TG-1 * Transgallaxys Forum 1

Advanced search  

News:

.
The Diner is Open

Take a seat. Have a lemonade. Have a coffee. Enjoy the donuts.


Farewell to Allaxys. May the Forth be with you.

The friendly Myon

Pages: [1]

Author Topic: Kinderonkologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin im Globuli-Hagel  (Read 71 times)

Eulophon

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 22

Hagelzucker in Berlin: Die Charité hat gerade ganz schlechtes Karma.

Der Auslöser:
https://twitter.com/FrankBettina/status/1014970642846928896



Zwischenbericht:

https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/

[*quote*]
Fehler 404 - Die von Ihnen angeforderte Seite konnte leider nicht gefunden werden
[*/quote*]


Dabei zaubert dieser freundliche Archiv-Server alles wieder her:

http://archive.is/8VQOc

[*quote*]
archive.today
webpage capture
Saved from   
https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:nGKqzb-lIt4J:https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

history
   
Dies ist der Cache von Google von https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/. Es handelt sich dabei um ein Abbild der Seite, wie diese am 9. Juli 2018 14:13:00 GMT angezeigt wurde. Die aktuelle Seite sieht mittlerweile eventuell anders aus. Weitere Informationen.
Vollständige VersionNur-Text-VersionQuelle anzeigen
Tipp: Um deinen Suchbegriff schnell auf dieser Seite zu finden, drücke Strg+F bzw. ⌘-F (Mac) und verwende die Suchleiste.


Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der Charité – Universitätsmedizin Berlin, einer gemeinsamen Einrichtung der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Um direkt zu entsprechenden Bereichen zu springen verwenden Sie die Sprungmarken wie folgt:

    Direkt zur Eingangsseite.
    Direkt zur Navigation.
    Direkt zum Inhalt.
    Direkt zum Kontakt
    Direkt zur Suche
    Direkt zur Notfallseite
    Direkt zum Glossar
    Direkt zum Impressum
    Direkt zum Datenschutz
    Direkt zur Sitemap

Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie
Metanavigation:
Hier finden Sie den Zugang zur Notfallseite, Kontaktinformationen, Barrierefreiheits-Einstellungen, die Sprachwahl und die Suchfunktion.

    Direkt zur Notfall-Seite.
    Aktuelle Spracheinstellung:DE
    Charité kontaktieren:

    Benutzerfreundlichkeit:

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Zielgruppen- und Bereichsnavigation:

    
    1:
    Leistungen
    
    2:
    Für Patienten
    
    3:
    Forschung
        zurück
    3.1:
    3.2:
    3.3:
    3.4:
    3.5:
    3.6:
    3.7:
    3.8:
    3.9:
    3.9.1:
    3.9.2:
    3.9.3:
    3.10:
    3.11:
    4:
    Studium & Lehre
    5:
    Karriere
    
    6:
    Über die Klinik
    7:
    Netzwerk
    Zum Charité-Portal

.
Homöopathie
Sie befinden sich hier:

    Startseite.Forschung.AG Seifert.Homöopathie..

Inhaltsübersicht

    Was ist Homöopathie?
    Wie wirkt Homöopathie?
    Was sind homöopathische Arzneimittel?
    Methoden der Homöopathie
    Literatur

Was ist Homöopathie?

Definition

Die Homöopathie ist ein Therapieverfahren der Komplementärmedizin. Die homöopathische Behandlung erfolgt mit Arzneimitteln, die zum Gesamtzustand des Kranken (Körper, Psyche, Vegetativum, Konstitution) und den auslösenden Ursachen seiner Erkrankung genau passen. In der homöopathischen Anamnese (Befragung) wird dazu die Gesamtheit aller körperlichen und psychischen Symptome und Auffälligkeiten des Kranken erhoben. Nach der "Ähnlichkeitsregel" wird jene Arznei verordnet, deren homöopathische Wirksamkeit dem Zustand des Patienten am besten entspricht.
Der Reiz der homöopathischen Arznei regt die Selbstheilung an. Diese natürliche Heilreaktion führt in Abhängigkeit von der angewandten homöopathischen Therapiemethode und der Situation des Kranken zu einer raschen und sanften Heilung oder Besserung der Beschwerden.

Entdeckung

Das Wirkprinzip der Homöopathie ist seit Bestehen der Menschheit als "Ähnlichkeitsprinzip" bekannt und wurde 1790 durch den deutschen Arzt, Pharmazeuten und Chemiker Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755-1843) für die Medizin entdeckt. Während eines Selbstversuches mit dem Malariamedikament Chinarinde traten malariaartige Zustände an Hahnemann selbst auf. Weitere Versuche mit anderen Arzneistoffen und Literaturrecherchen bestätigten diese Beobachtung als allgemeines Therapieprinzip: jede Arznei, die bei bestimmten Krankheitszuständen wirksam ist, kann am Gesunden ähnliche Krankheitszustände hervorrufen.

Durch diese "Arzneimittelprüfung am Gesunden" wurde es erstmals möglich, die physiologische Wirkung von Arzneimitteln zu bestimmen. Jeder Arzneistoff löst im menschlichen Organismus ein spezifisches Reaktionsmuster körperlicher und psychischer Symptome aus ("Arzneimittelbild"). Davon ausgehend kann für jeden Krankheitszustand eine Arznei verordnet werden, die dem individuellen Krankheitsbild am ähnlichsten ist. Das hat zur Namensgebung der "Homöopathie" geführt: homoios pathos (gr.) bedeutet "ähnliches Leiden", da homöopathisch verordnete Arzneimittel am Gesunden jene Krankheitszustände auslösen können, die dem Leiden des Kranken ähnlich sind.

Die therapeutische Anwendung der Ähnlichkeitsregel war bereits vor Hahnemann aus verschiedenen Bereichen der Medizin und Psychologie bekannt und wurde schon von Hippokrates (ca. 460–370 v. Chr.) beschrieben: "Similia similibus curentur" (lat.) = "Ähnliches vermöge durch Ähnliches geheilt zu werden".

Wie wirkt Homöopathie?

Das wissenschaftliche Modell der Medizin ist auf messbare und statistisch berechenbare Teilbereiche des Menschen beschränkt und auf das Erkennen, Bekämpfen und Verhüten von Krankheiten spezialisiert. Der Mensch verfügt aber auch über physiologische Fähigkeiten, um die Gesundheit zu erhalten oder durch Selbstheilung wieder herzustellen. Diese Funktionssysteme zur Regulation, Anpassung, Regeneration und Abwehr werden als "Autoregulation" bezeichnet und reagieren sehr empfindlich auf äußere und innere Reize (Dellmour 2005). Das autoregulative Modell der Homöopathie ist auf diese natürlichen Funktionen zur Gesundheitserhaltung und Selbstheilung ausgerichtet und erklärt den physiologischen Wirkmechanismus der Homöopathie und die Wirkungen homöopathischer Arzneimittel.

Wirkmechanismus

Die physiologischen Ebenen des Menschen (Melchart et al, 2002) sind über das autonome Nervensystem untereinander und mit dem ZNS verbunden. Dieses Netzwerk aus sensorischen, motorischen, neurovegetativen, metabolischen, endokrinen, immunologischen, emotionalen und mentalen Teilsystemen verbindet alle Organe, den Körper und die Psyche und ist die physiologische Grundlage der Ganzheitlichkeit des Menschen. Als "Autoregulationssystem" reagiert das Netzwerk auf physiologische, pathologische und therapeutische Reize, um den physiologischen Zustand zu erhalten oder wiederherzustellen.
Homöopathische Arzneimittel wirken als spezifische Reize, die bei ausreichender Ähnlichkeit mit dem krankhaften Zustand des Autoregulationssystems die Autoregulation stimulieren. Die Autoregulation bewirkt häufig eine regulatorische Verstärkung der vorhandenen Symptome (Erstreaktion) und regt die Selbstheilung an. Da die Reaktion auf den homöopathischen Reiz alle körperlichen und psychischen Systeme betreffen kann und oft nur kurzzeitig mit nachfolgender Einstellung eines neuen regulatorischen Gleichgewichtes in Erscheinung tritt, sind isolierte Einzelwirkungen homöopathischer Arzneimittel statistisch meist schwer fassbar. Die Patienten erleben die homöopathische Wirkung jedoch als sanfte Verbesserung der Beschwerden, die von psychischer Entspannung und ausleitenden Effekten begleitet sein kann.

Wirknachweise

Aufgrund der unterschiedlichen Wirkmechanismen sind die für pharmakologisch wirksame Arzneimittel entwickelten Doppelblindstudien meist nicht in der Lage, die regulatorischen Wirkungen homöopathischer Arzneimittel ausreichend zu erfassen (Dellmour 2006). Nur unter Anwendung sehr strikter Kriterien ist es möglich, mit placebokontrollierten Studien aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten (Seiler 2005).

Die bisher durchgeführten Doppelblindstudien, Tierversuche und experimentellen Studien führten daher manchmal auch zu negativen Ergebnissen. Die Gesamtheit der vorhandenen Doppelblindstudien zeigt jedoch in großen Metaanalysen eindeutige Unterschiede zu Placebo und positive Ergebnisse für die Homöopathie (Kleijnen et al, 1991; Linde et al, 1997; Dellmour 2006). Auch der Vergleich mit der konventionellen medizinischen Behandlung ergab in Abhängigkeit von der untersuchten Indikation bessere Behandlungsergebnisse bei geringeren Nebenwirkungen und einer höheren Patientenzufriedenheit (Witt et al, 2005; Hamre et al, 2005).

Was sind homöopathische Arzneimittel?

Homöopathische Arzneimittel werden nach einem im Europäischen Arzneibuch oder in einem der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union offiziell gebräuchlichen Arzneibuch hergestellt. Als Arzneistoffe werden pflanzliche, tierische, mineralische, chemische und mikrobiologische Rohstoffe verwendet.

Potenzierung

Aus den Arzneirohstoffen werden Lösungen, Tinkturen oder Milchzuckerverreibungen (Triturationen) angefertigt. Diese werden mit Alkohol oder Milchzucker schrittweise verdünnt und nach jedem Verdünnungsschritt durch Schütteln oder Verreibung intensiv mechanisch "dynamisiert". Das Verdünnungsverhältnis pro Potenzierungsschritt (1:10 bei decimalen D-Potenzen, 1:100 bei centesimalen C-Potenzen oder 1:50.000 bei LM- oder Q-Potenzen) und die Anzahl der Verdünnungsschritte werden nach dem wissenschaftlichen Namen des Arzneimittels angegeben.

Beispiele: Arnica D6, Belladonna C30, Chamomilla LM VI.

Durch die Verdünnungsschritte wird die molekulare Konzentration des Arzneistoffes schrittweise verringert und in den höheren Potenzgraden gänzlich eliminiert. Gleichzeitig wird der "Inprint" des Arzneistoffes in immer reinerer Form auf den Arzneiträger (Wasser, Alkohol, Zucker) übertragen.

Historische Entwicklung

Hahnemann hat das aus der Chemie stammende Verfahren der seriellen Verdünnung zur Anfertigung von Arzneiverdünnungen verwendet, da Patienten wiederholt auf homöopathisch zum Krankheitszustand passende Arzneimittel in der üblichen Dosierung heftig überreagiert haben. Dabei machte er die überraschende Entdeckung, dass die homöopathische Wirkung mit zunehmender Verdünnung nicht schwächer, sondern immer deutlicher wird.
Während die pharmakologische Wirkung nach wenigen Verdünnungsschritten verloren geht, bleibt die homöopathische Wirkung auch in Verdünnungen "jenseits der Loschmidt´schen Zahl" erhalten. Hahnemann wusste dies nicht – die Loschmidt´sche Zahl wurde erst 22 Jahre nach Hahnemann entdeckt – und fertigte immer höhere "Potenzen" an, die kein Molekül des ursprünglichen Arzneistoffes mehr enthielten und dennoch verlässliche und kraftvolle Wirkungen zeigten (Dellmour 1993).

Arzneiinformation

Die Wirksamkeit höchster Verdünnungen erscheint unter 3 Voraussetzungen verständlich:
1. Die homöopathischen Wirkungen sind substanzspezifisch, d.h. die in der Homöopathie bekannten und auch therapeutisch angewandten Wirkungen der Arzneistoffe stimmen mit den aus der Phytotherapie oder Toxikologie bekannten Reaktionsmustern weitgehend überein.
2. Diese homöopathischen Reaktionsmuster wirken unabhängig vom Verdünnungsgrad an Mensch und Tier und konnten auch in isolierten Zellversuchen nachgewiesen werden (Harisch 1990).
3. Die homöopathische Wirkung wird nicht durch das Arzneimittel, sondern durch das Autoregulationssystem erbracht, das auf den homöopathischen Reiz des Arzneimittels reagiert.
Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten und fixer Bestandteil der täglichen Praxis. Da die Wirkungen auch im molekülfreien Hochpotenzbereich erhalten bleiben, elektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können, kann das aktive Wirkprinzip homöopathischer Arzneimittel als "Arzneiinformation" bezeichnet werden. Einen guten Überblick zum aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung geben Endler et al. 2005.

Methoden der Homöopathie

Es gibt über 2000 homöopathische Einzelmittel und unterschiedliche homöopathische Behandlungsmethoden (König 2005). Gemeinsam ist allen Verfahren das homöopathische Simileprinzip (Dellmour 2000). Durch den Vergleich des "Krankheitsbildes" mit den "Arzneimittelbildern" geeigneter Arzneimittel kann jene Arznei als Simile verordnet werden, deren physiologisches Reaktionsmuster dem krankhaft veränderten Zustand am ähnlichsten ist.
Die "Klassische Homöopathie" wendet Arzneimittel an, die zum Gesamtbild der Symptome passen. Daneben gibt es Behandlungsmethoden, die besonders auf die psychische oder klinische Symptomatik des Kranken ausgerichtet sind.
Eine Sonderform stellt die "Komplex-Homöopathie" dar, bei der fixe Kombinationen mehrerer Mittel nicht nach dem Simileprinzip, sondern nach diagnostischen Kriterien verabreicht werden.

Darreichungsformen

Homöopathische Arzneimittel können als alkoholische Dilutionen ("Tropfen"), Zuckerkügelchen ("Globuli"), Milchzuckertabletten sowie als Verreibungen, Injektionen, Nasentropfen, Augentropfen, Salben und Zäpfchen angewendet werden.

Dosierung

Die Dosierung hängt von der Situation des Kranken, dem Potenzgrad und der homöopathischen Methode ab. Bei akuten Störungen werden homöopathische Arzneimittel bis zum Eintritt der Besserung meist häufig wiederholt. Bei chronischen Störungen werden die Mittel seltener oder als Einzelgaben verabreicht.

Therapie

Die Homöopathie ist bei akuten Störungen und vor allem bei chronischen Krankheiten bewährt. Der Therapieerfolg ist vom Krankheitszustand und Regulationsverhalten des Patienten abhängig. Die Erfahrungen in der Praxis, aber auch die Anwendung der Homöopathie in Krankenhäusern (Usar 2005) und auf der Intensivstation (Frass 2005) zeigen, dass die homöopathische Medizin auch bei schwersten Krankheitszuständen Heilung oder eine Verbesserung der Beschwerden bieten kann.
Die Ausübung der Homöopathie erfordert eine jahrelange Ausbildung, die mit einer Facharztausbildung vergleichbar ist.
Weitere Informationen zur Homöopathie und Hinweise für die Suche homöopathischer Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte und Apotheker bietet der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ) unter http://www.dzv.de/ .

Literatur
Dellmour F.: Die Entwicklung der Potenzierung bei Samuel Hahnemann und spätere Abänderungen der Arzneiherstellung. Documenta homoeopathica, Bd. 13, Maudrich, Wien 1993: 139-188.
Dellmour F.: Klinische Studien und Metaanalysen in der Homöopathie. Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung 5/6-2006: 52-60.
Dellmour F.: Naturwissenschaft und Homöopathie. Zwei Teilbereiche der Wirklichkeit. In: König P. (2005): 167-196.
Dellmour F.: Das Simileprinzip der Homöopathie. Teile 1-4. Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung (Februar 2000: 15-19, April 2000: 5-11, August 2000: 6-11, Oktober 2000: 5-10). Internet: http://www.grundlagen-praxis.de/debatte/deutsch/dell_sim.pdf.
Endler Ch.: Ein Österreichischer Beitrag zur Klassifikation und Vertiefung der Grundlagenforschung. In: König P. (2005): 209-230.
Frass M.: Homöopathie – ihr Stellenwert auf einer Intensivstation. In: König P. (2005): 139-148.
Hamre H. J., Fischer M., Heger M., Riley D., Haidvogl M., Baars E., Bristol E., Evans M., Schwarz R., Keine H.: Anthroposophic vs. conventional therapy of acute respiratory and ear infections: a prospective outcomes study. Wien Klin Wochenschr (2005) 117/7-8: 256-268.
Harisch G., Kretschmer M.: Jenseits vom Milligramm? Die Biochemie auf den Spuren der Homöopathie. Springer, Berlin 1990.
Kleijnen J., Knipschild P., Riet G.t.: Clinical Trials of Homoeopathy. British Medical Journal Vol. 302 (1991): 316-323.
König P. (Hrsg.): Durch Ähnliches heilen. 2. Auflage. LexisNexis ARD Orac, Wien 2005.
Linde K., Clausius N., Ramirez G., Melchart D., Eitel F., Hedges L:V., Jonas W.B.: Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? A meta-analysis of placebo-controlled trials. Lancet 350, 834-843 (1997).
Melchart D., Brenke R., Dobos G., Gaisbauer M., Saller R.: Naturheilverfahren. Leitfaden für die ärztliche Aus-, Fort- und Weiterbildung. Schattauer, Stuttgart 2002.
Seiler HP.: Doppelblindstudien, Rationalität und Homöopathie. Offener Brief an Prof. Dr. phil. Harald Walach. November 2005. Internet: www.dzvhae.com/portal/pics/abschnitte/211105103810_seilerwalachoffenerbrief.pdf . Siehe auch Zusammenfassung als Leserbrief von F. Dellmour in Homöopathie in Österreich Jg. 17, Heft 2, Sommer 2006: 34-35.
Usar K.: Homöopathie im Krankenhaus, in den Institutionen und an den Universitäten. In: König P. (2005): 125-137.
Witt C., Keil Th., Selim D., Roll S., Vance W., Wegscheider K., Willich S. N.: Outcome and costs of homoeopathic and conventional treatment strategies: A comparative cohort study in patients with chronic disorders. Complementary Therapies in Medicine (2005) 13, 79-86.
.
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Spezielle Seiten:

    Startseite.
    Suche.
    Glossar.
    Impressum.
    Intranet.
    Datenschutz.
    Presse.
    Sitemap.
    .

Service-Funktionen:

    RSS Feed.
    Kontakt.
    .

     Weiterempfehlen .
     Seite drucken .
     PDF generieren .
    .

.
© 2018 Charité – Universitätsmedizin Berlin
[*/quote*]
Logged

Eulophon

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 22

Inhaltlich ist das natürlich Stuß. Das Herumrudern der Charité ist so peinlich.

Aus der Charité hört man:

„Wir können uns zurzeit noch nicht erklären, wie dieser Online-Beitrag entstanden ist“,

„Es ist kein Beitrag, der aktiv über die Seite auffindbar war“,

„Wir distanzieren uns ganz klar“,

„Wir finden es sehr ärgerlich, dass so etwas passiert ist.“

„Das ist ja ein ganz sensibles Thema“,

„Wir werden oft instrumentalisiert von verschiedenen Seiten“,

„Wie dieser den Weg ins Internet geschafft hat, versuchen wir gerade noch intern zu klären“,

(Quelle: ist hier wurscht.  8) )

Aber diese Quelle ist für die üblichen Verdächtigen:


[*quote*]
<html class="microsite ms" lang="de">
<head>

<meta charset="utf-8">
<!--
   ############################################################
   Made by artplan[21] GmbH, Berlin (Germany), www.artplan21.de
   ############################################################

   This website is powered by TYPO3 - inspiring people to share!
   TYPO3 is a free open source Content Management Framework initially created by Kasper Skaarhoj and licensed under GNU/GPL.
   TYPO3 is copyright 1998-2017 of Kasper Skaarhoj. Extensions are copyright of their respective owners.
   Information and contribution at http://typo3.org/
-->

<base href="https://kinderonkologie.charite.de/">

<title>Homöopathie: Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie - Charité – Universitätsmedizin Berlin</title>
<meta name="generator" content="TYPO3 CMS">


<link rel="stylesheet" type="text/css" href="/typo3temp/stylesheet_33fb1cf98f.css?1438958134" media="all">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="/typo3conf/ext/a21_custom/Resources/Public/css-ms/main-ms.css?1530106267" media="all">



<meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=edge" />
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1" />
<meta name="mobile-web-app-capable" content="yes" />
<meta name="apple-mobile-web-app-capable" content="yes" />
<meta name="apple-mobile-web-app-status-bar-style" content="black" />
<link rel="shortcut icon" type="image/x-icon" href="/favicon.ico" />
<link rel="icon" type="image/png" href="/favicon.png" />
<link rel="apple-touch-icon-precomposed" href="/apple-touch-icon-precomposed.jpg" />
<meta name="application-name" content="Charité" />
<meta name="msapplication-TileColor" content="#FFFFFF" />
<meta name="msapplication-TileImage" content="/mstile.png" />

<meta name="description" content="Informationen zur Geschichte, Wirkung und Anwendung der Homöopathie">
<meta name="keywords" content="Homöopathie, Kinder, Onkologie">
<meta name="author" content="Julia Dobke">
<meta name="rating" content="General">
<meta name="robots" content="index,follow,noodp,noydir">
<meta name="revisit-after" content="3">
<link rel="canonical" href="https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/">
<meta property="og:site_name" content="Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie">
<meta property="og:title" content="Homöopathie">
<meta property="og:type" content="article">

[*/quote*]
Logged

RadlMadl

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 84

Das ist eine harte Nuß.

"statistisch berechenbare Teilbereiche"; nur 1 Treffer

[*quote*]
Homöopathie: Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und ...
https://kinderonkologie.charite.de › Forschung › AG Seifert › Homöopathie
Das wissenschaftliche Modell der Medizin ist auf messbare und statistisch berechenbare Teilbereiche des Menschen beschränkt und auf das Erkennen, ...
[*/quote*]


"diese natürliche Heilreaktion": 2 Treffer

[*quote*]
Homöopathie: Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und ...
https://kinderonkologie.charite.de › Forschung › AG Seifert › Homöopathie

Diese natürliche Heilreaktion führt in Abhängigkeit von der angewandten homöopathischen Therapiemethode und der Situation des Kranken zu einer raschen ...
mamazone e.V. | 18. Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft für ...
https://www.mamazone.de/aktuelles/kongressberichte/18-patienten-arzt-kongress-der-gesellschaft-fuer-biologische-krebsabwehr/
Diese natürliche Heilreaktion sei alt bekannt, denn bereits mehrere hundert Jahre v. Chr. prägte der griechische Philosoph Parmenides den Satz: Gebt mir die ...
[*/quote*]



https://www.mamazone.de/aktuelles/kongressberichte/18-patienten-arzt-kongress-der-gesellschaft-fuer-biologische-krebsabwehr/

Übel, ganz übel!
Logged

Krant

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 227

„Wir können uns zurzeit noch nicht erklären, wie dieser Online-Beitrag entstanden ist“,

Wieso nicht? Auf wessen PC das entstanden ist, sieht man doch.


„Es ist kein Beitrag, der aktiv über die Seite auffindbar war“,

Wer hat denn die Schreibberechtigung für den Web-Server?


„Wir distanzieren uns ganz klar“,

Würde ich auch tun.  8)


„Wir finden es sehr ärgerlich, dass so etwas passiert ist.“

Aber immer!  8)


„Das ist ja ein ganz sensibles Thema“,

Wissen wir.  8)


„Wir werden oft instrumentalisiert von verschiedenen Seiten“,

Das sollte man einkreisen. Wer sind denn diese "verschiedenen Seiten"?


„Wie dieser den Weg ins Internet geschafft hat, versuchen wir gerade noch intern zu klären“,

Peinlich, wenn man aufgeflogen ist.  :P
Logged

Munterbunt

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 87

Das ist sprachlich einecht schwerer Brocken. In dieser Zeile steckt ein falsches Wort:

https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/
[*quote*]
Gleichzeitig wird der "Inprint" des Arzneistoffes in immer reinerer Form auf den Arzneiträger (Wasser, Alkohol, Zucker) übertragen.
[*quote*]

"Inprint" kommt im Jargon des Druckbereichs vor. Das ist meilenweit von Homöopathie entfernt. Es kommt allerdings auch bei der Prägung von Kindern vor. Wenn es kein Drucker war, klingt das nach jemandem aus dem Sozialbereich.

Sprachlich sind das 3 außergewöhnliche Fälle. Das ist ein völlig eigenständiger Text, komplett neu formuliert mit Begriffen aus der eigenen Welt. Und das ist vermutlich der Sozialbereich.





Logged

Thymian

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 569

Das ist angelesen. Ein Begriff scheint von Dellmour zu kommen.

Suche nach

wird jene Arznei verordnet, "deren homöopathische Wirksamkeit"

bringt bloß 4 Treffer:

Homöopathie: Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und ...
https://kinderonkologie.charite.de › Forschung › AG Seifert › Homöopathie
Nach der "Ähnlichkeitsregel" wird jene Arznei verordnet, deren homöopathische Wirksamkeit dem Zustand des Patienten am besten entspricht. Der Reiz der ...

[PDF]Die Entwicklung der Potenzierung bei Samuel Hahnemann ... - Dr. Quak
www.doktor-quak.de/wp-content/uploads/2014/.../Entwicklung-der-Potenzierung-.pd...
Wirkvermögen der neuen Arzneimittel mit den von HAHNEMANN geprüften ..... inzwischen sehr verringerten Dosisgrößen wieder stärker dynamisierte Arzneien verordnen ... Deren homöopathische Wirksamkeit bleibt allerdings meist ... "So wird ein einzelner Tropfen jener Tinctur mit einem Pfunde Wasser durch starkes.

Die Entwicklung der Potenzierung bei Samuel ... - DocPlayer.org
docplayer.org/46297822-Die-entwicklung-der-potenzierung-bei-samuel-hahnemann-...
Die Arzneiaufbereitung wurde ebenso durch Samuel HAHNEMANN erarbeitet ..... sehr verringerten Dosisgrößen wieder stärker dynamisierte Arzneien verordnen konnte. ... Deren homöopathische Wirksamkeit bleibt allerdings meist unbemerkt, ... Ähnliches berichtete er in Organon I 75 : "So wird ein einzelner Tropfen jener ...

Die Entwicklung der Potenzierung bei Samuel ... - KIPDF.COM
https://kipdf.com/die-entwicklung-der-potenzierung-bei-samuel-hahnemann-und-nac...
Die Arzneiaufbereitung wurde ebenso durch Samuel HAHNEMANN erarbeitet ..... sehr verringerten Dosisgrößen wieder stärker dynamisierte Arzneien verordnen konnte. ... Deren homöopathische Wirksamkeit bleibt allerdings meist unbemerkt, ... Ähnliches berichtete er in Organon I 75: "So wird ein einzelner Tropfen jener ...


Treffer 3 und 4 sind Kopien von 2. 2 ist ein Text von Dellmour. Dellmour wurde hier schon "verarztet". Ich habe ihm jetzt NOCH EINE Dosis verpaßt.  ;D  ;D  ;D  ;D  ;D

SERVIERT: DELLMOUR SERVIERT SICH SELBST!
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9875.0


Vor 25 Jahren hat Dellmour das mit der Vergiftung durch die Erstverschlimmerung beschrieben. Vor 25 Jahren! Datum im PDF: 24.5.1993! Und er hat bis heute noch immer nicht begriffen, daß das eine Vergiftung ist.

Der Autor des Texts an der Charité hat sich bei einem der größten Luftballons bedient. Dellmour wird in der Literaturliste als Erster geführt und ist dort mehrfach angegeben.


Der liebe Herr Seifert von der Charité hat jetzt ein Problem: Nicht bloß, daß  der Text aufgetaucht ist und seinen Ruf ramponiert, sondern daß der Schreiberling auch noch so einen unsäglich dummen Quatsch geschrieben und sich bei einem der mit Abstand allerdümmsten Versager der Szene bedient hat.

In dem Laden dürfte in sehr naher Zukunft mindestens eine Stelle frei werden...
« Last Edit: July 10, 2018, 08:41:12 PM by Thymian »
Logged

Julian

  • Boltbender
  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 422

Das kann man doch ganz sachlich klären, vorausgesetzt natürlich, daß die Beteiligten die Wahrheit sagen. Weil die das ganz bestimmt nicht tun werden, können wir in aller Ruhe die Daumenschrauben anziehen.

Der Originaltext, inzwischen gelöscht, aber wir haben ihn trotzdem, ist eine Fleißarbeit, die sich wissenschaftlich gibt. Die Literaturliste sagt ja schon einiges. Daß ausgerechnet Friedrich Dellmour, ein totaler Versager, so eifrig als Quelle benutzt und in der Literaturliste erwähnt wird, entbehrt nicht einer kafkaesken Komik. Ein Pseudowissenschaftler bedient sich bei einem anderen Pseudowissenschaftler. Und beide tun ganz doll wissenschaftlich.


>Aus der Charité hört man:
>„Wir können uns zurzeit noch nicht erklären, wie dieser Online-Beitrag entstanden ist“,

Wieso nicht? Die Autorin steht doch fest. Zumindest ihr Arbeitsplatz ist über ihren Computer und dessen Editor und die Zugangsberechtigung mit wenigen Computerbefehlen sichtbar gemacht worden. Wieso können die an der Charité das nicht, was wir können? Oder halten die den Rest der Welt für so dumm, daß denen Keiner auf die Schliche kommt?

Die Autorin hat einen Arbeitsauftrag. Warum sollte sie etwas tun ohne dazu einen Auftrag erhalten zu haben? Sie nach dem Ende ihres Urlaubs danach zu fragen dürfte müßig sein, weil man ihr nach dem Bekanntwerden der Affäre ganz sicher einen Maulkorb umgehängt hat.

Oder geht es gar nicht um die Autorin, sondern den Auftraggeber? Das ist allerdings wahr, dessen Gründe sind erklärungsbedürftig.


>„Es ist kein Beitrag, der aktiv über die Seite auffindbar war“,

Wenn der Text eine eigenständige URL hat, kann man Interessenten diese URL persönlich geben, und niemand sonst weiß etwas davon. So war das anscheinend geplant. Aber aus irgendwelchen Gründen hat einer der Empfänger dann anscheinend  danach gesucht und dabei Google mit reingezogen, so daß Google die URL in die Finger bekam und dann bei Anfragen ausgegeben hat. Das war es dann mit der Heimlichtuerei...


>„Wir distanzieren uns ganz klar“,

Dieses Statement freut uns Alle außerordentlich. Wir hätten uns auch niemals etwas anderes gedacht - als dieses Statement zu hören. Das gehört zum Standardrepertoire. Es wegzulassen wäre geradezu ein Fauxpas.


>„Wir finden es sehr ärgerlich, dass so etwas passiert ist.“

Das sagen die ertappten Taschendiebe auch immer.


>„Das ist ja ein ganz sensibles Thema“,

Warum? Und was wissen die davon, daß es sensibel ist? Und inwiefern ist es eigentlich sensibel?


>„Wir werden oft instrumentalisiert von verschiedenen Seiten“,

Das wurde hier schon angedeutet. Ich habe dazu auch etwas gefunden.


>„Wie dieser den Weg ins Internet geschafft hat, versuchen wir gerade noch intern zu klären“,

Frag das TG-1. Die wissen mehr.  8)
Logged
StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown
Pages: [1]