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Impfen => Impfgegner und Impfen => Topic started by: deepbluesea on March 07, 2007, 08:21:13 AM

Title: Impfgegner kaufen Ärzte und Wissenschaftler für unhaltbare Aussagen
Post by: deepbluesea on March 07, 2007, 08:21:13 AM
Der Artikel im Deutschen Ärzteblatt spiegelt die Praxis von Impfgegenern wider, "wissenschaftliche" Aussagen gegen das Impfen zu kaufen.

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=54221

Der Hintergrund: skrupellose Anwälte, die sich mit Schadenersatzklagen wegen eingeflüsteter Impfschäden eine goldene Nase verdienen wollten.
Mittel zum Zweck: skrupellose Mediziner und kriminelle Scharlatane.

Sektenähnliche Organisationen, wie EFI und Aegis sind natürlich auch voll darauf abgefahren.
Title: Re: Impfgegner kaufen Ärzte und Wissenschaftler für unhaltbare Aussagen
Post by: Ayumi on September 04, 2020, 10:32:06 AM
Dies ist der Anfang des Artikels:

[*quote*]
Deutsches Ärzteblatt

Archiv Deutsches Ärzteblatt
4/2007Masern-Mumps-Röteln-Impfung: Wie ein Impfstoff zu Unrecht in Misskredit gebracht wurde

MEDIZINREPORT
Masern-Mumps-Röteln-Impfung: Wie ein Impfstoff zu Unrecht in Misskredit gebracht wurde
Dtsch Arztebl 2007; 104(4): A-166 / B-149 / C-145
Kaulen, Hildegard

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Chronologie eines Falls von skrupellosem wissenschaftlichen Fehlverhalten und persönlicher Bereicherung. Die mafiösen Machenschaften um den MMR-Impfstoff sind wahrscheinlich kein Einzelfall.

Nachforschungen der englischen Zeitung „Sunday Times“ belegen, dass der Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) durch wissenschaftliches Fehlverhalten und persönliche Bereicherung verunglimpft wurde. Dabei entstanden Kosten von 14 Millionen britischen Pfund (circa 21,3 Millionen Euro). Die Impfraten sanken zeitweilig auf ein Rekordtief. Drastischer hätten die Folgen mangelnder wissenschaftlicher Ethik kaum ausfallen können.

Die These, dass die Schutzimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln möglicherweise zu Autismus führt, löste 1998 eine regelrechte Schockwelle aus. Die vermeintlichen Hinweise wurden in der Fachzeitschrift The Lancet (1998; 351: 637– 41) gedruckt. Bei acht von zwölf Kindern sollte das autistische Verhalten im unmittelbaren Zusammenhang mit der Masern-Mumps-Röteln-Impfung stehen. Viele Eltern ließen ihre Kinder daraufhin nicht mehr impfen. Die Herdimmunität nahm ab.

In England, wo die Verunglimpfung ihren Anfang nahm, starb in 2006 erstmals wieder ein Kind an Masern. Niemand ahnte, dass die in Lancet veröffentlichten Belege alles andere als wissenschaftlich solide waren. Die meisten Hinweise gingen auf Aussagen von Eltern zurück, die eine Schadensersatzklage gegen die Impfstoffhersteller planten. Es ahnte auch niemand, dass sich einige Protagonisten der Antiimpfkampagne ihre kritische Einschätzung mit stattlichen Summen vergolden ließen.

Sunday Times online am 31. 12. 2006: Die Aufdeckung der Verflechtungen um den MMR-Impfstoff ist ein Paradebeispiel für investigativen Journalismus.

Es ist den hartnäckige Recherchen der Sunday Times zu verdanken, dass diese Zusammenhänge Schritt für Schritt aufgedeckt wurden. Vor zwei Jahren berichtete die Zeitung über die juristischen Absichten der beteiligten Eltern. Jetzt dokumentierte sie das volle Ausmaß der finanziellen Verstrickungen. Demnach erhielten Ärzte und Wissenschaftler, die sich gegen den Dreifachimpfstoff aussprachen, insgesamt fast dreieinhalb Millionen britische Pfund (circa 5,3 Millionen Euro) für Beratertätigkeiten, Gutachten oder Forschungsaufträge. Gezahlt wurde das Geld über eine Anwaltskanzlei.

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https://www.aerzteblatt.de/archiv/54221