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Author Topic: Kinderonkologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin im Globuli-Hagel  (Read 638 times)

Eulophon

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Hagelzucker in Berlin: Die Charité hat gerade ganz schlechtes Karma.

Der Auslöser:
https://twitter.com/FrankBettina/status/1014970642846928896



Zwischenbericht:

https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/

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Dabei zaubert dieser freundliche Archiv-Server alles wieder her:

http://archive.is/8VQOc

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Homöopathie
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Inhaltsübersicht

    Was ist Homöopathie?
    Wie wirkt Homöopathie?
    Was sind homöopathische Arzneimittel?
    Methoden der Homöopathie
    Literatur

Was ist Homöopathie?

Definition

Die Homöopathie ist ein Therapieverfahren der Komplementärmedizin. Die homöopathische Behandlung erfolgt mit Arzneimitteln, die zum Gesamtzustand des Kranken (Körper, Psyche, Vegetativum, Konstitution) und den auslösenden Ursachen seiner Erkrankung genau passen. In der homöopathischen Anamnese (Befragung) wird dazu die Gesamtheit aller körperlichen und psychischen Symptome und Auffälligkeiten des Kranken erhoben. Nach der "Ähnlichkeitsregel" wird jene Arznei verordnet, deren homöopathische Wirksamkeit dem Zustand des Patienten am besten entspricht.
Der Reiz der homöopathischen Arznei regt die Selbstheilung an. Diese natürliche Heilreaktion führt in Abhängigkeit von der angewandten homöopathischen Therapiemethode und der Situation des Kranken zu einer raschen und sanften Heilung oder Besserung der Beschwerden.

Entdeckung

Das Wirkprinzip der Homöopathie ist seit Bestehen der Menschheit als "Ähnlichkeitsprinzip" bekannt und wurde 1790 durch den deutschen Arzt, Pharmazeuten und Chemiker Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755-1843) für die Medizin entdeckt. Während eines Selbstversuches mit dem Malariamedikament Chinarinde traten malariaartige Zustände an Hahnemann selbst auf. Weitere Versuche mit anderen Arzneistoffen und Literaturrecherchen bestätigten diese Beobachtung als allgemeines Therapieprinzip: jede Arznei, die bei bestimmten Krankheitszuständen wirksam ist, kann am Gesunden ähnliche Krankheitszustände hervorrufen.

Durch diese "Arzneimittelprüfung am Gesunden" wurde es erstmals möglich, die physiologische Wirkung von Arzneimitteln zu bestimmen. Jeder Arzneistoff löst im menschlichen Organismus ein spezifisches Reaktionsmuster körperlicher und psychischer Symptome aus ("Arzneimittelbild"). Davon ausgehend kann für jeden Krankheitszustand eine Arznei verordnet werden, die dem individuellen Krankheitsbild am ähnlichsten ist. Das hat zur Namensgebung der "Homöopathie" geführt: homoios pathos (gr.) bedeutet "ähnliches Leiden", da homöopathisch verordnete Arzneimittel am Gesunden jene Krankheitszustände auslösen können, die dem Leiden des Kranken ähnlich sind.

Die therapeutische Anwendung der Ähnlichkeitsregel war bereits vor Hahnemann aus verschiedenen Bereichen der Medizin und Psychologie bekannt und wurde schon von Hippokrates (ca. 460–370 v. Chr.) beschrieben: "Similia similibus curentur" (lat.) = "Ähnliches vermöge durch Ähnliches geheilt zu werden".

Wie wirkt Homöopathie?

Das wissenschaftliche Modell der Medizin ist auf messbare und statistisch berechenbare Teilbereiche des Menschen beschränkt und auf das Erkennen, Bekämpfen und Verhüten von Krankheiten spezialisiert. Der Mensch verfügt aber auch über physiologische Fähigkeiten, um die Gesundheit zu erhalten oder durch Selbstheilung wieder herzustellen. Diese Funktionssysteme zur Regulation, Anpassung, Regeneration und Abwehr werden als "Autoregulation" bezeichnet und reagieren sehr empfindlich auf äußere und innere Reize (Dellmour 2005). Das autoregulative Modell der Homöopathie ist auf diese natürlichen Funktionen zur Gesundheitserhaltung und Selbstheilung ausgerichtet und erklärt den physiologischen Wirkmechanismus der Homöopathie und die Wirkungen homöopathischer Arzneimittel.

Wirkmechanismus

Die physiologischen Ebenen des Menschen (Melchart et al, 2002) sind über das autonome Nervensystem untereinander und mit dem ZNS verbunden. Dieses Netzwerk aus sensorischen, motorischen, neurovegetativen, metabolischen, endokrinen, immunologischen, emotionalen und mentalen Teilsystemen verbindet alle Organe, den Körper und die Psyche und ist die physiologische Grundlage der Ganzheitlichkeit des Menschen. Als "Autoregulationssystem" reagiert das Netzwerk auf physiologische, pathologische und therapeutische Reize, um den physiologischen Zustand zu erhalten oder wiederherzustellen.
Homöopathische Arzneimittel wirken als spezifische Reize, die bei ausreichender Ähnlichkeit mit dem krankhaften Zustand des Autoregulationssystems die Autoregulation stimulieren. Die Autoregulation bewirkt häufig eine regulatorische Verstärkung der vorhandenen Symptome (Erstreaktion) und regt die Selbstheilung an. Da die Reaktion auf den homöopathischen Reiz alle körperlichen und psychischen Systeme betreffen kann und oft nur kurzzeitig mit nachfolgender Einstellung eines neuen regulatorischen Gleichgewichtes in Erscheinung tritt, sind isolierte Einzelwirkungen homöopathischer Arzneimittel statistisch meist schwer fassbar. Die Patienten erleben die homöopathische Wirkung jedoch als sanfte Verbesserung der Beschwerden, die von psychischer Entspannung und ausleitenden Effekten begleitet sein kann.

Wirknachweise

Aufgrund der unterschiedlichen Wirkmechanismen sind die für pharmakologisch wirksame Arzneimittel entwickelten Doppelblindstudien meist nicht in der Lage, die regulatorischen Wirkungen homöopathischer Arzneimittel ausreichend zu erfassen (Dellmour 2006). Nur unter Anwendung sehr strikter Kriterien ist es möglich, mit placebokontrollierten Studien aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten (Seiler 2005).

Die bisher durchgeführten Doppelblindstudien, Tierversuche und experimentellen Studien führten daher manchmal auch zu negativen Ergebnissen. Die Gesamtheit der vorhandenen Doppelblindstudien zeigt jedoch in großen Metaanalysen eindeutige Unterschiede zu Placebo und positive Ergebnisse für die Homöopathie (Kleijnen et al, 1991; Linde et al, 1997; Dellmour 2006). Auch der Vergleich mit der konventionellen medizinischen Behandlung ergab in Abhängigkeit von der untersuchten Indikation bessere Behandlungsergebnisse bei geringeren Nebenwirkungen und einer höheren Patientenzufriedenheit (Witt et al, 2005; Hamre et al, 2005).

Was sind homöopathische Arzneimittel?

Homöopathische Arzneimittel werden nach einem im Europäischen Arzneibuch oder in einem der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union offiziell gebräuchlichen Arzneibuch hergestellt. Als Arzneistoffe werden pflanzliche, tierische, mineralische, chemische und mikrobiologische Rohstoffe verwendet.

Potenzierung

Aus den Arzneirohstoffen werden Lösungen, Tinkturen oder Milchzuckerverreibungen (Triturationen) angefertigt. Diese werden mit Alkohol oder Milchzucker schrittweise verdünnt und nach jedem Verdünnungsschritt durch Schütteln oder Verreibung intensiv mechanisch "dynamisiert". Das Verdünnungsverhältnis pro Potenzierungsschritt (1:10 bei decimalen D-Potenzen, 1:100 bei centesimalen C-Potenzen oder 1:50.000 bei LM- oder Q-Potenzen) und die Anzahl der Verdünnungsschritte werden nach dem wissenschaftlichen Namen des Arzneimittels angegeben.

Beispiele: Arnica D6, Belladonna C30, Chamomilla LM VI.

Durch die Verdünnungsschritte wird die molekulare Konzentration des Arzneistoffes schrittweise verringert und in den höheren Potenzgraden gänzlich eliminiert. Gleichzeitig wird der "Inprint" des Arzneistoffes in immer reinerer Form auf den Arzneiträger (Wasser, Alkohol, Zucker) übertragen.

Historische Entwicklung

Hahnemann hat das aus der Chemie stammende Verfahren der seriellen Verdünnung zur Anfertigung von Arzneiverdünnungen verwendet, da Patienten wiederholt auf homöopathisch zum Krankheitszustand passende Arzneimittel in der üblichen Dosierung heftig überreagiert haben. Dabei machte er die überraschende Entdeckung, dass die homöopathische Wirkung mit zunehmender Verdünnung nicht schwächer, sondern immer deutlicher wird.
Während die pharmakologische Wirkung nach wenigen Verdünnungsschritten verloren geht, bleibt die homöopathische Wirkung auch in Verdünnungen "jenseits der Loschmidt´schen Zahl" erhalten. Hahnemann wusste dies nicht – die Loschmidt´sche Zahl wurde erst 22 Jahre nach Hahnemann entdeckt – und fertigte immer höhere "Potenzen" an, die kein Molekül des ursprünglichen Arzneistoffes mehr enthielten und dennoch verlässliche und kraftvolle Wirkungen zeigten (Dellmour 1993).

Arzneiinformation

Die Wirksamkeit höchster Verdünnungen erscheint unter 3 Voraussetzungen verständlich:
1. Die homöopathischen Wirkungen sind substanzspezifisch, d.h. die in der Homöopathie bekannten und auch therapeutisch angewandten Wirkungen der Arzneistoffe stimmen mit den aus der Phytotherapie oder Toxikologie bekannten Reaktionsmustern weitgehend überein.
2. Diese homöopathischen Reaktionsmuster wirken unabhängig vom Verdünnungsgrad an Mensch und Tier und konnten auch in isolierten Zellversuchen nachgewiesen werden (Harisch 1990).
3. Die homöopathische Wirkung wird nicht durch das Arzneimittel, sondern durch das Autoregulationssystem erbracht, das auf den homöopathischen Reiz des Arzneimittels reagiert.
Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten und fixer Bestandteil der täglichen Praxis. Da die Wirkungen auch im molekülfreien Hochpotenzbereich erhalten bleiben, elektronisch übertragbar und verstärkbar sind und digital auf CD-ROM gespeichert werden können, kann das aktive Wirkprinzip homöopathischer Arzneimittel als "Arzneiinformation" bezeichnet werden. Einen guten Überblick zum aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung geben Endler et al. 2005.

Methoden der Homöopathie

Es gibt über 2000 homöopathische Einzelmittel und unterschiedliche homöopathische Behandlungsmethoden (König 2005). Gemeinsam ist allen Verfahren das homöopathische Simileprinzip (Dellmour 2000). Durch den Vergleich des "Krankheitsbildes" mit den "Arzneimittelbildern" geeigneter Arzneimittel kann jene Arznei als Simile verordnet werden, deren physiologisches Reaktionsmuster dem krankhaft veränderten Zustand am ähnlichsten ist.
Die "Klassische Homöopathie" wendet Arzneimittel an, die zum Gesamtbild der Symptome passen. Daneben gibt es Behandlungsmethoden, die besonders auf die psychische oder klinische Symptomatik des Kranken ausgerichtet sind.
Eine Sonderform stellt die "Komplex-Homöopathie" dar, bei der fixe Kombinationen mehrerer Mittel nicht nach dem Simileprinzip, sondern nach diagnostischen Kriterien verabreicht werden.

Darreichungsformen

Homöopathische Arzneimittel können als alkoholische Dilutionen ("Tropfen"), Zuckerkügelchen ("Globuli"), Milchzuckertabletten sowie als Verreibungen, Injektionen, Nasentropfen, Augentropfen, Salben und Zäpfchen angewendet werden.

Dosierung

Die Dosierung hängt von der Situation des Kranken, dem Potenzgrad und der homöopathischen Methode ab. Bei akuten Störungen werden homöopathische Arzneimittel bis zum Eintritt der Besserung meist häufig wiederholt. Bei chronischen Störungen werden die Mittel seltener oder als Einzelgaben verabreicht.

Therapie

Die Homöopathie ist bei akuten Störungen und vor allem bei chronischen Krankheiten bewährt. Der Therapieerfolg ist vom Krankheitszustand und Regulationsverhalten des Patienten abhängig. Die Erfahrungen in der Praxis, aber auch die Anwendung der Homöopathie in Krankenhäusern (Usar 2005) und auf der Intensivstation (Frass 2005) zeigen, dass die homöopathische Medizin auch bei schwersten Krankheitszuständen Heilung oder eine Verbesserung der Beschwerden bieten kann.
Die Ausübung der Homöopathie erfordert eine jahrelange Ausbildung, die mit einer Facharztausbildung vergleichbar ist.
Weitere Informationen zur Homöopathie und Hinweise für die Suche homöopathischer Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte und Apotheker bietet der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ) unter http://www.dzv.de/ .

Literatur
Dellmour F.: Die Entwicklung der Potenzierung bei Samuel Hahnemann und spätere Abänderungen der Arzneiherstellung. Documenta homoeopathica, Bd. 13, Maudrich, Wien 1993: 139-188.
Dellmour F.: Klinische Studien und Metaanalysen in der Homöopathie. Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung 5/6-2006: 52-60.
Dellmour F.: Naturwissenschaft und Homöopathie. Zwei Teilbereiche der Wirklichkeit. In: König P. (2005): 167-196.
Dellmour F.: Das Simileprinzip der Homöopathie. Teile 1-4. Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung (Februar 2000: 15-19, April 2000: 5-11, August 2000: 6-11, Oktober 2000: 5-10). Internet: http://www.grundlagen-praxis.de/debatte/deutsch/dell_sim.pdf.
Endler Ch.: Ein Österreichischer Beitrag zur Klassifikation und Vertiefung der Grundlagenforschung. In: König P. (2005): 209-230.
Frass M.: Homöopathie – ihr Stellenwert auf einer Intensivstation. In: König P. (2005): 139-148.
Hamre H. J., Fischer M., Heger M., Riley D., Haidvogl M., Baars E., Bristol E., Evans M., Schwarz R., Keine H.: Anthroposophic vs. conventional therapy of acute respiratory and ear infections: a prospective outcomes study. Wien Klin Wochenschr (2005) 117/7-8: 256-268.
Harisch G., Kretschmer M.: Jenseits vom Milligramm? Die Biochemie auf den Spuren der Homöopathie. Springer, Berlin 1990.
Kleijnen J., Knipschild P., Riet G.t.: Clinical Trials of Homoeopathy. British Medical Journal Vol. 302 (1991): 316-323.
König P. (Hrsg.): Durch Ähnliches heilen. 2. Auflage. LexisNexis ARD Orac, Wien 2005.
Linde K., Clausius N., Ramirez G., Melchart D., Eitel F., Hedges L:V., Jonas W.B.: Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? A meta-analysis of placebo-controlled trials. Lancet 350, 834-843 (1997).
Melchart D., Brenke R., Dobos G., Gaisbauer M., Saller R.: Naturheilverfahren. Leitfaden für die ärztliche Aus-, Fort- und Weiterbildung. Schattauer, Stuttgart 2002.
Seiler HP.: Doppelblindstudien, Rationalität und Homöopathie. Offener Brief an Prof. Dr. phil. Harald Walach. November 2005. Internet: www.dzvhae.com/portal/pics/abschnitte/211105103810_seilerwalachoffenerbrief.pdf . Siehe auch Zusammenfassung als Leserbrief von F. Dellmour in Homöopathie in Österreich Jg. 17, Heft 2, Sommer 2006: 34-35.
Usar K.: Homöopathie im Krankenhaus, in den Institutionen und an den Universitäten. In: König P. (2005): 125-137.
Witt C., Keil Th., Selim D., Roll S., Vance W., Wegscheider K., Willich S. N.: Outcome and costs of homoeopathic and conventional treatment strategies: A comparative cohort study in patients with chronic disorders. Complementary Therapies in Medicine (2005) 13, 79-86.
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Eulophon

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Inhaltlich ist das natürlich Stuß. Das Herumrudern der Charité ist so peinlich.

Aus der Charité hört man:

„Wir können uns zurzeit noch nicht erklären, wie dieser Online-Beitrag entstanden ist“,

„Es ist kein Beitrag, der aktiv über die Seite auffindbar war“,

„Wir distanzieren uns ganz klar“,

„Wir finden es sehr ärgerlich, dass so etwas passiert ist.“

„Das ist ja ein ganz sensibles Thema“,

„Wir werden oft instrumentalisiert von verschiedenen Seiten“,

„Wie dieser den Weg ins Internet geschafft hat, versuchen wir gerade noch intern zu klären“,

(Quelle: ist hier wurscht.  8) )

Aber diese Quelle ist für die üblichen Verdächtigen:


[*quote*]
<html class="microsite ms" lang="de">
<head>

<meta charset="utf-8">
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<title>Homöopathie: Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie - Charité – Universitätsmedizin Berlin</title>
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[*/quote*]
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RadlMadl

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Das ist eine harte Nuß.

"statistisch berechenbare Teilbereiche"; nur 1 Treffer

[*quote*]
Homöopathie: Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und ...
https://kinderonkologie.charite.de › Forschung › AG Seifert › Homöopathie
Das wissenschaftliche Modell der Medizin ist auf messbare und statistisch berechenbare Teilbereiche des Menschen beschränkt und auf das Erkennen, ...
[*/quote*]


"diese natürliche Heilreaktion": 2 Treffer

[*quote*]
Homöopathie: Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und ...
https://kinderonkologie.charite.de › Forschung › AG Seifert › Homöopathie

Diese natürliche Heilreaktion führt in Abhängigkeit von der angewandten homöopathischen Therapiemethode und der Situation des Kranken zu einer raschen ...
mamazone e.V. | 18. Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft für ...
https://www.mamazone.de/aktuelles/kongressberichte/18-patienten-arzt-kongress-der-gesellschaft-fuer-biologische-krebsabwehr/
Diese natürliche Heilreaktion sei alt bekannt, denn bereits mehrere hundert Jahre v. Chr. prägte der griechische Philosoph Parmenides den Satz: Gebt mir die ...
[*/quote*]



https://www.mamazone.de/aktuelles/kongressberichte/18-patienten-arzt-kongress-der-gesellschaft-fuer-biologische-krebsabwehr/

Übel, ganz übel!
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Krant

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„Wir können uns zurzeit noch nicht erklären, wie dieser Online-Beitrag entstanden ist“,

Wieso nicht? Auf wessen PC das entstanden ist, sieht man doch.


„Es ist kein Beitrag, der aktiv über die Seite auffindbar war“,

Wer hat denn die Schreibberechtigung für den Web-Server?


„Wir distanzieren uns ganz klar“,

Würde ich auch tun.  8)


„Wir finden es sehr ärgerlich, dass so etwas passiert ist.“

Aber immer!  8)


„Das ist ja ein ganz sensibles Thema“,

Wissen wir.  8)


„Wir werden oft instrumentalisiert von verschiedenen Seiten“,

Das sollte man einkreisen. Wer sind denn diese "verschiedenen Seiten"?


„Wie dieser den Weg ins Internet geschafft hat, versuchen wir gerade noch intern zu klären“,

Peinlich, wenn man aufgeflogen ist.  :P
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Munterbunt

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Das ist sprachlich einecht schwerer Brocken. In dieser Zeile steckt ein falsches Wort:

https://kinderonkologie.charite.de/forschung/ag_seifert/hintergrundinformationen/homoeopathie/
[*quote*]
Gleichzeitig wird der "Inprint" des Arzneistoffes in immer reinerer Form auf den Arzneiträger (Wasser, Alkohol, Zucker) übertragen.
[*quote*]

"Inprint" kommt im Jargon des Druckbereichs vor. Das ist meilenweit von Homöopathie entfernt. Es kommt allerdings auch bei der Prägung von Kindern vor. Wenn es kein Drucker war, klingt das nach jemandem aus dem Sozialbereich.

Sprachlich sind das 3 außergewöhnliche Fälle. Das ist ein völlig eigenständiger Text, komplett neu formuliert mit Begriffen aus der eigenen Welt. Und das ist vermutlich der Sozialbereich.





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Thymian

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Das ist angelesen. Ein Begriff scheint von Dellmour zu kommen.

Suche nach

wird jene Arznei verordnet, "deren homöopathische Wirksamkeit"

bringt bloß 4 Treffer:

Homöopathie: Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und ...
https://kinderonkologie.charite.de › Forschung › AG Seifert › Homöopathie
Nach der "Ähnlichkeitsregel" wird jene Arznei verordnet, deren homöopathische Wirksamkeit dem Zustand des Patienten am besten entspricht. Der Reiz der ...

[PDF]Die Entwicklung der Potenzierung bei Samuel Hahnemann ... - Dr. Quak
www.doktor-quak.de/wp-content/uploads/2014/.../Entwicklung-der-Potenzierung-.pd...
Wirkvermögen der neuen Arzneimittel mit den von HAHNEMANN geprüften ..... inzwischen sehr verringerten Dosisgrößen wieder stärker dynamisierte Arzneien verordnen ... Deren homöopathische Wirksamkeit bleibt allerdings meist ... "So wird ein einzelner Tropfen jener Tinctur mit einem Pfunde Wasser durch starkes.

Die Entwicklung der Potenzierung bei Samuel ... - DocPlayer.org
docplayer.org/46297822-Die-entwicklung-der-potenzierung-bei-samuel-hahnemann-...
Die Arzneiaufbereitung wurde ebenso durch Samuel HAHNEMANN erarbeitet ..... sehr verringerten Dosisgrößen wieder stärker dynamisierte Arzneien verordnen konnte. ... Deren homöopathische Wirksamkeit bleibt allerdings meist unbemerkt, ... Ähnliches berichtete er in Organon I 75 : "So wird ein einzelner Tropfen jener ...

Die Entwicklung der Potenzierung bei Samuel ... - KIPDF.COM
https://kipdf.com/die-entwicklung-der-potenzierung-bei-samuel-hahnemann-und-nac...
Die Arzneiaufbereitung wurde ebenso durch Samuel HAHNEMANN erarbeitet ..... sehr verringerten Dosisgrößen wieder stärker dynamisierte Arzneien verordnen konnte. ... Deren homöopathische Wirksamkeit bleibt allerdings meist unbemerkt, ... Ähnliches berichtete er in Organon I 75: "So wird ein einzelner Tropfen jener ...


Treffer 3 und 4 sind Kopien von 2. 2 ist ein Text von Dellmour. Dellmour wurde hier schon "verarztet". Ich habe ihm jetzt NOCH EINE Dosis verpaßt.  ;D  ;D  ;D  ;D  ;D

SERVIERT: DELLMOUR SERVIERT SICH SELBST!
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9875.0


Vor 25 Jahren hat Dellmour das mit der Vergiftung durch die Erstverschlimmerung beschrieben. Vor 25 Jahren! Datum im PDF: 24.5.1993! Und er hat bis heute noch immer nicht begriffen, daß das eine Vergiftung ist.

Der Autor des Texts an der Charité hat sich bei einem der größten Luftballons bedient. Dellmour wird in der Literaturliste als Erster geführt und ist dort mehrfach angegeben.


Der liebe Herr Seifert von der Charité hat jetzt ein Problem: Nicht bloß, daß  der Text aufgetaucht ist und seinen Ruf ramponiert, sondern daß der Schreiberling auch noch so einen unsäglich dummen Quatsch geschrieben und sich bei einem der mit Abstand allerdümmsten Versager der Szene bedient hat.

In dem Laden dürfte in sehr naher Zukunft mindestens eine Stelle frei werden...
« Last Edit: July 10, 2018, 08:41:12 PM by Thymian »
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Julian

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Das kann man doch ganz sachlich klären, vorausgesetzt natürlich, daß die Beteiligten die Wahrheit sagen. Weil die das ganz bestimmt nicht tun werden, können wir in aller Ruhe die Daumenschrauben anziehen.

Der Originaltext, inzwischen gelöscht, aber wir haben ihn trotzdem, ist eine Fleißarbeit, die sich wissenschaftlich gibt. Die Literaturliste sagt ja schon einiges. Daß ausgerechnet Friedrich Dellmour, ein totaler Versager, so eifrig als Quelle benutzt und in der Literaturliste erwähnt wird, entbehrt nicht einer kafkaesken Komik. Ein Pseudowissenschaftler bedient sich bei einem anderen Pseudowissenschaftler. Und beide tun ganz doll wissenschaftlich.


>Aus der Charité hört man:
>„Wir können uns zurzeit noch nicht erklären, wie dieser Online-Beitrag entstanden ist“,

Wieso nicht? Die Autorin steht doch fest. Zumindest ihr Arbeitsplatz ist über ihren Computer und dessen Editor und die Zugangsberechtigung mit wenigen Computerbefehlen sichtbar gemacht worden. Wieso können die an der Charité das nicht, was wir können? Oder halten die den Rest der Welt für so dumm, daß denen Keiner auf die Schliche kommt?

Die Autorin hat einen Arbeitsauftrag. Warum sollte sie etwas tun ohne dazu einen Auftrag erhalten zu haben? Sie nach dem Ende ihres Urlaubs danach zu fragen dürfte müßig sein, weil man ihr nach dem Bekanntwerden der Affäre ganz sicher einen Maulkorb umgehängt hat.

Oder geht es gar nicht um die Autorin, sondern den Auftraggeber? Das ist allerdings wahr, dessen Gründe sind erklärungsbedürftig.


>„Es ist kein Beitrag, der aktiv über die Seite auffindbar war“,

Wenn der Text eine eigenständige URL hat, kann man Interessenten diese URL persönlich geben, und niemand sonst weiß etwas davon. So war das anscheinend geplant. Aber aus irgendwelchen Gründen hat einer der Empfänger dann anscheinend  danach gesucht und dabei Google mit reingezogen, so daß Google die URL in die Finger bekam und dann bei Anfragen ausgegeben hat. Das war es dann mit der Heimlichtuerei...


>„Wir distanzieren uns ganz klar“,

Dieses Statement freut uns Alle außerordentlich. Wir hätten uns auch niemals etwas anderes gedacht - als dieses Statement zu hören. Das gehört zum Standardrepertoire. Es wegzulassen wäre geradezu ein Fauxpas.


>„Wir finden es sehr ärgerlich, dass so etwas passiert ist.“

Das sagen die ertappten Taschendiebe auch immer.


>„Das ist ja ein ganz sensibles Thema“,

Warum? Und was wissen die davon, daß es sensibel ist? Und inwiefern ist es eigentlich sensibel?


>„Wir werden oft instrumentalisiert von verschiedenen Seiten“,

Das wurde hier schon angedeutet. Ich habe dazu auch etwas gefunden.


>„Wie dieser den Weg ins Internet geschafft hat, versuchen wir gerade noch intern zu klären“,

Frag das TG-1. Die wissen mehr.  8)
Logged
StarCruiser http://WWW.ALLAXYS.COM mission countdown

Julian

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Die Affaire Georg Seifert an der Charité in Berlin
« Reply #7 on: August 18, 2018, 11:09:32 PM »

Die "Kinderonkologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin" hat nach ihrer öffentlichen Demontage den Rückzug angetreten und schreibt jetzt in ihrer Website:

https://kinderonkologie.charite.de/

[*quote*]
Die Kinderonkologie orientiert sich bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit malignen Erkrankungen an den hohen Therapiestandards und Protokollen der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) sowie an weiteren internationalen pädiatrisch-onkologischen Fachgesellschaften. Die Therapieerkenntnisse sind evidenzbasiert. Die Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie distanziert sich von der Meinung, dass Homöopathie in der kinderonkologischen Primärtherapie einen Platz hat.
[*/quote*]


Das ist alles nur scheinheiliges Theater.
Und das mit einer Dreistigkeit, die ihresgleichen sucht.


Wer auch immer da wem auf die Füße getreten ist, ihre Hinterhältigkeit können sie nicht lassen.

Man "distanziert sich von der Meinung, dass Homöopathie in der kinderonkologischen Primärtherapie einen Platz hat."

Ist das Alles!? Homöopathie hat bloß in der kinderonkologischen Primärtherapie keinen Platz? Was ist mit der restlichen Medizin? Homöopathie hat nirgendwo in der Medizin etwas zu suchen! Homöopathie ist Betrug.

Warum keine richtige, keine umfassende Distanzierung? Warum nur eine so gezielt ausgesucht kleine Zone? Wobei es genau die Zone ist, wo man selbst arbeitet. Und wobei es genau die Zone ist, wo man mit einer beispiellosen Dreistigkeit die Öffentlichkeit belügt.



Was findet man dazu an Quellen?

Bei Jameda schreibt ein "Dr. Koch":

[*quote*]
Schulmedizin und Homöopathie – Warum eine Kombination sinnvoll sein kann
von Dr. med. Thomas Koch
verfasst am 27.02.2018
[...]
Die Homöopathie kann aber auch die Schulmedizin begleiten, etwa um die Heilung zu fördern und Nebenwirkungen abzumildern. Das wird bereits erfolgreich in einigen Krankenhäusern auf Intensivstation und in der Onkologie praktiziert, etwa in München am von Haunerschen Kinderspital, in Berlin an der Charit, in Essen am Knappschaftkrankenhaus und an der Universitätskinderklinik Wien.
[...]
[*/quote*]

Das war noch im Februar 2018. Im Februar konnte man also noch schreiben (wenigstens woanders), daß an der Charité  in der Kinderonkologie Homöopathie gemacht wird. Interessant.


An der Kinderonkologie gibt es einen "Georg Seifert", den Prof. Dr. med. Georg Seifert:

https://kinderonkologie.charite.de/metas/person/person/address_detail/seifert/

[*quote*]
Prof. Dr. med. Georg Seifert
Facharzt für Kinderheilkunde

    +49 30 450 666 087
    +49 30 450 566 906
    Kontakt aufnehmen
    Route / Geländeplan

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:
Mittellallee 9
[*/quote*]

Aber ist das der einzige Georg Seifert dort?


Unter dem Namen Georg Seifert findet man nämlich doch Material über Homöopathie. Unter anderem ist da diese Studie:

https://www.hindawi.com/journals/ecam/2011/867151/abs/

[*quote*]
Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine
Volume 2011, Article ID 867151, 7 pages
http://dx.doi.org/10.1155/2011/867151

Research Article

Use of Homeopathy in Pediatric Oncology in Germany
Alfred Längler,1,2 Claudia Spix,3 Friedrich Edelhäuser,2 Genn Kameda,1 Peter Kaatsch,3 and Georg Seifert4

1Department of Pediatric and Adolescent Medicine, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Gerhard-Kienle-Weg 4, 58313 Herdecke, Germany
2University of Witten/Herdecke, Witten, Germany
3German Childhood Cancer Registry (GCCR), The Institute of Medical Biostatistics, Epidemiology, and Informatics (IMBEI), University of Mainz, Mainz, Germany
4Department of Pediatric Oncology and Hematology, Otto Heubner Centre of Pediatric and Adolescent Medicine, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Berlin, Germany

Received 2 February 2010; Revised 24 March 2010; Accepted 10 September 2010

Copyright © 2011 Alfred Längler et al. This is an open access article distributed under the Creative Commons Attribution License, which permits unrestricted use, distribution, and reproduction in any medium, provided the original work is properly cited.

Abstract

Homeopathy is a frequently used complementary and alternative medicine (CAM) treatment. We present results comparing responses of homeopathy users (HUs) and users of other forms of CAM (NHUs) in pediatric oncology (PO) in Germany. Differences between these two groups (usage, associated demographic characteristics, previous experience with CAM) are investigated. 186 (45.2%) of the 367 CAM users were exposed to homeopathy. The treatment duration amounted to a median of 601 days for HUs and 282 days for NHUs. Parents with p (127; 76.5%) also used homeopathy for their child's cancer. Nonmedical practitioners played a considerably greater role as source of information than did treating physician. In the majority HUs received their prescriptions from nonmedical practitioners (56%; 29.4% of NHUs). HUs communicate more frequently with their physicians about the CAM-use (77.7% versus 65.2%) and recommend CAM more often than NHUs (94% versus 85.6%). Homeopathy is the most frequently used CAM treatment in PO in Germany. HUs sustain treatment and therapies considerably longer than NHUs. Most families who had used homeopathy before their child was diagnosed with cancer also used homeopathy for the treatment of their child's cancer. Compared to other CAM treatments, patient satisfaction with homeopathy appears to be very high.
[*/quote*]


Dies ist der bei eben jener Quelle angegebene Link zum Volltext:

http://downloads.hindawi.com/journals/ecam/2011/867151.pdf


Das hier sollte man lesen:

Kinderkrebsspezialisten wollen mehr über Schamanentum wissen
am Mai 4, 2013 von nickpol
https://brightsblog.wordpress.com/tag/kinderonkologen/

Zitat:
[*quote*]
Autoren der Studie sind Alfred Längler (Kinderonkologisches Zentrum im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke), Friedrich Edelhäuser, Thomas Ostermann (Zentrum für Integrative Medizin, Universität Witten/Herdecke), Genn Kameda (ehemaliger Kinderonkologe im Gemeinschaftskrankenhaus, jetzt Kinderarzt in Düsseldorf), Rieke Boeker (Universität Marburg), Georg Seifert (Charité Universitätsmedizin Berlin).
[*/quote*]

Das war, aufgepaßt, 2013!


Man findet auch eine "Studie":

https://hpathy.com/scientific-research/use-of-homeopathy-in-pediatric-oncology-in-germany-2/
https://hpathy.com/scientific-research/use-of-homeopathy-in-pediatric-oncology-in-germany-2/2/

[*quote*]
Use of Homeopathy in Pediatric Oncology in Germany
1 Comment
by Alfred Laengler
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Last modified on August 16th, 2017
Written by Alfred Laengler

A research paper comparing the use and satisfaction levels of patients treated with homeopathy as compared to treatments with other non-homeopathic complementary and alternative methods, esp. in pediatric cancers.

About the Authors:

Alfred Längler,1,2 Claudia Spix,3 Friedrich Edelhäuser,2 Genn Kameda,1 Peter Kaatsch,3 and Georg Seifert4

1Department of Pediatric and Adolescent Medicine, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Gerhard-Kienle-Weg 4, 58313 Herdecke, Germany
2University of Witten/Herdecke, Witten, Germany
3German Childhood Cancer Registry (GCCR), The Institute of Medical Biostatistics, Epidemiology, and Informatics (IMBEI), University of Mainz, Mainz, Germany
4Department of Pediatric Oncology and Hematology, Otto Heubner Centre of Pediatric and Adolescent Medicine, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Berlin, Germany
[*/quote*]

Weil das Material umfangreich ist, wurde es in einen eigenen Thread ausgelagert:

Serviert: Georg Seifert, Charite Berlin
Use of Homeopathy in Pediatric Oncology in Germany
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10016.0



Die deutsche Fassung, anscheinend stark gekürzt, findet man hier:

https://www.narayana-verlag.de/spektrum-homoeopathie/homoeopathie-in-der-kinderonkologie-in-deutschland

[*quote*]
Homöopathie in der Kinderonkologie in Deutschland

Nachdruck aus: Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine
Band 2011, Article ID 867151

Autoren: Alfred Längler (1), Claudia Spix(2), Friedrich Edelhäuser(3),  Genn Kameda(4), Peter Kaatsch(5),  Georg Seifert(6)


(1) Abteilung für Kinder- und Jugend-Medizin, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Gerhard-Kienle-Weg 4, 58313 Herdecke, Deutschland, Universität Witten/Herdecke, Witten, Deutschland

(2) Deutsches Kinderkrebsregister (GCCR), Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie, und Informatik (IMBEI), Universität Mainz, Deutschland

(3) Universität Witten/Herdecke, Witten, Deutschland

(4) Abteilung für Kinder- und Jugend-Medizin, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Gerhard-Kienle-Weg 4, 58313 Herdecke, Deutschland

(5) Deutsches Kinderkrebsregister (GCCR), Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI), Universität Mainz, Deutschland

(6) Abteilung für Kinderonkologie und Hämatologie, Otto Heubner Zentrum für Kinder- und Jugend-Medizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Deutschland


Inhalt der Studie

Die Homöopathie ist eine häufig angewendete Behandlungsmethode der Komplementär- und Alternativmedizin (CAM).

   Bei dieser Studie handelt es sich um eine Forschungsarbeit auf dem Gebiet der pädiatrischen Krebserkrankungen, die Behandlungsverlauf -, ergebnisse und Zufriedenheit von Homöopathie-Anwendern (HUs) und Anwendern anderer Formen der CAM, die mit komplementären und alternativen Methoden, aber nicht homöopathisch behandelt wurden, also Nicht-Homöopathie-Anwendern (NHUs), in der pädiatrischen Onkologie (PO) in Deutschland vergleicht.

186 (45,2%) der 367 CAM Anwender wurden homöopathisch behandelt. Die Behandlungsdauer betrug im Mittel 601 Tage für HUs und 282 Tage für NHUs. Die meisten HUs erhielten ihre Rezepte von Heilpraktikern (56%; 29,4% der NHUS). HUs kommunizieren häufiger mit ihren Ärzten über den Einsatz von CAM (77,7% versus 65,2%) und empfehlen CAM öfter weiter als NHUs (94% versus 85,6%). Die Homöopathie ist die am häufigsten verwendete CAM-Behandlung in PO in Deutschland. HUs führen ihre Therapien wesentlich länger fort als NHUs. Die meisten Familien, die homöopathisch behandelt hatten, bevor bei ihrem Kind Krebs diagnostiziert wurde, wendeten Homöopathie auch in der Krebsbehandlung ihres Kindes an. Im Vergleich zu anderen CAM-Behandlungen scheint die Zufriedenheit der Patienten mit der Homöopathie sehr hoch zu sein.

1. Einführung

Komplementäre und alternative Therapien (CAM) werden häufig in der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in Deutschland als auch weltweit eingesetzt. Dies gilt gleichermaßen für Erwachsene und Kinder. Mit 1595 beteiligten Eltern ist unsere Studie z.Zt. die umfangreichste Studie dieser Art in der internationalen Literatur. 35% der 1063 Patienten, deren Eltern an der Studie teilnahmen, verwendeten CAM. Vorerfahrungen mit CAM, schlechte Prognose und höherer sozialer Status beeinflussten die Wahrscheinlichkeit der CAM-Anwendung (in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit).  Trotz der Kontroversen um die Homöopathie gehen wir in der pädiatrischen Onkologie von einer wachsenden Zahl von Homöopathie-Anwendern aus. Daher sind die Benutzerprofile von Homöopathie-Anwendern in diesem Bereich von großem Interesse. Bisher wurden keine Studien über den Einsatz von Homöopathie in der pädiatrischen Onkologie veröffentlicht. Mit wenigen Ausnahmen wurden homöopathische Mittel in der pädiatrischen Onkologie nur ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt. Homöopathie wird sowohl von Ärzten als auch von Heilpraktikern verschrieben und auch als Selbst-Medikation eingesetzt. Homöopathie spielt in vielen hoch entwickelten Ländern eine ebenso bedeutsame Rolle wie in anderen Ländern wie z.B. Indien.

2. Patienten und Methoden

Die Befragung von Eltern auf dem Postweg wurde im Jahr 2004 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderkrebsregister (GCCR) durchgeführt. Mindestens 95% aller Krebsfälle von Kindern in Deutschland sind in der GCCR registriert. Die Studienpopulation umfasste alle Eltern in Deutschland mit einem Kind (im Alter unter 15 Jahren), das im Jahr 2001 mit Krebs diagnostiziert und durch die GCCR systematisch erfasst und registriert wurde. Ausschlusskriterien waren Tod innerhalb der ersten 8 Wochen nach der Diagnose und die Entwicklung eines zweiten Krebses. Die Umfrage wurde in Abstimmung mit allen deutschen Krankenhäusern, die Kinder mit Leukämie und Krebs im Jahr 2001 behandelt hatten und der GCCR durchgeführt. Der Fragebogen enthielt eine alphabetische Liste von 69 möglichen CAM Behandlungen und Therapien, von denen eine Homöopathie war. Die CAM-Anwender, die diese Kategorie benannten, wurden als Homöopathie-Benutzer (HUs) bezeichnet und mit denen der Nicht-Homöopathie-Benutzer (NHUS) (dh. Anwendern von anderen Alternativmedizinischen Methoden, jedoch nicht Homöopathie) verglichen. Alle Patienten hatten eine konventionelle Therapie als auch die angegebenen ergänzenden Behandlungen erhalten. Die Studie wurde von der Ethikkommission der Universität Witten / Herdecke, Deutschland genehmigt und in Übereinstimmung mit der World Medical Association Deklaration von Helsinki durchgeführt.

3. Statistische Analyse

Dies ist keine analytische Studie; sie führt daher in erster Linie zu aussagekräftigen Statistiken, das heißt, es werden Prozentsätze in Bezug auf die erhobenen Daten vorgestellt                               
CAM Behandlungsmethoden:         Zahl der Patienten    Prozent
Homöopathie    137    37,3
Misteltherapie    53    14,4
Anthroposophische Medizin (außer Mistel)    46    12,5
Nahrungsergänzung    43    11,7
Reiki    27    7,4
Diät    26    7,1
Handauflegen    22    6,0
Phytotherapie    21    5,7
Selen    21    5,7
Vitamin C    21    5,7
Massage    19    5,2
Andere    19    5,2
Spiritueller Heiler    18    4,9
Ayurveda    16    4,4
hoch dosierte Vitamine    16    4,4
Bach-Blüten    15    4,1
Akupunktur    14    3,8
Bioresonanz    13    3,5
Kinesiologie    13    3,5
Ostheopathie    12    3,3
Schüßler-Salze    11    3,0
Energiearbeit    11    3,0
Musiktherapie    11    3,0

Tabelle 1: Die „wichtigsten“ CAM Behandlungsmethoden aus Sicht der Nutzer. Es wurden nur Behandlungsmethoden aufgeführt, die von den CAM-Anwendern mindestens 10 Mal genannt worden waren (Mehrfachnennungen möglich).

 

4. Ergebnisse

4.1. CAM Anwendung
Von den 1063 Familien, die geantwortet haben, gaben 367 (35%) an, während der Krankheit ihres Kindes CAM angewendet zu haben. Von diesen 367 CAM-Anwendern berichteten 166 (45,2%), dass ihr Kind homöopathische Arzneimittel eingenommen habe. Dies war die zahlenmäßig größte Gruppe der CAM-Anwender. Auf die Frage, welche CAM-Therapie für sie die „wichtigste“ war, berichteten 137 (37,3%) aller CAM-Anwender, dass bei ihnen homöopathische Arzneimittel Vorrang hätten.

Die mittlere Dauer der Anwendung von homöopathischen Arzneimitteln war 601 Tage. Die mittlere Dauer der Nutzung aller anderen CAM-Therapien betrug 282 Tage. In vielen Fällen dauerte die Therapie zum Zeitpunkt der Befragung noch an.
 

Es gab keine besondere Konzentration der Homöopathie-Anwender in bestimmten diagnostischen Gruppen. Insgesamt 396 (37,3%) der Befragten hatten Vorerfahrungen mit CAM, am häufigsten mit Homöopathie:127 von 166 (76,5%); 38 (22,9%) Homöopathie-Nutzer hatten noch keine CAM-Erfahrung. Der Anteil der HUs mit hohem sozialen Status war etwa gleich hoch wie in der Gruppe der NHUs (52% bzw. 47,6%).

4.2. Begleitumstände der CAM-Anwendung

Der Vergleich zwischen HUs und NHUs im Hinblick auf die Gründe für den Einsatz von CAM zeigte, dass die Kategorien

- „zur physikalischen Stabilisierung“ (77,7% versus 63,2%), (72,3% versus 61,2%)
- „um das Immunsystem zu verbessern“,
- „um die Verträglichkeit der konventionellen Behandlung zu verbessern“ (58,4% versus 39,3%), und
- zur Entgiftung "(42,2% versus 19,9%) deutlich häufiger von HUs genannt wurden.
Die einzige Kategorie, die häufiger von NHUs als von HUs benannt wurde, war
- „zur Entspannung“ (21,4% versus 12,7%).

Heilpraktiker spielten bei den HUs eine deutlich größere Rolle als die behandelnden Ärzte. In der großen Mehrzahl der Fälle erhielten HUs ihre Verschreibungen von Heilpraktikern (56% versus 29,4% der NHUs). Selbstmedikation spielt für HUs eine geringere Rolle als für NHUs (13,8% versus 23,4%). Das gleiche gilt für das soziale Umfeld (28,9% versus 42,3%).

In den meisten Fällen wurde CAM gleichzeitig mit der konventionellen Behandlung beim pädiatrischen Onkologen durchgeführt. 14% der Nutzer begannen mit der CAM-Behandlung erst nach Ende der konventionellen Therapie.

4.3. Kommunikation

Der Anteil der Familien, die mit ihren Ärzten über die Verwendung von CAM bei ihrem Kind gesprochen hat, war unter den HUs besonders hoch (77,7%) im Vergleich zu etwa zwei Dritteln bei den NHUs (65,2%).
Im Hinblick auf die Antworten der Ärzte („empfohlen“, „zur Kenntnis genommen“, „abgeraten“ und „ich weiß nicht“) gab es signifikante Unterschiede.
7,3% der HU-Gruppe berichten, dass die von ihnen angesprochenen Klinikärzte die Anwendung von CAM empfohlen haben - im Vergleich zu 17,3% in der NHU-Gruppe. 72,7% der Klinikärzte der HUs nahmen es kommentarlos zur Kenntnis, dass ihre Patienten gleichzeitig CAM anwendeten - im Vergleich zu 55,5% der Ärzte der NHUs. 20% der Klinikärzte von HUs sprachen sich gegen eine Therapie mit CAM aus - verglichen mit 27,3% bei den NHUs. Bei den Kinderärzten und Allgemeinmedizinern gab es im Hinblick auf deren  Reaktionen keinen erkennbaren Unterschied zwischen HUs und NHUs.

4.4. Hoffnung und Realität

Es gab keinen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Gruppen hinsichtlich ihrer Grundüberzeugung über die Wirksamkeit von CAM. Vor Behandlungsbeginn waren 68% der HUs und 59,2% der NHUs „absolut sicher“ oder „ziemlich sicher“, dass CAM einen positiven Einfluss auf die Krankheit ihres Kindes haben würde. Allerdings war der Anteil der „Zweifler“ höher in der NHU Gruppe (31,8% versus 21,1%). In der HU-Gruppe zeigten sich  keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Erwartungen der Eltern und der tatsächlichen Wirkung der Homöopathie auf die Krankheit ihres Kindes.
Die grundsätzlich positive Haltung aller CAM-Anwender spiegelt sich in der Bereitschaft der Eltern wider, anderen Eltern in einer ähnlichen Situation die Anwendung von CAM zu empfehlen: 89,4% aller CAM-Anwender würden dies tun (94% der HUs, 85,6% der NHUs).

5. Diskussion

Die vorliegenden Daten entstammen der umfangreichsten und ersten bevölkerungsbezogenen Studie über die Verbreitung von CAM in der pädiatrischen Onkologie.

Ein wichtiger Faktor, der die Wahrscheinlichkeit CAM zu nutzen, in der Kinderonkologie beeinflusst, sind die Vorerfahrungen mit CAM in der Familie, bevor das Kind an Krebs erkrankte.
Ein großer Prozentsatz der HUs (77,7%) hat mit seinem Arzt (Hausarzt, Kinderarzt, Kinderonkologe) über die Verwendung von homöopathischen Arzneimitteln gesprochen.

Unsere Daten zeigen keine Abhängigkeit zwischen der Anwendung von Homöopathie und einem höheren sozialen Status.
In Anbetracht der grundsätzlich positiven Erwartungen der CAM-Anwender ist der hohe Anteil der Eltern, die anderen Eltern in einer vergleichbaren Situation CAM weiter empfehlen würde, nicht überraschend. Unsere Daten zeigen auch, dass HUs bei einer homöopathischen Behandlung signifikant länger „am Ball“ bleiben als Patienten, die andere CAM-Therapien anwenden. Zum hohen Grad der Zufriedenheit der HUs könnte auch die Tatsache beitragen, dass Homöopathen ihren Patienten mehr Zeit und Aufmerksamkeit widmen. Ein homöopathisches Interview dauert ca. 1-2 Stunden.

In einer qualitativen Vergleichsstudie von Homöopathen und konventionellen Ärzten wurde festgestellt, dass die Eltern die Behandlung durch einen Homöopathen - verglichen mit dem symptom-basierten Ansatz eines konventionellen Arztes – als ganzheitlicher erleben. Dies gilt auch für die HUs in dieser Umfrage, auch wenn die verschreibenden Therapeuten zum größten Teil Heilpraktiker waren.
Die Daten dieser Umfrage lassen keine Rückschlüsse auf die Wirksamkeit der Behandlung, das Auftreten von Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit homöopathischen Mitteln zu. In einer klinischen Doppelblind-Studie von Paris et al., waren die Patienten in beiden Gruppen (Verum und Placebo) von der Wirksamkeit der Homöopathie sowohl vor als auch nach der Behandlung überzeugt.
Dennoch zeigte die Analyse, dass die homöopathische Behandlung ebenso wirkungslos war wie das Placebo. Einerseits zeigen Studien, dass die Patienten von Anfang an von der Wirksamkeit Homöopathie überzeugt sind. Dies scheint langfristig ein Thema zu sein und muss methodisch berücksichtigt werden. Andererseits - vorausgesetzt die Therapie war insgesamt erfolgreich - zeigt die subjektive Beurteilung durch die Eltern, dass sie der ergänzenden homöopathischen Therapie einen spürbaren Nutzen zuordnen. Ob dies etwas mit einem tatsächlichen therapeutischen oder psychologischen Effekt zu tun hat, zum Beispiel einer „Stimulus-Antwort“ oder einem Placebo-Effekt, ist noch nicht bekannt, da die in dieser Studie angewendeten Methoden keine Differenzierung dieser Effekte zulassen.

6. Einschränkungen

Da ein relativ hoher Prozentsatz der befragten Familien Anthroposophische Medizin (AM) zusätzlich zur Homöopathie anwendet, könnte die Häufigkeit der Homöopathie-Nutzung in der pädiatrischen Onkologie in Deutschland in dieser Studie leicht überrepräsentiert sein. Für Laien ist es oft schwierig, zwischen AM und Homöopathie zu unterscheiden, da beide potenzierte Arzneimittel verwenden.

7. Fazit

Die Homöopathie ist die am häufigsten verwendete ergänzende Therapie in der pädiatrischen Onkologie in Deutschland. Die meisten Homöopathie-Anwender haben bereits vor der Krebserkrankung ihres Kindes Homöopathische Mittel genommen bzw. ihren Kindern gegeben und würden Homöopathie an andere in ähnlichen Situationen weiter empfehlen.

Diese Studie wurde durch ein Stipendium der Deutschen Kinderkrebsstiftung Bonn  unterstützt. Alfred Lägler wird durch ein Forschungsstipendium der Software AG Stiftung unterstützt. Die Finanzierungsquellen hatte keinen Einfluss auf die Planung der Studie, die Datenanalyse oder den Prozess der Veröffentlichung.

*****************************************************************************
[*/quote*]


Es findet eine starke Beschäftigung mit Homöopathie statt. Überwiegend jedoch ist der Kern der Orientierung nicht Homöopathie, sondern anthroposophische "Medizin".
« Last Edit: August 19, 2018, 03:12:52 AM by Julian »
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Julian

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Im Januar 2013 erscheint ein Buch: "Erstes Lehrbuch über integrative Kinderonkologie", das großkotzig als "Standardwerk" bezeichnet wird. Herausgeber ist Georg Seifert von der Charite Berlin.

https://idw-online.de/en/news?print=1&id=515283

[*quote*]
idw - Informationsdienst
Wissenschaft

01/17/2013 10:47

Erstes Lehrbuch über integrative Kinderonkologie
Kay Gropp Pressestelle
Universität Witten/Herdecke

Autoren sind Wissenschaftler und Ärzte aus Herdecke und Witten

Ein internationales Team renommierter Ärzte und Wissenschaftler – darunter mehrere aus dem Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke und der Universität Witten/Herdecke – haben den derzeitigen Stand der integrativen Kinderonkologie zu einem wissenschaftlichen Lehrbuch zusammengetragen. Das neue Standardwerk „Integrative Pediatric Oncology“- Integrative Kinderonkologie - ist in englischer Sprache erschienen und richtet sich an Medizinstudenten und Ärzte in der ganzen Welt. Die integrative Kinderonkologie vereinigt die naturwissenschaftliche Medizin und ergänzende Heilmethoden wie etwa anthroposophische Medizin, Homöopathie, traditionelle chinesische Medizin, Heileurythmie sowie und Kunst- und Musiktherapie. Jetzt ist das Handbuch – auch als e-book - im Springer-Verlag erschienen. Drei Jahre hat der Hauptherausgeber, der Herdecker Kinderkrebsspezialist Priv.-Doz. Dr. med. Alfred Längler zusammen mit Priv.-Doz. Dr. med. Georg Seifert von der Charité Universitätsmedizin Berlin und dem amerikanischen Onkologen MD Patrick J. Mansky, daran gearbeitet.

Das neue Lehrbuch zeigt das breite Spektrum von die Schulmedizin ergänzenden Heilmethoden, die bei der Behandlung von krebskranken Kindern und Jugendlichen vor allem in Europa und Nordamerika zum Einsatz kommen. Systematisch wird der aktuelle Wissensstand zu allen Therapierichtungen beschrieben. Im Fokus steht besonders die Frage, wie sie in eine konventionelle Krebsbehandlung integriert werden können. Das Kapitel über anthroposophische Medizin verfassten Priv.-Doz. Dr. med. Alfred Längler und Priv.-Doz. Dr. med. Georg Seifert. Dr. Friedrich Edelhäuser, Dr. Christian Scheffer und Diethard Tauschel von der Universität Witten/Herdecke geben einen Überblick, welche Rolle Komplementärmedizin derzeit bei der medizinischen Ausbildung in Europa spielt. Die Kinderkrebsspezialisten Priv.-Doz. Dr. med. Tycho Zuzak aus dem Gemeinschaftskrankenhaus und Dr. med. Genn Kameda aus Düsseldorf beschreiben, wie mit krebskranken Kindern und deren Eltern über den Einsatz von komplementärmedizinischen Therapien bei der Krebsbehandlung gesprochen werden kann. Andere Kapitel betrachten die Rolle der Komplementärmedizin in der Kinderkrebsbehandlung der Zukunft, thematisieren die zukünftige institutionelle Forschung auf diesem Gebiet und setzen sich auch mit kritischen Fragen zur Wirksamkeit der Methoden auseinander.

„Wer sich mit integrativer Kinderonkologie beschäftigt, wird an diesem Standardwerk nicht vorbeikommen“, ist sich Priv.-Doz. Dr. med. Alfred Längler sicher.

Integrative Pediatric Oncology. Springer Verlag. Alfred Längler, Patrick J. Mansky, Georg Seifert (Hg.). Preis ab 99,99 Euro. ISBN 978-3-642-04200-3.

Bildmaterial
Das Cover des Buches kann in Druckqualität auch auf der Internetseite http://www.springer.com/medicine/oncology/book/978-3-642-04200-3
heruntergeladen werden.

Weitere Informationen bei Sabine Denninghoff, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Gerhard-Kienle-Weg 4, 58313 Herdecke, Telefon (02330) 62-0, sabine_denninghoff@t-online.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.500 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Criteria of this press release:
Journalists, Scientists and scholars
Medicine, Nutrition / healthcare / nursing
transregional, national
Research results, Scientific Publications
German
[*/quote*]



Auch der "DAMiD - Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland" bringt eine Pressemitteilung. Kein Wunder, denn es geht um "anthropopsophische" "Medizin".

https://www.damid.de/presse/pressmitteilungen/203-neues-lehrbuch-integrative-onkologie.html

[*quote*]
DAMiD - Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland

    » Pressemitteilungen
    » Neues Lehrbuch Integrative Onkologie

Pressemitteilungen
  |   22. Januar 2013

Neues Lehrbuch Integrative Onkologie

Autoren des anthroposophischen Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke legen international das erste Lehrbuch zur Integrativen Kinderonkologie vor

Die Krebsheilkunde wird integrativ – was vor einigen Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre, nämlich die sinnvolle Verknüpfung von naturwissenschaftlichen mit naturheilkundlichen Therapiemöglichkeiten, wird heute in modernen Krebszentren immer normaler. Das gilt auch für die Kinderonkologie, die heute verstärkt auf ergänzende komplementärmedizinische Therapien setzt. Kürzlich wurde nun von einer Gruppe von Wissenschaftlern das weltweit erste Lehrbuch zur Integrativen Kinderonkologie vorgelegt, um den derzeitigen Stand aus Wissenschaft und Forschung zusammenzufassen. Das neue Standardwerk „Integrative Pediatric Oncology“- Integrative Kinderonkologie - ist im Springer Verlag in englischer Sprache (auch als e-book) erschienen und richtet sich an Medizinstudenten und Ärzte in der ganzen Welt.
Weites Spektrum in der Integrativen Kinderonkologie

Das neue Lehrbuch zeigt das breite Spektrum von Heilmethoden, die bei der Behandlung von krebskranken Kindern und Jugendlichen vor allem in Europa und Nordamerika als Ergänzung der Schulmedizin eingesetzt werden. Untersucht werden dabei unter anderem die Verknüpfung von naturwissenschaftlicher Medizin und Ansätzen wie zum Beispiel Anthroposophische Medizin, Homöopathie oder Traditionelle Chinesische Medizin. Im Fokus steht besonders die Frage, wie die komplementärmedizinischen Ansätze in eine konventionelle Krebsbehandlung integriert werden können.

Auch die Frage, wie mit krebskranken Kindern und deren Eltern über den Einsatz von komplementärmedizinischen Therapien bei der Krebsbehandlung gesprochen werden kann, wird aus wissenschaftlicher Perspektive erläutert. Weitere Kapitel beleuchten die Rolle der Komplementärmedizin in der zukünftigen Kinderkrebsbehandlung, thematisieren die institutionelle Forschung auf diesem Gebiet, schildern die Rolle der Komplementärmedizin in der medizinischen Ausbildung in Europa und setzen sich auch mit kritischen Fragen zur Wirksamkeit der Methoden auseinander.
Anthroposophische Medizin setzt auf Integrative Medizin

Mit diesem Lehrbuch weist die Anthroposophische Medizin erneut darauf hin, dass sie im Rahmen der Integrativen Medizin eine prägende und gestaltende Rolle einnimmt. Denn die Anthroposophische Medizin setzt seit jeher darauf, die konventionelle Medizin um wichtige geisteswissenschaftliche Erkenntnisse zu erweitern und bringt damit die besten Voraussetzungen mit, um das Konzept der Integrativen Medizin im Dialog mit der Schulmedizin und mit seriösen komplementärmedizinischen Ansätzen weiterzuentwickeln.

Federführend für das Projekt war der Hauptherausgeber, der Kinderkrebsspezialist Priv.-Doz. Dr. med. Alfred Längler, der als Leitender Arzt die Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin am anthroposophischen Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke führt. Gemeinsam mit Priv.-Doz. Dr. med. Georg Seifert von der Charité Universitätsmedizin Berlin und dem amerikanischen Onkologen MD Patrick J. Mansky hat Längler drei Jahre lang an dem Thema gearbeitet: „Wer sich mit Integrativer Kinderonkologie beschäftigt, wird an diesem Standardwerk nicht vorbeikommen“, so der Herausgeber.
Pressekontakt:

Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland e.V. (DAMiD)
Chausseestr. 29, 10115 Berlin

Natascha Hövener, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 030-28 87 70 94
E-Mail: hoevener@damid.de

Der DAMiD repräsentiert die Anthroposophische Medizin in allen gesellschaftlichen Bereichen des deutschen Gesundheitswesens. Als Dachorganisation vertritt der Verband die übergeordneten Belange und Interessen seiner 17 Mitglieder. Mitgliedsorganisationen sind Berufs- und Patientenverbände, Klinikverband, gemeinnützige Altenhilfe, Behindertenhilfe sowie Hersteller Anthroposophischer Arzneimittel.
mehr erfahren…

Integrative Pediatric Oncology

Alfred Längler, Patrick J. Mansky, Georg Seifert (Hg.): Integrative Pediatric Oncology. Springer Verlag. ISBN 978-3-642-04200-3. Preis ab 99,99 Euro.

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Natascha Hövener
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Telefon 030-28 87 70 96
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2014 erscheint eine Dissertation (?) mit dem Titel "Integrative Medizin in der Pädiatrischen Onkologie, experimentelle und klinische Forschung". Autor ist Georg Johannes Seifert.


Integrative Medizin in der Pädiatrischen Onkologie

[*quote*]
Integrative Medizin in der Pädiatrischen Onkologie
Metadata
dc.​contributor.​author
Seifert, Georg Johannes
dc.​date.​accessioned
2018-06-08T00:55:14Z
dc.​date.​available
2014-10-06T11:32:45.904Z
dc.​date.​issued
2014
dc.​identifier.​uri
https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/12677
dc.​description.​abstract
Die Anwendung von Komplementärmedizin in der Kinderonkologie ist weit verbreitet. Aus unseren epidemiologischen Untersuchungen ist mittlerweile genau bekannt, welche Therapien aus dem Bereich CAM in der Kinderonkologie in Deutschland angewendet werden. Es handelt sich im Wesentlichen um Homöopathie, Anthroposophische Medizin und Nahrungsergänzungsmittel. Meine Arbeiten bilden mit klinischen und experimentellen Studien zwei Schwerpunkte, um einerseits klinische Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit von CAM zu generieren und andererseits Wirkmechanismen einzelner komplementärmedizinischer Medikamente in der Kinderonkologie zu evaluieren. So konnte retrospektiv gezeigt werden, dass z. B. eine Supportivtherapie aus dem Bereich der Anthroposophischen Medizin sicher ist und sich nicht auf die Wirksamkeit der Erstbehandlung auswirkt. Mit einer randomisierten prospektiven multizentrischen Studie untersuchen wir zurzeit weitergehend nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Wirksamkeit einer Anthroposophischen Supportivtherapie bei 340 Kindern, die eine Intensivtherapie nach ausgewählten GPOH-Protokollen erhalten. Diese Studie befindet sich in der Follow-up Phase und ist weltweit die erste, die ein komplementärmedizinisches Konzept bei Kindern evaluiert. Da auch in der o. g. Studie Mistelextrakte eingesetzt werden, führten wir hiermit weitere experimentelle Studien am Beispiel der ALL zur Wirkung und den pharmakologischen Mechanismen durch. Es zeigte sich, dass die auch bei Kindern häufig eingesetzten Mistelextrakte in vitro und in vivo eine hohe antileukämische Potenz besitzen und sich diese durch Apoptoseinduktion entfalten. Es konnte weiterhin am Beispiel eines ALL-Modells in vitro und in vivo gezeigt werden, dass es – wie in der Phytotherapie oft vermutet – bei der Verwendung von Gesamtextrakten zu Synergieeffekten der einzelnen Inhaltsstoffe kommen kann. Neben den pharmakologischen CAM-Therapien, die in der Kinderonkologie eingesetzt werden, stellen sogenannte Mind-Body-Therapien (Eurythmietherapie) einen weiteren wesentlichen Schwerpunkt unserer Arbeiten dar. In einer Pilotstudie zur Anwendung von EYT bei Kindern mit Hirntumoren zeigten sich eine hohe Akzeptanz, eine gute Durchführbarkeit sowie klinische Verbesserungen der Neuromotorik und des Arbeitsgedächtnisses, die weiter untersucht werden sollten. Mit unserer klinischen Grundlagenforschung zu EYT publizierten wir die ersten kontrollierten Daten und zeigten, dass EYT eine positive Wirkung auf Lebensqualität, Stressverarbeitung und Herzgesundheit haben kann. Die Gesamtheit meiner Arbeiten veranschaulicht die zunehmende Bedeutung von CAM in der Kinderonkologie, und es wird deutlich, dass einzelne Medikamente und Therapien bei wissenschaftlicher Betrachtung therapeutisches Potential besitzen.
de
dc.​description.​abstract
Complementary medicine is widely used in paediatric oncology. We meanwhile know from our epidemiological studies exactly which CAM treatments are used in paediatric oncology in Germany, namely for the most part homeopathy, anthroposophical medicine and food supplements. My work, involving clinical and experimental studies, has two main focuses: on the one hand the generation of clinical data on the safety and efficacy of CAM and on the other hand evaluation of the mechanisms of action of individual complementary medicines in paediatric oncology. For example, we have been able to show retrospectively that supportive treatment according to the principles of anthroposophical medicine is safe and does not interfere with the efficacy of the first-line treatment. We are currently conducting a randomized prospective multicentre study further investigating not only the safety but also the efficacy of supportive anthroposophical therapy in 340 children receiving intensive therapy according to selected GPOH protocols. This study is currently in the follow-up phase and is the first study worldwide to evaluate a complementary medicine approach in children. As mistletoe extracts are also used in the above study we performed further experimental studies on the action and pharmacological mechanisms of mistletoe extracts in an ALL model. These studies showed that mistletoe extracts, which are also often used in children, have strong antileukaemic activity both in vitro and in vivo and that this is based on induction of apoptosis. We were also able to show in vitro and in vivo in an ALL model that – as often suspected in phytotherapy – the use of whole plant extracts can result in synergistic effects of the individual constituents. In addition to the pharmacological CAM therapies used in paediatric oncology, mind-body therapies such as eurythmy therapy (EYT) are a further important focus of our work. In a pilot study on the use of EYT in children with brain tumours we found a high level of acceptance, good practicability and clinical improvements in neuromotor function and working memory which will be further investigated. Our clinical basic research on EYT allowed us to publish the first controlled data and showed that EYT can have a positive impact on quality of life, stress coping and cardiac health. All in all, my work demonstrates the increasing importance of CAM in paediatric oncology and makes it clear that, when subjected to scientific investigation, individual medicines and treatments can be shown to have therapeutic potential.
en
dc.​language
de
dc.​rights.​uri
http://www.fu-berlin.de/sites/refubium/rechtliches/Nutzungsbedingungen
dc.​subject
integrative medicine
dc.​subject
paediatric oncology
dc.​subject.​ddc
610 Medizin und Gesundheit
dc.​title
Integrative Medizin in der Pädiatrischen Onkologie
dc.​type
Buch
dcterms.​format
Text
de
dc.​contributor.​contact
georg.seifert@charite.de
dc.​contributor.​gender
m
dc.​contributor.​firstReferee
Prof. Dr. med. Angelika Eggert
dc.​contributor.​furtherReferee
Prof. Dr. med. James Beck
dc.​date.​accepted
2012-10-15
dc.​identifier.​urn
urn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000096045-0
dc.​title.​subtitle
experimentelle und klinische Forschung
dc.​title.​translated
Integrative medicine in pediatric oncology
en
dc.​title.​translatedsubtitle
experimental and clinical research
en
refubium.​affiliation
Charité - Universitätsmedizin Berlin
de
refubium.​mycore.​fudocsId
FUDISS_thesis_000000096045
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FUDISS_derivate_000000015100
dcterms.​accessRights.​dnb
free
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    Dissertationen Charité

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Habilitationsschrift_Georg_Seifert_www.pdf
Size: 1.735MB
Format: PDF

Checksum (MD5): d6ddc2909d574b027173854bbb3e224c
View/Open
[LINK: https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/12677/Habilitationsschrift_Georg_Seifert_www.pdf?sequence=1&isAllowed=y
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Eine "Habilitationsschrift" Von Georg Seifert!

https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/12677/Habilitationsschrift_Georg_Seifert_www.pdf?sequence=1&isAllowed=y



Es wird immer wieder berichtet, wie einfach eine Doktorarbeit bei Medizinern ist. Man sollte annehmen, daß wenigstens Habilitationsschriften anspruchsvoll wären. Weit gefehlt!

Ich kann nur empfehlen, diese "Habilitationsschrift" zu lesen. Ein Schock ist Ihnen gewiss...
« Last Edit: August 19, 2018, 04:05:23 AM by Julian »
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Julian

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http://naturheilkunde.immanuel.de/aktuelles/veranstaltungen/terminkalender/detailseite/calendar/list/event/2018/08/23/1-charite-summerschool-fuer-integrative-medizin/

[*quote*]
Immanuel Diakonie
Naturheilkunde Immanuel Krankenhaus Berlin – Ayurveda, TCM und Homöopathie Berlin
Immanuel Krankenhaus Berlin. Naturheilkunde
Professor Dr. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, die in Kooperation mit der Charité arbeitet und unter anderen Naturheilverfahren Ayurveda, TCM und Homöopathie anbietet.

1. Charité Summerschool für Integrative Medizin

23. August 2018 - 26. August 2018

Die Charité in Berlin ist ein Ort, an dem sich modernste Medizin und Komplementärmedizin ideal ergänzen. In verschiedenen Kliniken haben sich seit vielen Jahren Angebote verschiedenster komplementärer Therapierichtungen etabliert. Integrative Medizin hat inzwischen in Forschung und Lehre an der Charité einen festen Platz.


Erstmalig bietet in diesem Jahr die 1. Charité Summerschool für Integrative Medizin einen spannenden Einblick in ganz unterschiedliche Therapien aus dem Spektrum der Integrativen Medizin. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Vermittlung praxisrelevanter Erfahrungen für Ärzte und Ärztinnen, Pflegekräfte, Therapeuten und Therapeutinnen und Studierende im klinischen Bereich.

Die Vorträge und Workshops werden von langjährig erfahrenen Dozenten und Dozentinnen gehalten. Mitarbeiter des Immanuel Krankenhauses Berlin sind als Referenten und Moderatoren dabei.

In einem abwechslungsreichen und praxisorientierten Programm werden die innovativen Therapien der integrativen Medizin aus den Bereichen Phytotherapie & Ernährung, anthroposophische Medizin, traditionelle indische Medizin und Mind-Body-Medizin anwendungsbezogen und praxisorientiert vermittelt. Neben einigen Übersichtsvorträgen bilden 12 verschiedene dreistündige Workshops die Möglichkeit, Schwerpunkte nach persönlichem Interesse zu wählen.

Komplementär bietet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm viele Gelegenheiten für Kontakt, Vernetzung und Austausch der Teilnehmenden untereinander. Lassen Sie sich entführen in das Nachtleben Berlins aus verschiedenen überraschenden Kostenfreier Perspektiven.
Programm (Änderungen vorbehalten)
Donnerstag

    15:00 – 16:30 Uhr Wissenschaftliches Arbeiten in der integrativen Medizin für Doktorand*innen
    (Beate Stock-Schröer)
    17:00 – 17:30 Uhr Begrüßung (Georg Seifert & Christian Kessler)
    17:30 – 19:00 Uhr Keynotevortrag „Fasten, kalorische Restriktion, ketogene Ernährung“ (Andreas Michalsen)
    Special Guest: Fasten – erklärt in 7 Minuten (Ariane Gutschke)
    19:00 – 19:30 Uhr Meditation und Reflexion
    Ab 20:00 Uhr Come together mit Bier, Wein und Grillen (auch Veggie) und Musik+

Freitag

    8:00 – 8:30 Uhr Warm up mit Musik & Bewegung (Dörte Stanek)
    9:00 – 10:00 Uhr Keynotevortrag „Meditation, Achtsamkeit & Yoga aus Sicht von Klinik und Wissenschaft“ (Christian Kessler)
    10:00 – 10:30 Uhr Kaffeepause
    10:30 – 13:30 Uhr Workshop 1
    13:30 – 15:00 Uhr Mittagspause
    15:00 – 18:00 Uhr Workshop 2
    18:00 – 18:30 Uhr Meditation und Reflexion
    Ab 20:00 Uhr Evening Highlight: Die Perspektive auf Berlin vom Wasser aus.
    Eine Überraschung aus Essen, Trinken, Musik und mehr. Ein Ort, den schon Gorbatschow, Honecker, Reagan und Udo Lindenberg liebten...

Samstag

    8:00 – 8:30 Uhr Warm up Musik & Bewegung (Dörte Stanek)
    9:00 – 10:00 Uhr Keynotevortrag „Die Haut als Sinnesorgan – Das Potential von Wickeln und Auflagen in der klinischen Anwendung“ (Georg Seifert)
    10:00 – 10:30 Uhr Kaffeepause
    10:30 – 13:30 Uhr Workshop 3
    13:30 – 15:00 Uhr Mittagspause
    15:00 – 18:00 Uhr Workshop 4
    18:00 – 18:30 Uhr Meditation und Reflexion
    Ab 21:00 Uhr Der Himmel über Berlin: Die Perspektive auf Berlin aus der Luft. Beste Drinks in luftigen Höhen, Sonnenuntergang wie in der Karibik, Musik und Partystimmung...

Sonntag

    10:00 – 11:00 Uhr Integrative Medizin in der stationären Versorgung: Vorstellungen der Kliniken Immanuel Krankenhaus und Havelhöhe und das Projekt Integrative Pflege in der Kinderonkologie an der Charité
    11:00 – 12:00 Uhr Integrative Fallkonferenz: Anthroposophische Medizin, Naturheilkunde, Traditionelle Medizin
    12:00 – 13:00 Uhr Zusammenfassung und Diskussion: Chancen und Anwendungsmöglichkeiten integrativmedizinischer Konzepte in der Klinik | Verabschiedung

Workshops

WS 1: Freitag, 10:30-13:30 Uhr
A: Blutegel-Therapie, Michael Ehm
B: Mind-Body-Medizin, Nina Effenberg
C: Cannabis in der Medizin, Christian Kessler

WS 2: Freitag, 15:00-18:00 Uhr
A: Ayurveda-Körpertherapie, Michael Ehm
B: Musiktherapie, Susanne Bauer
C: Phytotherapie, n.n.

WS 3: Samstag, 10:30-13:30 Uhr
A: Äußere Anwendungen, Britta Wilde & Doris Rapp
B: Tanztherapie, Dörte Stanek
C: Fasten und pflanzenbasierte Ernährung, Christian Kessler

WS 4: Samstag, 15:00-18:00 Uhr
A: Kneipp-Therapien, Reza Ashnani
B: Yoga und Meditation, Claudia Böhm
C: Anthroposophische Medizin & Pharmazie, Ulrich Meyer

Laden Sie hier den Flyer als PDF-Datei herunter.
Tagungsort

Die Summerschool findet in den Tagungsräumen des Jugendgästehauses der Berliner Stadtmission am Berliner Hauptbahnhof statt.
Teilnahmegebühren

    Normalpreis 770 €
    Therapeuten und Therapeutinnen und Pflegekräfte 570 € (kontingentiert)
    Studierende 200 € (kontingentiert)

Die Teilnahmegebühr für diese Veranstaltung enthält Tagungsunterlagen, Mittagessen und Pausengetränke/ -snacks sowie die Teilnahme an allen Abendveranstaltungen (inkl. Getränke und Essen).

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl und Teilnehmerinnenzahl Summer School begrenzt ist. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der Zahlungseingänge. Bei Stornierungen mit Eingang bis
zu sechs Wochen vor dem Kursbeginn entsteht eine Gebühr von 50,- €. Danach erfolgt keine Rückerstattung der Teilnahmegebühr. Eine Ersatzteilnehmerin oder ein Ersatzteilnehmer ist jedoch willkommen.

Ein Teilnahmeplatz ist erst nach Ihrem Zahlungseingang für Sie reserviert. Überweisen Sie die Teilnahmegebühr bitte zeitgleich mit Ihrer Anmeldung auf folgendes Konto:

Empfänger: Charité – Universitätsmedizin Berlin
SWIFT/BIC-Code: BYLADEM1001
IBAN: DE11 1203 0000 0001 5123 59
Verwendungszweck: IA 200738
Anmeldung

Zur Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail mit folgenden Angaben an integrative-medizin@charite.de

    Vorname, Nachname
    Beruf, Fachrichtung
    Anschrift
    Telefonnummer, E-Mailadresse
    Rechnungsanschrift, wenn von obiger Adresse abweichend
    Bei Bewerbung um kontingentiere Plätze für Studierende Immatrikulationsbescheinigung
    Bitte geben Sie zu jedem der vier Workshops eine Präferenzrangliste an (z.B. WS 1, Freitag, 11-14 Uhr: 1. Eurythmietherapie, 2. Ayurveda, 3. Phytotherapie). Wir bemühen uns Ihnen nach Möglichkeit immer Ihre erste Präferenz zuzuweisen.

Erst nach Eingang Ihrer Anmeldung und Zahlung der Teilnahmegebühr erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung.
Die Zertifizierung bei der Ärztekammer ist beantragt.
 
Beschreibung der Workshops

Ayurveda-Körpertherapie:
Pristabhyanga, die ayurvedische Rückenmassage! Wir lernen Griffe und  Techniken, zum Anfassen. Basics und Tools der Ayurveda-Manualtherapie.

Blutegel-Therapie:
Kleiner Sauger, große Wirkung! In diesem Workshop werden wir uns den Blutegeln zuwenden und deren Einsatz im Praxisalltag erleben und kennenlernen. Was wissen wir über Egel? Indikationen, Kontraindikationen. Tipps und Tricks aus der Praxis.

Anthroposophische Pflege:
Die äußeren Anwendungen sind ein Grundpfeiler der Anthroposophischen Pflege und Medizin. Bei uns kommt die Arnika auf den Kopf, der Ingwer an die Nieren und der Senf an die Füße. Lassen Sie sich überraschen. In unserem Workshop lernen Sie verschiedene Wickel und Auflagen kennen und werden auch eine Anwendung erleben.

Kneipp-Therapien – Eine europäische Naturheilkunde-Tradition mit Revival:
Kneipp-Güsse, Waschungen und Wickel – das Kneipp-Universum ist eine alte und nachweislich wirksame naturheilkundliche Tradition aus dem deutschsprachigen Bereich. Zwischenzeitlich gesellschaftlich etwas in Vergessenheit geraten, erleben die Kneipp-Therapien vor allem auch im Rahmen des Fastenbooms der letzten Jahre eine echte Renaissance in Klinik, Wellness und in privaten Badezimmern. Dieser Workshop ist ein hands-on-Workshop für ein grundlegendes und erlebbares Verständnis dieser Reiz-Regulationsverfahren.

Mind-Body-Medizin:
Achtsamkeit als fester Bestandteil der Mind-Body-Medizin. Theorie und Praxis aus der Naturheilkundlichen und Onkologisch-Naturheilkundlichen Tagesklinik. Selbstheilungskräfte stärken und Krankheitsbewältigung verbessern. Achtsame Körper- und Entspannungsübungen, Achtsamkeitsmeditation.

Musiktherapie:
Einführung in die Gruppenmusiktherapie als psychotherapeutisches Verfahren mit Erwachsenen in Psychotherapie und Psychosomatik. Bedeutung von Spiel, Ausdruck und musikalischer Improvisation im therapeutischen Prozess. Beziehungserleben und Selbsterfahrung in und durch Musik.

Tanztherapie:
In dem Workshop „sich bewegend erfahren“ werden Prinzipen und Ziele der Tanztherapie vorgestellt. Mit Hilfe von kreativer Bewegung in Verbindung mit Objekten werden Teilnehmer*innen eingeladen, sich körperlich wahrzunehmen und auszudrücken und somit eine Einsicht in die Einsatzmöglichkeiten der Tanztherapie zu erhalten.

Yoga und Meditation:
Der Workshop beginnt mit einem kurzen Abriss zu Entwicklung des modernen Yoga. Es werden die physiologische Wirkung von Stehhaltungen, Vorwärtsstreckungen, Drehungen, Rückwärtsstreckungen, Umkehrstellungen und regenerierenden Asanas erläutert, die wir auch gemeinsam üben werden. Daher bitte entsprechende Bekleidung mitbringen. Des Weiteren wird ein kurzer Einblick in die komplexe therapeutische Arbeit im Iyengar Yoga und die für die Therapie erforderlichen Asana-Modifikationen gegeben.

Phytotherapie:
tba

Cannabis in der Medizin – Neuland für (fast) alle:
Die veränderte Gesetzeslage bzgl. Cannabis in der Medizin seit März 2017 ist für die meisten Akteure – Ärzte, Patienten, Krankenkassenvertreter, Politik, Justiz und Polizei gleichermaßen – oft völliges Neuland und Cannabistherapie nach wie vor vielfach mit Vorurteilen, Bedenken und Unwissen verbunden. In diesem Workshop geht es darum, für welche Indikationen Medizinalcannabinoide, auf Basis von Evidenz und Empirie und anhand von konkreten Patientenbeispielen, sinnvoll sein können und was dabei unbedingt beachtet werden muss.

Von pflanzenbasiert bis paleostyle – was ist dran an gehypten Ernährungsformen?
Funktionalisierte Ernährung und zunehmend gesundheitsbezogenes Ernährungsbewusstsein sind unaufhaltsame gesellschaftliche Entwicklungen, vor allem in urbanen Ballungsräumen. Jedoch unterscheiden sich die Ernährungskonzepte hinsichtlich dessen, was gesund sein soll, zum Teil ganz fundamental. Kaum einer blickt noch durch, was von vegan, flexitarisch, paleo, mediterran, ketogen und Konsorten so zu halten ist. Dieser Workshop ist ein interaktiver parforce-Ritt durch die aktuelle wissenschaftliche Datenlage gängiger Ernährungshypes.

Anthroposophische Medizin & Pharmazie:
Der Workshop stellt Arzneimittel der anthroposophischen
Therapierichtung aus dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich vor. Es werden besondere Herstellungsverfahren erläutert und einige Pflanzen sowie ihre Verarbeitung näher betrachtet.


Referenten / Referentinnen

    Reza Ashnani, Immanuel Krankenhaus Berlin, Abt. Physiotherapie
    Prof. Dr. Susanne Bauer, Professorin für Musiktherapie, Universität der Künste Berlin Career College, Studiengangsleiterin Masterstudiengang Musiktherapie, Dipl. Psychologin
    und Musiktherapeutin
    Claudia Böhm M.Sc. in Ayurvedic Medicine, Heilpraktikerin, zertifizierte Iyengar® Yoga Lehrerin und Iyengar® Yoga Therapeutin. Neben meiner mehr als zwei Jahrzehnte umfassenden Tätigkeit im Iyengar Yoga Institut Berlin leite ich seit 2 Jahren auch das Studio Iyengar Yoga
    Vienna in Wien. Seit 2013 arbeite ich außerdem in der Charité/Immanuelkrankenhaus
    Berlin als Iyengar Yoga Lehrerin/Therapeutin. „Yoga lehrt uns zu heilen, was nicht ertragen
    werden muss, und zu ertragen was nicht geheilt werden kann.“ B.K.S. Iyengar
    Michael Ehm, Ayurvedatherapeut (HP), Leiter der Abteilung für Ayurveda-Manual-Therapie in der Privatpraxis des Immanuel Krankenhauses, Immanuel Medizin Zehlendorf. Seit 16 Jahren
    im Bereich Ayurveda-Therapie tätig, v.a. mit Massage und Blutegeln
    Ariane Gutschke, Studierende der Medizin an der Charité, Teilnehmerin des Seminars „Integrative Medizin“ im Wintersemester 2017/18
    Ulrich Meyer, Studium der Pharmazie an der FU Berlin, öffentliche Apotheke, 1993-1996 und 2000-2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter der WALA Heilmittel GmbH Eckwälden/Bad Boll, 1996-1999 Institut für Pharmazie der EMAU Greifswald, Promotion, Lehrauftrag an der Universität Heidelberg, seit 2012 Honorar-Professor für Geschichte der Pharmazie an der EMAU Greifswald und Leitung des Salumed-Verlags am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe / Berlin
    Nina Effenberg, Gesundheitspädagogin,Therapeutin in der Tagesklinik Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, Referentin im Bereich Ordnungstherapie/Mind-Body Medizin, sowie in der Fortbildung zur Mitarbeitergesundheit speziell zu den Themen Verhaltensveränderung, Kommunikation, Stressbewältigung und Entspannungsverfahren und Achtsamkeit
    Doris Rapp, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Expertin und Ausbilderin für Anthroposophische
    Pflege und Rhythmische Einreibung an der Akademie für Anthroposophische Medizin
    Havelhöhe
    Dörte Stanek MA, Somatische Psychologie (USA), Tanz/Bewegungstherapeutin, Heilpraktikerin Psychotherapie und Somatische Yogalehrerin, Ausbildung in Frauenheilkunde. In ihrer Arbeit
    begleitet sie Menschen dabei ihren Körper wahrzunehmen und erneut zu bewohnen,
    einschränkende Denkstrukturen aufzulösen und neue Handlungsmuster zu entdecken.
    Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die psychosomatische Begleitung von Frauen mit Posttraumatischer Belastungsstörung
    Britta Wilde, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Expertin und Ausbilderin für Anthroposophische
    Pflege und Rhythmische Einreibung an der Akademie für Anthroposophische Medizin
    Havelhöhe

Organisation

Prof. Andreas Michalsen
Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin, Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin


Prof. Georg Seifert
Inhaber der Stiftungsprofessur für „Integrative Medizin in der Kinderheilkunde“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Oberarzt der Intensivstation der Klinik für Pädiatrie m. S. Onkologie/Hämatologie, Initiator und Leitung der Summerschool


Dr. Christian Kessler
Oberarzt für Forschungskoordination, Projektmanagement und Hochschulambulanzleitung der Abteilung für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin, Initiator und Leitung der Summerschool

Wiebke Stritter
Psychologin (M.Sc.) und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Integrative Medizin in der Pädiatrischen Onkologie, Hauptverantwortliche für die Organisation
 
Informationen zur Veranstaltung

23. August 2018 - 26. August 2018
 
Veranstalter

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Prof. Dr. med. Georg Seifert, Initiator und Leitung der Summer School
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie Campus Virchow-Klinikum

Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
integrative-medizin@charite.de
https://kinderonkologie.charite.de/metas/kontakt_anfahrt/

Veranstaltungsort

Berliner Stadtmission Diakonie Betriebs gGmbH, Tagungsräume des Jugendgästehauses
Lehrter Straße 68
10557 Berlin
www.tagen-in-berlin.de/ueber-uns/anfahrt-und-adresse
 
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Ansprechpartner

    Prof. Dr. med.
    Andreas Michalsen
    Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin, Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Universitätsmedizin Berlin


    Immanuel Krankenhaus Berlin
    Königstr. 63
    14109 Berlin-Wannsee
    T 030 80505-691
    F 030 80505-692
    E-Mail senden
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    Das Immanuel Krankenhaus Berlin ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin.

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Der Ärztekammer Berlin ist diese Veranstaltung natürlich bekannt, und nicht erst seit gestern. Das Programm ist als PDF-Dokument zu haben. Datum der Erstellung des PDFs: 16.Mai 2018.

Das bedeutet, daß alle Dementis der Charité eine verdammte Lüge sind. Es war seit Monaten bekannt, was da läuft. Und was ÜBERHAUPT an der Charité läuft, ist seit Jahren bekannt. Es ist Korruption und Lüge pur.

https://veranstaltung.aekb.de/kalender/events/detail/ANT-1803080-10000?page=1&v=ANT-1500423-30000&sort=title&direction=0

[*quote*]
Ärztekammer Berlin
Friedrichstr. 16 | 10969 Berlin
Telefon: +49 (0)30 - 40806-0 | Fax: +49 (0)30 - 40806-3499 | E-Mail: kammer@aekb.de

Fortbildungskalender

Donnerstag, 23. August 2018, 15:30 Uhr - Sonntag, 26. August 2018, 13:00 Uhr
1. Charité Summerschool für Integrative Medizin


Thema

Vorträge und Workshops zu Therapien aus der Integrativen Medizin, s. Programm
Veranstaltungsnummer

2761102018030790004
Fachgebiet(e)

    Naturheilverfahren
    Fachübergreifend

Referent(en)

Liste s. Anlage, Liste s. Anlage, Liste s. Anlage, Liste s. Anlage
Kategorie und Bewertung

Kategorie A
Fortbildungspunkte: 27

Teilnehmerentgelt

770,00 EUR
Information

Anmeldeschluss: Mittwoch, 22. August 2018

Dokumente

programm-charit-summerschool-integrative-medizin.pdf
https://veranstaltung.aekb.de/kalender/events/detail/ANT-1803080-10000?export=pdf
https://veranstaltung.aekb.de/kalender/events/doc/ANT-1803080-10000/1

Veranstaltungsort

Jugendgästehauses am Berliner Hauptbahnhof, Berliner Stadtmission
Lehrter Straße 68, 10557 Berlin

Anfahrt mit Bus und Bahn
Anfahrt mit dem Auto

Veranstalter

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Virchow-Klinikum
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
Onkologie und Hämatologie

Herr Prof. Dr. med. Georg Seifert
Tel: 450 666 087 oder 450 566 058
Fax: 450 566 965
Homepage: https://kinderonkologie.charite.de/


Weitere Veranstalter

Prof. Dr. Andreas Michalsen, Immanuel Krankenhaus, Dr. Christian Kessler, Immanuel Krankenhaus
Organisator

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Virchow-Klinikum
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
Onkologie und Hämatologie

Herr Prof. Dr. med. Georg Seifert
Tel: 450 666 087 oder 450 566 058
Fax: 450 566 965
E-Mail: georg.seifert@charite.de
Homepage: https://kinderonkologie.charite.de/

Wissenschaftliche Leitung
Herr Prof. Dr. med. Georg Seifert
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Virchow-Klinikum
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
Onkologie und Hämatologie

Sponsor:

Helixor Heilmittel GmbH

Weitere Sponsoren:

Weleda AG, Salus Heilmittel GmbH, Carstens Stiftung, Software AG Stiftung

© 2018 Ärztekammer Berlin. All rights reserved.
[*/quote*]


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Es gibt eine "investigative" Website namens medwatch.de. Bei der sind nach dem Auffliegen des Homöopathie-Texts (ganz am Anfang dieses Threads) am 6.8.2018 mehrere Statements von Senat usw. veröffentlicht worden. Dieses sollten mit der Realität konfrontiert werden.


https://medwatch.de/2018/08/06/charite-in-der-kritik-homoeopathie-hat-an-uniklinika-keinen-platz/

[*quote*]
Charité in der Kritik: „Homöopathie hat an Uniklinika keinen Platz“

von Hinnerk Feldwisch Drentrup | 6. Aug 2018 | Im Netz
Charité in der Kritik: „Homöopathie hat an Uniklinika keinen Platz“

Der Internetauftritt der Kinderonkologie der Berliner Uniklinik Charité sorgte kürzlich für viel Aufregung – nachdem bekannt wurde, dass sich dort seit Jahren ein unwissenschaftlicher Text zu Homöopathie befand. Die homöopathische Medizin könne „auch bei schwersten Krankheitszuständen Heilung oder eine Verbesserung der Beschwerden bieten“, hieß es dort. Oder: „Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten“ – obwohl Experten vielmehr die Unwirksamkeit als erwiesen ansehen. Nach Protesten in den sozialen Medien sowie einer Anfrage von MedWatch nahm die Charité die Webseite zunächst offline.
[*/quote*]

Offline genommen? Oder lediglich aus dem öffentlich zugänglichen Teil des Web-Servers entfernt?


[*quote*]
„Der besagte Online-Beitrag auf der Internetseite der Charité wurde entfernt, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu stoppen“, erklärt ein Sprecher der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung auf Nachfrage. Der dort geschaffene Bezug zur Kinderonkologie stehe in keinem Zusammenhang mit den Behandlungsmethoden der Klinik, die ein weltweit hohes Renommee habe.
[*/quote*]

Das ist eindeutig gelogen, mindestens aber unwahr.

Laut der Ankündigung des Programms

http://naturheilkunde.immanuel.de/aktuelles/veranstaltungen/terminkalender/detailseite/calendar/list/event/2018/08/23/1-charite-summerschool-fuer-integrative-medizin/

[*quote*]
Prof. Andreas Michalsen
Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin, Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin

Prof. Georg Seifert
Inhaber der Stiftungsprofessur für „Integrative Medizin in der Kinderheilkunde“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Oberarzt der Intensivstation der Klinik für Pädiatrie m. S. Onkologie/Hämatologie, Initiator und Leitung der Summerschool
[*/quote*]

sind Andreas Michalsen und Georg Seifert Inhaber von Stiftungsprofessuren, wobei Seifert "Inhaber der Stiftungsprofessur für „Integrative Medizin in der Kinderheilkunde“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin" ist und obendrein auch noch der "Initiator" der "Summerschool" und deren "Leitung" hat.

Diese Tatsachen sind seit Monaten bekannt. Wieso weiß der Senat nichts davon oder warum lügt der Senat?



Laut Medwatch:

[*quote*]
Die Senatskanzlei möchte die Forschungsprojekte an der Charité im Sine der Wissenschaftsfreiheit nicht inhaltlich bewerten. Sie mache „keine Vorgaben hinsichtlich ihrer Forschungsmethoden, -schwerpunkte und -ziele“, erklärt der Sprecher, „dasselbe gilt für die Therapiemethoden“.
[*/quote*]

Warum sagt der Sprecher das? Stellt er hier der Charite für den dort praktizierten Humbug einen Persilschein aus? Falls ja, ist auch der Senat zu säubern.


[*quote*]
Distanzierung der Kinderonkologie der Charité

Die Kinderonkologie distanziert sich nun auf ihrer Webseite „von der Meinung, dass Homöopathie in der kinderonkologischen Primärtherapie einen Platz hat“. Auch wenn die Charité Anfragen von verzweifelten Eltern angesichts des nahenden Todes ihres Kindes zu Alternativmethoden bekommt, „werden diese Behandlungsmethoden von ihr nicht propagiert“, erklärt der Sprecher der Senatskanzlei hierzu.
[*/quote*]

Wie kann man sich von etwas distranzieren, wofür man sogar eine Stiftungsprofessur hat!? Sieht man sich die Personalie Georg Seifert an, muß die starke Bindung an Anthroposophie und anthroposophische "Medizin" doch erkennbar sein. Zumindest ab IQ 50. Das Wort "Anthroposophie" sollte man zumindest LESEN können! Oder ist man an der Charité selbst dazu zu dumm?


[*quote*]
Den früheren Text auf der Webseite der Charté-Kinderonkologie hält Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, für „unverantwortlich“. „Gerade bei Erkrankungen wie Krebs darf man nicht für so ein unwissenschaftliches Verfahren werben“, sagt er gegenüber MedWatch – und verweist auf das Schadenspotenzial durch Unterlassen wirksamer Therapien. „Es ist für mich unverständlich, wie eine derartige Falschmeldung auf eine Homepage einer so renommierten Universitätsklinik kommt.“
[*/quote*]

Und wie steht man zu den Aussagen der Anthroposophie?


[*quote*]
Homöopathie soll nicht beworben werden

Ludwig kritisiert die „Distanzierung“, dass Globuli und Co keinen Platz in der Primärtherapie hätten. „Ich sehe auch in der Sekundär- und Tertiärtherapie keinen Platz der Homöopathie“, sagt er. „Ich persönlich glaube, dass die Homöopathie an universitären Einrichtungen keinen Platz hat. Sie sollte auch nicht beworben werden, auch nicht als Alternative.“ Wenn man glaube, dass man mit speziellen Maßnahmen keine Möglichkeiten mehr habe, gäbe es normalerweise viele andere Möglichkeiten den betroffenen Patienten zu helfen – beispielsweise durch palliativ wirksame Arzneimittel, sinnvolle Maßnahmen wie Schmerztherapie und natürlich auch Gesprächen zwischen Patient und Arzt. „Der Homöopathie einen Stellenwert zuzuordnen, halte ich für verkehrt.“
[*/quote*]

Genau das hätte man als Journalist sofort erkennen müssen beim Rückzieher der Charité.


[*quote*]
Auch die Ludwig-Maximilians-Universität München stand wiederholt wegen ihrer uneindeutigen Positionierung in Sachen Homöopathie in der Kritik.

Angesichts von Berichten über Veröffentlichungen deutscher Wissenschaftler in fragwürdigen Fachzeitschriften hat das Deutsche Krebsforschungszentrum die Behandlung in spezialisierten Krebszentren als besten Schutz vor „Fake News“ in der Krebsmedizin bezeichnet. „Für Betroffene und Patienten ist es oft nicht möglich zu beurteilen, wie belastbar die Beweise zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit eines Verfahrens tatsächlich sind“, erklärte Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums, in einer Pressemitteilung vom vergangenen Dienstag. Kann dies angesichts der Informationen auf der Charité-Webseite noch gelten?

„Offensichtlich ist dort schon erkannt worden, dass sich zwischen der Arbeitsweise einer Uniklinik und der Homöopathie gewisse Gräben auftun und man es besser vom Netz nimmt“, sagt Weg-Remers auf Nachfrage von MedWatch.
[*/quote*]

Das ist doch gar nicht wahr! Die "Summerschool" wird mit großem Trara durchgezogen, obwohl Seifert mit seiner Homöopathie aufgeflogen ist. Noch dreister geht es kaum. Wie sehr Seifert mit Homöopathie liiert ist, sieht man an seinen früheren Arbeiten! Da kann er sich nicht herausreden.


[*quote*]
Die Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung hatte vor zwei Wochen erklärt, dass die Charité die Verantwortung für die Verbreitung des Homöopathie-Textes prüft. Dieser sei schon mehrere Jahre alt gewesen „und bedauerlicherweise versehentlich aktiviert“ worden, erklärt ein Pressesprecher nun auf Nachfrage. „Wer die technische Deaktivierung unterlassen hat, ließe sich aus heutiger Sicht leider nicht mehr nachvollziehen, wie uns seitens der Charité mitgeteilt wurde.“ Dabei war die Seite laut Eintrag im Web-Archive über Jahre kontinuierlich erreichbar.
[*/quote*]

Dann sollte der Senat seinen faulen Hintern bewegen und die "Summerschool" auf der Stelle untersagen. Wobei die Landesregierung auch der Ärztekammer eine ernste Rüge aussprechen muß. 27 Fortbildungspunkte für den hirnrissigen Quatsch sind eine Frechheit.


[*quote*]
Und auch weiterhin ist auf der Homepage der Charité-Hochschulambulanz für Naturheilkunde zu lesen, dass die Homöopathie-Forschung ein großer Schwerpunkt des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie sei – und dass gezeigt sei, dass Patienten von der homöopathischen Therapie profitieren. Belege für diese Aussage liefert die Pressestelle der Charité auf Nachfrage nicht.
[*/quote*]

Nicht nur das! Die Summerschool beweist, wie kaltschnäuzig die Macher ihren esoterischen Mist durchziehen. Die Pressestelle ist als Lautsprecher der Macher und der Universitätsleitung ebenso verantwortlich wie die Macher selbst. 

Es ist höchste Zeit für personelle Konsequenzen.

Die beiden Stiftungsprofessuren sind auf der Stelle zu beenden.

Für esoterischen Mist ist an einer Universität und einer Universitätsklinik kein Platz. Universität und Senat haben gegenüber den Kranken eine Pflicht. Der kommen sie nicht nach. Wenn der Senat an der Universität nicht aufräumt, ist auch der Senat von unfähigem Personal zu befreien.
« Last Edit: August 19, 2018, 05:44:33 AM by Julian »
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Julian

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Birne Helene und der Sargnagel Claus Fritzsche
« Reply #12 on: August 23, 2018, 01:20:21 AM »

Es gibt einen Blog, der Birne Helene heißt. Claus Fritzsche hatte so einen. Claus Fritzsche, DER Claus Fritzsche, jener, welcher von DHU, Heel, Weleda und noch mehr bezahlt wurde für seine PR-Aktivitäten. Jener Claus Fritzsche, der von seinen Auftraggebern wie eine heiße Kartoffel fallengelassen wurde. Eben jener Kriminalfall Internet Claus Fritzsche. Ja, genau der.

Das ist der Blog:

http://birnehelene.blogspot.com/

Beim Suchen nach bestimmten Namen findet man ihn wieder. Was drin steht, hat jemand großzügig aus mehreren Threads aus dem TG-1 entliehen. Der Einfachheit halber hole ich es kurz hierher.

http://birnehelene.blogspot.com/

[*quote*]

Tuesday, 25 February 2014
Die Akte Claus Fritzsche - Internetkriminalität
Die Akte Claus Fritzsche - Internetkriminalität

Claus Fritzsche, ein Mietmaul wird zum Sargnagel der deutschen Homöopathika-Hersteller

http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=109.0

[*QUOTE*]
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Homöopathie-Lobby im Netz Schmutzige Methoden der sanften Medizin

30.06.2012, 16:09
Von Jens Lubbadeh

Arzneimittelhersteller finanzieren einen Journalisten, der die Kritiker ihrer Produkte namentlich an den Netz-Pranger stellt. Bei jedem herkömmlichen Pharmakonzern wäre dies ein Skandal. Doch die Globuli-Hersteller sehen darin kein Problem, sondern einen "konstruktiven Dialog".
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[*/QUOTE*]

Der ganze Artikel:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/homoeopathie-lobby-im-netz-schmutzige-methoden-der-sanften-medizin-1.1397617


ama
Claus Fritzsche und sein Rausschmiß
« on: July 12, 2012, 11:55:29 PM »

Claus Fritzsche als Hired Hitman und sein Rausschmiß

Mit Datum 17.8.2011 stellt Claus Fritzsche seine neue Geldmaschine vor:

http://www.presseportal.de/pm/102289/2096378/neues-watchblog-fuer-medizinjournalisten

[*QUOTE*]
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CAM Media.Watch
17.08.2011 | 08:00 Uhr |

Neues Watchblog für Medizinjournalisten

Meerbusch (ots) - CAM Media.Watch* stellt Redaktionen qualifiziertes Feedback zum Thema "Komplementärmedizin und Forschung" zur Verfügung. Wissenschaft und Medizinforschung leicht verständlich erklärt.
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[*/QUOTE*]

"Qualifiziert" schreibt er. Und von sich selbst schreibt er, wie so oft, in der dritten Person:

[*QUOTE*]
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Was sollen Journalisten über den Nutzen komplementärmedizinischer Therapieverfahren wie z. B. Homöopathie, Akupunktur oder Chirotherapie berichten, wenn sich bereits Experten nicht einig sind? Dieser Frage geht in Zukunft das Weblog CAM Media.Watch nach.

"Sind komplementärmedizinische Therapieverfahren wirklich so überflüssig, gefährlich oder wertvoll und nützlich, wie verschiedene Experten behaupten", fragt der Medizin- und Wissenschaftsjournalist Claus Fritzsche. Der Herausgeber und Initiator von CAM Media.Watch will transparent machen, warum identische Forschungsdaten von verschiedenen wissenschaftlichen Fraktionen teils sehr unterschiedlich interpretiert werden.
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[*/QUOTE*]

Die Transparenz, die er, so schreibt er, machen will, ist aber nur eines: durchsichtig. Das sieht man schon am "Beirat":

[*QUOTE*]
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Wissenschaftlicher Beirat:

CAM Media.Watch wird fachlich beraten von den Wissenschaftlern Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Prof. Dr. Stefan Schmidt, Prof. Dr. med. Andreas Michalsen, Dr. med. Stefan Weinschenk, Dr. phil. Corina Güthlin und Dr. phil. Bettina Berger.
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[*/QUOTE*]


Harald Walach und Hartmut Schröder und Stefan Schmidt sind jene unrühmlichen Gestalten, die die Viadrina mit ihrem Hokuspokus in schwere Schlagseite gebracht haben. Schon seit 2010 steht ihr "Institut" "Intrag" in deutlicher, öffentlicher Kritik durch Wissenschaftler und Journalisten. Inzwischen wurde ihr "Institut" von der Hochschulkommission vernichtend bewertet und abgesägt.
(siehe "Der Untergang der Viadrina, Episode Sternzeit 13.06.2012"
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6486.msg17361#msg17361)

Was anderes als sich gegenseitig zu beweihräuchern wollen diese Herrschaften denn noch und hier tun?

Finanziert werden soll Claus Fritzsches Character-Assassinen-Werkstatt und homöophantastisches Schlammloch im Herbst 2011 noch von DHU und Heel:

[*QUOTE*]
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Finanzielle Förderung:

Die Unternehmen Deutsche Homöopathie-Union (DHU) und Biologische Heilmittel Heel unterstützen CAM Media.Watch finanziell. Die genauen Modalitäten der Förderung sind in Sponsoring-Verträgen geregelt, welche die Unabhängigkeit von Redaktion und wissenschaftlichem Beirat vertraglich absichern.
-------------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Die "Unabhängigkeit" ist ein Witz. Es ist eine PR-Aktion und Angriffsmaschinerie, und sonst gar nichts.

Die "Unabhängigkeit" ist in Wahrheit ein billiger Trick. Es ist wie in den Agentenfilmen: "Agent X, sie bekommen hiermit den Auftrag. Wenn Sie geschnappt werden, wissen wir von nichts, wir kennen Sie nicht einmal." Die "Unabhängigkeit" ist in Wahrheit nur eines: eine faule Ausrede der Auftraggeber, denn DIE haben ja nichts gewußt, nichts angeordnet, und überhaupt, sie sind ja nur die Guten, die für eine vermeintlich gute Sache ihr gutes Geld gegeben haben. Die Guten...

In Wahrheit hält die "Unabhängigkeit" den Auftraggebern den Rücken frei. Alles eine billige Finte.



Elf Monate später, im Sommer 2012, ist Claus Fritzsche gestrandet. Da heißt es nämlich:

http://www.cam-media-watch.de/?page_id=2

[*QUOTE*]
-------------------------------------------------------------------------------
CAM Media.Watch
Über dieses Blog
[...]
Finanzielle Förderung

Die Firmen Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG , Karlsruhe und Biologische Heilmittel Heel GmbH, Baden-Baden und STAUFEN-PHARMA, Göppingen und WALA Heilmittel GmbH, Bad Boll sowie Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG, Nussbaum fördern CAM Media.Watch mit jährlich insgesamt 38.000 Euro. Dieser Geldbetrag wird für den Redaktionsbetrieb dieses Blogs eingesetzt. Er wird hier bewusst deklariert und öffentlich transparent gemacht, um Interessenkonflikten vorzubeugen.

Die genauen Bedingungen der finanziellen Förderung sind in Sponsoring-Verträgen geregelt, die den Herausgeber Claus Fritzsche zur Einhaltung relevanter Gesetze (u.a. Presserecht, HWG, UWG) sowie weltanschaulicher, wissenschaftlicher und politischer Neutralität verpflichten und darüber hinaus die Unabhängigkeit von Redaktion und wissenschaftlichem Beirat vertraglich absichern.
[...]
-------------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


ABER HALLO!

*** Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG,
*** Biologische Heilmittel Heel GmbH,
*** STAUFEN-PHARMA,
*** WALA Heilmittel GmbH,
*** Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG

zahlen Mietmaul Claus Fritzsche 38.000 Euro pro Jahr.

Inzwischen fehlt Einer bei den hypertrophen Zuckerverkäufern: Weleda. Weleda ist ausgestiegen.

Mit Weleda waren es noch 43.000 Euro pro Jahr, woraus man schließen kann, daß Weledas Anteil 5000 Euro waren.

43.000 Euro. Umgerechnet auf zwölf Monate: für 3583 Euro pro Monat wird ein Schlammwerfer verköstigt, der dafür die böse Wissenschaft beschimpft und verleumdet, der Wissenschaftler und Journalisten, die nicht nach der homöopathischen Pfeife tanzen, mit Gutsherrenallüren schikaniert und sie wie Tanzbären an der Nase herumführt und dem Maul und Affen feilbietenden und gröhlenden Publikum feixend vorführt.

Ja, es ist der Claus Fritzsche, der am 5.Mai 2010 über Prof. Edzard Ernst herzieht:

"Alters-Starrsinn? Edzard Ernst und ein peinliches Interview mit dem DZVhÄ"

"In einer ziemlich nach politischem Strippenziehen riechenden Anhörung des britischen Unterhauses"

"Zwischen Ignoranz und Starrsinn"

"Auf die simple Idee, dass auch die dürftige Qualität seiner Arbeit zum Ende seiner Karriere in Exeter geführt haben könnte, kommt er nicht."

"Den Eindruck, dass Ernst durch starke wissenschaftsferne Interessen angetrieben wird, habe ich schon lange."

"So einfach kann „Wissenschaft“ sein. Ich sehe, was ich sehen will."

Quelle: http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=10604
(Die Quelle obiger Zitate vom Mai 2010 ist zur Beweismittelsicherung hier als Klartext sichergestellt:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7578.0 )

Das war im MAI 2010. Die DHU und Heel wußten also SEHR GENAU, mit wem sich sie einlassen!

Ich werde solche Szenen hier nicht in voller epischer Breite zitieren. Soll sich, wer mag, das unterirdische Kaspertheater in Claus Fritzsches Mentallatrinett vor Ort ansehen. Auf eigene Gefahr, denn wie in der Facebook-Kiste zu lesen ist, steht Fritzsches Schnüffelei in krassem Gegensatz zum geltenden Recht in Deutschland:

http://www.facebook.com/Weleda.Deutschland/posts/471509942877985

[*QUOTE*]
-------------------------------------------------------------------------------
Ein gefahrloses Betreten von Fritzsches Seiten ist nicht möglich, da Datenschutzrichtlinien mit den Füßen getreten werden. Meist landet man anschließend missbräuchlich auf seiner paranoiden "Watch-List" und findet irgendwelchen Unflat über sich im Netz (mit Ausnahme von mir, mich mag er nicht *lol*) Getrackt wird per Google Analytics und Fritzsche prüft ständig wer ihn besucht. Das gilt natürlich auch für die Kundschaft von WELEDA, die sich eventuelll für die Inhalte interessiert. Die Google Analytics Account Nummer von CAM-Media-Watch lautet: UA-201777-7. UA-201777 ist Fritzsches Account auf dem alle seine Seiten zusammenlaufen, wie man leicht dem Quelltext der Seiten entnehmen kann. Das bedeutet, er verknüpft auch die Daten der Besucher. Der DZVhÄ scheint ihm dieses Spielzeug mittlerweile entzogen zu haben.
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[*/QUOTE*]

Der Javascript-Schnüffel-Code in Fritzsches Blogs ist dermaßen kriminell gestrickt, daß betroffene PCs teilweise fast eingefroren werden, während der Prozessor am oberen Ende der Skala Überlast fährt. Etwas derart Perverses ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet.


Zurück zu den Verträgen. Daß die "Sponsoring-Verträge" Claus Fritzsche "zur Einhaltung relevanter Gesetze (u.a. Presserecht, HWG, UWG)..." "verpflichten", ist ein Witz. Erstens ist da noch das Strafrecht, das Fritzsche hier wohlweislich NICHT nennt, und zweitens ist noch viel interessanter die Frage, wie die Firmen Claus Fritzsche in Regreß nehmen können, wenn er durch sein Verhalten den Firmen einen Schaden zufügt.

Weledas Gastspiel war kurz: von März (?) 2012 bis Juli 2012. Der Schaden ist dafür um so größer. Und das bei einer Firma, die erhebliche wirtschaftliche Probleme hat, und jetzt, im Frühjahr sogar in Vorstand KRÄFTIG umgeräumt hat. Ob der neue Vorstand für Fritzsches Beauftragung verantwortlich ist? Oder ist er noch eine Altlast des vorigen? Egal, es wird bei den nächsten Meetings rote Ohren geben. Rote Zahlen gibt es sowieso, siehe

http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Sanierer-soll-defizitaere-WeledaGruppe-auf-Kurs-bringen/story/16214734

http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Machtwechsel-bei-den-Anthroposophen/story/20430438

http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/markt/weleda-sorgenkind-arzneimittel?page=0,2

Und durch Claus Fritzsche wurden diese Zahlen bestimmt nicht besser.


Am 10.7.2012 verkündet Claus Fritzsche mit einer Wurschtigkeit, die ihresgleichen kaum ein zweites Mal finden wird, er habe Respekt:

http://www.cam-media-watch.de/?p=9154

[*QUOTE*]
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« CAM-Ticker Nr. 2: Wissenswertes aus Komplementärmedizin, Forschung und Medien. | Home
Wertvolle Debatte: Echo zum SZ-Artikel von Jens Lubbadeh.

Von Claus Fritzsche | 10.Juli 2012

"Weleda zieht sich mit Wirkung vom 9. Juli 2012 als Sponsor aus der Website CAM Media.Watch zurück. Das Unternehmen hat Anlass zu der Sorge, dass öffentliche Debatten, die durch das Blog-Sponsoring ausgelöst wurden, von vielen seiner Kundinnen und Kunden gerade im Naturkosmetiksegment nicht verstanden oder zumindest missverstanden werden."

Mit diesen Worten teilte mir Pressesprecher Theo Stepp einen Schritt mit, den ich mutig finde und der meinen vollen Respekt hat. Auslöser der Entscheidung ist eine Kampagne (1) von politischen Aktivisten der sog. Skeptiker-Bewegung bei Facebook, die ich durch meine Webseite www.esowatch.org selbst provoziert habe – mit gutem Grund. Die Initiatoren der Facebook-Kampagne sind weitgehend identisch mit dem Netzwerk des anonymen Internetprangers EsoWatch.com bzw. neuerdings Psiram.com (2). Stefan Kirsch, treibende Kraft der Kampagne, ist Beisitzer im Vorstand des „Skeptiker“-Vereins GWUP – einer Vereinigung atheistischer Fundamentalisten. Die Gesetzmäßigkeiten des „Haifischbeckens Internet“ zu durchschauen, ist nicht einfach. Dass sich Weleda, speziell die Naturkosmetiksparte des Unternehmens, von diesem Umfeld fernhalten will, kann ich gut nachvollziehen.
[...]
-------------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Den Rest von Fritzsches Logorrhö lasse ich hier mit Rücksicht auf schwache Mägen weg.

Der Rauswurf wurde von Theo Stepp (Weleda) mit einem Sachargument versehen, auf das man achten sollte:

[*QUOTE*]
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Das Unternehmen hat Anlass zu der Sorge, dass öffentliche Debatten, die durch das Blog-Sponsoring ausgelöst wurden, von vielen seiner Kundinnen und Kunden gerade im Naturkosmetiksegment nicht verstanden oder zumindest missverstanden werden."
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[*/QUOTE*]

Liest man die Zeitungsmeldungen aufmerksam, ist klar, warum: Das Naturkosmetiksegment ist das, was der Firma noch Geld bringt. Die Medizinsparte ist seit Jahren rot: Millionenverluste, inzwischen anscheinend im zweistelligen Bereich.

Daß die Kunden da etwas nicht verstehen oder zumindest mißverstehen, glaube ich weniger. Da ist nichts mißzuverstehen! Claus Fritzsche ist ein Schlammwerfer, der Personen ad hominem angreift.

Fachlich KÖNNEN Homöopathen nix. Aber mit einem Hired Hitman, der angeblich neutral agiert, sollte (in Ermangelung eigenen Könnens der Homöophantasten) wenigstens Ruf und Ansehen der Kritiker ruiniert werden. Vor allem einer war und ist im Visier: Edzard Ernst, der berühmte Professor in England, der sich nicht von den Esottern reinlegen ließ, und Mal um Mal ihre Fehler aufdeckte, vor allem die der Homöopathen.


Aus den Kriegsplänen gegen die Kritiker wurde aber nichts, denn Claus Fritzsche fährt sich, seine Kampagne und seine Auftraggeber mit Vollgas gegen die Wand... und seine Auftraggeber kämpfen jetzt gegen IHRE Imageschäden.

Claus Fritzsche fliegt bei Weleda raus;
Claus Fritzsche steht neben seiner Ruine, und
Claus Fritzsche empfindet den Rausschmiß als "mutig", und
sein düpierter Auftraggeber hat seinen "vollen Respekt ".

Überlassen wir die Charakterisierung solchen Verhaltens den Fachleuten der Abteilung Sigmund Freud und Co. und wenden uns einem anderen Thema zu: dem schon genannten Strafrecht.


Eule
Claus Fritzsche und sein Rausschmiß bei der DHU
« Reply #1 on: July 25, 2012, 07:34:33 PM »

Kurze Zwischenmeldung: Prof. Edzard Ernst teilt mit, daß die Deutsche Homöopathie-Union (DHU) Fritzsche nicht mehr bezahlen wird.

https://twitter.com/EdzardErnst/status/228142758194470912

[*quote*]
--------------------------------------------------------------------------------------
Edzard Ernst ‏@EdzardErnst

VERY GOOD NEWS about homeopathic character assassin Fritzsche:
i was reliably informed that another sponsor[DHU] stopped paying him

8:00 AM - 25 Jul 12
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--------------------------------------------------------------------------------------
gwup | die skeptiker gwup | die skeptiker ‏@gwup

@EdzardErnst: Wait, we predict his upcoming statement:

"Thanks, @dhu_de, for firing me! I am proud I could stimulate the debate!"
#CAMgate

9:47 AM - 25 Jul 12
--------------------------------------------------------------------------------------
[*/quote*]

Damit wird für Heel und die übrigen Bezahlmänner von Fritzsches Internetkriminalität der Boden verdammt heiß. Der hier schon irgendwo erwähnte Kronzeuge ist sehr gesprächig. Das wird krachen.



ama
Zwischenbericht: DHU läßt Fritzsche offiziell fallen
« Reply #2 on: August 10, 2012, 01:18:56 AM »

Am 5.3.2012 sind es fünf Sponsoren. Weleda ist offziell mit eingestiegen.




xttp://www.cam-media-watch.de/images/004C_Sponsoren.jpg


Am 12.4.2012 sind es sechs Sponsoren. Nach Weleda ist jetzt auch Hevert offziell mit eingestiegen.




xttp://www.cam-media-watch.de/images/004D_Sponsoren.jpg


Weleda ergreift die Flucht und steigt aus. Datum des Bildes: 28.7.2012.




xttp://www.cam-media-watch.de/images/004E_Sponsoren.jpg

3.8.2012: Nach längerer Unklarheit und keinen offiziellen Aussagen ist die DHU nun offiziell nicht mehr mit Logo dabei. Damit ist die DHU offiziell ausgestiegen.




xttp://www.cam-media-watch.de/images/004F_Sponsoren.jpg

Der Selbstbeweihräucherungs- und Verschleierungstext in Fritzsches Rufmordkaschemme CAM MEDIA WATCH erwähnt nicht, daß Weleda ausgestiegen ist. Auch der Ausstieg der DHU wird nicht genannt. Es heißt lediglich:

http://www.cam-media-watch.de/?page_id=2

[/QUOTE*]
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Finanzielle Förderung



xttp://www.cam-media-watch.de/images/004F_Sponsoren.jpg

Die Firmen Biologische Heilmittel Heel GmbH, Baden-Baden und STAUFEN-PHARMA,
Göppingen und WALA Heilmittel GmbH, Bad Boll sowie Hevert-Arzneimittel GmbH & Co.
KG, Nussbaum fördern CAM Media.Watch mit jährlich insgesamt 38.000 Euro. Dieser
Geldbetrag wird für den Redaktionsbetrieb dieses Blogs eingesetzt. Er wird hier
bewusst deklariert und öffentlich transparent gemacht, um Interessenkonflikten
vorzubeugen. Die genauen Bedingungen der finanziellen Förderung sind in
Sponsoring-Verträgen geregelt, die den Herausgeber Claus Fritzsche zur Einhaltung
relevanter Gesetze (u.a. Presserecht, HWG, UWG) sowie weltanschaulicher,
wissenschaftlicher und politischer Neutralität verpflichten und darüber hinaus die
Unabhängigkeit von Redaktion und wissenschaftlichem Beirat vertraglich absichern.
-------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Als Weleda noch dabei war, waren es 43.000 Euro. Nach dem Ausstieg von Weleda waren es noch 38.000. Daraus konnte man schließen, daß Weledas Anteil 5000 Euro pro Jahr betrug.

Und jetzt? Die DHU ist ausgestiegen, aber noch immer sind bei Fritzsche 38.000 Euro pro Jahr als Spenden der Hersteller angegeben.

Das läßt mehrere Möglichkeiten offen und bietet Platz für Spekulationen.

1. Claus Fritzsche hat beim Schreiben geschlampt und den neuen, geringeren Betrag nicht eingetragen.
Dann müßte er das auf der Stelle nachholen, wodurch er aber den Anteil der DHU offenlegen würde.

2. Claus Fritzsche sind seine Bruchlandung und sein Gesichtsverlust so peinlich, daß er den geringeren Betrag absichtlich nicht einträgt.
Das widerspräche aber der Behauptung, Alles transparent offenzulegen.

3. Claus Fritzsche trägt den geringeren Betrag absichtlich nicht ein, weil sonst rauskäme, welchen Anteil die DHU bezahlt hat.
Das widerspräche der Behauptung, Alles transparent offenzulegen.

4. Die DHU war an den 38.000 Euro überhaupt nicht beteiligt, weil sie Fritzsche ANDERS finanziert.
Das widerspräche der Behauptung, Alles transparent offenzulegen.

5. Die verbleibenden vier Firmen Heel, Hevert, Staufenpharma und Wala übernehmen den bisherigen Anteil der DHU. Dadurch wird verschwiegen, wie groß der Anteil der DHU war.
Auch dies widerspräche der Behauptung, Alles transparent offenzulegen.

6. Die DHU hat Fritzsche schon im voraus bezahlt und erhält kein Geld zurück. Dann sind es 38.000 Euro, aber in der Aufstellung wird unterschlagen, daß ein Teil des Geldes von der DHU stammt.
Auch dies widerspräche der Behauptung, Alles transparent offenzulegen.


Sechs Möglichkeiten, von denen keine einzige ein Ruhmesblatt ist. Claus Fritzsche, der so großkotzig arrogant mit seinen Opfern umspringt, wie würde seine Wortwahl sein, wenn es um eines seiner Opfer ginge?

"Claus Fritzsche abgewrackt: Geldgeber verlassen das sinkende Schiff"

"Rufmörder Claus Fritzsche am Ende. Seine Hintermänner aus der Pharmaindustrie lassen ihn fallen wie eine heiße Kartoffel."

"Schwere Kriminalität der Pharmaindustrie. Korruption aufgeflogen. CAM MEDIA WATCH berichtet aus erster Hand aus ihrem Hinterzimmer."

Ob Weleda, DHU, Heel, Hevert, Staufenpharma und Wala für ein Interview zur Verfügung stehen, ist so weltbewegend wie ein umgekippter Sack Reis in China. Die fragt man doch nicht. Und Claus Fritzsche? Ach du je, wen interessiert der denn schon!? Nein, mit den Damen und Herren der Zuckerpanscherfirmen und ihrem bezahlter Rufmörder Claus Fritzsche redet man nicht, sondern man deckt ihre Machenschaften auf. Ihre eigenen Worte und Taten sind es, die sie zu Fall bringen, allen voran Claus Fritzsche, der Sargnagel der Homöopathiebranche. Wie hoch ist der Schaden, den er schon angerichtet hat? Und welchen Schaden wird er den Homöopathieherstellern noch einbrocken?

Wenn Fritzsches Schweinereien nicht gewesen wären, wäre Signor Ferenc Di ganz sicher nicht auf die Idee gekommen, sich die Umsatzzahlen der Hersteller vorzunehmen, und hätte nicht herausgefunden, daß die Hersteller riesige Verluste machen, und daß es einen RIESIGEN Medienskandal gibt, der vor allem auch juristisch, nämlich strafrechtlich, aufgearbeitet werden muß.

Wer Freunde wie Claus Fritzsche hat, der braucht keine Feinde mehr...

Aber, wie gesagt, Claus Fritzsche interessiert nicht, sondern seine Hintermänner. Wer einen Rufmörder unterstützt, und dies selbst dann noch tut, nachdem die Chose aufgeflogen ist, der hat ein sehr ernstes Problem mit dem Presserecht - und dem UWG....!

Herr Staatsanwalt, Ihr Zeuge!

ama
Re: Claus Fritzsche und sein Rausschmiß
« Reply #3 on: February 24, 2014, 06:12:15 PM »

Q: What do you call someone who relies on $homeopathy to cure their serious illness?

A: The deceased #Quackery
Posted by Vency Remos at 21:28

[*/quote*]


Es ging hoch her. Aber darum geht es jetzt nicht, sondern um eine Tatsache, die damals "einfach mit dabei" war, heute aber in einem ganz anderen Licht gesehen werden muß: Wer war damals im "wissenschaftlichen" "Beirat" der Dreckschleuder CAM Media Watch? Prof. Dr. med. Andreas Michalsen!


http://birnehelene.blogspot.com/

[*QUOTE*]
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Wissenschaftlicher Beirat:

CAM Media.Watch wird fachlich beraten von den Wissenschaftlern Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Prof. Dr. Stefan Schmidt, Prof. Dr. med. Andreas Michalsen, Dr. med. Stefan Weinschenk, Dr. phil. Corina Güthlin und Dr. phil. Bettina Berger.

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[*/QUOTE*]


Das gibt doch zu denken...
« Last Edit: August 23, 2018, 11:47:21 PM by Julian »
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Kristallkugelwächterin

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https://www.psiram.com/de/index.php?title=Claus_Fritzsche&diff=161916&oldid=159907

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Version vom 2. Juni 2018, 21:18 Uhr (Quelltext anzeigen)

Fritzsche war Betreiber des Pharmalobby-Blogs www.cam-media-watch.de, in dessen Impressum der Name von [[Harald Walach]] erscheint. Walachs Stiftungsprofessur wird finanziert von der Firma Heel, die Fritzsches CAM&nbsp;Media.Watch-Blog unterstützte. Der Blog von Walachs [[Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften der Europa-Universität Viadrina|Institut für transkulturelle Wissenschaften]] wiederum verweist auf CAM&nbsp;Media.Watch.
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Version vom 24. August 2018, 21:33 Uhr (Quelltext

Fritzsche war Betreiber des Pharmalobby-Blogs www.cam-media-watch.de, in dessen Impressum der Name von [[Harald Walach]] erscheint. Im wissenschaftlicher Beirat von CAM Media Watch sassen neben Walach, Stefan Schmidt, Andreas Michalsen, Stefan Weinschenk, Corina Güthlin und Bettina Berger. Harald Walachs Stiftungsprofessur wird finanziert von der Firma Heel, die Fritzsches CAM&nbsp;Media.Watch-Blog unterstützte. Der Blog von Walachs [[Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften der Europa-Universität Viadrina|Institut für transkulturelle Wissenschaften]] wiederum verweist auf CAM&nbsp;Media.Watch.
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Inzwischen ist es im "Tagesspiegel", Berlin, angekommen. Es geht doch nichts über saubere Recherche. Made by TG-1.
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Julian

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Es gibt ein neues Interview des Tagesspiegel. Auch dieses Interview strotzt nur so vor Lügen und Ausflüchten.

Das Interview ist im Archiv. Ich nehme mir hier nur den Anfang vor, weil es um die verschwundene Datei geht.

Die Numerierung der Fragen habe ich eingefügt.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/interview-zur-debatte-um-alternative-behandlungen-wichtig-und-richtig-ist-was-subjektiv-hilft/23006180.html

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Der Tagesspiegel
Wissen
07.09.2018, 17:42 Uhr
Interview zur Debatte um alternative Behandlungen "Wichtig und richtig ist, was subjektiv hilft"


Wie gelangte Werbung für Homöopathie auf die Website der Kinderonkologie der Charité?
Die leitenden Kinderärzte Angelika Eggert und Georg Seifert im Interview. Sascha Karberg

[Frage 1:]
Bis vor kurzem war im Internetauftritt der Kinderonkologie der Charité eine Webseite zu finden, in der der Einsatz von Homöopathie auch gegen Krebs propagiert wurde. Wussten Sie davon?

Georg Seifert: Nein, diese Webseite war nicht über den Internetauftritt unserer Klinik zugänglich. Nach unseren Recherchen war sie nur über Google aufrufbar.

Angelika Eggert: Ich leite seit fünf Jahren die Klinik für Kinderonkologie und klicke mich seitdem regelmäßig durch unseren Webauftritt. Diese Seite war in diesem Zeitraum sicher nicht dabei, war also über den normalen Weg, den Besucher der Webseite nehmen, nicht anklickbar. Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass es sich um einen vergessenen Link zu einer alten Website handelte, der nicht korrekt gelöscht wurde.

[Frage 2:]
Was sagen Sie zu dem Inhalt dieser Seite, die Wirkung "homöopathischer Höchstpotenzen" sei "unbestritten" und biete "auch bei schwersten Krankheitszuständen Heilung oder eine Verbesserung der Beschwerden"?

Seifert: Wir setzen Homöopathie in keiner Weise in der Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern ein. Uns so etwas vorzuwerfen, ist geradezu abstrus. Es ist eher umgekehrt. Wir haben – wenn auch sehr selten – mit Eltern zu tun, die mit der etablierten Chemotherapie und anderen konventionellen Behandlungen nicht einverstanden sind. Im Extremfall muss man dann sogar eine angemessene schulmedizinische Behandlung rechtlich durchsetzen, um so dem Kind das Leben zu retten.

Eggert: ... wobei das sicherlich nicht der beste Weg ist. Wir brauchen als Basis des Behandlungserfolgs eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Patienteneltern. Unsere Patienten haben vielfältige Bedarfe. Einer ist, dass sich bei einer Krebserkrankung Zellen unkontrolliert vermehren, wogegen man Therapien einsetzen muss, die etabliert sind – vorwiegend Chemotherapie, Bestrahlung, Chirurgie, Immuntherapien, eben das, was die moderne Schulmedizin hergibt. Damit sind wir heute sehr erfolgreich, mit Heilungsraten von 81 Prozent – und an der Charité liegen wir sogar noch etwas darüber. Aber es geht bei der Behandlung ja nicht nur um die Krebserkrankung selbst. Wenn das eigene Kind an Krebs erkrankt, ist das eine schreckliche Situation, die die ganze Familie verunsichert. Manche Eltern erleben schon die Diagnose allein als völligen Kontrollverlust, Geschwister sind ebenfalls sehr belastet und unsere Behandlung hat dann teilweise auch noch schwere Nebenwirkungen. In dieser Situation brauchen wir Konzepte, Patienten und ihre Familien ganzheitlich zu betreuen, auch als Universitätsklinik. Und in diesem Bereich spielt auch die Komplementärmedizin eine Rolle. Etwa bei der Behandlung von Nebenwirkungen der klassischen Chemotherapie, wie Übelkeit oder Schleimhautentzündungen.

[Frage 3:]
Sie sprechen von pflanzlichen Heilverfahren, wo Extrakte oder pflanzliche Wirkstoffe eingesetzt werden, nicht von Hochpotenz-Homöopathie, wo keine Wirkstoffe mehr enthalten sind?

Eggert: Richtig. Da gibt es durchaus Substanzen, die Naturstoffe sind und Nebenwirkungen der Krebstherapie mildern können. Etwa Arnika-Salbe gegen Entzündungen, Salbei-Tee bei Schleimhautentzündungen oder Umschläge zum Fiebersenken.
[...]
[*/quote*]


So weit das Original. Nun zum Vergnügen.

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[Frage 1:]
Bis vor kurzem war im Internetauftritt der Kinderonkologie der Charité eine Webseite zu finden, in der der Einsatz von Homöopathie auch gegen Krebs propagiert wurde. Wussten Sie davon?

Georg Seifert: Nein, diese Webseite war nicht über den Internetauftritt unserer Klinik zugänglich. Nach unseren Recherchen war sie nur über Google aufrufbar.

Angelika Eggert: Ich leite seit fünf Jahren die Klinik für Kinderonkologie und klicke mich seitdem regelmäßig durch unseren Webauftritt. Diese Seite war in diesem Zeitraum sicher nicht dabei, war also über den normalen Weg, den Besucher der Webseite nehmen, nicht anklickbar. Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass es sich um einen vergessenen Link zu einer alten Website handelte, der nicht korrekt gelöscht wurde.
[*/quote*]





Die Frage 1 lautet: "Wussten Sie davon?"

Antwort Seifert: "Nein, diese Webseite war nicht über den Internetauftritt unserer Klinik zugänglich."

Antwort Eggert: "Ich leite seit fünf Jahren die Klinik für Kinderonkologie und klicke mich seitdem regelmäßig durch unseren Webauftritt."

Eigentlich müßte die Antworten doch lauten: "Nein, ich wußte nichts davon."


Frage 2 lautet: "Was sagen Sie zu dem Inhalt dieser Seite, die Wirkung "homöopathischer Höchstpotenzen" sei "unbestritten" und biete "auch bei schwersten Krankheitszuständen Heilung oder eine Verbesserung der Beschwerden"?"

Antwort Seifert: "Wir setzen Homöopathie in keiner Weise in der Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern ein. Uns so etwas vorzuwerfen, ist geradezu abstrus."

Antwort Eggert: "... wobei das sicherlich nicht der beste Weg ist. Wir brauchen als Basis des Behandlungserfolgs eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Patienteneltern."

Die Frage 2 lautet aber: "Was sagen Sie zu dem Inhalt dieser Seite, die Wirkung "homöopathischer Höchstpotenzen" sei "unbestritten"

Dann müßte die Antwort doch sein, daß diese Aussage falsch ist.

Sowohl bei Frage 1 und Frage 2 tauchen Seifert und Eggert ab. Sie antworten nicht direkt, sondern mit etwas ganz anderem, geben also keine richtige Antwort, sondern lenken ab.

Das wundert inzwischen niemanden mehr. Es gibt nämlich noch eine Aussage, die noch haarsträubender ist als alle bisherigen:

[Antwort auf Frage 1:]
Angelika Eggert: "Ich leite seit fünf Jahren die Klinik für Kinderonkologie und klicke mich seitdem regelmäßig durch unseren Webauftritt. Diese Seite war in diesem Zeitraum sicher nicht dabei, war also über den normalen Weg, den Besucher der Webseite nehmen, nicht anklickbar. Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass es sich um einen vergessenen Link zu einer alten Website handelte, der nicht korrekt gelöscht wurde."

Kurz:
Angelika Eggert: "Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass es sich um einen vergessenen Link zu einer alten Website handelte, der nicht korrekt gelöscht wurde."

Ganz langsam, wirklich ganz langsam, weil sich hier alles entblättert:

"Unsere Nachforschungen haben ergeben"
"dass es sich um einen vergessenen Link"
"zu einer alten Website handelte,"
"der nicht korrekt gelöscht wurde."


"Unsere Nachforschungen haben ergeben"

Also hat man tatsächlich nachgeforscht? Wo? Und bei wem?


"dass es sich um einen vergessenen Link"

Das ist gelogen. Es ist nicht ein Link, also eine URL, sondern eine Datei auf einem Server der Charité.


"zu einer alten Website handelte,"

Ob das stimmt? Da werden sich Seifert und Eggert ganz sicher sträuben. Die Frage ist hier: Was meinen die überhaupt? Reden die von einer Webseite (im Englischen "web page") oder einer Web-Site (im Englischen "web-site")?

Es war ganz sicher ein mündliches Interview und kein schriftliches. Das sieht man an den Übergängen zwischen den Antworten. Dann hat der Journalist etwas gehört und aufgeschrieben, und es ist seine Schreibweise. Aber hat er auch gehört, was die beiden gemeint haben? Haben Seifert und Eggert von einer Web-Seite gesprochen (web-page) oder von einer Web-Site (web-site)?

Ersteres würde heißen, daß sie eine einzelne Datei meinen, das zweite dagegen einen Sammelplatz von Dateien, wovon diese eine nur eine von mehreren war. Dann wäre die Frage, was in den anderen alles drin stand!

Ich glaube, daß beides stimmt! Die beiden reden zwar von EINER Datei (web-page), aber es waren mit Sicherheit auch noch andere Dateien da. Was stand in denen drin?


"der nicht korrekt gelöscht wurde."

Nicht korrekt gelöscht? Also doch vorhanden gewesen? Warum vorhanden gewesen? Und warum gelöscht bzw. "nicht korrekt" gelöscht.

Also: Da war eine Datei. Angeblich sollte die gelöscht werden, aber das wurde nicht richtig gemacht. Schön, das erklärt aber noch immer nicht, warum die überhaupt entstanden ist!

Weder Seifert noch Eggert haben dazu eine vernünftige Antwort gegeben. Und dies ist immerhin mindestens das zweite Interview zu dem Thema!


Ein kurzer Auszug aus dem Sourcecode der Datei:


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<html class="microsite ms" lang="de">
<head>

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<title>Homöopathie: Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie - Charité – Universitätsmedizin Berlin</title>
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<meta property="og:type" content="article">

[*/quote*]


Diese Angaben

<meta name="description" content="Informationen zur Geschichte, Wirkung und Anwendung der Homöopathie">
<meta name="keywords" content="Homöopathie, Kinder, Onkologie">
<meta name="author" content="Julia Dobke">

stehen dort nicht von selbst, sondern weil jemand diese Angaben absichtlch in das System eingetragen hat.

Der "author" ist "Julia Dobke". Wurde die inzwischen von auch nur einem einzigen Journalisten interviewt? Wenn diese Frau vor kurzem noch im Urlaub war, dann ist sie inzwischen wieder zurück und man kann sie fragen.

Wenn ihr Name da steht, dann weiß sie mehr über die Datei. Wann und warum ist die entstanden? Wer war ihr Auftraggeber? Welche anderen Dateien gehören noch dazu? Gibt es auch Texte über anthroposophische "Medizin" oder andere Dinge, sei es Kneipp oder Eis Essen oder was sonst noch im Angebot war (und vielleicht sogar noch ist)?


Warum wird das nicht endlich gezielt untersucht?

Das will ich jetzt endlich wissen.
« Last Edit: September 10, 2018, 12:17:24 AM by Julian »
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Moses3

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Da würde ich aber gerne mehr wissen.

Die erste Frage ist:

[*quote*]
[Frage 1:]
Bis vor kurzem war im Internetauftritt der Kinderonkologie der Charité eine Webseite zu finden, in der der Einsatz von Homöopathie auch gegen Krebs propagiert wurde. Wussten Sie davon?

Georg Seifert: Nein, diese Webseite war nicht über den Internetauftritt unserer Klinik zugänglich. Nach unseren Recherchen war sie nur über Google aufrufbar.

Angelika Eggert: Ich leite seit fünf Jahren die Klinik für Kinderonkologie und klicke mich seitdem regelmäßig durch unseren Webauftritt. Diese Seite war in diesem Zeitraum sicher nicht dabei, war also über den normalen Weg, den Besucher der Webseite nehmen, nicht anklickbar. Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass es sich um einen vergessenen Link zu einer alten Website handelte, der nicht korrekt gelöscht wurde.
[*/quote*]

Die Antwort(en) ist nicht mehr (sinngemäß) "Wir wissen nicht, wie das da hin gekommen ist."

Sondern: "Es hätte gelöscht werden sollen, aber das ging daneben."

Dazwischen sehe ich einen gewaltigen Unterschied. Die können nicht mehr leugnen, daß es offiziell veröffentlicht wurde und nicht aus Versehen. Wer hat das damals (wenn es stimmt, vor mehr als 5 jahren) veröffentlichen lassen?

Wie sieht die Personalentwicklung in der Kinderonkologie der letzten Jahre aus? Seit wann ist Julia Dobke, die den Text mindestens betreut, wenn nicht sogar selbst getippt hat, in der Charité angestellt? Die Veröffentlichung müßte passiert sein in der Zeit nach ihrem Dienstbeginn und vor 5 Jahren. Es sei denn, da sind noch ganz andere Dinge gelaufen...
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La Raqua

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Ich guck euch schon eine ganze Weile zu. Moses3 hat recht. Ich werde euch mal ein bißchen helfen.
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La Raqua

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Ich wollte diesen Thread nicht platzen lassen und habe die Funde aus dem Webarchive da untergebracht:

"Prof. Georg Seifert an der Charité in Berlin ist ein Lügner"
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10076.0

Gut, daß mir der Seifert in der letzten Zeit nicht begegnet ist...
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