other animals in close contact, and at risk,
which may already be (sub-clinically) infected.
A useful comparison with human medicines would be where a child is
diagnosed with meningococcal meningitis necessitating urgent treatment of all
other in-contact children.

Prevent sickness or disease developing in a group of healthy animals where a
vet has diagnosed there could be a high risk of bacterial infection.
Preventive treatments sometimes referred to as Prophylaxis, for an animal or
a group of animals, before clinical signs of disease, to prevent the occurrence
of a disease or infection.
Preventive treatment with antibiotics in animals should:
 only be applied to animals diagnosed at high risk of bacterial disease
 only occur under prescription by a veterinarian on the basis of
epidemiological and clinical knowledge
 not be applied routinely
 not be used to compensate for poor hygiene or for inadequate husbandry
conditions.
 Critically important antibiotics for human treatment should not be used
preventatively in animals or as the first line of treatment, unless there is
clear scientific justification to do so.
A useful comparison with human medicines would be where a patient is given
antibiotics before surgery to address the increased bacterial challenge during
and after the operation.
When are antibiotics used in farming?
 Treating and curing infections in animals with antibiotics is under strict
veterinary direction to ensure effective disease control, and the protection of
animal health and consequent human health.

As with all infections prompt and targeted treatment is essential to prevent
unnecessary pain and suffering and animal welfare legislation requires that
sick animals receive appropriate treatment.

Antibiotics may only be used on a farm if they have been prescribed by a
veterinary surgeon.

 Veterinary control is especially important for reducing the risk of animal
diseases that can pass to people.
Can antibiotics be used as growth promoters?
 No. The use of antibiotics for growth promotion is not allowed in the EU.

Antibiotic growth promoters have been banned from use in the UK and all
other EU countries since 1 January 2006.
Can antibiotics be used in all farming systems?
 Antibiotics are used in all farm production systems, including organic systems.

In organic systems the use of antibiotics is limited to curative treatments for
treating and curing actual infections, they are not permitted for the prevention
of sickness or disease.

How does antibiotic use differ between farming systems?

 Animals in all systems of farming are vulnerable to infection and disease and
thus can be treated with antibiotics.


 Antibiotics can be used under veterinary supervision and controls, in
intensive, extensive, and organic farming systems.


In organic farming, rules are set to limit the use of antibiotics to situations
where alternative treatments such as homeopathic and herbal preparations
are considered not to work. Control and preventive treatments are not
normally permitted in organic farming.


Do intensive farming systems contribute more to the overall risk of
antibiotic resistance than extensive farming systems?
 For optimal animal health and welfare, good animal husbandry and bio-
security practices are needed in all farming systems, whether these are
intensive, extensive, or organic.

There is no scientific evidence that intensive farming systems contribute more
to the overall risk of antibiotic resistance than extensive farming systems.
Should targets be set to reduce the amount of antibiotics used on farms?
 No - all medicines on farm should be used as little as possible and as much
as necessary.

Farms should be managed to reduce the risk of disease challenge, using
medicines only when required and then using them appropriately.

 Reducing dosages or the length of antibiotic treatments to use a lesser
quantity of antibiotics to meet arbitrary reduction targets is not responsible
use. It could encourage the development of antibiotic resistance and
compromise animal health and welfare.

Under UK and EU animal welfare legislation, farmers are legally required to
ensure that animals receive appropriate treatment if they become sick.
Removing their ability to do this by appropriate prescription of antibiotics could
have a negative effect on animal health and welfare.
provides free guidance to farmers and vets on the responsible and
effective use of medicines in agriculture.
Responsible use of antibiotics on farms means using antibiotics as little as possible
and as much as necessary.
Regardless of the farming system, the focus for improved animal husbandry should
include improved bio-security practices and continuous vet and farmer training about
disease prevention and the responsible use of antibiotics.
3.
RISKS TO PUBLIC HEALTH FROM THE USE OF ANTIBIOTICS IN
FARMING
Antibiotics are important for treating infection and disease and maintaining
health for both people and animals. Antibiotic resistance can develop in
people and in animals.

Antibiotic resistance develops when bacteria can survive in the presence of
concentrations of an antibiotic which would normally be lethal to bacteria of
that species.

It is possible for resistant bacteria to pass from animals to humans and vice
versa.

There is concern that the use of antibiotics in farming can cause antibiotic
resistance in humans, potentially leading to problems with the treatment of
human infections.
What is the current view of antibiotic resistance from UK experts?
 The UK’s Chief Medical Officer Prof Dame Sally Davies when addressing the
All Parliamentary Scientific Committee on 11 June 2013 said “the use of
antibiotics in animals is not a massive problem in the UK – and we must work
to make sure it doesn’t become one”

It is important that all parties work together to ensure that antibiotics remain
effective for the treatment of infection and disease in people and animals, so
that when they need to be used they can be used effectively in both.

 Scientific evidence increasingly recognises that the problem of antibiotic
resistance in humans comes largely from the use of antibiotics in human
medicine.

The medical profession is working to improve responsible prescribing and use
for people.

The farming sector needs to take responsible use of antibiotics and other
veterinary medicines seriously to reduce the risks of increased resistance.
Is antibiotic resistance in humans and animals the same?
 Comparing human and animal resistance levels is difficult because different
ways for measuring resistance levels are often used and they are not
comparable.

The general consensus amongst microbiologists is that clinical resistance
leading to treatment failures in veterinary medicine is rare.

Different measures are used and harmonised techniques are needed in
Europe and worldwide, across animals and people, to allow for meaningful
comparisons of antibiotic resistance to be made.
What are the different measures used in humans and animals?
 Most reports measure human resistance as the percentage of bacteria that
are clinically resistant to one or more antibiotics. This is known as the clinical
breakpoint (CBP).

Measurement of animal resistance depends on whether the pathogen causes
disease in animals or whether the pathogen causes disease only when
transferred to humans.

Resistance of animal pathogens is also commonly assessed by veterinarians
on the basis of appropriate clinical break points

Resistance of human pathogens in animals is more frequently measured by
the percentage of bacteria that are less susceptible to one or more antibiotics
at the epidemiological cut off value (ECV).

The ECV is a laboratory measurement of reduced susceptibility and is set at a
lower level than the clinical breakpoint and so treatment with antibiotics would
still be effective even though the ECV indicates some reduction in
susceptibility.

 ECV measures reduced susceptibility, not actual clinical resistance.

 ECV does not measure and is different from the clinical breakpoint.

Measuring resistance levels of human pathogens in animals (using ECVs)
effectively leads to resistance levels appearing to be higher than they are
when compared to resistance levels in humans, as the scientific methodology
is different1.
What are critically important antibiotics (CIA) and why should they be available
for use in animals?
 The current range of antibiotics authorised for use in animals provides a key
element in the veterinary surgeon’s ability to treat the range of diseases they
encounter.
1
 This difference is highlighted in the European Union Summary Report on antimicrobial
resistance in zoonotic and indicator bacteria from humans, animals and food in 2011 (EFSA
Journal 2013; 11(5):3196 [359 pp]). This report found that for some bacteria “little or no
resistance is reported using the CLSI clinical breakpoint in any isolates from food or animals,
whereas the situation is often quite different when the EUCAST epidemiological cut-off value
is applied to the same isolates to determine resistance”.

 This range of antibiotics also includes some considered to be ‘critically
important’ for use in treating humans.

Critically important antibiotics should remain available for veterinary use since
they provide key treatments against animal diseases since there are there
currently few or no viable alternatives. The use of newer, high priority,
critically important antibiotics in the veterinary sector is already low
demonstrating that vets only use these products where they are really needed
and where ‘older’ antibiotics will not be effective.

Critically important antibiotics should not be used preventively or as first line
treatment unless there is clear scientific justification to do so2.

Critically important antibiotics for human use should be clearly defined and
these definitions should apply across all Member States of the EU.

Limitations on the use of CIAs in animals, for example as first line treatments
or under the cascade system3, should be supported by scientific evidence and
clearly shown on product labels and Summary of Product Characteristics
(SPC).
2
 An exception for continued use could be as a dry cow treatment to prevent
mastitis (in cows’ udders) at the end of a milking cycle since scientific evidence
shows there is little risk of antibiotic resistance developing in this case.
3
 The cascade is a provision in the Veterinary Medicines Directive 2001/82 that
recognises the lack of authorised medicines available to treat all diseases in all
species. It allows vets, exceptionally, to use a medicine authorised for a different
disease and/or species, imported from another Member State, authorised for human
use, or to be made up to treat an animal to protect animal welfare.
4.

RESPONSIBLE USE OF ANTIBIOTICS IN FARMING
Like all medicines for people and animals, antibiotics in farming should be
used responsibly, which means:

Use as little as possible - farms should be managed so that the risk of
disease developing is minimised. Good husbandry practices such as
good hygiene, well ventilated sheds, access to clean water, good bio-
security controls and good farm health planning, including appropriate
vaccination strategies, will all help to reduce the disease challenge.

Use as much as necessary - when animals become ill they should be
treated in accordance with instructions on the label and from the farm’s
veterinary surgeon.

 Antibiotics should be used only as prescribed by the farm’s veterinary
surgeon.

 The full course of antibiotic treatment should be given.

 Critically important antibiotics for human treatment should not be used
preventively, or as first line treatment in animals, unless there is clear
scientific justification to do so.
How can responsible use of antibiotics be promoted?
 Antibiotics should only be prescribed by veterinary surgeons who should also
be allowed to dispense them.

A viable network of rural veterinary practices is essential for notifiable disease
surveillance and control, and for ensuring that farm animal health and welfare
is maintained.

Companies should be encouraged to develop new antibiotics and alternatives
to antibiotics for veterinary use.

More training, especially Continuing Professional Development (CPD), should
be available to vets to help them use antibiotics responsibly and to keep up to
date with developments on antibiotic resistance.

Across the EU, Member States should be encouraged and helped to produce
responsible use guidelines relevant to their national farming practices.

RUMA provided the model for the European Platform for the Responsible Use
of Medicines in Animals (EPRUMA) which is ideally placed to help develop
future guidelines in the EU.
How can irresponsible use of antibiotics be avoided?
 Crude usage reduction targets should not be set for antibiotics as this can
increase the risk of resistance.

Reduced dosages or reduced treatment periods to meet reduction targets
may result in non-therapeutic levels of antibiotics being used, which in turn
could be more likely to encourage resistance development.

The use of more critically important antibiotics where less active ingredient is
required, and where less antibiotic is used in crude weight terms, could also
encourage irresponsible use of antibiotics.

Antibiotic resistance can transfer from animals to humans and vice versa
which could lead to treatment problems: RUMA acknowledges this and
promotes responsible use of antibiotics to reduce this risk.

Current scientific evidence suggests that the vast majority of antibiotic
resistance stems from the use or misuse of antibiotics in humans.

Antibiotics can also be used responsibly to prevent disease emerging where a
vet has diagnosed a serious threat of bacterial infection in a group of animals.
However, such preventive treatment with antibiotics:
 should only be applied to animals diagnosed at high risk of bacterial
disease
 should only occur under prescription by a veterinarian on the basis of
epidemiological and clinical knowledge
 should not be applied routinely
 should not be used to compensate for poor hygiene or for inadequate
husbandry conditions.
How can farmers and vets get advice on the responsible use of antibiotics?
 RUMA’s guidelines on the responsible use of antibiotics and antimicrobials
stress the need for good farm management and disease prevention strategies
to minimise the risk of disease.

 RUMA encourages the proper treatment of all animals that become ill.
exists to promote the responsible use of medicines in agriculture and
provides free guidance to farmers and vets on the responsible and effective use of
medicines in agriculture.
RUMA’s guidelines are available free at www.ruma.org.uk.
Additional guidance on prescribing for veterinary surgeons is available at
www.bva.org.uk.
5
REVIEW OF LEGISLATIVE CONTROLS FOR ANTIBIOTIC RESISTANCE
This section identifies the changes RUMA believes are appropriate and
proportionate to manage the limited risk of antibiotic use in farm animals
which could lead to clinical treatment problems in humans.
The European Commission is considering what, if any, changes to make to
the Veterinary Medicines Directive (2001/82) and the Medicated Feed
Additives Directive (90/167) to reduce any risks to human treatment.
What should be considered when reviewing legislative controls?
 Decisions on controls on the authorisation of antibiotics in animals should be
 based on scientific evidence

proportionate, striking the right balance between controlling the risk of
AMR in animals which might affect the treatment of humans

 measurable and reviewed

taken in the light of the impact of actions (in some countries) to restrict
the use of antibiotics in animals to reduce resistance levels in humans,
including an assessment of whether these measures worked, or
whether antibiotic resistance in humans continued to rise

 effective to provide the medicines necessary to enable high levels of
animal health and welfare be maintained, ultimately to ensure safe
food.

 Antibiotics can be used responsibly to control disease in order to prevent it
spreading to other animals in a group: this use should continue to be
permitted.

 The same requirements should apply to all products whether generic or
originator.
was set up in 1997 with the specific aim of developing and
implementing responsible use of medicines in agriculture.
RUMA is well placed to advise and assist Member States develop and amend
guidelines on the responsible use of medicines in animals.
ANNEX A
The RUMA Alliance is made up of the following 23 organisations:
Agricultural Industries Confederation www.agindustries.org.uk
Animal Health Distributors Association www.ahda.co.uk
Animal Medicines Training Regulatory Authority www.amtra.org.uk
BPEX and EBLEX www.bpex.org.uk
 www.eblex.org.uk
British Egg Industry Council www.egginfo.co.uk
British Poultry Council www.britishpoultry.org.uk
British Retail Consortium www.brc.org.uk
British Veterinary Association www.bva.co.uk
City and Guilds Land Based Services www.cityandguilds.com
DairyCo www.dairyco.org.uk
Dairy UK www.dairyuk.org
Game Farmers’ Association www.gfa.org.uk
LEAF www.leafuk.org
National Beef Association www.nationalbeefassociation.com
National Farmers' Union www.nfuonline.com
National Office of Animal Health www.noah.co.uk
National Pig Association www.npa-uk.org.uk
National Sheep Association www.nationalsheep.org.uk
NFU Scotland www.nfus.org.uk
Red Tractor Assurance www.redtractor.org.uk
Royal Association of British Dairy Farmers www.rabdf.co.uk
RSPCA www.rspca.org.uk
Royal Pharmaceutical Society www.rpharms.com
[*/quote*]




[*quote*]
RUMA® POSITION PAPER ON ANTIBIOTIC RESISTANCE AND
ANTIBIOTIC USE IN LIVESTOCK
Introduction
1. There is much debate at present on antibiotic resistance in human medicine and
antibiotic use in human and veterinary medicine. The Prime Minister has raised the issue
and two Parliamentary Committees have considered it with various groups, including RUMA,
making submissions. Most of these submissions have been balanced but a paper by the
Alliance to Save Our Antibiotics (ASOA) (1) has once again raised various assertions about
the use of antibiotics in livestock that need to be addressed. This paper clarifies RUMA’s
position on antibiotic resistance and how antibiotics can be responsibly used in UK livestock.
It also addresses some of the inaccurate assertions in the ASOA paper.
About RUMA
2. The Responsible Use of Medicines in Agriculture Alliance (RUMA) was set up in 1997 with
the aim of promoting responsible use of all medicines in agriculture. It involves organisations
from across the food chain including veterinary bodies, farming organisations, the veterinary
medicines industry and retailers. A list of member organisations is at Annex 1. RUMA’s
work is funded entirely by members’ annual fees with an annual turnover of around £20,000.
3. One of the ways that RUMA promotes responsible use is by providing free guidelines for
farmers and vets. RUMA’s responsible use guidelines stress the need for good farm
management and disease prevention strategies to minimise the risk of disease and the need
to use medicines and then encourage the proper treatment of animals that become ill.
4. RUMA’s guidelines are applicable to all farming production systems.
5. Antibiotic resistance is an important One Health issue and RUMA supports the initiatives
on responsible use in both human and animal medicine. Antibiotics are important for
maintaining the health of both humans and animals and it is vital that all parties should work
together to ensure that antibiotics remain an effective tool in the treatment of humans and
animals so that they continue to be available and effective when needed. The key driver for
any controls on the use of antibiotics in animals is to reduce the risk of resistance in humans,
be it through the provision of safe food from healthy animals and/or preventing the potential
transfer of bacteria that have acquired resistance in animals to man. It is also important that
we ensure that veterinary antibiotics remain effective so that animal diseases can be treated
for animal health and welfare reasons.
RUMA® is a registered trademark of The Responsible Use of Medicines in Agriculture Alliance
1
Antibiotic Resistance in Humans
6. Antibiotic resistance is important. There is a clinical crisis in human medicine because
antibiotic resistance is making infections due to bacteria harder to treat with antibiotics. UK
Chief Medical Officer Professor Dame Sally Davies said “antibiotic resistance is one of the
greatest threats to modern health and we face a future without cures for infection if
antibiotics are not used responsibly”.
7. Antibiotic resistance is complex. Antibiotic resistance can and does arise through
naturally occurring mutations of the bacteria. Resistance factors can be transmitted to the
next generation of bacteria and sometimes transfer to different species of bacteria. These
resistant bacteria can spread between species including from animals to humans and vice
versa and to and from the environment.
8. We know that bacteria can transfer from animals to humans and from humans to animals
and that some of these bacteria could be resistant. But scientific evidence increasingly
recognises that the problem of antibiotic resistance in humans comes largely from the over-
use and mis-use of antibiotics in human rather than animal medicine. The Department of
Health’s 5 Year Strategy on Antimicrobial Resistance said ‘Increasing scientific evidence
suggests that the clinical issues with antimicrobial resistance that we face in human
medicine are primarily the result of antibiotic use in people, rather than antibiotics in
animals’.2 Unfortunately, despite considerable work by Public Health England, the results of
a study by the Royal College of General Practitioners3 found that though the proportion of
cases of coughs and colds where antibiotics were used decreased from 47% in 1995 to 36%
in 1999, it then increased to 51% in 2011. So there is clear and recent evidence that
antibiotics continue to be mis-used in human medicine.
9. The European Centre for Disease Control also agrees that the main cause of resistance in
humans is the use of antibiotics in people. Their Antimicrobial Resistance Fact Sheet for the
General Public 4 says “ Certain resistant bacteria that are associated with food consumption,
such as Campylobacter or Salmonella, may be transferred from animals to humans through
food. People may also acquire resistant bacteria from direct contact with animals. However,
the major cause of antibiotic resistance in humans remains the use of antibiotics in human
medicine”.
10. The House of Commons Science and Technology Select Committee’s Report “Ensuring
Access to Working Antimicrobials”5 says (paragraph 51) that “there is circumstantial
evidence that antimicrobial resistance can be transmitted from animal pathogens to human
pathogens although the evidence base is incomplete”. RUMA supports the Committee’s
call for more research into this area particularly as more recent studies have found that
resistant bacteria in humans and animals are genetically different which suggests that
animal use of antibiotics does not contribute to human resistance6,7,8. This is in direct
contrast to earlier studies referenced in the ASOA report which suggests animal use is a
major factor. We need to consider very carefully the consequences of reducing necessary
antibiotic use in animals, which can have serious animal welfare/health implications, for
possibly no benefit to reducing resistance in humans. Indeed, whilst measures in some
countries such as Denmark and The Netherlands have reduced antibiotic use in animals,
resistance by some bacteria in humans in those countries continues to increase9,10 and there
are reports of consequent animal welfare problems.
2
11. However, there can be no complacency in animal use. Antibiotics must be used
responsibly in agriculture to stop the possibility of their use leading to problems in animalhuman medicine.
Antibiotic Resistance in Animals
12. Antibiotics have been a major benefit to farm animal welfare for many years. Despite
the criticisms of the way antibiotics are used in animals there is no clinical crisis in animal
medicine as, apart from isolated cases of swine dysentery, some penicillin-resistance in
Streptococcus suis and some reported resistance to newer antimicrobials in respiratory
pathogens of animals, antibiotics continue to work for all animal treatments. Current
evidence shows that despite many years of continuous antibiotic use under veterinary
supervision their use is not leading to significant resistance problems in animals.
13. Comparing the quantity of antibiotics used in humans and animals in the UK is not
possible as we don’t actually know what volume of antibiotics is used in humans. However,
data from the Health and Social Care Information Centre shows that 376 tonnes of just one
class of antibiotic, the β-lactams, was used by GPs in England in 2012. This does not factor
in other classes of antibiotic, or any of the antibiotic use in hospitals. In contrast, the total
sales of all antibiotics for use in all animals, including companion animals, for the whole UK
in 2012 was 409 tonnes, 82 tonnes of which were β-lactams11. There is also a danger in
focusing on total usage figures as this can undermine the important responsible use
message that it is important to complete an antibiotic course. A simple ‘use less’ message
could lead some to reduce usage by not completing the full course of treatment which
increases the risk of resistance.
14. Comparison of human and animal resistance levels can be confusing and misleadingresistance is often measured differently in human and animal bacteria. In human medicine
resistance is reported when the antibiotic does not work clinically, whereas in veterinary
medicine resistance is often reported where there is laboratory detected reduced
susceptibility, even though the antimicrobial may still be effective when used to treat a sick
animal. Using the human standard of measurement would result in much lower levels of
reported antibiotic resistance in animal bacteria 12.
Responsible Use of Antibiotics on Farm
or
as
15. Farm animals, regardless of the management system, have a commercial value on farm,
a value which is directly linked to their production capability. It is therefore in the best interest
of a livestock keeper to look after his animals and to make sure that they are healthy. Much
work has been done in recent years to recognise farm animals as sentient beings and to
improve welfare standards. Indeed, farmers and vets have a legal obligation to meet high
statutory welfare standards for the animals in their care. UK farmers have a good reputation
in the EU for introducing and maintaining high welfare standards before other member
states.
3
16. Animals, like humans, become ill and need to be treated with medicines. Also like
humans, medicines are used to prevent disease and, therefore, suffering in animals.
Antibiotics may only be used on farm following diagnosis and prescription by a veterinary
surgeon and they are used in the following ways:
Curative treatment (also referred to as Therapy)
Treatment of a sick animal or group of animals following the diagnosis of infection and/or
clinical disease.
Control treatment (sometimes referred to in veterinary medicine as Metaphylaxis) – whichmostly equivalent in human medicine to Prophylaxis
is
Treatment of a group of animals after the diagnosis of infection and/or clinical disease in part
of the group, with the aim of preventing the spread of infectious disease to animals in close
contact and at considerable risk and which may already be (sub-clinically) infected.
(A useful comparison with human medicines would be where a child in a classroom is
diagnosed with meningococcal meningitis necessitating urgent treatment of all other in-
contact children).
Preventive treatment (sometimes referred to as Prophylaxis)
Treatment of an animal or a group of animals, before clinical signs of infectious disease, in
order to prevent the occurrence of disease or infection.
Preventive treatment or Prophylaxis with antibiotics:
 must only be applied to animals diagnosed at high risk of bacterial disease, and
 must only occur under prescription by a veterinarian on the basis of epidemiological
and clinical knowledge, and
 must not be applied systematically or routinely, and
 must not be used to compensate for poor hygiene or for inadequate husbandry
conditions or where improvements in animal husbandry could reduce the need for
antibiotic treatment. Prophylactic treatment may be appropriate on a temporary basis,
to prevent disease in animals while the vet and farmer make improvements to bio-
security and animal husbandry on the farm, to reduce the likelihood of subsequent
batches of animals requiring treatment in this manner.
17. In order to prevent residues from a medicine that could be harmful to humans a
withdrawal period is set by the independent regulatory authorities who assess the medicine’s
features before it can be placed on the market. This is a period of time following the last
treatment during which none of the animal may be used for human consumption. After that
period tests have shown that any medicinal residue in the animal will be safe for consumers.
18. RUMA supports the call from various quarters for the collection of better data on the
usage of antibiotics in animals. We have basic information on total quantities of each
antibiotic supplied to the market but we need more detailed information on how much
antibiotic is used in each species and, ideally, why that antibiotic was used.
4
19. The veterinary profession has taken a strong lead in recent years in encouraging its
members to adopt the responsible use of antibiotics. The British Veterinary Association
(BVA) and its specialist divisions have published and promoted general guidelines and
species specific guidance targeted for different sectors, some of which recommends a
formulary approach to the correct selection and use of antibiotics for the many indicationsthe wide variety of species to be treated.
Should Antibiotics be used to Prevent Illness?
20. RUMA agrees with the general premise that prevention is better than cure and believes
that antibiotics can be used responsibly in both human and animal medicine to prevent
disease and suffering. RUMA does not, however, support the routine preventive use of
antibiotics where such disease challenge can be prevented by better husbandry and farm
management. RUMA published a statement on the preventive use of antibiotics in farm
animals in April 2013 13 and this sets out how antibiotics can be used responsibly on farmprevent disease. Like in peri-operative human surgery there are times e.g. post weaning,
when animals are more susceptible to bacterial disease which will cause suffering that can
be prevented by using antibiotics.
21. The ASOA paper highlighted the benefits of the routine preventive use of antibiotics in
human surgery (page 7) and yet at the same time called for a ban on the routine preventive
(prophylactic) use of antibiotics in agriculture. The suggestion here is that preventive useagriculture leads to an increased risk of resistance which could then be transferred to
humans while the direct preventive use of antibiotics in humans does not! If there is
scientific evidence that using antibiotics in human and/or animal medicine to prevent disease
increases the risk of resistance in humans then such use of antibiotics in humans and
animals should be reduced. But why do ASOA single out the animal preventive use and
laud the human preventive use? This would appear to be an attack on conventional farming
methods and has nothing to do with saving antibiotics, the use of which the principal movers
in the ASOA, the Soil Association, spurn.
RUMA’s Position on Agricultural Production Systems
in
to
in
22. Responsible use applies to all livestock production systems used in UK farming. Farm
animals have an economical function and a commercial value: fundamentally they are there
to provide consumable livestock products. There is, therefore, a direct benefit to the
farmer/animal keeper in providing explicit care to those animals. This care is often
recognised by the emphasis on protecting and enhancing the health and welfare needs of
the animal, as expressed in the Farm Animal Welfare Committee’s (FAWC) 5 Freedoms.
Thus, farm animals are fed, housed, protected from predators and disease and generally
provided with more beneficial resources than they would experience in their ‘natural’ or ‘wild’
state. This should be the case regardless of whether the animal is organically or
conventionally managed, free ranging, outdoor or indoor housed, intensive or extensive.
5
23. The key defining success factor is the quality of the care and the level of knowledge and
understanding of the animals’ needs provided by the animal keeper, in other words the
quality of his stockmanship skills. A highly skilled stockman understands the needs of his
animals and will fulfil those needs through proper management of the environment, the
nutrition, breeding decisions, veterinary professional advice and the use of veterinary
medicines to protect the health of the animals. RUMA therefore, has no prejudice towards
any agricultural production system. All animals should be cared for in a manner that is
appropriate to their breed and their surroundings. RUMA believes that the responsible useantibiotics, and other veterinary medicines, is an important component of that care.
24. Antibiotics and other authorised medicines play an important role in preventing disease
and treating sick animals. The responsible use of medicines means using medicines as little
as possible and much as necessary. Farmers and their vets are working to minimise the
need to use a medicine by reducing the chances of disease challenge e.g. good farm
management and stockmanship, keeping animals well fed and watered, with good
ventilation. Vaccination programmes and biosecurity should be part of the farm health plan.
However, when an animal becomes ill it should be treated in accordance with veterinary
surgeon instructions with the right medicine, at the right dose for the right length of time.

25. RUMA has concerns that the use of medicines, especially antibiotics, is being vieweda product differential for some of the agricultural production systems, especially the organic and ‘aspirational’ production methods such as biodynamics. Veterinary medicines are an important tool in protecting the health needs of animals and the consuming public, and we do not feel that it is appropriate to politicise them in this way. Under certain regimes, antibiotics may only be used as a last resort after treatment with alternative medicines, such as herbal or homeopathic products, has failed. In other words, antibiotics with proven efficacy are preferentially withheld in favour of treatment with products of unproven efficacy.
This presents a huge potential to increase or extend the animals’ suffering beyond that which is necessary or acceptable in order to appeal to the ethical wants of some consumers.
There is considerable economic pressure on organic farmers not to use antibiotics as repeated doses can lead to the removal of organic status and the related financial premium.
RUMA calls on the Soil Association, and others licensing organic production, to allow antibiotics, and all other authorised medicines, to be used responsibly in the interests of animal welfare.


Should Critically Important Antibiotics (CIAs) for Human medicine be used in
animals?
of
as
26. Not all medicines considered to be critically important for human medicines are licensed
for veterinary use in animals e.g. carbapenems. RUMA is unaware of any need to use such
medicines in animals and would not support any change to the current situation.
27. Fluoroquinolones and 3rd and 4th generation cephalosporins are authorised for livestock
use and form an important part of the veterinary surgeon’s armoury in treating animal
disease. Removing any antibiotic from animal use will put more pressure on the antibiotic
classes used in its place thus increasing the likelihood of resistance developing. However,
the CIAs should be used sparingly and not routinely as first choice antibiotics in animals as
set out in RUMA’s preventive use statement i.e.
6



they should be used to treat animals but not be used as 1st line treatment and then
only after susceptibility testing of the diseased animals or previous experience and
laboratory history of that farm has shown other classes of antibiotic to be ineffectivethey should almost never be used to control a disease outbreak in a group of
animals, the only exception being cases when no alternative is available or feeding
systems mean healthy animals have to be treated along with sick animals which,
ideally, should be isolated/treated separately if possible
they should not be used preventively apart from dry cow therapy which is not known
to lead to resistance issues
,
28. The dry cow period is a risk period for intramammary infections and vets and farmers
should have strategies to prevent and/or treat infections for this period. Mastitis is a
bacterial infection that can affect all mammals. It can be extremely painful in humans and
dry cow therapy can be vital to avoid suffering in dairy cows. A responsible strategy for the
dry cow period is to include a review of the epidemiological history of herd health as a whole,
and each animal individually, following diagnosis by a vet based on the animal’s Somatic
Cell Count, and her mastitis history. Treatment can include teat sealants to prevent bacteria
entering the udder and/or antibiotic tubes to suppress the infecting bacteria. There is no
evidence that antibiotic use in dry cow tubes leads to resistance. Some antibiotic tubes
include 3rd generation cephalosporin as the active ingredient and there is no evidence to
show that their use as an intramammary preparation has resulted in a change in
antimicrobial resistance patterns. Vets and farmers should regularly review all products,
including 3rd generation cephalosporins, and amend their strategy accordingly.
29. Cephalosporins, primarily the third and fourth generation ones, are not regularly used in
pig medicine in the UK, unlike in many EU countries, which have used them routinely after
surgical castration of piglets during the first week of life. In the UK it is estimated that only 1-
2% of piglets are castrated. The cephalosporins are exceptionally effective products and are
occasionally used for the treatment of acute pleuropneumonia, ‘greasy pig’ disease and
infectious arthritis, when indicated by antimicrobial sensitivity testing and when all other
medications have failed.
30. With so few authorised medicines available for vets to treat the wide range of diseases
that can affect the large number of animal species, the prescribing cascade14 is a vital
decision tree to help vets prescribe the right medicine when no authorised product is
available to treat the specific disease in the affected species. Vets follow the principles of
the cascade when prescribing the off-label use of medicines however, RUMA recognises the
difficulty of determining the correct dose when using cephalosporins off-label and
recommends that their off label use is avoided.
31. Fluoroquinolones are rarely used in poultry in the UK. Commercial poultry producers
and veterinarians acknowledge the importance of these products for human medicine.
Therefore, only in the exceptional circumstances where other therapeutic options have
failed, animal welfare is compromised and on the basis of antimicrobial sensitivity testing will
treatment with fluoroquinolones be considered. The ASOA proposed ban on fluoroquinolone
use in poultry would remove this limited use opportunity from vets jeopardising animal
welfare.
7
Independence of Regulatory System
32. Human and animal medicines are regulated in the same way. Veterinary pharmaceutical
companies have to carry out tests to international standards to show their medicine is safe
(to the animal, people handling the animal or eating its produce and the environment), works
effectively and can be manufactured repeatedly to the same standards. The only difference
from human medicines is that they do not have to show safety for consumers!
33. To ensure independent scrutiny of the data provided by the human and veterinary
pharmaceutical companies the Government requires expert Civil Servants to assess them.
The Government requires the companies to pay fees to cover the cost of this work. In their
report the ASOA has implied that because the companies pay for the assessment work they
have undue influence over the regulators. RUMA is not aware of any foundation for this slur
on the integrity of the staff of the Veterinary Medicines Directorate (VMD) and by implication
their human medicine equivalent. The VMD is part of the UK Civil Service which is widely
recognised for its high integrity and professionalism and the VMD is considered a world
leader in veterinary medicines regulation. The VMD has issued an objectivity and impartiality
statement15 and all VMD staff work to the Civil Service Code16 which requires adherence to
the principles of honesty, independence and integrity.
RUMA
September 2014
8
References
1. Antimicrobial Resistance – why irresponsible use of antibiotics in agriculture must stop – a
briefing from the Alliance to Save Our Antibiotics
2. Point 2.1, page 8, Department of Health UK 5 Year Antimicrobial Resistance Strategy
2013 to 2018. https://www.gov.uk/government/publications/uk-5-year-antimicrobial-
resistance-strategy-2013-to-2018
3. University College London and Public Health England study reported at
http://www.bbc.co.uk/news/health-28648785
4. European Centre for Disease Control Antimicrobial Resistance Fact Sheet for the General
Public
http://www.ecdc.europa.eu/en/healthtopics/antimicrobial_resistance/basic_facts/Pages/facts
heet_general_public.aspx
5. House of Commons Science and Technology Select Committee’s Report “Ensuring
Access to Working Antimicrobials
http://www.publications.parliament.uk/pa/cm201415/cmselect/cmsctech/509/50902.htm
6. Mather AE et al (2013) Distinguishable Epidemics of Multidrug Resistant Salmonella
Typhimurium DT104 in different hosts. Science express published on line 12 September
2013
7. Wu G, Day MJ, Mafura MT, Nunez-Garcia J, Fenner JJ, et al. (2013) Comparative
Analysis of ESBL-Positive Escherichia coli Isolates from Animals and Humans from the UK,
The Netherlands and Germany. PLoS ONE 8(9): e75392. doi:10.1371/journal.pone.0075392
8. M de Been et al. ECMID 2013 Whole genome sequence-based epidemiological analysis
of ESBL-producing Escherichia Coli'
9. DANMAP 2012 Use of antimicrobial agents and occurrence of antimicrobial resistance in
bacteria from food animals, food and humans in Denmark. ISSN 1600-2032
10. MARAN and Nethmap Report 2013 Consumption of antimicrobial agents and
antimicrobial resistance among medically important bacteria in the Netherlands and
Monitoring of Antimicrobial Resistance and Antibiotic Usage in Animals in the Netherlands in
2012
11. UK Veterinary Antibiotic Resistance and Sales Surveillance report by the Veterinary
Medicines Directorate UK-VARSS 2012 http://www.vmd.defra.gov.uk/pdf/varss.pdf
12. The European Union Summary Report on antimicrobial resistance in zoonotic and
indicator bacteria from humans, animals and food in 2011 (EFSA Journal 2013; 11(5):3196
[359 pp]). This report found that for some bacteria “little or no resistance is reported using
the CLSI clinical breakpoint in any isolates from food or animals, whereas the situation is
often quite different when the EUCAST epidemiological cut-off value is applied to the same
isolates to determine resistance”.
13. RUMA statement on the preventive use of antibiotics in farm animals April 2013
http://www.ruma.org.uk/news/20130307.htm
9
14. The prescribing cascade is a provision in the Veterinary Medicines Directive 2001/82 that
recognises the lack of authorised medicines available to treat all diseases in all species. It
allows vets, exceptionally, to use a medicine authorised for a different disease and/or
species, imported from another Member State, authorised for human use, or to be made up
to treat an animal to protect animal welfare.
15. VMD Statement of Objectivity and Impartiality
http://www.vmd.defra.gov.uk/pdf/VMD_Objectivity.pdf
16. Civil Service Code http://resources.civilservice.gov.uk/wp-content/uploads/2011/09/civil-
service-code-2010.pdf
10
ANNEX 1 List of RUMA® members September 2014
RUMA membership is open to all organisations with an interest in the areas of food
safety, animal health and animal welfare. Current RUMA members are:
Agricultural Industries Confederation (AIC)
Animal Health Distributors Association (AHDA)
Animal Medicines Training Regulatory Authority (AMTRA)
Assured Food Standards (AFS) better known as Red Tractor Assurance
British Egg Industry Council (BEIC)
BPEX and EBLEX
British Poultry Council (BPC)
British Retail Consortium (BRC)
British Veterinary Association (BVA)
City and Guilds Land Based Services
DairyCo
Dairy UK
Game Farmers’ Association (GFA)
Linking Environment And Farming (LEAF)
National Beef Association (NBA)
National Farmers' Union (NFU)
National Office of Animal Health (NOAH)
National Pig Association (NPA)
National Sheep Association (NSA)
NFU Scotland (NFUS)
Royal Association of British Dairy Farmers (RABDF)
Royal Pharmaceutical Society (RPS)
Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (RSPCA)
RUMA® is a registered trademark of The Responsible Use of Medicines in Agriculture Alliance
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