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Geisteskranke Homöopathie-Anhänger sind eine ernste Gefahr für die Allgemeinheit
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11953.0
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Das Innenministerium muß handeln:
Homöopathische 'Ärzte' als organisierte Kriminalität
Beweisstücke für die Staatsanwaltschaft
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Author Topic: BAJIC UMFRAGE  (Read 1064 times)

Julian

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BAJIC UMFRAGE
« on: February 23, 2018, 06:15:53 PM »

"Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hat Ende 2017 eine Mitgliederbefragung durchgeführt", heißt es in der Website dieses Vereins. "Ende 2017" ist ein weiter Begriff. Dazu später mehr. Erst einmal die Einlassungen der mutmaßlichen Homöopathen, wie üblich ungekürzt:


http://www.homoeopathie-online.info/dzvhae-mitgliederbefragung-homoeopathische-aerzte-sparen-deutlich-arzneimittel-ein-und-fordern-eine-integrative-krebstherapie/

[*quote*]
DZVhÄ-Mitgliederbefragung: Homöopathische Ärzte sparen deutlich Arzneimittel ein – und fordern eine Integrative Krebstherapie

Posted on 12. Februar 2018 in Ärztliche Praxis   

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hat Ende 2017 eine Mitgliederbefragung durchgeführt, 566 homöopathische Ärztinnen und Ärzte nahmen an der Befragung teil. Insgesamt führen in Deutschland rund 7.000 approbierte Mediziner die Zusatzbezeichnung Homöopathie und wenden die Methode täglich an.

75 Prozent verschreiben deutlich weniger Medikamente als ihr Fachgruppenschnitt

Im Vergleich zu ärztlichen Kollegen mit ähnlichem Tätigkeitsfeld (Fachgruppenschnitt der Kassenärztlichen Vereinigungen, KV) verschreiben 75 Prozent der homöopathischen Ärzte deutlich weniger Arzneimittel. Die größte Gruppe (22 Prozent) gab an, dass die Einsparungen von Medikamenten in den homöopathischen Praxen bei 60 bis 80 Prozent im Vergleich zum Fachgruppenschnitt liegen.

„Das Thema Übermedikation wird in der deutschen Ärzteschaft immer stärker wahrgenommen und diskutiert“, sagt Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des DZVhÄ, „spätestens wenn ein Patient fünf Arzneimittel parallel einnimmt, hat er den Boden evidenzbasierter Medizin gänzlich verlassen“. Vor dem Hintergrund der alternden Bevölkerung und den gestiegenen Zahlen von Patienten mit chronischen Erkrankungen wachse die Anzahl risikoreicher Medikationen täglich.

Abb. 1: Ärztliche Praxis (n=566)
Frage: Im Vergleich zum Fachgruppenschnitt (KV) verschreibe ich:

20% weniger konventionelle Arzneimittel ................ 10%
20%-40% weniger konventionelle Arzneimittel .......  22%
40%-60% weniger konventionelle Arzneimittel ........ 21%
60%-80% weniger konventionelle Arzneimittel ......... 22%

Verschreibung in etwa identisch mit Fachgruppenschnitt    5%

Verschreibung von mehr konventionellen Arzneimitteln als im Fachgruppenschnitt    0,3%
Weiß ich nicht                                                                                                                   19%

Quelle: DZVhÄ

„Ein großer Vorteil der ärztlichen Homöopathie ist es, dass der Arzt grundsätzlich versucht, den Patienten mit einem sogenannten Einzelmittel – also mit nur einem homöopathischen Wirkstoff – zu behandeln“, so Bajic. Das führe in der Praxis dazu, dass Patienten, die bereits zahlreiche Medikamente einnehmen, ganzheitlich betrachtet und behandelt werden. „In sehr vielen Fällen können dann konventionelle Medikamente eingespart werden, was die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigert“, erklärt Bajic. Insbesondere sei sie stolz darauf, dass die homöopathisch arbeitenden Kollegen mit dem Einsparen von Antibiotika die Bildung von resistenten Krankheitserregern nicht weiter befeuerten.

Homöopathie als Integrative Medizin – auch bei Krebs

„Die Homöopathie ist grundsätzlich nicht vereinbar mit der konventionellen Medizin.“ Dieser Aussage erteilte die homöopathische Ärzteschaft in Deutschland eine klare Absage. 95 Prozent der Ärzte stimmten diesem Statement nicht zu. „Das Ergebnis beschreibt das Hand-in-Hand der Methoden, wie es von unseren Ärzten täglich gelebt wird“, erklärt Bajic wenig überrascht. Dr. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, habe sich seinerzeit zwar explizit gegen eine Kombination von Homöopathie und der damaligen „Schulmedizin“ ausgesprochen. Diese habe sich allerdings – ebenso wie die Homöopathie – in den letzten 200 Jahren deutlich weiterentwickelt. „Heute spricht rein gar nichts gegen eine Kombination der Heilmethoden zum Wohle des Patienten“, so Bajic. Dementsprechend konsensfähig war die Aussage: „Homöopathische Ärzte setzen die Homöopathie – ganz im Sinne einer Integrativen Medizin – je nach Fall alternativ, ergänzend oder gar nicht ein.“ Rund 90 Prozent der homöopathischen Ärzte sprachen sich für dieses Vorgehen aus.

„Kritiker behaupten noch immer gelegentlich, dass Homöopathen die konventionelle Medizin ablehnen würden und dies für Patienten gefährlich sein könne“, erklärt Bajic, „wer das behauptet, ist in der modernen Integrativen Medizin des 21. Jahrhunderts noch nicht angekommen“. Fast 100 Prozent der homöopathischen Ärzte erteilte beispielsweise der Aussage „Krebs sollte in den meisten Fällen alternativ (ohne jede konventionelle Therapie) mit Homöopathie behandelt werden“ eine deutliche Absage. Die homöopathische Ärzteschaft ist auf eine Integrative Krebsmedizin zum Wohle des Patienten ausgerichtet.

Nur bei Therapienotstand – also bei Patienten, die aus Sicht der konventionellen Medizin als „austherapiert“ bezeichnet werden – sowie in Einzelfällen, bei denen ein Patient nach vollständiger, onkologischer Aufklärung über seine Prognose und Therapieoptionen die Fortführung von Maßnahmen der konventionellen Medizin verweigert hat, kann die homöopathische Behandlung über die konventionelle Therapie hinaus fortgesetzt werden.

Der DZVhÄ hat bereits im Juni 2017 seine Position bekräftigt, dass von homöopathischen Ärzten in Deutschland die Homöopathie nur begleitend zur konventionellen Krebs-Therapie eingesetzt wird.
https://medium.com/@homoeopathie.th/krebs-darf-keinesfalls-allein-mit-hom%C3%B6opathie-behandelt-werden-5910d28aa21e?source=linkShare-2e46b18f5fc6-1517510005
„Wer dagegen verstößt, bewegt sich im Dunstkreis unseriöser Anbieter und selbst ernannter Gurus“, erklärt Bajic. Auch wenn ärztliche Kollegen anderer Länder auf einem internationalen Medizinerkongress – der immer ein Forum kontroverser und manchmal auch polarisierender Positionen sei – dazu andere Meinungen im offenen Diskurs äußerten, „entspricht das nicht dem praktischen Vorgehen und der Position der homöopathischen Ärzteschaft in Deutschland“, so Bajic.

Zufriedene Mitglieder

Die Zustimmungswerte und Angaben zur Zufriedenheit in Bezug auf die Führung des DZVhÄ sind stabil. Nur gerade 2 Prozent der Befragten sind insgesamt „gar nicht zufrieden“ mit der Arbeit ihres Berufsverbands, rund 10 Prozent gaben an „eher nicht zufrieden“ zu sein. Über 80 Prozent sind dagegen sehr zufrieden oder zufrieden mit der Arbeit des DZVhÄ. Bajic: „Auf diesen Ergebnissen werden wir uns keinesfalls ausruhen, Ziel des DZVhÄ war es immer, möglichst alle Mitglieder zu erreichen und mitzunehmen.“ Innovationen seien bereits in der Pipeline.
[*/quote*]



"Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast." So lautet einer der Sprüche des Hitler'schen Reichspropagandaministeriums, den es Churchill unterschob.
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/BWMonografie_derivate_00000083/8055_11001.pdf


Statistikfälschern sollte man immer besonders genau auf die Finger sehen. Immer. Und ganz besonders bei Statistiken, die sie selber... 

Was haben die Homöopathen denn nun wirklich gefragt und was haben sie wirklich geantwortet? Und die wichtigste aller Fragen: Wer hat geantwortet?


[*quote*]
DZVhÄ-Mitgliederbefragung: Homöopathische Ärzte sparen deutlich Arzneimittel ein – und fordern eine Integrative Krebstherapie

Posted on 12. Februar 2018 in Ärztliche Praxis   

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hat Ende 2017 eine Mitgliederbefragung durchgeführt, 566 homöopathische Ärztinnen und Ärzte nahmen an der Befragung teil. Insgesamt führen in Deutschland rund 7.000 approbierte Mediziner die Zusatzbezeichnung Homöopathie und wenden die Methode täglich an.
[*/quote*]

566 Ärzte nahmen teil. Heißt das, daß 566 Ärzte den Fragebogen erhielten, oder heißt es, daß 566 Ärzte antworteten?

Der DZVhÄ hat laut Angaben auf seiner Homepage rund 4000 Mitglieder. Diese Zahl scheint seit mindestens dem Jahr 2000 zu stagnieren.

566/4000 = 14 Prozent

566/7000 = 8 Prozent

Bezogen auf die Gesamtzahl seiner Mitglieder haben bei wohlwollender Betrachtung 14 Prozent der Mitglieder geantwortet. Von der Gesamtzahl der vorgeblichen "Mediziner mit Zusatzbezeichnung Homöopathie" - 7000 - aus gesehen, sind nur 8 Prozent zu einer Antwort bereit gewesen. Beides ist lächerlich und weit davon entfernt, als repräsentativ betrachtet werden zu dürfen.

Ein seriöser Statistiker wurde selbstverständlich sagen, daß diese 566 Antworter nicht repräsentativ sind. Sagt der DZVhÄ es? Nein. Gut, dann wäre das schon geklärt.

Der nächste Punkt kann nicht an diesen Zahlen abgehandelt werden, für den liegen nämlich überhaupt keine Zahlen vor: WER hat geantwortet? Sind es überwiegend Junge? Sind es überwiegend Alte? In welchen Regionen sind sie? Was ist ihr Behandlungsschwerpunkt? Wer sind ihre Patienten?

Abgesehen von der viel zu kleinen Zahl der Antworter ist von diesen Detailfragen offensichtlich keine beachtet worden. Sagt der DZVhÄ das? Nein. Gut, dann wäre auch das geklärt.


Das Propagandaministerium des DZVhÄ verkündet lauthals als Ergebnis seiner Umfrage:

[*quote*]
75 Prozent verschreiben deutlich weniger Medikamente als ihr Fachgruppenschnitt

Im Vergleich zu ärztlichen Kollegen mit ähnlichem Tätigkeitsfeld (Fachgruppenschnitt der Kassenärztlichen Vereinigungen, KV) verschreiben 75 Prozent der homöopathischen Ärzte deutlich weniger Arzneimittel. Die größte Gruppe (22 Prozent) gab an, dass die Einsparungen von Medikamenten in den homöopathischen Praxen bei 60 bis 80 Prozent im Vergleich zum Fachgruppenschnitt liegen.
[*/quote*]


"Im Vergleich zu ärztlichen Kollegen mit ähnlichem Tätigkeitsfeld (Fachgruppenschnitt der Kassenärztlichen Vereinigungen, KV)" ---  Wie das? Im Vergleich zu wem? Daß die Umfrage weder genug Beantworter hat noch von der Selektion der Antworter repräsentativ ist, ist doch bereits geklärt. Diese Angaben sind inkommensurabel!

Obwohl die Zahlen inkommensurabel sind, erdreistet sich das Propagandaministerium zu dieser Tatsachenbehauptung: "verschreiben 75 Prozent der homöopathischen Ärzte deutlich weniger Arzneimittel."

Diese Tatsachenbehauptung ist falsch. Richtig wäre die Aussage:  "verschreiben 75 Prozent der Beantworter der Umfrage deutlich weniger Arzneimittel."

Wieviele sind das? 3/4 von 566. Das sind 424. Diese 424 sind von den 4000 Mitgliedern 424/4000 = 10 Prozent. Von den 7000 bundesweit mutmaßlichen "approbierten Mediziner mit Zusatzbezeichnung" sind das gerade mal 6 Prozent

75 Prozent von 4000 sind 3000     In Wahrheit sind es nur 424
75 Prozent von 7000 sind 5250     In Wahrheit sind es nur 424

424 statt 3000, das ist bedenklich. 424 statt 5250 ist erst recht bedenklich.


Nun zu den Zahlen im einzelnen:

[*quote*]
Abb. 1: Ärztliche Praxis (n=566)
Frage: Im Vergleich zum Fachgruppenschnitt (KV) verschreibe ich:

20% weniger konventionelle Arzneimittel ................ 10%
20%-40% weniger konventionelle Arzneimittel .......  22%
40%-60% weniger konventionelle Arzneimittel ........ 21%
60%-80% weniger konventionelle Arzneimittel ......... 22%

Verschreibung in etwa identisch mit Fachgruppenschnitt    5%

Verschreibung von mehr konventionellen Arzneimitteln als im Fachgruppenschnitt    0,3%
Weiß ich nicht                                                                                                                   19%

Quelle: DZVhÄ
[*/quote*]

Von 566 sind
10% 56
21% 118
22% 123

20% weniger konventionelle Arzneimittel ................ 56        (10%)
20%-40% weniger konventionelle Arzneimittel ....... 123      (22%)
40%-60% weniger konventionelle Arzneimittel ........ 118      (21%)
60%-80% weniger konventionelle Arzneimittel ........ 123      (22%)

Und dann noch die Ahnungslosen: "Weiß ich nicht" 106   (19%)

Eine beeindruckend beeindruckende Statistik mit einem wirklich soliden Fundament aus warmer Luft.

Das Ding ist eine Farce!


Hier wird es sowohl krass als auch gefährlich:

[*quote*]
„Das Thema Übermedikation wird in der deutschen Ärzteschaft immer stärker wahrgenommen und diskutiert“, sagt Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des DZVhÄ, „spätestens wenn ein Patient fünf Arzneimittel parallel einnimmt, hat er den Boden evidenzbasierter Medizin gänzlich verlassen“. Vor dem Hintergrund der alternden Bevölkerung und den gestiegenen Zahlen von Patienten mit chronischen Erkrankungen wachse die Anzahl risikoreicher Medikationen täglich.
[*/quote*]

Selbstverständlich ist es extrem gefährlich, mehrere Mittel auf einmal zu geben, vor allem starke, und vor allem bei fortgeschrittenem Alter der Patienten. Weniger zu geben ist ungeheuer wichtig. Aber das darf man nie im Leben als einen Freibrief für den Betrug mit Homöopathie heranziehen. Aber genau das tut Cornelia Bajic:

[*quote*]
„Ein großer Vorteil der ärztlichen Homöopathie ist es, dass der Arzt grundsätzlich versucht, den Patienten mit einem sogenannten Einzelmittel – also mit nur einem homöopathischen Wirkstoff – zu behandeln“, so Bajic.
[*/quote*]

Die "Behandlung" mit 1 homöopathischem Mittel ist doch nie im Leben vergleichbar mit der Behandlung mit einem WIRKSAMEN Medikament!

Es ist tolldreist, wie Cornelia Bajic aus der Behandlung mit mehreren WIRKSAMEN Medikamenten plötzlich die "Behandlung" mit EINEM völlig unwirksamen homöopathischen Fliegenschiß macht. (Daß Homöopathen ihren Patienten Hundescheiße einflößen, hat sich ja inzwischen herumgesprochen. Aber die anderen Sachen sind auch nicht besser... )


Zur Verdeutlichung diese verflucht hinterhältige Stelle, gefolgt von der verflucht hinterhältigen "Überleitung":

[*quote*]
„Ein großer Vorteil der ärztlichen Homöopathie ist es, dass der Arzt grundsätzlich versucht, den Patienten mit einem sogenannten Einzelmittel – also mit nur einem homöopathischen Wirkstoff – zu behandeln“, so Bajic. Das führe in der Praxis dazu, dass Patienten, die bereits zahlreiche Medikamente einnehmen, ganzheitlich betrachtet und behandelt werden. „In sehr vielen Fällen können dann konventionelle Medikamente eingespart werden, was die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigert“, erklärt Bajic. Insbesondere sei sie stolz darauf, dass die homöopathisch arbeitenden Kollegen mit dem Einsparen von Antibiotika die Bildung von resistenten Krankheitserregern nicht weiter befeuerten.
[*/quote*]

So wird aus mehreren WIRKSAMEN MEDIKAMENTEN plötzlich EIN homöopathischer Scheißdreck.

Das wiederum, dieser Wechsel, "führe in der Praxis dazu, dass Patienten, die bereits zahlreiche Medikamente einnehmen, ganzheitlich betrachtet und behandelt werden."

Das ist eine Unverschämtheit sondersgleichen.


In der weiteren Folge der "Argumente" schlägt Cornelia Bajic noch einmal in diese Kerbe und nennt explizit "konventionelle Medikamente", die dann "eingespart" würden:

[*quote*]
„In sehr vielen Fällen können dann konventionelle Medikamente eingespart werden, was die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigert“, erklärt Bajic.
[*/quote*]

Aber das sind Dinge, die überhaupt nicht mit einander verglichen werden DÜRFEN! Einzig und allein wirksame Mittel dürfen mit einander verglichen werden, und, selbstverständlich darf und muß man sie vergleichen damit, daß man diese Mittel NICHT gibt.

Aber niemals im Leben darf man wirksame Medikamente mit einem Betrug vergleichen!

Die Resistenzen bringt sie dann auch noch auf's Tapet:

[*quote*]
Insbesondere sei sie stolz darauf, dass die homöopathisch arbeitenden Kollegen mit dem Einsparen von Antibiotika die Bildung von resistenten Krankheitserregern nicht weiter befeuerten.
[*/quote*]

Wirkungslose Mittel haben weder Wirkungen noch Nebenwirkungen, und auch keine Resistenzen zur Folge. Wirkungslose Mittel sind Betrug.


Diese Abschnitt ist eine rotzfreche, tolldreiste Lüge durch Verdrehung und Verfälschung:

[*quote*]
„Ein großer Vorteil der ärztlichen Homöopathie ist es, dass der Arzt grundsätzlich versucht, den Patienten mit einem sogenannten Einzelmittel – also mit nur einem homöopathischen Wirkstoff – zu behandeln“, so Bajic. Das führe in der Praxis dazu, dass Patienten, die bereits zahlreiche Medikamente einnehmen, ganzheitlich betrachtet und behandelt werden. „In sehr vielen Fällen können dann konventionelle Medikamente eingespart werden, was die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigert“, erklärt Bajic. Insbesondere sei sie stolz darauf, dass die homöopathisch arbeitenden Kollegen mit dem Einsparen von Antibiotika die Bildung von resistenten Krankheitserregern nicht weiter befeuerten.
[*/quote*]

Daß so jemand noch seine Approbation hat, ist ein Skandal.

Lustig wird dann, aber nicht zum Lachen, dieser Fallrückzieher:

[*quote*]
Homöopathie als Integrative Medizin – auch bei Krebs

„Die Homöopathie ist grundsätzlich nicht vereinbar mit der konventionellen Medizin.“ Dieser Aussage erteilte die homöopathische Ärzteschaft in Deutschland eine klare Absage. 95 Prozent der Ärzte stimmten diesem Statement nicht zu.
[*/quote*]

Hahnemann stellte seine Homöopathie als die einzige wahre Medizin dar. Wenn Homöopathie die einzig wahre Medizin wäre,  müßte sie immer angewendet werden. Auch bei Krebs. Aber Homöopathie ist Betrug.

Was macht ein Betrüger, wenn er ein Mittel gibt, bei dem die Leute zwangsläufig sterben müssen? Er gibt den Kranken ein wirksames Mittel, und seinen Betrug gibt er zusätzlich. Das wirksame Mittel bewirkt die Heilung und die Heilung schreibt er dem Betrug zu, der Homöopathie.

"Die Homöopathie ist grundsätzlich nicht vereinbar mit der konventionellen Medizin." heißt: Nur Homöopathie geben und keine andere Medizin. Also keine wirksame Medizin geben. Aber dann sterben die Patienten!

Deswegen der Fallrückzieher: Homöopathie ist NICHT die einzig wahre Medizin. Und weil sie das nicht ist, kann man sie bedenkenlos und skrupellos zusätzlich zu jeder anderen Medizin geben. Zumindest bei Krebs.

Krebs ist eine tolle Krankheit, weil die Patienten so ergeben sind und auch ihr letztes Hemd geben würden für eine wirksame Behandlung. Krebskranke sind also eine hervorragende Zielgruppe für Betrüger. Vor allem für Homöopathen.

Hiermit wird der Freibrief erteilt:

[*quote*]
Homöopathie als Integrative Medizin – auch bei Krebs
[*/quote*]


[*quote*]
 „Das Ergebnis beschreibt das Hand-in-Hand der Methoden, wie es von unseren Ärzten täglich gelebt wird“, erklärt Bajic wenig überrascht.
[*/quote*]

"Wenig überrascht"? Das ist ein rhetorischer Trick. Ob die Bajic überrascht ist oder nicht, ist absolut egal. Mit dem "wenig überrascht" soll nichts anderes dargestellt werden als, daß die Cornelia Bajic als "Wissende" über den Dingen schwebt und Alles weiß.

Nun, wenn sie wirklich alles weiß, dann weiß sie, daß Homöopathie Betrug ist. Man sollte sich diesbezüglich einmal ganz ernsthaft mit ihr unterhalten...


[*quote*]
Dr. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, habe sich seinerzeit zwar explizit gegen eine Kombination von Homöopathie und der damaligen „Schulmedizin“ ausgesprochen. Diese habe sich allerdings – ebenso wie die Homöopathie – in den letzten 200 Jahren deutlich weiterentwickelt.
[*/quote*]

Gar nichts hat sich weiterentwickelt - außer den Betrugsmethoden, die immer raffinierter wurden und die den neuen Erkenntnissen der wissenschaftlichen Medizin immer neue Täuschungsmanöver entgegenstellen mußten, um nicht als Betrug entlarvt zu werden.


[*quote*]
„Heute spricht rein gar nichts gegen eine Kombination der Heilmethoden zum Wohle des Patienten“, so Bajic. Dementsprechend konsensfähig war die Aussage: „Homöopathische Ärzte setzen die Homöopathie – ganz im Sinne einer Integrativen Medizin – je nach Fall alternativ, ergänzend oder gar nicht ein.“ Rund 90 Prozent der homöopathischen Ärzte sprachen sich für dieses Vorgehen aus.
[*/quote*]

"ganz im Sinne einer Integrativen Medizin", aber da ist keine "Integration", sondern ein Parasitismus, bei dem ein unwirksames Mittel gegeben wird und damit die Kranken getäuscht und um Gesundheit und Geld betrogen werden.


Jetzt kommt eine tolldreiste Volte:

[*quote*]
„Kritiker behaupten noch immer gelegentlich, dass Homöopathen die konventionelle Medizin ablehnen würden und dies für Patienten gefährlich sein könne“, erklärt Bajic,
[*/quote*]

Das fängt schon mit dem "gelegentlich" an, verstärkt durch das "noch immer gelegentlich".

Worum geht es? Darum:

[*quote*]
"Kritiker behaupten... , dass Homöopathen die konventionelle Medizin ablehnen"
[*/quote*]

Für die Aussage braucht man aber keine Kritiker, sondern nimmt die eigenen Aussagen der Homöopathen. Nur wenige Zeilen vor der Volte sagt die Bajic:

[*quote*]
„Ein großer Vorteil der ärztlichen Homöopathie ist es, dass der Arzt grundsätzlich versucht, den Patienten mit einem sogenannten Einzelmittel – also mit nur einem homöopathischen Wirkstoff – zu behandeln“, so Bajic. Das führe in der Praxis dazu, dass Patienten, die bereits zahlreiche Medikamente einnehmen, ganzheitlich betrachtet und behandelt werden. „In sehr vielen Fällen können dann konventionelle Medikamente eingespart werden, was die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigert“, erklärt Bajic.
[*/quote*]

Da hat sich Cornelia Bajic coram publico vorgeführt. Als was, darüber sollte sie einmal in aller Ruhe nachdenken...

Mit dem "gelegentlich", verstärkt durch das "noch immer gelegentlich", soll der Eindruck erweckt werden, wie minderwertig und wie verschwindend das Argument der Kritiker sei. In Wahrheit ist sie selbst es, die die Äußerung macht.

[*quote*]
„Kritiker behaupten noch immer gelegentlich, dass Homöopathen die konventionelle Medizin ablehnen würden und dies für Patienten gefährlich sein könne“, erklärt Bajic,
[*/quote*]

Und eben sie, die Cornelia Bajic hat wenige Zeilen vorher eindrücklich beschrieben, DASS Homöopathen "konventionelle" Medikamente absetzen und durch homöopathischen Müll ersetzen. Da hat sie es sogar als positiv beschrieben.


Der ganze Passus lautet:

[*quote*]
„Kritiker behaupten noch immer gelegentlich, dass Homöopathen die konventionelle Medizin ablehnen würden und dies für Patienten gefährlich sein könne“, erklärt Bajic, „wer das behauptet, ist in der modernen Integrativen Medizin des 21. Jahrhunderts noch nicht angekommen“. Fast 100 Prozent der homöopathischen Ärzte erteilte beispielsweise der Aussage „Krebs sollte in den meisten Fällen alternativ (ohne jede konventionelle Therapie) mit Homöopathie behandelt werden“ eine deutliche Absage. Die homöopathische Ärzteschaft ist auf eine Integrative Krebsmedizin zum Wohle des Patienten ausgerichtet.
[*/quote*]

"Fast 100 Prozent der homöopathischen Ärzte"? Wirklich? Welche 100 Prozent sind denn die 100 Prozent?

Die 566 Beantworter der Umfrage?
Die 4000 Mitglieder des DZVhÄ?
Die 7000 "Mediziner mit Zusatzbezeichnung Homöopathie"?

Statistikfälschern sollte man immer besonders genau auf die Finger sehen. Immer. Und ganz besonders bei Statistiken, die sie selber... 


Jetzt wird es besonders tödlich:

[*quote*]
Nur bei Therapienotstand – also bei Patienten, die aus Sicht der konventionellen Medizin als „austherapiert“ bezeichnet werden – sowie in Einzelfällen, bei denen ein Patient nach vollständiger, onkologischer Aufklärung über seine Prognose und Therapieoptionen die Fortführung von Maßnahmen der konventionellen Medizin verweigert hat, kann die homöopathische Behandlung über die konventionelle Therapie hinaus fortgesetzt werden.
[*/quote*]

Wann trifft das wohl zu? Rollen wir den Text hoch, haben wir die Antwort:

[*quote*]
Homöopathie als Integrative Medizin – auch bei Krebs
[*/quote*]

Bei Krebs! Die berüchtigten Krebskliniken, eben die, und die vor allem, nützen die Tatsache aus, daß die wissenschaftliche Medizin nicht zaubern kann. Irgendwann ist jede Medizin mit ihren Fähigkeiten am Ende. Und dann? Dann kommen die Homöopathen und behaupten, SIE könnten...

Weil die wissenschaftliche Medizin den Kranken nicht mehr helfen kann, läßt die Justiz sie über die Planke gehen. Wer so todkrank ist, daß die wissenschaftliche Medizin nicht mehr wirkt, an dem kann bedenkenlos jeder Zauber ausprobiert werden. Ein bekanntes Beispiel für eine ganze Branche ist die Hamer-Szene mit ihrer "Germanischen neuen Medizin". Absolut tödlich, und doch juristisch völlig problemlos.

Aber auch Homöopathen holen sich hier ihren Teil vom finanziellen Kuchen.


Bajic:

[*quote*]
Der DZVhÄ hat bereits im Juni 2017 seine Position bekräftigt, dass von homöopathischen Ärzten in Deutschland die Homöopathie nur begleitend zur konventionellen Krebs-Therapie eingesetzt wird.
https://medium.com/@homoeopathie.th/krebs-darf-keinesfalls-allein-mit-hom%C3%B6opathie-behandelt-werden-5910d28aa21e?source=linkShare-2e46b18f5fc6-1517510005
„Wer dagegen verstößt, bewegt sich im Dunstkreis unseriöser Anbieter und selbst ernannter Gurus“, erklärt Bajic. Auch wenn ärztliche Kollegen anderer Länder auf einem internationalen Medizinerkongress – der immer ein Forum kontroverser und manchmal auch polarisierender Positionen sei – dazu andere Meinungen im offenen Diskurs äußerten, „entspricht das nicht dem praktischen Vorgehen und der Position der homöopathischen Ärzteschaft in Deutschland“, so Bajic.
[*/quote*]

Von welchem "Konrgreß" redet sie wohl? Warum keine klare und öffentliche Distanzierung direkt beim Thema? Warum hier so en passant?

Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Bis auf eines: ein rhetorischer Trick.


Während bei den medizinischen Themen der Eindruck erweckt wurde, ALLE Homöopathen seien dieser oder jener Ansicht, wird an dieser speziellen Stelle plötzlich eingeschrankt und explizit auf die Befragten als Gruppe verwiesen:

[*quote*]
Zufriedene Mitglieder

Die Zustimmungswerte und Angaben zur Zufriedenheit in Bezug auf die Führung des DZVhÄ sind stabil. Nur gerade 2 Prozent der Befragten sind insgesamt „gar nicht zufrieden“ mit der Arbeit ihres Berufsverbands, rund 10 Prozent gaben an „eher nicht zufrieden“ zu sein. Über 80 Prozent sind dagegen sehr zufrieden oder zufrieden mit der Arbeit des DZVhÄ. Bajic: „Auf diesen Ergebnissen werden wir uns keinesfalls ausruhen, Ziel des DZVhÄ war es immer, möglichst alle Mitglieder zu erreichen und mitzunehmen.“ Innovationen seien bereits in der Pipeline.
[*/quote*]

"Nur gerade 2 Prozent der Befragten sind insgesamt „gar nicht zufrieden“ mit der Arbeit ihres Berufsverbands". Aber das stimmt nicht!


WER sind diese "2 Prozent"?

"2 Prozent der Befragten"... Befragt wurden doch wohl ALLE 4000 Mitglieder des DZVhÄ. 2 Prozent von 4000 sind 80. 80 bei 566 Antwortenden sind aber 14 Prozent!

Sind also 14 Prozent der Mitglieder des DZVhÄ mit der Arbeit ihres "Berufsverbandes" unzufrieden?

Oder sind es nicht 2 Prozent der Befragten, sondern 2 Prozent der Antwortenden, also 2 Prozent von 566?

2 Prozent von 566 sind 11. Und wenn das so ist, sind es NICHT 2 Prozent der Befragten, sondern 2 Prozent der Antwortenden. ES SEI DENN, es wären nur 566 befragt worden. Was die Sache noch einmal in ein ganz anderes Licht rücken würde...


Statistikfälschern sollte man immer besonders genau auf die Finger sehen. Immer. Und ganz besonders bei Statistiken, die sie selber... 
« Last Edit: February 24, 2018, 05:32:57 PM by Julian »
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Thymian

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Cornelia Bajic widerlegt sich selbst
« Reply #1 on: February 25, 2018, 04:13:13 PM »

http://www.homoeopathie-online.info/dzvhae-mitgliederbefragung-homoeopathische-aerzte-sparen-deutlich-arzneimittel-ein-und-fordern-eine-integrative-krebstherapie/

[*quote*]
Posted on 12. Februar 2018 in Ärztliche Praxis   

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hat Ende 2017 eine Mitgliederbefragung durchgeführt
[*/quote*]

Das dürfte nach der Veröffentlichung der Studie der Techniker-Kasse passiert sein:

CHARITE_BULLSHIT: Homöopathie-Studie mit Daten der Techniker-Kasse
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9400.0

Nachdem die Homöopathen überall herumprotzen, Homöopathie würde weniger kosten als Behandlung mit wissenschaftlicher Medizin, war die Studie ein derber Tritt in ihr Gesäß.


Dieser Teil von Bajic' Einlassungen gibt Anlaß zu wirklich ernstem Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit nicht weniger Homöopathen:

http://www.homoeopathie-online.info/dzvhae-mitgliederbefragung-homoeopathische-aerzte-sparen-deutlich-arzneimittel-ein-und-fordern-eine-integrative-krebstherapie/

[*quote*]
DZVhÄ-Mitgliederbefragung: Homöopathische Ärzte sparen deutlich Arzneimittel ein – und fordern eine Integrative Krebstherapie

Posted on 12. Februar 2018 in Ärztliche Praxis   

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hat Ende 2017 eine Mitgliederbefragung durchgeführt, 566 homöopathische Ärztinnen und Ärzte nahmen an der Befragung teil. Insgesamt führen in Deutschland rund 7.000 approbierte Mediziner die Zusatzbezeichnung Homöopathie und wenden die Methode täglich an.

75 Prozent verschreiben deutlich weniger Medikamente als ihr Fachgruppenschnitt

Im Vergleich zu ärztlichen Kollegen mit ähnlichem Tätigkeitsfeld (Fachgruppenschnitt der Kassenärztlichen Vereinigungen, KV) verschreiben 75 Prozent der homöopathischen Ärzte deutlich weniger Arzneimittel. Die größte Gruppe (22 Prozent) gab an, dass die Einsparungen von Medikamenten in den homöopathischen Praxen bei 60 bis 80 Prozent im Vergleich zum Fachgruppenschnitt liegen.
[...]
„Ein großer Vorteil der ärztlichen Homöopathie ist es, dass der Arzt grundsätzlich versucht, den Patienten mit einem sogenannten Einzelmittel – also mit nur einem homöopathischen Wirkstoff – zu behandeln“, so Bajic. Das führe in der Praxis dazu, dass Patienten, die bereits zahlreiche Medikamente einnehmen, ganzheitlich betrachtet und behandelt werden. „In sehr vielen Fällen können dann konventionelle Medikamente eingespart werden, was die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigert“, erklärt Bajic. Insbesondere sei sie stolz darauf, dass die homöopathisch arbeitenden Kollegen mit dem Einsparen von Antibiotika die Bildung von resistenten Krankheitserregern nicht weiter befeuerten.
[*/quote*]

Punkt 1: Das Umfrageergebnis ist überhaupt nicht repräsentativ.

Sollten die Koniferen des DZVhÄ ernsthaft glauben, mit ihrem neuerlichen Pfusch von ihren Verbrechen ablenken zu können? Da hätten die aber einen Specht im morschen Oberstübchen...

Was ist, wenn nicht bloß 424, sondern auch noch die restlichen 3600 Mitglieder erheblich weniger wissenschaftliche Medikamente verordnen?

Die 424 sind doch nur ein paar Hänflinge. Der Rest ist 9x so groß! Was machen die anderen 3600 Mitglieder?

Nicht die Umfrage ist Zündstoff, sondern vor allem die Reaktion darauf. Wie werden die 4000 Mitglieder und wie werden die 7000 frei herumlaufenden Homöopathen im Ärztekittel auf das Ergebnis der Umfrage reagieren?

Sind die so dämlich, daß sie nicht erkennen, daß die Studie überhaupt nicht repräsentativ ist?

Falls nein, werden sie dann dem DZVhÄ mitteilen, daß er Mist gebaut hat? Würde dann der DZVhÄ zugeben, DASS er Mist gebaut hat?


Punkt 2: Cornelia Bajic widerlegt sich selbst.

Cornelia Bajic haut sich selber eins in die Schnauze. Erst behauptet sie voll des Lobes, die Hömöopathen würden weniger Medikamente der wissenschaftlichen Medizin verordnen. Dann behauptet sie, die bösen Kritiker würden das behaupten. Aber sie selber sagt es doch!

[*quote*]
Kritiker behaupten noch immer gelegentlich, dass Homöopathen die konventionelle Medizin ablehnen würden und dies für Patienten gefährlich sein könne“, erklärt Bajic, „wer das behauptet, ist in der modernen Integrativen Medizin des 21. Jahrhunderts noch nicht angekommen“. Fast 100 Prozent der homöopathischen Ärzte erteilte beispielsweise der Aussage „Krebs sollte in den meisten Fällen alternativ (ohne jede konventionelle Therapie) mit Homöopathie behandelt werden“ eine deutliche Absage. Die homöopathische Ärzteschaft ist auf eine Integrative Krebsmedizin zum Wohle des Patienten ausgerichtet.
[*/quote*]


Der erste Teil des Satzes: "Kritiker behaupten noch immer gelegentlich, dass Homöopathen die konventionelle Medizin ablehnen würden"

Der zweiteTeil des Satzes: "und dies für Patienten gefährlich sein könne".

Da übersieht man sehr leicht, daß Homöopathie grundsätzlich immer eine sehr ernste Gefahr ist. Homöopathie ist ein wochen- und monatelanges, sogar jahrelanges Abwarten und Herummurksen mit Zuckerkugeln. Die Zeit des Abwartens ist per definitionem ein starker, unter Umständen tödlicher Zeitverlust. Nicht die Zuckerkugeln bringen die Menschen um, sondern der Zeitverlust und das Weitergrassieren der Krankheit.

Von wegen Homöopathie hätte keine gefährlichen Wirkungen und Nebenwirkungen! Homöopathie stiehlt Zeit. Das bringt Tod und Verderben.


Selbstverständlich halten die Homöopathen ihren Zauber für wirksamer als wissenschaftliche Medizin! Wer so strunzdumm ist, daß er Homöopathie macht, der glaubt sogar noch ganz andere Sachen. (Zum Beispiel an das Hellsehen in einer Blechröhre des Herrn Kozyrev...
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6486.0 )

Ich habe gerade in den Thread reingeschaut und neue Fundstücke nachgetragen. Erschreckend, was man so alles findet...


Zurück zur Bajic. Die schreibt:

[*quote*]
„Ein großer Vorteil der ärztlichen Homöopathie ist es, dass der Arzt grundsätzlich versucht, den Patienten mit einem sogenannten Einzelmittel – also mit nur einem homöopathischen Wirkstoff – zu behandeln“, so Bajic. Das führe in der Praxis dazu, dass Patienten, die bereits zahlreiche Medikamente einnehmen, ganzheitlich betrachtet und behandelt werden. „In sehr vielen Fällen können dann konventionelle Medikamente eingespart werden, was die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigert“, erklärt Bajic. Insbesondere sei sie stolz darauf, dass die homöopathisch arbeitenden Kollegen mit dem Einsparen von Antibiotika die Bildung von resistenten Krankheitserregern nicht weiter befeuerten.
[*/quote*]

In diesem Satz verbirgt sich die ganze Schweinerei: "Das führe in der Praxis dazu, dass Patienten, die bereits zahlreiche Medikamente einnehmen, ganzheitlich betrachtet und behandelt werden."

Diese "zahlreichen Medikamente" sind Medikamente der wissenschaftlichen Medizin. Die werden "ersetzt" (die Bajic schreibt "eingespart"), und statt dessen gibt es homöophantastische Glaubuli.

Die Bajic tut nichts anderes als mit hinterhältigsten Vokabeln und Tricks das Absetzen der Medikamente der wissenschaftlichen Medizin zu verschleiern. Das nennt sie dann "ganzheitlich betrachtet und behandelt werden". Das schreibt die Cornelia Bajic höchstselbst!

Gleichzeitig schreibt sie aber auch: "Kritiker behaupten noch immer gelegentlich, dass Homöopathen die konventionelle Medizin ablehnen würden". Die Bajic beschreibt sich und ihre Konsorten doch selbst! Sie, die Bajic. Sie! Und sie beschreibt genau das, worum es geht: um das Absetzen der Medikamente der wissenschaftlichen Medizin.

Die Übermedikation (von Medikamenten der wissenschaftlichen Medizin) angreifen ist in Wahrheit ein neuer und rotzbengelfrecher Trick, um sich parasitisch einzunisten.


Homöopathie hat in der Medizin nichts verloren. Wer so strunzdumm ist, daß er Homöopathie macht, ist kein Arzt, sondern ein Hochstapler. So einer hat nicht einmal das Recht "piep" zu sagen. Wenn er sich dann auch noch erdreistet, Medikamente abzusetzen, dann knallt's!
Logged
.         Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien!
          http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11095.0

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RadlMadl

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Re: BAJIC UMFRAGE
« Reply #2 on: February 27, 2018, 08:43:37 AM »

Fehlt bloß noch, daß die Bajic sich hinstellt und sagt "Schwarz ist weiß."
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Ayumi

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Re: BAJIC UMFRAGE
« Reply #3 on: June 22, 2019, 03:25:43 AM »

Mit der Bajic sind wir noch lange nicht fertig. Deren Beteiligung an der Aktion "4 Homöopathen fliegen nach Liberia und heilen die Neger mit Homöopathie von Ebola" ist ein dermaßen dreistes Ganovenstück. Nein, die Bajic bleibt unter Beobachtung.
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Écrasez l'infâme!

NoRPthun

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Sind die bei der taz gekauft oder sind die wirklich so blöd?
« Reply #4 on: July 26, 2019, 03:41:26 PM »

https://twitter.com/connibajic/status/1154475291722559489

[*quote*]
Cornelia Bajic @connibajic

https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/

Die Vernünftigen Kommentare mehren sich. Super!



https://pbs.twimg.com/card_img/1153930806030667776/iBWHggjc?format=jpg&name=600x314

12:35 PM - 25 Jul 2019
[*/quote*]


[Bild und Link nachgetragen. Julian]
« Last Edit: August 04, 2019, 08:36:21 AM by RUEBENKRAUT »
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NoRPthun

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Re: BAJIC UMFRAGE
« Reply #5 on: July 26, 2019, 03:44:36 PM »

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RUEBENKRAUT

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Re: BAJIC UMFRAGE
« Reply #6 on: July 26, 2019, 05:04:40 PM »

Ich finde es gut, daß dieser Artikel erschienen ist. Da sieht man nämlich, was in der Gender-Szene los ist:  hoffnungslos erbärmliches Unwissen und große Schnauze. Mit Feminismus hat das nicht das Allermindeste zu tun. Das ist kein Feminismus, sondern eine Zusammenballung schwerst gestörter Soziopathen, die ihre Soziopathie zum Kern und Keim einer Wissenschaft erhoben haben, und die inzwischen davon leben können, weil sie Forschungsgelder abzocken können. So weit ist der Niedergang der Menschheit schon gediehen.

Bedauerlich, daß die Evolution viele neue Varianten von Hirnschäden produziert, sie dann aber nicht selber wieder wegräumt. Wirklich sehr bedauerlich. 

Na schön, dann zücke ich kurz das Tranchiermesser...


Im Rohzustand:

https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/

[*quote*]
Gesellschaft
Kolumnen

24. 7. 2019

Kolumne von
Mithu Sanyal

Autorin

Mithu Sanyal

Dr. Mithu M. Sanyal, Kulturwissenschaftlerin und Autorin Themen: Sex, Gender, Macht, (Post)Kolonialismus, Rassismus, Wissen schreibt eine regelmäßige Kolumne für die taz "Mithulogie" Bücher u.a. "Vulva" (Wagenbach), "Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens" (Nautilus.)

Themen

Kolumne Mithulogie
Ecce Homöopathie


Ich schreibe Menschen nicht vor, wie sie mit ihren Körpern umgehen sollen. Warum soll ich mich also über Globuli empören?

Ein Kleinkind bekommt etwas in den Mund gelegt


Glauben Menschen, die Globuli nehmen, dass die Erde eine Scheibe ist? Foto: dpa

Da bin ich bisher davon ausgegangen, dass die gesellschaftlichen Gräben anhand von Themen wie Migration oder Sexarbeit verlaufen, aber weit gefehlt! Was Leute wirklich zur Weißglut treibt, sind: Zuckerkügelchen.

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht Studien für die Wirksamkeit oder Nichtwirksamkeit von Homöopathie auflisten, die es beide gibt. Wie sollte ich auch eine informierte Debatte in der Kürze einer Kolumne führen? Was mich viel mehr interessiert, ist, warum kluge, aufgeklärte Menschen im Namen der Aufklärung meinen anderen vorschreiben zu müssen, was richtig ist und was falsch.
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Und homöopathische Mittel sind so was von falsch, dass allein die Tatsache, dass viele Krankenkassen sie als freiwillige Leistung anbieten, als Angriff auf das wissenschaftliche Denken angesehen wird. Quelle: Twitter! Wenn ich Globuli nehme, glaube ich auch, dass die Erde eine Scheibe ist?

Nun habe ich kein Problem, wenn Menschen Globuli für Humbug halten. Schließlich schreibe ich Menschen nicht vor, wie sie mit ihrem Körper umgehen sollen. Die freie Arzt- und Behandlungswahl – und eben auch keine Behandlung zu wählen – sind Grundpfeiler einer offenen Demokratie.
„Versuchte Körperverletzung“? Wow.

Jetzt können wir uns natürlich in Diskussionen verstricken, wie das mit der freien Arztwahl für Kinder ist, aber wir können es auch lassen. Die Zahl der Eltern, die lieber Globuli geben, als einen entzündeten Blinddarm rausnehmen zu lassen, liegt weit, weit, weit unter denen, die ihre Kinder Hundefutter essen lassen oder sie zu Tode prügeln.

Worüber wir hier reden, sind 0,03 Prozent der Ausgaben – die bekommen Krankenkassen auch noch anderweitig verschwendet –, trotzdem verstehe ich den Ärger, dass Kassen zentrale Leistungen wie Brillen nicht zahlen, dafür aber bei Zuckerkügelchen hier schreien. Wie wäre es also stattdessen mit einer grundsätzlichen Debatte über unser Gesundheitssystem?

So musste ich die Geburt meines Sohnes selber zahlen, weil ich ihn im Geburtshaus zur Welt bringen wollte. Als ich das in der #Homöopathie-Debatte erwähnte, twitterte eine Frau, die sich ansonsten für ähnliche Rechte einsetzt wie ich: „Menschen, die in Geburtshäusern entbinden, gehören für mich wg versuchter Körperverletzung am Kind angezeigt.“ Wow!

Warum sind plötzlich alle Ärzte und haben ein intimes Wissen über medizinische Zusammenhänge, die – Spoiler! – deutlich komplexer sind? So macht die Medizin einen Unterschied zwischen Wirksamkeit und Nutzen. Über die Wirksamkeit von Homöopathie kann man streiten. Und es macht Sinn, genau hinzuschauen, ebenso wie bei Allopathie. So kam die Stiftung Warentest gerade zu dem Ergebnis, dass eines von vier rezeptfreien Medikamenten nicht nur nicht wirkt, sondern schädlich ist. Aber der Nutzen von Homöopathie ist offensichtlich, auch wenn er am Placebo-Effekt liegt. So offensichtlich, dass es den Placebo-Effekt auch für Haustiere und Zimmerpflanzen gibt.
[*/quote*]


Auf dem Hackbrett:

"Ich schreibe Menschen nicht vor, wie sie mit ihren Körpern umgehen sollen. Warum soll ich mich also über Globuli empören?"

Ach, sieh an, wie freiheitlich und wie liberal. Aber über Nazis regt sie sich ganz bestimmt auf. Was Nazis sind, bestimmt sie natürlich auch selbst. Die Feindbrille der Soziopathen hat ein Loch. Es sitzt unter der Schädeldecke.

Wie manövriert man als aggressiver Soziopath seine Aggressionen?  Das eine muß vernichtet werden, schlagt ihn tot. Das andere wird gehätschelt. Das erinnert mich an die Bilder von Nazi-Größen aus Hitlers Gefolge, die mit Kindern und mit Hunden gezeigt wurden, und zu Kindern und Hunden so liebevoll waren. Bloß zu Juden nicht. Die haben sie umgebracht.

Das war dann die große Frage, die Frage aller Fragen: WIE KÖNNEN DIE NUR!?

Die diese Frage gestellt haben, sind sinnigerweise die gleichen, die genau das gleiche Verhalten an den Tag legen.

Jetzt "äußert sich" eine "Gender"-"Forscherin" zu Homöopathie. Und findet, die sei ganz in Ordnung. Daß dabei unter anderem Kindern schwerer Schaden zugefügt wird,... fällt dem Loch im Kopf zum Opfer. Das sehen wir gleich.


Das Foto von dem Kind, das dann kommt, ist so typisch: "Ein Kleinkind bekommt etwas in den Mund gelegt"

Pillenfresser. Erziehung von Kindern zu Pillenfressern. Münchhausen by Proxy ist ein bekanntes Phänomen. Hier sehen wir es verherrlicht als Bild. Was das kind bekommt, ist keine sinnvolle und wirksame Medizin, sondern vorgetäuschte Zuwendung. Die Mütter geben sich sooooooo viel Mühe. Daß sie in Wahrheit das Gegenteil tun, daß sie in Wahrheit wirksame Behandlung verhindern, das werden sie nie zugeben. Aber darum geht es, um die Verweigerung wirksamer Medizin und um die Stilisierung der eigenen Person zur Heiligen. Eben typische Soziopathen.

Gemäß ihrem Vorbild produzieren sie dann neue, die genau das gleiche Schema durchziehen und neue Generationen von Soziopathen und Pillenfressern produzieren.


Soll ich noch mehr schreiben?

Julian

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Re: BAJIC UMFRAGE
« Reply #7 on: July 26, 2019, 09:40:40 PM »

Kein Einspruch!  8)
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RUEBENKRAUT

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Re: BAJIC UMFRAGE
« Reply #8 on: August 04, 2019, 11:10:48 AM »

Gut, dann mache ich weiter.


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Glauben Menschen, die Globuli nehmen, dass die Erde eine Scheibe ist?
[*/quote*]

"Glauben Menschen, die Globuli nehmen, dass die Erde eine Scheibe ist?" Glaubt das wirklich Jemand? Ich meine: abgesehen von ein paar Idioten?

Nein, das glaubt selbstverständlich Niemand. Warum steht dann dieser Satz da? Weil er Stimmung erzeugen soll. Weil er suggerieren soll, die Globulifresser seien eben nicht so dumm wie die Flacherdler. Sind sie aber doch. Das ist das Problem. Da helfen auch solche dummen rhetorischen Tricks nicht drüber hinweg. Die Leute sind wirklich so dumm.


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Da bin ich bisher davon ausgegangen, dass die gesellschaftlichen Gräben anhand von Themen wie Migration oder Sexarbeit verlaufen, aber weit gefehlt! Was Leute wirklich zur Weißglut treibt, sind: Zuckerkügelchen.
[*/quote*]

Da ist sie also "bisher davon ausgegangen", dass... Und jetzt? Was ist jetzt? Die bisher genannten "Gräben" wie "Migration" oder "Sexarbeit" sind doch nicht verschwunden, weil Jemand meint, da sei ein neuer Graben und alles sei nun ganz anders.

Was soll das Ganze? Warum werden "Migration" oder "Sexarbeit" auf eine Stufe mit homöopathischem Schwachsinn gestellt? Diese Dinge haben überhaupt nichts mit einander zu tun. Wenn sie sich vermengen, dann bloß im Kopf der "Autorin". Da drinnen scheint es ziemlich wirr auszusehen...


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Keine Sorge, ich werde jetzt nicht Studien für die Wirksamkeit oder Nichtwirksamkeit von Homöopathie auflisten, die es beide gibt.
[*quote*]

"Keine Sorge"!? Warum "Keine Sorge"!?  Ist das ein Tauchmanöver, um Fakten möglichst weiträumig auszuweichen und statt dessen wild schwadronieren zu können? Leider ja.


"Studien für die Wirksamkeit oder Nichtwirksamkeit von Homöopathie auflisten, die es beide gibt"? Ach, sieh an: es gibt beides! Und wenn es beides gibt, dann sind die Studien beider Teile richtig? Wieder ein ganz einfacher rhetorischer Trick,  um die positiven Studien und die negativen Studien auf das gleiche Niveau zu heben. Aber die Studien haben nicht das gleiche Niveau!

Studien, die die Wirksamkeit von Homöopathie beweisen, sind grundsätzlich falsch. Wo auch immer der oder die Fehler liegen mögen, so eine Studie ist Abfall.


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Wie sollte ich auch eine informierte Debatte in der Kürze einer Kolumne führen? Was mich viel mehr interessiert, ist, warum kluge, aufgeklärte Menschen im Namen der Aufklärung meinen anderen vorschreiben zu müssen, was richtig ist und was falsch.
[*quote*]

"Wie sollte ich auch eine informierte Debatte in der Kürze einer Kolumne führen?" Das ist eine sehr schlechte Frage, denn die Antwort ist so einfach: Soll dann, wegen der Kürze, eine uninformierte "Debatte" geführt werden? Offensichtlich ja.

"Was mich viel mehr interessiert, ist, warum kluge, aufgeklärte Menschen im Namen der Aufklärung meinen anderen vorschreiben zu müssen, was richtig ist und was falsch." Und sie, die "Autorin" will also nichts vorschreiben? Will nicht einmal die moralische Keule schwingen? Aber gerade das tut sie doch. Mit genau diesen ihren Worten lispelt sie vom Katheder, wie die Welt zu sein hat.

Warum denn wohl benutzt sie die Beschreibung "kluge, aufgeklärte Menschen"!? Um mit der Moralkeule wegzuputzen. Rhetorik für Anfänger. So primitiv, und so einfach zu durchschauen.


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Und homöopathische Mittel sind so was von falsch, dass allein die Tatsache, dass viele Krankenkassen sie als freiwillige Leistung anbieten, als Angriff auf das wissenschaftliche Denken angesehen wird. Quelle: Twitter! Wenn ich Globuli nehme, glaube ich auch, dass die Erde eine Scheibe ist?
[*/quote*]

Unsinn aus Twitter zu übernehmen befreit nicht davon, selber keinen Unsinn zu schreiben.


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Nun habe ich kein Problem, wenn Menschen Globuli für Humbug halten. Schließlich schreibe ich Menschen nicht vor, wie sie mit ihrem Körper umgehen sollen.
[*quote*]

"Nun habe ich kein Problem,
wenn Menschen Globuli für Humbug halten."


Der erste Teil des Satzes macht sie ja so liberal, wow! Der  zweite Teil ist eine Falle. Es geht nicht darum, ob Menschen Homöopathie für Humbug "halten", sondern darum, dass Homöopathie Betrug ist. Und Homöopathie ist Betrug.

Das ist der Unterschied: auf der einen Seite ist es eine Meinung von irgendwelchen Menschen, auf der anderen Seite eine Tatsache. Diese Tatsache wird durch den zweiten Teil des Satzes weggeputzt. Tatsachen und Meinungen werden auf die gleiche Stufe gestellt.

...und Meinungen darf Jeder haben, und Alle sind fröhlich, Friede, Freude, Eierkuchen. Eine typische Kindergartenneurose.

Mit so einem kurzen Satz ein radikaler Schwertschlag: Fakten weg, Meinungen da, alles supercool und easy. Das, genau das, sind rhetorische Finten von Soziopathen.


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Die freie Arzt- und Behandlungswahl – und eben auch keine Behandlung zu wählen – sind Grundpfeiler einer offenen Demokratie.
[*/quote*]

Ein urplötzlicher Schwenk, von einer angeblich wirksamen Medizin (die aber keine ist, sondern Betrug), zur freien Arztwahl, und noch ein Schwenk, absichlich keine Behandlung zu wollen... Was soll das?

Homöopathie ist ein Betrug, dem angedichtet wird, er sei wirksame Medizin.

Freie Arztwahl ist freie Arztwahl. Und warum sollte man einen Arzt aus einem anderen Grund wählen als aus dem, daß er eine wirksame Behandlung durchführt?

Keine Behandlung zu wollen, was soll das? Keine Behandlung ist die Negation einer wirksamen Behandlung. Vorausgesetzt natürlich, daß es eine wirksame Behandlung gibt, was leider bei vielen Krankheiten nicht der Fall ist. Warum sollte jemand, bei dem einen wirksame Behandlung möglich ist, diese Behandlung verweigern? Aus Irrsinn? Oder wegen Hirnwäsche?


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
„Versuchte Körperverletzung“? Wow.
[*/quote*]

Und noch ein Schwenk: zur Sachaussage der Homöopathiegegner, Homöopathie sei Körperverletzung. Wobei das "Wow." die wahre Aussage, dass Homöopathie Körperverletzung ist, ins Lächerliche zieht.


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Jetzt können wir uns natürlich in Diskussionen verstricken, wie das mit der freien Arztwahl für Kinder ist, aber wir können es auch lassen.
[*/quote*]

Warum sollte man es lassen? Weil es der "Autorin" unangenehm ist? Weil sie mit dieser neuen Finte auch dieses Thema einfach unterpflügen will? Das Thema ist alles andere als unwichtig, denn die Eltern bestimmen über die Kinder, über deren Leben. Das ist doch gerade das, was die ach so liberale "Autorin" gleich am Anfang unterpflügte mit dem pseudoliberalen Satz

"Ich schreibe Menschen nicht vor, wie sie mit ihren Körpern umgehen sollen. Warum soll ich mich also über Globuli empören?"

Dieser Satz enthält nämlich all die Abhängigen nicht, alle Kinder, Alten, Gebrechlichen, sonstwie Unmündige und hilflose Kranke. Über die wird einfach entschieden, und mit dem Satz "Ich schreibe Menschen nicht vor, wie sie mit ihren Körpern umgehen sollen" werden sie als Beifang über Bord gespült. Einfach so. Und wieder können sich die Kinder, Alte, Gebrechliche, sonstwie Unmündige und hilflose Kranke nicht gegen diese Entscheidung über ihr Leben wehren.   


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Die Zahl der Eltern, die lieber Globuli geben, als einen entzündeten Blinddarm rausnehmen zu lassen, liegt weit, weit, weit unter denen, die ihre Kinder Hundefutter essen lassen oder sie zu Tode prügeln.
[*/quote*]

Es gibt Eltern, die Kinder Hundefutter essen lassen? Falls ja: Wieviele? Wo sind sie? Was tut man dagegen?

Was hat der Blinddarm mit Hundefutteressern zu tun? Nichts. Was hat dann dieser Vergleich für einen Sinn? Er hat selbstverständlich keinen. Ein unsinniger Vergleich ist nichts weiter als Phrasendrescherei, Ablenkungsmanöver und rhetorisches Herumplappern, nur um etwas gesagt zu haben.


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Worüber wir hier reden, sind 0,03 Prozent der Ausgaben – die bekommen Krankenkassen auch noch anderweitig verschwendet –, trotzdem verstehe ich den Ärger, dass Kassen zentrale Leistungen wie Brillen nicht zahlen, dafür aber bei Zuckerkügelchen hier schreien. Wie wäre es also stattdessen mit einer grundsätzlichen Debatte über unser Gesundheitssystem?
[*/quote*]

Schon wieder ein Schwenk. Jetzt zu den Ausgaben für die homöopathischen Mittel. Aber auch das ist ein fauler Trick, denn die Kaufsummen für die Mittel selbst sind nur ein Bruchteil der durch Homöopathie entstehenden Kosten. Die Behandlungskosten sind wesentlich höher, ebenso, und erst recht, die Kosten für Schäden durch Homöopathie, weil Homöopathie Zeitverlust ist, der sich auch in höheren Fehlzeiten in der Arbeit niederschlägt, die von den Krankenversicherungen ebenfalls übernommen werden müssen. Die TK-Studie hat gerade das gezeigt.

Doch selbst wenn man die Kosten verschwinden lassen könnte, wenn es Homöopathie völlig gratis gäbe, auch dann ist Homöopathie ein Verbrechen, weil sie Lebenszeit vernichtet und weil sie Heilung verzögert und zu einem nicht unbeträchtlichen Teil sogar völlig unmöglich macht, so daß die Kranken chronisch krank sind und möglicherweise, in nicht gerade geringer Zahl, auch sterben. Wegen Homöopathie!

Homöopathie ist ein tödlicher Betrug. Das hat mit Geld überhaupt nichts mehr zu tun, sondern ist ein grundsätzliches Problem. Eben dies wird von der Autorin mit Primitivrhetorik vom Tisch gefegt. Nicht nur das Problem, sondern das Leben der Kranken wird weggefegt. Weg damit!

Wie verträgt sich das mit der "Liberalität" der "Autorin"? Sogar sehr. Es zeigt, daß ihre "Liberalität" nichts als theatralisch vorgetragene Schau und nichts wert ist. Das Wort "Dramaqueen" trifft es recht gut.


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
So musste ich die Geburt meines Sohnes selber zahlen, weil ich ihn im Geburtshaus zur Welt bringen wollte.
[*/quote*]

Im Geburtshaus? Das spricht Bände. Mütterwahn in voller Ausprägung.

Daß die Geburt in einem Geburtshaus ein enormes Risiko ist, und vor allem das Kind erheblich gefährdet, ist der Autorin in ihrer großen Liberalität offensichtlich gleichgültig. Wenn  Jemandem das Leben des eigenen Kindes so wenig wert ist, was soll man dann von so einer Person halten...?


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Als ich das in der #Homöopathie-Debatte erwähnte, twitterte eine Frau, die sich ansonsten für ähnliche Rechte einsetzt wie ich: „Menschen, die in Geburtshäusern entbinden, gehören für mich wg versuchter Körperverletzung am Kind angezeigt.“ Wow!
[*quote*]

"Wow!" Ist das das einzige, was der "Autorin" dazu einfällt? Bringt ihr Kind in Lebensgefahr und sagt dann nur "Wow!"?

Welchen ethischen oder auch nur moralischen Anspruch kann Jemand erheben, der so liederlich mit dem Leben seines Kindes umgeht, und dem dann nichts weiter als "Wow!" einfällt?

Wobei man beachten muß, das ist jetzt eminent wichtig, womit diese Frau, Mithu Sanyal, Geld macht: mit ethischer und moralischer Bewertung.

Sie ist laut Beschreibung zu dem Artikel "Kulturwissenschaftlerin" und ihre Themen sind entscheidend von Bewertungen, von Werten und Wertvorstellungen und Werturteilen geprägt:

https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Mithu Sanyal
Autorin

Mithu Sanyal

Dr. Mithu M. Sanyal, Kulturwissenschaftlerin und Autorin Themen: Sex, Gender, Macht, (Post)Kolonialismus, Rassismus, Wissen schreibt eine regelmäßige Kolumne für die taz "Mithulogie" Bücher u.a. "Vulva" (Wagenbach), "Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens" (Nautilus.)
[*/quote*]


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Warum sind plötzlich alle Ärzte und haben ein intimes Wissen über medizinische Zusammenhänge, die – Spoiler! – deutlich komplexer sind?
[*/quote*]

"Warum sind plötzlich alle Ärzte und haben ein intimes Wissen über medizinische Zusammenhänge"? Ja, warum wohl? Weil die Tatsachen bekannt sind und auch den weniger gebildeten Schichten durchaus bekannt und geistig vertraut und verständlich sind, ganz im Gegensatz zu "wissenschaftlichen" "Autorinnen", die in ihrem Größenwahn das Leben ihrer Kinder auf's Spiel setzen.


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
So macht die Medizin einen Unterschied zwischen Wirksamkeit und Nutzen.
[*/quote*]

Einen Unterschied? Worin besteht der? Das erklärt die "Autorin" nicht. Natürlich nicht. Denn dann sähe man doch, welchen Unsinn sie daherredet.

Und was hat dieser Unterschied mit dem Geburtshaus zu tun? Nichts. Auch das ist wieder ein völlig unsinniger Schwenk.


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Über die Wirksamkeit von Homöopathie kann man streiten.
[*/quote*]

Nein, das kann man nicht. Homöopathie ist Betrug und muß vernichtet werden. Es sei sein, denn, man setzt bedenkenlos das Leben von Menschen auf's Spiel, so wie die "Autorin" das Leben ihrer Kinder.


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Und es macht Sinn, genau hinzuschauen, ebenso wie bei Allopathie.
[*/quote*]

"Allopathie" ist ein Kampfbegriff der Homöopathen. Ihn zu verwenden entlarvt die "Autorin" als esoterische Kampfhenne. Was aber nicht mehr wundert, denn wer setzt schon so bedenkenlos das Leben seiner Kinder auf's Spiel, indem er sie in einem "Geburtshaus" in die Welt setzt?


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
So kam die Stiftung Warentest gerade zu dem Ergebnis, dass eines von vier rezeptfreien Medikamenten nicht nur nicht wirkt, sondern schädlich ist.
[*/quote*]

Schon wieder ein Schwenk, schon wieder ein Ablenkungsmanöver und schon wieder nichts zur Sache über Homöopathie. Man fühlt sich an Zeugen Jehovas erinnert, die rhetorisch auch nichts auf die Reihe, sondern nur im Kreis kriegen...


https://taz.de/Kolumne-Mithulogie/!5607818/
Zitat:
[*quote*]
Aber der Nutzen von Homöopathie ist offensichtlich, auch wenn er am Placebo-Effekt liegt. So offensichtlich, dass es den Placebo-Effekt auch für Haustiere und Zimmerpflanzen gibt.
[*/quote*]

Homöopathie hat überhaupt keinen Nutzen, sondern ist gefährlich und durchaus tödlich. Was Zimmerpflanzen für eine Psyche haben mögen, ist außerdem unbekannt. Zimmerpflanzen einen Placebo-Effekt anzudichten ist mehr als nur dumm. Es ist dämlich. Und das auch noch von einer Frau, die als "wissenschaftliche" "Autorin" auftritt.

Falls sie JEMALS auch nur den Hauch eines Hauchs von Wissenschaftlichkeit gehabt haben sollte, mit diesem Machwerk in der taz hat sich Mithu Sanyal gründlich und für immer aus der Wissenschaft hinauskatapultiert. Das ist keine Wissenschaft, das ist - in jeder Hinsicht - Mist. Es ist rhetorisch Mist, es ist ethisch Mist, es ist moralisch Mist. Es ist völlig unverantwortlicher Schwachsinn, für den sich die taz in Grund und Boden schämen sollte. (Bei der "Autorin" ist Scham nicht zu erwarten.)
« Last Edit: August 05, 2019, 03:23:14 PM by RUEBENKRAUT »
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