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Author Topic: Missbrauchsbeauftragter im Bistum Limburg tritt wegen Arbeitsüberlastung zu  (Read 1822 times)

ama

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Eine der krassesten Begründungen, die ich je gehört habe...

http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Kirche-und-Staat-id2750313.html

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Missbrauch
Kirche und Staat

Politik, 16.03.2010, Angelika Wölk

Essen. Kein Tag vergeht, an dem sich nicht neue Opfer von sexuellem Missbrauch durch Priester melden. Seit der Missbrauch am Berliner Canisius-Kolleg Ende Januar bekannt wurden, reißt der Strom der für die katholische Kirche katastrophalen Nachrichten nicht ab.

Gestern trat der Missbrauchsbeauftragte im Bistum Limburg, Benno Grimm (68), wegen Arbeitsüberlastung zurück. Er habe die Vielzahl von Anzeigen und Berichten nicht bearbeiten können, begründete er den Schritt.

Oberstaatsanwalt Hans-Joachim Herrchen sagte am Dienstag, das Bistum leite eine Vielzahl von Anzeigen und Verdachtsfällen weiter, doch keiner habe zu einem Strafverfahren geführt. Seine Angaben stehen ganz im Widerspruch zum öffentlichen Eindruck.
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1 Kommentar

Es gibt anscheinend in Deutschland auch Vertuschung nach 2002:

„Der Internatsleiter der Mindelheimer Maristen wurde vor zwei Jahren wegen Missbrauchs verurteilt und versetzt - Eltern und Schüler erfuhren erst jetzt davon.“
Quelle: Stefan Mayr, Süddeutsche Zeitung online, 3.3.2010

"Mit Ettal aber scheint das Vertuschen nun ein Ende zu haben. Der Druck ist mittlerweile so groß, dass sogar der Münchner Erzbischof Reinhard Marx eingriff. Obwohl er kirchenrechtlich für die Benediktiner gar nicht zuständig ist - sie unterstehen dem Päpstlichen Stuhl -, erwirkte Marx den Rücktritt des Abts von Ettal, Barnabas Bögle, und von Schulleiter Pater Maurus Kraß. Beide hatten Missbrauchsvorwürfe, die 2003 und 2005 bekannt geworden waren, nicht dem Ordinariat gemeldet."
Quelle: Julia Weber, DIE WELT online, 7.3.2010

„Elf Jahre nach einem möglichen Missbrauchsfall im Bistum Augsburg hat die Diözese einen Priester zur Selbstanzeige gezwungen. Die Kirche wusste seit 1999 von dem Fall.“
Quelle: Focus online, 8.3.2010

„Auch in der Benediktinerabtei Königsmünster im sauerländischen Meschede ist es zu jahrelangem sexuellen Missbrauch eines zeitweise Minderjährigen gekommen.“
Der Fall sei dem Kloster seit dem Jahr 2000 bekannt. Vor einem Monat habe der Benediktinerbruder Selbstanzeige erstattet. Das klingt so, als sei auch nach 2002 noch vertuscht worden.
Quelle: FAZ online, 16.3.2010

#1 von pantelitz, vor einer Stunde
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« Last Edit: March 17, 2010, 08:42:42 AM by ama »
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Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien

Der Skandal in Gelsenkirchen
Hamer-Anhänger in der Kinderklinik
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