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Author Topic: NZZ_BLOG_ARCHIV Stadler 1. Mai "Alternativmedizin gegen die Mexiko-Grippe"  (Read 2285 times)

ama

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Beda Stadler

Blogs
›NZZ Votum
›Alles Placebo oder was?
1. Mai 2009, 10:29, NZZ Blogs
Eidg. Abstimmung vom 17. Mai - Komplementärmedizin
Alternativmedizin gegen die Mexiko-Grippe
Wann tauchen die ersten alternativen Medikamente auf?

Die Komplementärmedizin brüstet sich gerne, dass ihre Medikamente oft nicht komplementär sind, sondern genau dort wirken, wo die Schulmedizin am Ende ihres Wissens ist.

Wenn ich Komplementärmedizinern zuhöre, tun mir immer ein wenig die Hausärzte Leid. Es wird der Eindruck erweckt, dass nur sie ganzheitlich den Patienten verstehen und behandeln können. Nur Alternativmediziner nehmen sich wirklich Zeit für ihre Patienten, die anderen wollen bloss Medikamente verkaufen, möglichst Antibiotika einsetzen und in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Patienten durchjagen. So was tut weh und ist falsch. Immerhin gehen mehr als 90% der Patienten zu ihrem Hausarzt, wenn sie wirklich krank sind und die meisten Patienten haben einen Hausarzt gefunden, der ganz und gar nicht diesem angeprangerten Bild entspricht.

Besonders schlimm ist, dass Komplementärmediziner immer so tun, als ob sie jene Patienten noch behandeln könnten, die von der Schulmedizin aufgegeben wurden. Erstens gibt es ja so etwas gar nicht. Kein Patient wird je von der Schulmedizin aufgegeben. Zweitens sind Schulmediziner ehrlich. Sie behaupten nicht, dass es wirklich Medikamente gibt, die Chronisch-Kranke heilen würden. Wenn es solche Medikamente gäbe, gäbe es keine Chronisch-Kranken. Besonders ethisch fragwürdig ist es, wenn man Heilversprechen abgibt, so dass die Schwerst-Kranken, etwa Krebspatienten, das Gefühl erhalten, hier reicht mir ein Alternativmediziner den letzten Strohhalm. Nur weil man jetzt einem derartig armen Menschen noch Heilversprechungen macht, rechtfertigt dies nicht, nachher noch eine grosse Rechnung zu stellen.

Mich freuen übrigens die vielen Kommentare auf diesen Placebo-Seiten.
Daher hier ein Aufruf:

Wann immer irgendwo eine neue Krankheit auftritt, ein neues Syndrom oder etwas, was im Prinzip nicht heilbar ist, findet man innerhalb kürzester Zeit Naturheilärzte, die auf dem Web ein geeignetes Medikament anpreisen. Das war beispielsweise so, als es in Amerika Anthrax-Anschläge gab. Kurz darauf zirkulierten im Internet Ankündigungen von Globuli gegen Anthrax.

Es nimmt mich also wunder, wie lange es dauert, bis der erste Naturheilarzt der Welt verkünden wird, er hätte ein Medikament gegen die Mexico-Grippe…

Beda Stadler - Immunologe, Uni Bern
Nachtrag

es haben mich einige Mails zum Thema erreicht. Hier die Lustigste, weitergeleitet von unserer Rocklegende Jacky  der sich über die untenstehende Mail geärgert hat.

[Zitatanfang]
................................................................
From: "Erika Mössinger" <emoessin@solnet.ch>
Sent: Wednesday, April 29, 2009 9:32 PM
Subject: Schweinegrippe

Guten Abend

mit Colostrom oder Cistus können Sie sich vor jeder Grippeart gut
schüzten. Ich vertaue der Natur und habe keine Angst vor einer Pandemie. Für mehr Infos melden Sie sich bei mir.
Mit freundlichen Grüssen
Erika Mössinger
Gesundheit und Wellness
Ischlagweg 11
3426 Aefligen
................................................................
[Zitatende]

 
Leser-Kommentare: 22 Beiträge

Hans Martens (6. Mai 2009, 00:11)
So habe ich das nicht erlebt
@ Albert Wilfert 5. Mai: Nein, bei meiner krebskranken Frau gab es damals keinerlei Heilsversprechen seitens der Schulmedizin. Die Ärzte hatten alle feinfühlig gesucht, wieviel meine Frau denn über ihre Prognose selbst wissen will. Bei allen drei Chemotherapien und anderen Behandlungen immer klar gemacht worden, dass man nur von begrenzten Chancen sprechen kann, die man aber wahrnehmen soll! Anders kamen verschiedenen Seiten mit Voodoo-Heiler daher, und nur jene sprachen von Heilung, die sie nicht bieten konnten, dafür Frust und falsche Hoffnungen erzeugten. Daher blieb meine Frau letztlich bei der Schulmedizin, im Vertrauen, dass sie ohne die Quacksalber die bestmögliche Behandlung erfahre. Ich war bei jeder Behandlung und bei jedem einzelnen Arztgespräch dabei, weiss also wovon ich spreche.

Albert Wilfert (5. Mai 2009, 22:12)
Fragwürdig?
"Besonders ethisch fragwürdig ist es, wenn man Heilversprechen abgibt, so dass die Schwerst-Kranken, etwa Krebspatienten, das Gefühl erhalten, hier reicht mir ein Alternativmediziner den letzten Strohhalm. Nur weil man jetzt einem derartig armen Menschen noch Heilversprechungen macht, rechtfertigt dies nicht, nachher noch eine grosse Rechnung zu stellen."
Das wird in der Schulmedizin jeden Tag gemacht.
Oder etwa nicht?

Albert Wilfert (5. Mai 2009, 22:11)
Zweitens sind Schulmediziner ehrlich.
"Besonders schlimm ist, dass Komplementärmediziner immer so tun, als ob sie jene Patienten noch behandeln könnten, die von der Schulmedizin aufgegeben wurden. Erstens gibt es ja so etwas gar nicht. Kein Patient wird je von der Schulmedizin aufgegeben."
Das ist nicht wahr.
Ich kann nur für Österreich sprechen. Ich kenne 3 Fälle wo es hies : versuchen sie es mit Naturheilkunde. Sie sind für uns "austherapiert" Wir wissen nicht was wir tun sollen.
Kann natürlich auch einem Homöopathen passieren und passiert auch. Nur sollte man halt nicht solche Behauptungen aufstellen.

Albert Wilfert (5. Mai 2009, 22:01)
Schweinegrippe
Natürlich gibt es eine erfolgreiche Behandlung gegen die Schweinegrippe.
1. Die Medienhype an sich abperlen lassen. Sie wird bewusst gefördert von Denen die daran verdienen.
2. Wenn Sie wirklich diese Grippe erwischt, ist sie aus homöopathischer Sicht genauso wie jede andere Grippe mit den bewährten Mitteln zu behandeln. Ein spezielles Mittel gegen Schweinegrippe gibt es nicht, weil es auch keine Schweinegrippe gibt, sondern nur eine Mutation der Viren die dien Verlauf der Krankheit begleiten. Die Sicht der alten Schule ist in dieser Hinsicht schlicht falsch.
Sie ist sich auch nicht einig darüber wie sie diese Grippe benennen solll. Was nicht verwundert, weil es schwierig ist einen Namen zu finden für etwas, was so nicht existiert.
Also alle homöopatischen Mittel, die bisher erfolgreich gegen die Grippe eingesetzt wurden, helfen auch hier.
Bleibt nur noch gute Besserung zu wünschen im Fall des Falles.

Olga Xid (1. Mai 2009, 13:47)
Boot deckt den Schwindel auf
Damit wäre nun endlich festgestellt, daß das, was die an anderer Stelle "genuine Homöopathen der alten Schule" genannten Damen und Herren heute tun, keinesfalls den Forderungen Samuel Hahnehmanns entspricht. Das beruhigt mich, denn Hahnemann wäre ganz sicher nicht einverstanden mit dem, was hier an anderer Stelle über die "genuinen Homöopathen der alten Schule" gesagt wurde.
Ich rekapituliere: ein "genuiner Homöopath der alten Schule"
- soll unwissenschaftlich sein,
- soll die Ausbildung vernachlassigen und
- soll Pfuschern jeder Couleur immer freundlich zustimmen. Kritik ist verboten.
-soll Kritik zensieren und ein Schreibverbot für die Kritiker verhängen.

 

Olga Xid (1. Mai 2009, 13:44)
Der Zusammenbruch der Esoteriker im ZDF
Im ZDF gab es eine Sendung des legendären Herrn Bublath, in der er auch den Homöopathen nachwies, daß ihre Behauptungen bloß Blöff sind.
Woraufhin es übelste Beschimungen und nahezu einen Aufstand der Heilpraktiker gab.
Aber dann, ganz still und leise kam ein Homöopath, ein echter Homöopath und hat die Blase das Fürchten gelehrt. Der schrieb im Bublath-Forum des ZDF folgende Essenz:
[Zitat]
ute maria hat geschrieben:
> Eine D1 als auch eine D3 gilt nach heutiger
> Definition als Homöopatikum, ganz egal ob's Ihnen
> nun gefällt oder nicht.
"Nach heutiger Definition", wie überaus interessant. Demnach nicht nach Hahnemann? Aber war es nicht Samuel Hahnemann, der die Homöopathie fand? Dessen Definition gilt nun nicht mehr? Aber wenn Hahnemanns Definition nicht gilt, dann ist, was heute betrieben wird, keine Homöopathie, denn für die gilt unmißverständlich Hahnemanns Definition!

Olga Xid (1. Mai 2009, 13:38)
Der Binnenkonsens der Täter wird gedeckt durch den Binnenkonsens der Opfer
Die Esoteriker haben etwas geschafft, das keine andere parasitäre Gesellschaft zuwege gebracht hat: die inbrünstige Verteidigung ihrer Machenschaften durch die Opfer selbst.


Hans Martens (1. Mai 2009, 10:53)
Selber schuld!
@ Max Blatter: Nein, B. Stadler vermischt die Dinge nicht. Die Befürworter der Initiative distanzieren sich nicht von der grassierenden Scharlatanerie in ihren Kreisen. Von dort kommt die Vermischung. Würden sie die Praxis des Bungdesgerichts anwenden, dann gäbe es nur noch 1-2 Methoden, die den Namen Therapie überhaupt verdienen, und man würde ohne Polemik darüber sprechen können.

Max Blatter (1. Mai 2009, 09:30)
Komplementärmedizin oder Scharlatanerie?
Herr Stadler hat in seinem Blog von Anfang zwei Dinge vermischt : Er meint die Komplementärmedizin zu geisseln (die ja in sich schon nichts Einheitliches ist), prangert in Wirklichkeit aber (zu Recht) die Scharlatanerie an, die es allerdings auf vielen Gebieten gibt. - Eine solch systematische und konsequente Verwechslung sollte eigentlich einem wissenschaftlich denkenden Menschen nicht passieren!
Erinnern wir uns daran, dass es um ein einziges Sätzchen in der Verfassung geht; füllen wir den Stimmzettel aus und schliessen den Blog ab...

Olga Xid (30. April 2009, 15:29)
Schamanengesänge, schauerlich und schön - und drinnen krepieren die Kinder!
Der Begriff Münchhausen by Proxy beschreibt die geistige Konzeption der Naturheiler am besten. Je mehr der Heiler sich bemüht, desto höher sein Ansehen und sein Einkommen.
Daß der Kranke stirbt, ist dessen eigene Schuld, hätte er doch in seinem früheren Leben nichts Böses tun sollen!
Das Karma ist eine lukrative Geldquelle. Man muß die Leute bloß dran glauben machen.
Und dann glauben sie dran...



Olga Xid (30. April 2009, 15:15)
Schamanengesänge, schauerlich und schön - und drinnen krepieren die Kinder!
Der Begriff Münchhausen by Proxy beschreibt die geistige Konzeption der Naturheiler am besten. Je mehr der Heiler sich bemüht, desto höher sein Ansehen und sein Einkommen.
Daß der Kranke stirbt, ist dessen eigene Schuld, hätte er doch in seinem früheren Leben nichts Böses tun sollen!
Das Karma ist eine lukrative Geldquelle. Man muß die Leute bloß dran glauben machen.
Und dann glauben sie dran...

Hans Martens (29. April 2009, 22:48)
Das hatten wir schon, ad nauseam
@ John Brändli: Die AM hijackt nach Belieben wohldefinierte Begriffe aus der Physik und der Chemie: Frequenz, Energie, Resonanz, Strahlung, Magnetismus, Felder: Was immer gut tönt. Allerdings machen Sie daraus beliebigen Hokus-Pokus, definieren auch nichts und stellen abstruse Zusammenhänge her. Mir kommt es vor, wie wenn Sie zurück zur Phlogistontheorie oder gar in die Alchemie rezidierten. "Mystery-Factor" verkauft sich eben gut. Das ist nicht Offenheit sondern Okkultismus, sorry.

John Brändli (29. April 2009, 21:51)
Der Artikel in Live Science
beschreibt einen Therapieansatz, welcher es Wert wäre weiter entwickelt zu werden, wobei Sinnvollerweise die Arbeiten von Rifle mit einzubeziehen wären. @ Amardeo Sarma: Glauben Sie wirklich, dass es keine andere Heil-mittel geben kann als Medikamente? Was ist mit Strahlentherapie bei Krebs, Defibrilation ("Stromschlag") bei Herzstillstand usw.?
@Thomas Widmer&Aradeo Sama: was sollen die Unterstellungen und Verdrehungen? Damit Entscheidungsträger mit einer fundamentalistischen Einstellung wie Sie im BAG, Swissmedic usw. nicht weiter alles unterdrücken, was ihnen nicht passt, braucht es ein JA zur Komplementärmedizin in der Verfassung. Zum Wohle eines nicht einseitigen Fortschritts in der Medizin.

Amardeo Sarma (29. April 2009, 20:06)
Open Mind die Zweite
In Live Science geht es zudem um den Laser, der erstmals 1960 (!) vorgestellt wurde. Und "Frequenzen" sind zudem eine Eigenschaft von Dingen (EM Wellen, Schall, Herzschlag, ..), und kein Heilmittel. Das ist Ahnungslosigkeit pur, offenbar eine Eigenschaft, der Vertreter von Homöopathie & Co. häufig aufweisen. Das Gleiche gilt für Illusionen, wie Vorstellungen von einer "Lebenskraft", die bereits im 19. Jahrhundert aufgegeben worden sind. An sich sollten bereits Schulabgänger über solches Grundlagenwissen verfügen.

Thomas Widmer (29. April 2009, 14:18)
AW: Für "open-minded" Personen
Wenn John Brändli den Artikel, den er selber zitiert hat (tinyurl.com/3y8nua) zu Ende gelesen hätte, dann hätte er auch gelesen, dass "es noch ein weiter weg ist, bis effektiv infizierte Leute behandelt werden können." Der Zusammenhang zwischen Royal Rife (tinyurl.com/yo5yfx) und dieser Forschung nur durch den Begriff "Resonanz" gegeben ist; die Methoden und Geräte sind fundamental verschieden.
Dass Herr Brändli nun behauptet, dass der Ansatz von RR aus "Dogmatismus" verhindert wurde, ist ein gutes Beispiel dafür, wie "open-minded Personen" versuchen die Pharmaindustrie schlecht zu reden, ohne sich wirklich um die Fakten zu kümmern.
Wie heisst es doch so schön: "If You Open Your Mind Too Much Your Brain Will Fall Out"


Helmut Dietrich (29. April 2009, 11:10)
Richtig und falsch
Es geht hier nicht um Gut oder Böse sondern um richtig und falsch und diese beiden Pole sind unvereinbar. Dass sich die Komplementärmedizin gerne an die wissenschaftliche Medizin anbiedert hat vor allem pekuniäre Ursachen.
Die Wirkungslosigkeit versteckt man hinter der medizinischen Behandlung aber bei der Verteilung der Honorare möchte man schon dabei sein.
Helmut Dietrich

Dounya Reiwald (29. April 2009, 10:15)
Ist denn Krieg unsere beste Kommunikationsmethode?
Verallgemeinern ist nie eine gute Voraussetzung für fundierte Aussagen. Es gibt bei den Medizinern genauso viele Scharlatane wie bei den Heilpraktiker.
Wichtig ist doch nur eins: beide können heilen, der Chirurg, indem er das Bein wieder zusammennagelt, der Homöopath, indem er den chronischen Husten durch Einwirken auf die Lebenskraft und das Immunsystem zur Erliegen bringt.
Weshalb so viel Hass?
Können sich denn diese zwei Heilmethoden wirklich nicht ergänzen?
Und: wann irgendwo eine neue Krankheit auftritt, ein neues Syndrom, ist vielleicht schnell ein Medikament da, vom Naturheilarzt, aber es folgt blitzschnell ein Medikament der Schulmedizin. Beweis dafür: nicht die Aktien von Omida sind letztlich gestiegen, sondern die von Roche...

John Brändli (28. April 2009, 22:41)
Für "open-minded" Personen:
http://www.livescience.com/health/080205-virus-shattering.html
So neu ist allerdings dieser Ansatz nicht. Royal Raymond Rife hatte schon 1938 erfolgreich mit Frequenzen therapiert. Zu erfolgreich, worauf sein Lebenswerk zerstört wurde. Dies ist eines von vielen Beispielen in der Medizingeschichte, wie erfolgsversprechende Ansätze verhindert wurden - aus Dogmatismus und zur Verteidigung von Interessen.

Amardeo Sarma (28. April 2009, 22:07)
Es gibt sie schon ..
... die ersten Homöopathen verkaufen schon ihre Mittel gegen die Schweinegrippe bzw. Mexiko-Grippe: http://is.gd/v4Ct ... Warum sollte man solche Quacksalberei mit Respekt begegnen?

Andreas Koch (28. April 2009, 22:05)
H1N1
Ich vermute schon, dass die Voodoo-Gemeinschaft der Chuegeli-Schuettler demnaechst mit einem passenden Mittel gegen die Nordamerikanische Grippe auffahren wird: Die Viren-Bezeichnung H1N1 hat ja fast etwas von einer homoeopathischen Kodierung und sollte somit bei den D30- und C-weiss-ich wie viel-Glaeubigen einen entsrpechenden Reflex ausloesen.
 

Elfi Wiesmann (28. April 2009, 21:18)
Chefpolemiker
Stadler schreibt hier ja wohl nicht als Wissenschafter. Sonst würde er mit Generalisierungen etwas vorsichtiger umgehen. Es ist eben nicht Zufall, dass ernsthafte Komplementärmediziner ihr Metier als Komplementär- und nicht Alternativmedizin bezeichnen. Weil sie eben nicht so überheblich sind wie Herr Professor. Dementsprechend sehen sie ihr komplementäres Fachwissen zumeist nicht - wie die natur"wissenschaftlich"-reduktionistischen Glaubensbrüder - als allein seligmachend an. So wenig, wie man aufgrund der Schreibe in diesem Blog folgern darf, Professoren seien arrogant und zynisch, so wenig kann man von einzelnen Mitgliedern der Spezies Komplementärmediziner auf die Gesamtheit schliessen. Komplementärmediziner mögen "unwissenschaftlich" sein. In der Regel sind sie in ihrer Urteilsbildung unendlich viel sorgfältiger als Beda Stadler. M. Wiesmann

John Brändli (28. April 2009, 20:08)
Schon wieder
ist der Grundstein gelegt für eine unsägliche Diskussion: hier die Bösen, dort die Guten. Dabei strotzt der Beitrag von Übertreibungen, Verdrehungen, Unterstellungen und vor allem Verallgemeinerungen. Dieser Beitrag ist sicher kein Beispiel, wie Schulmediziner ehrlich argumentieren (Schulmediziner seien ehrlich...). Natürlich gibt es Problematisches in der Komplementärmedizin. Können sich aber Schul- und Komplementärmediziner nicht mit Offenheit, Ehrlichkeit und gegenseitigem Respekt für ihre Arbeit zugunsten der Patienten begegnen? Ist es nicht möglich, dass gegenseitig, nebst berechtigter Kritik auch Verdienste anerkannt werden? Oder ist doch alles nur entweder Negativ oder Positiv? Bleibt bei einem solchen Streit nicht das Wohl der Patienten auf der Strecke?

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