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Author Topic: Ich hätte da mal eine Frage  (Read 2869 times)

Mondstein

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Ich hätte da mal eine Frage
« on: April 27, 2006, 05:14:11 PM »

Aus einer Email an Hans Tolzin:

----- Original Message -----
From: mondstein@transgallaxys.com
To: moderator@impfkritik.de
Sent: Thursday, April 27, 2006 7:14 PM


Am 09.04.2006, 09:48, schrieb Hans Tolzin unter der Überschrift, "Der Mörder ist immer der Gärtner":

http://www.impfkritik.de/forum/showthread.php?t=750

[*QUOTE*]
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Der verstorbene Junge litt an einer Lungenkrankheit und er wurde immunsuppressiv behandelt. Aber laut Experten ist natürlich die hinzu gekommene Maserninfektion am Tod des Jungen schuld und nicht die Fehlbehandlung durch die Experten.
Da die Infektionshypothese auch bei Masern nicht wirklich bewiesen ist, könnte es auch sein, dass die Infektion eine Reaktion des Organismus auf Krankheit und die Medikamente darstellte...
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[*/QUOTE*]

Wer mordet da Verstand oder Leben:

http://www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1144673386552.shtml
[*QUOTE*]
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Ein acht Jahre altes Kind aus Leverkusen muss inzwischen sogar wegen einer Enzephalitis, einer Entzündung des Gehirns, behandelt werden.
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[*/QUOTE*]


Mondstein

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=902
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O-Ton Hans Tolzin:








[Update, 23.1.2009, ama]
« Last Edit: January 24, 2009, 02:29:04 AM by ama »
Logged

ama

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Ich hätte da mal eine Frage
« Reply #1 on: January 23, 2009, 06:43:54 PM »

Ein Auszug aus einer Meldung der BBC zum Tod des 13jährigen Jungen:

http://news.bbc.co.uk/1/hi/england/4871728.stm

[*QUOTE*]
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BBC NEWS CHANNEL
Last Updated: Monday, 3 April 2006, 11:33 GMT 12:33 UK  

First measles death for 14 years
 
The MMR vaccine was introduced in the UK in 1988

A 13-year-old boy has become the first person in the UK in 14 years to die from measles.

The victim was from a travelling family living in the north-west of England, the Health Protection Agency said.

A string of outbreaks mainly in England and Wales's travelling communities has led to 100 cases so far in 2006, compared with 76 in the whole of 2005.

The boy, who was suffering from an underlying lung condition, had not had the measles, mumps and rubella vaccine.
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[*/QUOTE*]




http://www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1144673386552.shtml

[*QUOTE*]
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"Insofern lassen die bisher in Leverkusen gemeldeten Fälle recht eindeutige Schlussfolgerungen
zu. Opladen und Bergisch Neukirchen zählen tatsächlich zu den Stadtteilen mit den geringsten
Durchimpfungsrate. Während der Schnitt nicht geimpfter Personen stadtweit bei 30 Prozent
liegt, beträgt diese Quote in Opladen 39 Prozent und in Neukirchen gar 42 Prozent."
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[*/QUOTE*]

42 Prozent sind nicht geimpft!




Gut zwei Wochen nach Tolzins Glanzleistung gibt es bei n-tv einen Zwischenbericht zur Masern-Epidemie in NRW:

http://www.n-tv.de/659731.html

[*QUOTE*]
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Samstag, 22. April 2006
"Alles andere als harmlos"
Masern-Welle in NRW

Die Zahl der Masern-Erkrankungen in Nordrhein-Westfalen hat sich über die Osterferien auf mehr als 800 erhöht. Wie das Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (LÖGD) in Münster mitteilte, sind vor allem Duisburg mit 263 Fällen, Wesel mit 125 Erkrankungen und Mönchengladbach mit 112 Fällen stark betroffen. Noch immer werden täglich neue Erkrankungen gemeldet. Vor Ostern waren landesweit 652 Fälle gemeldet.
 
"Kinder, bei denen ein Verdacht auf eine Masern-Erkrankung besteht, dürfen auf keinen Fall in eine Gemeinschaftseinrichtung geschickt werden", appellierte Horst-Gerd Baumeister, Leiter der Abteilung Hygiene und Infektiologie am LÖGD vor Schulbeginn an alle betroffenen Eltern.
[...]

Hochansteckend
 
"Am Anfang einer Erkrankung sind Masern nicht so leicht zu erkennen - die Symptome sind eher unspezifisch. Wenn das Kind aber Fieber hat und sich schlecht fühlt, sollte der Arzt schnell aufgesucht werden", warnte Martin Terhardt, niedergelassener Kinder- und Jugendarzt aus Ratingen vom Ausschuss Prävention und Frühtherapie des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). "Ein infiziertes Kind ist eine große Gefahr für andere ungeschützte Kinder. Nahezu jeder Kontakt führt auch zu einer Übertragung."
 
Die meisten Erkrankten sind in der Altersgruppe zwischen 12 und 18 Jahren. "Fast alle uns bekannten Fälle hatten keinen oder einen nur unzureichenden Impfschutz", sagte Hygieneexperte Baumeister. "Wir raten daher allen dringend, ihren Impfpass zu überprüfen und versäumte Impfungen gegebenenfalls nachzuholen."
 
Bisher mussten 131 Menschen mit schweren Krankheitsverläufen in Krankenhäuser gebracht werden. "Masern sind alles andere als harmlos. Je älter die Erkrankten sind, desto häufiger kommt es zu Komplikationen", sagte Terhardt. Mit den Masern könnten Mittelohr- und Lungenentzündungen auftreten. "Wir fürchten aber besonders die Masern-Enzephalitis - eine Entzündung des Gehirns durch die Masern-Viren, die auch tödlich verlaufen kann", sagte Terhardt.
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[*/QUOTE*]


Masern sind hochansteckend, doch Tolzin behauptet:

[*QUOTE*]
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Da die Infektionshypothese auch bei Masern nicht wirklich bewiesen ist,
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Tolzin zitiert und kommentiert diese Meldung im Ärzteblatt:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23729

Leider ist diese Quelle nicht mehr online, aber das Internet ist das Gedächtnis der Menschheit:

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23729

[*QUOTE*]
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Erster Maserntodesfall in Großbritannien seit 14 Jahren - Mumps in den USA

Dienstag, 4. April 2006
London - Nicht nur am Niederrhein sind die Masern ausgebrochen. Auch aus Großbritannien wird eine Epidemie gemeldet. Dort ist es sogar zu einem Todesfall gekommen, dem ersten seit 14 Jahren.

Wie britische Medien unter Berufung auf die Health Protection Agency melden, sind in England und Wales bisher hundert Menschen an Masern erkrankt. Im gesamten letzten Jahr hatte es nur 77 Erkrankungen gegeben. Erstmals seit 1992 ist in Großbritannien auch ein Todesfall an Masern zu beklagen. Ein Junge, der wegen einer nicht näher benannten Lungenerkrankung immunsuppressiv behandelt wurde, starb an der Kinderkrankheit, die von der Öffentlichkeit häufig verharmlost wird. Der Junge soll nicht geimpft gewesen sein.

Das britische Gesundheitsministerium führt die derzeitige Masernepidemie auf die Impfmüdigkeit in der Bevölkerung zurück. Seit einer Publikation im Lancet aus dem Jahr 1998, in der der MMR-Impfstoff –fälschlicherweise wie heute feststeht – mit Autismuserkrankungen in Verbindung gebracht wurde, lehnen viele britische Eltern die Impfung ihrer Kinder ab. Die Impfrate ist auf 82 Prozent gefallen, 95 Prozent oder mehr wären erforderlich, um den Ausbruch einer Epidemie zu vermeiden. Nach Angaben der Stiftung „Sense“ ist die Impfrate in den letzten Jahren jedoch wieder gestiegen.

Dem Vernehmen nach gehörte der verstorbene Junge einer Gruppe von Nichtsesshaften („travelling community“) an, die traditionell nicht für vorsorgliche Gesundheitsleistungen zu gewinnen sind. Erkrankt sind jedoch auch sesshafte Briten. Nachdem in einer Klinik (Central Middlesex Hospital) sechs Personen erkrankten, wurde dort beim gesamten Personal der Impfschutz aufgefrischt.

Ob die in England angetroffenen Viren die gleichen sind wie in Deutschland, die wiederum aus der Ukraine stammen sollen, steht noch nicht fest. Ungewöhnlich wäre es jedoch nicht, wie das Beispiel Mumps zeigt. Im letzten Jahr gab es in Großbritannien eine ungewöhnlich starke Mumps-Epidemie mit 43.322 (bisher) bestätigten Fällen. Das gleiche Virus ist jetzt im US-Staat Iowa aufgetaucht, wo in den letzten drei Monaten 245 Fälle auftraten. Es handelt sich dabei um den größten Ausbruch von Mumps in den USA seit 1988/1989. /rme
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Großbritannien: 100 erkrankt, ein Kind tot.

Und in Deutschland? Da eskaliert der Masernausbruch:

http://www.schwabmuenchner-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Wissenschaft/sptnid,128_puid,1_arid,687092_regid,15.html

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Masern-Epidemie breitet sich weiter aus
 
Duisburg/Münster (dpa) - Die Masern-Epidemie im Ruhrgebiet und am Niederrhein breitet sich weiter aus. Bis zum Dienstagnachmittag hat sich die Zahl der Erkrankungen auf knapp 420 erhöht.

Das berichtete der Leiter der Hygiene-Abteilung des Landesinstituts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (LÖGD), Horst Baumeister, am Dienstag in Münster. «Da bei den 10- bis 17-Jährigen erhebliche Impflücken bestehen, befürchte ich, dass die Masern noch weiter um sich greifen werden», sagte Baumeister. Am Sonntag hatte der Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) noch 350 Fälle gemeldet.
[...]
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http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=1940&nodeid=26

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03.04.2006

Größte Masernepidemie in Deutschland seit 4 Jahren

Die Zahl der Masernerkrankungen an Rhein und Ruhr hat sich inzwischen auf über 350 Fälle erhöht. Neben Duisburg (mehr als 120 Fälle) breiten sich die Masern jetzt auch verstärkt in Wesel (46 Fälle), Mönchengladbach (43 Fälle) und Krefeld (12 Fälle) aus. Aber auch aus den Kreisen Dortmund, Mülheim, Oberhausen und Viersen werden immer mehr Fälle gemeldet. „Betroffen sind hauptsächlich Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren – fast alle Erkrankten hatten keinen oder einen nur unzureichenden Impfschutz. Bisher mussten mehr als 60 Personen aufgrund von Komplikationen in Krankenhäuser eingewiesen werden. Leider liegen aktuell auch einige Säuglinge in Krankenhäusern. Dem Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (LÖGD) sind glücklicherweise noch keine schweren Komplikationsfälle mit bleibenden Schäden berichtet worden," so Frau Gabriele Ahlemeyer vom LÖGD in Münster. Die ersten Untersuchungsergebnisse des Robert Koch-Institutes (RKI) in Berlin lassen vermuten, dass die Maserninfektionen in Nordrhein-Westfalen (NRW) im Zusammenhang stehen – eine Verbindung zum Ausbruch im Großraum Stuttgart gibt es offenbar nicht. „Alle bisher untersuchten Proben aus NRW zeigen denselben Virustyp – dieses Virus ist das gleiche, das seit Anfang des Jahres auch in der Ukraine zu einem Ausbruch mit tausenden von Masernerkrankungen geführt hat. Dagegen ist das Virus, das zur Zeit im Großraum Stuttgart grassiert, ein anderes – es gibt also offensichtlich keine Verbindung zwischen diesen beiden Ausbrüchen. Aber insgesamt wurden seit Anfang des Jahres in Deutschland bereits mehr als 500 Erkrankungen gemeldet. Das bereitet uns große Sorgen“, so Dr. Anette Siedler, Epidemiologin am RKI.

Expertenteam startet Untersuchungen in Duisburg

Wissenschaftler und Mediziner des RKI und des LÖGD werden ab Dienstag, den 4.4.06 an einer Duisburger Gesamtschule mit einer groß angelegten Untersuchung beginnen. Ziel ist es unter anderem, den Impfstatus aller Schüler zu erfassen und durch Befragungen auch herauszufinden, wie die Ansteckungswelle erfolgt sein könnte. „In diese Untersuchungen ist das Gesundheitsamt Duisburg einbezogen. Wir wollen z.B. noch mehr Informationen über das Ausmaß, die Dauer, die möglichen Infektionsquellen als auch die Verbreitungswege dieses Masernausbruchs herausfinden. Noch immer verbreitet sich das Virus sehr stark. Wir müssen damit rechnen, dass immer mehr Kreise Erkrankungsfälle haben werden“, erläutert Dr. Siedler. Inzwischen gibt es von fast allen Gesundheitsämtern die Empfehlung, evtl. vorhandene Impflücken zu schließen. „Wir wissen, dass es vor allem in der Altersgruppe der Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren große Impflücken gibt, und genau deshalb befürchten wir weitere Ansteckungen. Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Im Gegenteil – mit zunehmendem Alter nehmen auch die mit dieser Erkrankung verbunden Komplikationen zu. Das kann von einer schweren Mittelohrentzündung  bis hin zu einer Masernenzephalitis reichen – einer Entzündung des Gehirns, die auch tödlich enden kann", warnt Ahlemeyer vom LÖGD. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Institutes empfiehlt zwei Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) für alle Kinder bis zum zweiten Lebensjahr. Diese Impfungen werden für alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre von der Kasse erstattet. Wer sich beim Arzt impfen lässt, muss keine Praxisgebühr zahlen - Impfungen sind Vorsorgeleistungen und daher von dieser Gebühr befreit.
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MIBE in NRW und Masern in Kiel:

http://www.freenet.de/freenet/nachrichten/vermischtes/
200605/200605_6e049865bb2ab6ecec536a59d6087ca4.html

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Kind an Maserngehirnentzündung erkrankt

17. Mai 2006 14:49 Uhr

Duisburg/Kiel (dpa) - Beim größten deutschen Masernausbruch der vergangenen Jahre ist in Duisburg ein zweijähriger Junge lebensgefährlich an Maserngehirnentzündung erkrankt.


© 2006 DPA
Impfung
Das Kind leide unter einem angeborenen Immundefekt und habe deshalb nicht geimpft werden können, teilten der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in München und das Katholische Klinikum in Duisburg mit. Es ist das zweite Kind mit einer Gehirnerkrankung durch Masern während der aktuellen Epidemie.

Unterdessen sollen auch in Kiel mehrere Menschen an Masern erkrankt sein. Wie das örtliche Gesundheitsamt dem Kinderärzteverband meldete, haben sich dort bisher 14 Menschen mit Masern angesteckt. Die meisten davon seien ungeimpfte Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. Ein Zusammenhang mit den Fällen in Nordrhein-Westfalen wird nicht angenommen. Das Gesundheitsamt gehe davon aus, dass es sich um importierte Masern aus dem Ausland handele.

Der schwer erkrankte Junge in Duisburg hatte sich vor fünf Wochen mit Masern angesteckt und wurde bereits damals in die Kinderklinik gebracht. Inzwischen haben ihn die Ärzte in eine Spezialklinik nach Bochum verlegt.

"Die Prognose für den weiteren Verlauf ist leider nicht sehr gut", sagte Peter Seiffert, Chefarzt der Kinderklinik am Katholischen Klinikum in Duisburg. Der Junge leide unter einer so genannten MIBE ­ einer Masern-Einschluss-Körperchen-Enzephalitis. Die Symptome dieser Erkrankung ähnelten der einer chronischen Maserngehirnentzündung ­ der so genannten SSPE (Subakute sklerosierende Panenzephalitis), einer Spätfolge der Masernerkrankung, die immer tödlich verlaufe.


Ein siebenjähriges Mädchen aus Leverkusen leidet inzwischen an Spätfolgen einer Maserngehirnentzündung. Die Epidemie hatte im März in Duisburg ihren Ausgang genommen. Seitdem wurden mehr als 1100 Menschen angesteckt. Die Duisburger Staatsanwaltschaft prüft inzwischen die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. Experten hatten dem Gesundheitsamt vorgeworfen, zu wenig getan zu haben.

Zu den Masernfällen in Kiel erklärte das Gesundheitsamt, die Impfquoten in Kiel seien nicht überall gleich gut. «Daher haben wir in den betroffenen Gemeinschaftseinrichtungen sofort den Impfstatus der Schüler überprüft und werden zeitnahe dafür sorgen, die entsprechenden Impflücken zu schließen», erklärte Angela Wencke, Leiterin der Abteilung Infektionsschutz und Hygiene am Gesundheitsamt in Kiel. Schuld an den teilweise mangelnden Impfquoten in Kiel seien auch Mediziner. «Leider gibt es hier einige niedergelassene Ärzte, die teilweise gar nicht impfen oder nicht nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (RKI).»

Die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Institutes empfiehlt zwei Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) für alle Kinder bis zum zweiten Lebensjahr. Diese Impfungen werden für alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre von der Kasse erstattet. Wer sich beim Arzt impfen lässt, muss keine Praxisgebühr zahlen - Impfungen sind Vorsorgeleistungen und daher von dieser Gebühr befreit. Der Kinderärzteverband und der Leiter der Impfkommission, Prof. Heinz- Josef Schmitt, fordern, nur geimpfte Kinder in öffentliche Kindergärten und Schulen aufzunehmen.
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Daß man sich dafür nicht schämt: Europäische Masern haben es bis Australien gebracht:

http://www.eurosurveillance.org/ew/2006/060518.asp#2

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Eurosurveillance, Volume 11, Issue 20, 18 May 2006
Articles
Citation style for this article: Riddell MA, Lynch P, Jin L, Chibo D. Measles case imported from Europe to Victoria, Australia, March 2006. Euro Surveill. 2006;11(20):pii=2959. Available online: http://www.eurosurveillance.org/ViewArticle.aspx?ArticleId=2959

Measles case imported from Europe to Victoria, Australia, March 2006

MA Riddell1 (Michaela.Riddell@mh.org.au), P Lynch2, L Jin3, D Chibo1

1Victorian Infectious Diseases Reference Laboratory/WHO Western Pacific Regional Reference Laboratory for Measles, North Melbourne, Australia
2Communicable Diseases Control Section, Department of Human Services, Melbourne, Australia
3WHO Global Specialised Laboratory for Measles & Rubella, Virus Reference Department Centre for Infections, Health Protection Agency, London, United Kingdom

A 33 year old man returned home to the Australian state of Victoria on 11 March 2006, after a three week holiday to Italy, Germany, Switzerland, Austria and France. On 17 March 2006, he developed symptoms typical of measles, including a maculopapular rash, fever, dry cough and coryza. Measles IgM serology was positive, and viral RNA was recovered from a combined nose and throat swab collected five days after the onset of illness.

Infection during a short stop over in Singapore on the return flight was discounted since this occurred outside the accepted incubation period of measles (7-21 days [1]). Standard molecular analysis identified measles virus genotype B3 [2]. Recent reports from Europe have documented transmission of this genotype, supporting the hypothesis that the patient was infected while in Europe between 25 February and 11 March [3-6]. Epidemiological investigation initially linked the patient’s virus strain to one of the countries that he visited. The patient traveled by train between Munich and Zurich, during which he disembarked at Stuttgart station for several minutes, suggesting a link to an outbreak in the Stuttgart area of infections of the B3 strain of measles[3].

The nucleotide sequences of genotype B3 strains circulating in Europe were requested from measles reference laboratories in Germany and England to determine the source country of the virus importation. Comparative sequence analysis of the patient’s strain and several European genotype B3 strains, carried out at the WHO Global Specialised Laboratory for Measles & Rubella in the United Kingdom (UK), revealed 100% sequence agreement at the nucleotide level between the strain in the Australian patient and a strain identified in the UK [5]. The UK strain differed from the Stuttgart strain [3] and a strain that recently caused an outbreak in Denmark and southern Sweden [6] by seven nucleotides each; of these differences only three were shared between the Stuttgart and Scandinavian strains. The patient had not travelled to the UK. This case has provided useful information for our European colleagues by raising the possibility that this strain may be circulating undetected in other European countries as well as in the UK.

Endemic measles transmission in Victoria was interrupted in the early 1990s [7]. The last national measles outbreak occurred in 1993 during which Victoria reported few cases, suggesting reasonable measles control in the state at that time. In 1998 Australia conducted a national measles ‘catch up’ campaign targeting all children aged between 12 months and 11 years. In 1999, several months after the completion of the campaign, an outbreak of measles in Victoria was initiated by the return of a 21 year old infected Australian tourist from Bali, Indonesia. This outbreak involved 75 people, mostly young adults, and highlighted the underlying susceptibility of young Australian adults, born between 1966 and 1981, to measles infection due to inadequate vaccination or non-infection during childhood because of a reduction in virus circulation after the vaccine was introduced [8, 9].

The case reported here was detected during the 18th Commonwealth Games, held in Melbourne, the capital of Victoria, on 15-26 March 2006, and which involved more than 4000 athletes and over 100 000 Australian and overseas visitors. Enhanced surveillance measures, such as emergency department syndromic surveillance in conjunction with existing enhanced laboratory surveillance [10], were implemented during the Games, and did not detect any measles virus transmission related to this case. As part of the enhanced surveillance for measles that was introduced in Victoria in 1997, medical practitioners and laboratories are required to notify the Department of Human Services (DHS) immediately upon presumptive or confirmed diagnosis of measles. In addition the DHS staff actively follow up all informal reports of measles or rash illness received from child care centres and schools. All cases are interviewed and details of contacts who may be susceptible are sought for follow up. Specimens for laboratory confirmation are encouraged and collection of specimens is facilitated by a home visit from a paediatric phlebotomist [10].

These investigations demonstrate how difficult outbreak investigations can be in the absence of molecular data. If possible, molecular epidemiological investigations are undertaken with all cases of laboratory confirmed measles infection in Victoria. Such investigations enable the examination of imported virus genotypes and help clarify transmission pathways, especially if several measles infections are detected within the same timeframe and it is unclear if these represent a single importation with ongoing local transmission or multiple importations with few locally acquired infections. It is essential for measles control in Australia to determine whether cases represent the return of endemic measles virus transmission or whether the interruption of measles virus transmission is being sustained. The Victorian Infectious Diseases Reference Laboratory (VIDRL) is part of the World Health Organization global measles laboratory network. VIDRL scientists collaborated with our European colleagues to investigate this chain of transmission. Such collaborations will become increasingly important as several WHO regions strive to achieve measles elimination.

Acknowledgements
We thank Dr Sabine Santibanez at the Robert Koch Institute and Dr Mick Mulders at the World Health Organization - Regional Office for Europe for valuable discussions of this case.

References:
Oxman ON. Measles Virus. In: Richman DD, Whitely RJ, Hayden FG, editors. Clinical Virology. 2nd ed. Washington, DC: ASM Press; 2002. p. 791-828
Expanded Programme on Immunization (EPI). Standardization of the nomenclature for describing the genetic characteristics of wild-type measles viruses. Wkly Epidemiol Rec 1998; 73 (35): 265-9.
Editorial Team. Outbreaks of measles in Germany, 2006. Euro Surveill 2006; 11 (3); E060323.4. (http://www.eurosurveillance.org/ew/2006/060323.asp#4)
Garcia-Comas L. Measles outbreak in the region of Madrid, Spain, 2006. Euro Surveill 2006; 11 (3); E060330.3. (http://www.eurosurveillance.org/ew/2006/060330.asp#3)
Health Protection Agency. Outbreak of measles in Doncaster. CDR Weekly 2006; 16 (15); news. (http://www.hpa.org.uk/cdr/archives/2006/cdr1506.pdf)
Muscat M, Christiansen AH, Persson K, Plesner A, Böttinger BE, Glisman S, et al. Measles outbreak in the Øresund region of Denmark and Sweden. Euro Surveill 2006; 11 (3); E060330.4. (http://www.eurosurveillance.org/ew/2006/060330.asp#4)
Chibo D, Birch CJ, Rota PA, Catton MG. Molecular characterization of measles viruses isolated in Victoria, Australia, between 1973 and 1998. J Gen Virol 2000; 81 (Pt 10): 2511-2518.
Kelly HA, Riddell MA, Lambert SB, Leydon JA,Catton MG. Measles immunity among young adults in Victoria. Commun Dis Intell 2001; 25 (3): 129-32.
Gidding HF, Gilbert GL. Measles immunity in young Australian adults. Commun Dis Intell 2001; 25 (3): 133-6.
The Enhanced Measles Surveillance Working Party. Implementing a system of enhanced surveillance for measles in Victoria. Commun Dis Intell 1999; 23 (2): 51-4.
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Per 29.5.2006 sind es bereits 1274 masernfälle in Nordrhein-Westfalen.

http://www.loegd.nrw.de/1aim-berichte/html/tabelle_mit_fallzahlen___prozent___pro_meldekategorie_masern.html

Im Vergleich dazu 75 Fälle in ganzen Jahr 2005 in Gesamtamerika mit 800 Mio Bewohnern.




Zwei weitere Kinder sterben. Wieviele solcher Kinder die jetzige Masernepidemie und die von Coburg hinterlassen wird, ist unklar:

http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=2007&nodeid=26

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Zwei weitere Kinder aus NRW an unheilbarer Maserngehirnentzündung erkrankt

In Nordrhein-Westfalen (NRW) sind zwei weitere Kinder an einer chronischen Maserngehirnentzündung erkrankt. Wie das Klinikum in Bochum mitteilte, wurde bei einem 10-jährigen Jungen die so genannte Subakute Sklerosierende Panenzephalitis - kurz SSPE diagnostiziert.

Besonders tragisch ist die Erkrankung eines knapp zweijährigen Kindes aus der Nähe von Datteln. Wie der behandelnde Kinder- und Jugendarzt mitteilte, hatte sich der kleine Junge als Säugling wahrscheinlich während eines Türkeiaufenthaltes mit Masern angesteckt. Beide Fälle stehen nicht in Verbindung mit der aktuellen Masernepidemie in NRW.


"Der Krankheitsverlauf bei dem kleinen Jungen ist sehr ungewöhnlich, denn die als Spätfolge der Masern auftretende SSPE entwickelt sich üblicherweise erst sieben bis zehn Jahre nach einer Infektion. Genau wie die Eltern war ich daher von dieser Diagnose vollkommen geschockt, denn diese Erkrankung verläuft leider immer tödlich", erläutert Kinder- und Jugendarzt Dr. Michael Gilbert aus Werne.

Auch für viele Experten gibt das frühe Ausbrechen dieser chronischen Masern-Gehirnentzündung ein Rätsel auf. "Ich persönlich habe einen solchen Verlauf der SSPE noch nicht gesehen. In der mir bekannten Literatur gibt es auch keine Beschreibung eines so jungen Falles. Umso wichtiger ist es deshalb, die Infektionen von Säuglingen mit Masern zu verhindern. Das gilt vor geplanten Auslandsreisen genauso wie für die aktuelle Infektionswelle in Deutschland", warnt Prof. Heinz-J. Schmitt, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) und Infektiologe an der Universitätsklinik in Mainz.

In Deutschland sind nach Angaben des RKI bisher in 2006 schon mehr als 1.200 Menschen an Masern erkrankt – darunter auch mehr als 80 Säuglinge.[/u]

Doch auch viele beliebte Reiseländer melden in diesem Jahr vermehrte Masernerkrankungen. So beklagte man in England das erste Masernopfer seit 14 Jahren. Ein dreizehn Jahre alter Junge aus Südengland verstarb, nachdem er sich während eines Masernausbruchs auf der Insel mit dem gefährlichen Virus infiziert hatte. Und auch aus Spanien, Griechenland, Rumänien, der Ukraine, Dänemark und Schweden wurden dieses Jahr teilweise schwere Masernausbrüche gemeldet. In den vergangenen Jahren waren auch in der Türkei und Italien immer wieder große Masernepidemien aufgetreten.

[...]

TV-Tipp:  Am Mittwoch, den  31.05.2006 um 22:15 Uhr beschäftigt sich Stern-TV (RTL) mit dem Thema "Masern - die unterschätzte Gefahr".
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Vor Deutschland gibt es nicht nur offizielle Reisewarnungen wegen rechtsradikalen Schlägern, sondern auch wegen Masern.

Unterdessen sind die Erkrankungszahlen weiter geklettert.

http://morgenpost.berlin1.de/desk/900105.html

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Reisewarnung für Deutschland - wegen Masern

Eine Regionalstelle der WHO warnt Amerikaner davor, sich ohne Impfschutz auf den Weg nach Deutschland zu machen.
 
Köln - Wenige Tage vor der Fußball-WM hat die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeigers“ eine Reisewarnung für Deutschland ausgesprochen. Grund sei die Masern-Epidemie in Nordrhein-Westfalen. "Es besteht die reale Gefahr, daß Amerikaner, die nach Deutschland reisen, dem Masern-Virus ausgesetzt sind", zitiert die Zeitung aus dem Ende Mai veröffentlichten Hinweis der PAHO. Ohne Impfschutz solle sich niemand auf den Weg nach Deutschland machen.

Nach den jüngsten Zahlen des Landesinstituts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (LÖGD) in Münster ist die Zahl der erkrankten Kinder unter einem Jahr in NRW auf 93 geklettert, insgesamt seien es in diesem Jahr inzwischen 1350 Erkrankte. Davon gab es 66 Neuinfektionen in der vergangenen Woche. "Die Tendenz ist fallend", sagte Ulrich van Treeck. In den WM-Städten Köln, Dortmund und Gelsenkirchen sei die Ansteckungsgefahr momentan eher gering. Im Jahr 2005 gab es nach Angaben des Robert Koch Instituts in Deutschland insgesamt etwa 780 Masernfälle. morgenpost.de/dpa

Stand: Donnerstag, 1. Juni 2006, 20:23 Uhr
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In Deutschland (82 Mio. Einwohner) bis incl 23. Woche 1867 Masernfälle, davon ca 1500 in Nordrhein Westfalen.

Nord-und Südamerika (802 Mio Einwohner) 2003: 119 Fälle, 2004:108 Fälle, 205:75 Fälle. Heuer werden es in Amerika mal wieder mehr Fälle werden- momental sind es 106 Fälle.

Legt man diese Bilanz auf Österreich um, hätten wir mit dem amerikanischen System in Österreich max 1 Masernfall pro Jahr zu erwarten, in Deutschland ca 10 Fälle.



Ein Jahr danach

http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=2379&nodeid=26
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26.04.2007

Keine Entwarnung bei Masern in Nordrhein-Westfalen – zweites Kind verstorben

Noch immer werden in Nordrhein-Westfalen neue Masernerkrankungen gemeldet. Wie das Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (lögd) in Münster mitteilte, hat sich die Zahl der Erkrankungen weiter erhöht. Neuerkrankungen gab es in Düsseldorf und im Kreis Mettmann.

"Insgesamt haben sich seit Jahresbeginn fast 80 ungeimpfte Personen (davon über 60 Kinder und Jugendliche) mit Masern angesteckt. Leider gab es auch über die Osterferien 32 neue Erkrankungsfälle – und es sind auch nach Schulbeginn neue Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen registriert worden. Aufgrund der so genannten Inkubationszeit – also dem Zeitraum zwischen Ansteckung und Auftreten der ersten Krankheitssymptome -, die bei Masern etwa 9-12 Tage dauert, können wir noch nicht absehen, wie viele andere Kontaktpersonen sich infiziert haben. Masern sind hoch ansteckend und leider nicht selten mit schweren Komplikationen verbunden", warnt Dr. Ulrich van Treeck vom lögd in Münster.

Indessen wurde bekannt, dass ein zweites Kind Opfer der Masernepidemie des vergangenen Jahres geworden ist. Wie das Katholische Klinikum in Duisburg auf Anfrage mitteilte, verstarb der 13 Monate alte Junge in der Woche nach Ostern an den Folgen seiner schweren Maserngehirnentzündung. Er hatte sich als Säugling bei seiner jungen Mutter angesteckt. Vor dem Hintergrund dieser tragischen Fälle mahnen Experten zur strikten Anwendung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG).

Nach dem IfSG müssen erkrankte Personen unbedingt von betroffenen Gemeinschaftseinrichtungen ferngehalten werden. Der Impfstatus der Kontaktpersonen sollte schnell erhoben werden, um gegebenenfalls noch versäumte Impfungen nachzuholen.

"Man kann auch noch bis zu 3 Tage nach einer möglichen Ansteckung gegen Masern geimpft werden, um einen Ausbruch der Krankheit zu verhindern. Die Wirkung der Impfung ist schneller als die Ausbreitung der Krankheit im Körper – deshalb raten wir allen Kontaktpersonen in den betroffenen Schulen, ihren Impfschutz zu überprüfen und eventuell vorhandene Impflücken zu schließen", so van Treeck weiter.

Um einen vollständigen Schutz gegen Masern zu haben, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) zwei Impfungen gegen Masern, die bereits im zweiten Lebensjahr im Abstand von 4 Wochen erfolgen sollten. Fehlende Impfungen bei ungeschützten Personen können aber in jedem Lebensalter nachgeholt werden.

Neuer SSPE-Fall im Raum Bielefeld aufgetreten

Ein weiteres Kind ist in der Nähe von Bielefeld an einer chronischen Maserngehirnentzündung erkrankt. Diese so genannte Subakute Sklerosierende Panenzephalitis – kurz SSPE - tritt als Spätfolge einer Masernerkrankung auf. Besonders häufig sind Kinder betroffen, die im ersten Lebensjahr eine Masernerkrankung durchmachen.

"Dieser neue Fall ist besonders tragisch, da sich das Mädchen im Säuglingsalter offenbar in unserer Praxis angesteckt hat. Zu dieser Zeit war auch ein älterer Junge mit unspezifischen Beschwerden in der Praxis, bei dem erst am folgenden Tag die Masern diagnostiziert werden konnten. Dieser Junge hat insgesamt 9 Kinder in unserer Praxis angesteckt. Bei zwei von diesen Kindern ist jetzt diese fürchterliche Erkrankung ausgebrochen. Der erste Fall des kleinen Micha G. ist vor zwei Jahren bekannt geworden. Angeblich ist diese Erkrankung doch so selten – nach meiner Meinung werden die Masernkomplikationen völlig unterschätzt", erläutert Dr. Christoph Holzhausen, Kinder- und Jugendarzt aus Bad Salzuflen.

Die Angaben über das Auftreten der SSPE sind unterschiedlich. Das Robert Koch-Institut geht von einer Erkrankung pro 10.000 Masernfällen aus. Nach den Daten einer aktuellen deutschen Untersuchung liegt das Risiko, an einer SSPE zu erkranken, bei über 1:2000, wenn die Kinder im Säuglingsalter die Masern durchmachen.

"Es ist nicht bekannt, was der Auslöser für diese Spätfolge der Masern ist. Wir wissen nicht, warum sie bei einigen Kindern ausbricht und bei anderen nicht. Da diese Fälle bisher auch nur selten bekannt geworden sind, fehlen uns auch die notwendigen Daten. Bisher gibt es keine Therapie gegen diese fortschreitende Erkrankung – sie verläuft leider immer tödlich", so Prof. Dr. Heinz-J. Schmitt, SSPE-Experte von der Universität Mainz und Vorsitzender der STIKO. "Da Säuglinge noch nicht gegen Masern geimpft werden können, müssen Ansteckungen unbedingt verhindert werden. Das ist im Einzelfall sehr schwierig, denn man kann sich ja mit Säuglingen nicht nur zu Hause aufhalten. Insbesondere in Kinderkrippen und Kindertagesstätten muss daher von Seiten des Staates darauf geachtet werden, dass die älteren Kinder den notwendigen Impfschutz haben. Es ist unverantwortlich, dass kleine Kinder, die eine staatlich unterstützte Gemeinschaftseinrichtung besuchen, einem solchen Risiko ausgesetzt werden. Wie viele tote Kinder, die durch eine Impfung gerettet werden können, sind in unserem Land eigentlich akzeptabel?", fragt Schmitt kritisch und unterstützt die Forderung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), wonach kein Kind in Deutschland eine Gemeinschaftseinrichtung (Kinderkrippe, Kindergarten oder Schule) besuchen sollte, ohne einen vollständigen Impfschutz nachzuweisen.

Während der Masernepidemie in NRW 2006 waren fast 120 Säuglinge an Masern erkrankt – unter den 80 Masernfällen des Jahres 2007 befinden sich auch 9 Kinder im ersten Lebensjahr.

Infektionsgefahr auch im Urlaub

Und auch in vielen beliebten Reiseländern besteht ein hohes Ansteckungsrisiko. In der Schweiz gab es seit Beginn des Jahres bereits weit über 100 Masernerkrankungen. Und auch in Italien, Spanien, Österreich und vor allem der Türkei kommt es immer wieder zu großen Epidemien mit Tausenden von Erkrankungen. Laut Angaben des türkischen Gesundheitsministeriums wurden von 1995-2005 insgesamt 1.131 SSPE-Erkrankungen registriert. "Wer Urlaubsreisen in diese Länder plant, der sollte unbedingt gegen Masern geimpft sein. Das gilt nicht nur für Kinder. Auch ungeschützte Erwachsene sollten vor Reisebeginn ihren Impfschutz überprüfen und versäumte Impfungen sofort nachholen. Mit zunehmendem Erkrankungsalter steigt das Risiko von schweren Verläufen", warnt Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des BVKJ. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin empfiehlt zwei Masernimpfungen ab dem 11. Lebensmonat im Abstand von 4 Wochen - in Kombination mit der Mumps-,  Röteln- und Windpockenimpfung. Alle von der STIKO empfohlenen Impfungen werden von den Krankenkassen erstattet. Wer sich als Erwachsener beim Arzt impfen lässt, muss keine Praxisgebühr bezahlen – Impfungen sind als Vorsorgeleistung von der Praxisgebühr befreit.
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Masern sind hochansteckend, doch Tolzin behauptet:

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Da die Infektionshypothese auch bei Masern nicht wirklich bewiesen ist,
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Ein besonders tragischer Fall ist dieser:

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...ein älterer Junge mit unspezifischen Beschwerden in der Praxis, bei dem erst am folgenden
Tag die Masern diagnostiziert werden konnten. Dieser Junge hat insgesamt 9 Kinder in
unserer Praxis angesteckt. Bei zwei von diesen Kindern ist jetzt diese fürchterliche Erkrankung
ausgebrochen. Der erste Fall des kleinen Micha G. ist vor zwei Jahren bekannt geworden.

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Tote. Tote Kinder.

"Wie viele tote Kinder, die durch eine Impfung gerettet werden können, sind in unserem Land eigentlich akzeptabel?", fragt Schmitt.


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« Last Edit: January 24, 2009, 02:13:14 AM by ama »
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ama

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Ich hätte da mal eine Frage
« Reply #2 on: January 23, 2009, 10:04:17 PM »

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"Wie viele tote Kinder, die durch eine Impfung gerettet werden können, sind in unserem Land eigentlich akzeptabel?", fragt Josef Schmitt.

Für Hans Tolzin stellt sich diese Frage anscheinend nicht, weder 2006 noch heute. 2006 war bekannt, daß wegen Ryke Geerd Hamer und dessen Helfern und Helfershelfern mindestens 60 Menschen einen grausamen Tod gestorben sind. Und Hans Tolzin? Hans Tolzin betrieb mehrere Jahre ein Webforum zur Reklame für Ryke Geerd Hamer und dessen Wahnsinn "Neue Medizin".

Überhaupt, Hans Tolzin behauptet, daß "die Infektionshypothese auch bei Masern nicht wirklich bewiesen ist". Da ist es kein Wunder, wenn er nicht bloß den eigenen Kindern die Impfungen vorenthält, sondern KOMPLETT, TOTAL, in ganz Deutschland alles Impfungen FÜR ALLE beseitigen will:

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P E T I T I O N

Zur sofortigen Aussetzung sämtlicher Impfstoff-Zulassungen

Petitionsstart: 18.09.2006    
 
Diese Petition wurde bisher 517 mal unterschrieben

Öffentliche Petition an den deutschen Bundestag

Petition Nr. 2-16-15-2120-013545, eingereicht von Hans U. P. Tolzin

Der Bundestag möge beschließen, ab sofort sämtliche für Deutschland gelten-den Zulassungen von Impfstoffen ruhen zu lassen.


Begründung:

Die Impfstoffsicherheit ist mangels eines funktionierenden Meldesystems für Impfkomplikationen und aufgrund der Untätigkeit der verantwortlichen Bundesbehörden nicht gewährleistet. Dies betrifft zwangsläufig sämtliche in Deutsch-land zugelassenen Impfstoffe.

Zwar gilt seit Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) am 1. Jan. 2001 eine Meldepflicht für jeden Verdacht auf ungewöhnliche Impfnebenwirkungen. Man versprach sich davon endlich zuverlässige Daten zur Impfstoffsicher-heit. Die Meldepflicht und die im IfSG verankerten Sanktionen (Bußgeld bis 25.000 Euro) wurden den meldepflichtigen Berufsgruppen von den zuständigen Behörden jedoch niemals mitgeteilt! So ist nach Inkrafttreten des IfSG die Melde-rate sogar gesunken, ohne dass die Behörden - bis heute - irgend etwas dagegen unternommen hätten! Über das wahre Ausmaß der Impfkomplikationen gibt es keine Daten, noch nicht einmal Schätzungen, wie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die Zulassungsbehörde, im Bundesgesundheitsblatt 12/2004 auf Seite 1161 einräumen musste. Das kommt einer Bankrotterklärung gleich!

Jeder Zulassung eines Impfstoffes und jeder individuellen Impfung muss eine sorgfältige Abwägung zwischen Nutzen und Risiken vorausgehen. Da die Zulassungsstudien aufgrund ihrer beschränkten Größe nur einen Bruchteil der mög-lichen schweren Nebenwirkungen erfassen können, kommt dem bundesweiten Meldesystem höchste Bedeutung zu, um zeitnah auf Sicherheitsprobleme reagieren zu können. Dieses Meldesystem ist jedoch völlig nutzlos.

Ohne zuverlässige Daten zur Impfstoffsicherheit stellt jede Impfung ein ethisch äußerst bedenkliches Experiment am Menschen dar! Unsere Kinder sind keine Versuchskaninchen!!!
 
Klicken Sie hier, um die Petition zu unterschreiben
 

Diese Petition wurde unterschrieben von:
 
Hans U. P. Tolzin aus Augsburg am 19.09.2006
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gesichertes Beweisstück:
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/petition.htm






Tote. Tote Kinder. Tote Erwachsene.

Berge von Leichen.

Ohne den Schutz durch Impfungen würden pro Jahr 800-1500 Kindern alleine an Masern sterben.


Ohne Impfschutz gäbe es jedes Jahr Tausende Tote. Und Hans Tolzin will ALLE Impfungen beseitigen.

Und dieser Hans Tolzin will Eltern bei Impfungen beraten!? Wie denn, wenn selbst TAUSENDE TOTE ihn nicht zur Vernunft bringen!?

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« Last Edit: January 24, 2009, 02:35:16 AM by ama »
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