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Author Topic: 2010: Meldung an den ORF  (Read 606 times)

Kristallkugelwächterin

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2010: Meldung an den ORF
« on: March 28, 2018, 07:31:18 AM »

Archiv, 2010, Meldung 2017 an den ORF


[*quote*]
FWD: MELDUNG AUS DEUTSCHLAND

Beim Suchen nach Opfern der Klinik von Oettmeier und Reuter in Greiz habe ich die angehängte Web-Seite gefunden.

Was sich dahinter verbirgt, ist einfach irre: ein Netzwerk mit mehr als 1500 Mitgliedern, die der Klinik in Greiz zuarbeiten, Pillen verkaufen UND auf FAMILIENEBENE ("Graswurzel" ?) "therapieren".

Unbedingt die Links verfolgen, dann sieht man die Aktivitäten und Verflechtungen.



[***quote***]
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This is Google's cache of
http://www.rueckgrad.com/index.php?option=com_content&view=article&id=81&Itemid=67.
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Startseite  Berufsverband  Recht
Paragraphen schaffen Freiräume

Als Gesundheitsberater zur Gesundheitsförderung arbeiten

Mein Name ist Joachim Wohlfeil, ich bin der Vorsitzende des
Berufsverbandes RÜCKGRAD e.V. Wir haben über 1.000 Mitglieder; der am
nördlichsten in Deutschland arbeitet, sitzt hier vor uns, das ist der
Heiner. Unsere Mitglieder gehen von der dänischen Grenze bis runter nach
Oberstdorf und von Saarbrücken bis nach Polen. Das sind Laien und
Therapeuten, die erfolgreich und legal mit Dorn arbeiten. Darüber und wie
man als Laie mit Dorn innerhalb des gesetzlichen Rahmens arbeitet, sowie
über  Hindernisse und rechtliche Probleme im Bereich der Werbung, was auch
Masseure, Physiotherapeuten,  Heilpraktiker und Ärzte betrifft, also das
Heilmittelwerbegesetz und die Tücken der Betrugsparagraphen, der
Haftpflicht und anderes wozu ich als Ansprechpartner für rechtliche Fragen
der Berufsorganisation immer wieder gefragt werde, möchte ich berichten.

Paragraphen schaffen Freiräume.  Ein Paragraph ist immer eine Abgrenzung.

In der Straßenverkehrsordnung gibt es Paragraphen, die das Parken regeln.
Wir haben meistens mit Verstößen gegen die Parkordnung zu tun. Also mit
dem Raum, wo ich nicht hindarf; der Raum, wo ich parken kann, wird dabei
nicht bewusst. Wir starren oft ganz gebannt auf den verbotenen Raum, ohne
zu sehen, dass der Freiraum drum herum  viel größer ist.   Laien ist es
verboten zu therapieren, so steht es im HP-Gesetz. Wer die Heilkunde
berufs- oder erwerbsmäßig ausübt ohne Heilpraktiker oder Arzt zu sein,
wird bestraft. Dorntherapie als therapeutische Maßnahme gehört
zweifelsohne zur Heilkunde und steht seit 2004 unter besonderer
Beobachtung der Gesundheitsämter nach Rundschreiben des BGM.

Therapieren ist Laien untersagt, Ausnahme: sie machen es nicht
erwerbsmäßig oder berufsmäßig was nach der gültigen Rechtssprechung nur im
Familienkreis gilt. Auch wenn Sie kein Geld nehmen, es ist berufsmäßig,
weil Sie es wiederholt machen an anderen Menschen. Ob Sie Spenden nehmen
oder es völlig umsonst tun, es ist immer berufsmäßig. Für Geld ist es
sowieso erwerbsmäßig.

Der Freiraum ist also, die Dorn-Therapie als Laie im Familienkreis auszuüben.

Ausüben der Heilkunde ist alles an Diagnose und Therapie. Feststellen, was
am Kreuzbein ist und wie man helfen kann, Linderung von Schmerzen,
Beseitigung von Fehlstellungen, Wirbelrichten, alles, was wir bei Dorn
machen, fällt unter´s Heilpraktikergesetz. So dürfen es nur Heilpraktiker
und  Arzt. Die Physiotherapeuten sind besser dran, bei ihnen hat der
Verband es so geregelt, dass sie es dürfen. Bei den Masseuren ist es noch
etwas schwieriger, da schläft der Verband noch, da muss es noch abgeklärt
werden.

Hier im Kreis sind die, denen die Ausübung der Therapie erlaubt ist, da
darf ich als Laie nicht rein.

Vielleicht will ich das auch nicht, vielleicht will gar nicht therapieren.

Würde in Deutschland nicht mehr therapiert, was würde passieren? Es gibt
Beispiele! 1942/43 gab es fast eine Halbierung der Sterbefälle bei der
Zivilbevölkerung, und das mitten im Krieg; die meisten Ärzte waren an der
Front. Anfang der 90er Jahre war in Israel ein sechswöchiger Ärztestreik.
Auch da gingen die Krankheits- und Todeszahlen rasant nach unten. Bei uns
sterben die meisten an Herz- und Kreislaufgeschichten und die
zweithäufigste Todesursache ist der Arztbesuch, mit etwa 50.000 Toten pro
Jahr. Fehldiagnosen. Vor Jahren wurde bei Autopsien in England
festgestellt, dass die Menschen nur zu etwas über 20% an dem gestorben
sind, was auf dem Totenschein stand; die meisten litten an schwerwiegenden
Erkrankungen, die von den Ärzten nicht erkannt wurden. Fehlbehandlungen,
Infektionen und an erster Stelle stehen die Nebenwirkungen von
Medikamenten; ich darf gar nicht daran denken, wie Menschen krankgemacht
werden durch unerwünschte Wirkungen / Nebenwirkungen von Schmerzmitteln,
die ja bei einer Dornarbeit überflüssig wären.

Noch ein Beispiel zur Diagnose: Ich stand neben Dr. Edgar Munoz in seiner
Praxis, er mit dem Pendel in der Hand, ich mit meiner Lecher-Antenne,
eingestellt auf die Krebsfrequenz. Vor uns eine Patientin. Ich bewege die
Lecher-Antenne durch ihre Aura, sie schlägt aus. Ich sage zu Dr. Munoz,
die Patientin habe Krebs. Er sieht mich sehr böse an und sagt: „Einmal
noch, wenn du dieses Wort in meiner Praxis zu Patienten sagst, wirst Du
nie mehr mit mir arbeiten“. Ich erschrak, was hatte ich getan? Heute weiß
ich es. Wir kennen Dr. Hamer. Wir wissen was ein Todesangstkonflikt,
Todesangstschock bedeutet - er kann Lungenkrebs bedeuten, nach dem
eisernen Gesetz von Dr. Hamer. Ich hatte diesen Konflikt gesetzt!
Dr.
Munoz hat das für mich wieder in Ordnung gebracht, aber wie oft wird ein
Schock oder Konflikt gesetzt, und es wird nicht wieder in Ordnung
gebracht! Denken Sie nur an die Diagnosen, die es alle für den Rücken
gibt, und wie sich die Patienten danach fühlen: deprimiert, hilflos,
wertlos, nutzlos usw. Therapeuten sind verpflichtet Diagnosen zu stellen,
ob richtig oder falsch!

Keine Diagnose zu stellen und aufgrund dieser Diagnose nicht zu
therapieren zu müssen, ist die Freiheit des Laien, der vor dem Kreis
steht.

Mein Schwager ist Landarzt in Thüringen. Er war er zu meinem Geburtstag da
und ich fragte ihn, ob er sich meine Prostata ansehen würde, nur so für
alle Fälle. „Ja“, sagte er, „komm nächste Woche in die Praxis“. Als ich
h
drängte, sagte er: „Gib es auf! Vor die Behandlung hat der liebe Gott die
Diagnose gesetzt und die Stellvertretung vom lieben Gott ist die
Ärztekammer.“. Er darf mich erst behandeln wenn er vorher eine Diagnose
gestellt hat. Wenn ich vorsorglich von ihm was für meine Prostata haben
möchte, darf er das nicht. Möchte er vorsorglich etwas für die Gesundheit
seiner Mitmenschen tun, als Therapeut darf er es nicht und bekommt es auch
nicht von der Kasse bezahlt. Vorsorgentersuchungen haben nichts mit
Vorsorge zu tun sondern versuchen, vorhandene Erkrankungen früher, aber
meistens doch zu spät, zu erkennen. Wir arbeiten mit der Pro-Leben-Klinik
in Greiz zusammen
, einer Klinik, die als einzige in D. nur mit
biologischen Methoden arbeitet. Dr. Oettmeier, Chefarzt dieser Klinik, hat
gestern im großen Saal gesagt: “70 % von dem was die Menschen krank macht,
dürfen wir nicht behandeln. Das liegt im Vorfeld, bevor eigentliche
Krankheitssymptome da sind, und dann erst fangen wir an zu therapieren“.

Gott sei Dank, dass ich als Laie nicht therapieren darf, dass ich im
Freiraum außerhalb des Kreises stehe, da kann ich an den 70 % Gesundheit
arbeiten und diese verbessern!

Therapie impliziert: „Hier ist meine Last, und jetzt, lieber Therapeut,
nimm sie mir weg!“ Das möchte ich nicht. Ich möchte die Freiheit haben zu
sagen: „Du bist für dein Bündel selber verantwortlich. Wir können uns das
zusammen anschauen und suchen gemeinsam den Weg, wie du da wieder raus
kommst.“

Nicht therapieren zu dürfen ändert auch die Erwartungshaltung der
Menschen, die zu mir kommen. Sie sind selbst verantwortlich für ihre
Gesundheit und werden  von mir nur begleitet.

Ob die Methode, mit der ich arbeite Therapie ist oder nicht, hängt u.a.
von der Intention ab, mit der ich arbeite. Beispiel: Im Konzert hören Sie
Beethovens 6. Sinfonie. Dann sagt Ihr Arzt, sie brauchen
Regenerationstherapie, er schaltet den CD-Spieler an und es erklingt die
6. Sinfonie von Beethoven. Das gibt bald eine Rechnung für
Regenerationstherapie über 120,- Euro.

Viele Methoden können in der biologischen Medizin in Teilen auch von Laien
in medizinischen Hilfsberufen zur Gesundheitsförderung ausgeführt werden.
Wer entscheidet, ob eine Methode Therapie oder Prophylaxe oder Entspannung
ist? Das Gesundheitsamt. Nein, entscheiden kann das nur ein Richter. Das
Gesundheitsamt hat - außer bei Gefahr im Verzug (sehr selten) - nur das
Recht, eine Urkunde zur Berechtigung der Berufsausübung zu prüfen. Die
Gesundheitsberater für Rücken, Füße und Gelenke legen darum ihr Zertifikat
der staatlich genehmigten Berufsfachschule in Würzburg vor und die
Gesundheitsämter können es akzeptieren, weil die Schule unter staatlicher
Schulaufsicht steht.

Als Ausübender eines medizinischen Hilfsberufes benutze ich die
Dorn-Methode als Massage zur Gesundheitsförderung, und mit dem Zertifikat
einer staatlich genehmigten Schule wird das auch vom Gesundheitsamt
akzeptiert. Bitte aber auch wirklich als sanfte Massage ausüben!

Die erste, die ich nach meinem Koch-Kurs (Grundkurs bei H. Koch) am Dorn
gedrückt habe, war unsere Postbotin. Sie ist 1,90 m groß und fährt einen
kleinen Polo als Dienstwagen. Die habe ich so gedrückt, dass sie 4 Wochen
blaue Flecken hatte, aber sie war schmerzfrei. So hätte ich als Laie auf
keinen Fall arbeiten dürfen. Ein Laie darf keine Wirbel oder Gelenke
reindrücken/manipulieren; er kann aber trotzdem sehr erfolgreich nach Dorn
arbeiten, wie die vielen Gesundheitsberater für Rücken, Füße und Gelenke
zeigen.

Zu den wirklichen Therapeuten - im Kreis - sage ich: „Ich weiß um Ihre
Last, die Sie zu tragen haben. Ich weiß, wie schwierig es ist, eine
Diagnose zu stellen, und ich weiß, wenn Sie die Diagnose stellen, dass Sie
dafür gerade stehen müssen.“ Eine Diagnose ist die exakte Feststellung
einer Krankheit und die muss gerichtsmäßig durch Gutachter überprüfbar
sein. Deswegen schickt ein Arzt Sie zum Röntgen, da hat er ein Bild vom
Bandscheibenvorfall, das ist gerichtsüberprüfbar und es ist rechtmäßig zu
operieren. Einer der führenden Orthopäden Europas, der Leiter der
orthopädischen Fakultät der Universität Glasgow, schrieb in einer
renommierten Fachzeitschrift, dass nur bei 1% aller Fälle, die als
Bandscheibenvorfall diagnostiziert und operiert werden, die Operation
wirklich die richtige und Erfolg versprechende Methode sei. Meistens helfe
dabei den Leute nur die Narkose (totale Muskelrelaxanz) und der Placebo.
Er sagt aber nicht was besser wäre.  Vielleicht sollte er auch mal einen
Koch-Kurs machen.

Ich bin froh, dass ich als Laie draußen stehe, nicht diagnostizieren und
therapieren darf und diese schwere Last nicht zu tragen habe sondern
anders arbeiten muss.

Wie haben wir es geschafft, diesen Freiraum für Laien zu sichern? Hier in
Würzburg gibt es eine Berufsfachschule unter der Leitung von Frau Dr.
Johannessen. Sie hat bei der Schulaufsichtsbehörde, der Regierung von
Unterfranken, vertreten, dass man Dorn auch als Gesundheitsanwendung
machen kann. Sie hat mit Rückgrad e.V. einen Ausbildungsplan geschrieben
für einen neuen medizinischen Hilfsberuf, in dem nicht Dorn-Therapie
steht, sondern Dorn-Massage zur Entspannung und ganzheitlichen Förderung
der Gesundheit.

Die zu Ihnen kommen mit Rückenschmerzen, wieviel Prozent sind denn krank
von denen? Ein Prozent, zwei Prozent ­ die anderen 98 % sind noch gesund.
Ja, wir arbeiten halt an den 98 %, die noch gesund sind, und nicht an den
2 % Kranken. Wenn ich nicht an dem arbeite, was krank ist, dann mache ich
auch keine Therapie sondern ich arbeite zur Gesundheitsförderung.

Von Dieter Dorn habe ich gelernt, immer den ganzen Menschen zu bearbeiten,
und wenn ich an den anderen ganzheitlichen Zusammenhängen auch noch
arbeite, dann mache ich eine allgemeine, ganzheitliche Anwendung zur
Förderung seiner Gesundheit. Ich mache keine Therapie, weil ich nicht
zielgerichtet nach einer Diagnose auf das losgehe, was weh tut, sondern
ich mache eine allgemeine, ganzheitliche Anwendung zur Förderung der
Gesundheit.

Wenn jemand mit Schmerzen zu mir kommt, ist es besonders wichtig, dass er
weiß, dass ich kein Therapeut bin. Am besten, ich kläre ihn vorher auf
oder lasse ihn das sogar unterschreiben. Ich weise darauf hin, dass er
einen Therapeuten aufsuchen bzw. seine Therapie nicht unterbrechen sollte.
Ich arbeite nur begleitend zur Verbesserung seiner allgemeinen Gesundheit.
Wir wissen ja, dass der Schmerz zwar anzeigt, dass etwas los ist, aber das
ist ja nicht die eigentliche Ursache. Es ist viel komplexer und mit ganz
anderen Zusammenhängen. Wenn ich am ganzen Menschen arbeite, kommen wir an
vielem vorbei und im Gespräch erfahre ich etwas über seine Familie, über
ihn, was ihm so passiert ist. Wir arbeiten auf der seelischen Ebene, auf
der geistigen Ebene, wir entspannen die Muskulatur. Wir sprechen über die
Ernährung genauso wie über seine Fitness und seine Übersäuerung. Komme ich
an der Stelle vorbei, die ihm wehtut, darf ich die Muskulatur entspannen
(Vorsicht bei Entzündungen!). Ich bitte den Betroffenen, auch seinen Arzt
oder Therapeuten über meine Arbeit zu unterrichten, das bringt oft noch
viele andere Menschen zu mir. Auch Ärzte selber sind schon gekommen. Dr.
Oettmeier sagte gestern, die durchschnittliche Behandlungszeit in einer
deutschen orthopädischen Arztpraxis sei 1 Minute und 36 Sekunden. Das
reicht, um ein Rezept für Schmerzmittel auszustellen. Er sagte, darauf
stünden oft Medikamente, die viele Nebenwirkungen machen. Und die
wenigsten haben die Zeit für die Menschen, die wir haben.

Ich habe die riesengroße Freiheit, kein Rezept ausstellen zu müssen, ich
darf kein Schmerzmittel geben, das Nebenwirkungen macht. Ich darf
ganzheitlich nur mit Methoden arbeiten, die den Menschen auf keinen Fall
schädigen dürfen oder die unbeabsichtigte Nebenwirkungen haben!

Jeder muss selber entscheiden, wie er arbeitet. Stellen sie sich vor, bei
Ihrer Dornarbeit steht ein Gutachter und soll beurteilen, ob Ihr Tun eine
chiropraktische Therapie ist. Ich habe Ärzte gefragt, die in Prozessen
medizinische Gutachten abgeben, sie haben mir bestätigt, dass die
Dorntherapie als manuelle Anwendung, als  chiropraktischer Eingriff
gesehen wird.

Die Überprüfung der Dorn-Therapie durch Schulmediziner ist erfolgt. Die
Dorn-Therapie ist als therapeutische Maßnahme eingestuft worden. Es gibt
ein internes Rundschreiben des Bundesgesundheitsamtes an alle
Gesundheitsämter, in dem steht, dass die Gesundheitsämter auf  Reiki,
Fußzonenreflexmassage und die Dorn-Therapie besonders achten müssen, weil
es therapeutische Methoden sind, die nur von Ärzten oder Heilpraktikern
oder dafür besonders zugelassenen Physiotherapeuten ausgeübt werden
dürfen. Und das wird gemacht von den Gesundheitsämtern. Sie erhalten dabei
Unterstützung von Abmahnvereinen und andern Berufsorganisationen, die die
Hinweise liefern. Ein Teil dieser Anzeigen und Abmahnungen läuft über
meinen Schreibtisch.

Voriges Jahr entschied das Bundesverwaltungsgericht, Reiki sei als freie
Ausübung des Geistheilens anzusehen, wenn die Behandlung wie ein religiöse
Handlung aussieht. Ich habe bis jetzt noch keinen religiösen Ritus
gesehen, bei dem man auf der Liege liegt und ein Heiler legt seine Hände
auf und lässt den Geist Gottes wirken. Also ist es in der Praxis immer ein
bisschen heikel. Und ich darf vor allem auch dabei nicht sagen, dass ich
die Heilkunde ausführe, dass ich therapiere.

Wir als Laien arbeiten ohne Kenntnisse in der Heilkunde, aber vielleicht
gerade deswegen so erfolgreich, weil uns nichts im Weg steht, was uns
diesen Weg und den Zugang verblockt. Im deutschen Strafgesetzbuch gibt es
den Betrugsparagraphen. Wer anderen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen
eine Ware oder eine Dienstleistung anbietet, wird mit Geldstrafe oder
Gefängnis bestraft. Wenn ich mich Therapeut nenne und bin keiner, ist das
Betrug. Ob Sie sich Dorn-Therapeut oder Physiotherapeut nennen, der
Begriff Therapeut impliziert, dass Sie eine staatliche Ausbildung haben,
die Sie legitimiert, Therapeut zu sein. Diese Ausbildung dauert 3 Jahre
und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Sich als Laie Dorn-Anwender
zu nennen und die Spielregeln einzuhalten ist OK.

Frage aus dem Publikum: „Ist einmal rechtlich geprüft worden, ob die
Dorn-Methode möglicherweise im weitesten Sinne als „Erste Hilfe“ anerkannt
werden könnte?

Sie können die Dorn-Methode als „Erste Hilfe“ ausüben in akuter Situation,
im Moment hat sich wer verletzt oder einen Schaden erlitten, dann wird
ihnen eventuell niemand etwas anhaben können. Sie haben aber auch gestern
gehört, dass wir Dorn nicht in einer akuten Situation machen. Das ist
eigentlich ein Therapiefehler. Dann arbeitet auch ein Heilpraktiker oder
Arzt nicht, er lindert die akute Entzündung - das ist ihnen untersagt -
und arbeitet manuell erst, wenn die Entzündung zurückgegangen ist. Es
kommt auch niemand zu Erster Hilfe zu Ihnen nach Hause. Und beim Roten
Kreuz lernen Sie im Erste-Hilfe-Kurs auch noch nicht das Dornen. Als Erste
Hilfe sollten sie am besten 110 anrufen und den Ärmsten abholen lassen, an
Rückenschmerzen ist ja auch noch keiner gleich gestorben

Für weitere Informationen, Gesetzestexte, Detailfragen wenden sie sich
bitte an Rückgrad e.V. Grüner Weg 20, 98527 Suhl, 03681-303413,
grosserwohfeil@rueckgrad.com.




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« Last Edit: March 28, 2018, 07:38:48 AM by Thymian »
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Das Bügeleisen im Weltall
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