TG-1 * Transgallaxys Forum 1

Advanced search  

News:

.
Alarm in Mecklenburg-Vorpommern!
Hochstaplerin gibt sich als Impfärztin aus!

*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***
Australia on fire
*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***
Die Hersteller eines Trottel-Mobiles verfolgen uns!
*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***
Deutsche Massenmörder, voll voraus!
*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***
Warnung vor den lebensgefährlichen Lügen der Hahnemann-Gesellschaft
*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***
Corona-Impfung: Spanien plant zentrales Register für Impfverweigerer
*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***
@homeopathy_inh fällt schon wieder voll auf die Schnauze
*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***
Deutschland ist am Arsch von Europa:
In einem Jahr, im Januar 2022, sind die mit dem Impfen immer noch nicht fertig!
*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***
Mr. Donald Trump and leading members of his Mr. Donald Trump's Camp Auschwitz Party will come in with Airplane Number One on Frankfurt Airport. The leading members of the Republican Party (the party's second name) will immediately begin with the construction work on Ground Zero.



Meanwhile in Nancy Pelosi's office:

Pages: [1]

Author Topic: Am 20. Juni ist das Internet tot. Und du auch. Mafia überninmmt die totale Macht  (Read 356 times)

Krant

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 483

Weil das so hirnrissig ist, daß man es für ein Märchen hält, nun zwei Großzitate.

https://t3n.de/news/leistungsschutzrecht-linksteuer-uploadfilter-1086337/

[*quote*]
    t3n News Digitale Gesellschaft
    DSGVO? Es gibt Wichtigeres: Das Netz verliert die Informationsfreiheit

Die Reform des EU-Urheberrechts bedroht das freie Netz. Leistungsschutzrecht, Linksteuer und Data-Mining-Sabotage drohen. (Foto: dpa)

11.06.2018, 14.33 Uhr

Mit dem drohenden EU-Leistungsschutzrecht beginnt der Abschied von der Informationsfreiheit und das Netz, wie wir es kennen. Klingt sehr dramatisch? Ist es auch. Deshalb sollten Wähler jetzt handeln.

Ab dem 20. Juni wird über den Abschied von der Informationsfreiheit entschieden, wenn die EU-Abgeordneten über die neue Urheberrechtsreform entscheiden. In einfachen Worten: Es wird nicht mehr möglich sein, Zeitungsartikel und andere urheberrechtliche Veröffentlichungen kostenfrei zu verlinken. Plattformen müssen zukünftig jeden Upload mit einer kostenpflichtigen Datenbank abgleichen, um festzustellen, ob es sich tatsächlich oder annähernd um urheberrechtlich geschützte Inhalte handeln könnte. Das simple Analysieren von öffentlich verfügbaren Daten wird ebenfalls urheberrechtlich geschützt.

Im Detail geht es um die Reform des EU-weiten Urheberrechts. Das beinhaltet ein neues EU-Leistungsschutzrecht, Uploadfilter und den schleichenden Tod der Big-Data-Anwendungen. Artikel 13 übergibt die Entscheidung darüber, was urheberrechtlich geschützte Inhalte sind, Algorithmen und Bots und katapultiert den Nutzer in die Hölle einer Zensurmaschine namens Uploadfilter. Die Verlinkung von Fakten und Informationen wird in Artikel 11 im Rahmen einer Regelung lizenzpflichtig, die den Begriff Linksteuer völlig rechtfertig – und Artikel 3 verdonnert Text- und Datamining-Anwender dazu, für das simple Lesen öffentlicher Daten Lizenzgebühren zu bezahlen.

Totale Kontrolle von Links und Inhalten

Verlage und andere Publisher leben heute vom Traffic. Kommt kein Traffic, kommt keine Werbung, kommt kein Geld. Hauptsächlich kommt der Traffic aus Suchmaschinen und sozialen Netzwerken. Obwohl diese Tatsache weithin bekannt ist, versucht eine Verlegerlobby mit aller Gewalt ein neues, nutzloses Leistungsschutzrecht zu forcieren.

Zukünftig sollen Links auf Inhalte von Verlagen nur noch lizenziert möglich sein. Im Regelfall dürfte das bedeuten, das Links kostenpflichtig werden. Ebenfalls betroffen sind kurze Anreißertexte. Das Verlinken und Teilen von Inhalten wird damit monopolisiert, erschwert und letztlich verhindert. Außer der Verlegerlobby profitiert von dieser Entwicklung niemand.

In Spanien führte die Einführung des Leistungsschutzrechtes nicht zu Einnahmen, sondern zur Schließung von Google News. Was allen kleinen und mittleren Verlagen immens geschadet hat. In Deutschland hat sich das Leistungsschutzrecht auch als nutzlos erwiesen. Die Verlage haben nach Informationen der Zeit bisher nicht einmal eine Million Euro überwiesen bekommen – und von Google keinen Cent.

Hallo, Big Brother: Darf ich das hochladen?

Jede Plattform soll zukünftig durch einen automatischen Mechanismus prüfen, ob ein Inhalt sich mit einer Datenbank voller urheberrechtlicher Beiträge beißt. Die Idee ist vergleichbar mit Youtubes Uploadfilter und alleine der Vergleich zeigt schon, wie sinnlos die Idee ist. Die Identifizierung wird schlichtweg nicht richtig funktionieren. Solche Systeme sind technisch hoch anfällig, unpräzise und in einem derart großangelegten Kontext gemeingefährliche Zensurmaschinen.

Noch wesentlich schlimmer ist die Tatsache, dass das System ganz simpel missbraucht werden kann. Jeder kann jederzeit Urheberrechte für Inhalte beanspruchen und dann sind alle Nutzer von der Gnade eines Algorithmus abhängig. Die Electronic-Frontier-Foundation beschreibt beispielsweise, was passieren würde, wenn jemand die ganze Wikipedia hochladen würde: Niemand wäre mehr in der Lage, Wikipedia-Inhalte zu zitieren oder zu verlinken, bis die Maschinerie den Unfug wieder aussortiert hätte.

Nutzer, deren Inhalte böswillig von einem anderen Nutzer als urheberrechtlich geschützt deklariert wurden, müssten erst einmal den Rechtsweg beschreiten und klagen – um ihre eigenen Inhalte wieder nutzen zu können.

Wer lesen will, soll gefälligst zahlen

Damit noch nicht genug, die Reform des Urheberechts will auch das maschinelle Lesen von Inhalten reglementieren. Jegliches Text- und Datamining, jedes maschinelle Auslesen und Analysieren von Inhalten soll urheberrechtlich relevant werden. Wohlgemerkt: Es geht nicht um das Speichern dieser Daten, sondern um den reinen Lesevorgang. Wer lesen und analysieren will, muss zahlen. Eine Katastrophe für unabhängige Wissenschaftler, Bürger und Journalisten, denen eigentlich öffentlich zugängliche Daten unzugänglich gemacht werden.

Handelt, sonst ist es zu spät!

Noch besteht die Chance, auf den gesetzgebenden Prozess Einfluss zu nehmen. Denn es kann noch schlimmer kommen. Verhandlungsführer Axel Voss von der CDU will die geplanten Regelungen noch verschärfen, wie deutlich erklärt bei der Piraten-Politikerin Julia Reda nachzulesen ist.

Wähler, die mit der Vernichtung des Netzes, wie wir es heute kennen, nicht einverstanden sind, sollten zum Handy greifen und ihren EU-Abgeordneten anrufen. Zur Not auch eine E-Mail schreiben.

Sonst bleibt nur noch: Sonneborn, übernehmen Sie!
efuchs
Jochen G. Fuchs

a.k.a der E-Fuchs. Handelserfahrener Wirtschaftsredakteur. Reist gerne. Passionierter Eistee-Connaisseur.
[*quote*]


Der obige Text ist verständlich und beschreibt die Sachlage ausreichend. Aber was beschreibt er? Er beschreibt das, was "Politiker" in Brüssel beschließen.


Julia Reda ist Mitglied des Europa-Parlaments. In ihrer Homepage beschreibt sie die Lage so:

https://juliareda.eu/2018/06/saveyourinternet-de/

[*quote*]
Julia Reda

Wie du noch bis 20. Juni Zensurmaschinen und das EU-Leistungsschutzrecht aufhalten kannst

Wenige Tage vor der entscheidenden Abstimmug im Europaparlament werden immer mehr Menschen auf die Pläne aufmerksam, in der EU „Zensurmaschinen“ und ein Leistungsschutzrecht einzuführen. (Hier findest du alle Details dazu auf Englisch) Die Leute realisieren:

    Unsere Upload- und Linkfreiheit soll eingeschränkt werden – also unsere Möglichkeiten, uns im Internet auszudrücken
    Tweet this!

Jede Stimme zählt

Aktuell sieht es so aus, als gäbe es eine hauchdünne Mehrheit für den „Zensurmaschinen“-Paragraphen Artikel 13. Die Verhandler*innen der EVP (Konservativen), ALDE (Liberalen), EKR (europaskeptischen Konservativen) und ENF (Rechtsextremen) im Rechtsausschuss haben ihre Zustimmung verkündet.

Gemeinsam haben diese Fraktionen 13 Stimmen im Ausschuss – eine mehr als die Gegenseite:
Teile dieses Bild! Lizenz: gemeinfrei

Es wird auf jede einzelne Stimme ankommen. Unsere Mission bis 20. Juni: Mindestens eine*n von jenen, die aktuell unentschlossen sind oder für Uploadfilter eintreten, davon überzeugen, dass ihre Wähler*innen von ihnen erwarten, diesen Plänen eine Absage zu erteilen. Die NGO EDRi hat eine Liste der wichtigsten Personen zusammengestellt.
Das ist schaffbar! Und es könnte dein Beitrag sein, der am Ende den Ausschlag gibt. Jeder einzelne Anruf, jedes Weitersagen und jede Kampagnenidee könnten den Unterschied machen und unsere digitalen Freiheiten davor retten, eingeschränkt zu werden.

Warum ist überhaupt jemand dafür?

Um diese Abgeordneten zu überzeugen, müssen wir verstehen, wogegen wir ankämpfen.

Hinter diesen Gesetzen stecken Konzernlobbys. Sie erhoffen sich einerseits zusätzliche Profite, und andererseits etwas Kontrolle über das Netz zu erlangen, nachdem sie die digitale Transformation großteils verschlafen haben. Öffentlich beteuern sie, dass diese Regeln nötig seien, um die europäische Kulturindustrie vor der Ausbeutung durch fremde Internetplattformen zu schützen. Das EU-Leistungsschutzrecht soll überhaupt gleich eigenhändig „den Journalismus retten“.

Bei vielen Politiker*innen rennen sie damit offene Türen ein: Diese Ziele klingen ja löblich, und die zugrundeliegenden Probleme sind auch nicht erfunden. Die Finanzierung von Qualitätsjournalismus steht tatsächlich auf wackeligen Beinen. Google und Facebook haben tatsächlich besorgniserregende Marktmacht und tragen weniger zur europäischen Wirtschaft bei, als sie sollten.

Aber unabhängige Expert*innen stimmen überein: Die Ursache dieser Probleme findet sich nicht im Urheberrecht, und diese Gesetze werden die Probleme nicht beheben. Ganz im Gegenteil könnten sie nach hinten losgehen und die entgegengesetzten Auswirkungen haben – auf jeden Fall aber werden sie die Meinungsfreiheit einschränken und unabhängigen Kulturschaffenden, kleinen Verlagen und Startups schaden. Tweet this!

Lass daher deine*n Abgeordnete*n wissen: Du teilst ihre Sorgen – aber dieses Gesetzesvorhaben ist weder effektiv noch verhältnismäßig.
Teile dieses Bild! Lizenz: gemeinfrei

Wie Druck gemacht wird

Was diesen Kampf besonders schwierig macht: Die Gegenseite nützt laut mehreren Berichten schmutzige Tricks.

Kommissar Oettinger, der das Leistungsschutzrecht vorgeschlagen hat, hatte keine Scheu, Verleger anzuhalten, die bei ihnen angestellten Journalist*innen zu überzeugen, das Leistungsschutzrecht nicht länger zu kritisieren.

Unter dem Titel „Benutzt Axel Springer die CDU, um Brüssel in die Mangel zu nehmen?“, berichtete ein EU-Insider: „In Brüssel gehen die Gerüchte um, wie weit sie zu gehen gewillt sind“ um dieses Gesetz durchzudrücken.

„Ich weiß, dass mehrere Mitglieder unseres Ausschusses massiv unter Druck gesetzt wurden, um für genau diesen Vorschlag zu stimmen. Die CDU […] hat sie Berichten zufolge unter Druck gesetzt […] es gab Berichte von Drohungen, dass Abgeordnete keine Berichte und parlamentarische Ämter zugeteilt bekommen würden, wenn sie, im Endeffekt, nicht sputen“, offenbarte ein*e Abgeordnete*r unter dem Schutz der Anonymität in einem anderen Artikel – der daraufhin plötzlich offline ging. Als er wieder erschien, war dieses Zitat mit einem offiziellen Statement der Verlagslobby ersetzt.

„Wissenschaftliche Erkenntnisse werden aufgrund von intensivem Lobbying ignoriert“, beklagten Expert*innen von Europas führenden Forschungszentren in einem offenen Brief. Ich habe hier im Blog dokumentiert, wie die Ergebnisse unabhängiger Forschung im Parlament zurückgehalten und mit extra für diesen Zweck in Auftrag gegebenen Jubelmeldungen „ausbalanciert“ wurden.

„Die CDU und Axel Springer werden ihr Bestes geben, und klarerweise wird die Gegenseite verhältnismäßig unterrepräsentiert sein“, meinte NewEurope. Es ist nun an uns, diese Schieflage auszubalancieren. Wirst du dazu beitragen? Tweet this!
Ruf jetzt deine Abgeordneten an

Nutze einen der folgenden kostenlosen Dienste, um gleich jetzt deine Abgeordneten anzurufen. Ich weiß, dass es vielen nicht leicht fällt, mal eben so Politiker*innen anzurufen. Aber es ist ihr Job, deine Interessen zu repräsentieren, und Anrufe sind viel einflussreicher, als du denkst!

    Save Your Internet von der Copyright4Creativity-Allianz
    Change Copyright von Mozilla, den Machern von Firefox
    Save The Link von der NGO OpenMedia

Sag danach deinen Freunden in den sozialen Medien bescheid. Sei stolz darauf, dass du aktiv geworden bist, und inspiriere andere, deinem Beispiel zu folgen.
Ein letzter Hinweis

Frustriert es dich, dauernd für deine digitalen Rechte kämpfen zu müssen. Mir geht es genauso.

Aber mir ist wichtig, zu bekräftigen: Die Lösung für schlechte Gesetzesvorschläge und übermächtige Lobbys ist nicht, auf die EU zu schimpfen oder gar für den Austritt zu sein. (Tatsächlich sind es hier ja auch die Europafeindlichen und -skeptischen Parteien, die dem Vorschlag eine Mehrheit im Ausschuss verschaffen könnten. Lasst es ihnen nicht durchgehen, hier gegen die Freiheit im Netz abzustimmen, und danach der EU die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben!)

Diese Probleme gibt es auf nationaler Ebene genauso – wie man daran erkennen kann, dass es das Leistungsschutzrecht in Deutschland ja schon gibt. Das Internet innerhalb eines Kontinents auf 28 verschiedene Arten zu regulieren, ergibt so gar keinen Sinn. Was uns weiterbringt, ist wenn mehr Menschen am politischen Prozess der EU teilhaben: Informiere dich über die EU-Gesetzgebung in ihren frühen Stadien, und fordere deine lokalen Medien auf, darüber zu berichten. Unterstütze die „Lobby der Zivilgesellschaft“ in Europa, die für deine Rechte kämpft (etwa EDRi, Liberties.eu, Access Info oder Corporate Europe Observatory). Und stärke bei Wahlen progressive Parteien, die Brüssel näher an die Menschen rücken wollen.

Dann werden wir für positive Veränderungen kämpfen können, und nicht immer nur das schlimmste verhindern müssen. Bis wir soweit sind: Beiß nochmal die Zähne zusammen und nimm das Handy in die Hand! Das Internet ist es wert.

Soweit dies durch das Gesetz möglich ist, hat der Schöpfer auf das Copyright und ähnliche oder Leistungsschutzrechte zu seinem Werk verzichtet.
Facebook
Twitter
My name is Julia, I'm the Pirate in the European Parliament.
I'm fighting to make copyright in the EU unified, progressive and fit for the future. Will you join me?

@Senficon
JuliaRedaMEP
Ein Kommentar

    1   
    citoyen
    12.06.2018 Antworten   

    Hallo Julia,

    zwei Anmerkungen.

    1. Die Konzernlobbies kann man schon ganz konkret benennen. Es sind die Vertreter der Medienkonzerne die ein Interesse daran haben.
    2. um ‚zusätzliche Profite‘ geht es doch gar nicht mehr. Es ist der verzweifelte Versuch, ein durch disruptive Technologie weitgehend obsoletes Geschäftsmodell mit Hilfe des Immaterialgüterrechts aufrecht zu erhalten.
[...]
[*/quote*]


Der Artikel von t3n ist verständlich. Was Julia Reda schreibt, ist gequirlte Hühnerkacke. Pardon my French, aber es ist 1 Sekunde vor Zwölf und was da vor sich geht, ist der ultimative Zensurterrorismus. Eingebrockt haben uns den die Europa-Parlamentarier. Die radebrechen und murksen herum, daß kein Mensch verstehen kann, worum es überhaupt geht. UND DAS IST ES! GENAU DAS! Die schreiben so, DAMIT Niemand mitbekommt, was die gerade treiben. Hinterher ist nämlich alles immer ZU SPÄT! Wie oft ist das schon passiert, wie oft!? Tag für Tag passiert es. Und jetzt, jetzt soll man nicht einmal einen Link zu einer anderen Homepage machen dürfen. Damit ist das Internet kaputt. Aus, Ende, Feierabend. TOT!

So neu ist das aber nicht! Wieviele Zeitungen und Fernsehredaktionen haben (und das schon seit mehr als 10 Jahren!) alle Links in den Kommentaren rausgelöscht? Das ZDF war schon vor 10 Jahren ein solcher Zensursaustall:

Der kleine Fisch liest den Homöopathen die Leviten
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=2874.0

Was passiert denn, wenn man keine Quellen angeben darf? Was!? Daß jede Diskussion ein sinnentleertes Geschwätz wird, wo Jeder nur noch vor sich hinlallt.

In 8 Tagen ist das Internet tot. Hervorragend. Ausgezeichnet. Und was kommt dann?

Erstens kann JEDER von und für was auch immer das Urheberrecht beanspruchen. Das Opfer muß erst einmal beweisen, daß der Anspruch nicht stimmt. Damit können zum Beispiel Journalisten mundtot gemacht werden, indem behauptet wird, ihre Berichte seien gar nicht von ihnen. Auf eine derart geisteskranke Idee muß man erst mal kommen.

Zweitens sind die Homepages des Verlage isolierte Inseln, die man weder verlinken darf noch daraus zitieren darf. Man kann höchstens sagen "Irgendwo im Internet". Selbst Hitlers Nazis hatten nicht so anspruchslose Quellenangaben.

Drittens: Seit vielen Jahren (seit Jahrzehnten!) beansprucht DIE REGIERUNG ein Urheberrecht auf alles, was sie tut und schreibt. Das heißt: Man darf in Zukunft nicht einmal mehr die Gesetze zitieren. Wir leben in einer Geheimrepublik. Wir dürfen weder Bilder der Politiker zeigen (Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht), wir dürfen weder ihre Namen nennen (Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht), noch dürfen wir ihre Texte als Quelle nennen noch dürfen wir daraus zitieren. Davon kann sich sogar die sizilianische Mafia noch eine dicke Scheibe abschneiden.

Europa ist zu einem Super-Mafia-Staat verkommen.


Nicht vergessen: Adolf Hitler kam durch freie Wahlen an die Macht. Und die Europa-Parlamentarier? Genau!

Nichts gelernt aus der Geschichte. Die Nazis regieren jetzt mit höchster Drehzahl und morgen stehen sie vor Deiner Tür...
Logged

Krant

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 483

push
Logged
Pages: [1]