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Die Drahtzieher / Hintergruende und Methoden => Die Akte Politik: Wahnsinn per Gesetz => Topic started by: ama on May 18, 2009, 02:39:19 PM

Title: NZZ_BLOG_ARCHIV Stadler 14. April 2009 "Wettbewerb zur geistigen Verunrein"
Post by: ama on May 18, 2009, 02:39:19 PM
http://www.nzz.ch/blogs/nzz_votum/nzzvotum_komplementaermedizin/wettbewerb_zur_geistigen_verunreinigung_1.2356120.html

Beda Stadler

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14. April 2009, 15:46, NZZ Blogs
Eidg. Abstimmung vom 17. Mai - Komplementärmedizin

Wettbewerb zur geistigen Verunreinigung

Es winkt eine Million Dollar

Habe mir geschworen, nie Blogger zu werden. Nun, Prinzipien muss man den Bach hinab schicken, wenn äussere Umstände danach schreien. Der Gegenentwurf zur Volksinitiative "Ja zur Komplementärmedizin" ist genau so wie die Alternativmedizin eine geistige Verunreinigung und Grund genug. ...

Habe mir geschworen, nie Blogger zu werden. Nun, Prinzipien muss man den Bach hinab schicken, wenn äussere Umstände danach schreien. Der Gegenentwurf zur Volksinitiative "Ja zur Komplementärmedizin" ist genau so wie die Alternativmedizin eine geistige Verunreinigung und Grund genug.

Gehen wir also davon aus, dass dieses Unding vom Volk im hohen Bogen angenommen wird. Ein Gegenkomitee ist jetzt am Entstehen, viel zu spät. Daher wollen wir die Rolle des Rufers in der Wüste übernehmen. Was bleibt zu tun?

Erstens

Wir veranstalten hier einen Wettbewerb zur Frage, ob es alternative Medikamente oder Therapien gibt, die klar wirksam sind. Ich weiss, vereinzelt kann eine Wirkung von Phytopräparaten nachgewiesen werden, etwa in dem Mass, wie ein Jogurt auch mal "wirkt". Darüber werden wir schreiben. Über Essigwickel und Zwiebelumschläge werden wir uns nicht lustig machen. Jegliche Art von Trost, aus dem eigenen Sack bezahlt oder gratis von lieben Menschen dargeboten, werden wir nicht verspotten. Allerdings werden wir homöopathische („C30“ und mehr verdünnte) Wässerchern oder Chügeli unter die Lupe nehmen und zeigen, warum sie keine Wirkung haben.
Sollte wieder Erwarten eines dieser homöopathischen Produkte, die ich als geistige Verunreinigung bezeichne, sich als wirksam erweisen, winkt eine Gewinnsumme von EINER MILLION DOLLAR. Darüber später mehr.

Zweitens

Niemand kriegt hier Respekt, weil er an etwas Absurdes oder Irrationales glaubt. Die Toleranz soll aber grenzenlos sein. Spass muss sein. Wellness ist ok, aber nicht über unsere Krankenkassen!

Drittens

Nach dem 17. Mai soll niemand sagen können, er hätte es nicht gewusst! Hilft die kleine Schar der Rationalisten hier mitzuschreiben, damit wenigstens versucht wurde, die Verankerung der Irrationalität in unserer Verfassung zu verhindern? "Gott" und die "Schöpfung" in der Präambel verursachen schon genug Ärger.

Viertens

Schwer kranke Menschen, denen leider nicht geholfen werden kann (die von der Schulmedizin "aufgegeben" wurden), sollten vor dem Abzocken durch Komplementärmediziner geschützt werden. Es gilt also das Gesundheitssystem als Solidaritätsprinzip zu bewahren. Wer sich bereichern will soll sich meinetwegen an den Gesunden vergehen, die können sich wehren.

Es gibt noch mehr Argumente, warten wir es ab...

Beda Stadler - Immunologe, Uni Bern

 
 Leser-Kommentare: 39 Beiträge

Hans Fink (14. Mai 2009, 00:06)
Die liebevolle Energie des Seins, Part 2
Darf ich mal von Ihrer HP zitieren:
"Philosophie"
"Die liebevolle Energie meines Seins Wird dich mit dem Grund deines Selbst In Berührung bringen, dem letztlich alle Antworten entspringen. Diese Energie wird in dir deine Fähigkeiten wecken. Sie wird dich zu Einsichten und Lösungen führen, die nur die deinen sein können. Meine Absicht ist es nicht, deine Probleme für dich zu lösen,
sondern dich mit deiner eigenen Kraft in Berührung zu bringen. "
Sie lösen also erklärtermaßen die Probleme der Kranken nicht. Wenn ich das recht verstehe, möchten Sie alles mit der "liebevollen Energie Ihres Seins" regeln. Liebevolle Energien kann man sich doch überall abholen. Ein "Sein" hat auch jeder. Wieso sollte ein Kranker dann zu Ihnen kommen? Und was hat der ganze Mumpitz in der Krankenversicherung verloren?
Gruß
Hans Fink

Hans Fink (14. Mai 2009, 00:05)
Die liebevolle Energie des Seins
Zitat von Monica Heinz-Boxler: "Ich finde es einfach eine abolute Frechheit, Komplementärmedizinern zu unterstellen, sie wollten Schwerkranke abzocken. "
Iwo, abzocken lassen sich erst recht chronisch Kranke und Gesunde, das sagen Sie ja selbst. Die zahlen erfahrungsgemäß auch etwas länger als Todkranke, oder? Für ein zünftiges Stundenhonorar von 90,- CHF bieten z.B. Sie, Frau Heinz-Boxler, die folgenden "Therapien" an:
- Fussreflexzonen-Therapie
- Dorn-Therapie
- Schwingkissentherapie
- Dynamische Wirbelsäulentherapie
- Klassische & energetische Massage
- Reflektorische Lymphdrainage
- Bach-Blüten-Beratung
- Schüssler-Mineral- und Lebenssalze
- Dunkelfeld-Mikroskopie
- Polarity
Wenn man die Alternativler reden hört, ist oft die Rede von den "vielen schwarzen Schafen". Wo sind eigentlich die weißen Schafe in diesem Metier?

ama ama (24. April 2009, 15:47)
der Server der NZZ kann nicht mal zählen
Mein Text hatte nur 925 Zeichen, tortzdem wird er bei einem Limit von 1000 Zeichen als zu lang abgelehnt.
Die ETH sollte dem Programmierer Nachhilfeunterricht geben!
Außerdem sind selbst 1000 Zeichen für eien Diskussion zu wenig!

ama ama (24. April 2009, 15:46)
Oft genug ist es Mord! (Teil 2)
- Körperpsychotherapie
- Hakomi
- Festhaltetherapie
- Neurolinguistisches Programmieren
- Reiki
- Schüßler-Salze
- TCM
Wieviel Prozent der "alternativen" "Mediziner" benutzten diese allesamt sinnlosen oder sogar hochgradig schädlichen Verfahren? 98%? 99%?
Oft genug ist es Mord:
http://www.totenliste.info

ama ama (24. April 2009, 15:45)
Oft genug ist es Mord! (TEIL 1)
"Alternativ""mediziner" zocken nicht bloß Schwerkranke ab,sie zocken ALLE ab.
Beispiele:
- Akupunktur
- Akupunktur-Massage
- Anthroposophische Medizin
- Antlitzdiagnose, Augen-, Irisdiagnose
- Aromatherapie
- Ausleitende Verfahren (Blutegel-, Schröpf-, Baunscheidt-, Canthariden)
- Ayurveda
- Bach-Blüten
- Biologische Krebstherapie
- Chakrenarbeit
- Cranio-Sacral-Therapie
- Edu-Kinestetik
- Energetische Psychotherapie
- Bioenergetik
- Spirituelle Psychotherapie
- Familienaufstellungen
- Organisationsaufstellungen
- Homöopathie
- Kinesiologie/Kinästhetik
- Klangtherapie


Mónica Heinz-Boxler (20. April 2009, 16:03)
Von wegen "Abzocke durch Komplementärmediziner"
Ich finde es einfach eine abolute Frechheit, Komplementärmedizinern zu unterstellen, sie wollten Schwerkranke abzocken. Ich behandle nur zu oft verzweifelte Klienten, meist chronisch - nicht unbedingt Schwer-Kranke, die eine ganze Odyssee von schulmedizinischen, erfolglosen, Therapien und Eingriffen hinter sich haben. Natürlich gibt es bei den Komplementärmedizinern - wie bei den Schulmedizinern auch - schwarze Schafe. Deshalb Ja zur "Zukunft mit Komplementärmedizin" damit es endlich eine gesamtschweizerische Regelung für Therapeuten und Alternativmediziner gibt.

Mónica Heinz-Boxler (20. April 2009, 10:54)
Ein Ja für echte Wahlfreiheit (2)
Da ohnehin keine Therapeuten, Naturheilpraktiker, etc. über die Grundversicherung abrechnen können sondern nur Mediziner mit Zusatzausbildung in der entsprechenden Therapie wird es auch nicht zum prophezeiten grossen Kostenschub kommen. Was haben denn diese Mediziner, die z.B. Neuraltherapie oder eine der anderen Methoden praktizieren seit 2005 gemacht??? Ich weiss es schon....

Mónica Heinz-Boxler (20. April 2009, 10:52)
Ein Ja für echte Wahlfreiheit
Man sieht es in diesem - und in anderen Blogs zum selben Thema: die Ansichten sind in beiden Lagern teilweise extrem. Aber gerade deshalb teile ich die Ansichten von Frau S. Aemmer (15.4.) und Hrn. R.Graf (14.4.), dass mündige Klientinnen und Kllienten selbst die Wahl haben sollten, wie sie sich bei Beschwerden behandeln lassen wollen. Diese Wahlmöglichkeit ist aber seit 4 Jahren insofern eingeschränkt, als Phytotherapie, Homöopathie, Neuraltherapie, Anthroposophische und Traditionell Chinesische Medizin nicht mehr im Leistungskatalog der KK-Grundversicherung sind. Sie müssen somit selbst bezahlt werden oder über die Zusatzversicherung abgerechnet werden. Nun haben aber viele Patientinnen/Patienten gar nicht die Möglichkeit eine solche ZV abzuschliessen, da sie entweder zu alt oder chronisch krank sind und deshalb - da nicht obligatorisch - der Antrag abgelehnt werden kann. Im Sinne einer echten Wahlfreiheit gehören zumindest diese 5 Methoden wieder in die Grundversicherung.

Hans Martens (17. April 2009, 01:54)
Quantenmechanischer Kitsch
@ Hansuli Anderegg 16. April. Ja der quantenphysikalische Chirurg war mir auch aufgefallen. Leider hatte schon Erwin Schrödinger, einer der Urväter der Quantenphysik, in einem inzwischen berühmt-berüchtigten Aufsatz diesen Quatsch angefangen, und die Quantentheorie mit den Upanishaden in Beziehung gesetzt. Die Quantenphysik war und ist derart verblüffend und verwirrend, dass sie heute noch als “work under progress” zu betrachten ist – wie alles in der Wissenschaft - trotz überwältigenden Erfolgen. Schrödinger's Fehler war gewiss nicht der, dass er Spekulationen gemacht hatte, das tut jeder intelligente Wissenschafter. Aber er hatte seinen Aufsatz nicht mit einem gehörigen, fett gedruckten Disclaimer versehen: VORSICHT SPEKULATION. NUR FÜR INSIDER GEEIGNET.
Daraus entstand die Mode, dass viele Physiker im reiferen Alter Geschmack an Metaphysiik gefunden hatten (etwa so wie meine Mutter zu sagen pflegte: “Wenn der Teufel alt wird, geht er ins Kloster”.

Hansuli Anderegg (16. April 2009, 15:25)
Wellness-Diagnosen
Ich glaube, dass alternative Heilmittel körperlich nicht wirken, wie gesagt "glaube". Im Gegensatz zu einem Chirurgen, der kürzlich in der NZZ behauptete, quantenphysikalische Naturgesetze erklärten alternative Medizin - allerdings auch zugab, dass er von Quantenphysik nicht viel verstehe. Als Neoliberaler gehe ich von unserem Krankheitssystem aus. Etwa so: alternative und Schulmediziner diagnostizieren übereinstimmend Patienten mit Kopfweh. Die Patienten werden zur Hälfte von Alternativ- und Schulmedizinern behandelt. Die Partei, welches besser heilt, erhält in der Grundversicherung das Behandlungsmonopol. Und, wenn das sogar Handaufleger oder Zauberer wären. Es gäbe noch einfachere Massnahmen: die Krankenkasse schreibt ihren Mitgliedern: "Wir haben Ihnen in den letzten Jahren Leistungen von 22'000 Franken ausbezahlt. Ihrer Sorte bezahlten wir 1600 Fr." - hart für ernsthaft Kranke, aber viele würden viel gesünder als durch Präventionskampagnen.

Andreas Koch (15. April 2009, 22:55)
@ Pascale Staub: Wer ist Beda Stadler (2)
Beda Stadler ist ein Provokateur. Ein pain in the neck. Und er geniesst die Provokation. Und jedermann und jedefrau ist eingeladen, einen gut platzierten Konterangriff zu lancieren. Der objektive, faire Weg dazu? Der Weg führt über PNAS und JBC. Ihr Alternativmediziner seid alle herzlich eingeladen, diesen Weg zu gehen. Was es dazu braucht? Ueberdurchschnittliche Intelligenz, Neugier, Liebe zur Wissenschaft, Engagement, Durchhaltewillen, Skepsis, Hinterfragen, Experimente wiederholen, lieb gewonnene Hypothesen beerdigen, innere Revolution, Hypothesen revidieren, Hosen runterlassen und in den offenen, weltweiten Schlagabtausch mit anderen Wissenschaftern treten, Können in internationaler Kommunikation beweisen, ..... Und habe ich die 4 Jahre Studium, 4 Jahre Dissertation, 4 Jahre Post Doc, 20 Jahre Hochschultätigkeit schon erwähnt?

Andreas Koch (15. April 2009, 22:41)
@ Pascale Staub: Wer ist Beda Stadler (1)
Mit Publikationen in JBC und PNAS ist mir als Biotechnologe klar, in welcher Liga Beda Stadler spielt. Wir nennen dies die Champions League.
Bleiben wir doch bei diesem Vergleich: Die Alternativmediziner spielen auch in einer Liga. Eine Liga, in der man ohne Ball spielt. Ein Pantominen-Match, sozusagen. Seit Hahnemann warten die Zuschauer darauf, dass sich das Netz mal bewegt.

Michèle Meyer (15. April 2009, 22:35)
geheilt!
Wer sich bereichern will soll sich meinetwegen an den Gesunden vergehen, die können sich wehren.
danke.
ich habe selbst vor jahren eine konstitutionskur nach hahnemann auf mich genommen, in meiner angst und verzweiflung. als sich eindeutige symptome meiner hiv- erkrankung zeigten, wurde dies gar weggewischt als nicht vorhanden! ich habe darauf den homeöpathen gewechselt, nur :auch der folgende und der dritte und vierte waren überzeugt, dass es hiv nicht gäbe und alles reine folgen meiner angst oder einfach nur durch die kur ausgelöst seien.-
die ungeschminkte leugnung von hiv als ursache von aids und die überhebliche behauptung mich heilen zu können ( und das 1994 noch bevor die schulmedizin annähernd was gefunden hatte um die infektion zu behandeln), haben mich tatsächlich geheilt.
nicht von hiv- selbstredend-aber vom glauben an klassische homeöpathie und ihre vertreterInnen!

Hans Martens (15. April 2009, 16:09)
Gurkeninkompetenz
@ Marcel Eicher: Wenn ich eine Gurke kaufe, so erarbeite ich mir vorher die Kriterien, nach denen ich deren Qualität beurteilen will, auch wenn ich kein Gurkendiplom habe: Ich mag sie dann oder eben nicht. Ebenso beim Kauf eines Hauses, eines Autos oder der der Wahl meines Arztes. Beim Arzt z.B. verlange ich einen Leistungsausweis, der nach den Regeln der modernen Naturwissenschaft nachvollziehbar ist. Ich finde durchaus, dass es legitim ist, diese Auffassung zu verbreiten, Sie dürfen sie ignorieren, aber nicht verlangen, dass ich Ihre A.M.-Behandlung solidarisch mitbezahlen muss.

Marcel Eicher (15. April 2009, 15:38)
Inkompetenz hoch 2
Wie ich erfahren habe, sind Sie weder Arzt, noch haben Sie Erfahrung bei der Behandlung von Patienten. Genauso wie Sie keine Erfahrung im Bereich der Komplementärmedizin haben. Trotzdem fühlen ausgerechnet Sie sich dazu verpflichtet, auf nzz.ch ein Argumentarium zu diesem Thema zu verfassen. Nennen Sie mir bitte einen Grund, weshalb ich Ihren Erguss auf dieser Seite ernst nehmen soll.
 

Hans Martens (15. April 2009, 12:36)
Prüfstein
@ Pascale Staub & Hansjörg Wirz:
Beda Stadler ist ein hochdekorierter Wissenschafter vom Fach, dem Sie durchaus ein ernsthaftes Bemühen um Erkenntnis zutrauen können. Allerdings setzt er die Masstäbe der Naturwissenschaft an, um irgendwelche Methoden zu qualifizieren, damit er an sie am Ende glauben kann. So arbeitet halt die gesamte Naturwissenschaft, und hat auch entsprechende Erfolge vorzuweisen: Nachprüfbar, wiederholbar. Einen Crash-Kurs, um zu verstehen wie der Prüfstein funktionniert finden Sie bei James Randi nachlesen; Sie finden den Link unten. Ich lerne von Ihnen: Schande über jeden, der Glaube und Wissenschaft in verschiedene Schubladen einordnet! Als ob nicht jeder vernünftige Arzt "ganzheitlich" arbeiten würde. DAS geht auch ohne Voodoo.

Pascale Staub (15. April 2009, 12:11)
Krankenkassenbelastung durch Komplementärmedizin??
Wer ist denn eigendlich dieser Beda Stadler, der sich absolut im Ton vergreift und offensichtlich keine Ahnung von Komplementärmedizin hat?
Wie „beweist“ die Schulmedizin, dass gewisse Medikamente oder Therapien angeblich besser sind? Genau Herr Köpfli, es werden Milliarden von Franken für Studien ausgegeben. Nun muss man jedoch eine gewisse Naivität an den Tag legen zu glauben, dass der Hersteller die Kosten dafür trägt. Diese Milliarden werden ganz am Ende der Entwicklungs-Vermarktung-Verkaufs- und Konsumkette nämlich über die Medikamentenpreise von der Krankenkasse bezahlt!
Und da will noch jemand über hohe Kosten der Komplementärmedizin argumentieren?

Hansjörg Wirz (15. April 2009, 11:51)
Sag niemals nie
Der Titel von Herrn Stadlers Beitrag (wollte NIE Blogger werden) zeigt seine Einstellung bereits. Er ist ein gefährlicher Schwarzweiss-Maler, intolerant und einseitig. - Er sollte zudem das Sprichwort kennen "Wer nichts als Chemie versteht, versteht auch die nicht recht.". Wer heute in der Medizin nicht in der Lage ist ganzheitlich zu denken und zu handeln wird mE zur Gefahr für die Patienten und sollte sich vorzeitig pensionieren lassen. Schulmedizin und Komplementärmedizin bilden eine sich ergänzende ganzheitliche Einheit. Um das zu begreifen, muss man halt erst mal die Scheuklappen ablegen und sich auf das Schwarze einlassen, dann wird es auf einmal hell!

Sharon Aemmer (15. April 2009, 10:48)
Am Thema vorbei geredet.
Geht’s um den Menschen oder wem wird das grösste Stück Geld vom Medizin-Kuchen abgeschnitten wird? Wenn ich krank bin, möchte ich selber entscheiden. Muss ich, wenn ich Krebs habe, zu einem neuen Kaninchen im Versuchsstall mutieren?
Sowohl die Befürworter wie die Gegner spielen mit den Ängsten der angeschlagenen Patienten. Sie geben Hoffnung. Und zerstören sie wieder.
Wer heilt hat recht. Ohne einen alternativen Weg, wäre ich heute eine wandelnde Chemietablette, gefangen im Kreislauf der Medizin. Die Wissenschaften ergänzen sich! Alternativ-Medizin setzt v.a. dort an, wo psychische Probleme ankern und zu medizinischen Problemen ufern. Alternativ-Medizin nimmt in unserer krankmachenden Gesellschaft zwingend einen Platz ein. Menschen, die sich selber gesund halten und pflegen unterstützen die medizinische Wirtschaft.
Wir haben alle ein Ziel. Gesund zu bleiben. Ist der Gedanke zu wenig lukrativ? Sterben tun wir am Ende alle.

Max Blatter (15. April 2009, 10:09)
Komplementärmedizin soll sich der Wissenschaft stellen
Andreas Koch (14. April) hat es auf den Punkt gebracht: "Wo liegen (in der Homöopathie) die Revolutionen und die Praxis bereichernden Erkenntnisse?" Im Gegensatz zu Herrn Stadler halte ich es immerhin für denkbar, dass Homöopathie mehr als nur einen Placebo-Effekt haben könnte. Nur: Wenn sich ihre Verfechter der anerkannten wissenschaftlichen Forschung verschliessen, verunmöglichen sie nicht nur eine sachliche Diskussion über die Wirksamkeit ihrer Methoden, sondern sie lassen auch deren Weiterentwicklung zu einem unkontrollierten Zufallsprozess verkommen. Ich habe Verständnis dafür, dass man dies nicht in der obligatorischen Grundversicherung haben will.
 

Thomas Knöpfli (15. April 2009, 08:36)
Wagt sich die Schulmedizin den Beweis anzutreten??!??
..was genau ist den damit gemeint meine Herren?Bitte recherchieren Sie gut, bevor Sie Ihre geschätzte Meinungen kundtun.Denn - die Schulmedizin ist zwingend evidence based „auf Beweismaterial gestützt“.Genauso auch die Medikamentenherstellern (die bösen bösen "Chemie").Die Entwicklung neuer heilsbringender Medikamente dauert zwischen 10-15Jahre und muss in dieser Zeit bis zu 4 Studienphasen überleben und kostet die Hersteller 850-1000Milionen Euro.Dann hat die swissmedic (USA=FDA)noch ein gewichtiges Wort mit zureden denn erst wenn diese das Medikament als wirksam,verträglich taxiert und insbesondere die Wirtschaftlichkeit bewiesen werden konnte gibt es Chancen auf eine Markteinführung.Sie erkennen sicher die immensen Aufwendungen die hinter heilsbringenden Medikamenten der Schulmedizin stecken.

Uri Liebeskind (15. April 2009, 08:22)
Selbsttäuschung
Das Immunsystem kämpft bei Krankh. permanent gegen diese, evolutionsbedingt sehr effizient. Auch wenn wir gar kein Medik. einnehmen, wird ausser in ganz schweren Fällen, die Selbstheilung aktiv. Wenn von mehreren 10'000 Pers. Homöop. einnehmen, werden unvermeidbar auch von diesen einige 1'000 gesund. Diese Pers. neigen verständlicherweise zu glauben, dass sie wegen der Homöop. gesund geworden sind. Wenn von mehreren 10'000 Pers. für etwas beten, wird bei einigen 1'000 der erbetene Wunsch erfüllen. Diese neigen verständlicherweise zu glauben, dass Gott ihr Gebet erhört hat. Diese Bsp. zeigen, dass über Medikamentenwirksamkeit nicht anhand persönlicher und subjektiver Erfahrungen entschieden werden kann.
Alternativmedizin-Gläubige versuchen ihre Methoden gegen systematische statistisch relevante nichtsubjektive Prüfmethoden zu schützen, mit der Begründung, diese funktionierten anders. Selbsttäuschung ist OK, die Täuschung anderer nicht.

Beda Stadler (14. April 2009, 21:39)
woher die Million?
wollte es etwas spannend machen. Ja richtig es ist die James Randie Organisation (http://www.randi.org/site/index.php/1m-challenge.html). Auch richtig, weil seit langem Niemandem gelungen ist zu beweisen, dass Homöopathie wirkt, ist die Summe inzwischen auf mehr als 1.1 Mio $ angewachsen. Was wollen aber unsere komplementär Mediziner? Genau, der Staat soll in Zukunft Geld für die Forschung locker machen. In aller Bescheidenheit sollten die zuerst mal die Million abholen - dann sehen wir weiter...

Hans Engeli (14. April 2009, 21:36)
Komplementärmedizin- die sanfte medizin auch für Nutztiere
Der wissenschaftliche Beweis muss man gar nicht erbringen.Bei meinen Nutztiere (Kühe, Kälber, Schweine, Hasen) setzen wir seit etwa 3 Jahren Homöpathie mit gutem Erfolg ein. Uebrigens meine Tiere sind nicht abergläubisch und der Placeboeffekt spielt sicher auch keine Rolle. Insebesondere bei Tieren vor und nach der Geburt sind die Erfolge fänomenal. Im Kanton Thurgau besuchten bereits 10% der Landwirte einen Kurs und setzen diese günstige Medizin ein, alles ohne Nebenwirkungen und ohne Rückstände in Milch und Fleisch. Also dann wirkt Homöopathie auch beim Mensch. Die Gesundheitskosten steigen nicht, denn bei uns Tierhalter ist das die günstigste Medizin. Die Natur ist so eingerichtet, dass für jede Kranheit ein "Kraut" gewachsen ist. Der Patient sollte die Therapie selber wählen können. In diese Sinne "wer die Wahl haben will, sagt ja"

Fabian Kupferschmid (14. April 2009, 20:36)
Guter Beitrag
Ich gehe davon aus, dass sie von der einen Million Dollar sprechen, die von James Randy vor einigen Jahren ausgeschrieben worden ist. Alleine die Tatsache, dass sie noch nicht abgeholt worden ist, zeugt doch offensichtlich davon, dass sämtlicher übernatürliche Quatsch, Glaube und Aberglaube, einfach nur Nonsens sind.
Zu dem Thema sind auch ellen die Bücher oder Videos (frei im Netz erhältlich) von Richard Dawkings ans Herz gelegt.
Kurz zur Komplementärmedizin: Ich will nicht ausschliessen, dass es in Pflanzen Wirkstoffe gibt, die eine heilende Wirkung haben können. Solche werden ja teilweise auch für die Medikamentenherstellung extrahiert. Aber Dinge wie Homöopathie oder Kinesiologie sind erwiesenermassen unnütz und gehören nicht in den Leistungskatalog der Krankenkassen.
 

Marius Kleiner (14. April 2009, 19:28)
Gleiche Kriterien fuer alle
Es ist an dieser Stelle bereits mehrmals erwaehnt worden, ich moechte es zur Unterstuetzung meiner Vorschreiber trotzdem noch einmal sagen: Es ist wichtiger, OB ein Medikament wirksam ist als WIE es wirkt.
Verfahren wie Doppelblindstudien lassen sich auf alles anwenden, was eine heilende Wirkung verspricht, ob es sich nun um ein schulmedizinisches oder ein alternatives Arzneimittel handelt. Es geht einzig darum, menschliche Einfluesse wie Placeboeffekt oder selektive Wahrnehmung so weit als moeglich zu eliminieren.
Paradoxerweise stellen Befuerworter der Alternativmedizin die Methode der Doppelblindstudie oft als ein Bestandteil der westlichen Medizin dar und sprechen ihr daher die Gueltigkeit ab, wenn es um Homoeopathie oder chinesische Medizin geht.
Die Unterscheidung sollte nicht zwischen westlicher und oestlicher Medizin gemacht werden, sondern zwischen solcher, die wirkt, und solcher, die nicht wirkt.

Andreas Koch (14. April 2009, 17:23)
Pharmasuisse, quo vadis
Eine selbsternannte Aufgabe der Pharmasuisse (Apothekerverband, nicht etwa die bösen Pharma-Firmen in Basel) ist die Beratung und damit Aufklärung des Patienten und Kunden.
Ich fordere nun hiermit einen Schweizer Apotheker auf, mir 1) die Wirkungsweise der Homöopathie zu erklären und 2) die peer reviewed Studien zu nennen, die den Nachweis einer Wirkung belegen. Mindestens soviel ist mir die Schweizer Apothekerschaft schuldig. Mir und all den anderen, die ab 18. Mai die Similasan-Kosten tragen werden müssen. Also bitte, Hosen runter!

Thomas Zeis (14. April 2009, 17:02)
Absurd ?
"Im Bereiche der Schulmedizin gibt es sehr vieles, dessen Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit nicht wissenschaftlich erwiesen ist."
Aha - und deshalb sollen wir jetzt zusätzlich für vieles, dessen nicht-Wirksamkeit und nicht-Wirtschaftlichkeit wissenschaftlich erwiesen ist, bezahlen ??

Jost Gwerder (14. April 2009, 16:41)
Komplementärmedizin soll jeder selbst bezahlen
Man muss sich nicht über ständig steigende Krankenkassenprämien wundern, wenn nun sogar Quacksalbermittelchen und -therapien kassenpflichtig werden sollen! Wer Komplementärmedizin will, soll sie auch selbst bezahlen.
Was Herr Stadler aber auch fordern sollte: Mehr Markt in der Schulmedizin! Es ist schlimm, dass zwischen den Ärzten praktisch kein Wettbewerb herrscht. Die Ärzte verdienen so auf Kosten der Patienten und der Gesunden (via ständig steigende Krankenkassenprämien) goldene Nasen.

Hans Martens (14. April 2009, 16:37)
Tolerant gegenüber Intoleranz?
In der Verfassung ist die Glaubensfreiheit verankert, damit eben auch die Freiheit, an nichts glauben zu müssen. Somit muss ich keine Kirchensteuer bezahlen. Und jetzt sollen also per Verfassung (!) Ungläubige via Grundversicherung an dieser Voodoo-Medizin mitbezahlen müssen? Das ist doch fast wie eine erzwungene Kirchensteuer!
 

Daniel Heierli (14. April 2009, 16:28)
Dieselben Kriterien für alle!
Daniel Niklaus spricht einen wichtigen Punkt an: Im Bereiche der Schulmedizin gibt es sehr vieles, dessen Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit nicht wissenschaftlich erwiesen ist.
So darf der Krankenkasse das vielfach teurere Medikament Lucentis verrechnet werden, obwohl dessen Vorteil gegenüber dem Produkt Avastin nie nachgewiesen wurde (und wohl auch nie nachgewiesen werden könnte, weil es sich höchstwahrscheinlich um den gleichen Wirkstoff in unterschiedlicher Verpackung handelt...).
Anstatt einfach mal einige Sparten der Komplementärmedizin aus der Grundversicherung zu werfen, hätte man besser begonnen, die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit sämtlicher Angebote für die Grundversicherung seriös zu testen!
P.S. Die Wirksamkeit einer alternativen Heilmethode kann sehr wohl wissenschaftlich untersucht werden, auch wenn man keine Ahnung hat, auf welche Weise sie funktioniert!

Lucien Michel (14. April 2009, 16:13)
Fanatischer Prediger
der evangelikalen Art, einfach mit umgekehrten Vorzeichen! Wer jeweils die Kolumnen von B.S. in der NZZ am Sonntag (oder andere Beiträge) von ihm gelesen hat, weiss wovon ich schreibe. Herr Stadler mag inhaltlich mehr oder weniger (Die Welt ist doch ein bisschen grösser, als der Ausschnitt der im Rastertunnelmikroskop sichtbar wird) recht haben (ich stimme ihm oft zu) - die Art und Weise in der er seine Positionen verficht sind eines Taliban, eines fanatischen Mullahs etc. würdig, er dient schlecht dem Anliegen der Wissenschaft. Schade, auf dieser Seite der Diskussionsrunde gäbe es auch besonnenere Stimmen.

Rudolf Graf (14. April 2009, 16:05)
Gleich lange Spiesse für alle
Jetzt macht mal nicht so scheinheilig und einseitig Stimmung gegen die Homöopathie. Ich hatte Erfolge und Misserfolge mit beiden Arten von Medizin. Immerhin haben mich die Misserfolge (sprich Nebenwirkungen) von klassischer Medizin sehr viel mehr Geld gekostet, was man bei der Homöopathie nicht sagen kann, da massiv günstiger. In beiden Fällen kann man u.U. jahrelang in Behandlung sein, gesünder ist man trotzdem nicht. In beiden Fällen sind vollständige Heilungen möglich. Lasst uns den Weg doch selber wählen, wir sind genug urteilsfähig.

Hans Martens (14. April 2009, 16:03)
Am Ziel vorbei!
Jedem Rationalisten ist klar, dass menschliche Zuwendung einen hervorragenden Beitrag zur Heilung darstellt. Es geht um Würde, Respekt, Liebe: Eben als Mensch ernst genommen zu werden. Dies sucht man nicht, sonst würde man TARMED derart korrigieren so, dass der Hausarzt seine Zuwendung zum Patienten in einem *erwachsenen* Gespräch angemessen verrechnen darf. Da hat TARMED eine Schwachstelle. Wegen Tarifpünktli erniedrigen sich Ärzte um gewissen Patienten auf Wunsch Chügeli zu verteilen, im Wissen, dass ein gutes Gespräch viel sinnvoller wäre.
Aber es soll magischer Kinderglaube in der Verfassung verankert werden. Kein Wort gegen den Placebo-Effekt! Was heilt, das nützt in der Tat. Die medizinischen Erfolge der letzten 150 Jahre beruhen jedoch auf moderner Naturwissenschaft und keineswegs auf Voodoo und Kinderglauben. Schaut doch die Kindersterblichkeit, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten oder die Lebenserwartung in Ländern ohne moderne Medizin an, es hat genügend davon!

Richard Müller (14. April 2009, 15:55)
Eine Million Dollars?
Was sind denn eine Million Dollars für einen Beweis, wenn doch locker unzählige Millionen ohne den geringsgten Beweis über die Krankenversicherer zu gewinnen sind? Und wer es noch nicht begriffen hat, diese Millionen zahlen WIR mit dem kurzen Umweg über die Versicherer.
Also, am 17. Mai stimmen wir nicht über mehr Gesundheit ab, sondern über einen weiteren, völlig unsinningen Kostenschub im Gesundheitswesen. Gegen die gefühlten Schmerzen beim Bezahlen der monatlichen Prämie helfen dann keine Kügeli. Vernunft wäre angesagt.


Robert Mädler (14. April 2009, 11:25)
Es gibt viele Arten von Komplementärmedizin
Man darf nicht alles in einen Topf werfen. Pflanzliche Heilmittel enthalten ebenso Wirksubstanzen wie sie die Chemie herstellt. Ein Labor in AR ist z.B. auf die schonende Extraktion von Wirkstoffen aus Pflanzen spezialisiert und verkauft diese u.a. an Pharmabetriebe in Basel. Auch die Akupunktur kann wirksam sein, z.B. gegen Schmerzen (selbst erlebt). Die Homöopathie hingegen gehört ebenso ins Reich der Schwindler wie die Astrologie.

Matthias Vogelsanger (14. April 2009, 10:36)
Absurd ist oft auch die Schulmedizin
"Wagt sich die klassische Medizin dieselben strengen Kriterien aufzuerlegen?"
Kann mich dem Autor nur anschliessen. Wenn ein "klassisches" Medikament als wirksam gilt, dass bei einer Doppelblindstudie eine Wirkung von 60% gegenüber 40% der Placebokontrollgruppe erzielt hat, ist es vermessen auf dem hohen Ross zu sitzen. Wirksam ist was dem Patient hilft, auch wenn dies von einer Interessensgruppe als irrational abgekanzelt wird.

Andreas Koch (14. April 2009, 10:04)
Chügeli forever
Ich bin nicht Chirurg, beobachte aber, dass auf diesem Gebiet in den letzten 59 Jahren Revolutionäres entwickelt wurde (Endoskopie, functional MRI guided surgery, etc.). Vielleicht hat man an vielen Patienten eine Operation durchgeführt, die nicht indiziert war. Man lernte und man änderte. Die Erkenntnis, dass diese Operationen unnötig waren floss bestimmt in die Praxis über.
Im Unterschied dazu der Glauben. Wie steht es mit Hahnemann et al. Wo liegen da die Revolutionen und die Praxis bereichernden Erkenntnisse? 1850 Chügeli, 2009 Chügeli?

Daniel Niklaus (14. April 2009, 09:40)
Dieselben Kriterien für Operationen?
Kürzlich las ich ein Buch "Denken hilft zwar, nützt aber nichts". Dort wurde Berichtet, wie 1950 Angina Pectoris Patienten eine Operation, die sich Ligatur der inneren Brustwandarterie nennt, verschrieben wurde. Nach 20 Jahren wurde ein Arzt Misstrauisch und führte an der Hälfte seiner Patienten eine simulierte Operation durch - was ethisch durchaus Fragen aufwirft. Es stellte sich heraus, die Placebo Patienten waren nach 12 Monaten genauso Gesund wie die Anderen. Mehr als 20 Jahre filetierten "die Götter in Weiss" ihre Patienten wie Fische ohne etwas über die Wirksamkeit der Methode zu wissen.
Wie oft passiert das heute noch und wagt sich die klassische Medizin dieselben strengen Kriterien aufzuerlegen?
 
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