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Author Topic: Hevert bei Psiram  (Read 402 times)

Ayumi

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Hevert bei Psiram
« on: June 03, 2019, 02:52:02 AM »

https://www.psiram.com/de/index.php/Hevert_Arzneimittel

[*quote*]
Hevert Arzneimittel
Hevert Geschäftsführung (Bild: "IT-Mittelstand", Heft 04 / 2011)

Die Hevert Arzneimittel GmbH & Co. KG ist ein deutsches Pharmaunternehmen aus D-55569 Nußbaum bei Bad Sobernheim. Hevert stellt über 100 Arzneimittel her. Es handelt sich dabei vorwiegend um Heilmittel aus der Naturheilkunde und Homöopathika, z.B. wird ein D4-(10.000-fach verdünntes) Strophanthin-Präparat angeboten. Hevert bietet aber auch Mittel wie "Hevert Dorm Tabletten" an, die das Antihistaminikum Diphenhydramin enthalten.

Nach eigenen Angaben gehört das Familienunternehmen Hevert zu den "zehn bedeutendsten Homöopathie-Herstellern" und zu den "führenden deutschen Herstellern von homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln sowie hochdosierten Vitaminpräparaten".

Hevert klagte gegen den Arzneiverordnungs-Report (AVR) 97, der in einer "verfügungsbeklagten Ausgabe" mit zum Teil seitenlangen Textschwärzungen erscheinen musste. Anlass war das "umstrittene Arzneimittel" Hevert Ginkgo Biloba Comp.[1]

Im Januar 2017 wurde Hevert Arzneimittel rechtskräftig in letzter Instanz dazu verurteilt, die Behauptung zu unterlassen, dass ein bestimmtes homöopathisches Präparat die Selbstheilungskräfte stärke. Der Bundesgerichtshof hatte die Beschwerde des Unternehmens gegen ein Urteil des OLG Koblenz vom Januar 2016 nicht zugelassen.[2] Hevert verbreitete eine Stellungnahme, in der es heißt:

    "Wir haben eine Stärkung der Selbstheilungskräfte beansprucht, weil wir der Auffassung waren, dass dies ein allgemein anerkanntes Prinzip ist, wie die Homöopathie überhaupt wirkt... Wenn man Google bemüht, ist es eine Aussage, die häufig verwendet wird für homöopathische Arzneimittel.”

Inhaltsverzeichnis

    1 Die Firma
    2 Die Hevertoplex-Reihe
    3 Berufung auf Lehmpastor Felke
    4 Lobbyfinanzierung und "virale" Internetaktivitäten
    5 Umgang mit Kritik an Homöopathie
    6 Weblinks
    7 Quellennachweise

Die Firma

Gegründet wurde Hevert im Jahre 1956 durch Dorothea und Emil Hevert. Nach Leitung durch Wolfgang Hevert wird das Unternehmen heute in dritter Generation von Mathias Hevert geführt. Emil Hevert war zuvor für das Pharmaunternehmen Mauch-Göppingen tätig. Bereits bei Mauch hatte sich Emil Hevert mit den Methoden des Laienbehandlers und Pastors Emanuel Felke befasst. Felke war in seinen letzten Lebensjahren eng mit dem Gründer der Firma Mauch, dem Apotheker Richard Mauch, befreundet und hatte sich von diesem seit 1922 seine "Felke-Komplexmittel" herstellen lassen.

Nach langem Rechtsstreit mit der Firma Helopharm in Berlin wurde 1963 der ursprüngliche Name "Hesopharm" aufgegeben und der Name "Hevert Pharmazeutische Erzeugnisse" gewählt.

Seit 2006 stiftet Hevert jährlich einen mit 5.000 Euro dotierten "Dr. Wolfgang Hevert Preis" für Veröffentlichungen auf dem Gebiet einer Ganzheitsmedizin.
Die Hevertoplex-Reihe

Hevert bietet insbesondere Heilmittel der Hevertoplex-Reihe an. Es handelt sich dabei um Mittel aus der Komplexmittelhomöopathie.
Berufung auf Lehmpastor Felke

Eine große Anzahl der Rezepturen, die den Hevert Arzneimitteln zugrunde liegen, entstammt Ideen von Schülern des protestantischen Pastors Erdmann Leopold Stephanus Emanuel Felke (1856-1926), der als "Lehmpastor" bekannt wurde und auch in Bad Sobernheim wirkte. Der Medizinlaie Felke war Mitinitiator der Komplexmittelhomöopathie und Praktiker einer pseudomedizinischen Augendiagnostik, der Iridologie, die bereits zu seinen Lebzeiten kritisiert wurde und für die in späteren Studien kein Nachweis einer Eignung erkannt werden konnte. Seit 1984 gibt es auch ein Felke-Institut für Iridologie. Felke wurde in insgesamt 16 Prozessen wegen Körperverletzung und zuletzt sogar wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, aber stets freigesprochen. Im Dorf Repelen, später ebenso in Bad Sobernheim, zog er einen regelrechten Kurbetrieb im Rahmen einer "Felke-Bewegung" und "Jungbornbewegung" auf. Kurende bewegten sich nach der Lehre unbekleidet, was zu Irritationen in der Umgebung, zum Vorwurf der "Gefährdung der Sittlichkeit" und zu einer angeordneten Schließung 1899 führte. Felke geriet auch in die Kritik von Kirchenoberen und musste wegen eines "Seitensprungs" sein Pastorenamt 1912 aufgeben.

Hevert ließ einen Werbefilm mit dem Titel "Pastor Felke und die Komplexmittelhomöopathie" produzieren.
Lobbyfinanzierung und "virale" Internetaktivitäten
Verlinkung zum eigenen Lobbyisten Claus Fritzsche auf Webseiten der Firma Hevert
Hevert-Webseite zum "direkten Dialog" mit der Außenwelt
Naso-Mat Kampagne der Werbefirma Polivox

Hevert ist kreativ in der internetbasierten Vermarktung eigener Produkte und sponsort über mehrere Jahre zusammen mit anderen Pharmaunternehmen den jährlichen Finanztopf von 43.000 Euro des Lobbyprojekts CAM-Media-Watch, das maßgeblich von Claus Fritzsche gesteuert wird. Auf den Webseiten wird zum Fritzsche-Projekt CAM Media Watch verlinkt.

Heverts Internetaktivitäten lassen auch auf die Anwendung von Methoden des viralen Marketing zur Außendarstellung eigener Produkte schließen. Als 2010 auf der Satire-Webseite "Sheng Fui" ein belustigter Artikel über eine homöopathische Ein-Cent-Spendenaktion von Hevert erschien,[3] erreichten den Seitenbetreiber unter dem Nick "Manu7" offenbar mit Absicht naiv formulierte Homöopathie- und Hevert-freundliche Kommentare, die die Firma und die Spendenaktion lobten. In den Kommentaren zum Artikel meldete sich offiziell eine Hevert-Mitarbeiterin mit einer Stellungnahme zu Wort. Im weiteren Verlauf schalteten sich auf der Kommentarseite verschiedene Anwender ein, die begeistert über die Firma Hevert und die von ihr vertriebenen Präparate berichteten. Teilweise wurden auch unwahre Behauptungen aufgestellt, etwa dass homöopathische Mittel vor der Zulassung auf ihre Wirksamkeit geprüft werden: "Alle Arzneimittel welche in Deutschland auf dem Markt sind müssen die Wirkung beim Bundesinstitit für Arzneimittel beweisen, sonst dürfen Sie nicht werben, das gilt auch für homöopathische Sachen. Das Sinusitis ist bewiesen sonst hätte es keine Genehmigung für Schnupfen zu werben und dürfte nicht Arzeimittel schreiben. Meine Freundin ist PTA in ner Apo und kennt sich da aus". Bei Sheng Fui stellte man erstaunt fest, dass alle Kommentare von nur einem Rechner kamen - und zwar dem der Firma Hevert. Um eine Stellungnahme gebeten, kam eine Mail von einem angeblichen Mitarbeiter von einem anonymen Rechner mit anonymer Mailadresse.[4][5]

Zur Vermarktung des Produkts Zincum Valerianicum Hevert N (Zincum Valerianicum Hevert N ist eine Wohltat für die Nerven) wurde von der Werbefirma Polivox eine Internetaktion gestartet, bei der nach Eingabe des Namens eines Freundes "virtuelle Streicheleinheiten" verschickt werden konnten.[6] Polivox kreierte auch die Naso-Mat-Kampagne für das Hevert-Produkt Sinusitis Hevert SL.
Umgang mit Kritik an Homöopathie
Versuch den wissenschaftlichen Studienstand zur Homöopathie unter Strafe zu stellen (2019)

2019 versuchte das Pharmaunternehmen Hevert die Kritik der Homöopathie quasi unter Strafe zu stellen.[7] So berichtete am 24. Mai 2019 über twitter eine Kritikerin der Homöopathie, Natalie Grams, von der Firma Hevert eine Unterlassungserklärung erhalten zu haben. Sie sollte an Hevert Abmahnkosten zahlen und eine verpflichtende Erklärung unterschreiben, in der sie bekunden soll in der Öffentlichkeit nicht mehr zu behaupten dass die Wirksamkeit homöopathischer Präparate nicht über den Placebo-Effekt hinausgeht. Wenige Tage zuvor war bereits der taz-Journalist Bernd Kramer[8] von einem Hevert-Anwalt aufgefordert worden "die homöopathie abwertende außerungen in jeder Form, einschließlich von veröffentlichungen zukünftig zu unterlassen".[9] Auch der Bremer Pharmakologe Gerd Glaeske erhielt 2019 eine Hevert-Abmahnung.[10][11]

Bisher existiert jedoch in der Medizin kein allgemein akzeptierter Konsens über etwaige Effekte einer homöopathischen Behandlung, die über den Placeboeffekt hinausgingen. Auch fehlt dazu ein mögliches wissenschaftlich einleuchtendes mögliches Wirkprinzip. Nach aktueller Evidenzlage entsprechen die erzielbaren Wirkungen einer homöopathischen Behandlung denen des Placeboeffekts. Während im wissenschaftlichen Bereich sachliche Kritik erwünscht und unabdingbar ist, stellt der Versuch Kritik pauschal abzustrafen einen Verstoss gegen das (in Deutschland im Grundgesetz verankerte) Recht auf freie Meinungsäusserung dar.
Weblinks

    http://de.wikipedia.org/wiki/Emanuel_Felke
    http://www.hevert.de

Quellennachweise

http://www.arznei-telegramm.de/html/1998_01/9801003_02.html
http://blog.gwup.net/2016/04/21/olg-koblenz-beanstandet-irrefuhrende-werbung-fur-homoopathika/
http://www.sheng-fui.de/aktuell/vorbildlich-homoeopathiehersteller-weitet-wirkprinzip-auf-spendenwesen-aus/
http://www.sheng-fui.de/aktuell/manu7-und-die-undercover-oeffentlichkeitsarbeit-aus-dem-hause-hevert/
http://www.sheng-fui.de/aktuell/manu7-und-keine-stellungnahme-von-homoeopathie-hersteller-hevert/
http://www.polivox.de/mobile/data/referenzen/specials/hevert_lobhudelei_media/sp_hev_01.m4v
https://edzardernst.com/2019/05/a-german-manufacturer-of-homeopathic-remedies-is-taking-legal-action-against-critics/
https://www.taz.de/Kontroverse-ueber-Homoeopathie/!5574123/
https://twitter.com/berndkramer/status/1129085458040926208
http://scienceblogs.de/gesundheits-check/2019/05/17/die-unantastbarkeit-des-glaubens-an-die-homoeopathie/

    http://scienceblogs.de/gesundheits-check/2019/05/19/homoeopathie-wissenschaft-und-recht-eine-fortsetzungsgeschichte/


Diese Seite wurde zuletzt am 25. Mai 2019 um 15:59 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 13.717 mal abgerufen. Der Inhalt ist verfügbar unter der Creative Commons Lizenz. Datenschutz Über Psiram Impressum Mobile Ansicht
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Ayumi

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Re: Hevert bei Psiram
« Reply #1 on: June 03, 2019, 03:03:20 AM »

Die Quelle
http://www.polivox.de/mobile/data/referenzen/specials/hevert_lobhudelei_media/sp_hev_01.m4v
ist nicht mehr verfügbar und auch nicht im Webarchiv vorhanden.

Diese 3 Quellen sind verschwunden:
http://www.sheng-fui.de/aktuell/vorbildlich-homoeopathiehersteller-weitet-wirkprinzip-auf-spendenwesen-aus/
http://www.sheng-fui.de/aktuell/manu7-und-die-undercover-oeffentlichkeitsarbeit-aus-dem-hause-hevert/
http://www.sheng-fui.de/aktuell/manu7-und-keine-stellungnahme-von-homoeopathie-hersteller-hevert/

Warum sheng-fui.de insgesamt "Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung" meldet, ist unbekannt. Der bisherige Betreiber Lorenz Meyer kann nicht erreicht werden. Der Grund dafür ist ebenfalls unbekannt.


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Écrasez l'infâme!

Ayumi

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Re: Hevert bei Psiram
« Reply #2 on: June 04, 2019, 06:53:45 AM »

Diese 3 Quellen sind verschwunden:
http://www.sheng-fui.de/aktuell/vorbildlich-homoeopathiehersteller-weitet-wirkprinzip-auf-spendenwesen-aus/
http://www.sheng-fui.de/aktuell/manu7-und-die-undercover-oeffentlichkeitsarbeit-aus-dem-hause-hevert/
http://www.sheng-fui.de/aktuell/manu7-und-keine-stellungnahme-von-homoeopathie-hersteller-hevert/

Der Inhalt von sheng-fui.de wurde von Lorenz Meyer leider gelöscht. Dank Webarchiv sind aber alle 3 Fundstellen rekonstruierbar.


Dies sind die 3 Posts über das Abenteuer mit Hevert:


http://www.sheng-fui.de/aktuell/vorbildlich-homoeopathiehersteller-weitet-wirkprinzip-auf-spendenwesen-aus/

http://web.archive.org/web/20110616162538/http://www.sheng-fui.de/aktuell/vorbildlich-homoeopathiehersteller-weitet-wirkprinzip-auf-spendenwesen-aus/
[*quote*]
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Sheng Fui
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Home » Aktuell » Konsequent: Homöopathiehersteller weitet Wirkprinzip auf Spendenwesen aus

Konsequent: Homöopathiehersteller weitet Wirkprinzip auf Spendenwesen aus
Veröffentlicht in: Aktuell|29 Kommentare   

Homopathische Mittel erfreuen sich in unserer Gesellschaft besonderer Beliebtheit, sagt man ihnen doch nach, sie seien natürlichen Ursprungs und frei von Nebenwirkungen.

Die von Samuel Hahnemann (1755-1843) begründete Homöopathie beruht auf dem Prinzip der Verdünnung (Fachterminus: Potenzierung). Die dahinterstehende Idee: Ein Wirkstoff wird verstärkt, wenn er verdünnt wird – je stärker die Verdünnung desto stärker die Wirkung. Manche Substanzen werden so stark verdünnt, dass der Ausgangsstoff nicht mehr nachweisbar ist. Diese erreichen dann ihre maximale Wirkung.

Das homöopathische Prinzip hat sich nun Homöopathiehersteller Hevert bei seiner Spendenpraxis für ein afrikanisches Schulprojekt zunutze gemacht. In einem aufwändigen Potenzierungsverfahren hat man eine Großspende mehrmals verdünnt bis eine hochwirksame Einzelspende von einem Cent übrig geblieben ist.

Dieser eine Cent je verkaufter Packung eines homöopathischen Schnupfenmittels geht zum Projekt Schulbausteine für Gando e.V. Bei ausreichendem Abverkauf des homöopathischen Mittels kann ein hochkonzentrierter Kleinstbetrag generiert werden, mit dessen Hilfe – wenn alles gut geht – ein ganzer Ziegelstein für das afrikanische Schulprojekt erworben werden kann.

Der Einklang von gelebter Unternehmensphilosophie und dem festen Glauben an die proklamierten Wirkstoffprinzipien macht die Firma Hevert zu einem herausragenden Beispiel für die Versöhnung von Gewinnstreben und Wohltätigkeit. Auch im Namen der Empfänger der aufwändig verdünnten 1-Cent-Spende unser größter Respekt und Dank für diese großherzige Tat!
Bildquelle: Anzeige in aktueller Apotheken Umschau. Hervorhebung in rot durch uns.

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29 Antworten auf Konsequent: Homöopathiehersteller weitet Wirkprinzip auf Spendenwesen aus

    Perlenschwein   8. Februar 2010

    Schade, Herr Meyer,
    dass Sie schon wieder kleinlich nörgeln müssen. Würden Sie sich mit Projekten der Entwicklungszusammenarbeit etwas besser auskennen, dann wüssten Sie, dass Eile nur schadet und Prioritäten richtig gesetzt werden müssen. Gerade in der Hitze der afrikanischen Savanne fühlen Schulkinder sich im Schatten eines Affenbrotbaumes meist viel wohler, als zwischen Mauerwerk und Blechdach. Zu viel Hast beim Spendensammeln schadet deshalb nur.

    Fragen Sie doch mal Herrn Niebel, der mit seiner deutschen Landsermütze gerade den Kontinent bereist hat, und nun den optimalen Durchblick hat. Oder Herrn Schlingensief, der ja bekanntlich in Ouagadougu ein Opernhaus baut. Da sind die Prioritäten korrekt gesetzt und man nimmt Rücksicht auf den kulturellen Hintergrund der Menschen im Land.

    Kopfschüttelnde Grüße aus Dortmund
    Kranker Pfleger   8. Februar 2010

    Da die Wirksamkeit der Homöopatika mit zunehmender Verdünnung=Potenzierung steigt, also je nichtser darin ist, wäre es also am stärksten, wenn man es gar nicht erst schluckt und insofern auch gar nicht erst spendet. :twisted:
    bee   8. Februar 2010

    Natürlich sieht man daran wieder einmal, dass industrieseitig betriebene Esoterik gar nicht so wirksam sein kann, da am falschen Ende gespart und der gewünschte Effekt dadurch dramatisch beschnitten wird. Hätte jener Hersteller wirklich die Gesetzmäßigkeiten der Homöopathie begriffen, er hätte nicht bei einem Cent Halt gemacht, sondern wäre auf die rapide von der Inflation potenzierten Währungen ausgewichen (der Dollar bietet sich gerade an), und er hätte die abgefeilten Münzen selbstredend persönlich mit dem Privatjet nach Burkina Faso geflogen – erst wenn der Aufwand in keinem Verhältnis mehr zur Spendensumme steht (D23 und aufwärts), kann man doch von gelungener Hilfe sprechen, nicht wahr?
    Kerstin Petry   9. Februar 2010

    Hallo Herr Meyer,

    als Mitarbeiterin des von Ihnen kritisierten Arzneimittelherstellers Hevert-Arzneimittel habe ich Ihren Beitrag und die dazugehörigen Kommentare aufmerksam gelesen. Es freut mich, dass Ihnen unsere Anzeige in der Apotheken Umschau aufgefallen ist, jedoch muss ich Ihrer Behauptung durch unsere Aktion ‘Gemeinsam für Kinder’ könne lediglich “ein ganzer Ziegelstein für das afrikanische Schulprojekt erworben werden” widersprechen.

    Unsere Unterstützung für das Projekt ‘Schulbausteine für Gando e.V.’ beschränkt sich nicht auf ‘1 Cent pro Packung’, wie Sie auch auf unserer Website erfahren können. Um unserem Partner ‘Schulbausteine für Gando e.V.’ und unseren Kunden allerdings unabhängig vom Preis einer Arzneimittelpackung (viele unserer Produkte kosten zwischen 5 und 10 EUR) eine feste Zusage machen zu können, haben wir uns für 1 Cent pro Packung entschieden. Der hiermit erzielte Spendenbetrag alleine beläuft sich auf über 25.000 EUR pro Jahr. Eine für ein mittelständisches Familienunternehmen mit 100 Mitarbeitern ansehnliche Summe, von der nicht nur Ziegelsteine erworben werden können.

    Diébédo Francis Kéré, Architekt und Gründer des Vereins ‘Schulbausteine für Gando e.V.’ präsentiert am 24. März 2010 um 19.30Uhr in der Aula des ‘Lina Hilger-Gymnasiums’ in Bad Kreuznach seine nachhaltigen Entwicklungsprojekte in Burkina Faso. Diese Veranstaltung wird von Hevert-Arzneimittel unterstützt. Sehr gerne können Sie und alle Interessenten sich an diesem Abend von der erfolgreichen Zusammenarbeit überzeugen.

    Viele Grüße aus Nussbaum,
    Kerstin Petry
    faustjucken   9. Februar 2010

    Darf ich auch Traubenzucker-Tabletten als Medizin verkaufen?
    Lorenz Meyer   9. Februar 2010

    Nach geltendem Landespressegesetz sind wir verpflichtet die Gegendarstellung des Herstellers Hevert, unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt, auf unserem Onlineportal zu veröffentlichen.

    Lorenz Meyer
    (V.i.S.d.P.)
    Kranker Pfleger   9. Februar 2010

    “Nach geltendem Landespressegesetz sind wir verpflichtet die Gegendarstellung des Herstellers Hevert, unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt, auf unserem Onlineportal zu veröffentlichen.”

    Aber sind die auch verpflichtet, die Wirksamkeit ihrer Homöopathika nachzuweisen?

    Bizarrerweise NICHT!
    Manu7   9. Februar 2010

    Alle Arzneimittel welche in Deutschland auf dem Markt sind müssen die Wirkung beim Bundesinstitit für Arzneimittel beweisen, sonst dürfen Sie nicht werben, das gilt auch für homöopathische Sachen. Das Sinusitis ist bewiesen sonst hätte es keine Genehmigung für Schnupfen zu werben und dürfte nicht Arzeimittel schreiben. Meine Freundin ist PTA in ner Apo und kennt sich da aus. Mir gibt Sie auch oft was homöopatisches bei Husten und das hilft mir. Ich war auf der Hevert Webseite und die Spenden wirklich jedes Jahr einiges nicht nur für Afrika. ich finde das muss man respektieren wenn auch mal ein Unternehmen sich engagiert. Wo liegt eigentlich Burkinafaso?
    Tödliche Doris   9. Februar 2010

    @ Manu7: Meine Freundin hat nen PC mit Internetzugang und kennt sich da aus. Die sagt, dass in der Wikipedia über Homöopathie das hier steht “Die von vielen Homöopathen angenommene selektive Steigerung erwünschter Wirkungen durch das Potenzierungsverfahren widerspricht jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnis. Aus diesen und weiteren Gründen wird die Homöopathie der Pseudowissenschaft, Paramedizin oder auch dem Aberglauben zugerechnet.”
    Manu7   9. Februar 2010

    Wikipedia ist ne super Plattform, aber auch nicht wissenschaftlich.

    Schau mal auf http://www.carstens-stiftung.de/wissen/hom/index.php dort gibt es massig Studien zur Homöopathie, hab selbst mal recherchiert um mir ne Meinung zu bilden.

    Auch gäbe es nicht 1000de von Ärzten, welche sich auf Homöopathie spezialisieren wie die vom Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte http://www.dzvhae.de, das sind doch nicht alles verblendete Esoteriker sondern studierte Mediziner. Mir hat die Homöopathie schon oft geholfen (nicht immer) und der Erfolg über Jahrzehnte gibt der Homöopathie einfach recht denk ich. Und wie gesagt Studien und Beweise gibt es genug s.o.
    Melanie   10. Februar 2010

    Es gibt verschiedene Homöopathische Arzneimittel. Es gibt Einzelmittel, die nur einen Wirkstoff enthalten, diese sind meistens registriert. Hier sind die Bestimmungen nicht so streng, daher wird auch keine Indikation (wie Schnupfen, Husten etc.) auf der Verpackung und Beipackzettel angegeben.
    Sinusitis Hevert SL ist ein Komplexhomöopathisches Arzneimittel, das mehrere Wirkstoffe enthält. Die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit wurde beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte belegt und hat dadurch eine Zulassung erhalten. Es darf also auch eine Indikation angegeben werden. Man darf nicht immer alles in einen Topf werfen :-)
    ali   10. Februar 2010

    @Manu7
    “Auch gäbe es nicht 1000de von Ärzten, welche sich auf Homöopathie spezialisieren”. Das ist doch kein Argument. Es gibt auch tausende von Ärzte die rauchen. Trotzdem ist rauchen nicht gesund. Ausserdem wird es von den Patientinnen und Patienten nachgefragt. Sie haben also auch ein finanzielles Interesse.

    Klar sind homöopathische Mittel unbedenklich. Ist in den meisten Fällen auch nix drin.

    Hier eine Rechnung zu einem 30C Arnika vor kurzem bei mir im Blog zitiert habe:

        Versucht euch ein mit Menschen gefülltes Wembley Stadium vorzustellen und alle Menschen darin trinken zwei mit dem Medikament gefüllte Pints [568 ml] die Stunde. Damit nur einer von ihnen ein einziges Molekül erwischt, braucht es eine Million Wembley Stadien bis zur vollen Kapazität mit Menshen gefüllt, die konstant Pints mit dem Medikament trinken und dies seit der Entstehung der Erde vor 4.5 Milliarden Jahren. Oh, und man braucht 737 Millionen solcher Erden!

    Zur Weiterbildung empfehle ich dir die zugänglichen Blogposts von meinem Kollegen Florian auf Scienceblogs.de. Hier eine kleine Starthilfe (du findest aber noch viel mehr dazu bei ihm auf seinem Blog):
    http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/06/medikamente-aus-hundekot.php
    http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/08/homoopathie-placebos-und-quantenunsinn.php

    Es wird dich vermutlich nicht überzeugen. Wenn man aber wirklich ‘offen’ an die Homöopathie herangeht kann es nur zu einer Schlussfolgerung führen: Plazebo.
    Falk   10. Februar 2010

    Lieber Lorenz,

    Du hast via Twitter um Hilfe bei der Diskussion mit einigen Homöopathie-Gläubigen hier gebeten. Ich neige allerdings nicht unbedingt zum langen Herumdiskutieren.

    Meine Art des Umgangs mit dieser Problematik sieht eher so aus: Aktien von Herstellern solcher Mittelchen kaufen! Ich muss dann mal recherchieren. Sofern ich die Zeit dazu finde 8-)
    Jaddy   10. Februar 2010

    Zur Carstens-Stiftung:
    —– Zitat —–
    Wirken die homöopathischen Arzneimittel?
    Zur Frage, ob das homöopathische Arzneimittel isoliert betrachtet wirksam ist (also unabhängig vom Gesamtzusammenhang, in dem die Arzneimittelgabe stattfindet), können ungefähr 150 placebokontrollierte Studien identifiziert werden. Davon zeigen etwa zwei Drittel ein für die Homöopathie positives Ergebnis. Verschiedene systematische Übersichtsarbeiten kommen daher zu der Schlussfolgerung, dass die Effekte der homöopathischen Arzneimittel nicht auf reine Placeboeffekte zurückzuführen seien [6-9]. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass ein Großteil der dort bewerteten Studien, wie in allen anderen Bereichen der Medizin auch, den heutigen methodischen Ansprüchen nicht mehr genügt, so dass das Gesamtbild für die Homöopathie zu positiv gezeichnet sein könnte [10]. Die neuesten Analysen sprechen daher davon, dass die Wirksamkeit der Homöopathie nicht mehr generell angenommen werden kann [11].
    —– Zitat Ende —–
    Q: http://www.carstens-stiftung.de/eigene/fa/stand/stand_der_forschung_homoeopathie_07MAR06.pdf

    Lesenswert ist auch das Kapitel Schlussfolgerungen.

    Und jetzt kipp ich mir ne Packung Belladonna D30 rein und überlebe rein aus Trotz :)
    Gondlir   10. Februar 2010

    Ich verstehe nicht, wieso Ihr Euer Geld der Pharmaindustrie hinterherwerft. Bei Bedarf stelle ich mir meine homöopathischen Präparate einfach selbst her, nach den Schriften von Samuel Hahnemann: http://www.zeno.org/Kulturgeschichte/M/Hahnemann,+Samuel
    Die exakt nach Vorschrift hergestellten Tropfen wirken ebenso zuverlässig wie teure Präparate. Und für die Zweifler unter Euch: Es ist noch niemandem gelungen, einen Unterschied zwischen meinen Tropfen und industriell gefertigten Produkten nachzuweisen.
    (Bei Husten würde ich übrigens keine Homöopathie, sondern Schonung des Halses und z.B. Salbeitee empfehlen…)
    ali   10. Februar 2010

    @Gondlir
    Ich hoffe aber dass du alle von Hahnemann aufgestellten Regeln einhaltest auch bei der Einnahme oder?

        für die Zweifler unter Euch: Es ist noch niemandem gelungen, einen Unterschied zwischen meinen Tropfen und industriell gefertigten Produkten nachzuweisen.

    Den fand ich gut. Dein Wasser unterscheidet sich also nicht vom industriell geschüttelten Wasser? Ich glaube das könnte eine gemeinsame Basis sein. Aber ich glaube die Einigkeit hört danach auf.

        Die exakt nach Vorschrift hergestellten Tropfen wirken ebenso zuverlässig wie teure Präparate.

    Auch da würde ich dir nicht widersprechen. Sie können ja kaum unterschiedlich nicht-wirken.

        Ich verstehe nicht, wieso Ihr Euer Geld der Pharmaindustrie hinterherwerft.

    Dieses Rätsel kann ich dir lösen. Ich werfe es lieber denen hin, die verifizierbar belegen müssen, dass sie mir helfen können, als das ich denen Geld hinterherwerfe die mir geschütteltes Wasser und Zucker verkaufen.
    Syntronica   10. Februar 2010

    @Manu7 und so on:
    Alles SChwampf, was du / ihr sag(s)t.
    Ihr nehmt irgendjemanden, der eure meinung vertritt und stilisiert ihn als Hömo-Gott hoch.
    Bei Hömo und Esoterik sehe ich nicht so wirklich Unterschiede, weil es nämlich alles VErmutungen sind, relativierende Ausagen, zweifelhafte “Wissenschaftler”, nicht anerkannte “Studien”, Verallgemeinern nach dem Motto “Was nichts Gegenteiliges verursacht, wirkt also.”

    Ein Armutszeugnis!
    Sho Wie   10. Februar 2010

    Eine interessante Kombination ist die Kombination von homöopathischen Methoden und der Eigenurintherapie, total einfach.
    Karte für die Schwimmhalle lösen, beim Schwimmen ins Wasser strunzen – nicht vom Sprungturm, das gibt Ärger – und eine halbe Stunde später einen kräftigen Schluck nehmen. Hilft bestimmt!
    Euer Sho
    Manu7 und (k)eine Stellungnahme von Homöopathie-Hersteller Hevert » Hevert, Artikel, Firma, Hause, Manu7, Antwort » Sheng Fui   14. Februar 2010

    [...] Manu7 und (k)eine Stellungnahme von Homöopathie-Hersteller Hevert Tag: Allgemein — Lorenz Meyer @ 21:16 Hier kurz die Vorgeschichte für alle, die eben erst dazu gekommen sind: Im Pharma-Fachblatt Apotheken-Umschau entdecken wir zufällig eine Annonce für ein homöopathisches Schnupfenmittel in der eine großzügige 1-Cent-Spende zugesagt wird. Am selben Tag schreiben wir den Artikel: Konsequent: Homöopathiehersteller weitet Wirkprinzip auf Spendenwesen aus. [...]
    Vicky   15. Februar 2010

    Die tödliche Doris zitiert Wikipedia, und gerade mal eine Stunde später tritt ein (selbsternannter?) “Wissenschaftsjournalist” bei Wikipedia auf den Plan, der es für “unangebracht [hält], von ‘Aberglauben’ und ‘Paramedizin’ zu reden.” Ein Schelm, der böses dabei denkt ^^
    Lorenz Meyer   15. Februar 2010

    @Vicky: Danke für den Hinweis!

    @alle: Wer selber mal draufschauen möchte: http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Hom%C3%B6opathie#neutrale_Darstellung.2C_die_xte
    Christian   15. Februar 2010

    Zum Thema Homöopathie in der Wikipedia lohnt sich auch diese aktuelle Pressemitteilung:

    Wikipedia-Artikel zum Thema Alternativmedizin und Komplementärmedizin sind mit großer Vorsicht zu genießen. Dies ist das Fazit einer Recherche des Hamburger Arztes Dr. med. Hans Barop und des Journalisten Claus Fritzsche. [...] „Innerhalb der Community von Wikipedia Deutschland gibt es eine einflussreiche, der sog. Skeptiker-Bewegung nahestehende Seilschaft, die zum Teil gegen Wikipedia-Regeln verstößt, um die eigene Meinung (POV) mit Gewalt durchzusetzen“, so der Herausgeber eines Wissenschafts-Blogs.

    http://www.openpr.de/news/397781/Alternativmedizin-Massive-Kritik-an-Wikipedia.html
    Gondlir   15. Februar 2010

    “Wikipedia-Artikel zum Thema Alternativmedizin und Komplementärmedizin sind mit großer Vorsicht zu genießen.” Und nicht nur die.

    Es ist ja verständlich, wenn ein Vertreter der “Neuraltherapie” sich darüber ärgert, wenn “seine” Therapie in der Wikipedia kritisch betrachtet wird. Ich finde das allerdings besser, als dort die Verlautbarungen derjenigen lesen zu müssen, die Interesse daran haben, mit eben dieser Therapie Geld zu verdienen. Einfach gesagt: Werbung hat in der Wikipedia nicht verloren.

    Und was die angeblich so einflußreichen Skeptiker betrifft: Die weisen nur gerne (unbezahlt) darauf hin, wenn es sich um Meinungen oder gar Glauben handelt, und nicht um Tatsachen. Und dabei weisen sie auch auf die Tatsachen hin, damit sich andere ihre eigene Meinung anhand von nachprüfbaren Tatsachen bilden können, und weder aufgrund anderer Meinungen, noch aufgrund von nicht nachprüfbaren Tatsachen.

    Der Einfluß der Skeptiker hält sich jedoch leider in Grenzen. Sie werden (genauso wie die Atheisten von der Kirche) nur dann als “gefährlich” oder “Spinner” bezeichnet, wenn sie wie das Kind in dem bekannten Märchen rufen: “Aber der Kaiser hat doch gar keine Kleider an!”…
    Vicky   15. Februar 2010

    Claus Fritsche ist der “Herausgeber eines Wissenschafts-Blogs”? Es darf gelacht werden (ist ja Rosenmontag heute ;-) ). Wer den Blog nicht kennt: fragt Tante Google mal nach “psychophysik”. Darüber schütteln echte Physiker (zu denen ich wohlgemerkt nicht gehöre) nur den Kopf.
    Claus Fritzsche   15. Februar 2010

    [Kommentar gelöscht wegen Beleidigung eines Dritten und verfehltem Thema]

    Lieber Herr Fritzsche, ich kann verstehen, dass Sie Sheng Fui, “Deutschlands Wissenschaftsplattform Nr.1″ (aktuelles Focus-Ranking) benutzen wollen, um Propaganda gegen eine in Ihren Augen missliebige dritte Person zu betreiben. Treten Sie mit dem von Ihnen beleidigten Person direkt in Kontakt und äußern Sie Ihre Kritik, arbeiten Sie aber nicht über unsubstantiierte Beleidigungen in “Deutschlands Gesundheitsforum Nr. 1″ (Stern-Ranking 09) Sheng Fui.

    Homöopathologische Grüße und Chi heil

    Lorenz Meyer
    HarryHIII   16. Februar 2010

    Wie kommt man eigentlich von einer Spendenaktion auf eine Wirksamkeits-Diskussion?

    Die Firmen Merck, Bayer und Co., sie leben hoch, hoch, hooo…..
    Mamasliebling   16. Februar 2010

    Zensur?
    Dann kommt wohl bald die Vorratsdatenspeicherung…

    Ich bin dann mal bei http://www.kassandrus.de/blog , da wird Meinungsfreiheit noch GROSS geschrieben.
    Manu7, die tödliche Doris & ein “Wissenschaftsjournalist” bei Wikipedia » Wikipedia, Akkarin, Vicky, Stunde, Informationen, Aberglauben” » Sheng Fui   25. Februar 2010

    [...] einer Diskussion bei Sheng Fui weist die Kommentiererin Die tödliche Doris auf den Homöopathie-Eintrag bei [...]
    Rumpel   18. März 2011

    Mir tun nach 5min Lachen schon wieder die Bauchmuskeln weh. Ist ihre Website als Antidepressivum nicht apothekenpflichtig?
    Nicht daß der Pharmahersteller Helvert sie abmahnt…


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Home » Aktuell » Manu7 und die Undercover-Öffentlichkeitsarbeit aus dem Hause Hevert

Manu7 und die Undercover-Öffentlichkeitsarbeit aus dem Hause Hevert
Veröffentlicht in: Aktuell|11. Februar 201015 Kommentare   

Am 08.02.2010 haben wir über die 1-Cent-Spenden-Aktion berichtet, mit der Homöopathie-Hersteller Hevert im anerkannten pharmazeutischen Fachblatt Apotheken-Umschau sein Präparat Sinusitis Hevert SL bewirbt. Dies rief die Hevert-Mitarbeiterin Kirsten Petry auf den Plan, die sich in einem Kommentar zu Wort meldete und uns energisch widersprach. Als anerkanntes Presseorgan haben wir diesen Kommentar natürlich veröffentlicht. Die Gegenseite war damit zu Wort gekommen, und es hätte aus energetischer Sicht alles gut sein können.

Doch dann meldete sich wenige Stunden später eine “Manu7” bei uns in den Kommentaren mit einer flammenden Werbeansprache für das homöopathische Präparat “Sinusitis Hevert SL“, dessen Wirksamkeit bewiesen sei und lobpreiste die Gutherzigkeit der Firma Hevert.

    Alle Arzneimittel welche in Deutschland auf dem Markt sind müssen die Wirkung beim Bundesinstitit für Arzneimittel beweisen, sonst dürfen Sie nicht werben, das gilt auch für homöopathische Sachen. Das Sinusitis ist bewiesen sonst hätte es keine Genehmigung für Schnupfen zu werben und dürfte nicht Arzeimittel schreiben. Meine Freundin ist PTA in ner Apo und kennt sich da aus. Mir gibt Sie auch oft was homöopatisches bei Husten und das hilft mir. Ich war auf der Hevert Webseite und die Spenden wirklich jedes Jahr einiges nicht nur für Afrika. ich finde das muss man respektieren wenn auch mal ein Unternehmen sich engagiert. Wo liegt eigentlich Burkinafaso?

In einem späteren Kommentar antwortete sie einer Skeptikern, welche auf den Homöoptahie-Eintrag in der Wikipedia hinwies, in dem die Homöopathie u.a. als Pseudowissenschaft, Paramedizin und Aberglaube bezeichnet wird.

    Wikipedia ist ne super Plattform, aber auch nicht wissenschaftlich.

    Schau mal auf http://www.carstens-stiftung.de/wissen/hom/index.php dort gibt es massig Studien zur Homöopathie, hab selbst mal recherchiert um mir ne Meinung zu bilden.

    Auch gäbe es nicht 1000de von Ärzten, welche sich auf Homöopathie spezialisieren wie die vom Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte http://www.dzvhae.de, das sind doch nicht alles verblendete Esoteriker sondern studierte Mediziner. Mir hat die Homöopathie schon oft geholfen (nicht immer) und der Erfolg über Jahrzehnte gibt der Homöopathie einfach recht denk ich. Und wie gesagt Studien und Beweise gibt es genug s.o.

Beim abendlichen Routinecheck unserer Serverstatistiken fiel uns im fahlen Schein einer Kerze eine interessante Sache auf. Unsere neue Besucherin “Manu7“, die so offenherzig von ihren (natürlich) positiven Erfahrungen mit dem Homöopathie-Präparat von Hevert berichtet, schreibt vom Firmenrechner des Herstellers Hevert.

Nun könnte man fragen, warum sollte eine Mitarbeiterin eines Homöopathieherstellers nicht Stellung für ihren Arbeitgeber und seine Produkte beziehen? Zumal auf einer angesehenen Verbraucherseite wie Sheng Fui mit entsprechender Breitenwirkung…

Unsere Antwort: Natürlich darf sie das. Interessant wird der Vorgang durch den Umstand, dass Manu7 ihre Verbundenheit mit dem Haus Hevert verschweigt und mit Formulierungen wie “Meine Freundin ist PTA in ner Apo und kennt sich da aus.” oder “Ich war auf der Hevert Webseite und…” sogar den Eindruck erweckt als sei sie eine normale Anwenderin ohne irgendwelche Verbindungen oder Verpflichtungen gegenüber ihrem Arbeitgeber Hevert.

Mit putzigen Worten und in gewollt naiver Internetschreibe verschleiert sie ihre Firmenzugehörigkeit und gibt sich zum Schluss gänzlich unwissend: “Wo liegt eigentlich Burkinafaso?” (Das Land, in das die Hevert-Spenden gehen sollen.)

Unsere Fragen an Hersteller Hevert, die wir auch per Mail an den Homöopathie-Hersteller gesandt haben (mit dem Hinweis darauf, dass wir die Antwort hier bei Sheng Fui veröffentlichen werden):

Ist es im Hause Hevert üblich, vom Firmen-PC aus über Fake-Accounts und Pseudonyme auf Internetseiten positive bzw. beschönigende Kommentare zu eigenen Produkten zu hinterlassen? Falls ja: Wie ist dies mit den auf der Firmenhomepage verkündeten hehren Aussage vereinbar, man lege Wert auf den “direkten Dialog mit Ärzten und Heilpraktikern, Apothekern und Patienten“?

Disclaimer: Wir stehen mit der Firma Hevert in direktem Wettbewerb durch unser Angebot an esoterischen Gesundungsprodukten (z.B. den energetischen Heilsteinen 1, 2, 3 ).
← Homöopathische Behandlung von an Kindheit erkrankten
Unser Schreiben an die Firma Hevert Arzneimittel →
15 Responses to Manu7 und die Undercover-Öffentlichkeitsarbeit aus dem Hause Hevert

    Ute   
    11. Februar 2010

    Du mußt schon genauer hingucken. Denn daß auf den direkten Dialog mit der Öffentlichkeit bzw. Patienten Wert gelegt wird, steht da nicht. Gefragt sind nur die Gruppen, die auch direkt den Umsatz steigern können. Patienten könnten ja – Spaghettimonster bewahre – mitteilen, daß das Zeug nix genützt hat. ^^

    Nachtrag: Huch? Stand da nicht gerade noch was anderes?
    says says   
    11. Februar 2010

    Ist http://hevert.de jetzt vor Schreck abgeschaltet worden? Die Seite ist nur noch blau…
    Lorenz Meyer   
    11. Februar 2010

    Ohja, bei http://www.hevert.de geht momentan gar nichts. Nur falls Fragen auftreten sollten: Wir waren es nicht!
    Joerg   
    11. Februar 2010

    Das wäre eine schöne Welt, in der “Alle Arzneimittel welche in Deutschland auf dem Markt sind [müssen] die Wirkung beim Bundesinstitit für Arzneimittel beweisen” müssten. Also, in der die Hersteller das tun müssten, nicht die Arzneimittel selbst.
    Mühsam   
    11. Februar 2010

    Die haben Pferdchen auf der Webseite, die können nicht schlecht sein!
    GeMa   
    11. Februar 2010

    Die haben was gegen Schwindel http://www.hevert.de/default.aspx – warum nehmen die es nicht?
    Syntronica   
    11. Februar 2010

    Warum sagt Manu7 nichts dazu *ROFL*
    Unser Schreiben an die Firma Hevert » Hevert, Fragen, Antwort, Mail, Dialog, Mitarbeiterin » Sheng Fui   
    12. Februar 2010

    [...] Tag: Allgemein — Lorenz Meyer @ 10:09 Aufmerksame Leser haben mitbekommen, das wir im Dialog mit der Firma Hevert Arzneimittel stehen und mit eben dieser Fragen der Unternehmenskultur und [...]
    Helga   
    13. Februar 2010

    Ich bin über twitter zum ersten Mal auf diese Seite gekommen. Ich kenne die Intention dieser Seite daher nicht genau, aber hätte man beim Disclaimer nicht einen Ironie-Smiley setzen müssen?

    Die Berichte der drei verlinkten energetischen Heilsteine schreien ja geradezu danach, ironisch gemeint zu sein.

    Und wie ich gerade sehe, gibt es im “Shop” für die angeblich angebotenen Produkte nicht einmal
    einen Link zur Bestellung.
    Lorenz Meyer   
    13. Februar 2010

    @ Helga: Als Neu-Kommentiererin will ich nachsichtig mit Dir sein, wenn ich mich auch wundere, dass Du derartige Behauptungen aufstellst.

    1.) Die Intention der Seite kann ich Dir auch nicht erklären, das musst Du selbst spüren. Mach Dein Stirnchakra frei und horche tief in Dein Innerstes.

    2.) Auf die Verwendung von Smileys verzichten wir aus grundsätzlichen Erwägungen. Goethe, Schiller und Lessing haben auch keine Smileys in ihre Texte eingestreut. Das soll nicht bedeuten, dass wir uns mit diesen bedeutenden Dichtern auf eine Stufe stellen, sondern lediglich veranschaulichen, dass die Smileys eine Mode der Internet-geprägten Neuzeit sind, die wir als nachhaltiges Unternehmen nicht mitmachen werden.

    3.) Zuletzt monierst Du die fehlenden Links in unserem Shop. Das hat damit zu tun, dass wir derzeit ausverkauft sind. Neue Ware ist unterwegs, aber es wäre unredlich von uns, Bestellungen entgegen zu nehmen und die Kunden womöglich mehrere Wochen warten zu lassen.

    Und jetzt empfehle ich Dir, Deine misstrauischen Gefühle beiseite zu legen und Dich etwas mehr zu öffnen. Es gibt schließlich mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als sich unsere alte Schulweisheit hat träumen lassen.
    Manu7 und (k)eine Stellungnahme von Homöopathie-Hersteller Hevert » Hevert, Artikel, Firma, Hause, Manu7, Antwort » Sheng Fui   
    14. Februar 2010

    [...] dass die Jubel-Kommentare von Manu7 vom Hevert-Firmen-PC versandt wurden. Wir verfassen den Artikel Manu7 und die Undercover-Öffentlichkeitsarbeit aus dem Hause Hevert und beweisen das unlautere Handeln mit einem [...]
    Rüdiger   
    15. Februar 2010

    Esoterik, Scheinheiligkeit und Unredlichkeit und Dummheit liegen eben dicht beisammen.
    YeRainbow   
    16. Februar 2010

    also, ich finde die Sache einfach nur genialisch. Deutlicher kann man sich nicht entblättern…
    und ich liiiiebe es, wenn man sich entblättert.
    Manu7, die tödliche Doris & ein “Wissenschaftsjournalist” bei Wikipedia » Wikipedia, Akkarin, Vicky, Stunde, Informationen, Aberglauben” » Sheng Fui   
    25. Februar 2010

    [...] Geschichte von der auf Methoden des Black-Marketing spezialisierten Hevert-Mitarbeiterin Manu7 bekommt ein neues [...]
    typ.o   
    27. Juli 2012

    Warum sollten Schwindler, die Nichts in Fläschchen verkaufen, vor solchen Methoden zurückschrecken? Alles sehr konsistent.

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Home » Aktuell » Manu7 und (k)eine Stellungnahme von Homöopathie-Hersteller Hevert

Manu7 und (k)eine Stellungnahme von Homöopathie-Hersteller Hevert
Veröffentlicht in: Aktuell|14. Februar 201012 Kommentare   

Hier kurz die Vorgeschichte für alle, die eben erst dazu gekommen sind: Im Pharma-Fachblatt Apotheken-Umschau entdecken wir zufällig eine Annonce für ein homöopathisches Schnupfenmittel in der eine großzügige 1-Cent-Spende zugesagt wird. Am selben Tag schreiben wir den Artikel: Konsequent: Homöopathiehersteller weitet Wirkprinzip auf Spendenwesen aus.

In den Kommentaren zum Artikel meldet sich offiziell eine Hevert-Mitarbeiterin mit einer Stellungnahme zu Wort. Im weiteren Verlauf schalten sich auf der Kommentarseite zum Beitrag verschiedene Anwender ein, die begeistert über die Firma Hevert und die von ihr vertriebenen Präparate berichten. Am späten Abend stellt sich raus, dass die Jubel-Kommentare von Manu7 vom Hevert-Firmen-PC versandt wurden. Wir verfassen den Artikel Manu7 und die Undercover-Öffentlichkeitsarbeit aus dem Hause Hevert und beweisen das unlautere Handeln mit einem Bildschirmfoto.

Am nächsten Tag schreiben wir die Firma Hevert offiziell an und bitten um Beantwortung der Frage, ob es im Hause Hevert üblich sei, vom Firmen-PC aus über Fake-Accounts und Pseudonyme auf Internetseiten positive bzw. beschönigende Kommentare zu eigenen Produkten zu hinterlassen? Und ob dies die Art der Unternehmenskommunikation sei, die Hevert meint, wenn es auf der Firmenhomepage vom „direkten Dialog mit den Patienten“ spricht?

Nun erreicht uns die Antwortmail eines Mannes, der vorgibt Hevert-Mitarbeiter zu sein, die Vorgehensweise des Wasserverdünners aus Nußloch rechtfertigt und seine Antwort mit zahllosen Werbelinks spickt. Abgeschickt wurde die Botschaft mit dem homöopathischen Aussagewert jedoch nicht über den Mailserver der Firma, sondern einen anonymen Maildienst…

Wir werden diese Nachricht, deren Authentizität nicht erwiesen ist, nicht veröffentlichen, sondern bestehen auf einer offiziellen Antwort durch Hevert.

Da wir ein kollaboratives Projekt sind und viel auf die Meinung unserer Gemeindemitglieder geben, fragen wir Euch:

Wie soll der durch Untergrundmarketing aufgefallene Homöopathie-Hersteller Hevert die Authentizität seiner Antwort an uns beweisen?

    Verlautbarung im Pharma-Kultblatt Apotheken-Umschau
    Stellungnahme auf www.hevert.de in Arial 14 pt. (oder Tahoma)
    Flaschenpost, weil es so schön zum Unternehmensgeist passen würde
    Firmenmail mit verfänglichem Foto von Manu7 als Buße
    Schreiben auf Büttenpapier (120g/qm) mit Unterschrift des Vorstands in Fingerfarben
    Verlesen der Botschaft auf dem Marktplatz von Nußloch (Firmensitz) mit Videobeweis

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(mehrere Antworten möglich)
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12 Responses to Manu7 und (k)eine Stellungnahme von Homöopathie-Hersteller Hevert

    Speedy   
    15. Februar 2010

    Nußloch?
    Nußloch :roll:
    …kamen da nich Handtaschen her?
    Kranker Pfleger   
    15. Februar 2010

    Dubios. Hoechst dubios.
    Adromir   
    15. Februar 2010

    ich wäre ja eigentlich für den zweiten Punkt, aber in Comic- Sans serif und Laufschrift. Mit Blinken..
    Peter   
    15. Februar 2010

    OBI (und Tengelmann) haben sich dem Homöopathie-Spenden auch angeschlossen und geben:

    !!!! 1 cent pro Einkauf an die Erdbebenopfer in Haiti !!!!!!!

    Sie kaufen sich einen Holzofen für 1000 EUR, 1 cent davon geht nach Haiti….
    Frei nach Hahnemann muß die Wirkung immens sein! Danke OBI!
    Kranker Pfleger   
    15. Februar 2010

    Ich habe mir erlaubt, diese Geschichte zu potenzieren, äh, zu bloggen. Die ganze Welt soll das erfahren!
    http://weblog.hundeiker.de/item-1648.html
    Lorenz Meyer   
    16. Februar 2010

    @Kranker Pfleger: Energetischen Dank für die Unterstützung und viele Grüße, Lorenz
    Tschekker   
    17. Februar 2010

    Liebe energetische Freunde,

    ich finde, schon alleine in der Wortschöpfung “Homöopathie” schwingt auf wunderbarer energetischen Ebene ein weibliches Gen, welches sich auch in unzählig bekannten Situationen wiederfindet … z.B. schaut man einer Blondine beim Einpatken zu … denkt man unwillkürlich an Homöopathie … wenn OB Ude davon spricht, daß es in 200 Jahren “Wiesn” noch keinen nennenswerten Zwischenfall gegeben hat … denkt man unwillkürlich an Homöopathie … wenn mal wieder ein aufrichtiger Winzer ertappt wird, seinen Wein mit “Mana” oder Frostschutzmittel zu – äh – veredeln … denke ich an Homöopathie … wobei das Verdünnen bis zur “Nicht-Nachweisbarkeit” bekanntlich als “echter Qualitätsnachweis” verstanden werden muß …

    … immer dann denke ich an Homöopathie … und durch die energetische Schwingung geht es mir dann auch schon wieder viel, viel besser … auch wenn mir bis dato überhaupt nix gefehlt hat … ich meine … der Fluß des Chi … ist der nicht auch aus Wasser … ??!?

    … nicht umsonst heißt es doch: “DIE” Homöopathie … :roll:
    YeRainbow   
    17. Februar 2010

    Ach, das heißt doch bloß “Die” Homöopathie, weil olle Dingens, na der Erfinder, eben hetero war.
    Wäre der ein Süßer gewesen, hätte es sicherlich “der homopathie” geheißen.

    Ist fakt.
    Bitte ohne Vorurteil verstehen.
    Männchen sind nun mal verschieden…
    Akkarin   
    20. Februar 2010

    Mein Freund Rainer Zufall hat mich rein zufällig auf diese Website hingewiesen: http://bit.ly/bqI7ZZ
    Hat natürlich rein zufällig auch hiermit nix zu tun: http://bit.ly/doYi2m
    Ein Schelm, der da zeitliche Zusammenhänge sieht…
    Vicky   
    21. Februar 2010

    Bestimmt rein zufällig ^^
    Mir hat Rainer (ich kenne den auch) noch verraten, dass es hier: http://bit.ly/ddzHqX (bzw. auch in der Printausgabe) sogar monatlich Rezepte gibt, mit denen man schon Neugeborene versüßen kann. Ich finde eigentlich, die sind süß genug.
    Rumpel   
    18. März 2011

    Sehr geehrter Herr Meyer,
    ich möchte sie bitten doch ein Stoppschild vor die Website zu setzen:
    Warnung: Betreten nur auf eigene Gefahr. Trainiertes Zwerchfell erforderlich. Besuch der Website kann Ruhestörung oder Hardwareschäden verursachen…

    Ich möchte nicht wissen, wieviel Tastaturen der Besucher sie schon durch verschüttete Flüssigkeiten zerstört haben.

    Achso, nachdem ich mich vom Lesen der Linküberschrift “Konsequent: Homöopathiehersteller weitet Wirkprinzip auf Spendenwesen aus.” erholt habe, mein Zwerchfell beruhigt habe, korrekte Sitzhaltung angenommen habe, werde ich gefasst den Artikel lesen.
    Lorenz Meyer   
    18. März 2011

    Sehr geehrter Sheng-Fui-Besucher Rumpel,

    welch energetisch positive Schwingungen mit ihren freundlichen Worten an meine von den Schadwellen des Alltags malträtierte Aura dringen: Danke!

    Energetische Grüße und Chi heil fürs Wochenende, ach was: für die gesamte Zeit bis zur Wiedergeburt

    Lorenz Meyer
    (Sheng Fui Sektenleitung)

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