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Impfen => Impfgegner und Impfen => Topic started by: ama on November 28, 2007, 03:11:08 PM

Title: Masern in Bayern breiten sich weiter aus/ Suche nach den Verantwortlichen
Post by: ama on November 28, 2007, 03:11:08 PM
http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=2624&nodeid=26

[*QUOTE*]
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[Unser Hausarzt ist der Kinderarzt und Jugendarzt]

[28.11.2007]
Masern in Bayern breiten sich weiter aus

Die Zahl der Masernfälle in Bayern ist in der letzten Woche nochmals stark angestiegen. Wie
das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bestätigte, sind
seit Oktober mehr als 50 Fälle der hochansteckenden Infektionskrankheit registriert worden.
Vor allem München (15 Fälle Stadt München, 9 Fälle Landkreis München) und der Landkreis
Bad Tölz (14 Fälle) sind betroffen – hier wurden alleine in der letzten Woche 19
Neuerkrankungen gemeldet. Da im Landkreis Bad Tölz auch sieben Kinder in einer
Gemeinschaftseinrichtung an Masern erkrankt sind, befürchten die Behörden eine weitere
Ausbreitung. „Die Situation hier ist durchaus Ernst zu nehmen. Die erkrankten Kinder, die alle
nicht geimpft waren, verteilen sich über den gesamten Landkreis. Aus Icking, Wolfratshausen,
 Königsdorf und Kochel wurden Fälle gemeldet. Da die Durchimpfungsraten in unserer
Region nicht ausreichend hoch sind, können sich ungeschützte Kontaktpersonen leicht
anstecken“, warnt Dr. Franz Hartmann vom Gesundheitsamt in Bad Tölz.

Typisch für Masern sind hohes Fieber, entzündete, lichtempfindliche Augen und der
charakteristische Ausschlag, der sich über den gesamten Körper ausbreiten kann. Häufig wird
 diese Virusinfektion von Lungenentzündungen und anderen schweren Komplikationen
begleitet. Die gefährlichste ist die so genannte Masernenzephalitis – eine durch Masernviren
ausgelöste Gehirnentzündung –, die auch tödlich verlaufen kann. „Bereits einige Tage vor
dem Auftreten der ersten sichtbaren Symptome sind infizierte Menschen ansteckend. Die
Viren werden durch Tröpfchen durch die Luft verbreitet oder auch durch einfachen
Körperkontakt. Deshalb breiten sich die Masern unter ungeschützten Kindern in einer
Gemeinschaftseinrichtung oft epidemieartig aus. Leider wissen viele Eltern nicht, dass Masern
 potenziell tödlich sein können – und nehmen ohne die schützende Impfung eine Erkrankung
in Kauf, die oft mit schweren Komplikationen verläuft“, warnt Dr. Ursel Lindlbauer, Kinder-
und Jugendärztin aus München und Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) am
Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin.

Montessori- und Waldorfeinrichtungen betroffen

Auffällig ist, dass viele der erkrankten Kinder Montessori-Kindergärten und Waldorfschulen
besuchen. Offenbar gibt es hier mehr ungeschützte Kinder und Jugendliche als in anderen
Gemeinschaftseinrichtungen. "Wir beobachten leider immer wieder, dass es in
anthroposophischen Einrichtungen viele Impfskeptiker gibt.
Die Entscheidung, sein Kind
nicht zu impfen, ist in mehrfacher Hinsicht unverantwortlich. Zum Einen setzt man sein Kind
einer großen Gesundheitsgefahr aus – zum Anderen kann jedes infizierte Kind auch andere
Kinder anstecken, die sich selbst noch nicht durch eine Impfung schützen konnten. An erster
Stelle sind hier Säuglinge und Kinder mit einem geschwächten Immunsystem zu erwähnen.
Und genau solche Kinder wurden in Nordrhein-Westfalen zu Todesopfern der Epidemie",
verweist Lindlbauer auf den großen Masernausbruch 2006 in NRW, bei dem es mehr als 1.700
Erkrankungen gab und zwei Kinder ums Leben gekommen sind. „Die Freiheit des Einzelnen
hört da auf, wo er andere gesundheitlich gefährdet. Das ist beim Rauchen auch nicht anders
als bei Infektionskrankheiten, die durch die Luft übertragen werden und vor denen man die
Gemeinschaft durch eine Impfung schützen kann. Insofern fordern wir Kinder- und
Jugendärzte seit langem, dass der Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung nur mit
vollständigem Impfstatus erlaubt sein sollte. Damit würde man sich zukünftig auch aufwändige
Impfaktionen sparen, wie sie die Landesregierung in NRW jetzt durchführt. Nur bei
Kleinkindern ist es möglich, die notwendigen Durchimpfungsraten zu erzielen, um diese
furchtbare Krankheit in Deutschland – wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
gefordert - auszurotten. Es wird höchste Zeit, dass die Politik hier endlich handelt“, mahnt
Lindlbauer.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die zweimalige Impfung gegen Masern. Die neue
Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschuss (GemBA) sieht den Einsatz einer
Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken vor, die Kinder ab
dem 11. Lebensmonat im Abstand von vier Wochen bekommen sollten.
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[*/QUOTE*]




[*QUOTE*]
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Wir beobachten leider immer wieder, dass es in
anthroposophischen Einrichtungen viele Impfskeptiker gibt.

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[*/QUOTE*]

Nein, es sind keine Skeptiker, es sind Vollidioten. Man kann denen die Wahrheit tausendmal erklären, die wollen sie nicht hören. Es sind und bleiben Vollidioten, die in ihrer Idiotie sogar die eigenen Kinder und fremde Kinder umbringen.

Die verantwortlichen Ärzte und andere Hetzer gegen das Impfen gehören auf der Stelle in den Knast. Lebenslänglich! Es sind Kindermörder.  


Die Hintergründe des Komplotts: http://www.ariplex.com/ama/ama_im20.htm

.
Title: Masern in Bayern breiten sich weiter aus/ Suche nach den Verantwortlichen
Post by: ama on November 29, 2007, 06:33:34 AM
[*QUOTE*]
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kidmed » Impfen » Wieder Masernepidemie in Deutschland » Threadansicht

Autor
Thread - Seiten: [ 1 ] > 2 <
025
28.11.2007, 23:51 Uhr
Behrmann.Kinderarzt
Operator
30(!)% der Kinder in Bayern haben bis zur Einschulung keine
Masern-Zweitimpfung.Und mit der Erstimpfung siehts auch mies
aus.
Das MUSS Epidemien und Einzelerkrankun´gen geben - gerade in
Impfgegnerumfeldern,die es dort wohl reichlich gibt(s.Coburg und
Ansbach).
Zu Coburg:
http://www.kidmed.de/forum/showtopic.php?threadid=383&time=
Die Straffälligen sind ohne Bestrafung davongekommen und lügen
weiter durch die Gegend.
Dieser Post wurde am 29.11.2007 um 01:24 Uhr von Behrmann.Kinderarzt
editiert.

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026
28.11.2007, 23:58 Uhr
Behrmann.Kinderarzt
Operator
Dieses sogenannte Konzept zur
Verbesserung der Impfraten in
Bayern ist natprlich wieder
blaqmables hohles,leeres
Behördengeschwätz ohne einen
Hauch von Effizienz.
Die Impfpflicht muß her.
Kindergeldstreichung ist auch
eine gute Sache.
Oder wie in USA: keine Impfung
- kein Zugang zu öffentlichen
Betreuungs- und
Bildungseinrichtungen.
DAS hat funktioniert.
Dieser Post wurde am 29.11.2007 um
00:01 Uhr von Behrmann.Kinderarzt
editiert.

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027
28.11.2007,
23:59 Uhr
hvs
weiss noch nichts Konkretes zu Montessori und Waldorf -
was man liest deutet in die nicht nur geografische Richtung
Der MM (Münchner Merkur) mit seinen Landkreisausgaben
ist ein dumpfes Blatt, hat aber viele Lokalnachrichten
http://www.merkur-online.de/regionen/toelz/;art8812,863749
26.11.2007 18:13 Uhr | aktualisiert: 26.11.2007 18:21 Uhr
Machtlos gegen Masern
Bad Tölz-Wolfratshausen – Von einer ,,kleinen
Masern-Epidemie" spricht Dr. Franz Hartmann vom
Gesundheitsamt. Zehn Fälle sind im Landkreis registriert,
davon allein fünf im Kochler Montessori-Kindergarten.
FOTO
Ein Stich, den viele Eltern ablehnen: Im Landkreis herrscht
große Skepsis gegenüber der Masern-Impfung. Das
Gesundheitsamt rät dringend dazu. Foto: MM/Archiv
Als die Leiterin des Kindergartens den Eltern nahelegte, dass
ungeimpfte Kinder zu Hause bleiben sollten, hätten die
Mütter und Väter das abgelehnt, berichtet Hartmann.
Zehn Fälle, das mag zwar noch nicht dramatisch klingen ­
doch es ist immerhin doppelt so viel, als in den vergangenen
drei Jahren zusammen bekannt wurde. Und Hartmann ist
überzeugt: Die Krankheit greift weiter um sich.
http://www.schrotundkorn.de/2007/200706sp02.html
Als Brigitte Holzbauer die ersten roten Punkte sah, war alles
klar. Vor zwei Tagen hatte die Schule mitgeteilt, dass die
Masern ausgebrochen seien. Nun hatte es also auch ihre
Tochter Sophie erwischt. Eine Überraschung war es keine.
Brigitte Holzbauer hatte die 8-Jährige nicht gegen Masern
impfen lassen. „Ich will, dass meine Kinder die gängigen
Kinderkrankheiten durchmachen. Das gehört zum Leben.“
Sophie überstand die Krankheit problemlos. Ihre
eineinhalbjährige Schwester Johanna steckte sich damals
nicht an, zum Erstaunen der Hausärztin. Brigitte Holzbauer
hatte der Kleinen homöopathische Masern-Nosoden
gegeben.
Während Sophie im Bett lag, machte ihre damalige Schule,
die Montessori-Schule im oberbayerischen Peißenberg,
Schlagzeilen. Sie war einer der Brennpunkte des
oberbayerischen Masernausbruches, der im Juni 2005 auch
die Medien infizierte. „Die machten eine Panik, als sei die
Pest ausgebrochen. Und wir standen als verantwortungslose
Rabeneltern am Pranger, weil unsere Kinder nicht geimpft
waren“, erinnert sich Brigitte Holzbauer.
Dieser Post wurde am 29.11.2007 um 00:01 Uhr von hvs editiert.

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028
Heute,
00:03
hvs
man beachte die kleinanzeigen
http://www.zwergerl-magazin.de/admin-heftpdf/ZM_Toel_Apr_07.pdf

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029
Heute, 00:06
Behrmann.Kinderarzt
Operator
Es sind definitiv miese
"Rabeneltern",verantwortungslos,bruchdumm
und egoman.

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030
Heute,
00:12
hvs
http://www.lra-toelz.de/Masern.418.0.html
Das gehäufte Auftreten von Masern im
Landkreis veranlasst das Gesundheitsamt Bad
Tölz erneut mit Nachdruck darauf hinzuweisen,
dass diese sehr komplikationsträchtige
Infektionserkrankung durch eine gut verträgliche
Impfung wirksam bekämpft werden kann.
Der relativ niedrige Durchimpfungsgrad von ca.
73 % bei Kindern im Landkreis ist nicht
geeignet, um Ausbrüche von Masern zu
unterbinden.
Angesichts der zahlreichen Komplikationen wie
z.B. Lungenentzündung, Gehirnhautentzündung
usw. die mit einer Masernerkrankung
einhergehen können, gibt es zur Masernimpfung
keine Alternative.
wo die masern beheimatet sind wird leider nicht
gesagt ...

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031
Heute, 01:22
Behrmann.Kinderarzt
Operator
Masern sind überall.
Bei den Folgen ist die
Gehirnentzündung mit
Schwerbehinderung und
eventuellem Tod nicht zu
vergessen.
Die Todesraten liegen in
entwickelren Ländern bei 1:500
bis 1:1000;1:81 hats auch schon
gegeben.
Auch nicht zu vergessen ist die
immer tödliche(Hirn zerfällt)
SSPE auch nach leichten Masern
und auch nach langen Jahren,
die viel häufiger ist als man
bisher wußte.
Die Überlebenden haben mit
einer langen Immunschwäche
und vielen Folgeerkrankungen zu
tun.
Die Masern-Todesraten sind
schon sehr hoch.
Die Schwerstbehinderungen
kommen noch hinzu.
Soweit ich weiß,ist das
Narkose-Todesrisiko 1:über
100.000.

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032
Heute, 01:35
Behrmann.Kinderarzt
Operator
Diese immer durch ideologische
Impfgegner und Sektierer
hervorgerufenen hier mal relativ
kleinen Epidemien können sich
sofort zu einem riesigen
Flächenbrand ausweiten,wenn
in der Umgebung nicht durch
verantwortungsvolle Eltern und
Ärzte ein Impfschutz aufgebaut
worden wäre.
So war es auch in Coburg mit
seinen 1400 Erkrankungsfällen.
Wenn wir nicht wenigstens diese
miesen Impfraten in Bayern und
NRW hätten,wäre das zur
Katastrophe geworden.

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033
Heute,
10:25
hvs
„München als Kinder- und Familienstadt“
Bericht zur Online-Diskussion
„München als Kinder- und Familienstadt“
Im Auftrag der Landeshauptstadt München
realisierte die Abteilung Interaktive
Kommunikation der TuTech Innovation GmbH
die Online-Diskussion „München als Kinder-
und Familienstadt“ vom 10.-31. Mai 2006.
Der Bildungsstand der Teilnehmerinnen und
Teilnehmer ist vergleichsweise hoch: 17,4 %
verfügen über eine Hochschulreife (Abitur) und
mit 62,5 % haben fast zwei Drittel ein
Hochschulstudium abgeschlossen.
Die meisten Nutzer/innen (10,6 %) kommen
aus Neuhausen–Nymphenburg
mal ab Seite 78 lesen - der übliche Schmarrn,
der von eher gutsituierten Akademiker(innen)
abgesondert wird.
4.3 Vorschläge-Wikis
Idee: Impfpflicht in Kindereinrichtungen
/Kontroverse Diskussion
Dieser Post wurde am 29.11.2007 um 10:34 Uhr von
hvs editiert.

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034
Heute,
10:47
hvs
kidmed » Impfen » Impfgegner sind reif für den Knast
http://www.kidmed.de/forum/showtopic.php?thread[threadid]=6960&post_start=29
es gibt weiter link-Formatierungsprobleme - Danke
Dieser Post wurde am 29.11.2007 um 11:16 Uhr von hvs editiert.

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035
Heute,
11:36
hvs
http://www.merkur-online.de/regionen/bayern/;art8830,864582
28.11.2007 21:20 Uhr | aktualisiert: 29.11.2007 07:41 Uhr
Zitat:
Ärzte besorgt über Ausbreitung der Masern
Kochel/München – Im Freistaat breiten sich die Masern immer
weiter aus. Kinderärzte zählen 50 neue Fälle. In und um
München sind nur einzelne bekannt, im Kreis Bad
Tölz-Wolfratshausen gibt es hingegen schon einen Herd: In
Kochel liegen sieben Kinder mit Masern im Bett. Alle gehen in
den dortigen Montessori-Kindergarten.
Schon seit Anfang Oktober sind die Behörden im Freistaat in
Hab-Acht-Stellung: Im Münchner Referat für Gesundheit und
Umwelt wurden gleich vier Masern-Fälle auf einmal gemeldet -
„sonst tröpfelt mal einer rein, manchmal monatelang keiner”,
erklärt Ingo Bachem, Leiter des Infektionsschutzes. In den
vergangenen Tagen sind es noch mehr geworden. „Gott sei
Dank handelt es sich nur um Einzelfälle oder Familienherde, es
haben sich nur Geschwister angesteckt”, sagt Bachem. Sean
Monks von „Kinderärzte im Netz” hat die Fälle
zusammengezählt: Mehr als 50 neue Fälle gibt es seit Anfang
Oktober.
Im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen und in München seien in
den vergangenen zehn Tagen 19 kranke Kinder dazu
gekommen. Ein Schwerpunkt liegt in Kochel. Im
Montessori-Kindergarten haben sieben Kinder die Masern,
zwei haben die Krankheit schon überstanden. Verfechter der
Masern-Impfung werfen vor allem den Eltern, deren Kinder in
anthroposophische Einrichtungen gehen, vor, dass sie eine
Verbreitung der Virusinfektion fördern. „Wenn eine Mutter
beschließt, ihr Kind nicht zu impfen, ist das keine individuelle
Entscheidung”, sagt Sean Monks. Kinder, die nicht geimpft
werden können, weil sie noch zu klein sind oder an einem
Immundefekt leiden, seien einer großen Gefahr ausgesetzt.
Bayern ist beim ländervergleichenden Masernschutz
Schlusslicht. Bei der Erstimpfungsrate verfolgt das bayerische
Gesundheitsministerium das Ziel 95 Prozent, bei der
Zweitimpfung 80 Prozent. „Bei der Erstimpfungsrate liegen
wir mit 91 Prozent gut, die zweite Impfungsrate ist mit 68
Prozent aber immer noch viel zu niedrig”, sagt
Ministeriumssprecherin Andrea Kinateder. In Oberbayern
befinden sich die meisten Impf-Gegner. In den Kreisen
Ebersberg und Erding gibt es verhältnismäßig viele
Impf-Muffel, Bad Tölz-Wolfratshausen ist der markante
Ausreißer nach unten: Nur ein Drittel (34,6 Prozent) der
Kinder dort ist gegen Masern geimpft.
In dem Montessori-Kindergarten in Kochel sind es mehr: „25
unserer 36 Kinder sind geimpft”, sagt der zweite Vorstand
Bernd Ritschel. Als der erste Fall von Masern bekannt wurde,
habe man umgehend alle Eltern informiert. „Der Amtsarzt hat
schriftlich angeordnet, dass die Kinder geimpft werden sollen
oder so lange nicht in den Kindergarten kommen, bis die
Krankheit vorbei ist”, sagt Ritschel. Gerüchte, dass sich Eltern
dagegen gewehrt haben, ihre ungeimpften Kinder zuhause zu
lassen, wehrt er entschieden ab: „Alle haben das eingehalten.”
Den Rat, die Kinder nachträglich zu impfen, gibt Ritschel
nicht: „Wir verhalten uns da völlig neutral und wertfrei.” Man
werde lediglich die Anweisungen der Behörde befolgen.
Zitat Ende

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036
Heute,
11:45
hvs
http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=2624&nodeid=26
Ausschnitt Zitat:
Vor allem München (15 Fälle Stadt München, 9 Fälle Landkreis München) und
der Landkreis Bad Tölz (14 Fälle) sind betroffen – hier wurden alleine in der
letzten Woche 19 Neuerkrankungen gemeldet. Da im Landkreis Bad Tölz auch
sieben Kinder in einer Gemeinschaftseinrichtung an Masern erkrankt sind,
befürchten die Behörden eine weitere Ausbreitung. „Die Situation hier ist durchaus
Ernst zu nehmen. Die erkrankten Kinder, die alle nicht geimpft waren, verteilen
sich über den gesamten Landkreis. Aus Icking, Wolfratshausen, Königsdorf und
Kochel wurden Fälle gemeldet. Da die Durchimpfungsraten in unserer Region nicht
ausreichend hoch sind, können sich ungeschützte Kontaktpersonen leicht
anstecken“, warnt Dr. Franz Hartmann vom Gesundheitsamt in Bad Tölz.
Leider wissen viele Eltern nicht, dass Masern potenziell tödlich sein können – und
nehmen ohne die schützende Impfung eine Erkrankung in Kauf, die oft mit
schweren Komplikationen verläuft“, warnt Dr. Ursel Lindlbauer, Kinder- und
Jugendärztin aus München und Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO)
am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin.
Montessori- und Waldorfeinrichtungen betroffen
Auffällig ist, dass viele der erkrankten Kinder Montessori-Kindergärten und
Waldorfschulen besuchen. Offenbar gibt es hier mehr ungeschützte Kinder und
Jugendliche als in anderen Gemeinschaftseinrichtungen. „Wir beobachten leider
immer wieder, dass es in anthroposophischen Einrichtungen viele Impfskeptiker
gibt. Die Entscheidung, sein Kind nicht zu impfen, ist in mehrfacher Hinsicht
unverantwortlich. Zum Einen setzt man sein Kind einer großen Gesundheitsgefahr
aus – zum Anderen kann jedes infizierte Kind auch andere Kinder anstecken, die
sich selbst noch nicht durch eine Impfung schützen konnten. An erster Stelle sind
hier Säuglinge und Kinder mit einem geschwächten Immunsystem zu erwähnen.
Dieser Post wurde am 29.11.2007 um 11:46 Uhr von hvs editiert.

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037
Heute,
12:19
40_Fieber
Operator
Zitat:
In den Kreisen Ebersberg und Erding
gibt es verhältnismäßig viele
Impf-Muffel, Bad Tölz-Wolfratshausen
ist der markante Ausreißer nach unten:
Nur ein Drittel (34,6 Prozent) der
Kinder dort ist gegen Masern geimpft.
Wahrscheinlich ähnlich wie in Coburg.
Zwei/drei Ärzte mit Naturheiler-Ambitionen
und die Eltern rennen wie die Bekloppten hin.
Ich versuche die mal ausfindig zu machen.
Danke, hvs!
--
40_Fieber
Dieser Post wurde am 29.11.2007 um 12:23 Uhr von
40_Fieber editiert.
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[*/QUOTE*]
Title: Masern in Bayern breiten sich weiter aus/ Suche nach den Verantwortlichen
Post by: ama on November 29, 2007, 06:37:36 AM
http://www.merkur-online.de/regionen/toelz/;art8812,863749

[*QUOTE*]
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26.11.2007 18:13Uhr|aktualisiert:26.11.2007 18:21Uhr

Machtlos gegen Masern

Bad Tölz-Wolfratshausen&ndash;Von einer ,,kleinen
Masern-Epidemie" spricht Dr. Franz Hartmann vom
Gesundheitsamt. Zehn Fälle sind im Landkreis registriert,
davon allein fünf im Kochler Montessori-Kindergarten.

Als die Leiterin des Kindergartens den
Eltern nahelegte, dass ungeimpfte
Kinder zu Hause bleiben sollten, hätten
die Mütter und Väter das abgelehnt,
berichtet Hartmann.
Zehn Fälle, das mag zwar noch nicht
dramatisch klingen ­ doch es ist
immerhin doppelt so viel, als in den
vergangenen drei Jahren zusammen
bekannt wurde. Und Hartmann ist
überzeugt: Die Krankheit greift weiter
um sich.
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[*QUOTE*]


http://www.merkur-online.de/regionen/bayern/;art8830,864582
 
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28.11.2007 21:20Uhr|aktualisiert:29.11.2007 07:41Uhr
Ärzte besorgt über Ausbreitung der Masern
Kochel/München&ndash;Im Freistaat breiten sich die
Masern immer weiter aus. Kinderärzte zählen 50 neue Fälle.
In und um München sind nur einzelne bekannt, im Kreis Bad
Tölz-Wolfratshausen gibt es hingegen schon einen Herd: In
Kochel liegen sieben Kinder mit Masern im Bett. Alle gehen
in den dortigen Montessori-Kindergarten.

Schon seit Anfang Oktober sind die Behörden im Freistaat in
Hab-Acht-Stellung: Im Münchner Referat für Gesundheit
und Umwelt wurden gleich vier Masern-Fälle auf einmal
gemeldet - „sonst tröpfelt mal einer rein, manchmal
monatelang keiner”, erklärt Ingo Bachem, Leiter des
Infektionsschutzes. In den vergangenen Tagen sind es noch
mehr geworden. „Gott sei Dank handelt es sich nur um
Einzelfälle oder Familienherde, es haben sich nur
Geschwister angesteckt”, sagt Bachem. Sean Monks von
„Kinderärzte im Netz” hat die Fälle zusammengezählt: Mehr
als 50 neue Fälle gibt es seit Anfang Oktober.
Im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen und in München seien in
den vergangenen zehn Tagen 19 kranke Kinder dazu
gekommen. Ein Schwerpunkt liegt in Kochel. Im
Montessori-Kindergarten haben sieben Kinder die Masern,
zwei haben die Krankheit schon überstanden. Verfechter der
Masern-Impfung werfen vor allem den Eltern, deren Kinder
in anthroposophische Einrichtungen gehen, vor, dass sie eine
Verbreitung der Virusinfektion fördern. „Wenn eine Mutter
beschließt, ihr Kind nicht zu impfen, ist das keine individuelle
Entscheidung”, sagt Sean Monks. Kinder, die nicht geimpft
werden können, weil sie noch zu klein sind oder an einem
Immundefekt leiden, seien einer großen Gefahr ausgesetzt.
Bayern ist beim ländervergleichenden Masernschutz
Schlusslicht. Bei der Erstimpfungsrate verfolgt das
bayerische Gesundheitsministerium das Ziel 95 Prozent, bei
der Zweitimpfung 80 Prozent. „Bei der Erstimpfungsrate
liegen wir mit 91 Prozent gut, die zweite Impfungsrate ist mit
68 Prozent aber immer noch viel zu niedrig”, sagt
Ministeriumssprecherin Andrea Kinateder. In Oberbayern
befinden sich die meisten Impf-Gegner. In den Kreisen
Ebersberg und Erding gibt es verhältnismäßig viele
Impf-Muffel, Bad Tölz-Wolfratshausen ist der markante
Ausreißer nach unten: Nur ein Drittel (34,6 Prozent) der
Kinder dort ist gegen Masern geimpft.

In dem Montessori-Kindergarten in Kochel sind es mehr: „25
unserer 36 Kinder sind geimpft”, sagt der zweite Vorstand
Bernd Ritschel. Als der erste Fall von Masern bekannt
wurde, habe man umgehend alle Eltern informiert. "Der
Amtsarzt hat schriftlich angeordnet, dass die Kinder geimpft
werden sollen oder so lange nicht in den Kindergarten
kommen, bis die Krankheit vorbei ist", sagt Ritschel.
Gerüchte, dass sich Eltern dagegen gewehrt haben, ihre
ungeimpften Kinder zuhause zu lassen, wehrt er entschieden
ab: "Alle haben das eingehalten." Den Rat, die Kinder
nachträglich zu impfen, gibt Ritschel nicht: "Wir verhalten
uns da völlig neutral und wertfrei." Man werde lediglich die
Anweisungen der Behörde befolgen.
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Die Details:

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In dem Montessori-Kindergarten in Kochel sind es mehr: "25
unserer 36 Kinder sind geimpft", sagt der zweite Vorstand
Bernd Ritschel.
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Na und!? ALLE Kinder hätten geimpft sein müssen!


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Als der erste Fall von Masern bekannt
wurde, habe man umgehend alle Eltern informiert. "Der
Amtsarzt hat schriftlich angeordnet, dass die Kinder geimpft
werden sollen oder so lange nicht in den Kindergarten
kommen, bis die Krankheit vorbei ist", sagt Ritschel.
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[*QUOTE*]

Schön, der Amtsarzt hat angeordnet. Aber was haben die Eltern getan!?


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Gerüchte, dass sich Eltern dagegen gewehrt haben, ihre
ungeimpften Kinder zuhause zu lassen, wehrt er entschieden
ab: "Alle haben das eingehalten."
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Das heißt: die Eltern haben die Kinder daheim behalten. Geimpft wurde ganz offensichtlich NICHT!


Und jetzt der Gipfel der Frechheit:

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Den Rat, die Kinder nachträglich zu impfen, gibt Ritschel nicht:

"Wir verhalten uns da völlig neutral und wertfrei."

Man werde lediglich die Anweisungen der Behörde befolgen.

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Es ist also völlig wertfrei und neutral, die Kinder krepieren zu lassen.


Was für ein verlogenes Schwein!

.
Title: Re: Masern in Bayern breiten sich weiter aus/ Suche nach den Verantwortlichen
Post by: Thymian on August 10, 2019, 06:50:12 AM
Da zieht Einer den Stöpsel.  8)


https://forum.psiram.com/index.php?topic=11785.msg235270#msg235270

[*quote*]
drpsy

    Forum Member
    Beiträge: 26

Re: Montessori-Schulen
« Antwort #31 am: Gestern um 22:49:49 »
Uni-Skript eines EW Profs zu Maria Montessori. Literatur: "Zeitgemässe Klassiker der Pädagogik. Leben - Werken - Wirken" (S.171-181).

Die bisherige Erziehung ist ein Kampf der Erwachsenen gegen
das Kind. Das Kind muss gehorsam sein und schweigen.
Doch der Erwachsene kann nicht wissen, wie ein Kind zu
erziehen ist, denn das Kind verkörpert die reine Natur und hat
eine grössere Nähe zu Gott als der Erwachsene.
Denn die im Kind angelegten Entwicklungsgesetze sind
göttlichen Ursprungs, sind dementsprechend gut und haben
eine kosmische Bedeutung.

Montessoris Anliegen:
Normalisierung des Kindes (Befreiung von ihm auferlegten Deviationen)       

Das Kind verstehen – Theoretische Grundlagen der Montessori-Pädagogik:
1) Anthropologischer Ansatz
1.1) Mensch als Lebewesen:
- Intelligenz und Geist als Mittelpunkt der menschlichen Existenz
- Durch Intelligenz: Ermöglichung von Entwicklung durch Beziehung mit der Umwelt
- Durch Geist: Freiheit, über sich selbst zu verfügen und verantwortlich zu handeln
1.2) Mensch als auf die Gemeinschaft ausgerichtete Person
1.3) Mensch als Gottesgeschöpf, ist zur Schöpfung dazugekommen; Aufgabe: Mitgestaltung der Schöpfung als kulturschaffendes Wesen

2) Entwicklungspsychologie
Unterteilung der kindlichen Entwicklung in drei Phasen:
1. Phase: 0-6 Jahre
Formung von Geist und Persönlichkeit
Entwicklung von Geist und Psyche als zweite embryonale Wachstumsphase
"Mneme": Unbewusstes Erbgedächtnis, das aufnehmen, aber nicht speichern kann
2. Phase: 6-12 Jahre
Kind als "Sozialer Embryo": Entwicklung des Sozialverhaltens
3. Phase: 12-18 Jahre
Entwicklung von Gerechtigkeitssinn und moralischem Interesse
Krisenhafte Zeit durch Verunsicherung

3) Kosmische Theorie
Kosmos als Schöpfungsordnung
Mensch als kosmisch Handelnder mit Blick auf die gesamte Schöpfung: Auftrag: Entwicklung der Menschheit
"Kosmische Erziehung": Erziehung zu Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein, um die "kosmische Aufgabe" zu
erfüllen

4) Religiöse Dimension
Religion als umfassende Basis des menschlichen Daseins und somit integrierender Bestandteil der Gesamterziehung
Durch religiöse Erziehung übernimmt Jugendlicher seine Verantwortung für Gesellschaft, Menschheit und Welt

5)"Hilf mir, es selbst zu tun" Anthropologische Grundannahme als Ausgangslage:
Aktive Entwicklung des Kindes aus sich selbst heraus
Ziel der Erziehung:
Unterstützung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung
Erziehung als "Hilfe zum Leben"
- Das Kind ist von Natur aus gut
- Individualerziehung und Sozialerziehung
Sinneserziehung als Sinnesschulung, als Grundlage für die Intelligenzentwicklung und den Persönlichkeitsaufbau
Grundlage der kindlichen Erziehung:
- Freiheit
- Selbstbestimmung

Das Kind verfügt über einen inneren Bauplan der Seele.
"Sensible Phasen" steuern den physisch-psychischen
Wachstumsprozess dem inneren Bauplan entsprechend. In
diesen Phasen ist das Kind besonders empfänglich, bestimmte
Fertigkeiten und Fähigkeiten zu lernen.
[*/quote*]