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Impfen => Impfgegner und Impfen => Topic started by: Ayumi on October 24, 2019, 02:24:18 PM

Title: Schweizer Richter und Schweizer Mutter im Irrenstand
Post by: Ayumi on October 24, 2019, 02:24:18 PM
Die Webseite von 20min.ch mit ihren mehrfachen Wiederholungen (made by Kindergarten?) ist so chaotisch, daß ich kürzen muss. An den Tatsachen und Tatsachenbehauptungen ändern die Kürzungen nichts.

Ich bezweifle, daß ein Richter das Recht auf idiotische Entscheidungen hat. Und ich bezweifle, daß dieser Richter noch alle Maschen auf der Nadel hat.

Über das hirnrissig gestrickte Urteil liest man bei 20min.ch:

https://m.20min.ch/schweiz/basel/story/impfgegnerin-gewinnt-vor-gericht---vater-blitzt-ab-15950459

[*quote*]
24.10.2019, 12:13
Schweiz
Kantonsgericht BLvor 5 Std

Impfgegnerin gewinnt vor Gericht – Vater blitzt ab

Vom Gericht heisst es, die Eltern müssten sich gemeinsam einigen, der Gesetzgeber verzichte auf ein gerichtliches Verfahren zur Konfliktlösung. Der Vater gibt sich damit nicht zufrieden und will den Fall weiter vors Bundesgericht ziehen. Er findet, die Impfempfehlung der BAG entspreche dem Stand der Wissenschaft.

Was passiert, wenn sich eine Impfgegnerin und ein besorgter Vater um die Impfung ihrer minderjährigen Kinder streiten, beide aber nach der Scheidung erziehungsberechtigt sind? Auch wenn das Gericht nichts über den Sinn oder Unsinn des Impfens sagt – über das Urteil werden sich Impfgegner wahrscheinlich freuen.

Der Vater besteht bis heute darauf, dass seine drei Kinder nach den Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) geimpft werden sollen. Die Mutter ist allerdings Impfgegnerin.

Ihrer Meinung nach, seien ungeimpfte Kinder, denen, wie sie sagt, keine toxischen Inhaltsstoffe injiziert würden, angeblich gesünder als geimpfter Nachwuchs.


Die Mehrheit der Ärzte ständen hinter der Impfempfehlung, begründet der Vater. Ausserdem häuften sich die Masernfälle in der Region, wie Medien berichteten. Somit sei die Gefährdung heute aktueller denn je.

Nun findet sich erstmals die Begründung im Urteil des Kantonsgerichts vor, warum die Kinder nach schweizerischem Recht ungeimpft bleiben sollen.

Das Kindeswohl sei durch die Nichtimpfung nicht gefährdet begründet das Gericht.

Bei einer Impfung gehe es nur um das Vorbeugen einer Krankheit und nicht um ein konkretes gesundheitliches Problem eines Kindes.



Das Baselbieter Kantonsgericht hat einer Mutter im Streit um die Impfung ihrer Kinder Recht gegeben. Immunologe Beda Stadler kritisiert das Urteil scharf.

Das Baselbieter Kantonsgericht hat in einem jüngst publizierten Urteil festgehalten, dass Impfen kein Kindsrecht ist, das gegen den Willen eines Erziehungsberechtigten verordnet werden kann, sofern keine Gefährdung des Kindswohls vorhanden ist. Die Mutter konnte sich damit also gegen den Kindsvater durchsetzen, der seine Kinder impfen lassen wollte.

Wie die «bz Basel» berichtet, wird der Vater das Urteil ans Bundgesgericht weiterziehen.

Er stützte sich im Verfahren auf die Empfehlung des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Auch die Mehrheit der Ärzte stünden hinter der Impfempfehlung, begründet er. Ausserdem häuften sich die Masernfälle in der Region, wie Medien berichteten. Somit sei die Gefährdung heute aktueller denn je.

Die Mutter sieht das allerdings anders: Ihrer Meinung nach, seien ungeimpfte Kinder, denen keine «toxischen Inhaltsstoffe» injiziert würden, angeblich gesünder als geimpfter Nachwuchs.

Nichtimpfen ist keine Kindswohlgefährdung

Das Gericht begründet den Entscheid so: «Im Schweizerischen Recht ist eine behördlicher Entscheid bei Uneinigkeit der Eltern nur möglich, wenn das Kindeswohl gefährdet ist.» Und dies sei in diesem Fall nicht gefährdet. Bei einer Impfung gehe es nur um das Vorbeugen einer Krankheit und nicht um ein konkretes gesundheitliches Problem eines Kindes.

Ausserdem bestehe derzeit keine Masernepidemie noch ein Masernausbruch in der Umgebung des Wohnortes der Kinder. Denn würde das Nichtimpfen eine allgemeine Kindeswohlgefährdung darstellen, würde auf Gesetzeswegen ein Impfzwang eingeführt.

Vom Gericht heisst es, die Eltern müssten sich gemeinsam einigen, der Gesetzgeber verzichte auf ein gerichtliches Verfahren zur Konfliktlösung. Es komme keinem Elternteil ein Vorrang bei der Einigung zu.


Immunologe kritisiert Urteil scharf

20 Minuten hat mit dem Immunologen Beda Stadler über das Urteil gesprochen. (Bild: Keystone)

20min.ch:
Herr Stadler, was halten Sie von dem Entscheid?

Beda Stadler:
Es zeigt, wie weltfremd Juristen sein können. Weil das Kind von der Mutter abhängig ist, ist sein Wohl höher zu gewichten als die Rechte der Mutter. Der Vater müsste das vor Bundesgericht ziehen, um den Richtern im Baselbiet zu zeigen, dass sie daneben liegen.

20min.ch:
Wie beurteilen Sie die Begründung, dass keine akute Gefahr für das Kindeswohl bestehe?

Beda Stadler:
Das stimmt nicht. Die Schweiz gehört zu den Ländern, in denen man sich immer noch mit Masern und anderen Krankheiten anstecken kann, die tödlich verlaufen können. Stellen Sie sich ein Kind am Strassenrand vor. Solange es nicht in den Verkehr läuft, besteht auch keine akute Gefahr. Das heisst aber nicht, dass es nicht passieren kann und sich eine Gefahr manifestiert.

20min.ch:
Wie stehen Sie zur möglichen Signalwirkung dieses Urteils?

Beda Stadler:
Einerseits wird das Rechtssystem gefährdet, wenn die Richter offensichtlich gegen den gesunden Menschenverstand entscheiden. Andererseits geben Sie damit einer absoluten Minderheit von Impfgegnern Rückendeckung. (mhu)
[*/quote*]


Beda Stadler hat völlig recht! Und viel zurückhaltend ist er auch.

Der Mutter gehört das Sorgerecht sofort und auf Lebenszeit entzogen. Für alle jetzigen und eventuell noch kommenden Kinder. Schluß, aus, Feierabend! Wer so verflucht blöde ist, hat kein Recht auf Kinder.

Die Kinder haben ein Recht auf Schutz vor dieser Mutter!

Und die Bevölkerung hat ein Recht auf Schutz vor diesem Richter!


Das Gericht: "Nichtimpfen ist keine Kindswohlgefährdung".

Wer keine Ahnung von Medizin und vom Leben hat, sollte die Klappe halten.


Das Recht, dargestellt durch die Gerichte des Staates, hat die Pflicht, das Leben abzubilden. In diesem Fall das Leben in einem Irrenhaus.

Ich bezweifle, daß das der Sinn der Gesetzgebung war oder ist.

Ich bezweifle ferner, daß der "ausgewogene Journalismus" der Sache auch nur annähernd gerecht wird. Es sei denn, er ist ein Hemdchen im Wind... Dann ist er ungewogen und kein Journalismus. Dann ist er Mist.