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Author Topic: in Erinnerung an Robert Schlittenbauer  (Read 3108 times)

ama

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in Erinnerung an Robert Schlittenbauer
« on: March 25, 2013, 10:20:17 AM »

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in Erinnerung an Robert Schlittenbauer
Posted by Reiselzing 2009-06-30 10:35:41

Trauer um Robert



Robert († 2008)


Wie wir erst jetzt erfahren haben, ist Robert Michael Schlittenbauer am 24. Dezember 2008, nach langer schwerer Krankheit, gestorben.

Robert, der nie selbst elterliche Liebe empfangen hat, ist als Waise durch mehrere Kinderheime geschickt worden, und doch war er sein ganzes Leben immer auch für andere Menschen da. In jungen Jahren war er Mitglied in einer Hundestaffel, die hat so manchen Menschen das Leben gerettet. Schwere Schicksalsschläge zeichneten seinen weiteren Lebensweg.

Der eigene große Schmerz machte ihn sensibel für das Leid der Anderen. So versuchte er in späteren Jahren anderen Menschen im Verein "Sektenaustieg Allgäu" Halt und Hilfe zu bieten.

Da Robert sein ganzes Leben sehr tierlieb war, engagierte er sich zeitweise auch im Tierschutz. Aber auf seine Aufklärungsarbeit über Sekten und sektenähnliche Vereinigungen, auch unter dem Deckmantel der Kirche, richtete er die größte Aufmerksamkeit.

Daß Robert sehr kompromißlos in seiner Arbeit war, hat ihm nicht nur Freunde eingebracht. Doch "es ist unmöglich die Fackel der Wahrheit durchs Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen." (Georg Christoph Lichtenberg)

Wir haben Robert als einen sehr freundlichen und hilfsbereiten, vor allen Dingen aber sehr engagierten Menschen kennengelernt. In seinem letzten Lebensjahr, bedingt durch seine schwere Krankheit, hatte sich Robert ganz in sein Privatleben zurückgezogen.

Unserer Gesellschaft würden viel mehr Menschen wie Robert gut zu Gesicht stehen. Um so größer bestürzt uns sein Verlust.

in tiefer Trauer, Reiselzing
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(_http://reiselzing.transgallaxys.com/#post13)


[URL stillgelegt. Krik]
« Last Edit: December 25, 2020, 12:35:18 PM by Krik »
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Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien

Der Skandal in Gelsenkirchen
Hamer-Anhänger in der Kinderklinik
http://www.klinikskandal.com

http://www.reimbibel.de/GBV-Kinderklinik-Gelsenkirchen.htm
http://www.kinderklinik-gelsenkirchen-kritik.de

ama

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Re: in Erinnerung an Robert Schlittenbauer
« Reply #1 on: March 25, 2013, 10:30:59 AM »

_http://www.ex-heimkinder.de/Strafanzeige.htm
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SCHLITTENBAUER_ROBERT_NACHRUF/Strafanzeige.htm

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Hier der dokumentierte Versuch einer Strafanzeige aus 1971, von zahlreichen Misshandlungen gegenüber Kindern.

Begangen in einem einzigen Heim,
innerhalb einer einzigen Gruppe,
begangen von nur einer einzigen Person!


Woraus wache Beobachter Rückschlüsse darüber ziehen mögen, unter welch unbeschreiblich bedrückenden Zuständen die meisten Heimkinder in dieser oder anderen Weise zu leiden hatten.

in all den anderen Gruppen
in all den anderen Heimen
von all dem unterschiedlichen "Betreuungspersonal"


Hier all die Vorfürfe die aus dieser einzigen Strafanzeige hervorgehen:
  • * Mit Faust ins Gesicht schlagen.
  • * Mit Händen schwer ins Gesicht hauen, blaue Augen davongetragen. (Hämatome)
  • * Kinder mussten in Schulen die Herkunft ihrer Misshandlungszeichen mit Lügen erklären.
  • * Mit schweren Schuh ins Gesicht schlagen.
  • * Mit großen Schlüsselbund auf den Kopf schlagen.
  • * Mit großem Schlüsselbund auf Hände schlagen, bis diese bluteten.
  • * Mit Schuhabsatz so lange auf Zehen treten, bis diese bluteten.
  • * Kopf gegen Wand schlagen.
  • * Heißes Bügeleisen auf Hände drücken.
  • * Finger und Zehennägel blutig schneiden
  • * Beim Baden Kopf unter Wasser drücken, bis Kinder schreien und dafür zusätzlich geschlagen werden.
  • * Bettnässer schlagen
  • * Bettnässern Klammern ans Glied befestigen.
  • * Bettnässer mussten von anderen Kindern nackt auf den Boden liegend geschlagen werden.
  • * Kinder mussten über Stunden hinweg nackt auf dem Topf sitzen.
  • * Kinder mussten von Geschirr essen, von dem auch Meerschweinchen fraßen.
  • * Kinder wurden als Säue, Negerhuren und anderweitign Titulierungen herabgewürdigt.
  • * Ohren wurden mit grober Gewalt ausgeputzt bis diese bluteten.
  • * Mit Nagelschere Geschlechtsteil blutig geschnitten
  • * Mit Fuß in Magen getreten.
  • * Kinder mussten zum Mittagsschlaf den Kopf auf den Tisch legen.
  • * Kinder mussten sich zum Mittagsschlaf zu Füßen der Ordensschwester auf den Boden legen.
  • * Unzuchthandlungen, indem Jungen etwa die Hoden langezogen wurden.
  • * Kinder mussten ihr eigenes Erbrochenes aufessen.
  • * Kinder wurden gewürgt.
  • * Kindern wurden durch Angehörige zugedachte Süßigkeiten zum eigenen Verzehr vorenthalten.
  • * Kinder wurden massiv eingeschüchtert und zu Falschaussagen und Vernichtung von Beweismaterial genötigt.
Hier werden die wiederholten jedoch vergeblichen Versuche eines überaus engagierten Anwalts gegenüber den Strafverfolgungsbehörden dokumentiert, die Verbrechen einer Täterin anzuzeigen.

Siehe:

Schreiben 1
_http://www.ex-heimkinder.de/Robert-Schlittenbauer/Anwalt-1.pdf
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SCHLITTENBAUER_ROBERT_NACHRUF/Anwalt-1.pdf

Schreiben 2
_http://www.ex-heimkinder.de/Robert-Schlittenbauer/Anwalt-2.pdf
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SCHLITTENBAUER_ROBERT_NACHRUF/Anwalt-2.pdf

Schreiben 3
_http://www.ex-heimkinder.de/Robert-Schlittenbauer/Anwalt-3.pdf
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SCHLITTENBAUER_ROBERT_NACHRUF/Anwalt-3.pdf

Schreiben 4
_http://www.ex-heimkinder.de/Robert-Schlittenbauer/Anwalt-4.pdf
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SCHLITTENBAUER_ROBERT_NACHRUF/Anwalt-4.pdf


Doch obwohl die angezeigten Misssstände auch öffentlich bekannt wurden, siehe Presse
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/religioeser_Wahnsinn/Presse.pdf
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SCHLITTENBAUER_ROBERT_NACHRUF/Presse.pdf
[mehrere Zeitungsausschnitte, 5,5 MB]

wurden sämtliche Anklagepunkte von der Staatsanwaltschaft unter fadenscheinigsten Begründungen in keinem einzigen Punkt als Strafrelevant anerkannt und somit das Verfahren eingestellt.
Waren es schlussendlich doch nur Heimkinder um die es hier ging.
Siehe Begründungen zur Einstellung der Strafanzeige.
_http://www.ex-heimkinder.de/Robert-Schlittenbauer/Staatsanwalt.pdf
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SCHLITTENBAUER_ROBERT_NACHRUF/Staatsanwalt.pdf

Unter der damaligen Interessenlosigkeit leiden die Betroffenen auch heute noch, wenn es darum geht ihre einstigen Leidensstationen gegenüber Behörden entschädigungswirksam nachweisen zu müssen. (siehe auch Desinteresse
_http://www.ex-heimkinder.de/Desinteresse.htm)
Dort aber aufgrund fehlender Beweisanlagen abgewiesen werden, wie dies im Falle des hier betroffenen Robert Schlittenbauer tatsächlich nachvollziehbar wird, der völlig verarmt vergeblich um eine nur halbwegs angemessene Entschädigung kämpfte und sich gegenüber Versorgungsämtern demütigend und kräftezehrend zu erklären versuchte, während die allermeisten Täter/Innen von einst, heute gut versorgt in aller Ruhe die "Früchte ihrer Arbeit" genießen.

Siehe:

Schreiben an den VDK zwecks Opferentschädigung
_http://www.ex-heimkinder.de/Robert-Schlittenbauer/VDK.pdf
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SCHLITTENBAUER_ROBERT_NACHRUF/VDK.pdf

Abweisende Antwort des Versorgunsamt
_http://www.ex-heimkinder.de/Robert-Schlittenbauer/Versorgungsamt-1.pdf
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SCHLITTENBAUER_ROBERT_NACHRUF/Versorgungsamt-1.pdf

Schreiben an das Versorgunsamt
_http://www.ex-heimkinder.de/Robert-Schlittenbauer/Versorgungsamt-2.pdf
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SCHLITTENBAUER_ROBERT_NACHRUF/Versorgungsamt-2.pdf

Robert Schlittenbauer hat den vergeblichen Kampf um Anerkennung seines erlittenen Unrechts und Leid gegen die Windmühlen unserer seelenlosen Bürokratie verloren
Er verstarb wie für ehemalige Heimkinder nicht gerade untypisch viel zu früh im Alter von 56 Jahren.
Er setzte sich gleichfalls nicht untypisch für einstige Opfer selbstlos für unsere Umwelt und Gesellschaft ein.
Sein Wirken war im Besonderen unter der Webadresse Sekteninfo-Bayern.de bekannt.
Ist heute noch unter der Archivadresse http://web.archive.org/web/*/sekteninfo-bayern.de/*[/b]]http://web.archive.org/web/*/sekteninfo-bayern.de/* einsehebar.

Robert bat mich bereits einige Zeit vor seinem Tod die obigen Dokumente im Rahmen dieser Webseite zu veröffentlichen, damit die Menschen niemals mehr sagen können, sie hätten von all dem Leid, Ungerechtigkeit und verzehrendem Bemühen um Opferanerkennung nichts gewusst.
Ich bin froh in dieser Weise Robert Schlittenbauer und all den namenlosen ex-Heimkindern ein ehrendes Andenken bewahren zu können.




Robert Schlittenbauer
* 23. 3. 52 - t 24. 12. 08
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_http://www.ex-heimkinder.de/Robert-Schlittenbauer/VDK.pdf
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/SCHLITTENBAUER_ROBERT_NACHRUF/VDK.pdf

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1
Schlittenbauer Robert
Tel. 08341-65320
Hüttenstrasse 49
Handy 0171-239 21 59
87600 Kaufbeuren


05.August 2005

An den
V D K - KV Augsburg
Zu Hd. Herrn Bschleipfer
Afrawald 07

86150 Augsburg


Ihr Aktenzeichen: 1000 Sch-bs/fa

Ansprüche nach dem OEG


Sehr geehrter Herr Bschleipfer,

wie vom Versorgungsamt vom 24.06. angefordert, übergab ich das Gutachten von Dr. med.
P.Christian Vogel aus München vom 25.07.1989,

weiterhin den Bescheid der Einstellung des Verfahrens gegen die Ordensschwester König
Mathilde, mit dem Klosternamen Wohlfarda vom 20. September 1972 durch die
Staatsanwaltschaft Augsburg.

Mit Schreiben des Versorgungsamtes wurde mir am 25. 7. 2005 mitgeteilt, dass der Nachweis
eines vorsätzlichen, rechtswidrigen und tätlichen Angriffs gegen meine Person kaum möglich
ist.

Dem muss ich leider entscheiden widersprechen und beantrage dem Versorgungsamt
mitzuteilen, dass wir die Angelegenheit über das Sozialgericht abklären lassen.

Begründung:

Allein schon die Strafanzeige meines damaligen Anwaltes H. Lafontaine vom 14.07. 1991
dokumentiert eindeutig, dass ich als Kind vorsätzlich und über Jahre hinweg rechtswidrigen
und tätlichen Angriffen ausgesetzt war. Ist es kein tätlicher Angriff, wenn mir Finger ­ und
Fußnägel blutig geschnitten wurden, wenn mir Wäscheklammer als schmerzhafte Strafe an
mein Geschlechtsteil getan wurden, wenn mir das heiße Bügeleisen auf die Hände gedrückt
wurde, wenn mir der Schwere Schlüsselbund über den Kopf geschlagen wurde, dass ich stark
blutete, wenn ich über Stunden mein Erbrochenes immer wieder aufessen musste, wenn mir
mit einer Pinzette die Ohren so brutal gesäubert wurden, dass ich blutete, wenn mir die
Schwester mehrfach sehr schmerzhaft an die Hoden griff?
Beweis: Strafanzeige meines Rechtsanwaltes vom 14.07.1991

In einem Schreiben an den Generalstaatsanwalt vom 03.01.1972 zitiert mein Anwalt
Teilergebnisse der Zeugenvernehmungen:
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2
,, Nach dem vorläufigen Ermittlungsergebnis bestätigen sich wesentlich Punkte der
Angaben in der Anzeige des Rechtsanwaltes Lafontaine. Vor allem die Zeugen..... ( es
folgen 13 Namen haben zum Teil übereinstimmend erklärt, dass die Beschuldigte ihr
anvertraute Kinder misshandelte und quälte."

Sachbearbeiter der Kriminalpolizei war damals Herr Gastl.
Ich bitte wenn möglich, Herrn Gastl so er noch lebt als Zeugen über das Sozialgericht
ausfindig zu machen. Da derartige Kriminalfälle eher selten sind, wird sich Herr Gastl noch
sicher an die eine oder andere Aussage erinnern können.

Als weiteren Zeugen biete ich an

Herrn Wolfgang Zschiedrich
ladungsfähige Anschrift
Gladiolenstr. 6,
80689 München,

Er war mit mir in der gleichen Gruppe und kann als Zeuge alle Vorwürfe auch heute noch
bestätigen.
Er wird übrigens in der schon erwähnten Strafanzeige meines damaligen Anwaltes vom
14.07. 1991 auf Seite 4 mit folgender Aussage erwähnt.

,,Ich war von 1957 bis 1969 im Heim, bis 1960 in der Gruppe der Schwester Wohlfarda,
später in der Nachbargruppe.
Schwester Wohlfarda hat Kinder mit Schuhabsätzen und Schlüsseln auf den Kopf geschlagen,
beim baden wurden wir untergetaucht, bis wir keine Luft mehr bekamen, sie hat Finger-und
Zehennägel blutig geschnitten. Zum Mittagsschlaf durften wir uns nicht in das Bett legen,
sondern mussten mit dem Kopf auf dem Tisch schlafen. Manche Kinder mussten bei der
Mittagspause vor ihren Füßen auf den bloßen Boden schlafen".

Herr Zschiedrich erklärte sich bereit, als Zeuge vor dem Sozialgericht oder wo auch immer
auszusagen.

Weitere Zeugen:

Karl-Heinz Costa,
Manfred Costa

beide wurden nach meiner Kenntnis später straffällig und verbrachten über Jahre hinweg in
verschiedenen Justizvollzugsanstalten. Der aktuelle Wohnsitz könnte über die Justizbehörden
schnell ermittelt werden.

Weitere Zeugen und deren Namen stehen in der Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft
auf Seite 1 ­ AZ: 42 JS 633/72. Wir mir mitgeteilt wurde, hat das Sozialgericht wesentlich
mehr Möglichkeiten im ,,Amtshilfeverfahren" über die Einwohnemeldeämter einige Zeugen
ausfindig zu machen. Mir ist ein Fall bekannt, in dem sich das Sozialgericht hier sehr
kooperativ und engagiert zeigte.

Nach meiner Auffassung sind die von mir bzw. meinem damaligen Anwalt und Zeugen
angezeigten schweren Körperverletzungen sehr wohl vorsätzliche, rechtswidrige und tätliche
Angriffe gegen meine Personen und eine Reihe weiterer Opfer. Zu bedenken ist dabei, dass
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3
wir damals noch Kinder zwischen 3 und 7 Jahre waren und alles über uns ergehen lassen
mussten, ohne uns wehren zu können. Die Verjährung der zahlreichen Körperverletzungen
und Straftaten an uns ändern an den schweren Körperverletzungen, Vorwürfen überhaupt
nichts.

Was die damalige Einstellung des Strafverfahrens gegen die Beschuldigte Schwester
Wohlfarda durch die Staatsanwaltschaft anbelangt habe ich erfahren, dass der damalige
Bischof Stimpfle aus Augsburg bzw. seine Handlungsbevollmächtigten mit dem Staatsanwalt
vereinbarten, dass der Staatsanwalt dass Strafverfahren einstellt, - im Gegenzug die
Schwestern wieder in das Mutterhaus nach Ursberg zurückkehren. Die Beschuldigte
Schwester Wohlfarda mit dem weltlichen Namen König Mathilde wurde deshalb auch nie
vernommen. Nach der Strafprozessordnung ein ungeheuerlicher Vorgang.
Der damalige Staatsanwalt Hanne schob alle Strafbewährten Handlungen in die "Verjährung",
Bei den gleichen Straftaten, die jedoch nicht unter die Verjährungsfrist fielen unterstellte er
den "Opfern" eine zu lebhafte Phantasie.
Die Protokolle der Polizei, belegen genau das Gegenteil. Zahlreiche Zeugen bestätigten dies
bei den Vernehmungen durch die Polizei.
Für jeden Juristen der den Bescheid der Staatsanwaltschaft liest ein Skandal.

Meinen Antrag auf OEG erweitere ich auch auf die Zeit von 1959 bis 1978

Hier betreute uns Frau Herta Prachensky
Diese Frau litt nachweislich unter der Krankheit Schizophrenie.
Wir bekamen oft furchtbare Prügel für Dinge, die wir gar nicht verstanden. Sie behauptete "
in Dir steckt der Teufel", oder "Maria hat mir befohlen", "ich muss Dir den Teufel"
austreiben", oder sie bildete sich ein, ich hätte Blätter von den Blumen abgerissen die heilig
sind. Ich wusste nicht mal, wo der Blumentopf stand.
Frau Prachensky lebt im Sanderschen Stift, wo ich sie immer wieder mal besuchte. Sie ist
jetzt 91 Jahre und völlig verwirrt. Ein Arzt fragte mich vorsichtig, ob ich auch ein Heimkind
bei ihr war und ihm darüber berichten könnte. Also berichtete ich. Er bestätigte mir dann, dass
Frau Prachensky hochgradig "Schizophren" sei, in einem religiösen Wahn lebe.

Ich konnte ihm bestätigen, dass ich oft Prügel für Dinge bekam, wo ich nicht verstand. Sie
schlug äußerst brutal zu, oft lief mir das Blut im Gesicht oder am Rücken herunter. Wir hatten
eine solche Angst vor dieser Frau und kuschten uns nur, keiner wagte ein falsches Wort, einen
falschen Blick.
Ohne Vorwarnung stürzte sie auf mich zu, da sie angeblich, den Teufel in meinen Augen
gesehen hatte. Im 12. Lebensjahr bestand sie immer noch darauf, dass sie uns selbst badet.
Selbst mit 17 Jahren bestand sie darauf und wusch mit großer Hingabe unserer
Geschlechtsteil. Ich schämte mich maßlos dafür, konnte mich aber nicht wehren. Es war für
mich furchtbar. Für mich ist dies einfach nicht normal.
Ich selbst bat dann die Oberin aus Scham und voller Depressionen, dass ich in ein anderes
Heim komme. Ich wollte nicht mehr leben. Weg von dieser gewalttätigen "Wahnsinnigen".
10 Jahre bei solch einer kranken Erzieherin war für mich einfach zu viel.
Meinem Wunsch wurde entsprochen, ich war befreit. Im Waisenhaus "auf dem Kreuz" war
für mich der "Himmel auf Erden". Keine Prügel mehr, gutes Essen, gerechte Behandlung.
Erst hier wuchs in mir ein Selbstbewusstsein. Sie sehen, nicht alle Heime waren
"Folteranstalten".


Ich bitte, dieses Schreiben als Beweis in die Akte aufzunehmen und beantrage über den
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behandelnden Arzt im Sanderschen Stift, in der Lange Mark Str. in Augsburg ein Gutachten
zu Frau Herta Prachensky einzuholen. Eile ist wegen des hohen Alters der Frau geboten.

Weiter beantrage ich über das Kloster Ursberg ein Gutachten zu der Täterin Schwester
Wohlfarda, mit dem weltlicher Name König Mathilde. Während wir uns der Prozedur von
Anwalt und Zeugenvernehmungen unterwerfen mussten, wurde die Schwester bis heute nie
zu ihren Straftaten vernommen oder wenigstens ein Gutachten zu ihren perversen Handlungen
erstellt.

Ich leide dagegen seit diesen Erlebnissen unter schweren traumatischen Störungen,
schlaflosen Nächten, Unruhe und oft schwere Depressionen.
Dies wird vor allem durch das Gutachten von P. Christian Vogel vom 25.07. 1989 klar
festgehalten und dokumentiert.

Zur MdE

Schon mit 12 Jahren hatte ich häufig Magengeschwüre, musste wegen der seelischen Not viel
erbrechen, was sich über die Jahre zu einem chronischen Leiden entwickelte. Ursache dieser
Magengeschwüre sind vor allem die seelischen Leiden, Angstzustände usw. was auch in dem
Gutachten deutlich zum Ausdruck kommt.
Als ich aus dem Heim kam, geriet ich mangels guter Vorbereitung auf das Leben in falsche
Kreise und konsumierte Drogen, weshalb ich durch Gelbsucht ein Leberleiden erhielt.
Hier wurde eine MdE von 50% v.H. zuerkannt. Leider wurde die Zuerkennung jedoch nie im
Zusammenhang meiner schlimmen Erlebnisse als Heimkind gesehen oder anerkannt.

Ich habe heute eine MdE von 70 %, die zu 90 % Folgeerscheinungen aus meiner Kindheit
sind.
Als Beweis führe ich das Gutachten nebst Anlagen wiederum Herrn Dr. med. Vogel, Facharzt
für Psychiatrie, Psychotherapie/ Psychoanalyse- Arzt für öffentliches Gesundheitswesen aus
München an.
Er begutachtete mich bereits im Verfahren gegen die LVA Schwaben
AZ: S4 AR 510/88

Ich hoffe, sehr geehrter Herr Pschleipfer, ich konnte Ihnen so weit möglich die nötigen
Unterlagen und Beweise zukommen lassen, so dass wir hier vor dem Sozialgericht
weiterkommen.

Hilfsweise zu dem Fachgebiet ,,Heimkinder deren Folgen" und OEG biete ich Ihnen den
Fachmann beim VDK Herrn H.P. Junge (stellv.Vorsitzender) des Vereines ehemaliger
Heimkinder (VeH.e.V) aus Kassel an. Er betreut ehemalige Heimkinder auch bei den
Behörden und vor dem Sozialgericht usw.
Seine Anschrift: H.P. Junge, Meißnerstraße 26, 34134 Kassel ­ Tel. 0561 / 400 99 17

Ihm liegen bereits Gutachten und Urteile in Sachen OEG und ehem. Heimkinder vor, die er
Ihnen sicher zur Verfügung stellen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Schlittenbauer
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[*/QUOTE*]


[alte URLs stillgelegt und Archive eingebunden. Krik]
« Last Edit: December 25, 2020, 12:33:53 PM by Krik »
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Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien

Der Skandal in Gelsenkirchen
Hamer-Anhänger in der Kinderklinik
http://www.klinikskandal.com

http://www.reimbibel.de/GBV-Kinderklinik-Gelsenkirchen.htm
http://www.kinderklinik-gelsenkirchen-kritik.de

Julian

  • Boltbender
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Re: in Erinnerung an Robert Schlittenbauer
« Reply #2 on: September 26, 2020, 09:35:57 PM »

Wir werden ihn nicht vergessen!
Logged
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Krant

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Re: in Erinnerung an Robert Schlittenbauer
« Reply #3 on: December 20, 2020, 10:31:40 AM »

Die Domain ex-heimkinder.de  ist einem Domain-Grabber in die Hände gefallen.
Logged

Krik

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Re: in Erinnerung an Robert Schlittenbauer
« Reply #4 on: December 25, 2020, 12:36:31 PM »

Dank Vitamin B haben wir die alten Dateien aus einem Archiv erhalten.
Logged
REVOLUTION!

Krik

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Re: in Erinnerung an Robert Schlittenbauer
« Reply #5 on: August 29, 2021, 01:04:55 PM »

Marke: 3000
Logged
REVOLUTION!
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