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Author Topic: BfArm: Der Fall Elies  (Read 774 times)

Yulli

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BfArm: Der Fall Elies
« on: July 21, 2018, 08:17:23 AM »

Recherchen zeigten die Notwendigkeit einer Fokussierung auf das Gesundheitsministerium und das BfArm als Sitz und Machtapparat der Mafia.

Der Rat der Weisen beschloß die Archivierung in der Abteilung

Gesundheitsministerium, BfArm Bundesamt für Arzneimitel und andere Amtssitze der Mafia
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=435.0


Einer der Drahtzieher ist ein Dr. Elies. Elies flog 2016 auf als "Autor" eines "Gutachtens", das er für die Landesärztekammer schrieb, die es für einen Rechtsstreit mit Ryke Geerd Hamer benötigte.

Das "Gutachten":

Hamer Elies - Das 'Gutachten'
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9918.0
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Julian

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BfArm: Der Fall Elies - Das Hamer-'Gutachten'
« Reply #1 on: July 21, 2018, 06:23:29 PM »

Das "Gutachten" durch Elies ist ein Skandal.

Das "Gutachten", ich zitiere es gleich kurz, "bezieht sich" (vorsichtig gesagt) ausgiebig auf das Machwerk "Rationality and Irrationality in Ryke Geerd Hamer’s System for Holistic Treatment of Metastatic Cancer" der drei Totalchaoten Søren Ventegodt, Niels Jørgen Andersen  and Joav Merrick :

http://downloads.hindawi.com/journals/tswj/2005/301249.pdf

[*quote*]
TheScientificWorldJOURNAL (2005) 5, 93–102
ISSN 1537-744X; DOI 10.1100/tsw.2005.16

Rationality and Irrationality in Ryke Geerd
Hamer’s System for Holistic Treatment of
Metastatic Cancer

Søren Ventegodt 1,2,4, *, Niels Jørgen Andersen 3,4 , and Joav Merrick 5
1
The Quality of Life Research Center, Teglgårdstræde 4, DK-1452 Copenhagen K,
Denmark; 2 The Research Clinic for Holistic Medicine, Teglgårdstræde 8, DK-1452
Copenhagen K, Denmark; 3 Norwegian School of Management, Sandvika, Norway;
4
The Scandinavian Foundation for Holistic Medicine, Sandvika, Norway; 5 National
Institute of Child Health and Human Development, Office of the Medical Director,
Division for Mental Retardation, Ministry of Social Affairs, Jerusalem and Zusman
Child Development Center, Division of Pediatrics and Community Health, Ben Gurion
University, Beer-Sheva, Israel
E-mail: ventegodt@livskvalitet.org
Received November 16, 2004; Revised January 14, 2005; Accepted January 15, 2005; Published January 28, 2005
[...]
[*quote*]


Die Amas haben den drei Totalchaoten Søren Ventegodt, Niels Jørgen Andersen  and Joav Merrick damals nach Strich und Faden die Leviten gelesen, daß die Funken nur so stoben.

Im TG-1 sind etliche Teile der Auseinandersetzung archiviert, beziehungsweise sie wurde von hier aus geführt.

Das war, man kann es an den Datumsangaben nachlesen, unter anderem in 2007. Dr. Michael Elies schreibt seine "gutachterliche Stellungnahme" neun Jahre später, im Jahr 2016. Neun Jahre. Das ist eine lange Zeit und Elies hätte gut daran getan, sich im TG-1 zu informieren, das zum Thema weltweit die beste Quelle ist.

Aber nein, Elies meinte, sich voll auf die drei  Totalchaoten Søren Ventegodt, Niels Jørgen Andersen  and Joav Merrick stützen zu können.

Elies schreibt:

https://www.germanische-heilkunde.at/dokumentation-beitrag-anzeigen/dr-michael-elies-gutachterliche-stellungnahme.html

[*quote*]
Dr. Michael Elies - gutachterliche Stellungnahme
25.03.2016
Dr. med. Michael K.H. Elies
Facharzt für Allgemeinmedizin
Naturheilverfahren
Akupunktur — Homöopathie
Lehrbeauftragter für Geschichte und Entwicklung der Homöopathie an der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
Tel.:06405/950623
Fax.:06405/950624
Erlenweg 31
35321 Laubach

[...]


III. Definitionen
III.1. Definition "biologische Grundgesetze"


Die zu beurteilenden fünf Biologischen Grundgesetze wurden von dem deutschen Arzt Dr. med. Ryke Geerd Hamer ab 1981 entwickelt und publiziert (4.,11.,12.). Sie bezogen sich zu Anfang auf Krebserkrankungen und bilden die Grundlage seines Systems der (Germanischen) Neuen Medizin (11.) als eines Modells für alle Krankheiten. Sie werden auf der website "http://www.neue-medizin.de/html/5 naturgesetze.html" (26.2.2015, 11.50 Uhr) wie folgt dargestellt (11.) ["kursiv" = Original-Text]:

"1.DIE EISERNE REGEL DES KREBS"
[= erstes biologisches Grundgesetz,A.d.V.]


"sie hat 3 Kriterien“

1. Kriterium

Jede Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (SBS) entsteht mit einem DHS (Dirk-Hamer- Syndrom), d.h. mit einem allerschwersten, hochakut-dramatischen und isolativen Konflikt-Erlebnisschock, gleichzeitig bzw. auf 3 Ebenen: in der Psyche, im Gehirn und am Organ.

2. Kriterium:

Der Biologische Konflikt bestimmt im Augenblick des DHS sowohl die Lokalisation des SBS im Gehirn als sog. Hamerschen Herd, als auch die Lokalisation am Organ als Krebs- oder Krebsäquivalent. (Alles was nicht Krebs ist, ist Krebsäquivalent - damit sind alle sog. Krankheiten gemeint)

3. Kriterium:

Der Verlauf des SBS auf allen drei Ebenen (Psyche - Gehirn - Organ), vom DHS bis zur Konfliktlösung (Conflictolyse = CL) und epileptischer / epileptoider Krise auf dem Höhepunkt der pcl-(Heilungs)phase und Rückkehr zur Normalisierung (Normotonie), ist SYNCHRON!"


"2. Das Gesetz von der Zweiphasigkeit aller Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme (SBS), sofern es zur Konfliktlösung (CL) kommt"
[= zweites biologisches Grundgesetz,A.d.V.]


"Jede Erkrankung der gesamten Medizin ist ein zweiphasiges Geschehen, sofern es zu einer Lösung des Konfliktes kommt. Wir hatten früher einige hundert "kalte Krankheiten" in unseren medizinischen Lehrbüchern beschrieben und ebenso einige hundert "heiße Krankheiten". "Jede Erkrankung die eine Konfliktlösung hat, hat auch eine konflikt-aktive Phase und eine Heilungsphase. Und jede Heilungsphase - sofern sie nicht durch ein konflikt-aktives Rezidiv unterbrochen wird, hat auch eine epileptoide Krise, d.h. einen Umschlagpunkt der Heilungsphase, am tiefsten Punkt der Vagotonie."

"3. Das ontogenetisch bedingte System der Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme (SBS) der Krebs- und Krebsäquivalente (Krebs-SBS und Krebsäquivalent-SBS)"
[= drittes biologisches Grundgesetz,A.d.V.]


"ordnet alle sog. Krankheiten nach Keimblattzugehörigkeit  Denn zu jedem dieser Keimblätter gehört, entwicklungsgeschichtlich bedingt, ein spezieller Gehirnteil, eine bestimmte Art von Konfliktinhalt, eine bestimmte Lokalisation im Gehirn"

"4. Das ontogenetisch-bedingte System der Mikroben"
[= viertes biologisches Grundgesetz,A.d.V.]


"ordnet die Mikroben wiederum den drei Keimblättern zu und (diese,A.d.V.) sind für die SBS nützlich"

"5. Das Gesetz vom Verständnis einer jeden sog. Krankheit als Teil eines (entwicklungsgeschichtlich verstehbaren) Sinnvollen Biologischen Sonderprogramms der Natur”
[= fünftes biologisches Grundgesetz,A.d.V.]


"Mit dem 5. Biologischen Naturgesetz ist die Germanische Neue Medizin endlich komplett geworden. Es ist die Quintessenz oder quinta essencia. Wir Menschen können in aller Bescheidenheit nun zum ersten mal sehen und sogar verstehen, daß nicht nur die gesamte Natur geordnet ist, sondern daß auch jeder einzelne Vorgang in der Natur sinnvoll ist, sogar im Rahmen des Ganzen. Und daß die Vorgänge, die wir bisher "Krankheiten" genannt hatten, nicht etwa sinnlose Störungen waren, die von Zauberlehrlingen wieder repariert werden mußten, sondern wir sehen voller Staunen, daß das alles gar nichts Sinnloses, Bösartiges und Krankhaftes war."


[...]

IV. Bewertung

In der Dokumentation der besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen in Europa (Essen,VGM 1992) wird Dr.med. Hamer in Band 5, 2.Halbband, unter "weitere Therapieverfahren" im Kapitel "Neuere Mentaltherapie" mit dem Stichwort "seelische Konfliktlösungen" bei Krebserkrankungen erwähnt (13.). Die biologischen Grundgesetze erscheinen nicht. Folgende weitere Hinweise zu Dr.med. Hamer und seinen biologischen Grundgesetzen ergaben sich in den Datenbanken der Karl und Veronica Carstens-Stiftung:

Im Ratgeber unkonventionelle Krebstherapien (Münstedt 2003) wird Die Neue Medizin von R. von Georgi unter "Magische, esoterische und andere Konzepte" dargestellt und dabei die 5 Naturgesetze beschrieben (9.),In der 3. aktualisierten und erweiterten Auflage (mit dem Titel "Komplementäre und alternative Krebstherapien", Münstedt 2012) wird sie vom gleichen Autor (R. von Georgi) unter "Weitere Therapieverfahren zur Entgiftung” mit der neuen Überschrift "Die Germanische Neue Medizin" wie in der ersten Auflage dargestellt. Auch die Bewertung ("sie ist zur alternativen Behandlung nicht geeignet") bleibt gleich (10.). Diese konstante Bewertung spricht gegen eine fortschreitende Etablierung.

Dr.med. Jutta Hübner erwähnt 2008 in ihrem Übersichtswerk "Komplementäre Onkologie. Supportive Maßnahmen und evidenzbasierte Empfehlungen" Dr.med. Hamer und seine Biologischen Grundgesetze nicht (6.). 2011 bewertet die gleiche Autorin in ihrem Werk "Diagnose Krebs...was mir jetzt hilft. Komplementäre Therapien sinnvoll nutzen" die Germanische Neue Medizin nach Dr. Hamer (7.). Dies könnte als Indiz für eine zunehmende Verbreitung gelten, allerdings findet von den fünf Biologischen Grundgesetzen nur das erste Erwähnung und die Entstehungstheorie für Krebs wird als wissenschaftlich falsch bewertet. Der Begriff "etabliert" ist damit im Sinn der obigen Definition nicht erfüllt.

Im aktuellen Buch (2011) des Lehrstuhlinhabers für Naturheilkunde und Integrative Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen, Prof.Dr.G.Dobos, zum Thema Onkologie (1.) erscheinen die Stichworte "Hamer", "fünf biologische Grundgesetze" oder "Neue (Germanische) Medizin" nicht.

Ein Kriterium für die etablierte Verbreitung einer Methode ist ihre Aufnahme in die Leistungsverzeichnisse zur Abrechenbarkeit/Erstattungsfähigkeit.In den einschlägigen Gebührenordnungen für Ärzte (GOÄ) und Heilpraktiker (GebüH) tauchen die Stichworte "Hamer" oder "(Germanische) Neue Medizin" als Leistungstexte nicht auf,auch das Hufeland-Leistungsverzeichnis der Besonderen Therapierichtungen (8.) gibt keine Hinweise darauf.Dies spricht gegen die Annahme etablierter Prinzipien.

Ein weiteres Kriterium ist die Nennung/Beschäftigung damit im Rahmen von wissenschaftlichen Kongressen. Hierzu stelle ich aufgrund eigener regelmäßiger Teilnahme fest, daß in den letzten 20 Jahren weder auf den größten regelmäßig stattfindenden ärztlichen Kongressen für Komplementärmedizin (Freudenstadt, ZAEN und Baden-Baden, Medizinische Woche) noch analogen Heilpraktikerkongressen (Karlsruhe, Düsseldorf) das Hamer'sche System der Neuen (Germanischen) Medizin und/oder seine fünf biologischen Grundgesetze in nennenswertem oder zunehmendem Umfang Gegenstand von Vorträgen, Kursen oder Seminaren waren oder eine Bezugnahme darauf im unter I. behaupteten Sinne stattfand.

Nach Form und Inhalt erfüllt die Beschreibung der fünf biologischen Grundgesetze auf der website der Neuen Medizin (11.) (gemäß Impressum verantwortlich für den Inhalt Dr.med.Mag.theol. Ryke Geerd Hamer) mit in sich geschlossenem Gedankengebilde, der Sehnsucht nach dem "Guten, Wahren, Schönen", der Gewißheit eines einheitlichen und geschlossenen Weltbilds sowie der Einbettung des Einzelschicksals in einen größeren Zusammenhang wesentliche Kriterien eines ganzheitsmedizinischen Systems gemäß III.2. Dieses System wird seit einigen Jahren von Dr.med. Hamer als "Neue Germanische Medizin" bezeichnet. Ursprünglich auf Krebserkrankungen bezogen versteht sich die Neue Germanische Medizin als umfassende Theorie für alle Krankheiten (11.).

Der in diesem Zusammenhang zu bewertende Artikel von Ventegodt et al (12.) nimmt Bezug auf die Behandlung metastasierender Krebserkrankungen. Der Titel des Artikels bestätigt einerseits obige Bewertung als ganzheitsmedizinisches Konzept ("Ryke Geerd Hamer's system for holistic treatment"), er bringt andererseits zum Ausdruck, daß es sich nicht um ein vollständig anerkanntes System handelt ("rationality and irrationality"). Bezogen auf die fünf biologischen Grundgesetze kommen die Autoren zu folgenden Schlußfolgerungen:

Das erste biologische Grundgesetz (iron law of cancer) steht in Einklang mit dem anerkannten Salutogenese-Konzept von Aaron Antonovsky (1923 — 1994).

Das zweite biologische Grundgesetz steht in Einklang mit dem anerkannten Salutogenese- Konzept von Aaron Antonovsky (1923 — 1994) und den Erkenntnissen der Schmerztherapie.

Das dritte biologische Grundgesetz erscheint auch in anderen ganzheitsmedizinischen Richtungen (z.B. 5.), ist aber nicht in Übereinstimmung mit den Forschungsergebnissen insgesamt.

Das vierte biologische Grundgesetz steht im Widerspruch zur gesamten Immunologie.

Das fünfte biologische Grundgesetz wird durch das zeitgenössische Wissen nicht unterstützt.
Zusammenfassende Bewertung

Das Hamer'sche System der (Germanischen) Neuen Medizin erfüllt die Kriterien eines ganzheitsmedizinischen Systems.

Dieses System hat einen Ausschließlichkeitsanspruch und versteht sich als umfassende Theorie für alle Krankheiten. Es stellt sich als ein geschlossenes System dar.


Von den 5 Grundgesetzen des Hamer'schen Systems entsprechen die ersten beiden dem etablierten Forschungsstand der/zur Ganzheitsmedizin.

Das dritte Gesetz wird in Teilen der Ganzheitsmedizin (Richtungen, Schulen, Denkgebäuden, Therapiesystemen) diskutiert, kann aber nicht als allgemein etabliert betrachtet werden und entspricht auch nicht dem aktuellen Forschungsstand der/zur Ganzheitsmedizin. Für das vierte und fünfte Gesetz des Hamer'schen Systems lassen sich keine Belege finden, die auf eine allgemeine Etablierung in der Ganzheitsmedizin hinweisen. Sie entsprechen sicher nicht dem aktuellen Forschungsstand der/zur Ganzheitsmedizin. Die Behauptung, "die von ihm aufgestellten "biologischen Naturgesetze" seien etablierte Prizipien der ganzheitlichen Medizin", ist somit nicht zutreffend, da nicht alle aufgestellten Naturgesetze als etabliert bewertet wurden. Insofern sich die fünf Hamer'schen Gesetze ausdrücklich aufeinander beziehen (und das fünfte Gesetz sogar als Quintessenz bezeichnet wird), kann auch das Gesamtsystem der (Germanischen) Neuen Medizin nicht als allgemein etabliert in der Ganzheitsmedizin bewertet werden.

V. Literatur
[...]
12. Ventegodt,S; Andersen,NJ; Merrick,J: Rationality and irrationality in Ryke Geerd Hamer's system for holistic treatment of metastatic cancer. ScientificWorldJournal. 2005 Jan 28;5:93-102

[...]
[*/quote*]


Elies gibt "12. Ventegodt,S; Andersen,NJ; Merrick,J: Rationality and irrationality in Ryke Geerd Hamer's system for holistic treatment of metastatic cancer. ScientificWorldJournal. 2005 Jan 28;5:93-102" als Quelle an. Aber das entbindet ihn nicht von der Pflicht, selbst zu denken.

Von seinem langen Sermon, ich habe ihn absichtlich so lang gelassen, damit man mir nicht vorwerfen kann, ich würde das aus dem Zusammenhang reißen, ennehme ich die beiden ersten "Gesetze" Hamers:

[*quote*]
III. Definitionen
III.1. Definition "biologische Grundgesetze"


Die zu beurteilenden fünf Biologischen Grundgesetze wurden von dem deutschen Arzt Dr. med. Ryke Geerd Hamer ab 1981 entwickelt und publiziert (4.,11.,12.). Sie bezogen sich zu Anfang auf Krebserkrankungen und bilden die Grundlage seines Systems der (Germanischen) Neuen Medizin (11.) als eines Modells für alle Krankheiten. Sie werden auf der website "http://www.neue-medizin.de/html/5 naturgesetze.html" (26.2.2015, 11.50 Uhr) wie folgt dargestellt (11.) ["kursiv" = Original-Text]:

"1.DIE EISERNE REGEL DES KREBS"
[= erstes biologisches Grundgesetz,A.d.V.]


"sie hat 3 Kriterien“

1. Kriterium

Jede Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (SBS) entsteht mit einem DHS (Dirk-Hamer- Syndrom), d.h. mit einem allerschwersten, hochakut-dramatischen und isolativen Konflikt-Erlebnisschock, gleichzeitig bzw. auf 3 Ebenen: in der Psyche, im Gehirn und am Organ.

2. Kriterium:

Der Biologische Konflikt bestimmt im Augenblick des DHS sowohl die Lokalisation des SBS im Gehirn als sog. Hamerschen Herd, als auch die Lokalisation am Organ als Krebs- oder Krebsäquivalent. (Alles was nicht Krebs ist, ist Krebsäquivalent - damit sind alle sog. Krankheiten gemeint)

3. Kriterium:

Der Verlauf des SBS auf allen drei Ebenen (Psyche - Gehirn - Organ), vom DHS bis zur Konfliktlösung (Conflictolyse = CL) und epileptischer / epileptoider Krise auf dem Höhepunkt der pcl-(Heilungs)phase und Rückkehr zur Normalisierung (Normotonie), ist SYNCHRON!"


"2. Das Gesetz von der Zweiphasigkeit aller Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme (SBS), sofern es zur Konfliktlösung (CL) kommt"
[= zweites biologisches Grundgesetz,A.d.V.]


"Jede Erkrankung der gesamten Medizin ist ein zweiphasiges Geschehen, sofern es zu einer Lösung des Konfliktes kommt. Wir hatten früher einige hundert "kalte Krankheiten" in unseren medizinischen Lehrbüchern beschrieben und ebenso einige hundert "heiße Krankheiten". "Jede Erkrankung die eine Konfliktlösung hat, hat auch eine konflikt-aktive Phase und eine Heilungsphase. Und jede Heilungsphase - sofern sie nicht durch ein konflikt-aktives Rezidiv unterbrochen wird, hat auch eine epileptoide Krise, d.h. einen Umschlagpunkt der Heilungsphase, am tiefsten Punkt der Vagotonie."
[*/quote*]


Die drei Totalchaoten Søren Ventegodt, Niels Jørgen Andersen  and Joav Merrick behaupten, das 1. Gesetz und das 2. Gesetz Hamers sei allgemein in der Alternativmedizinszene anerkannt. Das schließt aber auch diesen Teil ein:

"Lokalisation des SBS im Gehirn als sog. Hamerschen Herd, als auch die Lokalisation am Organ als Krebs- oder Krebsäquivalent"

Die drei Totalchaoten Søren Ventegodt, Niels Jørgen Andersen  and Joav Merrick behaupten einen kompletten Blödsinn. Und Dr. med. Michael K.H. Elies plappert ihren Blödsinn einfach nach.

Ganz ernsthaft: MAN DARF NICHT JEDEN MIST UNGEPRÜFT ABSCHREIBEN!  Schon gar nicht bei einem Gutachten!

Wenn man ein Gutachten schreibt, dann schalte man gefälligst sein Gehirn ein, Herr Doktor Elies! Die "Hamerschen Herde" sind nämlich ganz und gar nicht allgemein anerkannt, sondern einzig und allein ein Artefakt der CT-Scanner.

Und noch etwas, etwas sogar sehr wichtiges: das "Salutogenese-Konzept von Aaron Antonovsky" ist Nazi-Mist, nichts als Nazi-Mist.  Auch das wurde im TG-1 bewiesen:

Kurbetrieb Konzentrationslager?
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7850.msg20191#msg20191



Soviel zu den gutachterlichen Fähigkeiten des Herrn Elies.
« Last Edit: July 21, 2018, 08:20:49 PM by Julian »
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Julian

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Re: BfArm: Der Fall Elies
« Reply #2 on: July 21, 2018, 07:01:43 PM »

Dr.med. Michael Elies war Vorsitzender der berüchtigen Kommission D beim BfArm. Er hielt "anläßlich der Podiumsveranstaltung
„BfArM im Dialog – Besondere Therapierichtungen“"
einen "Vortrag".


Das ist der garantiert ungekürzte Text, so wie ihn das Webarchiv am 2.3.2006 vom BfArm archiviert hat:


http://web.archive.org/web/20060302181324/http://www.bfarm.de/de/Arzneimittel/bes_therap/bekanntm/dialog_020516/06bEliesVortrag.pdf

[*quote*]
Vortrag des Vorsitzenden der Kommission D,
Dr.med. Michael Elies,

anläßlich der Podiumsveranstaltung

„BfArM im Dialog – Besondere Therapierichtungen“
am Mittwoch, 10. April 2002, Wissenschaftszentrum Bonn 2


Sehr geehrtes Präsidium, meine sehr verehrten Damen und Herren,

ohne uns abgesprochen zu haben, ist das Thema der Ausführungen fast identisch. Inhaltlich
folge ich Frau Dr. Hutterer. Eine ihrer Folien trug den Titel „patientengerechte Anwendung
homöopathischer Arzneimittel“. Ich nehme dies zum Thema, um das Spannungsfeld
aufzuzeigen, indem sich die Kommission D befindet, indem sie ihrem gesetzlichen Auftrag
nachzukommen versucht.

Neben der Berücksichtigung spezifisch homöopathischer Aspekte, die Frau Hutterer
angesprochen hat, sind es dabei insbesondere die beiden Pole, daß für homöopathische
Arzneimittel auf der einen Seite alle Angaben unter dem Aspekt der Selbstmedikation
erfolgen sollen und als anderen Pol dazu, das Selbstverständnis der Therapierichtung. Daß
inzwischen irgendwo sich sehr viel Spannung aufbaut, zeigt sich sehr schnell darin, wenn wir
uns in der nächsten Folie einmal anschauen, in welchen Bereichen homöopathische
Arzneimittel verwandt werden.

Da haben wir einmal die sogenannten Aschner-Verfahren, die ab- und ausleitenden
Verfahren, die Elektroakupunktur n. Voll, die Homotoxikologie n. Reckeweg ebenso wie
Komplexmittelsysteme, die Schüssler’sche Biochemie. Auch die Spagyrik zähle ich an dieser
Stelle dazu. Und in der Mitte gewissermaßen die Homöopathie im eigentlichen Sinne, die
klassische, die Hahnemann’sche Homöopathie. Und daneben gleich die sogenannte
klinische Homöopathie, für die natürlich das Thema der Tiefpotenzen von großer Bedeutung
ist.


Selbstmedikation auf der einen Seite und klassische Homöopathie auf der anderen Seite.
Hier spätestens geht die Schere auseinander. Denn aus der Sicht der klassischen
Homöopathie ist Selbstmedikation natürlich gar nicht erwünscht. Daß die klassische
Homöopathie auch Schwierigkeiten hat, mit Komplexmitteln umzugehen, nun das wollen wir
gleich einmal testen. Denn am Wochenende bin ich, um die momentanen Brennpunkte
dazustellen, in der Kommissionsarbeit mal in die Rolle des pharmazeutischen Unternehmers
geschlüpft. Ich habe auch nur die Kernaussagen dieses Fiktivkomplex 13 zusammengefaßt.
Ein homöopathisches Arzneimittel bei Wechseljahresbeschwerden soll es sein, eine
Panacee sozusagen. Wenn Sie sich die Anwendungsgebiete angucken und die flinken
Augen der Mitarbeiter des Instituts, genauso wie die der geschätzten homöopathischen
Kollegen, haben Sie sicherlich schon erkannt, daß in diesem Komplex einiges an Zündstoff
drin steckt.3

Ich greife zuerst das Thema der Monographie noch einmal auf. In diesem Kombi, es ist ein
Komplexpräparat, ist z.B. Bambusa enthalten. Dieses Thema, daß Bambusa eine
Negativmonographie hat, verfolgt mich bis in meine Arbeit in der Positivlistenkommission.
Dort stehen wir nämlich in dem Zwang, daß es registrierte zugelassene Komplexmittel gibt
mit Bambusa als Inhaltsstoff. Die dürfen auf die Positivliste. Bambusa als Einzelstoff
allerdings darf dies nicht. Des weiteren, wenn Sie sich Calcium carbonicum und Acidum
nitricum anschauen, Herr Bleul, ich erzähle Ihnen da nichts Neues, handelt es sich dabei um
sogenannte feindliche Mittel. Kommissionsseitig herrscht die Meinung, das feindliche Mittel,
gleichzeitig oder nacheinander gegeben, in Kombinationspräparaten unzulässig ist.
Als nächstes finden wir zwei Nosoden, Ovarium suis und Thyreoidinum, auf die ich gleich
noch einmal eingehen werde. Und wenn Sie sich dann einmal anschauen ganz unten, die
Dosierungsanleitung dieser Präparate, dann sehen Sie bei akuten Zuständen alle halbe bis
eine Stunde höchstens 12 mal täglich je 5 bis 10 Tropfen. Und das bei Potenzen, die mit D12
und D30 doch schon einen erheblichen Verdünnungsgrad, also im Sinne der klassischen
Homöopathie oder homöopathischen Denkrichtung, eine sehr starke Wirksamkeit haben.
Hier haben wir all das, was eigentlich möglich ist an Diskussionsstoff, an Zündstoff im
Rahmen der Tätigkeit der Kommission. Wir haben das Problem der feindlichen Mittel, wo wir
auch die Spannung spüren, daß pharmazeutische Unternehmer ja sagen, aber das Präparat
seit 30 Jahren im Markt. Es gibt keine unerwünschten Wirkungen. Ist das nicht einfach nur
ein Apodikt. Wir haben das Thema der Verschlimmerung, wenn Inhaltsstoffe inadäquat
dosiert werden. Das geht einher mit der Dosologie. Und hier ist im Augenblick gerade das
Thema der Nosoden ein Diskussionspunkt. Denn hier haben wir es einmal mit
pharmakologisch bedeutsamen Inhaltsstoffen zu tun. Und zum anderen ist in punkte
Potenzhöhe und Dosierung der Erkenntnisstand historisch gewachsen. Um zu zeigen, daß
Homöopathie Erfahrungsheilkunde ist, deren Technik im Laufe der Zeit fortschreitet, habe ich
Ihnen einfach mal exemplarisch drei Nosoden herausgegriffen, mit den
Dosierungshinweisen, jeweils dem Bundesanzeiger aus den 80er und 90er Jahren folgend.
Sie sehen Botulinum ab D8, akut alle 1⁄2 Stunden. Influencinum ab D8, Einzelgabe 1-2 x pro
Woche. Da könnte man sagen, das wird in homöopathischen Kreisen auch genau umgekehrt
gehandhabt. Influencinum als Akutmittel bei einem akuten grippalen Infekt zum Beispiel.
Und ich habe dann in der letzten Sitzung einfach einmal eine Befragung der Anwender
durchgeführt und siehe da, Nosoden waren in der Kommission von der D4, hier auch zu
Testzwecken, Stichwort EAV zu Anfang, über die D6, C12, C30 benutzt worden. Aber stets4
in Einzelgaben. Der daraus resultierende Beschluß und die Empfehlung wird sicherlich über
die Website des BfArM’s demnächst kommuniziert werden.

Ich komme zum Schluß und schlage damit den Bogen zum Anfang zurück.

Selbstmedikation, Verbraucherschutz auf der einen Seite und das dem Selbstverständnis der
homöopathischen Therapierichtung mit seinen Facetten angemessene Arzneimittel, das ist
ein Spannungsfeld. Auf der einen Seite sehen Sie jetzt hier den Patienten, der
Selbstmedikation betreibt und meine anläßlich des Geburtstages von Hahnemann etwas mit
einem Augenzwinkern versehene Möglichkeit, dieses Problem seitens des Therapeuten auf
der anderen Seite zu lösen. Nun, die sehen Sie in der letzten Folie, nämlich ein original
Prüfungssymptom aus dem neuen Clarke: „ein Ekel eigener Art. Wenn ein einzelner Ort im
Magen höchst unangenehm, sogleich erblickt durch den Anblick von Milchzucker und
Streukügelchen ja durch den bloßen Gedanken daran.“

Ich hoffe, daß Herr Keller und die Mitarbeiter des Instituts genauso wie wir Anwender
möglichst lange davon verschont bleiben. Das Mittel, damit ich es mir auch selber merken
kann, ist vermerkt. Busch, Busch steht nämlich für Buschmeisterschlange.
Vielen Dank.
[*/quote*]


Dieser höchstgradig abstruse Blödsinn, siehe vor allem "Stichwort EAV", stammt von einer Person, die in Deutschland über die Zulassung von Medikamenten entscheidet.

Da kann man (noch!) froh sein, daß nicht auch Hasenpfoten, Wünschelruten und Heilsteine auf dem Programm stehen.


Diese Äußerung sollte man mit besonderer Schärfe und Gründlichkeit unter die Lupe nehmen:

"Und daneben gleich die sogenannte klinische Homöopathie, für die natürlich das Thema der Tiefpotenzen von großer Bedeutung ist."

Schwach verdünnte Substanzen haben pharmakologische Wirkung. Warum spricht Elies ausgerechnet denen eine so besondere klinische Wirkung zu? Es heißt doch sonst immer, die Hochpotenzen (das sind extrem stark verdünnte Mittel) seien für die Fachleute, die schwach verdünnten könnte sich das gemeine Volk zur Selbstmedikation aus der Apotheke holen, das sei alles ungefährlich.

Kann es sein, daß GERADE DIE SCHWACH VERDÜNNTEN MITTEL die sind, die als "homöopathisch" an der sonst üblichen Kontrolle durch wissenschaftliche Studien vorbeigeschmuggelt und in der Kommission D in "Komplexmittel" freigegeben werden?

Ich denke, daß Dr.med. Michael Elies an dieser Stelle ein Geständnis abgelegt hat.
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Thymian

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Re: BfArm: Der Fall Elies
« Reply #3 on: August 09, 2020, 01:13:19 PM »

Der Fall Elies sollte endlich juristisch aufgeklärt werden. Daß jemand so einen Bullshit als Gutachten abliefert, ist der Gipfel. Daß derjenige auch noch von der Ärztekammer empfohlen wird und in Kommissionen sitzt, ist ein Skandal.
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.         Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien!
          http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11095.0

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